Media Monday # 492 : Advent, Advent

Kaum zu glauben, aber die richtige Stimmung will bei mir nicht aufkommen. Dann doch lieber wie jeden Sonntagabend sieben neue Lückentexte beim Media Monday füllen, dessen 500. Ausgabe bald da sein wird.

Media Monday # 492

1. Für die (Vor-)Weihnachtszeit habe ich mir vorgenommen, es ruhig angehen zu lassen, und wenn es dieses Jahr auf meinem Blog keinen Adventskalender gibt – so what?

2. Vieles ist anders in diesem Jahr, hingegen ändert sich an meinen musikalischen Vorlieben so schnell nichts.

3. Nachdem das große Konsumereignis „Black Friday“ (oder wohl eher „Black Week“) nun hinter uns liegt, gibt es immer noch Läden und Onlineshops, die mit Prozenten und „Black“-Angeboten werben.

4. Der erste Advent läutet ja quasi auch den Jahresendspurt ein und damit auch die „Adventüden“ – die adventlichen ABC-Etüden, die wie ein Adventskalender 24mal zum Lesen von Texten einladen, die von den Teilnehmern aus vorgegebenen Begriffen entwickelt wurden.

5. Mit der Veröffentlichung eines Buchs auf meinem Blog hatte ich mir ja schon längst meinen ganz persönlichen Traum erfüllt, jetzt überlege ich, ob ich im neuen Jahr die Storys, die ich zum #writing friday und zu den ABC-Etüden geschrieben habe, miteinander verknüpfe und dem Sammelband einen griffigen Titel verpasse.

6. Wenn ich so auf die letzten elf Monate zurückblicke, war ich viel häufiger in der Stadtbücherei als in 2019.

7. Zuletzt habe ich mir den Film „Borg/McEnroe“ auf DVD angesehen, und das war eine faszinierende Zeitreise in das Jahr 1980, weil die mich an die Zeit erinnert hat, in der die ganze Familie ihre Begeisterung für den weißen Sport entdeckt hat. Stundenlang haben wir damals Steffi Graf und Boris Becker beim Hin- und Herjagen der Bälle über das Netz zugeschaut.

Media Monday # 491 : Sunday morning coming down

Besonders an einem wie diesem. Und wenn ich jetzt auf die Zahl dieser Ausgabe schaue, merke ich, dass wir uns schon im Countdown bis zum 500. Media Monday befinden und es nur noch neun Montage bis dort hin sind.

Media Monday # 491

1. Man meint ja immer, mit dem „Lockdown light“ hätten wir alle viel mehr Zeit zum Spielen, Fernsehen, Lesen etc., wobei ich sagen muss, dass ich wirklich mehr Filme und Serien auf DVD schaue, als zu lesen. Ein Zustand, den ich gerade ändere.

2. Sollte mir ein gutes Angebot begegnen, könnte ich mir durchaus vorstellen, zuzugreifen – ich spekuliere auf die Game-of-Thrones-Komplettbox. Bei Filmen wie „Die Tribute von Panem“ hat das ja auch funktioniert.

3. Was ich mir schon lange wünsche, aber bislang nicht gegönnt habe, ist ein vernünftiger Haarschnitt, aber wenn ich ehrlich bin, würde mir das Schneiden der Spitzen meines „Zottels de Luxe“ durchaus reichen, schließlich wollte ich schon seit einer Weile langes Haar haben.

4. Der riesige Hype um die neue Playstation 5 lässt mich kalt. Die einzigen Spielkonsolen in meinen vier Wänden, sind eine WII und eine PS2 – und damit habe ich schon lange nicht mehr gespielt, weil das zu viele Erinnerungen wachrufen würde.

5. Eine gutsortierte Stadtbücherei zu haben, ist mal wirklich verlockend, weil eigentlich für jeden etwas dabei ist. Manchmal erlebe ich dabei aber auch so einige Überraschungen – dazu aber demnächst mehr.

6. Konsum und Schnäppchenjagd schön und gut, aber wäre es nicht auch mal toll, selbst produktiv zu werden? Als aktuelles Beispiel fällt mir die Flut an Adventskalendern ein, die es inzwischen in allen erdenklichen Variationen gibt, und tatsächlich habe ich mir zwei Stück gegönnt – den einen wollte ich unbedingt, der andere war ein Spontankauf für kleines Geld. Aber warum veranstalte ich dieses Jahr nicht wieder einen, so wie im letzten Jahr mit meinem „singenden, klingenden Adventskalender“?

