Media Monday #569 : Eine kurze Woche

Wenn sich andere über kurze Wochen freuen, arbeite ich jetzt erst mal für die nächsten Monate durch. Vielleicht kann ich mir ja zwischendurch mal die ein oder andere Auszeit nehmen. Ausflüge mit dem Rad wären eine Möglichkeit, oder das Abhängen in der Hängematte. Eine gern wahrgenommene Chance bietet mir auch der Media Monday, der zum 569. Mal mit seinen sieben Lückentexten in eine neue Runde geht.

Media Monday # 569

1. Ich glaube ja, dass es in einigen Jahren andere Prioritäten in meinem Leben geben wird.

2. Die Entstehung einiger Bücher auf Wattpad mitzuverfolgen, ist eine sicherlich spannende Entwicklung, wobei es dann schade ist, wenn der Autor oder die Autorin auf halber Strecke oder kurz vor Schluss das Handtuch wirft und nicht mehr weiterschreibt. Bei meinen Lieblingsautorinnen ist mir das zum Glück aber noch nicht passiert.

3. Wenn Ende nächster Woche Obi-Wan Kenobi zurückkehrt, werden sich bestimmt wieder viele freuen. Ich widme mich dann lieber anderen Dingen.

4. Das Kino als solches hat für mich etwa den Stellenwert, den Konzert-, Theater- oder Opernbesuche für andere haben: eine Auszeit vom Alltag und ein Genuss ohne ständige Unterbrechungen durch nerviges Gepiepse vom Smartphone oder durch lästige Werbung.

5. Es könnte mich kaum etwas weniger interessieren, als dass irgendein neues Produkt aus dem Hause Marvel, Disney oder gar aus dem Star-Wars-Universum das Licht der Welt erblickt. Aber wohin man auch schaut: Es gibt kein Entkommen, und wenn ich so darüber nachdenke, muss ich zugeben, dass mich nach dem gerade gesehenen Trailer der neue „Thor“ vieleicht doch reizen könnte. Aber wie heißt es doch so schön? Sag niemals nie…

6. Dass mich seit einigen Jahren die Musik von INXS begeistert, ist schon mehr als auffällig oder offensichtlich, aber jedem Tierchen sein Pläsierchen …

Welcome to Prague, the city of fascinating light effects – https://youtu.be/azfG5H-pCVg?t=0

dennoch bin ich nicht in den 80er oder 90er Jahren stehengeblieben, da ich immer offen für Neues bin, was sich ab und zu auch beim Dienstagsgedudel (ins Leben gerufen von nellindreams) niederschlägt.

7. Zuletzt habe ich erfahren, dass mein Beitrag zum Open-Novella-Contest auf Wattpad es nicht in die vorletzte Runde geschafft hat, und das war für mich erst einmal ein Schreck, weil ich geglaubt habe, dass bei meiner Bewerbung für den Meilenstein von 20,000 Wörtern mit meinem Formular etwas schiefgegangen ist. Als ich dann aber erfuhr, dass meine Geschichte wohlbehalten angekommen ist, aber aus anderen Gründen nicht ausgewählt wurde, war ich dann doch wieder beruhigt. Denn in diesem Fall lag es nicht an mir, sondern am Schicksal in Form der Jury.

Media Monday #567 : Was neues

Urlaub zu Hause hat schon so seine Vorteile. Ich habe endlich einen Termin für einen neuen Personalausweis ergattern können, der mir passt. Außerdem konnte ich mir endlich die Filme anschauen, die schon lange auf meiner To-Watch-Liste standen. Die Rede ist von Downton Abbey 2 und The Northman. Mehr dazu gibt’s von mir demnächst unter „Cinema-Scope“. Auch nett ist, wenn einem die Schwester berichtet, sie habe sich auf ZDF Info einige Kurzfilme über Musiklegenden angeschaut, die alle liefen, während ich im Home Office ein Team-Meeting hatte. Macht nichts, die Mediathek hat sie alle im Angebot: John Denver, Michael Hutchence, Amy Winehouse, Janis Joplin… und alle noch verfügbar bis 2024. Da war klar, was ich am Nachmittag meines ersten Urlaubstags angeschaut habe.

