Media Monday # 406 : Splish-splash…

 

 

. I was taking a bath. (Videoquelle:  https://www.youtube.com/watch?v=4R53SaiFW9cMit anderen Badegästen und Stockenten im Pool, der sich in den Außenanlagen des Saunabereichs befindet. Nein, das ist kein verspäteter Aprilscherz. Während ich mich im Pool von 25 Minuten 80°C-Sauna mit Aufgusss abkühlte, kamen zwei Stockenten dahergeflogen und paddelten im selben Pool mit mir und den anderen Schwimmern um die Wette.

Das war ein ereignisreicher Tag, der den geruhsamen Abschluss meiner Urlaubswoche ohne Auto bildete. Aber nun kann ich wieder fahren und komme auch mal wieder raus aus meiner Stadt, in der ich demnächst noch ganz viele schöne Aufnahmen machen werde – für das fotografische ABC.

Nun aber wieder das liebgewonnene Sonntagabendritual mit den sieben Lückentexten des Media Monday:

Media Monday # 406

 

1. Die erste Aprilwoche ist rum und auch wenn es zu früh ist für ein Fazit, kann ich doch für mich schon festhalten dass ich in dieser Woche noch nie so viel gelaufen bin wie im ersten Quartal dieses Jahres, weil mein Auto wegen eines platten Reifens und einer reparaturbedürftigen Windschutzscheibe in der Werkstatt war.

 

2. Den klanglichen Unterschied zwischen Vinylschallplatten, CDs und mp3-Dateien kennen ja meiner Meinung nach viel zu wenige, denn leider werden die Vergleichsmöglichkeiten inzwischen immer seltener.

 

3. Ich kann gar nicht verstehen, wieso sich immer noch eine nicht geringe Anzahl junger Frauen für etwas wie Germany’s Next Top Model hergibt, immerhin müsste den Teilnehmerinnen doch inzwischen bekannt sein, welche Horroraufgaben auf sie warten und wie das von ihnen geschossene Filmmaterial fürs Fernsehen zusammengeschnitten wird.

 

4. Das Tempo der Veröffentlichungen und die schiere Masse an neuen Serien. bekomme ich zwar vom Hörensagen mit, aber habe die Qual der Wahl nicht, weil ich keinen Streamingdienst nutze und statt dessen lieber eine Auswahl in der Bücherei treffe, wenn ich dort auf eine interessante Serie im DVD-Format stoße. Daher kommt es so gut wie immer vor, dass ich ältere Serien entdecke. Aktuelles Beispiel, von dem ich noch nicht mal weiß, wie alt die Serie ist: The Magicians.

 

5. „Plot Twist oder Schockeffekt mit Intelligenz“ scheint im Genre Horror oder Mystery momentan wahnsinnig im Trend zu sein, schließlich sind alte Klischees schon lange genug bedient worden, wird also endlich Zeit, dass Drehbuchautoren und Regisseuren mal etwas neues einfällt.

 

6. Der April ist voller Highlights, was Filme, Serien, etc. betrifft. Mein persönliches Kinoerlebnis hatte ich vergangene Woche mit zwei Filmen, die ich schon lange sehen wollte: „Green Book“ und „Wir“. Beim letzten von den beiden hat der Grusel bei mir noch lange nach Ende des Films gewirkt, und so wurde es weit nach Mitternacht, bis ich endlich zur Ruhe kam. Zum Glück musste ich am nächsten Tag nur meinen Reisepass abholen und konnte am Nachmittag bei einer Romantik-Komödie auf DVD entspannen.

 

7. Zuletzt habe ich einen Tag in der Rhein-Main-Therme hinter mir, und das war wie ein Tag Urlaub, weil das Wetter einfach fantastisch war und ich endlich mein erstes ausgedehntes Sonnenbad des Jahres nehmen konnte. Kleiner Nebeneffekt: Weil mal wieder etliche Badegäste ihre Liegen mit Handtüchern reserviert hatten, konnte ich einen Eindruck davon bekommen, wie so ein All-Inclusive-Urlaub auf den Balearen sein muss (morgens um sechs auf Mallorca).

