Media Monday # 510 : Frohe Ostern

Auch an diesem Ostern dürfen die sieben Lückentexte des Media Monday nicht fehlen.

xxxx Media Monday # 510 xxxx

1. Mein liebstes Leinwand-Duo ist Miss Marple und Mister Stringer, einfach weil die beiden ein Original sind: die resolute mörderjagende Krimibegeisterte und der stille, ihr stets als treuer Freund zur Seite stehende Mister Stringer, der meistens gnadenlos unterschätzt wird.

2. Von den zahlreichen Serien-Neustarts hat mich vieles gar nicht erreicht, denn ich nutze keinen Streamingdienst. Nun aber ist „Chernobyl“ im sogenannten „Free TV“ angekommen, und das werde ich mir auf Pro7 ab dem 12. April anschauen.

3. Ein Film fernab vom Mainstream, der mich schwer begeistert hat, war das Roadmovie „The Peanut Butter Falcon“, mit Shia LaBeouf als eine Begleitperson für einen jungen Mann mit Down-Syndrom hat mich sehr berührt.

4. Robert Pattinson gehört auch zu den ewig Unterschätzten, schließlich stecken ihn viele seit der Serie von (Glitzer)Vampirfilmen in eine bestimmte Schublade, aber in „Der Leuchtturm“ konnte er eindrucksvoll unter Beweis stellen, was er tatsächlich so drauf hat. Ähnliches gilt m.E. auch für Kristen Stewart.

5. Man kann sich ja leicht und schnell überfordert fühlen bei dem Wust an Neuerscheinungen, Sehenswertem, Empfehlungen und so weiter und so fort. Ich für meinen Teil hab’s mehr mit dem Lesen und entdecke lieber neue Autoren und Autorinnen auf Wattpad.

6. Wäre es nicht genial, wenn es bald schon wieder möglich wäre, ohne Gefahr irgendwohin zu gehen, Leute zu treffen oder neue Bekanntschaften zu schließen?

7. Zuletzt habe ich meinen Silvesterglücksklee umgetopft, und das war für meine Nachbarn, Freunde und Bekannten etwas noch nie dagewesenes, weil diese Pflänzchen bei ihnen meistens schon wenige Tage nach Neujahr eingehen und sie sie entsorgen – und ich außerdem keinen grünen Daumen habe. Aber wenn man einen solchen Klee an einem kühlen, nicht zu hellen Ort aufstellt, gedeiht er prächtig und kann im Frühjahr im Freien ausgepflanzt werden. Da kann er sich dann ausbreiten. Im Internet steht eben nicht nur dummes Zeug.

Media Monday # 509 : Lights out!

Ja, diesen Horrorfilm fand ich megaspannend, aber mit „Lights out!“ war am Samstagabend gemeint, dass in etlichen Gemeinden um 20:30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht ausgeschaltet werden sollte – rund um den Erdball. Diese sogenannte Earth Hour gibt es schon länger – als paradox in dem Zusammenhang empfand ich jedoch, dass der Song der ersten Einzelperformance bei DSDS ausgerechnet „Leave a light on“ von Tom Walker hieß, und der Kandidat damit nun im Finale gelandet ist. „Blinding Lights“ von The Weekend war der Song, mit dem alle gemeinsam aufgetreten sind, als Gruppe. Interessiert wahrscheinlich niemanden, aber ich wollte es nur mal erwähnt haben. Obwohl… für einige ist ja die Vorstellung dieser Castingshow schon gruselig genug.

Auf „Earth Hour“ folgt nun die Umstellung der Uhren auf Sommerzeit, und ich frage mich „Wie lange noch“ – aber, hey, damit sind wir auch eine Stunde näher an diesem Media Monday dran, für mich ein helles Licht an jedem Sonntag.

Media Monday # 509

1. Wenn man schon alles und jedes adaptiert und verfilmt, warum widmet man sich dann nicht auch dem Verfilmen von Verfilmungen? Klingt gaga? Ist es auch.

