ABC Photography : X wie Xenon

 

Die Edelgase, auch inerte Gase oder Inertgase bilden eine Gruppe im Periodensystem der Elemente, die sieben Elemente umfasst: Helium, Neon, Argon, Krypton, Radon, Oganesson und Xenon. Daher lautet mein heutiger Beitrag zumneuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert:

X wie Xenon

Xenon sorgt für Beleuchtung im Straßenverkehr. Ob Kunstobjekte ebenfalls von Xenon zum Strahlen gebracht werden – Tatort Luminale 2016 -, weiß ich nicht, aber ich zeige sie hier trotzdem:

 

 

Das ganze gibt es auch in warmen Farben:

 

 

Vorstellbar wäre es. Moderne Scheinwerfer werden ja auch mit Hilfe von Xenon zum Leuchten gebracht.

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ABC Photography : W wie Whiskywanderung

 

Das Projekt ABC“ von wortman neigt sich langsam dem Ende zu – nur noch sieben Beiträge, der Countdown läuft. Eine Warnung vorab: Mein Beitrag zum Buchstaben W soll weder Schleichwerbung sein noch zum maßlosen Alkoholkonsum aufrufen – auch wenn es darin um Whisky geht, nämlich

W wie Whiskywanderung

Eine Whiskywanderung ist eine Wanderung durch eine reizvolle Landschaft, bei der an sechs Haltepunkten Whisky verkostet wird. Böse Zungen behaupten, hier handele es sich um ein als Wanderung getarntes Whiskytasting; aber so oder so hat mir diese Veranstaltung, an der mein Mann und ich vor Jahren teilgenommen haben, so gut gefallen, dass ich gegen eine Wiederholung nichts gehabt hätte. Inzwischen bieten unterschiedliche Veranstalter so eine Tour an, leider nicht in meiner Nähe.

Und weil damals auch niemand von uns auf die Idee gekommen war, bei unserer Wanderung zu fotografieren, gibt es heute von mir nachgestellte Bilder. Und für die Verkostung habe ich mir eine ganze Woche Zeit gelassen. Gut Ding will schließlich Weile haben.

 

Die Wanderung

Wanderungen beginnen meistens an einem Wanderparkplatz oder einer Tafel.

 

 

Unsere Wanderung führte uns durch den Odenwald, und verkostet wurden sechs schottische Whiskys, alles Single Malts, davon auch ein oder zwei in Faßstärke. Welche das waren, weiß ich jetzt auch nicht mehr – deshalb habe ich meine persönliche Kollektion mit meinen Favoriten zusammengestellt.

Die Getränke

 

Aberlour – Speyside (Schottland) – „ich bin klein und gemein“ – Ich bin der „wee dram“, das kleine Schlückchen, das es in sich hat.

 

Faßstärke mit 57,1% – da muss man vorsichtig sein oder man beginnt gleich mit der handelsüblichen Stärke von 40% oder 43%, je nachdem, welche Flasche man erwischt. Das Wasser stammt aus Quellen am Ben Rinnes. Das brachte mich überhaupt erst auf die Idee, einen weiteren Speyside-Whisky in meine Verkostung mit aufzunehmen, deshalb stehen sie auch beieinander, als Beispiel für den Größenvergleich:

 

Benrinnes – Speyside – das Wasser kommt nicht vom Ben Rinnes, und das Malz dafür von Elgin und ist leicht getorft. Damit steigern wir uns nun in den Aromen, denn bei einer Verkostung hat es keinen Sinn mit geschmacklichen Bomben anzufangen, die milderen Whiskys wie diesen keine Chance geben. 26 Jahre alt : 1982, da war die Welt noch in Ordnung.  Allerdings hatte ich da von Whisky noch keine Ahnung. 2009 sah das schon anders aus. Da erblickte dieses Schätzchen mit 57.4% das Licht der Welt und wurde im letzten Jahr meines. Jetzt habe ich die Flasche entkorkt und das Aroma von Rosinen und Holz genossen und mich an der schokoladenbraunen Farbe erfreut. Wenn der Sprit erst mal verflogen ist, schmeckt der Whisky angenehm weich und erinnert mich an meinen Lieblingsrum.

