Die 5 Besten am Donnerstag : Serien, die in fremden Welten spielen

Überall, nur nicht auf der realen Erde? Bei den Besten geht es heute um fremde Welten – da kommen m.E. eigentlich nur zwei Genres in Frage: Fantasy und Science-Fiction; wobei die Waage bei mir zugunsten des zweitgenannten Genres ausschlägt. So lasset denn die Spiele beginnen…

Game of Thrones (Fantasy): Acht Staffeln in Westeros und Essos… die von George R.R. Martin erfundenen Länder sind garantiert nicht von dieser Welt, auch wenn mich Kulissen, Kostüme und Verhaltensweisen aller Beteiligten schon sehr an das irdische Mittelalter erinnern.

Babylon 5 (Sci-Fi): Draußen in einem frei erfundenen Weltall, ist der Schauplatz der Serie eine Raumstation.

Deep Space 9 (Sci-Fi): Als Ableger von „Raumschiff Enterprise“ spielt auch hier die Handlung auf einer Raumstation.   

Star Trek Voyager (Sci-Fi): Bleiben wir noch ein wenig im Star-Trek-Serienuniversum, wobei für dieses Raumschiff die Chancen auf eine baldige Rückkehr zur Erde (anders als bei Star Trek „The Next Generation“) gegen Null tendieren, es sei denn, ein gewisser Q hätte die Fähigkeiten und den Willen dazu, aber das halte ich für unwahrscheinlich.

And now for something completely different – die Serie innerhalb der Serie:

Schweine im Weltall: Oink! Nachdem ich bei der letzten ABC-Etüde die Leserschaft mit „Schweine im Weltall“ als Antwort auf „Dogs in Space“ an der Nase herumgeführt habe, musste nun endlich das Original her, denn als immer wiederkehrender Running Gag in der Muppet Show gab es verschiedene Miniserien, von denen diese hier als einzige außerhalb der Erde spielt. In der Raumschiff-Enterprise-Parodie „Schweine im Weltall“ besteht die Besatzung der USS Swinetrek aus den drei Schweinen Captain Link Ringelschwanz (William Shatner nachempfunden), der 1. Offizierin Miss Piggy und dem Wissenschaftler Dr. Julius Speckschwarte (Dr. Julius Strangepork).

Die 5 Besten am Donnerstag : Serien, die in Großstädten spielen 

Ab 100.000 Einwohnern spricht man von Großstädten, und um die geht es heute bei den 5 Besten – ERGOthek: Die 5 Besten Serien, die in einer Großstadt spielen – aber um nicht in den gleichen Metropolen Sightseeing zu betreiben, wandele ich teilweise auf anderen Reiserouten:

Orphan Black: Hier verteilen sich die Schauplätze quer über den Globus: London, San Francisco, Rom, Salzburg, Helsinki, Prag, und.. und… und… Bei Hunderten von Klonen ist die Liste lang. *)

White Collar: New York – denn die Stadt, die niemals schläft, hat in „Orphan Black“gefehlt. Krimis gehen bei immer, vor allem dann, wenn die Besetzung stimmt und alle Charaktere ein super Gespann bilden.

Being Human: Mit Bristol, das über 400.000 Einwohner ihre Heimatstadt nennen, habe ich die bekannten Pfade verlassen und mit der mysteriösen WG aus Geist Annie, Werwolf Geoarge und Vampir Mitchell bei ihren Versuchen, so normal wie alle anderen zu leben, drei bzw. sechs Staffeln lang mitgefiebert.

Clique: Bleiben wir doch noch ein wenig im Vereinigten Königreich und ziehen wir weiter in die Hauptstadt Schottlands. Mehr als 500.000 Einwohner sind schon eine ordentliche Hausnummer, und lange Zeit hat sich jeder Aufenthalt dort für mich wie in einem zweiten Zuhause angefühlt. Fiese Intrigen und rätselhafte Verbrechen im Universitätsmilieu waren das Thema dieser BBC-Produktion, die ich auf ard One entdeckt und in der Mediathek an drei Abenden hintereinander weg geschaut habe.

Miss Fishers mysteriöse Mordfälle: Nach Amerika und Europa muss noch ein weiterer Kontinent her – im Melbourne der Zwanziger Jahre bin ich gelandet. Wie gesagt, Krimis gehen bei mir immer, und wenn sie so stilvoll zelebriert werden und mit so tollen Kostümen aufwarten können wie Downton Abbey, dann erst recht.

