Projekt ABC – X wie „X“

Wir befinden uns mitten im Endspurt – beim fotografischen Projekt von wortman nach dem X folgen nur noch zwei Buchstaben, denn Ä , Ö und Ü entfallen dieses Jahr.

Den Kandidaten für diesen Buchstaben hatte ich schon sehr früh in diesem Jahr ermittelt: X

Das Nachfolgealbum zu KICK von INXS trägt den simplen Titel „X“ und gehört zu den Alben, die ich (noch) nicht auf Vinyl habe. Spart Platz und kann von mir auch im Auto gehört werden. Oder beim Schneidern in der Küche, wo ich es zuletzt tatsächlich in der letzten Zeit wieder öfters habe laufen lassen (der Todestag von Michael Hutchence am 22. November war allerdings nicht der Grund dafür).

stapelbar und gut bewacht von Hasi.

Ein weiteres X ist in Planung, denn das hätte hier nicht mehr hineingepasst.

Projekt ABC – V wie Vinyl

Musik spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben, was man an etlichen Beiträgen von mir (unter „Dienstags-Gedudel“, „Soundtrack of my Life“ und „INXS“) sowie meiner Teilnahme an der 30-Days-Song Challenge sehen kann.

Und deshalb zeige ich stellvertretend für das V beim fotografischen Projekt von wortman nun Bilder eines Teils meiner Vinylsammlung, und zwar den bunten Teil, denn das Leben ist bunt und zu vielfältig, um mich nur auf ein Genre festzulegen.

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La vie en rose : Amy Winehouse – „Frank“

Bordeauxrot : U2 – „The unforgettable fire“

LP Nr. 1 in sattem Tomatenrot : Queen – „Greatest Hits“

LP Nr. 2 in sattem Tomatenrot : U2 – „How to dismantle an atomic bomb“

Das Rot kommt nur leider auf den Bildern nicht so gut heraus.

transparentes Blau : U2 – „Songs of Experience“

transparentes Weiß : INXS – „The Swing“

Ganz in Weiß : Duffy – „Rockferry“

meliertes Weiß mit Grau : Zola Jesus – „Conatus“

transparentes Vinyl, in unterschiedlichen Brauntönen meliert : Zola Jesus – „Taiga“

Schwarz-weiß marmoriert : Zola Jesus – „Okovi“

Die Goldmedaille : ABBA – „Gold“

eine Legende in zartem Pastellgelb : Joan Baez mit ihrem Debütalbum

Grün ist die Hoffnung : INXS – „KICK“

Nicht nur stilistisch aus dem Rahmen gefallen, sondern auch vom Format her – und eine der wenigen Picture-Discs, die ich besitze: Hagalaz Runedance … klein, aber fein

Optisch das Highight der Sammlung : Eine Picture Disc von Iron Maiden – als Doppelalbum

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Hui, dass dieser Beitrag länger ausfällt, war mir von vornherein klar – diesmal ist es nicht nur bei einem Bild geblieben, sondern bei einer ganzen Galerie.

Projekt ABC – T wie Traumtyp

Nur noch wenige Buchstaben trennen uns vom Ende des Alphabets – heute ist beim fotografischen Projekt von wortman das T an der Reihe. Wer bei der Überschrift auf eine Enthüllung hofft, für wen mein Herz schlägt, wird eine Enttäuschung erleben…

Wenn Träume wahr werden

Im Sommer 2008 ist für mich mit vier Wochen Schottland und England ein Traum wahr geworden – und bei einem Bootsausflug durch die Gewässer unterhalb von Dunvegan Castle auf der Isle of Skye kam uns dieser knuffige Geselle vor die Linse, den ich nach der Reise in meinen Mails an Freunde als „Traumtyp“ bezeichnet habe.

das schönste Bild, das bei dieser Fotosafari entstanden ist.

Ebenfalls auf der Isle of Skye ist dieses Foto mit mir und der Telefonzelle entstanden:

Phone Booth

Zurück in Edinburgh, sah ich sie dann: die Polizei-Notrufzelle, Fans der Serie „Doctor Who“ ist sie auch als TARDIS bekannt:

Einen anderen Traum habe ich 2019 für mich wahr gemacht, als ich spontan eine Rundreise durch den Osten Kanadas gebucht habe, die dann ihren Anfang in Toronto genommen hat und auch dort endete. Genau da, wo jetzt die Fontänen lustig sprudeln, befindet sich im Winter eine Eisbahn, auf der ich gerne mal ein paar Runden drehen würde.

Aber selbst die schönste Traumreise geht einmal zu Ende – da kann man hinterher nur noch in Ruhe seinen Erinnerungen nachhängen und hoffen, dass einmal bessere Tage kommen.

In diesem Sinne hat sich eines bewährt… .

.. abwarten und Tee trinken. Vielleicht nicht gerade auf den Treppenstufen

…. aber dafür mit der zu diesem Bild (Treppenstufen = The Stairs) passenden musikalischen Begleitung.

Media Monday #535 : Disappear…

„Ich bin dann mal weg“, sagte das Wochende. Aber wo ist es denn so schnell hin?

