Mein Kinojahr 2020 : alle Filme im Überblick

Nachdem ich 2019 mit dem Aufzählen und Kategorisieren der von mir im Kino gesehenen Filme angefangen habe und auf insgesamt 17 Filme in fünf Kategorien gekommen bin, habe ich mir dieses Jahr noch eine weitere Kategorie einfallen lassen: Die „Gurke des Jahres“ als Pendant zum „Film des Jahres“.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind die Kategorien am Ende dieser Jahreszusammenfassung auch schon wieder ein alter Hut. Statt dessen hebe ich in jedem Monat die Filme, von denen ich ganz besonders angetan war, fett hervor. Welche für mich eher nicht so der Brüller waren, erscheinen in Kursivschrift. Zur Auswahl stehen die folgenden Beiträge, in chronologischer Reihenfolge (mit der Anzahl der Filme in den betreffenden Monaten in Klammern):

Januar (3) : Parasite Little Women — Mystify: Michael Hutchence

Februar (4) : Jojo Rabbit The Lodge — La Gomera – verpfiffen und verraten — The Gentlemen

März (0) : Mangels Masse gibt es hier weder einen Flop noch ein Highlight. Wobei – doch, einen hätte ich: den Anwärter auf die Gurke des Jahres, und die finden Interessierte dann doch am Ende dieser Rückschau, die sich ab jetzt (bis auf eine Ausnahme) auf die von mir gesehenen DVDs bezieht.

April (15) : Der Zauberer von Oz — West Side Story — The Breakfast Club — We want sex — Loreena McKennitt – Nights from the Alhambra — In guten Händen — Ray — Die Nebel von Avalon — Wie angelt man sich einen Millionär — Zimt und Koriander — Vom Winde verweht — 25 km/h — Murder in the first — The witness for the prosecution — Good Morning Vietnam

Mai (12) : Zurück in die Zukunft I – III — INXS – Live Baby Live — Sliding Doors — Downton Abbey : Highland Special — Blow – Matrix — Virus – Schiff ohne WiederkehrThe Peanut Butter Falcon — Hustlers — Knives Out – Mord ist Familiensache

Juni (6) : Der Fall Collini — Alles steht kopf — Ocean’s Eight — Susi & Strolch – I & II — Highlander – es kann nur einen geben

Juli (22) : Eins, zwei, drei — Die Frau, von der man spricht — Cleopatra — Belle de Jour – Schöne des Tages — Bonnie & Clyde — Die Nacht des Jägers — Sein Mädchen für besondere Fälle — Die Erfindung der Wahrheit — Pitch Perfect 1 und 2 — Metropolis — High Rise — Match Point — Wahrheit oder Pflicht — Das Totenschiff — The Artist — Eine total, total verrückte Welt — Nur ein kleiner Gefallen — Muriels Hochzeit — Infam — A cure for wellness — Porträt einer jungen Frau in Flammen (übrigens der einzige Film, den ich bei einer Open-Air-Kinovorführung gesehen habe.

August (8) : Der rote Korsar — Look away — Ghostland — Get Out — Midsommar — Náufragos – Gestrandet — Dolores — Gone Girl – das perfekte Opfer

September (16) : Dune – Der Wüstenplanet — A world beyond — Synchronicity — Passengers — WALL·E – der letzte räumt die Erde auf — Blade Runner 2049 — Dark Star — Traumschiff Surprise – Periode 1 — Der Marsianer – Rettet Mark Watney — Interstellar — Life — Spaceballs — Glenn No. 3948 — Das fünfte Element — Gravity — District 9

Oktober (15) : Alien — Behind the mask — Carrie — Della Morte Dellamore — Der Unsichtbare — Die Addams Family in verrückter Tradition — Die Vögel — Morty — Ouija – spiel nicht mit dem Teufel — Paranormal Activity — Ring – das Original — So finster die Nacht — The Neon DemonThe Crow — Voice from the Stone – Ruf aus dem Jenseits

