Media Monday # 456 : Earth Intruders

 

Wir haben die 456. Ausgabe des Media Monday mit seinen sieben Lückentexten erreicht. Bei der 456 muss ich an die Außerirdischen denken, die in „Torchwood : The Children of Earth“ auf unseren Planeten kommen, um sich 10 Prozent aller Kinder dieser Erde zu holen. Den passenden Song dazu liefert Björk mit „Earth Intruders“ (https://www.youtube.com/watch?v=j1Q9ppPPHjU):   

 

Mit dem heutigen Themenschwerpunkt hat beides nicht viel zu tun, denn dieser liegt heute auf „Action“.

Media Monday # 456

1. Einer meiner All-Time-Favourite-Actionfilme ist „Stirb Langsam“.


2. Was ich in punkto Action allerdings überhaupt nicht mehr sehen kann: Wenn der Film dazu genutzt wird, um den heroischen Einsatz der Army, der Navy oder der Seals zu feiern.


3. Eine einzelne Person oder eine kleine Gruppe gegen den Rest der Welt ist auch so ein Klischee, das in beinahe jedem Film bemüht wird, wobei ich bei dem Film „Tomorrow, when the war began“ bis zum Abspann mit den Jugendlichen mitgefiebert habe – die stellen nach der Rückkehr von ihrem Campingausflug ins australische Outback fest, dass Australien einer Invasion zum Opfer gefallen ist und die Einwohner ihrer Stadt interniert worden sind. (https://www.youtube.com/watch?v=jpoOMz2TE48

 


4. Ein gutes Beispiel, wo nicht nur mitreißende Inszenierung, sondern auch gelungene Geschichte Hand in Hand gehen ist „Kill Bill“, wenn wir schon beim Thema bleiben wollen.


5. Ansonsten lässt sich Action ja auch wunderbar mit anderen Genres kombinieren und spontan fällt mir da sofort R.E.D. – Älter, Härter, Besser ein, schließlich laufen in dieser Agentenkomödie die sichtlich in die Jahre gekommenen Stars wie Helen Mirren, John Malkovic, Bruce Willis und Morgan Freeman zu ihrer Hochform auf. Tja, nicht immer haben Rentner einen beschaulichen Lebensabend.


6. Hingegen von Once upon a time in Hollywood hätte ich mir doch deutlich mehr erwartet beziehungsweise ich verstehe nicht, wieso der ansonsten so gefeiert wird, denn mir fehlte darin eine Handlung, die mich fesselt. Da konnte auch die letzte halbe Stunde völlig übertriebenen Gemetzels für mich auch nichts mehr reißen.


7. Zuletzt habe ich mich mit dem Hochladen des ersten Kapitels eines 54teiligen Fortsetzuungsromans aus meiner Comfort Zone gewagt, und das war einerseits aufregend, weil das für mich etwas ganz Neues ist, aber andererseits auch etwas anstrengend, weil ich ewig gebraucht habe, den Text in Abschnitte von sinnvoller Länge einzuteilen und bei der Gelegenheit letzte Fehler zu eliminieren. Das einzige, was mich daran nervt, ist meine Unfähigkeit, das Beitragsbild zu verkleinern – das ist ja fast so lang wie der gesamte Text.

 

Media Monday # 455 : Sightseeing in Frankfurt?

 

Corona macht’s möglich. Nämlich dann, wenn man von öffentlichen Verkehrsmitteln aufs eigene Auto umsteigt und man sich trotz Navi so verfährt, dass man durchs Bahnhofsviertel irrt. Von wegen Rotlichtviertel. Da leuchtete gar nichts.

Viel einzukaufen gab es auch nicht, und so habe ich den Sonntag zum Abheften von Unterlagen und zum Überarbeiten meines Blogs genutzt, um mich jetzt den sieben Lückentexten des Media Monday zu widmen.

A propos Corona: Eine Corona habe ich zuletzt bei der Sonnenfinsternis 2015 am Himmel gesehen – da war sie mir lieber, und da kann sie auch meinetwegen gerne bleiben.

Das Bild von diesem Ereignis zeigt jedoch einen durch Zufall beim Fotografieren entstandenen Halo und keine Corona.

 

Media Monday # 455

1. Medienkonsum schön und gut, aber selbst kreativ zu werden, ist noch viel besser. Eine gute Gelegenheit dazu bieten die ABC-Etüden und der #Writing Friday – zwei Projekte, bei denen ich regelmäßig dabei bin und die jetzt endlich ihren eigenen Menüpunkt auf meinem Blog bekommen haben.

