Dienstags-Gedudel #87 : Reisefieber, Teil 41 – ab in den Süden

So lasset uns denn erneut abheben und uns heimischen Gefilden nähern. Man kann ja dann dort etwas länger verweilen – aber erst heißt es mal hinkommen, und deshalb huldige ich erneut dem Traum vom Fliegen.

Über den Wolken, Porträt mit Text, gefunden auf youtube –
https://www.youtube.com/watch?v=t6wbWDip_-8

„In den Pfützen schwimmt Benzin, schillernd wie ein Regenbogen – Wolken spiegeln sich darin, ich wär gern mitgeflogen “: Auch wenn im Grunde diese Szene eine Umweltschweinerei erster Klasse beschreibt, begleitet mich der unvergessliche Evergreen von Reinhard Mey begleitet seit meiner Kindheit, und daran konnte auch die poppige Schlagervariante von Dieter Thomas Kuhn nichts ändern.

Ich bleibe dann lieber bei dem tiefsinnigen Chansonpoeten, der mal leise und mal bissige Töne anschlägt. Bei dem beschriebenen Flugplatz habe ich übrigens wieder das Video zu „Breathless“ von den Corrs vor Augen.

Media Monday #534 : Neulich, im Kino…

Da sitzt man nichtsahnend im Kino wegen des Films, auf den man schon ewig gewartet hat, und dann kommen die nächsten Trailer für Filme, die im Oktober anlaufen. Zwei deutsche Spielfilme („Contra“ von Sönke Wortman und „Fly“ von Katja von Garnier) sowie der neue Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“. Noch nie erschien mir der Werbeblock so lange wie vor dem von „Dune“. Aber das Warten hat sich mehr als gelohnt.

Was es diese Woche noch so gab: Der Verein, in dem ich schottisch tanze (Scottish Country Dancing) hatte Besuch vom ZDF – und der fünf bis sechs Minuten lange Clip wird heute abend in der Sendung „Hallo Deutschland“ ausgestrahlt. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch arbeite, werde ich mir die Sendung aufnehmen (obwohl es ja auch noch die Option der Mediathek gäbe)… Und nun zu den aktuellen sieben Lückentexten des Media Monday:

Media Monday # 534

1. Selten habe ich ein so überzeugendes Ensemble erlebt wie in „This is us“ – eine Serie, von der ich die dritte Staffel leider immer noch nicht, wie geplant, ein zweites Mal gesehen habe. Dabei habe ich genau durch sie (im Fernsehen) die Serie überhaupt erst kennengelernt.

2. Ein Film steht und fällt ja oft mit den Darstellern – aber mindestens genauso wichtig ist für mich bei Fortsetzungen, dass der Anschluss zum Vorgänger nicht in zu großem zeitlichen Abstand erfolgen sollte. Als positives Beispiel möchte ich „Escape Room 2“ herausgreifen, den ich im August gesehen habe (zwei Wochen, nachdem ich den Vorgänger auf DVD erworben hatte). Bei dem vierten Film der Matrix-Reihe bin ich dagegen skeptisch. Und weil ich gerade so schön in Stimmung bin, versüße ich mir den neuen Tag mit einem Song von Dua Lipa, der das charakteristische Gitarrenriff aus dem INXS-Hit „Need you tonight“ enthält, dessen Video mich aber tatsächlich mehr an „Escape Room 2“ erinnert:

Escape Room 2 vibes – https://www.youtube.com/watch?v=Nj2U6rhnucI

3. Die traurige Tatsache, dass Corona für viele kleine Fachgeschäfte finanziellen Genickbruch bedeutet, hat nun auch die Zoohandlung erwischt, bei der ich stets das Futter für meine kleine Kornnatter gekauft habe – nun darf ich mich wieder nach einer neuen Futterquelle umsehen, da der reguläre Heimtierbedarf keine Option für mich ist.

