Das Werk zum Wort 30/52 : Chance

 

Willkommen zur 30. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf :

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heute dreht sich das Werk zum Wort um den Begriff der

 

Chance

– und hier führt mich mein Weg in die Welt des Films, in das Jahr 2007.

Dass das Leben endlich ist, wissen wir nicht erst seit Dr. Eckart von Hirschhausen, und das gilt auch für die Hauptcharaktere des Films  Das Beste kommt zum Schluss“ (The Bucket List) von Rob Reiner: Jack Nicholson und Morgan Freeman spielen zwei Krebspatienten, die sich im Krankenhaus kennenlernen und erfahren, dass sie nicht mehr lange zu leben haben.

So erstellen sie, jeder für sich, die sogenannte Löffel-Liste (The Bucket List): eine Liste all der Dinge, die sie noch erleben wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Nicht dass sie am Ende ihres Lebens bereuen, bei welchen Chancen, die ihnen das Leben geboten hat, sie nicht zugegriffen haben, denn einen Weg zurück gibt es nicht (Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=toLnj5x0J1M).

 

 

Das hatte mich zwar gleich danach inspiriert, meine eigene, ganz persönliche „Bucket List“ zu entwerfen, aber da konnte ich auch noch nicht ahnen, dass mich das Thema acht Jahre später selbst einholen würde. Und da sich Wünsche, Träume und Ziele bei mir auch öfters mal ändern können, habe ich daraus etwas für mich Wichtigeres gelernt: Wenn mir etwas sehr am Herzen liegt, es nicht einfach nur zu planen und auf einen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu verschieben, sondern auch so schnell wie möglich Taten folgen zu lassen. Sonst ist es nämlich nicht nur wie in dem Lied Not enough time“ *) – sondern ganz speziell wie in „Kein Zurück“ **)  – wenn man feststellen muss, dass irgendwann auch ein Traum zu lange her ist.

 

Das nächste Wort: –  Wasser 

 


*) INXS „Not enough time“ – https://www.youtube.com/watch?v=LhBOpcK3-Bk   ~~~   **) Wolfsheim „Kein Zurück“ – https://www.youtube.com/watch?v=TOV5M0lWWLc

    

 

 

 

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Das Werk zum Wort 29/52 : Glaube

 

 


 

Willkommen zur 29. Woche des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf :

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heißt es nicht immer,

Glaube

versetze Berge? Kommt drauf an, was man unter „Glaube“ versteht. Der Glaube an Gott, an sich selbst oder an etwas ganz anderes? Wenn das ganze Leben nur Müll bereithält oder die ganze Welt gegen einen ist, kann es einem schwerfallen, an seinem Glauben festzuhalten. Zu viele haben ihn schon verloren …

 

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Bon Jovi – Keep the faith

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Das nächste Wort: Chance.

(Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=eZQyVUTcpM4)

Media Monday # 420: Eine Frau sieht rot …

 

und zwar auf dem Plattenteller. Die aktuelle Neuanschaffung zur Erweiterung meiner Schallplattensammlung aus buntem Vinyl ist das Doppelalbum „Greatest Hits“ von Queen in schickem Rot. Ich habe vieles von Queen auf verschiedenen CDs, aber nichts davon auf einem einzigen Tonträger, der durch einen tollen Sound glänzen könnte. Der Film „Bohemian Rhapsody“ hat auf mich doch nachhaltiger gewirkt, als ich dachte.

Rot ist deshalb auch die Schrift, die ich mir zum Ausfüllen der sieben Lückentexte des Media Monday ausgesucht habe:

Media Monday # 420

 

 

 

 

1. Die zahlreichen Neuverfilmungen, mit denen man gerade im Moment bombardiert wird brauche ich nicht. Auch nicht die „Realfilmversionen“ diverser Disneyklassiker. Weder „König der Löwen“ noch „Mulan“. Lieber schaue ich mir Filme an, die eine neue Geschichte erzählen, so wie „Yesterday“ – dessen Besuch steht am kommenden Mittwoch zusammen mit meiner besten Freundin an. In einem echt plüschigen Kino. Und das Drama um den Untergang der „Kursk“ mit Colin Firth steht auch auf meiner Liste von Filmen, die ich gerne sehen würde. Und die Liste wird länger und länger … Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=GzyPjODcKFo

2. Manche Serien von vor zehn bis zwanzig Jahren sind komplett aus meinem Gedächtnis verschwunden, und ich müsste mich erst einmal schlau machen, um welche es sich dabei handelt. Andere wiederum wie „Torchwood“ werden im Fernsehen permanent wiederholt, so dass sie bei mir nicht in Vergessenheit geraten.