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=bBRgoJZd73M„Live and Record Combined Stereo“

7. Zuletzt habe ich zwei kurze Texte für die Aktion „ABC-Etüden“ geschrieben, während ich dabei den Klängen von Kylie Minogue gelauscht habe, und das war mir wichtig, weil ich dabei kreativ ein Thema verarbeiten konnte, das ich genauso gut auch unter das Motto „Alle Jahre wieder“ stellen könnte. Der musikalische Beitrag über diesem Text war eher ein Zufallsfund im Sinne von „was wäre wenn“.

Media Monday # 490 : Mein persönliches Jubiläum…

… denn es ist mein 200. Media Monday, in den ich heute auch ohne große Vorrede einsteige.

Media Monday # 490

1. Wenn es etwas gibt, das mich jüngst begeistert hat, dann das Gefühl, wieder in eine bestimmte Kleidergröße hineinzupassen und außerdem noch ein Kompliment zu bekommen.

2. Insbesondere sonntags schätze ich es ja mittlerweile sehr, dem Geläut der Glocken bei einer Tasse Kaffee im Bett zu lauschen.

3. Das Anschauen meiner Urlaubsfotos aus dem letzten Jahr hat mich jüngst dazu inspiriert, die schönsten Bilder für einen Kalender für 2021 zusammenzustellen.

4. Könnte ich nur mehr Dinge selbst reparieren, hätte ich längst wieder eine funktionierende Geschirrspülmaschine und einen Gefrierschrank, der wieder läuft.

5. Eigentlich wäre es schön, wenn in den verbleibenden anderthalb Monaten des Jahres nochmal bessere Nachrichten und nicht nur Hiobsbotschaften hier ankämen.

6. Mein Lieblingsplatz daheim ist mein Bett; und manchmal verbringe ich den ganzen Tag darin.

7. Zuletzt habe ich auf SWR eine Sendung über die Elblandschaften gesehen, und das war zauberhaft, weil ich all die Plätze wiedergesehen habe, an denen ich bisher schon gewesen bin.

Media Monday # 489 : Dunkler wird’s …

… und kühler noch dazu. Da bin ich froh über alles, was wärmt – und wenn’s nur die Musik ist. In diesem Fall von einer Künstlerin, die jetzt mal wieder ein neues Album herausgebracht hat, das aber jetzt nicht unbedingt so anders als die Alben davor klingt. Surprise surprise… Bleibt es halt so, wie es ist – das hat den Vorteil, dass ich mich mal wieder nach Schottland im August/September 2008 zurückversetzt fühle – eine Zeit, in der ich mich so frei wie noch nie gefühlt habe (außer vielleicht letztes Jahr auf der anderen Seite des Atlantiks).

Gleich bleibt für mich auch meine Teilnahme am Media Monday – und das bereits zum 199. Mal – das heißt, nächste Woche feiere ich für mich mein persönliches Jubliäum.

Media Monday # 489

1. Nachdem die Medien in den letzten Tagen von den US-Wahlen dominiert worden sind, bin ich froh, dass das Ergebnis endlich feststeht.

2. Ich habe mich ja kürzlich an die 30-Days Serienchallenge herangetraut und mich gefreut, dass mir mehr Antworten einfallen, als ich erwartet hatte.

3. Amy MacDonald beschäftigt mich aktuell allerdings weit mehr als sonst, denn seit neuestem bekomme ich ständig Nachrichten über sie auf meinem Phone angezeigt – weiß der Geier, warum. Aber vielleicht war’s auch ganz gut so – jetzt weiß ich, dass sie ein neues Album veröffentlicht hat, und das habe ich mir am Wochenende zugelegt.

4. Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, ich würde ständig auf Vergangenes zurückblicken, ich hätte es nicht geglaubt.

5. Von heute auf morgen alleine zu leben, musste ich auch erst einmal lernen, schließlich habe ich mich zusammen mit meiner Schwester jahrelang um unsere pflegebedürftige Mutter gekümmert. Doch wenn man merkt, dass man es alleine nicht mehr schafft und das gesamte Netzwerk Stück für Stück wegbricht, ist es fast schon eine glückliche Fügung, wenn ein Platz in einem Pflegeheim frei wird.

