Media Monday # 437 : Wenn man nach dem Äußeren urteilt…

 

kann man nur enttäuscht werden, oder? In der Regel werfe ich einen Blick auf die DVD-Hülle und entscheide anhand der Beschreibung, worum es in dem Film geht, ob ich die Scheibe mitnehme oder nicht. Ab und zu habe ich mit dieser Methode gründlich daneben gegriffen, aber nicht diesmal. So etwas packendes und dann auch noch toll gefilmtes wie „The Walk“ von Robert Zemeckis aus dem Jahr 2015 habe ich schon lange nicht mehr gesehen – dieses Werk toppt noch meine Horrorfilmliste aus dem Oktober. Aber mehr darüber gibt es demnächst – jetzt steht erst mal der Media Monday vor der Tür. Mein persönliches Highlight eines jeden Sonntags – und heute wieder bereit für das Startsignal um 18 Uhr.

Media Monday # 437

1. Film-Genres gibt es wie Sand am Meer. Was aber meine persönliche Erwartungshaltung bezüglich einer bestimmten Art Film angeht sind das jetzt zur Abwechslung mal Konzertfilme und Live-Übertragungen von Opern- und Ballettinszenierungen, da ich so zum einen auf eine brilliante Ton- und Bildqualität setze und zum anderen ich mich über die Tatsache freuen kann, dass die Eintrittspreise erschwinglich sind, es kein Gedränge gibt und ich die Darsteller auf der Bühne nicht als klitzekleine Männchen sehe.

2. Was ich dieses Jahr definitiv viel zu selten getan habe ist das Nähen von Kleidung und das Mähen unseres Rasens.

3. Mitunter meistgesehener Film müsste bei mir „Der Club der Teufelinnen“, dicht gefolgt von „Der Teufel trägt Prada“ sein, denn die Schauspielerinnen Meryl Streep, Diane Keaton, Goldie Hawn und Bette Midler finde ich hier einfach klasse – außerdem bin ich selbst jetzt bald in dem Alter der von ihnen porträtierten Damen.

4. Warum hat mir eigentlich niemand früher gesagt, wie großartig es ist, Kilometer um Kilometer zu Fuß zurückzulegen – mit der richtigen Musik im Ohr war das dieses Jahr mein persönliches Highlight im Urlaub.

5. Manchmal träume ich ja schon davon, einmal Japan zu besuchen, denn gerade im Herbst oder im Frühjahr muss die Landschaft dort fantastisch sein.

6. Fernab derzeit gehypter Werke habe ich jüngst still und heimlich beim Horrorctober einen Low-Budget-Film für mich entdeckt und war begeistert darüber, wie man maximale Spannung mit minimalem technischen Aufwand erzeugen kann.

7. Zuletzt habe ich das Drama „Utøya 22. Juli“ gesehen, und das war genau so, wie der Regisseur in dem Vorwort sagte, man könne den Film nicht genießen, sondern ihn sich nur ansehen , weil er das Attentat auf ein Jugendcamp auf der gleichnamigen Insel zum Thema hat. Beklemmend wird die auf realen Erfahrungsberichten basierende fiktive Geschichte nicht nur dadurch, dass sie aus der Sicht eines der Opfer erzählt, sondern in einer einzelnen Einstellung gefilmt wurde. Das Grauen manifestiert sich hier eher weniger in den blutüberströmten Opfern, sondern in den Schüssen, die man hört, aber nicht erkennen kann, woher sie kommen und wieviele Personen sie abgeben. Am schlimmsten ist die Ungewissheit, die in Todesangst mündet, und die wirkt bei mir jetzt noch nach.

Media Monday # 436 : Heute mal abends

 

 

Beim aktuellen Media Monday bin ich heute später dran, denn ich hatte gestern eine Karte für das Walking-on-Cars-Konzert in Frankfurt/Main. Beneiden muss man mich nicht darum, denn was ich dort erlebt habe, war alles andere als schön. Das lag aber nicht an der Band und der Vorgruppe, denn die waren wirklich top.

Media Monday # 436

1. Bevor bald schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt, fände ich es sinnvoll, wenn ich endlich mit dem lange schon überfälligen Ausmisten meines Kleiderschranks beginne. Da sind noch so viele Klamotten drin, für die in unserer Familie niemand mehr eine Verwendung hat. Bisher ist es nur bei der Planung geblieben..

