Media Monday #561 : voll verschoben

Mit diesem „Ice Age“-Titel könnte ich auch die Rückkehr aus dem Home-Office beschreiben. So wenig prickelnd, wie’s mir im Moment dank Pollenhochsaison geht, verspüre ich nur eine äußerst geringe Motivation, mich in aller Frühe nach draußen zu quälen. Da können sie mir noch so viel erzählen, ich gelte ja nun wirklich als geboostert, aber wer weiß, ob nicht doch einer die grandiose Idee hat, ich solle mich vor Arbeitsbeginn testen lassen. Schauen wir mal nach meinem Urlaub weiter, dann ist genug Zeit ins Land gegangen, und wer weiß, was sich bis dahin noch alles ändert.

Nichts geändert hat sich an der liebgewonnenen Tradition, sonntags ab 18 Uhr die sieben Lückentexte von Wulf für den Media Monday mit Leben zu füllen.

Media Monday # 561

1. Jetzt, da wieder Oscar-Wochenende ist, werben Sender wie Pro7 damit. Mir ist mein Schlaf aber deutlich lieber.

2. Die seit den Fünfziger Jahren konstant verlaufene Filmkarriere mit vielen sehenswerten Filmen von Dame Maggie Smith (* 28.12.1934) ist durchaus eine beachtliche Leistung, schließlich geraten viele Schauspielerinnen in Panik, wenn sie ab einem bestimmten Alter ausbleibende Rollenangebote fürchten.

3. Es ist beruhigend zu sehen, dass selbst jemand wie eine Freundin, die sonst alles prima auf die Reihe bekommt, zur Abwechslung auch einmal mich um Rat fragt.

4. Von den vielen Serien, die ich bisher gesehen habe, möchte ich „Downton Abbey“ als positives Beispiel dafür nennen, bei denen sich auch der daraus entwickelte Film nicht verstecken muss. Den Nachfolger zu „Downton Abbey“ haben sie ja nun auf Ende April verschoben.

5. Mein Haustier verdient schon höchsten Respekt dafür, dass es meistens so gechillt bleibt.

6. Es gibt sicherlich genug, wofür man sich begeistern könnte, aber am meisten habe ich davon, wenn ich konstant an einer Sache dranbleibe, wie jetzt beim Open Novella Contest. Das einzig dumme daran sind die Ohrwürmer, die mich während des Schreibens heimsuchen, weil ich mal wieder ein Textzitat brauche. Zur Zeit sind es Green Day mit „Basket Case“:

sometimes my mind plays tricks on me – https://www.youtube.com/watch?v=NUTGr5t3MoY

7. Zuletzt habe ich mit einer Schreibblockade gekämpft, und das war mir ein Rätsel, weil ich im Prinzip wusste, wie es weitergehen soll. Nur den Anschluss zu finden, war richtig schwierig, und schließlich musste ich alles nochmals umschreiben, bis es richtig gepasst hat.

Happy Birthday, Andrew Farriss … * 27. März 1959

Als Keyboarder von INXS hat er zusammen mit Sänger Michael Hutchence deren Songs geschrieben. Dass er daneben aber auch andere Musikprojekte, inclusive eigenem Album (das stilistisch in eine völlig andere Richtung geht), hat bzw. hatte und als Komponist auch für andere Künstler tätig war, ist vermutlich eher weniger bekannt.

Da es in seiner Heimat jetzt bereits zehn Stunden später ist, kommen meine Glückwünsche zum Geburtstag nicht verfrüht.

So viel zum Thema „Stilwechsel werden von Fans eher nicht so gerne gesehen“. Da ich aber öfters Country-Musik höre, passt es dann auch wieder. Ein weiterer Beweis, dass diese Musikrichtung auch andere außerhalb Amerikas draufhaben.

Und die Uhr im Video erinnert mich daran, dass wir den Spaß der Zeitumstellung auch heute wieder mitmachen dürfen.

