Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : männliche Seriencharaktere

Nachdem es bei Gina (passionofarts) in der Rubrik „Die besten am Donnerstag um unsere liebsten weiblichen Seriencharaktere ging, war abzusehen, dass heute unsere liebsten männlichen Seriencharaktere an die Reihe kommen. Auch hier habe ich mich auf die Serien beschränkt, die ich mir zur Zeit im Fernsehen ansehe und sie zeitlich nach Wochentagen und Uhrzeit geordnet.

This is us   ~~~   Sex & The City   ~~~   Hustle – Unehrlich währt am längsten   ~~~   Grey’s Anatomy   ~~~   Seattle Firefighters – die jungen Helden

 

Überraschung! Heute sind mal andere als die üblichen Verdächtigen dabei.

 

This is us

In dieser Serie wird das Leben dreier Personen, die am selben Tag Geburstag haben, erzählt. Aber nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern größtenteils in Rückblenden. Eine davon ist die des Vietnamveteranen Jack Pearson (Milo Ventimiglia), der versucht, seinem Bruder beizustehen, der ebenfalls in Vietnam stationiert ist (Bildquelle: https://thenypost.files.wordpress.com/2018/10/tv_this1-1a1.jpg)

Sex & The City

Was Carrie an Mr. Big findet, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ihr zeitweiliger möbelbauender Freund Aidan Shaw (John Corbett) war mir weitaus sympatischer. Er war in der Serie nicht nur der ruhende Pol, sondern war vor allem nicht so ein Geheimniskrämer wie Mr. Big (Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51vHsisPn0L._SX466_.jpg)

 

Hustle – Unehrlich währt am längsten

Von der Bande Ganoven, die andere Verbrecher und moralisch fragwürdige Zeitgenossen über den Tisch zieht, finde ich Mickey (Adrian Lester) mit Abstand am coolsten (Bildquelle: https://hoerzu.images.dvbdata.com/768969/768969_478x268.jpg)

 

Grey’s Anatomy

Dass Dr. Andrew DeLuca (Giacomo Gianniotti) in früheren Staffeln viel zu wenig Szenen eingeräumt bekommen hatte, fand ich immer schade. In der aktuellen Staffel macht er Dr. Meredith Grey den Hof und hat einen dauergrinsenden Konkurrenten (Bildquelle: https://imgix.bustle.com/uploads/image/2019/2/28/7d12a627-6b32-47fd-acf8-f0d555655236-147480_0802.jpg)

 

Seattle Firefighters – die jungen Helden

Einen Konkurrenten hat auch Polizist Ryan Tanner (Alberto Frezza), der schwer in Feuerwehrfrau Andy Herrera verliebt ist und außerdem ein Problem damit hat, dass sein Vater ständig mit dem Gesetz in Konflikt gerät (Bildquelle: https://www.edna.cz/runtime/userfiles/series/station-19/d406edf6-660e-42e9-b04b-eaf54f13e8e6-2c19aebb42d30c0933b43e7198f87e48.png)

Das waren die fünf aktuellen liebsten Seriencharaktere; außen vor geblieben sind die Serien „Lucifer“, „Being Human“, „White Collar“, „Downton Abbey“, „Torchwood“ und all die anderen Serien, die ich vor längerer Zeit gesehen habe.

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Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : weibliche Seriencharaktere

 

Ging es in Ginas Ergothek letzte Woche noch um unsere liebsten Leseorte, so geht es jetzt um ein ganz anderes Thema, nämlich welche weiblichen Seriencharaktere uns die liebsten sind. Da nur fünf auf dieser Liste Platz haben, könnte es eng werden. Beschränke ich mich also auf die fünf Serien, die zur Zeit einen festen Platz in meinem Wochenfahrplan haben. Nach der zeitlichen Reihenfolge sind das: Sex and the City ~~~ Younger ~~~ Grey’s Anatomy ~~~ Seattle Firefighters ~~~ Lucifer.

