Unsortierte Gedanken : (nicht mehr alle) Tassen im Schrank

 


Halte beim Whisky Maß und genieß ihn nicht in Massen,

drum benutze ich ein Glas und trink ihn nicht aus Tassen *).


 

 

Als ich bei der Aktion „15 Tage, 15 Tassen“ mitmachte, fand ich heraus, dass drei meiner fotografierten Schätzchen spurlos verschwunden sind. Und zur Krönung habe ich dann auch noch versehentlich meine orange „Espressionisten“-Tasse geschrottet. Trinken kann man jetzt nicht mehr aus ihr, also dient sie jetzt als Behälter für Schlüssel; da ich sie aus Jux meine „Orange is the new Black“-Tasse getauft habe, kommt mir ihre neue Funktion nun vor wie pure Ironie. Und auch wenn wir viel zu viele Tassen im Haus haben (mitgezählt habe ich nicht die Becher meiner Schwester): So wollte ich meine Bestände nicht reduzieren.

Was mir diese Aktion noch gezeigt hat: Im Gegensatz zu anderen besitze ich keine Fan-Tasse. Die verschwundene Tasse, die ich 1999 anlässlich der Sonnenfinsternis in Stuttgart gekauft habe, zählt für mich nicht dazu. Warum nicht den Tip, mir eine Tasse, mit dem Motiv meiner Wahl bedrucken zu lassen, in die Tat umsetzen? Zumal ich meinen Morgenkaffee seit zwei Jahren aus der Tasse meines verstorbenen Mannes getrunken habe und ich seit einiger Zeit merke, dass ich mich damit nicht mehr wohl fühle. „The time is now“ – für etwas neues. Und darum habe ich mich hingesetzt und versucht, eine Auswahl aus ungefähr hundert Bildern mit Sprüchen, Landschaften oder Stars zu treffen. Einfach war das nicht, denn die meisten Fotos haben das falsche Format oder haben einen unruhigen Hintergrund.

Am Ende habe ich mich dann für eine Aufnahme meines Lieblingssängers entschieden; die habe ich zum Schluss noch mit rechts und links angesetzten Balken in einer zum dunklen Hintergrund passenden Farbe verbreitert und die Balken mit dem Auszug aus einem seiner bekanntesten Songtexte beschriftet: Damit nach dem Aufwachen mein Blick auf ein freundliches Gesicht fällt und nicht auf die geerbte Tasse mit dem Eselchen. Das bekommt nun einen Ehrenplatz in der Küche und darf von den anderen Familienmitgliedern bewundert werden.

 


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Und weil ich schon dabei war, habe ich auch gleich eine Tasse als Geschenk für meine beste Freundin bedrucken lassen; allerdings ist das keine Fan-Tasse geworden, denn sie zeigt eine Aufnahme von ihr mit einem Uhu auf dem Arm, als wir zusammen hinter die Kulissen einer Falknereivorführung schauen durften. Die Tasse soll ein Behältnis für einen Gutschein werden: entweder für einen gemeinsamen Kinobesuch oder – was ich für passender halte – eine Einladung in die Fasanerie. Bis zur nächsten „Besinnlichen Abendwanderung mit Lagerfeuer“ wird sie zwar noch nicht fit sein, weil sie zur Zeit einen Spezialschuh trägt, nachdem sie ihr den Gips abgenommen haben, aber wenn sie weiterhin solche Fortschritte macht wie jetzt, wird der frühestmöglichen Veranstaltung in 2019 kaum etwas im Wege stehen. Schließlich heißt es ja auch nicht umsonst „neues Spiel, neues Glück“.


 

*) Die Tasse vor der Whiskeyflasche abzustellen, war reiner Zufall, aber führte zur Inspiration zu diesem Kurzgedicht. Die einzige Variante, Whiskey aus einer Tasse zu trinken, wäre in Form eines Irish Coffee, aber den Versuch, ihn selbst zu mixen, werde ich so schnell nicht wiederholen (außerdem schmeckt er mir aus einem bauchigen Glas besser), und die Tasse bleibt weiterhin dem Genuß von Kaffee vorbehalten.

