Media Monday # 313 : Lückentext am letzten Urlaubstag


 

 

Die letzten paar Tage war ich „offline“, denn da, wo ich hinfuhr, habe ich kein Internet, aber das fehlt mir dort auch nicht. Es gab nämlich irre viel zu tun. Wer schon einmal versucht hat, ein verwildertes Gartengrundstück von unerwünschten Nesseln, Schilfrohr, Disteln und anderem Gestrüpp zu befreien und den liebevoll gepflanzten Rosenbüschen wieder Luft zum Atmen zu verschaffen, kann sich vorstellen, wie anstrengend und zeitintensiv das ist.

 

Schilfrohr

 

Trotzdem konnte ich den ein oder anderen Schwimmbadbesuch einlegen und die Abendstunden mit einem Gläschen Wein am Weiher genießen. Es gab zwar keine quakenden Frösche zum Belauschen, aber dafür jede Menge Glühwürmchen, die durch die laue Nachtluft schwirrten.

 

Weiher

 

Leider geht jede schöne Zeit einmal zu Ende, aber dem Abend würde für mich etwas fehlen, wenn es den „Media Monday“ mit seinem sonntäglich veröffentlichten Lückentext zum Ausfüllen nicht gäbe – zu finden auf dem Blog medienjournal

Drum gibt es jetzt auch kein langes Herumgeschwafel, sondern den Lückentext zum

 

Media-Monday # 313

1. Blogger-Treffen wie beispielsweise das Nähbloggerinnentreffen am 27. Mai dieses Jahres in Stuttgart sind eine prima Gelegenheit, nicht nur bekannte Gesichter wiederzutreffen, sondern auch, mal neue Leute kennenzulernen.

2. Wochenendtage sind bei mir ja prädestiniert für Aktivitäten, für die mir unter der Woche die Zeit und Muße fehlen.

3. Wenn es ein Franchise gibt, das ich spontan auf dem Radar habe, dann ist es die Schülerhilfe; und da hat sogar jemand, den ich persönlich kenne, gearbeitet.

4. Ließe man mir die Wahl zwischen Rollen-, Brett- oder Kartenspiel, dann würde ich mich für ein Brettspiel entscheiden.

5. Exklusive Streaming-Anbieter-Produktionen nutze ich nicht, da mir das Satellitenfernsehprogramm und meine umfangreiche DVD-Sammlung vollkommen genügen.

6. Blogger-Bekanntschaften im „Real Life“ haben sich bei mir stets als erfreulich erwiesen.

7. Zuletzt habe ich mir ein Glühwürmchen „eingefangen“, und das war ein ungewöhnliches Erlebnis, weil die kleinen Tierchen normalerweise das Weite suchen oder das Leuchten einstellen, wenn man sich nähert, aber dieses blieb einfach auf meiner Schulter sitzen.

 

Libelle

 

Es hat mir wie immer Spaß gemacht, passende Antworten auf sieben Fragen zu finden, auch wenn sie sich auf den ersten Blick nicht immer mit Medien wie Fernsehen, Kino oder Internet zu beschäftigen scheinen.

FUSSA 2017 : Film- und Serien-Sew-Along 2017 – Zwischenstand

 

Das Ende ist nah! Nein, gemeint ist nicht die Apokalypse, sondern der Film- und Serien-Sew Along (FUSSA), denn es gibt nur noch einen Sonntagstermin: das Finale am 16. Juli.  Doch heute ist erst mal der Zwischenstand auf dem Blog von yacurama (minimale extravaganz) dran. Geplant hatte ich zwei Blusen nach demselben Schnitt, die ich mit einem Bleistiftrock kombinieren kann.

Bleistiftröcke habe ich bereits, theoretisch müsste ich mir keinen weiteren nähen – außer, ich hätte noch Zeit dazu. Nun ist aber am 18. Juni die erste von den beiden Blusen fertig geworden. Den Stoff (weiße, je nach Lichteinfall hellgrau wirkende Seide) habe ich beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart gekauft und für die ärmellose Bluse Nr. 101 verwendet.

Der Griffigkeit nach, könnte es sich um Chiffon handeln; der machte weder beim Zuschneiden noch beim Nähen Probleme, und er franste auch nicht aus. Auch mit dem Reißverschluss am Rückenteil ging diesmal alles glatt. Blöd nur, dass es den Reißverschluss gar nicht gebraucht hätte, da ich auch so hineinkomme.


