Dienstags-Gedudel #32 : Der Erklärbär – Teil 12

 

Happy Birthday.

Heute gibt’s bei dieser hübschen Aktion von nellindreams von mir den Song, den ein Radio-DJ zum Geburtstagsständchen für Winona Ryder erklärt hat – jedenfalls in meiner Fantasie *): „American Soul“ von U2 (https://www.youtube.com/watch?v=oxppcWeZ5-I). Aber bis Ende Oktober wollte ich damit nicht warten, denn mit dem Album, auf dem dieser Song drauf ist, war meine musikalische Begleitung für meine Reise im letzten Jahr.

 

 

 

 

Mit U2 im Ohr hat mir sogar der Nieselregen in Montréal nichts mehr ausgemacht, und mit „Songs of Experience“ war die Stadt für mich auch nicht mehr ganz so grau. Jetzt ist auch das schon wieder über ein Jahr her.

Und so bald wird in dieser Richtung auch nicht mehr viel kommen. Gewisse Entscheidungen, die ich noch in diesem Jahr treffe, geben die Richtung vor, weshalb für mich Erinnerungen wie diese auch so ungemein wichtig sind – man hat noch lange was davon.

 

*) „Heute wird Winona Ryder 48…“ plärrte die Stimme des Moderators aufgekratzt. „… Und deshalb spielen wir nur für sie ein ganz besonderes Ständchen. Happy Birthday, Winona!“ („Broken Strings“, Kapitel 49)

 

Dienstags-Gedudel #31 : We’ve got to get away from here

 

Schottland von oben!

Entgegen aller Spekulationen, was meine musikalischen Vorlieben angeht, bin ich nicht in den 80er Jahren stehengeblieben. Mein aktueller Zeitsprung bringt mich zurück ins Jahr 2017 – mit „Sign of the times“ von Harry Styles (https://www.youtube.com/watch?v=qN4ooNx77u0).

Das ist jetzt auch nicht mehr so neu, und ausgewählt habe ich den Song auch nicht, weil ich so ein Riesenfan von One Direction oder Harry Styles wäre oder mich der Sound stellenweise an Pink Floyd erinnert, sondern aus einem ganz anderen Grund.

 

 

Es war im August 2008, als mein Mann und ich dreieinhalb Wochen mit dem eigenen Auto in Schottland unterwegs waren. Noch nie hatte ich mich so frei gefühlt wie damals, und eine unserer Stationen war für fünf Tage auch die Isle of Skye. Dieses Video hat mich wieder zurück versetzt in diese glückliche Zeit. Beim Old Man of Storr hatte ich zwar leichte Panik wegen aufkommender Höhenangst, aber mit viel Hilfe habe ich diese Situation, bei der mir der Allerwerteste auf Grundeis ging, dann doch noch gemeistert.

In diesem fünfminütigen Film kann ich diese markante Felsformation bei bestem Licht endlich mal aus einer ganz anderen und noch dramatischeren Perspektive bewundern. Für manche kommt dieser Sound einem echten Gedudel vermutlich ziemlich nahe – obwohl das Wort „Gedudel“ bei dieser Aktion wirklich nur ein Name ohne (Ab)wertung ist, aus der Taufe gehoben von nellindreams.

Media Monday (heute mal am Dienstag) # 476 : Abkühlung gesucht – auf dem Mars oder wo auch immer…

 

 

Die Natur hat endlich ein Einsehen – kaum setze ich mich an die sieben aktuellen Texte des Media Monday, rumpelt es draußen auch schon. Daher fasse ich mich heute kurz. Oder versuche es… Das „heute“ bezieht sich auf den letzten Sonntag, denn umgezogen ist der Media Monday diesmal übrigens wegen technischer Schwierigkeiten des Urhebers vorübergehend übrigens hierhin – davon erfahren habe ich jetzt – und dass keine Eile geboten ist, weil wir auch in den nächsten Tagen noch nachliefern können…

Media Monday # 476 (heute mal am Dienstag)

1. Wenn denn Kinofilme wieder richtiges Thema sein werden, freue ich mich derzeit ganz besonders auf die Möglichkeit, einen dann aktuellen Film zu sehen. Einen Kinobesuch hatte ich im Open-Air-Kino zwar schon, aber der war nicht neu, auch wenn ich ihn noch nicht kannte.

