Dienstags-Gedudel #39 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 2/7

Beim Dienstags-Gedudel (einer Aktion von nellindreams) nähere ich mich langsam dem Heute, doch jetzt ist erst mal die Erinnerung an einen echten „Golden Oldie“ dran, der vor 21 Jahren meine Gehörgänge durchflutete. Wir schreiben das Jahr 1999 und sind in Cornwall mit dem Auto unterwegs – auf eine Reise ohne vorgebuchte Unterkünfte. Übernachten, wohin es mich verschlägt, auch auf die Gefahr hin, kein Zimmer zu finden. Wozu hat man denn ein Auto? Und weil mit Musik alles besser geht, habe ich hingenommen, dass der Kleinwagen nur ein Autoradio mit Kassettendeck hatte. Vorsprung durch Technik? Oder Technik, die begeistert? Weder noch – eher „Nostalgie lässt grüßen“. Modern war dagegen erst mal nur die Musik.




Garbage „You look so fine“ – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=NyAK7qPeHY0

Die nostalgischen Momente hatte ich dann dafür mit der musikalischen Dauerschleife in Form des Albums „Gold“ von ABBA, als Musik-Cassette (MC) – wenn mir schon keine Cabriofahrt entlang der Nordküste Cornwalls zu den Klängen von Frank Sinatra vergönnt war.

In England konnte man nicht nur ganze Alben, sondern auch Singles kaufen, in diesem Fall Garbage, mit denen ich die Dauerschleife immer wieder unterbrochen habe.

Quelle – https://i.pinimg.com/564x/13/38/1d/13381dd8fcf6775b73bcea70677dbb11.jpg

Die nächste Dauerschleife hatte ich übrigens schon ein Jahr später.

Dienstags-Gedudel #38 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 1/7

Wenn der Urlaub schon ein wenig zurückliegt, aber man noch immer davon zehren möchte… dann ist es Zeit für akustischen Nachschub beim Dienstags-Gedudel (einer Aktion von nellindreams).

Urlaub und Musik – eine unzertrennliche Kombination, besonders bei mir. Es ist mir vor zwei Jahren zum ersten Mal aufgefallen – das Phänomen der Dauerschleife hat bei mir in den 80er Jahren angefangen – und es hält sich so hartnäckig wie der Ohrwurm, der nicht weichen will. Den man nur mit demselben Song bekämpfen kann, bis der Ohrwurm totgedudelt ist. Mit genug zeitlichem Abstand kann man dann das Corpus Delicti hören, ohne das es in den Gehörgängen oder Hirnwindungen Wurzeln schlägt.

Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=J6YRKs_hKFQ

Bella Italia! Wie gesagt, fing 1982 alles an, mit unserem ersten Italienurlaub am Meer und der ersten Fußball-WM, bei der wir abends mit der Tochter einer Bekannten alleine weggehen durften, um das Spiel unserer Mannschaft in einer Kneipe zu sehen. Die Musik, die wir dabei hatten, bestand aus genau einer Kassette mit NDW-Hits: „Neuzeit – Höhepunkte der Neuen Deutschen Tanzmusik“… nach diesen drei Wochen Dauergedudel Neue Deutsche Welle waren unsere armen Eltern urlaubsreif, denn danach konnten sie den „Kommissar“ nicht mehr hören – und „Carbonara“ wurde in der Pizzeria konsequent gemieden.

Nach Berlin bin ich erst Jahre später gefahren, als es die Mauer nicht mehr gab. Von daher ist die Aufnahme des Songs „Berlin“ von Ideal in gewisser Weise auch ein Zeitdokument. Die nächste Dauerschleife, an die ich mich bewusst erinnern kann, erwartete mich 1999. Danach wurden die Abstände kürzer.

Dienstags-Gedudel #37 : Zu Gast in der Welt des Sports – Teil 8

Kommen wir heute mal zu dem Auslöser für meine Ausflüge in die Welt des Sports. Die größte Sportskanone bin ich ja nun nicht gerade, und weil wegen Corona unsere Tanzgruppe Zwangspause hat, bin ich an Wochenenden öfters auf Youtube unterwegs gewesen und habe gezielt nach Workout-Sessions gesucht. Gefunden habe ich jedoch als erstes den Klassiker schlechthin: „Chariots of Fire“ von Vangelis.




Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=8a-HfNE3EIo

Das Lied ist der Titelsong des Kinofilms „Die Stunde des Siegers“, der sich ums Laufen dreht, besser gesagt um die Leichtathleten Harold Abrahams und Eric Liddell, bei den Olympischen Sommerspielen von 1924 in Paris. Musik & Filme – wäre noch eine denkbare Kategorie, die ich im Rahmen von nellindreams‘ Aktion „Dienstags-Gedudel“ erschaffen könnte. Kandidaten dafür gäbe es ja genug… aber vorerst ist das Thema Sport noch nicht beendet, und außerdem wartet schon ein weiteres, das demnächst folgen wird.

Dienstags-Gedudel #36 : Jenseits von Afrika

 

Mit Sport hat der heutige Beitrag nur ungefähr zwei Prozent zu tun; nämlich dann, wenn während der folgenden sechs Minuten und achtundvierzig Sekunden irgendwo ein Fußball in die Luft gekickt wird. Deshalb halte ich heute den Ball extrem flach.

Das haben U2 mit „Where the Streets have no name“ (https://youtu.be/2mvaO2BcTKY?t=0) ebenfalls getan – denn diesmal bleiben sie auf dem Boden. Ganz korrekt ist „auf dem Boden“ nicht, denn die Bühne bei diesem Auftritt ist nicht ebenerdig, befindet sich aber auch nicht im ersten Stock wie im Jahr 1987, auf dem Dach eines Schnapsladens in Downtown L.A.

 

 

Das Video, in dem die Sicherheitskräfte alle Hände voll zu tun hatten und die Veranstaltung mit 35000 Zuschauern nach diesem einen Song abbrachen, ist legendär, und genau deshalb habe ich eine Version ausgewählt, die zusammen mit dem Soweto Gospel Choir entstanden ist. Nach „One“ und „I still haven’t found what I’m looking for“ ist diese hier noch eine Version, die mir fast noch besser gefällt als die Originalaufnahme. Wahrscheinlich weil das Gospel „Amazing Grace“ nahtlos und fließend in einen der bekanntesten Hits der irischen Band übergeht.

Schon wieder U2? Ich glaube, so langsam entwickeln die sich zu meinem heimlichen Favoriten beim beim „Dienstags-Gedudel“ von nellindreams.

Dienstags-Gedudel #35 : Zu Gast in der Welt des Sports – Teil 7

 

This time for Africa!

Der Ball ist rund, und weil vor zehn Jahren die Fußball-WM in Südafrika stattfand, feiere ich dieses Jubiläum mit dem offiziellen Song zu diesem weltumspannenden Ereignis von Shakira (https://www.youtube.com/watch?v=pRpeEdMmmQ0)

 

 

Diese Trostpflaster-Ausgabe des Dienstags-Gedudels (ins Leben gerufen von nellindreams) ist all jenen gewidmet, die an Geisterspielen keinen Spaß haben oder im HomeOffice gerne mal wieder ein wenig Bewegung hätten.

Mehr Bilder aus dem Süden Afrikas gibt es dann in der nächsten Woche.

Dienstags-Gedudel #34 : Das ist nicht das Ende!

 

This is the end – nicht das Ende des Gedudels, sondern von der Story. Das Gedudel ist nicht abwertend, sondern ein Name für nellindreams‘ musikalischer Mitmachaktion zur Verschönerung des Dienstags.

Bleiben wir doch gleich in den 80ern bei einem Klassiker – von Journey (https://www.youtube.com/watch?v=LatorN4P9aA), mein Begleiter für die musikalische Übergangsphase in den 80ern, als ich merkte, dass mein Musikgeschmack ziemlich einseitig zu werden drohte.  Übrigens hatten damals wir kein Musikfernsehen, und ich konnte mir nie die Gesichter zu den Stimmen vorstellen – ich konnte mich also nur auf mein Gehör verlassen.

Immer das Gleiche? Wie langweilig. Und deshalb wurde meine Sammlung mit der Zeit immer rocklastiger…

 

 

um gegen Ende der 90er Jahre eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Aber das ist eine andere Geschichte, die hier (noch) nicht hinpasst.

Dienstags-Gedudel #33 : Original und Fälschung

 

Kennt jemand diese Bilderrätsel, die es früher in einer Programmzeitschrift gab?

Links ist das Originalgemälde abgedruckt und rechts eine Kopie, die an manchen Stellen leicht verändert wurde – die Fälschung… und es gilt, die sechs oder sieben Fehler zu finden. Weil ich dieses Spielchen immer sehr gerne hatte, dachte ich mir, das kann ich auch, und zwar per Zeitreise in die 80er Jahre, als ich die Coverversion für das Original hielt.

In diesem Fall stammte die Coverversion von Paul Young und das Original von Joy Division – und bis heute kann ich mich nicht entscheiden, welche der beiden mir besser gefällt.

