Die 5 Besten am Donnerstag : Hot’n’Cold

die Rockabilly-Coverversion zur Überschrift – gefunden auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=CpWAl8C0H0A

Aus der Kälte in die Wärme: Filme, die an warmen Orten spielen, werden heute bei den Besten am Donnerstag gesucht. Da heißt es gut aufpassen – bevor die immergleichen Verdächtigen in den Top Five landen… Was bei meiner Suche, die teilweise in eine andere Richtung geht, herausgekommen ist, zeigt die folgende Aufstellung ohne Wertung:

1 – Three Summers: Und es war Sommer. Wie der Name schon verrät, stehen hier drei Sommer im Fokus: drei Jahre in Folge – bei einem Folkfestival – irgendwo in Westaustralien. Ich wette, diesen Film kennt hierzulande kein Schwein; entdeckt habe ich ihn in einem der vergangenen Winter im Spätprogramm der BBC und ihn auf gut Glück aufgenommen. Wenn mich das Fernweh packt, greife ich zu dieser etwas anderen romantischen Komödie mit interessanter Nebenhandlung.

Willkommen beim Westival – gefunden auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=T8HoGzFwiko

2 – Midsommar: Ach ja, die Mittsommernacht in Schweden, irgendwo auf dem Lande – doch die Idylle trügt: Dies hier ist nicht Bullerbü und auch nicht Lönneberga, sondern eine abgelegen lebende Gemeinschaft, die blutigen Ritualen frönt. Meine Entdeckung im vergangenen Jahr.

Alle 90 Jahre vollzieht man ein blutiges Ritual – gefunden auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=1Vnghdsjmd0

3 – Casablanca: Der schwarz-weiße Klassiker mit Ingrid Bergman und Humphrey Bogart in den Hauptrollen.

play it again, auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=BkL9l7qovsE

4 – The Peanut Butter Falcon: Das etwas andere Roadmovie mit Shia LaBeouf als Kleinkriminellem und Zak Gottsagen als Junge mit Down-Syndrom, auf einem Trip durch Florida – mit dem Ziel, eine Wrestlinglegende zu treffen.

Fast wie bei Mark Twain – gefunden auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=UNl9RqjLCwc

5 – Burlesque: Von wegen „warm ist es meist draußen“: In diesem Nachtclub steppt der Bär, und die Tänzerinnen auf der Bühne heizen dem Publikum ordentlich ein – doch erst mit Christina Aguilera kommt richtig Schwung in die ohnehin schon dampfende Bude.

Welcome to the show, auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=wrW0hJOE8AA

That’s it – heute morgen hatte ich noch „sunshine in my pocket„, jetzt leide ich eher an einem Fall von „melting in the sun„- „Vom Winde verweht wäre noch ein passender Kandidat gewesen, aber da zerfließe ich schon beim Gedanken an ins Korsett geschnürte Scarlett O’Hara in der Schwüle Georgias.

Media Monday # 518: Neue Mitbewohner

Die Einsamkeit hat ein Ende, denn ich habe neue Mitbewohner. Wenn auch nur auf kurze Zeit. Am angestammten, von ihnen okkupierten Plätzchen unterm Dach sind Mauersegler eingezogen und füttern nun fleißig ihren krakeelenden Nachwuchs. Das konnte ich am Samstag von meinem Lieblingsplatz, der Hängematte, aus in aller Seelenruhe beobachten.

Und nun zum 518. Media Monday, der meine letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub einläutet. Dann kann ich mich draußen den lieben langen Tag in der Hängematte fläzen und Musik hören, bis der Arzt kommt. Oder das böse Obi-Hörnchen. Oder das Gemecker, dass ich mich wieder mal zu viel mit den üblichen Verdächtigen beschäftige.

Media Monday # 518

1. Little darling, it’s been a long cold lonely winter: Wo wir uns langsam dem Sommer nähern, steht auch schon mein Urlaub vor der Tür, der zum stundenlangen Verweilen im Garten einlädt. Und auch dazu, meine Schreibprojekte in Gang zu bringen.

