Media Monday # 343 : Füllsel -extra large

SAM_8060

 

Und wieder ist eine Woche vorbei, die es in sich hatte. Kaum spendiere ich meinem Handy einen neuen Akku, ist auch schon die SD-Karte leer, und damit alle Fotos, Songs und Zugriffe auf diverse Apps futsch, die zwar nicht lebensnotwendig, aber ganz nett waren. Von nun an heißt es wieder Sternbilder anhand einer astronomischen Karte und nicht mittels einer App identifizieren. Schade, aber nicht zu ändern.Außerdem brauche ich gar nicht so viele Apps. Lieber mehr in die Landschaft als in so ein kleines Kästchen starren. Und deshalb bin ich an Wochenenden tagsüber gerne lieber öfters draußen.

Was sich auch nicht ändert, ist mein Sonntagabendritual mit den sieben Lückentexten zum Ausfüllen auf Wulfs Blog medienjournal:

Media Monday #343

1. Psychopathen in Film und Fernsehen machen einen Thriller erst so richtig spannend. Was wäre „Das Schweigen der Lämmer“ ohne Hannibal Lecter oder „American Horror Story – Freak Show“ ohne den gestörten Clown?.

2. Selma Lagerlöfs literaturnobelpreisgekröntes Werk „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ steht schon ewig auf meiner Liste, aber um es unterwegs auf dem Weg zur Arbeit und abends nach Hause ist es einfach zu groß und zu schwer.

 

3. Im Moment bin ich ja, was Filme oder Serien angeht, voll und ganz dem Genre Dokumentation verhaftet, und zuletzt habe ich eine Reportage auf DMAX über einen kanadischen Flughafen gesehen, in der es um den Flieger und die Crew von Iron Maiden ging, die ich richtig interessant fand, vor allem weil ich wusste, dass das Flugzeug von Bruce Dickinson höchstpersönlich geflogen wird.

 

4. Anthologie-Serien, die je Folge oder Staffel eine eigenständige Geschichte erzählen, sind genau mein Fall, weshalb ich ein Fan von American Horror Story bin. Trotzdem besteht auch hier die Gefahr, dass den Schöpfern irgendwann die Ideen ausgehen und die Serie sich selbst überlebt.

 

5. Seit meiner Entdeckung der Musik von Zola Jesus, was im Jahr 2011 bei meiner Berlinreise geschah, hat mich lange nichts mehr so begeistert, schließlich steigert sich die Qualität ihrer Alben von Jahr zu Jahr, wenn ich „Conatus“ mit „Versions“ und „Okovi“ vergleiche. Gerade auf dem letzten Album sind ein, zwei Stücke, die mich mit ihrer kathartischen Wirkung direkt ins Herz getroffen haben.

 

6. Lange Bahnfahrten mache ich mir mit einem spannenden Roman erträglich, wenn es keine Mitfahrer gibt, mit denen man sich angeregt unterhalten kann.

 

7. Zuletzt habe ich mit meiner Nähmaschine und dem Knopflochfuß experimentiert und das war wie das Erschließen weißer Flecken auf der Landkarte, weil ich bislang noch nie Knopflöcher genäht habe. Natürlich habe ich erst einmal an einem Probestück geübt, und ich hoffe, dass ich die Bluse, die von mir Knopflöcher bekommen soll, nicht verhunze.

Advertisements

12tel Blick : Januar

Frozen – das war das Lied, das zuletzt im Radio lief, bevor ich mein Auto auf dem Parkplatz abstellte, um zu meinen Bäumen zu wandern, die ich einmal im Monat für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker fotografiere.

 

07 - 12tel Blick Jan 1

07 - 12tel Blick Jan 2

 

Schnee mag ich ja normalerweise gar nicht. Zumindest nicht in der Stadt, und auch hier draußen ist viel Schnee oft gleichbedeutend mit nicht geräumten Straßen. Schon einmal sind mein Mann und ich an Silvester mit dem Auto rückwärts bergab gerutscht und im ansonsten leeren Bachbett hängengeblieben. Aber das ist Jahre her.

