Die 5 Besten am Donnerstag : Filme, nach denen man sich besser fühlt

 

Die 5 Besten“ sind wieder zurück, und in der heutigen Ausgabe fragt Gorana nach fünf Filmen unserer Wahl, nach deren Genuss wir uns besser fühlen. Sich besser fühlen – darunter versteht jeder etwas anderes. Ich habe schon so viele Filme gesehen und die Erfahrung gemacht, dass es nicht unbedingt etwas lustiges oder romantisches sein muss, wenn es mir nicht gut geht. Krankheit, Liebeskummer, depressive Verstimmungen – für das richtige Trostpflaster habe ich keine Empfehlung, denn die Entscheidung, was ich in solchen Momenten sehen möchte, treffe ich aus dem Bauch heraus. Seltsamerweise greife ich trotzdem zu manchen Filmen öfters als zu anderen, und zwar diese:

 

Robin Hood von Walt Disney. King John als feiger Löwe, der eine Schlange als Berater hat… und Füchse als Robin und Marian, die wahrscheinlich beste Robin-Hood-Verfilmung für mich.

Grasgeflüster – in diesem englischen Städtchen haben alle irgendwo etwas Dreck am Stecken, außer der kreuzbraven Grace, die plötzlich Witwe geworden, nun auf einem Berg von Schulden sitzt. Als sie sich dann um ein mickriges Pflänzchen kümmern darf, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Das Fenster zum Hof von Alfred Hitchcock. Dass man einen Mord auch vom Lehnstuhl aus aufklären und man dazu auch ruhig bewegungsunfähig sein kann, gibt mir Hoffnung. Lieber Grippe als Gipsbein.

Merida – Legende der Highlands – dieser Animationsfilm von Pixar ist für mich einer der besten Animationsfilme seit Jahren. Schon allein, wie detailliert die Haare der Hauptperson gestaltet wurden, ist der Wahnsinn. Außerdem ist Schottland das Land meiner Träume. Die Heldin dieses Films ist auf dem Beitragsbild zu sehen (Bildquelle: https://vignette.wikia.nocookie.net/pixar/images/5/55/Brave_merida_card.jpg/revision/latest?cb=20120419223033)

 


Bevor ich zu dem fünften Film komme, der mir erst nach längerem Nachdenken eingefallen ist, weil es nicht immer ein „Feel-Good-Movie“ sein muss, zähle ich erst man die sogenannten Honorable Mentions auf, die alle auf der etwas düstereren Schiene unterwegs sind: Donnie Darko, The Butterfly Effect, Die Tribute von Panem und Final Destination. Damit ist die falsche Fährte gelegt für meinen Film Nummer Fünf:


 

Der Teufel trägt Prada : Noch ’ne Komödie. Ätsch, reingefallen. Meryl Streep und Anne Hathaway in einem Film von 2006, als Parodie des Modezirkus in New York. Böse Zungen behaupten, Anna Wintour, die Chefredakteurin des Magazins „Vogue“ wäre das lebende Vorbild für die erfundene Figur der Miranda Priestly, Chefredakteurin des Magazins „Runway“. In diesem Film eine echt anstrengende, egozentrische Lady. Thank god, dass ich in so einer Hölle nicht arbeiten muss. Da fühle ich mich doch gleich besser.

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Media Monday # 387 : Bands that don’t exist anymore

 

 

Samstage sind inzwischen für mich die Wochentage, die so richtig ins Geld gehen. Wenn ich zum Beispiel einen ganz tollen Mantelim Vintagestil sehe, den ich trotz seines hohen Preises unbedingt haben möchte. Auch diesmal habe ich ganz gezielt um den Black Friday einen Bogen gemacht, aber trotzdem habe ich ein echtes Schnäppchen gemacht, und zwar in unserer Stadtbücherei. Da gab es ein Flohmarktexemplar des Buchs „Maximum Rock’n’Roll“ von Murray Engleheart und Arnaud Duireux über die Band AC/DC. Als ob ich nicht schon genug Bücher hätte! Aber eben noch keine Biografie.

A propos Biografie, diesem Genre bin ich im Moment sehr zugeneigt, und ich musste beim Schmökern in diesem Riesenwälzer feststellen, dass so langsam nach und nach die Bands verschwinden, die ich noch nie live gesehen habe und dazu auch nie wieder die Chance haben werde, denn entweder haben sie sich aufgelöst oder ihre Mitglieder leben nicht mehr. Queen, AC/DC, INXS, Runrig… Wobei ich hoffe, dass wenigstens Runrig sich zu einer Wiedervereingungs- oder Hello-Again-Tournee zusammenfinden werden.