 

 

 


 

Damit wäre die erste Serienfigur (Coroner Jane Kennedy) abgearbeitet – der seidene Bleistiftrock in Blau, den ich bei der AnNäherung 2014 in Bielefeld genäht habe, passt perfekt dazu.

Was ich bei der Anprobe noch festgestellt habe: Die Bluse ist weiter geworden als gedacht. Sollte ich tatsächlich so viel abgenommen haben, dass mir eine Größe 38 locker reicht? Nicht, dass die Bluse zu groß aussieht, aber das nächste Modell kann ich auch ein wenig schmaler zuschneiden. Das wäre dann die Animalprint-Variante à la Agatha Raisin: etwas schmaler und ohne Reißverschluss. Bevor ich am Mittwoch in meinen Kurzurlaub aufgebrochen bin, habe ich Vorder- und Rückenteil im Stoffbruch und die Schrägstreifen für Hals- und Armausschnitte zugeschnitten. Nun liegen sie da und harren aufs Vernähen. Falls ich in meinem Fundus keinen passenden Rock finde, gibt es da noch ein tuikleid, das mir oben herum nicht mehr passt, aber zum Entsorgen zu schade ist. Da es mich schon lange reizt, es umzuarbeiten, habe ich mich mit dem Nahttrenner bewaffnet und das Rockteil abgetrennt. Aber ob ich das bis zum Finale noch schaffe?

Egal – nun bin ich gespannt, wie weit die anderen sind.

Media Monday # 312 : Jubiläumsausgabe

 

(Quelle des gemeinfreien Bildes:  https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ea/Van_Gogh_-_Starry_Night_-_Google_Art_Project.jpg/1135px-Van_Gogh_-_Starry_Night_-_Google_Art_Project.jpg)

 


 

Diesen Monat habe ich zur Abwechslung mal einen Feiertag mitsamt dem dazugehörigen Brückentag mitgenommen, nachdem ich die Ehre hatte, an Pfingsten und Himmelfahrt arbeiten zu dürfen. Man gönnt sich ja sonst nichts – und zur Feier des Tages stelle ich gerade fest, dass ich zum fünfundzwanzigsten Mal den Media-Monday-Lückentext ausfülle, den es auf dem Blog „medienjournal“ bisher 211 mal gegeben hat.

Wobei… wenn ich es recht bedenke, war der Sonntag für mich kein Tag zum Jubeln – aber ich konnte mich von meinem mentalen Tief durch fleißiges Schaffen im Garten und Weiterarbeiten an meinem aktuellen Nähprojekt ein wenig ablenken.  Und nun kann es losgehen mit dem Lückentext :

 

Media Monday # 312

1. Fragt man mich nach meinem Lieblings-(Computer-)Spiel so muss ich leider passen, denn es ist Jahre her, dass ich solche Spiele gespielt habe; woran ich mich noch vage erinnere, ist „Die Siedler von Catan“ für eine Person, „Black & White“ und „Myst“ – letzteres habe ich überhaupt nicht begriffen, obwohl ich die Grafik und die Landschaften darin wirklich sehr beeindruckend fand.

2. Don McLean hat mit „Vincent“ im Jahr 1971 eine/s der schönsten und traurigsten Balladen geschaffen, schließlich ist der Song eine einfühlsame, zu Herzen gehende Hommage an einen meiner absoluten Lieblingsmaler: Vincent van Gogh. Wenn ich dieses Lied höre, das im übrigen viel zu selten im Radio gespielt wird, dann muss ich an die Doctor-Who-Folge „Vincent and the Doctor“ denken, die zu meinen liebsten gehört.

3. Leider enttäuschend, was man 2002 in/mit dem zweiteiligen Fernsehfilm „Das Jesus Video“ angestellt hat, denn leider driftet die Story im zweiten Teil komplett in sinnloses Geballer ab, auch wenn sich die Kritiker vor Lobpreisungen dieses Werks schier überschlagen haben. Für mich war dieses TV-Spektakel leider eine Enttäuschung. .

