Media Monday # 432 : Think pink!

 

Eine kurze Woche wartet auf mich, denn es kommen drei Tage Urlaub auf mich zu. Tage, die ich zum Kinobesuch und Treffen mit Freunden nutzen werde. Außerdem wird es Zeit, mich von einigen Dingen zu trennen, für die ich keine Verwendung mehr habe und die mich jetzt schon viel zu lange belastet haben. Jetzt aber zum Media Monday, auf den ich mich sonntags freue, weil das wie ein kleines Warten aufs Christikind ist…

Media Monday # 432

1. Mediale Themenmonate im Allgemeinen – nicht nur auf den Horrorctober bezogen – finde ich ganz interessant, habe aber noch nicht dabei mitgemacht. Wenn ich mir Horrorfilme ausleihe, dann wahrscheinlich ganz andere als die auf der Liste, von der ich schon gar nicht mehr weiß, wo sie zu finden ist und welche Filme auf ihr stehen.

2. Fernab des Genres „Horror“ gruselt es mich ja jedes Mal, wenn ein zunächst vielversprechender Film auf eine uninteressante und kitschige Love Story hinausläuft oder kein billiges Klischee ausgelassen wird. Wenn dann noch kein einziger der Charaktere nur halbwegs sympathisch ist, wird das nix mit uns.

3. So mancher „Tatort“-Krimi kommt in Sachen Story reichlich uninspiriert daher, aber/wobei meine persönlichen Lichtblicke hatte ich immer dann, wenn es einer aus Münster war. Ich liebe die sarkastische und überspitzte Charakterisierung des eitlen, von sich selbst überzeugten Professors, die Jan-Josef Liefers den Zuschauern bietet.

4. Ich hätte ja nie gedacht, mich mal für Filmbiografien zu begeistern, doch seit Bohemian Rhapsody fällt mir auf, dass ich mir solche Filme viel lieber im Kino anschaue als auf DVD. Mit dem letzten Film dieser Art, den ich am letzten Sonntag gesehen habe („Mystify Michael Hutchence“), wurde das ja auch kein Reinfall. Und manchmal sind richtige Schätze dabei wie z.B. „Loving Vincent“, der sich mit Vincent van Gogh beschäftigt hat. Deshalb bin ich jetzt schon gespannt auf „M.C. Escher“, der am 10. Oktober in den Kinos anläuft (Quelle: https://youtu.be/CB0X_R5B–M)

5. Der Horrorctober würde mich ja schon reizen, allerdings sind mir 13 Filme zu viel; Ich habe mir jetzt erst einmal drei ausgeliehen und zwei davon bereits gesehen: „Donnie Darko“, der zwar bei „Horror“ einsortiert war, für mich aber dort nicht hineinpasst und „House at the end of the street“ mit Jennifer Lawrence, der ein erschreckendes Ende bereithält. Mal sehen, wie mir „The Visit“ von M.Night Shyamalan gefällt. Und zur Not schaue ich dann die Stephen-King-Verfilmung „Es“ mit Tim Curry. Piep, piep, Richie!

6. Meiner Meinung nach hätte “Pretty in Pink“auf alle Fälle ein besseres, passenderes, stimmigeres Ende verdient gehabt, schließlich passte meiner Meinung nach Duckie viel besser zu Andie als der schnarchige Blane, weil er sich erstens viel mehr Mühe gab als der lästige Konkurrent und zweitens nicht so ein Feigling war.

7. Zuletzt habe ich ein paar Verabredungen mit Freunden ausgemacht, und das war bitter nötig, weil ich sie schon einige Zeit nicht mehr gesehen habe.

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22 Wochen, 1 Objekt: Woche #10 – Märchenstunde 2.0

 

Die 10. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von aequitasetveritas und wortman fällt auf den 6. Oktober 2019 – ein Datum, das nicht zu meinen Favoriten zählt. Und dann noch ein Sonntag? Na ja, ich hab deshalb mal was erheiterndes vorbereitet; neulich war meine Freundin aus Kindertagen zu Besuch, und den Abend haben wir stundenlang gequatscht. Dabei kam ich dann auf die Idee, dass sie mich beim Rezitieren aus meinem Tagebuch ablichten könnte. Das Licht war gruselig, aber ändern wollte ich an dem Ergebnis dann auch nichts mehr. Außerdem passt Gruseln doch prima zum Oktober.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

