Media Monday # 389 : meine Lückentexte zum 99. Mal

 

 


Kaum zu glauben, dass bald Weihnachten ist und sich bei mir immer noch nicht die richtige Stimmung einstellen will. Schrottwichteln, weihnachtliches Kaffeetrinken, festliches Schmücken… oh, geh‘ Ford! Da genieße ich lieber meine Lieblingskombination aus Kaffee, Schokolade und Barbera und stöbere dabei in meiner Fotosammlung auf meiner Festplatte, da ich dieses Jahr meine Lieben mit selbstgebastelten Fotokalendern und bedruckten Tassen zu Weihnachten überraschen möchte. Immerhin sind zwei Tassen und ein Kalender schon fertig.

Jetzt fehlt nur noch eine sinnvolle Befüllung der Gefäße. Bei dieser Suche bin ich auf Bilder gestoßen, die mich an Titel der Lieder erinnern, die ich früher gerne gehört habe. Das hat zu einer wahren Flut an „(Moving) Pictures of the Day“ geführt. Davon gibt’s sehr bald noch mehr.

Heute ist mir dann noch eingefallen, dass ich nächsten Woche zum hundertsten Mal beim Media Monday mit sieben Lückentexten zum Ausfüllen dabei bin. Meine aktuellen Antworten gibt es diesmal in roter Fettschrift:

 

Media Monday # 389

1. In der Welt von Mittelerde könnte ich mich jedes Mal neu verlieren, denn landschaftlich finde ich sie grandios.

 

2. Weihnachts(film)-Tradition ist ja für viele das „Alle Jahre wieder“ aus „Der kleine Lord“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder „Ist das Leben nicht schön?“. Für mich gehörte an Weihnachten immer das Programm der BBC mit ihren sogenannten Christmas Specials der Serien „Call the Midwife“ und „Doctor Who“.

 

3. Bevor das Jahr endet, sollte ich es noch schaffen, meine Neujahrsgrüße unters Volk zu bringen.

 

4. Ich glaube ja nicht, dass ich meine beim Aufräumen verschwundenen DVDs von Game of Thrones so schnell wiederfinde.

 

5. Nun, da der (erste) Trailer zum nächsten Avengers-Film veröffentlicht worden ist, höre ich heute zum ersten Mal davon; aber das ist auch keine Filmreihe, die mich interessiert.

 

6. Literarisch betrachtet würde ich ja gerne mal eine sprachlich wirklich gelungene Fan Fiction lesen.

 

7. Zuletzt habe ich mich auf die Socken gemacht, um die ersten Weihnachtsgeschenke zusammenzubekommen, und das war vielleicht eine Lauferei, weil ich für das Material in verschiedene Läden musste. Jetzt ist zumindest das erste Geschenk fertig geworden: Ein Fotokalender mit Aufnahmen aus meiner dreieinhalbwöchigen Schottlandreise, auf die ich 2008 mit meinem Mann gegangen bin.

 

 

Das waren die Bilder für April, Mai, September und November.

 

 

 

 

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Media Monday # 388 : Advent, Advent, ein Kerzlein brennt…

 

 

so habe ich am Sonntagnachmittag meine beste Freundin begrüßt (und ihr eine LED-Kerze mitgebracht), die seit mehreren Wochen wegen Komplikationen nach einer OP an der Achillessehne im Krankenhaus liegt. Konnte ja keiner ahnen, dass sich das so lange hinziehen würde. Nach diesem Besuch habe ich dann endlich mal die Fotos zusammengestellt und bearbeitet, die ich für ein Weihnachtsgeschenk brauche. Wie schnell doch die Zeit dabei rumgeht – schwupps ist es 18 Uhr und damit Zeit für die sieben Lückentexte der neuesten Ausgabe des media monday auf Wulfs Blog medienjournal – die Füllsel sind diesmal in fetter lila Schrift:

 

Media Monday # 388

 

1. Jetzt, wo dann offiziell die Vorweihnachtszeit gestartet hat waren eine Nachbarin meiner Freundin und ich uns einig, dass wir auf Weihnachten eigentlich noch gar keine Lust haben und ich für meinen Teil gerne gleich in der Zeit zum nächsten Osterfest vorspringen würde.

 

2. Ich glaube dieses Jahr wird es auch nichts mehr werden, dass ich meine neue Museumsufercard einweihe. Dabei hat sie dieses Jahr so ein hübsches Design.

 

3. Mein letzter Besuch bei REWE hat mich ja doch wieder überrascht, schließlich war das letzte, was ich dort kaufen wollte, ein Liebesroman. Aber ab und zu sollte man auch mal ein Genre ausprobieren, das man normalerweise nicht bevorzugt. Leider habe ich jetzt erst festgestellt, dass es sich bei diesem Werk um den Auftakt zu einer Trilogie handelt, und so spannend, dass ich den nächsten Band lesen muss, ist es dann auch wieder nicht.

