Media Monday # 504 : Der Frühling naht …

… und ich habe einen ersten Eindruck davon gewinnen können. Ob das so bleibt? Keine Ahnung, was aber als feste Konstante bleibt, ist der Media Monday – auf den ich mich nach einer Menge kreativen Outputs zu den ABC-Etüden wie jeden Sonntag freue:

Media Monday # 504

1. Man mag ja von den steigenden Temperaturen halten was man will, aber ich für meinen Teil fand es mal ganz schön, von Vogelgezwitscher geweckt zu werden und die wärmenden Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren – da ging es mit meiner Laune gleich bergauf, auch wenn früher Pollenflug damit einhergeht.

2. Als Ausgleich für fehlende Kinobesuche leihe ich mir fleißig DVDs aus. Reizen würde mich aber auch mal wieder ein Museumsbesuch, wenn auch erst mal nur virtuell – auf die kommende Ausstellung kanadischer Malerei von 1910 bis 1940 in der Frankfurter Schirn freue ich mich jetzt schon.

3. Hätte man mir vor einem Jahr erzählt, dass ich hier ganz alleine vor mich hin werkeln muss, hätte ich es nicht geglaubt.

4. So vieles ist auch so ein lupenreines Retortenprodukt, das mir jetzt überhaupt nicht einfallen will.

5. Manchmal glaube ich, ich sollte besser endlich mit dem Sportprogramm anfangen.

6. Bis vor kurzem habe ich ja nicht einmal geahnt, dass es Skispringen auch bei den Frauen gibt.

7. Zuletzt habe ich mir mal eine frühe Bettruhe gegönnt, und das war für mich seit langem eine erholsame Abwechslung, weil ich schon lange nicht mehr so herrlich geschlafen habe.

Media Monday # 503 : Ich habe keine Wassermelone getragen …

… aber einen Kürbis zu Suppe verarbeitet. Mit Unterstützung durch Ananas- und Mangosaft und verfeinert mit Kokosmilch. Isn’t it exotic? Ob ich meine Coronapatientin, die noch schwach, aber negativ ist, besuchen kann, werde ich bald erfahren – aber ich bin zuversichtlich.

Und nun zum neuesten Media Monday – auf den ich mich nach einer Menge kreativen Outputs zu den ABC-Etüden wie jeden Sonntag freue:

Media Monday # 503

1. Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert, ist die Erfahrung, dass ich regelmäßig vergesse, welche Feiertage vor der Tür stehen. Diesmal kam für mich Fastnacht unverhofft, und ich war von den Socken, als ich erfahren habe, dass morgen schon Faschingsdienstag ist und ich nur einen halben Tag arbeiten muss.

2. „Systemfehler – wenn Inge tanzt“ ist mal ein richtig untypischer Film für meine Sehgewohnheiten, schließlich zählen Teenie-Komödien und Komödien aus Deutschland eher zu den Filmen, denen ich bisher relativ wenig Beachtung geschenkt habe.

3. Ich bin ja schon ziemlich aufgeregt, wenn ich daran denke, dass ich bald etwas richtig tolles zu feiern habe, dann aber im kleinen Kreis.

4. Fernab von bombastischen Effekten und allgemein Blockbuster-Attitüden mag ich Filme, die man eher in Arthouse-Kinos zu sehen bekommt.

5. Im Vergleich zwischen dem, was früher und heutzutage optisch und inhaltlich in Serien möglich ist, liegen für meinen Geschmack inzwischen Welten. Wobei manche Filme aus den 50er und 60er Jahren auf solch erstklassigem Material verewigt wurden, dass man ihnen rein technisch ihr Alter nicht ansieht.

6. Die Fanfiction „Oh du fröhliche… Weihnachten mit Mittelerde“ auf wattpad wusste weiß mich von der ersten Minute/Seite an zu fesseln, denn wie Bilbo Beutlin mit ein paar Elben (Legolas, Thranduil und Tauriel) und Zwerge (Thorin Eichenschild, Kili und Fili) durch ein Portal in einem Dorf in Bayern landet und sich mit den neuen Freunden auf die Weihnachtszeit einstimmt, finde ich einfach nur witzig und liebevoll geschrieben; und da die Geschichte Kapitel um Kapitel fortlaufend ergänzt wird, ist die Mär noch lange nicht abgeschlossen.