November (28) : Warte, bis es dunkel ist — Taxi Driver — M – eine Stadt sucht einen Mörder — Die zwölf Geschworenen — Wartezimmer zum Jenseits — Niagara — Badlands – Zerschossene Träume — Außer Atem —Im Schatten des Zweifels — Himmel ohne Sterne — Der dritte Mann — Ich kämpfe um Dich — Das Mädchen und der Kommissar — Vier im roten Kreis — Elf Uhr nachts – ’71 – Hinter feindlichen Linien — Berüchtigt — Sorry We missed you — Shutter Island — Ein Kind war Zeuge — The Good German – In den Ruinen von Berlin — The Boy next Door — Der Mann, der zuviel wusste — The Gambler — Die Taschendiebin — The Number 23 — 10×10 — Insomnia – Schlaflos

Dezember (2) : Cinema Paradiso — Midnight in Paris

Dank des Rekordmonats November bin ich damit auf 131 Filme gekommen.

Film des Jahres (hat mich im Kino umgehauen): Parasite / Film des Jahrs auf DVD: The Peanut Butter Falcon +++ Filme, die mich nachhaltig begeistert haben – im Kino : Jojo Rabbit, The Gentlemen / auf DVD: The Artist +++ Filme, bei denen der Fangirl-Faktor den Ausschlag gab: Mystify : Michael Hutchence / Das Pendant dazu auf DVD: Loreena McKennitt – Nights from the Alhambra / INXS – Live Baby Live +++ Filme, die ganz okay waren: La Gomera / Knives Out und noch einige andere von dieser Liste. Die alle aufzuzählen, würde zu weit führen +++ Filme, die mich enttäuscht haben: Little Women, The Lodge / Highlander – es kann nur einen geben, Blade Runner 2049 +++

Gurke des Jahres: CORONA – denn das hat meine schönen Pläne durchkreuzt und die Existenz vieler Betriebe gefährdet oder gar zunichte gemacht, und ich möchte gar nicht wissen, wie viele kleine Kinos davon betroffen sind.

+++ Filme, die ich noch sehen wollte: Bombshell – das Ende des Schweigens (habe ich jetzt auf als DVD), Für Sama, Jean Seberg, Black Widow, James Bond 007 – keine Zeit zu sterben, Tenet, Antebellum, West Side Story und Dune. Der erste ist auf jeden Fall schon für diesen Monat eingeplant.

Dienstags-Gedudel #48 : Reisefieber, Teil 2 – ein „Oldie“ aus diesem Jahrhundert

Wohin die Reise geht, habe ich letzte Woche von den B52s verkünden lassen – eine Reise um die Welt. Aber für die brauche ich kein Geld von Papi, sondern nur die Fantasie und ein enormes Erinnerungsvermögen.

Heute im Sonderangebot: zum Weihnachtsshopping in die Stadt, die niemals schläft? Oder doch lieber noch weiter westlich, weil ich gerade eine Country-und-Western-Phase habe?




Not Area 51 but „Pretty Vegas“ (INXS) – gefunden auf youtube… https://youtu.be/a8SSDvDI5yg?t=0

Mein heutiger Beitrag zum „Dienstagsgedudel“ (ins Leben gerufen von nellindreams) bildet die musikalische Erweiterung zur letzten Ausgabe des #writing friday (vom 18. Dezember) mit dem Titel „Pretty Vegas“ aus dem Jahr 2005.

30-Days TV Series Challenge: Tag 24

Am 24. Tag der Serienchallenge von aequitasetveritas suchen wir nach unseren Lieblings-Bösewichten. Lasst mich mit einem Song von den Rolling Stones antworten…

… der da heißt: Sympathy for the devil.