Nach einem spontanen Kneipenbesuch am Freitagabend, der seine Fortsetzung bei meiner netten Begleitung auf dem Balkon fand, stand für mich fest, dass sich solche unverhofften Abende leider nicht mehr so oft einstellen wie früher. Wie sagte doch Loriot so schön? Früher war mehr Lametta. Gut, Lametta brauche ich jetzt nicht unbedingt, aber mal ein bißchen feiern und stundenlang quatschen ab und zu, ist ja auch mal ganz schön. Was der liebe Wulf für uns parat hat, offenbaren die neuesten Lückentexte des Media Monday:

Media Monday # 535

1. Ein Familienfilm par excellence – allerdings aus früheren Jahren – ist der, in dem der kleine Michel aus Lönneberga das Weihnachtsfest rettet. Leider weiß ich nicht mehr, wie der Film heißt.

2. Schwarz-Weiß-Fotografie hat mich schon vor Jahren begeistert, schließlich habe ich früher tatsächlich mal mit einer Kleinbildkamera und Schwarz-Weiß-Film fotografiert, als es die digitale Fotografie noch nicht gab, und auch in einem Labor Filme entwickelt und Abzüge vergrößert. Das waren wirklich spannende Momente. Vielleicht mag ich deswegen immer noch Spielfilme in Schwarz-Weiß wie z.B. „The Artist“ oder „Der Leuchtturm“. Und gelegentlich findet man sogar auf Youtube noch Musikvideos fast ohne „Farbe“ – wie zum Beispiel dieses zu einem Song von Pink:

Küßchen, Küßchen – die Rache der Frauen ist fürchterlich – https://www.youtube.com/watch?v=3jNlIGDRkvQ&list=RDGMEMQ1dJ7wXfLlqCjwV0xfSNbA

3. Hingegen habe ich meine Konzentrationsfähigkeit im Straßenverkehr deutlich besser in Erinnerung gehabt, denn sonst wäre ich nicht geblitzt worden. Das Foto auf diesem Brief gehört nicht zu den Dingen, die ich brauche – dann lieber den Screenshot aus dem Clip in „Hallo Deutschland“ über unsere Tanzgruppe (in dem ich die in grünem Oberteil und blauem Rock bin):

Besser so als geblitzt zu werden

4. Es scheint heutzutage auch gar nicht mehr das Wissen da zu sein, wie viele verschiedene Kameratypen es früher gab – jedenfalls mit Sicherheit nicht mehr bei der breiten Masse.

5. Ich würde mir ja wünschen, dass sich die Schwarz-Weiß-Malerei auf Kunst, Film und Fotografie beschränkt und nicht das Denken vieler Zeitgenossen bestimmt. Die Gefahr dazu ist jedenfalls groß, und ich muss mich da teilweise selbst ab und zu mal wieder hinterfragen, um nicht in die gleiche Falle zu tappen.

6. Hier regelmäßig Videos von meinen Lieblingssongs einzubinden (wie zum Beispiel das zu „Disappear“, das ja auch in Schwarz-Weiß gedreht worden ist), reizt mich ja immer wieder und denke mir dann doch teilweise, ob ich es vielleicht nicht doch so langsam übertreibe. Obwohl es ja wesentlich schlimmeres auf der Welt gibt.

Ich bin dann mal weg – https://www.youtube.com/watch?v=qKAa20ukR-s

7. A propos Schwarz-Weiß: Zuletzt habe ich seit Jahren mal wieder Post mit einem „schönen“ Foto von mir in Schwarz-Weiß bekommen, und das war gruselig, weil ich auf den von dem Blitzer geschossenen Foto so angespannt aussehe. Zu schnell gefahren? Shit happens.

Media Monday #532 : Come Back and stay!

Zurückgekommen sind nicht nur die ABC-Etüden auf dem Blog von Christiane und außer meiner Inspiration dafür auch gleich noch für eine Fortsetzungsgeschichte zum Thema Zeitreisen, sondern …

… dass ich das noch erleben darf! – ABBA. Nach fast vierzig Jahren der Trennung hat die schwedische Popgruppe ein neues Album aufgenommen. Ein seit drei Jahren vorbereitetes Comeback, das mich in der vergangenen Woche wirklich überrascht und neugierig gemacht hat. Dazu weiter unten mehr – in den sieben Lückentexten zum Media Monday:

Media Monday # 532

1. Im direkten Vergleich zwischen „Stirb Langsam“ und „Lethal Weapon“ kann ich mich wirklich nicht entscheiden, welchen der beiden Filme ich dieses Jahr an Weihnachten einlege. Aber warum soll ich mir den Kopf zerbrechen? Ich schau mir einfach beide an – auch wenn ich sie schon mehrmals gesehen habe.

2. So manche Fortsetzung aus Filmreihen wirkt schon ein wenig uninspiriert, wenn man sie am Vorgänger misst. Als Beispiele (obwohl ich alle Teile grundsätzlich mag) fallen mir neben „Stirb langsam“ und „Lethal Weapon“ auch noch „Final Destination“, „Underworld“ und „Cube“ ein. Wo ich nach dem zweiten Film aber komplett ausgestiegen bin, ist „SAW“ – zuviel Gemetzel und immer krassere Fallen sind nicht mein Fall; und was die Fallen angeht, hoffe ich, dass die kreativen Köpfe von „Escape Room“ nicht in dieselbe Falle tappen.

