Projekt ABC – G wie Gitarren

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü). Für das G habe ich auf Urlaubsfotos vom Sommer 2019 zurückgegriffen – zum Beispiel dieses Logo (bzw. Leuchtreklame):

Da sind mir nämlich jede Menge musikalische Themen vor die Linse gekommen, und die sind allemal schöner als das, was mir ursprünglich vorgeschwebt hatte (schottische Grabsteine aus der Vergangenheit waren dann selbst auch mir zu morbide) – und deshalb darf hier eine Ansammlung von Gitarren aus dem Hard Rock Café, Niagara Falls, und dem Royal Ontario Museum, Toronto, glänzen. Zum Beispiel eine Vitrine, die Elvis gewidmet ist:

Und dass nicht nur Solokünstler oder Bands eine Leidenschaft für Gitarren haben, sondern auch Tennisspieler, zeigt diese kleine Kollektion aus dem Hard Rock Café:

Im Royal Ontario Museum (Toronto) garnierten Leihgaben von Kirk Hammett (Metallica) eine Wand:

Passend zu dem gruseligen Thema, um die sich die Ausstellung gedreht hat, sind auch die Instrumente besonders schön gestaltet – Ouija, Nosferatu und Dracula zieren die einzelnen Resonanzkörper:

Schade, dass ich kein einziges Instrument beherrsche.

Projekt ABC – E wie Erleuchtung

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü), und so steht mein E diesmal unter dem Motto „Alles ist erleuchtet“.

Alles ist erleuchtet, besser gesagt war – und zwar alle zwei Jahre, denn da fand bisher immer in den geraden Jahren die Luminale statt: Das Kunstprogramm, das die Ausstellung „Light and Building“ in Frankfurt am Main begleitet und sich mit den Jahren vom Nebenschauplatz zum eigentlichen Highlight entwickelt hat. So war es für mich jedenfalls in den Jahren 2012, 2014 und 2016.

2018 habe ich kein Verlangen nach einem Besuch dieser riesigen Veranstaltung verspürt, und 2020 ist sie wegen Corona ausgefallen. Nun kommen Fotos zu Ehren, die ich 2016 geschossen habe:

Das Kunstprojekt „Eclairez-vous“ (erleuchtet euch):

Die Eistüte war kein Beitrag zur Luminale, sondern ist die Leuchtreklame einer Eisdiele in der Innenstadt.

Und wenn wir schon bei Kunst sind…

The letter E – ein Siebdruck, der bei mir im Treppenhaus hängt (in den 90er Jahren während meines Irlandurlaubs vom Künstler in Killarney persönlich erworben):

… und dazu dudeln darf das Album „Elegantly Wasted“

Projekt ABC – D wie Distillery District

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü). Für das D habe ich meinen Fundus durchsucht und bei meinen Urlaubsfotos hängengeblieben.

Bei der letzten ABC-Fotoaktion ist beim C die Wahl auf ein Bild von der Isle of Skye (Schottland) gefallen – diesmal steht das D für den Distillery District in Toronto (Kanada). Die Fässer zeigen es – hier war um die Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Destillerie der Welt.

Seit 1990 jedoch nicht mehr – da wurde das Unternehmen geschlossen, aber bereits Anfang dieses Jahrtausends stadtplanerisch wiederbelebt: in Form eines Ausgehviertels mit Pubs, Bars, Galerien und Geschäften – und jeder Menge Remmidemmi. Vor allem nachmittags zieht das Areal die Besucher in Scharen an. Davon konnte ich mich an meinem letzten Tag überzeugen, als ich mir in den Kopf gesetzt hatte, unbedingt dort mein Abschiedsbierchen zu trinken.

Diese Bilder habe ich jedoch bereits an meinem ersten Tag in Toronto geschossen, entstanden, und zwar morgens kurz nach 10 Uhr – da war noch alles ruhig, was mir sehr gelegen kam, denn da brachte das warme Morgenlicht die Fassaden aus rotem Backstein erst so richtig schön zur Geltung.

