Das Werk zum Wort 42/52 : Wald

 

Willkommen zur 42. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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In Märchen ist der

Wald

 

ein geheimnisvoller Ort. In dem Video zu Björks Song „Bachelorette ist er der Ausgangspunkt für die Geschichte der Heldin, die dort ein Buch findet, das tief vergraben in der Erde liegt und das sich selbst zu schreiben beginnt. Wie von Zauberhand füllen sich die Seiten ganz von alleine. Sie nimmt es an sich, um darin zu lesen und es zu einem Verlag in der Stadt zu bringen, wobei ich mir die Frage stelle: Folgen die Worte im Buch den Handlungen der „Autorin“ oder folgen ihre Taten dem Erzählten im Buch? Was dann kommt, lässt sich ungefähr so zusammenfassen: Ruhm, kometenhafter Aufstieg, aus dem Bestseller wird ein Musical, und alle sind begeistert, bis das Ende kommt. Sobald Verleger und Autorin das Aus ihrer Beziehung verkünden, geht es steil nach unten, und die Sätze auf den Buchseiten lösen sich in Luft auf, bis zum Schluss alle mit leeren Büchern dastehen (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=x5nNfbTS6N4) …

 

 

… Das Werk in die Tonne zu werfen, ist verständlich aber nutzlos, denn alle, die mit dem Buch und dem Musical in Berührung gekommen sind, werden zu Bäumen bzw. zu Wald – ein Wald, der alles verschlingt und sich das ausgegrabene Buch zurückholt, um es wieder in der Erde verschwinden zu lassen. Der Wald als besitzergreifendes Wesen und als Symbol für einen ewigen Kreislauf – ein unendlicher Wald als Alptraum, der nicht enden will, und die Geschichte, die sich selbst enthält: Das Konzept erinnert mich an Fraktale und ist mir in der Literatur in „Die Unendliche Geschichte“ von Michael Ende zum ersten Mal begegnet.

Verantwortlich für das surreal wirkende Video mit in sich verschachtelter Handlung ist Michel Gondry, der neben einigen Spielfilmen auch Werbespots und vor allem sehr viele Musikvideos gedreht hat, u.a. „Mad World“ für den Film „Donnie Darko“ und „Come into my world“ von Kylie Minogue.

 

 

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# Writing Friday – Oktober, 42. Woche : Do it yourself!

 

Das Projekt „Writing Friday“ habe ich bei elizzy entdeckt – und darum geht es:

Jeden Freitag wird veröffentlicht. +++ Wählt aus einem der vorgegebenen Schreibthemen. +++ Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal, Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben. +++ Vergesst nicht, den Hashtag #Writing Friday und den Header zu verwenden, schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch. +++ Habt Spaß und versucht, voneinander zu lernen.

Dies sind die Schreibthemen für den Oktober

1) Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Er wischte sich das Blut von den Händen und…” beginnt. +++2) Schreibe aus der Sicht eines Hexenbesens. +++ 3) Wovor fürchtest du dich am meisten? Erzähle uns davon. +++ 4) Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: erdrosselt, vergraben, blutig, Schrei, Blutmond +++ 5) Das Böse herrscht – Egal ob Buch, Film oder Videospiel wer ist dein liebster Bösewicht und wieso? Könnte er auch gute Seiten an sich haben?

Nachdem es mit den Betrachtungen eines Hexenbesens etwas ruhiger zuging, geht es heute weiter mit dem Mann mit den blutigen Händen. Doch nicht immer ist alles so, wie es scheint.

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Do it yourself!

Er wischte sich das Blut von den Händen und verschwendete keinen Gedanken daran, dass er jetzt aussah wie ein Schwein. Auch der Schraubenschlüssel, mit dem er den Typen außer Gefecht gesetzt und den er unmittelbar nach dem entscheidenden Schlag fallengelassen hatte, war ihm egal. Nur eines zählte: Dass er gerade noch rechtzeitig aufgetaucht war, um seiner Zufallsbekanntschaft beizustehen. Nicht zum ersten Mal hatte sich seine Vorahnung als richtig herausgestellt…