Unsortierte Gedanken : Spin-Off zu meinem 60. Media Monday – der Ausgabe Nr. 350

 

 

Ein samstäglicher „English-Contra-Dance“-Workshop, zu dem ich per E-Mail eine Einladung erhalten hatte, ist schuld daran, dass ich nun nach mehrjähriger Abstinenz wieder zum Scottish Country Dancing am Dienstagabend zurückkehre.

Zu dieser Form des Tanzens habe ich durch einen einwöchigen Kurs für Scottish Country Dancing (SCD) in der Eifel gefunden, an dem vor Jahren mein Mann und ich teilgenommen hatten. Dieser Tanzworkshop begann kurz nach Weihnachten und erstreckte sich über Silvester hinaus bis zum 4. Januar, inclusive Silvesterbüffet und -ball. Kurz nachdem ich bei der Verbraucherplattform ciao.de einen ausführlichen Bericht darüber geschrieben hatte, erhielt ich eine Einladung zum Mittanzen beim nächsten Tanzabends des Frankfurter SCD-Clubs.

Seitdem waren wir an jedem Dienstagabend für zwei Stunden dort zum Tanzen und zwischendurch auch bei verschiedenen Ceilidhs. Das sind in Schottland gesellige Abende mit Folkmusik und Tanz. Leider ist dieser Sport in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen, und nach dem Tod meines Mannes konnte ich mich erst recht nicht dazu aufraffen. Aber da habe ich ja noch nicht einmal mehr Musik gehört. Der Plattenteller stand still. Die gemeinsamen Erinnerungen waren wohl immer noch viel zu stark, und so wurden eventuell dahingehende Pläne erst einmal auf Eis gelegt. Nachdem nun aber mehr als ein Jahr vergangen ist, habe ich mir einen Ruck gegeben und durfte zu meinem Erstaunen erkennen, wie sehr mir das Tanzen gefehlt hat. Vielleicht ist genau jetzt die Zeit für einen Neuanfang.

Nach diesem Highlight folgt nun mein medialer Tiefpunkt: Alle Bilder und Berichte, die ich auf der Verbraucherplattform „ciao.de“ veröffentlicht habe, sind unwiederbringlich verloren, denn zu Beginn dieses Jahres wurde ciao.de vom Netz genommen. Diese Information konnte ich bei wikipedia finden, wo es u.a. heißt „Die Berichte sind nicht mehr erreichbar, lediglich eine Seite, die den Shutdown mitteilt, wird noch angezeigt“. Deswegen konnte ich auch meine bebilderten Reiseberichte über Schottland und die Schweiz nicht mehr lesen, was ich sehr traurig finde, aber ich kann mich damit trösten, dass ich sie auf irgend einer Festplatte abgelegt habe – genau wie die Rohentwürfe meiner auf ciao.de veröffentlichten anderen Erfahrungsberichte wie z.B. über markante Stimmen in der Rock- und Popmusik, Stimmen wie z.B. der von Johnny Cash, Dave Gahan, Michael Hutchence oder Ville Valo.

Inzwischen würde ich diese Sammlung noch um die Stimme von Samu Haber (Sunrise Avenue) erweitern, aber leider wird da wohl nichts mehr draus. Und wo ich es gerade erwähne, muss ich feststellen, dass mir der Sound des letzten Jahrhunderts mehr liegt als dieses weichgespülte Gedudel, das es Tag für Tag im Radio zu hören gibt. Vielleicht bleibt deshalb der Kasten aus, auch auf längeren Autofahrten. Inzwischen neige ich dazu, Atze Schröders Ansichten über die allgegenwärtigen „Lappen“ zu teilen. Wen man sich darunter vorstellen darf, bleibt jedem selbst überlassen.