Media Monday #559 : Bis zum Mond und (nicht) wieder zurück

Manche Leute kann man nur noch auf den Mond schießen. Ohne Rückfahrkarte. Unter diesem Motto steht die Änderung meines 78. Beitrags zum Dienstagsgedudel. Außerdem habe ich mit diesem Lied seit letzter Woche einen Ohrwurm. Also habe ich dann damit auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Savage Garden – https://www.youtube.com/watch?v=HCm6gRHINqA

Jetzt aber zu dem aktuellen Media Monday von Wulf mit neuen sieben Lückentexten mit Antworten, die den ein oder anderen wahrscheinlich nerven, triggern oder gleich beides zusammen.

Media Monday # 559

1. Kein Tag vergeht, an dem ich nicht daran erinnert werde, wie gut es uns bisher gegangen ist, wie zerbrechlich dieses Glück doch eigentlich ist und dass meine verstorbenen Eltern und Mann das nicht mehr erleben müssen.

2. Sobald/falls Kenneth Branagh einen Film macht, dann konnte ich bisher immer davon ausgehen, dass Qualität Trumpf ist. Sieht man mal von den Agatha-Christie-Neuaufgüssen ab, die man für überflüssig halten kann, war ich von seinem aktuellen Drama „Belfast“ so begeistert, dass ich mich den Lobeshymnen anschließe. Allerdings glaube ich nicht, dass man die komplette Geschichte Nordirlands kennen muss, um das Grauen zu verstehen, in dem sich die Familie des neunjährigen Hauptdarstellers wiederfindet.

3. So mancher Held bzw Heldin meiner Jugend ist in meinen Augen auch eine Art verkanntes Genie, denn wenn man die jeweilige Person nur auf ein einziges Merkmal wie z.B. ihr Aussehen reduziert, vergisst man, welche Talente in ihr schlummerten. Unter dem Aspekt kann ich einen der interviewten Musiker verstehen, als er (übersetzt) sagte: „Wir haben uns absichtlich hässlich gemacht, damit man uns für unsere Musik schätzt“. Leider weiß ich nicht mehr, wer das gesagt hat oder wo man das nachlesen kann.

4. Ernsthaft, wenn sich mir mal die Gelegenheit bieten sollte, nochmal nach Kanada zu fahren, sollte ich zugreifen. Eine Zugreise von Toronto nach Vancouver wäre ja was, aber bitte nicht permanent und 24/7 mit Maske vorm Schnabel.

5. Die ganzen Videos von INXS auf Youtube kann ich mir ja immer wieder ansehen und mich daran erfreuen, wie kreativ der ein oder andere Regisseur dabei zu Werke gegangen ist. Und immer wenn ich denke, schon alles zu kennen, taucht immer noch ein Song auf, dessen offizielles Video ich noch nicht kannte.

6. Schon spektakulär, wie es mir gewisse Rahmenbedingungen unmöglich machen, in Freudensprünge auszubrechen, und ich hatte in den Achtziger Jahren vor der Reagan’schen „Verteidigungsinitiative“ namens SDI weniger Angst als im Moment vor der aktuellen Situation in Europa. Und wenn ich dieses Thema schon unbedingt erwähnen muss, sollte ich noch hinzufügen, dass besagte drei Buchstaben im Video zu dem Song „Guns in the Sky“ von der in (5) genannten Band auftauchen. Das Thema beschäftigte damals eben nicht nur Entwickler von Videospielen und Filmemacher.

7. Zuletzt habe ich einen Impftermin an einem Samstagnachmittag ergattert, und das war ein Gang der für die Katz war, weil ich eine Woche zu früh dran war. Am 18. Dezember Auffrischungsimpfung bekommen und am 12. März eine Boosterimpfung haben wollen? Vergiss es – du kommst hier net rein. Erst am 18. März wieder. Aber Hauptsache, es geht genügend Zeit ins Land, bis wir dort hinfahren, wo die Tulpen blühen.