Bushmills, The Steamship Collection – Antrim (Nordirland) – ein eher lieblicher Whiskey, der mir bei einem Whiskytasting im Taunus in einer sehr dekorativen Flasche präsentiert wurde, und mit meiner Vorliebe für schönes Design musste ich den einer genaueren Prüfung unterziehen. Zur Abwechslung mal ein florales, vanilliges Aroma. Die leichtere Variante des folgenden Whiskeys

 

Connemara – County Louth (Republik Irland) – der Rauchige mit der Toffeenote my favourite Irish Whiskey, besonders geeignet, um den Zuckerguss für einen Butterkuchen mit Mandeln zu aromatisieren. Laut Wikipedia bezieht sich der Name des Countys auf den keltischen Gott Lugh. Ich mag an diesem Whisky besonders das sahnige Aroma, das mich an Karamellbonbons erinnert.

 

Caol Ila, Elements of Islay – Islay: Diese schottische Insel ist bekannt für ihre durchweg torfigen Whiskys. Der schmeckt ziemlich torfig, aber nicht ganz so extrem wie die Editionen von Ardbeg oder gar der berühmt-berüchtigte Octomore, bei dem ich das Gefühl hatte, in Gartenerde zu beißen. Die Destillerie hat vor Jahren schon auf Computerbetrieb umgestellt, weshalb der Moderator eines Fernsehbeitrags darüber sich bemüßigt fühlte, den Whisky als seelenloses Massenprodukt zu bezeichnen. Tja, was mach ich nur? Er schmeckt mir halt – und diese Sonderausgabe sowieso, wie der Pegel zeigt. Das Design ist für mich sowieso der Hit – eine Elemententafel mit dem Kürzel für die Destillerie.

 

Highland Park, Valkyrie – Orkney Islands (Schottland). Hier herrschten einst die Wikinger. Daher wundert es mich gar nicht, dass diese Destillerie eine limitierte Valhalla-Collection herausgebracht hat, die den Gottheiten Thor, Loki, Freya und Odin gewidmet ist. Die Odin-Edition habe ich nicht mehr bekommen, aber als die Valkyrie auf den Markt kam, die noch dazu im Vergleich erschwinglich war, habe ich sofort zugegriffen. Der Probeschluck war sehr gehaltvoll. Salz-und-Pfeffer-Noten bei moderaten 45,9% Alkoholgehalt Noch ein Kriterium für mich und gegen Faßstärken wie den zuerst gekosteten Aberlour; wenn dann noch der Flaschen- und Verpackungsdesigner Wikinger ist und seinen Stammbaum bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen kann, ist das ein nur zu passender Kandidat für das W, genauso wie die Übersetzung von Valkyrie: Walküre.

 

 

Am Ende heißt es dann nicht nur „The Angels‘ Share“ sondern „Schlaf wie ein Engel“ – aber wie immer, gilt auch hier das Motto „Don’t drink and drive“. Mein Weg führt dann nur noch am Regal vorbei mit einem Blick auf die Besonderheiten, die heute außen vor bleiben mussten: Bowmore (mit dem Teufels-Dreizack), Balblair (mit Autogramm vom Master Blender) und …

Talisker (von der Isle of Skye).

 

Goodnight Scotland & Ireland.

 

 

ABC Photography : V wie Violett

 

Der neueste Beitrag zum „neuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, dreht sich um das V – beim H hatte ich mich schon einmal für eine Farbe entschieden, und deshalb gibt es heute das V ebenfalls als Farbe, und zwar

V wie Violett

 

Ausgehend von den Veilchen, im Hof meiner Nachbarin

 

 

habe ich unseren Garten durchkämmt und violette Traubenhyazinthen entdeckt.

 

 

Bei einem Glas Wein draußen vor meiner Lieblings-Weinstube andere violette Blumen bewundert.

 

 

Zum Abschluss noch ein Exemplar, das der Baumarkt feilbietet:

 

ABC Photography : U wie Unten

 

Der neueste Beitrag zum „neuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, dreht sich um das U – aber heute verzichte ich auf ein Selbstporträt, sondern entscheide mich für

U wie Unten

Auf der Suche nach Inspiration habe ich meine Mediathek nach älteren Fotos durchsucht und habe tatsächlich welche gefunden, nur haben sie nichts miteinander zu tun.

Das erste Motiv befindet sich zu meinen Füßen, also unten auf dem Boden – und bei manchen befinden sich die Stolpersteine auch unter ihren Füßen, wenn sie achtlos drauftreten:

 

Noch tiefer als unter unseren Füßen, also unter der Erde, befindet sich die U-Bahn – hinunter gelangt man über Treppen:

 

Unten angekommen, hat sich jemand eine moderne Variante von Harry Potter ausgedacht:

 

Und manchmal erhält man dort sogar kryptische Angaben über das Fahrtziel. Wer nicht weiß, wohin die S3 fährt, hat Pech gehabt und muss sich durchfragen:

 

Musikalischen „Underground“ habe ich beim Wave-Gotik-Treffen dargeboten bekommen, von der amerikanischen Band „Unto Ashes“:

 

 

ABC Photography : T wie Theremin

 

Musikalisch ist der neueste Beitrag zum „neuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, denn jetzt heißt es:

T wie Theremin

 

Dieses elektronische Instrument wurde in den 20er Jahren von dem Russen Lew Termen erfunden.