Wenn’s um Zusammenfinden geht, so finden sich auch diesmal bestimmt wieder viele ein, um bei Wulfs Mitmachaktion „Media Monday“ mit sieben Lückentexten auf seinem Blog „medienjournal“ dabei zu sein.

 

Media Monday # 387

 

1. Irgendwie hat das Aufnehmen zum Zweck der dauerhaften Konservierung meiner Lieblingsserie „Doctor Who“ gehörig für mich an Reiz verloren, da die BBC ständig die Sendezeiten zu Gunsten der nachfolgenden Tanzsendung „Strictly Come Dancing“ ändert und ich mit dem Herausschneiden der überflüssigen Teile kaum hinterherkomme.

 

2. Nachdem der Black Friday nun hinter uns liegt: Ich für meinen Teil war zwar am Samstag einkaufen, aber habe nicht nach irgendwelchen Rabatten gesucht oder nur deswegen etwas gekauft, weil es angeblich billig ist; das wahre Schnäppchen lauerte in der Stadtbücherei auf mich: die Flohmarkausgabe eines 500-Seiten-Wälzers über AC/DC, zum Preis von 50 Cent. Bei mir sah der „Black Friday“ so aus, dass ich schwarz angezogen war.

 

3. Rami Malek hätte es nicht besser treffen können, als für die Rolle des Freddie Mercury besetzt zu werden, denn nach einer gewissen Zeit hatte ich nicht mehr dass Gefühl, dass ich einen Schauspieler auf der Leinwand sehe, sondern die Person, die er verkörpert. Das galt aber auch für die restlichen Musiker von Queen.

 

4. Mir war ja bis vor kurzem nicht klar, dass Eleanor Tomlinson und Aidan Turner bereits vor der BBC-Fernsehserie „Poldark“ zusammen vor der Kamera gestanden haben, nämlich in dem grandiosen Animationsfilm „Loving Vincent“. Da haben sie jedoch keine gemeinsamen Auftritte und auch sonst nichts miteinander zu tun. Das Lustige an diesem Lückentext ist, dass ich letzte Woche unter dem selben Punkt bereits viel über den Film „Loving Vincent“ geschrieben habe.

 

5. Die ein oder andere Filmbiografie von Bands oder Solomusikern hat mir ja bereits einige kurzweilige Stunden beschert, wobei auch ich mich in die Gruppe derer einreihen kann, die von „Bohemian Rhapsody“ vollends begeistert sind, auch wenn ich früher nie Queen-Fan war.

 

6. Wenn nächste Woche schon der 1. Advent ins Haus steht, merke ich, wie schnell das Jahr doch langsam zu Ende geht.

 

7. Zuletzt habe ich mir beim Lesen der AC/DC-Biografie überlegt, ich könnte ja im Internet mal nach weiteren Informationen über die Originalbesetzung stöbern, und das war keine schlechte Idee, weil ich auf diese Weise ein Blog entdeckt habe, auf dem man zu Musik, Film und anderen Themen viel Interessantes finden kann, u.a. auch einen Beitrag über die kroatische Band Gruhak, die richtig tolle Rock’n’Roll-Coverversionen im Repertoire hatte, wie z.B. „Love me two times“ von den Doors oder „Over the hills and far away“ von Led Zeppelin. Leider werde ich auch diese Gruppe nie live erleben können, weil ihr Sänger dieses Jahr im Alter von 40 Jahren gestorben ist.

Die 5 besten am Donnerstag : meine liebsten Musikfilme

I sing the body electric!

