Media Monday # 421: grün wie mein Wochenende…

ist die Schrift, die ich mir heute ausgesucht habe. Ein Wochenende im Grünen ist der Grund dafür. Und das war auch bitter nötig. Viel ereignet hat sich nichts, darum fasse ich mich heute auch beim Ausfüllen der sieben Lückentexte des Media Monday kürzer als sonst:

Media Monday # 421

1. Von all den Ankündigungen auf der San Diego Comic Con habe ich keine Ahnung.

2. Ich persönlich hätte mich ja darüber gefreut, wenn in dem Film „Yesterday“ etwas mehr Musik von den Beatles zu hören gewesen wäre anstatt sie nur anzureißen. Leider kam auch die Handlung nicht so in die Gänge, wie ich es mir vom Trailer habe suggerieren lassen.

3. Schön/schlimm, wie sich alle immer aufregen, wenn irgendwer wieder irgendwas angestellt hat, wovon ich nichts mitbekommen habe. Ist vielleicht auch besser so..

4. Eine Satellitenschüssel, mit der ich britisches Fernsehen sehen kann, war wohl die mitunter beste Anschaffung, die ich je getätigt habe, schließlich gab es keine andere Möglichkeit für mich, Dr. Who zu gucken – und dadurch habe ich noch soviele andere Serien gefunden, die sich gelohnt haben.

5. Unverzichtbar für den Filmgenuss daheim ist eine vernünftige Soundanlage und ein Telefon, das dann schweigt, wenn ich mich auf den Film konzentriere.

6. Würde man in diesem Sommer nur ein Buch lesen, ich würde „1Q84“ von Haruki Murakami empfehlen, denn ich finde es unglaublich spannend, wie eine/r nach dem anderen entdeckt, dass er/sie plötzlich in einer Parallelwelt gelandet ist..

7. Zuletzt habe ich mein neues Fernglas ausprobiert, das ich mir für die kommende Reise zugelegt habe, und das war gewöhnungsbedürftig, weil es schon lange her ist, dass ich so ein Gerät hatte. Vor allem fliegende Bussarde damit zu beobachten, war schwierig. Sterne am Himmel auch, weil die zwar stillstehen, aber durch geringfügige Bewegungen der Hand in Schwingung geraten.

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ABC-Photography : Ü wie Überdruckventil

 

Bei diesem Fotoprojekt von wortman wird Woche für Woche das Alphabet fotografisch dargestellt. Als letzten Buchstaben gibt es heute das Ü zu sehen:

 

Ü wie Überdruckventil

 

Man könnte dieses hübsch designte Objekt auch als Wasserhahn bezeichnen. Aber auch Wasser muss ja irgendwann mal abfließen. Da ist dann eine solche Vorrichtung praktisch.

 

September 06

 

Zur Kontrolle habe ich bei Google „Antikes Überdruckventil“ eingegeben und anhand der ausgeworfenen Bildresultate festgestellt, dass ich mit meime Bild gar nicht  so falsch liege. Zum Schluss noch ein besonders Schmankerl, das ich vor ein paar Jahren in Stuttgart auf der Suche nach einem netten Restaurant gefunden habe, als der Hunger gar pressierte:  

 

 

Hier hat dann die Dönerbude als Überdruckventil gedient, um das bohrende Gefühl loszuwerden.

 

 

 

 

 

Das Werk zum Wort 29/52 : Glaube

 

 


 

Willkommen zur 29. Woche des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf :

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heißt es nicht immer,

Glaube

versetze Berge? Kommt drauf an, was man unter „Glaube“ versteht. Der Glaube an Gott, an sich selbst oder an etwas ganz anderes? Wenn das ganze Leben nur Müll bereithält oder die ganze Welt gegen einen ist, kann es einem schwerfallen, an seinem Glauben festzuhalten. Zu viele haben ihn schon verloren …

 

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Bon Jovi – Keep the faith

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Das nächste Wort: Chance.

(Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=eZQyVUTcpM4)

# Writing Friday : week 29

 

Der Writing Friday ist ein Projekt, das ich bei elizzy entdeckt habe. Jeden Freitag veröffentlichen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Beitrag, den sie zu einem vorgegebenen Thema geschrieben haben. Am Ende meines Beitrags stehen die Regeln und die Themen, und von denen habe ich „Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: ‚Dieser Sommertag, war nicht wie jeder andere, denn…‘ beginnt“ zu einer wortreichen Fortsetzung meiner Kurzgeschichte von vor zwei Wochen ausgebaut.

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Projektwoche

Dieser Sommertag war nicht wie jeder andere, denn die 10c befand sich auf Klassenfahrt, und Lea war nicht dabei.

