Media Monday #569 : Eine kurze Woche

Wenn sich andere über kurze Wochen freuen, arbeite ich jetzt erst mal für die nächsten Monate durch. Vielleicht kann ich mir ja zwischendurch mal die ein oder andere Auszeit nehmen. Ausflüge mit dem Rad wären eine Möglichkeit, oder das Abhängen in der Hängematte. Eine gern wahrgenommene Chance bietet mir auch der Media Monday, der zum 569. Mal mit seinen sieben Lückentexten in eine neue Runde geht.

Media Monday # 569

1. Ich glaube ja, dass es in einigen Jahren andere Prioritäten in meinem Leben geben wird.

2. Die Entstehung einiger Bücher auf Wattpad mitzuverfolgen, ist eine sicherlich spannende Entwicklung, wobei es dann schade ist, wenn der Autor oder die Autorin auf halber Strecke oder kurz vor Schluss das Handtuch wirft und nicht mehr weiterschreibt. Bei meinen Lieblingsautorinnen ist mir das zum Glück aber noch nicht passiert.

3. Wenn Ende nächster Woche Obi-Wan Kenobi zurückkehrt, werden sich bestimmt wieder viele freuen. Ich widme mich dann lieber anderen Dingen.

4. Das Kino als solches hat für mich etwa den Stellenwert, den Konzert-, Theater- oder Opernbesuche für andere haben: eine Auszeit vom Alltag und ein Genuss ohne ständige Unterbrechungen durch nerviges Gepiepse vom Smartphone oder durch lästige Werbung.

5. Es könnte mich kaum etwas weniger interessieren, als dass irgendein neues Produkt aus dem Hause Marvel, Disney oder gar aus dem Star-Wars-Universum das Licht der Welt erblickt. Aber wohin man auch schaut: Es gibt kein Entkommen, und wenn ich so darüber nachdenke, muss ich zugeben, dass mich nach dem gerade gesehenen Trailer der neue „Thor“ vieleicht doch reizen könnte. Aber wie heißt es doch so schön? Sag niemals nie…

6. Dass mich seit einigen Jahren die Musik von INXS begeistert, ist schon mehr als auffällig oder offensichtlich, aber jedem Tierchen sein Pläsierchen …

Welcome to Prague, the city of fascinating light effects – https://youtu.be/azfG5H-pCVg?t=0

dennoch bin ich nicht in den 80er oder 90er Jahren stehengeblieben, da ich immer offen für Neues bin, was sich ab und zu auch beim Dienstagsgedudel (ins Leben gerufen von nellindreams) niederschlägt.

7. Zuletzt habe ich erfahren, dass mein Beitrag zum Open-Novella-Contest auf Wattpad es nicht in die vorletzte Runde geschafft hat, und das war für mich erst einmal ein Schreck, weil ich geglaubt habe, dass bei meiner Bewerbung für den Meilenstein von 20,000 Wörtern mit meinem Formular etwas schiefgegangen ist. Als ich dann aber erfuhr, dass meine Geschichte wohlbehalten angekommen ist, aber aus anderen Gründen nicht ausgewählt wurde, war ich dann doch wieder beruhigt. Denn in diesem Fall lag es nicht an mir, sondern am Schicksal in Form der Jury.

Media Monday #568 : Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

Hatte ich schon erwähnt, dass Urlaub zu Hause Vorteile hat? Der Personalausweis ist beantragt und (das letzte Woche noch) geplante Oberteil ist fertig und sitzt jetzt endlich, nachdem ich von Hand nachbessern musste:

Und auch das nächste Projekt befindet sich bereits in der Endphase, und zwar das Titelmodell der aktuellen Burda Style (6/2022), aber ich möchte es nicht in Weiß nähen…

Quelle . https://www.stoffekontor.de/media/image/product/73152/lg/naehzeitschrift-burda-style-6-2022.jpg

… sondern in dem Stoff, aus dem das folgende Modell aus der Afrika-Kollektion von Lena Hoschek (Frühjahr/Sommer 2015) angefertigt worden ist:

Quelle – https://assets.afcdn.com/album/D20140708/1073564_EQDEZGYPNZ2GP364TM8EYH13RLCB28_lena-hoschek-1_H151917_L.jpg

Immerhin befindet sich der Stoff bereits seit 2015 in meinem Vorratsstapel. Da wurde es Zeit, mal etwas damit anzustellen. Nun muss ich nur noch den Saum umnähen und ein paar kleine Änderungen an den Armausschnitten vornehmen, dann ist auch das geplante Kleid fertig (pünktlich zum Arbeitsbeginn). Viel war ich nicht draußen, aber traurig bin ich deswegen nicht.

