Media Monday # 345 : Der Winter ist da!

 

Der Winter ist da?   –  Ja, und zwar im doppelten Sinne: Erstens rieselte es Schneeflocken vom Himmel, die aber zu meiner Freude nicht auf Bürgersteig und Straße liegenblieben, sondern nur auf Rasen, Ästen und Dächern; und zweitens habe ich am Wochenende erfahren, dass RTL2 am kommenden Samstag mit der Ausstrahlung der siebten Staffel von Game of Thrones beginnt. Worauf ich mich immer wieder freue, ist der Media Monday. Schon am Sonntagabend gibt es sieben Lückentexte auf Wulfs Blog medienjourna – here we go:

 

Media Monday # 345

1. Am Wochenende habe ich ja mal wieder fleißig Kleingeld unter die Leute gebracht, was durchaus wörtlich zu nehmen ist: In einer Schale auf dem Fensterbrett sammelt sich immer jede Menge Wechselgeld nach jedem Einkauf an, und das musste jetzt endlich mal weg. Zum Glück gab es am Samstag jede Menge Gelegenheiten dazu: beim Bäcker, auf dem Wochenmarkt, im Drogeriemarkt… Kaum vorstellbar, dass es Bestrebungen geben soll, das Bargeld abzuschaffen.

 

2. Doctor Who hat nach dem Weggang von David Tennant doch enorm an Qualität eingebüßt, schließlich wurde in den Staffeln mit Matt Smith die Handlung immer konfuser, und die Christmas Specials immer langweiliger.

 

3. Von all den Serien, die in diesem Quartal starten fiebere ich bereits mit den Hebammen von „Call the Midwife“ seit zwei Sonntagabenden mit. Im Moment schreiben wir das Jahr 1963, und ich bin schon sehr gespannt, welche historischen Ereignisse diesmal als Hintergrundgeschichte mitlaufen.

 

4. Ein gutes Buch zeichnet sich für mich ja dadurch aus dass es sich flüssig liest, mich berührt und die Charaktere trotzdem nicht eindimensional oder zu schlicht gezeichnet sind. Das letzte Buch in dieser Art, das ich mir ausgeliehen habe, war „Die Kreuzersonate“ von Leo Tolstoi. Obwohl es im 19. Jahrhundert geschrieben worden ist, wirkt es auch heute noch überhaupt nicht angestaubt; und was darin über das gesellschaftliche Leben geschrieben steht, weist meines Erachtens noch immer ziemlich aktuelle Bezüge auf. Kurzer Auszug: „Bald muss man die Soundso empfangen oder zu den Soundsos fahren; bald muss man die Vorstellung des XY sehen, bald das Konzert von Z hören. In der Stadt gibt es zu jedem Zeitpunkt eine, wenn nicht gleich zwei oder drei Berühmtheiten, die man unter keinen Umständen verpassen darf. Bald braucht man selbst oder ein anderes Familienmitglied ärztliche Behandlung, bald muss man sich um Lehrer, Repetitoren und Gouvernanten kümmern, aber das Leben ist dabei leer, ganz und gar leer.“ – Klingt, als ob die Angst, etwas zu verpassen, ein uraltes Problem ist.

 

5. Manch ein Ausstellungsplakat lässt mich ja schon extrem neugierig werden, wenn sich die beworbene Veranstaltung aber als nicht das herausstellt, was ich erwartet habe, habe ich schon das Gefühl, Zeit verplempert zu haben.

 

6. Kaum zu glauben, aber ich habe doch tatsächlich herausgefunden, dass es im Internet immer noch die Anstalt für misshandelte Kuscheltiere gibt, die ich vor Jahren entdeckt habe. Und noch immer habe ich Schwierigkeiten, das traumatisierte Krokodil erfolgreich zu therapieren. Aber vielleicht bin ich ja bei den anderen Patienten erfolgreicher.

 

7. Zuletzt habe ich mit einer Freundin meinen 50. Geburtstag in einem Steakhas nachgefeiert, und das war eine weise Entscheidng, weil hier einfach alles gestimmt hat.

