Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Serienmomente

 


 

Heute geht es bei passionofarts unter der Rubrik „Die besten am Donnerstag“ um die Frage nach unseren besten Serienmomenten: „Egal was dich bewegt hat, dich immer wieder zum Lachen oder zum Weinen bringt. Egal welche Szene dich irgendwie berührt, an irgendwas aus deinem Leben erinnert oder einfach nur technisch für dich gut war“ – schwierig, schwierig, diese Herausforderung, aber das ist kein Hinderungsgrund:

Star Trek „Deep Space 9“ : Der gemeinsame Moment

Die Serienmelodie ertönt, der Vorpann läuft an, die Kamera zoomt auf die Raumstation, und im selben Augenblick äußern mein Mann und ich nach einem harten, anstrengenden Tag: „It’s a sort of homecoming.“

Desperate Housewives: Der musikalische Moment

Serienmelodie, die Zweite. Der beste Moment einer jeden Folge war für mich stets der Vorspann mit animierten berühmten Gemälden zur Musik von Danny Elfman (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=aR0jKlwE0zI):

Das übertrifft nur noch die Overtüre zu Grey’s Anatomy.

Orange is the new Black : Der Moment der Selbsterkenntnis

Die Serie hatte ich gerade in der Bücherei entdeckt, da ereignete sich zu Hause ein Zwischenfall mit unserer Haustür. Die war über Nacht kaputtgegangen und ließ sich nicht mehr von außen öffnen. Und während ich zum Zuhausebleiben verdonnert war, weil ich auf den Handwerker wartete, legte ich diese Gefängnisserie ein – da sieht man den eigenen „Hausarrest“ für den man nichts kann, mit ganz anderen Augen.

 

Hustle – Unehrlich währt am längsten : Der technisch brilliante Moment

Ganoven ziehen andere Ganoven oder moralisch fragwürdige Gestalten über den Tisch. Und wenn sich die Geprellten revanchieren wollen, weil man sie um mehrere hunderttausend Pfund erleichtert hat, wird das Schmieden des Schlachtplans in Bullet-Time-Technik gefilmt. Und weil ich das Gesehene nur unzureichend beschreiben kann, gibt es von der englischenOriginalfolge einen Ausschnitt auf youtube ab 1:49 (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=rLmeRD4o880&feature=youtu.be&list=PL673361E194C0B7D7&t=109) –

 

 

– Where is my bloody painting? Gute Frage, wenn man gerade eine halbe Million dafür überwiesen hat. Wer nicht den ganzen Film sehen möchte, darf gerne vorspulen – das Einfügen habe ich leider nicht besser hinbekommen.

 

Doctor Who : Der Moment, wenn alle Dämme brechen

Die Folge „Vincent & The Doctor“ hat mich emotional so richtig aufgewühlt, und sie ist bis heute eine meiner Lieblingsfolgen. Bekanntlich hat sich Vincent van Gogh erschossen. In der Folge verschlägt es den Doktor (Matt Smith) und Amy (Karen Gillan) in das Leben des Malers, der zu Lebzeiten fast nichts verkauft hat und der am Schluss von den beiden ins Paris der Gegenwart mitgenommen wird. Der Moment, als van Gogh von dem Leiter der Van-Gogh-Ausstellung erfährt, dass der ihn für den bedeutendsten Maler aller Zeiten hält, ist nichts für Zartbesaitete. Am Ende konnten sie ihm nicht helfen, nachdem sie ihn wieder in seiner Zeit abgesetzt haben, aber Amy erhält die schönste Liebeserklärung, die ich je gesehen habe – eine Widmung mitten auf dem Gemälde mit den Sonnenblumen.

Das waren sie, meine magischen Momente – war doch gar nicht so schwer.

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Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Schulfächer

 

 

Passend zu der aktuellen Schreibaufgabe, die ich mir gerade beim #Writing Friday von elizzy ausgesucht habe, geht es nun bei passionofarts unter der Rubrik „Die besten am Donnerstag“ um unsere besten Schulfächer. Gut, dass sie nicht nach unseren verhasstesten gefragt hat, denn davon gab es eine ganze Menge bei mir. Das lag nicht nur an teilweise haarsträubenden Lehrkräften, sondern auch leider an mobbenden Mitschülern, die mich zur Zielscheibe ihrer Aktivitäten erkoren hatten.

