Media Monday # 334


 

 

 

Schade, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist. Irgendwie habe ich in letzter Zeit immer stärker das Gefühl, dass so ein Wochenende viel zu kurz ist, um mich vernünftig zu erholen oder all das zu schaffen, was ich mir so vorgenommen habe. Vielleicht sollte ich mir fürs nächste Mal weniger vornehmen oder einen Saunatag einlegen – dabei habe ich mich bisher immer blendend entspannt.

Und auch wenn ich nicht alles geschafft habe – für eins ist immer Zeit: die sieben Lückentexte zum „Media Monday, die ich am Sonntagabend schon ausfülle, damit ich sie zeitnah und pünktlich am Montag in aller Frühe veröffentlichen kann:

Media Monday # 334

 

1. Im Allgemeinen sind es ja speziell Filme, die mich reizen, bei denen man jetzt nicht unbedingt einen sogenannten Blockbuster erwartet.

 

2. Aber das Schönste ist doch immer noch, wenn darin Personen mitspielen, die bisher immer ganz andere Rollen verkörpert haben.

 

3. Wohingegen ich es absolut nicht leiden kann, wenn Schauspieler auf einen einzigen Typ reduziert werden oder der Film auf Teufel komm raus auf eine Fortsetzung angelegt ist.

 

4. Bei Büchern oder auch Comics verhält es sich hingegen oft so, dass ich einer in sich schlüssigen Fortsetzung nicht abgeneigt bin. Heute habe ich damit begonnen, den Roman „Der Tod kommt nach Pemberley“ von P.D. James zu lesen. Eine interessante Idee, wie ich finde, eine Kriminalgeschichte in das Setting von „Stolz und Vorurteil“ einzubetten bzw. einen Kriminalroman in der von Jane Austen geschaffenen Welt anzusiedeln.

 

5. Blicke ich allerdings auf die zahllosen Serien-Enthusiasten dieser Tage, so muss ich erkennen, dass ich nur mit einem kleinen Teil der genannten Serien etwas anfangen kann.

 

6. Dann doch lieber noch einmal die alten Filme anschauen, die sich im Regal stapeln – wozu hat man denn sonst einen Festplattenrecorder?.

 

7. Zuletzt habe ich mir mal wieder einen alten Film zu Gemüte geführt, und das war Don Camillo und Peppone , weil hier noch immer der gleichnamige Roman herumliegt und ich spontan Lust auf den Film hatte.

 

 

 

 

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Die 5 besten am Donnerstag : Die fünf besten Kinderbücher


 

Bei den „5 besten am Donnerstag“ auf Goranas Blog habe ich ja schon lange nicht mehr mitgemacht, doch das heutige Thema kommt mir gerade recht, weil ich eins davon auf dem Stapel der Bücher liegen habe, die ich schon lange einmal lesen wollte; und ganz zufällig gehört es in die Kategorie

 

Die 5 besten Kinderbücher

 

aber als Kind habe ich es nie gelesen, dafür aber jede Menge anderer Bücher – aus unterschiedlichen Genres. Die typischen Kinderbücher waren eher seltener darunter zu finden; diese habe ich erst im Teenager- und Erwachsenenalter gelesen. Meine Top Five habe ich chronologisch geordnet (das älteste zuerst):

No. 1 – von 1844: „Der Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann

Ich wage zu behaupten, dass trotz der darin drastisch beschriebenen Folgen wie z.B. die abgeschnittenen Daumen oder das in Flammen stehende Paulinchen mit dem Feuerzeug, meine Kinderseele keinen Schaden erlitten hat. Einige Verse kann ich sogar jetzt noch rezitieren: „Was kann denn dieser Mohr dafür, dass er so weiß nicht ist wie ihr?“ (Die Geschichte von den schwarzen Buben), „Wo der Wind sie hingetragen, ja, das weiß kein Mensch zu sagen.“ (Die Geschichte vom fliegenden Robert) oder „Und die Mutter blicket stumm auf dem ganzen Tisch herum.“ (Der Zappelphilipp).

 

 

No. 2 – von 1865: „Alice im Wunderland“ von Lewis Caroll

Das Besondere an diesem wunderbaren Stück Nonsensliteratur, das Charles L. Dodgson für Alice Liddell geschrieben hat, sind die wunderbaren Illustrationen von John Tenniel.

