Media Monday # 416: it’s crystal clear – ich habe ein Muster erkannt …

 

denn inzwischen ist der Samstag mein Shoppingtag geworden. Das jüngste Beispiel liefert die nach einem Planeten benannte Ladenkette, die auch Schallplatten im Sortiment hat. Ja, dieses Medium gibt es tatsächlich noch – auch neue Alben, wie das letzte von Loreena McKennitt. Aber warum sich auf Scheiben in Schwarz beschränken, wenn es Alben wie „Back to Black“ von Amy Winehouse auch in einer anderen Farbe gibt.

Lustigerweise bietet der Media Markt sie in weißem Vinyl an. Aber warum sollen andere Märkte so etwas nicht auch im Sortiment haben? Bingo! Der Laden vor meiner Tür hatte dort zwar auch nicht die „KICK“ in grünem Vinyl da – aber dafür „The Silent Force“ von Within Temptation und „The Swing“ von INXS in durchsichtigem Vinyl

 

– crystal clear – vielleicht optisch sogar die bessere Wahl. Akustisch sowieso. Den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden hat auch die Serie „The Royals“ als Box mit den Staffeln Eins bis Drei. So, nun aber endlich zu den sieben Lückentexten für den …

Media Monday # 416 :

1. Das erfreulichste, was mein Blog mir bisher beschert hat, sind die wertvollen Tips von netten Leuten, die ich in manchen Unterhaltungen bekommen habe.

2. Mit deutlich mehr Zeit und unbegrenzten Ressourcen würde ich auch noch Videos drehen und hochladen, damit mein Blog noch schöner wird.

3. Fotos vom Mont St. Michel in der Normandie und St. Michael’s Mount in Cornwall verwechsle ich ja immer mal wieder, denn beide Anlagen sehen sich sehr ähnlich.

4. Von White Collar würde ich ja gerne eine schmucke Deluxe Edition besitzen, schließlich ist das eine der wenigen abgeschlossenen Serien mit einer überschaubaren Anzahl Staffeln, die ich kenne und die sich nicht in meinem Besitz befindet.

5. Mein Urlaub 2008 in Schottland hätte besser und gelungener kaum sein können, denn vier Wochen grenzenloser Freiheit habe ich noch nicht toppen können.

6. Wenn andere Leute mir ungefragt meine Interessen madig zu machen versuchen dann frage ich mich, was sie davon haben.

Oldtimer

7. Zuletzt habe ich mir bei einem Open-Air-Konzert mit einer tollen Band auf einer winzigen Bühne die Seele aus dem Leib getanzt, und das war längst überfällig, weil ich dieses tolle Gefühl schon lange nicht mehr erlebt habe. Oldtimer konnte man dort auch bewundern.

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Das Werk zum Wort 24/52 : Herz

 

Woche 24 des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolfvon insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Herz

Mein“ Herz ist diesmal nicht in der Kunst verewigt worden, sondern aus Stein geformt: The Heart of Midlothian – ein steinernes Herz, mitten auf der Royal Mile in Edinburgh, nahe der St. Giles Cathedral (Bildquelle: https://i0.wp.com/historytotallynaked.com/wp-content/uploads/2018/12/The_Heart_of_Midlothian_2828891052.jpg):

 

An dieser Stelle stand einst das sogenante Tolbooth, auch Town Hall genannt, und sie beherbergte Parlament, Steuerbehörde und Justiz. Anstatt das zu klein gewordene Gebäude abzureißen, erweiterte man es und sperrte ab 1481 praktischerweise dort auch gleich Verbrecher bis zu ihrer Hinrichtung vor Ort ein. Aber warum ausgerechnet ein Herz an dieser finsteren Stätte aus Stein geformt wurde? Vielleicht soll dieses Motiv symbolisch für das Zentrum stehen – schließlich war Edinburgh die Hauptstadt des Countys Midlothian.

Die finstere Geschichte dahinter habe ich hier gefunden, auf dem englischsprachigen Blog „historytotallynaked.com“ – https://historytotallynaked.com/2018/12/15/half-way-to-edinburgh-castle/

Den gleichnamigen Fußballclub gibt es seit 1874. Sein Emblem ist diesem Herzen nachempfunden.