Englisch

War schon immer mein Lieblingsfach, und deshalb wurde das dann auch mein erster Leistungskurs – keine Frage, dass ich mich für die Teilnahme an der Abschlussfahrt des Englisch-Leistungskurses entschieden habe und nicht für die Massenveranstaltung in Südfrankreich, die der Französisch- und der Biologie-Leistungskurs gemeinsam organisiert hatten. Französisch war zwar mein zweiter Leistungskurs, und in dem hatte ich auch die beste Prüfungsnote, aber mein Favorit war diese Sprache nie.

Kunst

Viel lieber hätte ich Kunst als Leistungskurs gehabt; selbst in der Oberstufe, als wir sehr viel Kunstgeschichte lernen mussten, war das eins meiner Lieblingsfächer. Da wurden nämlich keine Materialien mehr vorgegeben, und wir konnten frei experimentieren. Außer beim Holzschnitt und bei der Radierung.

Sport

Aber erst in der Oberstufe, als wir eine Sportart wählen durften – da fiel meine Wahl auf Schwimmen, denn das war im Sommer ein tolles Gefühl. Während die anderen bei hohen Temperaturen in der muffigen Turnhalle Volleyball spielen mussten, durften wir uns im Freibad austoben. Ach ja, nur im Herbst war das weniger prickelnd – wir hatten nämlich kein Hallenbad und mussten auch im eiskalten Wasser so lange schwimmen, bis die Traglufthalle stand. In de Berufsschule haben wir hauptsächlich Volleyball gespielt, aber bei rockiger Musik vom „Ghettoblaster“ – in all den Jahren zuvor habe ich Sport gehasst wie die Pest. Vor allem Völkerball und dann, wenn immer die gleichen Schüler ihre Mannschaften wählen durften.

Spanisch

Das war eine dritte Fremdsprache, die wir in der Oberstufe freiwillig dazu nehmen durften; der Unterricht fand meistens im Freien stand, und die Tests durften wir uns selbst gegenseitig korrigieren. Viel gelernt habe ich dabei aber nichts. Es war mehr eine nette Abwechslung, bei der es einfach war, gute Noten zu erlangen, mit denen wir dann unseren Gesamtdurchschnitt anheben konnten.

Religion

Aber nur in der Berufsschule. Wir waren nämlich eine gemischte Klasse. Unserem Lehrer war es wurst, ob jemand katholisch oder evangelisch war oder an gar nichts glaubte. Das Fach ging in Richtung Ethik, und da er ein Verfechter von Biologischer Landwirtschaft war und uns versuchte, die sogenannte Vollwertkost schmackhaft zu machen, ging es beim nächsten Ausflug auf einen Biohof.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : die schönsten Orte in Büchern

 

Nach der Schauspielerei ist nun mal wieder bei passionofarts unter der Rubrik „Die besten am Donnerstag“ ein literarisches Thema – es geht um die Orte in Büchern, die einem so sehr gefallen, dass man gar nicht mehr von ihnen weg möchte.

In meinem Leben habe ich schon so viel gelesen, dass mir die Auswahl nicht leicht gefallen ist, und ich habe weitgehend auf wirklich existierende Orte wie die schottischen Highlands oder die Nordküste von Cornwall verzichtet. Mich so richtig schön wegträumen kann ich am besten in frei erfundenen Gegenden.

Phantásien

und zwar das, was Bastian Balthasar Bux in Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ durch die Kraft seiner Wünsche erschafft. Ich bin mir sicher, dass mein selbstgebautes Phantásien anders aussehen würde, aber den Elfenbeinturm der Kindlichen Kaiserin oder auch Mondenkind, wie sie später heißt, würde ich gerne behalten, damit ich mich immer an ihm orientieren kann.

