Die Besten am Donnerstag : Die 5 besten Serienfortsetzungen

Fortsetzungen, bei denen es sich nicht um neue Serienstaffeln handelt, sondern um Nachfolger, die erst nach Jahren ansetzen? Mit dieser Kopfnuss auf „Den fünf Besten am Donnerstag“ stand ich zuerst da wie der Ochs vorm Berg. Denn damit sind dann nicht nur die Spin-Offs raus, die mir zuerst eingefallen sind *), sondern auch die in den 1970er Jahren in Großbritannien erfolgreich gelaufene Serie „Poldark“, von der es ab 2015 eine Neuauflage, erweitert um eine zusätzliche Handlung mit einer völlig neuen, frei erfundenen Handlung, gab.

Hinein in die Liste dürfen aber dafür Filme, die aus Serien entwickelt wurden. Na dann… Let’s go.

Das aktuelle Beispiel – „Downton Abbey“

Sechs Staffeln aus den Jahren von 2010 bis 2015, und dann kam 2019 der erste Film, gefolgt von „Downton Abbey II: Eine neue Ära“ in diesem Jahr. Das war einfach.

Der Dauerbrenner – „Doctor Who“

In den Nuller-Jahren bin ich mit der britischen Kult-Science-Fiction-Serie in Berührung gekommen, und zwar durch Freunde, die noch die Originalserie (von 1983-1989) kannten. 2008 kam dann Pro7 auf die Idee, die Folgen mit dem Neunten Doktor (Christopher Eccleston) auszustrahlen, doch als es auf diesem Sender nicht mehr weiterging, kauften wir uns eine Satellitenschüssel, mit der wir BBC One empfangen können. Inzwischen ist die ARD so schlau, mit ihrem Spartenkanal „ard one“ den Whovians ein Zuhause zu bieten. Zur Zeit werden Dienstags dort auch wieder alle Folgen der ersten Staffel mit dem Neunten Doktor und Rose Tyler wiederholt, gefolgt von einzelnen Episoden der sogenannten „Classics“ aus den Jahren 1983 bis 1989.

Was für eine lange Rede, doch mein Geschreibsel hat einen Sinn: Hat eine Serie Erfolg, ist auch das Spin-Off nicht weit. In diesem Fall ist die Rede von dem streng geheimen Projekt „Torchwood“, das sich über vier Staffeln von 2006 bis 2011 erstreckte; und weil ein Ableger nicht reicht, legte die BBC 2016 die achtteilige Serie „Class“ nach, in der die von Monstern und Aliens heimgesuchte Coal Hill Schule im Mittelpunkt steht. Die Schule taucht immer mal wieder sporadisch in Doctor-Who-Folgen auf, doch der Serie war nur ein kurzes Leben beschert.

Der Hit aus Down Under – „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“

Was Miss Marple konnte, kann Phryne Fisher schon lange. Fans von schönen Filmkulissen und -kostümen kamen bei der in den 1920er Jahren in Melbourne spielenden Serie von 2012 bis 2015 um die unkonventionelle Privatdetektivin mit wechselnden Liebhabern auf ihre Kosten. So interessant ich die Fälle auch fand, habe ich nur einige Folgen aus den insgesamt drei Staffeln gesehen.

Spannender war für mich der 2019 gestartete Nachfolger „Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle“ (Ms Fisher’s modern Murder Mysteries), in dem nun Peregrine Fisher, die Nichte der verstorbenen Phryne Fisher, deren luxuriöses Anwesen in Melbourne sie geerbt hat, als Privatdetektivin bei Mordfällen in den 1960er Jahren ermittelt.