Den gelungenen Abschluss meines Urlaubs bilden die sieben Lückentexte des 568. Media Monday:

Media Monday # 568

1. Im Kampf der Streamingdienste unter- und gegeneinander bin ich überhaupt nicht auf dem Laufenden. Wenn ich mal streame, dann hauptsächlich auf Youtube oder in verschiedenen Mediatheken, zuletzt in der von ZDF Info.

2. Eine Konzertverschiebung ist am Ende auch nur ein schwacher Trost dafür, dass ich überhaupt noch in den Genuss der besagten Veranstaltung komme (vorausgesetzt, sie wird nicht zum vierten Mal verschoben).

3. Die Fülle dessen, was es an Filmen und Serien zu entdecken gilt, wirkt auf den ersten Blick überwältigend, doch am Ende bleibt nach Abzug der ganzen Superheldenfilme nicht ganz so viel neues übrig, das mich ins Kino locken könnte. Und was Serien angeht, so reizt mich momentan auch nicht so vieles. Allerdings finde ich den Nachfolger zu „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“, der in den 1960er Jahren angesiedelt ist, recht unterhaltsam.

4. Wer stünde auf meiner Wunsch-Besetzungsliste ganz weit oben, wenn es um den Nachfolger des aktuellen James Bond ginge? Hm, da müsste ich überlegen, weil diejenigen, die mir vorschweben, vermutlich den Verantwortlichen zu alt sind. Ich könnte an dieser Stelle ja mal Henry Golding (Crazy Rich Asians, Jahrgang 1987) oder Aidan Turner (Der Hobbit, Jahrgang 1983) vorschlagen, nur müsste sich letzterer dann von seinem Bart trennen. Es kann aber auch gut sein, dass ich dann, wenn es soweit ist, gar keine Lust mehr auf diese Spionagefilmreihe habe.

5. Ich möchte ja furchtbar gerne noch den Tag erleben, an dem man ein Hilfsmittel erfindet, mit dem Singlefrauen wie ich Reißverschlüsse, die am Rücken sitzen, von ganz alleine vollständig schließen und wieder öffnen können. So schön diese Art von Kleidung auch ist, so unpraktisch finde ich sie auch, wenn man keine Kammerzofe wie die Damen in Downton Abbey hat, die einem hinein und auch wieder hinaus hilft. Leider besitzt das Kleid, das ich mir gerade nähe genau solch einen Reißverschluss.

6. Keine Frage, Tesla ist einer der großen Namen unserer Zeit, aber den meisten werden vermutlich nur die Fahrzeuge bekannt sein, und auch an Nikola Tesla (1856-1943) können sich viele vielleicht noch erinnern, doch wer hätte gedacht, dass nach letzterem ein Krater auf dem Mond und ein Asteroid (2244 Tesla) benannt wurden? Ich auch nicht, ich habe es durch Zufall herausgefunden.

7. Zuletzt habe ich mein neuestes Werk anprobiert und das war mit einigen Anstrengungen verbunden, weil meine Arme zu kurz sind, um den Reißverschluss selbständig vollständig schließen zu können. Aber hatte ich das Thema nicht schon unter 5) ? Irgendwie war ich, was diese Frage angeht, auch schon kreativer.

Media Monday #567 : Was neues

Urlaub zu Hause hat schon so seine Vorteile. Ich habe endlich einen Termin für einen neuen Personalausweis ergattern können, der mir passt. Außerdem konnte ich mir endlich die Filme anschauen, die schon lange auf meiner To-Watch-Liste standen. Die Rede ist von Downton Abbey 2 und The Northman. Mehr dazu gibt’s von mir demnächst unter „Cinema-Scope“. Auch nett ist, wenn einem die Schwester berichtet, sie habe sich auf ZDF Info einige Kurzfilme über Musiklegenden angeschaut, die alle liefen, während ich im Home Office ein Team-Meeting hatte. Macht nichts, die Mediathek hat sie alle im Angebot: John Denver, Michael Hutchence, Amy Winehouse, Janis Joplin… und alle noch verfügbar bis 2024. Da war klar, was ich am Nachmittag meines ersten Urlaubstags angeschaut habe.