Genug in Erinnerungen geschwelgt, schauen wir uns jetzt lieber die neuen sieben Lückentexte des Media Monday an:

Media Monday # 567

1. Von all den aberwitzigen Ideen, die Film- und/oder Serien-Macher*innen so haben können, ist mir die Serie „Pushing Daisies“ nachdrücklich im Gedächtnis haften geblieben.

2. Es ist schon erstaunlich, wie sehr für mich persönlich dann Sommer ist, wenn endlich (!) meine geliebten Mauersegler wieder da sind, so wie pünktlich zum ersten Wochenende im Mai. Und tatsächlich ist in den nächsten Tagen mit steigenden Temperaturen zu rechnen.

3. Schon vieles, bei dem ich mich frage, was der ganze Aufriss soll hat das Internet und die Fangemeinde in Aufruhr gesetzt und für einen Bohei gesorgt, dass ich direkt froh bin, dass ich davon nichts mitbekommen habe.

4. Ich wage mir gar nicht vorzustellen, wie es wäre, wenn sich plötzlich ein Verlag für mein Schreibtalent interessierte… ich glaube, ich wäre im ersten Augenblick fassungslos und fühlte mich geehrt. Aber andererseits: Bei den vielen Schreibblockaden und der Unzuverlässigkeit, mit der mich die Muse heimsucht, käme ich in echte Bedrängnis, wenn ich auch noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt brauchbare Ergebnisse abliefern möchte. Ich glaube, das wäre der Tod für meine nur sporadisch vorhandene Kreativität.

5. Selber zu schneidern ist ja auch eine ziemlich großartige Freizeitbeschäftigung, schließlich liebe ich es, wenn (m)ein Plan gelingt und ich am Ende etwas vorzeigbares in den Händen halte, auch wenn sich zwischendurch mal wieder Hürden in Form von nicht funktionierender Maschine oder unerklärlichem Materialschwund auftun, wie aktuell hier:

6. Faszinierend, wenn ich mir so anschaue, wie es früher kein Schwein gestört hat, nicht rund um die Uhr erreichbar zu sein. Deshalb gibt es an dieser Stelle die dazu passenden Klänge, die nun auch schon wieder 30 Jahre alt sind.

ding dong, oder nicht? – https://www.youtube.com/watch?v=u3v2A5urhmM

7. Zuletzt habe ich spontan am Sonntagmittag ein italienisches Restaurant aufgesucht und das war eine gute Entscheidung, weil ich mich dort von dem Höllenverkehr unterwegs vernünftig erholen und etwas für mein leibliches Wohl tun konnte – und das, obwohl ich nicht reserviert hatte. Glück muss man haben. Den Heimweg habe ich danach ganz entspannt angetreten. Ob dieses Gewimmel auf der Straße, schlimmer als zur Rush Hour an einem Werktag wohl etwas mit dem Muttertag zu tun hatte? Ein Tag, der für mich inzwischen schon zu Weihnachten 2.0 mutiert ist, was den Stressfaktor in bezug auf sich gegenseitigem Anzicken angeht? Das unentspannte Mutter-Tochter-Gespann am Nachbartisch sprach jedenfalls Bände.

Media Monday #564 : Frohe Ostern – Gelée Royale

Kaum ist Ostern da, ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. Und so starte ich mit der österlichen Ausgabe mit dem Media Monday, bevor der Wahnsinn am Dienstag in eine neue Runde startet. Aber nur für wenige Wochen, dann habe ich wieder Urlaub. Derweil muss ich mich durch gewisse Albernheiten in eine fröhlichere Stimmung hineinsteigern, und so fällt meine aktuelle Sammlung an Antworten unter die Rubrik „Sonne macht albern“ oder „Gelée royale – wie ich mich an Ostern königlich amüsiert habe“.

Media Monday # 564

1. Sehr bezaubernd: Damals, als Free-TV-Premieren noch echte Erlebnisse und Highlights waren wie die königliche Hochzeit von Charles & Diana oder stundenlange Tennis-Matchs mit unseren Assen Steffi Graf und Boris Becker, kamen in Haushalten wie unseren viele Menschen zusammen, um mit dem Geschehen auf dem Bildschirm mitzufiebern.

