Dienstags-Gedudel #43 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 6/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) ein Zeitsprung ins folgende Jahr, in dem ich so weit wie noch nie von zu Hause entfernt unterwegs war.

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2019: Kanada – Mein Smartphone und ich. Die Dauerschleife setzte sich diesmal aus Songs meiner alphabetisch geordneten Playlist auf dem alten Smartphone zusammen – aber der absolute Favorit in diesem Sommer waren für mich U2 mit ihrem Album „Songs of Experience“, weshalb ich stellvertretend dafür „The Lights of Home“ in der orchesterunterstützten Fassung gewählt habe:

Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=v5prOE8Xpg8

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Das Lied habe ich vorwiegend bei meinen (inzwischen im Sande verlaufenen) Lauftrainings gehört, zum Beispiel im regnerischen Montréal, oder in Québec City, als ich abends die bunten Straßenlaternen fotografiert habe. Dass ich in einer Ausstellung dann diese Bildbeschreibung entdeckt habe, kann kein Zufall sein.

Und wer ist es dieses Jahr? Da bin ich noch unschlüssig.

Dienstags-Gedudel #42 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 5/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum mache ich heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) einen Sprung ins Jahr 2018

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2018 führte mich meine selbst zusammengestellte „Weltreise“ an Texas vorbei in das beschauliche Dörfchen Welt und von da über Kamerun bis hin zur Südsee, um mit einem Abstecher über Bali in Kalifornien und Brasilien zu landen, bis es wieder nach Hause ging. Und das alles in drei Wochen. Mein neuer persönlicher Rekord, auch was die Kilometerzahlen betraf, denn danach hatte mein Tacho 3000 Kilometer mehr drauf. Kein Problem mit der richtigen Musik: Wenn man so viel unterwegs ist, kann ein breit gefächertes Sortiment an CDs nie schaden.

Deshalb gibt es heute die Band, die bei mir seit neuestem wieder verstärkt zum Einsatz kommt: The Script aus Irland, mit dem Song „No good in good-bye“ von ihrem Album „No sound without silence“:




Quelle – The Script „No good in good-bye“ – https://www.youtube.com/watch?v=ZRNTOabGsDk&feature=youtu.be&t=0

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Das breit gefächerte Sortiment klang übrigens nur in der Theorie und bei meinen Reisevorbereitungen gut – in der Praxis hätten es auch drei Scheiben getan: Als Dauerschleife ein Best-of-Album von INXS und zum Unterbrechung ein Greatest-Hits-Album von Runrig und das oben genannte von The Script.

Dienstags-Gedudel #41 : Urlaub & Musik – Ferien in der Dauerschleife – Teil 4/7

Dauerschleifen sind der verlängerte Ohrwurm, ohne Garantie zum Satthören. Darum heute beim Dienstagsgedudel (eine Aktion von nellindreams) ein Lagebericht zu meinem bisher längsten Urlaub am Stück…

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2008: dreieinhalb Wochen Schottland und eine halbe Woche Südengland – alles mit dem eigenen Auto. Während dieser Zeit hatten wir wirklich tolle Unterkünfte, und ein paar Mal hatten wir sogar ein ganzes Haus nur für uns. Da bot es sich an, einige Übertragungen von den Olympischen Spielen anzusehen und vor allem im Radio anzuhören. Für die Fernsehübertragungen hatte sich die BBC etwas ganz besonderes einfallen lassen und läutete jede Sendung damit ein – mit dem Intro von… :

Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=_nkJgw0dvOk

Amy MacDonald mit „Mr. Rock’n’Roll“ – rein zufällig hatten wir ihr Album im Gepäck – das erste Mal übrigens, bei dem das Heimatland der Künstlerin zu unserem Reiseland passte. Und immer, wenn ich es höre, läuft im Hintergrund „Ring of Fire“ von Johnny Cash parallel dazu ab.

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Das war dann zwar nicht unsere einzige gemeinsame Dauerschleife (ein paar Jahre zuvor waren das Tanzwut und Corvus Corax) – aber dafür unsere letzte. Danach hatte nur noch ich welche.

Dienstags-Gedudel #32 : Der Erklärbär – Teil 12

 

Happy Birthday.