Das Werk zum Wort 40/52 : Sehnsucht

 

Willkommen zur 40. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Heute erzählt mir meine Mutter, jemand wollte für sie das Wolga-Lied singen, und da kam mir die Idee zum aktuellen Thema der Challenge „Das Werk zum Wort“, das da rein zufällig lautet:

Sehnsucht

In diesem Fall ist sie gleichbedeutend mit Alexandras Lied der Taiga aus dem Jahr 1968. Sie sang es mit 24. Ein Autounfall auf dem Weg in den Urlaub setzte ihrem Leben im folgenden Jahr ein Ende.

 

Sehnsucht heißt ein altes Lied der Taiga
Das schon damals meine Mutter sang
Sehnsucht lag im Spiel der Balaleika
Wenn sie abends vor dem Haus erklang

 

Die tiefe Stimme, die wehmütige Melodie und der Text, der im Vergleich zu dem, was man unter moderner Schlagermusik serviert bekommt, anspruchsvolle Lyrik darstellt. Oder kann man es russisch inspiriertes Chanson nennen? Sie wollte so viel mehr sein als eine folkloristische Schlagersängerin und hatte begonnen, Kontakte zu französischen Chansonniers zu knüpfen, doch ihre Träume sollten sich nicht erfüllen. Insofern wäre nicht nur ihr Lied, sondern auch sie selbst mein heutiges Synonym für Sehnsucht (Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=bnqlTU0zWrY):

 

 

   

 

Noch eine große Stimme des 20. Jahrhunderts, die im Alter von 27 Jahren viel zu früh für immer verstummt ist, aber in ihren Aufnahmen wird sie für mich weiterleben und immer jung und hoffnungsvoll bleiben. Und in welche Schublade man Alexandras Kunst stecken möchte – ich verzichte auf solche Etiketten, denn für mich ist sie einfach nur wunderschön.  

 

 

Das nächste Wort: Virus

 

 

 

 

# Writing Friday – Oktober, 40. Woche : The Killing Moon

 

Das Projekt „Writing Friday“ habe ich bei elizzy entdeckt – und darum geht es:

Jeden Freitag wird veröffentlicht. +++ Wählt aus einem der vorgegebenen Schreibthemen. +++ Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal, Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben. +++ Vergesst nicht, den Hashtag #Writing Friday und den Header zu verwenden, schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch. +++ Habt Spaß und versucht, voneinander zu lernen.

Dies sind die Schreibthemen für den Oktober

1) Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Er wischte sich das Blut von den Händen und…” beginnt. +++ 2) Schreibe aus der Sicht eines Hexenbesens.   +++   3) Wovor fürchtest du dich am meisten? Erzähle uns davon.   +++   4) Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: erdrosselt, vergraben, blutig, Schrei, Blutmond +++    5) Das Böse herrscht – Egal ob Buch, Film oder Videospiel wer ist dein liebster Bösewicht und wieso? Könnte er auch gute Seiten an sich haben?

Diesen Monat geht es gruselig zu. Da brauche ich keine Horrorfilme – denn beim Writing Friday dürfen wir heute mal so richtige Schauergeschichten erzählen. Ich eröffne meinen literarischen Horrorctober mit einer Geschichte, die die vorgegebenen Wörter in blutigem Rot enthält.

 

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The killing moon

Freunde der Nacht, ich hab euch etwas mitgebracht…,“ stoppte plötzlich das vor sich hin plätschernde Radioprogramm. Plötzlich war Lara hellwach. Endlich Action, dachte sie und horchte auf. Was jetzt wohl kommen würde? Gespannt legte sie ihr Messer aus der Hand. „Macht euch bereit, denn morgen ist es soweit…“ – dramatischer Trommelwirbel – „… morgen ist Halloween – dann ist Blutmond! Und damit ihr in Stimmung kommt, gibt’s den passenden Song dazu: ‚The Killing Moon‘ von Echo & The Bunnymen.“