Aber nochmal zurück zu meinen Highlights der Woche. Ich mäandere mich auf und ab, von einem Hoch zum Tief und umgekehrt. Nachdem ich mir durch den Englischen Kontertanz einen formidablen Muskelkater eingehandelt hatte, griff ich zur ersten Staffel von „The Paradise“, die ich mir in der Stadtbücherei ausgeliehen hatte. In dieser Serie geht es um ein Kaufhaus in einer englischen Stadt und erinnert in groben Zügen an den Publikumsrenner „Mr. Selfridge“, dabei handelt es sich bei The Paradise um eine Adaption von Emile Zolas „Das Paradies der Damen“, die nach zwei Staffeln wegen nicht zufriedenstellender Zuschauerzahlen nicht mehr fortgesetzt wurde. Schade drum, denn die Serie hat nicht nur eine interessante Handlung und gute Schauspieler zu bieten, sondern glänzt auch noch durch einen liebevoll aufgemachten Vorspann.

Den krönenden und zugleich auch etwas traurigen Abschluss dieser Sammlung von Highlights und Tiefpunkten bildet das Sichten meiner Schallplattensammlung, in der sich zwischen Perlen wie „Back in Black“ von AC/DC, „Broken English“ von Marianne Faithfull oder „The River“ von Bruce Springsteen auch einige Scheiben von Mike Oldfield, U2 und INXS befinden. Eine bunt durcheinandergewürfelte Mischung, die lange zurückliegende Erinnerungen wachruft, sowohl schöne als auch schmerzliche.

Deshalb breche ich jetzt an dieser Stelle ab und setze meine persönliche Rückschau zu einem späteren Zeitpunkt fort.

In Memoriam – J. : 2017

 

 

In Memoriam Jürgen

 

 

Komische Verbindungen – manchmal stellt das Unterbewußtsein anscheinend Verbindungen her, die erst Monate später ihre wahre Natur offenbaren.

Vor einiger Zeit hatte ich versucht, etwas über den Verbleib des Ladens herauszubekommen, in dem mein Mann und ich immer Whisky gekauft und an Tastings teilgenommen hatten. Mails an die Adresse des Inhabers kamen als unzustellbar zurück, und weder die Handy- noch die Festnetznummer schienen noch zu existieren. Und so hatte ich mich an einem Freitagabend im Sommer aufgemacht und war zu der besagten Adresse zu fahren, nur um festzustellen, dass es den Laden gar nicht mehr gibt. Hinweise auf eine neue Adresse: Fehlanzeige. Über diesen Versuch glaubte ich, in meinem Blog geschrieben zu haben, und so begab ich mich auf die Suche danach.

Dabei bin ich auf einen Beitrag zum Media Monday vom 3. Juli gestoßen, in dem ich den zweiten Lückentext mit Worten über die Serie „Death in Paradise“ gefüllt habe, um gleich danach über Amy Winehouse zu schreiben:

 


2. Als ich seinerzeit den ersten Teil von Death in Paradise“ gesehen habe, hätte ich ja nie gedacht, dass mich diese Krimiserie mit ihrem karibischen Flair so reizen würde, dass ich mich auf die weiteren Folgen an jedem Freitagabend auf zdf neo freuen würde.

3. Dass Amy Winehouse mit 27 plötzlich tot umfallen würde, habe ich nicht kommen sehen, obwohl ich im Nachhinein nicht überrascht war, dass eine Alkoholvergiftung die Ursache für ihr frühes Ableben war.“


 

Was ich damals nicht wusste: Den Titelsong „You’re wondering now“ gibt es auch von Amy Winehouse. Was das mit meiner Suche nach dem Inhaber des Whiskyladens zu tun hat?

Letzten Samstagabend war ich mit einer Freundin bei einem Whiskytasting in einer unserer Nachbarstädte, und in der Pause kamen wir auf den besagten Herrn zu sprechen. Dabei stellte sich heraus, dass er in diesem Sommer unerwartet gestorben war. Deshalb also hatte meine erfolglose Suche nach ihm damals einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. *)

Für einen kurzen Moment stand ich wie unter Schock, denn wir hatten ihn als sehr sympathischen Menschen kennengelernt, der mit Leib und Seele bei dem war, was er tat. Weshalb wir immer gerne wiederkamen. Nun ist auch dieses Kapitel abgeschlossen, und was bleibt, ist ein melancholisches Gefühl. Rest in peace – mögest Du in Frieden ruhen.