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2. Bei den teils mörderischen Temperaturen im Moment ist es aber ohnehin viel schöner, auf Sparflamme zu schalten und der Hitze fernzubleiben. Das ist nur leider etwas schwierig. Zur Zeit lege ich mich im Dunkeln in die Hängematte und genieße den Blick in die Sterne, in der Hoffnung, von den Perseiden etwas zu sehen.

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3. Und auch meine Liebe zu Stephen King habe ich neu entdeckt, schließlich ist der bei der 30-Days Book Challenge gleich mehrmals genannt worden. Jetzt lese ich „Sleeping Beauties“.

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4. Meine Küche hingegen habe ich im Moment ziemlich über und freue mich auf zwei Wochen Urlaub mit „süßem Nichtstun“. So ziemlich über habe ich auch die extreme Trockenheit und die Vollpfosten, die seit Wochen unsere Straße als Schleichweg entdeckt haben.

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5. Ansonsten in ich gespannt, ob ich meine Kollegen im neuen Jahr wiedersehe und ob es bei dem neuen Termin für die „Worlds Collide“-Tour von Evanescence & Within Temptation bleibt und das Konzert nicht nochmal vom 26. September ’21 auf das Jahr darauf verschoben wird.

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6. Und wer weiß, vielleicht entdecke ich bis dahin ein lange vernachlässigtes Hobby wieder..

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7. Zuletzt habe ich mein Filmprogramm geändert, und das war ein kompletter Wechsel des Genres, weil der ausgeliehene Horrorilm „Under the Skin“ mitten drin nicht mehr wollte und ich am Sonntag eine Extra-Etüde zum Thema Weltraum geschrieben habe – also bin ich auf den Science-Fiction „Náufreagos – Gestrandet“ umgestiegen:

Eine Gruppe Astronauten legt auf dem Mars eine Bruchlandung hin und muss nun die Prioritäten neu setzen, denn ein Rettungsteam wird so bald nicht kommen, und die Energie- und Nahrungsvorräte reichen nicht für alle. Minus 80 Grad, extreme Strahlung und kein Druck machen die Situation nicht besser und den letzten Spaziergang für ein Teil des Teams zu keinem Vergnügen. Die Landschaft, in der das ruhige Werk gedreht worden ist, habe ich sofort wiedererkannt – vor Jahren war ich mal im Urlaub dort. Wer errät, um welche Kanaren-Insel es sich handelt, bekommt ein „Daumen hoch“ von mir.

Jetzt spekuliere ich, welche Filme noch zur Abkühlung herhalten könnten (Drei Männer im Schnee, Ice Age) – und ob ich den nächsten Monat unter ein Motto stelle, das mit Raumfahrt und fernen Galaxien zu tun hat.

Das Alphabet | Etüdensommerpausenintermezzo III-2020 – August

 

Die ABC-Etüden sind in der Sommerpause, und deshalb gibt es bei Christiane das

Etüdensommerpausenintermezzo,

bei dem es diesmal eine besondere Herausforderung gibt – das Alphabet.

Zu einem Oberthema – in meinem Fall „Reisen“ – gilt es nun, ein Alphabet aus Begriffen zu kreieren, die mit allen 26 Buchstaben anfangen, und zu denen dann beschreibende Sätze oder Geschicht(ch)en entstehen sollten, siehe Illustration oben… Eine Aufgabe, die mich an meinen singenden, klingenden Adventskalender vom Dezember 2019 erinnert und die mich zu einer Etüde inspiriert hat, die von Wilhelm Buschs naturgeschichtlichem Alphabet in 26 Zweizeilern beeinflusst wurde, wenn auch arg holprig. Et voilà – lasset die Reise beginnen.    

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Reisefieber von A bis Z

Australien, Hawaii und Tennessee – An diesen Orten war ich noch nie.

Basler Fasnacht zum Morgestraich – Fürs nächste Jahr buch‘ ich das gleich!

In Cornwall war es wunderschön – Zum Jubliäum wollt‘ ich’s seh’n…

Doch leider heißt es #stayathome – Da reicht’s nur für den Kölner Dom

Englisches Frühstück mag ich sehr – Drum hol ich mir die Bohnen her.

