Media Monday # 385 : Kino, Museum und leckeres Essen

 

Showtime! Samstag ist Kinotag.

 

Weil ich mir für diesen Abend noch nichts vorgenommen hatte, habe ich mich spontan für den Besuch eines Kinos entschieden, um den Film „Bohemian Rhapsody“ zu sehen. Das wollte ich schon seit Juni, als ich beim Besuch von „Ocean’s Eight“ den Trailer dazu gesehen habe. Jetzt gehöre auch ich zu den Glücklichen und gehe sogar noch einen Schritt weiter: War ich nämlich vorher nie ein Fan von Queen gewesen, so hat sich das mit diesem Werk nun geändert, und ich kann all jene verstehen, die Queen für die beste Band der Welt halten.

Noch mehr Kunst und Kultur durfte ich am Tag darauf genießen. Das Deutsche Ledermuseum (DLM) in Offenbach hat schon einige interessante Ausstellungen gehabt, aber die zur Zeit laufenden „Taschen“ und „Leder von A bis Z“ waren für mich etwas ganz Besonderes. Wo sonst kann man die Exponate (oder Proben davon) auch anfassen? An großen Tischen löste jede Berührung der unterschiedlichen Lederarten elektronische Anzeigen aus, die Herstellungs- bzw. Verarbeitungsprozess und die entsprechenden Berufe erklärten.

Viel zu erklären habe ich in der aktuellen Ausgabe des Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal mit seinen sieben Lückentexten nicht; meine Antworten in grünem Fettdruck habe ich bewusst kurz gehalten – bis vielleicht auf den zweiten und den siebten:

 

Media Monday # 385

 

1. Jetzt, wo dann offiziell wieder die Karnevals-Saison gestartet ist, muss ich gestehen, dass ich damit nichts am Hut habe. Mir reicht Comedy, die ich live erleben darf, zum Beispiel die Show von Dr. Eckart von Hirschhausen am kommenden Donnerstag.

 

2. Matthias Schweighöfer taucht ja auch gefühlt in jedem zweiten Film auf, wobei ich mich bisher nur auf die Amazon-Werbung beziehe, jetzt aber habe ich beim letzten Kinobesuch einen Trailer für einen Kinofilm mit ihm gesehen. Einer der Filme, die ich nicht sehen muss.

 

3. Ob als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, über kleine Köstlichkeiten freue ich mich eigentlich immer, denn die stehen nicht endlos und sinnlos herum.

 

4. In Sachen Fantasy liegt die fünfzehnbändige Reihe „Die Chroniken von Deverry“ von Katharine Kerr bei mir ganz weit vorn, schließlich spielt sie mit verschiedenen Zeit- und Realitätsebenen und dem Thema Reinkarnation.

 

5. Etwas als „nerdig“ zu bezeichnen, kommt bei mir eher selten vor.

 

6. Ein gutes Paar Buchstützen gehört meines Erachtens in jedes Bücherregal, immerhin sollen die Bücher auch stehenbleiben und nicht ständig umkippen.

 

7. Zuletzt habe ich zusammen mit einer sehr netten Bloggerin die Ausstellungen „Taschen“ und „Leder von A bis Z“ im Deutschen Ledermuseum besucht, und das war ein Erlebnis für mehrere Sinne, weil man hier auch die Proben anfassen durfte, was nicht in jedem Museum möglich ist, und jetzt weiß ich, wie unterschiedlich sich Leder von Elch, Lachs und Känguruh anfühlen.

 

Mit Impressionen vom Haus gegenüber schließe ich dieses Thema ab.

 

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Die 5 besten am Donnerstag : meine liebsten Musikfilme

I sing the body electric!

Nach Horror ist bei Goranas „5 Besten am Donnerstag“ ein musikalisches Thema an der Reihe: Die besten Musikfilme… und dazu gehören für mich auch Film-Musicals und Tanzfilme dazu, denn Tanz gibt es für mich nicht ohne Musik. Hier kommt meine Kombipackung in alphabetischer Reihenfolge:

 

Control : Biopic von Anton Corbijn über die Band Joy Division

Fame – der Weg zum Ruhm : Spielfilm von Alan Parker über Schüler einer New Yorker Schule für darstellende Künste

U2 – Rattle and Hum : Dokumentarfilm von Phil Joanou über die Joshua-Tree-Tour von U2

Walk the Line : Biopic von James Mangold über Johnny Cash

West Side Story : Tanzfilm, basierend auf dem gleichnamigen Musical von Leonard Bernstein

 

An sogenannten Honorable Mentions habe ich diesmal keinen Mangel: „Blues Brothers“, „Sweeney Todd – der teuflische Barbier aus der Fleet Street“, „Tina- What’s love got to do with it“, „Ray“ und „The Commitments“ sowie die Konzertfilme „Nights from the Alhambra“ (Loreena McKennitt, 2006 in der Alhambra) und „Live Baby Live“ (INXS, 1991 im Wembley-Stadion). Leider war ich noch nicht in „Bohemian Rhapsody“ – deswegen fehlt der Film auch in meinen Top Five.