Na super,  stöhnte sie, sind wir hier wieder in den Achtzigern oder bei American Horror Story, wo eine gestörte Metzgerin ihr Unwesen treibt und die Erde mit dem Blut ihrer Opfer tränkt? Schauder! Das hatte sie nun davon, dass sie ihrem Bruder bei so einem Film Gesellschaft leistete, und das nicht zum ersten Mal, seitdem Julia weg war. Seufzend machte sie weiter mit dem Schneiden der Steaks, die noch auf ihr vierundzwanzigstündiges Bad in der Marinade warteten – auf Wunsch von Lukas, für seinen Grillabend an Halloween. Steaks, so blutig, dass man ihr Muhen noch hörte. Muhaha, der Witz war alt und hatte einen ellenlangen Bart, aber schön, dass Lukas inzwischen wieder so etwas wie Humor aufbrachte und jetzt sogar eine Party feierte, nachdem er sich tagelang in seiner Bude vergraben hatte. Und alles nur, weil er sich mit Julia gestritten hatte. Danach hatte niemand mehr etwas von ihr gehört. Gut so. Wenn es nach Lara ging, brauchte diese Tussi nie mehr wiederzukommen. Lukas war ohne sie so viel besser dran. So, jetzt noch die Barbecuesauce anrühren und über Nacht kalt stellen. Ihren Teil der Vorbereitungen hatte sie getan, und sie konnte beruhigt nach Hause gehen. Als sie die Tür hinter sich zuzog, war der Mond gerade erst aufgegangen und hing wie ein goldenes Ei tief über dem Horizont, inmitten von Nebelschwaden.

Nebel. Überall nur Nebel, und er wurde stetig dichter. Lange würde es nicht mehr dauern, bis sie ihre eigenen Hände nicht mehr sehen konnte. Orientierungslos durch diese Suppe zu irren, war nicht das, was sie sich für ihren Heimweg vorgestellt hatte. Geigenklänge und das schrille Pfeifen einer Flöte waberten auf sie zu, und jemand spielte Schlagzeug. Das Bogside musste sich ganz in der Nähe befinden, wenigstens ein Anhaltspunkt, wo sie sich befand. Aber wohin danach? Lara gefiel die Aussicht, die richtige Abzweigung zu verpassen, gar nicht. Was konnte es schon schaden, wenn sie einen Zwischenstopp in dem irischen Pub einlegte?

Offenbar war sie nicht die einzige mit dieser Idee gewesen. So voll wie beim Berlin-Marathon war es zwar nicht, aber außer zwei leeren Hockern an der Bar waren keine Plätze mehr frei. Unentschlossen ließ Lara ihre Blicke von rechts nach links wandern. Wenn sie nicht stehen wollte, sollte sie sich bald für einen davon entscheiden – die Wahl zwischen Pest und Cholera: Der Typ im speckigen Mantel auf der rechten Seite hatte das Stadium der Nüchternheit schon lange hinter sich gelassen. Wenn sie sich neben ihm platzierte, lief sie entweder Gefahr, von seinen Ausdünstungen ins Koma geschickt oder endlos zugetextet zu werden – etwas, das ihr aber auch von der anderen Seite blühen konnte. Sie kannte Tim nur flüchtig aus dem Fitnessstudio, wo man ihm den Spitznamen Crocodile Dundee verpasst hatte, weil er stets diesen komischen Hut trug, der ihrer Meinung nach schon seit Jahren out war. Manche Leute bleiben wohl für immer in den Achtzigern stecken, dachte sie, da sah sie die Zeitung auf dem Tresen liegen – ihr Rettungsanker. Wenn sie sich nur intensiv genug der Lektüre widmete, merkte Tim vielleicht, dass seine Sprüche bei ihr auf taube Ohren stießen.

The Devil’s Party“ sprang ihr die Titelzeile marktschreierisch entgegen. „Mord an der Uni. Studentin mit Seidenschal erdrosselt.“ Der unbekannte Serientäter hatte wieder zugeschlagen, diesmal auf dem Campus, in der Nähe einer Party. Wie überaus zuvorkommend, das grausige Geschehen so detailliert zu beschreiben, da fühlte man sich doch gleich viel sicherer. Sarkasmus war Laras Spezialität. Darin war sie Profi, besonders nach dem Hinweis auf den Blutmond zu Halloween. Untermalt von dem Song, der nach der Meinung des Radiofritzen der einzig richtige war und an dem heute alle Welt einen Narren gefressen hatte. Und der jetzt schon wieder lief. Jetzt gab auch noch Tim seinen Senf dazu: „Die Story bringen sie heute schon den ganzen Abend.“

