Media Monday # 471 : Kaum zu glauben …

 

dass schon ein halbes Jahr vergangen ist. Das dürften andere schon zur Genüge festgestellt haben. Und es geht so langsam auf die 500 zu beim Media Monday – noch 29mal, aber immer schön eins nach dem anderen.

Media Monday # 471

1. Von Mysteryserien gibt es ja mittlerweile auch ein gewisses Übermaß, schließlich scheint das Publikum dafür zu existieren und kaum genug davon zu bekommen.

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2. Ich kann und will es nicht mehr hören, wenn jemand den vermeintlich „lustigen“ Spruch raushaut, dass in einem halben Jahr schon wieder Weihnachten ist. Dieser Witz bekommt jedes Jahr für mich einen längeren Bart.

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3. Eleanor Tomlinson hat mich in der Rolle als Demelza in der Serie „Poldark“ völlig verzaubert, denn sie hat so eine Art, die sie zerbrechlich und stark zugleich erscheinen lässt. Jetzt bin ich auf die Serie „The White Queen“ gespannt, in der sie ebenfalls mitspielt – nur hatte ich bisher noch nicht den Wunsch verspürt, mir diese Serie auch anzuschauen. Aber bald tue ich es.

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4. Natürlich spiegeln Filme und Serien mitnichten das wahre Leben. Ziemlich deutlich wird das eigentlich immer, wenn Dialoge dermaßen aufgesetzt und gestelzt wirken, dass ich mir sage „So redet doch kein Mensch!“.

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5. Von all den neuen, für die nächsten Monate angekündigten Serienstaffeln habe ich nicht eine auf dem Radar.

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6. Besonders schön in geselliger Runde ist es, wenn alle entspannt sind und mal über etwas anderes reden als über Corona.

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7. Zuletzt habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich mit der diesjährigen Sauerkirschernte anstelle, und das war gar nicht so einfach, weil es zum einen gar nicht so viele Früchte sind und zum andern mir jetzt schon vorm Entsteinen graut. Aber wenn ich Eis daraus herstellen will, muss das wohl sein. Andererseits ist das Entsaften bei Höllentemperaturen auch keine Alternative.

Media Monday # 470 : Die neue Eiszeit ist da !

 

Wenn es draußen 30°C sind und schwüle Luft dazu kommt, habe ich keinen Appetit. Außer auf Eiscreme – und wenn es die Lieblingssorte nur bei der Eisdiele in Bad Homburg gibt, aber nicht in meiner Heimatstadt, mache ich mir das Eis halt selbst. Heute kam eine neue Sorte dazu, aber das Experiment „Gin-Tonic-Eis mit Minze und Gurke“ ist dann wohl eher ein Fall für die Biotonne gewesen (oder für die WC-Ente). Dafür hat mir das von meiner besten Freundin mitgebrachte Eis von einem Brausehersteller, das es beim Lebensmitteldiscounter gab, umso besser geschmeckt. Schön sauer *brrrrr* – und sauer macht lustig.

Ich hoffe, der neue Media Monday wird noch lustiger – noch 30 Mal, dann gibt es das 500. Jubiläum. Tusch!

Media Monday # 470

1. Die besondere Faszination von Animationsfilmen konnte ich in dem Augenblick selbst erleben, als wir im Kunstunterricht in den 80er Jahren auf dem Gymnasium unsere eigenen Filmchen in Stop-Motion-Technik mit zweidimensionalen Figuren aus buntem Papier gedreht haben. Von der Knetgummi-Animation aus den britischen aardman-Stuios war das noch weit entfernt. Doch eins ist bei mir geblieben: meine Begeisterung für Wallace & Gromit – und für Musikvideos, die auf Animationstechnik setzen (https://www.youtube.com/watch?v=X8SeboqfJR0  -und-  https://youtu.be/ryH5cga0yUI?t=0).

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2. Der Unterschied zwischen einem guten Buch und einem guten Film existiert in manchen Fällen gar nicht, wie die letzten Beispiele der 30-Days Film Challenge beweisen.

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3. Der Hype um Produktionen wie „Star Wars“ in allen möglichen Bereichen ist mir oft zuviel – dieser Overkill treibt mich nicht ins Kino.