Mehr als diese drei kann ich leider nicht bieten, darum möchte ich noch kurz die zu Beginn unter *) genannten Spin-Offs erwähnen:

„Mayans M.C.“ von 2018 als Spin-Off von „Sons of Anarchy“ (2008-2014) +++ „Vikings: Valhalla“ (2022), der Tausend Jahre später spielende Nachfolger von „Vikings“ (2013-2020) +++ „House of the Dragon“ (2022) als 200 Jahre früher spielende Prequel zu „Game of Thrones“ (2011-2019)

Einen Sonderfall stellt die von Toby Whithouse entwickelte Serie „Being Human“ dar, von der es eine britische (2008-2013) und eine US-Fassung (2011-2104) gibt. Ausgangssituation ist eine WG aus einem Werwolf und einem Vampir, die ein normales Leben führen möchten, aber dann entdecken, dass sie noch eine Mitbewohnerin haben: eine junge Frau, die in dem Haus ermordet wurde und nun als Geist an den Ort gebunden ist. Die Grundidee ist dieselbe, doch die Handlungsfäden unterscheiden sich in beiden Fassungen teilweise erheblich voneinander.

Die Besten am Donnerstag : Die 5 besten Filmfortsetzungen

Fortsetzungen bei Filmen, das aktuelle Thema auf Ginas Blog – in welchem Genre auch immer – erfreuen sich schon seit Jahrzehnten großer Beliebtheit, und das nicht nur bei Animationsfilmen aus dem Hause Disney. Davon mag man halten, was man will… aber wenn ich so über dieses Thema nachdenke, fällt mir als erstes nicht das scheinbar unendliche Marvel-Universum ein.

Das aktuelle Beispiel – „Downton Abbey II: Eine neue Ära“

Eigentlich ist es ja die Fortsetzung einer Fortsetzung… Zuerst war die aus sechs Staffeln bestehende Serie da, dann folgte der Film, und weil dieser so erfolgreich war, hat Julian Fellowes mit „einer neuen Ära“ nachgelegt. Auch wenn böse Zungen behaupten, dass „Gosford Park“ die Blaupause zu diesem Erlebnis in Serie war.

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Der Knaller vom letzten Jahr – „Escape Room 2 : No way out“

Der Zusatz im Titel ist irreführend. Natürlich gibt es einen Weg nach draußen. Sonst wäre es ja kein Escape Room, und in punkto Spannung stand auch der zweite Teil dem ersten in nichts nach.

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Mein Lieblings-Schocker – „Final Destination 2“

Keine Experimente, keine Mätzchen, und schon gar nicht beim Titel, der ohne Zusatz auskommt. Im Prinzip ist das Schema das Gleiche wie in allen Filmen dieser Reihe: Einer hat eine Vision vom bevorstehenden Tod und sorgt dafür, dass alle entkommen, doch da der Tod sich nicht ins Handwerk pfuschen lässt, ereignen sich in Folge zum Ziel führende, sprich fatale und zunehmend absurdere Kettenreaktionen. Im zweiten Teil erwischt es die Nachfahren der Personen aus dem ersten Film der Reihe.

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Die Ausnahme von der Regel – „Brennpunkt L.A. – Die Profis sind zurück“

Hier wollte jemand beim Titel anscheinend kreativ sein und die Tatsache verbergen, dass es sich hier um „Lethal Weapon 3“ handelt. Auch hier fliegen mal wieder alle möglichen Dinge in die Luft, und diesmal begibt sich Riggs ohne Kufen aufs Eis.

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Was fürs Herz aus den 90er Jahren – „My Girl 2 – Meine große Liebe“

Hatte im ersten Teil die elfjährige Vada Sultenfuss noch Schwierigkeiten, die neue Flamme ihres Vaters zu akzeptieren, versteht sie sich zwei Jahre später nun bestens mit ihrer Stiefmutter, begibt sie sich im zweiten Teil aber auf die Suche nach Spuren ihrer verstorbenen Mutter und landet dabei bei ihrem Onkel Phil in L.A.

So, das war’s für heute – mit einem Ausflug quer durch alle Genres.

Die Besten am Donnerstag : Die 5 besten Teenager in Serien (w)

Wie ich schon bei den „5 besten männlichen Teenagern in Serien“ schrieb, schaue ich sehr wenige Serien, in denen Teenager mitspielen. Deshalb werden es bei mir auch bei den „5 besten weiblichen Teenagern in Serien“ nicht wesentlich mehr. Da bringt auch das Zurückgehen in meiner Fernsehvergangenheit nicht viel. Versuchen möchte ich es aber trotzdem.

