Same procedure as every year, James : der Jahresrückblick – Teil 1

aber vielleicht doch nicht so ganz wie erwartet, geht es nun auch damit bei mir los, hatte ich bereits am 8. Dezember damit angefangen. Etwas verfrüht, berichtete ich unter dem Titel „Mein Kinojahr 2019“ über all die Filme, die ich dieses Jahr gesehen hatte – ohne daran zu denken, dass dies doch noch nicht alles gewesen sein könnte. Entstanden ist dabei ein Querschnitt durch verschiedene Genres (Biopic, Komödie, Horrorfilm, Drama, Blockbuster, Independent-Film, usw) – nur eines fehlte noch: ein Film in Schwarz-Weiß. Das änderte sich am letzten Sonntag vor Weihnachten mit einem Kinobesuch zur Mittagszeit und dem Horrorfilm „The Lighthouse“ (Der Leuchtturm) in der Originalversion ohne Untertitel. Danach war ich so beeindruckt – und das auch noch Tage später, dass ich im Überschwang schrieb, dieser Film könne sich bei meinen bisherigen drei Anwärtern auf den Titel „Film des Jahres“ einreihen. Heute muss ich meine Meinung revidieren. Für mich ist „Der Leuchtturm“ nicht bloß ein Anwärter, sondern tatsächlich Film des Jahres.

Und damit habe ich ihn auch schon gefunden, den Einstieg in meinen persönlichen Rückblick auf das vergangene Jahr, den ich der Länge wegen zweigeteilt habe und dem eine Zusammenfassung meiner persönlichen Highlights und Flops in verschiedenen Kategorien (z.B. Film des Jahres) folgt. Lasst Euch überraschen…

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Januar

Schon zu Beginn des Jahres hatte ich das Gefühl, einmal etwas völlig anderes machen zu müssen. Etwas, das von meinen Gewohnheiten abweicht, und wenn es eine Reise in einen ganz anderen Teil der Welt ist. Japan vielleicht. Oder Hawaii. Oder Australien. Oder… ach, wäre das schön. Aber dafür reichen drei Wochen Urlaub lange nicht aus – also musste ein Reiseziel her, das nicht ganz so weit entfernt ist: Kanada. Dahin wollte ich schon mit Anfang Zwanzig. Auch während meiner Ehe kam dieses Thema einmal kurz zur Sprache, aber setzen Sie einmal einen Raucher für einen Langstreckenflug unter Rauchentzug. No way! Aber was hindert mich eigentlich daran, den verpassten Traum der Jugend jetzt nachzuholen? Richtig: Nichts! Leider führte die Suche im Internet zu keinem brauchbaren Ergebnis. Aber der Gang ins Reisebüro, nachdem ich meinen Urlaub eingetragen hatte, brachte mich meinem Ziel ein großes Stück näher, denn in einem Katalog entdeckte ich eine Busrundreise, die genau in dem Zeitraum meines eingetragenen Urlaubs stattfinden sollte. Das war die Lösung, und kurzerhand buchte ich noch zwei Nächte in Toronto hinzu. Nun fehlte nur noch der Reisepass, und die Planung war so gut wie durch.

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Februar

Im Februar habe ich die Schreibplattform wattpad für mich entdeckt und bin dort auf jede Menge kurzweilig zu lesender Bücher, Kurzgeschichtensammlungen und einer wahren Flut an sogenannter Fan Fiction gestoßen, sowohl in deutsch als auch in englisch. Und weil mich das ganze Spektrum an Literatur so unglaublich fasziniert, lese ich inzwischen viele Geschichten parallel nebeneinander her; eine Marotte, die ich jahrelang mit Hingabe gepflegt habe. Nebenbei dachte ich mir bei dem, was andere so veröffentlichen, dass ich mich mit meinen zusammenfabulierten Geschichten nicht verstecken muss, hatte aber zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung, dass damit die Saat gestreut war für meine spätere, regelmäßige Teilnahme an einem Projekt, bei dem jede/r mitschreiben kann. Also meldete ich mich bei wattpad ausgerechnet am Valentinstag an und lud etwas später mein erstes Werk, eine Kurzgeschichte namens „Contact“ hoch, die ich hier im Rahmen einer Bloggeraktion bereits vor längerer Zeit veröffentlicht hatte.