Frisch wie am ersten Tag und immer wieder gut, gefunden auf youtube – https://www.youtube.com/watch?v=KQetemT1sWc

2. Was ich mir nicht hätte vorstellen können, ist jetzt passiert: Ich habe beschlossen, mir einen Blu-Ray-Player zu kaufen, wo ich doch bislang außer „The Day after Tomorrow“ keine Blu Rays besaß. Tja, falsch gedacht – seitdem ich die Sonderedition des INXS-Albums „Kick“ anläßlich dessen 30. Jubiläums habe, würde ich gerne jetzt auch den Teil der Box sehen, der mir bislang entgangen ist.

der ewige Dauerbrenner, nicht auf EuroSport sondern auf youtube – https://www.youtube.com/watch?v=7AEwszNkmJU

Einen DVD-Spieler wollte ich mir sowieso zulegen, nachdem mein alter den Geist aufgegeben hat, damit ich mit einer Freundin zusammen die Filme „Kursk“ und „Ballon“ sehen kann.

3. Won’t you lay me down in the tall grass and let me do my stuff? Warum ich noch immer nicht in die Puschen gekommen bin und die Reifen meines Fahrrads aufgepumpt habe? Weil ich ’ne faule Socke bin, die zur Zeit lieber die kleinen grauen Zellen trainiert als die Bein- oder Armmuskeln. Lachmuskeln dagegen haben (fast) immer Konjunktur.

Einfach mal abschalten, auch die Nachrichten – mit Hilfe von youtube – https://www.youtube.com/watch?v=p6Fdm3-dnr0

4. Just keep walking! Meine Abneigung gegen Überdigitalisierung und den Gedanken, mir von einem Gerät meine Freizeitgestaltung diktieren zu lassen, erklärt vielleicht, weshalb ich mich bisher einer Fitness-Uhr erfolgreich entzogen habe. Bisher konnte mir auch noch niemand erklären, warum es denn gleich zehntausend Schritte sein sollen, die man angeblich jeden Tag gehen sollte. Kommt das vielleicht daher, dass man den Spruch von den nach dem Essen zu tuenden tausend Schritten steigern wollte?

Einfach nur laufen… auf youtube – https://www.youtube.com/watch?v=KOeK3C8v7mg

5. Come Mister tally man, tally me banana! Und dass ich beizeiten wohl auch mal von fett-, salz- und zuckerhaltigen Snacks auf frisches Obst umsteige, muss mir kein Fitnessprogramm sagen, sondern der Wunsch kam bei mir von ganz allein.

Kauft Obst, Leute – von youtube – https://www.youtube.com/watch?v=6Tou8-Cz8is

6. Shut up and dance with me? Dass unser Verein in diesem Jahr nochmal das Tanzbein schwingt, ist allerdings eher unwahrscheinlich, denn ich fürchte, dass die Turnhalle wegen Corona noch bis zum Jahresende zu bleiben wird. Und virtuell mit Hilfe von Microsoft Teams schottisch zu tanzen, hapert bei mir am Equipment.

Klappe halten und tanzen! auf youtube – https://www.youtube.com/watch?v=6JCLY0Rlx6Q

7. Zuletzt habe ich das Juniprogramm für meine Rubrik „Cinema-Scope“ geplant, und das war ein bisher noch nicht dagewesenes Thema, weil ich mich diesmal nicht auf reine Unterhaltung verlegt, sondern auf das sogenannte „Bildungsfernsehen“. Terra X, National Geographic & Co. … mit Filmen über die Antike versuche ich, mich für ein neues Schreibprojekt in die richtige Stimmung zu versetzen. Walk like an Egyptian!

Geh’n wie ein Ägypter, auf youtube – https://www.youtube.com/watch?v=4nuhja7y4TM

Damit ist der musikalische und weitgespannte Regenbogen auch schon an seinem Ende angekommen – it’s the soundtrack of my life.

Projekt ABC – E wie Erleuchtung

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü), und so steht mein E diesmal unter dem Motto „Alles ist erleuchtet“.

Alles ist erleuchtet, besser gesagt war – und zwar alle zwei Jahre, denn da fand bisher immer in den geraden Jahren die Luminale statt: Das Kunstprogramm, das die Ausstellung „Light and Building“ in Frankfurt am Main begleitet und sich mit den Jahren vom Nebenschauplatz zum eigentlichen Highlight entwickelt hat. So war es für mich jedenfalls in den Jahren 2012, 2014 und 2016.