7. Zuletzt habe ich mich bei den ABC-Etüden ausgetobt und gleich mehrere Beiträge zu dieser schönen Aktion veröffentlicht, und das war für mich etwas neues, weil ich a) so produktiv bisher noch nicht gewesen bin und b) die Inspiration für die fünfte Etüde von ganz woanders herkam, nämlich aus dem Radio.

Ich habe eine Wassermelone geworfen, gefunden auf youtube –
https://www.youtube.com/watch?v=E07s5ZYygMg

Und weil’s gerade so gut passt, kommt hier nun der musikalische Gruß zu dem Titel „Watermelon Sugar“.

Media Monday # 502 : Nach einer Woche Hoffens und Bangens …

… fühlt sich die neue Woche wie ein Neuanfang an. Obwohl ich jetzt eine Woche Urlaub gebrauchen könnte, muss ich noch bis April warten. Nicht ganz so neu fühlt sich für mich der Media Monday an, trotzdem freue ich mich jeden Sonntag auf die sieben Lückentexte, die ich mehr oder weniger sinnvoll ergänze.

Media Monday # 502

1. Jetzt, wo man durch widriges Wetter noch mehr ans eigene Heim gefesselt ist, tut mir abendliche Bewegung zu flotten Rhythmen immer wieder gut, aber das dürfte nichts neues sein.

2. Apropos Eskapismus, ist es doch immer wieder schön, per DVD in ganz andere Gegenden der Welt abzutauchen; der letzte Ausflug hat mich in das Jahr 1900 mit dem Sechsteiler „Picnic at Hanging Rock“ geführt, das mich in der Synchronfassung noch mehr begeistert hat als das Original im Fernsehen bei der Erstausstrahlung vor drei Jahren auf BBC2.

3. Ansonsten ist das Schwelgen in Erinnerungen an die für mich schönsten Städte der Welt ein Thema, das mich ein ums andere Mal zu begeistern weiß, denn in absehbarer Zeit komme ich vermutlich weder nach Edinburgh, Paris oder Toronto – aber so schnell auch nicht nach Hamburg, München oder Wien. Das Reisen findet daher nur im Kopf oder mit dem Finger auf der Landkarte statt.

4. Eine Bekannte, mit der ich zu Jahresbeginn ein Treffen geplant hatte, zu dem es aber dann doch nicht kam, hat nun schon länger nichts mehr von sich hören lassen und ich frage mich, ob sie mich noch auf dem Radar hat.

5. In den letzten Monaten beobachte ich bei mir in Sachen Medienkonsum ja durchaus den Hang, mehr auszuleihen, als ich letztendlich dann doch schaue oder Serien mittendrin einfach abzubrechen, wenn sie mir nicht hundertprozentig zusagen, so wie Babylon Berlin oder dem Dreiteiler „Das Schwein“ mit Götz George.

6. Den Regenschirm öfters mal zu Hause zu lassen, ist meines Erachtens eine unbedingte Empfehlung wert, schließlich bin ich erstens nicht aus Zucker, und zweitens möchte ich beide Hände frei haben und keinen unnötigen Ballast mit mir herumschleppen; nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Manchmal taucht unverhofft ein Kavalier aus dem Nichts auf, der einem gerne mit seinem Schirm aushelfen möchte, wenn man gerade dabei ist, das Auto zu beladen.

7. Zuletzt habe ich eine Glückwunschkarte geschrieben, und das war ungewohnt für mich, weil ich zwar gerne Kurzgeschichten oder Beiträge für mein Blog verfasse, aber eine schlechte Briefe- oder Kartenschreiberin bin.

Media Monday # 501 : nach dem Jubiläum

Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt. In meinem Fall der Weg zum 250. Media Monday, der gute Chancen hat, von mir noch dieses Jahr gefeiert zu werden, was auf jeden Fall ein realistischeres Ziel für mich ist als die tausendste Ausgabe. Aber zur Zeit habe ich ganz andere Sorgen. Corona in der eigenen Familie ist kein Grund zum Jubeln. Ich hoffe und bete für meine Mutter.