Natürlich war das Mädchen von neulich nicht identisch mit der Studentin auf dem Zeitungsfoto. Dennoch hatte ihn die starke Ähnlichkeit zunächst zweifeln lassen. Ein Anruf bei Chris hatte ihn schließlich davon überzeugt, dass es ihr gutging: Sein bester Freund hatte an Julia ein winziges Zimmerchen über seiner Werkstatt vermietet und sie an den Apparat geholt, damit sie persönlich mit Tim sprechen konnte. Was hatte ihn bloß geritten, einer völlig Fremden so einen Blödsinn zu erzählen? Von wegen sich vorzustellen, dass sie neulich noch neben ihm an der Bar gesessen hatte. Drei Guinness, Tim, und Du bist nicht mehr zurechnungsfähig. Punkten hatte er bei ihr mit seiner Schauergeschichte nicht können, so schnell, wie sie den Schein auf den Tresen geknallt und das Bogside fluchtartig verlassen hatte. Wohl war ihm dabei nicht. Eine so attraktive Frau zu verscheuchen, war eine neue Erfahrung für ihn, und nun regte sich das schlechte Gewissen. Sie völlig unnötig in Angst und Schrecken zu versetzen, noch bevor sie nähere Bekanntschaft schließen oder sich wenigstens einander vorstellen konnten. Jetzt bloß schnell hinterher, hatte sie doch einen Vorsprung von mehreren Minuten. Minuten, in denen alles passieren konnte.

Obwohl der Nebel zurückging, konnte er zunächst nur ihre Schritte hören, sie aber nicht sehen. Dafür aber den Schatten, der wie aus dem Nichts gekommen war und sich zwischen ihn und Lara geschoben hatte. Ein Schatten mit Armen wie Tentakel, die sich nach seinem Opfer ausstreckten; unnatürlich lange Tentakel, durch das Zwielicht grotesk verzerrt, mit Fingern so dürr wie Spinnenbeine, und sie legten sich in Zeitlupe um ihren Hals. Warum schrie sie nicht? Merkte sie denn nicht, dass sie in Lebensgefahr schwebte? Er wusste nur eines: Wenn er nicht umgehend handelte, dann würde es für sie zu spät sein. In seinem Rucksack bollerte der Schraubenschlüssel bei jedem Schritt, den er vorwärts hastete. Gleich würde er nicht mehr bollern.

Lara konnte ihr Glück kaum fassen: Gerade noch hatten sich zwei Hände von hinten um ihren Hals gelegt und zugedrückt, und nun erschlafften sie plötzlich und ließen von ihr ab. Plopp! Der Film, den sie zu sehen erwartet hatte und ihr Leben im Zeitraffer an ihr vorbeischicken sollte, er blieb aus, denn wer auch immer sie hinterrücks überfallen hatte, ging mit einem dumpfen Geräusch zu Boden. Danach Grabesstille. Erstarrt und wie eingefroren stand Lara da. Eine Statue im fahlen Mondlicht. Die eisige Stille machte es ihr unmöglich, auch nur einen Gedanken zu fassen. Es war vorbei, und sie lebte. Ein Leben gegen ein Leben – ihres gegen seines.

Schön wär’s. Der Kerl atmete noch. Ihr Nachbar vom Tresen mit der beschmierten Jeans beugte sich über ihn. Ihr Retter. Und nun fühlte er ihrem Angreifer den Puls. Geschieht dem Schwein recht. Hoffentlich hatte Crocodile Dundee ihm ordentlich weh getan. Rühren konnte der andere sich jedenfalls nicht mehr. Gut so. Der Schraubenschlüssel aus Tims Rucksack hatte ganze Arbeit geleistet. Sein Besitzer natürlich auch. Ob er noch mehr Werkzeug mit sich herumschleppte? Zugetraut hätte sie es ihm. Nur zwei Schritte, dann war sie bei ihm. Mal einen unauffälligen Blick in seinen halb offenen Rucksack zu werfen, musste doch drin sein, und wenn er nicht ganz so unauffällig war, was konnte sein Besitzer schon dagegen haben. Die Gestalt auf dem Boden rührte sich und stöhnte leise vor sich hin. Schnell, tu was. Aber was? Und noch im selben Moment griff Tim wie sie auch, nach dem Rucksack. Zwei Dumme, ein Gedanke – und der Inhalt kullerte über den Bordstein auf die Fahrbahn. Hey, Tim hatte nicht nur einen Satz Schraubenschlüssel dabei, sondern auch eine Dose Ballistol und, was für ein glücklicher Zufall, Kabelbinder. Zwei Dumme, ein Gedanke? O ja, ein KO-geschlagener Möchtegern-Killer, ein Satz Kabelbinder und ein Verkehrsschild – und sie waren zu zweit gegen einen, für den der Abend jetzt nur noch eines in petto haben würde: eine Privatfestsetzung, bis die Polizei eintraf und sich um alles weitere kümmerte.

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Dies war der dritte Teil des literarischen Horrorctobers, der nicht ganz so gruselig verlaufen ist, wie ich es mir zu Beginn des Monats vorgenommen hatte.

 

 

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die schaurigsten Figuren aus Horrorfilmen

 

Nachdem auch ich mir meine eigene Ladung an Horrorfilmen ins Haus geholt habe, beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe von den Besten am Donnerstag“ bei passionofarts mit den schaurigsten Figuren in Horrorfilmen. Die müssen nicht immer identisch sein mit den größten Bösewichtern. Manchmal sind es ganz andere Figuren, bei denen es mir eiskalt den Rücken hinunterläuft. Wie zum Beispiel die Statue des Winddämons Pazuzu in „Der Exorzist“. 

