Dienstags-Gedudel #9 : Wiederholungstäter

 

Ein Wort vorab: „Gedudel“ ist nicht herabwürdigend gemeint, sondern eine Aktion bei nellindreams, bei der ich gerne mitmache, um all jenen Klängen Raum zu geben, a) die sonst eher selten bei mir zu hören sind, b) mit denen ich die Grenzen meines musikalischen Universums auslosten bzw. meinen Horizont erweitern möchte oder c) die bei mir bekannten Bands nicht ganz so bekannt sind und damit auch schon wieder in die Kategorie a) fallen. Eine vierte Kategorie d) könnte lauten: Songs, die zwar nicht zu denen zählen, die ich üblicherweise höre, aber mir durch ein originelles Video aufgefallen sind. Die Kategorie c) beschäftigt sich heute mit einem Frage- und Antwort-Spiel.

Frage: Was passiert, wenn die Optik von „Matrix“, „Underworld“ und „The Crow“ mit meiner Lieblingsband kollidiert?  —   Antwort: Es entsteht ein Ohrwurm, der mich seit 2019 verfolgt. Wenn man Ohrwürmer ignoriert, werden sie schlimmer, und wenn man versucht, sie ins Archiv zu verbannen, profilieren sie sich als Wiederholungstäter.

Also gibt es nur eins, damit sie nicht weiter „nerven“: Man zerrt sie ins Licht der Öffentlichkeit, auf die Gefahr hin, dass Anwesende dies merkwürdig finden und einen für komplett meschugge erklären Aber damit kann ich leben.

 

Das Gedudel der Woche stammt diesmal von INXS (von wem auch sonst nach dieser Einleitung, ha ha) mit „The Strangest Party (These are the times)“ – https://www.youtube.com/watch?v=jnvM7bBVkto&feature=youtu.be

 

 

 

Dienstags-Gedudel #8 : zu Gast in der Welt des Sports – Teil 2

 

 

Das letzte sportliche Gedudel befasste sich mit einem Beitrag zu den Olympischen Spielen von 2012 in London. Die Ausgabe von heute widmet sich einer Einzeldisziplin, dem Rudern. In dieser Sportart dürfen wir heute Take That bewundern…

 

 

ein legendäres Rennen auf der Themse, vorbei an grandioser Architektur – ob modern oder altehrwürdig – und allen Sehenswürdigkeiten, an denen auch ich schon vorbeiflaniert bin. Singen beim Sport – so multitaskingfähig wäre ich auch gerne (https://youtu.be/aCHg5r6rFoI?t=1). Das andere Team mag zwar das Rennen gewinnen, aber das singende Team denkt nicht daran aufzuhören und setzt seine Fahrt mit dem Boot fort.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann rudern sie noch heute.

Böse Zungen behaupten, so sähe der Brexit aus. Kann ich nicht bestätigen, aber ich muss zugeben, ich hatte Skrupel, diesen Beitrag ausgerechnet jetzt zu bringen, aber nicht wegen des Brexit, sondern wegen diverser Unwetter und Stürme vor einigen Wochen, die England und Schottland wieder einmal böse zusetzten. Schon vor Jahren ist der Süden Englands nahezu in den Fluten versunken. Ich hoffe nur, dieses Gedudel ist kein böses Omen.

Dienstags-Gedudel # 7 : The icing on the cake

 

Seit meinem letzten Beitrag zum #writing friday verfolgt mich nun dieser Ohrwurm. Das kommt davon, wenn man zu seinem Beitrag zu diesem Schreibprojekt von einem Lied aus den Achtziger Jahren inspiriert wird. – beim letzten Februar-Beitrag zum #writing friday war es genau anders herum: Da hatte ich zuerst die Dialogszene geschrieben, und erst die spontan erdachte Überschrift hat mich auf den Song von Nelly Furtado & James Morrison gebracht.