2. Der ein oder andere Großeinkauf mit meinen gehorteten Sodexo-Schecks sollte ja wohl noch möglich sein, schließlich habe ich zur Zeit keine verfügbare Kantine, in der ich die Dinger bis Silvester 2019 ausgeben kann, sondern kann damit auch in Supermärkten und Restaurants bezahlen.

3. Ich mag mich täuschen, aber Geschichten über künstliche Intelligenz oder Back-Ups des eigenen Geistes die man in einen neuen Körper laden kann, so dass es praktisch so gut wie keinen Tod mehr gibt, fallen mir in der Stadtbücherei jedesmal in die Hände, wenn ich nach einem neuen Science-Fiction-Roman zum Ausleihen suche. Ach, hätte ich doch bloß die Finger von Cory Doctorows Roman „Backup“ gelassen.

4. Johnny Depp hat ihren/seinen Zenit ja auch spätestens mit dem x-ten Aufguss von „Fluch der Karibik“ überschritten gehabt, denn für mich gibt es nichts langweiligeres, als dieselbe Person in immer derselben Rolle zu erleben, bei der ich obendrein noch das Gefühl habe, dass sie nur noch eine Karikatur ihrer selbst ist.

5. Eine der denkwürdigsten Kinovorstellungen war für mich „Rain Man“, als in dem Kino damals der Film gerissen ist und sich nicht mehr reparieren ließ. Meine Schwester und ich haben uns als einzige Kinobesucher das Geld für die Karten wiedergeben lassen und haben uns den Film dann später woanders angeschaut. Aber das ist bereits Jahre her, und das Kino gibt es inzwischen auch nicht mehr. Jetzt befindet sich ein Drogeriemarkt in dem Gebäude. Wenn man mich aber nach meinem denkwürdigsten Kinobesuch in diesem Jahr fragt, wäre das mein Besuch des Filmfestivals „Down Under Berlin“, bei dem es nicht nur für mich zwei sehenswerte Filme gab, sondern auch noch ein von der australischen Botschaft gesponsertes Büffet mit Snacks und Wein (Mist. Jetzt bekomme ich Hunger und will den Film nochmal sehen. Leider ist beides gerade nicht verfügbar).

6. Reisen ist bei uns immer wieder Thema in geselliger Runde, denn für meine Freundin und mich ist es immer wieder faszinierend, uns über unsere Erlebnise in unterschiedlichen Ländern auszutauschen. Mich hat es ja bisher vorwiegend in europäische Regionen gezogen, während sie da wesentlich unternehmungslustiger ist. Ich glaube, bis auf Australien und die Antarktis gibt es keinen Kontinent, den sie noch nicht bereist hat.

7. Zuletzt habe ich das Walking-On-Cars-Konzert in der Frankfurter Batschkapp besucht, und das war leider doch nicht der gelungene Abend, den ich erwartet hatte, weil es dermaßen voll wurde, dass mir die Luft wegblieb und der Kreislauf in den Keller ging. Zum Sanitäter habe ich es dann noch mit Unterstützung eines netten Security-Angestellten geschafft, und so habe ich einen großen Teil des Konzertes dort zugebracht. Was ich dann aber noch vom Rest mitbekommen habe, hat mir sehr gut gefallen und ließ mich den ganzen Stress vergessen, aber ich bin dann trotzdem noch während des Zugabenteils gegangen, da ich nicht nochmal in so einen Pulk geraten wollte. Im Nachhinein kann ich immer noch nicht sagen, ob es an der schlechten Luft lag oder ob es bereits eine Panickattacke war.

Media Monday # 435 : Der Horroctober nähert sich dem Ende…

 

und ich habe 13 Filme hinter mir. Klingt nach viel, aber tatsächlich liegen hier noch zwei herum: „Flatliners“, das Remake des gleichnamigen Films mit Kiefer Sutherland (der in der Neufassung aber auch mitspielt) und „In Fear“, den ich noch nicht gesehen habe. Leider bekam ich weder die DVDs „Die neun Pforten“ noch „Der Babadook“ zum Laufen, so dass ich statt dessen auf den Klassiker „ES“ mit Tim Curry ausgewichen bin. So, jetzt habe ich aber wirklich genug Horror im Oktober gehabt. Eine Zusammenfassung folgt demnächst – jetzt ist erst einmal der Media Monday dran.