2. Bei der Wahl des nächsten Films, den ich zu schauen gedenke wird es hoffentlich einer sein, der nicht bloß ein paar Tage im Kino zu sehen sein wird.

3. Manche Leute habe ich ewig nicht mehr gesehen und frage mich wohin es sie jetzt verschlagen hat.

4. Oft genug ist/sind es ja die Informationen auf der Hülle oder dem Einband, die mich zu einem bestimmten Film/Buch/etc. bringen, denn wenn die Handlung mich zu faszinieren weiß, dann ist es nicht unbedingt wichtig, wer Regie führt oder der Autor ist.

5. Die zwölfteilige Serie „Titanic : Blood and Steel“ habe ich jüngst erst für mich entdeckt und fand den historischen Background höchst interessant.

 

6. Wenn es mir nur gelingen, würde, endlich mal konsequent beim Thema Frühjahrsputz zu bleiben, dann wäre ich schon ein gutes Stück weiter.

7. Zuletzt habe ich im Keller zwei Kisten Weißwein von der Mosel wiedergefunden, und das war eine Überraschung, weil mir entfallen war, dass dies die letzten Flaschen sind, die mein Mann und ich zusammen beim Winzer gekauft haben. Eine davon zu öffnen, war ein merkwürdiges Gefühl für mich.

Media Monday # 454 : Ein Wochenende zum Wohlfühlen

 

 

 

Das Ende einer stressigen Woche. In Darmstadt winkte das Jugendstilbad. Schwimmen und Saunieren in historischen Mauern. Trotz scheinbar an jeder Ecke lauernden Coronavirus‘ war der Zustrom an Sauna- und Wellnesswilligen ungebrochen; so mein Eindruck. Sie kamen nur etwas später aus den Startlöchern. Na ja, es kann ja nicht jeder so eine Frühaufsteherin wie ich sein, die an einem Samstagmorgen um sieben Uhr aus den Federn kriecht (nach nur sieben Stunden Schlaf).

Den entspannten Sonntag, an dem ich mir ein brauchbares Ende für eine Fortsetzungsgeschichte überlegt habe, beschließt nun der Media Monday, bei dem es auch heute wieder sieben Lückentexte zum Ausfüllen gibt:

Media Monday # 454

1. Kommen Fragen auf zu meinem Lieblings-Musikgenre, kommt mir ja immer als erstes alles, was ich nicht mag, in den Sinn, denn inzwischen gibt es bei mir so ein breites Spektrum, von dem ich bislang selbst noch nicht wusste, wie breitgefächert mein Geschmack ist, auch wenn manche Bands immer noch lieber als andere höre.

2. Von den Serien meiner Kindheit wird mir Catweazle immer unvergessen bleiben, schließlich ist für mich sein Staunen über das moderne Leben mit Elektrizität und sein Ausruf „Elektrik-Trick“ legendär.

3. Durch den Schleier der Nostalgie betrachtet erschien mir das Leben in Schottland im Allgemeinen und in den Hochhäusern der Altstadt von Edinburgh im Besonderen immer faszinierend, doch verschiedene Aufenthalte in britischen Häusern mit feuchten Wänden und der Besuch einer Ausstellung in Edinburgh haben mich kuriert und vom Gegenteil überzeugt. Heute ist es nicht mehr mein Traum, dort hin auszuwandern.

4. Meine Mutter ist nach all den Jahren noch immer zuverlässig darin, mir/mich mit ihrem Elefantengedächtnis zu überraschen.

5. In der Rückschau betrachtet war es vielleicht sogar gut, dass ich manche Entscheidungen nicht getroffen habe.

6. Das Smartphone öfters mal in der Tasche zu behaltenn oder auf dem Tisch liegenzulassen, ohne ständig draufzuschauen, versuche ich ja auch immer Freunden und Familie nahezubringen, einfach weil ich es schöner finde, wenn man bei gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen die ungeteilte Aufmerksamkeit hat. Außerdem sollte niemand der Sklave seines Telefons sein.

7. Zuletzt habe ich mit mir gerungen, ob ich am Wochenende abends ins Kino gehen soll, und das war für mich keine einfache Entscheidung, weil eigentlich der Samstagabend wie geschaffen dafür ist, ich aber nach mehreren Saunagängen dann doch lieber früh zu Bett gegangen bin und den Sonntag lieber für andere Aktivitäten nutzen wollte. Bleibt für mich noch der Dienstag oder Mittwoch zur Auswahl übrig.