Auf die Daheimgebliebenen wartete die Projektwoche. Für Lea war diese Woche vor den Sommerferien die interessanteste im ganzen Schuljahr. Unter Dutzenden von Workshops konnte man ein Projekt wählen, das einem am meisten lag, und Lea hatte sich für die Foto-AG entschieden. Die kam ihr sehr entgegen. Nicht nur, weil sie es hochspannend fand, wie die Mischung aus belichteten und unbelichteten Stellen unter Rotlicht auf dem empfindlichen Material Gestalt annahm. Da sie ausgedehnten Aufenthalten im Sonnenschein nicht viel abgewinnen konnte und die Sommernachmittage am liebsten an einem schattigen Plätzchen verbrachte, war die Zeit in der Dunkelkammer ein angenehmer Nebeneffekt. In aufgeräumter Stimmung betrat sie Punkt acht Uhr dreißig den Chemiesaal. Der Spaß konnte beginnen.

Schröder – Seidler – Thompson. That’s it!“ – Englischlehrer Mr. McNamara, der die AG leitete, hatte soeben die letzten drei seiner acht Schützlinge – sechs Jungen und zwei Mädchen – abgehakt und nach jedem Namen ein „Anwesend“ geerntet. Nun hielt er es für eine gute Idee, dass Sally Thompson und Lea Seidler, die sich bisher nur vom Sehen kannten, ein Team bildeten. Sally war das nur recht. Im Grunde war ihre Wahl auf diese AG gefallen, weil sie gehofft hatte, ihrem Schwarm näherzukommen. Leider behandelte Finn sie hier aber nur wie Luft. Konkrete Vorstellungen von dem, was sie erwartete, hatte Sally nicht – im Gegensatz zu Lea, die sich darauf freute, Fotos zu einem bestimmten Thema zu schießen, den Film im Labor zu entwickeln und die Bilder zu vergrößern und zu retuschieren. Analog und Oldschool. Dass die Foto-AG dieses Jahr unter einem anderen Motto stand, konnte sie nicht ahnen… O Schreck: „Seid als Reporter eine Woche lang für die Journalismus-AG unterwegs und sammelt Eindrücke von der Projektwoche.“ – Ta-daa! – So hatten sich die beiden Mädchen das nicht vorgestellt. Aber andererseits… war das Thema vielleicht gar nicht so schlecht. So mussten sie wenigstens nicht krampfhaft überlegen, was sie vor die Linse nehmen würden. Endlose Serien von Fahrradspeichen oder Ansammlungen von Reagenzgläsern würde es nicht geben; nur auf die einzelnen Teilnehmer kam es an.

Aber wo anfangen? „Setzt euch am besten zusammen und steckt eure Bereiche ab, damit ihr euch nicht gegenseitig in die Quere kommt.“ Lea war skeptisch, ob die Idee des Gruppenleiters bei allen dieselbe Begeisterung auslösen würde. Finn und Max waren natürlich wieder einmal die ersten. Die Streber wollten sich auf die Naturwissenschaftler konzentrieren, und ihre Meinung, welche Gruppen sich für welches Team am besten eignen würden, stand auch schon fest. Nähen und Emaillieren für Lea und Sally, Die Sportler für Luca und Stefan und das musizierende Volk für Cem und Mario… Weil Musik bekanntlich der Völkerverständigung dient… Really? Klischees lassen wir heute aber überhaupt nicht aus! Ha ha. Innerlich zeigte Lea Finn den Vogel und machte ihm und dessen Partner klar, was sie davon hielt. Zum Glück stand sie mit ihrer Meinung nicht alleine da. „Es lebe das Vorurteil, oder was? Wir lassen uns doch von euch nicht vorschreiben, was wir fotografieren.“ Cems Worte waren deutlich. Und Luca hatte sowieso andere Pläne. Aber die verrieten weder er noch sein Kollege. Super, wie glatt dieses Brainstorming gelaufen war! Nämlich gar nicht. Ganz deutlich konnte Lea dies dem Flunsch entnehmen, den Finn angesichts der Torpedierung seines durchdachten Vorhabens zog. Was fand Sally nur an ihm? Er war ja noch nerviger als Jo Hansen! Na ja, wenigstens war der auf Klassenfahrt, zusammen mit dem Rest der 10c. Aus den Augen, aus dem Sinn…

