Media Monday # 433 : Mein persönlicher Horrorctober in Orange.

 

Kürbisse sind orange und daher ist Orange die ideale Farbe um meiner Einstimmung auf den Horrorctober den passenden Ausdruck zu verleihen. Bisher habe ich noch nicht sehr viele Horrorfilme gesehen, aber der nächste Stapel wartet schon auf mich. Zuerst aber zum Media Monday, der ganz im Zeichen des gepflegten Gruselns steht:

Media Monday # 433

1. Die Kombi aus Horror und Komödie mag ich sehr gerne, und bis jetzt habe ich mit Filmen wie „Die Addams Family in verrückter Tradition“, „Shawn of the dead“ oder „Fright Night“ von 2011 großes Vergnügen der kurzweiligen Art erlebt.

2. Mit Filmen in Überlänge kann man mich ja wirklich jagen, denn das ist eine Qual für meinen Allerwertesten und für meine Nerven. Alles, was deutlich länger als zwei Stunden läuft, muss ich nicht haben, denn in der Kürze liegt die Würze.

3. Der Reiz, sich von Horrorfilmen den Puls nach oben treiben zu lassen ist für mich nur die konsequente Fortsetzung meiner Vorliebe für Schauerromane, die ich schon als Kind mit Begeisterung verschlungen habe. Was für ein Genuss, in einem Buch mit Geistergeschichten zu schmökern, während draußen der Wind heult.

4. Wo wir uns jetzt offiziell im Herbst befinden, bleibt endlich wieder etwas mehr Zeit um mir Geschichten auszudenken oder mich in Bücher auf wattpad zu vertiefen.

5. Horrorfilme schön und gut, aber ein richtig gruseliges Buch kann einem auch den Puls in die Höhe treiben. Bei der Gelegenheit fällt mir der Clown Pennywise in „ES“ ein, von dem es heißt, ihm fehle der Schatten. Sich so etwas vorzustellen, macht mir Gänsehaut.

6. So manch eine Szene in „Fright Night“ bricht auf clevere Weise mit altbekannten Klischees, denn entgegen der für gültg erklärten Weisheit, dass ein Vampir ein Haus nur betreten kann, wenn er eingeladen wird, schreitet Colin Farrell als Jerry völlig unbeeindruckt durch die eingetretene Tür in ein Mordhaus, um den Verfolgten zu schocken: „Siehst Du hier irgendwo ein Haus?“

Oder wenn Charlie in einem Armeeladen sich mit Waffen bis an die Zähne eindeckt und auf die Bemerkung „Ich will einen Vampir töten“, sich die Antwort „Schön für Dich“ anhören darf. Ganz zu schweigen davon, dass Weihwasser auch nur bedingt hilft und auch das richtige Pfählen gelernt sein will – und wenn Mr. Farrell liebevoll einen grünen Apfel poliert, bevor er ihn genüsslich verspeist, verleitet mich das zu dem Spruch „damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können“ (Quellehttps://http://www.youtube.com/watch?v=4ZytZ09V06k).

 

7. Zuletzt habe ich nachgezählt, wie oft ich dieses Jahr schon im Kino war, und das war erstaunlich viel, weil ich auf neun Filme komme, davon ein Horrorfilm, mehrere Komödien, ein gigantisches Kostümdrama und zwei Biopics. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. „Nurejew – The white Crow“ und „The Gift : The Journey of Johnny Cash(Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=HAcLbWxGKwo) stehen auf meiner Merkliste…

wobei auch der Film des INXS-Konzerts 1991 im Wembleystadion (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=8R6VHy_HaBg) durchaus gute Chancen hätte

(sofern beide überhaupt irgendwo laufen), auch wenn das eventuell so manch einer gruselig findet.

 

 

 

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22 Wochen, 1 Objekt: Woche #11 – Versammlung Down Under

 

Die 11. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von wortman und aequitasetveritas ist da. Diesmal habe ich es mit Souvenirs Down Under garniert. Als Mitbringsel aus Berlin. Inclusive der Kinokarte für „Book Week“. Sehr kreativ ist das zwar nicht, aber hat für mich Erinnerungswert. Mein Schienbein in allen Regenbogenfarben erinnert mich täglich daran – mit einer Prellung, die noch vom Vortag stammt, ist man vielleicht nicht ganz so gut zu Fuß, aber lasse ich mich durch so eine Panne aufhalten? Und im Kino zu sitzen, ist dem Heilungsprozess ja nicht abträglich.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