 

 


 

Das nächste Wort: – Insel –

ABC Photography : X wie Xenon

 

Die Edelgase, auch inerte Gase oder Inertgase bilden eine Gruppe im Periodensystem der Elemente, die sieben Elemente umfasst: Helium, Neon, Argon, Krypton, Radon, Oganesson und Xenon. Daher lautet mein heutiger Beitrag zumneuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert:

X wie Xenon

Xenon sorgt für Beleuchtung im Straßenverkehr. Ob Kunstobjekte ebenfalls von Xenon zum Strahlen gebracht werden – Tatort Luminale 2016 -, weiß ich nicht, aber ich zeige sie hier trotzdem:

 

 

Das ganze gibt es auch in warmen Farben:

 

 

Vorstellbar wäre es. Moderne Scheinwerfer werden ja auch mit Hilfe von Xenon zum Leuchten gebracht.

Ankündigung : Die Gemischtwarenhandlung wird erweitert…

 

… und zwar um eine weitere Abteilung namens „Writing Friday„. Diese coole Aktion habe ich nämlich auf elizzys Blog entdeckt und finde die Aufgabe, ein Thema aus einigen Vorgaben auszuwählen und dazu kreativ etwas zu Papier zu bringen, wahnsinnig spannend, konnte mich aber bisher nicht aufraffen, auch dabei mitzumachen. Das führte dazu, dass ich darum herumschlich wie die Katze um den heißen Brei.

Doch jetzt ist es so weit. Die für den Juni zur Wahl stehenden Themen sind für mich so interessant, dass ich jetzt mit einsteige – wenn ich mich ranhalte, habe ich meinen Beitrag bis zum kommenden Freitag fertig.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : weibliche Filmcharaktere

 

 

Ein neuer Donnerstag in der Ergothek von Gina – nach unseren liebsten weiblichen Seriencharakteren sind nun unsere liebsten weiblichen Filmcharaktere dran. In meinem Leben habe ich schon jede Menge Filme gesehen, und davon die mir fünf liebsten weiblichen Charaktere auszuwählen, ist sauschwer. Aber ich versuche es trotzdem mal. Irgendwie bleibe ich immer an den Heldinnen, Kämpfernaturen und Überlebenskünstlerinnen hängen – here we go…

 

Annie aus „Speed“, gespielt von Sandra Bullock :

Einen Bus zu steuern, der keinesfalls schneller oder langsamer als 50 mph werden darf, sonst fliegt er in die Luft – einen solchen Alptraum möchte niemand erleben. Leider trifft es in diesem Fall Annie, die gezwungenermaßen mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B kommen muss, weil sie ihren Führerschein wegen zu schnellen Fahrens abgeben musste (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/1e/2c/a1/1e2ca1a9712970da48b522070b55ada2.jpg):

 

Katniss Everdeen aus „Die Tribute von Panem“, gespielt von Jennifer Lawrence : 

Noch eine, die unvorbereitet in eine scheinbar ausweglose Situation gerät. Als ihre kleine Schwester per Los ausgewählt wird, bei den Hungerspielen in der Arena auf Leben und Tod zu kämpfen, meldet sie sich freiwillig und versucht, sich und ihrem zweiten Kandidaten aus ihre Heimatdistrikt das Überleben zu sichern (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/c6/ff/db/c6ffdbb1ee754d49ac3d49745dce156a.jpg):

 

 

Eowyn aus „Der Herr der Ringe“, gespielt von Miranda Otto

Mit kämpfenden Heldinnen habe ich es heute aber auch. Diesmal geht es nicht um die eigene Existenz, sondern gleich um ganz Mittelerde bzw. die Vernichtung des Hexenkönigs von Angmar, den kein Mann jemals töten wird – so die Prophezeihung. Das Dumme an solchen Prophezeihungen ist ja, dass sich darin irgend eine Bosheit verbirgt. In diesem Fall kann ihn nur eine Frau zu Fall bringen. Dumm gelaufen für den Oberschurken (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/c4/50/bd/c450bd2e11e2b432d748eccb5b763232.jpg):

 

 

Scarlett O’Hara aus „Vom Winde verweht“, gespielt von Vivian Leigh

Auch eine Kämpferin – für ihr geliebtes Tara, ihre Plantage in den Südstaaten von Amerika, würde sie alles tun. Leider ist sie aber auch eine Meisterin der Prokrastination. „Verschieben wir’s auf morgen“ – wer erkennt sich nicht in einem solchen Spruch wieder? (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/fc/21/b9/fc21b955365ba1e1d217dedffb3a00ae.jpg):

 

Maggie aus „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, gespielt von Elizabeth Taylor

Auch sie hat einen Kampf auszufechten, nämlich den um ihre Ehe. Nicht so einfach, wenn der Mann anscheinend nichts mehr von ihr wissen will, Schwager und Schwägerin mitsamt ihrer Kinderschar bis aufs Blut nerven und alle dem Familienoberhaupt verschweigen wollen, dass dieses unheilbar krank ist. Dass sich der aufgestaute Frust irgendwann in einem Riesenkrach entlädt, kann man mit Fortschreiten der Handlung riechen (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/10/22/a1/1022a1ab9c385f5d2c9d141ca4ddbbdf.jpg):

 

So, damit spannt sich der Bogen der Filmgeschichte über 80 Jahre.