Schön wär’s gewesen. Das gibt’s doch nicht, dachte Lea, als sie und Sally am nächsten Morgen auf dem Sportplatz der Basketball-AG über den Weg liefen. Was um alles in der Welt tat Jo denn hier? Der war doch auf Klassenfahrt… Dass er aus Geldmangel zu Hause geblieben war, konnte sie sich nun gar nicht vorstellen, aber wenn etwas vorgefallen war, würde er es ihr garantiert nicht auf die Nase binden. Nach dem kurzen Moment der Überraschung nahm er statt dessen die Gelegenheit wahr, sich als Dribbelkönig in Szene zu setzen. Aber gestellte Aufnahmen? Nein danke… lautete die einhellige Meinung der beiden Mädchen. Sie würden sich also weiter umschauen müssen. Es gab ja noch genügend andere Gruppen. Bei einem Automatenkaffee beschlossen sie, erst einmal getrennt voneinander loszuziehen und sich am nächsten Tag im Eiscafé Claudio über ihre Fortschritte auszutauschen. Sally war begeistert, denn das war die Gelegenheit, ihre Chancen bei Finn auszuloten. Na, dann viel Spaß, meldete sich Leas innere Stimme, vor Sarkasmus triefend, wenn Du meinst, dass Dich Stalken weiterbringt und zu brauchbaren Ergebnissen führt… Jetzt konnte sie ungestört arbeiten und sich unauffällig in die anderen Gruppen einklinken – im Zweierpack fiel man immer gleich so auf! Aber Glück sah für sie irgendwie anders aus – die AG der Hobbyschneider wollte nicht, dass ihr Projekt vor der großen Abschlussmodenschau publik wurde, und dem Fahrradworkshop stand jeder, der nicht dazugehörte, nur dumm im Weg herum. Und das waren nur zwei Beispiele. Entmutigt ließ Lea sich mit einem Becher der gräßlichen Automatenplörre in eine Ecke sinken – das Zeug so schwarz und bitter wie ihre Stimmung. Siebzehn Uhr. Wenn das so weiterging, hatte sie morgen nachmittag nichts vorzuweisen. Was hielt sie eigentlich noch hier? Aber erst trank sie noch ihren Becher aus.

Durch das Gebäude, das sich weitgehend geleert hatte, waberten die verzerrten Klänge einer E-Gitarre. Interessant. Jemand übte, auch wenn der- oder diejenige schon längst über das Anfängerstadium hinaus war. Sie konnte nur nicht erkennen, was für ein Lied da so hingebungsvoll geübt wurde. Um das herauszufinden, musste sie den Klängen folgen. „November Rain“ auf halber Treppe… ja, das war um Längen besser als das Geklimper zu Hause, produziert auf dem Klavier. Vom Sohn der Nachbarn. „Yesterday“ und „Vielen Dank für die Blumen“ stundenlang in Dauerschleife hören zu müssen, war der wahre Horror. Dann doch lieber dieser Übungsstunde zuhören, auch wenn der ein oder andere schräge Ton dabei war. Wer da auch immer spielte, vor lauter Vertieftsein in die Musik spielte Zeit für ihn oder sie keine Rolle. Da würde es sicher nicht auffallen, wenn sie diese Etüden still und unauffällig aus dem Hintergrund beobachtete.

Je näher sie kam, desto lauter wurde es. Und besser. Sie hatte den Flur im ersten Stock erreicht, da versiegten die Töne plötzlich. Dann wurde umgeschwenkt auf Green Day. Da war aber jemand in seinem Element. Ein solcher Enthusiasmus gehörte auf jeden Fall belohnt. Mit unverstelllten Aufnahmen, die umso authentischer wirkten, wenn die betreffende Person nicht wusste, dass sie fotografiert wurde. Ob sie die Fotos jemals veröffentlichen würde, stand auf einem anderen Blatt. Aber noch war es nicht soweit. Noch hatte sie die Bilder nicht im Kasten. Vorsichtig öffnete sie die Tür. Nur einen Spaltbreit. Und schob sich seitlich in den Musiksaal hinein. Wie die Teilnehmerin an einem konspirativen Treffen. Oder wie ein Paparazzi. Letzteres traf es eher. Aus der letzten Reihe hatte sie freie, ungehinderte Aussicht auf die Zielperson, die völlig selbstvergessen die Saiten mit dem Plektron bearbeitete. Er hatte ihr zwar den Rücken zugekehrt, dennoch kam er ihr bekannt vor. Es gab an dieser Schule nicht viele, die mit einer so chaotischen Frisur herumliefen. Gebannt schlich Lea näher. Es konnte ja sein, dass sie sich irrte. Nur noch ein Meter trennte sie voneinander, dann hatte sie Gewissheit. Volltreffer: Nach Jo Hansen hatte sie nun auch den Letzten aus ihrer Deutsch-Gruppe mit dem Simplicissimus-Referat gefunden. Und Michael O’Hara hatte keine Ahnung, dass sie nur eine Armlänge von ihm entfernt stand. Mit gezückter Kamera, den Finger bereit zum Auslösen.

Ein einziges Foto reichte, und die Tarnung war dahin. Auslösen, Umdrehen, Weglaufen… Vergiss es! Dazu war sie nicht schnell genug, und zur überstürzten Flucht taugte das, was sie anhatte, keinen Schuss Pulver. Aber warum nicht gleich Farbe bekennen? Schließlich war sie ja in offiziellem Auftrag unterwegs. Und wenn sie es geschickt anstellte und ihre bisher noch unentdeckten Überredungskünste aktivierte, hätte sie gute Chancen, von ihm grünes Licht für die Verwendung der Aufnahme zu bekommen. Zeit für ein Gespräch unter vier Augen.