 

No. 3 – von 1906/1907: „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ von Selma Lagerlöf

Für dieses Werk, das sie in der Absicht geschrieben hat, den schwedischen Schulkindern ein Lesebuch zu schaffen, wurde Selma Lagerlöf der Literaturnobelpreis verliehen, und es ist für mich eine wahre Schatzkiste voller Sagen und ausufernder Landschaftsbeschreibungen. Eine meiner Lieblingsstellen ist diese:

Eine große Schar Seehunde schwamm eilig auf die Insel zu, und als der Fischer merkte, dass die Seehunde an Land kriechen wollten, bückte er sich nach seinem Spieß, den er im Boot liegen hatte. Doch als er sich wieder aufrichtete, sah er keine Seehunde mehr; statt der Seehunde standen wunderschöne junge Mädchen am Strande, im grünen, lang nachschleppenden seidenen Gewändern, jede mit einer Perlenkrone auf dem Kopfe. Da wußte der Fischer, wen er vor sich hatte, nämlich die Meerweibchen, die auf den öden Schären weit draußen im Meere wohnten. Sie hatten ihre Seehundgewänder nur übergeworfen, um ans Land zu schwimmen, wo sie sich im Mondschein auf den grünen Inseln vergnügen wollten.“

Selkies kannte man also nicht nur in Schottland und Irland.

Themenwoche 09 Dunvegan Seal

No. 4 – von 1951: „Geli, die Fremde“ von Hans Erich Seuberlich

Eines meiner Lieblingsbücher ist diese rührende Geschichte um ein Mädchen, das zu Fuß aus Rumänien nach Österreich flieht und erst nach langer Zeit Freunde in ihrer neuen Heimat findet. Was mir an den Büchern von Herrn Seuberlich generell gefällt, ist, daß dem jugendlichen Publikum keine heile Welt vorgegaukelt wird.

 

 

No. 5 – von 1973: „Momo“ von Michael Ende

Die Geschichte von den grauen Herren, die den Menschen die Zeit und alles Lebenswerte stehlen, nachdem sie ihnen erfolgreich weisgemacht haben, wie sie jede Menge Zeit sparen können, wurde zwar auch verfilmt, aber den Film habe ich nie gesehen. Besonders faszinierend finde ich die Schildkröte Kassiopeia, die Momo immer gerade dahin lotst, wo die Grauen Herren nicht sind. Zwar hatte ich Mühe, mich zwischen „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“ zu entscheiden, weil ich beide sehr mag. Da aber vermutlich die meisten auf „Die unendliche Geschichte“ kommen, wollte ich den Focus mal auf ein anderes Buch von Herrn Ende lenken.

Und damit bin ich auch schon wieder am Ende mit meiner Aufstellung. Hat Spaß gemacht.

Media Monday # 333 : die „only-half-so-evil“-Spezialausgabe

 

The number of the beast“ ist ein bekannter Titel von Iron Maiden, der auf keinem Konzert fehlen darf. 666 ist das Doppelte von 333, und darum ist mir auf dem Wave-Gotik-Treffen vor ein paar Jahren in Leipzig das ein oder andere T-Shirt mit dem Aufdruck „333 Half Evil“ begegnet. Warum diese Anekdote? Weil es heute die 333. Ausgabe des Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal gibt. Here we go:

 

Media Monday # 333

 

1. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und es draußen zusehends ungemütlicher wird bin ich froh, dass ich es noch rechtzeitig geschafft habe, neue Thermostate an allen unseren Heizkörpern zu installieren; nichts ist unangenehmer als gefühlte 30°C in der Küche, während im Wohnzimmer knackige 17°C herrschen. Mit kalten Fingern zu stricken, ist nun auch nicht wirklich der Burner, und jetzt, da ich den Fehler behoben habe, kann ich die langen Abende entspannter genießen.

2. Der Donnerstagabend bei RTL 2 bedient ja wirklich so ziemlich jedes Klischee, das man sich von gewissen Gesellschaftsschichten und Menschentypen so vorstellen kann. Wenn aber „Goldfinger“ grüßen lässt und Leute vor dem Fotoshooting Horrorstorys erzählt bekommen wie die, dass man erstickt, wenn man den ganzen Körper mit Goldfarbe eingepinselt bekommt, und diese Leute dann innerlich tausend Tode sterben, dann hört der Spaß auf.