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=Jwtyn-L-2gQ

Aber kann der Teufel denn wirklich böse sein, oder kann man ihm böse sein, vor allem, wenn er Lucifer heißt und dem LAPD helfend zur Seite stehen soll? Schließlich belügt er doch niemanden, sondern bringt die Bösen eher dazu, ihre innersten Geheimnisse preiszugeben.

Bildquelle – https://www.dwdl.de/images/1597755653_lucifer.jpg

Und wenn alle Stricke reißen, kann man den Vögeln immer noch sein wahres Gesicht zeigen; da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Hartnäckigen bei diesem Anblick nicht durchdrehen.

The Devil inside – singen kann er auch; und nicht nur andere zum Singen bringen. Okay, der war flach, aber verkneifen konnte ich mir diesen Spruch dann doch nicht. Und bevor es zum Ende geht – hier kann man nochmal nachlesen, welche Fragen es in dieser Serienchallenge so gibt.

Und damit gehe ich in dieser Monopoly-Runde gleich weiter zum Dienstagsgedudel…

Der Teufel ist ein Eichhörnchen; leider hat es die Eröffnungssequenz der Folge 10 in der ersten Staffel unauffindbar vergraben – da muss es das Original tun. Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=hv_zJrO_ptk

… ohne die 4000 Euro mitzunehmen. Oder einen Zwischenstopp im Gefängnis einzulegen.

Media Monday # 491 : Sunday morning coming down

Besonders an einem wie diesem. Und wenn ich jetzt auf die Zahl dieser Ausgabe schaue, merke ich, dass wir uns schon im Countdown bis zum 500. Media Monday befinden und es nur noch neun Montage bis dort hin sind.

Media Monday # 491

1. Man meint ja immer, mit dem „Lockdown light“ hätten wir alle viel mehr Zeit zum Spielen, Fernsehen, Lesen etc., wobei ich sagen muss, dass ich wirklich mehr Filme und Serien auf DVD schaue, als zu lesen. Ein Zustand, den ich gerade ändere.

2. Sollte mir ein gutes Angebot begegnen, könnte ich mir durchaus vorstellen, zuzugreifen – ich spekuliere auf die Game-of-Thrones-Komplettbox. Bei Filmen wie „Die Tribute von Panem“ hat das ja auch funktioniert.

3. Was ich mir schon lange wünsche, aber bislang nicht gegönnt habe, ist ein vernünftiger Haarschnitt, aber wenn ich ehrlich bin, würde mir das Schneiden der Spitzen meines „Zottels de Luxe“ durchaus reichen, schließlich wollte ich schon seit einer Weile langes Haar haben.

4. Der riesige Hype um die neue Playstation 5 lässt mich kalt. Die einzigen Spielkonsolen in meinen vier Wänden, sind eine WII und eine PS2 – und damit habe ich schon lange nicht mehr gespielt, weil das zu viele Erinnerungen wachrufen würde.

5. Eine gutsortierte Stadtbücherei zu haben, ist mal wirklich verlockend, weil eigentlich für jeden etwas dabei ist. Manchmal erlebe ich dabei aber auch so einige Überraschungen – dazu aber demnächst mehr.

6. Konsum und Schnäppchenjagd schön und gut, aber wäre es nicht auch mal toll, selbst produktiv zu werden? Als aktuelles Beispiel fällt mir die Flut an Adventskalendern ein, die es inzwischen in allen erdenklichen Variationen gibt, und tatsächlich habe ich mir zwei Stück gegönnt – den einen wollte ich unbedingt, der andere war ein Spontankauf für kleines Geld. Aber warum veranstalte ich dieses Jahr nicht wieder einen, so wie im letzten Jahr mit meinem „singenden, klingenden Adventskalender“?

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=bBRgoJZd73M„Live and Record Combined Stereo“

7. Zuletzt habe ich zwei kurze Texte für die Aktion „ABC-Etüden“ geschrieben, während ich dabei den Klängen von Kylie Minogue gelauscht habe, und das war mir wichtig, weil ich dabei kreativ ein Thema verarbeiten konnte, das ich genauso gut auch unter das Motto „Alle Jahre wieder“ stellen könnte. Der musikalische Beitrag über diesem Text war eher ein Zufallsfund im Sinne von „was wäre wenn“.