3. Es könnte richtig spannend werden, zu sehen, wer sich für ein Comeback noch so alles zusammenfindet.

4. In Filmen sieht es immer so einfach aus, wenn Leute auf fahrenden Zügen stehen oder sich darauf bewegen – aber das scheint ein echt lebensgefährlicher Regieeinfall zu sein, wie ich einer Dokumentation über die Band „Queen“ entnehmen durfte – deshalb gibt’s als Nachschlag zu Ehren von Freddie Mercurys 75. Geburtstag ein ganz spezielles Video:

Tragen Sie aus Sicherheitsgründen besser eine Maske – https://www.youtube.com/watch?v=CEjU9KVABao

5. Michael Hutchence hat früher in „Dogs in Space“ von Richard Loewenstein (in der Hauptrolle) und „Frankenstein Unbound“ von Roger Corman (für ganze zweieinhalb Minuten) mitgespielt, aber der erste ist weitgehend in der Versenkung verschwunden, und den zweiten habe ich mir noch am selben Abend auf Youtube angesehen, und überraschenderweise auch noch ohne Werbung. Ich belasse es an dieser Stelle jedoch mit einem Song aus „Dogs in Space“ (so very 80s) und gehe danach gleich weiter zum nächsten Punkt.

Rooms for the memory – https://youtu.be/-LUsMOAe32g?t=1

6. In der Rückschau ist so ziemlich eine ganze Reihe von Musikern, die ich früher oft und gerne gehört habe, wirklich auffallend gealtert, und zwar nicht nur optisch oder auch stimmlich. Nur optisch Depeche Mode – optisch und leider auch stimmlich Jon Bongiovi. Und das tat mir so richtig weh beim Hinsehen und -hören (auf Beispiele verzichte ich).

7. Zuletzt habe ich von dem Comeback von ABBA erfahren, und das war für mich die Bewahrheitung eines schon länger schwelenden Gerüchts und eine freudige Nachricht noch dazu, weil ich es mir, ehrlich gesagt, damals nicht vorstellen konnte, so zerstritten, wie die Damen und Herren auseinandergegangen sind. Und darum gibt es auch hierfür ein Video.

Dass ich das noch erleben darf! Endlich eine Band, die wiederkommt – https://www.youtube.com/watch?v=pAzEY1MfXrQ

Diese Ausgabe war sehr musiklastig – mal sehen, was nächste Woche noch so alles kommt (oder was ich aus dem Brunnen noch so hochhole).

Cinema-Scope 2021 im August : An Action!

Kaum habe ich den Action-Monat August mit der Lethal-Weapon-Filmreihe eingeläutet, zieht RTL 2 mit der Stirb-Langsam-Reihe nach. Aber mit meinem Statement Nr. 6 vom 527. Media Monday (Ließe man mir die freie Wahl zwischen einer Statistenrolle in „Lethal Weapon“ oder „Die Hard“, sofern ich eine Zeitmaschine hätte, würde ich mich für den ersten Film entscheiden) war ich schneller, ätsch! Aber erst mal der Reihe nach: Bevor wir am 1. August mit der Quadrologie angefangen haben, mussten wir erst mal Black Sails zu Ende bringen.

Dieser Punkt ist abgehakt – aber wann wir die zweite Staffel folgen lassen, ist noch ungewiss – denn nach den Klassikern mit Mel Gibson und Danny Glover ist erst einmal Game of Thrones an der Reihe (jetzt, wo der Sommer fast schon vorbei ist).

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Lethal Weapon 1 – Zwei stahlharte Profis & Lethal Weapon 2 – Brennpunkt LA ++ Man on Wire – der Drahtseilakt ++ American Sniper ++ Escape Room ++ Snowpiercer ++ Lethal Weapon 3 – Die Profis sind zurück ++ Face/Off – Im Körper des Feindes ++ Mad Max ++ Escape Room 2 – No way out ++ Mad Max II – Der Vollstrecker ++ Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf ++ 12 Monkeys

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Lethal Weapon 1 (1987) & Lethal Weapon 2 (1989): Ausgerechnet an seinem 50. Geburtstag bekommt Roger Murtaugh (Danny Glover) vom LAPD einen neuen Partner – den selbstmordgefährdeten Martin Riggs (Mel Gibson), der unter dem Unfalltod seiner Frau leidet und bei seinen Einsätzen den Falschen in die Quere kommt. Im ersten Film der Reihe kommen sie einer Gruppe heroinschmuggelnder CIA-Söldnern auf die Schliche, im zwei Jahre später gedrehten Nachfolger legen sie sich mit südafrikanischen Diplomaten an, die sich bei ihren Drogengeschäften hinter ihrer politischen Immunität verstecken. Die Lage eskaliert, als Riggs erfährt, unter welchen Umständen seine Frau damals wirklich ums Leben gekommen ist… Als ich die Box mit der gesamten Filmreihe im Laden gesehen habe, musste ich einfach zugreifen – und „Brennpunkt L.A.“ ist für mich das absolute Highlight darin.