3. Dieser Hype um das staffelweise „Verschlingen“ von Serien, auch als Binge Watching bekannt ist für mich nicht nachvollziehbar, weil ich mir – ganz altmodisch – maximal zwei Folgen hintereinander ansehe. Dann habe ich auch viel länger etwas davon und kann mich auf die nächste Session mit Doppel- oder Einzelfogen freuen.

4. „Im Jenseits ist die Hölle los“ von Arto Paasilinna ist in meinen Augen so erfrischend anders, da hier mal die Sicht auf die Welt von einem Helden präsentiert wird, der durch einen Unfall ins Jenseits expediert wird und nun alle Zeit der Welt hat, die Leserschaft an seinen skurrilen Beobachtungen teilhaben zu lassen. Ich mag ja solche Bücher mit schwarzem Humor, weshalb ich mir dann auch sofort ein weiteres Buch von ihm mit dem Titel „Der wunderbare Massenselbstmord“ geholt habe; entgegen des schwer morbiden Titels geht es darin jedoch sehr lebensfroh zu. Neugierig bin ich auch noch auf „Ein Bär im Betstuhl“ – da klingt schon allein der Titel so skurril.

5. Ich glaube ja nicht, dass ich mich noch einmal für die Romane von Stephen King werde erwärmen können, denn diesen ausschmückenden Schreibstil mit den vielen Vergleichen, die er ständig anbringt, mag ich inzwischen gar nicht mehr.

6. Der Animationsfilm „Hotel Transsylvanien“ ist so abgedreht, dass ich mich ganz köstlich amüsiert habe und Lust bekommen habe, mir auch den zweiten Teil anzuschauen.

7. Zuletzt habe ich unser Spülbecken mal wieder sehr gründlich mit Metallwaschpaste bearbeitet, und das war die Generalprobe für das Reinigen der Stolpersteine in der Nachbarstraße, weil ich erst kürzlich jemandem einen Tip gegeben habe, wie man diesen Steinen zu neuem Glanz verhelfen kann, aber selbst nicht dazu gekommen bin – dank dieses gruseligen Wetters.

 

 

 

Media Monday # 332 : MAK-Sonderedition

 


Am 5. November wird in ganz Großbritannien der Guy-Fawkes-Day mit Feuerwerk zelebriert. In Frankfurt/M. wurde gestern die Jil-Sander-Ausstellung eröffnet, die ich mir zusammen mit drei Bloggerinnen angesehen habe; die Idee dazu kam von nordendnaht, der ich an dieser Stelle noch einmal für diese hervorragende Idee danken möchte. Die Ausstellung ist nämlich wirklich sehr sehenswert, auch wenn ich keine Fotos von den Exponaten veröffentlichen darf. Da hilft nur eins: Nochmal hingehen. Bis zum 6. Mai 2018 ist ja noch Zeit dazu.

Auf spiegel.de wird die Schau als ein „Kaleidoskop aus Videoschnipseln, Fotos, Modellen und Versatzstücken“ bezeichnet, obwohl ich an Stelle von „Kaleidoskop“ noch das Wort „Feuerwerk“ im Gedächtnis habe. Es sei denn, ich habe mich verlesen, oder der Beitrag stand woanders, und ich kann ihn einfach nicht mehr wiederfinden.

Was ich jeden Sonntag aber mit Garantie wiederfinde, ist der Fragebogen zum Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal, bei dem ich immer wieder von den sieben Lückentexten zum Ausfüllen überrascht werde.

Media Monday # 332

 

1. Normalerweise kann ich dem Thema/Genre Science Fiction, Zeitreisen oder optische Täuschungen ja immer etwas abgewinnen, nur bei „Inception“ am Samstagabend bin ich stellenweise gar nicht mehr mitgekommen. Dennoch fand ich das in einer kurzen Szene angeschnittene Phänomen der unmöglichen Figur namens Penrose-Treppe so faszinierend, dass ich nach dem Film noch lange nach solchen Figuren gesucht und mir das Hirn zergrübelt habe, ob man eine solche Figur in der Realität nicht vielleicht doch nachbauen könnte. In der Jil-Sander-Ausstellung am folgenden Tag bin ich dann auch nochmal auf Treppen gestoßen, die mich ganz stark an diesen Film erinnert haben.