ABC -Etüden – Wochen 47 & 48 : Der Schockmoment

In letzter Zeit habe ich für den #writing friday und die ABC-Etüden einen Tagebucheintrag nach dem anderen verfasst. Nun schreibe ich, weil es gerade zum Datum (22. November) passt, meinen eigenen – für die letzte Etüde im November auf Christianes Blog.

Für die aktuelle und letzte vor den Adventüden stammt die Wortspende (Quelle – griesgrämig – stöbern) von Ulli Gaus und dem Blog „Café Weltenall“.

Da sich der Beitrag mit meiner eigenen Reaktion auf eine verstörende Nachricht beschäftigt, hinterlasse ich an dieser Stelle eine Triggerwarnung zu den Themen #Tod, #schlechte Nachrichten, #Pietätlosigkeit und #Trauer.

♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦

Der Schockmoment

Als ob es erst gestern gewesen wäre, sehe ich mich wieder an diesem 22. November vor 23 Jahren in der Küche meiner kleinen Singlewohnung stehen und Zwiebeln für mein Leibgericht feinhacken.

An diesem schönen Tag konnte nicht einmal die griesgrämige Stimme des Radiosprechers, der so wie jeden Samstagmorgen gerade eine Musiksendung moderierte, meine gute Laune trüben. Jedenfalls dachte ich das, aber da hatte ich die Elf-Uhr-Nachrichten noch nicht gehört.

„Sydney. In den frühen Morgenstunden wurde der Sänger Michael Hutchence tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Hutchence war der Sänger der australischen Band INXS, die 1987 mit dem Album KICK ihren weltweiten Durchbruch feierte. Die Ursache seines Todes ist noch unklar. Nicht näher benannten Quellen zufolge handelte es sich um Suizid oder einen Unfall.

Bonn. Bundesfinanzminister Theo Waigel …“

Der Rest der Sendung verhallte von mir unbeachtet. Die Nachricht (nein, nicht die mit dem Minister, sondern die davor) für einen schlechten Scherz haltend, stand ich wie gelähmt da und ließ das Messer in der Zwiebel stecken, die nicht an meinen Tränen schuld war.

Natürlich traf beides nicht zu, und dennoch musste ich die nächste Nachrichtensendung abwarten, um mich zu vergewissern, dass ich mich nicht verhört hatte – schließlich hatte ich kein Internet, in dem ich hätte stöbern können, geschweige denn einen Computer. Lange musste ich nicht warten, denn mit der pietätlosen Bemerkung des Moderators der nächsten Sendung über ein voraussichtlich zu Weihnachten erscheinendes Best-of-Album stand die Endgültigkeit fest, mit der dieser Samstag für mich von einem sonnigen zu einem rabenschwarzen Tag geworden war.

♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦

252 Wörter, mein Beitrag zum Totensonntag. Wenn ich so darüber nachdenke, konnte ich Jahre später nachempfinden, wie sich eine meiner Bekannten bei der Nachricht vom Tod Michael Jacksons gefühlt hat oder wie es wie es meiner Mutter beim Tod von John F. Kennedy ging, der am 22.11.1963 einem Attentat zum Opfer fiel, obwohl man keinen dieser Tage miteinander vergleichen kann.

Aber die nächste Etüde zu diesen Wörtern ist schon in Planung, und sie wird garantiert nicht so traurig wie diese hier.

Dienstags-Gedudel #43 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 6/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) ein Zeitsprung ins folgende Jahr, in dem ich so weit wie noch nie von zu Hause entfernt unterwegs war.