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4. Rent a Panda: Mir einen Pandabären gegen Bezahlung auszuleihen, wäre mal eine lohnende Investition, denn dann könnte ich mich endlich mal von dem lästigen Bambus verabschieden, der von den Nachbarn zu mir rübergekrochen kommt und an allen möglichen und unmöglichen Stellen aus dem Boden schießt. Rasen, Rosenbeete – das Zeug ist die wahre Pest und wächst schneller, als man „Piep“ sagen kann.

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5. Normalerweise ist es ja selten von Erfolg gekrönt, wenn Remakes von erfolgreichen Filmen gedreht werden, aber im Fall von „Footloose“ drücke ich mal ein Auge zu – da fand ich die Neuauflage gar nicht so übel.

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6. Mein ausgewiesenes Steckenpferd ist es ja seit einiger Zeit, spezielle Pressungen auf Vinyl zu sammeln; allerdings bin ich dabei auch wählerisch. Ich muss nicht jede farbige LP haben – es sollten schon Alben sein, von Künstlern sein, die ich mag und von denen ich noch nicht einmal die CD habe.

 

 

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7. Zuletzt habe ich mich mit einem neuen Krimi und einem Glas Wein in den Garten gesetzt, und das war „Ostfriesenhölle“ von Klaus-Peter Wolf – einer der wenigen Regionalkrimis, die mir gefallen, vermutlich weil mir die Charaktere, die sich bei der Polizei tummeln, so sympathisch sind.

Media Monday # 469 : Gigabyte-Alarm in Blue-Silver

 

Was tun, wenn auf dem Laptop von 103 GB nur noch 9 GB an Speicher frei sind?

Richtig: Altes, von dem ich mich nicht trennen mag, aber aktuell nicht brauche, auf eine externe Festplatte auslagern. Betroffen waren Bilder, Musikdateien, meine Manuskripte zu diversen Blogparaden von 2018 und 2019… Jetzt sind es 28 GB. Wenn sich damit nicht arbeiten lässt, dann weiß ich auch nicht.

Nach der ganzen Plackerei mal was zum Entspannen: Der Media Monday winkt, und damit sieben hoffentlich genauso interessante Lückentexte wie sonst auch…

Media Monday # 469

1. Was mich die vergangenen Tage wohl am meisten beschäftigt hat: Hoffentlich schmiert mir mein Rechner nicht ab – und: warum ist die Internetverbindung beim Home-Office so grottig? Wenigstens ist beim ersten Thema der Käse jetzt gegessen.


2. Eigentlich unvorstellbar, dass ein Sommer ohne Eiscreme vollkommen sein soll, und genau deshalb liebäugele ich jetzt mit dem Kauf einer Eismaschine, denn das Rühren von Hand und ständige Kontrollieren, ob sich auch ja keine Eiskristalle gebildethaben, erscheint mir auf Dauer doch zu mühsam. Andererseits schreckt mich das Gewicht einer guten Maschine ab, da ich diese nicht ständig brauche – zweiundzwanzig Kilo zu heben, ist bestimmt auch kein Vergnügen.


3. Meine Vorliebe für eine gewisse Band in Kombination mit meiner Bestelleritis im letzten Jahr scheint mir regelrecht prädestiniert, um einen bekannten Onlineversand dazu zu bringen, mir die inzwischen x-te „Best-of-CD“ schmackhaft machen zu wollen.


4. Nachdem nun gemeinsame (Spiele-)Abende in kleiner Runde langsam wieder Thema werden: Meine Lieblingsbrettspiele, die man auch zu zweit spielen kann, wenn’s denn sein muss, sind „Die Säulen der Erde“ und „Die Quacksalber von Quedlinburg“ – aber mehr Spaß macht’s zu dritt oder zu viert.


5. Ich hätte es ja kaum für möglich gehalten, dass ich einmal gleich von mehreren Seiten für einen Award vorgeschlagen würde und dass ich selbst mal eine Challenge ausrufen würde – in diesem Fall ist es die 30 Days Book Challenge, an der auch schon einige ihr Interesse bekundet haben. Wer weiß, vielleicht kommen ja noch ein paar hinzu. Freuen würde mich das.


6. Viel zu selten komme ich eigentlich dazu, mal wieder kräftig aufzuräumen, verschieben wir’s doch auf morgen – sprach meine innere Scarlett O’Hara.