In meinen Top Five habe ich mich auf die konzentriert, die garantiert noch in keiner von meinen Listen aufgetaucht sind, und wie schon letzte Woche, habe ich sie in chronologischer Reihenfolge aufgeführt… Nun denn – ich wünsche allseits ein (un)angenehmes Schaudern:

 

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Das Mädchen aus dem Brunnen – The Ring (2002)

Ein Fernseher wird ausgeschaltet und schaltet sich von selbst ein. Dann erscheint auf dem Bildschirm das Bild eines Brunnens, und ein Mädchen krabbelt heraus, bewegt sich auf groteske Weise auf den Zuschauer zu und durchdringt schließlich die Mattscheibe, um real zu werden und den Zuschauer zu töten – das dabei ins Zimmer strömende Wasser erhöht den schaurigen Effekt für mich noch. Da muss ich mir nicht auch noch die zu Fratzen verzerrten Gesichter der Toten anschauen – das Mädchen Samara ist auch so schon schrecklich genug anzusehen (Quelle – https://www.blairwitch.de/wp-content/uploads/2017/01/newsbild-rings.jpg):

Die unheimliche Crew und Combo – Ghost Ship (2002)

Noch ein Film aus demselben Jahr. Diesmal steckt hinter der Blutorgie kein anderer als ein Diener des Teufels, der einen Teil der Crew und die Musikcombo eines Luxusliners dazu bringt, sämtliche Passagiere und den Rest der Besatzung umzubringen. Ein echter Seelenverkäufer, den man nicht besiegen kann (Quelle – https://i.pinimg.com/originals/1d/c6/e3/1dc6e3f33d7b41f13c0edb91bcd9ce96.jpg):

Die Wesen aus dem Wald – The Village (2004)

Ein abschottetes Dorf in Angst vor den sogenannten Unaussprechlichen, die von der Farbe Rot angelockt werden. Der Grusel, den sie auf mich ausübten, wurde durch unheimliche Geräusche nur noch verstärkt (Quelle – https://i.pinimg.com/originals/a1/74/36/a17436e0108643d3e22d17bdfc25eda2.jpg):

Die tote Seekuh – Long Weekend (2008)

Ein Ehepaar in der Krise fährt für ein langes Wochenende an einen abgeschiedenen Strand zum Campen: Diesen australischen Horrorfilm hatte ich schon ein paar Mal in unterschiedlichen Kategorien. Diesmal ist es eine tote Seekuh, die den beiden Umweltfrevlern im wahrsten Sinne auf die Pelle rückt. Wenn man plötzlich einen Kadaver neben sich hat, ist das schon ganz schön gruselig (Quelle – https://media.outnow.ch/Movies/Bilder/2008/LongWeekend/dvd-film.ws/10.jpg):

Die Menschenkette – Us (2019)

Man falte ein Blatt Papier ziehharmonkamäßig zusammen, schneide kleine Männchen aus und falte den Bogen wieder auseinander. Et voilà – schon hat man eine hübsche Kette von Figürchen, die einander an die Hand nehmen und eine Kette bilden. Wenn man sich aber einer regungslos verharrenden und schweigenden Kette von echten Menschen gegenüberstehen sieht, die einfach nur so dasteht und sich quer durch das ganze Land zieht, hat das für mich etwas beklemmendes. Und das sind nicht bloß vier Menschen wie auf dem Foto (Quelle – https://img.br.de/3e667c64-90ca-451d-9ff2-995db0644dba.jpeg):

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Media Monday # 433 : Mein persönlicher Horrorctober in Orange.

 

Kürbisse sind orange und daher ist Orange die ideale Farbe um meiner Einstimmung auf den Horrorctober den passenden Ausdruck zu verleihen. Bisher habe ich noch nicht sehr viele Horrorfilme gesehen, aber der nächste Stapel wartet schon auf mich. Zuerst aber zum Media Monday, der ganz im Zeichen des gepflegten Gruselns steht:

Media Monday # 433

1. Die Kombi aus Horror und Komödie mag ich sehr gerne, und bis jetzt habe ich mit Filmen wie „Die Addams Family in verrückter Tradition“, „Shawn of the dead“ oder „Fright Night“ von 2011 großes Vergnügen der kurzweiligen Art erlebt.

2. Mit Filmen in Überlänge kann man mich ja wirklich jagen, denn das ist eine Qual für meinen Allerwertesten und für meine Nerven. Alles, was deutlich länger als zwei Stunden läuft, muss ich nicht haben, denn in der Kürze liegt die Würze.