Man on Wire – der Drahtseilakt (2008): Kein Spielfilm wie „The Walk“ aus dem Jahr 2015 von Robert Zemeckis, sondern ein Dokumentarfilm von James Marsh über Philippe Petit, den Mann, der zusammen mit einer Gruppe von Freunden 1974 in einer Nacht- und Nebelaktion ein Drahtseil zwischen den beiden Türmen des World Trade Centers spannte, um anschließend darauf einen illegalen Hochseillauf hinzulegen. Dokumentarfilm mag ja zunächst vielleicht nicht so spannend klingen, doch der auf youtube verfügbare Film in Originalsprache (englisch und französisch) ist aufgezogen wie ein Heist Movie und enthält Filmmaterial über die Vorbereitungen zu dem riskanten Coup. Die vielen Interviews mit allen Beteiligten fand ich überaus spannend – sie ließen mich vergessen, wie rudimentär meine französischen Sprachkenntnisse bisher waren.

The Script und ihr musikalischer Drahseilakt – https://www.youtube.com/watch?v=QV62YRpIeUA

American Sniper (2014): Schrödingers Drama wäre auch ein Kandidat für die letzte Ausgabe von „Die 5 Besten am Donnerstag gewesen“ – der 132 Minuten lange Film von Clint Eastwood mit Bradley Cooper in der Hauptrolle hat die Lebensgeschichte des von einem Veteranen ermordeten Navy-SEALs Chris Kyle zum Thema; unterbrochen werden Kyles Aufenthalte im Kriegsgebiet durch die Zeiten mit Frau und Kindern in der Heimat, bei denen schnell klar wird, dass er nie wirklich zu Hause angekommen ist, sondern sich immer noch im Krieg befindet und er deshalb mit dem zivilen Leben überhaupt nicht mehr zurechtkommt – Posttraumatische Belastungsstörung wäre meine laienhafte Diagnose, aber professionelle Begleitung kommt hier so gut wie gar nicht vor. Bezeichnenderweise wird Kyle (auf dessen Konto als Scharfschütze 160 Tötungen gehen) dann auch bei einem seiner vier Einsätze im Irak mit „Willkommen zu Hause“ begrüßt. „Schrödingers Drama“ kam mir in den Sinn, weil man den Film als Pro- und auch als Anti-Kriegsfilm sehen kann. Dementsprechend kontrovers haben ihn auch andere aufgenommen. Ich tendiere wegen der Auswirkungen, die dieser fern der Heimat stattfindende Krieg auf alle Beteiligten hat, eher zur Anti-Fraktion.

Escape Room (2019): Weil wir gerne Rätsel lösen, spielen meine beste Freundin und ich seit einiger Zeit diese „Einmal-Exit-Games für zu Hause“, bei denen es nichts zu gewinnen gibt – ganz im Gegensatz zu diesem Escape Room in dem gleichnamigen Horrorfilm von 2019, der mich in Ansätzen an „Cube“, „SAW“ oder „Hostel“ erinnerte. Da winken den ausgewählten Spielern 10.000 Dollar, doch schnell wird ihnen klar, dass es hier um mehr geht, als nur zu entkommen, nämlich um ihr Leben… Gut, dass ich der in einem Würfel versteckten, als Aufforderung getarnten Einladung nicht nachkommen musste, denn ich wäre relativ schnell auf der Strecke geblieben, obwohl mir die Bedeutung einiger Hinweise gleich zu Beginn klar war oder ich bei anderen ein seltsames Gefühl hatte, das ich aber nicht benennen konnte. Aber eins weiß ich jetzt schon: Ich fand diesen Psycho-Horror so spannend, dass ich mir vorgenommen habe, die am 19. August ins Kino kommende Fortsetzung (Escape Room 2 – No Way Out) anzuschauen.

Das Logo der Firma, die diesen Escape Room betreibt.

Snowpiercer (2013): Globale Erwärmung ist Schnee von gestern in dieser Dystopie – nachdem ein Versuch, sie mit Hilfe einer in die obere Atmosphäre gesprühten Substanz einzudämmen, gründlich schiefgegangen ist, hat eine neue Eiszeit die Erde fest im Griff. Ein von einem Perpetuum Mobile angetriebener Zug dient den Überlebenden als Arche, die nach dem Metropolis-Prinzip aufgebaut ist: an der Spitze des Zuges sitzen die Herrschenden und Privilegierten, alle anderen Ränge verteilen sich in absteigender Reihenfolge nach hinten, und ganz am Ende des Zuges hausen alle, die von denen an der Spitze als Abschaum betrachtet werden und von bewaffneten Securityleuten in Schach gehalten werden. Wenn es Wilford (Ed Harris), dem Erbauer des Zuges und seiner Ministerin Mason (Tilda Swinton) ginge, würden alle an dem für sie bestimmten Platz bleiben, doch nach 18 Jahren hat Curtis Everett (Chris Evans) genug von den erbärmlichen Zuständen in den überfüllten, letzten Waggons, und er plant, mit einer Gruppe Aufständischer die Kontrolle über die den Zug antreibende „ewige Maschine“ zu übernehmen… East meets West – diesen „Leftover“ aus dem letzten Jahr hatte ich noch auf Festplatte – angesichts der sommerlich hohen Temperaturen war die in einer Eiswüste spielende Dystopie von Regisseur Bong Joon-ho bestimmt nicht die schlechteste Wahl.

