Das Werk zum Wort 32/52: Freiheit & 33/52 : Traum

 

Willkommen zur 32. und 33. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – letzte Woche habe ich ausgesetzt – da war ich im Urlaub.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Traum = Dream. Und um diese große Rede über den Traum von der Freiheit dreht sich heute der von arte produzierte 11 Minuten lange Film

 

Große Reden“ auf arte – I have a dream (Martin Luther King)

Reverend Martin Luther King war damals der sechzehnte von achtzehn Rednern, der zunächst sein Traum-Thema gar nicht in die Rede einflechten wollte, doch auf Zuruf von Mahalia Jackson tat er es dann spontan doch und ging damit in die Geschichte ein.

In der Mediathek des Senders ist der Film über den 28. August 1963 noch bis zum 30.06.2020 verfügbar (Quelle: https://www.arte.tv/de/videos/074567-005-A/grosse-reden-martin-luther-king/) – allerdings gibt er die Rede nur in Auszügen wieder, und darum präsentiere ich das gesamte Video mit insgesamt 17:28 Minuten Länge, das ich auf youtube gefunden habe (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=smEqnnklfYs) – auf englisch und ohne Untertitel:

 

 

Ein Traum, der sich neben Gleichheit auch um Freiheit dreht, und deshalb passt er auch hervorragend zu dem Wort der letzten Woche, nämlich Freiheit.

 


Das nächste Thema lautet: Urlaub

 

 

 

 

 

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Das Werk zum Wort 31/52 : Wasser

 

Willkommen zur 31. Woche des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf :

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Mit seinen großformatigen Fotos von Industrielandschaften ist der am 22. Februar 1995 geborene kanadische Fotograf Edward Burtynsky bekanntgeworden, seine Fotoserie zum Thema

Wasser

die zwischen 2009 und 2013 entstanden ist, habe ich vor ein paar Jahren in einer Ausstellung im Sinclair Haus in Bad Homburg bewundern dürfen. Aufnahmen aus der Luft, die durchkomponiert und wie abstrakte Gemälde wirken – faszinierend, aber auch erschreckend zugleich als Dokumentation unseres Umgangs mit dem Element des Lebens. Die Aufnahme des Colorado River Deltas schmückte das Plakat der Ausstellung: kaum zu glauben, dass dieser einst gigantische Fluss im Nirgendwo versickert und es nicht mehr bis zum Meer schafft (Quelle: https://i2.wp.com/www.positiv-magazin.de/wp-ontent/uploads/2014/06/Colorao.jpg):

Brunnen in RajasthanInzwischen muss man tief hinabsteigen, um in die Nähe des Wassers zu gelangenArizonalinks Wüste, rechts ÜberflussLandwirtschaft in Spanienabstrakte Kunst?; Landwirtschaft in Texaswie vom ReißbrettÖlteppich2010 im Golf von Mexiko, nach der Deepwater-Horizon-Katastrophe; und zum Schluss der Dyralaekir in Island diesen Fluss würde ich mir gerne mal in echt anschauen. Mit einem persönlichen Statement des Künstlers verlinke ich auf seine Seite:

Artist’s Statement

While trying to accommodate the growing needs of an expanding, and very thirsty civilization, we are reshaping the Earth in colossal ways. In this new and powerful role over the planet, we are also capable of engineering our own demise. We have to learn to think more long-term about the consequences of what we are doing, while we are doing it. My hope is that these pictures will stimulate a process of thinking about something essential to our survival; something we often take for granted—until it’s gone.” – Edward Burtynsky


Die musikalische Untermalung dieses Themas kommt heute von Florence & The Machine (What the water gave me), Zola Jesus (Seatalk) und Walking on Cars (Coldest Water) – bevor ich mich für zwei Wochen in die Sommerpause verabschiede und mein Blog mal wieder aufräume. 


Florence & The Machine – https://www.youtube.com/watch?v=am6rArVPip8 +++ Zola Jesus – https://www.youtube.com/watch?v=DkSLSD3uv  +++ Walking on Cars – https://www.youtube.com/watch?v=pFIu3Z6889Q


 

Das Werk zum Wort 30/52 : Chance

 

Willkommen zur 30. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf :

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heute dreht sich das Werk zum Wort um den Begriff der

 

Chance

– und hier führt mich mein Weg in die Welt des Films, in das Jahr 2007.