 

 

 

 

Mittendrin Mittwoch : 1Q84

 

Letztes Jahr habe ich das Lesen neu entdeckt und interessiere mich nun verstärkt für Romane, die vor längerem Bestseller gewesen sind. Das ist die Gelegenheit für mich, beim sogenannten Mittendrin Mittwoch auf elizzys Blog mitzumachen. Und darum geht’s beim Mittendrin Mittwoch:

 

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Beim Mittendrin Mittwoch geht es um Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese. Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Dabei lautet die Aufgabe: In welchem Buch liest du? – Wie sehen deine nächsten Zeilen aus? – Lass mir gerne den Link zu deinem Beitrag da.

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Zur Zeit stecke ich mitten im ersten Teil der Trilogie1Q84von Haruki Murakami, mit über 1000 Seiten ein richtig dicker Wälzer:

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Und wenn in einem Roman etwas vorkommt, das die Leser noch nie gesehen haben, brauchen sie in der Regel eine möglichst detaillierte und anschauliche Schilderung. Was man auslassen kann oder sogar muss, sind Beschreibungen von Dingen, die jeder kennt.

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Diesen hilfreichen Tip für das Schreiben von Geschichten habe ich auf Seite 308 gefunden. Zwei Drittel des Buches (Band 1&2, erschienen bei Dumont, ISBN 978-3-8321-9587-8) habe ich noch vor mir, und wenn es so flüssig voran geht mit dieser Geschichte von Personen, die sich 1984 plötzlich in einer Parallelwelt wiederfinden, dann habe ich gute Chancen, das Werk bald ausgelesen zu haben.

Media Monday # 415: Das krumme Jubiläum steht vor der Tür …

 

denn beim Media Monday mit sieben Lückentexten bin ich zum 125. Mal dabei. Pfingsten, ja da bin ich in Gedanken beim diesjährigen Wave-Gotik-Treffen, das ich in den sogenannten Nullerjahren zweimal besucht habe. Ob ich dort jemals wieder hinfahren werde, steht in den Sternen.

Nachdem ich die zweite Staffel von „Broadchurch“ beendet und zurückgegeben habe, bin ich durch mein DVD-Regal gegangen und habe die angefangene sechste Staffel von „American Horror Story“ gleich mit beendet. Von den mir bisher sieben bekannten war dies für mich die mit Abstand blutigste, und hätte das Ensemble nicht aus so brillianten Schauspielern wie Kathy Bates, Angela Bassett und Cuba Gooding jr bestanden, hätte ich das Experiment wahrscheinlich längst abgebrochen. Jetzt ist die Zeit reif für ein heitereres Programm oder einfach nur mal was fürs Herz.

Reif ist auch die Zeit für den 18-Uhr-Fragebogen:

Media Monday # 415

1. So ein verlängertes Pfingstwochenende ist ideal, um mal wieder etwas leckeres zu kochen und abends einen Gin Tonic zu trinken. An Abenden, bevor ich am nächsten Morgen früh raus muss, ist sowas eher kontraproduktiv.

2. Wenn es eins gibt, das ich nicht bräuchte, dann sind das Hektiker, die auf jeder Party und bei jedem gemütlichen Beisammensein jeden Pups mit dem Smartpone fotografieren und dadurch eine Unruhe verbreiten. Liebe Leute, haltet doch einfach mal die Füße still und bleibt auf eurem Allerwertesten sitzen.Wie entspannt könnte ein solcher Abend doch verlaufen.

3. Die 2.Staffel von „Broadchurch“ war ja ein regelrechter Besetzungs-Coup, schließlich gab es hier ein Wiedersehen mit des halben Dr.Who- und Torchwood-Ensembles, allen voran David Tennant.

4. Es gibt wohl kaum eine/n Film/Serie, wo ich so sehr lange Pausen eingelegt habe wie bei „American Horror Story – Staffel 6“ und „The Living and the Dead“.