Vielleicht bei einem Eis unterm Sonnenschirm, so wie in all den Wochen zuvor…

 

(wird eventuell fortgesetzt)

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Die Schreibaufgaben für den Juli:

  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Dieser Sommertag, war nicht wie jeder andere, denn…” beginnt.
  • Schreibe über eine Romanze in einer Gelateria.
  • Eine Spinne sitzt in ihrem Netz, begleite sie einen Tag lang.
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Schneckenhaus, grasgrün, Baum, Gelächter, Buch
  • Fippo der Fuchs hat sich in die Stadt verirrt. Was erlebt er dort?

die Regeln:

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spaß und versucht voneinander zu lernen

Media Monday # 420: Eine Frau sieht rot …

 

und zwar auf dem Plattenteller. Die aktuelle Neuanschaffung zur Erweiterung meiner Schallplattensammlung aus buntem Vinyl ist das Doppelalbum „Greatest Hits“ von Queen in schickem Rot. Ich habe vieles von Queen auf verschiedenen CDs, aber nichts davon auf einem einzigen Tonträger, der durch einen tollen Sound glänzen könnte. Der Film „Bohemian Rhapsody“ hat auf mich doch nachhaltiger gewirkt, als ich dachte.

Rot ist deshalb auch die Schrift, die ich mir zum Ausfüllen der sieben Lückentexte des Media Monday ausgesucht habe:

Media Monday # 420

 

 

 

 

1. Die zahlreichen Neuverfilmungen, mit denen man gerade im Moment bombardiert wird brauche ich nicht. Auch nicht die „Realfilmversionen“ diverser Disneyklassiker. Weder „König der Löwen“ noch „Mulan“. Lieber schaue ich mir Filme an, die eine neue Geschichte erzählen, so wie „Yesterday“ – dessen Besuch steht am kommenden Mittwoch zusammen mit meiner besten Freundin an. In einem echt plüschigen Kino. Und das Drama um den Untergang der „Kursk“ mit Colin Firth steht auch auf meiner Liste von Filmen, die ich gerne sehen würde. Und die Liste wird länger und länger … Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=GzyPjODcKFo

2. Manche Serien von vor zehn bis zwanzig Jahren sind komplett aus meinem Gedächtnis verschwunden, und ich müsste mich erst einmal schlau machen, um welche es sich dabei handelt. Andere wiederum wie „Torchwood“ werden im Fernsehen permanent wiederholt, so dass sie bei mir nicht in Vergessenheit geraten.

3. Star Trek Voyager ist seit Oktober 2016 bei mir persönlich auch völlig von der Bildfläche verschwunden. Schade, schließlich war das immer wie so ein kleines Nachhausekommen für mich und meinen Mann, wenn wir die DVD starteten und die Titelmelodie ertönte – aber diesen Zustand kann ich jederzeit beenden.

4. Ich kann wirklich nicht verstehen, was viele an Netflix so finden, immerhin stampfen die dort haufenweise Serien, die beliebt sind, bereits nach ein oder zwei Staffeln ein, was für mich ein absolutes No-Go ist.

5. Stephen King hat eine Art, Geschichten zu erzählen, die mir früher mal sehr gefallen hat, jetzt aber von Schriftstellern wie Arto Paasilinna und Haruki Murakami aus dem Rennen geschubst worden ist.

6. Sommerloch? Von wegen! Schließlich habe ich mich mit genug Film- und Serienmaterial eingedeckt, dass es für Wochen reicht: The Royals (Staffel 1-3), Vikings (Staffel 5), Broadchurch (Staffel 3), Die Komplettbox der „Tribute von Panem“… und zu Lesen habe ich auch genug. Außerdem hat auf BBC One am 14.7.19 die fünfte Staffel von „Poldark“ begonnen. Da kann keine Langeweile aufkommen. Sehr beeindruckend fand ich auch den Film „The Shallows – Gefahr aus der Tiefe“ mit Blake Lively, aber nicht wegen der Story an sich (Surferin wird von Hai umzingelt und muss versuchen, ans rettende Ufer zu gelangen), sondern wegen wirklich schöner Unterwasseraufnahmen.

shallows 1
shallows 2

7. Zuletzt habe ich meinen Festplattenrecorder aufgeräumt und Überflüssiges gelöscht, und das war befreiend, weil ich jetzt wieder mehr als 25 Stunden freien Platz zur Verfügung habe.

Das Werk zum Wort 28/52 : Zigarette

 


 

In der 28. Woche des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf wird nach einem Werk gesucht, das sich einem Wort widmet, das in meinem Alltag so gar keine Rolle spielt …

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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und zwar der

Zigarette

Als Nichtraucherin, deren Ehepartner öfters versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören, gibt’s heute etwas Schräges aus den 70er Jahren auf die Ohren. Nicht Reinhard Mey, der seinen Freunden eine gute Nacht bei einer Zigarette und einem letzten Glas im Stehen wünscht, sondern Ruth Händel mit einem gekrächzten Schlager aus dem 1975 als vertonte Abschreckung…

Ruth Händel – Meine letzte Zigarette (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Mo3NGsWU19Q):

 

angereichert mit „reizendem“ Gehuste. In 3:54 Minuten beteuert sie, dass sie ab morgen nicht mehr rauche… Ja, ja, wer’s glaubt.