07 - 12tel Blick Jan Hagebutten

 

Auch in dem Jahr, als wir an meinem Geburtstag abends ins Kino fahren wollten, um den Film „Der Hobbit“ zu sehen und statt dessen so eingeschneit wurden, dass wir nur noch zum Gasthaus im nächsten Ort zu Fuß über die zugefrorenen Wege stapften…

 

07 - 12tel Blick Jan Ferne

 

Diesmal hatte ich Glück, und der Feldweg war trotz Schnee gut begehbar, und die Landschaft hatte ihren ganz eigenen Zauber. Auf einem Feld am Hang gegenüber konnte ich äsende Rehe beobachten, die dort ganz ungestört der Nahrungsaufnahme nachgingen.

 

07 - 12tel Blick Jan Bambi

 

Zu guter Letzt noch – bevor es zur Januargalerie auf Tabea Heinickers Blog geht – „was bisher geschah“:

 

 

 

 

 

Media Monday # 342 : Oude Meester

 

 


Habe ich letztes Mal nicht verkündet, dass ich zur Zeit Historische Dramen favorisiere? Wer gerätselt hat, bei welchem Zweiteiler ich an Weihnachten einen fulminanten Reinfall erlebt habe, für den habe ich jetzt die Auflösung des Rätsels. Es ist „The Miniaturist“ von Jessie Burton.

Dieses Drama, das in Ende des 17. Jahrhundert in Amsterdam spielt, wurde inspiriert von Petronella Oortmans Puppelhaus, das im Rijksmuseum ausgestellt ist. In dem nichtbiografischen Roman geht es um die 18jährige Nella, die von ihrem Ehemann, einem wohlhabenden Amsterdamer Kaufmann, anläßlich zur Eheschließung ein Puppenhaus geschenkt bekommt, das ihrem neuen Haushalt verblüffend ähnelt.

Als sie dann von einem anonymen Miniaturisten diverse Einrichtungsgegenstände und Figuren für ihr Puppenhaus geschickt bekommt, welche den echten Personen und Möbeln bis ins kleinste Detail gleichen und zu allem Überfluss auch noch die Zukunft vorherzusagen scheinen, wird die Geschichte immer mysteriöser…

Gar nicht mysteriös sind die sieben Lückentexte zum Ausfüllen auf Wulfs Blog medienjournal:

 

Media Monday #342

 

1. Rollenklischees und Stereotypen begegnen mir inzwischen auch bei der musikalischen Untermalungen von Sendungen. Die ZDF-Dokumentation über eine Fahrt mit den Hurtigruten zum Nordkap wurde mit der Erkennungsmelodie von Game of Thrones untermalt: Winter is coming! Nee, er ist schon da. Wie originell. Für die nächste Dokumentation über gigantische Starenschwärme, die ganze Obstplantagen leerfressen, empfehle ich die Musik von Hitchcocks „Die Vögel“.

 

2. Wenn mein Medienkonsum so bleiben soll wie bisher, muss ich mich von Netflix und anderen Streamingdiensten fernhalten.

 

3. Eine Serienfolge im Musicalstil wäre einer der Punkte, weshalb man mich ganz schnell das Programm wechseln sieht. Mich hat dieses Geträller schon bei Grey’s Anatomy genervt, als Callie und Arizona einen Autounfall hatten und Callie um ein Haar gestorben wäre. Als ob das Klischee vom Aus-dem-Körper-schlüpfen und dem Beobachten der eigenen Lebensrettungsmaßnahmen und OP nicht genug gewesen wäre, muss die arme Callie dann auch noch eine Coverversion von „Chasing Cars“ von Snow Patrol singen. Leider blieb es nicht bei dieser Gesangseinlage, nein, auch der Rest der Handlung bestand aus von wirklich jedem der Belegschaft gesungenen Liedern. Noch nie war Ab- bzw. Umschalten so einfach.

 

4. Das Ritual, zu bestimmten Anlässen bestimmte Filme zu schauen habe ich noch nie groß gepflegt. Gruselfilme kann ich auch dann schauen, wenn kein Halloween ist.