Dass das Leben endlich ist, wissen wir nicht erst seit Dr. Eckart von Hirschhausen, und das gilt auch für die Hauptcharaktere des Films  Das Beste kommt zum Schluss“ (The Bucket List) von Rob Reiner: Jack Nicholson und Morgan Freeman spielen zwei Krebspatienten, die sich im Krankenhaus kennenlernen und erfahren, dass sie nicht mehr lange zu leben haben.

So erstellen sie, jeder für sich, die sogenannte Löffel-Liste (The Bucket List): eine Liste all der Dinge, die sie noch erleben wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Nicht dass sie am Ende ihres Lebens bereuen, bei welchen Chancen, die ihnen das Leben geboten hat, sie nicht zugegriffen haben, denn einen Weg zurück gibt es nicht (Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=toLnj5x0J1M).

 

 

Das hatte mich zwar gleich danach inspiriert, meine eigene, ganz persönliche „Bucket List“ zu entwerfen, aber da konnte ich auch noch nicht ahnen, dass mich das Thema acht Jahre später selbst einholen würde. Und da sich Wünsche, Träume und Ziele bei mir auch öfters mal ändern können, habe ich daraus etwas für mich Wichtigeres gelernt: Wenn mir etwas sehr am Herzen liegt, es nicht einfach nur zu planen und auf einen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu verschieben, sondern auch so schnell wie möglich Taten folgen zu lassen. Sonst ist es nämlich nicht nur wie in dem Lied Not enough time“ *) – sondern ganz speziell wie in „Kein Zurück“ **)  – wenn man feststellen muss, dass irgendwann auch ein Traum zu lange her ist.

 

Das nächste Wort: –  Wasser 

 


*) INXS „Not enough time“ – https://www.youtube.com/watch?v=LhBOpcK3-Bk   ~~~   **) Wolfsheim „Kein Zurück“ – https://www.youtube.com/watch?v=TOV5M0lWWLc

    

 

 

 

Das Werk zum Wort 29/52 : Glaube

 

 


 

Willkommen zur 29. Woche des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf :

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heißt es nicht immer,

Glaube

versetze Berge? Kommt drauf an, was man unter „Glaube“ versteht. Der Glaube an Gott, an sich selbst oder an etwas ganz anderes? Wenn das ganze Leben nur Müll bereithält oder die ganze Welt gegen einen ist, kann es einem schwerfallen, an seinem Glauben festzuhalten. Zu viele haben ihn schon verloren …

 

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Bon Jovi – Keep the faith

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Das nächste Wort: Chance.

(Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=eZQyVUTcpM4)

Das Werk zum Wort 28/52 : Zigarette

 


 

In der 28. Woche des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf wird nach einem Werk gesucht, das sich einem Wort widmet, das in meinem Alltag so gar keine Rolle spielt …

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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und zwar der

Zigarette

Als Nichtraucherin, deren Ehepartner öfters versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören, gibt’s heute etwas Schräges aus den 70er Jahren auf die Ohren. Nicht Reinhard Mey, der seinen Freunden eine gute Nacht bei einer Zigarette und einem letzten Glas im Stehen wünscht, sondern Ruth Händel mit einem gekrächzten Schlager aus dem 1975 als vertonte Abschreckung…

Ruth Händel – Meine letzte Zigarette (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Mo3NGsWU19Q):

 

angereichert mit „reizendem“ Gehuste. In 3:54 Minuten beteuert sie, dass sie ab morgen nicht mehr rauche… Ja, ja, wer’s glaubt.

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Das nächste Wort: – Glaube

Das Werk zum Wort 27/52 : Brief

 

Pünktlich zur Erhöhung des Briefportos zum 1. Juli 2019 lautet die neue Wochenaufgabe des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf: „Brief“. Die 2. Halbzeit ist angebrochen, denn von insgesamt 52 befinden wir uns nun in der 27. Woche.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Nach meinem Sprung von 30.000 Jahren in die Vergangenheit kehre ich nun wieder in die Gegenwart zurück und widme meinen Beitrag einer literarischen Gattung – dem Briefroman. Ähnlich wie bei Romanen in Tagebuchform erschließt sich die Handlung durch Briefe – egal, ob die Hauptcharaktere einander schreiben oder es sich um Briefe von nur einer einzigen Person handelt. Beispiele findet man bei Goethe (Die Leiden des jungen Werther – 1774), Choderlos de Laclos (Gefährliche Liebschaften – 1782), Bram Stoker (Dracula – 1897) oder Jean Webster (Daddy Langbein – 1912).