2. „Die Welle“ ist wirklich so ein Film/Buch, den/das jede/r mal gesehen/gelesen haben sollte, schließlich wirden die Vorauassetzungen für eine Diktatur von den Schülern im Autokratiekurs so beschrieben, dass ich unsere momentane Situation wiedererkannt habe. Leider hat mein Recorder die Aufnahme in der Mitte abgebrochen, aber da ich sowohl den Original-Film als auch das Buch kenne, musste ich nachlesen, wie die deutsche Version ausgeht.

3. Nach dem horrorfilmlastigen Oktober freue ich mich nun im November auf eine Reise in die Vergangenheit mit der neuen Staffel von „Outlander“ (auch wenn ich im Oktober gar keine Horrorfilme gesehen habe) und auf das Zola-Jesus-Konzert am Monatsende in Frankfurt am Main.

4. Outlander habe ich als Serie ja voll für mich entdeckt, schließlich geht’s um Zeitreisen, und dann spielt es auch noch in Schottland vor ein paar Jahrhunderten. Na, wenn das nichts ist…

5. Indie-Filme – oder auch Indie-Bücher – habe ich mir vorwiegend in den 80er Jahren zu Gemüte geführt.

6. Würde man mich zu einer gepflegten Brett- und/oder Kartenspiel-Partie überreden wollen, wäre ich nicht abgeneigt.

7. Zuletzt habe ich das Museum für angewandte Kunst in Frankfurt besucht, und das war der perfekte Zeitpunkt, weil die Exponate richtig toll sind und Farbe in den tristen, grauen Tag gebracht haben. Und eventuell folgt demnächst ein weiterer Besuch mit ausführlicherem Bericht als den paar Zeilen zu Beginn dieses Beitrags.

Media Monday # 331 : der Herbst schenkt uns eine Stunde mehr …

 

 

und ich hab‘ nichts davon gemerkt, weil ich sonntags meistens gegen acht Uhr wach werde – egal, ob es Sommerzeit oder Normalzeit ist. Wahrscheinlich habe ich trotzdem etwas davon gehabt, auch wenn es jetzt blöderweise so früh dunkel ist und morgens früher hell (* gnarf *).

Und auf das bevorstehende Halloween habe ich dieses Jahr so überhaupt keine Lust; viel spannender finde ich Action, gepaart mit History, und deswegen habe ich am Wochenende die vierte Staffel von „Vikings“ zu Ende gesehen, während ich nebenbei an meinem Pullover weitergestrickt habe. Was übrigens die einzige kreative Textilarbeit an diesem Wochenende war. Aber der neuerstandene Jersey zum Nähen eines asymmetrischen Schlauchkleids wartet schon.

Lieber habe ich den Kandidaten des „Großen Backens“ beim Anfertigen von „Mirror-Glaze-Cakes“ zugeschaut – das letzte Mal, das ich so einen Kuchen mit spiegelnder Oberfläche gesehen habe, war bei Star Trek, als Quark einen lila spacigen Geburstagskuchen in den Händen hielt.

So einen Kuchen hätte ich auch gerne. Noch viel lieber mag ich den ab 18 Uhr veröffentlichten „Media Monday“ mit sieben Lückentexten zum Ausfüllen auf Wulfs Blog „medienjournal – hier mit der 331. Ausgabe:

 

Media Monday # 331

 

1. Am vergangenen Wochenende war wieder die Messe SPIEL in Essen und ich habe mich dafür nicht interessiert.

2. Um aber gleich beim Thema Spiele jedweder Art zu bleiben, liebe ich Spiele im Stil von „Der Herr der Ringe – die Gefährten“, „Die Siedler von Catan“ oder „Die Säulen der Erde“.

3. Der Horroctober neigt sich mal wieder dem Ende und ich hatte auf Horror so überhaupt keine Lust; wenn schon Gemetzel, dann doch lieber Kampfszenen mit Schwert, Pfeil und Bogen, Streitaxt oder Armburst, z.B. bei „Vikings“ oder demnächst bei „Outlander“ – oder den Märchenmond-Romanen von Wolfgang und Heike Hohlbein.