Genug in Erinnerungen geschwelgt, schauen wir uns jetzt lieber die neuen sieben Lückentexte des Media Monday an:

Media Monday # 567

1. Von all den aberwitzigen Ideen, die Film- und/oder Serien-Macher*innen so haben können, ist mir die Serie „Pushing Daisies“ nachdrücklich im Gedächtnis haften geblieben.

2. Es ist schon erstaunlich, wie sehr für mich persönlich dann Sommer ist, wenn endlich (!) meine geliebten Mauersegler wieder da sind, so wie pünktlich zum ersten Wochenende im Mai. Und tatsächlich ist in den nächsten Tagen mit steigenden Temperaturen zu rechnen.

3. Schon vieles, bei dem ich mich frage, was der ganze Aufriss soll hat das Internet und die Fangemeinde in Aufruhr gesetzt und für einen Bohei gesorgt, dass ich direkt froh bin, dass ich davon nichts mitbekommen habe.

4. Ich wage mir gar nicht vorzustellen, wie es wäre, wenn sich plötzlich ein Verlag für mein Schreibtalent interessierte… ich glaube, ich wäre im ersten Augenblick fassungslos und fühlte mich geehrt. Aber andererseits: Bei den vielen Schreibblockaden und der Unzuverlässigkeit, mit der mich die Muse heimsucht, käme ich in echte Bedrängnis, wenn ich auch noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt brauchbare Ergebnisse abliefern möchte. Ich glaube, das wäre der Tod für meine nur sporadisch vorhandene Kreativität.

5. Selber zu schneidern ist ja auch eine ziemlich großartige Freizeitbeschäftigung, schließlich liebe ich es, wenn (m)ein Plan gelingt und ich am Ende etwas vorzeigbares in den Händen halte, auch wenn sich zwischendurch mal wieder Hürden in Form von nicht funktionierender Maschine oder unerklärlichem Materialschwund auftun, wie aktuell hier:

6. Faszinierend, wenn ich mir so anschaue, wie es früher kein Schwein gestört hat, nicht rund um die Uhr erreichbar zu sein. Deshalb gibt es an dieser Stelle die dazu passenden Klänge, die nun auch schon wieder 30 Jahre alt sind.

ding dong, oder nicht? – https://www.youtube.com/watch?v=u3v2A5urhmM

7. Zuletzt habe ich spontan am Sonntagmittag ein italienisches Restaurant aufgesucht und das war eine gute Entscheidung, weil ich mich dort von dem Höllenverkehr unterwegs vernünftig erholen und etwas für mein leibliches Wohl tun konnte – und das, obwohl ich nicht reserviert hatte. Glück muss man haben. Den Heimweg habe ich danach ganz entspannt angetreten. Ob dieses Gewimmel auf der Straße, schlimmer als zur Rush Hour an einem Werktag wohl etwas mit dem Muttertag zu tun hatte? Ein Tag, der für mich inzwischen schon zu Weihnachten 2.0 mutiert ist, was den Stressfaktor in bezug auf sich gegenseitigem Anzicken angeht? Das unentspannte Mutter-Tochter-Gespann am Nachbartisch sprach jedenfalls Bände.

Media Monday #566 : Schontag?

So wirklich prickelnd geht es mir an diesem Tag nicht, kein Wunder – nach diesem Wochenende, bei dem ich zu nichts zu gebrauchen war. Hatte ich zunächst auf Corona getippt und mich durch einen Test vom Gegenteil überzeugen lassen, bin ich mir sicher, dass ich mir nur wegen der Pollen fast die Seele aus dem Leib gehustet habe. Da bleibt man doch gerne im Zimmer und erholt sich beim stundenlangen Schauen von Beiträgen, die man sich schon längst hatte anschauen wollen. Wer die Ironie findet, darf sie behalten – ich wäre lieber rundum gesund am Start. Aber wir sind hier ja nicht bei Wünsch Dir was, sondern bei „so isses!“.

Nun aber zum eigentlichen Thema – dem ersten Media Monday in diesem Monat, meine sonntägliche Wundertüte, begleitet vom Achtzehn-Uhr-Geläut einer der vielen Kirchen meiner Umgebung.

Media Monday # 566

1. Immer wieder großartig, wenn man eine ABC-Etüde schreibt und dann vergisst, den Text vor dem Verlassen des Word-Dokuments zu speichern. Nicht.