Media Monday # 384 : mit einer kleinen Horrorschau, weil schon November ist

 

Viele Monate bleiben jetzt nicht mehr, bis das für mich durchwachsene Jahr vorbei ist. Im Oktober habe ich mir bewusst keine Horrorfilme ausgeliehen, weshalb ich dann auch den Horrorctober verpasst habe. Filme, die mich im October mehr interessiert haben, waren die Tanzfilme „Save the last dance“, „Step up“ und „Fame – der Weg zum Ruhm“ – davon hat mir der letzte am besten gefallen, den zweiten fand ich nicht so toll, und der erste war ganz okay. Von der Serie „Breaking Bad“ habe ich mich schon mit Beginn der zweiten Staffel endgültig verabschiedet, aber nicht, weil mich das Schicksal des Walter White kaltgelassen hätte – eher war das Gegenteil der Fall; wenn jemand als so stark vom Krebs gezeichnet dargestellt wird, nimmt mich das ganz schön mit.

Dann doch lieber leichtere Kost. Die habe ich in den Serien „White Collar“ und „Orange is the new Black“ gefunden; obwohl in „Orange is…“ ganz schön viel Drama vorkommt und ich stellenweise mit den Tränen kämpfen musste, haben mich die Geschichten aus dem Frauengefängnis Litchfield im Ganzen nicht so runtergezogen, wie „Breaking Bad“ es getan hat. Für den gepflegten Grusel zwischendurch habe ich mir dann noch zwei Folgen von der Mysteryserie „The living and the dead“ angeschaut, die in meiner Online-Videothek schlummert. Damit war’s das auch schon mit meinem Medienkonsum des vergangenen Monats. Und bevor der Vorspann zu lange ausufert, gehe ich jetzt nahtlos über zum aktuellen „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal :

Media Monday # 384

 

 

1. Bevor das Jahr endet will ich unbedingt noch meine Museumsufercard nutzen.

 

2. Ich glaube ja, dass in nächster Zeit ein interessanter Abend mit dem Besuch der Show von Eckart von Hirschhausen auf mich zukommt. Die Karte habe ich von einer Freundin geschenkt bekommen, weil sie selbst nicht hingehen kann, da sie für längere Zeit im Krankenhaus liegen wird.

 

3. Alles mögliche könnte ohne Frage das „Next-Big-Thing“ werden – sage ich nur deshalb, weil ich keine Ahnung habe und mich als Trendscout nicht eigne.

 

4. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich schon darüber lachen, dass ausgerechnet jetzt, da ich wieder mit dem Bloggen angefangen habe, alle anderen Nähbloggerinnen, deren Blogs ich immer gerne gelesen habe, jetzt nur noch bei Instagram zu finden sind und gar nicht mehr bloggen.

 

5. Ein weiteres Remake eines sensationellen Filmklassikers hätte nun wirklich nicht sein müssen, denn was kann man denn bitte an der Mary Poppins von damals noch verbessern? Wenn man mich fragt: nichts!

 

6. Wenn demnächst Within Temptation auftreten, bin ich mitten im Publikum und hoffe, dass das Konzert grandios wird.

 

7. Zuletzt habe ich ein paar Horrorfilme ausgeliehen, und das war bis auf einen von drei Filmen gute Unterhaltung, weil ich nichts mehr hasse als Filme, die als Fake-Dokus im Stil von „Blair Witch Project“ präsentiert werden anstatt als Spielfilm – und dann noch in der amerikanischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln: Spannende Unterhaltung sieht für mich anders aus. Dagegen konnte ich mit „Chatroom“ und „Heilstätten“ mehr anfangen; „Heilstätten“ kommt zwar teilweise wie „Blair Witch“ rüber, überrascht mich dann aber mit einem Twist, an den ich nie im Traum gedacht hätte. Vielleicht schreibe ich demnächst mehr darüber.

 

 

Media Monday # 383

Heute das Wichtigste in Kürze – beim „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal

 

Media Monday # 383

 

1. Der Oktober neigt sich dem Ende und gleichsam naht der November. Ist der erst einmal gestartet rutscht der Rest wie geschnitten Brot.