 

Sex & The City

Miranda Hobbes – die Anwältin, die später ungeplant Mutter wird und versucht, Beruf und Mutterdasein unter einen Hut zu bringen (Bildquelle: https://s2.r29static.com//bin/entry/433/x/1845228/image.png)

Younger

Die 40jährige Liza Miller ergattert den neuen Job der Verlagsassistentin nur, indem sie sich 14 Jahre jünger macht. Der Job ist toll, aber auf das ausufernde Doppelleben war sie nicht gefasst (Bildquelle:http://images6.fanpop.com/image/photos/38200000/Meet-Liza-Miller-younger-tv-series-38270388-750-750.png)

Grey’s Anatomy

Jo Wilson – nicht Meredith Grey oder Callie Torres. Sie ist ohne Eltern aufgewachsen und hat zeitweilig in ihrem Auto gewohnt. Diese Frau zieht das Drama förmlich an, verheiratet ist sie in der aktuellen Staffel mit Alex Karev (Bildquelle: https://ewedit.files.wordpress.com/2016/10/greys-anatomy-1.jpg)

Seattle Firefighters – die jungen Helden

Lieutenant Andy Herrera, eine der wenigen Frauen, die in diesem Serienableger von Grey’s Anatomy den Beruf der Feuerwehrfrau ausüben; als eigentliche Hauptperson hat sie zusammen mit einem Kollegen die Feuerwehrwache 19 übergangsweise geleitet – bis sie einen neuen Vorgesetzten bekommen und der Ärger seinen Lauf nimmt (Bildquelle: https://akns-images.eonline.com/eol_images/Entire_Site/201822/rs_634x939-180302104716-634.station-19.ch.030218.jpg)

Lucifer

Mazekeen – die Dämonin aus der Hölle, die Lucifer auf die Erde gefolgt ist. Im Nahkampf ist sie unschlagbar (Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41235eAk4gL._SX466_.jpg)

Das Werk zum Wort 21/52 : Raum

 

Woche 21 des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf 31 weitere sollen folgen.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Ein weites Feld ist das neue Thema

Raum

– denn den Begriff kann man nämlich unterschiedlich interpretieren. Entweder wörtlich, als ein anderes Wort für Zimmer bzw. einen physischen Ort innerhalb eines Gebäudes – oder für einen öffentlichen Ort im Freien: große, freie Plätze, Parkanlagen, der Straßenverkehr. Oder sinnbildlich für einen unsichtbaren Bereich, wie in „gebt mir Raum zum Atmen“ oder „da müsste Raum sein für Erinnerungen“… da fällt mir auf Anhieb so vieles ein: Lieder („Room for the memories“, „Empty Rooms“), Filme („Room with a view“, „Panic Room“), Malerei (die Interieurs von Vilhelm Hammershøi, 1854-1916), Literatur (Michael Ende „Der Korridor des Borromeo Colmi“)…

oder eben die Fernsehserie, die ich nun schon seit Jahren mit großer Begeisterung verfolge: Dr. Who, besser gesagt die TARDIS, die darin eine wichtige Rolle spielt (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8f/TARDIS1.jpg):

 

 

TARDIS steht für Time And Relative Dimensions In Space, und sie ist mehr als nur eine „Zeitmaschine“, obwohl man mit ihr durch Zeit und Raum reisen kann. Sie ist ein echtes Lebewesen, das innen größer ist als außen – oder von außen kleiner als von innen, je nachdem, wie man es betrachtet – hier hat jemand probiert, ob es funktionert (Quelle: https://youtu.be/dUBxHd3bMhg). Do-it-yourself vom Feinsten:

 

 

 

Wenn es technisch machbar wäre, Gebäude so zu entwerfen, dass sie von innen größer sind als von außen, wäre das eine große Hilfe zur Lösung des Wohnungsproblems. Eine Idee, die schon Michael Ende hatte. Aber Doctor Who und seine Tardis dürfte eher einem größeren Publikum ein Begriff sein.