 

 

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Media Monday # 344 : The day after …

 

Holocaust Remembrance Day. Oder auch: „Wieder was gelernt“

 

Holocaust Remembrance Day

 

Am 26. Januar hatte ich einen Tag frei und hatte Zeit und Muße, mir in der Stadtbücherei ein paar Filme auszuleihen, nachdem ich diverse Behördengänge hinter mich gebracht hatte. Einer davon ist „Im Labyrinth des Schweigens“, und er dreht sich um die Vorgeschichte der Frankfurter Auschwitzprozesse. Den habe ich mir am Samstag angeschaut, ohne zu wissen, dass an diesem Tag seit 1996 der „Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts“ begangen wird und sich darum an jedem 27. Januar sämtliche Flaggen auf Halbmast befinden.

Das habe ich aber erst erfahren, als ich nach noch mehr Hintergrundinformationen zu diesem Film suchte. Nun bin ich wieder ein Stückchen schlauer. Und noch schlauer werde ich beim Lesen der ausgefüllten sieben Lückentexte auf Wulfs Blog medienjournal:

 

Media Monday # 344

 

1. Die Oscar-Nominierungen sind raus. Ich für meinen Teil weiß nicht einmal, dass die Oscar-Verleihungen schon wieder vor der Tür stehen. Vor Jahren bin ich mal bis spät in die Nacht aufgeblieben, weil ich unbedingt mal eine Oscar-Verleihung sehen wollte, und habe mich ganz fürchterlich gelangweilt. Sich dafür die Nacht um die Ohren schlagen? Nö. Dazu reizt mich das ganze Brimborium (inclusive Bohei um die Kleider der Schauspielerinnen) um in meinen Augen teilweise völlig überbewertete Filme überhaupt nicht.

2. Nachdem ich die Auflösung/den Twist von “The sixth sense“ kenne, reizt mich der Film/die Serie so überhaupt nicht mehr, denn von diesem Effekt zehrt der ganze Film, und da wäre es für mich witzlos, das Erlebnis wiederholen zu wollen.

3. Könnte es nicht bitte viel mehr Mysterythriller geben wie etwa „Unsichtbar – zwischen den Welten“, den ich am Samstagabend gesehen habe? Ich persönlich finde nämlich, dass er mich teilweise an „The sixth sense“ erinnert hat, ihm aber eine ganz andere Idee zugrunde liegt (ein Junge wird scheinbar von einer Gang ins Jenseits befördert und erkennt schon bald, dass er tot ist; wie gesagt: scheinbar, denn es hat zunächst nur den Anschein).

4. Mit „Die Kreutzersonate“ von Leo Tolstoi habe ich mal wieder zu einem wirklich außergewöhnlichen Buch gegriffen, denn in dieser Ausgabe aus dem Insel-Verlag befindet sich auch die Antwort darauf, die von seiner Frau geschrieben und erst 101 Jahre später veröffentlicht worden ist.

5. Eine „ältere“ Serie zu beginnen, von der es bereits X Staffeln gibt habe ich bei Dr.Who ausprobiert und festgestellt, dass mir die Staffeln aus den 60er-, 70er- und 80er Jahren gar nicht fehlen. Ich finde es zwar nett, ab und zu auf irgendeinem englischsprachigen Kanal alte Folgen von damals zu entdecken, aber die neuen Folgen bauen nicht auf den alten auf, und so hatte ich hier noch nie das Gefühl, etwas wesentliches verpasst zu haben.

6. Wenn schon alles adaptiert wird, wieso es dann noch keine Umsetzung zu Erdsee von Ursula K Le Guin, die etwas taugt? Schließlich fand ich, dass gerade der erste Roman dieser großartigen Schriftstellerin etwas besseres verdient hätte als diese seltsame Miniserie mit Danny Glover.

7. Zuletzt habe ich mir vorgenommen, den Film „Frida“ mit Salma Hayek noch einmal zu sehen, und das war gar nicht so einfach, mich zu entscheiden, weil ich außerdem noch drei weitere ausgeliehene Filme zu Hause liegen habe, die ich auch noch alle sehen möchte und von denen es jeder wert gewesen wäre, als erstes dranzukommen.

 

Media Monday # 343 : Füllsel -extra large

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Und wieder ist eine Woche vorbei, die es in sich hatte. Kaum spendiere ich meinem Handy einen neuen Akku, ist auch schon die SD-Karte leer, und damit alle Fotos, Songs und Zugriffe auf diverse Apps futsch, die zwar nicht lebensnotwendig, aber ganz nett waren. Von nun an heißt es wieder Sternbilder anhand einer astronomischen Karte und nicht mittels einer App identifizieren. Schade, aber nicht zu ändern.Außerdem brauche ich gar nicht so viele Apps. Lieber mehr in die Landschaft als in so ein kleines Kästchen starren. Und deshalb bin ich an Wochenenden tagsüber gerne lieber öfters draußen.

