30-Days Film Challenge – Day 20 : a film that changed your life

 

 

Kann ein Film wirklich lebensverändernd sein? Ich wette, die meisten würden das verneinen.

 

Day 20 : a film that changed your life

 

Aber es gibt tatsächlich einen Film, der mich zum Nachdenken darüber gebracht hat, dass es Träume gibt, mit deren Verwirklichung besser nicht zu lange wartet: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) mit Morgan Freeman und Jack Nicholson (https://i.pinimg.com/474x/03/99/6f/03996f76f072798c3cdd7ba196c7dec6.jpg).

 

 

Danach habe ich selbst meine persönliche „Löffel-Liste“ geschrieben. Die würde bei mir heute allerdings ganz anders aussehen als damals. Das Leben dauert schließlich nicht ewig, und wer weiß, was im nächsten Jahr ist – genau das war mein Gedanke, als ich letztes Jahr spontan beschloss, nach Kanada zu reisen, und als hätte ich es geahnt, geht dieses Jahr in dieser Beziehung für mich nichts mehr.

Ein Lied, das sich mit diesem Thema beschäftigt, ist „Kein Zurück“ von Wolfsheim, das mir bei diesem Film als erstes eingefallen ist. Ein Thema, das im letzten August zum Zentrum des Gesprächs wurde, das sich in Montréal am späten Abend an der Hotelbar zwischen mir und einer Kanadierin aus Alberta entwickelt hat. Lebe jetzt und nicht irgendwann. Denn irgendwann ist selbst der größte Traum zu lange her. Meinen habe ich noch gerade rechtzeitig verwirklicht.

30-Days Film Challenge – Day 19 : a film made by your favourite director

 

 

Zu behaupten, dass ich keinen Lieblingsregisseur habe, wäre gelogen. Ich liebe die Filme von Tim Burton. Die sind so herrlich schräg und morbide und gleichzeitig liebenswert.

 

Day 19 : a film made by your favourite director

 

Meistens spielen dort Johnny Depp und Helena Bonham Carter mit, frei nach dem Motto „Never change a winning team“. Wie gut, dass nicht nach dem Lieblingsfilm gefragt wurde, denn da käme ich echt in die Bredouille, da ich fast alle gut finde, die ich bisher von ihm gesehen habe. Damit aber bei dieser Challenge die Animationsfilme nicht zu kurz kommen und diese Kategorie nicht zu disneylasting wird, macht bei mir heute Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leichedas Rennen.

 

 

Bestimmt habe ich den an einer anderen Stelle schon mal vorgestellt, aber für ihn kann ich mich noch mehr begeistern als für „Nightmare before Christmas“, bei dem mich die Musik nicht hundertprozentig überzeugen konnte (https://i.pinimg.com/474x/59/17/dd/5917dd251223ba94f46d2e2f64c2d00f.jpg).

Den niedlichen Figuren in Corpse Bride haben u.a. Johnny Depp und Helena Bonham Carter ihre Stimmen verliehen (wer auch sonst)… noch eines der Musicals, die mich immer wieder vor den Bildschirm locken, denn im Jenseits geht’s hoch her. Und der kleine Hund mit der leuchtend roten Nase ist so süß, dafür lasse ich jedes Katzenvideo sausen.

 

30-Days Film Challenge – Day 18 : a film that stars your favourite actor/actress

 

 

Die Liste der Schauspieler und -schauspielerinnen ist lang. Gut, dass mir gerade noch mein letzter Kinobesuch eingefallen ist, der gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt:

 

Day 18 : a film that stars your favourite actor/actress

 

Hier spielen nicht nur Michelle Dockery (Downton Abbey) und Charlie Hunnam (Sons of Anarchy) mit, sondern auch Hugh Grant und Colin Farrell, die beide zu meinen Lieblingsschauspielern zählen.

 

 

Und ausgerechnet der letzte spielte für meine Begriffe in der Gangsterkomödie The Gentlemen von Guy Ritchie den männlichen Hauptdarsteller Matthew McConaughey glatt an die Wand (https://i.pinimg.com/474x/0f/d5/ec/0fd5ec0f3fd81d7f51dc9ad946121f1f.jpg), was zwar auch nicht weiter schwierig ist, aber er toppt auch den Rest um Längen.

Als Boxtrainer in absolut grässlichem Trainingsoutfit fand ich Colin Farrell so dermaßen schräg, dass ich mich im Nachhinein wundere, dass mir nicht er als Kandidat für die besten Filmkostüme eingefallen ist. Mr. Farrell sollte sich öfters mal auf Komödien verlegen, denn auch in Fright Night fand ich ihn als durch die üblichen Mätzchen nur schwer zu beeindruckenden Vampir sehr unterhaltsam.