2. Derweil Disney+ sich anschickt, auch weiter parallel/alternativ zum Kinostart Filme auf der eigenen Streaming-Plattform exklusiv digital anzubieten, frage ich mich, wieviele noch folgen werden und ihr eigenes Ding machen.

3. Der Reiz, einmal wieder ganz altmodisch einem Rezept aus unserem ca. fünfzig Jahre alten Kochbuch zu folgen, darf sich ruhig öfters entfalten. Im Gegensatz zu manchen Anleitungen aus dem Internet bin ich mit diesem altbewährten Werk noch nie fehlgegangen.

4. Das Umstellen der Uhren auf Sommerzeit hat natürlich auch seine Vorzüge, aber es wird noch einen Moment dauern, bis ich in dem neuen Rhythmus drin bin.

5. Ich glaube ja fest, dass es künftig so sein wird, dass bestimmte Unternehmungen genau geplant sein wollen.

6. Der Kauf von klobigen Winterstiefeln mit dickem Profil auf den Sohlen hat sich im Nachgang als ziemlicher Fehlkauf erwiesen, schließlich hatte ich mangels Schneemassen keine Gelegenheit, sie zu tragen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich im kommenden Winter Gelegenheit dazu haben werde.

7. Zuletzt habe ich Osterhasen gebacken und mit verschiedenen Ostereierfarben experimentiert, und das war meine ganz persönliche Weiterführung einer liebgewonnenen Tradition, auch wenn im Moment kaum jemand da ist, den ich mit den Resultaten erfreuen könnte, weil ich jetzt viel weniger Leute treffe als letztes Jahr. Aber was rede ich: Einen Osterhasen habe ich jetzt verschenkt und den anderen behalten, schließlich weiß ich nicht, wie lange die Kekse und Waffeln noch vorhalten. Und wenn doch noch so ein vermaledeiter Ruhetag vor der Tür steht, habe ich wenigstens Nervennahrung im Haus.

Media Monday # 508 : Frühlingsanfang ist’s …

… und nur noch eine Woche, bis erneut die Uhren umgestellt werden. Abends länger hell, das könnte mir über etwaige Tiefs hinweghelfen. Im Sonntagsgottesdienst am Tag nach der Frühlingstagundnachtgleiche haben wir meiner Mutter gedacht, die wir am Freitag zu Grabe getragen haben. Von Frühlingsgefühlen keine Spur, aber vielleicht kann eine Stimmungsaufhellung auch der Media Monday bewirken, denn das Ausfüllen der sieben Lückentexte finde ich immer wieder aufs Neue spannend.

Denn manchmal kommt es vor, dass ich ein Video einbette – doch anders als manche an dieser Stelle vermuten, gibt es heute kein Musikvideo aus Australien, sondern ein Filmchen zum Thema „Kein Styling ist auch keine Lösung“. Passt, weil demnächst bei mir ein Friseurbesuch ansteht.

Zum letzten Mal hat mich ein Salon im Herbst 2019, nach meinem Kanadaurlaub, von innen gesehen. Dass es mich dort hin verschlägt, war eine spontane Entscheidung und vermutlich die größte Überraschung für mich in diesem „Winter“. Fast so groß, wie das Phänomen, dass ich beim Ausfüllen ein Schreibflash heimgesucht hat und ich das H-Wort (in roter Schrift) nun wirklich in jeden Punkt eingeflochten habe.

Media Monday # 508

1. Glaubt man den Gerüchten, könnte es tatsächlich sein, dass der für April 2020 angekündigte Filmstart von „Black Widow“ nach der wievielten Verschiebung auch immer am 6. Mai dieses Jahres über die Bühne geht (sofern man ihn nicht ein weiteres Mal verschiebt). So manche finden diese ständigen coronabedingten Ausfälle und Vertagungen auf später einfach nur haarsträubend; aber das Scarlett-O-Hara-Prinzip kommt sicher nicht aus Jux und Dollerei zur Anwendung. A propos Scarlett: Mir persönlich ist Scarlett Johansson lieber als die Südstaatenlady aus dem Epos „Vom Winde verweht“.