2018 habe ich kein Verlangen nach einem Besuch dieser riesigen Veranstaltung verspürt, und 2020 ist sie wegen Corona ausgefallen. Nun kommen Fotos zu Ehren, die ich 2016 geschossen habe:

Das Kunstprojekt „Eclairez-vous“ (erleuchtet euch):

Die Eistüte war kein Beitrag zur Luminale, sondern ist die Leuchtreklame einer Eisdiele in der Innenstadt.

Und wenn wir schon bei Kunst sind…

The letter E – ein Siebdruck, der bei mir im Treppenhaus hängt (in den 90er Jahren während meines Irlandurlaubs vom Künstler in Killarney persönlich erworben):

… und dazu dudeln darf das Album „Elegantly Wasted“

Dienstags-Gedudel #56 : Reisefieber, Teil 10 – das cocktailbunte karibische Lebensgefühl…

… das mir im Alltag fehlt, bekommt an dieser Stelle mit den Beach Boys und den Florida Keys ein Denkmal gesetzt:

„Kokomo“ von den Beach Boys, gefunden auf youtube : https://www.youtube.com/watch?v=KNZVzIfJlY4

In den 80er Jahren war der Film „Cocktail“ mit Tom Cruise als Bartender ein Kassenschlager (trotz Goldener Himbeere), und „Kokomo“ ein Riesenhit – eher nicht so bekannt ist vermutlich die Tatsache, dass Scott McKenzie (San Francisco) am Songwriting beteiligt war. Da Herr McKenzie bei „San Francisco“ nicht zum Zug gekommen ist, darf sein Song jetzt dudeln. Nicht zuletzt auch deshalb, weil wir damit in der Tanzschule wöchentlich beschallt wurden.

Media Monday # 500 : Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum – time to shine

Heute pusten wir 500 Kerzen aus. Nee, kleiner Spaß, aber die Idee hat was – es geht um die 500. Ausgabe von Wulfs Media Monday, den ich nicht mehr missen möchte, zählen die sieben Lückentexte für mich doch nach insgesamt 210 Teilnahmen zu einem Highlight der Woche. Dafür möchte ich mich bedanken – es ist immer wieder neu und überraschend, was da sonntags auf uns zukommt.

Media Monday # 500

1. Für die nächsten 500 Ausgaben des Media Monday wünsche ich mir neue spannende Themen.

2. Seit ich vor 210 Wochen *) Monaten/Jahren den Media Monday für mich entdeckt habe, hat sich bei mir so einiges getan: Ich habe zweimal am Horrorctober teilgenommen, den Schwerpunkt meines Blogs vom Handarbeiten aufs kreative Schreiben verlagert und über Themen geschrieben, an die ich mich früher nie herangewagt hätte sowie selbst eine Challenge ins Leben gerufen. *) 210 Wochen sind Pi mal Daumen vier Jahre, und damals hätte ich mich zum Beispiel nie getraut, meinem Crush zu huldigen.

3. Die wöchentliche Beschäftigung mit dem, was man so gesehen, gelesen oder gehört hat, ist eine prima Methode, das Gesehene, Gelesene oder Gehörte noch einmal Revue passieren zu lassen und zu verarbeiten. Für die Erstellung einer Statistik ist sie unter Umständen auch hilfreich, und – was ich am wichtigsten finde – man kann beim Lesen dessen, was andere geschrieben haben, neue und spannende Dinge entdecken.

4. Fernab des Konsums von Medialem finde ich es ja immer reizvoll, selbst etwas zu erschaffen oder mir Gedanken über dies und das zu machen und andere an diesen teilhaben zu lassen.