Das Überraschungspaket der Woche.

Muhaha. Mit diesem Foto wäre ich bei wortmans Fotoprojekt P10 in der vierten Woche richtig gewesen. Überraschung! Let’s party…

Originalwortlaut von den Veranstaltern der Tournee:

Due to the ongoing restrictions related to the COVID-19 pandemic and the uncertainty whether local authorities will be able to provide a safe environment in which our European fans can enjoy these shows, Evanescence and Within Temptation have had to postpone their highly anticipated co-headline ‘Worlds Collide’ Tour multiple times now. We are confident that the tour will finally take place this Fall and really look forward to seeing you all there! All tickets, including Meet & Greet packages and VIP upgrade tickets will remain valid for the new dates.

… und die Verschiebung der Worlds Collide Tour von Evanescence & Within Temptation geht in eine weitere Runde. Nach dem ursprünglichen Termin (11.4.2020) und dem 1. Ersatztermin (26.9.2021) hatten wir schon auf den neuen Ersatztermin (13.4.2022) gehofft. Aber nein: Wir haben einen neuen Ersatztermin: nicht das Schnapszahldatum 22.11.22, sondern einen Tag später: den 23. November 2022.

Tusch!

Außer der Reihe – in memoriam 

Ausnahmsweise mal Samstags… zu später Stund‘ und weil heute für mich ein ganz besonderer Tag war, ich aber nicht geplant hatte, dass ich mit netten Leuten heute in einer der besten Kneipen meiner Heimatstadt landen und wir heute gleich zweimal anstoßen würden…

Einmal auf den Geburtstag von Michael Hutchence (22.1.1960 – 22.11.1997), der heute 62 Jahre alt geworden wäre – und auf meine Oma, die am 22. Januar 1993 von uns gegangen ist. Da darf die passende musikalische Huldigung nicht fehlen.

Passend deshalb, weil meine Oma am 3.11.1906 unweit dieser schönen Stadt geboren wurde.

Und bei genauerem Hinschauen erkenne ich, dass ich genau dort schon einmal war: Mein persönliches Déjà-vu ereilt mich soeben bei diesem Prager Friedhof, auf dem ich mit meiner Schwester damals stand – in einer Zeit, als wir für die Einreise in die Tschechoslowakei noch ein Visum brauchten – ohne zu wissen, dass das Video zu diesem Song dort gedreht wurde.

Es ist ein seltsames Gefühl.

Projekt ABC – X wie „X“

Wir befinden uns mitten im Endspurt – beim fotografischen Projekt von wortman nach dem X folgen nur noch zwei Buchstaben, denn Ä , Ö und Ü entfallen dieses Jahr.

Den Kandidaten für diesen Buchstaben hatte ich schon sehr früh in diesem Jahr ermittelt: X

Das Nachfolgealbum zu KICK von INXS trägt den simplen Titel „X“ und gehört zu den Alben, die ich (noch) nicht auf Vinyl habe. Spart Platz und kann von mir auch im Auto gehört werden. Oder beim Schneidern in der Küche, wo ich es zuletzt tatsächlich in der letzten Zeit wieder öfters habe laufen lassen (der Todestag von Michael Hutchence am 22. November war allerdings nicht der Grund dafür).

stapelbar und gut bewacht von Hasi.

Ein weiteres X ist in Planung, denn das hätte hier nicht mehr hineingepasst.

Projekt ABC – V wie Vinyl

Musik spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben, was man an etlichen Beiträgen von mir (unter „Dienstags-Gedudel“, „Soundtrack of my Life“ und „INXS“) sowie meiner Teilnahme an der 30-Days-Song Challenge sehen kann.