2. Ich habe lange nicht mehr erlebt, dass mich jemand Unbekanntes zum Zurückflirten inspiriert hat. Haargenau: die paar Male, dass mich einer angesprochen hat, kann ich an einer Hand abzählen, doch auf das Geplänkel bin ich nur einmal eingestiegen: im August 2019 in Toronto. Ob ich zuletzt beim Einkaufen am Samstagmittag in unserem Einkaufszentrum nur wegen meiner ausgefransten Wallemähne angesprochen wurde, habe ich jedoch nicht herausgefunden.

3. Die richtige Idee für eine Kurzgeschichte, ABC-Etüde oder ein alles erklärendes Kapitel zu finden, zaubert mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, denn das fühlt sich an wie das Auffinden des fehlenden Puzzleteils nach unzähligen Versuchen, mit dem sich dann endlich alles ha(a)rmonisch ineinander fügt.

4. Bei all dem, was mich so umtreibt, ist für mich im Moment das Achten auf einen vernünftigen Abstand sehr wichtig. Derzeit tüftle ich noch an einer Methode, mir den Hintermann so vom Leib zu halten, dass die Situation nicht eskaliert. Manche Momente, die ich bei solchen Begegnungen erlebe, sind echt zum Haareraufen!

5. Ein haariges Thema: Being a fangirl. Michael Hutchence, dessen Bild meine Tasse auf dem Beitragsbild schmückt, hat einen festen Platz in meinem Fan-Herzen, einfach weil ich mich in den 80er Jahren in seine Stimme verliebt habe, als meine australienbegeisterte Schwester die INXS-Schallplatte „Listen like Thieves“ anschleppte.

Das war 1985, und wir hatten kein Musikfernsehen, weil wir nur drei Kanäle empfangen konnten. Erst als die Band dann Jahre später auch auf meinen optischen/visuellen Radar geriet, war ich dann vollends aus dem Häuschen. Aber das lag nicht an den wilden Frisuren in jenem Jahrzehnt. Und weil ich gerade gedanklich in den 80er Jahren bin, muss ich jetzt an die Haarspraywerbung mit der Vielfliegerin denken, die jetzt von der Firma, die das Haarspray herstellt, parodiert wird. Schön, dass sich manche selbst nicht ganz so ernst nehmen und sich schön selbst veralbern:

6. Auch wenn ich es mir lange nicht vorstellen konnte, fange ich dieses Jahr wieder mit dem Schneidern an. Die verliehene Schneiderpuppe, die ich wieder nach Hause transportiert habe, wäre um ein Haar dabei vollends kaputt gegangen. Aber nun ist sie mit minimalem Schaden wieder da.

7. Zuletzt habe ich an einem Gedenkgottesdienst teilgenommen, und das war eine ganz wunderbare Erfahrung , weil es nicht notwendig war, einen Platz zu reservieren. Man konnte sich auf einen freien Platz setzen, und selbst zu singen hat mir auch nicht gefehlt, weil der Sänger auf der Empore einfach unübertrefflich war – nun habe ich den Vorsatz gefasst, in dieser Kirche demnächst auch an einer Abendandacht teilzunehmen, auch wenn es a) nicht meine Gemeinde ist und b) es sich um eine evangelische Kirche handelt, ich aber katholisch getauft worden bin. Mir ist die Trennung in unterschiedliche Konfessionen aber Wurst, und das nicht erst seit jetzt, sondern schon, solange ich mich zurückerinnern kann (sehr zum Unverständnis einer Verwandten, die früher ordentlich Haare auf den Zähnen hatte, jetzt aber altersmilde geworden ist).