6. Es fehlt mir schon sehr, meine Kollegen zu sehen. Vielleicht klappt’s ja 2021.

7. Zuletzt habe ich beim Schreiben das neue Album von Amy MacDonald in einem Rutsch durchgehört, und das war richtig schön, weil ich dadurch wieder an vier wunderbare Wochen im Sommer 2008 erinnert worden bin.

Media Monday # 488 : Nach der Aktion ist vor der Aktion

Nach dem Horrorctober folgt der Monat, der für viele Horror pur ist und für andere eher rabenschwarz. Für mich ist der Monat aus mehreren Gründen auch kein Grund zum Jubeln, aber das Dunkle beschränkt sich bei mir zum Glück nur auf die Filmauswahl für die kommenden Wochen, die viele dem Noirvember widmen – ich habe den Titel ein wenig für mich umgeformt und mit der Zusammenstellung begonnen. Ein Zwischenbericht folgt demnächst.

Außerdem versüßt die Serienchallenge von aequitasetveritas und wortman die kommenden 30 Tage.

Der aktuelle Media Monday beschäftigt sich Themen rund um den Film. Wie passend:

Media Monday # 488

1. Jetzt, wo wir im November wieder alle noch mehr daheim bleiben werden habe ich mit einer Auswahl an Filmen begonnen, zum größten Teil in Schwarz-Weiß.

2. Schade, dass auch die Kinos wieder schließen, denn West Side Story oder Dune hätte ich schon gerne auf der großen Leinwand gesehen, schließlich wirken solche Filme optimal auf einer großen Leinwand und/oder einer entsprechenden Soundanlage. Aber wenigstens könnte nächstes Jahr eine Chance bestehen, mir „Dune“ anzusehen, denn der Filmstart wurde verschoben.

3. Die ausbleibenden Film-Neustarts lassen einen ja aber auch denken, man könnte mal (endlich) Dinge nachholen wie etwa dem Ausprobieren neuer Schnittmuster, dem Lesen der Bücher auf dem Stapel ungelesener Bücher oder der Planung für Weihnachten.

4. Die Flut an Serien-Neuveröffentlichungen hingegen reißt nicht ab und ich habe davon keinen Schimmer – statt dessen überlege ich, welche Serie ich mir ein weiteres Mal ansehe.

5. Der November ist ja immer auch ein bisschen das Vorspiel zur Vorweihnachtszeit und dem verstärkten Aufkommen von Spendenaufrufen und Werbung für solch „weltbewegenden“ Aktionen wie dem Black Friday oder dem Cyber Monday – ich denke da mal wieder an den sinnigen Spruch: „Black Friday – Cyber Monday – Privatinsolvenz Tuesday.“.

6. Was es auf alle Fälle geben wird in den nächsten Wochen, ist für mich nur zum Teil klar. Fest stehen bis jetzt nur der „November Noir“, die „30 Days Serien Challenge“, die ABC-Etüden und der #Writing Friday. Außerdem mein ganz privates Interwhisky-Gedächtnis-Tasting mit meiner Wenigkeit, im Gedenken an meine erste Whiskymesse am 22. November 2008, ein Tag an den ich in letzter Zeit immer öfters zurückdenke.

7. Zuletzt habe ich den Stapel meiner noch nicht gelesenen Bücher unter die Lupe genommen, und das war erschreckend, weil ich nicht gedacht hätte, dass er inzwischen so hoch geworden ist.

Media Monday # 487 : Zum letzten Mal im Oktober …

… findet der aktuelle Media Monday statt. Was gibt es als Rückblick noch zu sagen? Mit dem Horrorctober bin ich durch – ich starte direkt in den November mit dem Schwerpunkt „Film Noir“ durch, was für mich auch ganz neu ist. Von Horror war auch der #writing friday bestimmt, und ich habe mich an einer gruseligen Erzählung versucht – abgeschlossen ist das Experiment aber noch nicht.

Jetzt aber endlich zu den sieben Lückentexten des Media Monday – noch dreizehn Mal, dann gibt es ein Jubiläum.

Media Monday # 487

1. Zu Halloween ist es hier Tradition geworden, etwas Süßes im Haus zu haben, falls es an der Tür klingelt. Ich kann mich nur nicht mehr erinnern, wann dieser Brauch angefangen hat. Bei mir kommen nicht jedes Jahr Kinder vorbei, weshalb es mir schon passiert ist, dass mein Schrank vor lauter Süßkram aus allen Nähten geplatzt ist.