— @@@ —

2019: Kanada – Mein Smartphone und ich. Die Dauerschleife setzte sich diesmal aus Songs meiner alphabetisch geordneten Playlist auf dem alten Smartphone zusammen – aber der absolute Favorit in diesem Sommer waren für mich U2 mit ihrem Album „Songs of Experience“, weshalb ich stellvertretend dafür „The Lights of Home“ in der orchesterunterstützten Fassung gewählt habe:

Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=v5prOE8Xpg8

— @@@ —

Das Lied habe ich vorwiegend bei meinen (inzwischen im Sande verlaufenen) Lauftrainings gehört, zum Beispiel im regnerischen Montréal, oder in Québec City, als ich abends die bunten Straßenlaternen fotografiert habe. Dass ich in einer Ausstellung dann diese Bildbeschreibung entdeckt habe, kann kein Zufall sein.

Und wer ist es dieses Jahr? Da bin ich noch unschlüssig.

Dienstags-Gedudel #42 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 5/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum mache ich heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) einen Sprung ins Jahr 2018

— @@@ —

2018 führte mich meine selbst zusammengestellte „Weltreise“ an Texas vorbei in das beschauliche Dörfchen Welt und von da über Kamerun bis hin zur Südsee, um mit einem Abstecher über Bali in Kalifornien und Brasilien zu landen, bis es wieder nach Hause ging. Und das alles in drei Wochen. Mein neuer persönlicher Rekord, auch was die Kilometerzahlen betraf, denn danach hatte mein Tacho 3000 Kilometer mehr drauf. Kein Problem mit der richtigen Musik: Wenn man so viel unterwegs ist, kann ein breit gefächertes Sortiment an CDs nie schaden.

Deshalb gibt es heute die Band, die bei mir seit neuestem wieder verstärkt zum Einsatz kommt: The Script aus Irland, mit dem Song „No good in good-bye“ von ihrem Album „No sound without silence“:




Quelle – The Script „No good in good-bye“ – https://www.youtube.com/watch?v=ZRNTOabGsDk&feature=youtu.be&t=0

— @@@ —

Das breit gefächerte Sortiment klang übrigens nur in der Theorie und bei meinen Reisevorbereitungen gut – in der Praxis hätten es auch drei Scheiben getan: Als Dauerschleife ein Best-of-Album von INXS und zum Unterbrechung ein Greatest-Hits-Album von Runrig und das oben genannte von The Script.

Dienstags-Gedudel #41 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 4/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) ein Lagebericht zu meinem bisher längsten Urlaub am Stück…

— @@@ —

2008: dreieinhalb Wochen Schottland und eine halbe Woche Südengland – alles mit dem eigenen Auto. Während dieser Zeit hatten wir wirklich tolle Unterkünfte, und ein paar Mal hatten wir sogar ein ganzes Haus nur für uns. Da bot es sich an, einige Übertragungen von den Olympischen Spielen anzusehen und vor allem im Radio anzuhören. Für die Fernsehübertragungen hatte sich die BBC etwas ganz besonderes einfallen lassen und läutete jede Sendung damit ein – mit dem Intro von… :

Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=_nkJgw0dvOk

Amy MacDonald mit „Mr. Rock’n’Roll“ – rein zufällig hatten wir ihr Album im Gepäck – das erste Mal übrigens, bei dem das Heimatland der Künstlerin zu unserem Reiseland passte. Und immer, wenn ich es höre, läuft im Hintergrund „Ring of Fire“ von Johnny Cash parallel dazu ab.

— @@@ —

Das war dann zwar nicht unsere einzige gemeinsame Dauerschleife (ein paar Jahre zuvor waren das Tanzwut und Corvus Corax) – aber dafür unsere letzte. Danach hatte nur noch ich welche.