Media Monday # 501

1. Auch im Februar startet ja wieder so einiges, was mein Interesse weckt, wie etwa neue Schreibaufgaben des #writing friday auf dem Blog readbooksandfallinlove – fünf Themen, zu denen sich alle, die dabei mitmachen, kreativ austoben können.

2. Auch heute noch erscheinen viele Serien im wöchentlichen Turnus, anstatt direkt vollständig zum Abruf zur Verfügung zu stehen, was gleichermaßen Lob und Missfallen hervorruft. Ich für meinen Teil finde das jetzt nicht so dramatisch, denn ich kenne es nicht anders aus dem Fernsehen, seit ich mich daran zurückerinnern kann.

3. Das Schöne an Büchern in gedruckter Form oder auch Filmen auf DVD oder Blu-ray – man hat was in der Hand, was nicht so schnell verschwindet. Abgesetzte Serien sind kein Thema – man kann sich Altbewährtes und Geliebtes öfters ansehen, auch Serien/Filme/Sendungen, die online nicht (mehr) verfügbar sind. Ich habe jetzt z.B. mit „Babylon 5“ wieder angefangen. Bei Musik kommt noch die bessere Qualität des Mediums auf Vinyl hinzu.

4. Nachdem ich letztens mal wieder durch puren Zufall einen Werbespot für Kreuzfahrten in Norwegen gesehen habe, der mit dem Lied „I want to break free“ untermalt wird, bin ich stinksauer. Urlauber sollen nach vorne blicken? Leider verzichtet man in diesem Spot, den ich hier nicht verlinken werde, auf den Zusatz „wenn die Pandemie“ vorbei ist – angesichts der Einreiseverbote in allen möglichen Ländern und der eigenen Situation (privat und beruflich) fühle ich mich nicht nur veräppelt, sondern auch verhöhnt.

5. Mit meinem Recyceln eines Kalenders von 2010 wurde endlich mal wieder eine richtig originelle Idee/Prämisse verwirklicht, denn das hatte ich schon lange vor, aber nie den passenden Kalender da, aber vermutlich finden das andere gar nicht so originell. Aber jetzt hat es endlich mal gepasst, denn der Torchwood-Kalender (The children of earth) trägt keine Jahreszahl, und da er zu schade zum Wegwerfen ist, habe ich ihn jetzt wieder aufgehängt. Zur Feier des Tages folgt an dieser Stelle ein Lied, das in einer Torchwoodfolge gelaufen ist und mit dem auch eine Szene mit Eve Myles in der Serie „A very English scandal“ untermalt worden ist:

Der Song aus Gwen Coopers Kindheit: „Soley soley“, gefunden auf youtube –
https://www.youtube.com/watch?v=6eaCM5m8y6o

6. Für mich der wohl beste Ausgleich für den Alltag ist Bewegung zu knackiger Musik. Im Winter in der Stube – im Sommer im Hof. Außerdem habe ich festgestellt, dass mir das Schreiben von fiktionalen und (teil)biografischen Texten durch persönliche Tiefs hilft.

7. Zuletzt habe ich erneut eine Etüde nach der anderen geschrieben, und das war wie Therapie oder Katharsis, weil ich mir dabei das von der Seele schreiben konnte, was auf ihr gelegen hat. Bedenke, o Mensch, dass das Leben kurz und die Zeit vergänglich ist.

Media Monday # 500 : Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum – time to shine

Heute pusten wir 500 Kerzen aus. Nee, kleiner Spaß, aber die Idee hat was – es geht um die 500. Ausgabe von Wulfs Media Monday, den ich nicht mehr missen möchte, zählen die sieben Lückentexte für mich doch nach insgesamt 210 Teilnahmen zu einem Highlight der Woche. Dafür möchte ich mich bedanken – es ist immer wieder neu und überraschend, was da sonntags auf uns zukommt.

Media Monday # 500

1. Für die nächsten 500 Ausgaben des Media Monday wünsche ich mir neue spannende Themen.

2. Seit ich vor 210 Wochen *) Monaten/Jahren den Media Monday für mich entdeckt habe, hat sich bei mir so einiges getan: Ich habe zweimal am Horrorctober teilgenommen, den Schwerpunkt meines Blogs vom Handarbeiten aufs kreative Schreiben verlagert und über Themen geschrieben, an die ich mich früher nie herangewagt hätte sowie selbst eine Challenge ins Leben gerufen. *) 210 Wochen sind Pi mal Daumen vier Jahre, und damals hätte ich mich zum Beispiel nie getraut, meinem Crush zu huldigen.