Lethal Weapon 3 (1992): Diesmal sitzen die Bösen in den eigenen Reihen der Polizei und bringen Waffen und eine ganz spezielle Munition mit besonderer Durchschlagskraft, Copkiller genannt, in Umlauf. Mit tödlichen Folgen für den besten Freund von Roger Murtaughs Sohn Nick und einen jungen Polizisten, den es an seinem 22. Geburtstag erwischt. Trotz verschiedener Gags im Zusammenhang mit dem Nebenplot, in dem Riggs versucht, das Rauchen aufzugeben und Anspielungen auf die Filme davor fand ich diese Fortsetzung nicht ganz so spannend wie Teil 2 der Reihe.

Face/Off – Im Körper des Feindes (1997): Nur nicht den Kopf verlieren! Wenn ein FBI-Agent (John Travolta) den Körper mit einem im Koma liegenden Terroristen (Nicolas Cage) tauschen soll, um aus dessen Bruder Informationen über eine Zeitbombe herauszubekommen, die bald detonieren und ganz L.A. auslöschen könnte, so klingt das nach einem ausgeklügelten Plan. Dumm wird es nur dann, wenn der komatöse Troy plötzlich erwacht, die für den Tausch Verantwortlichen ausschaltet, um auf Agent Archer Jagd zu machen und zwar immer noch die Bombe im Fokus hat, aber leider auch weiterreichende Pläne hat. Aufgenommen habe ich den Thriller von John Woo vor einigen Wochen aus dem Spätprogramm eines privaten Fernsehsenders.

Gesichterwechsel in einer Umrundung – der Song im Film : https://www.youtube.com/watch?v=7kx55uEmIl8&t=23s

Mad Max (1979): Endzeitspektakel mit Crash-Garantie. „Ich habe Angst, so zu werden wie die…“ – in einer nicht näher definierten Zukunft befindet sich die Polizei im Kampf gegen mordende Banden, die auf den Straßen Angst und Schrecken verbreiten und auf zwei oder vier Rädern alles umnieten, was ihnen in die Quere kommt. Als bei einer Verfolgungsjagd der aus dem Gefängnis ausgebrochene Kopf einer ganz bestimmten Motorradgang umkommt, schwören die übrigen Mitglieder Rache. Als erstes erwischt es den Kollegen des Polizisten Goose, dem Freund von Max (Mel Gibson), und als die selbe Gruppe von Marodeuren dann auch noch die Familie von Max umbringt, begibt sich dieser seinerseits mit einem 600 PS starken umgebauten Ford auf einen erbitterten Rachefeldzug.

Escape Room 2 – No way out (2021): Noch größer, noch spektakulärer. Dabei sieht zunächst nichts danach aus, als Zoey und Ben auf die Reise nach New York begeben, um den Machern der perfiden Minos-Escape-Rooms das Handwerk zu legen. Doch nachdem jemand ihren U-Bahn-Waggon vom Rest des Zuges abkoppelt, wird ihnen klar, dass sie und ihre Mitfahrer sich schon mitten im Spiel befinden. 88 Minuten Hochspannung… meinetwegen könnte dieses als Psychohorror bezeichnete „Turnier der Champions“ auch als Thriller durchgehen – keine Sekunde lang habe ich mich gelangweilt oder mich dabei ertappt, wie ich nach Logiklöchern suche (was bei dem Tempo, in dem es von Szene zu Szene vorwärts ging, auch so gut wie unmöglich war – und damit entfiel für mich auch das Miträtseln, so wie im Vorgänger „Escape Room“, den ich vor zwei Wochen auf DVD gesehen habe).

Suchen Sie nach versteckten Hinweisen, auch wenn Ihnen die Zeit wegläuft – https://www.youtube.com/watch?v=RHStNEH40Ic

Vielleicht finde ich die Hinweise auf DVD schneller, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass bei dem ein oder anderen Twist in zwei Jahren ein dritter Teil folgen könnte und ich dann auch wieder im Kino sitze.

Mad Max II – der Vollstrecker (1981): Noch mehr Chaos – noch mehr Trümmer. Eine Ordnung gibt es Jahre später in einer trostlosen Zukunft, in der Leute wegen ein bisschen Benzin jederzeit ihr Leben verlieren können, schon lange nicht mehr. Kein Wunder, dass die Nachricht, es gäbe irgendwo im Outback eine zur Festung ausgebaute Raffinerie nicht nur jede Menge brutale Gesetzlose anzieht, sondern auch Ex-Polizist Max Rockatansky, dem so langsam der Sprit ausgeht. Eigentlich wollte der den Festungsbewohnern nur einen Deal anbieten, um selbst wieder mobil zu werden, doch dann entscheidet er sich dafür, den Verzweifelten, die sich zweieinhalbtausend Meilen nach Norden absetzen wollen, im Kampf gegen die Verbrecher beizustehen. Waren im Vorgänger noch Schusswaffen, mit mörderischem Tempo gesteuerte Fahrzeuge oder der Einsatz von Feuer die erste Wahl bei den Waffen, kommt jetzt eher vorsintflutliches Arsenal zum Einsatz: Hier fliegen Bumerangs fast genauso häufig wie aus allen möglichen Quellen abgefeuerte Pfeile. Diesen Teil kannte ich übrigens noch nicht.