 

5. Mein Interesse an Grey’s Anatomy baut wirklich von Jahr zu Jahr weiter ab, schließlich war ich zu meinem Erstaunen so gar nicht betrübt darüber, dass ich die letzte Staffel verpasst habe. Ich tippe darauf, dass die Macher der Serie den Zeitpunkt, der Serie ein stimmiges Ende angedeihen zu lassen, verpasst haben.

 

6. Ein Buch, bei dem ich hoffe, dass es spannender ist als die zweiteilige Verfilmung, von der ich nur den ersten Teil gesehen habe, ist „The Miniaturist“ von Jessie Burton. Dabei mag ich Erzählungen im Stil von „Tulpenfieber“ oder „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“.

 

7. Zuletzt habe ich meinem Handy einen neuen Akku spendiert, und das war dringend notwendig, weil sich das Handy immer wieder abschaltete, nachdem ich jemanden angerufen oder mit WhatsApp Nachrichten verschickt habe – und das, obwohl der Akku noch zu 60% geladen war.

Die 5 Besten am Donnerstag : Wunschkonzert für 2018

 

2017 habe ich mich durch alle möglichen Serien auf DVD gesehen und auch im Fernsehen interessante Entdeckungen gemacht. Nun fragt Gorana in „Die 5 Besten am Donnerstag“ nach 5 Serien, die wir 2018 sehen möchten. Also fokussiere ich mich auf Serien, von denen ich im letzten Jahr schon einige Folgen gesehen aber dann pausiert habe. Nun soll es weitergehen mit:

1. Miss Fishers mysteriöse Mordfälle (ard one)
2. Vorstadtweiber (ard one)
3. Magda macht das schon (RTL)
4. Inspector Barnaby (ZDF neo) – und zwar die Folgen mit dem neuen Barnaby

Und weil ich die von BBC One aufgenommenen Originalfolgen der letzten Dr.Who-Staffel mit Peter Capaldi und Pearl Mackie bis jetzt immer noch nicht gesehen habe,

 

5. werde ich das in diesem Jahr nachholen. Damit ich mich auf die synchronisierten Folgen auf ard one freuen kann.

 

Aber je länger ich bei den anderen stöbere, desto mehr Ideen bekomme ich: American Horror Story 7, The Royals 4 – außerdem habe ich herausgefunden, dass BBC One die Serie „Death in Paradise“ im Programm hat. Außerdem gibt es einzelne Folgen von Lewis auf ZDF neo, die ich noch nicht kenne – und die Serie „Der Lehrer“ auf RTL. Dort startet auch zu nachtschlafender Zeit eine Serie über Sekretärinnen, die ich versuchsweise aufnehme, um zu sehen, ob mir das gefällt.

 

Media Monday # 341

 

Was für ein Glück, dass das Geballer endlich vorbei ist. Eigentlich. Denn trotzdem gibt es noch vereinzelt Knallköppe, die eine Woche später immer noch Böller hochjagen oder Mülltonnen und Carports zum Brennen bringen. Wow! Der Dummbeutel des Jahres steht für mich jetzt schon fest. Nicht lustig, wenn mitten in der Nacht in der Nachbarschaft ein Rauchmelder anschlägt und die Feuerwehr zum Löschen kommen darf. So viel Rauch war ja noch nicht mal an Silvester.

Wie auch immer – viel spaßiger ist für mich der Fragebogen mit sieben Lückentexten auf dem Blog medienjournal:

 

Media Monday #341

1. Im Moment scheine ich ja das Genre “History Drama“ zu favorisieren, schließlich liebe ich es, in Welten vergangener Zeiten zu versinken, vor allem bei Büchern. Bestes Beispiel: „Der Medicus“ von Noah Gordon oder „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett. Und da es im neuesten seiner Werke, die in Kingsbridge angesiedelt sind, um den Aufstieg von Elizabeth I., den Kampf zwischen Katholiken und Protestanten sowie das Schicksal von Maria Stuart geht, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

 

Nur mit der Aufzeichnung eines historischen Films an Weihnachten habe ich einen fulminanten Reinfall erlebt, denn ich habe völlig verpeilt, dass es nicht ein Film, sondern ein Zweiteiler war, was ich erst später festgestellt habe. Und da ich von dem zweiten Teil vorher keine Kenntnis hatte, habe ich ihn auch nicht aufnehmen können. Somit war diese Aktion für die Füße.