Und deshalb zeige ich stellvertretend für das V beim fotografischen Projekt von wortman nun Bilder eines Teils meiner Vinylsammlung, und zwar den bunten Teil, denn das Leben ist bunt und zu vielfältig, um mich nur auf ein Genre festzulegen.

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La vie en rose : Amy Winehouse – „Frank“

Bordeauxrot : U2 – „The unforgettable fire“

LP Nr. 1 in sattem Tomatenrot : Queen – „Greatest Hits“

LP Nr. 2 in sattem Tomatenrot : U2 – „How to dismantle an atomic bomb“

Das Rot kommt nur leider auf den Bildern nicht so gut heraus.

transparentes Blau : U2 – „Songs of Experience“

transparentes Weiß : INXS – „The Swing“

Ganz in Weiß : Duffy – „Rockferry“

meliertes Weiß mit Grau : Zola Jesus – „Conatus“

transparentes Vinyl, in unterschiedlichen Brauntönen meliert : Zola Jesus – „Taiga“

Schwarz-weiß marmoriert : Zola Jesus – „Okovi“

Die Goldmedaille : ABBA – „Gold“

eine Legende in zartem Pastellgelb : Joan Baez mit ihrem Debütalbum

Grün ist die Hoffnung : INXS – „KICK“

Nicht nur stilistisch aus dem Rahmen gefallen, sondern auch vom Format her – und eine der wenigen Picture-Discs, die ich besitze: Hagalaz Runedance … klein, aber fein

Optisch das Highight der Sammlung : Eine Picture Disc von Iron Maiden – als Doppelalbum

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Hui, dass dieser Beitrag länger ausfällt, war mir von vornherein klar – diesmal ist es nicht nur bei einem Bild geblieben, sondern bei einer ganzen Galerie.

Projekt ABC – T wie Traumtyp

Nur noch wenige Buchstaben trennen uns vom Ende des Alphabets – heute ist beim fotografischen Projekt von wortman das T an der Reihe. Wer bei der Überschrift auf eine Enthüllung hofft, für wen mein Herz schlägt, wird eine Enttäuschung erleben…

Wenn Träume wahr werden

Im Sommer 2008 ist für mich mit vier Wochen Schottland und England ein Traum wahr geworden – und bei einem Bootsausflug durch die Gewässer unterhalb von Dunvegan Castle auf der Isle of Skye kam uns dieser knuffige Geselle vor die Linse, den ich nach der Reise in meinen Mails an Freunde als „Traumtyp“ bezeichnet habe.

das schönste Bild, das bei dieser Fotosafari entstanden ist.

Ebenfalls auf der Isle of Skye ist dieses Foto mit mir und der Telefonzelle entstanden:

Phone Booth

Zurück in Edinburgh, sah ich sie dann: die Polizei-Notrufzelle, Fans der Serie „Doctor Who“ ist sie auch als TARDIS bekannt:

Einen anderen Traum habe ich 2019 für mich wahr gemacht, als ich spontan eine Rundreise durch den Osten Kanadas gebucht habe, die dann ihren Anfang in Toronto genommen hat und auch dort endete. Genau da, wo jetzt die Fontänen lustig sprudeln, befindet sich im Winter eine Eisbahn, auf der ich gerne mal ein paar Runden drehen würde.

Aber selbst die schönste Traumreise geht einmal zu Ende – da kann man hinterher nur noch in Ruhe seinen Erinnerungen nachhängen und hoffen, dass einmal bessere Tage kommen.

In diesem Sinne hat sich eines bewährt… .

.. abwarten und Tee trinken. Vielleicht nicht gerade auf den Treppenstufen

…. aber dafür mit der zu diesem Bild (Treppenstufen = The Stairs) passenden musikalischen Begleitung.

Media Monday #535 : Disappear…

„Ich bin dann mal weg“, sagte das Wochende. Aber wo ist es denn so schnell hin?