Die 70er Jahre, Teil 1 (1975) – Poldark: Demelza Carne (Angharad Rees), die zum ersten Mal in Erscheinung tritt, als sie sich auf dem Markt mit anderen halbwüchsigen Raufbolden prügelt und dann als Arbeitskraft auf dem Hof von Ross Poldark landet und als erstes eiskalt abgebraust wird, mit Wasser aus der Pumpe. Wasser marsch! Von da an nehmen die Dinge ihren Lauf.

Die 70er Jahre, Teil 2 (1979) – Die rote Zora und ihre Bande: Was haben wir diese Romanverfilmung geliebt. Es gab keine Folge, die wir bei dieser Buchverfilmung nicht ausgelassen haben. Zu spannend waren die Abenteuer der dreizehnjährigen Zora (dargestellt von  Lidija Kovačević) und ihrer Bande aus Waisenkindern, deren Anführerin sie ist.

Die Nuller-Jahre (2000-2007) – Gilmore Girls: Hier ist es die schlagzeugspielende Lane (Keiko Agena), Rorys beste Freundin, die zu meinen Lieblingsfiguren in der Serie zählt. Mit ihrer Mutter hat sie es nicht leicht, aber in der Band darf sie trotzdem trommeln.

Die Zehner-Jahre (2011-2019) – Game of Thrones: Sansa Stark (Sophie Turner) und ihre charakterliche Entwicklung fand ich sehr interessant.

Halt – eine ist mir vorhin dann doch noch eingefallen, und zwar …

… die Neunziger Jahre (1990-2000) – Beverly Hills 90210: Andrea Zuckerman (Gabrielle Carteris), die Chefredakteurin des „Blaze“ und schwer verliebt in Brandon Walsh; eine Liebe, die nicht erwidert wird, und so bleiben sie dann doch nur Freunde.

Fünf habe ich dann doch noch zusammen bekommen, aber ich bleibe bei meiner Meinung: Vielleicht liegen mir Filme bei solchen Themen mehr als Serien.

Die Besten am Donnerstag : Die 5 besten Teenager in Serien (m)

Ich glaube, an diesem Donnerstag bin ich nicht die einzige, für die die Suche nach den „5 besten männlichen Teenagern in Serien“ zu einer wahren Kopfnuss mutiert ist. Was diese Aufgabe so schwierig für mich macht, ist die Tatsache, dass in den wenigen Serien, die ich verfolge, kaum Teenager mitspielen. Meine Notlösung für dieses Dilemma: Ich muss weiter zurück in meine Fernsehvergangenheit als ich dachte.

Die 90er Jahre (1990-2000) – Beverly Hills 90210: Dylan McKay (Luke Perry): Dass er zu ihrer Clique so gar nicht passt, ist der aus wohlhabendem Hause stammenden Kelly egal. Er ist die Liebe ihres Lebens, auch wenn sie aus unterschiedlichen Welten stammen.

Die Nuller-Jahre, Teil 1 (2000-2007) – Gilmore Girls: Jess (Milo Ventimiglia): Cafébesitzer Luke hat es nicht leicht mit seinem rebellischen Neffen. Und dass Rory Gilmore eines Tages mit ihm zusammenkommt, hätte sie sich anfangs auch nicht träumen lassen.

Die Nuller-Jahre, Teil 2 (2000-2006) – Malcolm mittendrin: Malcolm (Frankie Muniz): Als Superhirn mit einem IQ von 165 hat man es ebenfalls nicht leicht, wenn man der Mittlerste einer Handvoll Brüder ist. Während ich das schreibe, frage ich mich, wie es erst seiner Mutter ergangen sein mag.

Aber auch so ist mir ja nun nicht viel eingefallen, und vernünftige Fotos habe ich auch keine gefunden, deshalb belasse ich es heute mit diesen dreien.