Das Original (https://www.youtube.com/watch?v=zuuObGsB0No):

Die Fälschung (https://youtu.be/SPBzmn8bcyk)

Aber muss ich das wirklich? Manchmal mag ich keine Entscheidungen treffen und stelle deshalb einfach mal beide in den Raum, denn doppelt gedudelt schallt besser; Gedudel ist keine Abwertung, sondern der Name der Aktion von nellindreams – zur musikalischen Verschönerung des Dienstags.

Dienstags-Gedudel #32 : Der Erklärbär – Teil 12

 

Happy Birthday.

Heute gibt’s bei dieser hübschen Aktion von nellindreams von mir den Song, den ein Radio-DJ zum Geburtstagsständchen für Winona Ryder erklärt hat – jedenfalls in meiner Fantasie *): „American Soul“ von U2 (https://www.youtube.com/watch?v=oxppcWeZ5-I). Aber bis Ende Oktober wollte ich damit nicht warten, denn mit dem Album, auf dem dieser Song drauf ist, war meine musikalische Begleitung für meine Reise im letzten Jahr.

 

 

 

 

Mit U2 im Ohr hat mir sogar der Nieselregen in Montréal nichts mehr ausgemacht, und mit „Songs of Experience“ war die Stadt für mich auch nicht mehr ganz so grau. Jetzt ist auch das schon wieder über ein Jahr her.

Und so bald wird in dieser Richtung auch nicht mehr viel kommen. Gewisse Entscheidungen, die ich noch in diesem Jahr treffe, geben die Richtung vor, weshalb für mich Erinnerungen wie diese auch so ungemein wichtig sind – man hat noch lange was davon.

 

*) „Heute wird Winona Ryder 48…“ plärrte die Stimme des Moderators aufgekratzt. „… Und deshalb spielen wir nur für sie ein ganz besonderes Ständchen. Happy Birthday, Winona!“ („Broken Strings“, Kapitel 49)

 

Dienstags-Gedudel #31 : We’ve got to get away from here

 

Schottland von oben!

Entgegen aller Spekulationen, was meine musikalischen Vorlieben angeht, bin ich nicht in den 80er Jahren stehengeblieben. Mein aktueller Zeitsprung bringt mich zurück ins Jahr 2017 – mit „Sign of the times“ von Harry Styles (https://www.youtube.com/watch?v=qN4ooNx77u0).

Das ist jetzt auch nicht mehr so neu, und ausgewählt habe ich den Song auch nicht, weil ich so ein Riesenfan von One Direction oder Harry Styles wäre oder mich der Sound stellenweise an Pink Floyd erinnert, sondern aus einem ganz anderen Grund.

 

 

Es war im August 2008, als mein Mann und ich dreieinhalb Wochen mit dem eigenen Auto in Schottland unterwegs waren. Noch nie hatte ich mich so frei gefühlt wie damals, und eine unserer Stationen war für fünf Tage auch die Isle of Skye. Dieses Video hat mich wieder zurück versetzt in diese glückliche Zeit. Beim Old Man of Storr hatte ich zwar leichte Panik wegen aufkommender Höhenangst, aber mit viel Hilfe habe ich diese Situation, bei der mir der Allerwerteste auf Grundeis ging, dann doch noch gemeistert.

In diesem fünfminütigen Film kann ich diese markante Felsformation bei bestem Licht endlich mal aus einer ganz anderen und noch dramatischeren Perspektive bewundern. Für manche kommt dieser Sound einem echten Gedudel vermutlich ziemlich nahe – obwohl das Wort „Gedudel“ bei dieser Aktion wirklich nur ein Name ohne (Ab)wertung ist, aus der Taufe gehoben von nellindreams.

Dienstags-Gedudel #30 : Der Erklärbär – Teil 11

 

 

Wenn Songs als Kapitelüberschriten herhalten müssen und wenn dabei dann der Dienstag der neue Sonntag ist… oder anders herum: Falls ich jemals eine Liste der Songs erstellen sollte, die sich mit einem Wochentag befassen, dann darf der hier auf keinen Fall fehlen… mit Bilder,n, die verstörend wirken könnten:

 

 

U2 (https://www.youtube.com/watch?v=1glfzAoHYiI) mit „Sunday bloody Sunday“, für mich einer der besten Songs der 80er Jahre.  Leider hat man ihn schon richtiggehend totgedudelt. Lassen wir ihn im Rahmen des Dienstags-Gedudels, einer Mitmachaktion von nellindreams, wieder auferstehen.

Monday Monday, Goodbye Ruby Tuesday, Friday I’m in love, Sunday morning coming down… fehlen nur noch Mittwoch, Donnerstag und Samstag in dieser Aufzählung.