Bei dem von mir ausgewählten, 1991 erschienenen Roman „Griffin & Sabine“ von Nick Bantock *) handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie, die damit beginnt, dass ein Londoner Künstler namens Griffin Moss Post aus der Südsee erhält – von einer Unbekannten:

 

 

 

Eine Postkarte mit den Worten „Wie schön, endlich mit Ihnen Kontakt zu bekommen…“

 

 

Doch der Klappentext verrät: „Griffin war nie einer Frau namens Sabine begegnet. Wie konnte sie ihn und seine künstlerische Arbeit kennen?“ Getrieben von der Frage, wer Sabine ist, beginnt eine wechselseitige Korrespondenz. Zunächst nur mit Postkarten,

 

 

später dann mit …

Briefen

und die Briefe sind nicht einfach nur abgedruckt. Auf der Vorderseite erscheint das frankierte und eindrucksvoll gestaltete Briefkuvert als Druck:

 

Aber blättert man die Buchseite um, ist auf ihr ein Briefumschlag festgeklebt, den man öffnen kann, um einen echten, maschinengeschriebenen Brief herauszuziehen: „Sabine, ich bin ein anständiger Mensch (im großen und ganzen)…“

 

Sabines Briefe dagegen sind von Hand geschrieben: „Griffin, es ist sechs Uhr morgens, und ich bin seit einer knappen Stunde auf…“ So musste der Autor, der das gesamte Buch auch selbst illustriert hat, nicht seine Handschrift verstellen, um unterschiedliche Schriftbilder zu erzeugen.

 

Irgendwer hat mit der zunehmenden Beliebtheit von E-Books das Ende des gedruckten Buches prophezeiht, aber gegen diese Art von Kunstwerk wird ein E-Book keine Chance haben, denn das Abbild eines Briefs kann man nicht in die Hand nehmen oder auseinanderfalten.

 


*) Nick Bantock (* 1949 in England) ist Maler, Illustrator, Autor und Designer von Pop-up-Büchern und lebt mit seiner Familie abei Vancouver – Information im Klappentext des Buches „Griffin & Sabine“, Wolfgang Krüger Verlag, ISBN 3-8105-0342-8


Das nächste Wort: – Zigarette

 

Das Werk zum Wort 26/52 : Speerspitze

 

Wir befinden uns in der 26. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf von insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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ausgestellt, und doch präsentiere ich heute Werke, die mit den Römern nichts zu tun haben: Höhlenmalereien, die zum Teil rund 30.000 Jahre alt sind. Meist wurden in ihnen Jagdszenen verewigt. Gejagt wurde meistens mit Speeren. Am bekanntesten ist die Höhle von Lascaux

 

In einigen Artikeln, die sich mit Höhlenmalereien beschäftigen, wird auf dieses Werkzeug eingegangen, so heißt es zum Beispiel hier: in eisigen Zeiten dürften die Sonderlinge eine Hilfe gewesen sein. Im Kleinen halfen ihre Fähigkeiten etwa, effizientere Speerspitzen aus Feuerstein herzustellen“.

 

(Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/32/Valtorta_cave_painting.jpg)

 


 

Höhlenmalereien gibt es aber auch auf dem amerikanischen Kontinent, z.B. in Brasilien („Höhlenmalereien in Brasilien, der erste Kuss findet dort ebenso seine Darstellung wie die Methode, Gürteltiere mit einem Knüppel zu erlegen.“) oder in den USA („Speerspitzen aus Feuerstein, fand man in den dreißiger Jahren im Ort Clovis im amerikanischen Bundesstaat New Mexico“), und sie stammen aus ungefähr demselben Zeitraum.