Media Monday # 435

1. Wenn am Donnerstag – mittlerweile ja auch immer öfter hierzulande – wieder Halloween gefeiert wird komme ich wahrscheinlich wieder so spät nach Hause, dass der Käse längst gegessen ist.

2. Meiner Meinung nach sollte ein Stummfilm wie „Nosferatu“ in keiner Sammlung eines ambitionierten Horrorfilm-Fans fehlen, schließlich ist gerade die Szene, in der der Schatten des Vampirs die Treppe hochschleicht, ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie man mit einfachsten Stilmitteln maximale Spannung erzeugen kann (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=mCUW4SwmfGc):

3. Jump-Scares, Psycho-Terror, fiese Clowns und böse Geister; am meisten grusele ich mich ja vor/bei sich leise anschleichendem, unterschwelligem Horror oder solchen Szenen wie der, in der eine furchteinflößende Gestalt mit grotesken Bewegungen in die Wirklichkeit eindringt, wie zum Beispiel Diana“ in Lights Out!“ oder Samara in „The Ring“. Die auf der Lauer liegenden Doppelgänger in „Us“ waren aber auch nicht ohne.

4. Zwischen dem gruseligen Monat und dem weihnachtlichen Monat liegt ja nun auch stets der November. Für mich die passende Zeit, um mir mal wieder einen Museumsbesuch zu gönnen, so lange es noch nicht so hektisch wird. Geplant habe ich außerdem zwei Konzerte. Eines am kommenden Sonntag, wenn die irische Band „Walking on Cars“ spielt, und das zweite drei Wochen später, das unter dem Motto „A Celtic Christmas“ steht. Die perfekte Einstimmung auf die besinnliche Zeit.

5. Langsam kann ich es nicht mehr hören, dass man den Film „Der Joker“ unbedingt gesehen haben muss.

6. Die jüngst durch die Zeitumstellung „gewonnene“ Stunde ist in meinen Augen eine zurückgegebene Stunde, weil mir im Frühjahr ja eine weggeschnappt wurde.

7. Zuletzt habe ich den Film „Madame Mallory und der Duft von Curry“ auf DVD gesehen, und das war eine nette Abwechslung zum Wohlfühlen, weil ich nicht nur die Schauspieler toll fand, sondern auch die Musik und der Film gar nichts gruseliges an sich hatte.

Media Monday # 434 : Das angenehme Gruseln geht weiter

 

Habe ich neulich noch verkündet, dass mir die Anzahl der für den Horroctober vorgesehenen Filme zu hoch sei und ich nur auf einen Bruchteil käme, muss ich heute meine Meinung revidieren. In den letzten Wochen war ich ständig in der Stadtbücherei, um mich mit Filmen des Horrorgenres einzudecken und habe auch schon einige Filme gesehen. Vermutlich werde ich am Ende des Monats doch 13 Filme gesehen haben und werde einen Rückblick auf dieses Experiment folgen lassen. Das Thema passt ja auch super in den 7. Lückentext des Media Monday, der auch diesmal spannend bleibt.

Media Monday # 434

1. Schön, wenn einen Filme noch so richtig überraschen können, wie es mir letztens mit „House at the end of the street“ passiert ist, denn mit diesem Ende hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.

2. Ich verstehe durchaus, weshalb viele mit Filmen, in denen verhältnismäßig wenig Blut fließt, nicht viel anfangen können, doch für mich persönlich wird es dann interessant, wenn der eigentliche Grusel über die psychologische Schiene hereinkommt.

3. Es wird mir wohl auf immer unverständlich bleiben, wie man sich bei etwas wie „Blair Witch Project“ oder „Katakomben“ nur gruseln kann, schließlich ist für mich dieses unsägliche Kameragewackel eine Belastungsprobe für die Augen. Und wenn dann auch noch alles so richtig schön ausgeleuchtet wird, fehlt mir eindeutig das Geheimnisvolle.