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Das Werk zum Wort 14/52 : Zeit

 

Woche 14 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf 38 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Und wieder bietet das aktuelle Wort unzählige Möglichkeiten, unter denen ich wählen kann, denn das Thema lautet

Zeit

Gott gab die Zeit. Von Eile hat er nichts gesagt“, ist ein beliebter Spruch an Sonnenuhren, die älteste Form des Versuchs, die Zeit anzuzeigen. Festhalten kann man sie ohnehin nicht. Die Zeit ist ein allgegenwärtiges Thema, ob in Kunst & Musik oder Literatur & Film. Wo fange ich an, wo höre ich auf? Da ich Zeitreisegeschichten liebe, wird dies eine geistige und künstlerische Zeitreise, die vordergründig die 60er Jahre zum Ziel hat, aber in Wahrheit weit in die Vergangenheit führt.

Unzählige Aufnahmen waren nötig, bis die Byrds mit dem Resultat ihres Klassikers „Turn Turn Turn (to everything there is a season)“ von 1965 endlich zufrieden waren, und die Mühe hat sich gelohnt. Schon immer mochte ich dieses Lied sehr, allein schon wegen der Gitarre und des mehrstimmigen Gesangs, doch erst der Text macht es für mich zu etwas Besonderem:

 

 

 

 

Er stammt nämlich geradewegs aus dem Alten Testament, dem Buch der Weisheit (Book of Ecclesiastes 3:1-8), auch bekannt als Buch Kohelet oder Prediger Salomo. Ob es aus dem dritten oder zehnten Jahrhundert vor Christus stammt, ist noch nicht ganz klar, aber es gibt Weisheiten, die die Jahrhunderte überdauern. Übersetzt liest sich der folgende Auszug daraus, in etwa so:

 

***

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit“

(…)
„weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit“

(…)
lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;
Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

***

Und somit ist „To everything there is a season“ bzw. „ein jegliches hat seine Zeit“ das älteste, von mir bisher entdeckte Werk. — Das nächste Wort: Picknick


 

(Quellen: Video: https://www.youtube.com/watch?v=pKP4cfU28vM  / Text: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)

 

 

 

 

ABC Photography : N wie Nachwuchs …

 

und zwar bei den Nilgänsen: In der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, gibt es ein Doppel-N, nämlich

 

N wie Nachwuchs bei den Nilgänsen

 

 

Papa und Mama verteidigen ihre Kleinen allem und jedem gegenüber, und dabei haben sie gut zu tun, denn bei dem schönen Wetter sind viele Spaziergänger unterwegs, und dann gibt es da noch drei Kanadagänse, die sich gefährlich nahe an die kleine sechsköpfige Familie heranwagen.

 

 

Eine Spaziergängerin, die häufig zum Füttern vorbeikommt, kennt ihre Gewohnheiten ganz genau, und sie hat mir verraten, dass die Tiere gerne Gras fressen und sie ihnen deshalb immer etwas Grünfutter mitbringt, weil es rund um den Weiher zu wenig davon gibt.

 

 

Mal sehen, wieviel ich den Gänsen das nächste Mal vorbeibringen kann, wenn ich unseren Rasen gemäht habe.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek #125 : 5 Darsteller (m)

 

Bei Gina beschäftigt sich das aktuelle Thema mit den darstellenden Künsten. Gesucht werden diesmal die männlichen Darsteller, die wir am liebsten sehen. Besonders oft war ich in den letzten Jahren nicht im Kino, dafür aber leihe ich seit letztem Jahr eifrig eine DVD nach der anderen aus – Filme, die ich schon immer sehen wollte. Also habe ich anhand der bereits gesehenen Filme ein Brainstorming betrieben und bin zu dem folgenden Ergebnis, in völlig willkürlicher Reihenfolge und völlig unstrukturiert, gelangt:

 

James Franco

127 Hours“, „Die fantastische Welt von Oz“ und „11.22.63 – der Anschlag“: drei Beispiele für Filme bzw. eine Miniserie, in der ein Schauspieler glänzen kann, der auch als Regisseur, Drehbuchautor und Schriftsteller Talent beweist. In der Verfilmung seiner Kurzgeschichtensammlung „Palo Alto“ hat er zwar nur eine kleine Rolle, aber der Film hat mir trotzdem sehr gut gefallen (Quelle: https://i.pinimg.com/564x/32/aa/38/32aa383fa23f30c2c68ef14d078a84e7.jpg).

 

Colin Farrell

Nicht auflegen“, „Total Recall“ und „Der Einsatz“ zählen zu der Art spannender Filme, die ich mir in letzter Zeit öfters angeschaut habe, denn manchmal habe ich Spaß an spannenden Actionfilmen. Was ich im Fall von diesem irischen Schauspieler mag, ist seine Wandelbarkeit: ob er nun einen arroganten Schnösel, einen frisch angeworbenen CIA-Agenten oder einen Außenseiter spielt, manchmal schlüpft er auch in zum Brüllen komische Rollen wie den Trottel in „Kill the Boss“, und so viel Mut zur Hässlichkeit gehört belohnt (Quelle: https://i.pinimg.com/564x/b2/97/ed/b297ed67fd50e888938fbd6621e577cd.jpg)

Al Pacino

Wenn von spannenden Actionfilmen die Rede ist, dürfen auch Mafiafilme nicht fehlen. In „Der Pate“ ist mir Al Pacino zum ersten Mal aufgefallen. Zwielichtige Typen oder komplizierte Persönlichkeiten gefällig? In „Der Einsatz“ gibt er den Gegenspieler von Colin Farrell, und in „Im Auftrag des Teufels“ den Teufel persönlich (Quelle: https://i.pinimg.com/originals/87/4a/17/874a1706bee83095dae454341d478ceb.jpg)

Bradley Cooper

Kann sein, dass Bradley Cooper eine lange Liste an Filmen vorweisen kann, aufmerksam geworden bin ich auf ihn erst durch „A Star is born“, in dem er meiner Meinung nach Lady Gaga glatt an die Wand gespielt hat (auch wenn das übertrieben klingt). Aber auch in dem Film „Silver Linings“, als manisch-depressive Persönlichkeit mit Aggressionsproblem, der sich auf eine Beziehung mit der emotional instabilen Tiffany (Jennifer Lawrence) einlässt, überzeugend. Interessanterweise hat er in dem Film „Joy – alles außer gewöhnlich“, in dem Jennifer Lawrence ebenfalls in der weiblichen Hauptrolle zu sehen ist, nur eine kleine Rolle (Quelle: https://i.pinimg.com/564x/6c/9b/a0/6c9ba0e7da572c75484305787f25884e.jpg)

Mark Wahlberg

Genau wie Bradley Cooper, ist er erst spät auf meinen Schirm geraten, und zwar durch seine Rolle des Mike Williams in dem Film „Deepwater Horizon“, den er auch mitproduziert hat. Zum Genre Katastrophenfilm fällt mir dann noch „Der Sturm“ ein, und den letzten Film mit ihm, den ich im Kino gesehen habe, war „Plötzlich Familie“, wo er einen überforderten Pflegevater gespielt hat (Quelle: https://i.pinimg.com/564x/5d/d3/2a/5dd32a8778e728489eb79c58d0609cc9.jpg).