Media Monday # 485 : What U need – oder – Der Startschuss ist gefallen,

nämlich zum Horrorctober (bei dem ich dieses Jahr zum zweiten Mal dabei bin) – herauszufinden, dass sich in unserer Sammlung so viele Horrorfilme befinden, war eine echte Überraschung für mich. Eine Überraschung für mich war auch, dass unsere Stadtbibliothek „Donnie Darko“ unter Horror einsortiert hat.

Keine Überraschung dagegen ist die Vorfreude auf den Media Monday, dessen sieben Lücktentexte stets aufs neue eine sonntägliche Herausforderung sind. Möge es noch lange so weitergehen – und nach 15 weiteren Ausgaben ist dann das 500. Jubiläum erreicht.

Media Monday # 485

1. Horrorfilme gehören für viele im Oktober einfach dazu, für mich auch Klassiker wie „Die Vögel“ vom Meister der Spannung höchstselbst. Manchmal sind aber auch die Grenzen zwischen den Genres fließend.

2. Manches Filmende lässt mich ja wirklich gruseln, denn wenn es keinen Ausweg mehr gibt und es vor dem Horror kein Entkommen, wie zum Beispiel in „Die Vögel“, dann läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter. Es gibt sicherlich noch andere Twists, die mindestens genau so furchterregend sind, aber mir fallen gerade keine ein.

3. Übertriebener Splatter ist nichts für mich, außer das Thema wird parodiert.

4. SAW ist schon wirklich harter Tobak, weil den Delinquenten oft nur die Wahl zwischen Pest und Cholera bleibt – gerichtet von einem selbstgerechten ***, dem ich im Dunkeln nicht begegnen möchte.

5. Jetzt, wo wieder ein ganzer Haufen Kinostarts nach hinten verschoben worden ist, wundert mich so langsam nichts mehr.

6. Schön/schade, dass wir nun tatsächlich aufs Jahresende zusteuern: Schön, weil auch diese Jahreszeit ihren Reiz hat – schade, dass es immer so früh dunkel wird und das Wetter mich auch nicht immer zu Freudensprüngen animiert. Im Freien finde ich es oft doch angenehmer als in geschlossenen Räumen.

7. Zuletzt habe ich das Spielchen „such meinen Song“ gespielt, und das war ein bemerkenswertes Erlebnis, weil ich es nicht nur faszinierend finde, wie die Macher dieses Mash-Ups es geschafft haben, fünfzig Songs von 1985 in einen Film von dreieinhalb Minuten Länge zu packen, sondern auch fast das ganze Alphabet vertreten ist – von Aretha Franklin bis Yello; kleine Korrektur am Rande – außer dem Z fehlen auch das Q, das X und das U.

Quelle -https://www.youtube.com/watch?v=Le6RTavyuxI

„Meinen“ Song habe ich übrigens relativ schnell gefunden, und das war genau das, was ich gebraucht habe.

Dienstags-Gedudel #33 : Original und Fälschung

 

Kennt jemand diese Bilderrätsel, die es früher in einer Programmzeitschrift gab?

Links ist das Originalgemälde abgedruckt und rechts eine Kopie, die an manchen Stellen leicht verändert wurde – die Fälschung… und es gilt, die sechs oder sieben Fehler zu finden. Weil ich dieses Spielchen immer sehr gerne hatte, dachte ich mir, das kann ich auch, und zwar per Zeitreise in die 80er Jahre, als ich die Coverversion für das Original hielt.

In diesem Fall stammte die Coverversion von Paul Young und das Original von Joy Division – und bis heute kann ich mich nicht entscheiden, welche der beiden mir besser gefällt.

Das Original (https://www.youtube.com/watch?v=zuuObGsB0No):

Die Fälschung (https://youtu.be/SPBzmn8bcyk)

Aber muss ich das wirklich? Manchmal mag ich keine Entscheidungen treffen und stelle deshalb einfach mal beide in den Raum, denn doppelt gedudelt schallt besser; Gedudel ist keine Abwertung, sondern der Name der Aktion von nellindreams – zur musikalischen Verschönerung des Dienstags.