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März

In diesem Monat war fleißiges Editieren bisher noch nicht veröffentlichter Texte angesagt, mit denen ich mich in deren bisherigem Zustand unmöglich an die Öffentlichkeit wagen konnte. So dachte ich, und dann kam mir ausgerechnet ein Thema bei dem Projekt „Das Werk zum Wort“ in die Quere, mit dem ich mich schon länger nicht mehr beschäftigt habe, aber das nun förmlich danach schrie, dass ich mich damit erneut auseinandersetzte. Leider kommt es in Wellen, da ich alle für mich wichtigen Personen im Oktober verloren habe: den ersten am 29. Oktober 1992 und den nächsten am 6. Oktober 2016. Manch einen mag das Thema „Trauer“ triggern, bei mir können es immer noch ganz kleine und unerwartete Dinge sein, die mich triggern, und dann ist sie auch schon wieder da, die nächste Welle; aber inzwischen kann ich es aushalten.

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April

Der 1. April ist traditionell der Tag des Aprilscherzes. Der fiel dieses Jahr auf einen Montag und war mein erster Urlaubstag. Wer aber in Urlaub fuhr, war nicht ich, sondern mein Auto, das sich ganz dringend eine Auszeit in der Werkstatt nehmen wollte und mit einem Platten winkte. Ja, ich hatte das Schwenken mit dem Zaunpfahl schon verstanden: Mein Cuore macht Wellnessurlaub, und ich werde zu Sport im Freien verdonnert. Laufen war angesagt – viel Laufen, denn das war die Gelegenheit, für den Ketteler-Lauf im Mai zu trainieren, für den ich mich angemeldet hatte. Letztes Jahr war ich zwar nicht auf dem letzten Platz gelandet, aber jetzt hatte mich der Ehrgeiz gepackt, die fünf Kilometer in weniger als 50 Minuten zu laufen. Bei diesem Training ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie schön manche Ecken der Heimatstadt sein können, wenn man sie zu Fuß erkundet, anstatt nur mit dem Auto daran vorbeizufahren.

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Mai

An dieser Stelle zitiere ich Lückentext Nr. 7 aus dem „Media Monday“ vom 27. Mai

7: Zuletzt habe ich nach dem Kettelerlauf versucht, vom Bett aus noch einen Film zu sehen und das war vergebene Liebesmüh, weil ich von 5 Kilometern und zwei Weißweinschorlen auf Eis danach dermaßen platt war, dass ich über zwölf Stunden durchgeschlafen habe.

Der Ketteler-Lauf war für mich das herausragende Ereignis des Monats, das seit seiner Entstehung unter dem Motto „Lauf dem Krebs davon“ firmiert. Eine sehr gute Freundin von mir hat ihren Mann 2017 nach einer langen Leidenszeit mit dieser tückischen Krankheit, die jeden Teil des Körpers befallen kann, für immer verloren. Und seitdem ist es für mich Ehrensache, an diesem Charitylauf teilzunehmen. Mir geht es dabei nicht ums Gewinnen, sondern meine Grenzen neu zu setzen und daran mitzuwirken, dass der Erlös Sportprogrammen für Krebskranke zugute kommt – Sportangebote, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden.

Kam ich im letzten Jahr noch als fünfundneunzigste von 120 Walkern durch die Ziellinie, so stellte der diesjährige Lauf eine riesige Verbesserung meines Laufergebnisses dar, denn ich brauchte für die Strecke von fünf Kilometern tatsächlich nur 49 Minuten und erreichte somit Platz 35 bei den weiblichen Walkern. Da kann man auch mal zwölf Stunden durchschlafen, bis am nächsten Tag die Sonne lacht.