 

4. Gemessen daran, wie viele Schallplatten und CDs sich bei mir im Laufe der Jahre angesammelt haben, könnte man meinen, dass ich die auch alle höre oder auch als Playlist auf Smartphone und Laptop habe. Der Menüpunkt „am häufigsten wiedergegeben“ sagt etwas völlig anderes.

 

5. „Sextant – die Vermessung der Meere“ von David Barrie ist schon allein dahingehend ein empfehlenswertes Buch, dass man darin leicht verständlich erfährt, wie Navigation auch ohne Funk und GPS funktioniert; angesichts der Tatsache, dass der nächste Sonnensturm unweigerlich kommen wird, ein sehr wertvolles Wissen.

 

6. Von all den neuen und alten Serien gibt es für mich zur Zeit nur zwei, die ich mir wirklich gerne anschaue: „Orange is the new black“ und „White collar“. Die erste spielt in einem amerikanischen Frauengefängnis, die andere in New York beim FBI. Leider komme ich im Moment nicht in die Bücherei, wo ich mir die Staffeln bisher immer ausgeliehen habe. Doctor Who plätschert dagegen so mehr oder weniger vor sich hin, auf einem ziemlich dämlich gelegten Sendeplatz. Sonntagabends um 19:30 Uhr? Es gab mal eine Zeit, da hatte BBC die Sendung Samstagabends um 20 Uhr im Programm, mit anschließendem „Making of“ auf einem anderen Sender der BBC. Als Pro7 damals die Staffeln mit David Tennant auf immer unmöglichere Sendeplätze verschoben hat, ging es damit nur noch bergab, was damit endete, dass der Sender die Serie komplett absetzte. Mich beschleicht das dumpfe Gefühl, dass BBC auch so langsam das Interesse an dem Dauerbrenner verloren hat.

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7. Zuletzt habe ich mich mit dem Zusammenstellen von Fotos für einen Fotokalender beschäftigt, den ich meiner Schwester zu Weihnachten schenken will, und das war mehr Arbeit als gedacht, weil ich den Copyright-Hinweis auf meine eigenen Aufnahmen verschwinden lassen wollte, damit das Ergebnis an der Wand nicht so häßlich aussieht.

 

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Media Monday # 387 : Bands that don’t exist anymore

 

 

Samstage sind inzwischen für mich die Wochentage, die so richtig ins Geld gehen. Wenn ich zum Beispiel einen ganz tollen Mantelim Vintagestil sehe, den ich trotz seines hohen Preises unbedingt haben möchte. Auch diesmal habe ich ganz gezielt um den Black Friday einen Bogen gemacht, aber trotzdem habe ich ein echtes Schnäppchen gemacht, und zwar in unserer Stadtbücherei. Da gab es ein Flohmarktexemplar des Buchs „Maximum Rock’n’Roll“ von Murray Engleheart und Arnaud Duireux über die Band AC/DC. Als ob ich nicht schon genug Bücher hätte! Aber eben noch keine Biografie.

A propos Biografie, diesem Genre bin ich im Moment sehr zugeneigt, und ich musste beim Schmökern in diesem Riesenwälzer feststellen, dass so langsam nach und nach die Bands verschwinden, die ich noch nie live gesehen habe und dazu auch nie wieder die Chance haben werde, denn entweder haben sie sich aufgelöst oder ihre Mitglieder leben nicht mehr. Queen, AC/DC, INXS, Runrig… Wobei ich hoffe, dass wenigstens Runrig sich zu einer Wiedervereingungs- oder Hello-Again-Tournee zusammenfinden werden.

Wenn’s um Zusammenfinden geht, so finden sich auch diesmal bestimmt wieder viele ein, um bei Wulfs Mitmachaktion „Media Monday“ mit sieben Lückentexten auf seinem Blog „medienjournal“ dabei zu sein.

 

Media Monday # 387

 

1. Irgendwie hat das Aufnehmen zum Zweck der dauerhaften Konservierung meiner Lieblingsserie „Doctor Who“ gehörig für mich an Reiz verloren, da die BBC ständig die Sendezeiten zu Gunsten der nachfolgenden Tanzsendung „Strictly Come Dancing“ ändert und ich mit dem Herausschneiden der überflüssigen Teile kaum hinterherkomme.

 

2. Nachdem der Black Friday nun hinter uns liegt: Ich für meinen Teil war zwar am Samstag einkaufen, aber habe nicht nach irgendwelchen Rabatten gesucht oder nur deswegen etwas gekauft, weil es angeblich billig ist; das wahre Schnäppchen lauerte in der Stadtbücherei auf mich: die Flohmarkausgabe eines 500-Seiten-Wälzers über AC/DC, zum Preis von 50 Cent. Bei mir sah der „Black Friday“ so aus, dass ich schwarz angezogen war.

 

3. Rami Malek hätte es nicht besser treffen können, als für die Rolle des Freddie Mercury besetzt zu werden, denn nach einer gewissen Zeit hatte ich nicht mehr dass Gefühl, dass ich einen Schauspieler auf der Leinwand sehe, sondern die Person, die er verkörpert. Das galt aber auch für die restlichen Musiker von Queen.

