Dienstags-Gedudel #33 : Original und Fälschung

 

Kennt jemand diese Bilderrätsel, die es früher in einer Programmzeitschrift gab?

Links ist das Originalgemälde abgedruckt und rechts eine Kopie, die an manchen Stellen leicht verändert wurde – die Fälschung… und es gilt, die sechs oder sieben Fehler zu finden. Weil ich dieses Spielchen immer sehr gerne hatte, dachte ich mir, das kann ich auch, und zwar per Zeitreise in die 80er Jahre, als ich die Coverversion für das Original hielt.

In diesem Fall stammte die Coverversion von Paul Young und das Original von Joy Division – und bis heute kann ich mich nicht entscheiden, welche der beiden mir besser gefällt.

Das Original (https://www.youtube.com/watch?v=zuuObGsB0No):

Die Fälschung (https://youtu.be/SPBzmn8bcyk)

Aber muss ich das wirklich? Manchmal mag ich keine Entscheidungen treffen und stelle deshalb einfach mal beide in den Raum, denn doppelt gedudelt schallt besser; Gedudel ist keine Abwertung, sondern der Name der Aktion von nellindreams – zur musikalischen Verschönerung des Dienstags.

Die 5 Besten am Donnerstag : die besten Dinge im Herbst

 

 

The time is now (https://youtu.be/-GY9DWIfpwc) – noch knapp drei Wochen, dann ist offiziell Herbstanfang; das Wetter dazu haben wir ja schon.

 

 

 

Das ist schön. Jetzt ist die Zeit für… ja, gute Frage – bei den Besten am Donnerstag bei passionofarts geht es genau darum: was wir für das Beste am Herbst halten. Dass es früher dunkel und später hell wird, finde ich jetzt weniger prickelnd, aber konzentrieren wir uns auf die schönen Dinge, wie z.B.

1 : richtig dicke Wälzer lesen

Den Anfang habe ich in meinem Urlaub mit „Sleeping Beauties“ von Stephen King gemacht – ja, wenn die Temperaturen im Keller sind und es draußen stürmt, ist das Bett der beste Platz. Ein ganz heißer Anwärter für die nächsten Wochen ist „Die Tribute von Panem – das Lied von Vogel und Schlange“ von Suzanne Collins mit 607 Seiten oder „Ostfriesenhölle“ von Klaus-Peter Wolf mit 524 Seiten.

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2 : Rauch

Kaum sinken die Temperaturen, heizen meine Nachbarn mit Holz. Ein Duft, den ich liebe, besonders wenn es draußen neblig ist und sich die Krähen heiser schreien. Einen Holzofen habe ich nicht, denn wir heizen mit Erdgas – aber für die rauchigen Momente im Leben genieße ich gerne rauchige oder torfige Single Malts – und wenn es alkoholfrei sein soll, meine Lieblingsteesorte: Lapsang Souchong (geräucherter Tee).

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3 : die bunten Laubbäume beim Spazierengehen

Rot und Gelb… die Farbenpracht des Herbstlaubes muss ich bestimmt nicht näher ausführen. Unser Partnerbaum im Friedwald ist ein Ahorn – auf dessen Herbstkleid bin ich jetzt schon gespannt, und wenn das Laub erst mal die Bäume verlassen hat, kann ich von dort auch bis in den Westerwald gucken – dann stelle ich mir vor, ich bin in den schottischen Highlands.

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4 : sinkende Temperaturen

Es klingt befremdlich, aber ich liebe es, bei offenem Fenster zu schlafen. Im Frühling muss ich da wegen der Pollen aufpassen. Aber zum Glück fliegen ja jetzt keine mehr, und daher kann ich die hereinströmende kühle Luft umso besser genießen.

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5 : herzhafte Speisen und dazu passende Getränke

Aufläufe, Gratins, Fondue, Chili con carne, Apple Crumble, Kürbissuppe, Filets mit Steinpilzen oder Pfifferlingen… Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, und wo ich im Sommer gut gekühlte Weißweine oder Sekt bevorzuge, sind jetzt gehaltvolle, fruchtige Rotweine meine Favoriten.

