Me Made Mittwoch : Oktober 2018 – wenn der Sommer vorbei ist …

 

und der Löwenzahn verblüht – dann gibt es Pusteblumen. Weiße Pusteblumen auf grünem Grund. Dieser einseitig bedruckten Jersey, den ich mir im Sommer in Flensburg gekauft habe, wanderte mit mir zusammen nach Würzburg zur AnNäherung Süd (organisiert von mamamachtsachen.de), um von mir in ein Kleid verwandelt zu werden. Hier ist das Ergebnis in bescheidener Aufnahmequalität, weil es schon spät war und die Fotografin nur gestern Abend verfügbar war:

 

e8fa4371d208fa65604fd1ae9c364a17

 

Vorlage war das Etuikleid Nr. 113 aus der Burda style 10/2018, das zwei Brustabnäher, Abnäher an den Ärmeln, am Rücken und an der hinteren Rockbahn hat; außerdem schräg verlaufende Falten am Hals und an der vorderen Rockbahn.

 

560a229c742dd9423c04540251f6aa9b

 

Bis auf einen einzigen Halsbeleg werden Teile zur Abwechslung mal nicht im Stoffbruch zugeschnitten – die vordere Rockbahn und das vordere Oberteil werden nur einmal benötigt. Daher hält sich der Stoffverbrauch auch stark in Grenzen, weil der Stoff ja nur für die Ärmel, das hintere Oberteil, die Halsbelege und die hinteren Rockteile doppelt gelegt werden muss. Leider habe ich das nicht beachtet und zwei zusätzliche Teile, die ich nicht benötige, wieder mit nach Hause genommen.

 

Vielleicht wird ja noch ein Shirt draus. Egal. Viel spannender finde ich die Frage, wer alles noch beim memademittwoch dabei ist. Das letzte Mal war ich Anfang des Jahres hier, seitdem ist viel Zeit vergangen. Hier geht’s lang zur Galerie. Ich freu‘ mich drauf.

 

 

Advertisements

Serienmittwoch bei Corly # 142: herausragende Schauspieler

 

 

(Quelle des Beitragsbildes = https://i.pinimg.com/564x/32/69/9b/32699b947162af33203783e4f58de94b.jpg)


Beim aktuellen Serienmittwoch fragt Corly nach Serienschauspielern, die wir für besonders talentiert halten: „Das muss nicht unbedingt der Lieblingsschauspieler sein, aber herausstechen sollte er, auch wenn man ihn (oder sie) eigentlich nicht so mag“. Das klingt nach einer harten Nuß, weil mir dazu in erster Linie Filmschauspieler wie Christopher Walken oder Judi Dench einfallen. Bei Serien habe ich oft das Gefühl, dass die darin auftretenden Darsteller für andere Serien nicht gecastet werden oder man sie nur auf einen Typ festlegt. Aber da schwierige Aufgaben für mich spannend sind, versuche ich es trotzdem gerne.

Serienschauspieler halte ich dann für besonders talentiert, wenn sie unterschiedliche Charaktere, sowohl gute als auch böse, glaubhaft darstellen können. Die von mir ausgewählten männlichen und weiblichen Schauspieler sind mir nicht nur aus Serien und Filmen bekannt, sondern können auch auf der Theaterbühne überzeugen. Meine Top Eleven der Talente habe ich übrigens nach Fernsehserien gegliedert, da einige von ihnen teilweise in den gleichen Serien mitgespielt haben.

Doctor Who

David Tennant: Wer die Serie kennt, wird sich nicht wundern, dass mir als erstes David Tennant eingefallen ist. Nebenbei ist er auch von allen, die den Doktor bereits gespielt haben, gleich vor Christopher Eccleston und Peter Capaldi (exakt in dieser Reihenfolge) mir der liebste. Aber er kann auch anders, und zwar in einer von der BBC mitgefilmten Aufführung von Hamlet. Für diese Rolle war er einfach die vollkommene Wahl, weil ich ihm sein Abdriften in den Wahnsinn mühelos abgenommen habe. Aber auch in dem Film „The Escape Artist“ (Der Anwalt des Teufels) spielt er einen Anwalt, der sich auf einen Rachefeldzug begibt und dabei einen äußerst perfiden Plan schmiedet.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/53/d9/96/53d996358c8f50c2d032cb884c7be77f.jpg + https://i.pinimg.com/564x/16/56/44/16564466b9f848b0104776bd837bfd68.jpg)

 

John Simm: Der Gegenspieler des Doktors darf hier natürlich nicht fehlen. Als völlig gestörter Master in „Doctor Who“ war er ja schon großartig, aber in der Miniserie „State of Play“ (Mord auf Seite Eins) durfte er als Journalist eine andere Facette zeigen.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/83/fd/ef/83fdef0656bca56b05b74c1ccbb1f64f.jpg + https://i.pinimg.com/564x/99/ac/62/99ac62085206ebe240becc26142d4633.jpg)

 

Bill Nighy: Er spielte zwar in „Doctor Who“ und „State of Play“ mit, aber diesen sympathischen Schauspieler durfte ich auch schon in Kinofilmen wie „Best Exotic Marigold Hotel“, „Tatsächlich Liebe“, „Underworld“ und „Per Anhalter durch die Galaxis“ erleben.