 

4. Mir war ja bis vor kurzem nicht klar, dass Eleanor Tomlinson und Aidan Turner bereits vor der BBC-Fernsehserie „Poldark“ zusammen vor der Kamera gestanden haben, nämlich in dem grandiosen Animationsfilm „Loving Vincent“. Da haben sie jedoch keine gemeinsamen Auftritte und auch sonst nichts miteinander zu tun. Das Lustige an diesem Lückentext ist, dass ich letzte Woche unter dem selben Punkt bereits viel über den Film „Loving Vincent“ geschrieben habe.

 

5. Die ein oder andere Filmbiografie von Bands oder Solomusikern hat mir ja bereits einige kurzweilige Stunden beschert, wobei auch ich mich in die Gruppe derer einreihen kann, die von „Bohemian Rhapsody“ vollends begeistert sind, auch wenn ich früher nie Queen-Fan war.

 

6. Wenn nächste Woche schon der 1. Advent ins Haus steht, merke ich, wie schnell das Jahr doch langsam zu Ende geht.

 

7. Zuletzt habe ich mir beim Lesen der AC/DC-Biografie überlegt, ich könnte ja im Internet mal nach weiteren Informationen über die Originalbesetzung stöbern, und das war keine schlechte Idee, weil ich auf diese Weise ein Blog entdeckt habe, auf dem man zu Musik, Film und anderen Themen viel Interessantes finden kann, u.a. auch einen Beitrag über die kroatische Band Gruhak, die richtig tolle Rock’n’Roll-Coverversionen im Repertoire hatte, wie z.B. „Love me two times“ von den Doors oder „Over the hills and far away“ von Led Zeppelin. Leider werde ich auch diese Gruppe nie live erleben können, weil ihr Sänger dieses Jahr im Alter von 40 Jahren gestorben ist.

Media Monday # 386 : Film & Kunst = Filmkunst

 

Zwei Serien und drei Spielfilme – mein Ausleihritual in der Stadtbücherei. Diesmal habe ich die Ausleihe der zweiten und dritten Staffel von „White Collar“ verlängern lassen und mir die Filme „Badlands“, „Loving Vincent“ und „The Runaways“ ausgeliehen, und diesmal war – im Gegensatz zum letzten Mal – kein Flop dabei.

Besonders beeindruckt hat mich „Loving Vincent“, dessen Produktion mehrere Jahre gedauert hat. Aber nicht allein, weil ich trotz Umwandlung der Realfilmaufnahmen in Ölgemälde die Schauspieler Saoirse Ronan, Eleanor Tomlinson und Aidan Turner *) auf Anhieb erkannt habe, Wahrscheinlich hat man die Schauspieler danach ausgewählt, wie sehr sie den Personen auf den Gemälden van Goghs ähneln.

01 Eleanor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02 Aidan

 

 

 

 

 

 

 

 

Chris O’Dowd (bekannt aus der Comedyserie „The IT-Crowd“) habe ich jedoch nicht erkannt, was aber eher an der maskenbildnerischen Leistung lag. Stimmig war für mich auch die musikalische Untermalung des Films mit dem von Lianne LaHavas gesungenen „Starry Starry Night“, das im Original von Don McLean stammt, als Filmabschluss. Die eigentliche Überraschung für mich aber war, dass genau dieses Lied auch in dem Film „The Runaways“ gleich zweimal auftaucht. Keine Überraschung wird dagegen sein, dass ich auch diesmal wieder die sieben Lückentexte des Media Monday auf Wulfs Blog „medienjournal“ am Sonntagabend ausgefüllt habe:

 

Media Monday # 386

 

1. Wenn Charaktere für ein anderes Medium adaptiert werden (beispielsweise Bücher zu Fernsehserien) kann das funktionieren, muss es aber nicht. Mir fällt nur grade kein Beispiel ein.

 

2. Der November ist auch schon wieder halb rum, doch dafür habe ich auch schon das erste Weihnachtsgeschenk für eine sehr gute Freundin; und das, wo ich noch überhaupt keine Lust auf Weihnachten habe.

 

3. Das meiste aus dem Genre „Fantasy“ oder „Mystery“ geht ja regelmäßig vollends an der Realität vorbei, doch ab und zu ist das genau das, was ich haben möchte – die Realität ist oft deprimierend genug, da brauche ich das nicht auch noch in Filmen oder Büchern.

 

4. Zu kritisieren, dass es bei Filmen nichts Neues, Interessantes oder Überraschendes mehr gibt, weil die Kinos mit Superheldengedöns oder Remakes geflutet werden, trifft es nicht immer. Als aktuelles Beispiel muss ich an das aus tausenden von Ölgemälden animierte Filmkunstwerk „Loving Vincent“ denken: Zuerst als Spielfilm gedreht, wurde jedes der 65000 Bilder einzeln auf Leinwand projiziert und dann von mehr als 100 Künstlern im Stil von Vincent van Gogh nachgemalt und dann im Rotoskopverfahren in einen Animationsfilm verwandelt. So werden Vincent van Goghs Gemälde lebendig. An manchen Stellen für meinen Geschmack vielleicht viel zu lebendig. Gerade in den Momenten, wo alles stillstehen sollte, vibrieren die Farben und Pinselstriche und erinnern mich an den gleichen Effekt im Video zu „Take on me“ von a-ha, Video, das in der gleichen Technik aufgenommen worden ist.