 

2. Von vornherein auf eine bestimmte Anzahl Staffeln ausgelegte Serien haben zumindest den Vorteil, dass sie nicht endlos fortgesetzt werden.

 

3. Der Sender ard One punktet bei mir ja mit den Wiederholungen der alten Staffeln von Dr. Who. Im Moment wird Matt Smith als Der Doktor von Jenna Coleman als Clara Oswald begleitet.

 

4. Es gibt ja kaum etwas Besseres als ein spannendes Brettspiel, um sich die Zeit zu vertreiben, denn nichts schweißt ahnungslose Mitspieler mehr zusammen als das gemeinsame Studieren der Spielregeln, wie zuletzt bei „Die Säulen der Erde“.

 

5. Wer mal einen richtig überzeugenden Thriller sehen/lesen möchte, sollte sich ausführlich informieren (Internet/Bibliothek/Buchhandlung), aber nicht unbedingt darauf hoffen, von mir einen heißen Tip zu bekommen.

 

6. Nach einer Woche 2018 kann ich zumindest schon einmal sagen, dass ich, was Medien betrifft, kaum etwas verpasst habe. Statt den Abend vor dem Fernseher zu versumpfen, bin ich zur Abwechslung mal früher als sonst ins Bett gegangen bin, um den 1100-Seiten-Schmöker „Das Fundament der Ewigkeit“ von Ken Follett zu lesen.

 

7. Zuletzt habe ich ein neues Schnittmuster ausprobiert und das war ein durchwachsenes Erlebnis, weil Freude über die Tatsache, dass ich kaum etwas ändern muss, und Frust über die teilweise nicht nachvollziehbaren Schritte in der Anleitung in etwa die Waage hielten. Wozu braucht ein Kleid aus einem sehr denbaren Stoff noch einen Reißverschluss? Und mit einigen Schnitteilen stehe ich immer noch auf Kriegsfuß, weil mir bis zum Schluss nicht klar ist, wozu sie gut sein sollen.

 

 

Media Monday #340 – die Neujahrsausgabe

Guten Morgen und ein Frohes Neues Jahr…

Während andere an ihrem Jahresrückblick geschrieben haben, bin ich durch mein Blog und habe all jene Bilder aus der Vergangenheit gelöscht, auf die ich in Zukunft gut und gerne verzichten kann. Ein radikales Abspecken, sozusagen. Auch virtuell. Denn was ich nicht mehr weiß, macht mich nicht mehr heiß. Zum Lachen ist mir dabei nicht, und schon gar nicht zum Feiern, denn erst war meine Mutter drei Tage im Krankenhaus, und nun liegt meine Schwester dort, weil sie sich an Heiligabend einen Halswirbel gebrochen hat und nun am kommenden Dienstag operiert wird. Was für ein Sch***.

Auf Krankenhaus-Serien kann ich gut im Moment verzichten. Worauf ich aber trotzdem nicht verzichte, ist der Fragebogen mit sieben Lückentexten auf dem Blog medienjournal eine liebgewonnene Tradition:

 

Media Monday #340 – die Neujahrsausgabe

 

1. 2018 wird hoffentlich besser als 2017.

2. Vorsätze den Medienkonsum betreffend habe ich nur dahin gefasst, dass ich nichts mehr konserviere: nur noch aufnehmen, schauen und danach löschen. Außerdem werde ich hoffentlich öfters dazu kommen, meine Museumsufercard zu benutzen. Und auch wenn es den bisherigen Veranstaltungsort für „Kino kulinarisch“ nicht mehr gibt, hoffe ich, dass diese Filmreihe an ihrem neuen Ort ein schönes Zuhause gefunden haben wird.

3. Am meisten freue ich mich vermutlich auf die neue Staffel von Doctor Who und den Film „Ocean’s 8“. Und wenn es eine neue Staffel von Call the Midwife und Poldark gäbe, würde ich mich auch sehr freuen.