Nach einem spontanen Kneipenbesuch am Freitagabend, der seine Fortsetzung bei meiner netten Begleitung auf dem Balkon fand, stand für mich fest, dass sich solche unverhofften Abende leider nicht mehr so oft einstellen wie früher. Wie sagte doch Loriot so schön? Früher war mehr Lametta. Gut, Lametta brauche ich jetzt nicht unbedingt, aber mal ein bißchen feiern und stundenlang quatschen ab und zu, ist ja auch mal ganz schön. Was der liebe Wulf für uns parat hat, offenbaren die neuesten Lückentexte des Media Monday:

Media Monday # 535

1. Ein Familienfilm par excellence – allerdings aus früheren Jahren – ist der, in dem der kleine Michel aus Lönneberga das Weihnachtsfest rettet. Leider weiß ich nicht mehr, wie der Film heißt.

2. Schwarz-Weiß-Fotografie hat mich schon vor Jahren begeistert, schließlich habe ich früher tatsächlich mal mit einer Kleinbildkamera und Schwarz-Weiß-Film fotografiert, als es die digitale Fotografie noch nicht gab, und auch in einem Labor Filme entwickelt und Abzüge vergrößert. Das waren wirklich spannende Momente. Vielleicht mag ich deswegen immer noch Spielfilme in Schwarz-Weiß wie z.B. „The Artist“ oder „Der Leuchtturm“. Und gelegentlich findet man sogar auf Youtube noch Musikvideos fast ohne „Farbe“ – wie zum Beispiel dieses zu einem Song von Pink:

Küßchen, Küßchen – die Rache der Frauen ist fürchterlich – https://www.youtube.com/watch?v=3jNlIGDRkvQ&list=RDGMEMQ1dJ7wXfLlqCjwV0xfSNbA

3. Hingegen habe ich meine Konzentrationsfähigkeit im Straßenverkehr deutlich besser in Erinnerung gehabt, denn sonst wäre ich nicht geblitzt worden. Das Foto auf diesem Brief gehört nicht zu den Dingen, die ich brauche – dann lieber den Screenshot aus dem Clip in „Hallo Deutschland“ über unsere Tanzgruppe (in dem ich die in grünem Oberteil und blauem Rock bin):

Besser so als geblitzt zu werden

4. Es scheint heutzutage auch gar nicht mehr das Wissen da zu sein, wie viele verschiedene Kameratypen es früher gab – jedenfalls mit Sicherheit nicht mehr bei der breiten Masse.

5. Ich würde mir ja wünschen, dass sich die Schwarz-Weiß-Malerei auf Kunst, Film und Fotografie beschränkt und nicht das Denken vieler Zeitgenossen bestimmt. Die Gefahr dazu ist jedenfalls groß, und ich muss mich da teilweise selbst ab und zu mal wieder hinterfragen, um nicht in die gleiche Falle zu tappen.

6. Hier regelmäßig Videos von meinen Lieblingssongs einzubinden (wie zum Beispiel das zu „Disappear“, das ja auch in Schwarz-Weiß gedreht worden ist), reizt mich ja immer wieder und denke mir dann doch teilweise, ob ich es vielleicht nicht doch so langsam übertreibe. Obwohl es ja wesentlich schlimmeres auf der Welt gibt.

Ich bin dann mal weg – https://www.youtube.com/watch?v=qKAa20ukR-s

7. A propos Schwarz-Weiß: Zuletzt habe ich seit Jahren mal wieder Post mit einem „schönen“ Foto von mir in Schwarz-Weiß bekommen, und das war gruselig, weil ich auf den von dem Blitzer geschossenen Foto so angespannt aussehe. Zu schnell gefahren? Shit happens.

Media Monday #532 : Come Back and stay!