 

 

 

 

5. Eine der besten Nachrichten für mich ist, dass 2019 ein Downton-Abbey-Film ins Kino kommen soll, denn die Charaktere einmal auf der Leinwand zu erleben, stelle ich mir sehr reizvoll vor.

 

6. Ich mag es ja überhaupt nicht, wenn in Büchern jedes Detail bis ins Kleinste ausgewalzt wird und dadurch der Inhalt auf Hunderte von Seiten aufgebläht wird. Außerdem finde ich es eher für mein Lesevergnügen hinderlich, wenn zu viele Personen auftauchen, die dann auch ähnliche Namen tragen, weshalb ich die Romane „Der erste Kreis der Hölle“ von Alexander Solschenizyn und „Salzstädte“ von Abdalrachman Munif jeweils im ersten Drittel abgebrochen habe. Gefühlte 50 Charaktere verwirren mich nur.

 

7. Zuletzt habe ich mir den Musikfilm „The Runaways“ über die gleichnamige Band der 70er Jahre auf DVD angesehen, und das war ein Biopic, bei dem meine Lautsprecherboxen beweisen konnten, wozu sie fähig sind, weil ich Joan Jetts Gesang und Lita Fords Gitarrenspiel unmöglich auf Zimmerlautstärke hören kann. Das muss richtig krachen, und das hat es dann auch bei Joan Jett & The Blackhearts, als es mit den Runaways vorbei war. Bleibt als Schlusswort dann nur noch der Dialog am Ende des Films zwischen Joan und Tammy, einem Groupie.

Tammy: „Bowie is‘ Bowie. Der braucht keine Band.“ – Joan: „Das war meine Band. Ich war es, die die Songs geschrieben hat.“ -Tammy: „Aber die Leute erinnern sich immer an den Sänger.“


 

08 living room

 

 

*) Eleanor Tomlinson und Aidan Turner stehen seit 2015 für die Period-Drama-Serie „Poldark“ gemeinsam vor der Kamera und sind dort ein Paar, in „Loving Vincent“ haben sie nichts miteinander zu tun. Er spielt einen Bootsverleiher, sie dagegen die Wirtstochter Adeline Ravoux und hat damit den weitaus größeren Part.

 

**) Quelle des Videos (https://youtu.be/djV11Xbc914) gefunden auf Youtube.

 

 

 

 

Media Monday # 385 : Kino, Museum und leckeres Essen

 

Showtime! Samstag ist Kinotag.

 

Weil ich mir für diesen Abend noch nichts vorgenommen hatte, habe ich mich spontan für den Besuch eines Kinos entschieden, um den Film „Bohemian Rhapsody“ zu sehen. Das wollte ich schon seit Juni, als ich beim Besuch von „Ocean’s Eight“ den Trailer dazu gesehen habe. Jetzt gehöre auch ich zu den Glücklichen und gehe sogar noch einen Schritt weiter: War ich nämlich vorher nie ein Fan von Queen gewesen, so hat sich das mit diesem Werk nun geändert, und ich kann all jene verstehen, die Queen für die beste Band der Welt halten.

Noch mehr Kunst und Kultur durfte ich am Tag darauf genießen. Das Deutsche Ledermuseum (DLM) in Offenbach hat schon einige interessante Ausstellungen gehabt, aber die zur Zeit laufenden „Taschen“ und „Leder von A bis Z“ waren für mich etwas ganz Besonderes. Wo sonst kann man die Exponate (oder Proben davon) auch anfassen? An großen Tischen löste jede Berührung der unterschiedlichen Lederarten elektronische Anzeigen aus, die Herstellungs- bzw. Verarbeitungsprozess und die entsprechenden Berufe erklärten.

Viel zu erklären habe ich in der aktuellen Ausgabe des Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal mit seinen sieben Lückentexten nicht; meine Antworten in grünem Fettdruck habe ich bewusst kurz gehalten – bis vielleicht auf den zweiten und den siebten:

 

Media Monday # 385

 

1. Jetzt, wo dann offiziell wieder die Karnevals-Saison gestartet ist, muss ich gestehen, dass ich damit nichts am Hut habe. Mir reicht Comedy, die ich live erleben darf, zum Beispiel die Show von Dr. Eckart von Hirschhausen am kommenden Donnerstag.

 

2. Matthias Schweighöfer taucht ja auch gefühlt in jedem zweiten Film auf, wobei ich mich bisher nur auf die Amazon-Werbung beziehe, jetzt aber habe ich beim letzten Kinobesuch einen Trailer für einen Kinofilm mit ihm gesehen. Einer der Filme, die ich nicht sehen muss.

 

3. Ob als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, über kleine Köstlichkeiten freue ich mich eigentlich immer, denn die stehen nicht endlos und sinnlos herum.