Die Besten am Donnerstag : Die 5 besten Teenager in Filmen (w)

Nach den „5 besten männlichen Teenagern“ sind heute bei den 5 Besten am Donnerstag die weiblichen Teenager an der Reihe. Hier sind mir auf Anhieb jede Menge Filme eingefallen, doch welche fünf Mädels haben bei mir wirklich das Rennen gemacht? Hier kommen meine persönlichen Favoritinnen – ebenfalls in chronologischer Reihenfolge:

Die Übersinnliche : Sissy Spacek als Carrie White (Carrie – des Satans jüngste Tochter) – 1976

Wenn die Mutter eine religiöse Fanatikerin ist und man von den Mitschülerinnen gemobbt wird, ist die Schulzeit die reinste Hölle. Da helfen auch die gerade erst entdeckten telekinetischen Fähigkeiten nicht unbedingt weiter. Im Gegenteil: Ohne sie hätte der Abschlussball, auf dem Carrie die absolute Demütigung erfahren soll,  nicht in einem flammenden Inferno geendet.

Quelle – https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/d/d7/Carrieposter.jpg

Die Kreative : Molly Ringwald als Andie Walsh (Pretty in Pink) – 1986

Nicht viel Geld zu haben, ist zwar blöd, aber für Andie, die sich ihre Kleidung selbst näht, kein Weltuntergang. Schwierig wird es erst, als sie sich in den wohlhabenden Blane verliebt, der allerdings zu feige ist, vor seinen Freunden zu ihr zu stehen.

Quelle – https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/1/1c/Pretty_In_Pink_poster.jpg

Die Geächtete : Emma Stone als Olive Penderghast (Einfach zu haben) – 2010

Nachdem sie ihrer Freundin eine Notlüge aufgetischt hat, ist Olives Ruf an ihrer Schule im Eimer. Kurzerhand dreht Olive den Spieß um und lässt sich von den männlichen Mitschülern dafür bezahlen, dass diese herumerzählen dürfen, sie hätten miteinander Sex gehabt.  

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Die Rächerin : Hailee Steinfeld als Mattie Ross (True Grit) – 2010

Um den Mord an ihrem Vater zu rächen, heuert die vierzehnjährige Mattie Ross einen Marshal (Jeff Bridges) an, der den Mörder finden soll. Doch sie bekommen Gesellschaft von einem Texas Ranger (Matt Damon), der den Mörder selber schnappen will, um das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld wegen des Mordes an einem Senator einkassieren will.

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Die Kämpferin : Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen (Die Tribute von Panem) – 2012

Als die kleine Schwester zum Kampf auf Leben und Tod in die Arena geschickt werden soll, springt Katniss Everdeen heldenhaft in die Bresche und bringt damit eine Lawine ins Rollen, die letztendlich zum Niedergang des Regimes von Panem führen soll.

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Die Besten am Donnerstag : Die 5 besten Teenager in Filmen (m)

So langsam werden sie erwachsen – bei den 5 Besten am Donnerstag geht es diesmal um männliche Teenager in Filmen. Sogenannte Teenie-Filme gibt es mittlerweile zuhauf, da war diese Aufgabe nicht einfacher, wenn man in der Filmgeschichte gaaaanz weit zurückgeht, so wie ich, und bei Adam und Eva anfängt. Okay, so weit dann doch nicht… Aber dann doch wenigstens in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Der Klassiker : James Dean als Jim Stark (Denn sie wissen nicht, was sie tun): 1955 gedreht und nie aus der Mode. Wenn Eltern den Draht zu ihrem Nachwuchs verloren haben. Und das ist der Urtyp des Rebellentums.

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Schiff Ahoi : Uwe Enkelmann als Uwe Schidrowsky (Nordsee ist Mordsee): In dem deutschen Filmdrama von 1976 raufen sich erst zwei Teenager zusammen, die sich eigentlich spinnefeind sind, um dann gemeinsam abzuhauen und mit einem gestohlenen Segelboot dem häuslichen Elend zu entfliehen.

Auf der Flucht – https://szene-hamburg.com/wp-content/uploads/2018/04/nordsee-mordsee.jpg

Der Zeitreisende : Michael J. Fox als Marty McFly (Zurück in die Zukunft): Noch so ein unverwüstlicher Filmklassiker: 1985 entstand dieser Auftakt zu einer Trilogie, in der es Marty McFly durch ein Missgeschick 30 Jahre in die Vergangenheit, in das Jahr 1955 verschlägt, wo er alle Hände voll damit zu tun hat, dafür zu sorgen, dass es zwischen seinen Eltern funkt, um sich die eigene Zukunft und die seiner Geschwister zu sichern.