Heute gibt’s bei dieser hübschen Aktion von nellindreams von mir den Song, den ein Radio-DJ zum Geburtstagsständchen für Winona Ryder erklärt hat – jedenfalls in meiner Fantasie *): „American Soul“ von U2 (https://www.youtube.com/watch?v=oxppcWeZ5-I). Aber bis Ende Oktober wollte ich damit nicht warten, denn mit dem Album, auf dem dieser Song drauf ist, war meine musikalische Begleitung für meine Reise im letzten Jahr.

 

 

 

 

Mit U2 im Ohr hat mir sogar der Nieselregen in Montréal nichts mehr ausgemacht, und mit „Songs of Experience“ war die Stadt für mich auch nicht mehr ganz so grau. Jetzt ist auch das schon wieder über ein Jahr her.

Und so bald wird in dieser Richtung auch nicht mehr viel kommen. Gewisse Entscheidungen, die ich noch in diesem Jahr treffe, geben die Richtung vor, weshalb für mich Erinnerungen wie diese auch so ungemein wichtig sind – man hat noch lange was davon.

 

*) „Heute wird Winona Ryder 48…“ plärrte die Stimme des Moderators aufgekratzt. „… Und deshalb spielen wir nur für sie ein ganz besonderes Ständchen. Happy Birthday, Winona!“ („Broken Strings“, Kapitel 49)

 

Dienstags-Gedudel #31 : We’ve got to get away from here

 

Schottland von oben!

Entgegen aller Spekulationen, was meine musikalischen Vorlieben angeht, bin ich nicht in den 80er Jahren stehengeblieben. Mein aktueller Zeitsprung bringt mich zurück ins Jahr 2017 – mit „Sign of the times“ von Harry Styles (https://www.youtube.com/watch?v=qN4ooNx77u0).

Das ist jetzt auch nicht mehr so neu, und ausgewählt habe ich den Song auch nicht, weil ich so ein Riesenfan von One Direction oder Harry Styles wäre oder mich der Sound stellenweise an Pink Floyd erinnert, sondern aus einem ganz anderen Grund.

 

 

Es war im August 2008, als mein Mann und ich dreieinhalb Wochen mit dem eigenen Auto in Schottland unterwegs waren. Noch nie hatte ich mich so frei gefühlt wie damals, und eine unserer Stationen war für fünf Tage auch die Isle of Skye. Dieses Video hat mich wieder zurück versetzt in diese glückliche Zeit. Beim Old Man of Storr hatte ich zwar leichte Panik wegen aufkommender Höhenangst, aber mit viel Hilfe habe ich diese Situation, bei der mir der Allerwerteste auf Grundeis ging, dann doch noch gemeistert.

In diesem fünfminütigen Film kann ich diese markante Felsformation bei bestem Licht endlich mal aus einer ganz anderen und noch dramatischeren Perspektive bewundern. Für manche kommt dieser Sound einem echten Gedudel vermutlich ziemlich nahe – obwohl das Wort „Gedudel“ bei dieser Aktion wirklich nur ein Name ohne (Ab)wertung ist, aus der Taufe gehoben von nellindreams.

Media Monday (heute mal am Dienstag) # 476 : Abkühlung gesucht – auf dem Mars oder wo auch immer…

 

 

Die Natur hat endlich ein Einsehen – kaum setze ich mich an die sieben aktuellen Texte des Media Monday, rumpelt es draußen auch schon. Daher fasse ich mich heute kurz. Oder versuche es… Das „heute“ bezieht sich auf den letzten Sonntag, denn umgezogen ist der Media Monday diesmal übrigens wegen technischer Schwierigkeiten des Urhebers vorübergehend übrigens hierhin – davon erfahren habe ich jetzt – und dass keine Eile geboten ist, weil wir auch in den nächsten Tagen noch nachliefern können…

Media Monday # 476 (heute mal am Dienstag)

1. Wenn denn Kinofilme wieder richtiges Thema sein werden, freue ich mich derzeit ganz besonders auf die Möglichkeit, einen dann aktuellen Film zu sehen. Einen Kinobesuch hatte ich im Open-Air-Kino zwar schon, aber der war nicht neu, auch wenn ich ihn noch nicht kannte.

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2. Bei den teils mörderischen Temperaturen im Moment ist es aber ohnehin viel schöner, auf Sparflamme zu schalten und der Hitze fernzubleiben. Das ist nur leider etwas schwierig. Zur Zeit lege ich mich im Dunkeln in die Hängematte und genieße den Blick in die Sterne, in der Hoffnung, von den Perseiden etwas zu sehen.