3. Der Reiz, sich von Horrorfilmen den Puls nach oben treiben zu lassen ist für mich nur die konsequente Fortsetzung meiner Vorliebe für Schauerromane, die ich schon als Kind mit Begeisterung verschlungen habe. Was für ein Genuss, in einem Buch mit Geistergeschichten zu schmökern, während draußen der Wind heult.

4. Wo wir uns jetzt offiziell im Herbst befinden, bleibt endlich wieder etwas mehr Zeit um mir Geschichten auszudenken oder mich in Bücher auf wattpad zu vertiefen.

5. Horrorfilme schön und gut, aber ein richtig gruseliges Buch kann einem auch den Puls in die Höhe treiben. Bei der Gelegenheit fällt mir der Clown Pennywise in „ES“ ein, von dem es heißt, ihm fehle der Schatten. Sich so etwas vorzustellen, macht mir Gänsehaut.

6. So manch eine Szene in „Fright Night“ bricht auf clevere Weise mit altbekannten Klischees, denn entgegen der für gültg erklärten Weisheit, dass ein Vampir ein Haus nur betreten kann, wenn er eingeladen wird, schreitet Colin Farrell als Jerry völlig unbeeindruckt durch die eingetretene Tür in ein Mordhaus, um den Verfolgten zu schocken: „Siehst Du hier irgendwo ein Haus?“

Oder wenn Charlie in einem Armeeladen sich mit Waffen bis an die Zähne eindeckt und auf die Bemerkung „Ich will einen Vampir töten“, sich die Antwort „Schön für Dich“ anhören darf. Ganz zu schweigen davon, dass Weihwasser auch nur bedingt hilft und auch das richtige Pfählen gelernt sein will – und wenn Mr. Farrell liebevoll einen grünen Apfel poliert, bevor er ihn genüsslich verspeist, verleitet mich das zu dem Spruch „damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können“ (Quellehttps://http://www.youtube.com/watch?v=4ZytZ09V06k).

 

7. Zuletzt habe ich nachgezählt, wie oft ich dieses Jahr schon im Kino war, und das war erstaunlich viel, weil ich auf neun Filme komme, davon ein Horrorfilm, mehrere Komödien, ein gigantisches Kostümdrama und zwei Biopics. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. „Nurejew – The white Crow“ und „The Gift : The Journey of Johnny Cash(Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=HAcLbWxGKwo) stehen auf meiner Merkliste…

wobei auch der Film des INXS-Konzerts 1991 im Wembleystadion (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=8R6VHy_HaBg) durchaus gute Chancen hätte

(sofern beide überhaupt irgendwo laufen), auch wenn das eventuell so manch einer gruselig findet.

 

 

 

Das Werk zum Wort 41/52 : Virus

Willkommen zur 41. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Jetzt beginnt sie wieder, die Zeit der  Erkältungen – verursacht durch ein

Virus

– aber nicht nur Mensch und Tier sind anfällig für Viren – auch Pflanzen können es sein. Manchmal bringt so ein Virus besondes schöne Exemplare hervor wie dieses:


 

Das Bild zeigt eine gestreifte Semper Augustus – Tulpen wie diese ließen sich nicht züchten und waren heiß begehrt, was dazu führte, dass während des sogenannten Tulpenfiebers die Preise aufgrund der großen Nachfrage in die Höhe schossen. Und zwar derart, dass so manch einer reich wurde. Doch irgendwann ging es nicht mehr weiter bergauf, und die Spekulationsblase platzte. Viele verloren alles, was sie besaßen.

Nachlesen kann man die Geschichte der ersten Finanzkrise in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts in Mike Dashs Buch „Tulpenwahn“, in dem mir die Spekulation und das Entstehen des ersten Warenterminhandels selbst wie ein Virus erschienen.  

 

Das nächste Wort lautet Wald.

 


(Quelle des Bildes: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cc/Semper_Augustus_Tulip_17th_century.jpg/774px-Semper_Augustus_Tulip_17th_century.jpg)

 

 

22 Wochen, 1 Objekt: Woche #11 – Versammlung Down Under

 

Die 11. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von wortman und aequitasetveritas ist da. Diesmal habe ich es mit Souvenirs Down Under garniert. Als Mitbringsel aus Berlin. Inclusive der Kinokarte für „Book Week“. Sehr kreativ ist das zwar nicht, aber hat für mich Erinnerungswert. Mein Schienbein in allen Regenbogenfarben erinnert mich täglich daran – mit einer Prellung, die noch vom Vortag stammt, ist man vielleicht nicht ganz so gut zu Fuß, aber lasse ich mich durch so eine Panne aufhalten? Und im Kino zu sitzen, ist dem Heilungsprozess ja nicht abträglich.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!