3. Star Trek Voyager ist seit Oktober 2016 bei mir persönlich auch völlig von der Bildfläche verschwunden. Schade, schließlich war das immer wie so ein kleines Nachhausekommen für mich und meinen Mann, wenn wir die DVD starteten und die Titelmelodie ertönte – aber diesen Zustand kann ich jederzeit beenden.

4. Ich kann wirklich nicht verstehen, was viele an Netflix so finden, immerhin stampfen die dort haufenweise Serien, die beliebt sind, bereits nach ein oder zwei Staffeln ein, was für mich ein absolutes No-Go ist.

5. Stephen King hat eine Art, Geschichten zu erzählen, die mir früher mal sehr gefallen hat, jetzt aber von Schriftstellern wie Arto Paasilinna und Haruki Murakami aus dem Rennen geschubst worden ist.

6. Sommerloch? Von wegen! Schließlich habe ich mich mit genug Film- und Serienmaterial eingedeckt, dass es für Wochen reicht: The Royals (Staffel 1-3), Vikings (Staffel 5), Broadchurch (Staffel 3), Die Komplettbox der „Tribute von Panem“… und zu Lesen habe ich auch genug. Außerdem hat auf BBC One am 14.7.19 die fünfte Staffel von „Poldark“ begonnen. Da kann keine Langeweile aufkommen. Sehr beeindruckend fand ich auch den Film „The Shallows – Gefahr aus der Tiefe“ mit Blake Lively, aber nicht wegen der Story an sich (Surferin wird von Hai umzingelt und muss versuchen, ans rettende Ufer zu gelangen), sondern wegen wirklich schöner Unterwasseraufnahmen.

shallows 1
shallows 2

7. Zuletzt habe ich meinen Festplattenrecorder aufgeräumt und Überflüssiges gelöscht, und das war befreiend, weil ich jetzt wieder mehr als 25 Stunden freien Platz zur Verfügung habe.

Serienmittwoch bei Corly # 179 : Merchandising or not…

 

so lautet die Frage bei Corlys Serienmittwoch Nr 179: „Besitzt Du Merchandise zu bestimmten Serien oder Filmen?“

Die simple Antwort lautet: Ja. Aber ich habe nicht gezielt danach gesucht, sondern die von der Royal Mail im Jahr 2013 herausgegebene Briefmarkenserie zum 50. Serienjubiläum von Dr. Who, die ich zufällig auf dem Postamt gesehen habe, als ich Briefmarken für meine Postkarten nach Hause brauchte. Keine langen Schlangen an den Postschaltern, keine überteuerten Preise… es war einfach unverschämtes Glück, das ich an diesem Tag hatte.

 

Dr Who 1 - Gesamtansicht

 

 

 

 

 

Merchandising kannte ich bisher nur bei Musikgruppen, z.B. Band-T-Shirts, die es bei Konzerten am Stand zu kaufen gibt. Und davon haben sich im Lauf der Jahre so einige angesammelt, u.a. zwei T-Shirts von Runrig, eins von den Rolling Stones und eines von der italienischen Goth-Metal-Band Lacuna Coil. Leider musste ich mich von ihnen irgendwann trennen, weil sie kaputtgegangen sind oder nicht mehr passten.

Wonach ich hingegen seit kurzem häufiger suche, sind Schallplatten aus farbigem Vinyl. Mit dem Stempel „Limited Edition“ kann man meine Aufmerksamkeit erregen. Meine jüngsten Anschaffungen sind:

 

 

 

Within Temptation „The silent force“ – farblos und durchsichtig

INXS „The Swing“ – farblos und transparent

Amy Winehouse „Frank“ – pink

U2 „The unforgettable fire“ – weinrot

U2 „Songs of experience“ – cyan und durchsichtig

 

Poldark

Ich wette, dabei wird es nicht bleiben. Auch wenn man diese Schätze nicht als Merchandising betrachten kann. Dann schon eher die De-Luxe-Ausgaben der Serien „Poldark – Staffel 3“ und „Poldark – Staffel 4“, die jeweils drei sogannte Sammelkarten als kleines Extra beinhalten.