5. Musik aus den unterschiedlichsten Genres ist wohl meine größte Passion, schließlich stapeln sich neben CDs hier die Schallplatten aus Vinyl und stellen eine wahre Fundgrube dar. Auch wenn ich mich an fast allen Alben meiner Lieblingsband erfreuen kann, drehen sich zur Zeit ganz andere Favoriten auf meinem Plattenteller. Das Album, das ich zur Zeit am liebsten höre, ist „The Nylon Curtain“ von Billy Joel – darauf ist nicht ein schwacher Song. Und weil ich auf meiner musikalischen Weltreise im Rahmen des Dienstagsgedudels dort nicht hin komme, gibt es an dieser Stelle nun zur Feier des Tages „Allentown“:

nicht das offizielle Video zu diesem Klassiker – gefunden auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=N4qzwmeXNQA&t=0s

6. Das Wunderbare an dem Austausch, den frischen Impulsen ist ja auch, wenn man auf Gleichgesinnte stößt oder eine andere Sichtweise kennenlernt; so ging es mir mit dem ein oder anderen Film, den ein Blogger im Gegensatz zu mir so richtig schlecht fand.

7. Zuletzt habe ich eine Etüde nach der anderen geschrieben und dabei tolle Musik gehört, und das war wie ein wahrer Rausch, weil ich dabei in einen regelrechten Flow geraten bin, was aber nicht unbedingt an der Musik lag, denn die passte weder zum Zwischenfall im Frachtraum, zum Spielgeld und schon gar nicht zum Bösen Erwachen... aber dafür haben die wenigstens die Blumen im Gepäck

Sonnenblumen, jede Menge Sonnenblumen – gefunden auf youtube : https://www.youtube.com/watch?v=Rz4JxXnKuYo&t=0s

Mein Kinojahr 2020 : alle Filme im Überblick

Nachdem ich 2019 mit dem Aufzählen und Kategorisieren der von mir im Kino gesehenen Filme angefangen habe und auf insgesamt 17 Filme in fünf Kategorien gekommen bin, habe ich mir dieses Jahr noch eine weitere Kategorie einfallen lassen: Die „Gurke des Jahres“ als Pendant zum „Film des Jahres“.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind die Kategorien am Ende dieser Jahreszusammenfassung auch schon wieder ein alter Hut. Statt dessen hebe ich in jedem Monat die Filme, von denen ich ganz besonders angetan war, fett hervor. Welche für mich eher nicht so der Brüller waren, erscheinen in Kursivschrift. Zur Auswahl stehen die folgenden Beiträge, in chronologischer Reihenfolge (mit der Anzahl der Filme in den betreffenden Monaten in Klammern):

Januar (3) : Parasite Little Women — Mystify: Michael Hutchence

Februar (4) : Jojo Rabbit The Lodge — La Gomera – verpfiffen und verraten — The Gentlemen

März (0) : Mangels Masse gibt es hier weder einen Flop noch ein Highlight. Wobei – doch, einen hätte ich: den Anwärter auf die Gurke des Jahres, und die finden Interessierte dann doch am Ende dieser Rückschau, die sich ab jetzt (bis auf eine Ausnahme) auf die von mir gesehenen DVDs bezieht.

April (15) : Der Zauberer von Oz — West Side Story — The Breakfast Club — We want sex — Loreena McKennitt – Nights from the Alhambra — In guten Händen — Ray — Die Nebel von Avalon — Wie angelt man sich einen Millionär — Zimt und Koriander — Vom Winde verweht — 25 km/h — Murder in the first — The witness for the prosecution — Good Morning Vietnam

Mai (12) : Zurück in die Zukunft I – III — INXS – Live Baby Live — Sliding Doors — Downton Abbey : Highland Special — Blow – Matrix — Virus – Schiff ohne WiederkehrThe Peanut Butter Falcon — Hustlers — Knives Out – Mord ist Familiensache

Juni (6) : Der Fall Collini — Alles steht kopf — Ocean’s Eight — Susi & Strolch – I & II — Highlander – es kann nur einen geben

Juli (22) : Eins, zwei, drei — Die Frau, von der man spricht — Cleopatra — Belle de Jour – Schöne des Tages — Bonnie & Clyde — Die Nacht des Jägers — Sein Mädchen für besondere Fälle — Die Erfindung der Wahrheit — Pitch Perfect 1 und 2 — Metropolis — High Rise — Match Point — Wahrheit oder Pflicht — Das Totenschiff — The Artist — Eine total, total verrückte Welt — Nur ein kleiner Gefallen — Muriels Hochzeit — Infam — A cure for wellness — Porträt einer jungen Frau in Flammen (übrigens der einzige Film, den ich bei einer Open-Air-Kinovorführung gesehen habe.