 

Dienstags-Gedudel #30 : Der Erklärbär – Teil 11

 

 

Wenn Songs als Kapitelüberschriten herhalten müssen und wenn dabei dann der Dienstag der neue Sonntag ist… oder anders herum: Falls ich jemals eine Liste der Songs erstellen sollte, die sich mit einem Wochentag befassen, dann darf der hier auf keinen Fall fehlen… mit Bilder,n, die verstörend wirken könnten:

 

 

U2 (https://www.youtube.com/watch?v=1glfzAoHYiI) mit „Sunday bloody Sunday“, für mich einer der besten Songs der 80er Jahre.  Leider hat man ihn schon richtiggehend totgedudelt. Lassen wir ihn im Rahmen des Dienstags-Gedudels, einer Mitmachaktion von nellindreams, wieder auferstehen.

Monday Monday, Goodbye Ruby Tuesday, Friday I’m in love, Sunday morning coming down… fehlen nur noch Mittwoch, Donnerstag und Samstag in dieser Aufzählung.

Dienstags-Gedudel #28 : Der Erklärbär – Teil 9

 

Let’s do the time warp again.

 

Noch so ein Song, der mich verfolgt. Diesmal von 1982 – für alle, die sich nicht entscheiden können, ob gehen oder bleiben sollen, habe ich diesen Oldie mit Standbild und Übersetzungshilfe ausgebuddelt. Oder kommt das noch jemandem spanisch vor?

 

 

 

The Clash: Should I stay or should I go (https://www.youtube.com/watch?v=7r0iuoj-KNU) – Wenn ich diesen Titel schon permanent zitiere, sollte ich vielleicht auch mal erklären, was ich damit meine.

Ob die Botschaft durch diesen dürftigen Versuch allerdings klarer wird, lasse ich mal dahingestellt.

Media Monday # 475 : Guarantee for quality…

 

mit dieser mysteriösen Einleitung geht es auch schon in den neuen Monat und zum Sonntagabendritual mit dem Media Monday, der sich bei mir zu sechs Siebteln mit dem gleichen Thema beschäftigt und nach meiner Zeitrechnung um 0:07 auf meinem Blog erscheint. Mache ich sonst zwar nicht so exzessiv, aber der Aufbau der ersten sechs Lückentexte war für mich die perfekte Steilvorlage. Mit diesem Muster bin ich vielleicht nicht die Einzige…

Wie auch immer – starten wir durch in eine neue Phase…

Media Monday # 475

1. Ich könnte mich ja stundenlang über meine inzwischen nicht mehr existierende Lieblingsband und ihre Musik auslassen, denn zur Zeit erfreuen sich die 80er Jahre großer Beliebtheit, obwohl es in jenem Jahrzehnt auch ziemlich viel Mist gab. Und was nicht mehr existierende Bands angeht – so fallen mir bestimmt genügend Beispiele ein, welche bei youtube hohe Klickzahlen erreichen. Kleine Anmerkung am Rande: Bei diesem Punkt des Media Mondays würde ich wetten, dass ich so einige Lobpreisungen über noch lebende und gleichzeitig noch aktive Schauspieler und Schauspielerinnen zu lesen bekomme – was ich, nebenbei gesagt, durchaus begrüße, da es vermutlich die sind, die ich auch gerne sehe.

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2. Besonders begeistert bin ich hier nämlich dass ich letzten November die einmalige Gelegenheit bekam, deren Konzert vom 13. Juli 1991 volle 98 Minuten lang im Kino erleben zu dürfen; schließlich war ich an besagtem Tag ja nicht dabei gewesen.

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3. Überhaupt sind Diskussionen darüber, ob/dass hier nicht langsam zum INXS-Overkill ausartet, für mich nicht wirklich förderlich – erstens ist manchen Momenten mit Vernunft nicht beizukommen, und zweitens ist es wie mit der berühmt-berüchtigten Chipstüte: Der Genuß findet erst ein Ende, wenn die Tüte leer ist, und danach ist’s erst mal genug – wobei der letzte Lückentext des Media die Funktion der leeren Chipstüte erfüllt. Und für den Rest der Woche steige ich dann eben musikalisch auf andere Kost um. Auswahl hätte ich ja reichlich da.