Das nächste Wort: Zeit

Serienmittwoch bei Corly # 174 : Eure Lieblingsserie/n aus der Jugend

Beim Serienmittwoch möchte Corly in der 174. Ausgabe ihres Serienmittwochs von uns wissen, nach welcher Serie wir in unserer Jugend süchtig waren. Das war bei mir in den 80er Jahren, in denen ich alles nachgeholt habe, was es in den 70er Jahren im Fernsehen gab. Und natürlich das, was in den 80er Jahren total hip und angesagt war. Aber Achtung: Die Liste könnte lang werden. Was sich all jene, die bis zum Abwinken streamen und gar nichts anderes mehr kennen, gar nicht vorstellen können: Man musste bei diesen Serien eine ganze Woche warten, bis die nächste Folge kam. Was haben wir dann in der Schule über die in 45 Minuten hineingepackte Handlung diskutiert und der nächsten Folge entgegengefiebert. Nun also meine bevorzugten Serien, die einen festen Platz in unserer Woche hatten und bei denen ich mir am besten gar nichts mehr vornahm – ohne Wertung.

Serien der 80er Jahre

DALLAS: Die amerikanische Seifenoper um einen texanischen Ölbaron J.R. Ewing (Larry Hagman) und seine Familie, in der es die meisten faustdick hinter den Ohren hatten und eine Intrige nach der anderen spannen, zog massenweise Zuschauer vor den Bildschirm. Den Dienstagabend dominierten in der ARD von 21:45 bis 22:30 Uhr Cowboyhüte, dicke Schlitten und Bourbon auf Eis, aus Tumblern getrunken (Bildquelle: https://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/01818/dallas_1818212i.jpg).

 

DYNASTY, auch bekannt als „Der Denver Clan“ spielte, wie der Name schon sagt, in Denver (Colorado) und wurde an Mittwochabenden vom ZDF von 21:00 bis 21:45 Uhr ins Rennen geschickt. Als weibliches Gegenstück zu dem fiesen J.R. Ewing konnte man hier dem Biest Alexis Carrington, gespielt von Joan Collins, dabei zusehen, wie sie ihrem Ex-Mann, dem reichen Unternehmer Blake Carrington und dessen zweiter Ehefrau das Leben schwer macht. Modisch gesehen erfreute sich das von Blake Carringtons Gattin bevorzugte Königsblau bei Kleidung sehr großer Beliebtheit (Bildquelle: https://www.goldenekamera.de/img/incoming/crop212256711/6442961700-w820-cv16_9-q70/Dynasty-1981-Promo.jpg).

 

Miami Vice: Nach Texas und Colorado verschlug es hier die Zuschauer nach Florida, wo es nicht um Bosheiten und Intrigen ging, sondern um die Jagd auf Verbrecher aus dem Sektor Drogenhandel, Geldwäsche und Waffenschmuggel. Dem organisierten Verbrechen sagten dabei die coolen Ermittler Sonny Crockett (Don Johnson) und Ricardo Tubbs (Philip Michael Thomas) den Kampf an. Crocketts „Haustier“ war der Alligator Elvis, der mit ihm auf einer Segelyacht lebte. Sehr realitätsnah war das nicht, aber dafür sehr spannend, und nach einer 45minütigen Folge hatte man einen Pastell-Overkill, von dem man sich eine Woche lang erholen konnte. Ich wage zu behaupten, dass die Firma Ray-Ban einen erhöhten Absatz von Wayfarer-Sonnenbrillen dieser Serie zu verdanken hatte. Ob das auch für Rolex-Uhren gilt, habe ich noch nicht herausgefunden (Bildquelle: https://img.gta5-mods.com/q95/images/miami-vice-crockett-s-theme-loading-music/4b55bd-e84345b0d27b994012873876abc7199c6ef99120.jpg).

 

Magnum: Vom Sunshine State in das sonnige Hawaii. Hier ermittelte der lässige Privatdetektiv Thomas Magnum (Tom Selleck). Seine Dispute mit dem Verwalter Higgins waren dabei das Salz in der Suppe und sorgten für so manchen Lacher. Der war ein echtes Multitalent, das mehrere Sprachen spricht. Markenzeichen von Thomas Magnum war sein roter Ferrari und seine Vorliebe für Hawaiihemden.