Was sich auch nicht ändert, ist mein Sonntagabendritual mit den sieben Lückentexten zum Ausfüllen auf Wulfs Blog medienjournal:

Media Monday #343

1. Psychopathen in Film und Fernsehen machen einen Thriller erst so richtig spannend. Was wäre „Das Schweigen der Lämmer“ ohne Hannibal Lecter oder „American Horror Story – Freak Show“ ohne den gestörten Clown?.

2. Selma Lagerlöfs literaturnobelpreisgekröntes Werk „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ steht schon ewig auf meiner Liste, aber um es unterwegs auf dem Weg zur Arbeit und abends nach Hause ist es einfach zu groß und zu schwer.

 

3. Im Moment bin ich ja, was Filme oder Serien angeht, voll und ganz dem Genre Dokumentation verhaftet, und zuletzt habe ich eine Reportage auf DMAX über einen kanadischen Flughafen gesehen, in der es um den Flieger und die Crew von Iron Maiden ging, die ich richtig interessant fand, vor allem weil ich wusste, dass das Flugzeug von Bruce Dickinson höchstpersönlich geflogen wird.

 

4. Anthologie-Serien, die je Folge oder Staffel eine eigenständige Geschichte erzählen, sind genau mein Fall, weshalb ich ein Fan von American Horror Story bin. Trotzdem besteht auch hier die Gefahr, dass den Schöpfern irgendwann die Ideen ausgehen und die Serie sich selbst überlebt.

 

5. Seit meiner Entdeckung der Musik von Zola Jesus, was im Jahr 2011 bei meiner Berlinreise geschah, hat mich lange nichts mehr so begeistert, schließlich steigert sich die Qualität ihrer Alben von Jahr zu Jahr, wenn ich „Conatus“ mit „Versions“ und „Okovi“ vergleiche. Gerade auf dem letzten Album sind ein, zwei Stücke, die mich mit ihrer kathartischen Wirkung direkt ins Herz getroffen haben.

 

6. Lange Bahnfahrten mache ich mir mit einem spannenden Roman erträglich, wenn es keine Mitfahrer gibt, mit denen man sich angeregt unterhalten kann.

 

7. Zuletzt habe ich mit meiner Nähmaschine und dem Knopflochfuß experimentiert und das war wie das Erschließen weißer Flecken auf der Landkarte, weil ich bislang noch nie Knopflöcher genäht habe. Natürlich habe ich erst einmal an einem Probestück geübt, und ich hoffe, dass ich die Bluse, die von mir Knopflöcher bekommen soll, nicht verhunze.

Media Monday # 342 : Oude Meester

 

 


Habe ich letztes Mal nicht verkündet, dass ich zur Zeit Historische Dramen favorisiere? Wer gerätselt hat, bei welchem Zweiteiler ich an Weihnachten einen fulminanten Reinfall erlebt habe, für den habe ich jetzt die Auflösung des Rätsels. Es ist „The Miniaturist“ von Jessie Burton.

Dieses Drama, das in Ende des 17. Jahrhundert in Amsterdam spielt, wurde inspiriert von Petronella Oortmans Puppelhaus, das im Rijksmuseum ausgestellt ist. In dem nichtbiografischen Roman geht es um die 18jährige Nella, die von ihrem Ehemann, einem wohlhabenden Amsterdamer Kaufmann, anläßlich zur Eheschließung ein Puppenhaus geschenkt bekommt, das ihrem neuen Haushalt verblüffend ähnelt.