 

4. In Sachen Fantasy liegt die fünfzehnbändige Reihe „Die Chroniken von Deverry“ von Katharine Kerr bei mir ganz weit vorn, schließlich spielt sie mit verschiedenen Zeit- und Realitätsebenen und dem Thema Reinkarnation.

 

5. Etwas als „nerdig“ zu bezeichnen, kommt bei mir eher selten vor.

 

6. Ein gutes Paar Buchstützen gehört meines Erachtens in jedes Bücherregal, immerhin sollen die Bücher auch stehenbleiben und nicht ständig umkippen.

 

7. Zuletzt habe ich zusammen mit einer sehr netten Bloggerin die Ausstellungen „Taschen“ und „Leder von A bis Z“ im Deutschen Ledermuseum besucht, und das war ein Erlebnis für mehrere Sinne, weil man hier auch die Proben anfassen durfte, was nicht in jedem Museum möglich ist, und jetzt weiß ich, wie unterschiedlich sich Leder von Elch, Lachs und Känguruh anfühlen.

 

Mit Impressionen vom Haus gegenüber schließe ich dieses Thema ab.

 

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Media Monday # 384 : mit einer kleinen Horrorschau, weil schon November ist

 

Viele Monate bleiben jetzt nicht mehr, bis das für mich durchwachsene Jahr vorbei ist. Im Oktober habe ich mir bewusst keine Horrorfilme ausgeliehen, weshalb ich dann auch den Horrorctober verpasst habe. Filme, die mich im October mehr interessiert haben, waren die Tanzfilme „Save the last dance“, „Step up“ und „Fame – der Weg zum Ruhm“ – davon hat mir der letzte am besten gefallen, den zweiten fand ich nicht so toll, und der erste war ganz okay. Von der Serie „Breaking Bad“ habe ich mich schon mit Beginn der zweiten Staffel endgültig verabschiedet, aber nicht, weil mich das Schicksal des Walter White kaltgelassen hätte – eher war das Gegenteil der Fall; wenn jemand als so stark vom Krebs gezeichnet dargestellt wird, nimmt mich das ganz schön mit.

Dann doch lieber leichtere Kost. Die habe ich in den Serien „White Collar“ und „Orange is the new Black“ gefunden; obwohl in „Orange is…“ ganz schön viel Drama vorkommt und ich stellenweise mit den Tränen kämpfen musste, haben mich die Geschichten aus dem Frauengefängnis Litchfield im Ganzen nicht so runtergezogen, wie „Breaking Bad“ es getan hat. Für den gepflegten Grusel zwischendurch habe ich mir dann noch zwei Folgen von der Mysteryserie „The living and the dead“ angeschaut, die in meiner Online-Videothek schlummert. Damit war’s das auch schon mit meinem Medienkonsum des vergangenen Monats. Und bevor der Vorspann zu lange ausufert, gehe ich jetzt nahtlos über zum aktuellen „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal :

Media Monday # 384

 

 

1. Bevor das Jahr endet will ich unbedingt noch meine Museumsufercard nutzen.

 

2. Ich glaube ja, dass in nächster Zeit ein interessanter Abend mit dem Besuch der Show von Eckart von Hirschhausen auf mich zukommt. Die Karte habe ich von einer Freundin geschenkt bekommen, weil sie selbst nicht hingehen kann, da sie für längere Zeit im Krankenhaus liegen wird.

 

3. Alles mögliche könnte ohne Frage das „Next-Big-Thing“ werden – sage ich nur deshalb, weil ich keine Ahnung habe und mich als Trendscout nicht eigne.

 

4. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich schon darüber lachen, dass ausgerechnet jetzt, da ich wieder mit dem Bloggen angefangen habe, alle anderen Nähbloggerinnen, deren Blogs ich immer gerne gelesen habe, jetzt nur noch bei Instagram zu finden sind und gar nicht mehr bloggen.

 

5. Ein weiteres Remake eines sensationellen Filmklassikers hätte nun wirklich nicht sein müssen, denn was kann man denn bitte an der Mary Poppins von damals noch verbessern? Wenn man mich fragt: nichts!

 

6. Wenn demnächst Within Temptation auftreten, bin ich mitten im Publikum und hoffe, dass das Konzert grandios wird.

 

7. Zuletzt habe ich ein paar Horrorfilme ausgeliehen, und das war bis auf einen von drei Filmen gute Unterhaltung, weil ich nichts mehr hasse als Filme, die als Fake-Dokus im Stil von „Blair Witch Project“ präsentiert werden anstatt als Spielfilm – und dann noch in der amerikanischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln: Spannende Unterhaltung sieht für mich anders aus. Dagegen konnte ich mit „Chatroom“ und „Heilstätten“ mehr anfangen; „Heilstätten“ kommt zwar teilweise wie „Blair Witch“ rüber, überrascht mich dann aber mit einem Twist, an den ich nie im Traum gedacht hätte. Vielleicht schreibe ich demnächst mehr darüber.