Französisch lernen ist beschwerlich – Doch für Québec ist’s unentbehrlich.

Gemse, Steinbock, Mumeltier – Findet am Großglockner ihr!

Höhenangst ist nicht der Hit – will ich zu Aussichtspunkten mit.

Im Intercity durch das Land – Bringt manche glatt um den Verstand.

Jersey und die Channel Islands – Kenn ich nicht, dafür die Highlands.

Erst Kamerun, dann Dänemark – An einem Tag: das ist kein Quark!

Läuten die Glocken in der Früh – Sind’s beim Almabtrieb die Küh‘

M4-Expressway ist was Feines – Die Maut dafür etwas Gemeines.

Mit dem Nachtzug nach Toulouse – ist ohne Schlafplatz kein Genuss.

Obers, Marillen und Paradeiser – Damit bin ich in Wien der Kaiser.

Pandababys in Berlin – Würd ich gern seh’n, ich komm nur nicht hin.

Québecs Altstadt war das Ziel – Mir war jedoch der Kitsch zu viel.

Rechtsverkehr kann man sich sparen – Will man in Irland Auto fahren.

Schwarze Strände, grünes Land – Dafür ist Lanzarote bekannt.

Toronto hat mich fasziniert – Drum bin ich dort auch viel spaziert.

Urlaub machen, das muss sein – Und im Taunus ist’s auch fein.

Vier Sterne für Schottland in manchem Jahr – Drum war ich auch so oft schon da.

Whiskytasting in der Destille – Und zwar auf Islay, das ist mein Wille.

Xmal hab ich es versucht – Und doch nicht im Internet gebucht.

Yalla Yalla – Eil Dich, Eil Dich“? – Muße im Urlaub ist unvergleichlich!

Zimmer mit Aussicht hab ich gerne – Um zu genießen den Blick in die Ferne.

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Holpern du musst, wenn du reimst? Lyrische Meisterleitungen sehen zwar anders aus, aber wenigstens kann ich sagen, dass ich es versucht habe und dass alle Buchstaben einen Bezug zum Oberthema haben. Mission accomplished – Ziel erfüllt.

Dienstags-Gedudel #22 : Der Erklärbär – Teil 7

 

Ein Song, der mich verfolgt. Letztes Jahr in Toronto verbrachte ich viel Zeit am sogenannten Hundebrunnen, nur wenige Schritte von der Rückseite des Flat Iron Buildings entfernt: Ein zum Entspannen prima geeigneter Platz, mit Bäumen am Rande, und unter einem solchen lauschte ich einer Straßenmusikerin, die dann als einer der letzten Stücke ihres Repertoires tatsächlich „Creep“ anstimmte:

 

 

 

Im Original stammt das Lied von Radiohead, und da jagt mir das Lied schon Schauer der Begeisterung über den Rücken, aber in der Retroversion von PMJ (Scott Bradlee’s Post Modern Jukebox), gesungen von Haley Reinhart geht es mir richtig ans Herz (https://www.youtube.com/watch?v=m3lF2qEA2cw) – als Duett gesungen, kann ich mir das auch sehr gut vorstellen und daher ein weiterer idealer Kandidat für die Rubrik „Dienstagsgedudel“, ins Leben gerufen von nellindreams.

30-Days Film Challenge – Day 20 : a film that changed your life

 

 

Kann ein Film wirklich lebensverändernd sein? Ich wette, die meisten würden das verneinen.

 

Day 20 : a film that changed your life

 

Aber es gibt tatsächlich einen Film, der mich zum Nachdenken darüber gebracht hat, dass es Träume gibt, mit deren Verwirklichung besser nicht zu lange wartet: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) mit Morgan Freeman und Jack Nicholson (https://i.pinimg.com/474x/03/99/6f/03996f76f072798c3cdd7ba196c7dec6.jpg).

 

 

Danach habe ich selbst meine persönliche „Löffel-Liste“ geschrieben. Die würde bei mir heute allerdings ganz anders aussehen als damals. Das Leben dauert schließlich nicht ewig, und wer weiß, was im nächsten Jahr ist – genau das war mein Gedanke, als ich letztes Jahr spontan beschloss, nach Kanada zu reisen, und als hätte ich es geahnt, geht dieses Jahr in dieser Beziehung für mich nichts mehr.