Nun aber endlich zu meinem siebten Gedudel, ein Begriff, der nicht despektierlich gemeint ist, sondern der Name einer Aktion von nellindreams – heute frisch aus der Konservendose von 1985: Stephen „Tin Tin‘ Duffy mit seinem Hit „Icing on the cake“  (https://youtu.be/QrKtrIxn4XU)

 

 

Mr. Duffy hat die Band Duran Duran mitgegründet und ist nach unterschiedlichen Rollen wieder ausgestiegen, bevor seine Kollegen den Plattendeal ihres Lebens an Land ziehen konnten. Ob ihm das geschadet hat, kann ich nicht sagen; Fakt ist, dass Duran Duran zwar bis ca. 1986 meine absolute Lieblingsband gewesen ist, dann entwickelte ich andere musikalische Vorlieben und bevorzugte rockigere Klänge. Die Songs von Mr. Duffy fand ich aber auch nicht übel. Locker, flockig, leicht. Der ideale Sommerhit. So viel zum Thema „Soloprojekte“ von Bandmitgliedern von Fans der eigentlichen Band verschmäht. Und auf ihn passt dieses Klischee erst recht nicht.

Dienstags-Gedudel # 6 : Move in the right direction

 

Der Dienstag ist zum Tanzen da, und an den Dienstagen, an denen ich weiß, dass ich abends nicht dazu komme, motiviere ich mich mit knackigen Klängen. Wenn dann der Songtext noch wesentlicher Bestandteil der Choreografie ist und die auf drei Farben (Weiß, Rot, Schwarz) beschränkt ist, dann ist das Video der perfekte Kandiat für das sogenannte „Dienstagsgedudel“, eine Aktion von nellindreams, an die ich mich gerne dranhänge, um mich Klängen zu widmen, die bei mir eher seltener zu hören sind.

 

 

Diesmal sind die Vorturner Gossip mit dem energiegeladenen Song „Move in the right direction“, dessen Text sich auch prima zur Selbstmotivation eignet. Ein Lied mit besonderer Bedeutung für mich… (https://www.youtube.com/watch?v=12zPU-8bsTE)

 

 

Dienstags-Gedudel #5 : Broken Strings

 

 

Weil ich gerade erst ein Best-of-Album von Nelly Furtado wiedergefunden habe, das jetzt öfters höre, erschien mir „Broken Strings“ im Duett mit James Morrison passender als das, was ich ursprünglich geplant hatte. Statt sportlichen Betätigungen auf dem Wasser gibt es heute ein Duett von Nelly Furtado und James Morrison – Broken Strings – https://www.youtube.com/watch?v=26PAgklYYvo:

 

 

Der Wassersport darf darum noch etwas warten. Wer nah am Wasser gebaut hat, darf trotzdem alle Schleusen öffnen, der reinigende Effekt ist nicht zu unterschätzen.

Dienstags-Gedudel #4 : mein Album des Monats Januar

 

Es gab mal eine Zeit, da wusste ich beim Erscheinen eines neuen Albums von Kate Bush, dass es anstrengend werden und mir nur ein Bruchteil des neuen Materials gefallen würde. Dann wurde es lange Zeit still um sie, bis es 2005 nach zwölf Jahren Pause mit dem Doppelalbum „Aerial“ etwas Neues von ihr zu hören gab. Im letzten Jahr bin ich durch Zufall an ein Exemplar dieses Werks gekommen, kam aber erst jetzt dazu, ihm meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Und was muss ich feststellen?

Das Warten hat sich gelohnt, denn mit dieser 15 Jahre alten Wiederentdeckung habe ich schon jetzt meinen persönlichen Anwärter auf das Album des Jahres gefunden, denn in den letzten Wochen habe ich „A sky of honey“ und „A sea of honey“ nahezu ständig in meinem Player rotieren lassen und entdecke mit jedem Mal neue Facetten. Das Video lässt sich zwar noch abspielen, aber nicht mehr hier, sondern direkt auf youtube:  https://www.youtube.com/watch?v=boHUhI1k8qM

 

 

 

Das von mir auf youtube ausgewählte Stück „The Painter’s Link/Sunset“ ist eines von neun Stücken des Teils von „Aerial“ mit dem Namen „A sky of honey“ und wird in dem Video eindrucksvoll visuell untermalt (https://www.youtube.com/watch?v=boHUhI1k8qM).