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Juni

Nachdem ich mein selbstgestecktes Ziel für den Mai mit Bravour erreicht hatte, stand das nächste Projekt auf dem Plan: Kreatives Schreiben unter dem Motto #Writing Friday auf dem Blog von elizzy. Was hatte ich schon groß zu verlieren? Den Pulitzerpreis werde ich mit meinen Texten nie erreichen, aber das ist auch nie mein Ziel gewesen. Beim #Writing Friday geht es darum, sich zu einem oder mehreren vorgegebenen Themen kreativ mit Worten auszudrücken, in welcher Form auch immer. Da unsere Texte immer Freitags auf unseren Blogs erscheinen, hatte meine Woche nun nach dem Sonntag mit dem Media Monday (medienjournal) und dem Werk zum Wort (stepnwolf), dem Serienmittwoch (Corly) und den 5 Besten am Donnerstag (passionofarts) einen weiteren „fixed point in time“ – am Freitag. Schon länger hatte ich damit geliebäugelt, aber nun war die Zeit reif dafür. Zur Auswahl standen folgende Themen:

1) „Julia wollte das alles nicht, doch nun steckte sie zu tief mit drin.” Wie geht die Geschichte weiter?   —   2) Schreibe einen Brief an dein 80-jähriges Ich.   —   3) Du kannst plötzlich fliegen. Würdest du jemandem davon erzählen? Was tust du mit dieser neuen Fähigkeit?   —  4) Deine Vorratsdosen starten einen Aufstand, berichte davon.   —   5) Was bedeutet Freundschaft für dich?

Meine Wahl fiel auf die ersten drei Themen; Mit der vierten Aufgabe konnte ich nichts anfangen, und die letzte war mir (noch) zu persönlich. Dass sich aus der Geschichte zur ersten Aufgabe, die ich „Am Haken“ genannt habe, so etwas wie eine Miniserie entwickeln würde, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Die wichtigste Regel von den wenigen, die elizzy aufgestellt hat, lautete: Habt Spaß. Und das machte es definitiv. Ich bekam Lust auf mehr und machte bis zuletzt regelmäßig mit. Ein Ende ist nicht abzusehen.

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An dieser Stelle folgt eine Pause vor den Monaten Juli bis Dezember – zu Teil 2 geht es hier.

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Media Monday # 444: Die Schnapszahl am letzten Montag des Jahres

 

Da kann man ja auch mal trunken werden vor Freude:

Da lässt man das eher nicht so witzige Abendprogramm der BBC 2 so nebenbei mitlaufen, um nur ja nicht den Beginn des Films zu verpassen, auf den man sich seit Weihnachten freut, und dann läuft ohne Vorwarnung die Werbung für eine Serie, von der man auf diversen Blogs schon gelesen hat: Good Omens mit David Tennant startet auf diesem Sender am 15. Januar 2020 um 21 Uhr britischer Zeit. Das bedeutet für mich: Der Samstagabend bietet ein Highlight, das ich um 22 Uhr nach meiner Uhrzeit ganz ohne Werbung genießen kann. Besser gesagt: Die Aufnahmen davon, denn den Festplattenrecorder habe ich bereits so ziemlich leergeräumt und mich mit DVD-Rohlingen eingedeckt. Das wäre dann schon nach „Dr. Who“ am Neujahrstag und der nächsten Staffel von „Call the Midwife“ das nächste Serienschätzchen, das die BBC in ihre Schatzkiste gepackt hat – und meine Satellitenschüssel ist der Schlüssel dazu. Und am Sonntagmorgen dann noch die aktuelle Staffel von The Great British Sewing Bee… diese Näh-Challenge habe ich ja schon ewig nicht mehr gesehen.

Jetzt bin ich mal gespannt, welche aufschlussreichen Fragen der heutige Media Monday bietet.

Media Monday # 444

 

1. Nun, da wieder ein Jahr zu Ende geht merke ich, wie schnell doch die Zeit verflogen ist.


2. Besonders gern werde ich dabei zurückblicken auf meinen Urlaub in Kanada.


3. Und wenn ich allein nur an mein persönliches Highlight aus 2019 denke wünsche ich mir eine TARDIS, um es nochmal erleben zu können.