Media Monday # 453 : Very British

 

 

Zuerst ein Lichtbildervortrag über Cornwall am letzten Wochenende, an diesem Wochenende bzw. Freitag (der für mich auch dazu zählt) ein Kinobesuch – für einen Film, der mich begeistert hat. Mir war nach etwas leichtem, lustigem oder absurdem, und da bot sich die Gangsterkomödie „The Gentlemen“ von Guy Ritchie an. Tatort England, aber Sil hatten die im Film auftauchenden „Gentlemen“ keinen:

Ich käme nie auf die Idee, einen sündteuren Glenfarclas von 1974 auf Eis und dann auch noch aus einem Tumbler (Becherglas) zu trinken. Edlen Scotch/Single Malt genießt man am besten wie einen guten Cognac – aus dem entsprechenden, bauchigen Glas. Jetzt aber genug gelästert – beschäftigen wir uns lieber mit dem Media Monday, bei dem es auch heute wieder sieben Lückentexte zum Ausfüllen gibt, von denen nur die ersten sechs variieren:

Media Monday # 453

1. In meiner Kindheit/Jugend haben mir ja Filme/Serien ein völlig falsches Bild davon vermittelt, wie der Alltag von Fernfahrern aussieht. Am Brotausliefern unter Zeitdruck finde ich nun wirklich nichts spannendes oder abenteuerliches. Davon haben mich die Erzählungen meines Mannes später restlos überzeugt.

2. Auch ist es ja gang und gäbe, Charaktere eines bestimmten Alters mit deutlich jüngeren/älteren Schauspieler*innen zu besetzen, wobei ich finde, dass die Diskrepanz zwischen dem Alter der Rolle und dem tatsächlichen Alter der darstellenden Person nicht zu groß sein sollte, sonst wird’s unglaubwürdig. Unfair finde ich es allemal.

3. Dass „Parasite“ bei der Oscarverleihung nicht leer ausgegangen ist, ist eine mehr als freudige Entwicklung in Anbetracht der Tatsache, dass in den Jahren zuvor etliche Filme mit Auszeichnungen nur so überhäuft wurden, dass mich das nur noch gelangweilt hat. Bitte, wozu muss man einen Film mit 8 Oscars auszeichnen?

4. Früher wäre mir ja nie in den Sinn gekommen, mich mal ein wenig näher mit bestimmten Musikrichtungen zu befassen, doch das Silvesterprogramm von 3Sat (ein Konzert von den Dixie Chicks) und das Spezialprogramm meines Lieblingskinos (eine Opernaufführung als Live-Übertragung aus London) haben es mir leicht gemacht, meine Meinung zu ändern.

5. Robert Pattinson ist ein – meines Erachtens – noch immer viel zu wenig beachtetes Talent, schließlich hat er mich mit seiner Rolle in „Der Leuchtturm“ sehr beeindruckt, und seit ich am Freitag den Trailer zu „Tenet“ gesehen habe, in dem er auch mitspielt, überlege ich, ob ich mir dieses von vielen Bloggern erwartete Werk von Christopher Nolan vielleicht doch anschaue.

6. Was ich lange vernachlässigt habe – und mich auch darüber ärgere – ist unser Garten. Aber so schlimm wie bei Familie Flodder sieht es dort noch nicht aus.

7. Zuletzt habe ich mit der zweiten Staffel von „Nashville“ angefangen, und das war Entspannung und Spannung zugleich, weil die Musik auf mich entspannend wirkt und ich es spannend finde, welche Leichen dort noch aus dem Keller auftauchen.

Media Monday # 452: Very British

 

 

Sorgfältige Urlaubsplanung ist alles, und darum war ich bei einem Lichtbildervortrag über „Südwestengland für Fortgeschrittene“, der mir zwei kurzweilige Stunden in Frankfurt beschert hat. Da es im Sommer nach Cornwall gehen soll, fand ich es umso schöner, dass genau die Gegend thematisiert wurde, die mir als Ziel für meine Reise vorschwebt. Der Herr, der den Vortrag gehalten hat, ist zwar der Meinung, dass genau dieser Strand immer noch ein absoluter Geheimtip ist, aber ich habe ihn aber auch nicht über das Gegenteil ins Bild gesetzt. Nachdem ich verschiedene BBC-Produktionen gesehen habe, in der dieser Strand die perfekte Kulisse abgibt, habe ich da so meine Zweifel.