2. Mein Projekt, eine Fanfiction für meine Schwester zu schreiben befindet sich auch seit gefühlten Jahrzehnten in der Entwicklung und ich habe jetzt bewusst übertrieben, weil ich zwar ungefähr weiß, wie es weitergeht, aber mein Hirn noch so sehr zerbrechen kann, wie ich will – mir wollen einfach die richtigen Worte nicht einfallen. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: I still haven’t found what I’m looking for.

suchet, und ihr werdet finden – https://youtu.be/e3-5YC_oHjE?t=0 – oder auch nicht

3. Projekte abseits der Norm oder des Mainstream, die den Weg in die Kinos finden, sind für mich oft eine interessante Erfahrung, egal in welchem Genre.

4. Wenn ich vorher geahnt hätte, wie sich meine Vorliebe für eine bestimmte Sorte von Kaffee entwickeln würde, hätte ich mir das Geld für einen teuren Vollautomaten gespart oder rechtzeitig mein Veto vor dem Kauf eines solchen eingelegt.

5. Das momentan recht wenig einladende Wetter lädt regelrecht dazu ein, dass man  sich doch meistens eher drinnen aufhält (jedenfalls geht es mir so).

6. Apropos Einladung: Die wohl beste, je in einem Film dargestellte Party ist der komplette Film „Der Partschreck“ (The Party) von 1968, mit Peter Sellers als indischer Komparse Hrundi V. Bakshi, der nicht nur sämtliche Filmaufnahmen vermasselt, sondern auch noch die Party, auf der er durch ein Versehen landet, in völliges Chaos stürzt.   

Der Klassiker aller gecrashten Partys – https://youtu.be/SU9s8L7Sewg?t=0

7. Zuletzt habe ich mehr oder weniger herumgehangen und das war anscheinend ein Warnsignal meines Körpers, weil ich mich selbst an anderen „faulen“ Tagen nicht so seltsam schlapp gefühlt habe.

Media Monday #565 : Die Entdeckung der Unendlichkeit

Wie schön, dass die neue Arbeitswoche für mich nur vier Tage hatte – und trotzdem war sie nicht wie immer. Technische Probleme am Dienstag, die mich aus dem Büro wieder nach Hause trieben, dafür war ich dann den Rest der Woche im Büro. Festgestellt habe ich bei der Gelegenheit, dass ich a) einen neuen Lieblingsplatz für meine Mittagspause gefunden habe, b) dringend eine Laptoptasche brauche, weil der von der Firma gestellte Rucksack sperrig ist und tierisch nervt und c) bei der Gelegenheit auch gleich eine neue Bürotasse hätte.

Aus der Tasse wurde am Samstag wegen technischer Probleme des Copyshops leider nichts, aber eine schöne Tasche habe ich gefunden. Gefunden habe ich auch beim ziellosen Surfen ein Onlinespiel für mein Smartphone, dass Entspannung und Rätselvergnügen ohne In-App-Käufe verspricht. Geschummelt war das nicht, aber dafür darf ich mich hin und wieder an Werbung für Online-Games erfreuen. Aber Schwund gibt’s ja bekanntlich immer, und all die blöde Werbung kann mir den Spaß daran (oder die Sucht danach) nicht verleiden.

Nun aber zum eigentlichen Thema – dem Media Monday, der letzte in diesem Monat.

Media Monday # 565

1. Ich weiß, es mag nicht die populärste Meinung sein, aber ich schaue trotzdem immer noch lieber fern als Filme oder Serien zu streamen; nur beim Bücherlesen bin ich mittlerweile auf die Online-Versionen umgestiegen.

2. Faulenzen schön und gut, aber objektiv betrachtet finde ich schon, dass ich in den letzten Tagen zu viel gezockt habe. Es könnte daher nicht schaden, mal ein wenig auf die Bremse zu treten, vor allem wenn ich lese, dass dieser Spieletyp unendlich viele Levels hat – ein Infinity Loop sozusagen, bei dem man einen oder mehrere funktionierende Stromkreise durch die richtigen Verbindungen zwischen Stromquelle, WLAN und Glühbirne herstellen muss – was gar nicht so einfach ist, aber dafür durch eine ansprechende Grafik besticht.

Let’s create an energy cycle or an infinity loop … https://i.pinimg.com/564x/d0/30/84/d0308418ccf7e598ea32f15b87fc7b03.jpg

3. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wie es gewesen sein muss, Wissenslücken nur mit Hilfe von Lexika, Enzyklopädien oder Fachbüchern aus der Bücherei schließen zu können, und nicht mehr jederzeit übers Internet – das war besonders blöd, wenn man nicht auf ein bestimmtes Buch zugreifen konnte, weil es verliehen oder die Bücherei geschlossen war.