4. Denis Villeneuves Neuverfilmung von „Dune“ ist ja wohl spektakulär sondergleichen, schließlich sind nicht nur die Darsteller top, sondern auch Optik, Bühnenbild und Kostüme. Besonders interessant fand ich die eindeutig von Libellen inspirierten Fluggeräte, und dem Hauptdarsteller (der übrigens am gleichen Tag wie ich Geburtstag hat) nehme ich die Charakterdarstellung von Paul Atreides eher ab als dem Herrn, der ihn in David Lynchs Film von 1984 gespielt hat.

5. Von all den angekündigten Serienprojekten habe ich keine Kenntnis – aber mein eigenes Projekt sieht lange Episodenabende mit der Game-of-Throne-Komplettbox und dem zweiten Versuch von „Bablyon 5“ vor.

6. Das Thema Buch-Adaptionen ist so präsent wie eh und je und oft kenne ich nicht mal die Buchvorlage – wie zuletzt bei Dune – und bei den James-Bond-Filmen sowieso nicht. Das führt mich zu dem nächsten Thema, dem am 30. September anlaufenden „Keine Zeit zu sterben“, bei dem wir Daniel Craig zum letzten Mal als Spion im Geheimdienst Seiner Majestät erleben dürfen. Zur Einstimmung gibt’s heute diesmal einen Song von Shirley Bassey. Der war zwar nie in einem Bond-Soundtrack zu hören, erinnert mich aber trotzdem frappierend daran.

Get the 007-feeling – https://www.youtube.com/watch?v=vqNcyFNMfLM&list=RDvqNcyFNMfLM&start_radio=0

7. Zuletzt habe ich mit meiner besten Freundin eine Radtour unternommen und das war anstrengender als üblich, weil es ständig bergauf und bergab ging und wir am Schluss herausgefunden haben, dass man uns in die falsche Richtung geschickt hat. Und statt an einer Eisdiele haltzumachen, haben wir bei einem lokalen Imker Honig gekauft.

ABC-Etüden – Woche 38 & 39 – Etüde 1: Der Ausflug

Huch, schon wieder Sonntag? Es gibt drei neue Wörter für die aktuellen ABC-Etüden (auf dem Blog von Christiane), und diesmal wurden sie von Werner Kastens gespendet: Prophezeiung – anständig – verkrümeln.

Vielleicht schaffen ja diesmal die Worte, meinen Knoten im Hirn zu entwirren, und die zur Zeit für mich mehr als passende Illustration hat zumindest für diese Etüde die Inspriation geliefert.

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Der Ausflug

„Warum verkrümeln wir zwei Hübschen uns nicht ins Kino?“

Vorgestern Stadtrundfahrt, gestern ein Museumsmarathon, und heute war die unterirdische Stadt dran – das würde ein langer Nachmittag werden… Am liebsten hätte ich meine Füße hochgelegt, aber unsere Reiseleiterin kannte keine Gnade. Kanadas Städte im Schweinsgalopp – da war Frau Fischer unerbittlich. Meine Freundin, die ich zu dieser Reise überredet hatte, sah das ähnlich. Ihrer Meinung nach hatte uns der Spaß eine anständige Stange Geld gekostet (über Details schweige ich lieber) – da wollte sie so viel wie möglich mitnehmen. Aber hatte da auch nicht etwas von Zeit zur freien Verfügung gestanden?

Und jetzt kam Luca, mit dem ich schon im Bus heimliche Blicke ausgetauscht hatte, mit dieser Idee an. Natürlich im Flüsterton, damit es die Fischer nicht mitbekam. Aber warum eigentlich nicht? Wir waren ja schließlich keine minderjährigen Schüler mehr. Hauptsache, wir waren rechtzeitig vor dem nächsten Programmpunkt zur Stelle, der diesen Tag krönen sollte. Aber bis dahin waren es noch vier Stunden.

Soso, ins Kino wollte er unser Spontandate verlegen? Gespannt darauf, welchen Film ihm für unser klammheimliches Ausbüxen vorschwebte, verdrückten wir uns in einen Hauseingang und warteten, bis die Gruppe unseren Blicken entschwunden war. Dann steuerten wir den nächsten Filmpalast an. Fassungslos fiel mein Blick auf das Plakat. „Dune“ – ein überlanger Film um ein Wüstenvolk mit einer Prophezeihung, dass einst einer kommen würde, der die Freiheit bringen möge… und dann auch noch in französischer Sprache, na das konnte ja heiter werden und ganz neue Chancen für einen gewünschten Verlauf des Dates eröffnen, in welcher Form auch immer.