Sie hätte wissen müssen, dass die Zeitung für ihn kein Hindernis, sondern eine Aufforderung darstellte. „Pardon?“ Lara musterte ihn über ihre Brille hinweg. Eine beiläufige Handbewegung von ihrem Gegenüber, in Richtung Fernseher oben unter der Decke erklärte alles. „n-tv… seit ich hier sitze, läuft die Geschichte schon zum dritten Mal. Und die Musik macht’s auch nicht besser.“

The killing moon?“ kam es von Lara zurück. Okay, diese rhetorische Frage hätte sie sich sparen können. Stating the Obvious… Lara, Du hast auch schon intelligenteren Output geliefert. Aber Tim schien der Blödsinn, den sie verzapfte, gar nicht aufzufallen. Er widmete sich lieber dem reißerischen Zeitungsartikel. „Das ist jetzt schon die fünfte Tote seit Ostern, und immer erwischt es sie auf die gleiche Art.“

Lara hatte sich mit der Geschichte nicht näher beschäftigt, aber dass hier ein Serienmörder am Werk war, lag für sie klar auf der Hand, so wie für die meisten – jetzt fehlte nur noch, dass sich der Unbekannte stets den gleichen Typ ausgesucht hatte… jung, blond, hübsch. Doch als Tim mit dem Zeigefinger auf das unscharfe Foto tippte und ihr die Zeitung unter die Nase schob, spürte sie, wie sich die feinen Härchen in ihrem Nacken aufrichteten. „Vielleicht geht es ja nur mir so, aber ist es nicht auffällig, dass jeder von diesen Morden in einen bestimmten Zeitraum fällt?“

Entgeistert starrte Lara ihn an. So langsam wurde ihr mulmig. Warum hatte sie sich bloß neben Crocodile Dundee gesetzt? Schauergeschichten waren das letzte, das sie hören wollte, aber ihr Nachbar dachte gar nicht daran, aufzuhören: „Opfer Nummer Eins haben sie Anfang Mai in der Gärtnerei gefunden, stranguliert mit einem Stück Blumendraht. Sechs Wochen später die Nächste. Beim Gassigehen. Mit ’ner Hundeleine. Und bei den letzten beiden Morden….“ – Dass sich beide Dramen, jedes im Abstand von sechs Wochen, ereignet hatten, bekam Lara zwar noch mit, aber den Rest blendete sie mit Absicht aus. Ihr reichte es schon, dass ein Irrer anscheinend nach dem keltischen Jahreskreis mordete, aber auf welche Weise genau diese armen Frauen zu Tode gekommen waren, wollte sie gar nicht wissen.

Doch Tims Stimme ließ sich einfach nicht wegfiltern, da half auch kein Scotch, und was er sagte, gab ihr den Rest. „Und jetzt, zu Halloween, sie hier. Allein, mir vorzustellen, dass sie vielleicht neulich noch hier war und neben mir gesessen hat…“ Kaum hatte er seinen Monolog abgebrochen und seine Hand die Zeitung freigegeben, verstummte auch die Musik. Und im selben Moment, da sie sich das Foto endlich genauer ansehen konnte, durchfuhr es sie in der plötzlich eingetretenen Stille wie ein eiskalter Windstoß: Die Studentin auf dem Foto sah Julia verblüffend ähnlich. Julia, die wie vom Erdboden verschluckt war. Hatte sie sich nicht vorhin noch gewünscht, dass die Ex ihres Bruders bleiben könne, wo der Pfeffer wächst, und jetzt war diese Vorstellung womöglich real geworden? Lara fühlte sich vor den Kopf geschlagen und hatte nur noch einen Wunsch: Weg von hier und auf direktem Weg nach Hause. Ohne sich weiter um ihren linken Nachbarn zu kümmern, zog sie einen Schein aus der Tasche und warf ihn auf den Tresen. Dann verließ sie das Bogside.