 

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/01/c0/65/01c065da5e50b57c0336ed83b8ec8744.jpg + https://i.pinimg.com/564x/2f/3b/df/2f3bdfaa2609d21346f425e50f562e85.jpg)

 

Game of Thrones (GoT)

Natalie Dormer: Als Margaery Tyrell hat sie mir in Game of Thrones zwar gut gefallen, aber als Schulleiterin mit zwielichtiger Vergangenheit in der australischen Miniserie „Picnic at Hanging Rock“ fand ich sie um einiges spannender, und ihr Auftritt in „Die Tribute von Panem – Mockingjay I & II“ war eine echte Überraschung für mich. Interessante Nebeninformation: Ihre GoT-Kollegin Gwendoline Christie (Brienne von Tarth) hat ebenfalls eine Rolle in Mockingjay II.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/3a/7d/14/3a7d140b5249b79d40dc82244cf19518.jpg + https://i.pinimg.com/564x/0e/3a/11/0e3a11b26a58d1a605376b2fdc9983f2.jpg)

 

Charles Dance: Lord Tywin Lennister zählt in „Game of Thrones“ nicht gerade zu meinen Lieblingen, aber dennoch zählt er für mich zu Schauspielern, die ich trotzdem gerne sehe. Zuletzt gesehen habe ich ihn in dem Dreiteiler „And then there were none“, der Neuverfilmung eines Agatha-Christie-Klassikers. Gesehen habe ich ihn aber auch schon in den Filmen „Ein ganzes halbes Jahr“, „Gosford Park“ und „Underworld: Awakening“. Interessanterweise war in „Ein ganzes halbes Jahr“ seine GoT-Kollegin Emilia Clarke (Daenerys Targaryen) in der Hauptrolle zu sehen.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/d6/35/31/d635319ac54206b2bfca529185a13733.jpg + https://i.pinimg.com/564x/83/ff/7a/83ff7a78a34e183b88cf1e5eb34689c0.jpg)

 

And then there were none (Und dann gab es keines mehr)

Aidan Turner: Neben Charles Dance und Burn Gorman (Torchwood und Game of Thrones) darf die Erwähnung des irischen Schauspielers Aidan Turner in der Christie-Neuverfilmung nicht fehlen. In dem Klassiker um zehn Personen, die von einem unbekannten Gastgeber auf ein abgelegenes Anwesen eingeladen werden, um dort einer nach dem anderen ins Jenseits befördert zu werden, spielt er Philip Lombard, der den Tod einer ganzen Kompanie auf dem Gewissen hat. Bis dahin kannte ich ihn nur durch seine Hauptrolle in der BBC-Period-Drama-Serie „Poldark“ und als Zwerg Kili in der Filmtrilogie „Der Hobbit“. Mit Abstand am besten aber fand ich seine Darstellung als mit sich selbst und seiner Sucht hadernden Vampir John Mitchell in den ersten drei Staffeln der britischen Serie „Being Human“.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/df/32/bd/df32bd0f8ad6310e409b15c6c7f391a9.jpg + https://i.pinimg.com/564x/10/56/ad/1056ad229ab95b4e61b92b039294effd.jpg + https://i.pinimg.com/564x/9e/38/b4/9e38b46ed67094b5ed7cd7671ae9f949.jpg)

 

Star Trek

Kate Mulgrew: Ich habe nicht schlecht gestaunt, als Kate Mulgrew, die ich bisher nur als Captain Janeway in „Star Trek Voyager“ kannte, als Red in der amerikanischen Gefängnisserie „Orange is the new black“ auftauchte – hier als russische Gastronomin, die im Lichfield-Frauengefängnis das Kommando über die Küche hat. Okay, wieder eine Kommandantenrolle und ein ähnlicher Typ, aber hier darf sie ihre verletzliche Seite zeigen.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/cd/69/14/cd69146f985a4be47f597407bbf6adc7.jpg + https://i.pinimg.com/originals/91/bf/19/91bf19a4c04d071b72b35fd078b637a4.gif)

 

Patrick Stewart: Captain Jean-Luc Picard von der USS Enterprise in „Star Trek – The next generation“ wird von einem Darsteller der Royal-Shakespeare-Company gespielt. Anderen wird er vielleicht durch die „X-Men“-Filme bekannt sein, aber als Ebenezer Scrooge in einer der unzähligen Verfilmungen von Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte ist er mir auf angenehme Weise in Erinnerung geblieben.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/72/34/af/7234af6a6601e6a72a20998ebc4904be.jpg + https://i.pinimg.com/564x/33/9f/d3/339fd3276960c755ae2eb9c809105826.jpg)

 

American Horror Story (AHS)

Sarah Paulson: Hier war sie in mehreren Staffeln in unterschiedlichen Rollen zu sehen, was ein wesentliches Merkmal dieser als Anthologie konzipierten Serie ist. Wer AHS nicht kennt, wird sie eventuell in den Filmen „Happy New Year“ oder „Ocean’s 8“ gesehen haben.

 

(Bildquelle: http://cdn.collider.com/wp-content/uploads/american-horror-story-sarah-paulson1.jpg + https://i.pinimg.com/564x/28/79/ca/2879caf04d45c14fcf4df1dc1b4d2a47.jpg)

 

Evan Peters: Komplett gegensätzliche Charaktere, z.B. Psychopath oder sympathischer Typ, in verschiedenen Staffeln darzustellen, ist genau der Grund, warum ich AHS so gerne sehe. Jessica Lange mag zwar eine tolle Schauspielerin sein, aber da sie meistens den gleichen Typus darstellt, gebe ich Evan Peters bei AHS mit seiner größeren schauspielerischen Bandbreite den Vorzug. Interessante Nebeninformation: Er hat auch in den „X-Men“-Filmen mitgespielt und war somit ein Kollege von Patrick Stewart.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/3a/32/74/3a3274cc241fcefaf781d90ce29d54a9.jpg + https://i.pinimg.com/564x/75/b4/fb/75b4fb628f9eb84159996efc700337b6.jpg)

 

Orphan Black

Tatiana Maslany: Dass ich Tatiana Maslany erwähne, liegt daran, dass ich ihre Darstellung von mehreren Klonen in „Orphan Black“ herausragend finde. Klon mag zunächst nicht sonderlich spannend klingen. Jede „Klonschwester“ ist aber eine indivduelle Persönlichkeit; und wenn mehrere von ihnen immer öfter miteinander in Aktion treten, vergisst man sehr schnell, dass man hier dieselbe Schauspielerin vor sich hat. Und das ist nicht der Kunst der Maskenbildner geschuldet, sondern dem Talent von Tatiana Maslany.