5. Abgesehen von diversen Meldungen vom Tod bestimmter Künstler, an die ich mich noch heute so gut erinnern kann: Das Unglück der Raumfähre Challenger am 28. Januar 1986 hat mich seinerzeit tief bewegt, einfach weil jeder – nicht nur die Menschen am Bildschirm – sondern auch die gesamten Angehörigen der Besatzung die Katastrophe des explodierenden und auseinanderbrechenden Raumschiffs ungefiltert und in voller Länge mitansehen konnte; auch die Schulklasse der Lehrerin an Bord. Gerade heute bin ich bei youtube auf Filmmaterial gestoßen, das das ganze Entsetzen der Crew in der Bodenzentrale dokumentiert. Dass bereits drei Monate später ein ganzes AKW in die Luft fliegen würde und für immerwährende Verseuchung sorgen würde, kommt mir vor wie grausame Ironie.

6. Ich hätte ja gern gesehen, was fähigere Leute aus dem Film „Das Jesus Video“ von Andreas Eschbach hätten machen können, schließlich ist das Buch nicht nur auf pure Action ausgelegt, doch leider überwiegt gerade im zweiten Teil des Films das sinnlose Geballer, und der eigentliche Aspekt der Probleme, die Zeitreisen mit sich bringen, kommt viel zu kurz.

7. Zuletzt habe ich leckeren Kartoffelsalat gemischt und das war rein mengenmäßig eine kleine Enttäuschung, weil ein Teil der ohnehin zuwenig vorhandenen Kartoffeln auch noch faule Stellen hatte. Aber da ich noch Gurkensalat gemacht habe, werden wir am Pfingstmontag wohl kaum hungern müssen.

 

Das Werk zum Wort 23/52 : Meer

 

Woche 23 des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf von insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Meer

Nach dem Feuer kommt jetzt das Wasser an die Reihe, und so groß wie das Meer ist auch die Zahl der Kunstwerke, die sich damit beschäftigen. Zeit für mich, von Malerei, Land Art und Musik auf literarische Kost umzusteigen. Gerne gelesen habe ich die „Océano“-Trilogie des spanischen Schriftstellers Alberto Vázquez-Figueroa, dessen erster Band

Océano“

verfilmt worden ist. Den spanischen Trailer, von dem ich leider kein Wort verstehe, gibt es auf youtube (https://www.youtube.com/watch?v=fN74ff35woM) – Die Geschichte in Kürze:

Als Yaizas Bruder seiner Schwester bei einem Überfall auf sie zu Hilfe kommen will, tötet er im Handgemenge einen der Männer, bei dem es sich dummerweise um den Sohn des reichen Don Matias handelt. Vor dessen Rache kann sich Asdrúbal Perdomo nicht lange verstecken, und nachdem der rachsüchtige Grundbesitzer das gesamte Dorf terrorisiert hat, bleibt Yaizas Familie nur noch die gefährliche Flucht in ihrem alten Fischerboot von Lanzarote aus über den Atlantik, bis nach Venezuela. Tausende von Kilometern legen sie zurück, doch der Verfolger gibt nicht auf…

Warum meine Wahl darauf gefallen ist und nicht auf etwa „Der alte Mann und das Meer“ oder gar „Moby Dick“? Die Entdeckung dieser Trilogie fiel genau in die Zeit, in der ich an der Kanareninsel Lanzarote einen Narren gefressen hatte und dort sehr oft Urlaub gemacht habe. Außerdem habe ich zu dieser Zeit sehr oft davon geträumt, nach Südamerika zu reisen. Aber dieser Wunsch besteht nicht mehr.

 

Das nächste Wort: Herz

 

 

ABC Photography : W wie Whiskywanderung

 

Das Projekt ABC“ von wortman neigt sich langsam dem Ende zu – nur noch sieben Beiträge, der Countdown läuft. Eine Warnung vorab: Mein Beitrag zum Buchstaben W soll weder Schleichwerbung sein noch zum maßlosen Alkoholkonsum aufrufen – auch wenn es darin um Whisky geht, nämlich

W wie Whiskywanderung

Eine Whiskywanderung ist eine Wanderung durch eine reizvolle Landschaft, bei der an sechs Haltepunkten Whisky verkostet wird. Böse Zungen behaupten, hier handele es sich um ein als Wanderung getarntes Whiskytasting; aber so oder so hat mir diese Veranstaltung, an der mein Mann und ich vor Jahren teilgenommen haben, so gut gefallen, dass ich gegen eine Wiederholung nichts gehabt hätte. Inzwischen bieten unterschiedliche Veranstalter so eine Tour an, leider nicht in meiner Nähe.