3. Die wöchentliche Beschäftigung mit dem, was man so gesehen, gelesen oder gehört hat, ist eine prima Methode, das Gesehene, Gelesene oder Gehörte noch einmal Revue passieren zu lassen und zu verarbeiten. Für die Erstellung einer Statistik ist sie unter Umständen auch hilfreich, und – was ich am wichtigsten finde – man kann beim Lesen dessen, was andere geschrieben haben, neue und spannende Dinge entdecken.

4. Fernab des Konsums von Medialem finde ich es ja immer reizvoll, selbst etwas zu erschaffen oder mir Gedanken über dies und das zu machen und andere an diesen teilhaben zu lassen.

5. Musik aus den unterschiedlichsten Genres ist wohl meine größte Passion, schließlich stapeln sich neben CDs hier die Schallplatten aus Vinyl und stellen eine wahre Fundgrube dar. Auch wenn ich mich an fast allen Alben meiner Lieblingsband erfreuen kann, drehen sich zur Zeit ganz andere Favoriten auf meinem Plattenteller. Das Album, das ich zur Zeit am liebsten höre, ist „The Nylon Curtain“ von Billy Joel – darauf ist nicht ein schwacher Song. Und weil ich auf meiner musikalischen Weltreise im Rahmen des Dienstagsgedudels dort nicht hin komme, gibt es an dieser Stelle nun zur Feier des Tages „Allentown“:

nicht das offizielle Video zu diesem Klassiker – gefunden auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=N4qzwmeXNQA&t=0s

6. Das Wunderbare an dem Austausch, den frischen Impulsen ist ja auch, wenn man auf Gleichgesinnte stößt oder eine andere Sichtweise kennenlernt; so ging es mir mit dem ein oder anderen Film, den ein Blogger im Gegensatz zu mir so richtig schlecht fand.

7. Zuletzt habe ich eine Etüde nach der anderen geschrieben und dabei tolle Musik gehört, und das war wie ein wahrer Rausch, weil ich dabei in einen regelrechten Flow geraten bin, was aber nicht unbedingt an der Musik lag, denn die passte weder zum Zwischenfall im Frachtraum, zum Spielgeld und schon gar nicht zum Bösen Erwachen... aber dafür haben die wenigstens die Blumen im Gepäck

Sonnenblumen, jede Menge Sonnenblumen – gefunden auf youtube : https://www.youtube.com/watch?v=Rz4JxXnKuYo&t=0s

Media Monday # 499 : Kryptische Ansagen …

… scheinen sich hier einzuschleichen, aber manchmal möchte ich nicht deutlicher werden, auch wenn der ein oder andere Text der Leserschaft Rätsel aufgeben wird. Vielleicht sind die Escape-Room-Spiele daran schuld, die ich seit neuestem für mich entdeckt habe und voller Rätsel stecken. Abwarten, Tee trinken und chillen… schließlich steht schon die 500. Ausgabe des Media Monday vor der Tür, da bin ich noch am Überlegen, welche Weisheiten ich zu diesem Jubiläum absondere. Nun aber husch-husch hinein ins Vergnügen.

Media Monday # 499

1. Der letzte Film, der meine Erwartungen gänzlich enttäuscht hat, fällt mir rein zufällig gar nicht ein, aber bei 131 Filmen im letzten Jahr ist das auch kein Wunder.

2. Alle meinen ja, so viel Zeit – und auch Langeweile – zu haben. Bei mir scheinen die Tage zu kurz zu sein, um alles zu schaffen, was ich gerne noch alles getan hätte.

3. Die Art und Weise, wie Kinofilme entweder ein ums andere Mal verschoben oder alternativ an Streamingdienste verkauft werden, lässt mich an deren endgültige Veröffentlichungstermine nicht so recht glauben.