Very British war auch der Film, den ich mir am Abend zuvor mit meiner Schwester angesehen habe: Downton Abbey, gerade erst als DVD erstanden, war dies das perfekte Kontrastprogramm zu der Serie, die ich an diesem Wochenende frisch für mich entdeckt habe: „Nashville“, die – wie man unschwer erraten kann – in der Welt der Country-Musik spielt. Die ersten fünf Folgen der ersten Staffel finde ich schon mal vielversprechend.

Jetzt aber zum Media Monday mit sieben Lückentexten, von denen es meistens sechs in sich haben:

Media Monday # 452

1. Müsste ich grob überschlagen, was mir meine medialen Hobbys monatlich so wert sind, käme ich auf keinen einheitlichen Wert, denn außer gehäuften Kinobesuchen kommen ja auch noch DVDs und die ein oder andere Schallplatte in „limitierter Auflage“ hinzu, die ich durch Zufall so entdecke. Auch Konzerte sind da nicht ganz billig, aber das kommt bei mir jetzt auch nicht so oft vor.


2. Das Schöne – oder Schönste – am Bloggen ist für mich ja seit jeher das Festhalten meiner Gedanken und Ideen und der Meinungsaustausch mit anderen Bloggern und Bloggerinnen – egal, über welche Themen.


3. Blockbuster versus Arthouse ist ja auch so ein nie enden wollender Konflikt, derweil ich persönlich mehr der Typ für sogenannte Arthouse-Filme bin, aber ab und zu mit voller Absicht bei einem Blockbuster lande. „Black Widow“ wäre zum Beispiel so ein Kandidat oder der nächste James-Bond-Film. Geplant ist als nächstes jedoch „Bombshell“.


4. Ich habe ja wirklich versucht, das Faszinierende an Good Omens zu begreifen, jedoch hat mir der den Geist aufgegebene Recorder mit noch nicht gesehenen Folgen einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht.


5. Dass ich mich für die Serie „Nashville“ begeistern kann, ist für mich eine DER Überraschungen des noch jungen Jahres, denn Country-Musik ist in meinem musikalischen Universum bisher eher am Rande vorgekommen, und ich bin selbst noch ganz überrascht, wie gut mir diese Musik gefällt https://youtu.be/gAI_1FsJ8rE?t=0:

 


6. Gibt es Themen, Ansätze, allgemein Dinge, die für dich in Film, Buch, Serie etc. ein absolutes No-Go darstellen? Womit ich echte Probleme hatte, war z.B. in „Breaking Bad“ den körperlichen Verfall von Walter White mitzuerleben, weshalb ich nach der ersten Staffel aufgehört habe. Auch die Ankündigung von Folterungen in „Slumdog Millionaire“ hat dazu geführt, dass ich den Film nicht weiterschauen konnte. Und ganz übel wurde es, als mir in „A Star is Born“ klar wurde, dass sich der Hauptdarsteller gleich das Leben nehmen würde.

 


7. Zuletzt habe ich einen zweistündigen Lichtbildervortrag über Südwestengland besucht, und das war eine gute Entscheidung, weil ich so in den Genuss einer  Entscheidungshilfe für meine Reise im Sommer gekommen bin.

Außerdem war es interessant, auch mal Informationen über Stonehenge zu erfahren, die man allgemein nicht so oft präsentiert bekommt. Ich hatte ja schon vor 20 Jahren das Gefühl, dort in eine Touristenfalle geraten zu sein – und jetzt weiß ich, dass mich mein Gefühl nicht getrogen hat und inzwischen dieser Ort noch viel gruseliger ist. Dafür weiß ich jetzt aber mit Sicherheit, was ich mir statt dessen ansehen möchte.

Media Monday # 451: Aus die Maus!

 

Der Sturm „Sabine“ hatte es in sich. Nicht nur, dass er mir ein nicht ordentlich gesichertes Fenster aufgedrückt und mir einen Einbrecher beschert hat, nee – am Tag danach musste auch noch mein Festplattenrecorder den Geist aufgeben. Nur gut, dass ich die mir wichtigen Konzerte von U2, INXS, Metallica und den Dixie Chicks noch rechtzeitig heruntergebrannt habe – jetzt habe ich ein neues Gerät, das aber noch nicht läuft. Das zu installieren, ist eine Wissenschaft für sich, aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass das bald geschieht.