4. So manche „Romantic Comedy“ macht es schon nötig, dass man das eine oder andere Auge zukneift, denn diese Filme bieten oft nicht mehr als pure Berieselung und sind außerdem so vorhersehbar wie die Geschichte der Titanic; keine Ausnahme scheint da auch „The Lost City – das Geheimnis der verlorenen Stadt“ darzustellen, aber ich muss sagen, ich war im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Genres richtig begeistert, auch wenn der Plot ziemlich zusammengeklaut zu sein scheint.

5. Besonders schön an der Begeisterung für Filme und Artverwandtes ist ja oft auch, dass ich immer jemanden finde, der meine Begeisterung teilt.

6. Sandra Bullock scheint mir schon auf einen sehr spezifischen Rollentyp festgelegt zu sein, schließlich habe ich sie noch nie als Femme Fatale erlebt. Trotzdem sehe ich mir gerne Filme mit ihr an, wie zum Beispiel das aktuelle Werk „The Lost City – das Geheimnis der verlorenen Stadt“, in dem sie sich mit Filmpartner Channing Tatum durch den Dschungel einer obskuren Insel im Atlantik kämpfen darf  und von einem exzentrischen Milliardär und seinen Spießgesellen verfolgt wird.

7. Zuletzt habe ich mal nichts gelesen oder geschrieben, sondern gezockt, und das war ein Gefühl wie damals, als ich stundenlang die Playstation zum Glühen gebracht habe, weil ich unbedingt noch dieses eine Level fertigspielen musste (ja, nur noch dieses eine, das nächste auch noch, aber nach dem übernächsten ist dann endgültig Schluss)… und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute.

Media Monday #564 : Frohe Ostern – Gelée Royale

Kaum ist Ostern da, ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. Und so starte ich mit der österlichen Ausgabe mit dem Media Monday, bevor der Wahnsinn am Dienstag in eine neue Runde startet. Aber nur für wenige Wochen, dann habe ich wieder Urlaub. Derweil muss ich mich durch gewisse Albernheiten in eine fröhlichere Stimmung hineinsteigern, und so fällt meine aktuelle Sammlung an Antworten unter die Rubrik „Sonne macht albern“ oder „Gelée royale – wie ich mich an Ostern königlich amüsiert habe“.

Media Monday # 564

1. Sehr bezaubernd: Damals, als Free-TV-Premieren noch echte Erlebnisse und Highlights waren wie die königliche Hochzeit von Charles & Diana oder stundenlange Tennis-Matchs mit unseren Assen Steffi Graf und Boris Becker, kamen in Haushalten wie unseren viele Menschen zusammen, um mit dem Geschehen auf dem Bildschirm mitzufiebern.

2. Kann ich auch etwas haben? Gerade zu Ostern bekommt man im Fernsehen eine Wiederholung nach der anderen geboten, die mich meistens unglaublich nerven. Doch wenn es schon so ein aufgewärmtes Programm sein muss, dann entscheide ich mich am liebsten für Klassiker wie „Ein Herz und eine Krone“ mit Audrey Hepburn und Gregory Peck (wie gestern Abend auf 3Sat) oder „Manche mögen’s heiß“ mit Marilyn Monroe, heute Abend – ebenfalls auf 3Sat. Die sind wenigstens werbefrei, und die Filme beschwören ein Stück meiner Kindheit herauf.

3. Du kriegst die Motten – das Prinzessinen-Interview, 11:45 Uhr: Ich mag es ja grundsätzlich nicht so gerne, wenn der Traumberuf vieler Mädchen „Prinzessin“ lautet, aber ich schließe mal darauf, dass sich dieser Wunsch aus Disney-Filmen speist – die Rolle von Audrey Hepburn im zuvor genannten Film jedoch zeigt, dass eine solche Aufgabe auch für Nevenzusammenbrüche und für den Wunsch, aus dieser Tretmühle auszubrechen, sorgen kann. Einen noch drastischeren Weg kann man in „Spencer“ an der Darstellung Kristen Stewarts als Lady Diana Spencer erleben.