Dafür wirkt die Lampenparade, als hätte ich sie in der Dämmerung (was auch ein D wäre) aufgenommen.

Aber man kann ja nicht alles haben.

Projekt ABC – C wie Chill-Out-Zone in Cairo

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü).

Heute ist das C an der Reihe – mit Motiven aus meinem Fundus, nur wenige Meter voneinander entfernt: in bzw. bei der Jugendherberge in Würzburg, in der ich für ein Nähwochenende im Herbst 2018 übernachtet habe.

Und Chillen kann ich jetzt auch wieder, nachdem es meiner Mutter wieder deutlich besser geht und sie wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. Dar war die beste Botschaft seit langem, mit der ich in dieses Wochenende aufbrechen durfte.

Übrigens war das mein letztes Nähwochenende dieser Art. Viel genäht habe ich seitdem nicht mehr. Das C ist hierbei in beiden Beschriftungen enthalten: 1) Sit in ’n chill out – 2) Cairo (das wäre auch ein Ziel für meine selbstzusammenstellte „Weltreise“ gewesen).

Dienstags-Gedudel #43 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 6/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) ein Zeitsprung ins folgende Jahr, in dem ich so weit wie noch nie von zu Hause entfernt unterwegs war.

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2019: Kanada – Mein Smartphone und ich. Die Dauerschleife setzte sich diesmal aus Songs meiner alphabetisch geordneten Playlist auf dem alten Smartphone zusammen – aber der absolute Favorit in diesem Sommer waren für mich U2 mit ihrem Album „Songs of Experience“, weshalb ich stellvertretend dafür „The Lights of Home“ in der orchesterunterstützten Fassung gewählt habe:

Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=v5prOE8Xpg8

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Das Lied habe ich vorwiegend bei meinen (inzwischen im Sande verlaufenen) Lauftrainings gehört, zum Beispiel im regnerischen Montréal, oder in Québec City, als ich abends die bunten Straßenlaternen fotografiert habe. Dass ich in einer Ausstellung dann diese Bildbeschreibung entdeckt habe, kann kein Zufall sein.

Und wer ist es dieses Jahr? Da bin ich noch unschlüssig.

Dienstags-Gedudel #42 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 5/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum mache ich heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) einen Sprung ins Jahr 2018

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2018 führte mich meine selbst zusammengestellte „Weltreise“ an Texas vorbei in das beschauliche Dörfchen Welt und von da über Kamerun bis hin zur Südsee, um mit einem Abstecher über Bali in Kalifornien und Brasilien zu landen, bis es wieder nach Hause ging. Und das alles in drei Wochen. Mein neuer persönlicher Rekord, auch was die Kilometerzahlen betraf, denn danach hatte mein Tacho 3000 Kilometer mehr drauf. Kein Problem mit der richtigen Musik: Wenn man so viel unterwegs ist, kann ein breit gefächertes Sortiment an CDs nie schaden.

Deshalb gibt es heute die Band, die bei mir seit neuestem wieder verstärkt zum Einsatz kommt: The Script aus Irland, mit dem Song „No good in good-bye“ von ihrem Album „No sound without silence“:




Quelle – The Script „No good in good-bye“ – https://www.youtube.com/watch?v=ZRNTOabGsDk&feature=youtu.be&t=0

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Das breit gefächerte Sortiment klang übrigens nur in der Theorie und bei meinen Reisevorbereitungen gut – in der Praxis hätten es auch drei Scheiben getan: Als Dauerschleife ein Best-of-Album von INXS und zum Unterbrechung ein Greatest-Hits-Album von Runrig und das oben genannte von The Script.

