Media Monday 306

 

Heute nehme ich mir mal ’ne Auszeit. Dass mich ein paar freie Tage gleich viel ruhiger machen, habe ich daran gemerkt, dass ich verhältnismäßig gelassen geblieben bin, als ich merkte, dass ich vorübergehend kein Internet hatte.  Ach, wie… ich bekomme keinen Zugang? Macht nix, schau‘ ich halt erst mal ’ne Runde Dr. Who. Schließlich habe ich mir die letzte Folge aufgezeichnet, weil ich zur Nacht der Museen wollte. Kurz vor achtzehn Uhr hat es dann doch wieder funktioniert; genau zur richtigen Zeit für den neuen Media-Monday-Fragebogen Nr. 306 – auf dem Blog medienjournal.

Media Monday #306

 

1. Der Trailer zu dem kommenden Programm von vox hat mich in die Irre geführt, da ich angenommen hatte, jetzt im Frühjahr wäre der Beginn der dritten Staffel von Outlander – dabei geht es damit erst im September los. Ähnlich ist es mir mit der BBC ergangen. Da sah es auch so aus, als ginge es bald mit der neuen Staffel von Poldark los, doch in Wirklichkeit werde ich damit wohl noch bis Juni warten müssen.

2. Manchmal interessieren mich Filme ja allein aufgrund von Schauspielern in Rollen, die sie üblicherweise nicht spielen oder der krasse Gegensatz zu dem sind, womit sie bekannt wurden.

1. Beispiel: David Tennant kannte ich bisher nur als Doktor in der Serie Dr. Who. Als ich erfuhr, dass er Hamlet spielen würde, setzte ich mich geschlagene drei Stunden vor den Fernseher und war fasziniert. Normalerweise mag ich solche langen Filme nämlich gar nicht, und bei Shakespeare-Adaptionen bin ich inzwischen auch vorsichtig geworden. Aber ich habe keine Sekunde bereut. Auch in anderen Rollen fand ich ihn bisher überzeugend („The escape artist“, „The politician’s husband“)

2. Beispiel: „Die fabelhafte Welt der Amelie“ ist einer meiner Lieblingsfilme, obwohl er sehr lang ist,nicht zuletzt wegen Audrey Tautou. In „Wahnsinnig verliebt“ konnte ich jedoch eine andere Seite von Audrey Tautou kennenlernen, die mit Amelie nicht das geringste zu tun hat.

3. Noch eine weitere Renovierungs-Show auf sixx hätte ja nun wirklich nicht sein müssen. Aber da am Samstag endlich meine Mauersegler wieder zurückgekehrt sind, sitze ich vermutlich wieder an lauen Abenden mit einem Gläschen Wein draußen im Garten, um ihnen bei ihren Flugkünsten zuzuschauen – das ist spannender als jedes Fernsehprogramm!

4. Beim Thema Konsolenspiele kann ich nur mit Spielen für die PS1 als Software und einer PS 2 als Hardware aufwarten. Früher habe ich abends stundenlang Jump’n’Run-Spiele gezockt bis tief in die Nacht, aber inzwischen macht mich das Gedaddel nervös. Da spiele ich dann doch lieber Mah-Jongg auf dem Smartphone.

5. Hätte ich plötzlich und unerwartet eine ganze Woche frei würde ich meinem Lieblings-Thermalbad mit Saunalandschaft einen ausgiebigen Besuch abstatten, ein neues Schnittmuster ausprobieren und mal wieder ins Museum gehen, damit die Museumsufercard auch mal wieder zum Einsatz kommt. Aber soll ich euch was verraten? Der Garten hat mal wieder eine Radikalkur nötig, also werde ich meinen freien Tag, der demnächst ansteht, dem Schnippeln und Häckseln widmen.

6. Kommenden Samstag ist ja der Gratis-Comic-Tag 2017: Ich höre davon zum ersten Mal, aber eigentlich interessieren mich mehr die Leute, mit denen ich an diesem Abend ein paar nette Stunden verbringe, nachdem ich den ganzen Tag über die Nähmaschine gequält haben werde.