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/3a/55/dd/3a55dd64340ad7253efade8f79f2fdfb.jpg + https://i.pinimg.com/564x/41/89/82/418982cdbfc67b05ccf017714be978ea.jpg + https://i.pinimg.com/564x/82/c3/70/82c3708e7b3b1f6160dd8eddfcd2e306.jpg)

 

Soundtrack of my life : Musikvideos, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind – Teil 4

 

 

 

Mit dem vierten und letzten Artikel endet meine Serie über Musikvideos, die für mich mal was anderes sind.

In Teil 1 ging es ums Geschichtenerzählen, in Teil 2 um interessante Aufnahmetechniken und in Teil 3 um düstere, morbide Filme. Den Abschluss bilden Videos von weiblichen Künstlerinnen, die mit akrobatischen Choreografien glänzen und wenig dabei anhaben, aber auf ästhetische Weise. Ich nenne diese Kategorie

 

4) Akrobatische Meisterleistungen, die nicht ganz jugendfrei sind.

 

Sex sells ? Das muss jeder selbst beurteilen, und darum gibt es ab hier Bilder mit leicht anzüglichem Inhalt.

 

Die relativ harmlose Variante, auch wenn mit den Herren darin nicht gerade nett umgegangen wird, stammt von Gabriela Cilmi, aber sie singt ja auch über sich selbst, dass an ihr gar nichts niedlich ist. Da bekommt das Wort Kabelbinder gleich eine ganz neue Bedeutung – The world’s a better place when it’s upside down:

 

Gabriela Cilmi – Sweet about me



 

Die verschärfte Version von Uli Steins Pinguinpyramide gibt es bei Kylie Minogue, hier darf gestrippt und geknutscht werden, obwohl man strenggenommen nicht viel sieht, ästhetisch umgesetzt in schwarz-weißen Outfits mit dem Schwerpunkt auf Weiß – ich bewundere die schwindelerregende Höhe der Pyramide zwischen Wolkenkratzern, von deren Spitze Kylie eine weiße Taube fliegen lässt:

Kylie Minogue – All the lovers



 

Die Botschaft in Lady Gagas Song „Born this way“ finde ich zwar super, aber das Video in Kurzfilmlänge (7:19) war mir dann doch eine Spur zu heiß. Außerdem glänzt das Video eher durch ausgefallene Kostüme und Make-up als durch Cirque-de-Soleil-Feeling. Wer trozdem einen Blick riskieren möchte – bitte sehr, der Klick führt dort auf direktem Wege hin.

Tänzerisch auf fast schon akrobatischem Niveau dagegen bewegt sich Pink mit Partner. Über die zunächst unterschwellige, aber immer offensichtlicher zutage tretende Gewalt in einer ungesunden Beziehung sage ich ab jetzt lieber nichts mehr:

Pink – Try



 

 

Natürlich hätte ich noch stundenlang so weiter machen, aber weitere sinnvolle Kategorien waren gerade vergriffen, und die immer gleichen Lieblingsbands zu präsentieren, wird für andere auch irgendwann langweilig. Eine mögliche Fortsetzung ist unter Umständen nicht ausgeschlossen, die Frage ist nur: wann.

Soundtrack of my life : Musikvideos, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind – Teil 3

 

But they told us what they wanted was a sound that could kill someone“ – der vertonte und verfilmte Alptraum von Kate Bushs Experiment IV steht im dritten Teil meiner Serie nicht zur Debatte. Außerdem wird hier niemand gekillt, sondern höchstens erschreckt. Falls überhaupt.

Nach Videos mit speziellen Geschichten (Teil 1) und besonderen Aufnahmetechniken (Teil 2) folgen die Teile über 3) besondere Stimmungen und 4) akrobatische, nicht ganz jugendfreie Meisterleistungen.

Nach dieser Kurzübersicht nähere ich mich der Essenz, die die Musik ausmacht, die ich gegen Ende der 90er Jahre zu entdecken begann., und zwar besondere Stimmungen, die eher dunkler ausfallen. Schlechte Beleuchtung oder Aufnahmen bei Nacht sind damit nicht gemeint, sondern eher rockige Songs, die sich auszeichnen durch

 

3) eine morbide Stimmung

Vorab habe ich schon mal erwähnt, dass ich z.B. mit Korn bisher nichts anfangen konnte und dass ich INXS diesen Stilwandel nicht zugetraut hätte. In diesem Bereich liegt der Schwerpunkt auf Rock und Metal; und wegen des entsprechenden Settings sollte man bei den sechs Beispielen nicht an Agoraphobie, Klaustrophobie und/oder Höhenangst nicht leiden.

Hier warten u.a. weite Landschaften (Sólstafir), das Reizthema Mobbing & Ausgeschlossensein (Linkin Park), enge tunnelartige Räume (INXS), halsbrecherische Abgründe und hohe Gebäude (Evanescence) und eine rasante Kamerafahrt mit einer abgefeuerten Kugel aus dem Pistolenlauf (Korn):

Sólstafir – Fjara


 

 


 

Linkin Park – Numb



 

Korn – Freak on a leash



 

 

Ganz weit on top – und zwar im wahrsten Sinne, was große Höhen angeht, sind die letzten drei Musikvideos, die mich in ihrer Optik an Filme wie „Underworld“, „Matrix“ oder „The Crow“ erinnern:

Linkin Park – In the end



 

Evanescence – Bring me to life 



 

INXS – The strangest Party (These are the times)



 

Man braucht eben eine vernünftige oder raffinierte Choreografie – manchmal tut es aber auch ein Look, der zum Sound passt.