Media Monday # 507 : Ich habe heute kein Foto für euch …

… denn das einzige Bild, das ich für den Termin beim Pfarrer ausgewählt habe, ist ein sepiagetöntes Jugendfoto meiner Mutter. Zu diesem Media Monday steuere ich deshalb heute mal kein Foto bei, und auch kein Video:

Media Monday # 507

1. Derweil lässt der Frühling noch auf sich warten und auch das Wetter lädt nicht unbedingt zu Außer-Haus-Aktivitäten ein. Wie schön ist es da, nicht nur Gesellschaft zu haben, sondern auch ein paar Alben auf Vinyl, die beim Sortieren „Hier!“ geschrien haben, einen Durchlauf zu gönnen. Ein Foto habe ich von diesem Experiment aber nicht für euch.

2. Um sich ein bisschen Kino-Flair nach Hause zu holen, greife ich ab und zu auch mal ganz gerne zu sogenannten Blockbustern. Allerdings bin ich nicht sicher, ob der Film „The Circle“ in diese Kategorie fällt.

3. Der Bestseller „In eisige Höhen“ von Jon Krakauer verspricht nicht nur spannende Lektüre, sondern wurde auch sehr packend verfilmt – und lässt bei mir zu keiner Zeit den Wunsch aufkommen, an Expeditionen dieser Art teilzunehmen.

4. Reguläres, lineares Fernsehen ist bei mir immer noch Teil des abendlichen Unterhaltungsprogramms, und manchmal entdecke ich auf Sendern, die ich eher seltener einschalte, wahre Schätzchen – wie zum Beispiel die Themenwochen des Senders „arte“ im Januar, die sich um das Meer drehten.

5. Der Kampf der Streaming-Anbieter um die neuesten Produktionen oder verschobene/abgesagte Kinoveröffentlichungen findet außerhalb meines Radars statt.

6. Die Veränderungen in den letzten Jahren, was meine Vorlieben beim Reisen angeht, habe ich erst spät bewusst wahrgenommen. Lag mein Focus früher auf wildromantischen Landschaften in Schottland, England und Irland oder gar in der Schweiz, um einen Gang runterzuschalten, konnte es jetzt nicht turbulent genug sein. Hoch im Kurs standen bei mir dabei Ziele wie Berlin oder Toronto.

7. Zuletzt habe ich meine Schwester mit Barbarie-Entenkeule, Rotkohl und Mini-Kartoffelknödeln bewirtet. Zum Bewirten kommt man ja dank Corona immer noch so schlecht, und deshalb fällt auch verwandtschaftliches Beisammensein nach der kommenden Urnenbeisetzung flach – allerdings spiele ich mit dem Gedanken, meinen Verwandten Kreppel (Krapfen/Berliner) als Wegzehrung mit auf den Nachhauseweg zu geben.

Media Monday # 506 : Trotz allem…

… wird es hier nicht so still, wie man vermutet hätte.

Auch wenn meine Schwester und ich jetzt noch als einzige von unserer Familie übrig sind, brauche ich ab und an eine kleine Ablenkung. Dazu gehören das Fotoprojekt „ABC“, meine monatlichen Rückschauen über die von mir gesehenen Filme und der Media Monday – die angedachte Pause lege ich woanders ein. Kurios fand ich, dass die von Wulf vorgegebenen Wörter aneinandergereiht einen Satz ergeben, wie unter Punkt 7) beschrieben. Und nun zur aktuellen Ausgabe…

Media Monday # 506

1. Ich würde am liebsten am nächsten Morgen aufwachen und feststellen, dass alles, was seit Anfang 2020 passiert ist, nur ein schlechter Traum war.

2. Wenn man mir vor ein paar Jahren prophezeiht hätte, dass ich Westernfilme und Countrymusik mag oder gar persönlich nach Nordamerika reisen würde, hätte ich den- oder diejenige für nicht ganz dicht erklärt – wo ich doch so auf Schottland fixiert war.

3. Filme, die von vielen bejubelt werden, schaue ich mir oft viel später an und stelle dann fest, dass sie mir dann doch gefallen – wie z.B. „La La Land“ oder „Three Billboards outside Ebbing Missouri“.