Als sie dann von einem anonymen Miniaturisten diverse Einrichtungsgegenstände und Figuren für ihr Puppenhaus geschickt bekommt, welche den echten Personen und Möbeln bis ins kleinste Detail gleichen und zu allem Überfluss auch noch die Zukunft vorherzusagen scheinen, wird die Geschichte immer mysteriöser…

Gar nicht mysteriös sind die sieben Lückentexte zum Ausfüllen auf Wulfs Blog medienjournal:

 

Media Monday #342

 

1. Rollenklischees und Stereotypen begegnen mir inzwischen auch bei der musikalischen Untermalungen von Sendungen. Die ZDF-Dokumentation über eine Fahrt mit den Hurtigruten zum Nordkap wurde mit der Erkennungsmelodie von Game of Thrones untermalt: Winter is coming! Nee, er ist schon da. Wie originell. Für die nächste Dokumentation über gigantische Starenschwärme, die ganze Obstplantagen leerfressen, empfehle ich die Musik von Hitchcocks „Die Vögel“.

 

2. Wenn mein Medienkonsum so bleiben soll wie bisher, muss ich mich von Netflix und anderen Streamingdiensten fernhalten.

 

3. Eine Serienfolge im Musicalstil wäre einer der Punkte, weshalb man mich ganz schnell das Programm wechseln sieht. Mich hat dieses Geträller schon bei Grey’s Anatomy genervt, als Callie und Arizona einen Autounfall hatten und Callie um ein Haar gestorben wäre. Als ob das Klischee vom Aus-dem-Körper-schlüpfen und dem Beobachten der eigenen Lebensrettungsmaßnahmen und OP nicht genug gewesen wäre, muss die arme Callie dann auch noch eine Coverversion von „Chasing Cars“ von Snow Patrol singen. Leider blieb es nicht bei dieser Gesangseinlage, nein, auch der Rest der Handlung bestand aus von wirklich jedem der Belegschaft gesungenen Liedern. Noch nie war Ab- bzw. Umschalten so einfach.

 

4. Das Ritual, zu bestimmten Anlässen bestimmte Filme zu schauen habe ich noch nie groß gepflegt. Gruselfilme kann ich auch dann schauen, wenn kein Halloween ist.

 

5. Mein Interesse an Grey’s Anatomy baut wirklich von Jahr zu Jahr weiter ab, schließlich war ich zu meinem Erstaunen so gar nicht betrübt darüber, dass ich die letzte Staffel verpasst habe. Ich tippe darauf, dass die Macher der Serie den Zeitpunkt, der Serie ein stimmiges Ende angedeihen zu lassen, verpasst haben.

 

6. Ein Buch, bei dem ich hoffe, dass es spannender ist als die zweiteilige Verfilmung, von der ich nur den ersten Teil gesehen habe, ist „The Miniaturist“ von Jessie Burton. Dabei mag ich Erzählungen im Stil von „Tulpenfieber“ oder „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“.

 

7. Zuletzt habe ich meinem Handy einen neuen Akku spendiert, und das war dringend notwendig, weil sich das Handy immer wieder abschaltete, nachdem ich jemanden angerufen oder mit WhatsApp Nachrichten verschickt habe – und das, obwohl der Akku noch zu 60% geladen war.

Die 5 Besten am Donnerstag : Wunschkonzert für 2018

 

2017 habe ich mich durch alle möglichen Serien auf DVD gesehen und auch im Fernsehen interessante Entdeckungen gemacht. Nun fragt Gorana in „Die 5 Besten am Donnerstag“ nach 5 Serien, die wir 2018 sehen möchten. Also fokussiere ich mich auf Serien, von denen ich im letzten Jahr schon einige Folgen gesehen aber dann pausiert habe. Nun soll es weitergehen mit:

1. Miss Fishers mysteriöse Mordfälle (ard one)
2. Vorstadtweiber (ard one)
3. Magda macht das schon (RTL)
4. Inspector Barnaby (ZDF neo) – und zwar die Folgen mit dem neuen Barnaby

Und weil ich die von BBC One aufgenommenen Originalfolgen der letzten Dr.Who-Staffel mit Peter Capaldi und Pearl Mackie bis jetzt immer noch nicht gesehen habe,

 

5. werde ich das in diesem Jahr nachholen. Damit ich mich auf die synchronisierten Folgen auf ard one freuen kann.

 

Aber je länger ich bei den anderen stöbere, desto mehr Ideen bekomme ich: American Horror Story 7, The Royals 4 – außerdem habe ich herausgefunden, dass BBC One die Serie „Death in Paradise“ im Programm hat. Außerdem gibt es einzelne Folgen von Lewis auf ZDF neo, die ich noch nicht kenne – und die Serie „Der Lehrer“ auf RTL. Dort startet auch zu nachtschlafender Zeit eine Serie über Sekretärinnen, die ich versuchsweise aufnehme, um zu sehen, ob mir das gefällt.

