Projekt ABC – X wie „X“ (Kandidat Nummer 2) … für die x-te Party

Give me an X – die Musik zur Party hatten wir schon – jetzt kommt die hippe Deko.

Zugegeben, dieser Buchstabe bereitet einigen vermutlich Kopfzerbrechen, bei mir wird es wieder das X selbst – für das fotografische ABC von Wortman – diesmal aber ganz spontan und ungeplant (wenn auch etwas fantasielos), weil ich die Dinger beim Einkaufen in einem Markt für Büromaterial entdeckt habe. Gekauft habe ich ihn aber nicht, den Folienballon in Form eines X, den es auch in Silber gab:

Gebt mir ein X

Yay! Let’s party!

Damit wird auch die x-te Party ein echter Hingucker. Und für die passenden Drinks wird auch noch gesorgt. Sofern ich sie denn gefunden habe.

Projekt ABC – X wie „X“

Wir befinden uns mitten im Endspurt – beim fotografischen Projekt von wortman nach dem X folgen nur noch zwei Buchstaben, denn Ä , Ö und Ü entfallen dieses Jahr.

Den Kandidaten für diesen Buchstaben hatte ich schon sehr früh in diesem Jahr ermittelt: X

Das Nachfolgealbum zu KICK von INXS trägt den simplen Titel „X“ und gehört zu den Alben, die ich (noch) nicht auf Vinyl habe. Spart Platz und kann von mir auch im Auto gehört werden. Oder beim Schneidern in der Küche, wo ich es zuletzt tatsächlich in der letzten Zeit wieder öfters habe laufen lassen (der Todestag von Michael Hutchence am 22. November war allerdings nicht der Grund dafür).

stapelbar und gut bewacht von Hasi.

Ein weiteres X ist in Planung, denn das hätte hier nicht mehr hineingepasst.

Projekt ABC – W wie Weihnachtskleid: Das Scarlett-O’Hara-Prinzip

Vor Jahren habe ich einmal bei einem gemeinsamen Projekt von nähenden Bloggerinnen mitgemacht, dem sogenannten Weihnachtskleid-Sew-Along – mit dem Ziel, sich ein neues Gewand für Weihnachten zu schneidern und mit Dokumentation und Präsentation der einzelnen Schritte und Phasen zu festgelegten Terminen (meistens Sonntags). Ich glaube, es gibt diesen Sew-Along auch dieses Jahr wieder, aber ich habe mich nicht angemeldet. Dafür ist mir spontan etwas ganz anderes in den Sinn gekommen.

Ich weiß ja nicht, ob sich noch jemand an den Film „Vom Winde verweht“ und die Szene darin erinnert, in der Scarlett O’Hara dringend ein neues Kleid braucht und sich aus Mangel an Material an dunkelgrünen Samtvorhängen vergreift. Genau so darf man sich das Ergebnis meiner Suche nach dem passenden Stoff für dieses Modell vorstellen, das ich mir ausgerechnet als erstes nach meiner drei Jahre langen Auszeit vom Nähen ausgesucht habe:

Das Original von 1950 – Modell #121 in Burda 7/2021

Der Schwierigkeitsgrad wurde mit drei von vier Punkten und der Stoffverbrauch mit ca. 4 Meter angegeben. Da ich aber selten eine Anleitung akribisch 1:1 nacharbeite und ich gerne den einfacheren Weg gehe, war mir schon zu Beginn klar, dass ich auf einige Details verzichten würde, wie zum Beispiel die Paspel, die im Original zwischen den Rockbahnen vernäht wurde. Und wozu noch mehr Stoff kaufen, wenn im Keller mehrere Meter eines Vorhangstoffs schlummern, von denen ich in einem Anfall von Größenwahn vor Jahren 12 Meter im Internet bestellt, aber tatsächlich nur aus insgesamt vier Metern Vorhänge für mein Wochenendhäuschen genäht hatte. Woher die vielen Meter bei diesem Modell kommen, wurde mir sehr schnell klar, als ich sah, aus wie vielen Teilen das Kleid besteht.

Allein für den dreistufigen Rock kommen zwölf Teile zusammen (vier pro Stufe), die obendrein auch noch in unterschiedlichen Richtungen vor dem Zuschneiden auf den Stoff gesteckt werden sollen. Bei unifarbenen Stoffen ist das keine große Sache – aber sobald Muster dazukommen, wird es kompliziert, und in meinem Fall kann von Symmetrie (wie bei Streifen oder Karos) keine Rede sein. Aber der eigentliche Knackpunkt neben der Kopfnuss, dass das Muster keinen Versatz haben soll, waren die unterschiedlichen Konfektionsgrößen für Oberteil und Rock: Rock in Größe 40 – Oberteil zwischen 38 und 40. Da waren Millimeterarbeit und Tricksen mit unterschiedlich breiten Nahtzugaben angesagt.

Nach der langen Rede kommen jetzt endlich die Bilder…

Die Vorderseite auf der Puppe
die Rückseite auf der Puppe – an mir sitzt es besser

… bevor ich das Kleid fertigstelle. Weihnachten ist tatsächlich ein realistischer Zeitpunkt, zu dem ich es fertig haben möchte, denn muss ich nicht mehr tun, außer den Rock vor dem Bügeln in Ruhe aushängen zu lassen, danach die rein dekorativen Knöpfe ohne Funktion aufzunähen und zum Schluss die Armausschnitte und den Rocksaum so umzunähen, dass es ordentlich aussieht. Et voilà: Fertig wäre dann mein persönliches, inoffizielles Weihnachtskleid und auf den letzten Drücker mein dritter Kandidat für das fotografische ABC (eine Aktion von wortman).