Und weil damals auch niemand von uns auf die Idee gekommen war, bei unserer Wanderung zu fotografieren, gibt es heute von mir nachgestellte Bilder. Und für die Verkostung habe ich mir eine ganze Woche Zeit gelassen. Gut Ding will schließlich Weile haben.

 

Die Wanderung

Wanderungen beginnen meistens an einem Wanderparkplatz oder einer Tafel.

 

 

Unsere Wanderung führte uns durch den Odenwald, und verkostet wurden sechs schottische Whiskys, alles Single Malts, davon auch ein oder zwei in Faßstärke. Welche das waren, weiß ich jetzt auch nicht mehr – deshalb habe ich meine persönliche Kollektion mit meinen Favoriten zusammengestellt.

Die Getränke

 

Aberlour – Speyside (Schottland) – „ich bin klein und gemein“ – Ich bin der „wee dram“, das kleine Schlückchen, das es in sich hat.

 

Faßstärke mit 57,1% – da muss man vorsichtig sein oder man beginnt gleich mit der handelsüblichen Stärke von 40% oder 43%, je nachdem, welche Flasche man erwischt. Das Wasser stammt aus Quellen am Ben Rinnes. Das brachte mich überhaupt erst auf die Idee, einen weiteren Speyside-Whisky in meine Verkostung mit aufzunehmen, deshalb stehen sie auch beieinander, als Beispiel für den Größenvergleich:

 

Benrinnes – Speyside – das Wasser kommt nicht vom Ben Rinnes, und das Malz dafür von Elgin und ist leicht getorft. Damit steigern wir uns nun in den Aromen, denn bei einer Verkostung hat es keinen Sinn mit geschmacklichen Bomben anzufangen, die milderen Whiskys wie diesen keine Chance geben. 26 Jahre alt : 1982, da war die Welt noch in Ordnung.  Allerdings hatte ich da von Whisky noch keine Ahnung. 2009 sah das schon anders aus. Da erblickte dieses Schätzchen mit 57.4% das Licht der Welt und wurde im letzten Jahr meines. Jetzt habe ich die Flasche entkorkt und das Aroma von Rosinen und Holz genossen und mich an der schokoladenbraunen Farbe erfreut. Wenn der Sprit erst mal verflogen ist, schmeckt der Whisky angenehm weich und erinnert mich an meinen Lieblingsrum.

Bushmills, The Steamship Collection – Antrim (Nordirland) – ein eher lieblicher Whiskey, der mir bei einem Whiskytasting im Taunus in einer sehr dekorativen Flasche präsentiert wurde, und mit meiner Vorliebe für schönes Design musste ich den einer genaueren Prüfung unterziehen. Zur Abwechslung mal ein florales, vanilliges Aroma. Die leichtere Variante des folgenden Whiskeys

 

Connemara – County Louth (Republik Irland) – der Rauchige mit der Toffeenote my favourite Irish Whiskey, besonders geeignet, um den Zuckerguss für einen Butterkuchen mit Mandeln zu aromatisieren. Laut Wikipedia bezieht sich der Name des Countys auf den keltischen Gott Lugh. Ich mag an diesem Whisky besonders das sahnige Aroma, das mich an Karamellbonbons erinnert.

 

Caol Ila, Elements of Islay – Islay: Diese schottische Insel ist bekannt für ihre durchweg torfigen Whiskys. Der schmeckt ziemlich torfig, aber nicht ganz so extrem wie die Editionen von Ardbeg oder gar der berühmt-berüchtigte Octomore, bei dem ich das Gefühl hatte, in Gartenerde zu beißen. Die Destillerie hat vor Jahren schon auf Computerbetrieb umgestellt, weshalb der Moderator eines Fernsehbeitrags darüber sich bemüßigt fühlte, den Whisky als seelenloses Massenprodukt zu bezeichnen. Tja, was mach ich nur? Er schmeckt mir halt – und diese Sonderausgabe sowieso, wie der Pegel zeigt. Das Design ist für mich sowieso der Hit – eine Elemententafel mit dem Kürzel für die Destillerie.