4. Mich bewegen oft Bücher und Erzählungen viel stärker als jeder Film es könnte. Zuletzt habe ich mich durch verschiedene Erzählungen von Edgar Allan Poe geschmökert und bin dabei an meine persönliche Schmerzgrenze geraten: Eine Erfahrung, die ich so schnell nicht wieder machen möchte.

5. „Hamburg und Amsterdam“, sagte ich am Samstag zu meiner Freundin am Telefon, „gehören zu den Städten, die ich als erstes besuchen möchte, wenn Reisen wieder gefahr- oder problemlos möglich sind“. Mit dieser Ansage habe ich bei ihr ins Schwarze getroffen, und ihr ein „da bin ich doch glatt dabei“ entlockt. Dass ich aber genauso gerne nach Brasilien, Hawaii, Japan oder Australien reisen würde wie nach Kanada, habe ich ihr jedoch nicht auf die Nase gebunden.

6. Auch wenn sich Songs mit großem Nervpotential auf einigen ihren Alben wiederfinden oder ich auch gerne neue Künstler entdecke – die Musik meiner Lieblingsband kann mich stets aufs Neue begeistern.

7. Zuletzt habe ich vor dem Ausfüllen des Fragebogens bzw. der sechs vorhergehenden Lückentexte die vorgegebenen Wörter aneinandergereiht, und das war eine interessante Übung, weil dabei der auf mich zutreffende Satz „Ich mag Filme, die mich bewegen und begeistern“ herausgekommen ist – eine Tatsache, der ich für heute nichts mehr hinzufügen möchte.

Media Monday # 505 : my personal lockdown –

das ist mein aktuelles Motto, denn nach dem Tod meiner Mutter am vergangenen Mittwoch als Folge von ihrer Ansteckung mit Corona steht mir zur Zeit kaum der Sinn nach kreativen Dingen – weshalb es gut sein kann, dass ich beim Media Monday eine Pause einlege. Wundert euch nicht über weiterhin auf meinem Blog erscheinende Artikel – sie wurden vor einiger Zeit schon vorbereitet und werden an den voarb eingestellten Tagen automatisch hochgeladen. Doch nun zur aktuellen Ausgabe…

Media Monday # 505

1. Im Kampf der Streaming-Dienste bleibe ich auch weiterhin kein Zielkunde.

2. wattpad war für mich eine erfreuliche Entdeckung, quasi ein Geheimtipp, denn auf dieser Autorenplattform habe ich viele Bücher aus unterschiedlichen Genres gefunden, sowohl auf deutsch als auch auf englisch; und da ich dort nicht nur Bücher lesen, sondern auch eigene Geschichten hochladen kann, habe ich ein neues Projekt aus der Taufe gehoben (das aber im Moment stagniert).

3. Auch jetzt noch ist Lesen eine Form des Eskapismus für mich, die mich in Welten unterschiedlichen Typs entführt.

4. Was es braucht für eine in allen Punkten überzeugende Produktion, stellt der Thriller „Nicht auflegen!“ (Phone Booth) eindrucksvoll unter Beweis, denn dieses Kammerspiel mit einem Erpresser, der mich stark an „Jigsaw“ aus der „SAW“-Reihe erinnert, ist mit seiner Split-Screen-Technik, einer erstaunlich kurzen Laufzeit von 78 Minuten und einem brillianten Ensemble von Darsteller (mit einem meiner Lieblingsschauspieler in der Hauptrolle) extrem spannend.

5. youtube kommt mit einer bestechenden Playlist an Songs daher, die mir in unterschiedlicher Reihenfolge angezeigt werden – was vermutlich daran liegt, dass ich bei Songs aus unterschiedlichen Genres ein „mag ich“ angeklickt habe, wobei die meisten Songs immer noch aus den 80er Jahren und/oder von INXS stammen.

6. Wenn TV/Laptop mal ausbleiben, bevorzuge ich es ja, zu einem Buch zu greifen oder Romane online auf meinem Smartphone zu lesen. Einfach mal nur Musik zu hören wäre auch noch eine Idee.