7. Zuletzt habe ich nach einem Rezept aus dem Internet Matcha-Schokolade am Herd hergestellt und das war weniger Arbeit, als ich befürchtet hatte, weil sich die Schokolade ohne große Mühe vor dem Schmelzen in kleine Stückchen hacken ließ und schneller als erwartet schmolz. Nur dass sie so grün werden würde, hätte ich nicht gedacht.

100 Creative Challenges – Aufgabe 07 „Sonderedition in Grün“


 

Alternativtitel „Nacht der Museen 2017, Teil II : Was passiert, wenn man spontan kreativ sein will“

 

Bei der Nacht der Museen verbrachte ich dieses Jahr drei Stunden im Haus der Stadtgeschichte und im Klingspormuseum (Museum für Buch- und Schriftkunst). Während dieses Besuchs machte ich spontan bei einem Monotypie-Workshop mit und hatte beim Anblick der grünen Farbe die Eingebung, eine weitere Aufgabe von Hotarus „100 Creative Challenges“ auszuprobieren:

 

07 – Erschaffe ein visuelles Werk, das nur in Grüntönen gehalten ist.

Eigentlich klingt es so einfach: Eine Glasplatte mit etwas Linolschnittfarbe bestreichen, mit einem Pinsel oder anderen Hilfsmittel Muster hineinkratzen oder anderweitig aufbringen, Papierbogen auflegen, mit einer kleinenWalze festrollern und am Schluss das Papier abziehen -that’s it! Aber es dauert eine Weile, bis man das Gefühl dafür hat, wieviel Farbe genug ist – und so sahen dann meine ersten Bilder aus, die dann auch entsprechend Zeit zum Trocknen benötigten. Was auf der Platte hängenblieb, reichte dann für einen weiteren Druck, der allerdings blasser ausfiel als der erste, aber ich hatte auf der Walze noch genügend Farbe für eine neue Runde. Und dies ist meine erste Ausbeute…

100 CC 07 - inspired by Ton Schulten

und das der blasser ausgefallene Druck, bei dem das Blau vom Anfang durchkam:

100 CC 07 - Zweitdruck

 


Beim Verteilen der Farben auf der Platte fühlte ich mich in manchen Momenten an die Kunst von Ton Schulten erinnert. Das wäre der Moment gewesen, ein Blatt Papier aufzulegen und diese Farbexplosion abzudrucken – aber einmal zu viel gewalzt, und schon war er vorbei. Vielleicht war es auch gut so, denn es war noch zu wenig Grün darin gewesen. Irgendwann war dann auch die grüne Farbe meiner Reichweite entschwunden, und als noch andere Farben zu dem Gelb, Blau und Grün hinzukamen, hatte ich irgendwann einen unerwünschten Mischmasch in Pastell auf der Platte. Da half nur noch Übertünchen mit Rot. Aber das Ergebnis möchte ich hier nicht mehr präsentieren.

Nacht der Museen 2017, Teil I : Was passiert, wenn man einen Plan hat.

 

Nacht der Museen 2017


Auch in diesem Jahr fand wieder Anfang Mai die Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach am Main statt, und die Frankfurter Neue Presse sagte Zehntausende Besucher voraus. Wie viele es tatsächlich waren und wie dicht das Gedränge wurde, kann ich nicht sagen, weil ich beschlossen hatte, mich auf ein Museum in Offenbach zu konzentrieren – ein Plan, der schon letztes Jahr sehr gut funktioniert hatte; im Ledermuseum war ich in den Genuß einer Hausführung gekommen und hatte Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit mit Leder zuschauen können, und dafür musste ich weder Schlangestehen noch mir die halbe Nacht um die Ohren schlagen.

Diesmal hatte ich mich für das Klingspormuseum entschieden; nicht nur die aktuelle Ausstellung, sondern auch das Rahmenprogramm mit Chansons, Can-Can-Tanz und kulinarischen Leckereien (Mini-Quiches & Wein) machten mich neugierig.

Nacht der Museen Klingspormuseum


Dass auch das Haus der Stadtgeschichte auf der anderen Straßenseite, direkt gegenüber, das Thema „Lithographie“ im Programm hatte, erfuhr ich erst vor Ort. Mein persönliches Highlight des Abends war jedoch die Einladung, bei einem Monotypie-Workshop mitzumachen, die ich begeistert annahm, zumal die Kursleiterin einen Satz alter Herrenhemden dabei hatte, mit der die Teilnehmer ihre schicke Kleidung vor Farbflecken schützen konnten.