Lethal Weapon 4 (1998): Zum Abschluss der Reihe stehen diesmal die chinesische Mafia (mit Jet Li als Oberbösewicht) und die Familienplanung von Roger Murtaugh und Martin Riggs im Fokus, die zwischenzeitlich zu Captains befördert werden: Ersterer wird Großvater, ohne zu wissen, dass er bereits einen Schwiegersohn hat (einen von der nervigen Sorte) – und letzterer sieht der Geburt seines ersten Kindes entgegen und zermartert sich das Hirn, ob er seine Liebste heiraten soll oder nicht. Dass diese genauso unentschlossen ist wie er, macht die Entscheidungsfindung nicht leichter. Natürlich dürfen im letzten Film Gags und Verfolgungsjagden nicht fehlen. Riggs verfolgt die Fluchtautos schon wieder zu Fuß? Falsch gedacht – diesmal hängt er sich sich im wahrsten Sinne des Wortes an einen Truck und kann bei der Gelegenheit schon mal die Belastungsfähigkeit von Folie testen… Stellenweise hatte der Film seine Martial-Arts-Momente, und ich fand ihn gelungener als den Vorgänger.

Tina Turner in Action – https://www.youtube.com/watch?v=dc3IEdllaxc

Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel (1985): Fürchtet das Glücksrad! Nochmal zwei Jahrzehnte später. Der dritte Teil der Reihe war tatsächlich der einzige, den ich damals im Kino gesehen habe. Grund für den Kinonachmittag: Tina Turner. Die spielt die Aunty Entity, die als Herrscherin über Bartertown, einer Oasensiedlung, gerne den erpresserischen Master Blaster loswerden will und ihre Chance gekommen sieht, als ihrder durch die Wüste irrende Max vor die Füße fällt. Ein Zweikampf in der Donnerkuppel soll es richten, doch zu ihrem Ärger verläuft das Duell nicht so wie gedacht, und so lässt die Rache der Dame nicht lange auf sich warten.

12 Monkeys (1995): Selbserfüllende Prophezeihung oder Zeitschleife? Als Wissesnschaftler James Cole (Bruce Willis) aus dem Jahr 2035 in das Jahr 1996 zurückschicken, um den Ausbruch eines die Menschheit auslöschenden Virus zu verhindern, können sie nicht ahnen, dass nicht nur bei den Zeitreisen etwas schiefgeht, sondern dadurch ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird. Nach all der Action hatte ich Lust auf einen Science-Fiction-Film, der mich stellenweise rein optisch an „Brazil“ (einem weiteren Film von Terry Gilliam) erinnert hat – gesehen habe ich ihn vor Jahren schon einmal, aber erst jetzt war ich in der Lage, alle Puzzlestücke, die mich damals verwirrt haben, richtig zusammenzusetzen.

Wenn ich rückblickend sagen müsste, welcher Film ich in diesem Monat am besten gefallen hat, schwanke ich zwischen drei Filmen: 12 Monkeys, Snowpiercer und Face/Off – Im Körper des Feindes. Für Dystopien und alles, was in Richtung Science Fiction geht (Zeitreisen, Identitätstausch u.ä.) bin ich nämlich immer zu haben. Unter dem Aspekt müsste ich dann dieses Trio noch um mindestens einen Film der Mad-Max-Reihe erweitern, aber tatstsächlich fand ich den zweiten am schwächsten. Aber Schwund ist ja irgendwo und irgendwie immer. Jetzt muss ich nur noch ein griffiges Motto für den kommenden Monat finden, und die Auswahl der richtigen Filme und/oder Serien kann beginnen.

Momentaufnahmen #17.2 : Musik, die motiviert

Weil mir die heutige Momentaufnahme von aequitasetveritas *) so gut gefallen hat und ich auch „die andere Seite“ zu Wort kommen lassen wollte (hier waren eindeutig die Frauen in der Überzahl), dachte ich mir: Schiebst Du doch gleich noch einen Beitrag dazu hinterher. Bei manchen Themen fällt mir ewig nichts ein, und bei anderen dagegen sprudeln die Ideen – heute ging es um Musikstücke, die meine Stimmung heben.

Also gibt es jetzt noch fünf Stimmungsaufheller plus einen Bonustitel, diesmal vorwiegend von männlichen Stimmen.

Wenn der Titel das Glücklichsein schon im Namen trägt – Pharell Williams „Happy“

Ein echter Gute-Laune-Song – bei dem ich fröhlich mitgrooven kann, mit tanzenden Leuten und Minions.