Full House – ein Wochenende in Berlin – Ende September

 

Was haben wir früher nicht alles unternommen: Für einen Tag mit dem Bus zur Expo 2000 nach Hannover oder ins Ruhrgebiet zu den Musicals „Starlight Express“ und „Joseph und der Wundermantel“ – oder übers Wochenende zur Tour über diverse süddeutsche Weihnachtsmärkte. Den Vogel haben mein Mann und ich vor einigen Jahren abgeschossen, als wir drei Stunden Fahrt mit dem Auto auf uns nahmen, um in der Schweiz zu frühstücken und wir dann noch spontan eine Übernachtung im Sundgau (Frankreich) dranhingen. Dachte ich, dass die Zeit für solche Aktionen schon lange zurückliegt, wurde ich nun vom Gegenteil überzeugt, indem ich mich ganz spontan für zwei Nächte in Berlin entschieden habe.

Anlass war das zum neunten Mal in einem Kino in Kreuzberg veranstaltete australisch-neuseeländische Filmfestival „Down Under Berlin“, und da mir noch ein Tag Sonderurlaub zustand, überlegte ich nicht lange und organisierte mir übers Internet Tickets für die rabenschwarze Komödie „Book Week“ und den Abschluss-Dokumentarfilm „Mystify Michael Hutchence“.  Aber ausschließlich wegen zweier Filme nach Berlin zu fahren, hielt ich nach erfolgreich abgeschlossener Buchung einer Übernachtungsmöglichkeit für witzlos und machte mich sogleich an die Planung. Mit dem Ergebnis, dass ich mein Glück im Berliner Zoo auf die Probe stellen wollte, wo Anfang des Monats zwei kleine Pandas auf die Welt gekommen waren.

Leider hatte ein Sturz am Tag davor mir eine schmerzhafte Schulterprellung beschert, und so hielt mich meine Unbeweglichkeit von längeren Wanderungen durch die Stadt ab. Dass just an diesem Wochenende auch noch der Berlin-Marathon stattfand, erklärte, warum die Zimmerpreise in exorbitante Höhen geschnellt waren und mein Einzelzimmer in einem Drei-Sterne-Hostel in Kreuzberg-Neukölln nicht ganz so günstig war wie erhofft. Aber es war immer noch bezahlbar und nur 350 Meter vom Kino entfernt, so dass ich nicht weit zu laufen hatte. Das war vor allem nachts von Vorteil.

Wegen des Marathons waren viele Straßen gesperrt, und so entpuppte sich dieser Umstand für mich als Glücksfall. Endlich Platz zum Laufen, auch abends, nachdem kein Läufer mehr unterwegs war, denn es entfiel die räumliche Beschränkung auf den Bürgersteig. Allerdings hatte ich ein ganz anderes Problem: Sämtliche Namen der Straßen und Plätze auf dem Stadtplan waren so winzig gedruckt, dass ich sie selbst mit Brille nur schwer entziffern konnte, und so habe ich die Orte, die ich suchte, wie z.B. das Motorradmuseum, nicht gefunden. Dafür aber andere Plätze, die ich überhaupt nicht auf dem Radar gehabt hatte. Zum Beispiel die Weltzeituhr am Alexanderplatz.

 

 

 

Und dass es nicht von Nachteil sein muss, wenn nicht rund um die Uhr die Sonne scheint, habe ich zwischen zwei Regenschauern in der Nähe des Gendarmenmarkts feststellen dürfen. Schon lange hatte ich kein so interessantes Licht zum Fotografieren gehabt, auch wenn es nur mit dem Handy geschah.

 

 

Gefunden habe ich im Zoo übrigens auch nicht die Babypandas, denn die waren mitsamt ihrer Mutter noch da, wo kein Zuschauer hinkommt, aber dafür stellten sich die Murmeltiere in Pose, und ich konnte den Pinguinen beim Plantschen und den Seelöwen beim Tauchen zuschauen.

 

 

Besonders interessant war für mich auch das Deutsche Technikmuseum, von dem ich nur einen Teil gesehen habe, und zwar den, der sich mit Textil-, Papier- und Kommunikationstechnik beschäftigt. Hier habe ich auch gelernt, dass Stallungen für Pferde aus Platzgründen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch in höher gelegenen Stockwerken zu finden waren und man die Pferde über eine spezielle Treppe nach oben gebracht hat.

 

 

Und die Filme? Die waren das Tüpfelchen auf dem I – vor allem, weil es am Sonntagabend noch ein von der australischen Botschaft gesponsertes Büffet gab und der Erste Sekretär der australischen Botschaft eine Ansprache hielt, bei der ich mich gegen Ende fühlte wie in der Szene in „Das Leben des Brian“, wenn die Frage auftaucht, ob Weibsvolk anwesend sei („Ich glaube, ich muss Ihnen nicht erklären, wer Michael Hutchence ist“ – und der ganze Kinosaal unisono „nein, nein“). Die Frikadellen vom Büffet und der Wein haben mir übrigens auch sehr gemundet. Viel Werbung gab es vor den Filmen auch nicht, und vielleicht fahre ich nächstes Jahr wieder hin. 35 Euro für vier ganze Tage sind ein akzeptabler Preis (da dürften Karten für die Berlinale erheblich teurer sein). Aber nur, wenn kein Marathon stattfindet. Die Müllberge und gigantischen Menschenmassen haben mir weniger gefallen.