4. Für das kommende Jahr(zehnt) würde ich mir derweil wünschen, dass die Schreihälse dieser Welt einfach mal die Klappe halten.


5. Und wie cool wäre es bitte, wenn 2020 ein geheimer Wunsch wahr wird.


6. Aber ganz unabhängig von alldem nehme ich mir mal vor in einigen Bereichen aus der Komfortzone heraus zu kommen..


7. Zuletzt habe ich nicht nur einen Leuchtturm gepuzzelt, sondern auch meine Festplatte freigeräumt, und das war längst überfällig, weil es nervt, bei jedem Aufnahmeversuch die Mitteilung zu bekommen, dass nur noch fünf Stunden Platz drauf ist. Nachdem ich jetzt endlich alle Sendungen vom letzten Silvester und die von der letzten Nacht auf Rohlinge kopiert habe, sind – man höre und staune – wieder Kapazitäten für 30 Stunden Aufnahmezeit da.

Im übrigen habe ich bei dieser Aktion festgestellt, dass BBC 2 anscheinend zur Zeit einen Narren an Australien gefressen hat und viele Tierfilme vom Kontinent Down Under sendet. Dass sie eine brilliante Komödie mitten in der Nacht ausstrahlen, fand ich nicht so witzig – aber gut, dass ich jetzt wieder Filme aufnehmen kann, sonst wäre mir ein wirkliches Highlight entgangen.

# Writing Friday – Dezember, 51. Woche : Loch Lomond

 

Weihnachten naht – auch beim „Writing Friday“ auf dem Blog von elizzy und hoffentlich auch woanders. Wie das Ganze funktioniert, steht am Ende meines Beitrags. Mitmachen kann jeder, und aus einem von fünf vorgegebenen Themen, die elizzy auf ihrem Blog in der letzten Novemberwoche veröffenlicht, kann man sich jeden Freitag eines aussuchen und dazu seinen Gedanken freien Lauf lassen. Hier sind die bisherigen Schreibthemen für diesen Monat:

1) Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Der Weihnachtsmann war verschwunden, wer würde Weihnachten jetzt…” beginnt. +++ 2) Du wachst auf in einer Schneekugel – wie sieht deine Welt darin aus?+++ 3) Welches ist dein liebstes Buch zur Weihnachtszeit? Stell es uns kurz vor. +++ 4) Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Karussell, Zimtschnecken, bitterkalt, grosse Augen, Liebe +++ 5) Welches Schreibthema hat dir am meisten Spass gemacht? Verlinke uns nochmals deine liebste Geschichte beim Writing Friday von 2019.

Den Weihnachtsmann überspringe ich, denn ich habe nie an ihn geglaubt. Als ich klein war, kam immer das Christkind – aber das habe ich nie zu Gesicht bekommen.

 

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Loch Lomond

Draußen jammern und jammern sie… „Weihnacht ist’s und noch kein Schnee und kein Eis liegt auf dem See!“ Ha Ha, ihr seid auch bloß glücklich, wenn ihr was zu meckern habt – ja, kommt nur, kommt, hinein zu mir in meine beschauliche Hütte, vor deren Fenster das weiße Zeug von oben rieselt, als gäbe es kein Morgen mehr. Dann und wann bebt es, dass ich mich festhalten muss und die Gläser im Schrank klirren, die weiße Pracht wird hochgewirbelt, und der ganze Spaß geht von vorne los. Mittlerweile sollte ich mich dran gewöhnt haben, doch manche Tage sind nur mit schottischem Whisky in Faßstärke zu ertragen. Selber schuld – mir das einzureden, hilft nur bedingt. Dabei war vermutlich genau das der Grund: Ich habe zuviel genörgelt, dass mich der viele Schnee nervt und ich keinen Bock auf Schneeschippen morgens um sechs Uhr habe. Et voilà: Als ich eines Morgens aufwachte, lag ich zwar noch im Bett, aber es war nicht mehr meines, und als ich aus dem Fenster sah, erstreckten sich die malerischen Hügel der schottischen Highlands unter einer knusprig-weißen Puderschicht. Macht nur so weiter – dann geht es Euch wie mir.