Soundtrack of my life : Musikvideos, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind – Teil 2

 

 


Music was my first love and it will be my last …

…  ein neues Motto für den zweiten Beitrag in meiner Serie über Musikvideos, die sich mir für immer eingeprägt haben. Weil es insgesamt 20 Stück waren, habe ich die gesamte Liste nach Themen geordnet. Im ersten Teil habe ich mich mit dem Erzählen von Geschichten beschäftigt – die übrigen drei Kategorien

2) spezielle Technik, 3) besondere Stimmungen und 4) akrobatische Meisterleistungen – nicht ganz jugendfrei   geht es jetzt weiter mit …

2) speziellen Aufnahmetechniken

 

In den 80er Jahren wurde mit unterschiedlichen Möglichkeiten experimentiert, z.B. Morphing, Stop-Motion, rückwärts laufenden Filmen oder Videos, die komplett in einer einzigen Einstellung gedreht wurden.

Stop Motion – oder nicht? Das ist hier die Frage. Der Klassiker, der mir dabei sofort in den Sinn kommt, ist „Sledgehammer“, in der Brathühner einen Tanz für zwei hinlegen und Peter Gabriels Gesicht von tanzendem Gemüse umrahmt wird:

Peter Gabriel – Sledgehammer



 

Neueren Datums ist das Video zu dem Song „Where I belong“ von Honeyroot. Honeyroot besteht aus Glenn Gregory von Heaven 17 (die in den 80er Jahren ganz groß waren) und Keith Lowndes und geht in Richtung Ambient Dance. Das fand ich damals so gelungen, dass ich mir gleich das ganze Album gekauft und den Kauf nicht bereut habe.

Honeyroot – Where I belong



 

Wer erinnert sich noch an die Videos, die in einer einzigen Einstellung gedreht worden sind? Angeblich gab es ein solches One-Cut-Video von Michael Jackson, leider weiß ich aber nicht mehr, welcher Song von ihm damit verfilmt wurde; aber spontan fallen mir die folgenden One-Cut-Videos ein:

The Verve – Bitter sweet symphony



 

Massive Attack – Unfinished Sympathy



 

Ob man das Video zu der folgenden Coverversion des bekanntesten Songs von Journey noch als echtes One-Cut- oder One-Shot-Video bezeichnen kann, weiß ich nicht. Aber ich finde den Überraschungseffekt ganz am Anfang besonders gelungen:

Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox – Don’t stop believing

 


 


 

Oder was wäre, wenn die Zeit plötzlich rückwärts liefe? Motion in reverse: Bei Michael Jackson wird die Zerstörung der Welt gestoppt, bei Enigma laufen alle Aufnahmen von Anfang an rückwärts, und bei Björk verschwinden am Schluss alle Buchstaben aus den gedruckten Büchern, und die Leser mutieren zu Bäumen:

Michael Jackson – Earth Song 



 

Enigma – Return to innocence



 

Björk – Bachelorette



 

Björks Albtraum von der allesverschlingenden Natur war noch nicht düster genug? In Teil 3 geht es weiter mit überwältigenden Umgebungen in Kombination mit morbiden Stimmungen, von denen sich Leute mit bestimmten Phobien fernhalten sollten.

Soundtrack of my life : Musikvideos, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind – Teil 1

 

 


Music is the Essence of my life… und darum überwiegen in letzter Zeit bei mir solche Themen. Wenn wieder eine Blogparade in dieser Richtung ansteht, bin ich mit Freuden dabei. Irgendwann hat jemand einen meiner Einfälle für eine Blogparade aufgegriffen, aber leider weiß ich nicht mehr, wer das war oder um welches Thema es darin ging. Tut für meinen heutigen Beitrag aber auch nichts zur Sache.

Im Sommer habe ich während meiner Blogpause so einige Ideen gesammelt, und eine davon war, die Musikvideos zu verewigen, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind. Die Sache hat nur einen Haken: Einmal damit angefangen, wächst so eine Liste rapide, und am Schluss sind es bei mir 20 musikalische Kurzfilme geworden, was für die Mitmachaktion „Die 5 Besten am Donnerstag“ natürlich zu viel ist. Zu groß ist diese Liste aber auch für einen einzigen Blogbeitrag in meiner Rubrik „Soundtrack of my life“, und darum habe ich die Videos nach folgenden Themen geordnet:

1) Storytelling: Die erzählten Geschichten müssen dabei nicht zwingend mit dem Text des Liedes übereinstimmen, aber interessant umgesetzt sollte die Story für mich sein.

2) spezielle Technik: Eine Band oder einen Solokünstler einfach nur abzufilmen, ist mir auf Dauer zu langweilig; in den 80er Jahren gab es verschiedene Filmtechniken, die so noch nicht dagewesen waren, z.B. Morphing (bei „Cry“ von Godley & Creme), Stop-Motion-Technik (dabei denke ich zuerst an die Wallace-und-Gromit-Filme) oder Filme, die an einem Stück gedreht wurden (One-Cut- oder One-Shot-Videos). Diese Kategorie nimmt bei mir auch den größten Raum ein, weil ich für jede Technik mehrere Beispiele aufzählen wollte.

3) besondere Stimmungen: In dieser Sparte geht es ziemlich düster zu, was vielleicht daher kommt, dass sich gegen Ende der 90er Jahre mein musikalischer Geschmack ziemlich gewandelt hat. Nebenbei angemerkt, sagt die Reihenfolge der Videos nur teilweise etwas über meine musikalischen Vorlieben aus. Mit Bands wie Korn konnte ich bisher nur sehr wenig anfangen, und anderen Bands wiederum hätte ich einen solchen Stilwandel nicht zugetraut.

4) Akrobatische Meisterleistungen, die nicht ganz jugendfrei sind: Diese etwas gewagte Zusammenstellung mit entblößter Haut und Choreografien, denen ich auch das Etikett „ab 16“ oder „ab 18“ verpassen könnte, bildet den Abschluß dieser kleinen Serie.

 

Nach dieser Kurzübersicht geht es auch schon los mit dem …

1) Storytelling …

Beware of public places!