# Writing Friday – Oktober, 41. Woche : La mia signorina – edizione rossa

 

Das Projekt „Writing Friday“ habe ich bei elizzy entdeckt – und darum geht es:

Jeden Freitag wird veröffentlicht. +++ Wählt aus einem der vorgegebenen Schreibthemen. +++ Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal, Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben. +++ Vergesst nicht, den Hashtag #Writing Friday und den Header zu verwenden, schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch. +++ Habt Spaß und versucht, voneinander zu lernen.

 

Dies sind die Schreibthemen für den Oktober

1) Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Er wischte sich das Blut von den Händen und…” beginnt. +++ 2) Schreibe aus der Sicht eines Hexenbesens. +++ 3) Wovor fürchtest du dich am meisten? Erzähle uns davon. +++ 4) Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: erdrosselt, vergraben, blutig, Schrei, Blutmond +++ 5) Das Böse herrscht – Egal ob Buch, Film oder Videospiel wer ist dein liebster Bösewicht und wieso? Könnte er auch gute Seiten an sich haben?

Nach meinem gruseligen Einstieg in den Oktober darf es heute etwas ruhiger zugehen. Sonst stehen ja immer nur die Hexen im Mittelpunkt von Märchen und Fantasyerzählungen. Aber was wäre eine Hexe ohne ihren Besen? Heute darf Carolina Contis Besen auch einmal zu Wort kommen.

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La mia signorina – edizione rossa

Heute ist die Nacht der Nächte. Einmal im Jahr versammeln sich unsere Herrinnen und Herren Anfang Mai an einem geheimen Ort, und dieses Jahr steht das Treffen unter dem Motto „Strega 3000 – mit der Kraft der Gedanken die Welt verändern“. Erst im letzten Moment hat mich Signorina Conti aus der Garage geholt. Ja, Sie haben richtig gelesen. Carolina Conti ist sehr stilbewusst. Eine schnöde Besenkammer für mich kam für sie gar nicht erst in Frage. Schließlich stellt man einen Ferrari ja auch nicht unter einem zugigen Carport ab. Und weil meine Herrin sehr auf ein angemessenes Äußeres hält, hat sie mit der Auswahl ihrer Kleidung eben länger gebraucht. Aber das Ergebnis kann sich sehenlassen: Nur die weicheste Seide und das feinste Leder hat sie sich für den festlichen Anlass zurechtgezaubert. Wie angegossen auf ihre Kurven geschneidert, in hinreißendem Ferrarirot. Diese Farbe hat sie auch mir verpasst, was ich zuerst merkwürdig fand, aber dann fand ich es auch irgendwie cool. Heutzutage achten ja immer weniger auf ihr Äußeres, und niemand nimmt sich mehr die Zeit, sich für den besonderen Anlass ordentlich herauszuputzen. Dennoch… wer hat schon jemals von Hexen beziehungsweise Hexern und ihren Besen im Partnerlook gehört?

Die zwölf, die vor der Ruine des Amphitheaters abgestellt worden sind, jedenfalls nicht. Da lehnt sie lässig an einer Wand – die ganze graue, braune und schwarze Schar, eine einheitliche und unauffällige Masse, während sich drinnen die hohen Herrschaften eingefunden haben, um zu dreizehnt die ganze Nacht hindurch einen Zauber zu wirken, der sie ihrem Ziel ein Stück näherbringen soll. Was da drin vor sich geht, wird uns verborgen bleiben, wir gehören ja nur zum Personal. Aber selbst wenn einer von uns etwas wüsste, würde er es niemandem verraten, denn wir alle haben uns zu absolutem Stillschweigen verpflichtet. Allerdings können sie nicht wissen, dass ich meine Herrin seit Jahren durch und durch kenne und daher auch ihre Pläne für diese Nacht. Schließlich hat sich Carolina Conti nicht ohne Grund in eine besonders aufregende Hülle gekleidet, und dass sie in gewisser Weise der jungen Monica Bellucci ähnelt, wird gewiss den ein oder anderen Anwesenden betören.

Aber nun wird es Zeit für mich, ein wenig Ruhe zu finden, denn wenn die Nacht vorüber ist, muss ich ausgeruht sein für den langen Weg nach Hause oder wohin auch immer.

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Dies war Teil Zwei des literarischen Horrorctobers. Was als nächstes kommt? Lassen wir uns überraschen.