2. Kann ich auch etwas haben? Gerade zu Ostern bekommt man im Fernsehen eine Wiederholung nach der anderen geboten, die mich meistens unglaublich nerven. Doch wenn es schon so ein aufgewärmtes Programm sein muss, dann entscheide ich mich am liebsten für Klassiker wie „Ein Herz und eine Krone“ mit Audrey Hepburn und Gregory Peck (wie gestern Abend auf 3Sat) oder „Manche mögen’s heiß“ mit Marilyn Monroe, heute Abend – ebenfalls auf 3Sat. Die sind wenigstens werbefrei, und die Filme beschwören ein Stück meiner Kindheit herauf.

3. Du kriegst die Motten – das Prinzessinen-Interview, 11:45 Uhr: Ich mag es ja grundsätzlich nicht so gerne, wenn der Traumberuf vieler Mädchen „Prinzessin“ lautet, aber ich schließe mal darauf, dass sich dieser Wunsch aus Disney-Filmen speist – die Rolle von Audrey Hepburn im zuvor genannten Film jedoch zeigt, dass eine solche Aufgabe auch für Nevenzusammenbrüche und für den Wunsch, aus dieser Tretmühle auszubrechen, sorgen kann. Einen noch drastischeren Weg kann man in „Spencer“ an der Darstellung Kristen Stewarts als Lady Diana Spencer erleben.

4. So viele Dinge… Made in soundso war mal ein Prädikat für mangelnde oder aber herausragende Qualität; heute achte ich nur noch bei den auf Lebensmittelverpackungen aufgedruckten sogenannten Doc-Siegeln darauf, die kennzeichnen, woher ein Produkt kommt, also z.B. bei Nürnberger Rostbratwürstchen, Parmesan oder bestimmten Sorten Olivenöl. Auch bei Honig ist es für mich interessant zu erfahren, woher er kommt, damit nicht plötzlich Zuckerwasser aus China im Glas ist.

5. Sehr erfreut: Ja, Michael Hutchence sieht verdammt gut aus, aber nur auf Fotos und in Filmaufnahmen aus den 80er Jahren. Danach wird es für mich deutlich schwieriger. Okay, dieser Steilvorlage konnte ich nicht wiederstehen, obwohl diese Antwort nicht zum royalen Anstrich meiner Textfüllungen passt. Bei Audrey Hepburn sah die Sache dagegen wieder ganz anders aus. Noch mit 66 Jahren war sie eine ansprechende Erscheinung.

6. Molto bene: Audrey Hepburn wird mir wohl auf ewig in Erinnerung dafür bleiben, wie sie im nächtlichen Rom bei einem Krawall jemandem eine Gitarre über dem Schädel zerschmettert.

7. Zu reizend von Ihnen: Zuletzt habe ich meiner Freundin den in den Niederlanden gekauften Käse geschenkt, nachdem der Versuch mit den Blumenzwiebeln ein Reinfall war, und das war meiner Schusseligkeit zu verdanken, weil ich die Tüte in der warmen Küche stehengelassen hatte, so dass die Zwiebeln ungestört austreiben konnten. Retten konnte ich den blühenden Blödinn nur durch Auspflanzen in Beeten, die ich zuvor von hartnäckigem Efeu befreien musste. Mit dem Ergebnis, dass ich nun Muskelkater in den Händen habe. Ungeeignetem Werkzeug sei Dank. Und diesmal mussten die Königinnen der Blumen – meine Rosen – zur Abwechslung mal warten, da die holländischen Schönheiten höchste Priorität hatten.

So, so, vielen Dank auch. Das war’s für heute mit der „geadelten“ Ausgabe des 564. Media Monday – und wer die den sieben Texten vorangestellten Zitate erkennt, bekommt von mir ein Stück virtuellen Königskuchen, der mir in Kombination mit dem Osterprogramm der Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten Inspiration für die Antworten geliefert hat.