 

Das Instrument wird berührungslos gespielt: Durch seine Körperbewegungen beeinflußt der Spieler ein elektromagnetisches Feld und steuert dadurch Tonhöhe und Lautstärke.

 

Wer ein Hörbeispiel haben möchte, wird am Ende meines Beitrags fündig.

 

 

Ich hatte das Vergnügen, im Museum für Angewandte Kunst ein solches Instrument auszuprobieren. Als Besucher wird man per Schild dazu aufgefordert. Da geht man eigentlich wegen etwas anderem ins Museum und entdeckt das Motiv für den aktuellen Buchstaben durch Zufall. Super. Also habe ich nicht nur das Foto gemacht, sondern mein Glück an dem Instrument versucht.

Einfach ist das nicht. Bei mir kamen nur gruselige Töne dabei heraus und nicht so schöne wie bei Jean-Michel Jarre, in der Festhalle in Frankfurt – und ausgerechnet davon habe ich kein Foto mehr. Dafür aber ein Beispiel gefunden, wie sich das anhört, wenn Profis zu Werke gehen – in diesem Fall Celia Sheen mit der Titelmelodie von „Midsomer Murders“ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=YTZK9FNgK74), auch bekannt als „Inspector Barnaby“:

 

 

ABC Photography : S wie Schlangen

 

Mit meinem heutigen Motiv zum „neuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, könnten viele ein Problem haben, denn Reptilien sind nicht jedermanns Geschmack – genauer gesagt, die Gattung „Serpentes“:

S wie Schlangen

Meine beiden Süßen sind vor einiger Zeit von mir gegangen. Zuerst vor ein paar Jahren das Weibchen (rot) und letztes Jahr das Männchen (grau):

 

 

Dieses Bild bleibt mir zur Erinnerung an sie, genau wie ihr Nachwuchs, meine kleine Houdini, die Ausbruchskünstlerin, die einst nur deshalb auf Wanderschaft gegangen ist, weil sie ein warmes Plätzchen unter der Heizung gesucht hat.

ABC Photography : R wie Rathaus

 

In der Sinfonie aus Beton spielt unser Rathaus eine wichtige Rolle, denn es ist der Hauptakteur im „neuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert. Heute heißt es nämlich

R wie Rathaus

 

 

Es ist ein Betonhochhaus mit einem Foyer, das dank der typischen Farbgebung aus den 70er Jahren nicht ganz so trist wirkt, wie man befürchten könnte.

 

Das Rathaus wurde 1971 eröffnet und steht mit seiner Sichtbetonarchitektur unter Denkmalschutz.

 

 

 

ABC Photography : Q wie Quallen

 

Bei diesem Fotoprojekt von wortman wird Woche für Woche seit dem 6. Januar 2019 das Alphabet fotografisch dargestellt. Diese Woche ist das Q dran.

Wer hat behauptet, dass Q ein schwieriger Buchstabe sei? Ich selbst sogar? Den Quatsch habe ich nur zehn Minuten lang geglaubt, dann fiel mir ein, dass ich auf meiner selbstgestrickten „Weltreise“ im Sommer 2018 durch Norddeutschland nicht nur durch den Ort Quassel hindurchgefahren bin, sondern auch in Flensburg übernachtet habe. Und dort habe ich sie dann in einem Schaufenster gesehen: Quallen!

 

 

Es waren zwar handgearbeitete, aus Wolle, und keine echten – aber immerhin: Quallen. Der Buchstabe Q ist damit umgesetzt. Was man mit Q noch so findet? Quark oder Quadratlatschen? – Whatever you like.

ABC Photography : P wie Plattfuß

 

 

Der Buchstabe in der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, ist das

P wie Plattfuß

und hat nichts mit mit der gleichnamigen Filmreihe *) mit Bud Spencer zu tun, sondern mit einem „Geschenk“, das mir mein Auto am 1. April 2019 bescherte. Einen platten Reifen würde ich wohl kaum als Aprilscherz bezeichnen…

und erst recht nicht als den Wink vom Universum, endlich mal das Hinterteil vom Sofa hochzubekommen und mehr zu laufen. Ich glaube, während der Tage, in denen mein Auto in der Werkstatt stand, war ich noch nie so viel zu Fuß unterwegs wie im ganzen Jahr davor.