Was für ein gruseliger Abend. Beinahe Vollmond. Dabei war Halloween doch erst in ein paar Stunden. Sie fröstelte noch immer, und daran war nicht die kühle, klamme Feuchtigkeit schuld, die der sich verziehende Nebel zurückgelassen hatte. Getrieben von Unwohlsein, schritt sie zügig voran und nahm erst wenig später wahr, dass ihr jemand folgte. Oh nein, nicht auch noch das. Sie war noch nie besonders ängstlich gewesen, aber nach diesem Abend lagen ihre Nerven blank. Sie beschleunigte ihre Schritte, die unbekannte Person hinter ihr auch. Noch schneller. Ging nicht. Sie war schon am obersten Limit, mehr gaben ihre Lungen und ihre Beine nicht her. Es reichte nicht. Wer ihr da auch immer folgte, gleich hatte er sie eingeholt.

Zwei Hände legten sich von hinten um ihren Hals. Laras Schrei erstarb auf ihren Lippen.

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Teil Eins des literarischen Horrorctobers wäre vollendet. Mit mehr als 1300 Wörtern ist er ganz schön lang geworden – ob meine restlichen Beiträge auch so ausufern?

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : weibliche Bösewichte in Filmen

 

 

Das Quartett der Fieslinge komplettieren heute die Damen, gesucht von passionofarts‘ – „Die Besten am Donnerstag“, nachdem neulich männliche Schurken aus Filmen gesucht wurden.

 

Misery (1990)

Kathy Bates in einer Stephen-King-Verfilmung kidnappt als Krankenschwester Annie Wilkes einen Schriftsteller und zwingt ihn, seinen Roman so umzuschreiben, dass dieser nach ihrem Gusto ist – https://t4z5n2e5.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2015/12/misery-1.jpg):

 

 

Das zauberhafte Land (1939)

In der Rolle der gehässigen Nachbarin Miss Amira Gulch, die im Land Oz zur bösen Hexe des Westens wird und den Tod ihrer Schweter an Dorothy aus Kansas rächen will, brilliert die 1985 verstorbene Schauspielerin Margaret Hamilton. Auch die böse Hexe des Ostens, die zu Beginn des Films von Dorothys Haus erschlagen wird, war ihre dritte Rolle in dem Film – https://www.clippedin.bike/wp-content/uploads/2016/10/Gulch2-1.jpg):

 

 

Die Addams Family in verrückter Tradition (1993)

Debbie Jellinsky (Joan Cusack) ist das hinterhältige Kindermädchen, das sich den reichen Onkel Fester angelt, um ihn zu heiraten und ihn später zu beerben. Doch zu ihrem großen Pech gestalten sich die vielen Mordversuche schwieriger als gedacht – https://pbs.twimg.com/media/D1qva7mUkAA9OM6.jpg):

 

Enthüllung (1994)

Sexuelle Belästigung, Verleumdung, Mobbing… diese „Glanztaten“ gehen auf das Konto von Meredith Johnson (Demi Moore), die sich für ihre Intrigen das falsche Opfer ausgesucht hat. Dass die Intrigen zu einer zynischen Firmenpolitik gehören, stellt sich erst im Laufe des Films heraus – https://cache.desktopnexus.com/thumbseg/1190/1190777-bigthumbnail.jpg):

 

 

Harry Potter und der Orden des Phönix (2007)

Der Alptraum in Pink: Am meisten zu leiden hat Harry Potter unter den grausamen Strafen, die ihm von der von allen verhassten Lehrerin Dolores Umbridge (Imelda Staunton) in Hogwarts auferlegt werden. Die Dame hat es faustdick hinter den Ohren, denn sie ist nicht bloß Lehrerin mit einer Vorliebe für die Farbe Pink, Abbildungen von Katzen und unzählige Regeln, gegen die man besser nicht verstößt, sondern auch noch Großinquisitorin – https://am23.akamaized.net/tms/cnt/uploads/2018/04/maxresdefault-11-1200×675.jpg):

 

 

Ich glaube, hier ist das Feld weiter gestreut als bei den männlichen Schurken, bei denen den meisten der Joker, Darth Vader oder Norman Bates aus „Psycho“ einfällt.