Nach Horror ist bei Goranas „5 Besten am Donnerstag“ ein musikalisches Thema an der Reihe: Die besten Musikfilme… und dazu gehören für mich auch Film-Musicals und Tanzfilme dazu, denn Tanz gibt es für mich nicht ohne Musik. Hier kommt meine Kombipackung in alphabetischer Reihenfolge:

 

Control : Biopic von Anton Corbijn über die Band Joy Division

Fame – der Weg zum Ruhm : Spielfilm von Alan Parker über Schüler einer New Yorker Schule für darstellende Künste

U2 – Rattle and Hum : Dokumentarfilm von Phil Joanou über die Joshua-Tree-Tour von U2

Walk the Line : Biopic von James Mangold über Johnny Cash

West Side Story : Tanzfilm, basierend auf dem gleichnamigen Musical von Leonard Bernstein

 

An sogenannten Honorable Mentions habe ich diesmal keinen Mangel: „Blues Brothers“, „Sweeney Todd – der teuflische Barbier aus der Fleet Street“, „Tina- What’s love got to do with it“, „Ray“ und „The Commitments“ sowie die Konzertfilme „Nights from the Alhambra“ (Loreena McKennitt, 2006 in der Alhambra) und „Live Baby Live“ (INXS, 1991 im Wembley-Stadion). Leider war ich noch nicht in „Bohemian Rhapsody“ – deswegen fehlt der Film auch in meinen Top Five.

Media Monday # 383

Heute das Wichtigste in Kürze – beim „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal

 

Media Monday # 383

 

1. Der Oktober neigt sich dem Ende und gleichsam naht der November. Ist der erst einmal gestartet rutscht der Rest wie geschnitten Brot.

 

2. Ich glaube ja nicht, dass ich es dieses Jahr noch schaffen werde irgendwas zu nähen.

 

3. Einen Saunabesuch habe ich mir hingegen fest vorgenommen und bin auch zuversichtlich, dass ich dazu im November komme.

 

4. Von all den Messen und Conventions, die es jährlich so gibt, interessiert mich im Moment nichts.

 

5. Herbstzeit ist ja auch gerne Grippe- oder allgemein Erkältungszeit. Beste Beschäftigung, wenn gesundheitlich angeschlagen, ist für mich ja immer noch mich auszuruhen und vom Bett aus fernzusehen oder im Bett Musik zu hören. Mit Serien bin ich im Moment gut versorgt.

 

6. Kommende Woche ist ja auch schon wieder (mindestens ein) Feiertag in Sicht. Wahrscheinlich werde ich den damit verbringen, zu arbeiten.

 

7. Zuletzt habe ich ein paar Tanzfilme geschaut, und das war eine willkommene Abwechslung, weil ich vorher mit „Broadchurch“ und „Ripper Street“ mehr auf der düsteren Schiene unterwegs gewesen bin.

Die besten am Donnerstag #110 : Die 5 besten Killer in Horrorfilmen

 

Killer Time! Nach Monstern und gruseligen Orten sind diesmal die Mörder aus Horrorfilmen dran – bei Goranas „Die fünf Besten am Donnerstag“ stelle ich meine Mörderparade vor:

 

Frank N. Furter aus The Rocky Horror Picture Show: Er erschlägt den armen, motorradfahrenden Eddie (dargestellt von Meatloaf).

 

Die Weeping Angels aus der Serie Doctor Who, in der extrem gruseligen Folge „Blink“: They are killing you with kindness. Diese Spezies kann ihre Opfer in die Vergangenheit zurückschicken. Die aus der Zeitspanne zwischen hier und damals gewonnene Energie ist ihre Nahrung. Laut dem Doktor sind sie die einzigen Psychopathen im Universum, die dich auf nette Weise töten („the only psychopaths in the universe to kill you nicely“). Sterben müssen wir alle eines Tages, aber doch bitte nicht so.

 

 

Freddy Krueger aus Nightmare on Elm Street: Nach „Don’t Blink“ (Doctor Who) heißt es jetzt „Don’t sleep“, denn wenn du schläfst, metzelt Dich Freddy im Traum. „Eins Zwei Drei, Freddy kommt vorbei“ – schon bei diesem Spruch bzw. Song bekomme ich Gänsehaut.

 

Der Tod selbst in Final Destination, Teil 1 bis 5: Nicht der Tod an sich ist für mich erwähnenswert, sondern seine ausgefallenen Methoden, Leute nach dem Dominoeffekt doch noch ins Jenseits zu holen, vor allem wenn diese glauben, sie könnten dem Tod ein Schnippchen schlagen. Da haben sie ihn aber kolossal unterschätzt.