Media Monday #562 : April April… eiskalt

Eis Eis Baby. Winter is coming back? Was war denn das bitte für ein Prank am Freitag? Als ob ein Ausfall der Heizung samt Heißwasserversorgung nicht schon gereicht hätte, musste es am Samstag genauso frostig bei dem zweistündigen Rosenschneideseminar in der Burg von Dreieichenhain weitergehen, gefolgt von einer Vereinssitzung am Sonntagmorgen in einer nur mäßig temperierten Bude. Wenn das so weitergeht, züchte ich mir hier doch glatt noch ein paar Eisblumen anstatt Tulpen. Muhaha.

Deswegen gibt’s weiter unten noch den Hit zur anstehenden Gartensaison als Sahnehäubchen oben drauf, mitten in den nun startenden sieben Lückentexten des Media Monday.

Media Monday # 562

1. Durch und durch unterschätzt: Wie schnell ich beim Geschichtenerfinden vom hundertsten ins tausendste komme und mich zusammenreißen muss, bevor ich vollends abdrifte und aus der Doctor-Who/David-Tennant-Fanfiction etwas komplett anderes wird.

2. Eigentlich ist es ja ein Trauerspiel, dass ständig ein anderes Gerät herumzickt, aber auch so ein Haus wird eben nicht jünger.

3. Ich möchte wirklich mal den Tag erleben, an dem mal wieder etwas richtig rund läuft. Zur Zeit suche ich in meiner Sammlung zwei bestimmte Schallplatten, von denen ich eigentlich dachte, dass sie da stünden, wo sie immer waren, aber leider war dem nicht so. Dafür habe ich zwei andere gefunden, die mir fast noch besser gefallen.

4. Quentin Tarantino mag ikonisch sein und meinetwegen Kult, aber tatsächlich hat mich bisher nur „Kill Bill“ vom Hocker gerissen, und selbst den mochte ich mir an den beiden letzten Freitagen nicht mehr ansehen.

5. Ich staune ja auch immer wieder, dass es wirklich Leute gibt, die mir mit ihrem Fachwissen bestätigen, dass es um mein Wissen als Laie doch nicht so schlecht bestellt ist, wie ich beim Rosenschneideseminar erfahren durfte. Und darum gibt’s an dieser Stelle die tongewordene Ermahnung an mich selbst, endlich mit der Schere loszulegen (auch wenn das Komponistenteam anderes im Sinn hatte).

Ab in die Beete, aber dabei bitte nicht übertreiben – https://www.youtube.com/watch?v=QTHB_36zVSA

6. Bloggen ist wahrscheinlich am Ende auch nur eine Art/Möglichkeit, um selber nicht zu vergessen. Der nur wer eine Vergangenheit hat, der hat auch eine Zukunft (um Alexander von Humboldt mal zu zitieren).

7. Zuletzt habe ich die stark verkürzte amerikanische Bühnenfassung des Musicals „Chess“ aus den Tiefen meiner Plattensammlung hervorgezogen, und das war eine einzige Enttäuschung, weil mir weder die Auswahl der zusammengestellten Lieder gefallen hat, noch die Stimmen. Und, sorry, wenn ich das so sagen muss, aber mit Philip Casnoff (Fackeln im Sturm) ist es einfach nicht dasselbe wie mit Murray Head.

Happy Birthday, Andrew Farriss … * 27. März 1959

Als Keyboarder von INXS hat er zusammen mit Sänger Michael Hutchence deren Songs geschrieben. Dass er daneben aber auch andere Musikprojekte, inclusive eigenem Album (das stilistisch in eine völlig andere Richtung geht), hat bzw. hatte und als Komponist auch für andere Künstler tätig war, ist vermutlich eher weniger bekannt.

Da es in seiner Heimat jetzt bereits zehn Stunden später ist, kommen meine Glückwünsche zum Geburtstag nicht verfrüht.

So viel zum Thema „Stilwechsel werden von Fans eher nicht so gerne gesehen“. Da ich aber öfters Country-Musik höre, passt es dann auch wieder. Ein weiterer Beweis, dass diese Musikrichtung auch andere außerhalb Amerikas draufhaben.