Happy People all around – https://www.youtube.com/watch?v=ZbZSe6N_BXs

Wenn’s trübe aussieht – Eric Idle „Always look on the bright side of life“

Nur Fledermäuse lassen sich hängen. Guter Tip, denn das Leben ist oft sehr absurd – am besten alles nicht so ernst nehmen und sich eins pfeifen – Monty Python’s Schlusswort im Film „Das Leben des Brian“ ist ein echter Klassiker, ob an Ostern oder an Weihnachten. Schwarzer Humor geht immer.

always look on the bright side of death – https://www.youtube.com/watch?v=SJUhlRoBL8M

Wenn man eine toxische Person losgeworden ist – Michael Bublé „It’s a beautiful day“

It’s a beautiful day and I can’t stop myself from smiling… Wie oft wird man im Leben verarscht oder von Energievampiren heimgesucht – wenn man sich von denen befreien kann, kann es wirklich ein schöner Tag werden. Das Leben braucht einfach viel mehr bunte Luftballons.

nicht jede Trennung muss wehtun – https://www.youtube.com/watch?v=5QYxuGQMCuU

Wenn ein Tief hinter einem liegt und man durchstarten will – INXS „Don’t Change“

„Resolution of happiness, things have been dark for so long“… ich hatte schon so einige böse Tiefs im Leben, doch es ist immer weitergegangen, und manchmal auch mit richtig viel Power und Optimismus. „See no evil in all directions“ – das neue Motto für die kommende Woche.

für meine innere Optimistin – https://www.youtube.com/watch?v=sLm3Khusq_8

A propos „directions“… Nach so viel positiver Energie von der Herrenfraktion wird es Zeit für die etwas andere Motivationshilfe, von einer echten Powerfrau.

Wenn man seine inneren Dämonen in Angriff nimmt – Gossip „Move in the right direction“

Face my fears… das geht in eine ähnliche Richtung wie bei den sechs Herren aus Australien – hier tutet Beth Ditto ins gleiche Horn

Es muss nicht immer perfekt sein – https://youtu.be/12zPU-8bsTE

und wenn dann alle glücklich sind – das Extra Goodie – R.E.M. „Shiny Happy People“

Ob’s Ironie war oder nicht, lassen wir mal dahingestellt – hier singe ich gerne auch mal in der zweiten Stimme mit

unterstützt von Kate Pierson (B-52`s) – https://www.youtube.com/watch?v=YYOKMUTTDdA

So, das war es von meiner Seite nun tatsächlich mit den Momentaufnahmen – mit denen es folgendes auf sich hat: aequitasetveritas hat aus dem von ihr in diesem Jahr benutzen Tagebuch „Meine kleinen Momentaufnahmen“ 26 Fragen herausgesucht – also gibt es alle zwei Wochen eine neue Frage, und zwar immer sonntags.

Momentaufnahmen #17.1 : Musik für (fast) jede Lebenslage

Musik ist meine Leidenschaft – vielleicht packe ich deshalb in alle möglichen Beiträge Videos zu mehr oder weniger passenden Songs, vermutlich nicht immer zur Freude derer, die sie lesen. Wie schön, dass es bei aequitasetveritas‘ aktuellen Momentaufnahmen (alle 14 Tage immer sonntags), um Lieder geht, die die Stimmung heben.

Preisfrage: Bei welchen Liedern singe ich lauthals mit? – Die nicht ganz so preisverdächtige Antwort: bei fast allen, die von der während der Fahrt dudelnden CD aus den Lautsprechern tönen. Oder, noch besser: Wenn ich abends mit dem Laptop im Bett sitze und die Nachbarn auch was davon haben 😉 …. letzteres war ein Joke. Lassen wir den Countdown beginnen, mit Songs für beinahe jede Lebenslage.

Für die LMAA-Attitüde – Taylor Swift „Shake it off“:

Mit jedem Tag meines Lebens steigt die Zahl derer, die mich am -äh- mir im Mondschein begegnen können…

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt – https://www.youtube.com/watch?v=nfWlot6h_JM

Für die unerwiderte Liebe – Carly Rae Jepsen „Call Me Maybe“

Heute kann ich drüber lachen, aber damals stand die Welt still, als der Schwarm mich nur als Kumpel sah – aber das Leben ging nach Tag X trotzdem irgendwie weiter… eingeschlagen hat der Blitz dann nach einer längeren Weile dann doch noch. Hat aber auch nicht lange gehalten.

Wenn er dann doch nicht anruft – https://www.youtube.com/watch?v=fWNaR-rxAic

Für alle, die mich unterschätzt haben – Gabriella Cilmi „Sweet about me“

Den Niedlichkeitsfaktor, den man dieser Dame eventuell unterstellen könnte, kann man bei mir ausschließen – der Zug ist schon lange abgefahren. Passendes Motto: „Ich bin wie Gin Tonic: Nach nichts aussehen, aber aus dem Hinterhalt zuschlagen“. A propos zuschlagen – bei diesem Stück fehlt der Zusatz „kein Mensch kam bei den Dreharbeiten zu Schaden.“

Immer schön ruhig bleiben oder einfach mal abhängen – https://www.youtube.com/watch?v=qvuyYj5ROmk

Ganz schön damenlastig diese Hitparade – lassen wir doch mal einen Herrn dazukommen… aber nicht einfach irgendwen, sondern einen von den ganz Großen.

Für stürmische Zeiten – Tom Jones & The Cardigans „Burning down the house“

Oder wenn mir kein passender Spruch einfällt – dieses vertonte Lexikon gesammelter Lebensweisheiten zählt für mich zu den gelungenen Coverversionen, die das Original (Talking Heads) sogar noch übertreffen:

Gesammelte Lebensweisheiten – https://www.youtube.com/watch?v=iYuldgIOelY

Für die Momente, wenn es was zu feiern gibt – B-52’s „Love Shack“

Diese Hütte wird nicht abgerissen. Schließlich lässt sich da super feiern – und je mehr dabei mitmachen, desto besser (auch wenn der Titel etwas anderes suggeriert); wenn ich mich recht erinnere, war das sogar letztes Jahr noch mein persönliches Ziel für die Zeit nach Corona. Doch da wir uns bereits im zweiten Coronajahr befinden, gleicht dies einer „Mission Impossible“… vielleicht sollte ich es mit Zarah Leander halten und hoffen, dass einmal ein Wunder geschieht.