 

(Bildquelle: https://img.zeit.de/wissen/geschichte/2018-05/hoehlenkunst-chauvet/wide__820x461__desktop)


 

 

 

Und noch älter sind die Höhlenmalereien, die man in Indonesien gefunden hat: 40,000 Jahre! – Das bisher älteste von mir präsentierte Werk war ein Auszug aus der Bibel – dieses Werk hier toppt es nun um Längen.

 


 

Das nächste Wort: – Brief

 

 

Das Werk zum Wort 25/52 : Insel

 

Wir schreiben die 25. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolfvon insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Die

Insel

in meinem Beitrag heißt Soldier Island und ist Schauplatz einer Verfilmung des Agatha-Christie-Klassiker „Und dann gab’s keines mehr“, in der Originalversion auch bekannt unter dem Titel „And then there were none“. In den Hauptollen glänzen u.a. Miranda Richardson, Sam Neill, Charles Dance (Game of Thrones), Burn Gorman (Torchwood) und Aidan Turner (Poldark) – fünf von acht Gästen, die einander nicht kennen und die von einem unbekannten Gastgeber namens Owen auf jene abgelegene Insel vor der Küste Devons eingeladen werden. Was sie nicht wissen: Einer nach dem anderen wird sein Leben verlieren – nach der Vorlage eines Kinderreims namens „Ten little soldiers“, von dem in jedem Zimmer ein gerahmter Abdruck aushängt:

 

Ten little soldier boys went out to dine

one choked his little self and then there were nine

Nine little soldier boys …“

 

und so weiter und so fort, bis keiner von ihnen mehr übrig ist: and then there were none. Mit diesem Dreiteiler über eine Straf- und Racheaktion an Menschen, die allesamt gewaltigen Dreck am Stecken haben, ist der Stoff insgesamt zum achten Mal verfilmt worden: Einer der Gäste hat den Tod eines ostafrikanischen Stamms auf dem Gewissen, eine andere hat als Kindermädchen ihren Schützling nicht vor dem Ertrinken retten können, und ein dritter ist dafür verantwortlich, dass ein Unschuldiger gehängt wurde.

Der auf youtube veröffentlichte Trailer der 1939 angesidelten Handlung lässt in Ansätzen erahnen, dass diese Version ziemlich düster geraten ist (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=hK1xUMZ0c7Y):

 

 

Leider kann ich keine der früheren Versionen zum Vergleich heranziehen, weil ich sie nicht gesehen habe. Als es aber vor ein paar Jahren diese von der BBC an Weihnachten ausgestrahlte Miniserie als DVD zu kaufen gab, habe ich sofort zugegriffen. Inzwischen kann man sich die komplette Serie auch auf youtube anschauen.

Beim Sichten des Materials ist mir dann prompt auch eine andere Insel aufgefallen, die man in diesem Trailer bei 1:38 sehen kann – diesen der Küste vorgelagerten Felsen und den im Bild zu sehenden Strand darf ich zur Zeit in einer ganz anderen Serie bewundern, die ich mir letztes Jahr ebenfalls als DVD gekauft habe: „Poldark“, mit Aidan Turner in der Hauptrolle. Ein Zufallstreffer im Doppelpack. Zum Beweis gibt es hier noch einige von Fernsehgerät und Laptop abgelichtete Screenshots.

 

 

Das ganze gruselige Gedicht habe ich mir für den Schluss meines Beitrags aufgespart – zu dem Film selbst gibt es in den Extras auf der DVD auch einen Beitrag von dem Enkel Agatha Christies, der sich beeindruckt von diesem Werk gezeigt und ihm posthum seinen Segen erteilt hat. Wo sich diese Insel befindet, habe ich inzwischen auch herausgefunden: Auf visitcornwall.com kann man Aufnahmen von ihr und dem Holywell Bay Beach in der Nähe von Newquay genießen. Und vielleicht fahre ich sogar selbst dort hin; bereits 2000 habe ich Drehorte der 70er-Jahre-Fernsehserie „Poldark“ als Teil einer ganzen Gruppe besichtigt. Zeit, dass ich das 20 Jahre später mit den Drehorten der Verfilmung von 2015 wiederhole…

 

Das nächste Wort: ~ Speerspitze ~

 


Und nun zum Schluss das komplette Gedicht von den 10 little soldier boys, die ursprünglich mal 10 little indians waren.