Die Camerons: Ausgestrahlt wurde diese Romanverfilmung um eine schottische Bergarbeiterfamilie 1982 im Vorabendprogramm der ARD. Die fand ich so faszinierend, dass ich das Buch von Robert Crichton unbedingt lesen musste.

 

Mein Sprung in die 70er Jahre

Weil die öffentlich-rechtlichen Sender irgendwann alles mögliche ständig wiederholten, kam ich in den Genuss der Serien, die in meiner Kindheit entstanden sind aber zu ihrer Entstehungszeit von mir nicht gesehen worden sind.

 

Poldark: Die ursprüngliche Literaturverfilmung, von der es seit 2015 eine äußerst erfolgreiche Neuverfilmung der BBC mit Aidan Turner und Eleanor Tomlinson in den Hauptrollen gibt, stammt aus dem Jahr 1975. Das dritte Programm des Bayerischen Rundfunks versteckte dieses Juwel sonntags um 17 Uhr. Eine Familiensaga aus Cornwall um den verarmten Adeligen und Minenbesitzer Ross Poldark, der aus dem Unabhängigkeitskrieg nach England zurückkehrt und damit leben muss, dass sein Land nicht nur den Krieg, sondern er selbst die Liebe seines Lebens verloren hat und ganz von vorne anfangen muss.

Margreth Thursday – das Mädchen, das an einem Donnerstag gefunden wurde: Was für ein langer Name für ein sechsteilige Kinderserie von 1972 um ein Waisenmädchen, das mit zwei Jungs aus dem Waisenhaus flieht und sich mit ihren Schützlingen durchschlagen muss, bis es am Ende bei einem Wandertheater landet. Interessante Nebeninformation: Eine der Darstellerinnen (Gillian Bailey) hatte in der Serie „Poldark“ eine Nebenrolle.

Mond Mond Mond: Die zehnteilige Jugendserie von 1977, basierend auf dem Buch von Ursula Wölfel beschäftigt sich mit zwei Schwestern aus dem Volk der Roma und deren Suche nach ihrer Sippe, von der sie nach einer Polizeirazzia getrennt wurden. Ihre Reise führt sie nach Saintes-Maries-de-la-Mer in Südfrankreich zur Wallfahrt der Schwarzen Sara (Bildquelle: https://i.ytimg.com/vi/NvFwCsC57Po/hqdefault.jpg).

 

Catweazle: Zwei Staffeln von 1970 und 1971 mit einem verpeilten Zauberer, den es aus der Zeit der Normanneninvasion ins 20. Jahrhundert verschlägt, war der ganz große Renner. Seine Begegnung mit Elektrizität und dem Spruch „Elektrik-Trick“ sowie seine Vertraute, die Kröte Kühlwalda, waren bei mir der ganz große Renner (Bildquelle: http://www.serienoldies.de/images5/catweazle_top.jpg).

 

Black Beauty: Wer Pferde liebte, kam um zwei Serien nicht herum – „Black Beauty“ aus England nach dem Roman von Anna Sewell und „Fury“ aus den USA. Fury war zwar ein echter Held, aber Black Beauty war meine wahre Liebe. Das Bemerkenswerte daran war, dass nicht das Pferd gegen ein anderes ausgetauscht wurde, weil die Hauptdarstellerin nicht mit ihm zurecht kam, sondern dass man das Pferd in der Serie beließ und dafür die Schauspielerinnen auswechselte.

Das waren sie, meine Top Ten.