 

2. Ich glaube ja nicht, dass ich es dieses Jahr noch schaffen werde irgendwas zu nähen.

 

3. Einen Saunabesuch habe ich mir hingegen fest vorgenommen und bin auch zuversichtlich, dass ich dazu im November komme.

 

4. Von all den Messen und Conventions, die es jährlich so gibt, interessiert mich im Moment nichts.

 

5. Herbstzeit ist ja auch gerne Grippe- oder allgemein Erkältungszeit. Beste Beschäftigung, wenn gesundheitlich angeschlagen, ist für mich ja immer noch mich auszuruhen und vom Bett aus fernzusehen oder im Bett Musik zu hören. Mit Serien bin ich im Moment gut versorgt.

 

6. Kommende Woche ist ja auch schon wieder (mindestens ein) Feiertag in Sicht. Wahrscheinlich werde ich den damit verbringen, zu arbeiten.

 

7. Zuletzt habe ich ein paar Tanzfilme geschaut, und das war eine willkommene Abwechslung, weil ich vorher mit „Broadchurch“ und „Ripper Street“ mehr auf der düsteren Schiene unterwegs gewesen bin.

Die besten am Donnerstag #110 : Die 5 besten Killer in Horrorfilmen

 

Killer Time! Nach Monstern und gruseligen Orten sind diesmal die Mörder aus Horrorfilmen dran – bei Goranas „Die fünf Besten am Donnerstag“ stelle ich meine Mörderparade vor:

 

Frank N. Furter aus The Rocky Horror Picture Show: Er erschlägt den armen, motorradfahrenden Eddie (dargestellt von Meatloaf).

 

Die Weeping Angels aus der Serie Doctor Who, in der extrem gruseligen Folge „Blink“: They are killing you with kindness. Diese Spezies kann ihre Opfer in die Vergangenheit zurückschicken. Die aus der Zeitspanne zwischen hier und damals gewonnene Energie ist ihre Nahrung. Laut dem Doktor sind sie die einzigen Psychopathen im Universum, die dich auf nette Weise töten („the only psychopaths in the universe to kill you nicely“). Sterben müssen wir alle eines Tages, aber doch bitte nicht so.

 

 

Freddy Krueger aus Nightmare on Elm Street: Nach „Don’t Blink“ (Doctor Who) heißt es jetzt „Don’t sleep“, denn wenn du schläfst, metzelt Dich Freddy im Traum. „Eins Zwei Drei, Freddy kommt vorbei“ – schon bei diesem Spruch bzw. Song bekomme ich Gänsehaut.

 

Der Tod selbst in Final Destination, Teil 1 bis 5: Nicht der Tod an sich ist für mich erwähnenswert, sondern seine ausgefallenen Methoden, Leute nach dem Dominoeffekt doch noch ins Jenseits zu holen, vor allem wenn diese glauben, sie könnten dem Tod ein Schnippchen schlagen. Da haben sie ihn aber kolossal unterschätzt.

 

Honorable Mentions: Graf Orlock (Nosferatu), Sadako (The Ring)… und weil ich hier schon einen Vampir aufgeführt habe, bleibe ich bei Mörder Nummer fünf auch gleich beim Vampirthema, denn das passt so herrlich zu Halloween und zum Horror-Oktober bzw. Horrorctober:

 

Vampir John Mitchell aus Being Human (UK Version) nebst Partner in Crime: Ein Vampir, der gegen seinen Blutdurst ankämpft, muss irgendwann seiner Sucht erliegen, und es kommt zum Box Tunnel Massaker: Im Box Tunnel von Bristol werden sämtliche Passagiere eines Zuges Opfer von John Mitchell und der Dame, mit der der in dieser Nacht unterwegs ist.

 

PS: Passenderweise ist dies die Ausgabe Nr. 110. Und wen ruft man mit der Nummer 110? Richtig: Im Notfall die Polizei, angesichts des Mörder-Themas ein interessanter Zufall. Ob die hier aber helfen können? Ich wage, es zu bewzeifeln,

Serienmittwoch bei Corly # 145: Serienlogo-Regenbogen

 

 

Nachdem ich heute und gestern stundenlang in Krankenhäusern warten musste und jetzt ziemlich erledigt bin, fällt mein Beitrag zur aktuellen Mitmachaufgabe bei corly knapp aus. Ein Regenbogen aus Serienlogos – here we go – von innen nach außen:

 

Rot : Torchwood =

 

Orange : Orange is the new black =

 

Gelb : Star Trek Voyager =

 

Grün : Breaking Bad =

 

Blau : White Collar =

 

Im Grunde ist der Regenbogen hier zu Ende, weil das folgende (Lila) eigentlich kein Serienlogo ist, sondern ein Screenshot vom Vorspann

 

Lila : Doctor Who =

 

Media Monday # 382 : noch so eine verkorkste Woche …

aber es kann nur noch besser werden.