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4. Eigentlich hatte mich ja letzten Sommer schon mit der seltsamen Filmankündigungspolitik der BBC schwergetan und mich schon unter denen gesehen, an der die Filmdokumentation über Michael Hutchence komplett vorbeigehen würden, und dann gab erfuhr ich durch einen Zufall, dass es mit „Down Under Berlin“ am letzten Septemberwochenende 2019 die Möglichkeit für mich geben würde, den Film doch noch im Kino zu sehen.

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5. Müsste ich allerdings in wenigen Worten meine Begeisterung begründen, wäre ich gekniffen, denn ich neige leider öfters mal zu weitschweifigen Ausführungen (der erste dieser Lückentexte beweist es).

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6. Meine Schwester ist sicherlich auch nicht unschuldig dran, schließlich mochte ich es immer, gemeinsam mit ihr Musik zu hören und bin irgendwann dahinter gekommen, wie ich ihr am geschicktesten bestimmte LPs abluchsen kann. Da habe ich es auch in Kauf genommen, dass sie mit dem Aufkleber „Australian Products – guarantee for quality“ (den sie vermutlich von einer Packung Obst abgezogen hatte) ein bestimmtes Plattencover „verziert“ hat.

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7. Zuletzt habe ich mich durch alle meine bisher veröffentlichten Beiträge zu den ABC-Etüden und dem #writing friday geschmökert, und das war mal nötig, weil ich vorhabe, diese scheinbar wenig miteinander zu tun habenden Texte zu einem Band zusammenzufassen und bei wattpad zu veröffentlichen.

Media Monday # 473 : cat content 18 +…

 

(dis)approved:

Irgendwie komme ich mir vor wie bei Schrödingers Katze. Bei dem ist sie tot und gleichzeitig lebendig. Gerade erst habe ich mit „Metropolis“ einen DVD-Marathon hinter mir und entdecke bei meinen Vorbereitungen zu den nächsten Ausgaben des „Dienstagsgedudels“ ein Video, bei dem ich ein Déjà-vu habe. Doch dazu mehr im letzten der sieben Lückentexte des Media Monday.

Der ist jeden Sonntag übrigens auch ein wiederkehrendes Déjà-vu, was aber für mich völlig in Ordnung ist.

Media Monday # 473

1. Gäbe es nicht mein kleines Domizil im Taunus, ich würde wohl niemals zwischendurch zu neuen Kräften kommen – ohne diese kleine Zuflucht ohne Komfort käme ich wohl nie zum Durchschnaufen.

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2. So manche Band oder mancher DJ ist in meinen Augen ja gnadenlos überschätzt, aber ich muss ja nicht alles gut finden – habe ich schon in den 80er Jahren nicht getan, und tue ich auch heute nicht. Auch wenn es mir keiner glaubt: Ich bin nicht im letzten Jahrhundert stehengeblieben, und für Tips bin ich immer offen – besonders für die von manchen Bloggern. Dass solche Empfehlungen aber auch aus einer ganz anderen Richtung kommen können, damit beschäftigt sich Text Nummer fünf.

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3. Oft genug entgehen einem ja Sachen, wie etwa, dass vermeintlich abgeschlossene Buchreihen nach Jahren doch noch fortgesetzt werden.

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4. Das Lesen von Büchern in ausschließlich digitaler Form ist ja schon merklich etwas anderes, als das von gedruckten Exemplaren, wobei beide ihre Vor- und Nachteile haben. An gedruckten Büchern liebe ich oft ihre schöne Gestaltung, wenn da nur nicht das Problem der Unterbringung wäre, wenn es sehr viele sind. Bei den digitalen Exemplaren, die ich zur Zeit lese, liegt der Vorteil ganz eindeutig darin, dass sie nicht viel Platz benötigen und dass oft auch Videos eingebunden sind.