August (8) : Der rote Korsar — Look away — Ghostland — Get Out — Midsommar — Náufragos – Gestrandet — Dolores — Gone Girl – das perfekte Opfer

September (16) : Dune – Der Wüstenplanet — A world beyond — Synchronicity — Passengers — WALL·E – der letzte räumt die Erde auf — Blade Runner 2049 — Dark Star — Traumschiff Surprise – Periode 1 — Der Marsianer – Rettet Mark Watney — Interstellar — Life — Spaceballs — Glenn No. 3948 — Das fünfte Element — Gravity — District 9

Oktober (15) : Alien — Behind the mask — Carrie — Della Morte Dellamore — Der Unsichtbare — Die Addams Family in verrückter Tradition — Die Vögel — Morty — Ouija – spiel nicht mit dem Teufel — Paranormal Activity — Ring – das Original — So finster die Nacht — The Neon DemonThe Crow — Voice from the Stone – Ruf aus dem Jenseits

November (28) : Warte, bis es dunkel ist — Taxi Driver — M – eine Stadt sucht einen Mörder — Die zwölf Geschworenen — Wartezimmer zum Jenseits — Niagara — Badlands – Zerschossene Träume — Außer Atem —Im Schatten des Zweifels — Himmel ohne Sterne — Der dritte Mann — Ich kämpfe um Dich — Das Mädchen und der Kommissar — Vier im roten Kreis — Elf Uhr nachts – ’71 – Hinter feindlichen Linien — Berüchtigt — Sorry We missed you — Shutter Island — Ein Kind war Zeuge — The Good German – In den Ruinen von Berlin — The Boy next Door — Der Mann, der zuviel wusste — The Gambler — Die Taschendiebin — The Number 23 — 10×10 — Insomnia – Schlaflos

Dezember (2) : Cinema Paradiso — Midnight in Paris

Dank des Rekordmonats November bin ich damit auf 131 Filme gekommen.

Film des Jahres (hat mich im Kino umgehauen): Parasite / Film des Jahrs auf DVD: The Peanut Butter Falcon +++ Filme, die mich nachhaltig begeistert haben – im Kino : Jojo Rabbit, The Gentlemen / auf DVD: The Artist +++ Filme, bei denen der Fangirl-Faktor den Ausschlag gab: Mystify : Michael Hutchence / Das Pendant dazu auf DVD: Loreena McKennitt – Nights from the Alhambra / INXS – Live Baby Live +++ Filme, die ganz okay waren: La Gomera / Knives Out und noch einige andere von dieser Liste. Die alle aufzuzählen, würde zu weit führen +++ Filme, die mich enttäuscht haben: Little Women, The Lodge / Highlander – es kann nur einen geben, Blade Runner 2049 +++

Gurke des Jahres: CORONA – denn das hat meine schönen Pläne durchkreuzt und die Existenz vieler Betriebe gefährdet oder gar zunichte gemacht, und ich möchte gar nicht wissen, wie viele kleine Kinos davon betroffen sind.

+++ Filme, die ich noch sehen wollte: Bombshell – das Ende des Schweigens (habe ich jetzt auf als DVD), Für Sama, Jean Seberg, Black Widow, James Bond 007 – keine Zeit zu sterben, Tenet, Antebellum, West Side Story und Dune. Der erste ist auf jeden Fall schon für diesen Monat eingeplant.

Dienstags-Gedudel #48 : Reisefieber, Teil 2 – ein „Oldie“ aus diesem Jahrhundert

Wohin die Reise geht, habe ich letzte Woche von den B52s verkünden lassen – eine Reise um die Welt. Aber für die brauche ich kein Geld von Papi, sondern nur die Fantasie und ein enormes Erinnerungsvermögen.

Heute im Sonderangebot: zum Weihnachtsshopping in die Stadt, die niemals schläft? Oder doch lieber noch weiter westlich, weil ich gerade eine Country-und-Western-Phase habe?