Ein Lied, das sich mit diesem Thema beschäftigt, ist „Kein Zurück“ von Wolfsheim, das mir bei diesem Film als erstes eingefallen ist. Ein Thema, das im letzten August zum Zentrum des Gesprächs wurde, das sich in Montréal am späten Abend an der Hotelbar zwischen mir und einer Kanadierin aus Alberta entwickelt hat. Lebe jetzt und nicht irgendwann. Denn irgendwann ist selbst der größte Traum zu lange her. Meinen habe ich noch gerade rechtzeitig verwirklicht.

# Awesome Blogger Award

 

Von gleich zwei Bloggerinnen für denselben Award nominiert zu werden, passiert einem auch nicht alle Tage. Und da ich mich so geehrt fühle, bedanke ich mich für die nette Anfrage als erstes bei ihnen – und zwar bei Katharina und Jule.

Kein Award ohne Regeln, danach die Fragen von Katharina und Jule (meine Antworten gibt’s in der entsprechenden Farbe)

Regeln, um Teil des Awesome Blogger Award zu sein

Danke der Person, die Dich nominiert hat +++  Kennzeichne den Beitrag mit #awesomebloggeraward +++ Beantworte die Fragen, die Dir gestellt wurden +++ Nominiere mindestens 5 Blogger und informiere diese über ihre Nominierung +++ Gib ihnen 10 neue Fragen zur Beantwortung.

10 Fragen von Katharina

01 Was ist deine größte Quelle der Inspiration beim Schreiben?

Um die zündende Idee zu finden, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen – der Tag muss ausklingen (damit keine störenden Gedanken dazwischenfunken), die zu meiner Stimmung passende Musik sollte im Hintergrund laufen, ein Gläschen Wein dazu wäre auch nicht schlecht… nicht unerwähnt lassen möchte ich die vielen Bilder, die ich auf meinen Reisen geknipst habe.


02 Was ist deine von dir geschriebene Lieblingsgeschichte?

Uff – schwere Kost. Gerade beim #writing friday habe ich so vieles geschrieben – ich fürchte, da habe ich bereits den Überblick verloren, und deshalb wähle ich jetzt einfach die aus, auf die ich 2019 am stolzesten war: Im Garten der Engel (Oktober 2019) – eine Zeitreisegeschichte, die sich um Außerirdische aus der Science-Fiction-Serie „DrWho“ dreht.


03 Hast du schonmal ein Buch veröffentlicht oder möchtest das tun?

Wenn damit gedruckte Bücher gemeint sind, die im Selbstverlag publiziert werden oder bei einem Verlag erscheinen sollen, dann muss ich passen. Veröffentlicht habe ich tatsächlich etwas bzw. bin gerade dabei – es ist der Roman „Broken Strings“, der auf meinem Blog eine eigene Kategorie bekommen hat. Das Werk hat insgesamt 54 Kapitel, ich nach und nach einzeln hochlade (Sonntags, Mittwochs und an Feiertagen); bisher sind 29 Kapitel veröffentlicht.


04 Mit welchem Charakter aus Film oder Buch identifizierst du dich am meisten mit, und warum?

Am ehesten kann ich mich in eine Heldin meiner Jugend hineinversetzen – Bettina, die Protagonistin der gleichnamigen Buchreihe von H.E.Seuberlich: Bettina Roesch, die auf die Matura (das Abitur) pfeift, um Fotoreporterin zu werden, dann aber erkennt, dass das nichts für sie ist, ihren Schulabschluss nachholt und zum Studieren in die Vereinigten Staaten geht, wo ihr Leben eine erneute Wendung nimmt. Mein Leben hat schon so viele verschiedene Wendungen genommen, dass ich mich fühlte wie sie – bei ihr läuft auch nicht immer alles glatt, und doch lässt sie sich nicht unterkriegen.


05 Hast du schon einmal eine Fanfiction geschrieben? Wenn ja, worüber?

Eine typische Fanfiction war das nicht, sondern zwei Kurzgeschichten, in denen Figuren aus Fernsehserien auftauchen – in der einen ging es um ein „Diner en Blanc“ (White Dinner), die andere spielte auf einer einsamen Insel und war von dem Film „Cast Away“ inspiriert, allerdings mit einem anderen Ausgang.