Jetzt aber war mir ein Contra-Dance-Workshop erst mal wichtiger. Da bekommt man Muskelkater an Stellen, die sich jetzt mit Macht wieder in Erinnerung bringen. Dennoch haben mir diese Stunden mit netten Leuten, die ich nach längerem wiedergesehen habe, sehr viel Spaß gemacht. So, jetzt noch die Lückentexte des Media Monday füllen, und die Woche kann kommen. Einen Film, auf den ich schon gespannt bin, werde ich mir am Mittwoch ansehen. „Good Omens“ ist dann für mich wohl endgültig gestorben – mehrere verpasste Folgen und zwei auf dem gecrashten Recorder sind der Grund dafür.

Media Monday # 451

1. Zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Hingabe Sy Montgomery ihre Begegnungen mit Kraken in ihrem Buch „Rendezvous mit einem Oktopus“ beschreibt, hat mich sehr berührt, und zwar so sehr, dass ich keine Calamares mehr essen möchte.


2. Nach all den Jahren zu erfahren, dass in sämtlichen Streichfetten kaum noch das drin ist, was von früher kannte, aber dafür andere Dinge wie z.B. Palmöl, hat mich zu dem Entschluss gefasst, in Zukunft nur noch Butter statt Margarine zu kaufen, und zwar reine Butter – nicht das mit Rapsöl gestreckte Zeug, das ruckzuck weich wird, wenn man es ins normal temperierte Zimmer stellt.


3. Zu erfahren, wer der nächste James Bond wird, ist nun wirklich nichts, worauf ich sehr gespannt wäre, aber ich wette, es wird eine Überraschung werden.


4. Ohne ihr/ihm was zu wollen, aber Schauspielern ist nun nicht so die größte Stärke von Michael Hutchence gewesen, denn nachdem ich mich auf youtube durch den von vielen Fans als Kultfilm bejubelten Film „Dogs in Space“gequält hatte, habe ich mich gefragt, was der Regisseur den Zuschauern damit sagen wollte. Berufsberatung 2.0: Aber wenn es um eine Empfehlung einer alternativen Tätigkeit gegangen wäre, hätte ich ihm statt einer Schauspielerkarriere eine berufliche Laufbahn als Fernsehmoderator empfohlen, denn die Sendung über Hong Kong (Rough guide to Hong Kong), in der er Jackie Chan interviewt hat, fand ich um Längen spannender.


5. Bei Filmen wie „Der Himmel über Berlin“ frage ich mich ja auch manches Mal, wer dafür eigentlich grünes Licht gegeben oder das für eine gute Idee gehalten hat, schließlich ist das eines dieser hochgelobten Meisterwerke, in denen zwei (zugegeben in wunderschönen Bildern gefilmte) Stunden lang nichts nennenswert spannendes passiert außer dass man zwei Engeln dabei zusehen kann, wie sie durch das geteilte Berlin streifen und Menschen bei deren Gedankengängen zuhören, und das zum großen Teil auch noch in Sprachen, die ich nicht verstehe. Am interessantesten fand ich noch die Gespräche zwischen Bruno Ganz und Otto Sander – und den Auftritt von Nick Cave & The Bad Seeds. Aber vielleicht bin ich auch nur eine Banausin, die das ganz große Kino nicht zu würdigen weiß.


 

6. Ein gutes Buch lese ich am liebsten ja in einem Rutsch, und wenn’s die ganze Nacht dauert.

 


7. Zuletzt habe ich an einem Workshop namens „English Contra Dance“ teilgenommen, und das war rundum gelungen, weil ich viele Leute nach langer Zeit wiedergesehen habe und das Tanzen mit ungewöhnlichen Schrittfolgen für den ein oder anderen Lacher gesorgt hat.

Media Monday # 450: Ein Kinobesuch mit Konsequenzen…

 

klingt wenig prickelnd.

Wenn der Film an sich mich nicht mitreißen kann, mir die emotionale Nähe zu den Figuren fehlt, das Werk auch noch unnötige Längen und Wiederholungen aufweist und zu allem Überfluss auch noch wie ein Mix aus Horrorfilmklassikern (die ich aber nicht nennen kann, ohne zu spoilern), dann habe ich es mit einem Fall von „ging so, war ganz okay, aber völlig überbewertet“ zu tun.

Oder mit anderen Worten – wenn der Trailer wieder einmal mehr verspricht als der eigentliche Film und ich einen der Schauspieler für stark unterfordert halte, dann ist das für mich kein Kandidat für den Film des Jahres. Um welchen Film es geht? Schaut einfach in Text Nr. 7 des Media Monday, und ihr habt die Antwort. Da die Oscar-Verleihungen vor der Tür stehen, sind auch die restlichen sechs Lückentexte darauf eingestellt:

Media Monday # 450

1. Die Oscar-Verleihung 2020 werde ich mir nicht anschauen – das einzige, was mich am Ergebnis interessiert: Wenn es einen Film träfe, den ich noch nicht gesehen habe und jetzt nochmal im Kino läuft, so dass ich die Chance habe, ihn schließlich doch noch zu sehen.