Und dann konnten wir auch schon loslegen mit unseren Monotypien: Eine Glasplatte mit etwas Linolschnittfarbe bestreichen, mit einem Pinsel oder anderen Hilfsmittel Muster hineinkratzen oder anderweitig aufbringen, Papierbogen auflegen, mit einer kleinen Walze festrollern und am Schluss das Papier abziehen -that’s it! Und das gab mir spontan den Gedanken ein, eine Monotypie in Grün zu machen, um eine der Aufgaben aus Hotarus „100 Creative Challenges“ in Angriff zu nehmen.

Doch das gibt einen separaten Beitrag. Jetzt widme ich mich erst mal dem Rest des Abends, während die Bilder vor sich hin trockneten.

Nachdem ich mir die Lithografien von Pablo Picasso, Marc Chagall, Antoni Clavé, Käthe Kollwitz und anderen berühmten Künstlern ausgiebig angeschaut und den Auftritt der Tanzgruppe bewundert hatte, begab ich mich ins Haus der Stadtgeschichte, wo ich nicht nur vorzügliche Häppchen und einen leckeren Cocktail konsten durfte, sondern auch bei einer Führung einen Einblick in den mir weniger geläufigen Teil der Geschichte meiner Heimatstadt und der umliegenden Gemeinden bekam. Noch ein Abstecher in die Porträt- und Landschaftsmalerei vergangener Zeiten und ein paar Besuchern beim Flippern auf dem berühmten „Tommy“-Flipper (I’m the pinball wizard) zugeschaut, bevor es zur Druckvorführung an einer Stangenpresse aus Alois Senefelders Zeiten ging. Für Interessierte habe ich hier einen Link zum Deutschen Museum in München.

Leider habe ich vom im Programmheft angekündigten Mangaworkshop und der Fotoaktion zum Verkleiden und Fotografieren nichts mitbekommen, aber dafür weiß ich jetzt, was es mit dem Offenbacher Schweinekrieg und mit dem Grenzgraben zwischen Frankfurt und Offenbach auf sich hat. Aber so schön ich den Abend auch fand: Nach drei Stunden waren meine Füße platt, und ich trat dem Heimweg an, vorbei an der illuminierten Fassade des Museums (die hätte durchaus auch einen Platz bei der Luminale im nächsten Jahr verdient) …

NdM Illumination

… und einem historischen Bus, der seine Runden durch das Offenbacher Nordend drehte. Von dem habe ich aber leider keine Fotos. Aber dafür von einem funktionstüchtigen „Buchomat“, in den man ein Fünfmarkstück einwirft und dann die Klappe seiner Wahl öffnet, um das gewünschte Buch zu erhalten. Ausprobiert habe ich ihn aber nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Magische Mottos 2017 : Mai – „Auf der Straße“


 

 

Auf der Straße“ lautet das „Magische Motto“ für den Monat Mai auf dem Blog von paleica, und auf der Straße kann man so alles mögliche finden.

Die Straße gleitet fort und fort…“ – dieses Zitat aus „Der Herr der Ringe“ hatte ich als allererstes im Kopf, als ich mich vor die neue Aufgabe für den Monat Mai gestellt sah. Sofort war sie wieder da, die Erinnerung an denFebruar 2012, als ich einfach mal ausprobieren wollte, ob ich eine mehrtägige Wanderung entlang der Route des Jakobswegs von Fulda nach Frankfurt durchhalten würde. Um es kurz zu machen: Das Beitragsbild mit dem Monatstitel „Magische Momente…“ ist auf jener Wanderung entstanden, und ich musste zwischendurch pausieren, weil ich mir bei einem Sturz auf Glatteis eine formidable Prellung zugezogen hatte. Was ich daraus gelernt habe: Im Winter ist die Landschaft im Winter zwar wunderschön, aber im Sommer wandert sich’s besser.