06 Wenn du deine Heimat in einem poetischen Satz beschreiben müsstest, wie würde er lauten?

Da ich keine Poetin bin, muss ich mit Film- und Songzitaten aufwarten (Home is where the heart is & My heart is in the Highlands), die folgendes ausdrücken sollen: Heimat ist für mich an keinen festen Ort gebunden, sondern wo mein Herz höher schlägt und ich mich nicht verstellen muss. Heimat wohnt bei denen, die mir wichtig waren, es sind und es immer sein werden.


07 Was war die letzte Ausstellung, die du besucht hast?

Ich glaube, die letzte Ausstellung, an die ich mich noch erinnern kann, war „Contemporary Muslim Fashions“ (vom 12. bis zum 14. April 2019) – im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt am Main.


08 Wenn du ein Portrait lang perfekt malen könntest, wenn würdest du portraitieren?

Es müsste jemand noch Lebendes sein, denn wenn ich die Person porträtieren soll, möchte ich mit ihr kommunzieren, um ihr Wesen zu erfassen… in diesem Fall wäre es Florence Welch, die Künstlerin hinter dem Projekt „Florence & The Machine“.


09 Zu welchem Lied würdest du jetzt gerne tanzen?

Gerade jetzt? Das Hirn ist leer, die Beine schwer, tanzen geht für heut‘ nicht mehr. Und morgen? Morgen ist es vielleicht zu spät für eine akzeptable Antwort, drum lasse ich das jetzt so stehen.


10 Und das wichtigste: Erkennst du die Herrschaft der Katzen über die Menschen an?

Ich glaube, jetzt mache ich mich unbeliebt, wenn ich diese Frage mit Nein beanworte. Aber ich konnte der Herrschaft der Katzen entkommen – mich werden sie nicht kriegen, ha ha ha… denn ich bin rettungslos den Reptilien verfallen. Schlangen sind in ihrer Vielfalt so wunderschöne und anmutige Tiere. Aber die eigentliche Herrschaft über die Menschheit haben doch längst die Insekten erlangt. Nichts kommt dem nächtlichen Terror einer Stechmücke gleich. Auch ist die Freude „riesengroß“, wenn eine Spinne sich herablässt… und wahre Baukünstler sind Ameisen – ihre Wegenetze und architektonischen Meisterleistungen sind legendär – von ihren Riesenkräften ganz zu schweigen…

10 Fragen von Jule

01 Was ist dein liebstes Genre? Egal, ob beim Schreiben, Lesen oder Filme/Serien schauen?

Am liebsten habe ich Bücher, Filme und Serien aus den Genres Thriller, Krimi, Fantasy und Science-Fiction. Geschrieben habe ich bisher noch nichts dergleichen – mein Roman bewegt sich irgendwo zwischen Drama und Romance.


02 Was ist deine größte Inspirationsquelle?

Ich wiederhole mich an dieser Stelle: Um den zündenden Funken zu finden, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen… denn diese Frage deckt sich mit der ersten von Katharina.


03 Wo würdest du am liebsten leben, wenn du könntest?

Früher hätte ich ohne zu zögern, „Schottland“ geantwortet – inzwischen bin ich mir da nicht mehr ganz so sicher, da ich mich in Kanada verliebt habe. Sherlock würde beides miteinander kombinieren und Nova Scotia (Kanada) aus dem Mixer herausholen.


04 Was ist dein Lieblingsessen und womit verbindest du es?

Pasta in allen Variationen machen mich glücklich, Spaghetti Bolognese erinnern mich an meine Kindheit, und selbstkreierte Nudelsoßen an meine Projektwoche „Kochen“ auf dem Gymnasium.


05 Hörst du Musik beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Das variiert je nach Stimmung. Wenn ich etwas brauche, das den Puls in die Höhe treibt, dann darf es Depeche Mode und INXS mit Songs aus meiner Playlist oder Lenny Kravitz mit „Strut“ und Florence & The Machine mit „How Big, How Blue, How Beautiful“ sein. Wenn ich die Herzfrequenz senken und ich es entspannt haben möchte, sind Kate Bush mit „Aerial“ und Goldfrapp mit „Tales of us“ meine erste Wahl. Ich höre zwar vieles aus den 80er Jahren, aber trotzdem hat die Welt sich weitergedreht, und ich mich mit ihr. Aber eines geht für mich mit Schreiben nicht zusammen: Heavy Metal! Da kann ich mich nicht konzentrieren. Entweder oder!