Ein richtiges kleines Kunstwerk. Vielleicht war die lange Auszeit der Künstlerin essentiell notwendig, um so ein Meisterwerk zu schaffen.

Dienstags-Gedudel #3 : zu Gast in der Welt des Sports – Teil 1

 

Kaum zu glauben, dass es schon auf Mitte Februar zugeht. Was ist aus den guten Vorsätzen geworden? Zeit, mal eine Zwischenbilanz zu ziehen. Im Rahmen der Serie „Dienstags-Gedudel“ von nellindreams bleibe ich meiner Angewohnheit treu, Bekanntes aufzuwärmen und mich der Frage „What have you done today to make you feel proud?“ anzuschließen (Heather Small – Proud, Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=LEoxGJ79PMs):

 

 

It’s never too late to try – so die Antwort.

In diesem Fall ist es der Sport, der auch hoch im Kurs steht, wenn es um das Schmieden guter Vorsätze geht. Doch wieviel davon wird auch wirklich in die Tat umgesetzt? Olympiareif zu werden, soll bei mir nicht das Ziel sein, sondern dieses Jahr die fünf Kilometer beim Kettler-Lauf in der Disziplin „Walken“ in weniger als 45 Minuten zu schaffen.

Und da der Dienstag sowieso mein Sporttag ist, wird es demnächst mehr davon geben.

 

Dienstags-Gedudel #2 : eine Serie von nellindreams

 

Der Dienstag beginnt bei mir jetzt immer mit einem Ohrwurm oder zumindest mit einem Klängen, die von dem abweichen, was ich sonst so höre.

Neuinterpretationen oder Coverversionen bekannter Songs sind auch nicht verkehrt – vorausgesetzt, sie haben etwas, das mich berührt. Heute hat es U2 erwischt, deren Song „One“ im Original für mich schon eine Wucht ist, aber was Mary J Blige mit Unterstützung von U2 daraus macht, ist mein persönliches Highlight (https://youtu.be/ZpDQJnI4OhU):

 

 

Musik kann befreiend sein? Bei mir öffnen sich da jedesmal sämtliche Schleusen.

Dienstags-Gedudel : mein Einstieg in eine Serie von nellindreams

 

Mit „Dienstags-Gedudel“ hat Bloggerin nellindreams eine Reihe eröffnet und den Fokus musikalisch auf den Dienstag gelegt. Die von ihr aufgeworfene Frage, ob sich ihr jemand anschließen möchte, kann ich nach der dritten Ausgabe mit Ja beantworten.

Das ist die Gelegenheit, meinen musikalischen Horizont auszuloten. Es kann doch nicht sein, dass ich von meiner 253 Songs starken Playlist immer nur das gleiche abspiele – es wird Zeit für Musik, die sich bisher außerhalb meines Radars bewegt hat oder für Künstler, denen ich bisher eher weniger meine Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Toutes directions“ ist das Zauberwort: Frei nach der Devise „see no evil in all directions“ starte ich mit meiner Reise nach Norden, besser gesagt nach Island – an das Stück „Fjara“ der isländischen Band Sólstafir hat mich der Kommentar von Stepnwolf erinnert. Und tatsächlich war es auch das Lied, das mir bei dem 3. Beitrag des Dienstags-Gedudels als erstes in den Sinn gekommen ist und dessen Video ich auf youtube vor längerem als „gefällt mir“ markiert habe (Video gefunden auf https://www.youtube.com/watch?v=XmGdSOhBx8E&feature=youtu.be) – deshalb gibt es das Werk heute als ersten Beitrag bei mir:

 

 

 

Man mag es glauben oder nicht, aber auf mich haben diese Klänge eine beruhigende Wirkung, die Atmung wird ruhiger, und der Puls verlangsamt sich. Dass ich von den Worten kein einziges verstehe, spielt keine Rolle… die Bilder mögen verstörend sein, die Landschaftsaufnahmen sind grandios, und zusammen zeigen sie mir auf eindringliche Weise, wie schwer das Loslassen sein kann.