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5. Hätte ich nur früher gewusst, dass bei der Schwärmerei meiner Schwester für U2 eine wirklich gute Empfehlung für die Band „Inhaler“ herausspringen würde, hätte ich mal genauer recherchiert, denn außer dass Bonos Sohn die Indie-Rock-Band zusammen mit drei Komilitonen am St. Andrews College in Dublin gegründet hat, wusste ich nichts darüber. Dank youtube bin ich nun wieder etwas schlauer (https://www.youtube.com/watch?v=DlmqLOq-YmU) – dabei gibt’s youtube schon länger.

 

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6. Eine neue Fortsetzungsgeschichte zu schreiben, beschäftigt mich schon geraume Zeit, aber obwohl ich ungefähr weiß, wie die Handlung verlaufen soll, weiß ich noch nicht, wie ich’s anpacken soll.

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7. Zuletzt habe ich mit Madonna und „Express Yourself“ ein Déjà-vu gehabt, und das war ein Gefühl wie bei Schrödingers Katze, weil ich mich nicht entscheiden konnte, was ich von diesem „Zufall“ halten soll. Dass das monumentale Filmepos „Metropolis“ mit seinem grandiosen Setting als Inspirationsquelle dient, ist angesichts der Ähnlichkeiten kaum zu übersehen: der dürre Spitzel – die Stadt der Arbeiter tief unter dem Moloch Metropolis. Wer’s nicht glaubt, springe bis 2:02 vor oder lese gleich die Worte am Schluss: „Without the heart there can be no understanding between the hand and the mind.“ – Verblüfft hat mich auch die Ähnlichkeit bei den Produktionskosten – das Video hat David Fincher gedreht, für fünf Millionen Dollar (https://www.youtube.com/watch?v=GsVcUzP_O_8) – Metropolis 6.0  (FSK 18):

 

– bei „Metropolis“ waren es fünf Millionen Reichsmark.

Beide gelten als die teuersten Filme ihrer Zeit, nur sind Stimmung und Ergebnis bei Fincher ganz anders als bei dem Vorbild von 1927, das man heute problemlos als FSK 0 bzw. 6 einstufen würde.

Bei dem mit mehreren Preisen ausgezeichneten Musikvideo bin ich mir da nicht so sicher.

Dienstags-Gedudel #24 : Zu Gast in der Welt des Sports – Teil 5

 

Heute wird doppelt gemoppelt, zuerst geradeaus und danach in alle Richtungen.

Außerdem haben wir ein doppeltes Schnapszahlendatum, den 7.7.2020 – zwei Siebener und zwei Zwanziger. Doch bei dieser Sportart sollte man nüchtern bleiben, ein Tip, der im Sport generell Gold wert ist.

Aber hier wird nicht bloß in coolen Sportklamotten posiert, sondern richtig Gas gegeben – als damals „Zurück in die Zukunft“ der große Hit in den Kinos war, wollte ich auch mal Skateboard fahren – so wie Michael J. Fox, aber alles, was bei meinem ersten und einzigen Versuch herauskam, war ein formidabler Sturz mit Armbruch, und am Schluss fuhr ich mit einem Gips nach Schottland. Michael J. Fox hatte das irgendwie besser drauf.

And now step up to the next level.

Willkommen in der Half Pipe – auch 30 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung kann der Song anscheinend immer noch punkten (https://youtu.be/7AEwszNkmJU?t=0):

 

 

So tolle Stunts wie die Jungs in dem Video zum Dienstags-Gedudel habe ich deshalb nicht erlernen können – Ein Zufallsfund auf youtube; das Lied erinnert mich ein wenig an die 60er Jahre und ist der perfekte Begleiter für den Frühsport. Und weil ich „Doppelt gemoppelt“ zu Beginn geschrieben habe…

Der modernere Ohrwurm des Tages in dieser Doppelausgabe ist die Cover-Version von „Shake it off“ (im Original gesungen von Taylor Swift) – um ein Haar hätte ich „skate it off“ geschrieben – geskatet wird hier nicht ganz so exzessiv, aber dafür dürfen die Jungs dann noch das Football-Ei fangen (https://youtu.be/ZzsPxEQ9KAA).