Auf Gleisen spazierenzugehen, ist keine gute Idee. Wartehallen in Flughäfen sind nicht ganz ohne, weil man nie wissen kann, wer sich dort alles einfindet. Banken werden ab und zu überfallen. Interessant wird es dann, wenn die Aussage des Liedtextes nicht mit der Botschaft, die der Film vermittelt, übereinstimmt.

Manche Bands lieben außergewöhnliche Orte, an denen sie ihren Auftritt filmen lassen, z.B. U2, die ihren Hit „Where the streets have no name“ auf einem Dach singen. Eine noch ausgefallenere Variante bietet eine der für mich besten Bands der Welt mit ihrem Video, gefilmt auf einem fahrenden Zug. Man beachte die feine Ironie in der Warnung vor Zügen, zu Beginn des Videos:

Queen – Breakthru



 

Tatort Flughafen: Elegant ist an den verkaterten, kaputten Gestalten in der Lounge gar nichts, und wenn die Band mitsamt Gepäck hinzukommt, wird es nicht gemütlicher. An Stelle der einzelnen Dame, die krampfhaft ihre Tasche festhält, wäre mir genauso mulmig, und froh, wenn der Spuk wieder vorbei ist:

INXS – Elegantly wasted



 

Das Tüpfelchen auf dem I sind für mich die dazwischengeschnittenen Sequenzen, die nur Bruchteile von Sekunden dauern und sich auf den Autounfall beziehen, der das gesamte Artwork des Albums „Elegantly Wasted“ bestimmt.

 

Autos kann man auch im letzten Video der Band „Berlin“ bewundern, an das ich mich auch nach über 30 Jahren noch erinnern kann. Bankraub, Verfolgungsjagd, Schießerei – Bonnie & Clyde reloaded:

Berlin – No more words



 

Wie gesagt, muss die Filmhandlung nicht immer in direktem Zusammenhang mit dem Text des Songs stehen. Bei den Videos in den anderen Teilen dieser Serie kommt es auf eventuelle ähnlich geartete Missverhältnisse nicht mehr an.

Meine dritte AnNäherung Süd in Würzburg

 

Kurze Triggerwarnung – bis auf Johnny Cash spiegeln die vorgeschlagenen Lieder zu jedem Abschnitt dieses denkwürdigen Wochenendes nicht meinen persönlichen Musikgeschmack wider. Ich fand lediglich die Titel so passend. Johnny Cash dagegen höre ich schon sehr gern.


 

5e8f4de8d7ec68dc6d565d75cabc5db6


 

Be creative : travel light : enjoy

Schon zum vierten Mal fand das von mamamachtsachen.de organisierte Nähtreffen mit dem Namen „AnNäherung Süd“ in Würzburg statt (2016 habe ich ausgesetzt, deshalb ist es für mich das dritte Mal) – diesmal vom 27. bis 29. September 2018: Um die 30 Frauen treffen sich zum ungestörten Nähen, bis die Nadel glüht oder der Arzt kommt (bildlich gesprochen) und gegenseitigem Geben von hilfreichen Tips und Hilfestellungen. Einen Arzt haben wir nicht gebraucht, und im Gegensatz zu den Nadeln haben nur die Bügeleisen geglüht.

 


 


 

Bewährt, wie auch schon beim letzten Mal, hat sich für mich die Kombination aus einstündiger Fahrt mit dem ICE und Weitertransport mit dem Taxi zur Jugendherberge, weil ich ohnehin nur das Notwendigste dabei habe: also die Nähmaschine, meinen Trolley, gefüllt mit Material, den zugeschnittenen Stoffen und etwas Kleidung zum Wechseln. Zu den Vor- und Nachteilen des Bahnfahrens komme ich am Schluss. Gefahren bin ich so zeitig, dass ich es locker zum Kaffeetrinken um 15 Uhr geschafft habe. ~~~~ Musiktip : „Leichtes Gepäck“ von Silbermond

 

 

my projects : Etuikleid #113 aus Burda style 10/2018 & Jogginghose #106A aus Burda style 4/2017


e3d274ab615315b97285cd64f7ab349e


 

Jede hatte mindestens zwei Projekte dabei – ich jedoch nicht, denn ich brauche meistens deutlich länger als andere, auch wenn das jeweils von mir bevorzugte Modell laut Anleitung relativ flott genäht werden kann. In diesem Fall aber lag der Schwierigkeitsgrad bei drei bis vier Punkten, also eher etwas für Könner oder Fortgeschrittene, aber bestimmt nichts, was schnell von der Hand geht. Angefangen habe ich mit dem Etuikleid, bestehend aus asymmetrischen Teilen, am Freitag nach dem Abendbrot und bin am Samstagnachmittag kurz vor 15 Uhr damit fertig geworden. Den Stoff habe ich im Juni dieses Jahres in Flensburg in einem kleinen Laden gekauft: zwei Meter zartgrüner Jersey mit weißen stilisierten Pusteblumen.

 


 

 

 


 

Mit dieser Menge bin ich gerade so hingekommen, weil ich die Nahtzugaben von 1,50 cm auf 1,0 cm und die Saumzugaben von 4 cm auf 3 cm reduziert habe; sonst hätte ich die Schnitteile, von denen nur eins im Stoffbruch zugeschnitten wird, nicht untergebracht. Jedenfalls war das meine These, die ich dann vor Ort sofort revidiert habe, weil mir beim Zuschneiden doch ein Fehler passiert ist. Der bestand darin, dass ich den Stoff doppelt gelegt hatte – auch unnötigerweise bei den Teilen, die nur einmal zugeschnitten werden müssen. Dadurch hatte ich ein vorderes Oberteil und eine vordere Rockbahn doppelt, was mir noch nie passiert ist; und am Ende habe ich diese beiden Reserveteile nicht gebraucht, denn beim Nähen ist alles glattgegangen. Sämtliche Falten laufen bei mir übrigens in dieselbe Richtung, und nicht, wie auf dem Schnittbogen eingezeichnet, beim Oberteil voneinander weg. Die meiste Zeit hat übrigens nicht das Nähen beansprucht, sondern das akkurate Abstecken der acht Abnäher (2 an der hinteren Rockbahn, 4 am Oberteil und 2 an den Ärmeln) und die insgesamt vier Falten am Oberteil und der vorderen Rockbahn. Nichts sieht nämlich bescheidener aus, als Fäden, die vom Vorderteil herabhängen oder daraus hervorschauen; also ziehe ich sie von Hand auf die Rückseite, und das bedeutet Einfädeln in ein viel zu kleines Öhr. Queen of Einfädling werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr. ~~~~ Musiktip – link zu youtube : „40 shades of green“ von Johnny Cash