Das Auenland

Wenn es einen Ort in dem Epos „Der Herr der Ringe“ gibt, den ich gerne einmal besuchen und so schnell nicht mehr verlassen würde, wäre das Auenland, die Heimat der Hobbits, oder auch Halblinge, wie sie noch genannt werden, meine erste Wahl. Der Film traf mit meiner Vorstellung von diesem idyllischen Fleckchen weitestgehend zusammen. (Quelle – https://newzealand4me.files.wordpress.com/2013/10/hobbiton.jpg)

Der Orient-Express

Wenn’s für die Transsibirische Eisenbahn nicht reicht, dann hätte ich gerne statt dessen eine Fahrt mit diesem Luxusliner – aber dann bitte ohne Leiche.

Zamonien

Auf seiner Reise durch Zamonien gerät Käpt’n Blaubär während seiner 13 ½ Leben in die unterschiedlichsten Gegenden von Zamonien; eine abenteuerlicher als die andere – z.B. der Große Mahlstrom oder Atlantis. Was mich aber schon immer fasziniert hat, war eine nicht näher beschriebene Gegend namens Unbiskant – ein Kofferwort aus „unbekannt“ und „riskant“. Wer hat gesagt, dass es immer friedlich zugehen muss – ein bißchen Gefahr macht die Reise doch viel spannender.

Die Klosterbibliothek in „Der Name der Rose“…

zu durchstreifen, und zwar nachts, mit einer Funzel bewaffnet, wenn der Vollmond die norditalienischen Berge beleuchtet – das war auch so eine Spinnerei von mir, nachdem ich den Roman von Umberto Eco gelesen hatte. Mit ihrem achteckigen Grundriss und der Buchanordnung nach geografischem Muster war sie für mich der Inbegriff eines mysteriösen Ortes, der voller Wissen und seltener Manuskripte steckt (Quelle – https://www.docma.info/wp-content/uploads/sites/2/2018/07/bibl4.jpg)

 

An den eingangs beschriebenen Orten war ich übrigens schon. Vielleicht war das der wahre Grund, warum ich sie nicht in meine Top Five aufgenommen habe.

 

 

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : männliche Filmcharaktere

 

Ladies first, hieß es am letzten Donnerstag in der Ergothek von Gina – nach unseren liebsten weiblichen Filmcharakteren sind nun unsere liebsten männlichen Filmcharaktere dran. In meinem Leben habe ich schon jede Menge Filme gesehen. Da ist es für mich genau so schwierig, eine Auswahl zu treffen; aber das kenne ich ja schon. Okay, und meine Top Five:

 

John Bender aus „The Breakfast Club“, gespielt von Judd Nelson: Der Außenseiter und Rebell unter den fünf Kandidaten, die an einem Samstag zum Nachsitzen in der Schule verdonnert werden (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/e2/b8/15/e2b81545cab4e3fdfed5b5a3e9574693.jpg):

 

 

Donnie Darko aus „Donnie Darko“, gespielt von Jake Gyllenhaal: Pechvogel Donnie, der wegen seiner diversen „Störungen“ in psychiatrischer Behandlung ist und Visionen von einem Typen im Hasenkostüm hat, der das Ende der Welt in soundsoviel Tagen verkündet (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/a6/2e/58/a62e5831358172200bb050f959baa951.jpg):

 

 

Oscar Diggs, besser bekannt als Der Zauberer von Oz in „Die fantastische Welt von Oz“, dargestellt von James Franco: Schon immer habe ich mich gefragt, wie der aus dem Film von 1939 bekannte Zauberer von Oz zu dem geworden ist, was er ist, und wie er wohl in seiner Jugend war. Diese Frage beantwortet Sam Raimis Film von 2013, das mit Abstand am weitesten vom Originalfilm entfernt in der Zukunft liegende Prequel (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/b6/74/87/b6748702a8aa20c04e8ac7c812c19e2c.jpg):

 

 

Meisterdetektiv Hercule Poirot, dargestellt von Sir Peter Ustinov, zum Beispiel in „Tod auf dem Nil“: Den von Agatha Christie erfundenen belgischen Privatdetektiv haben schon verschiedene Schauspieler verkörpert, z.B. Albert Finney oder Tony Randall. Aber am liebsten sehe ich eine Agatha-Christie-Verfilmung, wenn Sir Peter Ustinov ihn spielt, z.B. in „Tod auf dem Nil“ (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/67/25/dd/6725ddb0f501db79c7a5e98083f56b0a.jpg):