Diese Hütte muss stehenbleiben! – https://www.youtube.com/watch?v=9SOryJvTAGs

Mit jedem der oben genannten Songs ist meine heute morgen sowieso schon gute Laune gestiegen, aber ich stelle auch beim Überfliegen fest, dass sich die Stimmung innerhalb der jeweiligen Ausgangssituationen verändert hat: von Schietegal-Haltung über Liebeskummer und Sarkasmus bis hin zum Partykracher!

Dabei mitzusingen fällt mir nicht nur leicht, weil ich die Texte inzwischen auswendig kann, sondern weil mir die Stimmlagen darin es mir ermöglichen. Kein Wunder, dass der Frauenanteil darin überwiegt. A propos mitsingen, einen hätte ich noch – nämlich den Song, der laut Statistik meines letzten Handys in der Originalversion der am meisten abgespielte war (was ich immer noch nicht so ganz glauben kann). Und darum schließe ich diese Momentaufnahme mit einem sogenannten Mash-Up, einem synchron laufenden Zusammenschnitt aus Originalvideo (rechte Bildhälfte) und einem Livemitschnitt der Dame, die das Lied für ihr Konzert richtig gut gecovert hat (linke Bildhälfte).

Das Songduell „Cover vs Original“ – https://www.youtube.com/watch?v=bBRgoJZd73M

Diese Vorlage mit Mitsing-Garantie konnte ich mir dann doch nicht verkneifen.

Die Besten am Donnerstag : 5 x Uni-Leben

Nach Filmen, die an einer Schule spielen, sucht Gina bei der donnerstäglichen Blogparade Die Besten am Donnerstag heute Filme, die an Universitäten spielen… Ich fürchte, ich habe letzte Woche da was durcheinandergemischt – also versuche ich mein Glück diesmal mit ganz anderen Filmen…

01… die Verbindung der Nerds – Sydney White – Campus Queen: die Ähnlichkeiten mit dem Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen kommt nicht von ungefähr – nur sind es hier sieben Nerds, die mit der von der fiesen Rachel Witchburn (pun intended) gemobbten Sydney (Amanda Bynes) eine WG gründen und im Uni-Wahlkampf zur Hochform auflaufen

02 … die Biografie – The Social Network: Wer schon immer mal wissen wollte, wie Facebook zu dem wurde, was es jetzt ist, ist in diesem Drama von David Fincher richtig.

03 … die Überfliegerin – Natürlich blond: Unterschätzen Sie niemals eine Blondine, besonders nicht, wenn sie einen hohen IQ hat, mit einem ungewöhnlichen Bewerbungsmaterial das Interesse der Universitätsleitung weckt und von Reese Witherspoon gespielt wird.

04 … das Erasmusprogramm – L’Auberge Espagnole – Barcelona für ein Jahr: Für diesen Film mit Audrey Tautou, die mein Mann so niedlich fand, hatten wir bei einem Gewinnspiel Karten gewonnen und durften uns an einer Freilichtaufführung in romantischer Kulisse erfreuen.

05 … die Gesangstalente – Pitch Perfect: Die Konkurrenz ist hart unter den Uni-A-Capella-Gesangsgruppen – das Filmpublikum wird belohnt mit haufenweise Gesangseinlagen, die sich die Teilnehmer des Wettbewerbs in ihren vielen Battles liefern.

Was auch noch erwähnenswert gewesen wäre, aber aktuell unter meinem Radar herumdümpelt: Die Monster-Uni / The Riot Club / Bad Neighbors / Flatliners …

Worlds collide : voll verschoben

Einer Eingebung folgend, habe ich soeben auf der Homepage der Worlds-Collide-Tour von Evanescence & Within Temptation überprüfen wollen, ob es bei dem diesjährigen Ersatztermin für das wegen Corona ausgefallene Konzert vom 11. April 2020 bleibt.

Bildquelle – https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/600c81bf3c156d341b52fb9e/1618305556171-S237AVZZED0TX0DFOQ8B/Worlds+Collide+Poster+V4+RGB+2.jpg

Nun haben die Künstler bekanntgegeben, dass ihnen die aktuelle Lage zu unsicher ist und sie deshalb die für den 26. September 2021 geplante Veranstaltung ein weiteres Mal verschoben haben. Als neuen Termin für Frankfurt am Main hat man nun den 13. April 2022 ins Auge gefasst.

Da ich so schnell live nicht in den Genuss kommen werde, muss es eben dieses Video nun tun:

two worlds collided, never tear us apart – https://www.youtube.com/watch?v=iRu2nPy-JKQ

Das wäre übrigens ein super Beitrag für den kommenden Media Monday gewesen, aber diese Neuigkeit hat mir so auf den Nägeln gebrannt, dass ich sie jetzt hier niederschreiben musste.