Bevor es mit der Hose weiterging, brauchte ich dringend eine längere Pause im Freien. Mitkommen wollte niemand, und so zog ich alleine los, um den sonnigen Nachmittag bei einer Kugel Erdnußeis zu genießen, dazu noch ein Spaziergang den Main runter und auf der anderen Seite wieder rauf, während ich meine auf dem Handy gespeicherte musikalische Neuerwerbung von 1992 hörte – da waren die Menschenmassen auf der Alten Mainbrücke fast schon wieder erträglich, auch wenn es einer der Straßenmusiker mit seinem Verstärker ordentlich krachen ließ. Weintrinken auf der Brücke unter Dauerbeschallung möchte ich dann doch lieber nicht, wenn das bedeutet, dass ich mich in eine lange Schlange vor dem Weinlokal einreihen muss. ~~~~ Musiktip : „Frische Luft“ von Wincent Weiss

 


3c69c2e271f673f4c286c1263e5ad6b2

14e6e8e7646200bc4786b68fb11d600b


 

A propos „Einreihen“: Einreihen musste ich diesmal nichts, aber dafür Heften wie ein Meister, und zwar bei der Jogginghose mit Taschen in Hüfthöhe, die mit Reißverschlüssen geöffnet und verschlossen werden können. Verwendet habe ich aber keinen Sweatshirtstoff, sondern einen dunkelblauen Baumwollsatin mit eingewebtem Rautenmuster, den ich bei der zweiten Bielefelder AnNäherung in Verl gekauft hatte und der ausfärbt wie Sau. Von wegen Blau steht jeder Frau. Meine Hände sahen aus wie nach dem erkennungsdienstlichen Abnehmen der Fingerabdrücke.

Ob ich den gutgemeinten Rat von einer anderen Mitstreiterin, die Hose gar nicht erst anzuziehen, beherzige, weiß ich noch nicht. Falls nochmaliges Waschen unter Einsatz von Farbfangtüchern nicht hilft, dieses Problem aus der Welt zu schaffen, habe ich halt das teuerste Probemodell meines Lebens angefertigt.

Die Hose hatte ich schon für ein anderes Nähtreffen im Februar 2018 vorbereitet und zusammen mit dem restlichen Material (Ösen, Kordel, Gummiband) mit an die Ostsee geschleppt, dann aber dort doch nicht genäht. Nun bekam sie eine zweite Chance, wurde aber wieder nicht fertig, da ich mir für das Heften der Teile, die beim Zusammennähen der Hosenbeine nicht verrutschen sollen, viel Zeit nahm und damit erst kurz vor dem Mittagessen abschließen konnte. ~~~~ Musiktip : „Blueprint of my lover“ von den Rainbirds

 


 


 

this is the end : der gelungene Abschluss

 

Nach dem schnell inhalierten Mittagessen gab es den krönenden Abschluss, bei dem jede das vorführte, was sie in der kurzen Zeit genäht hatte. Das sogenannte Defilée wurde in Themen untergliedert, also zuerst die Kleider, dann die Röcke, dann die Hosen, usw. – ich war so frei, mich in meinem Kleid zu präsentieren und dann die Clownshose des Grauens mit Hilfe eines Handtuchs hochzuhalten, damit sie jeder sehen konnte, ich aber keine blauen Finger bekam. Ich mag zwar Wiederholungen, aber zwanzigmaliges Händewaschen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.


0d902fb8ece5d9fbf452d06ddaf7b92d


Zu den Kleidungsstücken der anderen, die mir am besten gefielen, gehören eine schwarze Hose mit Bindegürtel nach einem russischen Schnitt, ein Kleid mit Flamingoprint und eine Jacke aus Doubleface (von außen dunkelblau – von innen braun mit Pepitamuster) mit Bindegürtel. Ich habe mit Absicht keine Namen genannt – doch wer sich wiedererkennt, darf sich gerne bei mir melden und „hier“ schreien. ~~~~ Musiktip : „Das Model“ von Kraftwerk

 

Vor- und Nachteile des Bahnfahrens.

 

Für Hin- und Rückreise im ICE habe ich für Fahrkarten der 1. Klasse im Großraumwagen 127,50 Euro bezahlt. Darin enthalten sind die Kosten für die Platzreservierung von 6,90 Euro pro Fahrt. Wenn der Preisunterschied zwischen zweiter und erster Klasse 14 Euro beträgt, lohnt es sich schon, mal über eine Reise in der 1. Klasse nachzudenken. Erstens ist das Plazangebot dort besser, wenn man mehrere kleine Gepäckstücke dabei hat, und zweitens bekommt man Speis und Trank an den Platz gebracht. Wider Erwarten war der Kaffee im Porzellanbecher sogar stark und genießbar.

Natürlich kann es immer passieren, dass bei einem Zug plötzlich die Wagen ganz anders aneinadergereiht werden und man in seinen Wagen von einem anderen Gleisabschnitt aus einsteigen darf, wenn man nicht durch den halben Zug pilgern möchte. Blöd wird’s nur dann, wenn der Zug auch noch von einem anderen Gleis abfährt und der Zustieg in den Wagen trotzdem von einem Abschnitt irgendwo in der Mitte des Gleises erfolgen soll.