4. Eine der angenehmsten Begleiterscheinungen des Herbst ist es, dass sich die Natur in den buntesten Farben zeigt und das Licht zum Fotografieren weicher wird.

5. Was habe ich mich gefreut, als angekündigt wurde, dass es gleich zwei Filmdokumentationen über von mir sehr geschätzte bzw. verehrte Künstler geben würde… mal keine als Spielfilm aufgezogene Biopics, sondern eine Kombination aus privatem Material und Interviews mit Menschen, die den Portätierten nahestanden  – und schon war meine Neugier geweckt, mit dem Ergebnis, dass ich zwei unvergessliche Filmabende hatte. Schade nur, dass ich für den einen durch die halbe Republik gondeln musste. Trotzdem bleibe ich dabei: Manche Städte immer eine Reise wert.

6. Eines meiner Hobbys habe ich eigentlich schon viel zu lange vernachlässigt oder ignoriert, aber wenn ich am Wochenende gar nicht mehr vor die Tür komme, sind das doch gute Voraussetzungen, das Nähen wieder aufzunehmen. Schnittmuster und Stoffe sind in ausreichender Menge jedenfalls vorhanden. Fehlt nur noch die Motivation, wieder damit anzufangen.

7. Zuletzt habe ich eine Liste aufgestellt, wie viele Horrorfilme ich mir im Oktober ausgeliehen habe, und das war doch mehr, als ich erwartet hatte, weil ich gar nicht damit gerechnet hatte, doch so viel Zeit dafür erübrigen zu können. Meine Liste, die ein ganzes Spektrum im Horrorfilm abdeckt, lautet:

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01 – „The Visit“  +++   02 – „House at the end of the street“   +++   03 – „Spring“   +++   04 – „Fright Night“   +++   05 – „Katakomben“   +++   06 – „10 Cloverfield Lane“  +++   07 – „Ghost Ship“+++   08 – „Lights Out“   +++   09 – „Der Babadook“    +++ 10 – „Regression“   +++   11 – „Ma – sie sieht alles“   +++   12 – „Fear Island“   +++   13 – „Black Water“

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Die Filme in schwarzer Schrift habe ich noch nicht gesehen, und vom Rest finde ich einige eher so lala (Regression / Katakomben), aber das wird durch die Filme die für mich top sind (Fright Night / Ghost Ship) mehr als aufgewogen.

Media Monday # 433 : Mein persönlicher Horrorctober in Orange.

 

Kürbisse sind orange und daher ist Orange die ideale Farbe um meiner Einstimmung auf den Horrorctober den passenden Ausdruck zu verleihen. Bisher habe ich noch nicht sehr viele Horrorfilme gesehen, aber der nächste Stapel wartet schon auf mich. Zuerst aber zum Media Monday, der ganz im Zeichen des gepflegten Gruselns steht:

Media Monday # 433

1. Die Kombi aus Horror und Komödie mag ich sehr gerne, und bis jetzt habe ich mit Filmen wie „Die Addams Family in verrückter Tradition“, „Shawn of the dead“ oder „Fright Night“ von 2011 großes Vergnügen der kurzweiligen Art erlebt.

2. Mit Filmen in Überlänge kann man mich ja wirklich jagen, denn das ist eine Qual für meinen Allerwertesten und für meine Nerven. Alles, was deutlich länger als zwei Stunden läuft, muss ich nicht haben, denn in der Kürze liegt die Würze.

3. Der Reiz, sich von Horrorfilmen den Puls nach oben treiben zu lassen ist für mich nur die konsequente Fortsetzung meiner Vorliebe für Schauerromane, die ich schon als Kind mit Begeisterung verschlungen habe. Was für ein Genuss, in einem Buch mit Geistergeschichten zu schmökern, während draußen der Wind heult.

4. Wo wir uns jetzt offiziell im Herbst befinden, bleibt endlich wieder etwas mehr Zeit um mir Geschichten auszudenken oder mich in Bücher auf wattpad zu vertiefen.

5. Horrorfilme schön und gut, aber ein richtig gruseliges Buch kann einem auch den Puls in die Höhe treiben. Bei der Gelegenheit fällt mir der Clown Pennywise in „ES“ ein, von dem es heißt, ihm fehle der Schatten. Sich so etwas vorzustellen, macht mir Gänsehaut.