 

 

Aber „Gedudel“ ist in diesem Zusammenhang nicht abwertend gemeint, sondern der Name einer Aktion von nellindreams.

Media Monday # 469 : Gigabyte-Alarm in Blue-Silver

 

Was tun, wenn auf dem Laptop von 103 GB nur noch 9 GB an Speicher frei sind?

Richtig: Altes, von dem ich mich nicht trennen mag, aber aktuell nicht brauche, auf eine externe Festplatte auslagern. Betroffen waren Bilder, Musikdateien, meine Manuskripte zu diversen Blogparaden von 2018 und 2019… Jetzt sind es 28 GB. Wenn sich damit nicht arbeiten lässt, dann weiß ich auch nicht.

Nach der ganzen Plackerei mal was zum Entspannen: Der Media Monday winkt, und damit sieben hoffentlich genauso interessante Lückentexte wie sonst auch…

Media Monday # 469

1. Was mich die vergangenen Tage wohl am meisten beschäftigt hat: Hoffentlich schmiert mir mein Rechner nicht ab – und: warum ist die Internetverbindung beim Home-Office so grottig? Wenigstens ist beim ersten Thema der Käse jetzt gegessen.


2. Eigentlich unvorstellbar, dass ein Sommer ohne Eiscreme vollkommen sein soll, und genau deshalb liebäugele ich jetzt mit dem Kauf einer Eismaschine, denn das Rühren von Hand und ständige Kontrollieren, ob sich auch ja keine Eiskristalle gebildethaben, erscheint mir auf Dauer doch zu mühsam. Andererseits schreckt mich das Gewicht einer guten Maschine ab, da ich diese nicht ständig brauche – zweiundzwanzig Kilo zu heben, ist bestimmt auch kein Vergnügen.


3. Meine Vorliebe für eine gewisse Band in Kombination mit meiner Bestelleritis im letzten Jahr scheint mir regelrecht prädestiniert, um einen bekannten Onlineversand dazu zu bringen, mir die inzwischen x-te „Best-of-CD“ schmackhaft machen zu wollen.


4. Nachdem nun gemeinsame (Spiele-)Abende in kleiner Runde langsam wieder Thema werden: Meine Lieblingsbrettspiele, die man auch zu zweit spielen kann, wenn’s denn sein muss, sind „Die Säulen der Erde“ und „Die Quacksalber von Quedlinburg“ – aber mehr Spaß macht’s zu dritt oder zu viert.


5. Ich hätte es ja kaum für möglich gehalten, dass ich einmal gleich von mehreren Seiten für einen Award vorgeschlagen würde und dass ich selbst mal eine Challenge ausrufen würde – in diesem Fall ist es die 30 Days Book Challenge, an der auch schon einige ihr Interesse bekundet haben. Wer weiß, vielleicht kommen ja noch ein paar hinzu. Freuen würde mich das.


6. Viel zu selten komme ich eigentlich dazu, mal wieder kräftig aufzuräumen, verschieben wir’s doch auf morgen – sprach meine innere Scarlett O’Hara.


 

7. Zuletzt habe ich eine CD ausgebuddelt, die ich schon lange nicht mehr gehört habe, und das war „Rio“ von Duran Duran – mit einigen speziellen Remixen. (das titelgebende Video befindet sich oberhalb dieses Textes – https://www.youtube.com/watch?v=nTizYn3-QN0) – Bodypainting in Kreischfarben und Outfits im Miami-Vice-Stil waren damals sehr en vogue.

Schön, wenn sich Leute selbst nicht ganz so ernst nehmen. Beim Hören habe ich mich doch schon sehr darüber wundern müssen, dass sie in den letzten Jahren ein Schattendasein gefristet hat, weil das zu Beginn der 80er Jahre, bis ca. 1987 meine absolute Lieblingsband war und ich heute teilweise noch die Texte auswendig mitsingen kann (♫ ♪♫ sing blue silver ♫ ♪♫ – diese Zeile ist jedoch aus einem anderen Song) – der perfekte Soundtrack für den Sommer.