 

Media Monday #340 – die Neujahrsausgabe

Guten Morgen und ein Frohes Neues Jahr…

Während andere an ihrem Jahresrückblick geschrieben haben, bin ich durch mein Blog und habe all jene Bilder aus der Vergangenheit gelöscht, auf die ich in Zukunft gut und gerne verzichten kann. Ein radikales Abspecken, sozusagen. Auch virtuell. Denn was ich nicht mehr weiß, macht mich nicht mehr heiß. Zum Lachen ist mir dabei nicht, und schon gar nicht zum Feiern, denn erst war meine Mutter drei Tage im Krankenhaus, und nun liegt meine Schwester dort, weil sie sich an Heiligabend einen Halswirbel gebrochen hat und nun am kommenden Dienstag operiert wird. Was für ein Sch***.

Auf Krankenhaus-Serien kann ich gut im Moment verzichten. Worauf ich aber trotzdem nicht verzichte, ist der Fragebogen mit sieben Lückentexten auf dem Blog medienjournal eine liebgewonnene Tradition:

 

Media Monday #340 – die Neujahrsausgabe

 

1. 2018 wird hoffentlich besser als 2017.

2. Vorsätze den Medienkonsum betreffend habe ich nur dahin gefasst, dass ich nichts mehr konserviere: nur noch aufnehmen, schauen und danach löschen. Außerdem werde ich hoffentlich öfters dazu kommen, meine Museumsufercard zu benutzen. Und auch wenn es den bisherigen Veranstaltungsort für „Kino kulinarisch“ nicht mehr gibt, hoffe ich, dass diese Filmreihe an ihrem neuen Ort ein schönes Zuhause gefunden haben wird.

3. Am meisten freue ich mich vermutlich auf die neue Staffel von Doctor Who und den Film „Ocean’s 8“. Und wenn es eine neue Staffel von Call the Midwife und Poldark gäbe, würde ich mich auch sehr freuen.

4. Wo das neue Jahr gerade frisch gestartet ist, hoffe ich, dass die OP bei meiner Schwester den gewünschten Erfolg bringt und sie schnell wieder auf die Beine kommt.

5. Und am wenigsten vermissen an 2017 werde ich wohl die privaten Katastrophen, die das Jahr bereithielt.

6. Mit dem Neujahrsmorgen endet auch die „Zeit zwischen den Jahren“ und den ewig gleich nervigen Jahresrückblicken im Fernsehen sowie hoffentlich den Vollpfosten, die zum falschen Zeitpunkt ballern.

7. Zuletzt habe ich noch vor der Veröffentlichung des Fragebogens die Silvesterausgabe von „Die Fallers“ geschaut, und das war in der Mediathek von SWR, weil ich während der offiziellen Sendezeit im Fernsehen nicht dazu komme.

 

Allen, die beim Media Monday immer mitmachen, wünsche ich – genauso wie Wulf – einen guten Start in das neue Jahr. Bisher war ich immer gerne mit dabei, und das soll im neuen Jahr auch so bleiben.

 

Skol.

Media Monday # 339 – die Weihnachtsausgabe

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Frohe Weihnachten allerseits – auch heute, am 1. Weihnachtsfeiertag, gibt es wieder den Fragebogen mit sieben Lückentexten auf dem Blog medienjournal – ich fasse mich heute mal kurz:

 

 

Media Monday # 339 – die Weihnachtsausgabe

 

 

1. Weihnachtsfilme im Allgemeinen sind für mich unerträglicher Kitsch, wenn es sich um eine amerikanische Produktion handelt. Und leider ist das Fernsehprogramm voll davon; wenn es sich um deutsche Produktionen handelt, sind an Weihnachten meistens dieselben Verdächtigen am Start: Familie Heinz Becker, Weihnachten bei den Hoppenstedts oder Der Weihnachtsmuffel mit Jan Fedder. Gestern gab es aber zur Abwechslung mal einen sehr lustigen Film im Nachmittagsprogramm, der war aus den 70ern – in dem spielte Trude Herr eine Hausfrau, die ausgerechnet an Heiligabend ihren Taucheranzug ausprobieren will, und Klaus Dahlen als Kammersänger mit russischem Namen.