*) bei der Anzahl der Orphan-Black-Staffeln habe ich mich wohl so ziemlich vertan. Eine Überprüfung bei wikipedia hat ergeben, dass es nicht drei und auch nicht sieben Staffeln waren, sondern in Deutschland tatsächlich fünf. Auf DVD wurden die Staffeln folgendermaßen veröffentlicht: Staffel 1 am 30.5.2014, Staffel 2 am 22.12.2014, Staffel 3 am 18.3.2016, Staffel 4 am 6.2. 2017 und Staffel 5 am 14.2.2018

Die 5 Besten am Donnerstag : Serien, die in Kleinstädten spielen

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Bei Ginas fünf Besten stehen heute Serienkleinstädte im Fokus. Keine Großstädte, aber auch keine Dörfer (bei letzterem sind Inspector Barnaby und Agatha Raisin raus) – das war schwierig, aber ich bin fündig geworden. Und alle fünf verbindet eines: Sie sind pure Fiktion.

Broadchurch: Schauplatz der drei Staffeln ist das Küstenstädtchen Broadchurch irgendwo im Südwesten Englands. Hier ermitteln Olivia Cole als DS Ellie Miller und David Tennant als DI Alec Hardy. Gedreht wurde an mehreren Orten in Südwestengland.

Ghost Whisperer: Noch eine fiktive Kleinstadt – Grandview (so viel habe ich schon herausgefunden, aber ich weiß nicht, wo es liegt).

Gilmore Girls: In Stars Hollow, einer fiktiven Kleinstadt in Connecticut hätte ich mich bestimmt auch wohlgefühlt.   

Big Little Lies: Vorlage für diese Miniserie mit zwei Staffeln ist der gleichnamige Roman der australischen Schriftstellerin Liane Moriarty – verlegt wurde die Handlung von der australischen Ostküste in die kalifornische Kleinstadt Monterey mit um die 30.000 Einwohnern.

Pushing Daisies: Ich musste lange suchen, um herauszufinden, wie die kleine Stadt hieß, in der alles so leuchtend bunt war – nun habe ich ihren Namen wiedergefunden: Coeur d’Coeur.

PS: Welt ist genauso real wie Quassel, Kalifornien, Brasilien, Kamerun und Bali – alle auffindbar im hohen Norden Deutschlands.

Die 5 Besten am Donnerstag : Serienmörder in Filmen

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Es gibt Tage, an denen nichts wirklich passt. Wegen Krankheit einen Rückstand auf der Arbeit aufholen und dadurch keinen Kopf für mein Blog haben; abgesehen von der fehlenden Zeit am Abend, weil ich wegen einer fest gebuchten Filmvorführung beim Fantasy Filmfest zeitig losmusste… Mein Beitrag zum aktuellen Thema bei Ginas „Besten am Donnerstag“, das da Serienkiller:innen, die dir einen Schauer über den Rücken jagen lautet, kommt daher mit Verspätung.

Es könnte aber auch daran liegen, dass ich lange darüber nachgedacht habe, welche in Serie mordenden Gestalten ich am schaurigsten finde. Zu welchem Ergebnis ich gekommen bin, zeigt meine Aufstellung in fünf Akten.

Ich musste nämlich erst einmal überlegen, was einen Serienmörder überhaupt ausmacht – denn anders als bei Serienmördern, denen einzelne Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg zum Opfer fallen, bringen Massenmörder viele Menschen innerhalb kurzer Zeit an einem oder wenigen zusammenhängenden Orten um. Deshalb tauchen auch Clown Pennywise (ES), Oliver Lang (Arlington Road) oder die Mörder aus „Schindlers Liste“ oder generell aus Filmen zum Thema „Holocaust“ nicht in meiner Liste auf.

1 Samara Morgan („Ring“): Schon dieser langhaarigen Gestalt zuzusehen, wie sie sich aus dem Brunnen hocharbeitet und dem vor Panik bewegungsunfähigen und auf den Fernsehbildschirm starrenden Opfer mit grotesken Bewegungen entgegenkriecht, finde ich absolut gruselig; und vollends blank liegen meine Nerven, wenn Madame aus dem Fernseher steigt und sich zu ihrer vollen Größe aufrichtet, um ihre Fratze des Grauens zu präsentieren. Wie das Opfer zu Tode kommt, bekomme ich dann meistens nicht mehr mit, aber ich tippe einfach mal darauf, dass es sich zu Tode erschreckt hat.