Das Werk zum Wort 18/52 : Familie

 

Woche 18 des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 34 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Pictures on the wall of your family“… in einer Textzeile aus dem Song „God’s Top Ten“, den ich zur Zeit als Ohrwurm habe, kommt der aktuelle Begriff

Familie

nur indirekt vor, und daher widme ich meinen Beitrag einem Werk, das bei mir montags um 20:15 über die Mattscheibe flimmert:

Die Fernsehserie, um die es geht, heißt „This is us – Das ist Leben“ und verfolgt das Leben dreier Personen, die am gleichen Tag geboren wurden, und deren Eltern. Erzählt wird hier aber nichts chronologisch, sondern in Zeitsprüngen zwischen Kindheit und Erwachsenenleben der Protagonisten. Mit dabei sind als Darsteller einige, die ich aus anderen Serien kenne, z.B. Milo Ventimiglia (Gilmore Girls) und Alexandra Breckenridge (Americnan Horror Story). Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/This_Is_Us_%E2%80%93_Das_ist_Leben

 

 

Link zu dem Logo: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/59/This_Is_Us_%28Logo%29.png/560px-This_Is_Us_%28Logo%29.png

Natürlich ist hier nicht alles eitel Sonnenschein, und so werden die Versuche eines Paares, ein Kind zu bekommen und Depressionen genauso thematisiert wie die Bemühungen eines Vietnam-Veteranen, wieder in ein halbwegs normales Leben zurückzufinden.

Auf platte Floskeln à la „Du musst nur fest genug an dich glauben“ wird hier zum Glück verzichtet. Ja, Familie kann manchmal so nervig sein, und das bringt „This is us“ für mich so glaubhaft rüber. Und da sage noch einer lineares Fernsehen sei out – für mich eines der Serienhighlights der Woche, auf dem Sender „sixx“. Ein ähnlich spannender Kandidat wäre noch der Film „Plötzlich Familie“ gewesen, den ich am Anfang des Jahres gesehen habe… oder „Manhattan Queen“ mit Jennifer Lopez und Milo Ventimiglia (anscheinend kreuzt der in letzter Zeit öfters meinen Weg im Internet).

Das nächste Wort: Natur.

Mein Glotzophon und ich : Bunny Time

 

 

Having a bunny time does not always mean having a funny time.

Bei der BBC hat man sich in den letzten Tagen verstärkt den flauschigen Nagern gewidmet. Zuerst am 22. und 23. Dezember mit der animierten Neuflage des Filmklassikers „Watership Down“, den ich mir aufgenommen aber noch nicht angesehen habe.

Und dann am 1. Weihnachtsfeiertag am frühen Nachmittag den in Stop-Motion-Technik gedrehten Animationsfilm „Wallace & Gromit and the curse of the were-rabbit“.  

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/f7/18/36/f718365f21595208034a1a3551559bd6.jpg)

 

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Was habe ich diesen Film geliebt, als ich ihn damals im Kino gesehen habe.Mir war ja gar nicht klar, wie viele versteckte hasen- und käsebezogene Details darin stecken. Wenn z.B. Gromit das Radio einschaltet und das Lied „Bright Eyes“aus dem Film „Watership Down“ erklingt. Noch viel mehr versteckte Details offenbart die Seite „toonhound“ (http://www.toonhound.com/th57.htm).

Auch nach so vielen Jahren noch finde ich den Film einfach knuffig und witzig mit unvergeßlichen Szenen wie z.B. der Verfolgungsjagd in einem münzbetriebenen Karussellflugzeug mit dem Kampf auf Leben und Tod zwischen Gromit und dem Hund des Kontrahenten… als das Fahrzeug stoppt, wühlen beide nach Kleingeld, um die Fahrt fortzusetzen.

Jetzt habe ich den Film auch endlich einmal in der Originalfassung gesehen und fand die Gags immer noch witzig. Auf die Idee, Hasen per Gehirnwäsche vom Gemüsefuttern abzubringen, muss man auch erst mal kommen. Folgenschwere Pannen inbegriffen. Warum Wallace das Versuchskaninchen Hutch nennen muss, wenn weit und breit kein Starsky zu sehen ist, wird wohl für immer das Geheimnis der Erfinder bleiben.