 

 

Media Monday # 383

Heute das Wichtigste in Kürze – beim „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal

 

Media Monday # 383

 

1. Der Oktober neigt sich dem Ende und gleichsam naht der November. Ist der erst einmal gestartet rutscht der Rest wie geschnitten Brot.

 

2. Ich glaube ja nicht, dass ich es dieses Jahr noch schaffen werde irgendwas zu nähen.

 

3. Einen Saunabesuch habe ich mir hingegen fest vorgenommen und bin auch zuversichtlich, dass ich dazu im November komme.

 

4. Von all den Messen und Conventions, die es jährlich so gibt, interessiert mich im Moment nichts.

 

5. Herbstzeit ist ja auch gerne Grippe- oder allgemein Erkältungszeit. Beste Beschäftigung, wenn gesundheitlich angeschlagen, ist für mich ja immer noch mich auszuruhen und vom Bett aus fernzusehen oder im Bett Musik zu hören. Mit Serien bin ich im Moment gut versorgt.

 

6. Kommende Woche ist ja auch schon wieder (mindestens ein) Feiertag in Sicht. Wahrscheinlich werde ich den damit verbringen, zu arbeiten.

 

7. Zuletzt habe ich ein paar Tanzfilme geschaut, und das war eine willkommene Abwechslung, weil ich vorher mit „Broadchurch“ und „Ripper Street“ mehr auf der düsteren Schiene unterwegs gewesen bin.

Media Monday # 382 : noch so eine verkorkste Woche …

aber es kann nur noch besser werden.

Kaum habe ich eine ätzende Woche hinter mir, darf ich bis in die frühen Morgenstunden in der Notaufnahme sitzen und hoffen, dass meine Mutter ihren aktuellen Sturz einigermaßen heil überstanden hat. Um viertel nach eins kam dann die Entwarnung: außer ein paar Prellungen und einer Platzwunde am Kopf hat sie sich nichts getan. Was für ein Glück! Um so geräderter war ich am folgenden Morgen, nach gerade mal vier Stunden Schlaf. Das Defizit habe ich inzwischen wieder ausgeglichen und mir zum Abschluss eine Nähsession gegönnt. Dazu aber später/demnächst mehr.

Lieber beschäftige ich mich mit den sieben neuen Lückentexten des „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal here they are:

Media Monday # 382

 

1. Am kommenden Wochenende ist wieder die Messe SPIEL in Essen und das Mekka für alle Brett-, Gesellschafts-, Karten-, Rollenspieler usw. öffnet wieder seine Pforten. Ich für meinen Teil habe durch eine Kleinanzeige in unserer Zeitung eine Gruppe gefunden, die noch Mitspieler für Canasta sucht. Ich war dann am Mittwoch da und habe drei Stunden lang mitgespielt. Hat Spaß gemacht, aber ich habe nicht jede Woche Zeit.

 

2. Als Vinylplatten die Musik von meinen bevorzugten Solokünstlern und Bands zu hören, ist und bleibt für mich unerreicht, einfach weil für mein Empfinden kein anderes Medium einen so runden und warmen Klang erzeugen kann: kein mp3-Download, keine CD und auch kein Streaming. Deshalb habe ich mich gefreut, wie schon lange nicht mehr, als ich das neue Album von Loreena McKennitt als Vinyl-LP kaufen konnte, ohne umständlich im Internet danach zu suchen.

 

3. Das letzte Mal so richtig geärgert bei einem Film, Buch, einer Serie oder sonst was habe ich mich über meine eigene Dummheit in Bezug auf Harry Potter: Da ich den fünften Band schon zum Gähnen fand, hätte ich eigentlich wissen müssen, dass es danach auch mit den letzten Filmen es nichts mehr werden würde, denn bei dem sechsten Film bin ich dann auch prompt eingeschlafen, und richtig dämlich fand ich die Idee, den siebten Band in zwei Teile zu splitten. Dieses Filmsplitting scheint ja wohl Mode gewesen zu sein, denn sonst wäre nicht der dritte Band der Tribute von Panem oder der dritte Teil des Hobbits in zwei Filme zerlegt worden.

 

4. Fällt es dir leichter, ein Werk in den Himmel zu loben oder genüsslich zu verreißen? 

Früher hätte ich spontan zum Verriss geneigt, aber inzwischen lobe ich lieber ein Werk, das mir besonders am Herzen liegt, was aber die Gefahr in sich birgt, dass eventuelle Übertreibungen der Leserschaft auf die Nerven geht.

 

5. Die Absetzung der beiden Marvel-Netflix-Serien „Iron Fist“ und „Luke Cage“ habe ich nicht mitbekommen, weil ich kein Netflix habe und mich für Marvel nicht interessiere.