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Der Rebell : Judd Nelson als John Bender (Breakfast Club  – der Frühstücksclub): Ebenfalls von 1985 ist dieser an der Highschool spielende Jugendfilm, in dem fünf völlig unterschiedlich gestrickte Schüler zum samstäglichen Nachsitzen und Schreiben eines Aufsatzes mit 1000 Wörtern verdonnert werden. Dass sie sich nach und nach besser kennenlernen, hatte der Direx jedoch nicht geplant.

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Der „Durchgeknallte“ : Jake Gyllenhaal als Donnie Darko (Donnie Darko): Für die einen ist er ein Psycho, für die anderen bloß ein Teenager mit speziellen Problemen. Den 2001 gar nicht erst im Kino angelaufenen, sondern gleich auf DVD veröffentlichten Film, in dem ein mysteriöser Typ im Hasenkostüm das Ende der Welt verkündet, gehört mit zu meinen Lieblingsfilmen.

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Die Besten am Donnerstag : Kinder an die Macht…

Gebt den Kindern das Kommando… sang schon Herbert Grönemeyer. Das Thema „die fünf besten Kinder in Filmen“ wird heute auf Ginas Blog zum Fabulieren freigegeben. Ehrlich gesagt, fallen mir immer mehr Kinder in Filmen ein, je mehr ich darüber nachdenke, wie zum Beispiel die Zwillinge aus „The shining“ oder die gruseligen Kinder aus dem „Dorf der Verdammten“. Auch die Clique aus den „ES“-Verfilmungen wären eine Option gewesen. Letztlich entschieden habe ich mich aber für die folgenden, die im Prinzip eine Mogelpackung sind, weil ich für ein Gleichgewicht zwischen Mädchen und Jungen sorgen wollte – denn wenn man genau hinsieht, sind aus meinen fünf wie durch Zauberhand neun bzw. zehn geworden:

(1) Girls & Boys : My Girl – meine erste Liebe

Für die Liebe ist man nie zu jung. So gesehen in dem Spielfilm von 1991 mit Anna Chlumsky als Vada Sultenfuss und Macauley Culkin als der in sie schwer verknallte Thomas J. Sennett. Auch nicht, wenn man erst elf ist und die erste Liebe tragisch endet. Und mit tragisch meine ich ein wirkliches Drama. Nicht die Herz-Schmerz-Tragödie, die man von Teenagern normalerweise erwarten würde.

(2) Die Mysteriösen : Coraline / Cole Sear

Wenn die Eltern ständig beschäftigt sind und man auf der anderen Seite der Wand das vermeintlich bessere Leben vermutet… dann heißt man Coraline und ist die Heldin des gleichnamigen, wirklich gruseligen Animationsfilms. Zum gruseligen Ambiente passt der jugendliche Held des Mysterythrillers „The Sixth Sense“ von 1999, der Bruce Willis erfolgreich einredet, er könne tote Menschen sehen.

(3) Die Findigen : Matilda / Kevin McCallister

Der eine dreht Einbrechern, die es aufs traute Familienheim abgesehen haben, eine lange Nase, die andere zeigt der verhassten Lehrerin Agatha Knüppelkuh mittels telekinetischer Fähigkeiten, wo der Hammer hängt.

(4) Die Tierlieben : Michel / Amy

Eigentlich sind Kanadagänse die eigentlichen Stars in „Amy und die Wildgänse“, aber so, wie sich Amy in diesem auf wahren Tatsachen basierenden kanadischen Spielfilm 1996 für unsere gefiederten Freunde einsetzt, hat sie sich in meiner Liste einen ehrenvollen Platz verdient. Gleiches trifft auch auf den kleinen schwedischen Strolch zu, den Astrid Lindgren erfunden hat. Michel und sein Schweinchen – eine unvergessene Freundschaft.