Gewandert bin ich mit meinem Mann auch oft im Odenwald, wo wir den Kaiserturm in der Nähe von Winterkasten (bei Lindenfels) als bevorzugtes Ziel auserkoren hatten. Zu dem Turm konnte man auch mit dem Auto fahren, aber die meisten gingen doch lieber zu Fuß, denn Wandern ist gesund. Ein Auto haben wir dann aber doch dort gesehen, und zwar einen Oldtimer; unsere Füße in der Spiegelung der verchromten Radkappen zu sehen, war eine kurioser Moment, den ich umgehend mit der Kamera festgehalten habe.

06 Mai Auf der Straße

 


 

Und wenn ich schon beim Thema „Füße“ bin: Nicht auf der Fahrbahn, aber auf dem Gehweg liegen zu meinen Füßen zwei Stolpersteine, die man in jeder Stadt finden kann, als Erinnerung an Menschen, die hier lebten und 1942 deportiert wurden – und nie mehr wiederkehrten.

05 Mai Stolpersteine

 


 

And now for something completely different. Als ich so in meinen Bildern von vergangenen Reisen stöberte, fiel mir auf, wie viele Flüsse und Schiffe ich fotografiert hatte. Schiffe im Hafen, auf Binnenseen, auf Flüssen, auf dem offenen Meer und auf dem Ärmelkanal. Der Ärmelkanal als Wasserstraße – eine Straße im weiteren Sinn. Es ist schon ein ganz besonderer Anblick, wirklich große Schiffe vor der niederländischen Küste kreuzen zu sehen, wie auf unserer Fährüberfahrt von Ijmuiden nach Newcastle. Aber als nicht minder beeindruckend empfand ich die Grachten von Amsterdam.

03 Mai Wasserstraße 2

04 Mai Wasserstraße 3


 

Und was sich an der Ufermauer einer solchen Gracht befindet, ist auch manchmal ganz hübsch:

02 Mai Wasserstraße 1

 

 


 

Und zum Abschluss noch eine Detailaufnahme eines alten Straßenkreuzers, den wir am Straßenrand bei einem Opel-Treffen gesehen haben:   

 

07 Mai Flosse

 

Womit ich wieder beim Thema „Oldtimer“ vom Anfang dieser Bilddokumentaion angekommen wäre und der Kreis vollendet ist.

 

Media Monday #305


 

Lange Wochenenden sind was tolles, aber an ihnen stimmt auch mein ganzes Zeitgefühl nicht mehr, denn teilweise fühlen sich die Sonntage für mich wie Samstage an. Heute könnte es auch daran liegen, dass ich vom Schlafmangel in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch ziemlich groggy bin, aber ich habe ja noch den ganzen 1. Mai zum Erholen. Und wieder hätte ich den 305. Media-Monday auf Wulfs Blog „medienjournal“ vergessen, dabei freue ich mich auf denn jeden Sonntag. Dass ich diesmal meine persönlichen Grenzen ausloten würde, konnte ich noch nicht ahnen, als ich mit dem Füllen des Lückentextes anfing.

Aber das ist ja das Schöne: Man weiß am Anfang nie, wohin einen die Reise führt…

Media Monday #305

1. Den zusätzlichen Freien Tag heute brauche ich nötiger denn je, denn bei dem Streß der vergangenen Monate bin ich über jede kleine Auszeit dankbar. Wenn alles klappt, werde ich ihn nutzen, um tagsüber eine Freundin zu besuchen und am Abend einen angefangenen neuen Pullover weiterzustricken, während ich die nächsten Folgen der ersten Staffel von „American Horror Story“ schaue.

2. Eine ganze Zeit lang habe ich Die Siedler von Catan extrem gerne/häufig gespielt, denn das Sammeln und Tauschen von Rohstoffen und das Bauen von Straßen und Städten übte eine große Faszination auf mich aus; noch spannender fand ich aber das Kartenspiel für zwei Personen mit Ereignis- und Aktionskarten, bei dem man Ritter gegeneinander antreten oder in seiner eigenen Stadt Bauwerke wie Kathedralen, Wasserversorgungen, Rathäuser oder Bibliotheken errichten kann. Andere Spiele mit einem ähnlichen Aufbau, die ich liebe, sind „Cäsar und Cleopatra“, „Der Herr der Ringe“ und „Die Säulen der Erde“. Allerdings finde ich für die letzten beiden nicht genug Mitspieler, und das erste ist irgendwo im Haus verschollen.