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(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/c0/38/5c/c0385c1176933406f25af08c7c6ee0e6.jpg)

Ob es den Programmgestaltern bis zum chinesischen Jahr des Hasen (2023) zu lange gedauert hat? Nächstes Jahr ist jedenfalls erst einmal das Jahr des Schweins dran. Oink! Vielleicht bekommen wir ja „Ein Schweinchen namens Babe“ zu sehen. Ein Schwein, das Schafe hütet. A propos Schafe: Shaun das Schaf wäre „meine“ Filmfigur, denn ich bin im Jahr des Schafes geboren (früher war dieses Tierkreiszeichen auch als „Ziege“ bekannt, worüber ich nicht begeistert war).

Aber das ist ein anderes Kapitel, dem ich mich ein andermal widmen werde.

 

PS: das Beitragsbild habe ich von hier: https://animationreview.files.wordpress.com/2014/10/wallace-gromit-the-curse-of-the-were-rabbit-c2a9-aardman.jpg

Mein Glotzophon und ich : wenn der Horror real wird

 

 

 

Montag, 3. Dezember 2018:

Zur Zeit habe ich nichts an ausgeliehenen DVDs zu Hause. Also schnappte ich mir kurzentschlossen die siebte Staffel von American Horror Story (AHS), die ich mir vor ein paar Wochen gekauft habe. Die sechste Staffel habe ich zwar erst zur Hälfte gesehen, aber da die bisherigen Staffeln nicht aufeinander aufbauen, kann ich mir die auch getrost später ansehen. Nun also AHS „Cult“, die 2016 mit der Kandidatur von Hillary Clinton und Donald Trump um das Amt des nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten beginnt. Nahm ich zunächst an, dass mein Recorder spann und mir statt der synchronisierten Fassung das Original mit Untertiteln zeigte, ließ ich nach vier Anläufen entnervt die DVD weiterlaufen und begriff in der nächsten Szene, dass es nur die Filmaufnahmen der Wahlkampfreden waren, die nicht synchronisiert worden waren.

Das war aber nicht mein persönlicher Horror, genauso wenig wie das Geschrei des Herrn Trump oder die gruseligen Masken der Horrorclowns. Clowns waren noch nie wirklich mein Fall, auch nicht für mich, wenn meine Eltern mich als Kind in den Zirkus mitnahmen. Die meisten Zuschauer amüsierten sich prächtig über die Späße in der Manege; für mich waren diese Showeinlagen Lückenfüller zwischen Trapezkünstlern und Dompteuren. Aber zurück zu den Clowns. Jetzt könnte man meinen, dass ich mit Horrorclowns à la „ES“ mehr anfangen kann, weil ich so gerne schaurige Filme sehe. Tja, was soll ich sagen… Falsch gedacht. Worauf ich in der AHS-Staffel „Freak Show“ hätte verzichten können, war Twisty, der Clown. Der wird in der siebten Staffel nochmal recycelt und um einige weitere besonders „reizende“ Exemplare ergänzt, wie z.B. die „Elephant Woman“ oder den Typen mit den Löchern im Gesicht. Wer da an Trypophobie (Angst vor Löchern) oder Coulrophobie (Angst vor Clowns) leidet, ist gleich doppelt gestraft und sollte diese Staffel meiden, zumal die eigentliche Story in eine andere Richtung geht. Was mir an diesem Abend aber wirklich die Haare zu Berge stehen ließ, war das folgende Szenario.

Stell dir vor, du liegst auf der Couch, und du verfolgst das Geschehen auf dem Bildschirm unter Hochspannung. Durchs Haus schleicht eine Gruppe solcher Clowns, die mit Messern bewaffnet sind *). Gerade versucht einer von ihnen, durch eine verschlossene Tür in den nächsten Raum einzudringen – da hörst du plötzlich, wie in deinem Haus plötzlich jemand die quietschende Haustür öffnet und sich hineinschleicht, ohne einen Ton zu sagen.