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Das cineastische Erlebnis, abgehandelt in 257 Wörtern. Ich glaube, ich stehe noch immer unter dem Einfluss dieses Films, den ich in Wirklichkeit tatsächlich gestern Abend gesehen habe.

Projekt ABC – S wie Sommergewitter & Selfie

Das Jahr schreitet voran, und schon sind wir beim S angelangt, das diesmal von mir beim fotografischen Projekt von wortman frei nach dem Spruch „no risk no fun“ in gefährlich anmutenden Situationen präsentiert wird.

Situation #1:

das Sommergewitter, das ich mitten in der Nacht begeistert mitfilmte und -fotografiert habe. Eine Hütte mit offenem Fenster ist kein faradayscher Käfig, da sollte man besser das Fenster geschlossen und die Flossen drinnen lassen.

Situation #2:

das Selfie in über 300 Metern Höhe, mit dem Hintern auf dem Glasboden der Aussichtplattform des CN-Towers in Toronto – bloß nicht springen, man kann nie wissen, ob der Boden hält:

Wer heftige Gewitter oder extreme Höhe fürchtet, sollte tunlichst vermeiden, in solche Situationen hineinzugeraten… Liebes Publikum, wo würden Sie diese Aktionen auf der Hasenfußskala von 1 bis 12 einstufen? Irgendwo in der Mitte, oder ganz weit oben?

#Writing Friday 2021 – September, Teil 1

Nach meiner Sommerpause kommt, was mir für die vierte Aufgabe von elizzys #Writing Friday eingefallen ist:

Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfließen: Gorilla, Radiergummi, grün, verwildert, Roller

Mein erster Beitrag im September… aber ob es aber auch gleichzeitig der letzte ist, wird sich hoffentlich bald zeigen.

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Grundstück zu verpachten

Willkommen in der grünen Hölle.

Nein, wir befanden uns  nicht bei Drehabrbeiten zu „Gorillas im Nebel“ im Dschungel von Ruanda, sondern im eigentlich so idyllischen Taunus, doch das Dickicht hätte tückischer nicht sein können. Als wir hier ankamen, konnten wir nicht ahnen, dass uns eine Bruchbude allererster Güte erwarten würde. Dabei hatte alles so harmlos geklungen und das Grundstück mit der kleinen Holzhütte hinter verwildertem Gestrüpp einen wirklich idyllischen Eindruck gemacht.

Das bisschen Unkraut, hatte ich gedacht, das schaffen wir doch mit links. Ja, in der Vorstellung vielleicht, doch bald schon wurde mir klar, dass ich mit meinen rudimentären Kenntnissen von Gartenarbeit erstens in meinem Schneckentempo nicht weit kommen würde und zweitens bald schon heftige Schwielen an den Händen und einen tierischen Muskelkater davontragen würde – dank der stundenlangen und schweißtreibenden Plackerei, bei der selbst der beste Deoroller kläglich versagen musste.

Brennnesseln können wahrhaft tückisch sein. Nicht einmal eine Regentonne, in die ich meine verkratzten und höllisch brennenden Arme hätte eintauchen können, gab es hier. Was hatte der Vorbesitzer hier bloß getrieben? Im Prinzip war es mir egal, aber neugierig war ich dann doch, als wir uns endlich Zutritt zu der Hütte verschafften. Mein Cottage – am besten legst du dir schon mal Papier, Bleistift und Radiergummi zurecht: Im Geiste ging ich schon mal die Liste der Dinge durch, die wir brauchen würden, um diesen maroden Schuppen wieder in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen. Eine Liste, die wir nach Bedarf ändern konnten.

„So, Schatz – jetzt erst mal Pause.“ Recht hatte er, schließlich wurde Rom auch nicht in einem Tag erbaut. Und damit reichte er mir seine Lieblingstasse, aus der es mir aromatisch duftend entgegen dampfte. Es ging doch nichts über einen guten Kaffee, und ich wusste, davon würden wir in den kommenden Monaten noch jede Menge brauchen.