Natürlich war alles nur Illusion. Von wegen Bonnie Bonnie Banks – Loch Lomond ist überall, nur nicht hier. Und die Hügel ufern auch nicht in die Unendlichkeit aus, sondern enden so jäh wie mein Eintreffen hier an einer Wand aus Glas. Ich brauchte zwei volle Tage, um das gesamte Ausmaß meiner fatalen Situation zu ermessen. Was oder wer auch immer es war, das mich in diese Kugel aus Glas verbannt hat – er, sie oder es hatte eine seltsame Art von Humor, mit einer leicht sadistischen Note. Die Glaswand zieht sich rings um die Hügel und den Tümpel. Zu essen habe ich auch noch genug, und im Keller befindet sich ein gut gefülltes Whiskyfass. Eine Axt zum Holzhacken ist im Schuppen, und im Tümpel schwimmen ein paar Fische herum. Für meine Ernährung ist gesorgt, wenn auch auf eine ziemlich einseitige Art. So schön und idyllisch dieser wahrgewordene Traum von einer Landschaft auch sein mag, hier komme ich mir vor wie im Knast. Sei dankbar mit dem, was Du hast, und vorsichtig mit dem, was Du Dir wünschst – diese Lebensweisheit hätte ich besser beherzigt, als es noch nicht zu spät war. Orange is the new black? Fast so, nur ohne Mithäftlinge und ohne Wärter. Wobei… Der Wärter war das Schicksal, das mich in diese Lage gebracht hat -oder meine eigene Dummheit.

Aber wartet. Wartet nur… Ich habe nämlich einen Plan, aber den verrate ich nicht. Wenn es einen Weg nach drinnen gibt, muss es auch einen nach draußen geben – und wenn nicht durch ein Wunder, dann durch die Kraft der Natur. Man muss nur erfinderisch sein. Möge der Wald mit seiner Fülle an Material mir den Weg weisen.

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Und das sind die Regeln: Jeden Freitag wird veröffentlicht. +++ Wählt aus einem der vorgegebenen Schreibthemen. +++ Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal, Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben. +++ Vergesst nicht, den Hashtag #Writing Friday und den Header zu verwenden, schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch. +++ Habt Spaß und versucht, voneinander zu lernen.

22 Wochen, 1 Objekt: Woche #18 – der Countdown läuft

Nach der 18. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ von wortman und  aequitasetveritas sind es nur noch vier Sonntage, an denen wir unser ausgesuchtes Objekt fotografisch in Szene setzen können, in welchem Zusammenhang auch immer. Gestartet hat es am 4. August und endet am 29. Dezember.

Zum 1. Advent hatte ich etwas Lichterglanz geplant, aber heute stand mir der Sinn nach einem vorgezogenen Rückblick auf „mein Filmjahr“, den man lesen kann, aber nicht muss, denn ein weiterer Rückblick auf 2019 wird vermutlich noch folgen. Vorerst aber der aktuelle Stand nach dem letzten Kinobesuch, für den ich online eine Karte für den für mich optimalen Sitzplatz gebucht habe.

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denn so oft wie in diesem Jahr war ich schon lange nicht mehr im Kino. Und es war alles dabei: Kömödien, Horrorfilme, Period Dramas, Biografien, Konzertfilme, Filme mit Überlänge, Filme in der Originalversion ohne Untertitel…

1) Manhattan Queen +++ 2) Plötzlich Familie +++ 3) The Green Book +++ 4) Us +++ 5) Yesterday +++ 6) Once upon a time in Hollywood +++ 7) Downton Abbey +++ 8) Book Week +++ 9) Mystify : Michael Hutchence +++ 10) M.C. Escher – Reise in die Unendlichkeit +++ 11) Nurejew – The White Crow +++ 12) Depeche Mode – SPIRITS in the forest +++ 13) Le Mans 66 – Gegen jede Chance +++ 14) INXS – Live Baby Live