*) Gefunden habe ich den Blogeintrag dann übrigens über die Kalenderansicht , und zwar am 14. August 2017

Media Monday # 312 : Jubiläumsausgabe

 

(Quelle des gemeinfreien Bildes:  https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ea/Van_Gogh_-_Starry_Night_-_Google_Art_Project.jpg/1135px-Van_Gogh_-_Starry_Night_-_Google_Art_Project.jpg)

 


 

Diesen Monat habe ich zur Abwechslung mal einen Feiertag mitsamt dem dazugehörigen Brückentag mitgenommen, nachdem ich die Ehre hatte, an Pfingsten und Himmelfahrt arbeiten zu dürfen. Man gönnt sich ja sonst nichts – und zur Feier des Tages stelle ich gerade fest, dass ich zum fünfundzwanzigsten Mal den Media-Monday-Lückentext ausfülle, den es auf dem Blog „medienjournal“ bisher 211 mal gegeben hat.

Wobei… wenn ich es recht bedenke, war der Sonntag für mich kein Tag zum Jubeln – aber ich konnte mich von meinem mentalen Tief durch fleißiges Schaffen im Garten und Weiterarbeiten an meinem aktuellen Nähprojekt ein wenig ablenken.  Und nun kann es losgehen mit dem Lückentext :

 

Media Monday # 312

1. Fragt man mich nach meinem Lieblings-(Computer-)Spiel so muss ich leider passen, denn es ist Jahre her, dass ich solche Spiele gespielt habe; woran ich mich noch vage erinnere, ist „Die Siedler von Catan“ für eine Person, „Black & White“ und „Myst“ – letzteres habe ich überhaupt nicht begriffen, obwohl ich die Grafik und die Landschaften darin wirklich sehr beeindruckend fand.

2. Don McLean hat mit „Vincent“ im Jahr 1971 eine/s der schönsten und traurigsten Balladen geschaffen, schließlich ist der Song eine einfühlsame, zu Herzen gehende Hommage an einen meiner absoluten Lieblingsmaler: Vincent van Gogh. Wenn ich dieses Lied höre, das im übrigen viel zu selten im Radio gespielt wird, dann muss ich an die Doctor-Who-Folge „Vincent and the Doctor“ denken, die zu meinen liebsten gehört.

3. Leider enttäuschend, was man 2002 in/mit dem zweiteiligen Fernsehfilm „Das Jesus Video“ angestellt hat, denn leider driftet die Story im zweiten Teil komplett in sinnloses Geballer ab, auch wenn sich die Kritiker vor Lobpreisungen dieses Werks schier überschlagen haben. Für mich war dieses TV-Spektakel leider eine Enttäuschung. .

4. Die vierwöchige Schottlandreise, die mein Mann und ich 2008 zusammen unternommen haben ist und bleibt unvergessen, auch wenn ich mit Wehmut im Herzen daran denken muss, weil es ihn nicht mehr gibt .

5. Ich möchte ja unglaublich gerne mal Japan besuchen, immerhin ist das, was ich davon bisher auf Bildern gesehen habe, ein Traum – nicht nur zur Kirschblüte. Aber ich fürchte, dazu wird es nicht kommen, denn dementgegen steht, dass ich höchst ungern weite Strecken fliege. Da auf meiner „Bucket List“ aber auch Skandinavien steht, wird dann wohl eher Schweden oder Dänemark das nächste Reiseziel. .

6. Ist die Rede von Kultfilmen, denke ich persönlich ja immer : “was macht einen Film zum Kultfilm?“ Ich glaube, die Geschmäcker sind zwar verschieden, aber oft ist es doch dann so, dass sehr viele der Befragten den gleichen Film nennen.