Not Area 51 but „Pretty Vegas“ (INXS) – gefunden auf youtube… https://youtu.be/a8SSDvDI5yg?t=0

Mein heutiger Beitrag zum „Dienstagsgedudel“ (ins Leben gerufen von nellindreams) bildet die musikalische Erweiterung zur letzten Ausgabe des #writing friday (vom 18. Dezember) mit dem Titel „Pretty Vegas“ aus dem Jahr 2005.

30-Days TV Series Challenge: Tag 24

Am 24. Tag der Serienchallenge von aequitasetveritas suchen wir nach unseren Lieblings-Bösewichten. Lasst mich mit einem Song von den Rolling Stones antworten…

… der da heißt: Sympathy for the devil.

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=Jwtyn-L-2gQ

Aber kann der Teufel denn wirklich böse sein, oder kann man ihm böse sein, vor allem, wenn er Lucifer heißt und dem LAPD helfend zur Seite stehen soll? Schließlich belügt er doch niemanden, sondern bringt die Bösen eher dazu, ihre innersten Geheimnisse preiszugeben.

Bildquelle – https://www.dwdl.de/images/1597755653_lucifer.jpg

Und wenn alle Stricke reißen, kann man den Vögeln immer noch sein wahres Gesicht zeigen; da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Hartnäckigen bei diesem Anblick nicht durchdrehen.

The Devil inside – singen kann er auch; und nicht nur andere zum Singen bringen. Okay, der war flach, aber verkneifen konnte ich mir diesen Spruch dann doch nicht. Und bevor es zum Ende geht – hier kann man nochmal nachlesen, welche Fragen es in dieser Serienchallenge so gibt.

Und damit gehe ich in dieser Monopoly-Runde gleich weiter zum Dienstagsgedudel…

Der Teufel ist ein Eichhörnchen; leider hat es die Eröffnungssequenz der Folge 10 in der ersten Staffel unauffindbar vergraben – da muss es das Original tun. Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=hv_zJrO_ptk

… ohne die 4000 Euro mitzunehmen. Oder einen Zwischenstopp im Gefängnis einzulegen.

Media Monday # 491 : Sunday morning coming down

Besonders an einem wie diesem. Und wenn ich jetzt auf die Zahl dieser Ausgabe schaue, merke ich, dass wir uns schon im Countdown bis zum 500. Media Monday befinden und es nur noch neun Montage bis dort hin sind.

Media Monday # 491

1. Man meint ja immer, mit dem „Lockdown light“ hätten wir alle viel mehr Zeit zum Spielen, Fernsehen, Lesen etc., wobei ich sagen muss, dass ich wirklich mehr Filme und Serien auf DVD schaue, als zu lesen. Ein Zustand, den ich gerade ändere.

2. Sollte mir ein gutes Angebot begegnen, könnte ich mir durchaus vorstellen, zuzugreifen – ich spekuliere auf die Game-of-Thrones-Komplettbox. Bei Filmen wie „Die Tribute von Panem“ hat das ja auch funktioniert.

3. Was ich mir schon lange wünsche, aber bislang nicht gegönnt habe, ist ein vernünftiger Haarschnitt, aber wenn ich ehrlich bin, würde mir das Schneiden der Spitzen meines „Zottels de Luxe“ durchaus reichen, schließlich wollte ich schon seit einer Weile langes Haar haben.

4. Der riesige Hype um die neue Playstation 5 lässt mich kalt. Die einzigen Spielkonsolen in meinen vier Wänden, sind eine WII und eine PS2 – und damit habe ich schon lange nicht mehr gespielt, weil das zu viele Erinnerungen wachrufen würde.

5. Eine gutsortierte Stadtbücherei zu haben, ist mal wirklich verlockend, weil eigentlich für jeden etwas dabei ist. Manchmal erlebe ich dabei aber auch so einige Überraschungen – dazu aber demnächst mehr.

6. Konsum und Schnäppchenjagd schön und gut, aber wäre es nicht auch mal toll, selbst produktiv zu werden? Als aktuelles Beispiel fällt mir die Flut an Adventskalendern ein, die es inzwischen in allen erdenklichen Variationen gibt, und tatsächlich habe ich mir zwei Stück gegönnt – den einen wollte ich unbedingt, der andere war ein Spontankauf für kleines Geld. Aber warum veranstalte ich dieses Jahr nicht wieder einen, so wie im letzten Jahr mit meinem „singenden, klingenden Adventskalender“?