4. Die vierwöchige Schottlandreise, die mein Mann und ich 2008 zusammen unternommen haben ist und bleibt unvergessen, auch wenn ich mit Wehmut im Herzen daran denken muss, weil es ihn nicht mehr gibt .

5. Ich möchte ja unglaublich gerne mal Japan besuchen, immerhin ist das, was ich davon bisher auf Bildern gesehen habe, ein Traum – nicht nur zur Kirschblüte. Aber ich fürchte, dazu wird es nicht kommen, denn dementgegen steht, dass ich höchst ungern weite Strecken fliege. Da auf meiner „Bucket List“ aber auch Skandinavien steht, wird dann wohl eher Schweden oder Dänemark das nächste Reiseziel. .

6. Ist die Rede von Kultfilmen, denke ich persönlich ja immer : “was macht einen Film zum Kultfilm?“ Ich glaube, die Geschmäcker sind zwar verschieden, aber oft ist es doch dann so, dass sehr viele der Befragten den gleichen Film nennen.

7. Zuletzt habe ich erneut im Garten ausgemistet und das war eine echt anstrengende und dreckige Arbeit , weil unter den zurückgeschnittenen Büschen jede Menge alter Schrott (alte Bretter, leere Eimer und zerbrochene Blumenpötte), dessen Entsorgung auch noch Geld kostete, zum Vorschein kam.

Die fünf besten am Donnerstag #49 – Blockbuster


 

 

Durch meinen Reader bin ich heute auf den Blog von Gorana gestoßen, in dem sie jeden Donnerstag nach unseren „fünf besten“ fragt. In der aktuellen Ausgabe geht es um Blockbuster (kommerziell sehr erfolgreiche Filme). Da ich schon sehr lange nicht mehr im Kino war, muss ich auf ältere Produktionen zurückschauen. Und siehe da – drei von den fünf, die ich mir ausgesucht habe, stammen aus dem letzten Jahrhundert. Da sie mir alle gut gefallen, erfolgt die Aufzählung in chronologischer Reihenfolge.

Meine Blockbuster:

Der Name der Rose (1986) :

Den fand ich so spannend, dass ich ihn gleich mehrmals im Kino sehen musste. Und wenn er heute im Fernsehen kommt, stehen die Chancen gut, dass ich ihn mir nochmal anschaue.

 

Gefährliche Liebschaften (1988) :

Dieses Kostümspektakel war damals ein echter Kassenschlager – ein im Rokkoko angesiedelter Intrigantenstadel vom Feinsten, mit Michelle Pfeiffer, Glenn Close und John Malkovich in den Hauptrollen, und Keanu Reeves und Uma Thurman in den Nebenrollen. Ein Blick in die Besetzungsliste bei wikipedia verrät, dass auch Peter Capaldi (besser bekannt als der aktuelle Doctor Who) mitgespielt hat, aber an ihn kann ich mich fast 30 Jahre später nicht erinnern.

 

Matrix (1999) :

Für mich ist der erste Film der Trilogie immer noch der beste; das Ende des zweiten fand ich eine Frechheit, und der dritte Teil konnte trotz des Cliffhangers am Ende des zweiten Teils meine Erwartungen nicht erfüllen.

 

Ice Age (2002) :

Da sich unter den Blockbustern auch viele Animationsfilme befinden, habe ich einfach mal diesen als Stellvertreter für dieses Genre ausgewählt, schon allein wegen dem Nebencharakter Scrat.

 

Die Tribute von Panem – the Hunger Games (2012) :

Noch eine Dystopie, die in einer Trilogie erzählt wird. Aber im Gegensatz zu „Matrix“ fand ich alle Teile spannend und in sich schlüssig. Obwohl Trilogie ja nun auch nicht ganz stimmt, denn aus dem letzten Teil hat man (ähnlich wie bei Harry Potter) einfach zwei Filme gemacht.

 

Das waren sie, meine fünf besten Blockbuster, die aus unterschiedlichen Genres stammen.

 

 

 

 

 

 

 

Serienmittwoch 76 : heute was fürs Herz

 

 


 

Früher war der Mittwoch mein Lieblings-Blogtag, weil ich beim MeMadeMittwoch die Fortschritte meiner Nähkünste präsentieren konnte – inzwischen aber bin ich viel neugieriger auf Corlys Serienmittwoch, diemal mit der Folge 76 und der Frage nach unserer Herzensserie:

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Wenn ihr an all eure Serien denkt: Welche ist eure Herzensserie? Also die Serie, die euch am meisten am Herzen liegt und wieso?