(5) Auf Wanderschaft: Anouk Rocher / Gordie Lachance

Wenn man eine Mutter hat, die der Nordwind von Dorf zu Dorf und quer übern Erdball treibt, ist es nur zu verständlich, wenn man sich ein imaginäres Känguru namens Pantoufle zum Freund auserkoren hat (Chocolat – ein kleiner Biss genügt). Und in „Stand by me – das Geheimnis eines Sommers“, die für mich stimmigste Stephen-King-Verfilmung – begibt sich der schüchterne Gordie mit seinen Freunden auf die Suche nach einer Leiche.

Ich weiß, ich bin mit meinen Top Nine/Ten bei dieser Aufgabe durchgefallen, aber ich konnte mich heute einfach nicht entscheiden, wem ich den Vorzug geben wollte.

Die Besten am Donnerstag : Spieleabend !

Überraschung bei den „Besten am Donnerstag“ – auf Ginas Blog:  ein Thema, das in eine ganz andere Richtung geht. „Die besten Games, die wir in unserer Jugend gezockt haben“. Definiere Jugend – definiere Zocken… Mit ersterem Begriff verbinde ich Brett- und Kartenspiele, Zocken steht bei mir für Konsolen- oder Computerspiele. Und da ich davon ausgehe, dass die zweite Kategorie gemeint ist, gestehe ich hiermit, dass ich diese erst jenseits des 30. Lebensjahrs kennengelernt habe. Ich verrate außerdem, dass ich am liebsten sogenannte Jump’n’Run-Games gespielt habe. Das mögen manche langweilig finden, aber ich konnte mich stundenlang in den künstlichen Welten verlieren, bei denen ich den Helden über Hindernisse und an Fallen vorbei ins Ziel geschickt habe, bis die Daumen geglüht haben.

Der niedlichste von allen : Spyro the Dragon

Ein kleiner lila Drache, der seine großen, grünen Brüder aus ihrer Versteinerung  befreien und dabei Schätze und Schlüssel aller Art einsammeln muss. Manchmal muss er auch flinke Eierdiebe fangen, die ihm eine lange Nase drehen. Schurken!

Der goldigste – https://images.pushsquare.com/89484548785c1/1280×720.jpg

Der Heldenhafteste *hust* : MediEvil

Der „Loser“ unter den Rittern, der nur dann eine neue Waffe aus dem Heldensaal verliehen bekommt, wenn er alle Gegner aus dem jeweiligen Level besiegt und Seelenkelche füllen bzw. einsammeln darf. Hatte die Welt im ersten Spiel der Reihe noch reinen Fantasy-Charakter, war der zweite Teil im viktorianischen Zeitalter angesiedelt.  

Hier ewarten den Besucher Zombies und andere Gruselgestalten – https://oyster.ignimgs.com/mediawiki/apis.ign.com/medievil/3/3a/MediEvil_20191023174549.png

Der Schnellste im Test : Crash Bandicoot

Hier war Juwelensammeln und das Vermeiden von tödlichen Fallen angesagt, wenn der Held, ein roter Beuteldachs das Ende des Levels überhaupt erreichen wollte. Äpfel schnappen, Kisten zertrümmern, und oft genug begab er sich auf glattes Eis. Wenn das Spiel wegen des Gangs zum WC oder zum Kühlschrank pausieren musste, konnte es in den frostigen Leveln passieren, dass Crash zu zittern und zu frieren anfing. Brrrr.

Am Checkpoint bist Du sicher – https://images.cgames.de/images/gsgp/287/crash-bandicoot-warped-14_1000843.jpg

Wenn sich mal wieder kein Mitspieler finden will : Catan, das Kartenspiel

Als Brettspiel für mehrere Personen der Knüller, als strategisches Kartenspiel für zwei auch nicht übel. Schon die liebevoll gezeichneten Bilder des Kundschafters, des Feuerteufels oder der Kräuterhexe waren für mich ein optischer Genuss; doch irgendwann habe ich dann auch die PC-Version für eine Person entdeckt.

Würfeln, was das Zeug hält –
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Die Götterdämmerung : Black & White

Schon bevor das Spiel begann, musste man sich entscheiden, ob man einen Gott spielt, der seine Anhänger beschützt oder einen, der sie terrorisiert. Dreimal dürfen Sie raten, welche Gottheit ich gespielt habe.