Media Monday # 431 : Die Berlin-Edition

 

Pünktlich zum Wochenbeginn habe ich einen Tag Sonderurlaub eingetragen und diesen für die Heimreise genutzt, denn ich war am Wochenende in Berlin, und zwar hier – ein gesonderter Reisebericht mit Fotos wird in Kürze folgen… (https://i.pinimg.com/564x/d1/a3/9d/d1a39dfd325f581e270096bc6c2e748d.jpg)

Doch jetzt gibt’s erst mal wieder den Media Monday:

Media Monday # 431

1. Für viele steht ja der Oktober – Stichwort: Horrorctober – ganz im Zeichen von Horrorfilmen – ich finde die Idee dahinter an sich nicht schlecht, aber eine Liste mit 13 Filmen abzuarbeiten, kann ich mir im Moment für mich nicht vorstellen. Vielleicht im nächsten Jahr.

2. Besonders gefallen hat mir ja am vergangenen Monat dass ich es nach zwei Fehlgriffen davor doch noch geschafft habe, zwei Filme zu sehen, die mir sehr am Herzen lagen – den einen am vergangenen  Mittwoch zu Hause und den anderen gestern Abend in Berlin.

3. Wobei ich es gern noch geschafft hätte mir in Berlin noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit anzusehen. Leider haben dies gleich mehrere Faktoren verhindert: 1) das regnerische Wetter, bei dem mir Fotos nicht so gut gelingen, 2) meine Prellung, die ich seit Freitag mit mir herumschleppe und 3) die unglaublichen Menschenmassen, zwischen die ich geraten bin.

4. Nun, da sich langsam die „Sommer, Sonne, draußen“-Zeit dem Ende neigt, freue ich mich auf den Geruch, der in der Luft hängt, weil meine Nachbarn mit Holz heizen und auf das bunte Laub, das an den Bäumen prangt. Einen Vorgeschmack habe ich im Berliner Zoo auf der Suche nach den kleinen Pandas bekommen.

5. Langes Warten nervt mich ja oft weit mehr, als es eigentlich sollte, aber mit dem richtigen Unterhaltungsprogramm (Bücher, Musik, Sudokus) lässt es sich besser ertragen.

6. Was ich mir für das letzte Quartal in diesem Jahr mal vornehmen könnte wäre, gewisse Bereiche des Hauses zu entrümpeln, zum Beispiel den Keller.

7. Zuletzt habe ich ein Wochenende in Berlin gegönnt, und das war bei der Ankunft ein Schock für mich, weil ich keine Ahnung hatte, dass es wegen des Berlin-Marathons so voll und teuer war. Aber ich habe das beste daraus gemacht und mein Programm mit kleinen Änderungen durchgezogen.

Und der Sonntagabend war nicht nur, was den Film anging, so gut wie ich gedacht hatte, sondern weil es auch noch leckeres Essen und Wein gab, gesponsert von der australischen Botschaft. Ein Kompliment an den Caterer, auf dessen Konto diese riesigen und superleckeren Frikadellen gehen.

 

 

22 Wochen, 1 Objekt: Woche #9 – das Mysterium der optischen Täuschung

 

Die 9. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von aequitasetveritas und wortman fällt auf den 29.9.2019 – das sind ganz schön viele Neuner. An Stelle von Urlaubsfotos habe ich passend dazu mein Tagebuch ganz neu in Szene gesetzt. Denn frei nach dem Motto „nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“ ist mir ganz spontan neulich in den Sinn gekommen, für ein Wochenende zu der Veranstaltung „Down Under Berlin“ zu fahren…

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weil ich ein Ticket für den Abschlußfilm „Mystify: Michael Hutchence“ ergattern konnte. Mein Tagebuch ist deshalb zu Hause geblieben, aber ich habe ihm die richtige Gesellschaft dagelassen: meine Kaffeetasse mit dem passenden Aufdruck, die ich seit dem 6. Oktober 2018 habe und meine Handschuhe, die mich durch Kanada begleitet haben.

Ein Mysterium ist die seltsame Wiedergabe der Größenverhältnisse. Oder, wenn man will, eine optische Täuschung: Die Handschuhe sehen auf dem Bild riesig aus und scheinen die beiden anderen Objekte zu bedrohen, aber in Wirklichkeit sind sie genau wie die Tasse kleiner als mein Objekt. Und bedroht wurde auch niemand. Der Beweis folgt in Kürze.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

 

Media Monday # 429 : Die Vintage-Edition – Warte, warte nur ein Weilchen…

 

dann kommt der Hermesbote auch zu Dir: Zwischen acht und zwanzig Uhr gehst Du am besten nicht mehr vor die Tür.