Dass am Ende beim Entrümpeln und Entkernen vor der eigentlichen Sanierung unseres frisch erworbenen Schätzchens zweieinhalb Tonnen Schrott und Altholz zusammenkommen würde, steht allerdings auf einem anderen Blatt und ist eine Geschichte, die ich vielleicht ein anderes Mal erzählen werde.

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Auch wenn ich nicht mehr so oft dabei bin wie früher, weil ich zur Zeit ganz andere Pläne habe, macht mir elizzys Mitmachprojekt immer noch Spaß; leider fällt mir nicht zu allen Aufgaben etwas brauchbares ein. Trotzdem möchte ich diese als Impulsgeber dienende Inspirationsquelle nicht missen.

Und das sind die Schreibthemen im September1) Du wachst auf und stellst fest, dass du im Jahr 3021 erwacht bist. Wie sieht die Welt nun aus? +++ 2) Schreibe einen Beschwerdebrief an den Klimawandel. +++ 3) Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “So verliebt war er schon lange nicht mehr, doch…” beginnt. +++ 4) Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfließen: Gorilla, Radiergummi, grün, verwildert, Roller+++ 5) Das Inselleben – Freiheit oder Käfig? Wie würdest du dich auf einer Insel fühlen?

Und hier sind die Regeln dazu:  Jeden Freitag wird veröffentlicht.  +++ Wählt aus einem der vorgegebenen Schreibthemen. +++ Schreibt eine Geschichte/ein Gedicht/ein paar Zeilen – egal, Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben.  +++ Vergesst nicht, den Hashtag #Writing Friday und den Header zu verwenden, schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch. +++ Habt Spaß und versucht, voneinander zu lernen.

Die 5 Besten am Donnerstag : Schneegestöber

Die aktuelle Ausgabe der 5 Besten von Gina hat es ganz schön in sich – Winter is coming? – nein: Serien, die im Schnee spielen. Verstanden habe ich die Frage so, dass es um Serien geht, die komplett im weißen Element spielen. Und da muss ich leider passen. Nicht mal in Game of Thrones ist es ständig Winter, außer man befindet sich auf der anderen Seite der Mauer, und da möchte niemand tot überm Zaun hängen. Nun denn… Lasset die Spiele beginnen – und deshalb präsentiere ich zusätzlich zu der womöglich meistgenannten Serie heute auch einzelne Folgen aus Serien, in der es so richtig schön kalt wird. Zieht euch also warm an.

Winter is coming – Game of Thrones

Ich verzichte auf eine Zusammenfassung und lasse meinen Lieblingsvorspann für sich sprechen.

Mal von der anderen Seite – https://youtu.be/TZE9gVF1QbA?t=1

Gesehen habe ich diese Staffel aber noch nicht – ich hebe sie mir für den Winter auf. Kommen wir jetzt erst mal zu der Serie, die ich nur dem Namen nach kenne, aber tatsächlich nicht gesehen habe – dafür aber den Film, der für sie Pate stand: Snowpiercer. Der Film spielt aber tatsächlich in einer Eiswüste. Und nun zur Spezialedition.

Doctor Who – Planet of the Ood

In dieser Folge wird dem Doctor (David Tennant) und Donna Noble bereits beim Verlassen der TARDIS ein frostiger Empfang bereitet… die Landschaft fand ich magisch:

Eisige Welten – mit einem stimmungsvollen Ende : https://youtu.be/IKFSM9T_ei4

Das Call-the-Midwife-Christmas Special von 2017

In diesem Clip legen sich alle ins Zeug, um dem Londoner Stadtteil Poplar ein weihnachtliches Ambiente mit Schneegestöber zu verleihen

The Big Freeze : https://youtu.be/EXszSctkbQY

Grey’s Anatomy – Staffel 16, Folge 15

In dieser Folge verliert Andrew de Luca während eines Blizzards beinahe seine Hände und droht, schneeblind zu werden. Nicht umsonst heißt diese Folge „Schneeblind“.