Und die Uhr im Video erinnert mich daran, dass wir den Spaß der Zeitumstellung auch heute wieder mitmachen dürfen.

Media Monday #559 : Bis zum Mond und (nicht) wieder zurück

Manche Leute kann man nur noch auf den Mond schießen. Ohne Rückfahrkarte. Unter diesem Motto steht die Änderung meines 78. Beitrags zum Dienstagsgedudel. Außerdem habe ich mit diesem Lied seit letzter Woche einen Ohrwurm. Also habe ich dann damit auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Savage Garden – https://www.youtube.com/watch?v=HCm6gRHINqA

Jetzt aber zu dem aktuellen Media Monday von Wulf mit neuen sieben Lückentexten mit Antworten, die den ein oder anderen wahrscheinlich nerven, triggern oder gleich beides zusammen.

Media Monday # 559

1. Kein Tag vergeht, an dem ich nicht daran erinnert werde, wie gut es uns bisher gegangen ist, wie zerbrechlich dieses Glück doch eigentlich ist und dass meine verstorbenen Eltern und Mann das nicht mehr erleben müssen.

2. Sobald/falls Kenneth Branagh einen Film macht, dann konnte ich bisher immer davon ausgehen, dass Qualität Trumpf ist. Sieht man mal von den Agatha-Christie-Neuaufgüssen ab, die man für überflüssig halten kann, war ich von seinem aktuellen Drama „Belfast“ so begeistert, dass ich mich den Lobeshymnen anschließe. Allerdings glaube ich nicht, dass man die komplette Geschichte Nordirlands kennen muss, um das Grauen zu verstehen, in dem sich die Familie des neunjährigen Hauptdarstellers wiederfindet.

3. So mancher Held bzw Heldin meiner Jugend ist in meinen Augen auch eine Art verkanntes Genie, denn wenn man die jeweilige Person nur auf ein einziges Merkmal wie z.B. ihr Aussehen reduziert, vergisst man, welche Talente in ihr schlummerten. Unter dem Aspekt kann ich einen der interviewten Musiker verstehen, als er (übersetzt) sagte: „Wir haben uns absichtlich hässlich gemacht, damit man uns für unsere Musik schätzt“. Leider weiß ich nicht mehr, wer das gesagt hat oder wo man das nachlesen kann.

4. Ernsthaft, wenn sich mir mal die Gelegenheit bieten sollte, nochmal nach Kanada zu fahren, sollte ich zugreifen. Eine Zugreise von Toronto nach Vancouver wäre ja was, aber bitte nicht permanent und 24/7 mit Maske vorm Schnabel.

5. Die ganzen Videos von INXS auf Youtube kann ich mir ja immer wieder ansehen und mich daran erfreuen, wie kreativ der ein oder andere Regisseur dabei zu Werke gegangen ist. Und immer wenn ich denke, schon alles zu kennen, taucht immer noch ein Song auf, dessen offizielles Video ich noch nicht kannte.

6. Schon spektakulär, wie es mir gewisse Rahmenbedingungen unmöglich machen, in Freudensprünge auszubrechen, und ich hatte in den Achtziger Jahren vor der Reagan’schen „Verteidigungsinitiative“ namens SDI weniger Angst als im Moment vor der aktuellen Situation in Europa. Und wenn ich dieses Thema schon unbedingt erwähnen muss, sollte ich noch hinzufügen, dass besagte drei Buchstaben im Video zu dem Song „Guns in the Sky“ von der in (5) genannten Band auftauchen. Das Thema beschäftigte damals eben nicht nur Entwickler von Videospielen und Filmemacher.

7. Zuletzt habe ich einen Impftermin an einem Samstagnachmittag ergattert, und das war ein Gang der für die Katz war, weil ich eine Woche zu früh dran war. Am 18. Dezember Auffrischungsimpfung bekommen und am 12. März eine Boosterimpfung haben wollen? Vergiss es – du kommst hier net rein. Erst am 18. März wieder. Aber Hauptsache, es geht genügend Zeit ins Land, bis wir dort hinfahren, wo die Tulpen blühen.

