Serienmittwoch bei Corly # 170 : Top Ten der Titelsongs aus Filmen

 

Again what learned: Dank Corlys aktueller Ausgabe ihres Serienmittwochs weiß ich jetzt, dass „Bitter Sweet Symphony“ von The Verve ein Song aus dem Film „Eiskalte Engel“ ist. Gab es nicht dieses Thema hier nicht neulich schon einmal? – Klar, in der 160. Ausgabe, aber das hält mich trotzdem nicht davon ab, mich an der Ermittlung einer alternativen Top Ten zu beteiligen. Damit auch andere Lieder eine Chance erhalten, die es im ersten Durchlauf nicht geschafft haben.

 

1) Bohemian Rhapsody

aus dem Film „Bohemian Rhapsody“ – Queen sind die absoluten Kings, und auch diesen Film habe ich letztes Jahr als zweiten Musikfilm, neben „A Star is born“ gesehen – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=fJ9rUzIMcZQ

 

2) Always look on the bright side of life

Monty Python’s Kultfilm „Das Leben des Brian“ ist mein diesjähriger Beitrag zu Ostern. Herrlich respektlos werden hier Bibelfilme mit schwarzem Humor durch den Kakao gezogen. Ein Klassiker, der mir auch an Weihnachten gute Laune bringt – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=SJUhlRoBL8M

 

3) Lose yourself

In dem Film „8 Mile“ von und mit Eminem erklingt dieses Lied zwar erst im Abspann, aber es ist für mich das stärkste Stück des Soundtracks und atmosphärisch dicht, dass ich Gänsehaut bekomme – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=_Yhyp-_hX2s

 

4) The living daylights

In einer solchen Aufstellung darf natürlich kein James-Bond-Film fehlen, in diesem Fall der Titelsong zu „Der Hauch des Todes“, interpretiert von der norwegischen Popgruppe a-ha. Für mich noch besser als „A view to a kill“ von Duran Duran – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=de2rBeWNgFo

 

5) Gee, Officer Krupke

Wahrscheinlich kennen die wenigsten dieses Lied aus „West Side Story“, in dem die Beteiligten einander die Verantwortung zuschieben, wenn es um kriminelle oder sich danebenbenehmende Halbstarke geht. Damit man den Text versteht, gibt’s ein Video mit deutschen Untertiteln – Quelle: https://youtu.be/a2Jbe–omMU?t=186

 

6) Summer Wine

Diese Coverversion von Ville Valo und Natalia Avelon aus dem Film „Das wilde Leben“ über Uschi Obermaier gefällt mir fast noch besser als das Original von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ONdsLfVZMso

 

7) Hopelessly devoted to you

gesungen von Olivia Newton John in dem Klassiker „Grease“ – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=i52mlmJtyJQ

 

8) The Ballad of Lucy Jordan

aus „Thelma & Louise“, gesungen von Marianne Faithfull ist eins der weniger bekannten Filmsongs, und der Song klingt auf Vinyl erst richtig klasse – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=S7GoTAmvxw0

 

9) Hallelujah

Dieses Lied wurde schon x-mal gecovert, aber zum ersten Mal gehört habe ich es in dem Animationsfilm „Shrek“ – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=v4tYJdDj3_8

 

10) A view to a kill

Noch ein Bond – „Im Angesicht des Todes“ – diesmal stammt der Titelsong von Duran Duran, und Roger Moore spielte James Bond. Seine Gegenspieler waren Christopher Walken und Grace Jones. Top Film – Quelle: https://youtu.be/k9qOXILOe38

 

Und zum Schluss noch ein ganz besonderes Schätzchen, aber es ist kein Filmsong im herkömmlichen Sinn. In dieser Szene wird nämlich dem zu disqualifizierenden Tanzpaar die Musik abgedreht, aber der Schuss geht nach hinten los, denn es sind die Zuschauer, die dem Publikumsliebling Scott & Fran den Sound und den Beat, den sie brauchen, um ihren Paso Doble beenden zu können:

 

Scott’s and Fran’s Paso Doble – Disqualification Scene/Final Dance

Der krönende Abschluss von „Strictly Ballroom“ – für mich der vielleicht beste Tanzfilm bzw. die beste Tanzfilm-Parodie – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=2c9k-y_D0iI

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Serienmittwoch bei Corly # 169 : Serien, die ich meide

 

In der aktuellen Ausgabe von Corlys Serienmittwoch geht es diesmal um Serien, die wir meiden, aus welchen Gründen auch immer. Die Frage lautet: „Gibt es Serien, die ihr von vornherein gar nicht erst anguckt oder wo ihr dreimal überlegt ob ihr sie gucken wollt und wieso?“ – Bei mir sind es bestimmte Genres, die mich nicht oder nicht mehr reizen. Game of Thrones gehört aber nicht dazu, auch wenn das Beitragsbild anderes vermuten lässt.