4. So viele Dinge… Made in soundso war mal ein Prädikat für mangelnde oder aber herausragende Qualität; heute achte ich nur noch bei den auf Lebensmittelverpackungen aufgedruckten sogenannten Doc-Siegeln darauf, die kennzeichnen, woher ein Produkt kommt, also z.B. bei Nürnberger Rostbratwürstchen, Parmesan oder bestimmten Sorten Olivenöl. Auch bei Honig ist es für mich interessant zu erfahren, woher er kommt, damit nicht plötzlich Zuckerwasser aus China im Glas ist.

5. Sehr erfreut: Ja, Michael Hutchence sieht verdammt gut aus, aber nur auf Fotos und in Filmaufnahmen aus den 80er Jahren. Danach wird es für mich deutlich schwieriger. Okay, dieser Steilvorlage konnte ich nicht wiederstehen, obwohl diese Antwort nicht zum royalen Anstrich meiner Textfüllungen passt. Bei Audrey Hepburn sah die Sache dagegen wieder ganz anders aus. Noch mit 66 Jahren war sie eine ansprechende Erscheinung.

6. Molto bene: Audrey Hepburn wird mir wohl auf ewig in Erinnerung dafür bleiben, wie sie im nächtlichen Rom bei einem Krawall jemandem eine Gitarre über dem Schädel zerschmettert.

7. Zu reizend von Ihnen: Zuletzt habe ich meiner Freundin den in den Niederlanden gekauften Käse geschenkt, nachdem der Versuch mit den Blumenzwiebeln ein Reinfall war, und das war meiner Schusseligkeit zu verdanken, weil ich die Tüte in der warmen Küche stehengelassen hatte, so dass die Zwiebeln ungestört austreiben konnten. Retten konnte ich den blühenden Blödinn nur durch Auspflanzen in Beeten, die ich zuvor von hartnäckigem Efeu befreien musste. Mit dem Ergebnis, dass ich nun Muskelkater in den Händen habe. Ungeeignetem Werkzeug sei Dank. Und diesmal mussten die Königinnen der Blumen – meine Rosen – zur Abwechslung mal warten, da die holländischen Schönheiten höchste Priorität hatten.

So, so, vielen Dank auch. Das war’s für heute mit der „geadelten“ Ausgabe des 564. Media Monday – und wer die den sieben Texten vorangestellten Zitate erkennt, bekommt von mir ein Stück virtuellen Königskuchen, der mir in Kombination mit dem Osterprogramm der Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten Inspiration für die Antworten geliefert hat.

Media Monday #563 : Blühende Landschaften

Endlich mal wieder Urlaub – endlich mal wieder Verreisen. Meine erste Reise in diesem Jahr hat mich von Donnerstag bis gestern in die Niederlande geführt, und zwar nach Amersfoort, Amsterdam und zu den blühenden Tulpen auf dem Keukenhof. Komfortabel mit dem Reisebus durch die Gegend gegondelt, und übernachtet in einem hübschen Hotel (leider am Ar*** der Welt und mit ziemlich dünnen Wänden, damit man vom nachtfüllenden Unterhaltungsprogramm der Nachbarn gegenüber auch noch was hat).

Bekommen habe ich alles, was ich wollte – und zu den sieben Lückentexten des Media Monday bin ich auch pünktlich zurück. Was will man mehr…

Media Monday # 563

1. Sich bei dem, was in der Welt so passiert, mit so trivialen Dingen wie Filmen oder Serien zu beschäftigen, muss auch sein und bestimmt kein Grund, sich ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen.

2. Es mag ja ein ziemlicher Aufreger sein, wenn ein Ausflugsschiffchen zehn Minuten (!) Verspätung hat (oh boy!), aber selbst wenn ich den Grund für die Verspätung gewusst hätte, wäre es nicht schneller da gewesen.

3. Sich mal vom Internet abzuklemmen, ist ein wenig wie eine selbstverordnete Auszeit, denn ohne das ständige Daddeln auf dem Smartphone oder sich einen Kopf darüber zu machen, was man an Fotos alles noch posten „muss“, kann man seine Umgebung doch viel intensiver erleben.

4. Ich könnte mir ja richtig gut vorstellen, dass dieses Jahr nochmal nach Amsterdam fahre, diesmal allerdings im Sommer und dann für drei oder vier Tage.

5. Sollte sich mal die Möglichkeit oder Chance ergeben, dass ich dorthin komme, werde ich endlich die Ziele in Angriff nehmen, die ich bereits zum zweiten Mal verpasst habe.