2. Jetzt, da die Feiertage ins Haus stehen, kann ich endlich mal wieder länger schlafen .

3. „Zwischen den Jahren“ sind Überstunden ein leider schon Tradition gewordenes „Geschenk“.

4. Das Thema „mediale“ Geschenke hatten wir ja schon einmal. Bei mir persönlich gab es nichts dergleichen, denn ich habe einen Gutschein für eine Parfümerie geschenkt bekommen.

5. Wenn es die Zeit erlaubt räume ich meine Bude auf.

6. Dass irgendwas schiefgeht, gehört für mich irgendwie immer dazu, wenn Weihnachten ist. Dieses Jahr war es meine Schwester, die einen fulminanten Sturz auf dem glatten Küchenboden hingelegt hat und die ich noch vor dem Besuch der 22-Uhr-Christmette verarzten durfte – und heute eine Spiritusflasche , die ich öffnen wollte, aber nicht aufbekam und sie dann kurzerhand aufgeschnitten habe, um den Inhalt in eine andere Flasche umzufüllen. Nun steht die neue Flasche ordentlich beschriftet im Badezimmer, und die geschrottete Plastikflasche liegt im Müll für die gelbe Tonne.

7. Zuletzt habe ich im Taunus Bilder für das Projekt „12tel Blick“ aufgenommen und das war sehr schön, aber auch etwas anstrengend, weil der einzige Weg dorthin völlig zermatscht und voller Traktorspuren war.

Die fünf Besten am Donnerstag # 74 : „Last Christmas“ (not again!) ;-(


Bildquelle –- https://commons.wikimedia.org/wiki/File:XRF_12days.jpg — Autor: Xavier Romero-Frias, Beschreibung: The Twelve Days of Christmas song poster – Das traditionelle englische Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert in Form eines Kinderreims lief gestern in einer Folge von „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“.


 

Ein paar Worte vorab: In gewisser Weise mag ich Weihnachten. Das Aufwachen am Ersten Weihnachtsfeiertag, und draußen ist es so friedlich wie am Sonntag. Zeit für all das, was sonst in der Hektik des Alltags zu kurz kommt. Gemütliche Kaffeestunden mit der besten Freundin. Der Besuch eines Gospelkonzerts… Was sich wie ein roter Faden durch dieses Sammelsurium zieht, ist das Runterschalten um einen Gang. Leider kollidiert diese Wunschvorstellung mit der Wirklichkeit, die ich in einer Verballhornung des eichendorff’schen Weihnachtsgedicht parodiert habe.

 

Und nun fragt uns Gorana in ihrer Rubrik „Die 5 besten am Donnerstag“ nach den 5 nervigsten Dingen an Weihnachten – hier kommt meine Sammlung von jährlich wiederkehrenden Nervensägen:

1) Kitschige (Werbe)filme im Fernsehen, die ein Klischee nach dem anderen breittreten: meterhohe Schneeberge, rieselnder Schnee, herausgeputzte Leute, die eine rauschende Party feiern oder sich zu einem 10gängigen Festmahl um einen überladen geschmückten Tisch versammeln. Dazu noch grauenhaft kitschige Musik. Ich habe genug von dem Glöckchengeklingel-Overkill oder dem nervtötenden Gefiepe von „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ auf der Blockflöte (böse Zungen bezeichnen dieses Musikinstrument auch als kleines Folterhölzchen). Viel lieber möchte ich die Werbung mit der sprechenden Socke zurück. Ich mag Socken, auch wenn sie nicht sprechen können. Und am liebsten in legerem Ambiente.

2) Der zum hundertelfzigsten Mal heruntergedudelte Weihnachtshit: „Santa Claus is coming to town“, „Have yourself a Merry Little Christmas“, „Jingle Bells“, „Let it snow“… Ich. Kann. Es. Nicht. Mehr. Hören. Der absolute Horror: „All I want for Christmas is you“, dargeboten von Helene Fischer. Zum Gruseln. Am meisten tun mir die Beschäftigten im Einzelhandel leid, die diesen Geschmacklosigkeiten von früh bis spät ausgesetzt sind.