2 The masked Killer („Scream“): Obwohl ich den Film an sich eher weniger für zum Fürchten halte, ist es tatsächlich diese an die Figur von Edvard Munchs Gemälde „Der Schrei“ erinnernde Horrormaske in weiß – in Kombination mit einer bodenlangen Kutte mit Gugel. Und dann schleicht so eine Gestalt durch die Dunkelheit, um ein riesiges Messer zu zücken – natürlich nachdem das Opfer telefonisch terrorisiert wurde.

Schläft er denn niemals? – https://www.filmtipps.at/kritiken/Die_Nacht_des_Jaegers/gallery/Die_Nacht_des_Jaegers_1.jpg

3 Harry Powell („Die Nacht des Jägers“): Religöser Fanatismus, gepaart mit Heuchelei und der Fähigkeit, seine Zuhörer zu manipulieren… und wenn er in die Enge getrieben wird, dann rastet er komplett aus und wird zum wilden Tier. Die Gier nach Geld treibt ihn an, und ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn sein Plan aufgegangen wäre und er die Kinder der Frau, die er ermordet hat, in seine Fänge bekommen hätte. Was ihn für mich so gruselig gemacht hat, war seine Ruhelosigkeit, mit der er bei Tag und Nacht das ganze Land durchstreift hat.

4 Ted Bundy („Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile“): Noch ein Frauenmörder, aber diesmal einer, den es wirklich gegeben hat. Wie Harry Powell ist auch er ein exzellenter Manipulator, der es seinem blendenden Aussehen zu verdanken hatte, dass sich bei den Gerichtsverhandlungen viele weibliche Fans einfanden.

5Patrick Bateman: („American Psycho“): Ein aalglatter Typ, der zu den Klängen von Huey Lewis & The News Leute mit dem Hackebeilchen oder der Kettensäge dahinmeuchelt, wobei mir bis zum Schluss nicht klar war, ob er die Taten wirklich begangen hat oder das seiner niedrigen Hemmschwelle zu verdankenden Gemetzel ausschließlich in seiner Fantasie stattgefunden hat.

Gemeinsam miteinander haben diese fünf, dass ihre begangenen Morde allein bei mir nicht ausreichen, damit sich mir die Nackenhaare aufstellen – ich muss die Mörder und Mörderinnen auch tatsächlich sehen. Bleiben diese statt dessen im Hintergrund oder wird nach ihnen bloß ermittelt, wie im Fall des Zodiac Killers (Zodiac), Jigsaw (SAW) oder John Doe (Sieben), lässt mich die Person an sich eher kalt, auch wenn es mich bei ihren Taten schaudert.

Welche Serienmörder:innen es trotz Präsenz im Film zwar nicht in meine Liste geschafft haben, aber nicht unerwähnt bleiben sollen, sind die aus folgenden Filmen: „M – eine Stadt sucht einen Mörder“, „Psycho“, „Es geschah am hellichten Tag“, „Monster“ und „Lonely Hearts Killers“.

Die 5 Besten am Donnerstag : Schaurige Orte in Serien

Nach schaurigen Orten in Filmen sind jetzt ihre Pendants in Serien dran – als aktuelles Thema bei den „5 Besten am Donnerstag“ auf dem Blog von Gina. Dabei müssen es nicht immer Horror- oder Mysteryserien sein, auch wenn das naheläge. Oft verbirgt der wahre Horror sich ganz woanders.

Lucifer: Die Hölle. Von wegen heiß. Dunkel und kalt ist es dort in manchen Kerkern. Und von Dämonen gepeinigt zu werden, ist das unangenehme Tüpfelchen auf dem I.

Die Hölle ist ein dunkler, und nicht immer sehr warmer Ort – https://n-cdn.serienjunkies.de/review/77690-hell.jpg

Chernobyl: Die atomare Hölle des Reaktors. Wer sie überlebt hat, wünscht sich, bei der Explosion gestorben zu sein. Und sie strahlt noch heute. Leider keine Fiktion, sondern bittere Realität.