Das brachte mich auf die Idee, endlich das seit vier Jahren im Schuppen vor sich hin staubende Fahrrad ans Licht zu zerren, die Reifen aufzupumpen und die klemmende Gangschaltung überholen zu lassen. Jetzt ist es in der Werkstatt, und ich warte darauf, dass es bald fertig ist, damit ich dieses Jahr ganz viele Radtouren unternehmen kann.

A propos Werkstatt: wäre das nicht ein geeigneter Kandidat für den Buchstaben W? Ich könnte allerdings auch ein Foto von meiner neuen Windschutzscheibe hochladen – denn die gab es für 150 Euro gleich noch mit dazu. Und da sage noch einer, Urlaub zu Hause wäre günstiger, als zu verreisen.


*) Sie nannten ihn Plattfuß, Plattfuß am Nil, Plattfuß in Afrika und Plattfuß räumt auf.

 

 

 

 

 

ABC Photography : O wie Offenbach

 

 

O wie schön ist Offenbach mit seinen Hausfassaden und Parks. Die letzte Urlaubswoche habe ich genutzt, um Ansichten meiner Stadt in Wort und Bild festzuhalten. War ja auch schönes Wetter. Herausgekommen ist der neueste Beitrag zum „neuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, denn jetzt ist das O dran:

O wie Offenbach

Da, wo jetzt noch die Buchstaben auf den „Offenbach Hills“ thronen, wird bald etwas neues gebaut. Ich habe mich bei meiner Fototour auf zwei Rädern auf historische Fassaden konzentriert, die teilweise noch dem Jugendstil zugeordnet werden, wie zum Beispiel

das sogenannte Pfauenhaus

Es ist nicht schwer zu erraten, warum man es so genannt hat – eine der wenigen guterhaltenen Jugendstilfassaden in Offenbach, wenn nicht sogar die schönste. Die nächsten Aufnahmen zeigen den ehemaligen Schlachthof, der zu einem Hotel umgebaut worden ist, allerdings kein Jugendstil:

Klinkerbauten aus der Gründerzeit …

mit Sternzeichen an der Balkonunterseite

 

Historische Badegelegenheiten

Die Ruine des Metzlerschen Badetempels wurde vor dem Verfall gerettet und komplett restauriert. Natürlich nicht ganz uneigennützig, denn der Investor hat noch einen Neubau hinzugefügt, der gar nicht mal so übel aussieht, aber den ich nicht aufs Bild bekommen habe. Dagegen wurde ein anderer, neuzeitlicher Badetempel komplett entkernt und an die denkmalgeschützte Schwimmhalle ein Hotel gebaut

– wo früher viele Offenbacher planschten, können jetzt Hotelgäste ihre Cocktails schlürfen und den Blick in den Büsingpark genießen:

weitere Parkimpressionen

Der Dreieichpark mit einem Pavillon, in dem im Sommer Platzkonzerte aufgeführt werden, während man dabei auf dem Rasen picknicken kann:

Die Betonbauten sind bereits 140 Jahre alt und waren ein Hingucker bei der Hessischen Landesgewerbeausstellung von 1879. Wie man sieht, liegen Offenbach und Frankfurt mitten auf dem Weg. A propos Beton: Da im 2. Weltkrieg ein großer Teil der Offenbacher Innenstadt zerstört wurde, ist die Innenstadt seitdem eine Sinfonie in Beton.

 

Offenbach in Beton, äh, in Zahlen

Okay, dieser Pegelstandsanzeiger ist für den Brutalismus nicht repräsentativ, aber er zeigt, wie hoch der Main bei Hochwasser gestanden hat

Im Jahr 1682 zum Beispiel, da war der Pegel so hoch wie ich groß bin, nämlich 168 Zentimeter. Den Fluss sieht man auf diesem Bild, aufgenommen vom Maindamm, eine Art Deich, der mit eisernen Toren verschlossen werden kann, sobald Hochwasser droht.

 

Das architektonische „Highlight“, auf dessen Dach sich dieses meteorologische Objekt befindet, habe ich Euch erspart – aber das Anemometer liefert einen ersten Hinweis auf die nächste Offenbacher Attraktion…

den Wetterpark

wegen des Deutschen Wetterdienstes, der in meiner Heimatstadt seinen Sitz hat.

 

 

Das könnte theoretisch das letzte Bild von dieser Exkursion sein, aber eines hätte ich dann doch noch:

 

Eine wunderschöne Glasfront, der ich bald einen gesonderten Beitrag widmen werde  – und damit beende ich meinen Ausflug und wünsche allen einen schönen Sonntag.