6. So manch eine Szene in „Fright Night“ bricht auf clevere Weise mit altbekannten Klischees, denn entgegen der für gültg erklärten Weisheit, dass ein Vampir ein Haus nur betreten kann, wenn er eingeladen wird, schreitet Colin Farrell als Jerry völlig unbeeindruckt durch die eingetretene Tür in ein Mordhaus, um den Verfolgten zu schocken: „Siehst Du hier irgendwo ein Haus?“

Oder wenn Charlie in einem Armeeladen sich mit Waffen bis an die Zähne eindeckt und auf die Bemerkung „Ich will einen Vampir töten“, sich die Antwort „Schön für Dich“ anhören darf. Ganz zu schweigen davon, dass Weihwasser auch nur bedingt hilft und auch das richtige Pfählen gelernt sein will – und wenn Mr. Farrell liebevoll einen grünen Apfel poliert, bevor er ihn genüsslich verspeist, verleitet mich das zu dem Spruch „damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können“ (Quellehttps://http://www.youtube.com/watch?v=4ZytZ09V06k).

 

7. Zuletzt habe ich nachgezählt, wie oft ich dieses Jahr schon im Kino war, und das war erstaunlich viel, weil ich auf neun Filme komme, davon ein Horrorfilm, mehrere Komödien, ein gigantisches Kostümdrama und zwei Biopics. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. „Nurejew – The white Crow“ und „The Gift : The Journey of Johnny Cash(Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=HAcLbWxGKwo) stehen auf meiner Merkliste…

wobei auch der Film des INXS-Konzerts 1991 im Wembleystadion (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=8R6VHy_HaBg) durchaus gute Chancen hätte

(sofern beide überhaupt irgendwo laufen), auch wenn das eventuell so manch einer gruselig findet.

 

 

 

Media Monday # 432 : Think pink!

 

Eine kurze Woche wartet auf mich, denn es kommen drei Tage Urlaub auf mich zu. Tage, die ich zum Kinobesuch und Treffen mit Freunden nutzen werde. Außerdem wird es Zeit, mich von einigen Dingen zu trennen, für die ich keine Verwendung mehr habe und die mich jetzt schon viel zu lange belastet haben. Jetzt aber zum Media Monday, auf den ich mich sonntags freue, weil das wie ein kleines Warten aufs Christikind ist…

Media Monday # 432

1. Mediale Themenmonate im Allgemeinen – nicht nur auf den Horrorctober bezogen – finde ich ganz interessant, habe aber noch nicht dabei mitgemacht. Wenn ich mir Horrorfilme ausleihe, dann wahrscheinlich ganz andere als die auf der Liste, von der ich schon gar nicht mehr weiß, wo sie zu finden ist und welche Filme auf ihr stehen.

2. Fernab des Genres „Horror“ gruselt es mich ja jedes Mal, wenn ein zunächst vielversprechender Film auf eine uninteressante und kitschige Love Story hinausläuft oder kein billiges Klischee ausgelassen wird. Wenn dann noch kein einziger der Charaktere nur halbwegs sympathisch ist, wird das nix mit uns.

3. So mancher „Tatort“-Krimi kommt in Sachen Story reichlich uninspiriert daher, aber/wobei meine persönlichen Lichtblicke hatte ich immer dann, wenn es einer aus Münster war. Ich liebe die sarkastische und überspitzte Charakterisierung des eitlen, von sich selbst überzeugten Professors, die Jan-Josef Liefers den Zuschauern bietet.

4. Ich hätte ja nie gedacht, mich mal für Filmbiografien zu begeistern, doch seit Bohemian Rhapsody fällt mir auf, dass ich mir solche Filme viel lieber im Kino anschaue als auf DVD. Mit dem letzten Film dieser Art, den ich am letzten Sonntag gesehen habe („Mystify Michael Hutchence“), wurde das ja auch kein Reinfall. Und manchmal sind richtige Schätze dabei wie z.B. „Loving Vincent“, der sich mit Vincent van Gogh beschäftigt hat. Deshalb bin ich jetzt schon gespannt auf „M.C. Escher“, der am 10. Oktober in den Kinos anläuft (Quelle: https://youtu.be/CB0X_R5B–M)

5. Der Horrorctober würde mich ja schon reizen, allerdings sind mir 13 Filme zu viel; Ich habe mir jetzt erst einmal drei ausgeliehen und zwei davon bereits gesehen: „Donnie Darko“, der zwar bei „Horror“ einsortiert war, für mich aber dort nicht hineinpasst und „House at the end of the street“ mit Jennifer Lawrence, der ein erschreckendes Ende bereithält. Mal sehen, wie mir „The Visit“ von M.Night Shyamalan gefällt. Und zur Not schaue ich dann die Stephen-King-Verfilmung „Es“ mit Tim Curry. Piep, piep, Richie!