Zurückgekommen sind nicht nur die ABC-Etüden auf dem Blog von Christiane und außer meiner Inspiration dafür auch gleich noch für eine Fortsetzungsgeschichte zum Thema Zeitreisen, sondern …

… dass ich das noch erleben darf! – ABBA. Nach fast vierzig Jahren der Trennung hat die schwedische Popgruppe ein neues Album aufgenommen. Ein seit drei Jahren vorbereitetes Comeback, das mich in der vergangenen Woche wirklich überrascht und neugierig gemacht hat. Dazu weiter unten mehr – in den sieben Lückentexten zum Media Monday:

Media Monday # 532

1. Im direkten Vergleich zwischen „Stirb Langsam“ und „Lethal Weapon“ kann ich mich wirklich nicht entscheiden, welchen der beiden Filme ich dieses Jahr an Weihnachten einlege. Aber warum soll ich mir den Kopf zerbrechen? Ich schau mir einfach beide an – auch wenn ich sie schon mehrmals gesehen habe.

2. So manche Fortsetzung aus Filmreihen wirkt schon ein wenig uninspiriert, wenn man sie am Vorgänger misst. Als Beispiele (obwohl ich alle Teile grundsätzlich mag) fallen mir neben „Stirb langsam“ und „Lethal Weapon“ auch noch „Final Destination“, „Underworld“ und „Cube“ ein. Wo ich nach dem zweiten Film aber komplett ausgestiegen bin, ist „SAW“ – zuviel Gemetzel und immer krassere Fallen sind nicht mein Fall; und was die Fallen angeht, hoffe ich, dass die kreativen Köpfe von „Escape Room“ nicht in dieselbe Falle tappen.

3. Es könnte richtig spannend werden, zu sehen, wer sich für ein Comeback noch so alles zusammenfindet.

4. In Filmen sieht es immer so einfach aus, wenn Leute auf fahrenden Zügen stehen oder sich darauf bewegen – aber das scheint ein echt lebensgefährlicher Regieeinfall zu sein, wie ich einer Dokumentation über die Band „Queen“ entnehmen durfte – deshalb gibt’s als Nachschlag zu Ehren von Freddie Mercurys 75. Geburtstag ein ganz spezielles Video:

Tragen Sie aus Sicherheitsgründen besser eine Maske – https://www.youtube.com/watch?v=CEjU9KVABao

5. Michael Hutchence hat früher in „Dogs in Space“ von Richard Loewenstein (in der Hauptrolle) und „Frankenstein Unbound“ von Roger Corman (für ganze zweieinhalb Minuten) mitgespielt, aber der erste ist weitgehend in der Versenkung verschwunden, und den zweiten habe ich mir noch am selben Abend auf Youtube angesehen, und überraschenderweise auch noch ohne Werbung. Ich belasse es an dieser Stelle jedoch mit einem Song aus „Dogs in Space“ (so very 80s) und gehe danach gleich weiter zum nächsten Punkt.

Rooms for the memory – https://youtu.be/-LUsMOAe32g?t=1

6. In der Rückschau ist so ziemlich eine ganze Reihe von Musikern, die ich früher oft und gerne gehört habe, wirklich auffallend gealtert, und zwar nicht nur optisch oder auch stimmlich. Nur optisch Depeche Mode – optisch und leider auch stimmlich Jon Bongiovi. Und das tat mir so richtig weh beim Hinsehen und -hören (auf Beispiele verzichte ich).

7. Zuletzt habe ich von dem Comeback von ABBA erfahren, und das war für mich die Bewahrheitung eines schon länger schwelenden Gerüchts und eine freudige Nachricht noch dazu, weil ich es mir, ehrlich gesagt, damals nicht vorstellen konnte, so zerstritten, wie die Damen und Herren auseinandergegangen sind. Und darum gibt es auch hierfür ein Video.

Dass ich das noch erleben darf! Endlich eine Band, die wiederkommt – https://www.youtube.com/watch?v=pAzEY1MfXrQ

Diese Ausgabe war sehr musiklastig – mal sehen, was nächste Woche noch so alles kommt (oder was ich aus dem Brunnen noch so hochhole).