 

Honorable Mentions: Graf Orlock (Nosferatu), Sadako (The Ring)… und weil ich hier schon einen Vampir aufgeführt habe, bleibe ich bei Mörder Nummer fünf auch gleich beim Vampirthema, denn das passt so herrlich zu Halloween und zum Horror-Oktober bzw. Horrorctober:

 

Vampir John Mitchell aus Being Human (UK Version) nebst Partner in Crime: Ein Vampir, der gegen seinen Blutdurst ankämpft, muss irgendwann seiner Sucht erliegen, und es kommt zum Box Tunnel Massaker: Im Box Tunnel von Bristol werden sämtliche Passagiere eines Zuges Opfer von John Mitchell und der Dame, mit der der in dieser Nacht unterwegs ist.

 

PS: Passenderweise ist dies die Ausgabe Nr. 110. Und wen ruft man mit der Nummer 110? Richtig: Im Notfall die Polizei, angesichts des Mörder-Themas ein interessanter Zufall. Ob die hier aber helfen können? Ich wage, es zu bewzeifeln,

Serienmittwoch bei Corly # 145: Serienlogo-Regenbogen

 

 

Nachdem ich heute und gestern stundenlang in Krankenhäusern warten musste und jetzt ziemlich erledigt bin, fällt mein Beitrag zur aktuellen Mitmachaufgabe bei corly knapp aus. Ein Regenbogen aus Serienlogos – here we go – von innen nach außen:

 

Rot : Torchwood =

 

Orange : Orange is the new black =

 

Gelb : Star Trek Voyager =

 

Grün : Breaking Bad =

 

Blau : White Collar =

 

Im Grunde ist der Regenbogen hier zu Ende, weil das folgende (Lila) eigentlich kein Serienlogo ist, sondern ein Screenshot vom Vorspann

 

Lila : Doctor Who =

 

Die besten am Donnerstag : 5 Orte des Grauens

 


Nachdem beim Horror-Donnerstag auf Goranas Blog die fünf besten Monster in Erscheinung treten durften, sind heute die besten Horrorfilm-Orte an der Reihe. Mir fallen da als erstes gruselige Häuser, Friedhöfe und dunkle Wälder ein, aber es gibt auch andere Orte, bei denen mir die Haare zu Berge stehen, wie z.B. die Kanalisation aus ES oder Hotel und Labyrinth aus The Shining.

Meine fünf persönlichen Orte des Grauens folgen nun hier; gruselige Häuser oder Kliniken habe ich bewusst weggelassen. Auch den berühmten Friedhof der Kuscheltiere oder die Arena aus „Tribute von Panem“.

 

5 Orte des Horrors

Das Geisterschiff aus Ghost Ship : Hier möchte ich nun wirklich keine Kreuzfahrt machen, denn auf einem Seelenverkäufer auf dem weiten Ozean dem Tod ausgeliefert zu sein, braucht wirklich kein Mensch. Die einen werden qualvoll vergiftet, der Rest von einem Stahlseil halbiert, und wer glaubte, dass er nochmal entkommen konnte, muss am Schluss auf gräßliche Weise den Löffel abgeben.

 

Der Brunnen aus The Ring : Nicht der Brunnen allein ist so furchteinflößend, sondern das, was aus ihm emporsteigt.

 

Die apokalyptische Unterwelt bzw. Hölle aus Hinter dem Horizont : Der Film mit Robin Williams ist zwar kein Horrorfilm und im Grunde ziemlich kitschig, aber schon alleine die Vorstellung, dass man selbst in einen wunderschönen Himmel kommt, während der geliebte Partner in der Unterwelt landet, die einem Gemälde von Breughel entstammen könnte, ist für mich schon Horror genug.

 

Das Würfellabyrinth aus The Cube: Welcome to paranoia. In diesem Würfel gegrillt, vergiftet, kleingewürfelt oder sonstwie ins Jenseits befördert zu werden, finde ich fast noch abartiger als das Haus aus SAW, in dem die Opfer absurde und nahezu unlösbare Aufgaben gestellt bekommen. Während bei SAW das Motiv des Täters klar ist, habe ich in diesem Fall bis zum Schluss gerätselt und war danach auch nicht schlauer als vorher.

 

Das Gassen- und Brückengewirr Venedigs in Wenn die Gondeln Trauer tragen : Was diese Irrfahrt durch Venedig so gruselig macht, ist die zwergenhafte Gestalt im roten Mantel, der der Restaurator John Baxter (Donald Sutherland) am Schluss zum Opfer fällt.