4. Im Moment ist schon eine komische Zeit, um meiner Fitness auf die Sprünge zu helfen, weil ich nicht der Typ fürs Joggen bin, sondern eher fürs Schwimmen und Radfahren. Ich sehne mir länger hell bleibende Abende herbei, an denen ich radeln kann, ohne Angst haben zu müssen, übern Haufen gefahren zu werden.

5. Wäre ja mal klasse, wenn man bei manchen Aufregern einfach nur cool bleiben und abwarten könnte. Was ich mir bei dieser Antwort gedacht haben könnte, überlasse ich dagegen eurer Fantasie.

6. Im Grunde bitter, wenn man bedenkt, dass es Themen gibt, die mich beschäftigen, aber zu denen ich mich bisher nicht näher äußern wollte. Das Problem an diesem Dilemma: Wo endet die Meinungsäußerung, und wo beginnt der Shitstorm? Doch es gibt vermutlich auch für diesen Zwiespalt eine Lösung, wenn auch nur in kleinen Schritten.

7. Zuletzt habe ich unter Wahrung eines ausreichenden Abstands am Tisch ein Escape-Room-Spiel mit Karten ausprobiert, und das war an manchen Stellen echt schwierig, weil die Beschriftungen und Abbildungen auf den Karten so klein waren, dass ich eine Lupe gebraucht hätte, um wesentliche Details zu erkennen. So sind am Ende haufenweise Strafpunkte von Zusatzminuten dabei herausgekommen, und nun steht fest: Um in ein Casino einzubrechen, den Milliarden-Euro-Chip zu entwenden und erfolgreich zu flüchten, gehört nicht zu meinen Stärken – und laut Spielergebnis befinden wir uns nun auf der Flucht und sind keine Meisterinnen unseres Fachs.

Media Monday # 498 : We*re coming closer…

… und nähern uns der 500. Ausgabe des Media Monday, auf die ich schon sehr gespannt bin, welche Lückentexte unserer harren – und vor allem, wie ich meinen eigenen Beitrag (der mein 210. sein wird) optisch aufpoliere. Heute wird es nur ein Bild geben und kein Musikstück – aber nun heißt es endlich: Vorhang auf!

Media Monday # 498

1. Meine liebste Anlaufstelle in Sachen Streaming oder digitalem Fernsehen gibt es immer noch nicht.

2. Das unglaublich Vorhersehbare an Filmen wie „Step Up“, „Center Stage“ oder „Save the last dance“ ist nicht nur, dass diese Tanzfilme alle ein Happy End haben, sondern in Serie gegangen sind.

3. Robert Pattinson hat mich in „Der Leuchtturm“ dahingehend überrascht, dass er in diesem sehr düsteren Werk eine Rolle gespielt hat, die nicht weniger psychopatisch veranlagt war als die seines Mitbewohners. Hut ab. Aber ich muss zugeben, die Vorstellung, von einem dermaßen exponierten und den Urgewalten der Natur ausgesetzten Ort nicht mehr wegzukommen, kann einen schon in den Wahnsinn treiben – wozu die Geräuschkulisse des ständig tutenden Nebelhorns sicherlich ihr Teil beiträgt.

4. Gerade an Wochenenden im tiefsten Winter freue ich mich über Sonnenschein und trockene Kälte, denn die erleichtern mir die Entscheidung, rauszugehen ungemein.

5. So manche Fan-Fiction auf wattpad ist nicht nur spannende Lektüre, sondern obendrein auch noch sehr witzig geschrieben. In der letzten, die ich in einem Rutsch durch gelesen habe, ging es um eine Gruppe von Elben und Zwergen aus Mittelerde, die es durch ein Portal versehentlich nach Bayern verschlägt und bei der Bilbo beinahe unter die Räder eines Mountainbikes gerät.