 

1) Comedy & Sitcoms:

Die Simpsons, South Park, Three and a half men, The Big Bang Theory – alles Serien, die ich früher zusammen mit meinem Mann angeschaut habe, aber seitdem ich alleine lebe, habe ich kein Verlangen danach, dieses Ritual aufrecht zu erhalten. Zu viele Erinnerungen hängen daran. Außerdem habe ich gerade im Fall von Three and a half men den Eindruck, dass die alten Folgen mit Charlie Sheen weitaus witziger waren als die neuen mit Ashton Kutcher; und The Big Bang Theory fand ich früher ohne das ganze Beziehungsgedöns auch besser.

2) Mystery, Action, SciFi:

The 100, The Gifted, The Exorcist, Shadowhunters – Okay, das ist nicht ganz fair, weil ich das Genre „Fantasy“ mag und auch für „Science Fiction“ eine Schwäche habe. Aber hier ist mir alles irgendwie too much. Ich mochte „Sleepy Hollow“ und „Fringe“, ich liebe „Doctor Who“ und „Torchwood“, aber zu viele Special Effects, Krach und Bumm und zu viele Superhelden überfordern mich.

3) Serien, die schon zu lange laufen:

Vampire Diaries, Supernatural – Am Anfang habe ich mal einige Folgen gesehen, aber da ein Ende nicht abzusehen war, bin ich ausgestiegen und denke auch nicht, die alten Staffeln nachzuholen, denn es gibt zu viele davon. Viel Spannung verspreche ich mir davon ohnehin nicht mehr, weil möglicherweise die Geschichten längst auserzählt sind.

Serienmittwoch bei Corly # 168 : ABC der weiblichen Filmcharaktere

 

Das neue ABC bei Corlys Serienmittwoch dreht sich um weibliche Charaktere in Filmen, vom Vornamen ausgehend:

 

Amelie Poulain (Die fabelhafte Welt der Amelie)

Bridget Jones (Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück)

Cat Ballou (Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming)

Dorothy (Der Zauberer von Oz / Das zauberhafte Land)

Eowyn (Der Herr der Ringe)

Frankie (Frankie & Johnny)

Ginny Weasley (Harry Potter)

Holly Golightly (Frühstück bei Tiffany)

Idgie Threadgoode (Grüne Tomaten)

Jane Marple (16 Uhr 50 ab Paddington)

Katniss Everdeen (Die Tribute von Panem)

Lara Antipowa (Doctor Schiwago)

Mary Poppins (Mary Poppins Returns)

Nanny McPhee (Nanny McPhee)

Ondine (Ondine, das Mädchen aus dem Meer)

Pussy Galore (James Bond 007 – Goldfinger)

Queen Elizabeth II (The Queen)

R-

Scarlett O’Hara (Vom Winde verweht)

Trinity (Matrix)

Uschi Obermaier (Das wilde Leben)

Vesper Lynd (James Bond 007 – Casino Royale)

Wai Lin (James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie)

Xenia Zaragevna Onatopp (James Bond 007 – Goldeneye)

Y-

Z-

 

In meiner Liste tauchen mehrere „Bond-Girls“ auf, allein bei den Buchstaben R, Y und Z ist mir nichts passendes eingefallen, und beim Q musste ich schummeln – da habe ich mich für ihren offiziellen Titel entschieden, denn als Queen ist sie bekannt.

Serienmittwoch bei Corly # 166: Filme-ABC

 

Es gibt bei Corlys Serienmittwoch wieder ein ABC, und zwar eines für Filme. Ich hätte es mir einfach machen und wahllos irgendwelche Filme aufschreiben können, aber tatsächlich habe ich alle 26 Filme gesehen; entweder im Kino oder im Fernsehen bzw. auf DVD. Bei manchen Buchstaben musste ich länger überlegen, aber wo es besser passte, habe ich den englischen Originaltitel verwendet.

A : Angels‘ Share – Ein Schluck für die Engel  ***   B : Boheamian Rhapsody   ***   C : A Clockwork Orange   ***   D : Doktor Schiwago

 

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E : Der Engländer, der auf einen Hügel hinaufstieg und von einem Berg herunterkamIn meinem Alphabet der Kandidat mit dem längsten Titel, dessen Originaltitel auch nicht kürzer ist.

