Media Monday # 446: der innere Frieden 2.0

 

 

Im Rahmen des Schreibprojekts #Writing Friday hatte ich bei meinen Plänen für dieses Jahr den sogenannten inneren Frieden erwähnt: „Beenden Sie angefangene Dinge, und Sie werden inneren Frieden erhalten“: Frei nach diesem Motto habe ich zwei angefangene Serien beendet, die unterschiedlicher nicht sein könnten: „Vikings“ und „Poldark“. Das ist gemogelt, denn die sechste und letzte Staffel der Wikingersaga habe ich noch nicht gesehen, sondern jetzt den zweiten Teil der fünften Staffel beendet – und die fünfte und letzte Staffel von „Poldark“ habe ich gestern begonnen. Ich kenne zwar die Bücher, auf der die Serie basiert, aber diese Staffel ist eine Überraschung für mich, und warum das so ist, werde ich in einem gesonderten Beitrag behandeln.

Jetzt ist aber erst einmal Zeit für die sieben Lückentexte des Media Monday:

Media Monday # 446

 

1. Fernab der einschlägigen Streaming-Dienste bevorzuge ich immer noch das Kino, vor allem wenn es um Aufführungen geht, bei denen so ein Fernseh- oder Laptopbildschirm nicht mithalten kann – aktuelles Beispiel: Im März schauen eine Freundin und ich uns eine Live-Übertragung der Oper „Fidelio“ aus dem Royal Opera House an. Die Konzertfilme, die ich letztes Jahr gesehen habe („Aretha Franklin – Amazing Grace“, „INXS – Live Baby Live“ und „Depeche Mode – SPIRITS in the forest“) sind das andere Beispiel dafür.

2. Erstaunlich, wie schnell die Helligkeitsphasen dieser Tage schon wieder länger werden.

3. Diskussionen im Internet (vor allem auf youtube in den Kommentaren), welche Band denn nun die bessere ist oder gar die größte aller Zeiten, sind für mich völlig unsinnig, denn für mich geht es nicht um einen Wettbewerb wie bei der Champion’s League oder beim Super Bowl. Beatles oder Rolling Stones? Ärzte oder Hosen? U2 oder INXS? Prince oder Michael Jackson? Interessiert mich nicht die Bohne. In meiner Plattensammlung ist Platz für viele. A propos Super Bowl: Sportfans können das Event auch im Kino zelebrieren – ein Fall für Lückentext Nr. 1 an diesem Media Monday.

4. Denke ich nur daran, wie viele Flaschen Whisky mein Mann und ich im Laufe unserer gemeinsamen Jahre gesammelt haben (ohne jetzt unbedingt alle auch öffnen zu müssen), habe ich schon das Gefühl, einen Kleinwagen im Regal stehen zu haben.

5. Das Zusammensetzen von 3D-Puzzles hätte ja durchaus das Zeug dazu, für mich neue/s Hobby/Leidenschaft zu werden, denn ich finde es spannend, ein Gebäude wie den Big-Ben-Glockenturm wachsen zu sehen, auch wenn einige Teile dieses Bauwerks zum Haareraufen schwierig sind. Nicht alles ist halt so einfach wie ein rot-weißer Leuchtturm.

6. Wozu man ja auch viel zu selten wirklich Zeit und Gelegenheit findet, ist die ganz große Oper, für die man sich so richtig in Schale werfen kann – jedenfalls bekomme ich sehr oft den Eindruck, wenn ich sehe, wie wenig Wert viele Besucher von Veranstaltungen auf das Tragen festlicher Kleidung legen. Ein Herr, der bei der Show von Nicolai Friedrich in der Reihe vor mir saß, hat seine nach Pommesbude riechende Jacke über die Lehne seines Stuhls gehängt. Die Garderobière wird’s gefreut haben, ich dagegen war wenig begeistert.