6. Kaum zu glauben, dass anscheinend wirklich geplant ist, unsere Stadtbücherei in ein Gebäude aus den Sechziger Jahren umziehen zu lassen. Der denkmalgeschützte Bücherturm mit seiner Wendeltreppe wird mir, glaube ich, fehlen – aber andererseits: Wenn so Barrierefreiheit für alle Gehandicapten in allen Bereichen gewährleistet werden kann, wäre das mal ein echter Fortschritt.

vorher – im Hintergrund die einzelnen Ebenen, die
man nur über eine Wendeltreppe erreicht – für Rollstühle eher ungeeignet.

nachher – das 1969/1970 entstandene N+M-Gebäude auf der Zweiten Ebene, gefunden auf Wikipedia – https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Novotny_M%C3%A4hner_Assoziierte.jpg/1114px-Novotny_M%C3%A4hner_Assoziierte.jpg

7. Zuletzt habe ich mir einen LP-Marathon gegönnt, und das war teilweise verblüffend, welche Schätze meine Schallplattensammlung enthält, weil sich darin welche befinden, die ich geerbt habe – und mittlerweile umfasst der Bestand an Tonträgern die meisten Stilrichtungen. Schlager, Metal, Acid/House, Rock, Country, Funk, Gothic, Wave, Punk… dass ich in dem Konvolut allerdings zweimal das gleiche Album „Tubular Bells“ von Mike Oldfield, aber in der Orchesterversion, finden würde, war eine echte Überraschung für mich.

Media Monday # 497 : neues Spiel, neues Glück – oder auch „no red in the picture“

Auch im neuen Jahr ändern sich manche Dinge nicht so schnell, z.B. meine sonntägliche Vorfreude auf die sieben Lückentexte des Media Monday, die immer um 18 Uhr erscheinen, und meine Angewohnheit, ein kurzes Vorwort zu verzapfen. Das bleibt auch heute wieder sehr kurz, denn es hat sich nichts bedeutendes ereignet. Ändern kann sich das wiederum sehr schnell, und wie es in drei Wochen beim 500. Media Monday aussieht – who knows…

Und nun: Vorhang auf!

Media Monday # 497

1. Was ich mir für 2021 besonders wünsche, kann ich an einer Hand abzählen: Gesundheit, die Wiederkehr in unser Großraumbüro und inspirierende Begegnungen (nette, harmlose Flirts nicht ausgeschlossen).

2. Gute Vorsätze sind ja immer so eine Sache, aber ich habe mir vorgenommen, mich auf die Nicht-Vorsätze zu konzentrieren.

3. Das Wetter kann sich dann bitte jetzt auch mal entscheiden, was es werden möchte: entweder ein nahtloser Übergang in den Frühling oder doch nochmal ein richtiger Winter. Was hier wie ein Befehl klingt, sollte eigentlich eine freundliche Bitte werden. Also deshalb das Ganze nochmal in schön: Bitte, bitte, gib mir ein Zeichen: Frühling oder Winter? Damit ich weiß, ob ich mich auf Erkältungen oder erste Symptome eines verfrühten Heuschnupfens einstellen darf. Obwohl es mir lieber wäre, die schönen Seiten der jeweiligen Jahreszeit genießen zu dürfen. Im Winter klare, knackend-kalte aber sonnige Tage, im Frühjahr Vogelgezwitscher und laue Lüftchen.

4. Auch wenn ich es schön fände, sieht es wohl so aus, als bliebe es erst mal bis auf weiteres bei den wenig vorhandenen Möglichkeiten, Reisen zu unternehmen. Dann bleibe ich halt im Lande – da ich ohnehin nicht so liquide bin, wie ich es gerne wäre, kann ich ohnehin nicht auf große Fahrt gehen. Vielleicht kommen deshalb die unterschiedlichsten Ziele dieser Welt auch nur in meinen Beiträgen zu nellindreams‘ Dienstagsgedudel vor, und in diesem Jahr mit deutlich mehr Oldies als in 2020. Den Anfang machen ABBA mit „Move on“:

Der Text fasst es zusammen und bringt es auf den Punkt. ABBA „Move on“, gefunden auf youtube – https://www.youtube.com/watch?v=BAgbWrLlgZM

5. Der Neustart lässt mich aber hoffen und ich freue mich, wieder bei den unterschiedlichsten Projekten mitzumachen, und deshalb passt auch hier „move on“.