7. Zuletzt habe ich erneut im Garten ausgemistet und das war eine echt anstrengende und dreckige Arbeit , weil unter den zurückgeschnittenen Büschen jede Menge alter Schrott (alte Bretter, leere Eimer und zerbrochene Blumenpötte), dessen Entsorgung auch noch Geld kostete, zum Vorschein kam.

Es war einmal ein Wollknäuel


lila Schal aufribbeln

 

Es waren einmal ein Strang lila Garn und eine Kone Wolle, aus denen ein Schal für meinen Schatz werden sollte. Und weil sich beides in der ursprünglichen Form nicht verstricken ließen, musste der Strang zu einem Knäuel aufgewickelt werden; eine Aufgabe, bei der mir mein Schatz im letzten Sommer gerne behilflich war. Bis Ende September hatte der Schal nach fleißigem Stricken in der Freizeit und beim Pendeln von und zur Arbeitsstätte immerhin schon eine Länge von sechzig Zentimetern erreicht, doch dann kam der 6. Oktober, und ein Herzinfarkt setzte dem Leben meines geliebten Mannes ein Ende.

Nun lag er da, der angefangene Schal und das viele Material, und ich konnte einfach nicht damit weitermachen. Was für einen Sinn hätte das auch gehabt? Der Mensch, für den ich diesen Schal stricken wollte, war nicht mehr da und würde auch nie mehr zurückkehren. Aber zurückgeben wollte ich Stränge und Konen auch nicht (man hätte sie wohl auch nicht zurückgenommen). Ich tat das einzig Denkbare, das mir in dieser Situation möglich war: Die Sachen packte ich in eine Tüte und verstaute sie im hintersten Winkel des Zimmers, wo Bücher, CDs und andere nicht täglich benötigte Dinge lagern.

Einen Schal wollte ich dennoch stricken, aber nicht mit diesem Garn! Des Rätsels Lösung: Ich habe das gleiche Garn in einer anderen Farbe, in einem warmen Hellgrün gekauft; und der Schal wuchs und wuchs, teilweise auch während der Bahnfahrt zu und von der Nähnerd-Klassenfahrt, die im November in Berlin stattfand.

Vor kurzem bekam ich spontan Lust, mal wieder im Zeitschriftenregal bei den Handarbeitsmagazinen zu stöbern und fand ein Heft mit neuer Strickmode, das mein Interesse weckte. Eine Kurzarmpullover fürs Frühjahr, gestrickt mit Nadeln der Stärke 4 – das ist genau das Modell, das ich nun zu Stricken beabsichtigte. Beschlossen und getan: Den Schal hatte ich in kürzester Zeit wieder aufgezogen und mit dem Stricken begonnen. Nun wuchs der Pulli, und dem Knäuel, sorgfältig im letzten Jahr von meinem Mann gewickelt, konnte ich zusehen, wie es dabei Stück um Stück schrumpfte– bis irgendwann davon nichts mehr übrig war: auch eine Art, Abschied zu nehmen.

 

lila Schal aufgeribbelt

 

Ein Zurück gab es nicht mehr, und obwohl mich dieser Umstand melancholisch stimmte, freute ich mich aber auch irgendwie auf das Weitermachen mit den nächsten Strängen, denn genau zu diesem Zweck hatte ich sie mir von der netten Ladeninhaberin in Bad Homburg mit einer Maschine zu Knäueln wickeln lassen. Das Ergebnis habe ich beim letzten MeMadeMittwoch präsentiert, und seitdem den Pulli bzw. das Top sehr oft angehabt. Und weil ich jetzt immer noch lila Wolle und einen Rest von dem grünen Garn übrig habe, kaufte ich noch einen Strang in Weiß hinzu – ebenfalls mit der Wickelmaschine zu einem Knäuel aufgewickelt.

Ich glaube, ich werde dieses Jahr noch ganz viel stricken, denn zwei weitere Pullover sind bereits in Planung, einer bunter als der andere.