Media Monday # 431 : Die Berlin-Edition

 

Pünktlich zum Wochenbeginn habe ich einen Tag Sonderurlaub eingetragen und diesen für die Heimreise genutzt, denn ich war am Wochenende in Berlin, und zwar hier – ein gesonderter Reisebericht mit Fotos wird in Kürze folgen… (https://i.pinimg.com/564x/d1/a3/9d/d1a39dfd325f581e270096bc6c2e748d.jpg)

Doch jetzt gibt’s erst mal wieder den Media Monday:

Media Monday # 431

1. Für viele steht ja der Oktober – Stichwort: Horrorctober – ganz im Zeichen von Horrorfilmen – ich finde die Idee dahinter an sich nicht schlecht, aber eine Liste mit 13 Filmen abzuarbeiten, kann ich mir im Moment für mich nicht vorstellen. Vielleicht im nächsten Jahr.

2. Besonders gefallen hat mir ja am vergangenen Monat dass ich es nach zwei Fehlgriffen davor doch noch geschafft habe, zwei Filme zu sehen, die mir sehr am Herzen lagen – den einen am vergangenen  Mittwoch zu Hause und den anderen gestern Abend in Berlin.

3. Wobei ich es gern noch geschafft hätte mir in Berlin noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit anzusehen. Leider haben dies gleich mehrere Faktoren verhindert: 1) das regnerische Wetter, bei dem mir Fotos nicht so gut gelingen, 2) meine Prellung, die ich seit Freitag mit mir herumschleppe und 3) die unglaublichen Menschenmassen, zwischen die ich geraten bin.

4. Nun, da sich langsam die „Sommer, Sonne, draußen“-Zeit dem Ende neigt, freue ich mich auf den Geruch, der in der Luft hängt, weil meine Nachbarn mit Holz heizen und auf das bunte Laub, das an den Bäumen prangt. Einen Vorgeschmack habe ich im Berliner Zoo auf der Suche nach den kleinen Pandas bekommen.

5. Langes Warten nervt mich ja oft weit mehr, als es eigentlich sollte, aber mit dem richtigen Unterhaltungsprogramm (Bücher, Musik, Sudokus) lässt es sich besser ertragen.

6. Was ich mir für das letzte Quartal in diesem Jahr mal vornehmen könnte wäre, gewisse Bereiche des Hauses zu entrümpeln, zum Beispiel den Keller.

7. Zuletzt habe ich ein Wochenende in Berlin gegönnt, und das war bei der Ankunft ein Schock für mich, weil ich keine Ahnung hatte, dass es wegen des Berlin-Marathons so voll und teuer war. Aber ich habe das beste daraus gemacht und mein Programm mit kleinen Änderungen durchgezogen.

Und der Sonntagabend war nicht nur, was den Film anging, so gut wie ich gedacht hatte, sondern weil es auch noch leckeres Essen und Wein gab, gesponsert von der australischen Botschaft. Ein Kompliment an den Caterer, auf dessen Konto diese riesigen und superleckeren Frikadellen gehen.

 

 

22 Wochen, 1 Objekt: Woche #9 – das Mysterium der optischen Täuschung

 

Die 9. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von aequitasetveritas und wortman fällt auf den 29.9.2019 – das sind ganz schön viele Neuner. An Stelle von Urlaubsfotos habe ich passend dazu mein Tagebuch ganz neu in Szene gesetzt. Denn frei nach dem Motto „nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“ ist mir ganz spontan neulich in den Sinn gekommen, für ein Wochenende zu der Veranstaltung „Down Under Berlin“ zu fahren…

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weil ich ein Ticket für den Abschlußfilm „Mystify: Michael Hutchence“ ergattern konnte. Mein Tagebuch ist deshalb zu Hause geblieben, aber ich habe ihm die richtige Gesellschaft dagelassen: meine Kaffeetasse mit dem passenden Aufdruck, die ich seit dem 6. Oktober 2018 habe und meine Handschuhe, die mich durch Kanada begleitet haben.

Ein Mysterium ist die seltsame Wiedergabe der Größenverhältnisse. Oder, wenn man will, eine optische Täuschung: Die Handschuhe sehen auf dem Bild riesig aus und scheinen die beiden anderen Objekte zu bedrohen, aber in Wirklichkeit sind sie genau wie die Tasse kleiner als mein Objekt. Und bedroht wurde auch niemand. Der Beweis folgt in Kürze.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

 

Das Werk zum Wort 39/52 : Zug

 

Willkommen zur 39. Woche des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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So ein Zufall: Das aktuelle Thema dieser Challenge lautet …

Zug

.. und mit dem Zug bin ich an diesem Wochenende unterwegs gewesen – mit dem ICE von Frankfurt nach Berlin und zurück.