 

 

Faramir aus „Der Herr der Ringe“, dargestellt von David Wenham: Der Unglücksrabe von Mittelerde. Nicht nur, dass er ohne Mutter aufwachsen muss und ihm der ältere Bruder vorgezogen wird – dass sein Vater am liebsten ihn statt Boromir tot sehen würde, führt dazu, dass er in eine aussichtslose Schlacht ziehen muss und dort schwer verletzt wird. Zu allem Übel wähnt sein Vater ihn tot und will sich und ihn verbrennen. Dank Gandalf und Pippin landet er aber zum Glück nicht im Jenseits, sondern in den Häusern der Heilung, wo er der Liebe seines Lebens begegnet: Eowyn., deren Herz er am Schluss gewinnt (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/7e/c2/cb/7ec2cbd3a70e13e09d24fa0da348772f.jpg):

 

 

Sicher hätte es bestimmt noch mehr Filme und tolle Charaktere gegeben, z.B. Duckie aus „Pretty in Pink“, Johnny aus „Dirty Dancing“, Scott aus „Strictly Ballroom“ und Marty McFly aus „Zurück in die Zukunft“ oder Bösewichter wie Robert Mitchum in „Die Nacht des Jägers“; aber die habe ich diesmal draußen gelassen, und so musste ich auch nicht ganz so weit in die Vergangenheit reisen wie bei den weiblichen Charakteren.

 

 

 

 

 

 

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : weibliche Filmcharaktere

 

 

Ein neuer Donnerstag in der Ergothek von Gina – nach unseren liebsten weiblichen Seriencharakteren sind nun unsere liebsten weiblichen Filmcharaktere dran. In meinem Leben habe ich schon jede Menge Filme gesehen, und davon die mir fünf liebsten weiblichen Charaktere auszuwählen, ist sauschwer. Aber ich versuche es trotzdem mal. Irgendwie bleibe ich immer an den Heldinnen, Kämpfernaturen und Überlebenskünstlerinnen hängen – here we go…

 

Annie aus „Speed“, gespielt von Sandra Bullock :

Einen Bus zu steuern, der keinesfalls schneller oder langsamer als 50 mph werden darf, sonst fliegt er in die Luft – einen solchen Alptraum möchte niemand erleben. Leider trifft es in diesem Fall Annie, die gezwungenermaßen mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B kommen muss, weil sie ihren Führerschein wegen zu schnellen Fahrens abgeben musste (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/1e/2c/a1/1e2ca1a9712970da48b522070b55ada2.jpg):

 

Katniss Everdeen aus „Die Tribute von Panem“, gespielt von Jennifer Lawrence : 

Noch eine, die unvorbereitet in eine scheinbar ausweglose Situation gerät. Als ihre kleine Schwester per Los ausgewählt wird, bei den Hungerspielen in der Arena auf Leben und Tod zu kämpfen, meldet sie sich freiwillig und versucht, sich und ihrem zweiten Kandidaten aus ihre Heimatdistrikt das Überleben zu sichern (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/c6/ff/db/c6ffdbb1ee754d49ac3d49745dce156a.jpg):

 

 

Eowyn aus „Der Herr der Ringe“, gespielt von Miranda Otto

Mit kämpfenden Heldinnen habe ich es heute aber auch. Diesmal geht es nicht um die eigene Existenz, sondern gleich um ganz Mittelerde bzw. die Vernichtung des Hexenkönigs von Angmar, den kein Mann jemals töten wird – so die Prophezeihung. Das Dumme an solchen Prophezeihungen ist ja, dass sich darin irgend eine Bosheit verbirgt. In diesem Fall kann ihn nur eine Frau zu Fall bringen. Dumm gelaufen für den Oberschurken (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/c4/50/bd/c450bd2e11e2b432d748eccb5b763232.jpg):

 

 