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Das nächste Wort: – Glaube

ABC Photography : Ö wie Ölfleck

 

In der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, komme ich zum zweiten Mal zu den Umlauten (Vokal mit zwei Pünktchen oben drüber):

Ö wie Ölfleck

 

Gefunden habe ich ihn bei den Nilgänsen, als ich den für das N fotografierten Nachwuchs auf dem Weiher beobachtete und sah, wie er sich den Küken bedrohlich näherte.

 

 

Obwohl so ein Fleck durchaus hübsch in der Sonne schillern kann und Reinhard Mey ihn in anderer Gestalt in „Über den Wolken“ besungen hat, so bleibt er doch eine ziemliche Umweltschweinerei.

 

♫ ♪♫

In den Pfützen schwimmt Benzin,

schillernd wie ein Regenbogen.

Wolken spiegeln sich darin,

ich wär gern mitgeflogen

♫ ♪♫

 

# Writing Friday : week 28

 

Der Writing Friday ist ein Projekt, das ich bei elizzy entdeckt habe. Jeden Freitag veröffentlichen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Beitrag, den sie zu einem vorgegebenen Thema geschrieben haben. Letzte Woche hatte ich eine Kurzgeschichte geschrieben, in der bestimmte Wörter auftauchen sollten – diesmal handelt mein Beitrag von einem Tag im Leben einer Spinne im Netz. Regeln und übrige Aufgaben stehen am Ende meines Beitrags. Hier nochmal der genaue Wortlaut der von mir ausgewählten Aufgabe: Eine Spinne sitzt in ihrem Netz, begleite sie einen Tag lang.

 

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Arachnophobie

Neun von zehn Spinnen haben Angst vor hysterisch kreischenden Frauen.

Hugi wusste nicht mehr, wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hatte, und im Grunde war ihm jemand, der hysterisch schrie, lieber als die Zweibeiner, die sich nicht mit Gebrüll aufhielten, sondern gleich zuschlugen und seine Artgenossen plattmachten. Oder schnurrende Vierbeiner, die zwischendurch gerne mal ein leckeres Insekt als Snack verspeisten. Wenigstens spielten diese Untiere nicht Katz und Maus mit ihrem Futter, sondern ließen es gleich mit einem Happs im Maul verschwinden. Übertroffen nur noch von schreddernden Staubsaugern.

Erschöpft saß Hugi in einer Ecke seines Netzes, das er in der Nacht, besser gesagt in den Stunden vor Morgengrauen gewoben hatte. Irgendjemand hatte sein letztes Kunstwerk aus purer Zerstörungswut zerrissen, und nun hatte er wieder von vorne anfangen dürfen. Äußerlich wirkte er gelassen, doch innerlich war er angespannt. Außer als stundenlang zu warten, dass in den klebrigen Fäden neue Beute auftauchte, konnte er vorerst nichts tun.

Noch war es früh, da konnte ein kleiner Schlummer nicht schaden, doch dazu war er viel zu aufgekratzt. Zum Glück hatte er für sein neues Netz einen höher gelegenen Ort ausgewählt. Katzenfreie Zone. Zweibeiner hatten ihn auch noch keine entdeckt. Hach ja, was war Hugi doch für ein cleveres Kerlchen. Absolut niemand war auf ihn aufmerksam geworden. Vielleicht war ja heute wirklich sein Glückstag, und er konnte sich nach all der Mühe endlich entspannen…

Der Morgen zog sich zäh dahin. Kein Wunder, wenn sich kein Insekt in seine Nähe verirrte. Nicht mal eine klitzekleine Mücke hatte den Weg in sein Netz gefunden. Ob er mit der Wahl seines Platzes vielleicht doch einen Fehler gemacht hatte? Etwas tiefer lief er zwar Gefahr, von Menschen statt von diesen vierbeinigen Ausgeburten der Hölle entdeckt zu werden, aber dafür bestand dort auch eher die Aussicht auf eine nahrhafte Mahlzeit. Hugi fasste einen Entschluss: Wenn sich in den nächsten Stunden hier oben nichts tat, waren Abseilen und ein neuer Netzbau angesagt. Von fern waren die Glockenschläge einer Kirchturmuhr zu hören. Hugi zählte mit: Erst vier helle, melodische Klänge – dann ein dumpfer, sonorer Schlag. Diese Geräusche sollten vorerst seine einzige Unterhaltung bleiben.