3. Den Job von Jane Kennedy aus The Coroner hätte ich ja auch gerne mal, schließlich kommt sie bei ihren Ermittlungen an der Küste von Cornwall und/oder Devon viel herum (und da sage nochmal jemand, das Landleben sei langweilig).

4. Ich würde mir ja oft wünschen, mehr Zeit zu finden, um all die tollen Sachen zu stricken und zu nähen, die ich in meinen Lieblingsmagazinen sehe. Doch dann sage ich mir, dass ich das ja doch nie tragen würde, weil mein Leben die passenden Gelegenheiten dazu einfach nicht hergibt.

5. H wie Habicht war eine eindrückliche Lektüre, immerhin verarbeitet die Schriftstellerin darin ihre Trauer nach dem Tod ihres Vaters (so mein Eindruck), und auch die Aufmachung des Buchs gefällt mir sehr gut; ich liebe Bücher, bei denen nicht nur der Inhalt stimmt. Dann kaufe ich auch schon mal Bücher auf Empfehlung, zumal die Kritiken voll des Lobes über die Melange aus Sachbuch und Roman waren. Allerdings war mir dies nicht beim Kauf bewusst, wie intensiv diese Erfahrung für mich werden würde, da ich mich zu jenem Zeitpunkt selbst mitten in der Trauerphase befand und mich teilweise selbst wiedererkannt habe; als ob’s ein Stück aus meinem Leben wäre.

6. Jetzt, da das Wetter (hoffentlich) langsam etwas besser wird habe ich mir vorgenommen, mich mehr um unseren Garten zu kümmern, und den ersten Schritt dazu habe ich bereits getan.

7. Zuletzt habe ich mit meiner besten Freundin das Iron-Maiden-Zusatzkonzert in Frankfurt besucht und das war nicht nur ein Abend mit toller Musik und einem tollen Publikum, trotz des teilweise nicht so guten Sounds, sondern auch ein wenig seltsam , weil ich die meisten Songs noch gar nicht kannte und die anderen, für die ich die Karten letztes Jahr besorgt hatte, gar nicht dabei waren. Dabei hatte ich mir das so schön vorgestellt: Wir gehen zu fünft gemeinsam hin und rocken den Abend für meinen Mann, der dieses Konzert nicht mehr erleben sollte. So aber war es ein Solo für zwei, und dann habe ich meine Freundin im Gewühl auch noch verloren. Doch am Ende ging es gut aus, denn wir hatten einen Treffpunkt vereinbart, an dem wir uns nach dem Konzert einfanden.

 

 

 

 

Media Monday #304 : Zum Welttag des Buchs

 

Dass heute Welttag des Buches ist, war mir bisher unbekannt. Dabei bin ich doch so eine Leseratte. Aber dank Wulfs Blog „medienjournal“ konnte ich auch diese Wissenslücke schließen und freue mich nun extra darauf, den Lückentext rund ums Buch auszufüllen.

Media Monday #304

1. Der Welttag des Buches ist ein weiterer Welttag, den ich noch gar nicht kannte .

2. Bücher zu verschenken mache ich inzwischen nur noch, wenn sie sich jemand von mir explizit wünscht .

3. Lesen ist für mich wie ein Ausflug in eine andere Welt .

4. Am liebsten lese ich Bücher in Papierform (nicht als E-Books) mit einer abgeschlossenen Handlung: Von Fortsetzungsromanen lasse ich inzwischen die Finger, auch wenn es einige, sehr gute gibt, die durchweg die Spannung halten können. Und wenn es um Spannung geht, lese ich am liebsten Krimis im Stil von Agatha Christie, in denen zwar auch Morde vorkommen, die aber nicht blutrünstig sind. Ein weiteres Genre, das ich liebe, ist Fantasy. Doch darüber zu schreiben, würde jetzt zu weit führen. .

5. Das Buch „Die Camerons“ von Robert Crichton hat mich noch lange nach seiner Verfilmung immer wieder aufs neue in seinen Bann gezogen, weil es von dem harten Leben schottischer Bergleute handelt und auf faszinierende Weise erzählt, welche Anstrengungen und Entbehrungen die Familie Cameron auf sich nimmt, um ein besseres Leben zu erlangen. Ob es so authentisch wirkt, weil die Großeltern des Schriftstellers selbst vom Bergbau lebten?

