Halloween im Mai

Matchaschokoladencreme


 

Wie ich in der Kommentarspalte zu meinem Media-Monday-Artikel schrieb, wäre die von mir nach einem Internetrezept am Herd zusammengerührte Matcha-Schokolade für Halloween äußerst passend. Warum Halloween, wenn ich schon nicht Beltane gefeiert habe? Die Schokolade ist nämlich nicht pastell-, sondern grasgrün geworden und schmeckt aber nicht nach Matcha, sondern nach weißer Schokolade. Und weil ich weder Trockenfrüchte noch Cashewkerne im Haus hatte, wie von jemandem vorgeschlagen wurde, den ich bei der Happy Hour in meiner Liebings-Cocktailbar kennengelernt habe, bin ich auf die Idee gekommen, weiße und rosa Zuckerperlen vor dem Festwerden auf der noch warmen Schokoladenmasse zu verteilen.

Ich zitiere mich an dieser Stelle selbst: „Leider ist sie doch nicht ganz so geworden, wie ich gehofft hatte – aber wenn ich mir die Zutaten anschaue (Kuvertüre, Sahne, Butter), dann konnte sie unmöglich so fest werden wie Tafelschokolade… Jetzt habe ich statt dessen einen leckeren Brotaufstrich in Form einer grünen Creme, die nach weißer Schokolade schmeckt und in der sich weiße und rosa Zuckerperlen befinden.“

 

Ich habe dieses Produkt meines Küchenexperiments dann aus der Kastenform gekratzt und in ein Schraubglas befördert und behandele es fortan so wie jeden anderen Brotaufstrich. Allerdings wird diese Creme nicht bis Halloween halten, da das Glas heute bereits halb leer ist. So ein Abend mit American Horror Story wird für mich erst mit den passenden Snacks so richtig rund. Und wenn ich mich nicht bremse, habe ich die nächste Staffel in den nächsten Tagen durch und das Glas leer.

Die Flasche und ihr Inhalt.

Jo-ho-ho, und ’ne Buddel voll Rum. Nein, liebe Leser und Leserinnen, diesen Beitrag habe ich heute beim Stöbern gefunden, nachdem ich mich gerade von einem Flyer über eine Flaschenpostausstellung im Museum für Kommunikation (Frankfurt/M) getrennt habe. Die Ausstellung war letztes Jahr, daher brauche ich den Flyer nicht mehr.

Aber mich juckt es seit geraumer Zeit in den Fingern, auch mal eine Flaschenpost zu verfassen und in den Main zu werfen, in der Hoffnung, dass sie von dort in den Rhein fließen und dann stromabwärts in die Nordsee gelangen möge. Vielleicht nach Ijmuiden – dort, wo wir 2008 so glücklich waren…

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„Ich wusste, dass du mal so etwas machen würdest“, meinte meine Flaschenpost- und Bloggerkollegin Ina, als sie von diesem Projekt erfuhr. Mit „so etwas“ war eine Wanderflaschenpost gemeint. Kannte sie mich aus meinen bisherigen Aktivitäten schon so gut oder hatte ich mal irgendetwas davon verlauten lassen? Keine Anhnung.

bugelverschluss Heutzutage schon selten: Schnappverschluss mit Keramikstopfen

Wie auch immer, die Idee war mir gekommen, als ich bei den Haushaltswaren im Supermarkt eine klare 350 ml Flasche mit Schnappverschuss entdeckte. Weil der Stopfen des Schnappverschlusses aus Keramik war, griff ich sofort zu. Eine goldrichtige Entscheidung, denn schon bei der nächsten Lieferung wenige Tage später waren die Stopfen aus weißem Kunststoff. Und Plastik ist nun mal gegen die Ehre der Flaschenpostlerzunft: anfällig gegen Seewasser, UV-Strahlung oder sonst einen Zahn der Zeit, zerbröselt das Zeug irgendwann und belastet als Microplastik die Umwelt. Außerdem beißt sich das mit meinem nostalgischen Stilempfinden.

Ein Bügelverschluss lässt sich…

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Im Sinne der Verteidigung des wahren Blödsinns: Teste Dich

Kennt eigentlich noch jemand dieses Testbild?