Der brennende Reaktor – https://cdn.mdr.de/nachrichten/serie-chernobyl-102_v-variantBig16x9_w-576_zc-915c23fa.jpg

American Horror Story: Mindestens genauso schaurig wie die Irrenanstalt ist das Hotel in der gleichnamigen Staffel. Pate stand für diese Staffel anscheinend das Horor-Hotel des H. H. Holmes, der ein Hotel mit unzähligen eingebauten Fallen errichten ließ, um darin Menschen verschwinden zu lassen und umzubringen. Als ich eine Dokumentation über dieses Chicagoer Anwesen des Grauens sah, wurde mir ganz anders.

Das Grauen lauert hinter falschen Türen und ins Nirgendwo führenden Gängen – https://imgix.bustle.com/rehost/2016/9/13/52fe9a50-91c0-47f3-b8a6-fab3730147d8.png

Twin Peaks: Der ganze Ort, für mich aber ganz besonders das Schild am Ortseingang. Reisende sollten hier besser alle Hoffnungen fahren lassen. Heute würde ich nicht mehr so denken – damals aber habe ich mich ordentlich gegruselt.

Gotham: Die ganze Stadt. Die ganze Serie lang habe ich nicht durchgehalten, obwohl die wenigen Folgen, die ich gesehen habe, sogar richtig spannend waren – aber das ganze Setting war mir zu düster.

A propos düstere Settings…

Um ein Haar hätten hier ein paar Sätze zu „Babylon Berlin“ gestanden, aber die Serie habe ich in der Mitte der ersten Staffel abgebrochen und danach einen weiteren Versuch vollends aufgegeben – obwohl es hier sicherlich genug gruselige Orte im nächtlichen Berlin gegeben hätte.

düstere Vergangenheit – https://derwahlberliner105122535.files.wordpress.com/2020/10/2020-10-10-babylon-berlin-folge-17-staffel-3-folge-1-foto-10.jpg

Oder Ereignisse wie Aufmärsche mit Fackelbeleuchtung, bei denen mir schon von bloßen Schilderungen im Geschichtsunterricht so richtig blümerant wurde.

Die 5 Besten am Donnerstag : Held*innen aus Horrorfilmen… 

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… an deren Seite ich gerne kämpfen würde, so lautet das heutige Thema bei Ginas „5 Besten am Donnerstag“ – eine Frage, mit der ich mich noch nie beschäftigt habe, vielleicht weil ich insgeheim schon befürchtet habe, dass mir dazu partout nichts einfallen will. Meistens sind in den Filmen, die mir als erstes einfallen, zu viele Leute auf einem Haufen präsent.

vier von fünf

Carrie: Das Mädchen, das keine Freunde hat, als Satans jüngste Tochter zu bezeichnen, fand ich schon seit der Originalverfilmung so unfair, und Mobbing absolut daneben. Mit einer Freundin an ihrer Seite wäre es wohl kaum so weit gekommen, dass der Abschlussball zum flammenden Inferno wird… obwohl – sicher kann man nie sein.

Coraline: Ich würde zu gerne mal erleben, wie ich als Figur in einem Animationsfilm wirken würde.

Rachel Keller & Noah Clay: In „The Ring“ versuchen sie, hinter das Geheimnis des Videos zu kommen, das für die Tode jener verantwortlich ist, die es gesehen haben. Die ganze Atmosphäre fand ich faszinierend – andererseits: Möchte ich wirklich riskieren, einen Telefonanruf zu bekommen, der mein Ableben in genau sieben Tagen ankündigt?

Sarah Bailey: Eine Hexe gegen die anderen drei aus dem frisch gegründeten „Hexenclub“, obwohl ich mir sicher bin, dass Sarah wirklich keine Mitstreiterin benötigt, weil sie selbst magische Fähigkeiten besitzt. Aber die Vorstellung, als „weiße Hexe“ Gutes bewirken zu können, hat mich schon immer gereizt.

Im Prinzip könnte ich es mit diesen fünf Personen bewenden lassen – aber es waren nur vier Filme. Und darum lege ich mit Hilfe eines Kunstgriffs noch einen nach.

Die Natur höchstpersönlich: Wer nur zum Spaß auf Tiere schießt und sich auch sonst wie die Axt im Walde in den schönsten Gegenden benimmt, nur weil er oder sie mit seinem „Long Weekend“ nichts vernünftiges anzufangen weiß und sich gegenseitig nervt, hat es nicht besser verdient.  Ich würde mir als magisches Helferlein noch ein paar schöne, zusätzliche Schikanen einfallen lassen, um den Höllentrip etwas abwechslungsreicher zu gestalten.