4. Wovor es mich persönlich ja immer sehr gruselt ist das ganze Gedöns, das Jahr für Jahr um Weihnachten und um Geburtstage veranstaltet wird. Erschwerend für mich kommt noch hinzu, dass mein Geburtstag, der dieses Jahr ein runder sein wird und den ich ohnehin nicht feiern möchte, direkt nach Weihnachten ist. Komischerweise habe ich auf Silvesterfeiern viel mehr Lust.

5. Halloween – oder in diesem Jahr der zusätzliche Feiertag – ist für mich ein Arbeitstag, so wie letztes Jahr auch.

6. „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ von Ray Bradbury ist ja noch immer eine der schaurigsten Lektüren, weil die ganze Szenerie von dem gruseligen Jahrmarkt und der Gedanke an ein Karussell, das das Alter eines Menschens verändern kann, und der Preis, den man dafür zahlt, schon Horror für mich genug ist.

7. Zuletzt habe ich mir beim samstäglichen Einkauf ein Buch vom Bestsellerstapel ausgesucht und das war „Besser als Busfahren“ von Renate Bergmann, was insofern komisch ist, weil der Autor, der sich hinter dem Pseudonym Renate Bergmann verbirgt, seine 82jährige Heldin, die Online-Omi ablegen lässt und auf eine Kreuzfahrt durchs Mittelmeer schickt. Dabei interessieren mich Kreuzfahrten eher weniger.

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Serienmittwoch #94 : Alte Serien – neue Serien


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Bei der 94. Ausgabe des Serienmittwochs lautet Corlys Frage:

Alte Serien feat. neue Serien. Welche Serien findet ihr besser. Die Serien von früher oder die Serien, die ihr heute guckt?

Wenn ich so darüber nachdenke, welche Serien ich früher so gesehen habe, so waren unterschiedliche Genres dabei, u.a.


1) Serien, in denen fleißig intrigiert wurde: „Dallas“, „Denver Clan“ oder „Falcon Crest“,

2) historische Serien (heute „Period Dramas“): „Die Camerons“, „Poldark“, „Die Onedin Linie“

3) Krimiserien: „Mord ist ihr Hobby“, „Quincy“, „Alfred Hitchcock präsentiert“ oder Serien, in der Agatha Christies Miss Marple ermitteln durfte („Die Tote in der Bibliothek“, „Detektei Blunt“).


 

Natürlich gab es noch viel mehr, aber ich beschränke meine Auswahl mal auf drei Richtungen, die genug Stoff zum Vergleichen liefern.

 


1) Intrigen vom Allerfeinsten bieten „Desperate Housewives“ oder „Devious Maids“

2) Period Dramas: „Call the Midwife“, „Downton Abbey“ oder die Neuauflage von „Poldark“

3) Krimiserien: „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“, „Body of Proof“, oder „Cold Case“


 

Spannend finde ich sie alle, und trotzdem gefällt mir an einigen neue Serien besser, wie sie gefilmt oder erzählt werden oder oft auch sogar wegen der Kostüme. Und wenn ich mich recht entsinne, gab es früher viel weniger Serien, die ein Mix aus mehreren Genres sind, z.B. „Mystery meets Crime“

Sleepy Hollow“ (Ichabod Crane erwacht Jahrhunderte später im Jahr 2013 und versucht, dem Geheimnis von Sleepy Hollow auf die Spur zu kommen      —     Elementary“ (Sherlock-Holmes-Charaktere verstärken das NYPD)     —     iZombie“ (weiblicher Zombie klärt als Gerichtsmedizinerin Verbrechen auf).

Natürlich könnte ich noch stundenlang darüber sinnieren, in wieweit man die alten Star-Trek-Geschichten der Enterprise (Captain Kirk und Mr. Spock) aus den 60er Jahren mit den neuen Stories um Jean-Luc Picard oder Captain Janeway noch vergleichen kann – oder an der Stelle auch gleich mit Dr. Who weiterzumachen. Aber auch hier halte ich Vergleiche für sinnlos, da sich die letzten beiden Serien stetig weiterentwickeln.

Trotzdem war’s mal wieder nett, sich an alte Zeiten zu erinnern.

Media Monday # 329

 

Sänk ju for träwelling wis deutsche bahn“ von den Wise Guys ist mir nach meiner erstklassigen Fahrt mit der Deutschen Bahn nach Würzburg und wieder zurück eingefallen.