4. Wo das neue Jahr gerade frisch gestartet ist, hoffe ich, dass die OP bei meiner Schwester den gewünschten Erfolg bringt und sie schnell wieder auf die Beine kommt.

5. Und am wenigsten vermissen an 2017 werde ich wohl die privaten Katastrophen, die das Jahr bereithielt.

6. Mit dem Neujahrsmorgen endet auch die „Zeit zwischen den Jahren“ und den ewig gleich nervigen Jahresrückblicken im Fernsehen sowie hoffentlich den Vollpfosten, die zum falschen Zeitpunkt ballern.

7. Zuletzt habe ich noch vor der Veröffentlichung des Fragebogens die Silvesterausgabe von „Die Fallers“ geschaut, und das war in der Mediathek von SWR, weil ich während der offiziellen Sendezeit im Fernsehen nicht dazu komme.

 

Allen, die beim Media Monday immer mitmachen, wünsche ich – genauso wie Wulf – einen guten Start in das neue Jahr. Bisher war ich immer gerne mit dabei, und das soll im neuen Jahr auch so bleiben.

 

Skol.

12tel Blick : Dezember – Kahlköpfe

 

 

 

Und wieder habe ich es nicht geschafft, den Punkt zu finden, von dem aus ich die Fotos der Monate Juli bis November 2017 für das von Tabea Heinicker ins Leben gerufene Langzeitprojekt „12tel Blick“ aufgenommen habe. Warum ich nicht an die übliche Stelle zurückgekehrt bin? Der Grund dafür war die unter Wasser stehende Wiese, die mehr einer Moorlandschaft glich.

 

12tel Blick Dez 1

12tel Blick Dez 2

 

Die Kirchturmspitze war sonst immer links zu sehen, jetzt kann man sie mehr in der Mitte erahnen. Dafür graste auf der Weide im Hintergrund eine Herde Schafe.

 

12tel Blick Dez Schafe

 

Jeden Monat eine Aufnahme vom selben Motiv, um die Veränderung festzuhalten: Damit habe ich im Juli dieses Jahres begonnen; nicht immer waren die Aufnahmebedingungen so, wie ich sie mir gewünscht habe. Mal sehen, was der Januar bringt. Zum Schluss noch die Gesamtübersicht des bisher veröffentlichten Werks:

 

Media Monday # 339 – die Weihnachtsausgabe

SAM_7977

 

 

 

Frohe Weihnachten allerseits – auch heute, am 1. Weihnachtsfeiertag, gibt es wieder den Fragebogen mit sieben Lückentexten auf dem Blog medienjournal – ich fasse mich heute mal kurz:

 

 

Media Monday # 339 – die Weihnachtsausgabe

 

 

1. Weihnachtsfilme im Allgemeinen sind für mich unerträglicher Kitsch, wenn es sich um eine amerikanische Produktion handelt. Und leider ist das Fernsehprogramm voll davon; wenn es sich um deutsche Produktionen handelt, sind an Weihnachten meistens dieselben Verdächtigen am Start: Familie Heinz Becker, Weihnachten bei den Hoppenstedts oder Der Weihnachtsmuffel mit Jan Fedder. Gestern gab es aber zur Abwechslung mal einen sehr lustigen Film im Nachmittagsprogramm, der war aus den 70ern – in dem spielte Trude Herr eine Hausfrau, die ausgerechnet an Heiligabend ihren Taucheranzug ausprobieren will, und Klaus Dahlen als Kammersänger mit russischem Namen.

2. Jetzt, da die Feiertage ins Haus stehen, kann ich endlich mal wieder länger schlafen .

3. „Zwischen den Jahren“ sind Überstunden ein leider schon Tradition gewordenes „Geschenk“.

4. Das Thema „mediale“ Geschenke hatten wir ja schon einmal. Bei mir persönlich gab es nichts dergleichen, denn ich habe einen Gutschein für eine Parfümerie geschenkt bekommen.