Ich glaube, so schnell erschreckt mich nichts, aber in diesem Moment ging mir der Allerwerteste auf Grundeis. Glücklicherweise konnte ich der eigentlich harmlosen Sache auf den Grund gehen, denn es war kein unbekannter Eindringling gewesen, sondern nur meine Schwester, der an diesem Abend nicht danach war, die Anwesenden im Haus überschwenglich zu begrüßen. Ach, hätte sie es nur getan, dann hätte ich mich nicht so gruseln müssen.

 


*) Bildquelle:   https://files.scary-movies.de/2017/10/American-Horror-Story-Cult.jpg

Die besten am Donnerstag #110 : Die 5 besten Killer in Horrorfilmen

 

Killer Time! Nach Monstern und gruseligen Orten sind diesmal die Mörder aus Horrorfilmen dran – bei Goranas „Die fünf Besten am Donnerstag“ stelle ich meine Mörderparade vor:

 

Frank N. Furter aus The Rocky Horror Picture Show: Er erschlägt den armen, motorradfahrenden Eddie (dargestellt von Meatloaf).

 

Die Weeping Angels aus der Serie Doctor Who, in der extrem gruseligen Folge „Blink“: They are killing you with kindness. Diese Spezies kann ihre Opfer in die Vergangenheit zurückschicken. Die aus der Zeitspanne zwischen hier und damals gewonnene Energie ist ihre Nahrung. Laut dem Doktor sind sie die einzigen Psychopathen im Universum, die dich auf nette Weise töten („the only psychopaths in the universe to kill you nicely“). Sterben müssen wir alle eines Tages, aber doch bitte nicht so.

 

 

Freddy Krueger aus Nightmare on Elm Street: Nach „Don’t Blink“ (Doctor Who) heißt es jetzt „Don’t sleep“, denn wenn du schläfst, metzelt Dich Freddy im Traum. „Eins Zwei Drei, Freddy kommt vorbei“ – schon bei diesem Spruch bzw. Song bekomme ich Gänsehaut.

 

Der Tod selbst in Final Destination, Teil 1 bis 5: Nicht der Tod an sich ist für mich erwähnenswert, sondern seine ausgefallenen Methoden, Leute nach dem Dominoeffekt doch noch ins Jenseits zu holen, vor allem wenn diese glauben, sie könnten dem Tod ein Schnippchen schlagen. Da haben sie ihn aber kolossal unterschätzt.

 

Honorable Mentions: Graf Orlock (Nosferatu), Sadako (The Ring)… und weil ich hier schon einen Vampir aufgeführt habe, bleibe ich bei Mörder Nummer fünf auch gleich beim Vampirthema, denn das passt so herrlich zu Halloween und zum Horror-Oktober bzw. Horrorctober:

 

Vampir John Mitchell aus Being Human (UK Version) nebst Partner in Crime: Ein Vampir, der gegen seinen Blutdurst ankämpft, muss irgendwann seiner Sucht erliegen, und es kommt zum Box Tunnel Massaker: Im Box Tunnel von Bristol werden sämtliche Passagiere eines Zuges Opfer von John Mitchell und der Dame, mit der der in dieser Nacht unterwegs ist.

 

PS: Passenderweise ist dies die Ausgabe Nr. 110. Und wen ruft man mit der Nummer 110? Richtig: Im Notfall die Polizei, angesichts des Mörder-Themas ein interessanter Zufall. Ob die hier aber helfen können? Ich wage, es zu bewzeifeln,

Serienmittwoch bei Corly # 145: Serienlogo-Regenbogen

 

 

Nachdem ich heute und gestern stundenlang in Krankenhäusern warten musste und jetzt ziemlich erledigt bin, fällt mein Beitrag zur aktuellen Mitmachaufgabe bei corly knapp aus. Ein Regenbogen aus Serienlogos – here we go – von innen nach außen:

 

Rot : Torchwood =

 

Orange : Orange is the new black =

 

Gelb : Star Trek Voyager =

 

Grün : Breaking Bad =

 

Blau : White Collar =

 

Im Grunde ist der Regenbogen hier zu Ende, weil das folgende (Lila) eigentlich kein Serienlogo ist, sondern ein Screenshot vom Vorspann

 

Lila : Doctor Who =