6. Meiner Meinung nach hätte “Pretty in Pink“auf alle Fälle ein besseres, passenderes, stimmigeres Ende verdient gehabt, schließlich passte meiner Meinung nach Duckie viel besser zu Andie als der schnarchige Blane, weil er sich erstens viel mehr Mühe gab als der lästige Konkurrent und zweitens nicht so ein Feigling war.

7. Zuletzt habe ich ein paar Verabredungen mit Freunden ausgemacht, und das war bitter nötig, weil ich sie schon einige Zeit nicht mehr gesehen habe.

Media Monday # 431 : Die Berlin-Edition

 

Pünktlich zum Wochenbeginn habe ich einen Tag Sonderurlaub eingetragen und diesen für die Heimreise genutzt, denn ich war am Wochenende in Berlin, und zwar hier – ein gesonderter Reisebericht mit Fotos wird in Kürze folgen… (https://i.pinimg.com/564x/d1/a3/9d/d1a39dfd325f581e270096bc6c2e748d.jpg)

Doch jetzt gibt’s erst mal wieder den Media Monday:

Media Monday # 431

1. Für viele steht ja der Oktober – Stichwort: Horrorctober – ganz im Zeichen von Horrorfilmen – ich finde die Idee dahinter an sich nicht schlecht, aber eine Liste mit 13 Filmen abzuarbeiten, kann ich mir im Moment für mich nicht vorstellen. Vielleicht im nächsten Jahr.

2. Besonders gefallen hat mir ja am vergangenen Monat dass ich es nach zwei Fehlgriffen davor doch noch geschafft habe, zwei Filme zu sehen, die mir sehr am Herzen lagen – den einen am vergangenen  Mittwoch zu Hause und den anderen gestern Abend in Berlin.

3. Wobei ich es gern noch geschafft hätte mir in Berlin noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit anzusehen. Leider haben dies gleich mehrere Faktoren verhindert: 1) das regnerische Wetter, bei dem mir Fotos nicht so gut gelingen, 2) meine Prellung, die ich seit Freitag mit mir herumschleppe und 3) die unglaublichen Menschenmassen, zwischen die ich geraten bin.

4. Nun, da sich langsam die „Sommer, Sonne, draußen“-Zeit dem Ende neigt, freue ich mich auf den Geruch, der in der Luft hängt, weil meine Nachbarn mit Holz heizen und auf das bunte Laub, das an den Bäumen prangt. Einen Vorgeschmack habe ich im Berliner Zoo auf der Suche nach den kleinen Pandas bekommen.

5. Langes Warten nervt mich ja oft weit mehr, als es eigentlich sollte, aber mit dem richtigen Unterhaltungsprogramm (Bücher, Musik, Sudokus) lässt es sich besser ertragen.

6. Was ich mir für das letzte Quartal in diesem Jahr mal vornehmen könnte wäre, gewisse Bereiche des Hauses zu entrümpeln, zum Beispiel den Keller.

7. Zuletzt habe ich ein Wochenende in Berlin gegönnt, und das war bei der Ankunft ein Schock für mich, weil ich keine Ahnung hatte, dass es wegen des Berlin-Marathons so voll und teuer war. Aber ich habe das beste daraus gemacht und mein Programm mit kleinen Änderungen durchgezogen.

Und der Sonntagabend war nicht nur, was den Film anging, so gut wie ich gedacht hatte, sondern weil es auch noch leckeres Essen und Wein gab, gesponsert von der australischen Botschaft. Ein Kompliment an den Caterer, auf dessen Konto diese riesigen und superleckeren Frikadellen gehen.