06 Welcher Beitrag ist dir bisher am schwersten gefallen, zu schreiben?

Ein Beitrag über die Verarbeitung meiner Trauer – der Beitrag, den niemand finden wird, es sei denn, er/sie findet den Weg zu den vor fremden Augen verborgenen Seiten.


07 Hast du eine Sammelleidenschaft?

Sammeln oder Horten? Ich horte Parfüms in meinem Badezimmerschrank, und vielleicht teste ich an den Flakons demnächst mal meine Fotokünste… Aber wenn es ums Sammeln geht, dann sind das seit einiger Zeit Schallplatten aus farbigem Vinyl, aber nicht wahllos irgendwelche, sondern solche, die ich schon immer haben wollte, aber auf CD nicht bekommen habe. Und der Stapel wächst…


08 Was war dein bisher schönster Urlaub?

Da gibt es drei absolute Spitzenreiter, in chronologischer Reihenfolge: 1) dreieinhalb Wochen Schottland, August/September 2008 mit meinem Mann – komplett selbst organisiert +++ 2) meine dreiwöchige „Weltreise“ 2018 – ebenfalls komplett selbst organisiert +++ 3) meine zweiwöchige Busrundreise durch Kanada, letztes Jahr im August – gebucht bei einem Reiseveranstalter, ganz altmodisch im Reisebüro anhand eines gedruckten Katalogs.


09 Worüber hast du dich das letzte Mal so richtig gefreut?

Als sich mir für ein schwieriges familiäres Problem ganz unverhofft die ideale Lösung angeboten hat, die zu einem günstigen Zeitpunkt zu mir ins Haus geflattert ist. Da war mir dann auch Corona egal.


10 Welche Superkraft hättest du gerne, wenn du es dir aussuchen könntest?

Am liebsten würde ich mich unsichtbar machen können, um mich überall unerkannt einschmuggeln zu können; ein „Bad Hair Day“ ist dann völlig bedeutungslos, und was und wie viel ich anhabe, bekommt dann auch niemand mit. Je größer die wechseljahresbedingten Hitzewallungen, desto luftiger das Outfit – bei gefühlten 40°C in der Bude ein nicht unwichtiger Aspekt.

10 Fragen von mir

01 – Wenn Du eine Zeitmaschine hättest, reist Du in die Vergangenheit oder die Zukunft?

02 – Wenn Du eine Leseratte bzw. ein Bücherwurm bist, magst Du lieber Lyrik oder Prosa?

03 – Wenn Du Fanfiction schreiben könntest, um wen oder was würde sie sich drehen?

04 – Welches war Dein schönstes Konzerterlebnis?

05 – Würdest Du gerne einmal einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin treffen? Wer wäre das?

06 – Hast Du schon einmal in historischer Kleidung für ein Foto posiert?

07 – Würdest Du gerne einmal die Drehorte Deiner Liebligsserie besuchen? Welche sind das?

08 – Hast Du schon einmal an einem Schreibwettbewerb teilgenommen? Oder hast Du das vor?

09 – Welchen Film möchtest Du „nach Corona“ als erstes sehen?

10 – Wenn Du Deine eigene Biografie schreiben würdest, welches Kapitel wäre Dein liebstes?

Meine Nominierung

readbooksandfallinlove

365tageasatzaday

nellindreams

aequitasetveritas

passionofarts

30-Days Film Challenge – Day 15 : a film that makes you feel happy

 

 

Let’s get happy. Strong Scottish accent ahead. Bevor es morgen wieder melancholisch wird. Hier möchte ich einen Film anpreisen, den hierzulande wahrscheinlich niemand kennt.

 

Day 15 : a film that makes you feel happy

 

Weil in diesem Fall ein Filmplakat nicht sehr aussagekräftig ist – schon allein wegen des völlig unsinnigen Titels „Make my heart fly“ bei der deutschen Fassung – gibt es diesmal als Häppchen einen Filmausschnitt. Ich liebe dieses Musical – auch wenn der Anfang etwas anderes vermuten lässt, hat es mir zu guter Laune verholfen, als ich es im November 2016 in Edinburgh gesehen habe. Und zwar in einem plüschigen Kino mit Relaxsesseln.