2. Horror, Splatter, Grusel und Psychoschocker sind ja Geschmacksache. Mir persönlich ist der unterschwellig herannahende Grusel lieber als blutiges Gemetzel. Da kann es mir auch mal passieren, dass mich ein Thriller mehr packt als das, was man so allgemein unter Horror einsortiert.

3. Wenn es aber mal so richtig „familienfreundlicher“ Horror sein darf, fällt mir als erstes „Die Addams Family in verrückter Tradition“ ein. Komödien „Fright Night“ oder Animationsfilme wie „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ sind aber auch nicht zu verachten.

4. Schon komisch, jetzt nach der Zeitumstellung ist das einzige, was mir konkret auffällt, dass es morgens früher hell wird – wenn auch nur für kurze Zeit. Dass es abends früher dunkel wird, finde ich gar nicht so schlimm. Um draußen zu sitzen, ist es sowieso zu ungemütlich.

5. Mit dem guten Wetter scheint es derweil auch vorbei zu sein und das auf absehbare Zeit.

6. Schön, dass wenigstens der Wochenmarkt nicht pandemiebedingt ausfällt oder verschoben wird, schließlich möchte man ja auch regional und saisonal einkaufen.

7. Zuletzt habe ich versucht, aus Resten eine Lasagne zu zaubern, und das war ein mäßiger Erfolg,weil ich bei der Zubereitung nicht gemerkt habe, wie sehr ich an der Würze gespart habe. Zum Glück ist es aber nur eine kleine Portion, da lässt sich vielleicht noch am übriggebliebenen Rest etwas drehen.

Media Monday # 486 : And the winner is…

… me.

Und zwar Platz 5: Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Womit ich auch nicht gerechnet habe, ist die Änderung meiner Filmliste für den Horrorctober. Aber nachdem mich einer der von mir ausgesuchten Filme extrem gelangweilt hat, obwohl viele ihn für ein Meisterwerk halten, habe ich unserer Stadtbücherei einen Besuch abgestattet und mich mit einer Handvoll Filme eingedeckt, die mich mehr reizen.

Auch der Media Monday übt immer noch seinen Reiz auf mich aus – die Vorfreude auf sieben Lückentexte stellt sich bei mir schon wie ein pawlowscher Reflex ein, und deshalb bedanke ich mich bei seinem Erfinder für diese hübsche Aktion und freue mich auf das 500. Jubiläum in 14 Wochen.

Media Monday # 486

1. Um einfach auch mal wieder etwas richtig Schönes erzählen zu können, wollte ich an dieser Stelle loswerden, dass ich bei einem Wettbewerb den fünften Platz belegt habe..

2. Wenn ich mal die Zeit finde, einen Brief zu schreiben, fällt mir nichts ein.

3. Meine Lieblingsmusik ist nun alles andere als noch taufrisch, aber für mich immer noch nicht totzukriegen.

4. Es gibt düstere, anstrengende, fordernde, entspannende, witzige, anrührende Geschichten und noch einiges mehr. Mir persönlich ist zur Zeit eher nach was fürs Herz. Dabei ist der Horrorctober noch gar nicht vorbei. A propos Horrorfilme: Der wahre Horror wird meist in ganz anderen Filmen thematisiert. Aktuelles Beispiel für einen Film, den ich gerade erst gesehen habe: ‚71. Thema des Films: Der Terror in Nordirland und wer alles darin involviert ist.

5. Der Umstand, dass viele Messen dieses Jahr nicht oder nur digital stattfinden, wie etwa jüngst die Frankfurter Buchmesse oder auch nächste Woche die SPIEL Messe Essen, klingt wenig verheißungsvoll.

6. Wenn sich alles und jedes jetzt so langsam bei den fallenden Temperaturen wieder einzuigeln beginnt, wird es Zeit, den Kleiderschrank umzukrempeln. Vielleicht kann ich mich ja dieses Jahr dazu aufraffen, mich von bestimmten Dingen zu trennen.

7. Zuletzt habe ich versucht, eine Horrorgeschichte für den #writing friday zu schreiben, und das war ein unerwartet steiniges Unterfangen, weil ich zuerst nur eine vage Idee hatte, die ich dann jedoch zugunsten einer viel zündenderen verworfen habe, um am Ende festzustellen, dass die Story mal wieder sehr lang zu werden droht.