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die besten Tode in Horrorfilmen

 

Anscheinend ist der Oktober wie gemacht für das Thema „Horror“ – auch bei den „Besten am Donnerstag“ bei passionofarts.

In welchen Horrorfilmen gibt es die besten Tode? Diese Aufgabe empfand ich als herausfordernd, denn die Menge der von mir bisher gesehenen Horrorfilme hält sich doch ziemlich in Grenzen. Es kann gut sein, dass nicht alles von meiner chronologisch geordneten Liste in das Horrorgenre gehört. Trotzdem finde ich die Idee, wie darin jemand ins Jenseits befördert wird, relativ ungewöhnlich. Und daher habe ich noch einen mehr eingefügt. Der Reigen des Grauens ist eröffnet:

 

Theater des Grauens (1973)

Eine Mordserie nach Plan erschüttert London. Zum Opfer fallen ihr Theaterkritiker, und den Tod finden sie auf dieselbe Weise wie die Opfer in den Shakespeare-Stücken, die sie erbarmungslos verrissen haben: Ersäufen in einem Weinfass (Richard III), Eifersuchtsmord an der Gattin (Othello), Verbrennen durch eine Trockenhaube (Johanna von Orléans) – hier ist es nicht ein einzelner Mord, der auf das Konto von Vincent Price und Diana Rigg geht, sondern die gesamte Serie (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=lGcT8gFzH14):

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The Cube (1997)

Wenn Du Dich verrechnest, bist Du tot. Mehrere Menschen finden sich in einem aus Würfeln gebildeten Gebäude wieder und haben keine Ahnung, wie sie dort hinein gekommen sind. Auf ihrer Suche nach dem Ausgang geraten sie nacheinander in Räume, von denen etliche als Todesfallen konstruiert sind, z.B. Gitter, die einen in Stücke schneiden, Flammenwerfer, die einen rösten oder aus Düsen gesprühte Säure… und sie kommen irgendwann dahinter, dass der Schlüssel in der Mathematik liegt (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=1qL1xZNJfV4):

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Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche (2005)

Hier erwischt es am Ende den niederträchtigen Lord Barkis, der zum falschen Giftbecher greift und von den Gestalten im Jenseits erwartet wird, die Übles mit ihm vorhaben und sich in freudiger Erwartung schon die Hände reiben. Noch schöner ist aber der „Tod“ von Emily, die dadurch ihren Frieden findet. Eigentlich ist der Animationsfilm „Corpse Bride“ von Tim Burton kein richtiger Horrorfilm, sondern ein liebenswertes Gruselmärchen (Quelle: https://http://www.youtube.com/watch?v=o86I5qNRqnA)

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Final Destination 3 (2006)

Niemand kann den Tod austricksen. Und wer es versucht, wird auf eine Art sterben, die sich gewaschen hat. Die ganze Filmreihe „Final Destination“ lebt von immer absurder konstruierten Kettenreatkionen, die in das angestrebte Ziel münden. Im dritten Teil der Reihe erwischt es die Freundinnen Ashley und Ashley, in einem defekten Solarium, wo sie in ihren Besonnungskabinen verbrennen.

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Sweeney Todd – der teuflische Barbier von der Fleet Street (2007)

Erst schneidet Sweeney Todd (Johnny Depp) seinen Opfern auf dem Barbierstuhl mit dem Rasiermesser die Kehle durch, dann lässt er sie von dem Stuhl durch eine Klappe in einen Schacht gleiten, der in den Keller führt, und dort werden sie dann von Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter) zu Fleischpasteten verarbeitet. Wohl bekomm’s: Als klassischer Hororfilm wär’s kaum auszuhalten; aber bei Tim Burton wurde ein Musical für die Leinwand draus.

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Long Weekend (2008)

Hier schlägt die Natur zurück, und zwar in Gestalt eines kleinen Vögelchens, dank dem der Hauptdarsteller unter die Räder eines LKWs gerät (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=XapHxBnTOlk):

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Es muss also nicht immer der kettensägenschwingende Irre oder andere mordende Kreaturen sein, die dem Leben ihrer Opfer ein Ende setzen. Garantiert gibt es noch viel mehr Filme mit ausgefallenen Todesarten, aber dazu ich sie erst einmal gesehen haben müssen.  ADD THE CUBE.