6. Und das Schön(st)e an einem gerade erst frisch gestarteten Jahr ist die Aussicht auf immer länger werdende Tage.

7. Zuletzt habe ich mir die Sendung „The secret life of Mary“ auf BBC 2 angesehen, nachdem ích auf den anderen Kanälen nichts vernünftiges gefunden habe, und das war sehr interessant, weil es darin um die Lebensgeschichte von P.L. Travers, der Schöpferin von Mary Poppins ging und ich vieles erfahren habe, was ich über sie noch nicht wusste, mal abgesehen davon, dass sie die Walt-Disney-Verfilmung ganz fürchterlich fand und sie überhaupt sehr eigen war. Angeblich wollte sie die Farbe Rot im Film nicht zu Gesicht bekommen. Und schließlich hat sie sich angesichts der vielen Musik und animierten Figuren gefragt, ob sie das Schreiben nicht ganz lassen sollte. Gut, dass sie es nicht getan hat, denn ihre Mary-Poppins-Romane habe ich als Kind heiß und innig geliebt. Die Disney-Verfilmung mit Julie Andrews bei späterem, nochmaligem Ansehen eher weniger, und ich kann die Reaktion der Schriftstellerin nun viel besser verstehen. Der Film „Saving Mr. Banks“, der im Anschluss lief, zeigt das ganz deutlich.

Media Monday # 496 : Happy Birthday & Mahlzeit

Die Fragen zum aktuellen Media Monday, die üblicherweise sonntags erscheinen, kann ich dieses Jahr an meinem Geburtstag beantworten. Reingefeiert habe ich in diesen Tag diesmal nicht, aber eine Bildungslücke geschlossen, indem ich mir die Originalversion von „Dunkirk“ im britischen Fernsehen per Satellitenschüssel angesehen habe.

Festgestellt habe ich bei der Gelegenheit, dass das Übersetzungsprogramm meines Smartphones nichts taugt, da es aus dem für „Programm“ stehenden „Menu“ eine Speisekarte macht und auch die Informationen zu den einzelnen Sendungen höchst kurios ins Deutsche überträgt. Mahlzeit!

Der Text zum Film „Grease“ im Original – und gleich folgt das, was der Übersetzer daraus gemacht hat:
Fett! – again what learned – I break together – und ich dachte, in den 70ern wäre das Korsett Vergangenheit

Und nun endlich zum …

Media Monday # 496

1. In filmischer Hinsicht war 2020 von exzessivem DVD-Konsum geprägt, denn was ich dieses Jahr im Kino nicht sehen konnte, wie z.B. „The Peanut Butter Falcon“ oder „Bombshell – das Ende des Schweigens“ habe ich mir auf DVD gekauft.

2. Das (zunehmende) Angebot an Streaming-Inhalten erscheint mir ab und zu verlockend, aber dann sage ich mir, es geht auch ohne.

3. Begrenzte Ausgehmöglichkeiten und eingeschränkte Außer-Haus-Beschäftigungen haben sich bei mir dahingehend bemerkbar gemacht, dass ich mich vorwiegend mit Lesen von Onlinebüchern, dem Schreiben von Kurzgeschichten und zwei Büchern sowie dem Anhören meiner Schallplatten beschäftigt habe.

4. Mit dem Puzzeln konnte ich mich ja wunderbar auch daheim beschäftigen und die Erfahrung machen, dass manche Firmen einen wirklich guten Kundenservice haben, wenn es um das Beschaffen von Ersatz für zerbrochene Teile geht.

5. Mitunter größte Hilfe gegen drohende Langeweile war für mich in den vergangenen Wochen und Monaten das Schreiben von Beiträgen für die Aktion „Dienstagsgedudel“ von nellindreams, bei der ich mich an dieser Stelle dafür noch einmal bedanken möchte.

6. Nicht nur zu den Feiertagen hat sich eine gewisse Entschleunigung breitgemacht, die bei mir dazu geführt hat, dass der Fernseher öfters aus geblieben ist, ich morgens länger liegengeblieben bin und dafür lieber haufenweise Bücher auf wattpad gelesen habe.

7. Zuletzt habe ich mich über die Geschenke gefreut, die ich am 27. Dezember zum Geburtstag bekommen habe, und das war noch besser als Weihnachten, weil nicht nur das letzte Album von Kate Bush (Aerial) dabei war, sondern auch noch zwei 3D-Puzzles (Schloss Neuschwanstein und die Tower Bridge). Die Tower Bridge habe ich in Rekordzeit am Sonntagmorgen zusammengebaut und jetzt endlich die zündende Idee dafür bekommen, wo ich die ganzen hübschen Bauwerke aufstellen werde. Doch das beste von allen war die Nachricht, dass eine von mir gern gelesene Autorin das letzte Kapitel ihrer Weihnachtsgeschichte mir gewidmet hat.