Media Monday # 485 : What U need – oder – Der Startschuss ist gefallen,

nämlich zum Horrorctober (bei dem ich dieses Jahr zum zweiten Mal dabei bin) – herauszufinden, dass sich in unserer Sammlung so viele Horrorfilme befinden, war eine echte Überraschung für mich. Eine Überraschung für mich war auch, dass unsere Stadtbibliothek „Donnie Darko“ unter Horror einsortiert hat.

Keine Überraschung dagegen ist die Vorfreude auf den Media Monday, dessen sieben Lücktentexte stets aufs neue eine sonntägliche Herausforderung sind. Möge es noch lange so weitergehen – und nach 15 weiteren Ausgaben ist dann das 500. Jubiläum erreicht.

Media Monday # 485

1. Horrorfilme gehören für viele im Oktober einfach dazu, für mich auch Klassiker wie „Die Vögel“ vom Meister der Spannung höchstselbst. Manchmal sind aber auch die Grenzen zwischen den Genres fließend.

2. Manches Filmende lässt mich ja wirklich gruseln, denn wenn es keinen Ausweg mehr gibt und es vor dem Horror kein Entkommen, wie zum Beispiel in „Die Vögel“, dann läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter. Es gibt sicherlich noch andere Twists, die mindestens genau so furchterregend sind, aber mir fallen gerade keine ein.

3. Übertriebener Splatter ist nichts für mich, außer das Thema wird parodiert.

4. SAW ist schon wirklich harter Tobak, weil den Delinquenten oft nur die Wahl zwischen Pest und Cholera bleibt – gerichtet von einem selbstgerechten ***, dem ich im Dunkeln nicht begegnen möchte.

5. Jetzt, wo wieder ein ganzer Haufen Kinostarts nach hinten verschoben worden ist, wundert mich so langsam nichts mehr.

6. Schön/schade, dass wir nun tatsächlich aufs Jahresende zusteuern: Schön, weil auch diese Jahreszeit ihren Reiz hat – schade, dass es immer so früh dunkel wird und das Wetter mich auch nicht immer zu Freudensprüngen animiert. Im Freien finde ich es oft doch angenehmer als in geschlossenen Räumen.

7. Zuletzt habe ich das Spielchen „such meinen Song“ gespielt, und das war ein bemerkenswertes Erlebnis, weil ich es nicht nur faszinierend finde, wie die Macher dieses Mash-Ups es geschafft haben, fünfzig Songs von 1985 in einen Film von dreieinhalb Minuten Länge zu packen, sondern auch fast das ganze Alphabet vertreten ist – von Aretha Franklin bis Yello; kleine Korrektur am Rande – außer dem Z fehlen auch das Q, das X und das U.

Quelle -https://www.youtube.com/watch?v=Le6RTavyuxI

„Meinen“ Song habe ich übrigens relativ schnell gefunden, und das war genau das, was ich gebraucht habe.

Media Monday # 484 : Wie zwei Sonntage hintereinander,

so kam mir das vergangene Wochenende vor, weil sich der Samstag wie ein Sonntag angefühlt hat. Selbst schuld, wenn man vergisst, die Lebensmittelvorräte aufzustocken und am Tag X feststellt, dass alle Läden geschlossen sind. Dabei ist der 3. Oktober nicht zum ersten Mal Feiertag. In Panik bin ich aber trotzdem nicht ausgebrochen – das bisschen, was noch im Kühlschrank war, hat vollkommen ausgereicht. Und meine Begeisterung für den Media Monday konnte meine Vergesslichkeit auch nicht schmälern. Noch sechzehnmal – dann gibt es das 500. Jubliäum.

Media Monday # 484

1. Bei dem garstigen Wetter draußen finde ich vielleicht ja mal die Zeit, das geerntete Obst zu verarbeiten. Mit den Quitten habe ich schon angefangen.

2. So ein entspanntes Beisammensein bei Kaffee und Kuchen hatte ich gerade erst bei einer Freundin, die ihren Geburtstag am Sonntagnachmittag gefeiert hat.

3. Das Mitschreiben in einer jahrelang von mir besuchten Community hat längst seinen Reiz für mich verloren, denn zuletzt hatte ich immer mehr das Gefühl, dass sich alle Unterhaltungen immer wieder um dieselben Themen drehen und dass vieles davon mich gar nicht mehr interessiert.