Was auch immer da los war – erst stimmte die Wagenreihung nicht, und ich durfte von A nach C pilgern, dann war das Bordbistro ausgefallen, und es gab Kaffee im undichten Pappbecher. Aber der wurde mir wenigstens an den Platz gebracht. Das sonntägliche Highlight aber war der Notarzteinsatz im Zug, der dazu führte, dass der Zug erst über eine halbe Stunde später in Frankfurt ankam. Aber da war’s mir dann auch schon wieder egal. Manche Wochenenden haben es eben in sich, und im Grunde hatte ich viel Spaß in Würzburg beim Nähen und Sightseeing. Schönes Wetter inclusive und ein paar wunderbare Begegnungen. Da weiß ich schon, warum ich mich jedes Jahr wieder auf diese Veranstaltung freue.

Gefreut habe ich mich auf der ermüdenden Heimfahrt auch auf den neuesten Media Monday mit sieben Lückentexten auf dem Blog „medienjournal“ – und so sieht’s aus:

 

Media Monday #329

 

1. Die lang erwartete Fortsetzung von „Blade Runner“ wird komplett an mir vorbeigehen, denn ich kenne den Originalfilm von 1982 nicht.

2. Am 30. September habe ich an einem Whiskytasting für Anfänger teilgenommen, obwohl ich ja nicht mehr zum ersten Mal schottischen Whisky trinke. Das aber ging ja in eine völlig andere Richtung als zunächst gedacht, schließlich wurden nicht nur Single Malts verkostet, sondern auch einer aus Finnland, und ein Blend aus sechs verschiedenen Destillerien mit einer erstklassigen Produktpalette.

3. Um schon mal eine kurze Prognose zu wagen, war 2017 für mich trotzdem das Whiskytasting Ende September das bisherige Highlight, denn so bin ich in den Genuß von Single Malts gekommen, die ich noch nicht kannte.

4. Wenn Sie jetzt aus meinem Lieblingsfilm auch noch eine Serie machen, werde ich die Zeit anderweitig nutzen, denn die Enttäuschung möchte ich mir nicht geben.

5. Analog zur Buchmesse in Frankfurt würde ich mir ja wünschen, dass solche Veranstaltungen wie „StadtLesen“ in Offenbach auch mal zu einer Zeit stattfinden, wo ich nicht arbeiten muss.

6. Crowdfunding-Aktionen für brauchbare und sinnvolle Erfindungen müsste ich mal näher verfolgen; bisher habe ich mich mit dem Thema schlechthin noch nicht genügend beschäftigt.

7. Zuletzt habe ich in Würzburg mit vielen anderen Frauen zusammen genäht, und das war wie schon bei den letzten Malen einfach wunderbar und inspirierend zugleich, weil ich so nicht nur neue Ideen für kommende Projekte bekommen habe sondern auch den Entschluss gefasst habe, die unvollendeten Kleidungsstücke endlich fertigzustellen.

Die fünf besten am Donnerstag : Horror pur

 

Heute werden von Gorana die fünf besten Horrorfilme gesucht – und da helfe ich gerne mit bei dieser Suche, denn bald schon steht Halloween vor der Tür. Wobei… was heißt bald? Morgen ist Freitag der 13. – das ist für viele schon Horror genug. Ha ha ha.

 

Nun denn – hier kommen meine 5 Horrorfilme:

Nosferatu: Schon allein, wie Max Schreck in diesem Schwarzweißfilm aus den 20er Jahren die Treppe hinaufschleicht, ist besonders dann extrem gruselig, wenn das richtige Orchester den Stummfilm untermalt. Ich hatte dieses Vergnügen in einer Aufführung im Theater.

Triangle – die Angst kommt in Wellen: Hier kommt der Horror in Form einer Zeitschleife, und die Art, wie dieses Sich-Multiplizieren verfilmt wurde, trieb mir im Nachtprogramm den Angstschweiß auf die Stirn.

Sleepy Hollow: Wehe, wenn der kopflose Reiter kommt, der unweit des Nests Sleepy Hollow sein Unwesen treibt. Habe ich schon erwähnt, dass ich ohne Christopher Walken den Film als unvollständig empfunden hätte?