 

 

Sunshine on Leith (https://www.youtube.com/watch?v=NRc5mtwjwvU&t=0s), unter der Regie von Dexter Fletcher, besteht ausschließlich aus Songs der schottischen Folk-Rock-Band „The Proclaimers“ und wird daher auch ganz gerne als Juke Box Musical bezeichnet. Die Proclaimers hatten 1993 ihren bekanntesten Hit mit „I’m gonna be (500 Miles)“; und die beiden Herren haben einen kurzen Cameo-Auftritt zu Beginn des Films. Der Clip würde auch gut zum Dienstagsgedudel passen.

Die Freundin, die mich zu dem Film eingeladen hat, informierte mich damals, dass eine ihrer Schülerinnen in der Massentanzszene am Schluss zu sehen sein soll. Darauf war sie sehr stolz. Für mich war dieser Film, der in der deutschen Version übrigens völlig unsinnigerweise „Make my heart fly“ heißt, die Überraschung des Jahres. Da bekomme ich sofort Lust, nach Edinburgh zu fliegen, denn an all den im Film gezeigten Plätzen war ich schon viele Male. Und auch in Leith.

ABC -Etüden – Wochen 17 & 18 : Sky High

 

Noch bis Ende Juni erscheinen alle 14 Tage auf Christianes Blog drei neue Worte zum Bilden einer Etüde – eines Textes, der aus höchstens 300 Wörtern bestehen soll. Die diesmal von Myriade gespendeten Wörter lauten:

Teppich
gläsern
flattern

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Sky High

Next Stop CN-Tower!“ erklang die Stimme der Reiseleiterin, als sie während der Fahrt um unsere Aufmerksamkeit bat. Im Gegensatz zu den anderen, die in Gedanken schon im Hotel beim Umkleiden für den Abschiedsabend waren, wusste ich, dass daraus nichts werden würde. Von Niagara on the Lake ohne Zwischenstopp ans Ziel, das hatte sie uns schon am Anfang verkündet, aber das hatte die Mehrheit unserer Reisegruppe wieder vergessen.

Ja, heißt das, dass wir so, wie wir jetzt sind, dort zu Abend essen?“ fragte jemand fassungslos.

Yo, ergänzte ich in Gedanken, genau das heißt es. In Wanderklamotten. Und alle Eure schicken Sachen sind in den Koffern auf dem Weg zum Hotel, und Ihr seht sie erst nach dem Dinner. Was Ihr wüsstet, wenn Ihr gestern hingehört hättet. Also bleibt mal schön auf dem Teppich.

Wenn jemand Grund zur Aufregung hatte, dann ich. Weil ein Essen im Drehrestaurant hoch über Toronto für mich etwas Besonderes war, hatte ich mich ganz bewusst in Schale geworfen. Meinetwegen konnten die anderen underdressed sein und sich über mein Outfit wundern – mich als aufgeregt zu beschreiben, war stark untertrieben: Ich spürte meine Nerven flattern, aber nicht wegen des edlen Ambientes oder meines ausgesprochen sympathischen und attraktiven Tischnachbarn, sondern wegen der Aussichtsplattform in 350 Metern Höhe mit ihrem gläsernen Boden. Schon beim Gedanken an den Blick, senkrecht nach unten, wurde mir ganz anders.

Entspann Dich, Du hast schon ganz andere Hürden gemeistert, versuchte ich, mich zu beruhigen. Und tatsächlich: Lag es am Drei-Gänge-Menü, an der Konversation mit den anderen oder gar an dem langsam vorbeiziehenden Panorama? Dieses Dinner brachte mich auf andere Gedanken. Gewappnet schritt ich zur Tat und betrat den gefürchteten Boden, ohne meine hochhackigen Sandalen.

Barfuß auf Glas – es war ein herrliches Gefühl.

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Eine Reiseerinnerung mit 290 Wörtern, die Illustration mit dem Teppich, die mich dazu inspiriert hat, wurde von Christiane zur Verfügung gestellt.