4. Die Art und Weise, wie dieser Tage offensiv bis aggressiv jemand mir unbekanntes versucht hat, an meine Handynummer zu kommen, hat mich eher abgeschreckt, seinem Wunsch nachzukommen. Jetzt weiß ich, dass es richtig war, ihm einen Korb zu geben.

5. Positiv hervorheben möchte ich, dass ich trotz fast leerem Kühlschrank nicht Hungers gestorben bin.

6. Dass es so lange draußen immer noch angenehm warm geblieben ist, wundert mich schon, aber ich glaube, die Tage der langen Aufenthalte im Freien ohne Jacke sind gezählt.

7. Zuletzt habe ich angefangen, mir einen Überblick zu verschaffen, was ich wann zu den ABC-Etüden und dem #writing friday beigesteuert habe, und das war längst fällig, weil manches davon nach einer Fortsetzung ruft, und es dann ganz praktisch ist, wenn ich die betreffenden Beiträge verlinken möchte.

Media Monday # 483 : Wake me up when September ends …

… denn das ist die neue Herbstmüdigkeit. Gerne wäre ich radgefahren, doch meine Schläfrigkeit und das gruselige Wetter haben meine Pläne durchkreuzt. An dieser Stelle möchte ich Wulf, bei dem der Media Monday immer stattfindet, für seinen Vater alles Gute wünschen.

Noch siebzehnmal – dann gibt es das 500. Jubliäum.

Media Monday # 483

1. So dramatisch wie die blaue Diva in „Das fünfte Element“ ihre Arie auf der Bühne singt, hätte ich jetzt so richtig Lust, mir mal eine Opernaufführung „in echt“ anzusehen.

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2. Eine Serienfigur, die mir richtiggehend ans Herz gewachsen ist oder der ich mich besonders verbunden fühle, ist leider den Serientod gestorben – als ich schon gehofft habe, dass dieser Charakter öfters zu sehen ist. Es ist aber auch blöd: Da kommt in „Seattle Firefighters“ Ryan Tanner wieder zurück und erklärt Andie Herrera seine Liebe, und dann greift das dreijährige Kind, auf das die beiden aufpassen sollen, nach einer geladenen Waffe und schießt. Mit tödlichem Ausgang.

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3. Wenn ein*e Schauspieler*in nach Jahren wieder in einer „alten“ Rolle zu sehen ist, bin ich gespannt, wie er/sie diese Figur verkörpert. Oft haben sich Schauspieler mit den Jahren ja optisch stark verändert. Aber meinetwegen muss eine „alte Rolle“ nicht nochmal aufgewärmt werden – ich finde es viel spannender, wenn Schauspieler sich mit ihren Rollen weiterentwickeln oder etwas ganz anderes ausprobieren.

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4. Ich weiß noch genau, wie ich meine ersten Gehversuche in Internetforen unternommen habe und wie ich zum Bloggen gekommen bin. Die Expo 2000 in Hannover war der Auslöser.

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5. Nachdem ich mich vor kurzem erst dazu bereit erklärt habe, als Jurorin bei einem Schreibwettbewerb mitzumachen, habe ich jetzt mit der Lektüre der ersten Bücher angefangen. Die Themen sind dabei so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

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6. Sandra Bullock in „Gravity“ hat mich richtiggehend berührt, als sie einen Funkspruch von einem isländischen Fischer empfängt und mit ihm kommuniziert, obwohl sie einander nicht verstehen. Das war einer der Momente, die mir sehr nahegegangen sind. Und da mein Space-September noch nicht vorbei ist, präsentiere ich an dieser Stelle meinen momentanen Ohrwurm zum Thema „to the moon and back“




Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=HCm6gRHINqA

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7. Zuletzt habe ich einige Kapitel für ein neues Buch überarbeitet, und das war wie ein Déjà-vu, weil ich wie schon beim letzten Mal weder einen Titel noch ein Cover dafür habe, aber diesmal noch hinzukommt, dass ich keine Ahnung habe, wohin sich die Geschichte noch entwickelt. Außerdem habe ich noch zwei weitere Ideen notiert, die dazu aber gar nicht passen – vielleicht wird das diesmal ein Fall für die Schatulle, äh Schublade.