Scarlett O’Hara aus „Vom Winde verweht“, gespielt von Vivian Leigh

Auch eine Kämpferin – für ihr geliebtes Tara, ihre Plantage in den Südstaaten von Amerika, würde sie alles tun. Leider ist sie aber auch eine Meisterin der Prokrastination. „Verschieben wir’s auf morgen“ – wer erkennt sich nicht in einem solchen Spruch wieder? (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/fc/21/b9/fc21b955365ba1e1d217dedffb3a00ae.jpg):

 

Maggie aus „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, gespielt von Elizabeth Taylor

Auch sie hat einen Kampf auszufechten, nämlich den um ihre Ehe. Nicht so einfach, wenn der Mann anscheinend nichts mehr von ihr wissen will, Schwager und Schwägerin mitsamt ihrer Kinderschar bis aufs Blut nerven und alle dem Familienoberhaupt verschweigen wollen, dass dieses unheilbar krank ist. Dass sich der aufgestaute Frust irgendwann in einem Riesenkrach entlädt, kann man mit Fortschreiten der Handlung riechen (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/10/22/a1/1022a1ab9c385f5d2c9d141ca4ddbbdf.jpg):

 

So, damit spannt sich der Bogen der Filmgeschichte über 80 Jahre.

 

 

 

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : männliche Seriencharaktere

Nachdem es bei Gina (passionofarts) in der Rubrik „Die besten am Donnerstag um unsere liebsten weiblichen Seriencharaktere ging, war abzusehen, dass heute unsere liebsten männlichen Seriencharaktere an die Reihe kommen. Auch hier habe ich mich auf die Serien beschränkt, die ich mir zur Zeit im Fernsehen ansehe und sie zeitlich nach Wochentagen und Uhrzeit geordnet.

This is us   ~~~   Sex & The City   ~~~   Hustle – Unehrlich währt am längsten   ~~~   Grey’s Anatomy   ~~~   Seattle Firefighters – die jungen Helden

 

Überraschung! Heute sind mal andere als die üblichen Verdächtigen dabei.

 

This is us

In dieser Serie wird das Leben dreier Personen, die am selben Tag Geburstag haben, erzählt. Aber nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern größtenteils in Rückblenden. Eine davon ist die des Vietnamveteranen Jack Pearson (Milo Ventimiglia), der versucht, seinem Bruder beizustehen, der ebenfalls in Vietnam stationiert ist (Bildquelle: https://thenypost.files.wordpress.com/2018/10/tv_this1-1a1.jpg)

Sex & The City

Was Carrie an Mr. Big findet, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ihr zeitweiliger möbelbauender Freund Aidan Shaw (John Corbett) war mir weitaus sympatischer. Er war in der Serie nicht nur der ruhende Pol, sondern war vor allem nicht so ein Geheimniskrämer wie Mr. Big (Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51vHsisPn0L._SX466_.jpg)

 

Hustle – Unehrlich währt am längsten

Von der Bande Ganoven, die andere Verbrecher und moralisch fragwürdige Zeitgenossen über den Tisch zieht, finde ich Mickey (Adrian Lester) mit Abstand am coolsten (Bildquelle: https://hoerzu.images.dvbdata.com/768969/768969_478x268.jpg)

 

Grey’s Anatomy

Dass Dr. Andrew DeLuca (Giacomo Gianniotti) in früheren Staffeln viel zu wenig Szenen eingeräumt bekommen hatte, fand ich immer schade. In der aktuellen Staffel macht er Dr. Meredith Grey den Hof und hat einen dauergrinsenden Konkurrenten (Bildquelle: https://imgix.bustle.com/uploads/image/2019/2/28/7d12a627-6b32-47fd-acf8-f0d555655236-147480_0802.jpg)

 

Seattle Firefighters – die jungen Helden

Einen Konkurrenten hat auch Polizist Ryan Tanner (Alberto Frezza), der schwer in Feuerwehrfrau Andy Herrera verliebt ist und außerdem ein Problem damit hat, dass sein Vater ständig mit dem Gesetz in Konflikt gerät (Bildquelle: https://www.edna.cz/runtime/userfiles/series/station-19/d406edf6-660e-42e9-b04b-eaf54f13e8e6-2c19aebb42d30c0933b43e7198f87e48.png)