Media Monday # 414: Der Mai ist vorbei…

 

und ich habe doch keine Radtour gemacht, aber dafür hatte ich letzten Sonntag beim Walken ein Erfolgserlebnis, denn von 21 Frauen in meiner Altersklasse als zwölfte einzulaufen, habe ich bisher auch noch nicht erlebt.

Nachdem ich mir dann endlich die zweite Staffel von „Broadchurch“ angeschaut habe, bin ich bei Serien jetzt so weit, dass ich mir endlich alle vor Wochen angefangenen Serien auf DVD vornehmen kann, als da wären: „American Horror Story – Staffel 6“ und „The Living and the dead“. Außerdem wartet da noch die aus dem Spätprogramm aufgenommene dritte Staffel von Lucifer.

Welche Serien lauern denn wohl heute beim Media Monday? Vielleicht ja gar keine, auf jeden Fall sind die sieben Lückentexte das Highlight des relaxten Sonntags:

 

Media Monday # 414

1. Momentan habe ich ja ein durchaus ausgeprägtes Faible für dicke Wälzer wie z.B. den Roman „1Q84“ von Haruki Murakami: 138 von 1022 Seiten habe ich schon hinter mir.

 

2 Selten habe ich ein stimmigeres und sympathischeres Ensemble erlebt als in Broadchurch – kein Wunder, wenn die Serie ihre Existenz von Köpfen wie Chris Chibnall und Euros Lyn verdankt. Namen, die Fans von Dr.Who und Torchwood bestimmt ein Begriff sind. Darsteller: David Tennant, Jodie Whittaker, Arthur Darvill,Meera Sysl und David Bradley aus „Doctor Who“ sowie Lucy Cohu und Eve Myles aus „Torchwood“. Dass Charlotte Rampling die Staatsanwältin spielt, war für mich ein besonderer Genuss.

 

3. Wenn das so weitergeht, dass das Gras so schnell wächst, brauche ich eine Sense oder eine Herde Schafe.

 

4. The living and the dead dürfte ja gerne noch eine Fortsetzung spendiert bekommen, schließlich ist eine Ministaffel mit nur sechs Folgen viel zu kurz.

 

5. Größte Enttäuschung in diesem Jahr bislang ist die grottige Soundqualität des als mp3 heruntergeladenen Albums „Songs to learn and sing“ von Echo & The Bunnymen. Es geht doch nichts über die gute alte Schallplatte aus Vinyl. Dabei gibt es qualitativ wirklich gute mp3-Downloads, aber dazu gehört dieses Album genauso wenig wie KICK von INXS und divinyls von den Divinyls. ///  Quellefür das nächste Video: https://www.youtube.com/watch?v=LWz0JC7afNQ

 

 

6. Meine aktuelle Lektüre habe ich unter 1) beschrieben..

 

7. Zuletzt habe ich meine Whiskysammlung nach Kandidaten für ein Tasting durchsucht und das war mit Erinnerungen behaftet, weil vieles davon noch aus der Zeit stammt, als mein Mann und ich bei der Interwhisky, bei Whiskytastings und in Schottland fündig geworden sind.

Das Werk zum Wort 22/52 : Feuer

 

Woche 22 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf 30 weitere werden folgen.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Feuer

Und wenn’s darum geht, reicht es mir nicht, wenn ich bei Rammstein (Sonne) das Wort irgendwo im Songtext nur erahnen kann oder sie ihren Fans eine ausgefeilte Pyroshow bieten. Auch „Feuer“ nur im Titel zu haben (The Prodigy: Firestarter) oder die Flammen nur im Video lodern zu lassen, wenn das Lied mit Feuer an sich nichts zu tun hat (INXS: The Gift), ist nicht genug.