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(gemeinfreies Bild, gefunden unter https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/32/Telefunken_FuBK_test_pattern.svg/2000px-Telefunken_FuBK_test_pattern.svg.png)


Gerade läuft auf arte ein Kinderfilm, in dem das stinknormale Dorf Bollersdorf von der GFK – Gesellschaft für Konsumentenforschung (oder so ähnlich) zur Testzone auserkoren worden ist. Im Laden gibt es nun so hippe neue Produkte wie Gesock’s Korn Flakes, Lavendel-Ketchup, bluetella, Jakoff Hot Shot und Beerenmacke zu kaufen, und ganz Bollersdorf bekommt Werbung, die eigens auf es zugeschnitten worden ist. Damit Regine Mustermann und Otto Normalverbraucher, auch bekannt als das Paar mit dem gemeinsamen Namen 08/15, ganz verrückt auf die neuen Produkte wird. Und alle kaufen den Kram, auch wenn er noch so eklig schmeckt, um ihn ausgiebig zu testen. „Stellt euch das mal vor, bei uns kommt der Geschmack aus dem Labor!“ Ausgefallene Tiere wie Nasenbären sind allerdings in Bollersdorf nicht mehr erlaubt, da sie nicht durchschnittlich genug sind. Das ist ein Fall für „Quatschi und die Nasenbärenbande“. Was für eine Groteske.

Da es hier ums Testen geht, kommt dieser Fernsehtip als Einleitung für meine große Aufräumaktion genau richtig. Nach dem Motto „alles muss raus“, räume ich nun meinen Speicher leer:

Sommer 2016… Die Küchenpsychologin Brigitte hat meinen Farbtest ausgewertet und ist auf ein bahnbrechendes Ergebnis gekommen

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(Bild-Quelle: http://cdn.playbuzz.com/cdn/26609774-fe77-400a-a328-c85ca38e6cec/d8e70a66-3699-4ee3-8125-dad1fffc0803.jpg)

„Dein Testergebnis zeigt, dass du eine starke Affinität für die Farbe Blau besitzt. Das bedeutet, dass du besonders gefühlvoll und sensibel bist. Du bist freundlich, sanftmütig und hast eine ausgeprägt starke Empathie. Du bist stets auf der Suche nach Glück und Erfüllung, bist aber auch sehr ruhig, still und oft einen Tick zu passiv in deinem Handeln. Du magst keine Konflikte, daher probierst du immer, möglichst den friedlichen Kompromiss zu finden. Das ist super für deine Umwelt – aber pass auf, dass deine eigenen Bedürfnisse dabei nicht zu sehr auf der Strecke bleiben!“


Tests, Tests, Tests… an Tests ist im Internet kein Mangel. Heute die neueste Erkenntnis...

                                                        You’re an Animagus

Teste Dich“: diesmal „Finde heraus, welcher Magier Du bei Harry Potter wärst“, gefunden über pinterest auf „playbuzz“   …     nach fünf Fragen hier die Auflösung:

You’re an animagus. An animagus is, of course, a witch that elects to turn into an animal. This is a learned ability that takes a whole lot of skill and practice. Like Professor Minerva McGonagall, you have a strong command of witchcraft and wizardry and a studious approach to magic.“

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(Bildquelle: http://cdn.playbuzz.com/cdn/51e65bed-c9dc-4b55-a5e9-97538f6c6720/e493f23d-9d14-4da6-8351-0ef6040bbbb7.gif)


Wie passend – ich liebe Maggie Smith; egal, ob in Harry Potter oder in Downton Abbey. Und weil ich herausfinden wollte, was für ein Werwesen ich bin bzw. in welches Tier ich mich verwandeln würde, habe ich den entsprechenden Test gemacht und folgendes Ergebnis erhalten:

Wolf (You have a beautiful soul and you love to be round loads of family members but when it comes to dinner time you will grab as much as you can before the rest of the family have at it. but you always protect your family and your friends from the unwanted visitors even if they hardly leave you any food at the buffets. you are strong and you’ll never give up fighting for whats right, you are loyal to loved ones to the end you hopeless romantic you! )

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(Bildquelle: http://cdn.playbuzz.com/cdn/fdf1a4d7-f4c4-4cc0-9494-feb038b3769d/25ade981-0532-4f3b-8444-8dbc19c4a248.jpg)

It’s magic! Jetzt bin ich mal gespannt, welche Art von Prinzessin ich bin…

The Warrior … You are the Warrior Princess! You’re a rare prize among princesses, so don’t pay attention when people scoff at your unladylike manners. Perhaps they’re just smoldering underneath because they didn’t take that chance to stand out when they were younger!   —   You have a true and loyal heart and you won’t desert anyone in times of trouble. You are a standing stone for your friends to lean upon and they know that you’ll always be there for them, no matter which way the tides are flowing. You won’t stand for injustice or anything of the kind, which also makes you a good leader.