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Knifflige Frage, denn was Serien angeht, mag ich mich nicht nur auf ein Genre festlegen. In meinem Serienuniversum haben Arztserien genauso Platz wie Fantasy, Kostümdramen, Krimis und Science-Fiction. Hier nun erst mal eine Liste der Serien, die ich mir immer wieder gerne anschaue, wobei die Reihenfolge rein zufällig ist:

auf sixx: Grey’s Anatomy, Gilmore Girls

auf ZDF neo: Inspector Barnaby, Agatha Raisin, Der Coroner, Lewis

auf DVD: Game of Thrones, Vikings, Downton Abbey, Star Trek DS 9, Star Trek Voyager, American Horror Story

auf BBC One: Call the Midwife, Poldark, Casualty (laut englischer Wikipedia „It is the longest-running emergency medical drama television series in the world, and the most enduring medical drama shown on prime television in the world“), Dr. Who (die neuen Folgen)

auf ARD.one: Dr. Who (die alten Folgen), Torchwood, Mord mit Aussicht

und als „guilty pleasure“ auf SWR3 – Die Fallers.

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Jetzt aber zu meiner Herzensserie?

Es sind – ta-daa!!! –

Dr. Who und Torchwood

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Warum sollte man sich denn sonst die Wiederholungen der alten Folgen im Fernsehen anschauen, wenn man die kompletten Staffeln auf DVD hat bzw. jede Woche die neuen Folgen im Original aus dem britischen Fernsehen aufnimmt?

Dr. Who ist einfach Kult, auch mit wechselnden Gefährten (Companions) und unterschiedlich regenerierten Timelords. Wobei es einzeln herausragende Folgen gibt, die ich mir immer wieder anschauen kann, weil sie mir nie langweilig werden, obwohl ich sie bereits in- und auswendig kenne. Viele Zitate („Fishfingers & Custard“, „The image of an angel becomes itself an angel“, „Fütter‘ mich!“, „Allons-y, Alonso“, „You’re kidding me“) haben sich unauslöschlich in meinem Gedächtnis festgesetzt. Und wenn ich einen Nebendarsteller oder Darsteller eines Companion besonders interessant finde, dann werde ich neugierig, wo er oder sie sonst noch so mitgespielt hat. Da wären z.B. James Corden, Russell Tovey, Burn Gorman, Naoko Mori oder Billie Piper – nur um einige zu nennen.

Dass die Hauptcharaktere (David Tennant, John Barrowman oder Christopher Eccleston) auch außerhab dieses Genres unterwegs waren, hat als angenehmen Nebeneffekt auch meine Neugier auf ihre übrigen Rollen geweckt. Was war ich überrascht, als z.B. John Barrowman einen Terroristen in der Serie „Desperate Housewives“ spielte und Christopher Eccleston in den Filmen „Thor – The Dark World“ und „The Others“ auftauchte. Bei David Tennant habe ich ganz gezielt die Serien „Broadchurch“, „The politician’s husband“ und „The escape artist“ (Anwalt des Teufels) eingeschaltet und war fasziniert von seiner Wandelbarkeit.

Jetzt habe ich so viel über Dr. Who geschrieben – da bleibt nicht mehr viel Raum für Torchwood. Und doch liegt mir auch diese auf zunächst zwei Staffeln beschränkte Serie, die als Spin-off von Dr. Who konzipiert war, sehr am Herzen. Zwei Staffeln klingt zunächst nach nicht sehr viel, aber ich habe jetzt bewußt die fünfteilige Miniserie „Torchwood – Children of Earth“ und den Zehnteiler „Torchwood – Miracle Day“, eine britisch-amerikanische Co-Produktion außen vor gelassen. Stellt man die Buchstaben von DOCTOR WHO um, so kommt das Anagramm TORCHWOOD dabei heraus. Und wie es sich für einen ordentlichen Spin-Off gehört, der sich zum Publikumsrenner entwickelt hat, gibt es auch immer wieder Querverweise auf UNIT und andere Gemeinsamkeiten.