 

7. Zuletzt habe ich eine CD ausgebuddelt, die ich schon lange nicht mehr gehört habe, und das war „Rio“ von Duran Duran – mit einigen speziellen Remixen. (das titelgebende Video befindet sich oberhalb dieses Textes – https://www.youtube.com/watch?v=nTizYn3-QN0) – Bodypainting in Kreischfarben und Outfits im Miami-Vice-Stil waren damals sehr en vogue.

Schön, wenn sich Leute selbst nicht ganz so ernst nehmen. Beim Hören habe ich mich doch schon sehr darüber wundern müssen, dass sie in den letzten Jahren ein Schattendasein gefristet hat, weil das zu Beginn der 80er Jahre, bis ca. 1987 meine absolute Lieblingsband war und ich heute teilweise noch die Texte auswendig mitsingen kann (♫ ♪♫ sing blue silver ♫ ♪♫ – diese Zeile ist jedoch aus einem anderen Song) – der perfekte Soundtrack für den Sommer.


 

 

Media Monday # 468 : viele viele Bücher

 

Was ich plane, ziehe ich durch. Schrieb ich letzte Woche und habe in meiner letzten Urlaubswoche mehr oder weniger gefaulenzt und die ersten Beiträge für die morgen hier bei mir startende 30-Days Book Challenge entworfen. Was ich mir bei einigen der 30 Fragen gedacht habe, weiß ich jetzt auch nicht – vielleicht bin ich bei den sieben Fragen des Media Monday etwas kreativer.

Media Monday # 468

1. Mein bisher liebster Film aus 2020 ist das Roadmovie „The Peanut Butter Falcon“.

2. Wenn schon das Kinojahr bislang mau gewesen ist, so gab es doch immerhin als DVD im Streaming/auf Scheibe und im Fernsehen einige Filme, die mir gefallen haben.

3. Was mein persönliches Konsumverhalten von Medien jedweder Art angeht, sind da andere viel aktiver als ich.

4. Ginge ich allein danach, was ich an Musik und Filmen als DVD, CD und LP hier habe, dann reicht das für die nächsten Jahre.

5. Ich glaube, es wird mal wieder allerhöchste Zeit, mir erneut verschiedene Serien aus meinem Regal anzuschauen, aber ich kann mich nicht entscheiden, wonach mir mehr der Sinn steht: Downton Abbey, Star Trek – Voyager, Being Human oder Sons of Anarchy. Es ist und bleibt kompliziert.

6. Es wäre aber auch mal schön, wenn man die Möglichkeit hätte, ein Livekonzert zu besuchen. Leider stand bis vor meinem Urlaub noch kein Ersatztermin für das Evanescence/Within-Temptation-Konzert in Frankfurt fest. Also darf ich mich weiterhin mit Konzerten aus der Dose begnügen.

7. Zuletzt habe ich einige der Bücher gelesen, mit denen ihre Autoren an einem Schreibwettbewerb mitmachen, und das war interessant, weil in einigen Kategorien kleine Meisterwerke schlummern, die ich dadurch jetzt entdecken durfte – aber auch nicht so ganz gelungene Texte dabei sind, in denen Schreib-, Grammatik- und Logikfehler stecken.

Media Monday # 467 : Die große Holiday

 

Was ich plane, ziehe ich durch.

Meinen Urlaub wegen Corona verschieben? Im Leben nicht! Die erste Woche war ich verreist, die zweite habe ich zu Hause vertrödelt, jetzt freue ich mich auf ein paar sonnige Tage, bevor nächsten Montag Stress im Home Office rufen. Neben der 30-Days Film Challenge lockert auch der Media Monday das Ganze etwas auf.

Media Monday # 467

1. Hätte ich die Möglichkeit auszuwandern, fiele meine Wahl am ehesten noch auf Kanada. Vorher möchte ich aber noch mehr Gegenden dieses riesigen Landes kennenlernen, denn bisher war ich nur in den Provinzen Ontario und Quebec. British Columbia wäre so ein Wunschziel (oder auch Alberta oder Nova Scotia). Und wenn ich schon dabei bin, würde ich gerne auch noch ein paar andere Ecken auf dieser Welt sehen, z.B. Japan, Hawaii, Patagonien oder Australien, bzw. Tasmanien. Aber ich fürchte, daraus wird so bald auch nichts.

