Das Werk zum Wort 7/52 : Rosen

 

Woche 7 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 45 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Nach dem Thema „Nachbarn“ geht es heute um meine Lieblingsblumen…

Rosen

aber nicht, weil ich so wild auf den Valentinstag wäre – der war nie ein Thema für mich und die, die mir am Herzen lagen. Dann schon eher Halloween. Und dennoch; Rosen waren auch die Lieblingsblumen meines Mannes, und so haben wir vor ein paar Jahren Rosenbüsche gepflanzt, die nun groß und stark geworden sind. Daher läge es jetzt für mich nahe, diesen Beitrag einem Gemälde zu widmen, aber ich bleibe erneut bei der Musik, und da ist die Auswahl riesig.

Entweder im Songtitel („The Rose“, „Everything’s coming up roses“ oder „Für mich soll’s rote Rosen regnen“) oder versteckt im Text („the walls of my memory divide the thorns from the roses. It’s you and the roses“). Da mir aber eher morbide Geschichten liegen als romantische, schlage ich mit Kylie Minogue einen Bogen von den Nachbarn zu den Rosen (Quelle: https://youtu.be/lDpnjE1LUvE)

 

Where the wild roses grow

 

 

 

Bekannt wurde sie durch ihre Rolle in der australischen Soap Opera „Neighbours“; in diesem Video mit Nick Cave & The Bad Seeds endet sie als vermutlich hübscheste Wasserleiche in der Geschichte des Musikvideos.

 

Das nächste Wort ist Browser.

Werbeanzeigen

Das Werk zum Wort 6/52 : Nachbarn

Woche 6 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 46 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Wie passend, dass ich erst kürzlich den Film „Die Tür“ mit Mads Mikkelsen, Heike Makatsch und Jessica Schwarz gesehen habe, denn heute geht es um

Nachbarn

Verfilmungen, die sich um wie auch immer geartete Nachbarschaften drehen, habe ich schon einige gesehen. Zuletzt „Die Tür“, vor ein paar Jahren „The Glow“ oder „Flodder – eine Familie zum Knutschen“ Und wieviele Fernsehserien sich sonst noch mit diesem Thema beschäftigen, möchte ich gar nicht erst wissen.

Interessanter wird’s mit Musik. Man kann es machen wie Udo Jürgens, der 1974 in dem Lied „Ein ehrenwertes Haus“ mit der ganzen verlogenen Mischpoke abrechnet. Man kann aber auch eine LMAA-Attitüde wie die Ärzte in „Lasse reden“ pflegen. Gräßliche Nachbarn, die über einen lästern, gibt es wie Sand am Meer, denn Klatsch und Tratsch werden nie aussterben.

 

 

 

 

 

 

… Oder hast du etwa ein zu kurzes Kleid getragen, Ohne vorher deine Nachbarn um Erlaubnis zu fragen? Jetzt wirst du natürlich mit Verachtung gestraft. Bist eine Schande für die ganze Nachbarschaft. Du weißt noch nicht einmal genau, wie sie heißen, während sie sich über dich schon ihre Mäuler zerreißen… “ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=AaQcnnM2a70) – Gut, dass ich in einer solchen Hölle nicht leben muss. Oder es ist mir schlichtweg egal.

Bleib höflich und sag nichts, das ärgert sie am meisten. Das nächste Wort lautet: Rosen.

 

 

Das Werk zum Wort 5/52 : Hoffnung

 

Woche 5 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 47 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Nicht Glaube oder Liebe, sondern

Hoffnung

Die wird durch einen Anker, einen Vogel oder einen Zweig symbolisiert. Was aber ist mit denen, die keine Hoffnung mehr haben? Auch für die gibt es einen Schutzpatron, den Heiligen Judas Thaddäus – dessen Gedenktag der 28. Oktober ist. 

Genauer gesagt, ist er der Schutzpatron der hoffnungslosen Fälle und der Verzweifelten, und ihm gewidmet ist eine Ikone, die im Dom zu Fulda hängt. Davon konnte ich mich überzeugen, als ich Ende Februar 2013 ein Teilstück des Jakobswegs wanderte: von Fulda nach Gelnhausen.