Dienstags-Gedudel #41 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 4/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) ein Lagebericht zu meinem bisher längsten Urlaub am Stück…

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2008: dreieinhalb Wochen Schottland und eine halbe Woche Südengland – alles mit dem eigenen Auto. Während dieser Zeit hatten wir wirklich tolle Unterkünfte, und ein paar Mal hatten wir sogar ein ganzes Haus nur für uns. Da bot es sich an, einige Übertragungen von den Olympischen Spielen anzusehen und vor allem im Radio anzuhören. Für die Fernsehübertragungen hatte sich die BBC etwas ganz besonderes einfallen lassen und läutete jede Sendung damit ein – mit dem Intro von… :

Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=_nkJgw0dvOk

Amy MacDonald mit „Mr. Rock’n’Roll“ – rein zufällig hatten wir ihr Album im Gepäck – das erste Mal übrigens, bei dem das Heimatland der Künstlerin zu unserem Reiseland passte. Und immer, wenn ich es höre, läuft im Hintergrund „Ring of Fire“ von Johnny Cash parallel dazu ab.

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Das war dann zwar nicht unsere einzige gemeinsame Dauerschleife (ein paar Jahre zuvor waren das Tanzwut und Corvus Corax) – aber dafür unsere letzte. Danach hatte nur noch ich welche.

Dienstags-Gedudel #32 : Der Erklärbär – Teil 12

 

Happy Birthday.

Heute gibt’s bei dieser hübschen Aktion von nellindreams von mir den Song, den ein Radio-DJ zum Geburtstagsständchen für Winona Ryder erklärt hat – jedenfalls in meiner Fantasie *): „American Soul“ von U2 (https://www.youtube.com/watch?v=oxppcWeZ5-I). Aber bis Ende Oktober wollte ich damit nicht warten, denn mit dem Album, auf dem dieser Song drauf ist, war meine musikalische Begleitung für meine Reise im letzten Jahr.

 

 

 

 

Mit U2 im Ohr hat mir sogar der Nieselregen in Montréal nichts mehr ausgemacht, und mit „Songs of Experience“ war die Stadt für mich auch nicht mehr ganz so grau. Jetzt ist auch das schon wieder über ein Jahr her.

Und so bald wird in dieser Richtung auch nicht mehr viel kommen. Gewisse Entscheidungen, die ich noch in diesem Jahr treffe, geben die Richtung vor, weshalb für mich Erinnerungen wie diese auch so ungemein wichtig sind – man hat noch lange was davon.

 

*) „Heute wird Winona Ryder 48…“ plärrte die Stimme des Moderators aufgekratzt. „… Und deshalb spielen wir nur für sie ein ganz besonderes Ständchen. Happy Birthday, Winona!“ („Broken Strings“, Kapitel 49)

 

Dienstags-Gedudel #31 : We’ve got to get away from here

 

Schottland von oben!

Entgegen aller Spekulationen, was meine musikalischen Vorlieben angeht, bin ich nicht in den 80er Jahren stehengeblieben. Mein aktueller Zeitsprung bringt mich zurück ins Jahr 2017 – mit „Sign of the times“ von Harry Styles (https://www.youtube.com/watch?v=qN4ooNx77u0).

Das ist jetzt auch nicht mehr so neu, und ausgewählt habe ich den Song auch nicht, weil ich so ein Riesenfan von One Direction oder Harry Styles wäre oder mich der Sound stellenweise an Pink Floyd erinnert, sondern aus einem ganz anderen Grund.

 

 

Es war im August 2008, als mein Mann und ich dreieinhalb Wochen mit dem eigenen Auto in Schottland unterwegs waren. Noch nie hatte ich mich so frei gefühlt wie damals, und eine unserer Stationen war für fünf Tage auch die Isle of Skye. Dieses Video hat mich wieder zurück versetzt in diese glückliche Zeit. Beim Old Man of Storr hatte ich zwar leichte Panik wegen aufkommender Höhenangst, aber mit viel Hilfe habe ich diese Situation, bei der mir der Allerwerteste auf Grundeis ging, dann doch noch gemeistert.

In diesem fünfminütigen Film kann ich diese markante Felsformation bei bestem Licht endlich mal aus einer ganz anderen und noch dramatischeren Perspektive bewundern. Für manche kommt dieser Sound einem echten Gedudel vermutlich ziemlich nahe – obwohl das Wort „Gedudel“ bei dieser Aktion wirklich nur ein Name ohne (Ab)wertung ist, aus der Taufe gehoben von nellindreams.