2. Auf alle Fälle würde ich Wert darauf legen, dass ich mir beim Lesen des nächsten Buches eine angenehme Stimmung drumherum schaffe. Laute Musik im Hintergrund muss ich dabei nicht haben.

3. Klischees und Stereotypen wie etwa die Hauptfigur, die es aus einfachsten Verhältnissen und von ganz unten schafft, ganz groß raus zu kommen, kommt in Filmen gar nicht so selten vor. Ein Beispiel ist der Film, dem ich in der heutigen Ausgabe der 30-Days Film Challenge einen Beitrag gewidmet habe. Und – welch ein Zufall – der Titel ist auch noch in der selben Farbe wie hier meine Antworten fett hervorgehoben.

4. Nudeln mit Tomatensoße hat es auch schon einmal zu oft gegeben und möchte ich so schnell auch nicht wieder essen, aber leider habe ich noch den Rest von einer Dose Cherrytomaten übrig und keine Ahnung, was ich damit anfangen soll. Was ich damit anfangen soll, wusste ich auch bei dieser Aufgabe nicht und hoffe, dass sich niemand auf den Arm genommen fühlt.

5. Endlich einmal Richard Armitage als nicht so netten Charakter zu sehen, war mal was anderes und hat mich in „Ocean’s 8“ zum Schmunzeln gebracht.

6. Warum nicht schon längst jemand darauf gekommen ist, eine 30-Tages-Challenge mit Büchern oder Kunstwerken zu starten, ist eine Frage, die ich mir nach der Song-Challenge nun bei der Film-Challenge gestellt habe. Aber vielleicht gibt es die ja schon, und wenn nicht, könnte ich mir doch glatt mal selbst die entsprechenden Aufgaben ausdenken. Nur fürchte ich, dass damit andere schneller sind als ich.

7. Zuletzt habe ich einen Film mit Elyas M’Barek im DVD-Player laufen lassen, und das war “Der Fall Collini“, den ich letztes Jahr im Kino verpasst habe, weil ich tausend andere Sachen wichtiger oder interessanter gefunden habe.

 

Media Monday # 466 : Die Late Show

 

Wegen Urlaubs über Pfingsten hinweg habe ich es nicht geschafft, meinen Beitrag zum aktuellen Media Monday auch tatsächlich am Montag hochzuladen. Geschrieben habe ich aber trotzdem etwas dazu, ganz altmodisch von Hand, und dann übertragen ins Laptop. Wenn man nur zeitweilig  Strom auf dem Freizeitgelände hat, muss man gut mit der Energie haushalten. Trotzdem ist das für mich okay, die Erholung am Rande eines Naturschutzgebietes ist mir mehr wert als immerwährendes Internet.

Media Monday # 466

1. Mag sein, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, aber für mich persönlich muss es nicht mal Edelmetall sein, denn alles Bunte und Transparente finde ich viel schöner. Das kann ein Stück Bernstein sein, durch das die Sonne scheint, oder die gelben und roten Isolatoren aus Kunststoff, wie man sie an Weidezäunen findet.

2. Dass es für eine gewisse Zeit auch ohne ständigen Strom und Internet geht, musste ich ja auch erst lernen, denn da, wo ich Urlaub mache und viele meiner Wochenenden verbringe, habe ich beides oft nur stundenweise.

3. Wenn ich manchmal höre, dass es schon zwei bzw. acht Jahre her ist, dass sich meine Lieblingsbands aufgelöst haben, dann frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist.

2018:

2012:

4. Das Blättern in alten Büchern und Magazinen lässt mich jedes Mal ungemein nostalgisch werden, weil sie aus der Zeit stammen, in der meine Eltern jung waren. Eigentlich trifft das auf die meisten alten Fotos aus den 40er, 50er und 60er Jahren zu.

5. Manchmal staune ich nicht schlecht, dass ich improvisieren kann, wenn es drauf ankommt. Behelfsmöbel für den Garten basteln? No problem.