5. Wenn es die Zeit erlaubt räume ich meine Bude auf.

6. Dass irgendwas schiefgeht, gehört für mich irgendwie immer dazu, wenn Weihnachten ist. Dieses Jahr war es meine Schwester, die einen fulminanten Sturz auf dem glatten Küchenboden hingelegt hat und die ich noch vor dem Besuch der 22-Uhr-Christmette verarzten durfte – und heute eine Spiritusflasche , die ich öffnen wollte, aber nicht aufbekam und sie dann kurzerhand aufgeschnitten habe, um den Inhalt in eine andere Flasche umzufüllen. Nun steht die neue Flasche ordentlich beschriftet im Badezimmer, und die geschrottete Plastikflasche liegt im Müll für die gelbe Tonne.

7. Zuletzt habe ich im Taunus Bilder für das Projekt „12tel Blick“ aufgenommen und das war sehr schön, aber auch etwas anstrengend, weil der einzige Weg dorthin völlig zermatscht und voller Traktorspuren war.

Bilderrätsel vom 16.12.2017 – die Auflösung

Mein Bilderrätsel am 16. Dezember drehte sich um folgende Frage:

Welche Fernsehserie bzw. deren Weihnachtsspecial symbolisiert dieses Foto?

Und obwohl anscheinend niemand davon wußte oder raten wollte, präsentiere ich nun die Aufösung: The Christmas Invasion (2005) mit David Tennant als der 10. Doktor und Billie Piper als Rose Tyler, sein Companion. Die Weihnachtsmänner sind mordlustige Roboter, und auch der wie ein wildgewordener Kreisel rotierende Weihnachtsbaum wird zur lebensbedrohlichen Gefahr.

Gefährlich sind auch die Weinenden Engel (Weeping Angels), die einen an einen x-beliebigen Punkt in der Vergangenheit zurückschicken und sich von dieser Energie ernähren. In dem von mir gesuchten Christmas-Special kommen sie aber nicht vor.

12 MM 02 Plätzchen Engel

Die Engel auf diesem Bild sind jedoch völlig harmlos und haben vorzüglich geschmeckt. Frohe Weihnachten allerseits.

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Finale


 

Heute, pünktlich zum Weihnachtsfest, habe auch ich es geschafft, mich zum Finale des Weihnachtskleid-SewAlongs einzufinden. Das Finale ist zwar schon gestern, am 23. Dezember eröffnet worden, aber den Baum stellen wir traditionell am 24. Dezember auf, und mich in meinem Outfit zeigen wollte ich mich erst, wenn er fertig geschmückt ist. Geändert habe ich an meinen Kleidern übrigens nichts mehr, und das Schwarz-Weiße habe ich auch bereits inzwischen ein paar Mal angehabt – zum gemütlichen Abhängen auf dem Sofa und dem Schlemmen mit Bratwürstchen und Kartoffelsalat ist es genau richtig: schön dehnbar – da kneift nichts. Das rosa Kleid ist für den Besuch des Gospelkonzerts am 1. Weihnachtsfeiertag reserviert.

 



 

Zu den zu erwartenden Temperaturen von 10 oder 11°C plus paßt es perfekt (als ob ich es geahnt hätte). Und das leidige Reißverschlussproblem habe ich auch gelöst, indem ich nach dem Mittagessen gestern nachmittag noch einmal losgezogen bin und im Einkaufszentrum um die Ecke in einem Laden für Damenoberbekleidung fündig geworden bin: ein Kurzblazer aus Kunstleder in einem ganz hellen, undefinierbaren Pastellton. Von innen sieht’s aus wie Veloursleder, von außen wie Nappaleder.

 

 

Das Ensemble wird ergänzt von hellen Lackschuhen, die ich schon wer weiß wie lange habe, und silbernem Schmuck.

 



 

So, und nun noch zusammen mit dem Baum, den wir dieses Jahr mit goldenen und silbernen Kugeln und ein paar Strohsternen geschmückt haben. Leider hat einer der Fotografen bei der Aufnahme gewackelt. Irgendwas ist ja immer…

 



 

Nach diesen stimmungsvollen Bildern unterm Weihnachtsbaum möchte ich mich ganz herzlich bei Nina, Claudia und Katharina für diesen tollen Sew-Along bedanken und mich in die MeMadeMittwoch-Spezialgalerie zum Finale einreihen und allen, die dabei mitgemacht haben, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst es euch gutgehen.