 

Highland Park, Valkyrie – Orkney Islands (Schottland). Hier herrschten einst die Wikinger. Daher wundert es mich gar nicht, dass diese Destillerie eine limitierte Valhalla-Collection herausgebracht hat, die den Gottheiten Thor, Loki, Freya und Odin gewidmet ist. Die Odin-Edition habe ich nicht mehr bekommen, aber als die Valkyrie auf den Markt kam, die noch dazu im Vergleich erschwinglich war, habe ich sofort zugegriffen. Der Probeschluck war sehr gehaltvoll. Salz-und-Pfeffer-Noten bei moderaten 45,9% Alkoholgehalt Noch ein Kriterium für mich und gegen Faßstärken wie den zuerst gekosteten Aberlour; wenn dann noch der Flaschen- und Verpackungsdesigner Wikinger ist und seinen Stammbaum bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen kann, ist das ein nur zu passender Kandidat für das W, genauso wie die Übersetzung von Valkyrie: Walküre.

 

 

Am Ende heißt es dann nicht nur „The Angels‘ Share“ sondern „Schlaf wie ein Engel“ – aber wie immer, gilt auch hier das Motto „Don’t drink and drive“. Mein Weg führt dann nur noch am Regal vorbei mit einem Blick auf die Besonderheiten, die heute außen vor bleiben mussten: Bowmore (mit dem Teufels-Dreizack), Balblair (mit Autogramm vom Master Blender) und …

Talisker (von der Isle of Skye).

 

Goodnight Scotland & Ireland.

 

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : männliche Seriencharaktere

Nachdem es bei Gina (passionofarts) in der Rubrik „Die besten am Donnerstag um unsere liebsten weiblichen Seriencharaktere ging, war abzusehen, dass heute unsere liebsten männlichen Seriencharaktere an die Reihe kommen. Auch hier habe ich mich auf die Serien beschränkt, die ich mir zur Zeit im Fernsehen ansehe und sie zeitlich nach Wochentagen und Uhrzeit geordnet.

This is us   ~~~   Sex & The City   ~~~   Hustle – Unehrlich währt am längsten   ~~~   Grey’s Anatomy   ~~~   Seattle Firefighters – die jungen Helden

 

Überraschung! Heute sind mal andere als die üblichen Verdächtigen dabei.

 

This is us

In dieser Serie wird das Leben dreier Personen, die am selben Tag Geburstag haben, erzählt. Aber nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern größtenteils in Rückblenden. Eine davon ist die des Vietnamveteranen Jack Pearson (Milo Ventimiglia), der versucht, seinem Bruder beizustehen, der ebenfalls in Vietnam stationiert ist (Bildquelle: https://thenypost.files.wordpress.com/2018/10/tv_this1-1a1.jpg)

Sex & The City

Was Carrie an Mr. Big findet, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ihr zeitweiliger möbelbauender Freund Aidan Shaw (John Corbett) war mir weitaus sympatischer. Er war in der Serie nicht nur der ruhende Pol, sondern war vor allem nicht so ein Geheimniskrämer wie Mr. Big (Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51vHsisPn0L._SX466_.jpg)

 

Hustle – Unehrlich währt am längsten

Von der Bande Ganoven, die andere Verbrecher und moralisch fragwürdige Zeitgenossen über den Tisch zieht, finde ich Mickey (Adrian Lester) mit Abstand am coolsten (Bildquelle: https://hoerzu.images.dvbdata.com/768969/768969_478x268.jpg)

 

Grey’s Anatomy

Dass Dr. Andrew DeLuca (Giacomo Gianniotti) in früheren Staffeln viel zu wenig Szenen eingeräumt bekommen hatte, fand ich immer schade. In der aktuellen Staffel macht er Dr. Meredith Grey den Hof und hat einen dauergrinsenden Konkurrenten (Bildquelle: https://imgix.bustle.com/uploads/image/2019/2/28/7d12a627-6b32-47fd-acf8-f0d555655236-147480_0802.jpg)

 

Seattle Firefighters – die jungen Helden

Einen Konkurrenten hat auch Polizist Ryan Tanner (Alberto Frezza), der schwer in Feuerwehrfrau Andy Herrera verliebt ist und außerdem ein Problem damit hat, dass sein Vater ständig mit dem Gesetz in Konflikt gerät (Bildquelle: https://www.edna.cz/runtime/userfiles/series/station-19/d406edf6-660e-42e9-b04b-eaf54f13e8e6-2c19aebb42d30c0933b43e7198f87e48.png)

Das waren die fünf aktuellen liebsten Seriencharaktere; außen vor geblieben sind die Serien „Lucifer“, „Being Human“, „White Collar“, „Downton Abbey“, „Torchwood“ und all die anderen Serien, die ich vor längerer Zeit gesehen habe.