Aber wenn wir schon bei einer ähnlichen Botschaft sind, dann gibt es einen, der die vorher Genannten überragt, indem er das Feuer im Titel und die Flammen im Video dazu hat – ein Künstler, den ich im Gegensatz zu allen bisher genannten live erleben durfte:

Billy Joel mit „We didn’t start the fire“

Die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts zusammengefasst in Schlagzeilen und im Refrain verdeutlicht durch sich ausbreitende Flammen und zu trauriger Berühmtheit gelangten Pressefotos. In den Strophen lauert der Kontrast in Form des scheinbar heilen Familienlebens in der großen Wohnküche. In der brennt nicht nur das Essen an, sondern es darf auch gezündelt werden, wenn es sich um BHs handelt, und manchmal auch den Einberufungsbescheid – Welcome to the 70s.

 

 

Die Story endet dann in den 80er Jahren, und am Ende erweist sich die Wohnküche als Fake – genau wie die heile Welt:

We didn’t start the fire. It was always burning

since the world’s been turning.

No, we didn’t light it but we tried to fight it

(…)

But when we are gone

Will it still burn on, and on, and on, and on

 

Fragt sich nur, wer das Feuer entfacht hat, wenn „wir“ es nicht waren. Frei nach dem Motto „O, Heiliger Sankt Florian, schütz unser Haus, zünd‘ and’re an.“

Das nächste Wort: Meer


 

Quelle für die Videos: We didn’t start the fire (https://www.youtube.com/watch?v=eFTLKWw542g) +++ Firestarter (https://www.youtube.com/watch?v=wmin5WkOuPw) +++ The Gift (https://www.youtube.com/watch?v=Aqr9brikgIs)

 


Media Monday # 412 : Literatur, Film und Musik – in knallbunt …

 

sind heute bei meiner Füllung der sieben Lückentexten des Media Monday Trumpf – heute in Grün:

Media Monday # 412

 

1. Am meisten freue ich mich im Moment ja auf die Serie (oder neue Serienstaffel) von Lucifer, denn ich kenne bisher nur die ersten beiden Staffeln.

 

2. Die Ausstrahlung der letzten Episode „Game of Thrones“ habe ich genau, wie die gesamte Staffel, nicht gesehen, aber ich vertraue darauf, dass bei RTL2 nächstes Jahr der samtstägliche GoT-Marathon läuft, der dann auch mit der achten Staffel abgeschlossen sein wird. Dann ist der Hype vielleicht schon längst vorbei.

 

3. „Pretty in Pink“ ist schon cool, aber meine Schulzeit in den 80er Jahren möchte ich trotzdem nicht mehr erleben; höchstens, wenn ich meine Weisheit von heute mit dort hin zurück nehmen dürfte – dann wäre einiges ganz anders gelaufen.

 

 

4. Momentan lese ich ja „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt und bin schwer beeindruckt. Zur Hälfte bin ich damit durch, und schon liegt das nächste große Werk vor mir: die ersten beiden Bände der Trilogie „1Q84“ von Haruki Murakami.

 

mc court

 

5. Das 1993 entstandene Album „Full Moon Dirty Hearts“ wird ja maßlos unterschätzt, immerhin ist es rock- und blueslastig, und Ray Charles (1930-2004) als Gastsänger ist einfach nicht zu toppen (Video: https://www.youtube.com/watch?v=9uVMepyYdvA) der singt alle an die Wand – und außerdem ziehe ich die CD dem mp3-Download vor, weil die Lieder ohne Pause ineinander übergehen. Ein Effekt, den die abgehackt aneinander gereihten mp3-Dateien nicht hergeben. Schade, dass nach 39 Minuten der Spaß schon wieder vorbei ist.

 

 

 

 

6. Im Vergleich zu der Erstverfilmung von 1975 ist die Drama-Serie „Poldark“, die seit 2015 in der BBC ausgestrahlt wird, ja schon etwas näher an der literarischen Vorlage dran, auch wenn einiges ausgespart wird, was die Version von 1975 drin gelassen hatte. Das kann ich aber auch nur sagen, weil ich die 12 Bücher schon x-mal gelesen habe – hier mal ein Vergleichsfoto, das natürlich bestimmt keinem weiterhilft, aber über die Bildqualität der DVDs sagt es so einiges aus (https://i2-prod.mirror.co.uk/incoming/article5250206.ece/ALTERNATES/s615/poldark-main.jpg); links die 40 Jahre alte Fassung, rechts das neue Material:

 

 

7. Zuletzt habe ich eine alte Kurzgeschichte von mir ausgegraben und das war etwas nervig, die ganzen programmbedingten Fehler zu korrigieren, weil beim Hochladen viele Wörter keine Lücken dazwischen hatten.