7. Zuletzt habe ich mein Archiv bei wattpad aufgeräumt und das war sehr aufschlussreich , weil ich erkannt habe, was ich genreübergreifend nicht lesen möchte: Geschichten, bei denen die einzelnen Kapitel durch sogenannte „Author’s Notes“ unnötig aufgebläht werden, wenn diese länger sind als die eigentliche Handlung der Geschichte. Außerdem mag ich keine Storys, bei denen mir die Möglichkeit, mir ein eigenes Bild von den Charakteren machen zu können, genommen wird, wenn die Autoren ihre Romanfiguren durch Fotografien veranschaulichen.

 

 

Media Monday # 445: Wann ist ein Flop ein Flop?

 

 

Nachdem ich festgestellt habe, dass keiner der von mir letztes Jahr im Kino gesehenen Filme in den Flop Ten gelandet ist, dafür aber gleich zwei in den Top Ten („Amazing Grace“ und „Us“), kann ich mir jetzt ordentlich was auf meinen exzellenten Filmgeschmack einbilden *hust* und hoffe auf weitere cineastische Perlen in diesem Jahr. „Knives Out“ wäre so ein Kandiat – oder „The Aeronauts“ – aber zur Zeit genieße ich lieber ruhige Abende zu Hause. Mit dem zweiten Teil der fünften Staffel von „Vikings“ bin ich noch nicht fertig, und weil ich Kontraste liebe, folgt gleich im Anschluss daran die fünfte und letzte Staffel des Period Dramas „Poldark“ mit einer Handlung, die mit der im Buch genau null Prozent zu tun hat. Aber ich lasse mich ja gerne überraschen.

Keine Überraschung ist, dass sieben Lückentexte zum Media Monday ab 18 Uhr freigeschaltet sind – da heißt es Ran an die Tasten:

Media Monday # 445

 

1. Gute Vorsätze schön und gut, aber was meinen Medienkonsum im neuen Jahr betrifft kann es sein, dass ich diesmal zwar weniger oft ins Kino, dafür aber mehr in Konzerte gehe und mir auch mehr Serien im britischen Fernsehen anschauen werde.

2. Noch sind erst wenige Tage rum, aber manche sind schon wieder im totalen Stressmodus.

3. Den ersten Urlaubstag solltet ihr euch meines Erachtens schon einmal im Kalender anstreichen, denn was ist schöner als wenn viele freie Tage vor einem liegen.

4. Blicke ich sehnsüchtig auf die Zeit „zwischen den Jahren“ zurück hätte ich gerne wieder so ein Kracher-Konzert wie das vom 27. Dezember 2019 – besonders im Auge habe ich dabei den 11. April mit dem Doppelkonzert von Within Temptation und Evanescence in Frankfurt am Main.

5. Einen Städtetrip könnte man ja vielleicht auch mal wieder ins Auge fassen, insgeheim habe ich für mich schon Berlin eingeplant, weil ich gerne die kleinen, im September geborenen Pandas sehen möchte.

6. Top oder Flop – „Der Leuchtturm“ wird mir auf alle Fälle lange in Erinnerung bleiben, schließlich war das nicht nur mein Kinohighlight des Jahres 2019, sondern auch noch mein persönlicher Film des Jahres. Außerdem habe ich zum Geburtstag ein 216teiliges 3D-Puzzle geschenkt bekommen: Ein rot-weißer Leuchtturm, den ich in zwei Stunden fix und fertig aufgebaut hatte.

7. Zuletzt habe ich an meinem Schreibprojekt weitergetüftelt und das war wie ein Nachhausekommen zu alten Bekannten, weil mir die Personen inzwischen irgendwie ans Herz gewachsen sind, auch wenn sie vermutlich nur für mich zum Leben erwachen und nie an das Licht der Öffentlichkeit finden werden.