Und schon habe ich fünf Filme und fünf menschliche Held*innen aus dem Hut gezaubert.  

Die 5 Besten am Donnerstag : schaurige Orte in Filmen

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Ganz im Zeichen des Horrors steht auch dieses Jahr wieder der Oktober mit Halloween an dessen letztem Tag; nicht umsonst mache ich auch dieses Jahr wieder mit bei der Aktion „Horrorctober“, bei der ich einen Monat Zeit habe, mir 13 Horrorfilme anzusehen (die diesmal allesamt aus derselben Box stammen).

Auch bei Ginas Besten am Donnerstag wird es in der aktuellen Ausgabe gruselig – denn alles dreht sich um schaurige Orte. Und hier sind sie nun, meine Top Five der unheimlichsten Orte, bei denen man eines nicht haben darf: Klaustrophobie – die Angst vor dem Eingeschlossensein). Manche Orte mögen sich vielleicht auf anhieb nicht so anfühlen (z.B. die Arena in den beiden ersten Filmen der „Tribute von Panem“-Reihe, die abgelegene Bucht in „Long Weekend“ oder das gesamte Setting von „Triangle – die Angst kommt in Wellen), doch die Beklemmung ist allgegenwärtig…

Raumkonstruktionen ohne wirkliche Chance auf ein Entkommen

Wenn ich eine Auswahl treffen müsste, ob es mich in der von Jigsaw gebauten Todesfalle (SAW), dem Haus mit diversen Escape Rooms (Escape Room / Escape Room 2) oder dem Würfel mit sich bewegenden Räumen (Cube) am meisten gruselt, fiele meine Wahl auf Cube – denn da braucht es keinen selbstgerechten Richter über Leben und Tod, und die Furcht vor dem nächsten Raum, der völlig harmlos oder einen grausam ins Leben befördert, ist für mich in dem Würfel am größten.

Maritime Schauplätze

Auf der einsamen Leuchtturminsel mitten im tosenden Sturm (Der Leuchtturm – mit Willem Dafoe und Robert Pattinson) möchte ich nicht tot überm Zaun hängen, auch wenn es dort gar keinen Zaun gibt. Was man nicht unterschätzen sollte und einen großen Anteil an der beklemmenden Atmosphäre hat, ist das unablässig tutende Nebelhorn. Gefilmt in Schwarz-Weiß und im quadratischen Format, wird der kammerspielartige Eindruck noch verstärkt – ideale Voraussetzungen, den sich bahnbrechenden Wahnsinn zu spüren.

Doch das Grauen ist noch steigerungsfähig. Gegenstand unzähliger Gruselgeschichten waren schon immer Geisterschiffe. In Ghost Ship geht es schon zu Beginn wirklich blutig zu, und wo immer ein gewisser Herr mit seiner Crew an Bord geht, endet es für alle Beteiligten immer tödlich.

So nass mein Tal – Darkness falls

Dunkel und beklemmend alleine ist ja schon schlimm, wenn aber noch Nässe und Kälte hinzukommen… Wo könnte es noch ungemütlicher sein als in der Kanalisation? In Horrorfilmen wie „Slugs“ sind es schleimige Kreaturen, und sogenannte Urban Legends wollen uns seit den Dreißiger Jahren weismachen, dass in der Kanalisation von New York Alligatoren leben (Er lebt 15 Meter unter der Straße, er ist über 12 Meter lang, er wiegt über 2000 Pfund und kann jederzeit ausbrechen), doch in dieser Kanalisation lauert nicht der „Kanalligator“, sondern Clown Pennywise mit seinen Ballons und verspricht in ES seinen Opfern, mit ihm und den anderen zusammen fliegen zu können. Wer´s glaubt, wird selig – und doch läuft es mir kalt den Rücken herunter, wenn aus dem Gulli diese furchterregende Stimme ertönt…

Die absolute Beklemmung – gefangen unter der Erde

Zugegeben, Friedhöfe wie den bekanntesten von Paris – den Cimetière du PèreLachaise – ziehen mich gerade zu an; auch Höhlen habe ich mir schon einige unter sachkundiger Führung angesehen, aber in den tief unter der Stadt gelegenen Katakomben von Paris war ich noch nie. Mir hat der Besuch der unterirdischen Stadt unter der Altstadt von Edinburgh im wahren Leben vollauf genügt – und nach einem Durchlauf des eher mittelprächtigen Horrorfilms „Katakomben“ weiß ich auch wieder, warum.