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3. Und auch meine Liebe zu Stephen King habe ich neu entdeckt, schließlich ist der bei der 30-Days Book Challenge gleich mehrmals genannt worden. Jetzt lese ich „Sleeping Beauties“.

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4. Meine Küche hingegen habe ich im Moment ziemlich über und freue mich auf zwei Wochen Urlaub mit „süßem Nichtstun“. So ziemlich über habe ich auch die extreme Trockenheit und die Vollpfosten, die seit Wochen unsere Straße als Schleichweg entdeckt haben.

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5. Ansonsten in ich gespannt, ob ich meine Kollegen im neuen Jahr wiedersehe und ob es bei dem neuen Termin für die „Worlds Collide“-Tour von Evanescence & Within Temptation bleibt und das Konzert nicht nochmal vom 26. September ’21 auf das Jahr darauf verschoben wird.

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6. Und wer weiß, vielleicht entdecke ich bis dahin ein lange vernachlässigtes Hobby wieder..

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7. Zuletzt habe ich mein Filmprogramm geändert, und das war ein kompletter Wechsel des Genres, weil der ausgeliehene Horrorilm „Under the Skin“ mitten drin nicht mehr wollte und ich am Sonntag eine Extra-Etüde zum Thema Weltraum geschrieben habe – also bin ich auf den Science-Fiction „Náufreagos – Gestrandet“ umgestiegen:

Eine Gruppe Astronauten legt auf dem Mars eine Bruchlandung hin und muss nun die Prioritäten neu setzen, denn ein Rettungsteam wird so bald nicht kommen, und die Energie- und Nahrungsvorräte reichen nicht für alle. Minus 80 Grad, extreme Strahlung und kein Druck machen die Situation nicht besser und den letzten Spaziergang für ein Teil des Teams zu keinem Vergnügen. Die Landschaft, in der das ruhige Werk gedreht worden ist, habe ich sofort wiedererkannt – vor Jahren war ich mal im Urlaub dort. Wer errät, um welche Kanaren-Insel es sich handelt, bekommt ein „Daumen hoch“ von mir.

Jetzt spekuliere ich, welche Filme noch zur Abkühlung herhalten könnten (Drei Männer im Schnee, Ice Age) – und ob ich den nächsten Monat unter ein Motto stelle, das mit Raumfahrt und fernen Galaxien zu tun hat.

Das Alphabet | Etüdensommerpausenintermezzo III-2020 – August

 

Die ABC-Etüden sind in der Sommerpause, und deshalb gibt es bei Christiane das

Etüdensommerpausenintermezzo,

bei dem es diesmal eine besondere Herausforderung gibt – das Alphabet.

Zu einem Oberthema – in meinem Fall „Reisen“ – gilt es nun, ein Alphabet aus Begriffen zu kreieren, die mit allen 26 Buchstaben anfangen, und zu denen dann beschreibende Sätze oder Geschicht(ch)en entstehen sollten, siehe Illustration oben… Eine Aufgabe, die mich an meinen singenden, klingenden Adventskalender vom Dezember 2019 erinnert und die mich zu einer Etüde inspiriert hat, die von Wilhelm Buschs naturgeschichtlichem Alphabet in 26 Zweizeilern beeinflusst wurde, wenn auch arg holprig. Et voilà – lasset die Reise beginnen.    

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Reisefieber von A bis Z

Australien, Hawaii und Tennessee – An diesen Orten war ich noch nie.

Basler Fasnacht zum Morgestraich – Fürs nächste Jahr buch‘ ich das gleich!

In Cornwall war es wunderschön – Zum Jubliäum wollt‘ ich’s seh’n…

Doch leider heißt es #stayathome – Da reicht’s nur für den Kölner Dom

Englisches Frühstück mag ich sehr – Drum hol ich mir die Bohnen her.

Französisch lernen ist beschwerlich – Doch für Québec ist’s unentbehrlich.

Gemse, Steinbock, Mumeltier – Findet am Großglockner ihr!

Höhenangst ist nicht der Hit – will ich zu Aussichtspunkten mit.

Im Intercity durch das Land – Bringt manche glatt um den Verstand.

Jersey und die Channel Islands – Kenn ich nicht, dafür die Highlands.

Erst Kamerun, dann Dänemark – An einem Tag: das ist kein Quark!