Das ist mir auf der Rückreise zum Glück nicht passiert, aber 30 Minuten Verspätung sind trotzdem kein Spaß, genauso wenig wie Sauna to go in der zweiten Klasse und Gefriertruhe in der ersten. Wenigstens wusste ich dann wieder, wieso ich die einzige war, die nur im T-Shirt eingestiegen war, während alle anderen Passagiere sich in warme Jacken gehüllt hatten. Zum Glück hatte ich sie schnell aus dem Trolley gezogen. ~~~~ Musiktip : „Deutsche Bahn“ von den Wise Guys.

 


b50d0f226c7354eddda8c1e95034f953


 

Trotz der ein oder anderen kleinen Panne war’s ein schönes Wochenende, und ich bedanke mich ganz herzlich bei der Organisatorin dafür – sowie bei allen anderen, ohne die das Treffen kaum so viel Spaß gemacht hätte.

 

 

Media Monday # 379: neue Serien, Serienhelden, außergewöhnliche Episoden und mehr …

 


 

Schon blöd, wenn der ICE ewig auf sich warten lässt und man im Großraumabteil in der 1. Klasse tiefgekühlt wird, während sich die Passagiere in der 2. Klasse über tropische Temperaturen freuen dürfen. Wenn sich dann noch irgendeine Pappnase mit dem Tablet einen Ballerfilm ohne Kopfhörer und in voller Lautstärke anschaut, dann muss ich an den Song „Sänk juh for träwelling wiss Deutsche Bahn“ von den Wise Guys denken.

Angekommen bin ich dann irgendwann nach 18 Uhr – um diese Zeit erscheinen dann immer auf Wulfs Blog medienjournal sieben neue Lückentexte zum Ausfüllen. Der Media Monday ist mein persönliches sonntägliches Highlight; diesmal hier.

 

Media Monday # 379

 

1. Von all den Serien-Neustarts bin ich am meisten auf „Babylon Berlin“ gespannt. In der ARD war der Auftakt mit Folge 1-3 für Sonntag, den 30.09. geplant – die Folgen 4-6 gibt es dann am kommenden Donnerstag, und ab 11.10.18 laufen dann weitere Doppelfolgen ab 20:15 Uhr.

 

2. Die Einstiegshürde, sich einer bereits seit Jahren laufenden Serie zu widmen, konnte ich im Fall von „Sons of Anarchy“ dank eines Geschenkgutscheins für einen Elektronikmarkt überwinden – außerdem hat unsere Stadtbücherei viele ältere Serien zum Ausleihen im Sortiment. Da finde ich meistens etwas passendes, zum Beispiel „Breaking Bad“, „Orange is the new Black“ oder „White Collar“.

 

3. „Breaking Bad“ habe ich ja erst lange Zeit nach dem eigentlichen Hype für mich entdeckt, denn ein Kollege hat mir die Serie empfohlen.

 

4. In sich abgeschlossene Miniserien entdecke ich öfters auf BBC One und finde sie oft sehr sehenswert. Beispiele: „The Escape Artist“ (Der Anwalt des Teufels) mit David Tennant, „Apple Tree Yard“ (Nachdem ich ihm begegnet bin) mit Emily Watson, „And then there were none“ (Und dann gab es keines mehr) mit Aidan Turner und „A very English scandal“ mit Hugh Grant.

 

5. „Vincent and the Doctor“ aus der fünften Doctor-Who-Staffel mit Matt Smith und Karen Gillan ist wohl eine der ungewöhnlichsten TV-Episoden aller Zeiten, denn die Handlung fokussiert sich auf eines von van Goghs Gemälden, den Dämonen, mit denen der Maler zu kämpfen hat und dem Versuch Amys, ihm Hoffnung zu geben. Bei dieser Folge habe ich – so oft ich sie gesehen habe – jedesmal Rotz und Wasser geheult, und ich merke beim Schreiben wieder, auf welche emotionale Achterbahnfahrt mich diese Episode jedesmal mitnimmt.

 

6. Eine meiner liebsten Serienfiguren ist für mich Data aus „Star Trek – The next generation“, gleich nach dem holografischen Doktor aus „Star Trek – Voyager“. Aber es gibt ja so viele Serien, da fällt es mir schwer, die mir liebste Figur zu bestimmen – die beiden Star-Trek-Charaktere haben es nur deshalb in diesen Lückentext geschafft, weil ich die beiden DVD-Boxen in Sichtweite stehen habe.

 

7. Zuletzt habe ich ein Nähwochenende von Freitag nachmittag bis Sonntagmittag in Würzburg zusammen mit 30 anderen Hobbyschneiderinnen verbracht und das war für mich schon fast wie ein großes Familientreffen, weil ich einige schon seit Jahren kenne. Manche Hobbys verbinden eben mehr, als man denkt.

Die fünf besten am Donnerstag # 107 – die schönsten Bandnamen

 

Nach den 5 besten Song- und Albumtiteln sind jetzt bei Goranas „fünf Besten am Donnerstag“ die

5 besten Bandnamen

an der Reihe. Und wieder sind es ganz andere Bands als meine Lieblingsbands, denn die punkten eher mit knackiger Musik als mit klangvollen, poetischen Namen. Daher habe ich den Kreis der Kandidaten, die dafür in Frage kommen könnten, um die Bands erweitert, die ich früher sehr gerne gehört habe …

Lacuna Coil : eine italienische Metalband aus Mailand – Hörbeispiel „Our Truth“Mein momentarer Favorit auf meinem Handy.

67bba9fd39505611d92018a4aaf686c0

 

Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox : ein US-Ensemble mit aktuellen Hits im Rockabilly- und Jazzstil – Hörbeispiel „Creep“Das Konzert im April 2017 war einfach göttlich.