30-Days Film Challenge – Day 17 : favourite film sequel

 

 

Heiterer wird’s in den nächsten Tagen nicht. Aber wie sagten Monty Python’s in ihrem Flying Circus so schön? And now for something completely different.

 

Day 17 : favourite film sequel

 

Nach der melancholischen Grundstimmung des 17. Juni gestern, der übrigens als „Tag der Deutschen Einheit“ für viele Jahre Nationalfeiertag in der Bundesrepublik Deutschland gewesen ist, geht es mit einer Filmreihe weiter, die zu diesem Tag auch wunderbar gepasst hätte. Arbeiteraufstände in der ehemaligen DDR?

 

 

Zu Aufständen kommt es auch in der aus vier Teilen bestehenden Trilogie Die Tribute von Panem – der dritte Band der Buchreihe wurde in zwei Teilen verfilmt. (https://i.pinimg.com/474x/12/04/e5/1204e573d63272e18994f63c130efe17.jpg), wie man auf dem Bild im unteren Teil gut erkennen kann.

An dieser Dystopie halte ich nicht nur die Kulissen und die Kostüme für absolut sehenswert, sondern die Filme sind auch noch dicht an der literarischen Vorlage dran. Jugendliteratur, die auch etwas für Erwachsene ist. Wie oft durfte ich das bisher schon erleben? Übrigens war man hier so schlau, die Reihe nach dem vierten Film auch tatsächlich enden zu lassen.

 

 

30-Days Film Challenge – Day 16 : a film that is personal to you

 

 

Achtung, jetzt wird’s persönlich. I’m gonna walk 500 miles. Und zwar nach Berlin (vielleicht waren es auch ein paar Meilen weniger)…

 

Day 16 : a film that is personal to you

 

…  und zwar für eine Dokumentation über einen Künstler, in dessen Stimme ich mich 1987 verliebt habe. Statt eines Filmplakats gibt es heute erneut einen Trailer – zu Mystify : Michael Hutchence (Regie Richard Lowenstein – https://www.youtube.com/watch?v=JRIFR3hkIpo) –

 

 

Andere haben eine Schwäche für noch lebende Schauspieler und Schauspielerinnen, bei mir ist dieser Herr das Objekt der Bewunderung, dessen Solokarriere 1997 durch sein unerwartet frühes Ableben jäh zum Erliegen kam. Dummerweise hatte ich bei der Vorführung auf dem Festival in Berlin an einigen Stellen ganz seltsame Déjà-vus, die mich an jemanden, der mir nahe stand, erinnert haben. Bitte nehmen Sie mir das nicht persönlich, wir sind ja schließlich nicht bei der Balkonszene in „Das Leben des Brian“, sondern bei der von aequitasetveritas vorgestellten 30-Tages-Challenge (siehe Bild oben).

Man kann sich natürlich das Porträt auch aus unzähligen Youtube-Clips zusammenpuzzeln, wenn man auf Detektivarbeit steht, doch als Film ist das Gesamtpaket erstens viel eindrucksvoller und runder, zweitens ohne Werbung, und drittens ziehe ich Filme auf der Kinoleinwand und mit vernünftiger Soundanlage dem kleinen Bildschirm meines Fernsehers bzw Laptop oder dem Display meines Smartphones vor.

 

30-Days Film Challenge – Day 15 : a film that makes you feel happy

 

 

Let’s get happy. Strong Scottish accent ahead. Bevor es morgen wieder melancholisch wird. Hier möchte ich einen Film anpreisen, den hierzulande wahrscheinlich niemand kennt.

 

Day 15 : a film that makes you feel happy

 

Weil in diesem Fall ein Filmplakat nicht sehr aussagekräftig ist – schon allein wegen des völlig unsinnigen Titels „Make my heart fly“ bei der deutschen Fassung – gibt es diesmal als Häppchen einen Filmausschnitt. Ich liebe dieses Musical – auch wenn der Anfang etwas anderes vermuten lässt, hat es mir zu guter Laune verholfen, als ich es im November 2016 in Edinburgh gesehen habe. Und zwar in einem plüschigen Kino mit Relaxsesseln.

 

 

Sunshine on Leith (https://www.youtube.com/watch?v=NRc5mtwjwvU&t=0s), unter der Regie von Dexter Fletcher, besteht ausschließlich aus Songs der schottischen Folk-Rock-Band „The Proclaimers“ und wird daher auch ganz gerne als Juke Box Musical bezeichnet. Die Proclaimers hatten 1993 ihren bekanntesten Hit mit „I’m gonna be (500 Miles)“; und die beiden Herren haben einen kurzen Cameo-Auftritt zu Beginn des Films. Der Clip würde auch gut zum Dienstagsgedudel passen.