Das waren die fünf aktuellen liebsten Seriencharaktere; außen vor geblieben sind die Serien „Lucifer“, „Being Human“, „White Collar“, „Downton Abbey“, „Torchwood“ und all die anderen Serien, die ich vor längerer Zeit gesehen habe.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : weibliche Seriencharaktere

 

Ging es in Ginas Ergothek letzte Woche noch um unsere liebsten Leseorte, so geht es jetzt um ein ganz anderes Thema, nämlich welche weiblichen Seriencharaktere uns die liebsten sind. Da nur fünf auf dieser Liste Platz haben, könnte es eng werden. Beschränke ich mich also auf die fünf Serien, die zur Zeit einen festen Platz in meinem Wochenfahrplan haben. Nach der zeitlichen Reihenfolge sind das: Sex and the City ~~~ Younger ~~~ Grey’s Anatomy ~~~ Seattle Firefighters ~~~ Lucifer.

 

Sex & The City

Miranda Hobbes – die Anwältin, die später ungeplant Mutter wird und versucht, Beruf und Mutterdasein unter einen Hut zu bringen (Bildquelle: https://s2.r29static.com//bin/entry/433/x/1845228/image.png)

Younger

Die 40jährige Liza Miller ergattert den neuen Job der Verlagsassistentin nur, indem sie sich 14 Jahre jünger macht. Der Job ist toll, aber auf das ausufernde Doppelleben war sie nicht gefasst (Bildquelle:http://images6.fanpop.com/image/photos/38200000/Meet-Liza-Miller-younger-tv-series-38270388-750-750.png)

Grey’s Anatomy

Jo Wilson – nicht Meredith Grey oder Callie Torres. Sie ist ohne Eltern aufgewachsen und hat zeitweilig in ihrem Auto gewohnt. Diese Frau zieht das Drama förmlich an, verheiratet ist sie in der aktuellen Staffel mit Alex Karev (Bildquelle: https://ewedit.files.wordpress.com/2016/10/greys-anatomy-1.jpg)

Seattle Firefighters – die jungen Helden

Lieutenant Andy Herrera, eine der wenigen Frauen, die in diesem Serienableger von Grey’s Anatomy den Beruf der Feuerwehrfrau ausüben; als eigentliche Hauptperson hat sie zusammen mit einem Kollegen die Feuerwehrwache 19 übergangsweise geleitet – bis sie einen neuen Vorgesetzten bekommen und der Ärger seinen Lauf nimmt (Bildquelle: https://akns-images.eonline.com/eol_images/Entire_Site/201822/rs_634x939-180302104716-634.station-19.ch.030218.jpg)

Lucifer

Mazekeen – die Dämonin aus der Hölle, die Lucifer auf die Erde gefolgt ist. Im Nahkampf ist sie unschlagbar (Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41235eAk4gL._SX466_.jpg)

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die besten Leseorte


 

Wo kann ich am besten lesen? Diese Frage erwartet mich heute in Ginas Ergothek und passt zu meiner Phase, Klassiker aus der Bücherei nach Hause zu schleppen.

 

Im Bett

Mit der richtigen Beleuchtung  von oben, die das Zimmer taghell macht, kann ich stundenlang schmökern. Am schönsten ist das, wenn es draußen in Strömen regnet oder es blitzt und donnert. Dann freu ich mich, dass ich es dort so gemütlich habe. Da kann ich in den Exemplaren lesen, die für unterwegs zu unhandlich oder zu schwer sind wie z.B. die AC/DC-Biografie „Maximum Rock’n’Roll“ oder Exemplare, die schon arg zerfleddert sind.

Im Zug

Täglich bin ich fast eine Stunde mit Bus, S- und U-Bahn unterwegs. Da wäre ich ja schön blöd, wenn ich die Zeit nicht zum Lesen nutzte. Immer nur ins Smartphone zu starren, kann das Gelbe vom Ei nicht sein, vor allem, wenn der Empfang nicht vorhanden ist. Wenn ich ein Buch für unterwegs dabeihabe, muss es in meinen Rucksack passen. „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt und „1Q84“ von Haruki Murakami erfüllen dieses Kriterium mühelos.