6. Und weil ja auch Welttag des Bieres heute ist: Bier mag ich am liebsten frisch gezapft und als Begleiter zu einer herzhaften Mahlzeit, aber nicht in Massen, sondern in Maßen .

7. Zuletzt habe ich „Zigeunermärchen“ aus dem Insel-Verlag gelesen, und das war hochinteressant, vergnüglich und spannend, weil ich bei jeder Geschichte am Rätseln war, welche Elemente daraus sich bei Grimms Märchen oder den Märchen aus 1001 Nacht wiederfinden .

100 Creative Challenges # 100 : DIY

100 – Finde im Internet eine DIY-Anleitung, die du tatsächlich machen wirst. (Pinterest oder Craftgawker können dir weiterhelfen.)


Nachdem ich heute zum zweiten Mal ein Kleid nach dem burdastyle-Schnittmuster #113 aus der Februarausgabe von 2014 genäht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich diesen Schnitt bestimmt nicht zum letzten Mal verwendet habe. Doch bis es soweit ist, möchte ich das Schnittmuster anders aufbewahren als sonst üblich. Bisher habe ich die Schnittmuster mit dem dazugehörenden Nähjournal in einer Plastikhülle aufbewahrt und diese in einem Aktenordner abgeheftet – leider auf Dauer eine ziemlich sperrige Angelegenheit.

Inzwischen bin ich auf eine genial einfache Aufbewahrungsidee gekommen, die an verschiedenen Stellen im Internet erwähnt wird: die Papprolle, die das Innenleben von einer Küchenrolle bildet, dient als eine Art „Zeitungsrolle“ für das zusammengerollte Schnittmuster.

Das habe ich heute ausprobiert, denn zufällig hängt in unserer Küche seit Tagen schon eine solche Papprolle im Küchenrollenhalter, ohne gegen eine neue Küchenrolle ausgewechselt worden zu sein. Diese Papprolle habe ich mit einem Rest Geschenkpapier beklebt und mit Edding daraufgeschrieben, welches Schnittmuster die Rolle in Zukunft beherbergen soll.

100 CC 100 1100 CC 100 2

Und damit habe ich eine Do-it-Yourself-Anleitung im Internet gefunden, die ich auch tatsächlich gemacht habe, womit dann auch die 100. Aufgabe von Hotarus „100 Creative Challenges“ erfüllt ist, auch wenn ich sie weder bei Pinterest oder Craftgawker gefunden habe.

Media Monday #303 : Frohe Ostern …

… Frohe Ostern   ?

Schön, dass ich mal ein paar Tage entspannen kann, obwohl das Wetter den meisten zu scheußlich ist – mir kommt es gerade recht, denn so konnte ich die Zeit für Aktivitäten im Haus nutzen, wie z.B. Stricken, Nähen, das Terrarium reinigen… Darüber hätte ich fast Wulfs Media Monday vergessen. Nun denn, das sei hiermit nachgeholt:


Media Monday #303

1. Wenn es um gemeinsame, „mediale“ Freizeitbeschäftigung geht, bevorzuge ich persönlich Konzert- oder. Kinobesuche, denn da ist das leidige Platzproblem gelöst, vor allem wenn es sich um größere Gruppen handelt.

2. Und wenn Familie und/oder Freunde sich gemeinsam zum Spielen einfinden, landet derzeit meist ein Satz Rommékarten auf dem Tisch, denn damit können wir sowohl Rommé als auch Canasta spielen, manchmal auch Mau-Mau.

3. Ansonsten unterhalte ich mich ja gerne oft und ausgiebig über meine Näh- oder Strickprojekte, Bücher, Ausstellungen oder Filme und Serien.

4. Hingegen bei meinem Faible für Museumsbesuche würde ich mir ja oft wünschen, das würde sonst noch jemand interessieren, schließlich habe ich eine Dauerkarte für Frankfurter und Offenbacher Museen, die ich gerne öfters nutzen würde.

5. Immerhin was britische Krimiserien angeht, existiert eine gemeinsame Interessen-Basis, denn meine Schwester und ihr Herzblatt schauen beinah wirklich jede Serie, die aus dem Vereinigten Königreich im deutschen Fernsehen Fuß gefasst hat; auch wenn ich davon nicht alles sehe, weil mir einige schlichtweg zu langweilig sind.