 

 

Media Monday # 381 : mit musikalischem Ausklang einer anstrengenden Woche und dem persönlichen Super-GAU

 

Den Abend bei einer DVD-Session mit einer Folge von „Orange is the new Black“ und dem Live-Mitschnitt eines Konzerts der Lieblingsband bei einem Glas Wein ausklingen lassen… klingt nach einem gelungenen Abschluss einer nicht so gelungenen Woche – wird aber um Punkt 18 Uhr unterbrochen mit dem Ausfüllen von sieben neuen Lückentexten der Aktion „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal

Dann noch kurz was essen gehen in meinem Stammlokal, die erste Folge der neuen Doctor-Who-Staffel mit Jodie Whittaker als neuem Doctor gucken, und dann den Konzertabend beenden, indem ich die „Live Baby Live“-DVD mit dem INXS-Konzert von Juli 1991 im Wembley-Stadion ab da weiterschaue, wo ich sie zuletzt angehalten habe:

Warum kann die TARDIS nicht auch mal bei mir landen, und ich steuere sie dann genau dort hin, mitten in die erste Reihe, um dieses Hammerkonzert live erleben zu können? – So, genug geträumt – hier kommen die sieben Lückentexte vom aktuellen Media Monday:

Media Monday # 381

 

1. Wenn ich schon den Ausruf „Waaas? Das kennst du nicht?“ höre, zucke ich zunächst innerlich mit den Schultern und denke mir „muss ich das kennen?“ – aber dann lasse ich Nachsicht walten, denn ich kenne und liebe dafür Dinge oder Personen, die anderen unbekannt sind. Nur zu gut kann ich es inzwischen nachfühlen, wenn mir andere das Objekt ihrer Begeisterung gerne nahebringen möchten – denn es geht mir ja teilweise ähnlich; nur habe ich oft Skrupel, zu oft über diese Leidenschaft zu berichten, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass endlose Lobeshymnen auf die Umwelt oft ermüdend wirken.

 

2. Was ich vor 2018 nicht für möglich gehalten hätte: dass ich einen ziemlich gravierenden Stilwechsel durchlaufen und meine Liebe zum Selbernähen wiederkommen würde, ich aber leider auch innerhalb von vier Wochen gleich zwei meiner geliebten Haustiere verlieren und sich mein musikalischer Horizont in Richtung anderer Arten des Metal erweitern würde. Mein Dank geht an die Bloggerin, durch die ich die schwedische Death-Metal-Band Arch Enemy entdeckt habe.

 

3. Dass die neue Staffel von Doctor Who jetzt auf einmal Sonntagabends zu einer krummen Uhrzeit (19: 55 Uhr) startet, zeugt nicht eben davon, dass sich die Verantwortlichen bei BBC1 wirklich Gedanken gemacht haben, denn sonst hätte man es beim Samstagabend belassen können. Da frage ich mich schon, welchen Stellenwert diese Kultserie generell noch hat und ob ich mir jetzt Sorgen machen muss, dass sich eine meiner Lieblingsserien auf dem absteigenden Ast befinden könnte?

 

4. Womit man mich mittlerweile echt jagen kann ist das x-te Angebot einer „neuen“ Best-of-oder Greatest-Hits-CD meiner Lieblingsband oder wenn mir wieder jemand Netflix & Co schmackhaft machen will. Sich auf ein Abo einzulassen, war gestern – heute gönne ich mir lieber eine Konzert-DVD oder kaufe mir die Staffel einer mir unbekannten Serie als Video-Download.

 

5. Lady Gaga ist mir erst mit „A Star is born“ so richtig ans Herz gewachsen, wobei meiner Meinung nach Bradley Cooper, von dem ich bisher noch gar nichts kannte, sie locker an die Wand gespielt hat. Deswegen hat mich sein Schicksal im Film auch so mitgenommen.

 

6. Wenn ich mal etwas überschüssige Zeit und Energie hätte, würde ich mit ein paar Freunden bei einem Pub-Quiz mitmachen – ein tolles Pub mit einer beeindruckenden Auswahl an Whiskys habe ich vor meinem Kinobesuch entdeckt.