Da ich in letzter Zeit ziemlich oft das Florence-and-the-Machine-Album „How Big How Blue How Beautiful“ höre, musste ich bei dem Song „St Jude“ genau daran denken…

 

 

 

 

… „St Jude, the patron saint of the lost causes“: Trostloser kann ich mir einen Ort nicht vorstellen – vielleicht hat hier wirklich ein Sturm gewütet, und vielleicht war es Orkan Christian/Herbststurm Simone/St.Jude’s Day Storm (27./28. Oktober 2013), der den Nordwesten Europas traf – dann fängt das Video diese Atmosphäre sehr gut ein. (Quelle: https://youtu.be/xEMSJf723BI?t=1)

 

Das nächste Wort ist Nachbarn.

 

 

 

 

Das Werk zum Wort 4/52 : Lunch

 

Woche 4 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 48 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Und heute im Angebot:

Lunch

Ich packe meine Lunchbox und nehme mit… Melone? Nein, moderne Kunst. Was eignet sich da besser als ein Stilleben?  Oder darf es doch eher etwas im Stil von Jack Vettriano sein? Dessen Gemälde heißt immerhin „Lunch on the Beach“ (https://www.oilpaintingsgallery.com/ProdImages/Lunch-on-the-Beach-big.jpg):

Manchmal sieht mein eigener Lunch dann aber so aus:

 

Hauptspeise (https://i.pinimg.com/564x/34/ab/a0/34aba059130f0ec4ef52b0fdb1c014e5.jpg):

Nachtisch (https://i.pinimg.com/564x/a7/40/9e/a7409e7164def41b5830a0b58ac332f8.jpg):

 

Getränk (https://i.pinimg.com/564x/02/de/98/02de98c51e09a6341b4fb164753ac18a.jpg)


 

Längst nicht so stilvoll wie bei Vettriano, aber schneller in die Tat umzusetzen. — Das nächste Wort lautet Hoffnung.

Das Werk zum Wort 3/52 : Schnee

Woche 3 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 49 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Und heute im Angebot:

Schnee

Ach, du liebe Güte! Schnee in Oz, Schnee in Phantásien, Schnee in Westeros… Snow is all around us – snow is everywhere. Mir fehlt das Gespür für Schnee, und darum habe ich ihn am liebsten da, wo ich niemals hinkommen werde – zum Beispiel im Himalaya, am Mount Everest (Quelle: https://youtu.be/fCeSMww0A8g?t=1).

 

 

 

Nachdem ich das Buch verschlungen habe, hat mir es der Film genauso angetan und mir bestätigt, was ich schon immer wusste: Ich liebe zwar die Berge, aber an einer solchen Expedition würde ich niemals teilnehmen.

Das Erklimmen eis- und schneebedeckter Gipfel überlasse ich lieber anderen.

 

Das nächste Wort = Lunch.

Projekt „Das Werk zum Wort“ 02/52 : Wunsch

Woche 2 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 50 weitere sollen folgen.

 

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

 

Make a wish… als Premiere gab es von mir letzte Woche einen Ausschnitt aus dem Filmklassiker „Das zauberhafte Land“. In gewisser Weise würde die Suche nach dem Zauberer von Oz zum Thema der zweiten Woche passen, denn sie alle wünschen sich etwas: Dorothy möchte zurück nach Hause, der Löwe wünscht sich Courage, die Vogelscheuche Verstand, und der Mann aus Zinn hätte so gerne ein Herz… Selbst die Hexe wünscht sich etwas: Rache! – Aber zweimal das Gleiche? Als ich meinen Beitrag zum Thema „Anfang“ geschrieben hatte, wusste ich sofort, welches Werk ich auswählen würde für