 

 

30-Days Film Challenge – Day 20 : a film that changed your life

 

 

Kann ein Film wirklich lebensverändernd sein? Ich wette, die meisten würden das verneinen.

 

Day 20 : a film that changed your life

 

Aber es gibt tatsächlich einen Film, der mich zum Nachdenken darüber gebracht hat, dass es Träume gibt, mit deren Verwirklichung besser nicht zu lange wartet: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) mit Morgan Freeman und Jack Nicholson (https://i.pinimg.com/474x/03/99/6f/03996f76f072798c3cdd7ba196c7dec6.jpg).

 

 

Danach habe ich selbst meine persönliche „Löffel-Liste“ geschrieben. Die würde bei mir heute allerdings ganz anders aussehen als damals. Das Leben dauert schließlich nicht ewig, und wer weiß, was im nächsten Jahr ist – genau das war mein Gedanke, als ich letztes Jahr spontan beschloss, nach Kanada zu reisen, und als hätte ich es geahnt, geht dieses Jahr in dieser Beziehung für mich nichts mehr.

Ein Lied, das sich mit diesem Thema beschäftigt, ist „Kein Zurück“ von Wolfsheim, das mir bei diesem Film als erstes eingefallen ist. Ein Thema, das im letzten August zum Zentrum des Gesprächs wurde, das sich in Montréal am späten Abend an der Hotelbar zwischen mir und einer Kanadierin aus Alberta entwickelt hat. Lebe jetzt und nicht irgendwann. Denn irgendwann ist selbst der größte Traum zu lange her. Meinen habe ich noch gerade rechtzeitig verwirklicht.

30 Days Book Challenge : Tag 7 – Eine Biografie

 

Das Schnäppchen des Jahres 2018 (oder war’s 2019?) gab’s zum Schleuderpreis von 50 Cent auf dem Bücherflohmarkt unserer Stadtbücherei – mit einem von mir doch sehr vernachlässigten Genre

Die Biografie

aber ich gelobe Besserung und steigere mich bei der Seitenzahl – mit

Maximum Rock’n’Roll“ von Murray Engleheart und Arnaud Durieux

Angepriesen wurde das Werk über die australische Band AC/DC mit den Worten „Die ultimative Chronik der erfolgreichsten Hardrock-Band aller Zeiten“, haben wollte es niemand, also habe ich zugegriffen, denn ich wollte mich über ihren Werdegang informieren, auch weil ich sie in der Originalbesetzung bisher noch nicht kannte.

AC DC Morgenlektüre

Die Morgenlektüre – für unterwegs eher ungeeignet.

 

Sie suchten sich ein Thema, über das sie sich in Rage reden konnten: ihren Manager, irgendjemanden aus der Musikindustrie oder aus dem Fernsehen. Dann wählten sie einen Moment, an dem sie einsteigen konnten und legten los. Es war wie Zauberei. Die Intensität war unglaublich. Angus ist eher entspannt, Malcolm sehr ambitioniert, Cliff war der Neue und wollte es allen nur recht machen und Bon war immer sehr locker drauf. Ein bisschen wie Michael Hutchence, was seine Lebenseinstellung anging. Aber George… der war so angespannt.“ (Seite 240).

 

Kollegen unter sich – das konnte ich mir nicht verkneifen. Der locker und oft in deftiger Sprache geschriebene Wälzer mit vielen Schwarz-Weiß-Fotos und einem umfangreichen Personenregister ist unter der ISBN 978-3-453-60120-8 im Heyne-Verlag erschienen, und ich stecke irgendwo in der Mitte fest, weil mir zur Zeit die Lust zum Lesen dicker Bücher fehlt. Über 500 Seiten wiegen halt auch was.

 

 

 

Und weil nun doch einige mitmachen möchten, folgt an dieser Stelle ein kurzes Update – Welcome to the club:

Bette Davis left the Bookshop

Neu- und Späteinsteiger sind herzlich willkommen.