Serienmittwoch bei Corly # 195 : Filme, die mich beeindruckt haben

 

Filme, die nicht nur gut sind, sondern mich geradezu beeindruckt haben, sind das heutige Thema bei Corlys Serienmittwoch. Bei so vielen Filmen, die ich schon gesehen habe, laufe ich Gefahr, den Überblick zu verlieren, aber tatsächlich muss ich gar nicht so weit in die Vergangenheit zurückgehen. Wenn es Filme gibt, die mich nachhaltig beeindruckt haben, dann sind es die folgenden „Top Ten“:

 

Der Name der Rose

Die Verfilmung von Umberto Ecos Meisterwerk mit Sean Connery und Christian Slater fand ich so großartig, dass ich unbedingt das Buch lesen musste, das mich noch viel mehr beeindruckt hat. Die Geschichte einer rätselhaften Serie von Todesfällen in einer norditalienischen Abtei zur Zeit der Inquisition bereitet mir auch heute noch beim erneuten Anschauen so einige Gänsehautmomente (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=wrWpJkWPVNI&t=79s):


Der Herr der Ringe – die Gefährten

Eine im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Ausstattung – Bühnenbild wäre der falsche Begriff für die monumentalen Landschaften Neuseelands, in denen die Herr-der-Ringe-Trilogie gedreht wurde. Landschaftsbilder, die haargenau so aussehen, wie ich sie mir beim Lesen immer wieder vorgestellt habe (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=PMQaJpQXmDc):

 


 

Downton Abbey

Noch ein Film mit opulenter Ausstattung, und von allen Spielfilmen, die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe, ist dieser Film mein persönliches und absolutes Highlight. Dagegen wird alles, was dieses Jahr noch kommen wird, einen schweren Stand haben. Filmbiografien mal ausgenommen. Allein schon die Wortgefechte zwischen Maggie Smith und Penelope Wilton waren den Kinobesuch wert (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=sSDOSaipC9Q):

 


 

Speed

And now for something completely different – und zu einem ganz anderen Genre: Action! Man nehme einen Bus, der nicht schneller und nicht langsamer als 50 km/h oder m/ph fahren darf, weil er sonst in die Luft gejagt wird, einen außer Gefecht gesetzten Busfahrer und ein unfreiwilliges Paar (Keanu Reeves & Sandra Bullock), das die undankbare Aufgabe hat, alles dafür zu tun, damit den Passagieren kein Leid geschieht. Den Film fand ich schon beim ersten Mal im Kino dermaßen spannend, dass ich ihn bis heute immer wieder ansehen kann und trotzdem bis zum Ende mitfiebere (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=EsSMBFDgBrI):

 


 

Deepwater Horizon

Dieses Drama ging mir derart an die Nieren, dass ich Rotz und Wasser geheult habe (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=TSUctGqy6yA):

 


 

Donnie Darko

Zeitreisen, eine Schule als Verdummungsanstalt, ein anscheinend ziemlich gestörter Teenager (Jake Gyllenhaal) und ein noch unheimlicherer Teenager im gruseligen Hasenkostüm, der das Ende der Welt prophezeiht: Noch 28 Tage, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden… Der Film schafft es immer wieder, dass ich bei erneutem Sehen immer neue Details entdecke und zählt deshalb zu meinen persönlichen Favoriten (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=WN1n9zZZLPQ):

 


 

Triangle – Die Angst kommt in Wellen

Dieser Bootsausflug hat es in sich. Eine alleinerziehende Mutter bricht mit mehreren Leuten zu einem Segeltörn auf, erleidet Schiffbruch und gerät nicht nur auf ein Geisterschiff, sondern in eine Zeitschleife, in der sich nach und nach die Leichen stapeln. Der vor der australischen Küste gedrehte Horrorfilm besticht durch verblüffende Wendungen und schreit geradezu danach, öfters angeschaut zu werden (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=Az9aUSqgrgM):

 


 

Falling Down – ein ganz normaler Tag

Ein Mann sieht rot, dreht durch, und begibt sich auf eine zerstörerische Wanderung durch Los Angeles. Und während er sich immer stärker bewaffnet, sinkt die Hemmschwelle Stück für Stück. Jedesmal, wenn ich Michael Douglas dabei beobachte, wie ihm der Zufall in die Hände spielt, frage ich mich, wo der Punkt endet, an dem er jederzeit hätte umkehren können… und es dennoch nicht tut (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=3tgRsNH-YRI):

 


 

Butterfly Effect

Nichts wird je besser“. Jedesmal wenn Evan (Ashton Kutcher) versucht, irgendein Detail in der Vergangenheit zu ändern, erlebt er in der Zukunft eine böse Überraschung… bis er am Schluss zu einer wirklich drastischen Maßnahme greifen muss (Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=Sq3Z9DHsGoU):

 


 

Der Club der Teufelinnen

Und zum Schluss noch eine Komödie mit Bette Midler, Goldie Hawn und Diane Keaton als verlassene Ehefrauen, die sich für die erlittene Schmach an ihren Ex- bzw. Noch-Ehemännern rächen wollen und einen ausgefuchsten Plan ersinnen (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=ReBq1c1dli8):

 

Bei diesen zehn Filmen gibt es keine Rangfolge – ich habe sie in genau der Reihenfolge aufgezählt, wie sie mir eingefallen sind.