Hausarrest 2.0, nur spannender? Nein, aufs Christkind zu warten, wäre ein treffenderer Vergleich. Man wartet aufs Klingeln, darf ein Päckchen auspacken und hoffen, dass der Inhalt ein Grund zur Freude ist und keine Enttäuschung.

Keine Enttäuschung ist das Ausfüllen der sieben Lückentexte des Media Monday an diesem Wochenende, das mit Verkehrsbehinderungen der besonderen Art aufwartete. Mit diversen Aktionen sollte der Verkehr lahmgelegt werden – nicht besonders sinnvoll, wenn das Ziel der private Autoverkehr sein soll, aber es den öffentlichen Nahverkehr trifft. Frust kommt auf, denn der Bus kommt nicht? Ach, auch egal – wir hatten ja schönes Wetter. So, genug Frust abgebaut – jetzt geht es los:

Media Monday # 429

1. Mit dem Lesen von Büchern kann ich ja herrlich ganze Stunden totschlagen, einfach weil ich so in andere Welten eintauchen kann; zur Zeit funktioniert das auf wattpad ganz gut.

2. Wenn ich nicht eine so ausgeprägte Vorliebe für Musik auf Vinyl hätte, müsste ich mir um die Frage, wo ich die Schätzchen aufbewahre, weniger Gedanken machen. So aber stapeln sich die Scheiben mittlerweile auf dem Fußboden… What a mess!.

3. Der neue Film von Quentin Tarantino ist ja gerade in aller Munde, aber mir hat bisher die Zeit dafür gefehlt.

4. Die meisten denkwürdigen Momente in Film und Fernsehen habe ich im letzten Jahrtausend erlebt. Das Live-Aid-Konzert, die Berichterstattung über den Super-GAU von Tschernobyl, der Fall der Berliner Mauer, das Unglück der Raumfähre Challenger… das alles liegt schon so lange zurück, und trotzdem erinnere ich mich noch daran, egal ob es gute oder schlechte Momente waren.

5. Torchwood ist ja auch eine dieser Serien, die ich mir lieber zum hundertsten Mal ansehe, anstatt was Neues zu beginnen, einfach weil ich die Geschichten so spannend fand; allerdings bin ich jetzt endlich der x-ten Wiederholung untreu geworden, weil sixx die montags von mir favorisierte Serie „Younger“ auf den Dienstag verschoben hat. – Wäre nach Filmen gefragt worden, hätte ich den Film „Der Club der Teufelinnen“ genannt. Den habe ich gerade zum vierten Mal geschaut.

6. Schön zu sehen, dass auch andere Blogger von Schottland so begeistert sind wie ich.

7. Zuletzt habe ich mal wieder ein paar Scheiben aufgelegt, die hier schon länger herumstehen, und das war eine kleine Zeitreise für mich, weil in dem bunten Potpourri neben U2 auch ein Best-of-Album von Johnny Cash und „A Hard Day’s Night“ von den Beatles dabei waren. Neuanschaffungen schön und gut, aber manchmal greife ich auch gerne auf Altbewährtes zurück, vor allem dann, wenn das Neue beim Hören nach nichts halbem und nichts ganzem klingt und einen erneuten Durchgang benötigt.

Das Werk zum Wort 37/52 : Auto

 

Willkommen zur 37. Woche des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Passend zur IAA, die dieses Jahr vom 12. bis 22. September stattfindet, dreht sich die 37. Ausgabe heute um das

Auto

Kraftwerk hatte ich letzte Woche, und sie würden mit ihrem Hit „Autobahn“ auch gut passen. Retro wäre auch gut, denn rein zufällig habe ich in einem Magazin einen Artikel über das Rømø Motor Festival gelesen, bei dem jeder mit Rennwagen und Motorrädern mitmachen kann, die vor 1947 gebaut worden sind. Safety First! Damit es keinen Unfall wie 1924 auf der Insel Fanø gibt, bei dem damals ein 15jähriger sein Leben verlor.