Nach diesem spannenden Ereignis habe ich beschlossen, sämtliche Expresszügen der Welt wie dem Orient-Express oder dem Trans-Europa-Express eine Pause zu verordnen, und die Weichen für einen ganz anderen Zug zu stellen, den Downtown Train. Rod Stewart hat den zwar auch schon besungen, aber unvergesslich für mich wird immer die Originalfassung von Tom Waits bleiben… 

 

 

denn sie ist so schön melancholisch, und die Bilder dazu in stimmungsvollem Schwarz-Weiß, die mich an einen Film Noir erinnern.   (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=rLtZKkCIVmI)   

 

Das nächste Wort lautet: Sehnsucht. 

 

# Writing Friday – September, 39. Woche

 

Das Projekt „Writing Friday“ habe ich bei elizzy entdeckt – und darum geht es:

Jeden Freitag wird veröffentlicht. +++ Wählt aus einem der vorgegebenen Schreibthemen. +++ Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal, Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben. +++ Vergesst nicht, den Hashtag #Writing Friday und den Header zu verwenden, schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch. +++ Habt Spaß und versucht, voneinander zu lernen.

Dies sind die Schreibthemen für den September

1) Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Sie war tatsächlich zu einer Elfe geworden und das obwohl….” beginnt. +++ 2) Schreibe aus der Sicht von Dornröschen, die über 100 Jahre lang geschlafen hat und im Jahr 2019 wieder erwacht. +++ 3) Clarissa ist 18 Jahre alt und lebt im Jahr 2119 in einer Untergrundorganisation in London. Gegen was setzt sie sich mit den anderen Mitglieder ein? +++ 4) Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Zaubertrank, entdeckt, Bergkette, verborgen, Sternenhimmel +++ 5) Erzähle von einem Wolfsrudel, welcher Wolf wärst du? Was wäre deine Aufgabe im Rudel?

Manche Vierbeiner kommen in Märchen selten gut weg. Eine solche Figur ist der Wolf. Aber jeder hat mal klein angefangen.

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Romy

Wo ist meine Mami? Ich will zu meiner Mami. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaauuuuuuuul! Ich bin noch klein, aber heulen kann ich schon wie ein Großer. Kaum bin ich raus aus der Kiste, in der man mich hierher transportiert hat, greifen auch schon zwei riesige Pranken nach mir. Huch! Nein! Lass mich los, du Monster! Zu spät – aua, ein Pieks, und schon wird es wieder dunkel.

Och Menno. Die Stelle, wo mich diese Gestalt gepiekt hat, juckt wie Hulle, und macht mich wahnsinnig. Aber bewegen geht auch nicht so richtig, irgendwie fühlt sich das alles komisch an, und drehen tut sich auch alles. Taumel… Jetzt legen sie mich auf einen harten, kalten Untergrund. Wiegen wollen sie mich. Und füttern. Dem komischen Dings, das auf mich zukommt, traue ich nicht. Am Ende drücken sie wieder auf einen Knopf, dann klackert es, und am Schluss kommt wieder so ein greller Blitz raus, dass mir Hören und Sehen vergeht.

Aber was ist das? Diesmal verschonen sie mich: Meinen sie es vielleicht doch gut? Ganz geheuer ist mir das hier noch nicht. Hm. Aber vielleicht ist so ein Fläschchen doch gar nicht so übel. Und was für einen Hunger ich habe, merke ich auch erst jetzt. Dann schleppen sie mich an einen anderen Ort. Da ist es schön warm und kuschelig, und ich schlafe auf der Stelle ein.

Als ich aufwache, bin ich woanders. Angeschmiegt an ein weiches Fell. Das war vorher noch nicht da. Es atmet. Bist du meine Mami? Ich öffne die Augen. Nein, doch nicht. Es ist zum Heulen…. Aber was sehe ich da? Das da drüben auf dem Plakat bin ja ich. In riesengroß sehe ich mich selbst. Nur habe ich da zusammengekniffene Augen. Na klar, wegen dem Blitz. Wenn ich nur wüsste, wozu das gut sein soll. Und warum drängen sich hier vorm Zaun so viele zweibeinige Gestalten? Wollen die etwa alle mich und meine neue Mami sehen?