 

7. Zuletzt habe ich eines meiner nun leeren Terrarien bei musikalischer Begleitung durch die LP zum Musical „Chess“ grundgereinigt, und das war nun endlich mal fällig , weil die Kleine, die dort einziehen soll, in ihrer alten Behausung inzwischen zu wenig Platz hat. Und weil mit Musik alles besser geht, habe ich mich für ein Werk entschieden, das ich schon länger nicht mehr gehört habe, aber das bei mir wieder Erinnerungen an unsere Klassenfahrt mit der Berufsschulklasse nach London geweckt hat. Dazu passt, dass am späten Abend Benny Andersson im ZDF bei der Sendung „Opus Klassik 2018“ für sein Piano-Album einen Preis für Klassik ohne Grenzen verliehen bekommen hat. Wirklich sehr schön.

Die besten am Donnerstag : MONSTER

 

Nach einer Reihe von Tagen persönlichen Horrors hatte ich heute morgen den absoluten Tiefpunkt und bei Gorana auf „die fünf Besten am Donnerstag“ zum Thema „Monster“ nur ein kurzes Brainstorming als Kommentar hinterlassen. Meine

 

5 Monster

 

waren:

1) Frankensteins Monster, 2) Chucky, die Mörderpuppe, 3) Clown Pennywise aus ES, 4) das fiese Monster Randall aus „Monster AG“ und 5) Godzilla.

 


 

Jetzt möchte ich meine Liste um ein paar andere Monster erweitern, die Reihenfolge dabei ist völlig willkürlich gewählt, weil ich Rangfolgen inzwischen gar nicht mehr mag.

1. Aus der amerikanischen Fernsehserie „The Munsters“, die mich sehr an die Addams Family erinnert, ist Familienvater Herman Munster das Monster, das mir nach dem Brainstorming eingefallen ist. Laut Wikipedia ähnelt er Frankensteins Monster und ist mit der aus Transsylvanien stammenden Lily Dracula-Munster verheiratet.

2. Der Dämon Vinz Clortho aus „Ghostbusters“, auch bekannt als der Schlüsselmeister von Gozer

vinz_clortho_the_keymaster

(Bildquelle: https://vignette.wikia.nocookie.net/villains/images/c/c4/Vinz_Clortho_the_Keymaster.jpg/revision/latest?cb=20141117201002)


 

3. Abaddon, der große Zerstörer, aus der Fernsehserie „Torchwood“

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(Bildquelle: https://vignette.wikia.nocookie.net/tardis/images/b/b3/Abaddon_Rampages.jpg)


 

4. Eva, das von Igor aus menschlichen Leichenteilen geschaffene Wesen aus dem Animationsfilm „Igor“ von 2008, das nach einer Gehirnwäsche Schauspielerin anstatt ein böses Monster werden möchte.

igor-2008-screen-shot-12

(Bildquelle: https://musingsfromus.com/wp-content/uploads/2011/02/Igor-2008-Screen-Shot-12.jpg)


 

5. Der Oogie Boogie Man aus „Nightmare before Christmas“, der so wahnsinnig böse ist und dem armen Santa Claus ans Leder will.

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(Bildquelle: https://pre00.deviantart.net/9ddc/th/pre/i/2015/306/6/5/a_gamblin__man__oogie_boogie_acrylic_painting__by_itsbirdyart-d9fcff7.png)


 

Das war meine überarbeitete Liste, mit mehr animierten Monstern als im Brainstorming.

Serienmittwoch bei Corly # 143: Lieblingsschauspieler bzw. -charaktere, männlich

 


Nachdem letzte Woche die Serienschauspieler an der Reihe waren, die wir für besonders talentiert halten, fragt Corly beim aktuellen Serienmittwoch nach unseren Top Ten der männlichen Lieblingsschauspieler/Lieblingscharaktere.


Da ich keinen lieber mag als den oder die anderen, gestaltet sich meine Reihenfolge nach dem Zufallsprinzip. Rein zufällig läuft an dem Abend, an dem ich die neue Aufgabe gefunden habe, auf ard one die letzte Staffel von Dr. Who mit Peter Capaldi als letztem männlichen Doktor – in der kommenden Staffelwird die Figur des Doktors von einer Frau gespielt. Gleich nach Doctor Who läuft zum x-ten Mal die Wiederholung der zehnteiligen Torchwood-Staffel „Miracle Day“. Und darum beginnen meine Top Ten mit…

 

Doctor Who …

und zwar David Tennant als Der zehnte Doktor.

 

Torchwood …

Kai Owen als Rhys Williams: Anscheinend hat der Teamchef Captain Jack Harkness (dargestellt von John Barrowman) die meisten Fans, aber den Freund und späteren Ehemann von Gwen Cooper, der Polizistin im Team Torchwood, finde ich viel interessanter und auch weitaus bodenständiger. Eben so ein netter, knuffiger Typ von nebenan.