Media Monday # 444: Die Schnapszahl am letzten Montag des Jahres

 

Da kann man ja auch mal trunken werden vor Freude:

Da lässt man das eher nicht so witzige Abendprogramm der BBC 2 so nebenbei mitlaufen, um nur ja nicht den Beginn des Films zu verpassen, auf den man sich seit Weihnachten freut, und dann läuft ohne Vorwarnung die Werbung für eine Serie, von der man auf diversen Blogs schon gelesen hat: Good Omens mit David Tennant startet auf diesem Sender am 15. Januar 2020 um 21 Uhr britischer Zeit. Das bedeutet für mich: Der Samstagabend bietet ein Highlight, das ich um 22 Uhr nach meiner Uhrzeit ganz ohne Werbung genießen kann. Besser gesagt: Die Aufnahmen davon, denn den Festplattenrecorder habe ich bereits so ziemlich leergeräumt und mich mit DVD-Rohlingen eingedeckt. Das wäre dann schon nach „Dr. Who“ am Neujahrstag und der nächsten Staffel von „Call the Midwife“ das nächste Serienschätzchen, das die BBC in ihre Schatzkiste gepackt hat – und meine Satellitenschüssel ist der Schlüssel dazu. Und am Sonntagmorgen dann noch die aktuelle Staffel von The Great British Sewing Bee… diese Näh-Challenge habe ich ja schon ewig nicht mehr gesehen.

Jetzt bin ich mal gespannt, welche aufschlussreichen Fragen der heutige Media Monday bietet.

Media Monday # 444

 

1. Nun, da wieder ein Jahr zu Ende geht merke ich, wie schnell doch die Zeit verflogen ist.


2. Besonders gern werde ich dabei zurückblicken auf meinen Urlaub in Kanada.


3. Und wenn ich allein nur an mein persönliches Highlight aus 2019 denke wünsche ich mir eine TARDIS, um es nochmal erleben zu können.


4. Für das kommende Jahr(zehnt) würde ich mir derweil wünschen, dass die Schreihälse dieser Welt einfach mal die Klappe halten.


5. Und wie cool wäre es bitte, wenn 2020 ein geheimer Wunsch wahr wird.


6. Aber ganz unabhängig von alldem nehme ich mir mal vor in einigen Bereichen aus der Komfortzone heraus zu kommen..


7. Zuletzt habe ich nicht nur einen Leuchtturm gepuzzelt, sondern auch meine Festplatte freigeräumt, und das war längst überfällig, weil es nervt, bei jedem Aufnahmeversuch die Mitteilung zu bekommen, dass nur noch fünf Stunden Platz drauf ist. Nachdem ich jetzt endlich alle Sendungen vom letzten Silvester und die von der letzten Nacht auf Rohlinge kopiert habe, sind – man höre und staune – wieder Kapazitäten für 30 Stunden Aufnahmezeit da.

Im übrigen habe ich bei dieser Aktion festgestellt, dass BBC 2 anscheinend zur Zeit einen Narren an Australien gefressen hat und viele Tierfilme vom Kontinent Down Under sendet. Dass sie eine brilliante Komödie mitten in der Nacht ausstrahlen, fand ich nicht so witzig – aber gut, dass ich jetzt wieder Filme aufnehmen kann, sonst wäre mir ein wirkliches Highlight entgangen.

Media Monday # 443: Planänderung

 

Geplant hatte ich dieses Jahr keinen weiteren Kinobesuch, doch dann kam es anders. In einem Frankfurter Kino lief unter dem Motto „English Cinema“ die Originalversion von „Der Leuchtturm“ mit Robert Pattinson und Willem Dafoe – ohne Untertitel. Die habe ich auch nicht gebraucht, und sie hätten mich von dem gruseligen Geschehen auf der Leinwand ohnehin nur abgelenkt. Oudelally, was für ein Tag – nun habe ich nach „Downton Abbey“, „Le Mans 66 – gegen jede Chance“ und „Official Secrets“ noch einen Anwärter auf den Film des Jahres.

Und somit waren es dann dieses Jahr tatsächlich 17 Kinobesuche. Besser geht’s nicht. Nach einem entspannten Wochenende und dem Media Monday habe ich noch genau viermal zu arbeiten, bis das Jahresende gekommen ist. Und hier ist sie nun, die 443. Ausgabe und damit die vorletzte in diesem Jahr:

Media Monday # 443

 

1. Wäre das schön, wenn ich unter dem Weihnachtsbaum (oder etwas vergleichbarem) eine freudige Überraschung finden würde, schließlich überrasche ich selbst andere ganz gerne.