Bleib liegen und rühr dich nicht“, flüstert mir meine neue Mami zu. „Ich habe sie genau beobachtet. Sie mögen uns nicht, aber Tierbabys ziehen immer, und sobald ein Junges auf die Welt kommt, setzt der Verstand aus.“ Also bleibe ich liegen und tue so, als ob ich schlafe. Macht meine neue Mami, die Lady heißt, übrigens auch. Wie schlau von ihr. Aber sie verrät mir noch mehr. Dass sie mich Romy genannt haben. So wie das Kind, das von einer Wölfin aufgezogen wurde. Aber mich haben sie Lady untergeschoben und keinem Menschenbaby… und Lady hat mich angenommen. Diese Sensation muss natürlich gefeiert werden.

Noch nie hatte der Tierpark so viele Besucher. Anscheinend bin ich der Magnet, der sie alle anzieht. Aber irgendwann ist dieser Zirkus auch vorbei. Spätestens dann, wenn sie etwas neues gefunden haben, das man feiern kann.

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und irgendwann ist der Kleine groß und dann hoffentlich Teil eines passenden Rudels.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : männliche Bösewichte in Filmen

 

Nach den besten Serienbösewichten dreht es sich bei passionofarts‘ „Die Besten am Donnerstag“ heute um männliche Filmbösewichte, und sie haben eins gemeinsam: Sie sind psychopathisch veranlagt. Das personifizierte Böse wie Darth Vader (Star Wars) oder Pennywise (Es) passt in diese Gruppe leider nicht hinein. Aber diese fünf sind auch schon schlimm genug.

 

American Psycho (2000)

Christian Bale spielt den aalglatten und zutiefst gestörten Patrick Bateman, der auf seine Opfer mit der Kettensäge losgeht und auch sonst nicht zimperlich in der Wahl seiner Mittel ist, wenn es darum geht, andere aus dem Weg zu räumen (https://www.billboard.com/files/styles/article_main_image/public/media/american-psycho-patrick-bateman-lionsgate-1984-billboard-650.jpg)

 

Psycho (1960)

Noch ein Gestörter – diesmal heißt er Norman Bates und wurde in dem Hitchcock-Thriller von Anthony Perkins dargestellt. Er sieht so harmlos aus, und doch ist er ein psyschopathischer Mörder, der in Frauenkleidern eine Touristin in seinem Motel ersticht, während diese duscht (https://i2.wp.com/www.yearsofterror.eu/wp-content/uploads/2018/03/Norman-Bates_Featimg.jpg)

 

Shining (1980)

Durchdrehen zum Dritten: Diesmal ist es Jack Nicholson als Jack Torrance, der mit seiner Familie ein leerstehendes Hotel mitten in der Einöde hüten soll und vorhat, dort einen Roman zu schreiben. Doch dazu wird es nicht kommen, denn der Wahnsinn ergreift von ihm Besitz (http://images.amcnetworks.com/ifccenter.com/wp-content/uploads/2018/08/the-shining_1280x720.jpg)

 

Batman (2008)

Was wäre Batman ohne seine Gegenspieler? Der fieseste von ihnen ist der Joker. Gespielt wurde er von Jack Nicholson und Heath Ledger (https://image.kurier.at/images/cfs_landscape_1864w_1049h/1081362/heath-ledger-the-joker-133406.jpg)

Die Nacht des Jägers (1955)

Für zehntausend Dollar tut der sich als Wanderprediger ausgebende Harry Powell (Robert Mitchum) alles. Zuerst macht er sich an die Witwe seines Zellengenossen heran, dann bringt er sie um – und zum Schluss schnappt er sich die Kinder, die das Geld in einer Puppe versteckt haben. So weit der Plan. Doch der Plan geht am Ende schief, und die Kinder entkommen. Der Beginn einer erbarmungslosen Jagd, gefilmt in stimmungsvollem Schwarz-Weiß (https://assets.cdn.moviepilot.de/files/43bcc447c9be1dd44b0f6398612929af785ad9582d40e5d2b4de0ba67f2a/fill/640/307/Nacht_des_J_gers.jpg

 

Eine Ansammlung von Psychos – jeder aus einem anderen Jahrzehnt. Das Böse ist eben immer und überall.