Da ist es dann immer so richtig schön, wenn man im Urlaub lustige Sachen entdeckt, die das Fanherz höher schlagen lassen, wie diese Fotos aus Edinburgh zeigen.

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Ach ja, dass ich einige Jahre später dort die Briefmarken der Royal Mail aus Dr.-Who-Sonderedition gekauft habe, ist dann wiede eine andere Geschichte. Und nun wünsche ich allen noch eine schöne Restwoche inclusive Feier- und Brückentag.

 

 

Mein Glotzophon und ich : Zufälle gibt’s

 


 

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Bildquelle: http://whoview.de/wp-content/uploads/2016/10/s2_08_wal_54.jpg)


 

Dienstagabend auf ARD.one: Zeit für Dr.Who und Torchwood. Nach dem Ende der letzten Staffel mit Peter Capaldi als der Doktor, hat der Spartensender der ARD mit der Ausstrahlung aller Dr.Who- Folgen seit der Wiederauflage mit Christopher Eccleston und Billie Piper begonnen, und zwar mit zwei oder drei Folgen pro Woche. Momentan gibt es ein Wiedersehen mit David Tennant als Timelord, der es nicht über sich bringen kann, seiner geliebten Rose zu sagen, dass er sie liebt. Tragisch – aber das ist nicht das, worauf ich hinaus will, denn das war nur die Einleitung zu einem Monolog über Zufälle aus dem weitverzweigten Dr.Who-Universum.

Nach der Folge „Die Glotze“, in der es den Doktor und Rose nach London zur Zeit der Krönung Queen Elizabeths II verschlägt (die für mich mit zu den besten Folgen mit David Tennant zählt), zeigte ARD.one die Folgen „Der unmögliche Planet“ und „Der Höllenschlund“, die zusammen eine Geschichte erzählen: die eines Planeten, der allen physikalischen Gesetzen zum Trotz, in dessen Orbit um ein Schwarzes Loch kreist, ohne in jenes hineingezogen zu werden. Auf der Suche nach der Energiequelle stoßen der Doktor und die Besatzung der Raumstation auf diesem unmöglichen Planeten auf die Reste einer uralten Zivilisation, älter noch als die Zeit selbst; und das, was sich in bodenloser Tiefe verbirgt – die Bestie, Abaddon, der große Verschlinger, Satan oder wie diese Kreatur in unzähligen Kulturen noch genannt wird.

Was dem Archäologen der Crew widerfährt, hätte man in früheren Zeiten Besessenheit genannt und konstatiert, dass der Teufel in ihn gefahren wäre: archaische Schriftzeichen, die auf seiner Haut erscheinen – Augen, die nur noch aus schwarzer Pupille zu bestehen scheinen – sprechen mit fremder Stimme und in fremder Sprache. Und als Krönung des ganzen wartete auch die im Anschluß ausgestrahlte Folge von Torchwood mit derselben Besessenheit bei Owen Harper auf.

Ist das nun Zufall, oder hat der Sender die Sendetermine so aufeinander abgestimmt, dass das Besitzergreifen eines Team- bzw. Crewmitglieds durch die Bestie am selben Abend thematisiert wird? Den Blick in die Programmübersicht auf der Homepage des Senders fand ich nicht gerade aufschlussreich, denn dort heißt es:

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Dr. Who (9) – der Höllenschlund : Ood, die Sklaven greifen an! Auf der Suche nach einem Ausweg stürzt der Doc in einen Abgrund. Dort trifft er auf eine riesige Kreatur. Kann der Doc das gesamte Universum vor diesem satanischen Geschöpf retten?“

– und –

Torchwood (7) – Untot : Nach Owens Tod will sich das trauernde Team bei seinem Kollegen verabschieden. Jack besorgt dafür einen weiteren Auferstehungshandschuh von den Weevils. Doch bei der Auferstehung scheint etwas schief gelaufen zu sein und Owen erscheint weiter quicklebendig. Allen Körpersignalen nach ist er aber tot. Als lebender Toter hat er zudem das Gefühl, dass etwas in der Dunkelheit auf ihn wartet.“

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Mich hat dieser Zufall jedenfalls ziemlich überrascht, und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Media Monday # 311

 

Das sonnige Wochenende habe ich zur Bestandsaufnahme in meinem Taunusidyll genutzt. Da ich dieses Jahr bisher nur ein Mal übers Wochenende dort war, hat sich das Unkraut dort ungehemmt ausbreiten können; mein nettes Helferlein, das fürs Rasenmähen zuständig ist, hat meinen Auftrag anscheinend wörtlich genommen und sich ausschließlich um den Rasen gekümmert. Das aber mit Bravour!