The Ring: Auch wenn ich jetzt Unverständnis ernte, so hat bei mir das amerikanische Remake im Vergleich zum japanischen Original besser abgeschnitten – ob es an der hypnotischen Stimmung mancher Szenen, wie z.B. dem „brennenden“ Baum, lag?

Ghost Ship von 2002: Als ich die Anfangssequenz mit dem Massensterben auf dem Kreuzfahrtschiff sah, hatte ich noch keine Ahnung, was noch alles auf mich zukommen würde. Hier bekommt das Wort „Seelenverkäufer“ eine ganz neue Bedeutung.

 

Nicht alle Horrorfilme müssen blutig sein, damit ich mich ordentlich fürchten kann – im Gegenteil: Wenn’s zu blutig wird, fange ich an, mich zu ekeln… nicht das, was ich erwarte – aber bei den fünf von mir ausgewählten Filmen hält sich das Schlachten in Grenzen.

Media Monday # 328 : literarisches


 

 

In der Wochenendausgabe unserer Zeitung habe ich einen interessanten Artikel über eine Schulaufführung gelesen. Es geht um das Musical „Das mechanische Herz“. Warum genau ich an diesem Artikel hängengeblieben bin, weiß ich zwar nicht, aber bei den Worten „Seit April haben die Schüler unter Anleitung von Regisseurin Sonja Kraushofer ihren Auftritt vorbereitet“ stutzte ich. Moment mal: Sonja Kraushofer? Ich kannte die Wiener Künstlerin bisher nur als Sängerin der Bands L’Ame Immortelle und Persephone. Der restliche Text des Artikels, in dem über das Bühnenbild in Steampunk-Optik und die Musik mit in die Handlung eingewobenen Pop-Songs wie „Tainted Love“, „Creep“ oder „Sweet Dreams“ berichtet wird, wies für mein Empfinden stark darauf hin. Ein weiterer, bereits sieben Jahre alter Artikel, der sich mit einer Musicalaufführung derselben Schule beschäftigt, gab mir dann die letzte Gewissheit (zumal sie mir vor ein paar Wochen erst morgens auf dem Weg zur Bahn über den Weg gelaufen war).

Wie schön, dass sich so das Sprichwort „Wie klein die Welt doch ist“ wieder einmal bewahrheitet hat. Umso größer ist die Medienwelt, um die sich der Montagsfragebogen auf Wulfs Blog medienjournal mit sieben Lückentexten dreht. Und wie immer gibt es meine fettgedruckten Antworten in bunt:

Media Monday #328

1. Wenn dieser Tage die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Pforten öffnet hoffe ich auf einigermaßen schönes Wetter, damit das Stöbern bei den antiquarischen Büchern, draußen im Freien, angenehmer wird. Und vielleicht verbringe ich meine Mittagspause draußen zum Stöbern.

2. Das Schöne am Lesen ist ja dass ich in fremden Welten versinken oder mich auf unterhaltsame Weise bilden kann, vorausgesetzt, der Text ist nicht allzu seicht.

3. Agatha Christie ist wohl definitiv eine/r meiner LieblingsautorInnen, allein weil schon allein die Stimmung in ihren Krimis so richtig nach meinem Geschmack ist.

 

4. Eine Buchreihe, der ich gerne eine Chance geben würde wäre z.B. die der Scheibenwelt-Romane; allein die Anzahl der veröffentlichten Bücher hat mich bisher davon abgehalten.

 

5. „Lügenlandschaft“ könnte ich mir ja ziemlich gut als Verfilmung vorstellen, aber wenn, dann bitte nicht im Stil von „Sakrileg“ oder „Das Vermächtnis der Tempelritter“.

6. Ein regelrecht bewegendes Buch ist für mich „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay – einem Buch voller Geschichten, Sagen der klassischen Antike, Märchen aus aller Welt u.s.w. u.s.f. , in dem ich immer wieder gerne blättere, weil es zum Nachdenken anregt.