Ten little soldier boys went out to dine – one choked his little self and then there were nine

Nine little soldier boys sat up very late – One overslept himself and then there were eight

Eight little soldier boys travelling in Devon – One said he’d stay there and then there were seven

Seven little soldier boys chopping up sticks – One chopped himself in halves and then there were six

Six little soldier boys playing with a hive – A bumblebee stung one and then there were five

Five little soldier boys going in for law – One got in Chancery and then there were four

Four little soldier boys going out to sea – A red herring swallowed one and then there were three

Three little soldier boys walking in the Zoo – A big bear hugged one and then there were two

Two little soldier boys sitting in the sun – One got frizzled up and then there was one

One little soldier boy left all alone – He went and hanged himself

and then there were none

 

 

Das Werk zum Wort 24/52 : Herz

 

Woche 24 des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolfvon insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Herz

Mein“ Herz ist diesmal nicht in der Kunst verewigt worden, sondern aus Stein geformt: The Heart of Midlothian – ein steinernes Herz, mitten auf der Royal Mile in Edinburgh, nahe der St. Giles Cathedral (Bildquelle: https://i0.wp.com/historytotallynaked.com/wp-content/uploads/2018/12/The_Heart_of_Midlothian_2828891052.jpg):

 

An dieser Stelle stand einst das sogenante Tolbooth, auch Town Hall genannt, und sie beherbergte Parlament, Steuerbehörde und Justiz. Anstatt das zu klein gewordene Gebäude abzureißen, erweiterte man es und sperrte ab 1481 praktischerweise dort auch gleich Verbrecher bis zu ihrer Hinrichtung vor Ort ein. Aber warum ausgerechnet ein Herz an dieser finsteren Stätte aus Stein geformt wurde? Vielleicht soll dieses Motiv symbolisch für das Zentrum stehen – schließlich war Edinburgh die Hauptstadt des Countys Midlothian.

Die finstere Geschichte dahinter habe ich hier gefunden, auf dem englischsprachigen Blog „historytotallynaked.com“ – https://historytotallynaked.com/2018/12/15/half-way-to-edinburgh-castle/

Den gleichnamigen Fußballclub gibt es seit 1874. Sein Emblem ist diesem Herzen nachempfunden.

 

 


 

Das nächste Wort: – Insel –

Das Werk zum Wort 23/52 : Meer

 

Woche 23 des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf von insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Meer

Nach dem Feuer kommt jetzt das Wasser an die Reihe, und so groß wie das Meer ist auch die Zahl der Kunstwerke, die sich damit beschäftigen. Zeit für mich, von Malerei, Land Art und Musik auf literarische Kost umzusteigen. Gerne gelesen habe ich die „Océano“-Trilogie des spanischen Schriftstellers Alberto Vázquez-Figueroa, dessen erster Band

Océano“

verfilmt worden ist. Den spanischen Trailer, von dem ich leider kein Wort verstehe, gibt es auf youtube (https://www.youtube.com/watch?v=fN74ff35woM) – Die Geschichte in Kürze:

Als Yaizas Bruder seiner Schwester bei einem Überfall auf sie zu Hilfe kommen will, tötet er im Handgemenge einen der Männer, bei dem es sich dummerweise um den Sohn des reichen Don Matias handelt. Vor dessen Rache kann sich Asdrúbal Perdomo nicht lange verstecken, und nachdem der rachsüchtige Grundbesitzer das gesamte Dorf terrorisiert hat, bleibt Yaizas Familie nur noch die gefährliche Flucht in ihrem alten Fischerboot von Lanzarote aus über den Atlantik, bis nach Venezuela. Tausende von Kilometern legen sie zurück, doch der Verfolger gibt nicht auf…

Warum meine Wahl darauf gefallen ist und nicht auf etwa „Der alte Mann und das Meer“ oder gar „Moby Dick“? Die Entdeckung dieser Trilogie fiel genau in die Zeit, in der ich an der Kanareninsel Lanzarote einen Narren gefressen hatte und dort sehr oft Urlaub gemacht habe. Außerdem habe ich zu dieser Zeit sehr oft davon geträumt, nach Südamerika zu reisen. Aber dieser Wunsch besteht nicht mehr.

 

Das nächste Wort: Herz