Das war sie – meine schaurige Parade, passend zu dem nahenden Halloween.

Die 5 Besten am Donnerstag : Serien, die an warmen Orten spielen — der Nachzügler

Musste ich bei Serien an kalten Orten passen und hatte tatsächlich nur eine einzige Serie bieten (der Rest war gemogelt), hatte ich bei Serien, die neulich bei Ginas „5 Besten am Donnerstag“ gesucht wurden, die Qual der Wahl. Serien, die an warmen Orten spielen… da würfele ich doch einfach mal alles bunt durcheinander:

Lucifer: Schauplatz Los Angeles. Als ob es da nicht schon warm genug wäre, aber der titelgebende Held Lucifer Morningstar muss leider ab und zu auch mal in die Hölle – und da kann es ungemütlich heiß werden. In dieser Hinsicht vielleicht doppelt so heiß wie woanders.

Death in Paradise: Nach der Hölle nun also ins Paradies – doch auch da ist es tropisch, besonders wenn man verzwickte Kriminalfälle auf einer französischen Karibikinsel lösen muss und dabei ganz korrekt im Anzug unterwegs sein will.

Picnic at Hanging Rock: Korrekte Kleidung ist in dieser sechsteiligen Neuauflage des Spielfilms „Picknick am Valentinstag“ das A und O, und das bedeutet für die Pensionatsschülerinnen, die zu besagtem Picknick aufbrechen, trotz Aufenthalts in der freien Natur, dass sie zwar Hüte und Handschuhe ablegen dürfen, nicht aber ihre Korsetts. Wenn man sich vor Augen hält, dass sich die mysteriöse Geschichte um das Verschwinden mehrerer Schülerinnen auf der Südhalbkugel abspielt, wo es im Februar brütend heiß sein muss, kann sich in etwa vorstellen, dass es bei diesem Ausflug mit der Erholung nicht sehr weit her sein kann.

Miami Vice: Korrekte Kleidung = Anzug? Im Prinzip ja, nur dass diese Anzüge im sonnigen Miami genauso bonbonbunt und pastellig sind wie die Hausfassaden vor Ort und eher lässig mit T-Shirt und Ray-Ban-Sonnenbrille getragen werden. Miami Vice war eine der Serien, bei der wir mit Begeisterung vor dem Fernseher saßen, auch wenn die Handlung oft eher zugunsten der Optik zurückstecken musste.

Sons of Anarchy: Anzüge sind hier Fehlanzeige. Stattdessen geben Rockerbanden in ihren typischen Outfits den Ton an. Angelehnt an Shakespeares Stück „Hamlet“, dreht sich hier alles um den frei erfundenen Motorradclub „Sons of Anarchy Motorcycle Club Redwood Original“ (SAMCRO) in einer ebenso der Fantasie entsprungenen Gemeinde in der Nähe von Oakland (Nordkalifornien), wo die meisten Folgen (abgesehen von einer Staffel in Nordirland) auch spielen.

Das waren meine sehr verspäteten Top fünf. Wer es nicht auf meine Liste geschafft hat, aber auch noch sehenswert ist:

Miss Fishers mysteriöse Mordfälle (Melbourne, Australien – aber davon kenne ich nur einzelne Folgen), Beverly Hills 90210 & Melrose Place (die Originale aus den 90er Jahren, in LA), Black Sails (Karibik), 9-1-1 Notruf LA (Los Angeles, zum Dritten) & Seattle Firefighters – die jungen Helden (Seattle, USA –meistens aber da, wo’s brennt), Sandokan – der Tiger von Malaysia und … eine der besten Serien der 80er Jahre überhaupt: Allein gegen die Mafia (in Italien).

Die 5 Besten am Donnerstag : Schneegestöber

Die aktuelle Ausgabe der 5 Besten von Gina hat es ganz schön in sich – Winter is coming? – nein: Serien, die im Schnee spielen. Verstanden habe ich die Frage so, dass es um Serien geht, die komplett im weißen Element spielen. Und da muss ich leider passen. Nicht mal in Game of Thrones ist es ständig Winter, außer man befindet sich auf der anderen Seite der Mauer, und da möchte niemand tot überm Zaun hängen. Nun denn… Lasset die Spiele beginnen – und deshalb präsentiere ich zusätzlich zu der womöglich meistgenannten Serie heute auch einzelne Folgen aus Serien, in der es so richtig schön kalt wird. Zieht euch also warm an.