Gut oder Böse – Schwarz oder Weiß – Tiger oder Kuh – https://images.cgames.de/images/gamestar/4/black-white_2713716.jpg

Was ich außerdem noch am PC oder der Konsole gespielt habe: Music 2000 (PS1) – Sokoban, MahJongg, Age of Empires, Myst, und Spider Solitaire (PC) – Wakeboard, Golf, Frisbee-Golf, Fallschirmspringen und Yoga (Wii-Sports).

Die 5 Besten am Donnerstag : Lach mal wieder

Calamity Jen, nur auf „The IT Crowd“ – https://www.youtube.com/watch?v=SO4MzTfM9XQ

Letzte Woche waren bei den „Besten am Donnerstag“ – auf Ginas neuem Blog – Filme zum Lachen dran. Da habe ich ausgesetzt. Also versuche ich heute mal mein Glück bei den besten Serien zum Lachen. Früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Comedy…

Die Zwei-Mann-Show : Little Britain

Hier wird alles von Matt Lucas und David Walliams respektlos durch den Kakao gezogen: die rassistische und insgesamt menschenfeindliche Leiterin der Fat Fighters, den „einzigen“ Schwulen im Dorf, die prollige Gangführerin im rosa Jogginganzug, der ab und zu des Gehens mächtige Rollstuhlfahrer, und und und… „Aber ja, aber nein, aber ja, aber nein…“ und „Computer sagt nein“ – diese Sprüche sind bei mir besonders gut haften geblieben.

This bird is sinking : Come fly with me

Den Flugbetrieb auf die Schippe nehmen? Respektlos und hart an der Grenze zum guten Geschmack, der oft genug im Tiefflug unterm Radar unterflogen wird, und zwar ebenfalls von Matt Lucas und David Walliams. Die Sketchshow dreht sich unter anderem um die Billigfluglinien FlyLo (unter der Leitung des sexistischen und nicht ganz sauber tickenden Omar Baba) und Our Lady Air – sowie skurrilen Gags in allen Bereichen des Flugbetriebs.

And now for something completely different : Monty Python’s Flying Circus

Ein Kessel Buntes, und hier bekommt jeder sein Fett weg. Von 1969 bis 1974 bereicherte der Schwarze Humor der Truppe von denen auch Klassiker wie „Das Leben des Brian“ oder „Die Ritter der Kokosnuss“ stammen, das Fernsehprogramm. Die Sketche kamen derweilen ohne Pointe daher oder zeichneten sich durch besonders absurde Ideen wie z.B. das Ministerium für komische Gänge (Ministry of silly walks) oder das Fußballspiel der Philosophen aus. Und falls es jemand noch nicht wusste: Die Bezeichnung „Spam“ für lästige und unerwünschte Werbung geht auf den sogenannten Spam-Sketch zurück.

Quelle – https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8e/Monty_Python_Live_02-07-14_13_04_42_%2814598710791%29.jpg

Die Computer-Experten : The IT-Crowd

Never type „Google“ into Google – you might break the internet. Oder so ähnlich. In der ins schmuddelige Kellergeschoss von Reynholm Industries verbannten IT-Abteilung regiert der Wahnsinn in Form des Dreamteams Moss (Richard Ayoade) und Roy (Chris O’Dowd), die die Arbeit nicht gerade erfunden haben und sich in ihrem nahezu unsichtbaren Dasein bequem eingerichtet haben… Bis ihnen die von Technik keine Ahnung habende Jen (Katherine Parkinson) als Chefin vor die Nase gesetzt wird. Auch wenn es schon lange her ist, erinnere ich mich immer noch an die Szene, in der Jen nach einem Crash-Kurs eine Präsentation über das Internet halten muss und durch ein Missgeschick die Apokalypse losbricht.