Damit komme ich auf insgesamt 14 Filme, die beiden Spielfilme im Bordprogramm von Air Canada noch nicht mitgezählt.. Was ich noch so alles geplant hatte bzw. habe, lasse ich mal besser weg, am Ende erfüllen sich die Wünsche ja doch nicht, so wie bei „Kursk“ und „Blinded by the Light“. Ob ich noch in den Genuß des Remakes von „West Side Story“ und von „Official Secrets“ komme? Das Ticket für die Sondervorstellung am 8. Dezember im Kinopolis habe ich schon: „Amazing Grace (Aretha Franklin, 1972 live in Concert“

22 Wochen, 1 Objekt: Woche #16 – Die Tierklinik ist eröffnet

Willkommen in der 16. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von wortman und aequitasetveritas.

Arme kranke Fledermaus… Das Schreckgespenst zu spielen, ist ihr wohl nicht bekommen, nun hofft sie, ein Rezept für das heilende Mittel in meinem schlauen Büchlein zu finden, aber ich bin kein Medicus und kenne keine Medizin, die ihr helfen könnte. Da hilft wohl nur noch beten…

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

22 Wochen, 1 Objekt: Woche #9 – das Mysterium der optischen Täuschung

 

Die 9. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von aequitasetveritas und wortman fällt auf den 29.9.2019 – das sind ganz schön viele Neuner. An Stelle von Urlaubsfotos habe ich passend dazu mein Tagebuch ganz neu in Szene gesetzt. Denn frei nach dem Motto „nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“ ist mir ganz spontan neulich in den Sinn gekommen, für ein Wochenende zu der Veranstaltung „Down Under Berlin“ zu fahren…

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weil ich ein Ticket für den Abschlußfilm „Mystify: Michael Hutchence“ ergattern konnte. Mein Tagebuch ist deshalb zu Hause geblieben, aber ich habe ihm die richtige Gesellschaft dagelassen: meine Kaffeetasse mit dem passenden Aufdruck, die ich seit dem 6. Oktober 2018 habe und meine Handschuhe, die mich durch Kanada begleitet haben.

Ein Mysterium ist die seltsame Wiedergabe der Größenverhältnisse. Oder, wenn man will, eine optische Täuschung: Die Handschuhe sehen auf dem Bild riesig aus und scheinen die beiden anderen Objekte zu bedrohen, aber in Wirklichkeit sind sie genau wie die Tasse kleiner als mein Objekt. Und bedroht wurde auch niemand. Der Beweis folgt in Kürze.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

 

Das Werk zum Wort 37/52 : Auto

 

Willkommen zur 37. Woche des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Passend zur IAA, die dieses Jahr vom 12. bis 22. September stattfindet, dreht sich die 37. Ausgabe heute um das

Auto

Kraftwerk hatte ich letzte Woche, und sie würden mit ihrem Hit „Autobahn“ auch gut passen. Retro wäre auch gut, denn rein zufällig habe ich in einem Magazin einen Artikel über das Rømø Motor Festival gelesen, bei dem jeder mit Rennwagen und Motorrädern mitmachen kann, die vor 1947 gebaut worden sind. Safety First! Damit es keinen Unfall wie 1924 auf der Insel Fanø gibt, bei dem damals ein 15jähriger sein Leben verlor.

Und da hat es bei mir Klick gemacht. Warum in die Ferne Dänemarks und schon wieder in die Vergangenheit schweifen, wenn sich das passende Werk zum Wort bereits im eigenen Wohnzimmer befindet? Ich liebe Vintage, aber noch mehr liebe ich bunte Farben. Daher gibt’s heute von mir statt 40er-Jahre-Nostalgie knallbunte 70er-Jahre-Optik und zwar auf den

 

Fotos im Booklet des INXS-Albums „Elegantly Wasted“

– in Szene gesetzt von Pierre Winther

Der Titelsong dieser CD läuft bei mir immer dann, wenn ich in meinem Auto sitze und mal wieder so richtig Gas geben möchte. Und dieses Phänomen habe ich festgestellt, lange bevor ich herausgefunden habe, wer der Fotokünstler bei diesem Werk war. Nun aber zu den Bildern und dem Künstler, der die Idee dazu hatte.