Wunsch

Ein Buch. Nein – das Buch. Das ich so liebe wie kein anderes – geschrieben von Michael Ende. Es trägt den Titel „Die unendliche Geschichte“ und feiert dieses Jahr sein 40. Jubiläum. (ISBN 3-522-12800-1). Wer nur den gleichnamigen Film kennt und dann das Buch zum ersten Mal liest, wird eine Überraschung erleben, denn der Roman geht noch viel weiter. Denn das eigentliche Abenteuer, das in Phantásien auf Bastian Balthasar Bux wartet, diese Geschichte lässt der Film unerzählt. Es ist die Geschichte einer Reise zu sich selbst und den ureigensten wahren Bedürfnissen, die in dem Moment beginnt, als er sich in die unendliche Geschichte hineinziehen lässt, mitten hinein nach Phantásien. Dort sagt ihm der Löwe Graógramán, den Weg der Wünsche zu gehen, um zu seinem Wahren Willen zu gelangen, sei hochgefährlich, weil man sich auf keinem anderen Weg so leicht verirren kann.

Leseprobe aus Kapitel 15: „Meinst du, weil es vielleicht nicht immer gute Wünsche sind, die man hat?“ forschte Bastian. Der Löwe peitschte mit dem Schweif den Sand, in dem er lag. Er legte die Ohren an und zog die Nase kraus, seine Augen sprühten Feuer. Bastian duckte sich unwillkürlich, als Graógramán mit einer Stimmer, die wiederum den Boden vibrieren ließ, sagte: „was weißt du, was Wünsche sind! Was weißt du, was gut ist!“ (Seite 228).

Ob Bastian das gelingt oder ob er hoffnungslos verloren geht, das verrate ich nicht. Es könnte ja sein, dass dieses Werk dem ein oder anderen noch unbekannt ist. Wer das Glück hat, eine der älteren gebundenen Ausgaben in die Hände zu bekommen, wird auch in optischer Hinsicht seine Freude haben. Der Teil der Handlung, der sich in der Realität abspielt, ist in rot gedruckt, der in Phantásien angesiedelte Teil dagegen in grün.

 

 

Außerdem sind jedem der 26 Kapitel die entsprechenden ganzseitigen Initialen vorangestellt, denn sie entsprechen dem Alphabet. Kapitel 1 beginnt mit einem A, Kapitel 2 mit einem B, und so weiter bis zum Z:

Alles Getier im Haulewald duckte sich in seine Höhlen, Nester und Schlupflöcher“ (Kapitel 1 – Seite 18/19) … „Zögernd stand der Junge, der keinen Namen mehr hatte, auf und ging ein paar Schritte auf Atréju zu.“ (Kapitel 26 – Seite 412/413)

 

 

In neueren Ausgaben soll dieses gestalterische Element angeblich fehlen. Jetzt, wo ich mich daran erinnere, werde ich dieses Buch gerne noch einmal lesen – zum wievielten Mal auch immer.

Und noch ein Projekt : Das Werk zum Wort …

diesmal von Stepnwolf, das ich ganz zufällig in meinem Reader entdeckt habe:

 


Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“


 

Da 2019 bei mir unter dem Motto „spontane Entscheidungen statt langer Planungen“ steht, habe ich sogleich beschlossen, dass ich das Experiment wagen möchte. Aller Anfang ist schwer? Von wegen! Denn da fällt mir als erstes der Filmklassiker „Das zauberhafte Land“ von 1939 mit Judy Garland ein, und zwar die Stelle, an der Dorothy ihre Reise zum Zauberer von Oz beginnt, indem sie dem gelben Steinweg folgen soll. Follow the yellow brick road:

 

 

 

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=RmqRx3ypWwU)

Ich glaube, ich wäre eine schlechte Dorothy gewesen, die niemals den Zauberer von Oz gefunden hätte, denn es wäre der rote Steinweg gewesen, der meine Neugier geweckt hätte. Was wäre wohl geschehen, wenn Dorothy ihm und nicht dem Befehl der guten Hexe gefolgt wäre? – Das nächste Wort lautet „Wunsch“, und ich habe schon jetzt eine leise Ahnung, wohin die Reise gehen wird.