Irgendwann hatte Hugi es aufgegeben, die Schläge der Uhr mitzuzählen; genug untätig herumgesessen, jetzt würde er dem geschmiedeten Plan Taten folgen lassen, denn er hatte nicht vor, aus Langweile oder vor Hunger zu sterben. Hugi fühlte, dass jetzt der ideale Zeitpunkt war, sich nach unten schweben zu lassen und ein neues Bauwerk zu beginnen, eines das noch größer und noch prächtiger war.  No risk, no fun? Toller Spruch. Worin das Risiko bestehen sollte, war ihm ein Rätsel. Schließlich hatte sich an diesem verlassenen Ort seit Stunden nichts ereignet. Wie es aussah, befand er sich in einem absolut sicheren Bereich. Mit neuem Elan machte er sich ans Werk.

Man soll den Tag nie vor dem Abend loben. Soeben noch hatte er sich über die Abgeschiedenheit seines Plätzchens gefreut und sich selbstzufrieden über die Vollkommenheit seines Neubaus in der äußersten Ecke zurückgelehnt, um auf die ersten Besucher zu warten, die sicher noch irgendwo in der Luft herumschwirrten, da spürte er eine Erschütterung, verursacht von einer aufgerissenen Tür. „Sechzehn Uhr – Kaffeepause!“ brüllte es zu ihm nach draußen, dann ergoss sich ein Schwall polternder Füße über den Asphalt unter ihm. Mist. Mit ihrem Lärm würden diese Trampel ihm noch seine ganzen Pläne zunichte machen. Aber wenigstens war der Spuk gleich vorbei. Die Meute zog vorüber und verschwand aus seinem Blickfeld. Aber bestimmt würden sie bald wieder zurückkommen. Also noch länger warten, bis potentielle Opfer im Anflug waren und den in der Sonne glitzernden Fäden seines Geflechts nicht widerstehen konnten. Na gut, dann wartete er eben. Ihm blieb ja auch nichts anderes übrig. Er sollte nicht mehr lange warten.

Professor Huub van Osten und seine Mitarbeiterin Jana Frederiksen blickten der Delegation nach, die soeben das Gebäude verlassen hatte, um den wohlverdienten Kaffee zu genießen. Normalerweise betraten sie die Forschungsanstalt durch den Vordereingang, aber vor einer halben Stunde war die Glastür in Hunderte von Einzelteilen zersprungen, und niemand wusste wieso. Also musste jetzt jeder durch diesen Seiteneingang, und ausgerechnet hier sollte sich nun Hugis Schicksal erfüllen. Leider gehörte Jana Frederiksen zu der Spezies, die beim Anblick einer Spinne weder in Panik geriet oder von Mordlust ergriffen wurde. Jana hatte anderes im Sinn. „Huub, brauchen wir nicht noch ein Exemplar für die nächste Testreihe?“ Van Osten kam näher und fragte wieso. Was für eine Frage. Jana blieb ihm die Antwort schuldig und deutete auf Hugi. Mist. Damit hatte er nicht gerechnet. Was auch immer diese beiden Gestalten im Schilde führten – Hugi fühlte sich auf einmal äußerst unwohl. Dass der Professor auf einmal verschwand und mit einem großen Behälter wiederkam, versetzte Hugi in Panik. Totstellen als herkömmliche Taktik brachte gar nichts. Und eine Flucht war schier unmöglich. Eine riesige Hand senkte sich über ihn. Dann wurde es dunkel…

Als Hugi das Bewusstsein wiedererlangte, glaubte er, geträumt zu haben. Der einzige Unterschied zu vorher war, dass er sich nicht mehr im Freien befand, sondern in einem riesigen Raum mit Wänden aus Glas, und die Zeitansage kam aus einem quäkenden Kasten aus schwarzem Plastik anstatt von einer Turmuhr. „Hier ist Rado X, der Sender zum Mitmachen. Wir machen eure Träume wahr. Wir haben halb sechs, und im Studio haben wir Professor Yoshiko Kamazaki zu Gast.“ Der Rest ging in unverständlichem Geblubber unter, denn die Delegation, die vorher zum Kaffeetrinken ausgeschwärmt war, kam nun wild durcheinander redend, in den Raum, in dessen Mitte sich Professor van Osten aufgestellt hatte, um den Leuten zum Abschluss seines ereignisreichen Tages nun noch das Forschungslabor mit den Arachniden zu präsentieren. Was er von sich gab, war für Hugi unverständliches Zeugs, von dem er nur eines verstand, dass er nicht alleine hier war. Den Professor ignorierend, näherte er sich der Scheibe, um seine Umgebung näher in Augenschein zu nehmen, und tatsächlich: Es gab hier noch mehr solcher Kästen, in denen jeweils eine Spinne in ihrem Netz hockte.

Aber, ach., was waren das denn für seltsame Gebilde?