6. Im Gegensatz dazu bleibt das Nähen wohl mein ganz persönliches Interesse/Hobby, aber zum Glück habe ich durch das Internet ganz viele Gleichgesinnte gefunden, mit denen ich ich auch schon getroffen habe.

7. Zuletzt habe ich die Magritte-Ausstellung in der Schirn in Frankfurt besucht und das war nicht ganz so wie ich erwartet hatte, weil sie zum einen für mein Gefühl ziemlich überschaubar war und ich mir zum anderen trotzdem vorstellen kann, sie noch einmal zu besuchen. Wozu habe ich denn die Museumsufercard sonst?

 

Außerdem habe ich während des Ergänzens dieses Lückentextes auf N24 eine Reportage über Megawohnblöcke gesehen, in der auch ein Beitrag über die „Schlange“ (Schlangenbader Straße) in Berlin-Wilmersdorf vorkam; das Interessante für mich daran war die Tatsache, dass in diesem Bau weder Lärm noch Erschütterungen vorkommen, obwohl eine Autobahn mitten hindurch führt.

 

100 Creative Challenges #32 : Das Ei des Kolumbus.

Heureka! Wie einfach eine Aufgabe gelöst werden kann, hat seinerzeit schon Kolumbus bewiesen, als er ein Ei durch Aufdotzen auf die Spitze stellte und damit das „Ei des Kolumbus“ schuf. Jenes Ei des Kolumbus ist nun mein Beitrag zur 32. Aufgabe aus den „100 Creative Challenges“: Mach‘ etwas mit einem Ei oder mehreren Eiern.

To cut a long story short, hier ist das Ergebnis meines Experiments:

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Frohe Ostern! Und es ist wirklich so einfach, ein Ei auf die Spitze zu stellen – in diesem Fall habe ich die Spitze eingedrückt, so dass das Ei an dieser Stelle eine winzige Standfläche bekam und habe es auf einer umgestülpten Teetasse plaziert.

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Es war übrigens sehr lecker. Yammi!     ……………………………….    Dies war ein spontaner Einfall, dem eine längere Geschichte vorausgegangen ist. Diese folgt nun auf dem Fuße:


Neulich befanden sich noch Froscheier – pardon! Froschlaich – im Garetenteich, und außerdem hätte ich noch ein paar von einer Schlange gelegte „Wachseier“ im Haus, oder ein riesiges Schokoladenei, das ich gerade erst „geschlachtet“ habe. Klingt aber alles nicht sehr lecker. Eier im Glas wären noch eine Möglichkeit. Oder: Ostereier! Aber zeugt es denn von Kreativität, , gewöhnliche weiße Hühnereier zu bunten Ostereiern umzufärben und diese ansprechend zu arrangieren? Vermutlich nicht, obwohl Ostern vor der Tür steht und ich traditionell immer an Karfreitag die Küche in ein Farblabor umfunktioniere – Jahr für Jahr mit wechselndem Erfolg.

Gründe, warum das Ergebnis nicht immer so ausfällt, wie ich es gerne hätte, gibt es unterschiedliche. Entweder scheitere ich schon beim Kauf und erwische grundsätzlich nur brauen Eier, die Eier platzen beim Kochen, die Eier nehmen die Farbe nicht an – so wie hier (außer einem grünen Streifen kann man von der grünen Farbe nichts sehen):

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Oder ich saue die Küche ein… Den Vogel hat meine Freundin vor Jahren abgeschossen, als sie mit Blauholz aus der Apotheke färbte und die Eier nicht blau sondern schwarz wurden. Gruftige Ostern, konnte ich da nur sagen. Fand sie weniger witzig. Allerdings fand ich es auch nicht witzig, dass ich es danach nie wieder schaffte, denselben Farbton absichtlich herbeizuführen. Manche Zufallstreffer gelingen einem eben nur einmal. Was ich stattdessen Jahr für Jahr immer wieder ausprobiere, sobald ich das Minimum an Ostereiern in den vom Hersteller vorgesehenen Farben erreicht habe, ist das Experimentieren mit Mischtönen.