 

 

 

 

Auf seiner Homepage schreibt Monsieur Winther, dass der Sänger der Band die Werbekampagne für Diesel-Jeans von 1993 so toll fand, dass er für die CD ein ähnliches Szenario wie den Car Crash haben wollte. Das Shooting war aufgebaut wie die Dreharbeiten zu einem Film: „The shooting took place over 12 days in the LA area. It was planned more as a movie production then an ordinary record shoot. We were almost filming day and night and it seemed like we were all in character – in a sort of collective trance. We all were a part of it, even me as the director played my role. Michael was really into it. As I marketing stunt I suggested to have those fluorescent cars driving around key cities, like NYC and Paris on the day of the release of the record.“ (http://www.pierrewinther.com/artist-collaborations/)

Um welche Fabrikate es sich bei den beiden Autos handelt, habe ich leider nicht herausgefunden. Und da meine fotografischen Künste in dieser Woche nicht das Gelbe vom Ei sind, kann man die Originalaufnahmen in der Galerie des Künstlers auf dessen Homepage bewundern. Die Autos waren nach dem Dreh wahrscheinlich nur noch Fälle für den Schrottplatz, aber im Gegensatz dazu ist die Musik auf der CD kein Totalschaden; in Gedanken verbinde ich den Titelsong ab und zu mit dem Autorennen in „Final Destination 4“ (wo auch die Autowaschanlage zur Todesfalle wird).

 


Das nächste Thema lautet: – Buch –

22 Wochen – 1 Objekt: Woche #7

 

Mein Tagebuch ist zusammen mit mir für das Fotoprojekt „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von aequitasetveritas und wortman nach Toronto gereist. Im Royal Ontario Museum gab es eine Sonderausstellung mit dem Titel „It’s alive“, in der die von dem Metallica-Gitarristen  Kirk Hammett gesammelten Hororfilmplakate und einige Filmkostüme noch bis Januar zu sehen sind.

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Hier darf sich mein Objekt an der Eintrittskarte festklammern, obwohl die Exponate am Ende gar nicht so furchteinflößend gewesen sind. Vermutlich waren es die vielen Saurierskelette im ersten Stock des Museums, die bei ihm für Respekt gesorgt haben.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

22 Wochen – 1 Objekt: Woche #6

 

Mein Tagebuch ist zusammen mit mir für das Fotoprojekt „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von aequitasetveritas und wortman auf eine Busrundreise gegangen: Aus den ganzen Bildern habe ich nur ein paar ausgewählt – anstatt des x-ten Foto vom Frühstückssaal gibt es in darum auch nur eines.   

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Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. In Québec wurde sogar der Kaffee am hübsch gedeckten Tisch ausgeschenkt. Nach mehreren Tagen mit den allgegenwärtigen Pappbechern war es schön, auch mal Porzellangeschirr zu haben.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

 

22 Wochen – 1 Objekt: Woche #4

Es gibt ein neues Fotoprojekt – aus der Taufe gehoben von aequitasetveritas und wortman, das am 4. August begonnen hat. Worum es geht, steht unten in lila Schrift.

Mein Objekt ist mein Tagebuch.

Vom 4. bis 17. August hat es mich nach Kanada begleitet – hier hatte ich es bei einem Bootsausflug zu den sogenannten Thousand Islands dabei. Eine Statistik, wie viele Inseln es tatsächlich sind oder wie sie alle heißen, befindet sich aber nicht darin. Dafür aber war hier der perfekte Platz zum Betrachten der vorbeiziehenden Inseln. Das Buch war mir am Schluss eine wertvolle Hilfe beim Schreiben meiner Reiseberichte, die in Kürze folgen werden.

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!