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(Bildquelle: http://cdn.playbuzz.com/cdn/60b11572-086a-43bb-89f0-90a76f40fcba/b3fc4a7e-ec43-45ad-8da1-cc6887a4a27f.jpg)

 

Was für ein Geschwurbel! Was irgendwelche Algorithmen halt so berechnen, dabei fühle ich mich nicht im mindesten stark oder zur Anführerin geboren. Der Test, welcher Game-of-Thrones-Held (oder -Heldin) ich wäre, hat allerdings „Jon Snow“ ergeben (You are quiet, thoughtful and sometimes a little moody. But you have a strong moral compass and you’re not afraid to fight for what you think is right. Some people think you know nothing, but we know that’s not the case. ).

Nicht, dass ich mich am Ende noch unterschätzt fühle. Eek! So viele Tests, so viele Fragen – da weiß man ja bald schon nicht mehr, ob man Männlein oder Weiblein ist, passend dazu ein letzter Test, der einem sagen soll, ob man ein Mann oder eine Frau ist anhand dessen, was man hasst. Juhu: „Your answers are consistent with being a man“ Allerdings wird zu Beginn eingeräumt, dass das Ergebnis möglicherweise nur zu 50% stimmen könnte (This is probably around 50 per cent accurate). Aus Jux habe ich mal einen zweiten Versuch gestartet, und heraus kam, dass ich ein Misanthrop bin (General misanthropist): „It’s hard to tell from your answers: they are consistent with being a general misanthropist.“

Ich ein Menschenfeind? – Und anhand meines Vokabulars wurde ermittelt, dass ich 68 bin? Alt und weise… Äh. Ja. Und jetzt noch schnell mal schauen, was passiert, wenn man anklickt, dass man sich vor Haien und vor Mäusen fürchtet, aber Minischweine süß findet: Woman. Wusste ich’s doch. Es lebe das Klischee.

Und um den Kreis zu schließen, könnte man mich anhand meiner Manieren für einen waschechten Briten halten (The British have very defined rules about decorum in public spaces, but they sure know how to let loose around friends! Your friends could swear you have a split personality. You have a strict business-like demeanor in public, but the second you’re alone with your pals you tell the dirtiest jokes and seem to do away with common decency. You believe that things have a time and a place, and you stick to that rule whenever it comes to any of your antics. Then again, no one will ever catch you dining with elbows on the table! – Does this totally sound like you? Tell us in the comments! )

Und „Violet“ werde ich mich ganz bestimmt nicht nennen (Your name should actually be Violet! Like the name Violet, you are a very unique individual, and don’t tend to follow what is „in“ or trendy. You have your own sense of style and a very artsy or creative side. You also tend to notice things that other people don’t. You are original in every way, and a name like Violet is definitely fitting for you! ) – auch wenn ich Maggie Smith als Lady Violet mag, möchte ich doch nicht so heißen wie sie, außerdem bin ich auf Downton Abbey der Boss, also Lord Grantham.

Wenn ich eines bei dieser Kurzweil gelernt habe: Man sollte solche Tests nicht für bare Münze nehmen, und ich weiß selber nicht, warum ich bei so einem Blödsinn überhaupt mitmache.

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PS: das gemeinfreie Beitragsbild habe ich gefunden unter –

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/71/ZDFTestbildRavensburg.jpg

„Spende Blut, rette Leben“

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Bildquelle: http://www.briefmarken-bilder.de/brd-briefmarken-1974-bilder/blut-spenden-leben-retten-gr.jpg


 

Seit Mai dieses Jahres bin ich offiziell Blutspenderin mit einem Ausweis, der die Blutgruppe anzeigt. Bisher gab es nicht all zu viele Termine, die gepasst hätten oder an denen ich mich wohl genug dazu gefühlt hätte. Außerdem wollte ich nicht unbedingt in der größten Sommerhitze Blut spenden, da ich nach meiner ersten Spende so was von groggy gewesen war, müde und mit ziemlich niedrigem Blutdruck.

Doch heute sollte es wieder so weit sein. Den Termin hatte ich mir schon seit Wochen vorgemerkt. Was dann kam, darauf war ich nicht vorbereitet. Ich musste einen Fragebogen ausfüllen – was übrigens jeder Spender vor der Spende machen muss – und danach noch einmal zu einem Arzt bzw. zu einer Ärztin, die mir den Blutdruck maß.