7. Zuletzt habe ich mich durch die Verwandtschaft telefoniert, und das war ein seltsames Gefühl, weil nur eine begrenzte Anzahl von Personen in die Trauerhalle darf, ich aber auch niemanden ausschließen möchte. Daher hoffe ich, dass mein Plan, wie er mir vorschwebt, am Ende aufgeht..

Media Monday # 504 : Der Frühling naht …

… und ich habe einen ersten Eindruck davon gewinnen können. Ob das so bleibt? Keine Ahnung, was aber als feste Konstante bleibt, ist der Media Monday – auf den ich mich nach einer Menge kreativen Outputs zu den ABC-Etüden wie jeden Sonntag freue:

Media Monday # 504

1. Man mag ja von den steigenden Temperaturen halten was man will, aber ich für meinen Teil fand es mal ganz schön, von Vogelgezwitscher geweckt zu werden und die wärmenden Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren – da ging es mit meiner Laune gleich bergauf, auch wenn früher Pollenflug damit einhergeht.

2. Als Ausgleich für fehlende Kinobesuche leihe ich mir fleißig DVDs aus. Reizen würde mich aber auch mal wieder ein Museumsbesuch, wenn auch erst mal nur virtuell – auf die kommende Ausstellung kanadischer Malerei von 1910 bis 1940 in der Frankfurter Schirn freue ich mich jetzt schon.

3. Hätte man mir vor einem Jahr erzählt, dass ich hier ganz alleine vor mich hin werkeln muss, hätte ich es nicht geglaubt.

4. So vieles ist auch so ein lupenreines Retortenprodukt, das mir jetzt überhaupt nicht einfallen will.

5. Manchmal glaube ich, ich sollte besser endlich mit dem Sportprogramm anfangen.

6. Bis vor kurzem habe ich ja nicht einmal geahnt, dass es Skispringen auch bei den Frauen gibt.

7. Zuletzt habe ich mir mal eine frühe Bettruhe gegönnt, und das war für mich seit langem eine erholsame Abwechslung, weil ich schon lange nicht mehr so herrlich geschlafen habe.

Media Monday # 503 : Ich habe keine Wassermelone getragen …

… aber einen Kürbis zu Suppe verarbeitet. Mit Unterstützung durch Ananas- und Mangosaft und verfeinert mit Kokosmilch. Isn’t it exotic? Ob ich meine Coronapatientin, die noch schwach, aber negativ ist, besuchen kann, werde ich bald erfahren – aber ich bin zuversichtlich.

Und nun zum neuesten Media Monday – auf den ich mich nach einer Menge kreativen Outputs zu den ABC-Etüden wie jeden Sonntag freue:

Media Monday # 503

1. Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert, ist die Erfahrung, dass ich regelmäßig vergesse, welche Feiertage vor der Tür stehen. Diesmal kam für mich Fastnacht unverhofft, und ich war von den Socken, als ich erfahren habe, dass morgen schon Faschingsdienstag ist und ich nur einen halben Tag arbeiten muss.

2. „Systemfehler – wenn Inge tanzt“ ist mal ein richtig untypischer Film für meine Sehgewohnheiten, schließlich zählen Teenie-Komödien und Komödien aus Deutschland eher zu den Filmen, denen ich bisher relativ wenig Beachtung geschenkt habe.

3. Ich bin ja schon ziemlich aufgeregt, wenn ich daran denke, dass ich bald etwas richtig tolles zu feiern habe, dann aber im kleinen Kreis.

4. Fernab von bombastischen Effekten und allgemein Blockbuster-Attitüden mag ich Filme, die man eher in Arthouse-Kinos zu sehen bekommt.

5. Im Vergleich zwischen dem, was früher und heutzutage optisch und inhaltlich in Serien möglich ist, liegen für meinen Geschmack inzwischen Welten. Wobei manche Filme aus den 50er und 60er Jahren auf solch erstklassigem Material verewigt wurden, dass man ihnen rein technisch ihr Alter nicht ansieht.