Media Monday # 411 : Die Museumsausgabe mit Musik

 

38000 Menschen haben die letzte Nacht der Museen in Frankfurt besucht. Trotz Regen – aber der hat dann wider Erwarten doch nicht lange vorgehalten. Im Gegensatz zu den Massen, die in Frankfurt von Museum zu Museum gondelten, bin ich in Offenbach geblieben und habe im Deutschen Ledermuseum an einer „Taschenjagd“ teilgenommen. Dabei musste man mit einem Bleistift die auf einem Lageplan im Din-A-3-Format abgebildeten Taschen aus der Ausstellung dem entsprechenden Raum auf dem entsprechenden Stockwerk zuordnen. Das hatte was von den Rätseln meiner Kindheit, bei denen man sich mit einem Bleistift durch ein gedrucktes Labyrinth manövrieren musste… und wie in einem Labyrinth fühlte ich mich auch, und nachdem ich die Orientierung vollends verloren hatte, zog ich die Verbindungen nur noch zwischen Taschen und Stockwerk im Allgemeinen. Dafür kenne ich das DLM nun wie meine Westentasche. Hoffen wir mal, dass es nicht genauso für mich ausgeht bei den sieben Lückentexten des Media Monday, heute in feurigem Rot:

 

Media Monday # 411

 

1. Aktionen wie der Gratis Comic Tag am vergangenen Samstag gehen meistens an mir vorbei, ohne dass ich davon vorher erfahre.

 

2. Geht es um animierte Filmfiguren, so muss ich gestehen, dass ich früher viel mehr Animationsfilme gesehen habe. Aber nachhaltig beeindruckt haben mich Merida aus „Merida, Legende der Highlands“ und Wall-E und Eve aus „Wall-E, der letzte räumt die Erde auf. Getoppt werden beide aber noch von dem Film „Loving Vincent“, bei dem jedes Einzelbild des bereits abgedrehten Spielfilms im Stil von Van Gogh übermalt worden ist.

 

3. Der Umstand, dass so viele Verfilmungen von Buchreihen meist nach dem ersten Band bereits fallen gelassen werden lässt mich darauf schließen, dass die Produktionsfirmen unter massivem Druck stehen müssen, mit dem ersten Versuch die Massen zu begeistern anstatt eine Entwicklung abzuwarten. Aber wenn zu viel gleichzeitig auf den Markt geworfen wird, woher sollen dann die vielen Interessenten kommen?

 

4. So schön Adaptionen und Verfilmungen auch sein können, das beste komplett eigenständige Werk, das ich zuletzt gesehen habe war der Horrorfilm „Wir“.

 

5. Amy MacDonald könnte auch das Telefonbuch von Glasgow rauf und runter spielen und ich würde es mir wahrscheinlich trotzdem ansehen, einfach weil ihre Konzerte für mich immer wieder ein Erlebnis sind. Schade, dass es dieses Jahr nicht geklappt hat.

 

6. Ich glaube, wenn ich ein Werk (Buch, Film, Serie, was auch immer) noch einmal komplett neu und ohne Vorwissen erleben könnte, wüsste ich nicht, ob ich nicht doch auf die gleichen Details stoßen und die gleichen Erkenntnisse gewinnen würde.

 

7. Zuletzt habe ich bei der Nacht der Museen einem Künstler zugeschaut, der eine Skulptur aus einem Eisblock herausgearbeitet hat, und das war ein schönes Erlebnis, weil dabei so stimmungsvolle Musik lief: My Town“ von Glass Tiger (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Tu8JFZw3L6A)

Wie lange habe ich DAS schon nicht mehr gehört. Irgendwie passt das gerade zu meiner Liebe zu Schottland und zu meiner geplanten Reise nach Kanada.