Doctor Who Christmas Special mit Sopranistin Katherine Jenkins

Dieser Folge mit Matt Smith als Doctor heißt passenderweise „A Christmas Carol“.

Abigails Song – https://www.youtube.com/watch?v=zQEu46BJiJI

Mehr Winter geht nicht. Und damit hoffe ich noch auf ein paar schöne, warme Tage im Herbst.

Let’s dance

Wie ich vorgestern beim 533. Media Monday angekündigt habe, waren tatsächlich Moderator Achim Winter und sein Kameramann gestern Abend bei unserem Tanztraining dabei, um einen fünf- bis sechsminütigen Beitrag für das ZDF-Magazin „Hallo Deutschland“ zu drehen. Einen Sendetermin für diesen Clip gibt es auch schon.

Es ist der 20. September, voraussichtlich um 17:30 Uhr… da ich aber zu diesem Zeitpunkt noch arbeite, nehme ich mir vorsichtshalber lieber die ganze Sendung auf (in der Hoffnung, dass es nicht zu peinlich geworden ist). Und falls alle Stricke reißen, gibt es da ja auch noch die praktische Erfindung der Mediathek, wo Sendungen noch monatelang abrufbar sind.

Geistig auszublenden, dass da jemand mit einer Kamera dabei ist, war einfach. So einfach, dass es um ein Haar einen Zusammenstoß gegeben hätte, aber zum Glück haben wir ihn rechtzeitig noch bemerkt.

Dienstags-Gedudel #86 : Reisefieber, Teil 40 – come, fly with me.

Dieser Aufforderung komme ich gerne nach und hebe nochmal ab – doch noch befinden wir uns über Skandinavien.

Ein Album voller Hits – gefunden auf youtube –
https://www.youtube.com/watch?v=BKkIbc7NdcA

This bird is not sinking, but flying – up, up, and away.

Wer hätte es gedacht, dass sich auf diesem Flug noch einmal Billy Joel die Ehre geben durfte? The landing gear came down to touch the Swedish ground, and we were all so paralyzed. Also doch „Ich Krieg Einen Anfall“? Oder doch eher ein Jet Lag? Das würde erklären, warum ich mich so erschöpft fühle wie ein Teil der Wartenden, die in dem Flughafenvideo zu „Elegantly Wasted“ in der Lounge ein Nickerchen machen.

Media Monday #533 : Komm ich jetzt ins Fäääähnseeen?

Die Antwort lautet: Im Prinzip ja, aber den Herbert Görgens geb‘ ich trotzdem nicht, auch wenn der die Zeitmaschine erfunden haben willl. Kleines Späßchen!

Tatsache ist, dass sich unser Verein seit dem 31. August wieder wöchentlich in „unserer“ Turnhalle in Frankfurt trifft, um gemeinschaftlich in stark wechselnder Personenzahl unserer Lieblingsbeschäftigung, dem schottischen Tanzen nachzugehen. Wir, das sind der Frankfurt Scottish Country Dance Club e.V. (FSCDC abgekürzt), und nun hat das ZDF Interesse angemeldet und möchte uns morgen Abend bei unserem Training für einen 6minütigen Beitrag für „Hallo Deutschland“ filmen. Da der Moderator selbst mittanzen möchte, dürften die ausgewählten Tänze nicht allzu kompliziert oder schwierig zu merken sein.

Let’s dance Scottish, aber immer schön mit Abstand…

manchmal tauchen sie auch aus dem Nichts auf … https://www.youtube.com/watch?v=TzRhfdLD_rU&t=59s

… Und nun zum Media Monday Nr. 533 mit neuen Lückentexten zum Freuen und Genießen.

Media Monday # 533

1. Der mehr oder minder schwelende Konflikt in meinem Inneren, ob ich nächstes Jahr doch eine Fernreise wagen soll, beschäftigt mich doch bereits schon eine Weile. Mit dem Zug quer durch Kanada von Toronto nach Vancouver, inclusive jeweils ein paar Tage in jeder interessanten Stadt – so lautet der Plan, doch ob ich ihn so durchziehen kann, wie ich es mir denke, bleibt ein großes Fragezeichen.