Winter is coming – Game of Thrones

Ich verzichte auf eine Zusammenfassung und lasse meinen Lieblingsvorspann für sich sprechen.

Mal von der anderen Seite – https://youtu.be/TZE9gVF1QbA?t=1

Gesehen habe ich diese Staffel aber noch nicht – ich hebe sie mir für den Winter auf. Kommen wir jetzt erst mal zu der Serie, die ich nur dem Namen nach kenne, aber tatsächlich nicht gesehen habe – dafür aber den Film, der für sie Pate stand: Snowpiercer. Der Film spielt aber tatsächlich in einer Eiswüste. Und nun zur Spezialedition.

Doctor Who – Planet of the Ood

In dieser Folge wird dem Doctor (David Tennant) und Donna Noble bereits beim Verlassen der TARDIS ein frostiger Empfang bereitet… die Landschaft fand ich magisch:

Eisige Welten – mit einem stimmungsvollen Ende : https://youtu.be/IKFSM9T_ei4

Das Call-the-Midwife-Christmas Special von 2017

In diesem Clip legen sich alle ins Zeug, um dem Londoner Stadtteil Poplar ein weihnachtliches Ambiente mit Schneegestöber zu verleihen

The Big Freeze : https://youtu.be/EXszSctkbQY

Grey’s Anatomy – Staffel 16, Folge 15

In dieser Folge verliert Andrew de Luca während eines Blizzards beinahe seine Hände und droht, schneeblind zu werden. Nicht umsonst heißt diese Folge „Schneeblind“.

Doctor Who Christmas Special mit Sopranistin Katherine Jenkins

Dieser Folge mit Matt Smith als Doctor heißt passenderweise „A Christmas Carol“.

Abigails Song – https://www.youtube.com/watch?v=zQEu46BJiJI

Mehr Winter geht nicht. Und damit hoffe ich noch auf ein paar schöne, warme Tage im Herbst.

Die 5 Besten am Donnerstag : Serien, die im Weltraum spielen

Mal woanders hin reisen, wenn auf der Erde schon jede Gegend im Zentrum von Serien und Filmen gestanden hat? Ab in den Weltraum, und darum fragt Gina heute bei den „Besten am Donnerstag“ nach Serien, die im Weltraum spielen. Als erstes fallen mir dazu natürlich Dr. Who, Star Trek und Raumpatrouille Orion ein, aber warum mal nicht woanders graben und lang vergessene Schätzchen zutage fördern? Et voilà – schon haben wir eine bunte Mischung mit bekannten und weniger bekannten Serien, die aus den Tiefen meiner Erinnerung wieder aufgetaucht sind…

Die Abenteuer der Maus auf dem Mars: In 52 Episoden zu je fünf Minuten konnte ich bei dieser Kinderserie in den Siebziger Jahren mit der niedlichen Maus bei ihren Abenteuern auf dem Mars mitfiebern – viel ist mir davon nicht in Erinnerung geblieben, außer den Zuckerstangen, die dort auf Bäumen wuchsen.

Der Erinnerung entschwunden ist auch die Anime-Serie Captain Future, von denen meine Schwester und ich in den Siebziger Jahren viele Folgen gesehen haben. Nur an die Musik aus dem Vorspann kann ich mich noch erinnern:

Der Vorspann – https://www.youtube.com/watch?v=dcjhpETolG0

Mondbasis Alpha 1: Siebziger Jahre zum Dritten – diesmal sind es keine Raumschiffe, sondern gleich ein ganzer Mond, der in dieser schwarz-weißen britisch-italienischen Co-Produktion durch das All driftet, nachdem er aus seiner Umlaufbahn gerissen wurde. Eine Rückkehr zur Erde scheint unmöglich. Ganz in Schwarz-Weiß war’s dann aber doch nicht, wie der farbige Trailer zeigt:

… und das alles in Farbe – https://www.youtube.com/watch?v=YTVfD6ZfRjw

Falls die oben genannten Serien niemand kennt, hätte ich noch zwei, bei denen es bei jedem Sci-Fi-Fan sofort Klick macht: Star Trek – Deep Space Nine und Babylon 5.

Letztere wartet übrigens noch immer darauf, dass ich mir sie mal wieder ansehe.