2. Wenn dann der ganze Feiertagstrubel in nicht einmal einer Woche wieder vorbei ist setze ich noch einen drauf mit dem Besuch einer Show, den ich mir selbst zum Geburtstag geschenkt habe: „We salute you

3. Ich könnte mir ja schon vorstellen, an den freien Tagen endlich die Zeit zu finden, an meiner Fortsetzungsgeschichte für elizzys Schreibprojekt namens „Writing Friday“ weiterzuschreiben.

4. Aber noch weit mehr freue ich mich darauf, mit Freunden etwas Zeit zu verbringen.

5. Bei den einen ist es verpönt, bei anderen überaus beliebt, auch mal Bücher zu verschenken. Ich für meinen Teil habe nicht nur das passende Buch für meinen Schwager gefunden, sondern ihm auch gleich einen selbstgebastelten Downton-Abbey-Kalender zum Geburtstag geschenkt.

6. Die Weihnachtszeit ist ja schon auch in weiten Teilen von einem gewissen Konsumdenken beseelt. Bei mir/uns derweil gibt es einen Mix aus Selbstgemachtem, gekauften Kleinigkeiten und ideellen Präsenten.

7. Zuletzt habe ich als letzten Film in diesem Jahr „Der Leuchtturm“ in der Originalversion ohne Untertitel gesehen, und das war in Hinblick auf die schauspielerische Leistung von Robert Pattinson eine wirkliche Überraschung, , weil ich bisher keine hohe Meinung von seiner Rollenauswahl hatte und „Biss zum Morgengrauen“ schauderhaft fand. Man muss den Leuten halt nur etwas zutrauen und ihnen eine zweite Chance geben.

Media Monday # 442: der Endspurt naht

Elche auf dem Teller – Wikinger auf der Mattscheibe – der passende Whisky steht bereit.

Der Julklapp kann kommen, aber vorher gibt es noch zweimal den Media Monday – bei dem wird nicht gewichtelt, sondern sieben Lückentexte ausgefüllt.

Media Monday # 442

1. Weihnachtsfilme sind ja überwiegend nach dem immer gleichen Schema gestrickt, ähnlich aufgebaut und auch inhaltlich ähnlich oberflächlich und mau. Und dennoch kann man sich ihnen in der (Vor-)Weihnachtszeit kaum entziehen, was die Frage aufwirft, warum diese immer gleiche Masche so gut funktioniert. Das kann man aber auch in anderen Genres erleben. Trotzdem mag ich ein wenig Kitsch ab und zu ganz gern, auch außerhalb der Weihnachtszeit – und manchmal sogar ein Video zu dem Song „Adore you“ von Harry Styles, auch wenn ich kein Fan von ihm bin (Video: https://youtu.be/yezDEWako8U).

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2. Adventskalender gibt es ja mittlerweile für alles und mit allem, aber ich würde mich mal freuen, wenn der Adventskalender, den ich geschenkt bekommen habe, hinter einem der kommenden Türchen einen Gewinn bereithält. Der Kalender hat nämlich eine Losnummer, und jeden Tag wird aus 9999 möglichen Losnummern eine gezogen. Bisher habe ich leider nichts gewonnen, dafür aber ein Los mit der nächsthöheren Ziffer. Möp.

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3. Überhaupt, dieses ganze Schenken und Beschenkt-werden hab ich schon ganz gerne, wenn ich ehrlich bin. Ist halt nur blöd, wenn kurz vor und nach Weihnachten auch noch ein paar Geburtstagskinder ihren großen Tag haben.

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4. Was mich derweil wie jedes Jahr nervt, ist die Flut von ultrakitschiger Werbung, garniert mit den immer gleichen totgedudelten Schlagern wie „Let it snow“ oder „Have yourself a merry little Christmas“. Let it snow? Och nö – bitte nicht, bitte lasst mich an Weihnachten etwas länger schlafen und nicht in aller Frühe zum Schneeschippen antreten, und rutschige Straßen voller grauem Matsch finde ich auch nicht so prickelnd.