Läuten die Glocken in der Früh – Sind’s beim Almabtrieb die Küh‘

M4-Expressway ist was Feines – Die Maut dafür etwas Gemeines.

Mit dem Nachtzug nach Toulouse – ist ohne Schlafplatz kein Genuss.

Obers, Marillen und Paradeiser – Damit bin ich in Wien der Kaiser.

Pandababys in Berlin – Würd ich gern seh’n, ich komm nur nicht hin.

Québecs Altstadt war das Ziel – Mir war jedoch der Kitsch zu viel.

Rechtsverkehr kann man sich sparen – Will man in Irland Auto fahren.

Schwarze Strände, grünes Land – Dafür ist Lanzarote bekannt.

Toronto hat mich fasziniert – Drum bin ich dort auch viel spaziert.

Urlaub machen, das muss sein – Und im Taunus ist’s auch fein.

Vier Sterne für Schottland in manchem Jahr – Drum war ich auch so oft schon da.

Whiskytasting in der Destille – Und zwar auf Islay, das ist mein Wille.

Xmal hab ich es versucht – Und doch nicht im Internet gebucht.

Yalla Yalla – Eil Dich, Eil Dich“? – Muße im Urlaub ist unvergleichlich!

Zimmer mit Aussicht hab ich gerne – Um zu genießen den Blick in die Ferne.

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Holpern du musst, wenn du reimst? Lyrische Meisterleitungen sehen zwar anders aus, aber wenigstens kann ich sagen, dass ich es versucht habe und dass alle Buchstaben einen Bezug zum Oberthema haben. Mission accomplished – Ziel erfüllt.

Dienstags-Gedudel #22 : Der Erklärbär – Teil 7

 

Ein Song, der mich verfolgt. Letztes Jahr in Toronto verbrachte ich viel Zeit am sogenannten Hundebrunnen, nur wenige Schritte von der Rückseite des Flat Iron Buildings entfernt: Ein zum Entspannen prima geeigneter Platz, mit Bäumen am Rande, und unter einem solchen lauschte ich einer Straßenmusikerin, die dann als einer der letzten Stücke ihres Repertoires tatsächlich „Creep“ anstimmte:

 

 

 

Im Original stammt das Lied von Radiohead, und da jagt mir das Lied schon Schauer der Begeisterung über den Rücken, aber in der Retroversion von PMJ (Scott Bradlee’s Post Modern Jukebox), gesungen von Haley Reinhart geht es mir richtig ans Herz (https://www.youtube.com/watch?v=m3lF2qEA2cw) – als Duett gesungen, kann ich mir das auch sehr gut vorstellen und daher ein weiterer idealer Kandidat für die Rubrik „Dienstagsgedudel“, ins Leben gerufen von nellindreams.

30-Days Film Challenge – Day 20 : a film that changed your life

 

 

Kann ein Film wirklich lebensverändernd sein? Ich wette, die meisten würden das verneinen.

 

Day 20 : a film that changed your life

 

Aber es gibt tatsächlich einen Film, der mich zum Nachdenken darüber gebracht hat, dass es Träume gibt, mit deren Verwirklichung besser nicht zu lange wartet: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List) mit Morgan Freeman und Jack Nicholson (https://i.pinimg.com/474x/03/99/6f/03996f76f072798c3cdd7ba196c7dec6.jpg).

 

 

Danach habe ich selbst meine persönliche „Löffel-Liste“ geschrieben. Die würde bei mir heute allerdings ganz anders aussehen als damals. Das Leben dauert schließlich nicht ewig, und wer weiß, was im nächsten Jahr ist – genau das war mein Gedanke, als ich letztes Jahr spontan beschloss, nach Kanada zu reisen, und als hätte ich es geahnt, geht dieses Jahr in dieser Beziehung für mich nichts mehr.

Ein Lied, das sich mit diesem Thema beschäftigt, ist „Kein Zurück“ von Wolfsheim, das mir bei diesem Film als erstes eingefallen ist. Ein Thema, das im letzten August zum Zentrum des Gesprächs wurde, das sich in Montréal am späten Abend an der Hotelbar zwischen mir und einer Kanadierin aus Alberta entwickelt hat. Lebe jetzt und nicht irgendwann. Denn irgendwann ist selbst der größte Traum zu lange her. Meinen habe ich noch gerade rechtzeitig verwirklicht.