3) Dass die Firmenweihnachtsfeier immer an einem Donnerstag stattfindet: Es ist mir ein Rätsel, warum man die Feier nicht auf einen Freitag legen kann. Wie herrlich wäre es, nach einer langen Feier am nächsten Morgen gemütlich ausschlafen zu können. Aber statt dessen ist frühes Aufstehen angesagt, denn die Arbeit ruft. Wenigstens sind die meisten so schlau, sich nicht bei der Feier vollaufen zu lassen, denn die wahre Pest sind verkaterte Kollegen mit Alkoholfahne.

4) Die kitschigen Bildchen und Filmchen, die man mir per Whatsapp schickt: Ein einfacher Anruf hätte es auch getan; statt dessen darf ich mich an Bärchen, Schlümpfen und anderen Figuren „erfreuen“, die mir mit quietschender Heliumstimme aus dem Lautsprecher meines Smartphones entgegensäuseln. Auch wenn es Freunde und Bekannte gut meinen, nervt es mich trotzdem ungemein.

5) Wenn es wider Erwarten doch noch schneit: Jedes Jahr das gleiche Gejammer. „Ach, wie schön wäre es doch, wenn es dieses Jahr weiße Weihnachten gäbe!“ Wirklich? Ihr habt tatsächlich alle Bock, in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett zu krabbeln und den Gehweg freizuräumen? An allen drei Feiertagen? Wenn das so ist, dann dürft ihr gerne alle bei mir vorbeikommen und schippen & fegen. Besen und Schneeschieber warten schon. Und da wir in der Stadt und nicht auf dem Land wohnen, wo Schnee auf Feldern und in Wäldern idyllisch aussieht, verwandelt sich die „weiße Pracht“ auf der Straße recht schnell in braunen, unappetitlichen Matsch – der absolute Weihnacht-Shit, sozusagen.

An dieser Stelle möchte ich meine kleine Nervparade enden lassen, denn noch mehr Gejammer muss nun wirklich nicht sein. Und darum wünsche ich allen ein paar entspannte Feiertage.

Media Monday # 338 : „himmlisch“, diesmal ganz anders

 


 

Eine Woche vor Weihnachten, und die Luft ist raus? Das Verpacken von Geschenken muss leider auch noch warten, weil ich kein Tesafilm mehr im Haus habe. I am not amused. Nachdem ich mich heute durch das Zuschneiden von Jersey für ein Weihnachtsgeschenk und das Backen von Vanillekipferl und Kokosplätzchen gequält habe, musste ein kitschiger Weihnachtsfilm her: „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“ mit Diane Keaton, John Goodman und Amanda Seyfried. Eigentlich für mich noch einer der Filme, in denen sich die festliche Zeit im Kreise der Familie anders entwickelt als geplant, um schließlich doch noch auf ein Happy End zuzusteuern. Dass die Geschichte aus der Perspektive des Familienhundes erzählt wird, gibt der vorhersehbaren Handlung dann doch noch einen skurrilen Pfiff.

Skurrilerweise geht es heute in den sieben Lückentexten zum Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal um Science Fiction. Bei mir führt die Verknüpfung von Weihnachten mit Science Fiction jedes Jahr zu den Christmas Specials von Doctor Who, und da ist das meiste, das vom Himmel kommt, alles andere als himmlisch. And now I am ready for the show:

 

Media Monday # 338

 

1. Die Premiere des neuen Star Wars-Films interessiert mich nicht, da ich mit Star Wars und dem ganzen Rummel, der darum veranstaltet wird, nichts anfangen kann.

2. Science-Fiction im Allgemeinen kann ich nicht über einen Kamm scheren, denn inzwischen gibt es neben den klassischen Weltraumabenteuern einer Enterprise oder einer Voyager auch andere Genres, die nicht ohne Reiz für mich sind.

3. Von all den Droiden in den unterschiedlichsten (nicht nur) Star Wars-Filmen wird mir ja K9 aus Doctor Who immer der Liebste sein, denn dieser Robodog verhindert eine Invasion, indem er sich und eine ganze Schule in die Luft sprengt. Übrigens erinnert mich R2D2 an die Daleks und C3PO an die Cybermen aus Doctor Who.

 
4. Inspiriert von Pippi Langstrumpf in ihrer Villa Kunterbunt würde ich mich ja über einen auf dem Fußboden Weihnachtskekse ausstechenden Herrn Nilsson, unter dem Weihnachtsbaum freuen, auch wenn ich dazu keinen Weihnachtsbaum brauche.