Wäre mein Brainstorming intensiver ausgefallen, wären u.a. noch Hugh Grant, Jake Gyllenhaal, Richard Armitage, Pierce Brosnan, Brad Pitt und Aidan Turner aufgetaucht. Aber es waren ja die besten fünf und nicht Blaupause’s Eleven gefragt, und wer mir zuerst einfällt, der mahlt zuerst.

 

 

Serienmittwoch bei Corly # 168 : ABC der weiblichen Filmcharaktere

 

Das neue ABC bei Corlys Serienmittwoch dreht sich um weibliche Charaktere in Filmen, vom Vornamen ausgehend:

 

Amelie Poulain (Die fabelhafte Welt der Amelie)

Bridget Jones (Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück)

Cat Ballou (Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming)

Dorothy (Der Zauberer von Oz / Das zauberhafte Land)

Eowyn (Der Herr der Ringe)

Frankie (Frankie & Johnny)

Ginny Weasley (Harry Potter)

Holly Golightly (Frühstück bei Tiffany)

Idgie Threadgoode (Grüne Tomaten)

Jane Marple (16 Uhr 50 ab Paddington)

Katniss Everdeen (Die Tribute von Panem)

Lara Antipowa (Doctor Schiwago)

Mary Poppins (Mary Poppins Returns)

Nanny McPhee (Nanny McPhee)

Ondine (Ondine, das Mädchen aus dem Meer)

Pussy Galore (James Bond 007 – Goldfinger)

Queen Elizabeth II (The Queen)

R-

Scarlett O’Hara (Vom Winde verweht)

Trinity (Matrix)

Uschi Obermaier (Das wilde Leben)

Vesper Lynd (James Bond 007 – Casino Royale)

Wai Lin (James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie)

Xenia Zaragevna Onatopp (James Bond 007 – Goldeneye)

Y-

Z-

 

In meiner Liste tauchen mehrere „Bond-Girls“ auf, allein bei den Buchstaben R, Y und Z ist mir nichts passendes eingefallen, und beim Q musste ich schummeln – da habe ich mich für ihren offiziellen Titel entschieden, denn als Queen ist sie bekannt.

Media Monday # 405 : Sätze mit X

 

. diese Veranstaltungen waren wohl nix: am Samstag war ich in Bad Homburg bummeln und erblickte ein Plakat, das ein Konzert von Maiden United für denselben Abend ankündigte, doch vor Ort erfuhr ich dann, dass das Konzert wegen Krankheit ersatzlos gestrichen wurde. Okay, ist Pech, aber die nächste Enttäuschung wartete dann am nächsten Morgen auf mich, denn ein Fotoworkshop, für den ich vor Wochen eine Karte erstanden hatte, wurde ebenfalls gestrichen – genau wie die gesamte Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Vorführungen. Von 150 Tickets wurden nur insgesamt drei verkauft. Jetzt kann ich meinem Geld hinterherlaufen.

Noch eine Erfahrung, um die ich nun reicher bin: In Zukunft lasse ich wohl besser die Finger weg von Filmen mit dem Wort „Legenden“ im Titel, denn bisher hat mich nichts davon wirklich überzeugt; ob es nun „I am Legend“ mit Will Smith war oder „Legenden der Leidenschaft“ (ganz schlimmer Kitsch in gefühlter Überlänge).

Der letzte Film, von dem ich mir trotz beeindruckender Landschaftsaufnahmen, dem Hauptdarsteller und der ansprechenden Musik (Irish Folk) mehr Spannung versprochen habe, war der australische Film „Die Legende des Ben Hall“. An sich ist der Film über den Outlaw Ben Hall (* 9. Mai 1837; † 5. Mai 1865) gewiß nicht schlecht und anscheinend auch historisch korrekt; dennoch zog er sich doch etwas sehr in die Länge, was mir bei 140 Minuten Lauflänge vorher schon hätte klar sein müssen.