Aber so hübsch es dort auch ist – im Gegensatz zu sonst packte ich meine Siebensachen bereits nach dem Mittagessen und blieb nicht bis zum Abend, weil mein Schwager und ich am Nachmittag den neuen Gartenhäcksler zusammenbauen wollten. Das ging überraschend schnell, und so konnte ich mich dann doch noch rechtzeitig dem neuesten Lückentext von Wulf auf seinem Blog „medienjournal“ widmen.

 

Media Monday # 311

1. Worauf ich mich in den nächsten Wochen ja am meisten freue, ist die neue Staffel des Period Dramas „Poldark“, das am 11. Juni auf BBC One begonnen hat. Neun Folgen, die sich um Band fünf und sechs der gleichnamigen Romanreihe von Winston Graham drehen, bilden für mich den gelungenen Abschluss des Sonntags.

2. Die Staffel „Hotel“ von American Horror Story hat meine Begeisterung für die Musik der Schwarzen Szene neu entfacht, denn der für mich rundum gelungene Soundtrack besteht aus Gothic Rock und New Wave.

3. Mit Freunden zu Gast gibt es ja kaum was Schöneres, als zu grillen und stundenlang draußen zu sitzen, wenn’s angenehm warm ist.

4. John Nettles (bekannt als Inspector Barnaby) hat meines Erachtens eine viel zu kleine Rolle in der Neuauflage von Poldark, immerhin hat die Rolle, die er hier spielt, im Roman mehr Raum.

5. Neulich habe ich nach langer Zeit noch einmal den Roman „Die Elfen von New York“ von Martin Millar zur Hand genommen und mich wieder prächtig amüsiert. Die Geschichte ist so herrlich absurd, dass ich gerne selbst dabei gewesen wäre.

6. Ein Medienhype jedweder Art kann mir ja gerne gestohlen bleiben, denn meistens gefällt mir das, worum so ein Tamtam veranstaltet wird, überhaupt nicht.

7. Zuletzt habe ich mal ganz „nobel“ Kaffee im Restaurant eines Golfclubs getrunken und das war längst nicht so abgehoben, wie manch einer vermuten würde , weil ich ganz herzlich bewirtet wurde, obwohl es nur um ein Täßchen Kaffee ging und der Beginn einer Veranstaltung mit geschlossener Gesellschaft immer näher rückte.

Die fünf besten am Donerstag : Let the music play

 

 

Welche 5 Filme haben die beste Musik?

 

Bei vielen Filmen achte ich gar nicht so sehr auf die Musik, und jetzt sollen mir ad hoc fünf Filme mit der besten Musik einfallen? Zur Zeit schaue ich die fünfte Staffel aus der Reihe „American Horror Story“, deren Handlung ich weniger spannend als die der ersten und vierten Staffel finde, aber die ich einfach wegen der Kostüme und der Musik mag.

Weil Gorana in ihrer Rubrik „Die fünf besten am Donnerstag“ explizit nach Filmen fragt, muss ich AHS „Hotel“ leider außen vor lassen. Ohne wertende Reihenfolge kommen deshalb nun „meine“ fünf Besten…

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1. The Rocky Horror Picture Show

. Wer kennt nicht den legendären „Time Warp“? Und wenn Meatloaf darin eine kurze Rolle mit einem starken Auftritt und tollem Song hat, dann ist für mich dieser Film ein absolutes Muss.

2. Chocolat

Französische Leichtigkeit, neu definiert. Mal abgesehen, dass dieser Film einer meiner Lieblingsfilme ist, finde ich, dass die Musik den Film perfekt abrundet.

3. Muriels Hochzeit

Dass in dem Film sehr viel Musik von ABBA vorkommt, ist kein Wunder, denn die Hauptdarstellerin ist der totale ABBA-Fan.