2. Die Sache mit diesen Filmpreisen und Auszeichnungen ist, dass sie meist an Filme vergeben werden, die mich nicht interessieren oder ein völlig überzogener Rummel gemacht wird und andere, die für mich herausragend sind, mit keiner Silbe eine Erwähnung finden.

3. Jemand, der mir nicht einfällt, wird, was solche Ehrungen angeht, meines Erachtens völlig zu Unrecht ein ums andere Mal übergangen/ignoriert, schließlich fehlt mir auch hier jegliche Information, wer ständig nominiert, aber nicht geehrt wurde.

4. Eine Kategorie, die mal wirklich toll und lohnend wäre für Preise jedweder Art will mir nicht einfallen, und ehrlich gesagt, habe ich bei x Kategorien den Überblick veloren und auch nicht das Bedürfnis, eventuelle Wissenslücken zu schließen.

5. Wäre doch schön, wenn es bei solchen Veranstaltungen wie eben den Oscars nicht so ein Gewese um die Klamotten der Stars auf dem roten Teppich gemacht werden würde.

6. Welche Bedeutung/Gewichtung haben Auszeichnungen und Nominierungen im Allgemeinen bei deiner persönlichen Filmauswahl? Keine nennenswerte, da andere Kriterien für mich ausschlaggebend sind.

7. Zuletzt habe ich ein Experiment gestartet, und das war der Besuch einer Spätvorstellung im Kino, weil ich nach langer Zeit wieder einmal wissen wollte, wie das sich anfühlt, zu nachtschlafender Zeit einen aktuellen Film zu sehen. Die letzten Erlebnisse dieser Art waren einige Sneak Previews und der Besuch einer langen Jack-Nicholson-Filmnacht (Wenn der Postmann zweimal klingelt/Shining/Die Hexen von Eastwick) in den 90er Jahren.

Jetzt war es der Film „The Lodge“, den ich um 23 Uhr gesehen habe. Ich glaube, auch zu einer anderen Uhrzeit hätte ich ihn nicht besser gefunden. Aber was ich am Ende dieser Spätvorstellung wirklich hatte, war zum einen ein Bärenhunger und zum anderen die Erkenntnis, dass ich mir davon mehr versprochen hatte. Dass um sieben die Nacht für mich nach fünf Stunden Schlaf vorbei war, steht auf einem anderen Blatt.

Media Monday # 449: The Bold Type…

 

ist entweder die Bezeichnung für einen bestimmten Schrifttyp, denn wir befinden uns im Zeitschriftenwesen (eigene Mutmaßung) oder in diesem Fall der Name einer Serie, die ich neu entdeckt habe und mir sofort ausleihen musste. Drei New Yorker Freundinnen, die bei einem Frauenmagazin arbeiten. Sieben von zehn Folgen der ersten Staffel habe ich am Wochenende gesehen und brauche erst einmal eine Pause. Die darf aber nicht zu lange dauern, denn es warten noch eine Serie und zwei Filme auf mich. Was meine Filmabende in diversen Filmtheatern betrifft, so habe ich seit Beginn des Jahres vier Filme in vier verschiedenen Kinos gesehen. Ein Erfahrungsbericht folgt am Ende des Quartals, denn garantiert werden noch einige Highlights folgen.

Jetzt geht es aber erst mal weiter mit dem Media Monday und seinen sieben Lückentexten weiter:

Media Monday # 449

1. Wenn in knapp einer Woche wieder die Oscar-Verleihung stattfindet ist das für mich erst dann interessant, wenn nicht schon wieder ein Film für massig Oscars nominiert wurde und obendrein ein Film, den ich letztes Jahr verpasst habe, die Auszeichnung bekommt, damit ich dieses Jahr eine Chance habe, ihn noch zu sehen.

2. Ungebrochen begeistert bin ich nach all der Zeit noch immer von der Musik von Depeche Mode, und jetzt bin ich in den Genuß einer Best-of-Kollektion aus DVD und CD gekommen.

3. Manche Künstler erfährt/erfahren meines Erachtens viel zu wenig Aufmerksamkeit für ihre Nebenprojekte abseits der eigentlichen Band, in der sie hauptsächlich aktiv sind.