 

 

Media Monday # 430 : Moviemania

 

 

In einem Song heißt es „four seasons in one day“ – bei mir heißt es „four movies in one week“, und zwar in der kommenden Woche. Vielleicht werden es auch nur drei. Zuerst heute Abend der neue Film von Quentin Tarantino, und für Mittwoch habe ich mir den „Downton Abbey“-Film vorgenommen, und das Wochenende darauf… Jetzt ist aber erst einmal der Media Monday dran, der in die 430. Runde geht:

Media Monday # 430

1. Manchmal habe ich das Gefühl, dass keiner mehr den anderen richtig wahrnimmt, weil alle nur noch in ihre Displays starren.

2. Die Feststellung, dass es jede Menge tolle Musik auf Vinyl gibt bestärkt mich ja darin, dass dieses Medium noch lange nicht tot ist und der schnöselige Verkäufer, der die CD zum Medium der Zukunft erklärte, unrecht hatte.

3. Trotz allem ist es aber immer wieder schön, nach einer tollen Reise wieder nach Hause zu kommen.

4. Wenn ich nur daran denke, dass der September fast schon vorbei ist, wird mir bewusst, wie schnell die Zeit doch verfliegt.

5. Das letzte Album von Zola Jesus, das ich mir bestellt habe, besticht ohne Frage durch die Optik und einen genialen Sound – jetzt muss ich nur noch den Download starten, dann habe ich das Album auch auf dem Rechner und kann es außerhalb des Wohnzimmers hören.

6. Wenn ich wählen müsste, wohin die nächste Reise geht, würde ich mich für Cornwall entscheiden und nicht für Costa Rica.

7. Zuletzt habe ich mir die Fernsehserie „The collection“ ausgeliehen, die im Frankreich der 40er Jahre angesiedelt ist und in der es um ein Modehaus geht, und das war eine filmische Zeitreise, die ein weniger behäbiges Erzähltempo vertragen hätte, weil ich unbedingt hinter das dunkle Geheimnis kommen wollte, dem ein Reporter auf der Spur ist.

Media Monday # 429 : Die Vintage-Edition – Warte, warte nur ein Weilchen…

 

dann kommt der Hermesbote auch zu Dir: Zwischen acht und zwanzig Uhr gehst Du am besten nicht mehr vor die Tür.

Hausarrest 2.0, nur spannender? Nein, aufs Christkind zu warten, wäre ein treffenderer Vergleich. Man wartet aufs Klingeln, darf ein Päckchen auspacken und hoffen, dass der Inhalt ein Grund zur Freude ist und keine Enttäuschung.

Keine Enttäuschung ist das Ausfüllen der sieben Lückentexte des Media Monday an diesem Wochenende, das mit Verkehrsbehinderungen der besonderen Art aufwartete. Mit diversen Aktionen sollte der Verkehr lahmgelegt werden – nicht besonders sinnvoll, wenn das Ziel der private Autoverkehr sein soll, aber es den öffentlichen Nahverkehr trifft. Frust kommt auf, denn der Bus kommt nicht? Ach, auch egal – wir hatten ja schönes Wetter. So, genug Frust abgebaut – jetzt geht es los:

Media Monday # 429

1. Mit dem Lesen von Büchern kann ich ja herrlich ganze Stunden totschlagen, einfach weil ich so in andere Welten eintauchen kann; zur Zeit funktioniert das auf wattpad ganz gut.

2. Wenn ich nicht eine so ausgeprägte Vorliebe für Musik auf Vinyl hätte, müsste ich mir um die Frage, wo ich die Schätzchen aufbewahre, weniger Gedanken machen. So aber stapeln sich die Scheiben mittlerweile auf dem Fußboden… What a mess!.

3. Der neue Film von Quentin Tarantino ist ja gerade in aller Munde, aber mir hat bisher die Zeit dafür gefehlt.

4. Die meisten denkwürdigen Momente in Film und Fernsehen habe ich im letzten Jahrtausend erlebt. Das Live-Aid-Konzert, die Berichterstattung über den Super-GAU von Tschernobyl, der Fall der Berliner Mauer, das Unglück der Raumfähre Challenger… das alles liegt schon so lange zurück, und trotzdem erinnere ich mich noch daran, egal ob es gute oder schlechte Momente waren.