Morgen ist übrigens schon das X dran. Passend zum ersten Advent.

Projekt ABC – V wie Vinyl

Musik spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben, was man an etlichen Beiträgen von mir (unter „Dienstags-Gedudel“, „Soundtrack of my Life“ und „INXS“) sowie meiner Teilnahme an der 30-Days-Song Challenge sehen kann.

Und deshalb zeige ich stellvertretend für das V beim fotografischen Projekt von wortman nun Bilder eines Teils meiner Vinylsammlung, und zwar den bunten Teil, denn das Leben ist bunt und zu vielfältig, um mich nur auf ein Genre festzulegen.

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La vie en rose : Amy Winehouse – „Frank“

Bordeauxrot : U2 – „The unforgettable fire“

LP Nr. 1 in sattem Tomatenrot : Queen – „Greatest Hits“

LP Nr. 2 in sattem Tomatenrot : U2 – „How to dismantle an atomic bomb“

Das Rot kommt nur leider auf den Bildern nicht so gut heraus.

transparentes Blau : U2 – „Songs of Experience“

transparentes Weiß : INXS – „The Swing“

Ganz in Weiß : Duffy – „Rockferry“

meliertes Weiß mit Grau : Zola Jesus – „Conatus“

transparentes Vinyl, in unterschiedlichen Brauntönen meliert : Zola Jesus – „Taiga“

Schwarz-weiß marmoriert : Zola Jesus – „Okovi“

Die Goldmedaille : ABBA – „Gold“

eine Legende in zartem Pastellgelb : Joan Baez mit ihrem Debütalbum

Grün ist die Hoffnung : INXS – „KICK“

Nicht nur stilistisch aus dem Rahmen gefallen, sondern auch vom Format her – und eine der wenigen Picture-Discs, die ich besitze: Hagalaz Runedance … klein, aber fein

Optisch das Highight der Sammlung : Eine Picture Disc von Iron Maiden – als Doppelalbum

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Hui, dass dieser Beitrag länger ausfällt, war mir von vornherein klar – diesmal ist es nicht nur bei einem Bild geblieben, sondern bei einer ganzen Galerie.

Projekt ABC – U wie Unterwasserfotografie

Nur noch wenige Buchstaben trennen uns vom Ende des Alphabets – heute ist beim fotografischen Projekt von wortman das U an der Reihe. 

Wer bei diesem Motiv denkt, ich wolle euch allen ein X für ein U vormachen, kann ja nicht wissen, dass nicht Quallen mein Thema sind, sondern …

… Unterwasserfotografie. Außerdem steht mein X schon lange fest.

Projekt ABC – T wie Traumtyp

Nur noch wenige Buchstaben trennen uns vom Ende des Alphabets – heute ist beim fotografischen Projekt von wortman das T an der Reihe. Wer bei der Überschrift auf eine Enthüllung hofft, für wen mein Herz schlägt, wird eine Enttäuschung erleben…

Wenn Träume wahr werden

Im Sommer 2008 ist für mich mit vier Wochen Schottland und England ein Traum wahr geworden – und bei einem Bootsausflug durch die Gewässer unterhalb von Dunvegan Castle auf der Isle of Skye kam uns dieser knuffige Geselle vor die Linse, den ich nach der Reise in meinen Mails an Freunde als „Traumtyp“ bezeichnet habe.

das schönste Bild, das bei dieser Fotosafari entstanden ist.

Ebenfalls auf der Isle of Skye ist dieses Foto mit mir und der Telefonzelle entstanden:

Phone Booth

Zurück in Edinburgh, sah ich sie dann: die Polizei-Notrufzelle, Fans der Serie „Doctor Who“ ist sie auch als TARDIS bekannt:

Einen anderen Traum habe ich 2019 für mich wahr gemacht, als ich spontan eine Rundreise durch den Osten Kanadas gebucht habe, die dann ihren Anfang in Toronto genommen hat und auch dort endete. Genau da, wo jetzt die Fontänen lustig sprudeln, befindet sich im Winter eine Eisbahn, auf der ich gerne mal ein paar Runden drehen würde.

Aber selbst die schönste Traumreise geht einmal zu Ende – da kann man hinterher nur noch in Ruhe seinen Erinnerungen nachhängen und hoffen, dass einmal bessere Tage kommen.

In diesem Sinne hat sich eines bewährt… .

.. abwarten und Tee trinken. Vielleicht nicht gerade auf den Treppenstufen

…. aber dafür mit der zu diesem Bild (Treppenstufen = The Stairs) passenden musikalischen Begleitung.

Projekt ABC – S wie Sommergewitter & Selfie

Das Jahr schreitet voran, und schon sind wir beim S angelangt, das diesmal von mir beim fotografischen Projekt von wortman frei nach dem Spruch „no risk no fun“ in gefährlich anmutenden Situationen präsentiert wird.

Situation #1:

das Sommergewitter, das ich mitten in der Nacht begeistert mitfilmte und -fotografiert habe. Eine Hütte mit offenem Fenster ist kein faradayscher Käfig, da sollte man besser das Fenster geschlossen und die Flossen drinnen lassen.

Situation #2:

das Selfie in über 300 Metern Höhe, mit dem Hintern auf dem Glasboden der Aussichtplattform des CN-Towers in Toronto – bloß nicht springen, man kann nie wissen, ob der Boden hält:

Wer heftige Gewitter oder extreme Höhe fürchtet, sollte tunlichst vermeiden, in solche Situationen hineinzugeraten… Liebes Publikum, wo würden Sie diese Aktionen auf der Hasenfußskala von 1 bis 12 einstufen? Irgendwo in der Mitte, oder ganz weit oben?