Media Monday #558 : Oldies im Dauerdurchlauf

Nach einem halbwegs produktiven Wochenende, was meine Teilnahme am Open-Novella-Contest mit einer Dr.-Who-Fanfiction angeht, hatte ich am Sonntag den perfekten Durchhänger, den ich mit dem Ansehen eines Dokumentarfilms über M.C. Escher und einer Opernaufzeichnung von „Rigoletto“ kompensiert habe. Nach einer zweistündigen Vereinssitzung war mein Akku leer und ich zu nichts mehr fähig. Am Abend ging’s dann aber wieder.

Zur Belohnung habe ich mir dann ein Album von 1980 baufgelegt, das ich schon lange nicht mehr gehört habe: „Waves“ von Mike Batt. Schon allein das Cover ist so liebevoll gestaltet, dass ich nicht anders konnte…

Bildquelle: https://i.ytimg.com/vi/4PHnjxSZTk0/hqdefault.jpg

Jetzt aber zu dem aktuellen Media Monday von Wulf mit neuen sieben Lückentexten, bei denen ich teilweise etwas ratlos war.

Media Monday # 558

1. Ein Film für verregnete Nachmittage, ein Film gegen schlechte Laune und ein Film, der bei mir immer geht, ist ganz klar nicht nur „Ice Age“, sondern unter anderem auch „Wall-E – der letzte räumt die Erde auf“, aber auch „Chocolat“, und, und, und…

2. Wenn man einmal davon absieht, dass das Thema „Fake News“ erst seit ein paar Jahren dauerhaft in den Medien präsent ist (obwohl zu allen Zeiten gelogen wurde wie gedruckt), ist es schlicht und ergreifend für mich eine Überraschung, dass es bereits 1992 einen Song darüber gab (Communication. Disinformation. So entertaining. Blood money); es scheint, als ob da jemand seiner Zeit schon etwas voraus war (oder andere zu dem Thema nichts sagen wollten):

Daten geschickt montiert – https://www.youtube.com/watch?v=kbJKhPq3z7s

3. Viele können mit „Seinfeld“ wohl eher wenig anfangen. Ich hingegen entdecke gerade diese uralte Comedy-Serie, die ich damals nie gesehen habe (genau wie Cagney & Lacey, deren Staffeln auf ard one ständig wiederholt werden).

4. Was mich ja immer wieder beschäftigt und umtreibt, ist, dass ich mir immer wieder vornehme, mal wieder Kaffeebohnen zu mahlen und mit kochendem Wasser aufzugießen, dann aber aus lauter Bequemlichkeit und nostalgischen Gefühlen zu löslichem Kaffee greife.

5. Eine umfangreiche Plattensammlung bietet immer wieder Zerstreuung für einige Stunden und außerdem eine Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, weil man ja zwischendurch immer wieder aufstehen muss, wenn bei der Schallplatte eine Seite zu Ende ist.

6. Geht es darum, schlechte Gefühle und Gedanken zu vertreiben, hilft mir entweder Schokolade, positive Selbstmotivation in Kombination mit ruhigem Atmen, oder die richtige Musik. Manchmal auch einfach alles zusammen.

7. Zuletzt habe ich an einer Vereinssitzung teilgenommen und das war anstrengend, weil ich erstens früh aufstehen musste (und das an einem Sonntag) und ich zweitens fast zwei Stunden auf einem unbequemen Drehstuhl gesessen habe.

Dienstags-Gedudel #106 : Reisefieber, Teil 60 – das Ende ist nah…

… nein, nicht das Ende des von nellindreams ins Leben gerufene Dienstagsgedudels, aber das Ende dieser Reise rund um den Erdball. Was dann kommt? Ich werde es mir noch überlegen, doch bis dahin setze ich jetzt erst mal zu einem Sprung über den großen Teich an – Zielflughafen ist New York (wobei „… head to New York City … “ nur im Text auftaucht).