939a33f1358118b61e6b8ed896ca589e

 

The O’Reillys and the Paddyheads : eine Irish-Folk-Punk-Gruppe aus dem Ruhrgebiet – Hörbeispiel „Barrels of Whiskey“Die habe ich durch Zufall auf youtube entdeckt, als ich nach Videos von Flogging Molly und Dropkick Murphys suchte.

9f981a2cf10e0d0fe10689907cfaaa27

 

The Men they couldn’t hang : eine britische Folk-Punk-Band – Hörbeispiel „The Ghosts of Cable Street“ Die habe ich viel in den 80ern gehört.

000421676b3715381aaaf60f72ad33c3

Chamber – L’Orchestre de Chambre Noir : eine internationale Bandmit einem Mix aus Kammermusik, Folk und Neoklassik – Hörbeispiel „A tale of real love“ –  Die habe ich einmal live und ganz persönlich im Saturn in Frankfurt getroffen, und das Konzert am Abend war dann umso schöner.

691820c5104d109b290724527c0282a1

 

 

und dank youtube kann ich sie mir am Rechner ganz bequem anhören.

Serienmittwoch bei Corly # 141 : die 10 schönsten Seriencover

 


 

Seit ich mein Blog wieder aus dem Sommerschlaf geholt habe, macht es mir auch wieder Spaß, bei Blogparaden wie dem Serienmittwoch auf Corlys Blog mitzumachen – diesmal geht es um die zehn schönsten Seriencover. Das ist für mich genau das Richtige, weil ich tatsächlich noch echte DVDs besitze.

 

Meine 10 schönsten Seriencover – in keiner bestimmten Reihenfolge

Während ich diesen Artikel schreibe, läuft im Fernsehen eine Doctor-Who-Folge der 10. Staffel, die im Weltraum spielt und in der Raumanzüge ein Eigenleben entwickeln – da passt es ganz hervorragend, dass die beiden ersten Cover aus meinen Top Ten ebenfalls im Weltraum spielen:

 

Star Trek Voyager – Season 4-6    &   Star Trek Deep Space Nine – Season 1-3

DS9 war wie eine zweite, virtuelle Heimat für uns, und ich war schon ein wenig traurig, als die letzte Staffel vorbei war. Voyager musste ich nach dem Tod meines Mannes abbrechen, weil ich es einfach nicht auf die Reihe bekam, dort nahtlos weiterzumachen, wo wir zuletzt aufgehört hatten. Seitdem sind jetzt fast zwei Jahre her, und ich habe mich noch immer nicht dazu aufraffen können, die Serie weiterzuverfolgen. Sollte ich doch irgendwann noch einmal Sehnsucht nach der Voyager verspüren, müsste ich wieder ganz von vorne anfangen. Das wird aber in nächster Zeit nicht passieren; als Ersatz für Captain Janeway muss dann Kate Mulgrew als Red in der Serie „Orange is the new Black“ herhalten.

4618c0442c83a8c33b9d77e89026536f

0d3bc7f4ec65d51933a3b1912660d7e4

 

Torchwood – Season 2

Science Fiction aus Großbritannien – 2008 im Schottlandurlaub bei Tesco gekauft. Wir wohnten am Arsch der Welt und hatten am Abend schlechtes Wetter und einen funktionierenden DVD-Player im Bed & Breakfest auf einer Farm. Also ab in den nächsten Supermarkt und dieses Schätzchen in schnuckeligem Rot mit Wabenmuster gekauft. Diese Serie könnte ich ohne Probleme schauen, aber da die ARD seit einem Jahr an Dienstagabenden „Torchwood“ in Dauerschleife sendet, habe ich die ersten beiden Staffeln dort gesehen. Eine nochmalige Wiederholung auf DVD ist deshalb so bald nicht geplant.

5ac169406289642ad6d61f0ce831128e

Als viertes und fünftes Schätzchen warten zwei Kandidaten aus einem ganz anderen Genre.

 

American Horror Story – Season 3 – „Coven“   &   American Horror Story – Season 5 – „Hotel“

Diese Anthologien haben ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen, aber von allen sechs Staffeln, die ich mir gekauft habe, gefallen mir die Cover der dritten Staffel mit dem Schwerpunkt „Hexenzirkel“ und der fünften, die in einem Horrorhotel spielt,am besten. Was sie beide gemeinsam haben: bekannte Sängerinnen. Stevie Nicks in „Coven“ und Lady Gaga in „Hotel“. Eine exzellente Wahl, wie ich finde.

15d1b0b00f8cbf6ae75577e07f7301dd

a999307a2f70dbc53ca3e5405d40891e

Weiter geht es auf Platz sechs und sieben mit Action unterschiedlichen Kalibers.

 

Vikings – Season 1  &   Sons of Anarchy – Season 7

 

e9febb33129b988c9ba4886a08c42ba5

91d8f929ab429ce2d13e838e5606be7b

 

Die eine basiert lose auf der Geschichte der Wikinger – die andere ist frei erfunden. Aber optisch sind beide ein Knaller. Den Abschluss bildet die Abteilung „Kostümdrama“:

 

Downton Abbey – Season 1-3   &   Indischer Sommer – Season 1   &   Poldark – Season 3

Wie man unschwer erkennen kann, zieht sich durch meine Sammlung kein bestimmtes Muster, da ich mich auf kein bestimmtes Genre festlegen will. Nur eines wird es bei mir nicht geben: Comedy im Stil von „The Big Bang Theorie“, „How I met your mother“ oder „Three and a half men“. Das ist einfach nicht mein Fall.

da8dd9909ee7e591dae221942338fe8d

ebe6631979f33c0b36d0cf1ff001ab32

b792c8faa336cdfd42e43817026bd763

 

Ich bleibe lieber bei spannenden Serien mit Action und trockenem Humor oder Period Dramas, wenn mir nach Romantik und hohem Taschentuchverbrauch der Sinn steht.