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5. Doch dafür ist es immer wieder schön, hübsch beleuchtete Fenster bewundern zu können. Und meinen Stern im Garten, den habe ich auch sehr gern, denn der steht ganz ruhig da und leuchtet still und leise vor sich hin. Das absolute Gegenteil von Christmas Lights gone wild (https://www.youtube.com/watch?v=FXJY4ZudRRo):

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6. Wenn kommende Woche der neue Star-Wars-Film startet, dürfen gerne alle möglichen Leute reinrennen – für mich ist erst mal leider nichts dabei. Den Film „Der Leuchtturm“ habe ich ja nun leider verpasst. Aber dafür freue ich mich auf den Januar, was Kinobesuche angeht – da habe ich schon einige ins Auge gefasst.

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7. Zuletzt habe ich den Teig für finnische Weihnachtswindräder vorbereitet, und das war eine richtige Plackerei, weil sich der Teig trotz Frischkäseanteil nur mit großem Kraftaufwand kneten ließ, und jetzt habe ich Muskelkater. Der Rest des Nachmittags hat dann der fünften Staffel von „Vikings“ gehört.

 

Media Monday # 441 : Halleluja – stürmisches Wetter…

Oh du fröhliche… und weil das Wetter so „toll“ war, habe ich mich am Sonntag im Kino besser aufgehoben gefühlt als die ganzen Leute, die zum Floh- und Trödelmarkt auf dem Parkplatz des in der Nähe liegende Einkaufszentrums pilgerten stürmten. Dann ist fröhliches Parkplatztetris angesagt, denn wenn man zurückkommt, darf man erst mal sinnlos durch die Gegend kurven. Aber ich hatte im Kino trotzdem meinen Spaß, mit einem besinnlichen Weihnachtsprogramm – das bekommt bei einem der sieben Lückentexte zum Media Monday ein paar Zeilen gewidmet.


Media Monday # 441

 

1. Am besten an der Vorweihnachtszeit gefällt mir ja, dass ich wieder meinen geliebten Eierpunsch mit Wein vom Winzer trinken kann. Dieses Jahr mit rosa, hellgrüner oder hellblauer Sahnehaube.

2. Wenn ich diesen Monat noch dazu kommen sollte, vorausgesetzt der Film läuft noch, wenn ich Zeit habe, schaue ich mir als Kinofilm Nummer 17 „Der Leuchtturm“ an – ein Thriller mit Willem Defoe und Robert Pattinson in Schwarz-Weiß auf einem sturmumtosten Leuchtturm.

3. Ich hätte ja nie gedacht, noch erleben zu dürfen, wie viele Leute sich ein Konzert von Aretha Franklin anschauen, und das an einem Sonntagmorgen.

4. So manches Konzert vor 2000 ist in ihrer/seiner Art sicherlich beispiellos, denn da hat noch nicht jeder gemeint, das Geschehen mit dem Smartphone filmen zu müssen und sich lieber ungefiltert auf die Show eingelassen.

5. Könnte ich mir nur eine Sache wünschen, ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und jemanden davor bewahren, das Reich der Lebenden für immer zu verlassen..

6. Plätzchenbacken steht zwar noch auf der Agenda, allerdings ist ein Teil dessen, was ich geplant habe, eine Mogelpackung, denn gebacken wird da nichts – eher erkalten lassen im Kühlschrank. Australische Keksrezepte ticken da anders..

7. Zuletzt habe ich in Begleitung ein 1972 gefilmtes Gospelkonzert mit Aretha Franklin gesehen, und das war ein echter Genuss, weil nicht nur Aretha alle verzauberte, sondern der Reverend und der Chor ganz außergewöhnliche Stimmen hatten. Hallelujah! Und die Ansprache von Arethas Vater an die Gemeinde war sehr bewegend. Diese Lieder haben ganz ausgezeichnet zum 2. Advent gepasst. Außerdem gefallen mir „Amazing Grace“ und „You’ve got a friend“ um vieles besser als die ewig gleichen kitschigen amerikanischen Weihnachts-Schlager. Möge sich jeder sein Teil dabei denken und sich an den zauberhaften Klängen erfreuen.