6. Hätte ich die freie Wahl, wahrscheinlich würde ich mir stundenlang überlegen, was das wohl sein könnte – und mit einer TARDIS wäre das noch schlimmer, denn da käme noch die Qual der Wahl der am interessantesten Epoche der Geschichte oder gar der Zukunft hinzu.

7. Zuletzt habe ich ein paar neue Ideen für den #writing friday ausgetüftelt, und das war teilweise eine echt harte Nuss, weil trotz entspannender und zugleich anregender Umgebung im Grünen der zündende Funke nicht sofort überspringen wollte. Doch beim Beseitigen von Unkraut und totem Holz hat sich die kreative Blockade schließlich doch noch aufgelöst.

Media Monday # 465 : Das Jubiläum ist nah

Noch 35 Ausgaben, dann feiern wir den 500. Media Monday. Für mich ist es diesmal mein 175. – auch eine schöne Zahl; in gewisser Weise ist dieser Sonntag ein kleines Jubiläum für mich. Und der vorletzte, bevor der neue WordPress-Editor aktiv wird.

Da frage ich mich, ob ich damit in Zukunft zurechtkommen werde und ob meine vorbereiteten Artikel, die noch in der Pipeline stecken, dadurch in irgendeiner Weise beeinflusst werden. Ich hoffe immer noch, dass in diesem Fall mal wieder heißer gekocht als gegessen wird. A propos gekocht, mal sehen, welches Gericht heute in den sieben Lückentexten zelebriert wird – ums Kochen geht es auf jeden Fall bei mir bei der siebten Frage.

Media Monday # 465

1. Endlich einmal wieder durch den Wald zu streifen und den Klängen der Natur zu lauschen, steht schon lange auf meiner Agenda, denn bisher war mir das durch die häusliche und gesundheitliche Situation innerhalb der Familie nicht möglich..


2. Hinsichtlich Filmen/Serien ist für mich ja das Team Ryan Murphy & Brad Falchuk schon eine Art Qualitäts-Garant, einfach weil ich schon von American Horror Story restlos begeistert war, und gleich mit 9-1-1 Notruf L.A. eine neue spannende Serie zu entdecken, in der Angela Bassett und Jennifer Love Hewitt mitspielen – besser geht’s für mich nicht


3. Shia LaBeouf hätte ich in „The Peanut Butter Falcon“ beinahe nicht erkannt, weil er da mit Vollbart durch die Gegend streift. Aber das gleiche kann ich auch von Chris O’Dowd in dem Film „Loving Vincent“ sagen.


4. Von all den Genre-Beiträgen zu Challenges im Allgemeinen hat es mir ja die 30-Days Song Challenge besonders angetan, denn erstens ist Musik für mich essentiell, zweitens löse ich gerne Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, drittens konnte ich so ungehemmt nach Songs meiner Lieblingskünstler suchen und diese unters Volk bringen, und viertens – der wichtigste Grund überhaupt – durch andere Blogger Musik kennenlernen, die sonst eher an mir vorbeigeht.


5. Das Streamen von Filmen und Serien ist für andere Medien-Begeisterte ja oft großes Thema, wobei ich persönlich lieber ein physisches Medium abspiele, wie z.B. eine DVD, da ist es irrelevant, ob man stabiles Internet hat oder nicht.


6. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann ich das letzte Mal mit dem Rad gefahren bin. Aber vielleicht kommt das ja wieder. Jetzt, wo unsere Stadt sich aktiv um den Ausbau von Straßen zu sogenannten Fahrradstraßen kümmert. Tja, schön für die Radler, blöd für den motorisierten Verkehr, und ganz blöd für meine Nachbarn und mich, weil jetzt mit verstärktem Verkehrsaufkommen durch Schleichwegsucher zu rechnen ist. Dass es irgendwann in dieser schmalen Straße scheppert, kann ich mir jetzt schon ausrechnen.


7. Zuletzt habe ich mal wieder ein indisches Essen genossen, und das war eine feine Sache, weil es allen gemundet hat. Kunststück, es ist ja auch von einem Profi gekocht und mir an die Haustür geliefert worden… und nicht umsonst kann sich dieses Restaurant schon mindestens 20 Jahre in unser Stadt halten. Da habe ich schon meinen 29. Geburtstag gefeiert. Jetzt hoffe ich, dass uns dieser Hort der Freude noch lange erhalten bleibt.