6. Die Fanfiction „Oh du fröhliche… Weihnachten mit Mittelerde“ auf wattpad wusste weiß mich von der ersten Minute/Seite an zu fesseln, denn wie Bilbo Beutlin mit ein paar Elben (Legolas, Thranduil und Tauriel) und Zwerge (Thorin Eichenschild, Kili und Fili) durch ein Portal in einem Dorf in Bayern landet und sich mit den neuen Freunden auf die Weihnachtszeit einstimmt, finde ich einfach nur witzig und liebevoll geschrieben; und da die Geschichte Kapitel um Kapitel fortlaufend ergänzt wird, ist die Mär noch lange nicht abgeschlossen.

7. Zuletzt habe ich mich bei den ABC-Etüden ausgetobt und gleich mehrere Beiträge zu dieser schönen Aktion veröffentlicht, und das war für mich etwas neues, weil ich a) so produktiv bisher noch nicht gewesen bin und b) die Inspiration für die fünfte Etüde von ganz woanders herkam, nämlich aus dem Radio.

Ich habe eine Wassermelone geworfen, gefunden auf youtube –
https://www.youtube.com/watch?v=E07s5ZYygMg

Und weil’s gerade so gut passt, kommt hier nun der musikalische Gruß zu dem Titel „Watermelon Sugar“.

Media Monday # 502 : Nach einer Woche Hoffens und Bangens …

… fühlt sich die neue Woche wie ein Neuanfang an. Obwohl ich jetzt eine Woche Urlaub gebrauchen könnte, muss ich noch bis April warten. Nicht ganz so neu fühlt sich für mich der Media Monday an, trotzdem freue ich mich jeden Sonntag auf die sieben Lückentexte, die ich mehr oder weniger sinnvoll ergänze.

Media Monday # 502

1. Jetzt, wo man durch widriges Wetter noch mehr ans eigene Heim gefesselt ist, tut mir abendliche Bewegung zu flotten Rhythmen immer wieder gut, aber das dürfte nichts neues sein.

2. Apropos Eskapismus, ist es doch immer wieder schön, per DVD in ganz andere Gegenden der Welt abzutauchen; der letzte Ausflug hat mich in das Jahr 1900 mit dem Sechsteiler „Picnic at Hanging Rock“ geführt, das mich in der Synchronfassung noch mehr begeistert hat als das Original im Fernsehen bei der Erstausstrahlung vor drei Jahren auf BBC2.

3. Ansonsten ist das Schwelgen in Erinnerungen an die für mich schönsten Städte der Welt ein Thema, das mich ein ums andere Mal zu begeistern weiß, denn in absehbarer Zeit komme ich vermutlich weder nach Edinburgh, Paris oder Toronto – aber so schnell auch nicht nach Hamburg, München oder Wien. Das Reisen findet daher nur im Kopf oder mit dem Finger auf der Landkarte statt.

4. Eine Bekannte, mit der ich zu Jahresbeginn ein Treffen geplant hatte, zu dem es aber dann doch nicht kam, hat nun schon länger nichts mehr von sich hören lassen und ich frage mich, ob sie mich noch auf dem Radar hat.

5. In den letzten Monaten beobachte ich bei mir in Sachen Medienkonsum ja durchaus den Hang, mehr auszuleihen, als ich letztendlich dann doch schaue oder Serien mittendrin einfach abzubrechen, wenn sie mir nicht hundertprozentig zusagen, so wie Babylon Berlin oder dem Dreiteiler „Das Schwein“ mit Götz George.

6. Den Regenschirm öfters mal zu Hause zu lassen, ist meines Erachtens eine unbedingte Empfehlung wert, schließlich bin ich erstens nicht aus Zucker, und zweitens möchte ich beide Hände frei haben und keinen unnötigen Ballast mit mir herumschleppen; nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Manchmal taucht unverhofft ein Kavalier aus dem Nichts auf, der einem gerne mit seinem Schirm aushelfen möchte, wenn man gerade dabei ist, das Auto zu beladen.