Media Monday # 440 : Meine 150. Teilnahme

 

 

150 mal bin ich heute beim Media Monday dabei. Eine beachtliche Ansammlung von Lückentexten, die ich Sonntag für Sonntag komplettiere. Ein liebgewonnenes Ritual:

Media Monday # 440

 

1. In der nun startenden Vorweihnachtszeit ist die Firmenweihnachtsfeier auf alle Fälle Pflicht, schließlich habe ich in dieser Woche endlich mal Zeit und auch Lust, mich ordentlich aufzubrezeln.

2. Und bevor das Jahr zu Ende ist, will ich auf alle Fälle noch einen Jahresrückblick schreiben.

3. Eine interessante Biografie könnte ich mir ja auch gut als Weihnachtspräsent vorstellen, denn Geschichten über interessante Menschen faszinieren mich immer noch, egal ob in Buchform oder als Film.

4. Erst einmal hoffe ich aber, überhaupt Zeit zu finden um Plätzchen zu backen.

5. Ruhige Stunden auf der Couch zu haben, wäre ja wirklich toll, wobei ich fürchte, dass sich ausgerechnet die ankündigen, die ich nicht unbedingt gerne als Besuch hätte.

6. Einmal nur wünsche ich mir für den vor uns liegenden Dezember, dass nicht alle durchdrehen.

7. Zuletzt habe ich beim Wintergrillen meiner Nachbarn mitgemacht und das war richtig schön, weil jemanden getroffen habe, der ähnlich tickt wie ich.

Media Monday # 439 : nach dem Konzert ist vor dem Konzert

 

Heute bin ich erneut spät dran. Grund dafür war das Konzert „Celtic Christmas“ von Bruce Guthro – dem ehemaligen Sänger der schottischen Folkrock-Band „Runrig“, der mit seinen Kollegen die Jahrhunderthalle in Höchst beehrte. Los ging es schon um 19 Uhr, und weil zur Zeit die Busfahrer streiken, war ich schon um 17 Uhr auf dem Weg zum Veranstaltungsort. Bis ich dann wieder zu Hause war, hatte ich nur noch einen Wunsch: tief und fest zu schlafen.

Die sieben Lückentexte zum Media Monday fülle ich jetzt am Montagabend aus:

Media Monday # 439

1. In Vorbereitung auf die nahende Adventszeit habe ich dieses Jahr zur Abwechslung ein Konzert unter dem Motto „Celtic Christmas“ besucht. An den Musikern gab es nichts zu meckern. Die waren toll. Allein die gruselige Beleuchtung an vielen Stellen waren für mich der größte Stimmungskiller, dicht gefolgt von den Leuten, die unbedingt mit Blitz fotografieren oder ganze Songs mitfilmen mussten.

2. Die Botschaft, die der ein oder andere deutsche im Radio gespielte Song einem vermittelt, empfinde ich als zu einseitig und nervig – denn seit wann schadet es, sein Hirn einzuschalten? Wenn noch mehr solche unerträglichen Parolen wie „Herz über Kopf“ und ähnliche Gefühlsduseleien auf die Menschheit losgelassen werden, bleibt der Dudelkasten ganz aus.

3. Manche Klischees sind ja wirklich nicht totzukriegen. Am schlimmsten finde ich, dass versucht wird, bestimmte Produkte ausschließlich Männern bzw. Frauen zuzuordnen. Was der Blödsinn mit den sogenannten Frauenfilmen soll, werde ic nie verstehen. Oder wenn pauschal behauptet wird, Männer mögen nur herbe Weine und Frauen nur liebliche… Mit süßer Plörre kann man mich jagen, und Filme wie „Le Mans 66 – gegen jede Chance“ begeistern mich mehr als der angeblich so hochgelobte Film „Bildnis einer jungen Frau in Flammen“.

4. Die Tatsache, dass viele Schauspieler und Schauspielerinnen auch auf der Bühne stehen, um Theater spielen oder Musik zu machen, ist fernab ihrer Filmrollen äußerst interessant für mich.

5. News aus der Film-Welt sind ja immer mit Vorsicht zu genießen, aber da ich weder eine Twitter- noch Facebook-Timeline habe, in der ich News jeglicher Art lesen könnte, beziehe ich meine Informationen vorwiegend aus Filmzeitschriften, und selbst da taucht nicht jeder Film auf, der meine Aufmerksamkeit gewinnen konnte.