 

6. Gerade jetzt, wo es dann doch langsam wirklich herbstlich wird und die Temperaturen zu sinken beginnen könnte ich noch ein Weilchen länger mit T-Shirt und Sandalen herumlaufen; aber so lange es keine Minusgrade hat…

 

7. Zuletzt habe ich einen neuen Versuch, eine Jogginghose zu nähen, gestartet, und das war doch nicht so einfach wie ich dachte, weil dank der erbärmlichen Lichtverhältnisse das Einfädeln doppelt so lange wie sonst gedauert hat. Außerdem habe ich die Bündchen falsch herum angenäht, so dass die Nähte nach außen zeigten. Auch nicht schön. Erfreulich statt dessen war, dass ich die Rückkehr der Kraniche auf ihrem Flug nach Süden erleben durfte. Das Foto dazu hat eine liebe Freundin geschossen.

Media Monday # 381 : mit musikalischem Ausklang einer anstrengenden Woche und dem persönlichen Super-GAU

 

Den Abend bei einer DVD-Session mit einer Folge von „Orange is the new Black“ und dem Live-Mitschnitt eines Konzerts der Lieblingsband bei einem Glas Wein ausklingen lassen… klingt nach einem gelungenen Abschluss einer nicht so gelungenen Woche – wird aber um Punkt 18 Uhr unterbrochen mit dem Ausfüllen von sieben neuen Lückentexten der Aktion „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal

Dann noch kurz was essen gehen in meinem Stammlokal, die erste Folge der neuen Doctor-Who-Staffel mit Jodie Whittaker als neuem Doctor gucken, und dann den Konzertabend beenden, indem ich die „Live Baby Live“-DVD mit dem INXS-Konzert von Juli 1991 im Wembley-Stadion ab da weiterschaue, wo ich sie zuletzt angehalten habe:

Warum kann die TARDIS nicht auch mal bei mir landen, und ich steuere sie dann genau dort hin, mitten in die erste Reihe, um dieses Hammerkonzert live erleben zu können? – So, genug geträumt – hier kommen die sieben Lückentexte vom aktuellen Media Monday:

Media Monday # 381

 

1. Wenn ich schon den Ausruf „Waaas? Das kennst du nicht?“ höre, zucke ich zunächst innerlich mit den Schultern und denke mir „muss ich das kennen?“ – aber dann lasse ich Nachsicht walten, denn ich kenne und liebe dafür Dinge oder Personen, die anderen unbekannt sind. Nur zu gut kann ich es inzwischen nachfühlen, wenn mir andere das Objekt ihrer Begeisterung gerne nahebringen möchten – denn es geht mir ja teilweise ähnlich; nur habe ich oft Skrupel, zu oft über diese Leidenschaft zu berichten, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass endlose Lobeshymnen auf die Umwelt oft ermüdend wirken.

 

2. Was ich vor 2018 nicht für möglich gehalten hätte: dass ich einen ziemlich gravierenden Stilwechsel durchlaufen und meine Liebe zum Selbernähen wiederkommen würde, ich aber leider auch innerhalb von vier Wochen gleich zwei meiner geliebten Haustiere verlieren und sich mein musikalischer Horizont in Richtung anderer Arten des Metal erweitern würde. Mein Dank geht an die Bloggerin, durch die ich die schwedische Death-Metal-Band Arch Enemy entdeckt habe.

 

3. Dass die neue Staffel von Doctor Who jetzt auf einmal Sonntagabends zu einer krummen Uhrzeit (19: 55 Uhr) startet, zeugt nicht eben davon, dass sich die Verantwortlichen bei BBC1 wirklich Gedanken gemacht haben, denn sonst hätte man es beim Samstagabend belassen können. Da frage ich mich schon, welchen Stellenwert diese Kultserie generell noch hat und ob ich mir jetzt Sorgen machen muss, dass sich eine meiner Lieblingsserien auf dem absteigenden Ast befinden könnte?

 

4. Womit man mich mittlerweile echt jagen kann ist das x-te Angebot einer „neuen“ Best-of-oder Greatest-Hits-CD meiner Lieblingsband oder wenn mir wieder jemand Netflix & Co schmackhaft machen will. Sich auf ein Abo einzulassen, war gestern – heute gönne ich mir lieber eine Konzert-DVD oder kaufe mir die Staffel einer mir unbekannten Serie als Video-Download.

 

5. Lady Gaga ist mir erst mit „A Star is born“ so richtig ans Herz gewachsen, wobei meiner Meinung nach Bradley Cooper, von dem ich bisher noch gar nichts kannte, sie locker an die Wand gespielt hat. Deswegen hat mich sein Schicksal im Film auch so mitgenommen.

 

6. Wenn ich mal etwas überschüssige Zeit und Energie hätte, würde ich mit ein paar Freunden bei einem Pub-Quiz mitmachen – ein tolles Pub mit einer beeindruckenden Auswahl an Whiskys habe ich vor meinem Kinobesuch entdeckt.

 

7. Zuletzt habe ich eines meiner nun leeren Terrarien bei musikalischer Begleitung durch die LP zum Musical „Chess“ grundgereinigt, und das war nun endlich mal fällig , weil die Kleine, die dort einziehen soll, in ihrer alten Behausung inzwischen zu wenig Platz hat. Und weil mit Musik alles besser geht, habe ich mich für ein Werk entschieden, das ich schon länger nicht mehr gehört habe, aber das bei mir wieder Erinnerungen an unsere Klassenfahrt mit der Berufsschulklasse nach London geweckt hat. Dazu passt, dass am späten Abend Benny Andersson im ZDF bei der Sendung „Opus Klassik 2018“ für sein Piano-Album einen Preis für Klassik ohne Grenzen verliehen bekommen hat. Wirklich sehr schön.