4. Sunshine on Leith

Wahrscheinlich kennt den hier niemand, aber hier handelt es sich um ein „Filmmusical“, dessen Songs ausschließlich von dem schottischen Duo „The Proclaimers“ stammen. Eigentlich bin ich kein Fan von Musicals, aber der Film hat eine in sich schlüssige Handlung, spielt in Edinburgh, und die Proclaimers haben einen sehr, sehr kurzen Cameo-Auftritt.

5. Grease

Ist das noch ein Musical? Ach, egal – „Grease“ ist Kult. Schon allein wegen John Travolta und Olivia Newton-John.

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Am liebsten hätte ich jetzt noch Westernklassiker wie „12 Uhr mittags“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“ in die Liste mit aufgenommen. Aber da sind es immer nur einzelne charakteristische Stücke, während ich Filme aufzählen wollte, die mit mehr als einem einzigen Song punkten können.

Media Monday # 310 : Lauf, Rädchen, lauf !

 


 

Während andere frei haben, darf ich am Pfingstmontag arbeiten. Ach, was waren das noch für Zeiten, als ich mich an Pfingsten auf dem Wave Gotik Treffen in Leipzig tummelte oder mit meinem motorradfahrenden Freund, seinem Bruder und dessen Lebensgefährtin am Lago Maggiore zeltete.

Nass, nasser, am nassesten…. und auch dieses Jahr lautet mein Motto „mach es wie die Wasseruhr, zähl die nassen Stunden nur“ – wenn dann die Sonne wieder durchbricht, so wie am Sonntag, kann die Stimmung ja nur noch steigen. Und weil’s so schön ist, gibt’s auch diese Woche einen neuen Lückentext – auf Wulfs Blog Medienjournal von mir zur Abwechslung mal in lila Schrift gefüllt:

Media Monday #310

 

1. Das Pfingstwochenende fällt bei mir diesmal kürzer aus, denn ich hatte nur am Samstag und Sonntag frei.

2. Neulich habe ich gehört/gelesen dass Rock am Ring wieder am Nürburgring stattfindet, nachdem es in den letzten Jahren auf einen Flugplatz umziehen musste. Aber warum es wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückgehrt ist, habe ich nicht mitbekommen. .

3. Das Wave Gotik Treffen ist mir persönlich ja viel zu überlaufen – auch wenn mich einzelne Programmpunkte wie das viktorianische Picknick im Park reizt. Alleine hinzufahren, ergibt für mich keinen Sinn.

4. Von dem, was mir dieses Jahr bisher an Lektüre untergekommen ist fand ich ein Buch wirklich spannend: die Romanbiografie „Die abenteuerliche Fahrt des Herrn von Drais“ von Johannes Schweikle. Dass das Laufrad vor langer, langer Zeit von ihm erfunden worden ist, war mir bekannt – nicht aber, dass seine Erfindung dieses Jahr 200 Jahre alt wird. Tusch – Glückwunsch – Gratulation ! Auch wenn Herr von Drais von meinem Zuprosten nichts mehr hat.

240px-dbp_1985_1242_jugend_draisine_laufmaschine  Anmerkung bei wikipedia: Diese Briefmarke wurde von der Deutschen Bundespost bzw. Deutschen Bundespost Berlin herausgegeben. Als amtliches Werk ist sie nach § 5 Abs. 1 UrhG  gemeinfrei. 


 

5. David Tennant hätte ich in der Theateraufnahme von Hamlet kaum wiedererkannt, schließlich hatte ich ihn vorher nur als Timelord in der Serie „Doctor Who“ gesehen, und da machte er an vielen Stellen einen leicht chaotischen Eindruck. Als Hamlet wirkte er geradezu geschniegelt und gebügelt – aber das änderte sich im Verlauf des Abends ganz gewaltig.

6. Das Talent vor größeren Menschenmengen eine Rede zu halten, hätte ich liebend gerne.

7. Zuletzt habe ich versucht, ein Vorder- und ein Rückenteil aus Seide zuzuschneiden, und das war weniger stressig, als ich befürchtet hatte, weil der Stoff weder verrutschte noch sich verzog. Er blieb hübsch, fein liegen – auch ohne Zuhilfenahme von Sprühstärke.


 

Und wieder bin ich später dran als andere – macht aber nichts; denn dabei sein ist alles.