In der Stadtbüchrei

Der ideale Ort, die Neuentdeckungen gleich mal bei einer Tasse Kaffee in einem gemütlichen Sessel unter die Lupe zu nehmen. Er bietet sich an, um bei offensichtlichen persönlichen Fehlgriffen rechtzeitig die Reißleine zu ziehen; so konnte ich z.B. erfolgreich verhindern, dass die Game-of-Thrones-Romane in meinen Rucksack wanderten.

Im Café

Dünne Bücher mit humoristischem Inhalt eignen sich für einen Aufenthalt im Café, wenn es mal wieder länger dauert oder wenn keine interessanten Leute in der Nähe sind. Ich empfehle die unter dem griffigen Titel „Ä“ gesammelten Kolumnen von Max Goldt oder die schwarzhumorigen Bestseller von Arto Paasilinna wie z.B. „Im Jenseits ist die Hölle los“ oder „Der Bär im Betstuhl“.

Auf einem gemütlichen Sofa …

kann ich mit Fantasyromanen in andere Welten abtauchen. Meine Highlights der 90er Jahre waren die ausufernden Leseabende mit der Herr-der-Ringe-Trilogie, bei Kerzenlicht und musikalischer Untermalung durch das Album „The Orchestral Tubular Bells“ von von Mike Oldfield und dem Royal Philharmonic Orchestra. Da klingen die marschierenden Orks gleich noch viel furchteinflößender.

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die Reise ins Märchenland

 

In Ginas Ergothek reisen wir heute ins Reich der Märchen und dürfen frei schweifen, denn da es heißt „Egal ob als Buch, Film, Hörspiel, … was immer du am liebsten magst. Hau rein!“ bleibe ich in der Welt der Bücher und toppe alle mit 1005 Märchen. Okay, das war übertrieben, denn einer meiner Top-Five-Kandidaten beinhaltet ein ganzes Konvolut, nämlich

 

Die Märchen aus 1001 Nacht

Gut, kein Buch, das ich kenne, beinhaltet tatsächlich die komplette Sammlung, deren älteste Erzählungen vermutlich ca. 250 n.Chr. Entstanden sind. Eines meiner Lieblingsmärchen daraus ist das von Prinz Achmed und der Fee Peri Banu. Diese Märchen sind nichts für Kinder, und inzwischen gibt es einige neue Übersetzungen, die nicht so blumig und entschärft daherkommen wie die Ausgabe, die ich in meiner Jugend geschenkt bekommen habe.

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern …

wurde 1845 von Hans Christian Andersen geschrieben. Ein kleines Mädchen sitzt am Silvesterabend frierend in einem Hauseingang und versucht sich an den Schwefelhölzern, die sie nicht verkaufen konnte, zu wärmen und muss doch bitterlich erfrieren. Es ist eines der kürzesten Märchen, die ich kenne, und obendrein noch das Traurigste (gemeinfreies Bild – Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/44/The_Little_Match_Girl_-_Bayes_1889.jpg)

Die kleine Meerjungfrau …

ist auch nicht viel heiterer. Doch immerhin gibt es hier noch ein Ende, das nicht ganz so trostlos ist wie das der kleinen Zündholzverkäuferin. Das Märchen von der Meerjungfrau, die sich unsterblich in einen Prinzen aus der Menschenwelt verliebt und allesaufgibt und unsagbare Leiden auf sich nimmt, um ihn zu betören und ihn am Schluss doch zu verlieren, wurde 1837 ebenfalls von Hans Christian Andersen geschrieben und hat etliche andere Künstler zu eigenen Werken und Interpretationen inspiriert, und dabei schwebt mir nicht „Arielle die Meerjungfrau“ von Disney vor (gemeinfreies Bild – Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f3/The_Little_Mermaid%27s_Sisters_-_Anne_Anderson.jpg).