Media Monday # 464 : Monatsmitte, und diesmal fast ganz „unmedial“

 

Wie kreativ bin ich heute? Der Media Monday bringt es an den Tag. Von Medien offenbart nur einer der sieben Texte etwas. Der Rest ist anderen Dingen gewidmet. Muss auch mal sein, finde ich.

Obwohl ich doch noch einen hätte: den Thriller „The Escape Game“ von Megan Goldin über vier Wall-Street-Banker, die glauben, dass es sich bei ihrer Fahrt in einem Aufzug in einem noch nicht fertiggestellten Gebäude um ein Spiel in einem Escape-Room handelt, aber dann feststellen, dass es sich bei ihrer ausweglosen Situation um bitteren Ernst handelt.

Media Monday # 464

1. Um da auch endlich mal mitreden zu können, habe ich versucht, „Good Omens“ zu schauen, konnte mich aber für die Serie leider doch nicht erwärmen, und das trotz David Tennant.

2. Nachdem die Situation sich ja zumindest hinsichtlich der Beschränkungen und Auflagen ein wenig entspannt, habe ich beschlossen, trotzdem auf Restaurantbesuche zu verzichten. Das liegt nicht daran, dass ich meine Daten hintelegen müsste – „gläsern“ bin ich doch längst schon – nein, ich habe immer noch keine Lust auf größere Menschenansammlungen bzw. längere Aufenthalte an Orten, wo mehrere Menschen zusammenkommen; beim Einkaufen beschränke ich mich schließlich auch aufs Nötigste und lungere nicht ewig in Einkaufszentren oder in Supermarktgängen herum.

3. In den letzten Wochen hat es mir schon massiv gefehlt meine Kollegen „in echt“ zu sehen oder einfach mit fremden Menschen, die man unterwegs trifft, einfach nur mal nett zu plaudern.

4. Was ich aber auch bemerkt oder entdeckt habe, ist,dass ich es gar nicht so schlecht finde, wieder selbst mehr zu kochen.

5. In aller Ausführlichkeit eine Reise zu planen, hat es bei mir so auch schon lange nicht mehr gegeben, einfach weil mir die Ideen fehlen und ich mein Budget dieses Jahr inzwischen anders verplant habe.

6. Man mag es kaum glauben, aber ich habe den entgangenen Friseurbesuchen keine Träne nachgeweint. So langes Haar hatte ich schon lange nicht mehr.

7. Zuletzt habe ich mal wieder Spargel zubereitet, und das war endlich mal kein Flop wie öfters in der Vergangenheit, weil diesmal alles gepasst hat.

 

Media Monday # 463 : Muttertag?

 

Die Antwort auf die Frage in der Überschrft lautet: Wird nachgeholt aufgrund Auflagen zum Besuch im Pflegeheim. Meine Mutter sehe ich am Mittwoch wieder, dann darf ich sie fürs erste zu Hause bespaßen und kann den Muttertag nächsten Sonntag nachholen.

Dies ist mein letzter Sonntag, an dem ich ganz alleine zu Hause bin und habe die Zeit zum Rumgammeln genutzt, einen Blick in die Graphic Novel „Marie Curie – ein Licht im Dunkeln“ geworfen, die mir meine beste Freundin vorbeigebracht hat.

Außerdem habe ich mich bei einem Schreibwettbewerb angemeldet. Nachdem ich rund achtzehn Monate daran gearbeitet habe, wollte ich es jetzt endlich mal wissen. Ideen für ein zweites Buch habe ich jedenfalls auch schon und habe mit dem Zusammenstellen der Kapitel begonnen.

Dafür hätte mich beinahe die Kreativität bei diesem Media Monday verlassen – das kenne ich doch sonst nicht von mir, doch am Ende ist mir doch noch etwas mehr oder weniger sinnvolles eingefallen.

Media Monday # 463

 

1. Zum Thema Muttertag fällt mir in punkto Filme/Serien ja immer wieder ein, dass ich dazu noch nichts gesehen habe, noch nicht mal den Film „Muttertag“.

2. Was ihr vielleicht nicht kennt und was ich euch nur empfehlen kann , ist die Biografie von Marie Curie als Graphic Novel. Wenn es doch nur mehr von solchen Lektionen in Geschichte gäbe.