5. Von den letzten zwei Wochen des Jahres erwarte ich mir vor allem eins: viel Arbeit und Überstunden.

6. Dass ich Jahresrückblicken, egal welcher Art, mittlerweile nichts mehr abgewinnen kann, bedarf einer gesonderten Erwähnung, schließlich wird es auf meinem Blog dieses Jahr keinen geben – und ich wette, dass damit niemand gerechnet hat (am allerwenigsten ich selbst, denn den Entschluss habe ich genau in diesem Moment gefasst).

7. Zuletzt habe ich hunderte von Fotos von meinem Handy gelöscht, und das war seltsam, weil ich das Gefühl nicht los werde, dass ich beim vorherigen Kopieren auf meinen Rechner einige vergessen habe, die nun unwiederbringlich verschwunden sind.

12 magische Mottos 2017 – Dezember : „meine Weihnachtszeit“

 

 

Im Dezember zeigen wir bei den „Magischen Mottos 2017“ etwas, das für uns in unseren Herzen Weihnachtszeit bedeutet. Das Motto lautet

 

Meine Weihnachtszeit

 

Weil ich weiß, wie stressig die letzten Wochen des Jahres werden können, nehme ich mir seit ein paar Jahren schon zu Beginn des Dezembers eine kleine Auszeit, in der ich einen Saunatag einplane und all das tue, worauf ich Lust habe. Dieses Jahr zählt dazu: Plätzchenbacken, ein Museumsbesuch, mein Weihnachtskleid nähen und den Weihnachtsmarkt in meiner Heimatstadt schon am frühen Nachmittag zu besuchen. Schneefegen ist dann weniger prickelnd, sorgt aber manchmal für fotogene Motive:

 

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Keine Lust habe ich dagegen auf eine volle Kirche zur Christmette an Heiligabend, deshalb gehe ich auch dieses Jahr – wie schon im letzten und vorletzten – zur Roratemesse, frühmorgens um 6:30 Uhr in der Werktagskapelle in der Kirche in unserem Stadtviertel, mit anschließendem Frühstück im Pfarrhaus. Diese besinnliche Stunde bei Kerzenlicht noch vor Beginn des Tagewerks mit Gesang im kleinen Kreis fand ich schon auf dem Gymnasium schön, die von einem Religion unterrichtenden Pfarrer organisiert wurde. Viele haben daran nicht teilgenommen, denn die meisten zogen es vor, nicht ganz so früh aufzustehen.

 

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Angesichts des Deko-Overkills, der mir Tag für Tag begegnet, habe ich es zwar zu Beginn der Adventszeit vorgezogen, mein Zimmer zur dekorationsfreien Zone zu erklären, dennoch konnte ich nicht umhin, am 4. Dezember Kirschzweige von unserem Baum im Garten in eine Vase zu stellen, auf dass sie zum Heiligen Abend blühen mögen. Außerdem kommt irgendwann im Dezember der Moment, in dem ich mir ein paar Windlichter auf die Fensterbank oder ein winziges Adventsgesteck auf den Couchtisch stelle.

 

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Das ist dann auch der Augenblick, in dem mir klar wird, dass ich es schon wieder versäumt habe, rechtzeitig ein paar Plätzchen zu backen; da ist es auch schon vorgekommen, dass ich die Plätzchen am 1. Weihnachtsfeiertag gebacken habe und wir zum Kaffeetrinken noch ofenwarmes Gebäck genießen durften. Allerdings sah das selten so schön aus wie diese beiden Engel:

 

12 MM 02 Plätzchen Engel

 

Aber was wäre Weihnachten ohne die ein oder andere Sache, die schiefgehen kann? Ob es der um Nachmittag des 24. Dezembers immer noch nicht aufgestellte Baum ist, die Ente, die wir wegen zu späten Auftauens erst um vier Uhr nachmittags essen konnten, oder die Bedienungsanleitung zu der geschenkten Kamera, die am Tag nach der Bescherung auf Nimmerwiedersehen verschwand… irgendwas ist immer. In diesem Sinne: Genießen wir doch lieber die freien Tage anstatt uns über solche Kleinigkeiten zu ärgern.

Und darum wünsche ich paleica und allen, die sich durch die 12 Magischen Mottos dieses Jahr haben inspirieren lassen, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Wechsel ins neue Jahr.