5. Torchwood ist ja auch eine dieser Serien, die ich mir lieber zum hundertsten Mal ansehe, anstatt was Neues zu beginnen, einfach weil ich die Geschichten so spannend fand; allerdings bin ich jetzt endlich der x-ten Wiederholung untreu geworden, weil sixx die montags von mir favorisierte Serie „Younger“ auf den Dienstag verschoben hat. – Wäre nach Filmen gefragt worden, hätte ich den Film „Der Club der Teufelinnen“ genannt. Den habe ich gerade zum vierten Mal geschaut.

6. Schön zu sehen, dass auch andere Blogger von Schottland so begeistert sind wie ich.

7. Zuletzt habe ich mal wieder ein paar Scheiben aufgelegt, die hier schon länger herumstehen, und das war eine kleine Zeitreise für mich, weil in dem bunten Potpourri neben U2 auch ein Best-of-Album von Johnny Cash und „A Hard Day’s Night“ von den Beatles dabei waren. Neuanschaffungen schön und gut, aber manchmal greife ich auch gerne auf Altbewährtes zurück, vor allem dann, wenn das Neue beim Hören nach nichts halbem und nichts ganzem klingt und einen erneuten Durchgang benötigt.

Media Monday # 428 : die schönsten Pausen sind lila

 

 

Liegt der letzte Urlaub schon wieder so lange zurück? Tja, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, und wenn ich Pech habe, muss ich wegen befürchteter Krawalle zu Beginn der IAA zu Hause bleiben. Wenn Vorgesetzte Angst um ihrer Mitarbeiter haben, spricht das doch meiner Meinung nach für sie. Auf die Krawalle kann ich trotzdem gut verzichten. Aber okay, denken wir mal an was angenehmeres, den Media Monday zum Beispiel, den ich zwischendurch mal ausgelassen habe.

Media Monday # 428

1. Bei Schauspieler*in Aidan Turner werde ich ja regelmäßig schwach und schaue gar Produktionen, die vom Genre eigentlich gar nicht so meins sind, aber dann doch überraschend gut sind. Ähnliches könne ich auch über David Tennant behaupten, wobei dieser Vergleich hinkt, denn Tennant hat in viel mehr Produktionen mitgespielt.

2. Der Trend, alte Filme restauriert erneut ins Kino zu bringen klingt für mich interessant – vielleicht sind da ja cineastische Highlights dabei, die es Wert sind, erneut ein Publikum zu finden.

3. Kürzlich feierte man in Kanada zum D-Day Jubiläum und führte mir wieder einmal vor Augen, dass das Thema noch nicht obsolet geworden ist. Obwohl der Ausdruck „feiern“ in diesem Zusammenhang etwas deplaziert wirkt – Gedenken fände ich passender.

4. Die ewigen Diskussionen darüber, ob jetzt alle Disney-Animationsilme eine Realverfilmung brauchen oder nicht, habe ich nicht weiterverfolgt, weil ich einige der Originalfilme sowieso nicht mag und auch von einer Neuauflage Abstand nehmen würde.

5. Deutsche Schlager und Popsongs aus den 80er oder 90er Jahren hätten nun wirklich keines Remakes, einer Neuinterpretation oder Fortsetzung bedurft, schließlich wird sich jeder, der sie damals gehört hat, stets an die Originale erinnern, und verbessern kann man die Songs ohnehin nicht. Schon gar nicht, wenn es sich bei den neuen Interpreten um Giovanni Zarrella oder Oli P. handelt. Mir tut diese marktschreierische Werbung im Fernsehen schon beim Hinhören weh.

6. Damals, als man Serien noch regulär wöchentlich im Fernsehen verfolgt hat konnte ich mich noch auf bestimmte Tage in der Woche richtig freuen, und ich tue es heute sogar immer noch, aktuell nämlich mit dem Mittwoch auf Pro7 wegen Grey’s Anatomy und Seattle Firefighters, sowie mit dem Donnerstag wegen Lucifer auf sixx..

7. Zuletzt habe ich in den neuen Angeboten für Alben auf Vinyl gestöbert, und das war eine wahre Fundgrube für mich, weil ich jetzt endlich mal an die Alben komme, die mir in meiner bunten Sammlung noch fehlen.