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=bBRgoJZd73M„Live and Record Combined Stereo“

7. Zuletzt habe ich zwei kurze Texte für die Aktion „ABC-Etüden“ geschrieben, während ich dabei den Klängen von Kylie Minogue gelauscht habe, und das war mir wichtig, weil ich dabei kreativ ein Thema verarbeiten konnte, das ich genauso gut auch unter das Motto „Alle Jahre wieder“ stellen könnte. Der musikalische Beitrag über diesem Text war eher ein Zufallsfund im Sinne von „was wäre wenn“.

ABC -Etüden – Wochen 47 & 48 : Der Schockmoment

In letzter Zeit habe ich für den #writing friday und die ABC-Etüden einen Tagebucheintrag nach dem anderen verfasst. Nun schreibe ich, weil es gerade zum Datum (22. November) passt, meinen eigenen – für die letzte Etüde im November auf Christianes Blog.

Für die aktuelle und letzte vor den Adventüden stammt die Wortspende (Quelle – griesgrämig – stöbern) von Ulli Gaus und dem Blog „Café Weltenall“.

Da sich der Beitrag mit meiner eigenen Reaktion auf eine verstörende Nachricht beschäftigt, hinterlasse ich an dieser Stelle eine Triggerwarnung zu den Themen #Tod, #schlechte Nachrichten, #Pietätlosigkeit und #Trauer.

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Der Schockmoment

Als ob es erst gestern gewesen wäre, sehe ich mich wieder an diesem 22. November vor 23 Jahren in der Küche meiner kleinen Singlewohnung stehen und Zwiebeln für mein Leibgericht feinhacken.

An diesem schönen Tag konnte nicht einmal die griesgrämige Stimme des Radiosprechers, der so wie jeden Samstagmorgen gerade eine Musiksendung moderierte, meine gute Laune trüben. Jedenfalls dachte ich das, aber da hatte ich die Elf-Uhr-Nachrichten noch nicht gehört.

„Sydney. In den frühen Morgenstunden wurde der Sänger Michael Hutchence tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Hutchence war der Sänger der australischen Band INXS, die 1987 mit dem Album KICK ihren weltweiten Durchbruch feierte. Die Ursache seines Todes ist noch unklar. Nicht näher benannten Quellen zufolge handelte es sich um Suizid oder einen Unfall.

Bonn. Bundesfinanzminister Theo Waigel …“

Der Rest der Sendung verhallte von mir unbeachtet. Die Nachricht (nein, nicht die mit dem Minister, sondern die davor) für einen schlechten Scherz haltend, stand ich wie gelähmt da und ließ das Messer in der Zwiebel stecken, die nicht an meinen Tränen schuld war.

Natürlich traf beides nicht zu, und dennoch musste ich die nächste Nachrichtensendung abwarten, um mich zu vergewissern, dass ich mich nicht verhört hatte – schließlich hatte ich kein Internet, in dem ich hätte stöbern können, geschweige denn einen Computer. Lange musste ich nicht warten, denn mit der pietätlosen Bemerkung des Moderators der nächsten Sendung über ein voraussichtlich zu Weihnachten erscheinendes Best-of-Album stand die Endgültigkeit fest, mit der dieser Samstag für mich von einem sonnigen zu einem rabenschwarzen Tag geworden war.

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252 Wörter, mein Beitrag zum Totensonntag. Wenn ich so darüber nachdenke, konnte ich Jahre später nachempfinden, wie sich eine meiner Bekannten bei der Nachricht vom Tod Michael Jacksons gefühlt hat oder wie es wie es meiner Mutter beim Tod von John F. Kennedy ging, der am 22.11.1963 einem Attentat zum Opfer fiel, obwohl man keinen dieser Tage miteinander vergleichen kann.

Aber die nächste Etüde zu diesen Wörtern ist schon in Planung, und sie wird garantiert nicht so traurig wie diese hier.