Während der Herr in diesem Film (den ich an Silvester erneut gesehen habe) aus westlicher Richtung nach New York aufbricht, nähere ich mich von Osten:

Ein ganzer Film in sechs Minuten, gefunden auf youtube –
https://www.youtube.com/watch?v=T9n1YTPwRRQ

Damit lässt sich doch gleich frisch in den neuen Tag starten. Und was New York betrifft, darüber gäbe es noch mehr zu sagen; vielleicht schon demnächst wieder in diesem Kinosaal.

P10 Themenwort W#01 – Teil zwei

Mit Musik geht alles besser, auch das neue Fotoprojekt von wortman, das sich über zehn Wochen erstreckt – P10: Zu dem vorgegebenen Themenwort „Fundstück“ habe ich noch ein weiteres abgelichtet, und zwar eins, das der Verschönerungswut meiner lieben Schwester zum Opfer gefallen ist:

Die Anekdote habe ich an anderer Stelle schon mal fallen lassen: Aus Jux schnappte sie sich damals das Album „Listen like thieves“ von INXS, das sich damals noch in ihrem Besitz befand, und pappte einen Aufkleber, den sie von einer Packung Nüsse oder Obst abgeknibbelt hatte, auf das Plattencover.

Dort prangt er nun seit 1985 in der linken oberen Ecke und freut sich unvermindert seines (K)lebens.

Media Monday #553 : ohne Titel

Wenn man nicht weiß, was man schreiben soll, kann man es auch sein lassen und gleich zu den sieben Lückentexten des 553. Media Monday übergehen, bei denen diesmal ein wahrer Mischmasch herausgekommen ist.

Media Monday # 553

1. Die mitunter beste Erfindung (oder Idee) ist/war wohl für mich das Job-Ticket, denn so günstig komme ich sonst ohne Auto oder Fahrrad nirgendwohin.

2. Kristen Stewart begeistert in einer Tour, denn sie kann nicht nur eine beachtliche Anzahl von Filmrollen unterschiedlichster Art aufweisen, sondern ihr Konterfei befindet sich auf einer Handtasche, die ich in der Vintageboutique meines Vertrauens gekauft habe. Jetzt freue ich mich auf „Spencer“, der Film über Lady Diana Spencer, den ich mir zusammen mit meiner Schwester morgen Abend ansehen werde und in dessen Trailer ich sie beinahe nicht erkannt hätte, was immer ein gutes Zeichen ist.

3. Wie es das Musical „Hamilton“ geschafft hat, eine solche Bekanntheit zu erlangen, ohne dass ich es bisher gesehen habe, wo ich doch im Finanzwesen arbeite und die Thematik für mich hochinteressant wäre, ist eigentlich eher peinlich für mich und mein mangelndes Wissen.

4. Wenn nur nicht die Tatsache wäre, dass sich die von mir bevorzugten Bands längst aufgelöst haben, dann hätte ich mich längst auf die Jagd nach Konzertkarten begeben. Dabei ist die Liste recht überschaubar. Aber wer weiß: Vielleicht planen Runrig ja doch noch mal eine Tournee der Wiederkehr – bei INXS besteht diese Chance ja nicht, weil nicht nur der Sänger seit 1997 nicht mehr lebt, sondern auch der Gitarrist seit einem Bootsunfall nicht mehr Gitarre spielen kann.

5. Alte Fotos hole ich ja auch immer wieder gerne aus der Versenkung, denn an ihnen hängen jede Menge Erinnerungen. Aktuelles Beispiel – ein Einsteckalbum mit Fotos, die mein Mann in unserem Schottlandurlaub 2008 gemacht hat.

6. Es ist ja kaum noch wegzudenken, dass Bücher mein Leben bereichern, in welcher Form auch immer; seien es antiquarische Exemplare, Bildbände oder Museumskataloge – es dürfen aber auch gerne Romane in elektronischer Form sein, was im Urlaub einen nicht zu unterschätzenden Vorteil hat.

7. Zuletzt habe ich erfahren, was ein Quantensprung tatsächlich ist, und das war verblüffend neu für mich, weil damit nicht ein riesiger Schritt gemeint ist, sondern eine kleine Veränderung – dank Beate Bohr, der Urgroßnichte von Niels Bohr (1885-1962), die in der SWR-Sendung „Ich trage einen großen Namen“ zu Gast war.