 

The living and the dead …

Colin Morgan als Nathan Appleby: Diese britische Mystery-Serie habe ich beim Stöbern auf amazon entdeckt, und weil es sie günstig zu erwerben gab, habe ich gleich zugegriffen und die erste Folge gestern abend gesehen. Colin Morgan kannte ich bisher noch nicht, aber in seiner Rolle als Psychologe aus dem viktorianischen London, der mit seiner Frau auf die Farm seiner Familie zieht und dort mit übernatürlichen Ereignissen konfrontiert wird, hat er mir so gut gefallen, dass ich ihn spontan in meine Top Ten aufgenommen habe.

 

Being Human (UK) …

Aidan Turner als John Mitchell: Ja, hier muss ich mich mal als Fangirl outen. Seit ich ihn als Ross Poldark in der Neuverfilmung des Period Dramas „Poldark“ gesehen habe, war ich gespannt, was er sonst noch so drauf hat und bin auf die britische Mysteryserie „Being Human“ aufmerksam geworden, in der er einen Vampir spielt, der ein ganz normales, unauffälliges Leben führen möchte und dabei gegen seinen Blutdurst ankämpfen muss.

 

White Collar …

Matt Bomer als Neal Caffrey: Wenn alle Betrüger und Fälscher so unverschämt gut aussehen, intelligent sind und Stil, gepflegte Manieren und trockenen Humor mitbrächten… dann wäre ich gerne Komplizin oder FBI-Mitarbeiterin im gleichen Team. Diese Serie habe ich in der Stadtbücherei durch Zufall entdeckt und bin nicht nur wegen des attraktiven Hauptdarstellers auf dem DVD-Cover daran „klebengeblieben“; meine persönliche Entdeckung des Jahres 2018.

 

Downton Abbey …

Rob James-Collier als Thomas Barrow: Nach dem Ganoven, der eigentlich ein gutes Herz hat und im Team der „Guten“ mitspielt, jetzt mal ein richtig fieser Charakter. Obwohl er als sich ständig durchmogelnder Kammerdiener im Grunde nicht nur böse ist, sondern im Laufe der Handlung ein paar Charakterzüge entwickelt, die bei mir dazu geführt haben, dass ich zum Schluss richtig Mitleid bekommen habe.

 

Game of Thrones …

Peter Dinklage als Tyrion Lennister: Der Bruder von Cersei und Jaime Lennister ist nicht wegen der Optik meine Lieblingsfigur aus Game of Thrones, sondern weil er trotz allen Intrigierens im Grunde ein gutes Herz hat und da hilft, wo man es nicht erwartet.

 

Star Trek TNG …

Brent Spiner als Lieutenant Commander Data: Ohne den Androiden Data, der versucht, menschliches Verhalten zu verstehen, wäre „The next generation“ für mich nur halb so faszinierend.

 

Star Trek DS9 …

Andrew Robinson als Elim Garak: Der Cardassianer betreibt auf der Deep Space Nine zwar eine Schneiderei, hat aber eine dunkle Vergangenheit, die nach und nach enthüllt wird.

 


Wer mitgezählt hat, kommt auf neun Darsteller. Da mir aber noch haufenweise andere Serien einfallen, war es für mich sehr schwierig, mich auf einen zehnten Serienhelden zu konzentrieren.

Unter den sogenannten Honorable Mentions tummeln sich Jimmy Smits als Nero Padilla (Sons of Anarchy), Alex Høgh Andersen als Ivar der Knochenlose (Vikings) und Patrick Dempsey als Dr. Derek Shepherd (Grey’s Anatomy), aber da ich beim „Weltraumquiz“ fünf von sieben Fragen richtig beantwortet habe und mich jetzt „Astronaut auf Probe“ nennen darf, bleibe ich im Weltraum und beende meine Top Ten mit …


 

 

Star Trek Voyager …

Robert Picardo als Der Doktor: Kein Mensch und auch nicht besonders attraktiv, aber im Lauf der Handlung entwickelt das holografische Notfallprogramm ein eigenes Bewusstsein, was ihn für mich so interessant macht.


So, das war’s für diesmal… mal sehen, welche Seriendarsteller andere spitze finden.