Das hat mich mehr gerührt als letztes Jahr BBC2, die am 28. Dezember auf die Idee kam, zuerst die Doku über Michael Hutchence und danach das INXS-Konzert vom 13. Juli 1991 in gekürzter Fassung zu senden. Gekürzte Fassungen finde ich doof – und deshalb gibt es jetzt den ungekürzten Geburtstagsgruß, gesungen von Katie Perry:

Katie Perry „Birthday“, gefunden auf Youtube – https://www.youtube.com/watch?v=jqYxyd1iSNk

Media Monday # 495 : Sockenpaar 2.0 – oder: vom Winde verweht

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind – der muss schuld daran sein, dass ich heute nichts mehr reparieren konnte, und das kurz vor Weihnachten. So’n Schiet.

Wer sich jetzt fragt, ob ich noch alle Kugeln an der Tanne habe, darf Sherlock spielen und Text 6 mit Text 7 kombinieren. Aber was mache ich mir unnötig Stress – es sind nur noch ein paar Tage – der Countdown hat begonnen. Vielleicht liegt deshalb der Schwerpunkt des aktuellen Media Monday darauf.

Media Monday # 495

1. Eine schöne Adventstradition ist es bei uns auch bisher gewesen, keine wirkliche Tradition zu haben. Was brauchten wir schon Perfektion wie im Weihnachtsfilm? Herauskristallisiert hat sich, dass irgendetwas immer ins Chaos abdriftet – besonders gut ist mir in dem Zusammenhang 2014 in Erinnerung geblieben, als alles schiefging, was nur schiefgehen konnte.

2. Die Tage vor und nach Weihnachten sind ja geradezu dafür prädestiniert, sich bis zum Anschlag zu verausgaben – dieses Jahr bin ich ja schon froh, dass ich weder an Heiligabend noch an Silvester arbeiten muss und mein Geburtstag auf einen Sonntag fällt. Vier Tage frei am Stück, was kann es schöneres für mich geben?

3. Dieser Dezember – inklusive Festtage – läuft ja dieses Mal merklich anders als üblich, aber immerhin habe ich es noch geschafft, in meinem Wohnzimmer, das ich schon lange nicht mehr genutzt habe, klar Schiff zu machen und Platz auf dem Couchtisch zu schaffen, damit ich die Abende dort endlich mal wieder genießen kann.

4. Wisst ihr, was ich im Moment richtig genieße: Das Verwöhnprogramm aus meinem Adventskalender aus einer deutschlandweit bekannten Parfümerie und die allabendliche Tasse Tee aus dem Tee-Adventskalender, den es bei einer drogeriemarktkette gab.

5. Alle Streaming-Dienste buhlen um die Gunst der Zuschauer und bieten Weihnachtsfilme en masse. Die Nase meiner Meinung nach vorn hat hierbei wer auch immer, bei dem ich mich nicht auskenne, denn für mich kann es an Weihnachtsfilmen drei ganz bestimmte geben, die ich jedes Jahr immer wieder gerne schaue, und die habe ich auf DVD: Das Leben des Brian, Stirb Langsam, Die unvergessliche Weihnachtsnacht… und außerdem hat die BBC am 25. Dezember jedes Jahr ein Christmas-Special von „Call the Midwife“ im Programm.

6. Man glaubt es kaum, aber ich habe einen neuen Crush… *)

7. Zuletzt habe ich vergeblich nach x Tuben Sekundenkleber gesucht, und das war ein wahres Mysterium, weil es noch gar nicht so lange her ist, dass ich sie in den Händen hatte. Da sich diese nützlichen Helferlein anscheinend bei mir immer in Luft auflösen, erkläre ich sie hiermit kurzerhand zum Sockenpaar 2.0

*) aber ich verrate nicht, wer das ist. Außerdem war ich nicht mehr ganz nüchtern, als ich diese Aussage getroffen habe. Passend zu der Komödie „Office Christmas Party“ habe ich mir den letzten Rest eines extrem torfigen Single Malts eingeschenkt