F : Falling Down – Ein ganz normaler Tag   ***   G : Der Große Diktator   ***   H : Der Herr der Ringe

I : Indiana Jones und der letzte Kreuzzug   ***   J : James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie   ***   K : The Killing Fields – Schreiendes Land   ***   L : Long Weekend  ***   M : Matrix  

N : Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (deutscher Stummfilm von 1922 – der älteste Film in meiner Sammlung)   ***   O : Ocean’s 8   ***   P : Panzerkreuzer Potemkin (russischer Stummfilm von 1925)   ***   Q : The Queen

R : The Ring (das amerikanische Remake)   ***   S : Silver Linings (Drama mit Bradley Cooper und Jennifer Lawrence)   *** T : Die Tribute von Panem   ***  U : Der Untergang

V : Vom Winde verweht (mit 220 bzw. 238 Minuten inklusive Ouvertüren der längste Film in meiner Sammlung)   ***   W : We want sex   ***   X : X-Men 2

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Y : The Year my voice broke (Australisches Coming-of-Age-Drama von 1987) – den habe ich tatsächlich in der Originalfassung gesehen, als ich in Edinburgh abends in ein Programmkino gegangen bin.

Z : Zurück in die Zukunft.

 

Wie man sieht, ist alles dabei: neue und alte Filme aus unterschiedlichen Genres.

 

 

 

Serienmittwoch bei Corly #161 : Kulissen in Serien

 

Bei Corlys Serienmittwoch gibt es aktuell eine neue Serienfrage – nämlich die nach den schönsten Kulissen. Eine Top Ten bekomme ich hier nicht zusammen, nur eine lose Sammlung, bei der es bestimmt auch wieder Überschneidungen mit anderen gibt – hier ist meine Vorliebe eindeutig von Krimiserien geprägt, mit einigen Ausrutschern in Fantasy und Science-Fiction:

 

1) Schottland in „Outlander“


2) Oxford in der Krimiserie „Lewis“ (https://oxfordcity.co.uk/wp-content/uploads/2017/06/OCX-Banner-1.jpg)



3) Die Karibik in der britisch-französischen Krimiserie „Death in Paradise“


4) Melbourne der 20er Jahre in der australischen Krimiserie „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“ (www.everycloudproductions.com.au/media/images/content/detail/2011_07_20_MFMM_0386-gallery237-gallery242_Aug25174054.jpg)


5) Westeros in „Game of Thrones“ – kein Wunder, denn die Serie wurde u.a. in Island und Nordirland gedreht


6) Viele historische und außerirdische Schauplätze in der britischen Serie „Dr. Who“: Reisen durch Raum und Zeit machen es möglich (https://m.media-amazon.com/images/M/MV5BYzgwZDUwNjItMmIyYi00NWRkLWFiOTYtZGMxNDZmMTcyNDQ1XkEyXkFqcGdeQXVyNjY4NzE4NDI@._V1_.jpg)


7) Texas der 60er Jahre in der amerikanischen Miniserie „11.22.63 – der Anschlag“: Allein schon die typischen Straßenkreuzer dieser Zeit, von denen man heute noch viele in Kuba findet, sind ein Traum.


8) Australien, die Zweite: in der Miniserie „Picnic at Hanging Rock“. Ich habe keine Ahnung, wo genau die Serie gedreht wurde, aber die Landschaft ist einfach grandios.


9) Downton Abbey : englische Herrenhäuser auf dem Land sind genau mein Ding (https://www.slantmagazine.com/images/made/assets/house/tv_onlocationhighclerecastle_780_440_90_s_c1.jpg)


 

Eine zehnte Serie ist mir leider nicht mehr eingefallen. Aber das ist auch so genug Material.

Serienmittwoch bei Corly # 160 : Top Ten der Filmmusik

 

Bei Corlys Serienmittwoch wird nach den Top Ten unserer Lieblingsmusik aus Filmen gesucht.

So breit gefächert wie meine Filmauswahl, ist auch die von mir ausgesuchte Musik. Da ist alles dabei: Von Hip Hop, Wave und Rock, bis hin zu klassischer Musik – wild gemischt mit Blockbustern und Independent Movies. Eine bestimmte Reihenfolge habe ich nicht, denn ich habe die Filme und die dazu gehörende Musik notiert, wie sie mir eingefallen sind.