6. Quentin Tarantino macht einfach immer wieder Filme, die mich am Ende doch nicht begeistern.

7. Zuletzt habe ich in den Niederlanden Käse, Blumenzwiebeln und andere für mich nützliche Mitbringsel gekauft, und das war tatsächlich ein Erfolg, weil so an Sorten gekommen bin, die ich hier noch nicht gesichtet habe. Ich kann mich nicht erinnern, in hiesigen Gärten schon einmal schwarze Tulpen gesichtet zu haben.

Media Monday #562 : April April… eiskalt

Eis Eis Baby. Winter is coming back? Was war denn das bitte für ein Prank am Freitag? Als ob ein Ausfall der Heizung samt Heißwasserversorgung nicht schon gereicht hätte, musste es am Samstag genauso frostig bei dem zweistündigen Rosenschneideseminar in der Burg von Dreieichenhain weitergehen, gefolgt von einer Vereinssitzung am Sonntagmorgen in einer nur mäßig temperierten Bude. Wenn das so weitergeht, züchte ich mir hier doch glatt noch ein paar Eisblumen anstatt Tulpen. Muhaha.

Deswegen gibt’s weiter unten noch den Hit zur anstehenden Gartensaison als Sahnehäubchen oben drauf, mitten in den nun startenden sieben Lückentexten des Media Monday.

Media Monday # 562

1. Durch und durch unterschätzt: Wie schnell ich beim Geschichtenerfinden vom hundertsten ins tausendste komme und mich zusammenreißen muss, bevor ich vollends abdrifte und aus der Doctor-Who/David-Tennant-Fanfiction etwas komplett anderes wird.

2. Eigentlich ist es ja ein Trauerspiel, dass ständig ein anderes Gerät herumzickt, aber auch so ein Haus wird eben nicht jünger.

3. Ich möchte wirklich mal den Tag erleben, an dem mal wieder etwas richtig rund läuft. Zur Zeit suche ich in meiner Sammlung zwei bestimmte Schallplatten, von denen ich eigentlich dachte, dass sie da stünden, wo sie immer waren, aber leider war dem nicht so. Dafür habe ich zwei andere gefunden, die mir fast noch besser gefallen.

4. Quentin Tarantino mag ikonisch sein und meinetwegen Kult, aber tatsächlich hat mich bisher nur „Kill Bill“ vom Hocker gerissen, und selbst den mochte ich mir an den beiden letzten Freitagen nicht mehr ansehen.

5. Ich staune ja auch immer wieder, dass es wirklich Leute gibt, die mir mit ihrem Fachwissen bestätigen, dass es um mein Wissen als Laie doch nicht so schlecht bestellt ist, wie ich beim Rosenschneideseminar erfahren durfte. Und darum gibt’s an dieser Stelle die tongewordene Ermahnung an mich selbst, endlich mit der Schere loszulegen (auch wenn das Komponistenteam anderes im Sinn hatte).

Ab in die Beete, aber dabei bitte nicht übertreiben – https://www.youtube.com/watch?v=QTHB_36zVSA

6. Bloggen ist wahrscheinlich am Ende auch nur eine Art/Möglichkeit, um selber nicht zu vergessen. Der nur wer eine Vergangenheit hat, der hat auch eine Zukunft (um Alexander von Humboldt mal zu zitieren).

7. Zuletzt habe ich die stark verkürzte amerikanische Bühnenfassung des Musicals „Chess“ aus den Tiefen meiner Plattensammlung hervorgezogen, und das war eine einzige Enttäuschung, weil mir weder die Auswahl der zusammengestellten Lieder gefallen hat, noch die Stimmen. Und, sorry, wenn ich das so sagen muss, aber mit Philip Casnoff (Fackeln im Sturm) ist es einfach nicht dasselbe wie mit Murray Head.

Media Monday #561 : voll verschoben

Mit diesem „Ice Age“-Titel könnte ich auch die Rückkehr aus dem Home-Office beschreiben. So wenig prickelnd, wie’s mir im Moment dank Pollenhochsaison geht, verspüre ich nur eine äußerst geringe Motivation, mich in aller Frühe nach draußen zu quälen. Da können sie mir noch so viel erzählen, ich gelte ja nun wirklich als geboostert, aber wer weiß, ob nicht doch einer die grandiose Idee hat, ich solle mich vor Arbeitsbeginn testen lassen. Schauen wir mal nach meinem Urlaub weiter, dann ist genug Zeit ins Land gegangen, und wer weiß, was sich bis dahin noch alles ändert.