Und da hat es bei mir Klick gemacht. Warum in die Ferne Dänemarks und schon wieder in die Vergangenheit schweifen, wenn sich das passende Werk zum Wort bereits im eigenen Wohnzimmer befindet? Ich liebe Vintage, aber noch mehr liebe ich bunte Farben. Daher gibt’s heute von mir statt 40er-Jahre-Nostalgie knallbunte 70er-Jahre-Optik und zwar auf den

 

Fotos im Booklet des INXS-Albums „Elegantly Wasted“

– in Szene gesetzt von Pierre Winther

Der Titelsong dieser CD läuft bei mir immer dann, wenn ich in meinem Auto sitze und mal wieder so richtig Gas geben möchte. Und dieses Phänomen habe ich festgestellt, lange bevor ich herausgefunden habe, wer der Fotokünstler bei diesem Werk war. Nun aber zu den Bildern und dem Künstler, der die Idee dazu hatte.

 

 

 

 

Auf seiner Homepage schreibt Monsieur Winther, dass der Sänger der Band die Werbekampagne für Diesel-Jeans von 1993 so toll fand, dass er für die CD ein ähnliches Szenario wie den Car Crash haben wollte. Das Shooting war aufgebaut wie die Dreharbeiten zu einem Film: „The shooting took place over 12 days in the LA area. It was planned more as a movie production then an ordinary record shoot. We were almost filming day and night and it seemed like we were all in character – in a sort of collective trance. We all were a part of it, even me as the director played my role. Michael was really into it. As I marketing stunt I suggested to have those fluorescent cars driving around key cities, like NYC and Paris on the day of the release of the record.“ (http://www.pierrewinther.com/artist-collaborations/)

Um welche Fabrikate es sich bei den beiden Autos handelt, habe ich leider nicht herausgefunden. Und da meine fotografischen Künste in dieser Woche nicht das Gelbe vom Ei sind, kann man die Originalaufnahmen in der Galerie des Künstlers auf dessen Homepage bewundern. Die Autos waren nach dem Dreh wahrscheinlich nur noch Fälle für den Schrottplatz, aber im Gegensatz dazu ist die Musik auf der CD kein Totalschaden; in Gedanken verbinde ich den Titelsong ab und zu mit dem Autorennen in „Final Destination 4“ (wo auch die Autowaschanlage zur Todesfalle wird).

 


Das nächste Thema lautet: – Buch –

Das Werk zum Wort 30/52 : Chance

 

Willkommen zur 30. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf :

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heute dreht sich das Werk zum Wort um den Begriff der

 

Chance

– und hier führt mich mein Weg in die Welt des Films, in das Jahr 2007.

Dass das Leben endlich ist, wissen wir nicht erst seit Dr. Eckart von Hirschhausen, und das gilt auch für die Hauptcharaktere des Films  Das Beste kommt zum Schluss“ (The Bucket List) von Rob Reiner: Jack Nicholson und Morgan Freeman spielen zwei Krebspatienten, die sich im Krankenhaus kennenlernen und erfahren, dass sie nicht mehr lange zu leben haben.

So erstellen sie, jeder für sich, die sogenannte Löffel-Liste (The Bucket List): eine Liste all der Dinge, die sie noch erleben wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Nicht dass sie am Ende ihres Lebens bereuen, bei welchen Chancen, die ihnen das Leben geboten hat, sie nicht zugegriffen haben, denn einen Weg zurück gibt es nicht (Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=toLnj5x0J1M).

 

 

Das hatte mich zwar gleich danach inspiriert, meine eigene, ganz persönliche „Bucket List“ zu entwerfen, aber da konnte ich auch noch nicht ahnen, dass mich das Thema acht Jahre später selbst einholen würde. Und da sich Wünsche, Träume und Ziele bei mir auch öfters mal ändern können, habe ich daraus etwas für mich Wichtigeres gelernt: Wenn mir etwas sehr am Herzen liegt, es nicht einfach nur zu planen und auf einen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu verschieben, sondern auch so schnell wie möglich Taten folgen zu lassen. Sonst ist es nämlich nicht nur wie in dem Lied Not enough time“ *) – sondern ganz speziell wie in „Kein Zurück“ **)  – wenn man feststellen muss, dass irgendwann auch ein Traum zu lange her ist.