Kaum habe ich eine ätzende Woche hinter mir, darf ich bis in die frühen Morgenstunden in der Notaufnahme sitzen und hoffen, dass meine Mutter ihren aktuellen Sturz einigermaßen heil überstanden hat. Um viertel nach eins kam dann die Entwarnung: außer ein paar Prellungen und einer Platzwunde am Kopf hat sie sich nichts getan. Was für ein Glück! Um so geräderter war ich am folgenden Morgen, nach gerade mal vier Stunden Schlaf. Das Defizit habe ich inzwischen wieder ausgeglichen und mir zum Abschluss eine Nähsession gegönnt. Dazu aber später/demnächst mehr.

Lieber beschäftige ich mich mit den sieben neuen Lückentexten des „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal here they are:

Media Monday # 382

 

1. Am kommenden Wochenende ist wieder die Messe SPIEL in Essen und das Mekka für alle Brett-, Gesellschafts-, Karten-, Rollenspieler usw. öffnet wieder seine Pforten. Ich für meinen Teil habe durch eine Kleinanzeige in unserer Zeitung eine Gruppe gefunden, die noch Mitspieler für Canasta sucht. Ich war dann am Mittwoch da und habe drei Stunden lang mitgespielt. Hat Spaß gemacht, aber ich habe nicht jede Woche Zeit.

 

2. Als Vinylplatten die Musik von meinen bevorzugten Solokünstlern und Bands zu hören, ist und bleibt für mich unerreicht, einfach weil für mein Empfinden kein anderes Medium einen so runden und warmen Klang erzeugen kann: kein mp3-Download, keine CD und auch kein Streaming. Deshalb habe ich mich gefreut, wie schon lange nicht mehr, als ich das neue Album von Loreena McKennitt als Vinyl-LP kaufen konnte, ohne umständlich im Internet danach zu suchen.

 

3. Das letzte Mal so richtig geärgert bei einem Film, Buch, einer Serie oder sonst was habe ich mich über meine eigene Dummheit in Bezug auf Harry Potter: Da ich den fünften Band schon zum Gähnen fand, hätte ich eigentlich wissen müssen, dass es danach auch mit den letzten Filmen es nichts mehr werden würde, denn bei dem sechsten Film bin ich dann auch prompt eingeschlafen, und richtig dämlich fand ich die Idee, den siebten Band in zwei Teile zu splitten. Dieses Filmsplitting scheint ja wohl Mode gewesen zu sein, denn sonst wäre nicht der dritte Band der Tribute von Panem oder der dritte Teil des Hobbits in zwei Filme zerlegt worden.

 

4. Fällt es dir leichter, ein Werk in den Himmel zu loben oder genüsslich zu verreißen? 

Früher hätte ich spontan zum Verriss geneigt, aber inzwischen lobe ich lieber ein Werk, das mir besonders am Herzen liegt, was aber die Gefahr in sich birgt, dass eventuelle Übertreibungen der Leserschaft auf die Nerven geht.

 

5. Die Absetzung der beiden Marvel-Netflix-Serien „Iron Fist“ und „Luke Cage“ habe ich nicht mitbekommen, weil ich kein Netflix habe und mich für Marvel nicht interessiere.

 

6. Gerade jetzt, wo es dann doch langsam wirklich herbstlich wird und die Temperaturen zu sinken beginnen könnte ich noch ein Weilchen länger mit T-Shirt und Sandalen herumlaufen; aber so lange es keine Minusgrade hat…

 

7. Zuletzt habe ich einen neuen Versuch, eine Jogginghose zu nähen, gestartet, und das war doch nicht so einfach wie ich dachte, weil dank der erbärmlichen Lichtverhältnisse das Einfädeln doppelt so lange wie sonst gedauert hat. Außerdem habe ich die Bündchen falsch herum angenäht, so dass die Nähte nach außen zeigten. Auch nicht schön. Erfreulich statt dessen war, dass ich die Rückkehr der Kraniche auf ihrem Flug nach Süden erleben durfte. Das Foto dazu hat eine liebe Freundin geschossen.