 

 

 

Spannung pur dagegen bietet das liebgewonnene Sonntagabendritual mit den sieben Lückentexten des Media MondayMedia Monday:

 

Media Monday # 405

 

1. Durch die Zeitumstellung fehlt mir plötzlich eine Stunde, die ich viel lieber mit Schlummern im Bett verbracht hätte, schließlich bin ich völlig umsonst so früh aufgestanden, weil ich nicht wusste, dass der von mir gebuchte Workshop nicht stattfinden würde.

 

2. Es scheint eine ungeschriebene Regel zu sein, dass nur noch über Facebook bekanntgegeben wird, wenn eine Veranstaltung ausfällt. Dabei wäre es so einfach, einen Aushang an der Tür zu hinterlassen, denn nicht immer hat man unterwegs Empfang, und nicht jeder nutzt Facebook.

 

3. Manchen wattpad-Autorinnen würde ich ja gerne mal im wahren Leben begegnen, einfach weil ich ihren Schreibstil so mag. Aber das gleiche könnte ich auch über manche Blogger sagen.

 

4. Was ich besonders daran schätze, Filme als DVD in der Hand und nicht als Stream zu haben, ist die Tatsache, dass mein Player immer läuft, aber bei mir das Internet nicht immer störungsfrei läuft.

 

5. Die Nachricht, dass Pro7 die dritte Staffel von „Lucifer“ sendet, kam für mich schon überraschend, denn zur Zeit habe ich die zweite Staffel im Player, und der bin ich wochenlang hinter gelaufen.

 

6. Jetzt, wo sich die Sonne auch mal wieder häufiger blicken lässt findet man mich häufiger in der Eisdiele oder im Straßencafé – oder im Park:

 

 

7. Zuletzt habe ich einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt und das war mit Erinnerungen an früher verbunden, weil die Ausstellung, zu der ich aufgebrochen war, in dem Stadtteil stattfand, in dem ich zwanzig Jahre gelebt habe – eine ernüchternde Erfahrung.

Das Werk zum Wort 13/52 : Mutter

 

 

Woche 13 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 39 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Geht es nur mir so, dass ich das aktuelle Wort immer schwieriger finde als das davor? Heute dreht sich alles um die

Mutter

mit der sich so einige Werke in der Kunst beschäftigen: Lieder und Filme mit dem Titel „Mother“ oder das berühmte Gemälde von Whistler. Was aber, wenn die Eltern tot sind und eine andere Person ihre Stelle einnehmen muss? Mir fällt dazu eine Buchreihe ein, die ich früher sehr gerne gelesen habe: „Geli“ von H.E. Seuberlich.

In dem zweiten Band „Geli unterwegs“ ist es die große Schwester, die ihrem kleinen Bruder plötzlich die Mutter ersetzen muss. In diesem Fall begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, um den Kleinen über die Grenze, hoch in den Bergen, aus dem Balkan nach Österreich herüberzuholen.

 

 

 

Angelika, liebevoll Geli genannt, musste vor einiger Zeit selbst den beschwerlichen Weg auf sich nehmen, und hat es trotz aller widriger Umstände geschafft, sich nach ihrer Zeit in einem Flüchtlingslager ein Leben und einen Freundeskreis aufzubauen, aber jetzt muss sie ihren kleinen Bruder, der von einer engen Freundin in der alten Heimat nicht mehr länger versorgt werden kann, zu sich holen. Was nach einem aktuellen Flüchtlingsdrama klingt, wurde aber bereits in den Fünfziger Jahren von Hans Erich Seuberlich geschrieben, der bis 1957 achtundzwanzig Jugendbücher verfasst hat. Die Buchserie um Angelika Geisler umfasst sechs Bände:

 

 

Geli die Fremde (1951), Geli unterwegs (1952), Viele Fragen um Geli (1953), Freude mit Geli (1954), Wir hören Geli (1955) und Ferien unterm Halbmond (1956), erschienen im Verlag „Die Boje“.                — Das nächste Wort lautet: Zeit.