 

1) Der Herr der Ringe : Enya – May it be (https://www.youtube.com/watch?v=i7MLT4MmAK8) – mein All Time Favourite der Fantasy-Filme:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2) Pretty in Pink : Echo & The Bunnymen – Bring on the Dancing Horses (htps://www.youtube.com/watch?v=V_bJf3foa5I) – Den Film fand ich in den 80er Jahren sowas von romantisch, und Echo & The Bunnymen waren ohnehin eine meiner Lieblingsbands:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3) Donnie Darko : Gary Jules – Mad World (https://www.youtube.com/watch?v=4N3N1MlvVc4) – auch dieser Film ist einer meiner Liebsten, und die Coverversion toppt für mich das Original von Tears for Fears um Längen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4) Fame, der Weg zum Ruhm : I sing the body electric (https://youtu.be/tG-wl2qqD7Y) – noch ein Schätzchen aus den 80er Jahren, das ich letztes Jahr wiederentdeckt habe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5) Dangerous Minds : Coolio – Gangsta’s Paradise (https://www.youtube.com/watch?v=fPO76Jlnz6c) – ein ganz anderes Genre, aber der Film hat mich damals schwer beeindruckt, und das, wo ich mit Hip Hop oder R’n’B nichts am Hut habe:

 

 

 

 

 

 

 

 

6) The Hunger Games : Jennifer Lawrence – The hanging tree (https://www.youtube.com/watch?v=r-Oi43EsQNU) – ein Song mit Gänsehautfaktor:

 

 

 

 

 

 

 

7) Monster : Journey – Don’t stop believing (https://www.youtube.com/watch?v=rMUk-6cBjko) – im Film wird das Lied gespielt, als die Mörderin Eileen Wuornos (Charlize Theron) und ihre Geliebte (Christina Ricci) in der Rollerdisco Rollerskates fahren. „What you need“ von INXS wäre auch noch eine Option gewesen, aber dieser Klassiker von Journey war genau das, was mein Beitrag gebraucht hat:

 

 

 

 

 

8) X-Men 2 : Conjure One – Center of the sun (https://www.youtube.com/watch?v=7anlKIFvwYA) – im Film dudelt das im Hintergrund laufende Radio dieses Lied, das sich auf dem Album „Conjure One“ von „Conjure One“ befindet – ein Album, das ich zur Zeit rauf und runter höre, denn es hat tolle Gastsänger und -sängerinnen (z.B. Sinéad O’Connor) zu bieten und klingt so schön orientalisch:

 

 

 

9) A Star is born : Lady Gaga & Bradley Cooper – Shallow (https://www.youtube.com/watch?v=bo_efYhYU2A) – von den bisher genannten Stücken mein absoluter Favorit, genau wie der Film, den ich letztes Jahr gesehen habe, als er frisch in die Kinos gekommen war:

 

 

10) Brassed off : Rodrigo’s Concierto d’Aranjuez (https://www.youtube.com/watch?v=zo8hIc7DpuE) – ein klassisches Stück , gespielt von einer Bergarbeiter-Brass-Band in dem britischen Bergarbeiter-Drama „Brassed Off – mit Pauken und Trompeten“; in den Hauptrollen Ewan McGregor und Tara Fitzgerald:

 

 

Einfach war es für mich nicht, auf zehn Filme überhaupt zu kommen. Denn es sollten Filme sein, die ich auch gesehen habe. Sogenannte Honorable Mentions gibt es deshalb diesmal nicht.

 

 

Serienmittwoch bei Corly # 143: Lieblingsschauspieler bzw. -charaktere, männlich

 


Nachdem letzte Woche die Serienschauspieler an der Reihe waren, die wir für besonders talentiert halten, fragt Corly beim aktuellen Serienmittwoch nach unseren Top Ten der männlichen Lieblingsschauspieler/Lieblingscharaktere.


Da ich keinen lieber mag als den oder die anderen, gestaltet sich meine Reihenfolge nach dem Zufallsprinzip. Rein zufällig läuft an dem Abend, an dem ich die neue Aufgabe gefunden habe, auf ard one die letzte Staffel von Dr. Who mit Peter Capaldi als letztem männlichen Doktor – in der kommenden Staffelwird die Figur des Doktors von einer Frau gespielt. Gleich nach Doctor Who läuft zum x-ten Mal die Wiederholung der zehnteiligen Torchwood-Staffel „Miracle Day“. Und darum beginnen meine Top Ten mit…

 

Doctor Who …

und zwar David Tennant als Der zehnte Doktor.