In dem einen klafften riesige Löcher, und die gesamte Konstruktion sah wenig durchdacht aus. Dem nächsten fehlten sämtliche Querverbindungen. Nummer drei und vier waren überhaupt nicht fertig geworden. Mit einem weiteren hatte der darin sitzende Baumeister zwar angefangen, schlummerte aber nun friedlich vor sich hin. Und das letzte sah völlig wirr und chaotisch aus. Ihm fehlte jegliche Struktur. Dieser Anblick verstörte Hugi, doch was ihn beinahe den Verstand verlieren ließ, war die Ansprache des Professors, der seine Versuchsreihe mit den Worten „Arachniden und ihre Arbeitsweise unter Einfluß bewusstseinsverändernder Substanzen“ einleitete.

Ihm schwante Übles.

Das mit den riesigen Löchern und der planlosen Struktur war unter Einfluss von Ecstasy entstanden. Der Spinne, deren Netz an eine Kinderzeichnung von Sonnenstrahlen erinnerte, hatte man eine Dosis LSD verpasst, und die Tatsache, dass einige Netze gar nicht fertig geworden waren, führte der Professor auf die Verabreichung von Marihuana und Mescalin zurück. Dass die vorletzte Spinne friedlich schlief, lag an den Schlafpillen, mit denen sie ihr Futter präpariert hatten, und beim letzten war Kaffee die Ursache gewesen. So weit die Studie der NASA – die Professor van Osten und seine Assistentin um einige andere Drogen zu erweitern gedachten, wie zum Beispiel Alkohol, Matchapulver, Antihistaminika, Steroide und Barbiturate. Und Hugi war einer der Auserwählten, mit denen die neue Testreihe beginnen würde.

Als Referenzmodell für normale Spinnennetze.  

 

ENDE

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Die Schreibaufgaben für den Juli:

  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Dieser Sommertag, war nicht wie jeder andere, denn…” beginnt.
  • Schreibe über eine Romanze in einer Gelateria.
  • Eine Spinne sitzt in ihrem Netz, begleite sie einen Tag lang.
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Schneckenhaus, grasgrün, Baum, Gelächter, Buch
  • Fippo der Fuchs hat sich in die Stadt verirrt. Was erlebt er dort?

die Regeln:

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spaß und versucht voneinander zu lernen

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Serienmomente

 


 

Heute geht es bei passionofarts unter der Rubrik „Die besten am Donnerstag“ um die Frage nach unseren besten Serienmomenten: „Egal was dich bewegt hat, dich immer wieder zum Lachen oder zum Weinen bringt. Egal welche Szene dich irgendwie berührt, an irgendwas aus deinem Leben erinnert oder einfach nur technisch für dich gut war“ – schwierig, schwierig, diese Herausforderung, aber das ist kein Hinderungsgrund:

Star Trek „Deep Space 9“ : Der gemeinsame Moment

Die Serienmelodie ertönt, der Vorpann läuft an, die Kamera zoomt auf die Raumstation, und im selben Augenblick äußern mein Mann und ich nach einem harten, anstrengenden Tag: „It’s a sort of homecoming.“

Desperate Housewives: Der musikalische Moment

Serienmelodie, die Zweite. Der beste Moment einer jeden Folge war für mich stets der Vorspann mit animierten berühmten Gemälden zur Musik von Danny Elfman (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=aR0jKlwE0zI):

Das übertrifft nur noch die Overtüre zu Grey’s Anatomy.

Orange is the new Black : Der Moment der Selbsterkenntnis

Die Serie hatte ich gerade in der Bücherei entdeckt, da ereignete sich zu Hause ein Zwischenfall mit unserer Haustür. Die war über Nacht kaputtgegangen und ließ sich nicht mehr von außen öffnen. Und während ich zum Zuhausebleiben verdonnert war, weil ich auf den Handwerker wartete, legte ich diese Gefängnisserie ein – da sieht man den eigenen „Hausarrest“ für den man nichts kann, mit ganz anderen Augen.

 

Hustle – Unehrlich währt am längsten : Der technisch brilliante Moment

Ganoven ziehen andere Ganoven oder moralisch fragwürdige Gestalten über den Tisch. Und wenn sich die Geprellten revanchieren wollen, weil man sie um mehrere hunderttausend Pfund erleichtert hat, wird das Schmieden des Schlachtplans in Bullet-Time-Technik gefilmt. Und weil ich das Gesehene nur unzureichend beschreiben kann, gibt es von der englischenOriginalfolge einen Ausschnitt auf youtube ab 1:49 (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=rLmeRD4o880&feature=youtu.be&list=PL673361E194C0B7D7&t=109) –

 

 

– Where is my bloody painting? Gute Frage, wenn man gerade eine halbe Million dafür überwiesen hat. Wer nicht den ganzen Film sehen möchte, darf gerne vorspulen – das Einfügen habe ich leider nicht besser hinbekommen.