Die Freundin, die mich zu dem Film eingeladen hat, informierte mich damals, dass eine ihrer Schülerinnen in der Massentanzszene am Schluss zu sehen sein soll. Darauf war sie sehr stolz. Für mich war dieser Film, der in der deutschen Version übrigens völlig unsinnigerweise „Make my heart fly“ heißt, die Überraschung des Jahres. Da bekomme ich sofort Lust, nach Edinburgh zu fliegen, denn an all den im Film gezeigten Plätzen war ich schon viele Male. Und auch in Leith.

30-Days Film Challenge – Day 14 : a film that gave you depression

 

Die Zeit der unbequemen Wahrheiten in dieser Challenge (Aufgaben siehe oben), und das gleich zu Beginn der neuen Woche. Auweia!

 

Day 14 : a film that gave you depression

 

Obwohl Depression etwas zu hoch gegriffen wäre, aber danach war ich für den Rest des Abends ziemlich down. Bei A Star is born habe ich nach der Garagenszene bis zum Ende des Films nur noch geweint, weil mich das Thema getriggert hat.

 

 

Hätte ich besser vorher mal gegoogelt, wäre ich besser vorbereitet gewesen (https://i.pinimg.com/474x/12/42/3c/12423c739238d9fbe080ab54f7670948.jpg). Bei dem Biopic über die Band Joy Division „Control“ wusste ich ja von vornherein, was mich erwarten würde. Und wie es endet, wusste ich auch beim Kandidaten für Aufgabe 16.

30-Days Film Challenge – Day 13 : a film that put you in deep thoughts

 

 

Harte Nuss Nummer Eins bei der Challenge (siehe Bild oben). Tiefschürfende Gedanken wälzen?

 

Day 13 : a film that put you in deep thoughts

 

Über Zeitreisen nachzudenken, kann eine abendfüllende Beschäftigung sein oder einen nachts lange wachhalten. Ginge es nur darum, würde ich bei „Zurück in die Zukunft“, „Die Frau des Zeitreisenden“ oder „Die Zeitmaschine“ stehen bleiben. Ein Film, der bei mir aber noch ganz andere Fragen aufwarf, ist „Donnie Darko

 

 

Ist der Verlauf unseres Lebens schon lange vorherbestimmt oder liegt es in unserer Hand, daran etwas zu ändern?

Übrigens hätte der Film auch zur Aufgabe Nr. 24 gepasst, denn der Film lief nie im Kino, sondern kam direkt auf DVD raus (https://i.pinimg.com/474x/5b/5d/62/5b5d620e0befa07d349f005fd4f08f83.jpg). Das Hasenkostüm wäre auch ein würdiger Kandidat für die besten Filmkostüme gewesen.

30-Days Film Challenge – Day 12 : a film that you hate from your favourite genre

 

 

Jetzt wird’s unschön, um nicht zu sagen eklig. Aber auch solche Momente muss es bei dieser Challenge (Infos liefert der Klick aufs Bild oben) geben.

 

Day 12 : a film that you hate from your favourite genre

 

Ich liebe zwar Horrorfilme, Thriller und Dramen, aber da ist auch nicht immer alles Gold was glänzt. Ganz besonders kann ich mich noch an einen Film erinnern, bei dem es mir dermaßen den Magen umgedreht hat, dass mir noch stundenlang danach übel war – und ich so blass war wie die rote Schrift zu diesem Beitrag.

 

 

Irreversibel mit Monica Bellucci und Vincent Cassel, ist eine rückwärts erzählte Mischung aus Thriller und Drama, bei der jemand seine Freundin, die in einer Unterführung vergewaltigt worden ist, rächen will (https://i.pinimg.com/474x/67/04/f8/6704f8877b2b5ce5f799480f17c8362b.jpg).

Die ausführlich dargestellten Gewaltexzesse sind der reinste Horror für mich gewesen. Da ging es mir nicht anders als denen, die den Kinosaal fluchtartig verlassen haben.  Wikipedia zufolge bezeichntete das Magazin „Newsweek“ den Film als most walked-out-of movie of the year.

30-Days Film Challenge – Day 11 : a film you like from your least favourite genre

 

 

Wie ich schon sagte. Superheldenfilme – die bilden in meinen Augen inzwischen ein eigenes Genre, mit dem man mich jagen kann.

 

Day 11 : a film you like from your least favourite genre

 

Allerdings gibt es bei dieser Challenge (Infos? Man klicke aufs Bild oben) auch die berühmte Ausnahme von der Regel. Erstens wegen Robert Downey jr, und zweitens wegen des Kostüms.

 

 

Daher werfe ich Iron Man in den Ring. Diesmal ohne Filmplakat, sondern mit Bild des Helden (https://i.pinimg.com/474x/31/76/f3/3176f3cb386210985c8839734d072d9d.jpg). Übrigens hat sein Kostüm einen Platz bei meinem Beitrag zu den fünf besten Filmkostümen bei Filmschauspielern (m) bekommen.