4. Tatsächlich hat mich Film/Buch/Serie/etc. einst dazu inspiriert mir die Heimat von „Poldark“ in echt anzuschauen, und so bin ich 1999 und 2000 dort hin gereist. Und dieses Jahr ist es wieder so weit, aber diesmal in einer anderen Region von Cornwall.

5. Ansonsten schätze ich es immer sehr, wenn ein Künstler nicht nur auf einen Typ oder eine bestimmte Rolle festgelegt wird und mal etwas anderes ausprobieren möchte, denn nichts ist langweiliger als immer das Gleiche.

6. Nicht unbedingt optisch, aber dramaturgisch/inhaltlich ziemlich schlecht gealtert ist bestimmt so einiges, aber mir fällt gerade nichts passendes ein.

7. Zuletzt habe ich mal wieder einen Abstecher in die Stadtbücherei unternommen und eine Serie entdeckt, von der ich neulich schon mal gehört habe, mich aber nicht mehr erinnern konnte, wo – und das war „The Bold Type“, bei dem mich sofort ein aktuter Anfall von Binge-Watching ereilt hat, weil ich die Geschichten um drei Freundinnen, die bei einem New Yorker Frauenmagazin arbeiten, sehr witzig und mich nachdenklich stimmend zugleich fand. Geht ein bißchen in Richtung „Sex and the City“, ist aber nicht ausschließlich auf ein bestimmtes Thema fixiert.

Media Monday # 448: Matcha! Oder wenn der Sonntag auf den Magen schlägt…

 

dann war entweder der Burger vor dem Kinobesuch schlecht oder die Kombination aus Stress und Kaffee nicht gut. Eine Woche krankgeschrieben zu sein, ist das eine, aber auf Koffeinentzug zu sein, ist das Fiasko schlechthin. Der Kreislauf fährt dann Achterbahn, und die Müdigkeit ist der ständige Begleiter. Die wenigen halbwegs wachen Stunden habe ich zum Nachholen der bisher noch nicht gesehenen dritten Staffel von „The Royals“ genutzt und dem letzten Album von Florence & The Machine eine zweite Chance gegeben. Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt hin und weg von der CD bin, und weil’s so schön war, habe ich die Doppel-CD  „Aerial“ von Kate Bush rauf und runter gehört.

Und was den Koffeinentzug betrifft: Zum Glück habe ich mich dann doch noch rechtzeitig erinnert, dass ich noch Matcha-Tee im Haus hatte. Das Gebräu aus grünem Teepulver erinnert geschmacklich zwar an feingemahlenen Rasenschnitt, hat aber genug Koffein, das über einen längeren Zeitraum an den Körper abgegeben wird als Kaffee. Und Tee durfte ich ja trinken. Nur welchen, das hat der Herr Doktor nicht gesagt. Übrigens war Matcha schon den Höhlenmenschen bekannt, denn dieses edle Produkt war wie kein anderes dazu geeignet, in Enthusiasmus auszubrechen, wenn man den großen, bösen Dino überlisten konnte – hier ein lehrreiches Video aus dem Jahr 1981, der (nicht ganz ernstznehmende) Beweis ab der 58. Sekunde  –  und zugleich ein echtes Highlight der (Trash)-Filmkunst (Quelle: https://youtu.be/Dy6s4IGRcko?t=58)

Was sich sonst noch ereignet hat, versuche ich in den sieben Lückentexten des Media Monday zu verarbeiten:

Media Monday # 448

1. Nach knapp vier Wochen auf etwaige Neujahrsvorsätze zurückblickend, kann ich sagen, dass ich bei einigen Punkten gut vorgelegt, aber bei einem anderen vorschnell die Flinte ins Korn geworfen habe.

2. Die Aussagekraft von Filmpreisen und Awards im Allgemeinen möchte ich ab und an doch ziemlich anzweifeln, wenn ich z.B. an den Film „MASH“ von 1970 denke, den ich mir am Samstagabend auf DVD angesehen habe. X Nominierungen, aber so nachvollziehen konnte ich diese nicht. Allein das Footballspiel am Ende des Films und der konfuse „Abspann“ waren mir persönlich die fünf Euro wert, die ich vor Jahren für diese Klamotte ausgegeben habe.

3. Die Flut an Film-News im Netz versuche ich, schon frühzeitig von eventuellen Überschwemmungen abzuhalten und greife lieber zu Filmzeitschriften.