2. Mich freut allein die Tatsache, dass wir uns wieder zum Schottischen Tanzen treffen können – dass wir dazu noch nicht mal eine Maske brauchen, noch viel mehr.

3. Es ist schon toll, dass es die Möglichkeit gibt, sich auch virtuell zum Gespräch treffen zu können, aber in echt wär’s schöner.

4. Ich verstehe ja nicht so ganz, wieso es mir oft so schwer fällt, einen vernünftigen Anfang für eine Kurzgeschichte oder ein neues Kapitel bei einem längeren Projekt hinzubekommen, wo ich mir doch schon lange vorher ausgemalt habe, welchen Verlauf die Geschichte nehmen soll.

5. Bisher habe ich stets verkündet, Billie Eilish ist sei merklich überbewertet, aber nun durfte ich die Erfahrung machen, dass es doch so einige Songs von ihr gibt, die ich gar nicht so übel finde

Der vertonte Anti-Liebesbrief – https://youtu.be/5GJWxDKyk3A?t=0

6. Wäre schon toll, wenn es bald mal wieder ein Konzert geben könnte, das ich besuchen würde – nach dem Hofkonzert mit dem Dudelsackduo „Grafenwind“ habe ich Lust auf mehr bekommen.

7. Zuletzt habe ich ein sehr schwieriges Puzzle zu Ende gebracht, und das war eins von der Sorte, die man gewaltig unterschätzt, weil es scheinbar so viele markante Stellen hat – aber die haben es gewaltig in sich, weil ich irgendwann nicht mehr wusste, wo das Blau endet und das Grün anfängt.

Alles steht kopf! Der Farbverlauf von Blau zu Orange befindet sich eigentlich am unteren Rand

Die 5 Besten am Donnerstag : Serien, die im Weltraum spielen

Mal woanders hin reisen, wenn auf der Erde schon jede Gegend im Zentrum von Serien und Filmen gestanden hat? Ab in den Weltraum, und darum fragt Gina heute bei den „Besten am Donnerstag“ nach Serien, die im Weltraum spielen. Als erstes fallen mir dazu natürlich Dr. Who, Star Trek und Raumpatrouille Orion ein, aber warum mal nicht woanders graben und lang vergessene Schätzchen zutage fördern? Et voilà – schon haben wir eine bunte Mischung mit bekannten und weniger bekannten Serien, die aus den Tiefen meiner Erinnerung wieder aufgetaucht sind…

Die Abenteuer der Maus auf dem Mars: In 52 Episoden zu je fünf Minuten konnte ich bei dieser Kinderserie in den Siebziger Jahren mit der niedlichen Maus bei ihren Abenteuern auf dem Mars mitfiebern – viel ist mir davon nicht in Erinnerung geblieben, außer den Zuckerstangen, die dort auf Bäumen wuchsen.

Der Erinnerung entschwunden ist auch die Anime-Serie Captain Future, von denen meine Schwester und ich in den Siebziger Jahren viele Folgen gesehen haben. Nur an die Musik aus dem Vorspann kann ich mich noch erinnern:

Der Vorspann – https://www.youtube.com/watch?v=dcjhpETolG0

Mondbasis Alpha 1: Siebziger Jahre zum Dritten – diesmal sind es keine Raumschiffe, sondern gleich ein ganzer Mond, der in dieser schwarz-weißen britisch-italienischen Co-Produktion durch das All driftet, nachdem er aus seiner Umlaufbahn gerissen wurde. Eine Rückkehr zur Erde scheint unmöglich. Ganz in Schwarz-Weiß war’s dann aber doch nicht, wie der farbige Trailer zeigt:

… und das alles in Farbe – https://www.youtube.com/watch?v=YTVfD6ZfRjw

Falls die oben genannten Serien niemand kennt, hätte ich noch zwei, bei denen es bei jedem Sci-Fi-Fan sofort Klick macht: Star Trek – Deep Space Nine und Babylon 5.

Letztere wartet übrigens noch immer darauf, dass ich mir sie mal wieder ansehe.