 

7. Zuletzt habe ich mit dem Stricken eines Pullovers in vier Farben begonnen, und das war ziemlich nervenaufreibend, weil ich dazu fünf Anläufe gebraucht habe. Beim ersten Versuch sind mir die Maschen von der Nadel gerutscht, und ich konnte sie nicht mehr einfangen. Danach haben sich Fehler im Muster eingeschlichen, und beim dritten Mal habe ich mich verzählt. Die Krönung der Fehlerproduktion jedoch war Versuch Nummer vier: nachdem der Pullover bereits ein gutes Stück gewachsen war, musste ich feststellen, dass ich einen in sich verdrehten Loop auf der Nadel hatte – sozusagen ein gestricktes Möbiusband. Jetzt aber passt alles, und ich hoffe, dass jetzt keine Probleme mehr auftauchen.

Media Monday # 327

 

 

Ein wechselhaftes Wochenende war das. Beendete der neblige, verhangende und von Gewitter und Starkregen gekrönte Samstag den September, so versprach der Sonntag einen sogenannten Goldenen Oktober. Ein toller Tag. Von Katerstimmung keine Spur – und diesmal war ich am Sonntagabend beim Ausfüllen der sieben Lückentexte auf Wulfs Blog medienjournal mit Fragen nicht so erledigt wie sonst auch. Und diesmal konnte ich die Texte auch mit dem verbinden, mit dem ich mich aktuell beschäftige.

Hier geht es nun auch schon los:

 

Media Monday #327

 

1. An welchem Ort aus Film/Buch/Serie/etc. – fiktiv oder echt – würdest du gern mal einen Tag verbringen wollen? – Zur Zeit lese ich „Märchenmond“ von Wolfgang und Heike Hohlbein und fühle mich an der Stelle, an der ich gerade bin, an Phantásien in der Unendlichen Geschichte erinnert. Ich glaube, ich würde gerne einen Tag in dem Phantásien verbringen, in das Bastian Balthasar Bux gezogen wird, nach dem er der Kindlichen Kaiserin den neuen Namen Mondenkind gegeben hat.

2. Wenn ich an all die Sitcoms und dergleichen denke, ist mir die Clique aus Charmed – Zauberhafte Hexen mit Abstand am sympathischsten, schließlich halten die drei Frauen zusammen wie Pech und Schwefel und halten zusammen, komme was wolle. Obwohl das strenggenommen, gar keine Clique ist, sondern eine Lebensgemeinschaft, und die Serie ist auch keine Sitcom; aber da ich keine Sitcoms schaue, musste ich auf eine Serie zurückgreifen, die ich früher immer gerne geschaut habe. —-> Halt! Stop! Stimmt nicht. Jetzt fällt mir im Nachhinein doch noch eine Sitcom ein: The IT Crowd. Und das sind echte Computer-Nerds aus der IT-Abteilung im Keller eines britischen Unternehmens, von dem niemand weiß, was dort produziert wird. Doch, diese Mini-Clique mag ich am liebsten, wenn ich sie mit The Big Bang Theory o.ä. vergleiche. Aber wahrscheinlich habe ich das noch nicht oft genug gesehen, um mich auf Anhieb daran erinnern zu können.

3. Die Serie „Indischer Sommer“ hätte echt interessant werden können, aber nach zwei Staffeln war mit der fürs Britische Fernsehen produzierte Serie, die im Indien der 30er Jahre spielt, auch schon wieder Schluss, und ich habe bisher nur die erste Staffel käuflich erwerben können. Serien, die abrupt enden, stellen für mich eine Enttäuschung dar.

4. Der Hype um die Figur der/des Indiana Jones wird sich mir wohl nie erschließen, denn ich bin überhaupt kein Fan von solchen Abenteuerspektakeln.

5. Joan Hickson ist mit eine der besten Verkörperungen der Figur der/des Miss Marple – jedenfalls für mich, was öfters Unverständnis anderer auslöst , denn sie kommt der in den Romanen beschriebenen Figur optisch am nahesten, und sie tritt auch nicht so forsch auf wie Margaret Rutherford, obwohl ich diese Dame in den vier Miss-Marple-Filmen geradezu liebe.

6. Zu einem Klischee-Bösewicht gehört es ja anscheinend immer dazu, dass er fies und dreckig lacht, bevor er am Schluss über einen dämlichen Fehler stolpert und dadurch zu Fall kommt.

7. Zuletzt habe ich damit angefangen, meine Wochenendhütte winterfest zu machen und zu Hause Obst abzuernten, und das war weniger ätzend als befürchtet , weil es warm und sonnig war und ich auch Zeit gefunden habe, auf Fotosafari zu gehen.