Was passiert, wenn ich zum Beispiel Rot mit Lila oder Blau mit Lila mische; oder Blau mit Grün oder Grün mit Gelb? Oder wenn ich blaßgelb gefärbte Eier nacheinander in ein oranges oder rotes Färbebad lege? Und funktioniert das auch mit Eiern, deren Schalen von Natur aus braun sind? Fragen über Fragen.  Dieses Jahr habe ich zu Expressfarben gegriffen. Pro Farbpatrone (Gelb, Orange, Grün, Rot und Pink) gibt es einen Plastikbeutel und einen Clip: Einfach 300 ml warmes Wasser in einen Beutel füllen, Inhalt der Farbpatrone hinzugeben, schütteln, Eier in dieses Bad legen, den Beutel mit dem Clip verschließen und ab in den Topf damit.

Das Färben passiert während des Kochvorgangs. Anschließend entnehme ich die Ostereier den Beuteln und gieße die Farbe in Schraubgläser, um damit zu experimentieren. Dazu habe ich ein Farbbad aus Rottönen gemixt und für eine andere Farbmischung fast die Hälfte von der gelben Farbe in die grüne gekippt, zwei von den bereits benutzten Beuteln damit gefüllt, um noch ein paar braune Eier damit zu färben. Auf dem Bild kann man es sehen: Das Pink sieht zum Beispiel bei allen drei Eiern unterschiedlich aus – das Ei mit der 1 war ursprünglich braun. Das Ei mit der 2 hatte ich zunächst in hellroter Farbe gekocht und es dann in dunkelroter Farbe nachziehen lassen. Das Ei mit der 3 hat die Farbe nicht sehr gut angenommen, aber ich habe es so gelassen, wie es aus dem Farbbad herauskam

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Dem Ei mit der 2 habe ich ein Porzellanhäschen als „Partner mit der kalten Schnauze“ beigesellt.

100 Creative Challenges #64 : Lieblingsland … „Bonny Scotland“

Schon seit geraumer Zeit schleiche ich um die 64. Aufgabe bei den 100 Creative Challenges herum,

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64 – Hast du ein Lieblingsland? Nutze es als Inspiration für ein visuelles Werk.

dabei habe ich das visuelle Werk, um das es hier geht, jeden Tag vor Augen…


Nach unserer vierwöchigen Schottlandreise, die wir 2008 unternommen haben, galt es, an die 5000 Bilder zu sichten, die allein mein Mann aufgenommen hatte. Allein 300 Aufnahmen entfielen auf die Seehunde, die wir bei einer Bootstour zu den Klippen unterhalb von Dunvegan Castle auf der Isle of Skye bewundern durften. Von den schönsten Bildern haben wir Papierabzüge angefertigt, diese in einem Rahmen zu einer Collage arrangiert und das Werk „Bonny Scotland“ genannt. Seitdem grüßt mich dieses Tag für Tag beim Nachhausekommen.

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. Besonders bemerkenswerte Einzelaufnahmen habe ich bei pinterest hochgeladen; hier sind sie nochmal zur Erinnerung, da man auf der Totalansicht ja nicht sehr viel erkennnen kann außer der Wirkung des Gesamtkunstwerks auf den Besucher:

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Ort des Geschehens: The Isla Way bei Dufftown (Speyside)

SONY DSC     Ort des Geschehens: Leuchtturm in Cromarty (Black Isle)

 

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Ort des Geschehens: An der Straße von der Black Isle nach John O’Groats, die Ostküste hinauf.

 

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Ort des Geschehens: Strand bei Cromarty, auf der Black Isle

 

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Ort des Geschehens: Auf den Klippen, unterhalb von Dunvegan Castle (Isle of Skye)


Alle anderen Bilder schwirren auf einem Rechner oder bei photobucket herum. Dort liegen allein schon an die 1200 Bilder. Damit ich sie wiederfinde, habe ich sie mitsamt den dahinführenden Links bei pinterest gespeichert. Aber was ist mit dem Rest? Wo mein Mann sie hingetragen, ja, das weiß ich nicht zu sagen. Aber ich bin fest davon überzeugt, sie eines Tages wiederzufinden. Bis dahin erfreue ich mich an der im Treppenhaus hängenden Collage zur Erinnerung an eine unserer glücklicheren Zeiten.