 

Das nächste Wort: –  Wasser 

 


*) INXS „Not enough time“ – https://www.youtube.com/watch?v=LhBOpcK3-Bk   ~~~   **) Wolfsheim „Kein Zurück“ – https://www.youtube.com/watch?v=TOV5M0lWWLc

    

 

 

 

Media Monday # 419: Ein Wochenende ohne Strom…

 

…klingt schlimmer als es ist. Wenn man seine eigene Stromversorgung hat und so gut wie autark ist, sollte man halt in der Lage sein, die richtigen Knöpfe zu drücken bzw. den richtigen Schalter umzulegen, sofern man keinen Igor zur Hand hat, der das für einen tut. Sonst hat man zwar Licht, aber sonst halt auch nichts anderes.

Aber so bin ich endlich mal dazu gekommen, das Buch weiterzulesen, das ich noch bis zum 19. Juli behalten darf. Drei Kapitel fehlen noch, dann bin ich durch mit Band 1 und 2 von „1Q84“. Was für ein gigantisches Werk! Dagegen nehmen sich meine Erstlingsversuche im Genre „Kurzgeschichte“ für den #Writing Friday eher bescheiden aus. Spaß macht es aber trotzdem, vorausgesetzt man hat die Muße dazu, und wird nicht gestört.

Ein gutes Übungsfeld stellt in diesem Zusammenhang der Media Monday mit seinen sieben Lückentexten dar. Auch da sind die Themen weitgehend vorgegeben – was wir draus machen, bleibt uns überlassen. Das ist meistens ein Spaß mit Überraschungen für mich.

Media Monday # 419

1. Von guten Nachrichten wie z.B. der Veröffentlichung gewisser Sendetermine und Kinostarts kann ich im Moment ja quasi nicht genug bekommen, denn so habe ich doch noch eine Chance, endlich das sehen zu können, was schon lange auf meiner Liste steht, z.B. das Drama „Kursk“ mit Léa Seydoux und Colin Firth oder die Filmkomödie „Yesterday“ von Danny Boyle – beide starten am 11. Juli. Auch der Start der kommenden Staffel von „Poldark“ hat jetzt ein festes Datum – fehlt nur noch der Termin, wann Richard Lowensteins Dokumentarfilm über Michael Hutchence seinen Weg in die Kinos dieser Welt findet (oder in das Abendprogramm der BBC2, die den Streifen mitproduziert hat und bei der es bisher nur lapidar „coming soon“ heißt).

2. Eine der ersten Serien, die ich begeistert und regelmäßig verfolgt habe war in den 80er Jahren „Der Denver Clan“ (im Original „Dynasty“) mit Joan Collins als Biest Alexis Carrington, die ihrem Ex-Mann und dessen Neuer das Leben sauer gemacht hat mit ihren Intrigen.

3. Gebt mir zwei Wochen Zeit und ich habe endlich die restlichen Reiseunterlagen für Kanada in der Hand.

4. Was ich ja gerade am Sommer sehr schätze sind die langen Abende, bei denen ich zum Lesen kein zusätzliches Licht brauche. Wie wertvoll das ist, konnte ich am Freitag- und Samstagabend nur bestätigen. Draußen sitzen und schmökern bei einem Gläschen Wein. Das war fein!

5. Letztens habe ich noch gelesen, dass meine Lieblingsalben in farbigem Vinyl erscheinen – und prompt sind es gleich noch viel mehr geworden. Nun darf ich mich an einem bunten Potpourri in Pink, Weinrot, Cyan, Giftgrün und transparentem Weiß erfreuen.

6. Die endlosen Diskussionen darum, wer der nächste Bond wird, interessieren mich inzwischen nicht mehr die Bohne. Auch Wetten darüber abzuschließen, ist mir mittlerweile Wurst. Am liebsten wäre mir ja Aidan Turner, aber daraus wird vermutlich nichts. Daher lautet mein Motto: Lass dich überraschen.

7. Zuletzt habe ich mal wieder einen Blick auf den Fernsehprogrammplan der BBC für den kommenden Sonntag geworfen und das war wie ein Volltreffer, weil da die fünfte und letzte Staffel des History Period Dramas „Poldark“ mit Aidan Turner und Eleanor Tomlinson beginnt – Trailer, Quelle: https://youtu.be/ap9Cclz2D0w

 

 

 

 

Serienmittwoch bei Corly # 179 : Merchandising or not…

 

so lautet die Frage bei Corlys Serienmittwoch Nr 179: „Besitzt Du Merchandise zu bestimmten Serien oder Filmen?“

Die simple Antwort lautet: Ja. Aber ich habe nicht gezielt danach gesucht, sondern die von der Royal Mail im Jahr 2013 herausgegebene Briefmarkenserie zum 50. Serienjubiläum von Dr. Who, die ich zufällig auf dem Postamt gesehen habe, als ich Briefmarken für meine Postkarten nach Hause brauchte. Keine langen Schlangen an den Postschaltern, keine überteuerten Preise… es war einfach unverschämtes Glück, das ich an diesem Tag hatte.