7. Zuletzt habe ich eine Glückwunschkarte geschrieben, und das war ungewohnt für mich, weil ich zwar gerne Kurzgeschichten oder Beiträge für mein Blog verfasse, aber eine schlechte Briefe- oder Kartenschreiberin bin.

Media Monday # 501 : nach dem Jubiläum

Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt. In meinem Fall der Weg zum 250. Media Monday, der gute Chancen hat, von mir noch dieses Jahr gefeiert zu werden, was auf jeden Fall ein realistischeres Ziel für mich ist als die tausendste Ausgabe. Aber zur Zeit habe ich ganz andere Sorgen. Corona in der eigenen Familie ist kein Grund zum Jubeln. Ich hoffe und bete für meine Mutter.

Media Monday # 501

1. Auch im Februar startet ja wieder so einiges, was mein Interesse weckt, wie etwa neue Schreibaufgaben des #writing friday auf dem Blog readbooksandfallinlove – fünf Themen, zu denen sich alle, die dabei mitmachen, kreativ austoben können.

2. Auch heute noch erscheinen viele Serien im wöchentlichen Turnus, anstatt direkt vollständig zum Abruf zur Verfügung zu stehen, was gleichermaßen Lob und Missfallen hervorruft. Ich für meinen Teil finde das jetzt nicht so dramatisch, denn ich kenne es nicht anders aus dem Fernsehen, seit ich mich daran zurückerinnern kann.

3. Das Schöne an Büchern in gedruckter Form oder auch Filmen auf DVD oder Blu-ray – man hat was in der Hand, was nicht so schnell verschwindet. Abgesetzte Serien sind kein Thema – man kann sich Altbewährtes und Geliebtes öfters ansehen, auch Serien/Filme/Sendungen, die online nicht (mehr) verfügbar sind. Ich habe jetzt z.B. mit „Babylon 5“ wieder angefangen. Bei Musik kommt noch die bessere Qualität des Mediums auf Vinyl hinzu.

4. Nachdem ich letztens mal wieder durch puren Zufall einen Werbespot für Kreuzfahrten in Norwegen gesehen habe, der mit dem Lied „I want to break free“ untermalt wird, bin ich stinksauer. Urlauber sollen nach vorne blicken? Leider verzichtet man in diesem Spot, den ich hier nicht verlinken werde, auf den Zusatz „wenn die Pandemie“ vorbei ist – angesichts der Einreiseverbote in allen möglichen Ländern und der eigenen Situation (privat und beruflich) fühle ich mich nicht nur veräppelt, sondern auch verhöhnt.

5. Mit meinem Recyceln eines Kalenders von 2010 wurde endlich mal wieder eine richtig originelle Idee/Prämisse verwirklicht, denn das hatte ich schon lange vor, aber nie den passenden Kalender da, aber vermutlich finden das andere gar nicht so originell. Aber jetzt hat es endlich mal gepasst, denn der Torchwood-Kalender (The children of earth) trägt keine Jahreszahl, und da er zu schade zum Wegwerfen ist, habe ich ihn jetzt wieder aufgehängt. Zur Feier des Tages folgt an dieser Stelle ein Lied, das in einer Torchwoodfolge gelaufen ist und mit dem auch eine Szene mit Eve Myles in der Serie „A very English scandal“ untermalt worden ist:

Der Song aus Gwen Coopers Kindheit: „Soley soley“, gefunden auf youtube –
https://www.youtube.com/watch?v=6eaCM5m8y6o

6. Für mich der wohl beste Ausgleich für den Alltag ist Bewegung zu knackiger Musik. Im Winter in der Stube – im Sommer im Hof. Außerdem habe ich festgestellt, dass mir das Schreiben von fiktionalen und (teil)biografischen Texten durch persönliche Tiefs hilft.

7. Zuletzt habe ich erneut eine Etüde nach der anderen geschrieben, und das war wie Therapie oder Katharsis, weil ich mir dabei das von der Seele schreiben konnte, was auf ihr gelegen hat. Bedenke, o Mensch, dass das Leben kurz und die Zeit vergänglich ist.