Das Ekel und seine dusselige Kuh : Ein Herz und eine Seele

Nach vier britischen Serien ist dies die einzige deutsche Produktion und der absolute Oldie in dieser Aufstellung. Die von Wolfgang Menge produzierte Serie mit Heinz Schubert als Alfred Tetzlaff, cholerisch veranlagter Spießbürge aus kleinbürgerlichem Milieu, der seine Tiraden regelmäßig gegen Gastarbeiter und Sozialisten loslässt. Besonders gern streitet er sich mit seinem Schwiegersohn (Dieter Krebs), der als „Sozi“ ein rotes Tuch für ihn ist. Nur beim Silvesterpunsch, der konsequenterweise ausschließlich aus Rum besteht, sind sich die Herren einig und verbrüdern sich für kurze Zeit. Wie gesagt: nur für kurze Zeit. Die einzige Person, die man leider nie zu sehen bekommt, ist die mysteriös Frau Suhrbier, deren Name in nahezu jeder Folge fällt.

Die 5 Besten am Donnerstag : Filme gegen Langeweile

Filme für jede Lebenslage. Letztes Mal war bei den „Besten am Donnerstag“ – auf Ginas neuem Blog – die Einsamkeit an der Reihe. Jetzt geht es um Filme, die sich zur Bekämpfung der Langeweile eignen, und das funktioniert bei mir am besten, wenn ich miträtseln kann (auch wenn ich die Lösung des mysteriösen hier schon vorher kenne).

Wenn der Mann im Hasenkostüm kommt : Donnie Darko

Eine Flugzeugturbine kracht in das Dach der Familie Darko, und für Sohn Donnie (Jake Gyllenhaal) ist nichts mehr, wie es war. Rätselhaft wird es, als ein seltsamer Typ im Hasenkostüm auftaucht und ihm das Ende der Welt prophezeiht. Oder ist es nur das Ende der Welt von Donnie Darko?

Wenn nichts je besser wird als vorher : The Butterfly Effect

Was passiert, wenn man die Zeit immer wieder an eine andere Stelle zurückdrehen kann und damit die Zukunft verändert? Jedesmal, wenn Evan Treborn (Ashton Kutcher) versucht, den vorherigen Schnitzer auszubügeln, findet er hinterher ein anderes, aber nicht immer besseres Szenario vor, in dem es mal den einen, dann den anderen erwischt. Die Suche nach der finalen & idealen Lösung führt ihn dabei weiter in die Vergangenheit als gedacht. Hier habe ich bislang noch nicht herausgefunden, ob es nicht vielleicht doch besser gewesen wäre, wenn er es an einer bestimmten Stelle mit dem Veränderungswillen hätte gut sein lassen.

Wenn Visionen wahr werden : Final Destination

Versuche, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen und Du wirst erkennen, was Du davon hast. Nämlich jede Menge Verkettungen unglücklicher Umstände, die zu immer absurderen Todesarten führen und zeigen, dass solche Bemühungen im Endeffekt zum Scheitern verurteilt sind.

Wenn einem alles zuviel wird : Falling Down – ein ganz normaler Tag

Ein Stau, der William „D-Fens“ Foster (Michael Douglas) aus der Haut fahren und sein Auto verlassen lässt, denn er hat ein Ziel, von dem er sich nicht abbringen lässt. Und mit jedem weiteren Zusammenstoß mit Bewaffneten und Leuten, die ihn nerven, sinkt die Hemmschwelle und die Anzahl der Waffen, die er sich bei diesen „Begegnungen“ aneignet. Da reicht auch schon ein Burger, der nicht so aussieht auf der Werbetafel, um D-Fens zum Explodieren zu bringen. Und jedesmal versuche ich den Punkt zu ermitteln, an dem er umkehren könnte – die Crux: ich habe diesen Punkt noch nicht gefunden.

Wenn die Zeitschleife zuschlägt : Triangle – die Angst kommt in Wellen

Nein, anders als der erste Teil des Filmtitels suggeriert, handelt es sich nicht um eine Liebesgeschichte zwischen drei Personen, sondern um den Namen eines Schiffs, das in dieser Endlosschleife von Film eine tragende Rolle spielt, derweil sich die Leichen ins Unendliche multiplizieren. Hier suche ich immer noch nach dem Anfang und dem Ende, bisher ohne Erfolg.