 

Dr Who 1 - Gesamtansicht

 

 

 

 

 

 

Merchandising kannte ich bisher nur bei Musikgruppen, z.B. Band-T-Shirts, die es bei Konzerten am Stand zu kaufen gibt. Und davon haben sich im Lauf der Jahre so einige angesammelt, u.a. zwei T-Shirts von Runrig, eins von den Rolling Stones und eines von der italienischen Goth-Metal-Band Lacuna Coil. Leider musste ich mich von ihnen irgendwann trennen, weil sie kaputtgegangen sind oder nicht mehr passten.

Wonach ich hingegen seit kurzem häufiger suche, sind Schallplatten aus farbigem Vinyl. Mit dem Stempel „Limited Edition“ kann man meine Aufmerksamkeit erregen. Meine jüngsten Anschaffungen sind:

 

 

 

 

Within Temptation „The silent force“ – farblos und durchsichtig

INXS „The Swing“ – farblos und transparent

Amy Winehouse „Frank“ – pink

U2 „The unforgettable fire“ – weinrot

U2 „Songs of experience“ – cyan und durchsichtig

 

Poldark

Ich wette, dabei wird es nicht bleiben. Auch wenn man diese Schätze nicht als Merchandising betrachten kann. Dann schon eher die De-Luxe-Ausgaben der Serien „Poldark – Staffel 3“ und „Poldark – Staffel 4“, die jeweils drei sogannte Sammelkarten als kleines Extra beinhalten.

Media Monday # 416: it’s crystal clear – ich habe ein Muster erkannt …

 

denn inzwischen ist der Samstag mein Shoppingtag geworden. Das jüngste Beispiel liefert die nach einem Planeten benannte Ladenkette, die auch Schallplatten im Sortiment hat. Ja, dieses Medium gibt es tatsächlich noch – auch neue Alben, wie das letzte von Loreena McKennitt. Aber warum sich auf Scheiben in Schwarz beschränken, wenn es Alben wie „Back to Black“ von Amy Winehouse auch in einer anderen Farbe gibt.

Lustigerweise bietet der Media Markt sie in weißem Vinyl an. Aber warum sollen andere Märkte so etwas nicht auch im Sortiment haben? Bingo! Der Laden vor meiner Tür hatte dort zwar auch nicht die „KICK“ in grünem Vinyl da – aber dafür „The Silent Force“ von Within Temptation und „The Swing“ von INXS in durchsichtigem Vinyl

 

– crystal clear – vielleicht optisch sogar die bessere Wahl. Akustisch sowieso. Den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden hat auch die Serie „The Royals“ als Box mit den Staffeln Eins bis Drei. So, nun aber endlich zu den sieben Lückentexten für den …

Media Monday # 416 :

1. Das erfreulichste, was mein Blog mir bisher beschert hat, sind die wertvollen Tips von netten Leuten, die ich in manchen Unterhaltungen bekommen habe.

2. Mit deutlich mehr Zeit und unbegrenzten Ressourcen würde ich auch noch Videos drehen und hochladen, damit mein Blog noch schöner wird.

3. Fotos vom Mont St. Michel in der Normandie und St. Michael’s Mount in Cornwall verwechsle ich ja immer mal wieder, denn beide Anlagen sehen sich sehr ähnlich.

4. Von White Collar würde ich ja gerne eine schmucke Deluxe Edition besitzen, schließlich ist das eine der wenigen abgeschlossenen Serien mit einer überschaubaren Anzahl Staffeln, die ich kenne und die sich nicht in meinem Besitz befindet.

5. Mein Urlaub 2008 in Schottland hätte besser und gelungener kaum sein können, denn vier Wochen grenzenloser Freiheit habe ich noch nicht toppen können.

6. Wenn andere Leute mir ungefragt meine Interessen madig zu machen versuchen dann frage ich mich, was sie davon haben.

Oldtimer

7. Zuletzt habe ich mir bei einem Open-Air-Konzert mit einer tollen Band auf einer winzigen Bühne die Seele aus dem Leib getanzt, und das war längst überfällig, weil ich dieses tolle Gefühl schon lange nicht mehr erlebt habe. Oldtimer konnte man dort auch bewundern.