Frau Holle

Wenn es schneit, dann schüttelt Frau Holle ihre Kissen auf. So heißt es bei den Gebrüdern Grimm. Nacheinander kommen ein fleißiges Mädchen und ihre faule Stiefschwester zu ihr, um Dienst zu tun und ihre Belohnung zu kassieren. Während die Fleißige mit Gold überschüttet wird, fällt die Faule am Ende einem Schwall flüssigen Pechs zum Opfer und erntet obendrein noch Hohn und Spott. Die Arme (Bildquelle für die Pechmarie: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/80/DBPB_1967_313_Frau_Holle.jpg) – denn flüssiges Pech muss doch unerträglich heiß sein und einem den Pelz verbrennen. Aber wenigstens hat die Deutsche Bundespost ihr in meinem Geburtsjahr ein Denkmal gesetzt.:

Rip van Winkle

Die Erzählung, in der ein Mann die Nacht in einer Höhle in der Gesellschaft seltsamer Leute verbringt und am nächsten Morgen feststellen muss, dass inzwischen 20 Jahre vergangen sind, stammt von dem amerikanischen Schriftsteller Washington Irving (1783-1859), der auch die Legende von Sleepy Hollow geschrieben hat. Der arme Tropf van Winkle wird zunächst für einen Verräter gehalten, aber dann von einer alten Frau aus dem Dorf erkannt und erfährt, dass seine zänkische Frau nicht mehr lebt und dass er den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg verpasst hat. Etwas langatmig im 19. Jahrhundert geschrieben, aber mir gefällt das Motiv.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die Superhelden-Edition (w)

 

In Ginas Ergothek sind heute weibliche Superhelden gefragt, nachdem es letzte Woche um männliche Helden ging – da hieß es oder was dir sonst noch so einfällt. Hau rein!“ – und darum nehme ich das auch jetzt wieder wörtlich und habe mich auf Heldinnen außerhalb des Marvel-Universums konzentriert. Fündig geworden bin ich nicht nur bei Fantasy und Science Fiction, sondern auch bei den Heldinnen meiner Kindheit. Aber Vorsicht – sie beißen sich nicht nur durch, sondern sind teilweise auch ganz schön schlagkräftig und scheuen keine Auseinandersetzung:

 

Q aus Star Trek Voyager

Heldenhaft springt sie (links auf dem Foto) in die Bresche, als Captain Janeway den Paarungswünschen der Nervensäge Q nicht nachkommen möchte. Dass der eigentliche Akt dann lediglich darin bessteht, dass beide die Spitzen der Zeigefinger nur kurz aneinanderhalten, ist dann für Captain Janeway die Überraschung des Tages (Bildquelle: https://voy.trekcore.com/gallery/albums/3×11/q_thegray_454.jpg)

Doctor Who

Hatte ich erwähnt, dass sich Timelords regenerieren und ihre Gestalt wechseln? Zur Zeit ist „der“ Doktor eine Frau (Bildquelle: http://reviews.projectstintfang.de/wp-content/uploads/2017/07/JodieWhittaker.jpg)

Eowyn

Kein Mann kann ihn umbringen, den Hexenkönig von Angmar – aber dafür eine Frau: Eowyn, die Schildmaid von Rohan  – und die entscheidende Schlacht nimmt eine ungeahnte Wendung (Bildquelle: http://liguedesofficiersdetatcivil.fr/wp-content/uploads/2018/01/Eowyn.jpg)

Xena

Die Abenteuer der Kriegerprinzessin, die für das Gute kämpft, speisen sich aus allen möglichen Mythologien dieser Welt. (Bildquelle: https://cdn1.thr.com/sites/default/files/imagecache/scale_crop_768_433/2015/07/xena_warrior_princess_still.jpg)

Lassie

Die Colliehündin Lassie erblickte 1938 das Licht der literarischen Welt und fand fünf Jahre später ihren Weg auf die Leinwand, an der Seite der damals zehnjährigen Elizabeth Taylor (Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4e/Lassie.jpg/440px-Lassie.jpg)

Die Rote Zora wäre auch noch eine gute Wahl gewesen – oder Merida, die Legende der Highlands – oder Morgaine, die die Nebel von Avalon durchstreift. Aber man kann nicht alles haben.