Das Ergebnis war niederschmetternd: 150 zu 90. Damit konnte mich niemand guten Gewissens auf die Couch schicken. Vielleicht, so unsere Überlegung, schlägt sich Trauer auf Herz und Kreislauf nieder, und ich habe deshalb stark erhöhten Blutdruck. Und vielleicht wache ich trotz nächtlichen Durchschlafens am Morgen wie gerädert und mit Beklemmungen auf. Nun, diesmal sollte es nicht sein – vielleicht in einem halben Jahr wieder. Aber gut, dass ich den Laufzettel für Speis‘ und Trank noch hatte: Den Snack durfte ich anschließend trotzdem zu mir nehmen, denn „Der gute Wille zählt“.

Poetry in motion pt. I: wer die Schleichwerbung findet, darf sie behalten

Zwei Wochen lang war auf meinem Blog nichts mehr los; na ja, Schreiben macht keinen Spaß, wenn man nur neun Finger zur Verfügung hat, weil der zehnte in einem dicken Verband steckt. Zwangspause mit genähtem Ringfinger? Geschärfte Küchenmesser gepaart mit Unachtsamkeit bei dem Versuch, beim Zwiebelschneiden mit dem Schatz Konversation zu betreiben, machen’s möglich. Noch so eine Tätigkeit, bei der sich Multitasking nicht auszahlt. Entweder das Messer weglegen und sich dann vom Schneidebrett wegdrehen oder aber den Schnabel halten und mit auf die Zwiebel geheftetem Blick weiterschnippeln. Aber niemals nicht beides zugleich – neve ever! Das wäre dann der neueste Küchentip aus dem Hause blaupause7.

Stellt sich die Frage, was man während so einer Zwangspause zu Hause anstellen kann. Plätzchenbacken fällt aus wegen Bodennebel, und dass sich die Zeit am Computer auf simples Lesen und Fotobetrachten beschränkt, liegt eigentlich klar auf der Hand. DVDs und Fernsehen kann man auch machen, muss man aber nicht. Ich habe es trotzdem getan und mir eine Liste der zehn besten Filme, die vor meiner Geburt das Licht der Leinwand erblicken, zusammengestellt. Drei daraus habe ich mir dann tatsächlich gemütlich vom Sofa aus angeschaut: „Das Fenster zum Hof“, „Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ und „Eins, zwei, drei“ mit der unvergleichlichen Lilo Pulver als Sekretärin des Coca-Cola-Bosses James Cagney im Berlin vor dem Mauerbau. Lachen soll bekanntlich gesund sein, und selbst auf unserem Weihnachtsmarkt ist dieses Jahr der Truck mit der braunen Sprudelbrause angekommen – von daher passt’s.

Weil das Fernsehen keine echte Option war, habe ich mir die Zeit beim Beobachten der Bauarbeiter gegenüber vertrieben. Die waren auf dem Dach u.a. mit einem Schweißbrenner zugange. Und das bei diesem Wind. Zum Glück hatten wir zweistellige Temperaturen, da mussten die armen Kerle nicht so frieren. „Das Fenster zum Hof“ lässt grüßen. Ich hatte mir sogar kurzzeitig überlegt, ihnen ein Tässchen Glühwein aus unserer Küche vorbeizubringen, aber dann wären sie eventuell nicht mehr in der Lage gewesen, noch gewissenhaft zu arbeiten. Und dann hätte ich eventuell eine Einlieferung in die Notaufnahme samt anhängigem Prozeß vor Gericht wegen Gefährdung des Bauwesens und Verstoß gegen die Arbeitssicherheit ausgelöst. Okay, ich sollte weniger Grey’s Anatomy oder Suits gucken und dafür mehr lesen oder an meinen Fotokünsten feilen.

Gott sei Dank, wurden heute endlich die Fäden gezogen. Schon die Fahrt zu meinem Hausarzt war ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Dem Bus wurde nämlich an der Ampel die Vorfahrt genommen, und zwar von einem LKW… aus der Fahrschule um die Ecke. Die klassische Situation, die man sich weder als Fahrschüler, noch als Fahrschullehrer wünscht, und schon gar nicht als Busfahrer oder Fahrgast – auch wenn es keinen Personenschaden gab. Ob es zu einem Blechschaden kam, konnte ich nicht erkennen – aber die Zeit bis zu meinem Arzttermin wurde knapp, und ich war nicht die einzige, die einen Arzttermin hatte. Nachdem der Busfahrer sein notwendiges Telefonat beendet hatte, ließ er uns durch die vorderste Tür aussteigen – kein Grund, sich als Fahrgast aufzuregen. Alles gut. Das Entfernen der Fäden tat übrigens auch nicht mehr weh, als wenn ich mich beim Nähen mit der Nadel in den Finger pieksen würde.