3. Manch eine Plattenfirma oder Band muss echt dringend Geld gebraucht haben, um Jahr für Jahr die Welt mit neuen Best-of-Zusammenstellungen der immergleichen Hits zu beglücken.

4. Könnte mal bitte jemand beschließen oder bemerken, dass die Zeit von Endlosserien längst vorüber ist und sich einige Serien schon lange totgelaufen haben. Bei der neuen Staffel von Grey’s Anatomy fällt mir das jetzt ganz besonders auf – ist das jetzt die sechszehnte oder siebzehnte Staffel?

5. Wenn das Wetter es zulässt, bin ich ja auch mal froh, wenn ich, anstelle von meinem Garten von außern auch mal den Wald von innen sehen kann.

6. Das örtliche Kino und den Buchladen supporten, Lieferdienste unterstützen und Gutscheine für alles Mögliche erwerben möge man bestmöglich. Ich für meinen Teil verharre dabei leider in Lethargie, weil mir die Energie fehlt, mich darum auch noch zu kümmern.

7. Zuletzt habe ich mich in die Beiträge meiner Mitbewerberinnen vertieft, weil ich neugierig war, was andere eingereicht haben, und das war für den Anfang sehr interessant, weil mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass ich im Vergleich zu den anderen mit Abstand die älteste bin und dafür mein eingereichtes Werk am harmlosesten daher kommt.

Media Monday # 462 : Der Monat der Originalfassungen und Konzertfilme

 

Sieben Lückentexte zum Ausfüllen beim Media Monday sind ein liebgewonnenes Ritual für mich; zum Ritual hat sich für mich das Abspielen von DVDs in Ermangelung von Kinobesuchen etabliert. Letzten Monat waren es die Filme, die ich schon lange einmal wiedersehen wollte – diesen Monat sind noch nie gesehene Originalfassungen und aus dem Fernsehen aufgenommene Konzerte an der Reihe. Der Countdown hat begonnen. Nun aber zu den aktuellen sieben Fragen bzw. Texten. Die Spannung steigt.

Media Monday # 462

1. Projekte wie Online-Übertragungen von Theateraufführungen oder Wohnzimmerkonzerte einzelner Künstler klingen verlockend und sind bestimmt eine für die Künstler notwendige Alternative, aber da ich im HomeOffice mich oft über die miese Signalstärke und damit verbundene Langsamkeit meines Rechners ärgere, bechäftige ich mich anderweitig..

2. Größter Helfer im Kampf gegen die Langeweile oder schlicht das Gefühl, dass einem die Decke auf den Kopf fällt ist für mich das Rausgehen in den Garten zum Vögelbeobachten oder Schmökern in Onlineromanen. Bei schlechtem Wetter tut es dann aber auch das Abspielen von CDs und LPs, die ich schon lange nicht mehr gehört habe.

3. Die nicht bis kaum vorhandenen Möglichkeiten zu persönlichem Miteinander können auch ausgedehnte Telefonate nicht kompensieren..

4. Das Ausarbeiten von Ideen für Schreibchallenges, Kurzgeschichten u.ä. ist für mich persönlich im Moment regelrecht essentiell, denn nichts pustet den Kopf besser frei und hält mich vom Grübeln ab.

5. Um die Übersicht zu behalten, was ich noch alles sehen/lesen/spielen/etc. möchte hilft mir ein altmodisches Notizbuch ungemein – das nutze ich auch als Tagebuch und zum Festhalten von Ideen für Kurzgeschichten, die ich noch schreiben möchte. Die endgültige Ausführung und das Schreiben der Texte erfolgt natürlich per Laptop.

6. Filmabende als Feierabend- oder Wochenend-Beschäftigung die unter einem bestimmten Motto stehen, ist meine neueste Idee. Diesen Monat versuche ich es mal mit Originalfassungen von Spielfilmen.

7. Zuletzt habe ich die charakteristischen Rufe der Mauersegler früh am Morgen durch das geöffnete Schlafzimmerfenster wahrgenommen, und das war für mich die Erkenntnis, dass sie jetzt endlich zurückkehren – und gleichzeitig auch eine große Freude, weil für mich Frühjahr und Sommer erst durch diese kleinen Akrobaten der Lüfte schön werden.