 

Torchwood …

Kai Owen als Rhys Williams: Anscheinend hat der Teamchef Captain Jack Harkness (dargestellt von John Barrowman) die meisten Fans, aber den Freund und späteren Ehemann von Gwen Cooper, der Polizistin im Team Torchwood, finde ich viel interessanter und auch weitaus bodenständiger. Eben so ein netter, knuffiger Typ von nebenan.

 

The living and the dead …

Colin Morgan als Nathan Appleby: Diese britische Mystery-Serie habe ich beim Stöbern auf amazon entdeckt, und weil es sie günstig zu erwerben gab, habe ich gleich zugegriffen und die erste Folge gestern abend gesehen. Colin Morgan kannte ich bisher noch nicht, aber in seiner Rolle als Psychologe aus dem viktorianischen London, der mit seiner Frau auf die Farm seiner Familie zieht und dort mit übernatürlichen Ereignissen konfrontiert wird, hat er mir so gut gefallen, dass ich ihn spontan in meine Top Ten aufgenommen habe.

 

Being Human (UK) …

Aidan Turner als John Mitchell: Ja, hier muss ich mich mal als Fangirl outen. Seit ich ihn als Ross Poldark in der Neuverfilmung des Period Dramas „Poldark“ gesehen habe, war ich gespannt, was er sonst noch so drauf hat und bin auf die britische Mysteryserie „Being Human“ aufmerksam geworden, in der er einen Vampir spielt, der ein ganz normales, unauffälliges Leben führen möchte und dabei gegen seinen Blutdurst ankämpfen muss.

 

White Collar …

Matt Bomer als Neal Caffrey: Wenn alle Betrüger und Fälscher so unverschämt gut aussehen, intelligent sind und Stil, gepflegte Manieren und trockenen Humor mitbrächten… dann wäre ich gerne Komplizin oder FBI-Mitarbeiterin im gleichen Team. Diese Serie habe ich in der Stadtbücherei durch Zufall entdeckt und bin nicht nur wegen des attraktiven Hauptdarstellers auf dem DVD-Cover daran „klebengeblieben“; meine persönliche Entdeckung des Jahres 2018.

 

Downton Abbey …

Rob James-Collier als Thomas Barrow: Nach dem Ganoven, der eigentlich ein gutes Herz hat und im Team der „Guten“ mitspielt, jetzt mal ein richtig fieser Charakter. Obwohl er als sich ständig durchmogelnder Kammerdiener im Grunde nicht nur böse ist, sondern im Laufe der Handlung ein paar Charakterzüge entwickelt, die bei mir dazu geführt haben, dass ich zum Schluss richtig Mitleid bekommen habe.

 

Game of Thrones …

Peter Dinklage als Tyrion Lennister: Der Bruder von Cersei und Jaime Lennister ist nicht wegen der Optik meine Lieblingsfigur aus Game of Thrones, sondern weil er trotz allen Intrigierens im Grunde ein gutes Herz hat und da hilft, wo man es nicht erwartet.

 

Star Trek TNG …

Brent Spiner als Lieutenant Commander Data: Ohne den Androiden Data, der versucht, menschliches Verhalten zu verstehen, wäre „The next generation“ für mich nur halb so faszinierend.

 

Star Trek DS9 …

Andrew Robinson als Elim Garak: Der Cardassianer betreibt auf der Deep Space Nine zwar eine Schneiderei, hat aber eine dunkle Vergangenheit, die nach und nach enthüllt wird.

 


Wer mitgezählt hat, kommt auf neun Darsteller. Da mir aber noch haufenweise andere Serien einfallen, war es für mich sehr schwierig, mich auf einen zehnten Serienhelden zu konzentrieren.

Unter den sogenannten Honorable Mentions tummeln sich Jimmy Smits als Nero Padilla (Sons of Anarchy), Alex Høgh Andersen als Ivar der Knochenlose (Vikings) und Patrick Dempsey als Dr. Derek Shepherd (Grey’s Anatomy), aber da ich beim „Weltraumquiz“ fünf von sieben Fragen richtig beantwortet habe und mich jetzt „Astronaut auf Probe“ nennen darf, bleibe ich im Weltraum und beende meine Top Ten mit …


 

 

Star Trek Voyager …

Robert Picardo als Der Doktor: Kein Mensch und auch nicht besonders attraktiv, aber im Lauf der Handlung entwickelt das holografische Notfallprogramm ein eigenes Bewusstsein, was ihn für mich so interessant macht.


So, das war’s für diesmal… mal sehen, welche Seriendarsteller andere spitze finden.