Media Monday # 380 : mit Triggergefahr durch persönlichen Horror

 

Schon länger habe ich mich gefragt, was es mit dem Horrorctober auf sich hat und bin gestern zu der Feststellung gelangt, dass ich mich das besser nie gefragt hätte, denn nun habe ich meinen persönlichen Horror in den eigenen vier Wänden. Der 6. Oktober ist wirklich kein guter Tag für mich, denn an diesem Tag jährt sich der Tod meines Mannes zum zweiten Mal, aber da ich mir diesmal ein umfangreiches Programm auferlegt habe und tagsüber unter Menschen gegangen bin, konnte ich zeitweilig auf andere Gedanken kommen.

Dass der Alptraum dann beim Füttern meiner Haustiere auf mich warten würde, war mir am Morgen noch nicht bewusst: Nachdem bereits eines letzten Monat an Altersschwäche gestorben war und ich es noch am späten Abend im Garten begraben durfte, macht mir jetzt das nächste Sorgen. Also habe ich beim Tierarzt angerufen und einen Termin gemacht; nun heißt es warten, bis der Kleine, dem ich noch ein paar gesunde Jahre wünsche, untersucht worden ist und ihm hoffentlich geholfen werden kann. Für ein krankes Reptil einen guten Arzt zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach, und ich bin wirklich froh, dass es ihn noch immer gibt.

Jetzt aber zu erfreulicheren Dingen; wie jeden Sonntag, gibt es ab 18 Uhr auf Wulfs Blog medienjournal sieben neue Lückentexte zum Ausfüllen; hier kommen meine Antworten zum Media Monday, der sich anläßlich der Buchmesse diesmal vorrangig mit Literatur beschäftigt.

 

Media Monday # 380

1. Eine Buchreihe wie Katharine Kerrs „Chroniken von Deverry“ wird es für mich kein zweites Mal geben, denn in dieser 15bändigen Fantasysaga wechseln unterschiedliche Zeitebenen einander ab, und das Thema Wiedergeburt in anderer Gestalt nimmt einen großen Raum ein.

 

2. ____ ist eine/r diese/r AutorInnen, von der/dem ich wirklich alles verschlingen könnte, denn ____ . An dieser Stelle muss ich leider passen, weil ich keine Lieblingsschriftsteller(innen) mehr habe; ich lese alles mögliche querbeet.

 

3. Ich-Erzähler in Romanen haben oft spannende Geschichten zu erzählen, dene ich an Romanreihen wie „Die Tribute von Panem“ – hier gefällt mir ganz besonders, dass Katniss ihre Erlebnisse in der Gegenwartsform schildert.

 

4. Buch-Verfilmungen sind ja ein wirklich beliebtes Geschäft, aber wie haltet ihr das? Nur Buch, nur Film, am liebsten beides und wenn ja, was zuerst? Bei mir wechselt das inzwischen. Früher habe ich meistens mit den Verfilmungen angefangen, weil ich bis dahin die Erfahrung gemacht hatte, dass die literarische Vorlage nur noch besser war, wenn ich schon den Film spannend gefunden habe, wie z.B. bei „Der Name der Rose“ oder „Die Tribute von Panem“. Leider ist das aber auch kein Erfolgsrezept, wie ich bei „Game of Thrones“ feststellen musste, denn der Schreibstil der Romane hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber auch für die umgekehrte Reihenfolge finde ich positive und negative Beispiele. Was mir gut gefallen hat, war die Verfilmung von „Die Säulen der Erde“, während ich mich bei der Verfilmung von „Das Jesus Video“ schwarz geärgert habe.

 

5. In Sachen Literatur hat es mir im Moment das Genre Kriminalkomödie wahnsinnig angetan, seit ich die Romane „Erwin, Mord & Ente“, „Entenblues“ und „Erwin, Enten und Entsetzen“ von Thomas Krüger um Erwin Düsedieker und seine Enten entdeckt habe.

 

6. Selma Lagerlöfs literaturnobelpreisgekröntes Werk „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ liegt ganz weit oben auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher), denn obwohl ich bereits mit dem Lesen angefangen habe, habe ich es aus unbekannten Gründen unterbrochen und keinen Impuls verspürt, es weiterzulesen. Mal sehen, was der kommende Winter so bringt.

 

7. Zuletzt habe ich mir mal wieder ein paar Songs für meine Smartphone-Playlist gegönnt und in meinen Musikdateien gründlich aufgräumt und das war wie eine kleine Zeitreise, weil die „jüngsten“ Lieder von 2013 sind, die aktuellen Neuerwerbungen dreizehn Jahre auf dem Buckel haben und das zuletzt gekaufte Album aus dem Jahr 1992 stammt.