 

 

ABC Photography : M wie Mittagessen

 

 

Die heutige Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, dreht sich um das M, und da ist es ein Zufall, dass ich ganz aktuelle Fotos habe, und zwar von meinem „Social Day“, für den ich von meinem Arbeitgeber freigestellt worden bin:

 

M wie Mittagessen

Pro Jahr dürfen wir an maximal drei „Social Days“ teilnehmen, ob es sich nun um das Aushelfen bei der Frankfurter Tafel, um Begleitung von Senioren zum Weihnachtsgottesdienst oder zur Unterstützung eines gemeinnützigen Vereins in Wiesbaden handelt. Ich habe mich für die letztgenannte Einrichtung entschieden.

Dort haben drei meiner Kollegen und ich bei der Zubereitung des Mittagessens für Kinder und Jugendliche geholfen, für die nicht nur von diesem Verein eine warme Gratismahlzeit aus frischen Zutaten gekocht wird, sondern die dort mittags für zwei Stunden eine Anlaufstelle haben, wo sie zur Ruhe kommen und Freunde treffen können.

Während meine Kollegen damit beschäftigt waren, aus Laugengebäck, Suçuk, Thunfisch, Gemüse und Käse dreierlei Laugenpizzen zu zaubern, kümmerte sich die Leiterin zusammen mit mir um den Nachtisch: Bananen-Tiramisu.

 

 

Als wir dann alles fertig hatten, ging es quer durch Wiesbaden zu der Gemeinde, in der die Kids sich zum Essen und Quatschen treffen. Zu Beginn um 12:30 Uhr sprachen wir ein Tischgebet, dann kamen nach und nach immer mehr Jugendliche und verteilten sich an den Tischen. Wir vier fleißigen Helferlein setzten uns, nachdem wir die Portionen verteilt hatten, mit dazu und hatten einige sehr interessante Gespräche. Ungefähr sechzig Jugendliche kamen an diesem Tag, und bereits um 14 Uhr war alles leer gefuttert, was für diejenigen, die danach auf der Bildfläche erschienen, nicht so angenehm war.

Wir räumten dann alles auf und richteten den Saal für den nächsten Tag her, denn das Angebot gilt von Montag bis Freitag. Mir hat mein „Social Day“ dort sehr gut gefallen, und ich würde mich beim nächsten Mal wieder freiwillig melden, auch wenn ich für den Rückweg mehr als eineinhalb Stunden gebraucht habe.

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek #126 : Die schlimmsten Fortsetzungen bei Filmen

 

Neulich hatte ich mich noch bei jemandem über grauenhafte Sequels unterhalten – zack, gibt es in der Ergothek bei Gina das passende Thema dazu:

 

Die schlimmsten Fortsetzungen bei Filmen.

 

Da fange ich doch gleich mal mit meinem Hassobjekt Nummer Eins an: Matrix Teil 3, nein – eigentlich schon der ärgerliche Cliffhanger am Ende von Teil 2, bei dem ich mich so richtig veräppelt gefühlt habe. Wie, ihr wolltet wissen, wie es weitergeht? Dann wartet mal schön bis zum nächsten Jahr.

Und weil ich grade so schön in Fahrt bin, bekommen bei mir die Harry-Potter-Verfilmungen Teil 6 und Teil 7 auch noch ihr Fett weg. Das waren dann schon drei.

SAW 3 wäre auch noch so ein Kandidat auf dieser Liste. SAW fand ich ausgezeichnet, SAW 2 konnte ich noch gerade so nachvollziehen, aber danach habe ich dann das Interesse verloren.

Bleibt noch ein fünfter Platz, und den habe ich für Disneys König der Löwen 2 reserviert – als Stellvertreter für Disney-Fortsetzungsfilme schlechthin.

Am Ende kann ich dann nur froh sein, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, von Titanic einen zweiten Teil zu drehen – oder Avatar.