 

Doctor Who : Der Moment, wenn alle Dämme brechen

Die Folge „Vincent & The Doctor“ hat mich emotional so richtig aufgewühlt, und sie ist bis heute eine meiner Lieblingsfolgen. Bekanntlich hat sich Vincent van Gogh erschossen. In der Folge verschlägt es den Doktor (Matt Smith) und Amy (Karen Gillan) in das Leben des Malers, der zu Lebzeiten fast nichts verkauft hat und der am Schluss von den beiden ins Paris der Gegenwart mitgenommen wird. Der Moment, als van Gogh von dem Leiter der Van-Gogh-Ausstellung erfährt, dass der ihn für den bedeutendsten Maler aller Zeiten hält, ist nichts für Zartbesaitete. Am Ende konnten sie ihm nicht helfen, nachdem sie ihn wieder in seiner Zeit abgesetzt haben, aber Amy erhält die schönste Liebeserklärung, die ich je gesehen habe – eine Widmung mitten auf dem Gemälde mit den Sonnenblumen.

Das waren sie, meine magischen Momente – war doch gar nicht so schwer.

Media Monday # 419: Ein Wochenende ohne Strom…

 

…klingt schlimmer als es ist. Wenn man seine eigene Stromversorgung hat und so gut wie autark ist, sollte man halt in der Lage sein, die richtigen Knöpfe zu drücken bzw. den richtigen Schalter umzulegen, sofern man keinen Igor zur Hand hat, der das für einen tut. Sonst hat man zwar Licht, aber sonst halt auch nichts anderes.

Aber so bin ich endlich mal dazu gekommen, das Buch weiterzulesen, das ich noch bis zum 19. Juli behalten darf. Drei Kapitel fehlen noch, dann bin ich durch mit Band 1 und 2 von „1Q84“. Was für ein gigantisches Werk! Dagegen nehmen sich meine Erstlingsversuche im Genre „Kurzgeschichte“ für den #Writing Friday eher bescheiden aus. Spaß macht es aber trotzdem, vorausgesetzt man hat die Muße dazu, und wird nicht gestört.

Ein gutes Übungsfeld stellt in diesem Zusammenhang der Media Monday mit seinen sieben Lückentexten dar. Auch da sind die Themen weitgehend vorgegeben – was wir draus machen, bleibt uns überlassen. Das ist meistens ein Spaß mit Überraschungen für mich.

Media Monday # 419

1. Von guten Nachrichten wie z.B. der Veröffentlichung gewisser Sendetermine und Kinostarts kann ich im Moment ja quasi nicht genug bekommen, denn so habe ich doch noch eine Chance, endlich das sehen zu können, was schon lange auf meiner Liste steht, z.B. das Drama „Kursk“ mit Léa Seydoux und Colin Firth oder die Filmkomödie „Yesterday“ von Danny Boyle – beide starten am 11. Juli. Auch der Start der kommenden Staffel von „Poldark“ hat jetzt ein festes Datum – fehlt nur noch der Termin, wann Richard Lowensteins Dokumentarfilm über Michael Hutchence seinen Weg in die Kinos dieser Welt findet (oder in das Abendprogramm der BBC2, die den Streifen mitproduziert hat und bei der es bisher nur lapidar „coming soon“ heißt).

2. Eine der ersten Serien, die ich begeistert und regelmäßig verfolgt habe war in den 80er Jahren „Der Denver Clan“ (im Original „Dynasty“) mit Joan Collins als Biest Alexis Carrington, die ihrem Ex-Mann und dessen Neuer das Leben sauer gemacht hat mit ihren Intrigen.

3. Gebt mir zwei Wochen Zeit und ich habe endlich die restlichen Reiseunterlagen für Kanada in der Hand.

4. Was ich ja gerade am Sommer sehr schätze sind die langen Abende, bei denen ich zum Lesen kein zusätzliches Licht brauche. Wie wertvoll das ist, konnte ich am Freitag- und Samstagabend nur bestätigen. Draußen sitzen und schmökern bei einem Gläschen Wein. Das war fein!

5. Letztens habe ich noch gelesen, dass meine Lieblingsalben in farbigem Vinyl erscheinen – und prompt sind es gleich noch viel mehr geworden. Nun darf ich mich an einem bunten Potpourri in Pink, Weinrot, Cyan, Giftgrün und transparentem Weiß erfreuen.

6. Die endlosen Diskussionen darum, wer der nächste Bond wird, interessieren mich inzwischen nicht mehr die Bohne. Auch Wetten darüber abzuschließen, ist mir mittlerweile Wurst. Am liebsten wäre mir ja Aidan Turner, aber daraus wird vermutlich nichts. Daher lautet mein Motto: Lass dich überraschen.

7. Zuletzt habe ich mal wieder einen Blick auf den Fernsehprogrammplan der BBC für den kommenden Sonntag geworfen und das war wie ein Volltreffer, weil da die fünfte und letzte Staffel des History Period Dramas „Poldark“ mit Aidan Turner und Eleanor Tomlinson beginnt – Trailer, Quelle: https://youtu.be/ap9Cclz2D0w