Nichts geändert hat sich an der liebgewonnenen Tradition, sonntags ab 18 Uhr die sieben Lückentexte von Wulf für den Media Monday mit Leben zu füllen.

Media Monday # 561

1. Jetzt, da wieder Oscar-Wochenende ist, werben Sender wie Pro7 damit. Mir ist mein Schlaf aber deutlich lieber.

2. Die seit den Fünfziger Jahren konstant verlaufene Filmkarriere mit vielen sehenswerten Filmen von Dame Maggie Smith (* 28.12.1934) ist durchaus eine beachtliche Leistung, schließlich geraten viele Schauspielerinnen in Panik, wenn sie ab einem bestimmten Alter ausbleibende Rollenangebote fürchten.

3. Es ist beruhigend zu sehen, dass selbst jemand wie eine Freundin, die sonst alles prima auf die Reihe bekommt, zur Abwechslung auch einmal mich um Rat fragt.

4. Von den vielen Serien, die ich bisher gesehen habe, möchte ich „Downton Abbey“ als positives Beispiel dafür nennen, bei denen sich auch der daraus entwickelte Film nicht verstecken muss. Den Nachfolger zu „Downton Abbey“ haben sie ja nun auf Ende April verschoben.

5. Mein Haustier verdient schon höchsten Respekt dafür, dass es meistens so gechillt bleibt.

6. Es gibt sicherlich genug, wofür man sich begeistern könnte, aber am meisten habe ich davon, wenn ich konstant an einer Sache dranbleibe, wie jetzt beim Open Novella Contest. Das einzig dumme daran sind die Ohrwürmer, die mich während des Schreibens heimsuchen, weil ich mal wieder ein Textzitat brauche. Zur Zeit sind es Green Day mit „Basket Case“:

sometimes my mind plays tricks on me – https://www.youtube.com/watch?v=NUTGr5t3MoY

7. Zuletzt habe ich mit einer Schreibblockade gekämpft, und das war mir ein Rätsel, weil ich im Prinzip wusste, wie es weitergehen soll. Nur den Anschluss zu finden, war richtig schwierig, und schließlich musste ich alles nochmals umschreiben, bis es richtig gepasst hat.

Media Monday #560 : Tendenz wechselhaft

Was hatte ich Bauchschmerzen, in der letzten Woche… ob wohl der Wechsel des Telefon- und Internetanbieters klappen würde? Letztlich waren meine Sorgen unbegründet, jetzt muss nur noch der Anschluss ans Glasfasernetz klappen; die Herren und Damen stehen im Laufe des Tages vor der Tür. Hoffen wir also das Beste und darauf, dass der Start in die neue Woche genauso reibungslos abläuft wie mein Wechsel am Mittwoch.

Und nun wechseln wir hinüber zum aktuellen Media Monday und seinen sieben Lückentexten:

Media Monday # 560

1. In rund einer Woche stehen tatsächlich die Oscars wieder an und es ist mir wieder einerlei.

2. Ich weiß, dass ein Großteil von M. Night Shyalamans Filmen nicht unbedingt den besten Ruf genießt, aber auf den ein oder anderen von denen, die ich noch nicht kenne, bin ich dann doch neugierig geworden. Zum Beispiel „Old“.

3. Das heutige Ende der Home-Office-Pflicht vermag es, dass ich das Gefühl habe, dass sich das Arbeiten im Büro zusammen mit meinen Kollegen ganz anders anfühlt, nachdem zwei Jahre im Home Office meine Realität waren.

4. Ich mag ja theoretisch mein Leben als Single sehr gerne, aber ab und an gibt es doch Momente, in denen ich mir vorstelle, wie es wäre, wenn da abends doch jemand wäre, wenn ich heimkomme (auch wenn ich eigentlich die Antwort auf diese Frage schon längst kenne).

5. Wenn ich die Wahl hätte, „Yesterday“ an Stelle von „Kursk“ nie gesehen zu haben, ich würde wahrscheinlich eine ganz andere Filmwahl treffen.

6. Ein Teil der Filme, die ich bisher schon gesehen habe, ist dramaturgisch eigentlich so haarsträubend, dass ich vergessen habe, wie sie heißen.

7. Zuletzt habe ich mir meine dritte Impfung geholt, und das war diesmal etwas anders als beim letzten Mal, weil ich mich am Tag danach so schlapp gefühlt habe wie schon lange nicht mehr. Arme und Beine wie Blei. Och nö. Braucht kein Mensch.