4. Einmal Zeit/Geld/Spontanität besitzen, um genau das zu erleben, wovon ich schon länger träume – das wär’s!

5. David Tennant als Doctor Who zu besetzen, war meiner Meinung nach ein echter Coup, denn durch ihn ist die Messlatte für diese Rolle hoch gelegt worden. Und weil ich ein neugieriger Mensch bin, habe ich angefangen, mich für weitere Filme und Fernsehserien seiner schauspielerischen Laufbahn zu interessieren. Dadurch konnte ich mich davon überzeugen, was für ein vielseitiger Schauspieler er ist.

6. Schade, dass Pushing Daisies niemals fortgesetzt worden ist, schließlich fand ich die Art, wie das Thema vom Kuchenbäcker, der die Liebe seines Lebens wieder zum Leben erweckt, sie aber nicht berühren darf, damit sie nicht stirbt, so liebevoll und skurril zugleich umgesetzt.

7. Zuletzt habe ich meine Plattensammlung um ein Album aus farbigem Vinyl erweitert, und das war ein Zufallskauf, weil ich eigentlich auf der Suche nach dem Doppelalbum „Aerial“ von Kate Bush war, aber dann doch bei Joan Baez gelandet bin, und von dieser Dame habe ich noch keine einzige Platte. Asche auf mein Haupt!

Media Monday # 447: Ja, mach nur einen Plan…

 

oder vielleicht doch besser nicht, denn frei nach einem Zitat aus „Parasite“, ist der Plan, der todsicher aufgeht, der Plan, der nie geschmiedet worden ist. Wahre Worte – mein Plan für den ersten Kinobesuch dieses Jahres war ein ganz anderer Film. Gelandet bin ich bei dem südkoreanischen Film „Parasite“ und hatte einen tollen Abend. Bei der Vorpremiere zu „Little Women“, der am 30. Januar in die Kinos kommt und auf den ich mich schon seit längerem gefreut habe, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ja, der Film war schön, aber doch nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Hoffentlich setzt sich das nicht dieses Jahr als Muster fort.

Jetzt ist aber erst einmal Zeit für die sieben Lückentexte des Media Monday:

Media Monday # 447

 

1. Wenn ich mir etwas für das Filmjahr 2020 wünschen könnte, so wären das mehr positive Überraschungen wie die, die ich mit „Parasite“ erlebt habe.

2. „Depeche Mode – SPIRITS in the Forest“ ist gemessen an vergleichbaren Filmen gerade deshalb so ungewöhnlich und großartig, weil nicht einfach nur ein Konzert abgefilmt worden ist, sondern auch sechs interessante Geschichten unterschiedlicher Fans erzählt werden.

3. Lange hat mich keine Lektüre mehr so gefesselt, wie die Ostfriesenkrimis von Klaus Peter Wolf.

4. Die Art und Weise, mit der man dieser Tage beinahe täglich mit neuen Serien anderen Veröffentlichungen bombardiert wird bekomme ich ehrlich gesagt, gar nicht mit, aber ab und zu lese ich Empfehlungen auf diversen Blogs.

5. Nostalgisch blicke ich auf meine Cornwall-Reise vor 20 Jahren zurück, einfach weil in jenem Jahr alles stimmte und ich die Drehorte einer von mir über alles geliebten Serie besichtigen konnte und außerdem den Hauptdarsteller und den Schriftsteller der literarischen Vorlage getroffen habe. Vielleicht kommt deshalb nicht von ungefähr mein Wunsch, dieses Jahr dort noch einmal hinzufahren – diesmal aber in eine andere Gegend. Denn es gibt dort diese eine Insel.

6. Autor*in/Regisseur*in/Darsteller*in Alfred Hitchcock ist für mich eigentlich immer eine sichere Bank, schließlich habe ich noch keinen wirklich schlechten Film von ihm gesehen, und so ist die Wiederaufnahme von „Alfred Hitchcock präsentiert“ ins Programm von ARD One für mich ein besonderes Highlight in der Serienlandschaft des Fernsehens.

7. Zuletzt habe ich mein neues 3D-Puzzle fertiggestellt, und das war im Gegensatz zu „Big Ben bei Nacht“ ein voller Erfolg, weil es beim schiefen Turm von Pisa keine knickbaren Teile gibt, die auseinanderbrechen können. Wenn es mir jetzt noch gelingt, Ersatz für das kaputte Puzzleteil des Big-Ben-Glockenturms zu bekommen und ich dieses blöde Dach zusammensetze, könnte das genauso hübsch aussehen, wenn das Bauwerk in voller Beleuchtung erstrahlt.