Das bißchen Ziepen habe ich gerne in Kauf genommen, denn durch den ausladenden Verband konnte ich den Finger nicht krümmen, und nach zehn Tagen waren die Sehnen schon ein wenig versteift. Zum Glück hilft da Fingergymnastik, damit keine ernsthaften Schäden übrigbleiben.

Habe ich schon erwähnt, dass ich meine Fotos sortiert habe? Endlich habe ich auch wieder meine Bilder von der Luminale 2012 und 2014 gefunden, und die gibt es in einem gesonderten Beitrag als Schmankerl für ein Fotoblog, das ich bei wordpress gefunden habe und sehr lesenswert finde.

Die Fundstücke der Woche

Oh, what a week. Letzte Woche erfuhr ich quasi von jetzt auf gleich, dass es für mich mit dem ersten Arbeitstag im November auch schon gleich in einem neuen Team losgehen würde. Surprise, surprise     🙂      oh, what a feeling. Und die Woche fing gut an. Am Sonntag noch schön den 85. Geburtstag meiner Tante gefeiert, begann der Montag mit Nebel und einem wunderschönen Morgenrot, das mir zu einer Serie gelungener Aus-dem-Fenster-Fotos verhalf.

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Auf zwei arbeitsreiche Tage folgten dann zwei Urlaubstage (meine beiden letzten für dieses Jahr), an denen die längst überfälligen Einkäufe und ein Frisörbesuch drankamen. Den Abend ließen wir in einer Brasserie und einer Kneipe ausklingen, die berühmt für ihre große Auswahl an belgischen Bieren geworden ist. Auf dem Weg nach Hause schlugen wir zur Abwechslung eine andere Strecke als sonst ein und stellten fest, was man so findet, wenn man mal woanders unterwegs ist.

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01 Bild 2 vom 6.11.15 01 Bild 3 vom 6.11.15

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Falls irgend jemandem der helle, gemusterte Stoff in der Mitte irgendwie bekannt vorkommt – bitte schön:

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Vier Meter davon liegen bei mir zu Hause herum, und ich habe (noch) keine Ahnung, was einmal daraus werden soll. Vielleicht ein Kleid oder ein Ensemble aus einem Schnittmusterheft aus den 60er Jahren? Auf keinen Fall eines, das dem Originalkleid im Laden gleicht. Das war übrigens von Lena Hoschek, wie ich gestern abend feststellen durfte, als ich mitch dort zum Stöbern aufhielt.

Das Kleid hab‘ ich dann am Ende doch nicht gekauft, dafür aber eine Second-Hand-Handtasche, die ich liebevoll als Omas letztes Täschchen bezeichnet habe, und ein paar Schuhe, von denen ich jetzt aber leider im Moment kein Foto zur Hand habe. Über den Preis breite ich lieber den Mantel des Schweigens.

Zu den Fundstücken der Woche zähle ich auch etwas, das ich unter „Kuriosum derWoche“ einsortieren würde:

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Ein Smoothie mit Bacon?   Ieek, zu Hülf! Ach, es wurde nur ein Wort im Text fett hervorgehoben? Na, da bin ich aber erleichtert. Tja, was man halt so findet, wenn man woanders als sonst einkauft, und wenn es da so leer ist, dass man noch entspannt fotografieren kann…

Einen schönen Abend und ein schönes Wochenende an alle da draußen.

Offenbach hat jetzt eine Ampelfrau …

Was erspähen meine Adleraugen beim Nachhausekommen? Die Zeitung von heute auf dem Küchentisch, und auf dem Titel prangt ein Foto mit einer neuen Ampel, die statt des allgemein üblichen Ampelmännchens eine Ampelfrau hat. Den ganzen Artikel gibt’s hier.

Die neue Ampel mit dem Ampelmädchen – gefunden auf https://www.offenbach.de/leben-in-of/soziales-gesellschaft/frauen_und_maedchen/frauenbuero/p1ampelmaedchen-pm.php

Na, wenn das nix ist! Darauf eine Tass‘ Kaff‘.

Unsortierte Gedanken : Summer’s back now

Still und unbemerkt sind sie zurückgekehrt: meine geliebten Mauersegler. Soeben ist einer an der altbewährten Stelle, der Luke unterm Dach eingeschlüpft. Und erst in diesem Moment erkannte ich, dass sich am Himmel schon einige tummeln. Pfeilschnell und aufgeregt rufend. Sri-sri – der Sommer ist da. Wie habe ich den Anblick der kleinen Flugakrobaten mit ihrer pfeilähnlichen Silhouette vermisst. Nun macht das Aufstehen früh am Morgen richtig Spaß.