6. Die diesjährige Anzahl an für mich sehenswerten Filmen ist so groß, dass ich mich frage, wie ich es dieses Jahr überhaupt geschafft habe, so oft ins Kino zu gehen. Von spontanen Entscheidungen bis langfristigen Planungen war dieses Jahr alles dabei.

7. Zuletzt habe ich die Savanne, die sich „mein Garten“ schimpft, in eine astreine Steppe verwandelt, und das war weniger anstrengend als ich gedacht hatte, weil ich die eine Hälfte schon eine Woche früher gemäht hatte. Womit ich allerdings nicht gerechnet habe, war der unfreiwillige Schritt in den gefüllten Gartenteich. Nasse Füße bis hoch an die Waden… im Sommer hätte sich das bestimmt besser angefühlt.

Media Monday # 438 : Mein Jubiläum zum eintausendsten Beitrag

 

Die Statistik lügt nicht, und zunächst konnte ich es gar nicht glauben aber tastächlich steht es da. 999 Beiträge habe ich seit August 2013 auf diesem Blog veröffentlicht, und ausgerechnet die sieben Lückentexte zum Media Monday sind Beitrag Nummer 1000. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist.

Media Monday # 438

1. Gemessen an der Aufmerksamkeit und/oder Empörung, die das Dauerthema „Trainerwechsel beim x-ten Fußballclub“ mit sich gebracht hat, sind mir die ständigen Übertragungen von Presekonferenzen so ziemlich wurst und gehen mir am Allerwertesten vorbei.

2. Mit eines der schönsten Dinge an meinen Hobbys/Interessen ist ja, dass ich am Schluss eines kreativen Prozesses tatsächlich etwas Reales in den Händen halte, das in dieser Form kein anderer hat.

3. Nachdem man es sich mittlerweile auch immer öfter wieder einfach zuhause gemütlich macht, fällt mir beim Blick aus dem Fenster auf, um wieviel besser die eine Hälfte unseres Rasens aussieht, nachdem ich sie am Samstag endlich mal gemäht habe. Dass es in Wirklichkeit ein weicher Moosteppich ist, sieht man aus der Ferne zum Glück nicht.

4. Niemand bestimmtes hat mir in den vergangenen Monaten ja durchaus imponiert, schließlich habe ich momentan so eine Phase, in der mich nicht sehr vieles beeindrucken kann, weil für meinen Geschmack mittlerweile um jeden Pups ein Riesen-Bohei veranstaltet und zu viel heiße Luft produziert wird.

5. Ich kann nicht nachvollziehen, wie manche*r so fanatisch sein kann, dass andere, die nicht derselben Ansicht sind, zur Zielscheibe von Hasstiraden im Internet werden.

6. Dass im November gleich zwei Konzertfilme ins Kino kommen, war die mitunter schönste Überraschung/Meldung der letzten Zeit, denn im Fall von Depeche Mode (Quelle: https://youtu.be/-ldu3SqE4II) war ich erst einmal in den Neunziger Jahren in einem Konzet gewesen, und im Fall von INXS (die ich selbst noch nie live gesehen habe) bin ich echt gespannt, wie das Konzert von 1991 auf der Leinwand wirkt.

7. Zuletzt habe ich mir meine Beitragsstatistik angesehen, und das war eine Überraschung, weil ich festgestellt habe, dass dies mein tausendster Beitrag wird. Da kommt mir gerade recht, dass ich noch eine Flasche Rotwein im Haus hatte, die sich hervorragend für die Zubereitung von Glühwein eignet. Mit dem habe ich auf das Jubiläum angestoßen.

Media Monday # 437 : Wenn man nach dem Äußeren urteilt…

 

kann man nur enttäuscht werden, oder? In der Regel werfe ich einen Blick auf die DVD-Hülle und entscheide anhand der Beschreibung, worum es in dem Film geht, ob ich die Scheibe mitnehme oder nicht. Ab und zu habe ich mit dieser Methode gründlich daneben gegriffen, aber nicht diesmal. So etwas packendes und dann auch noch toll gefilmtes wie „The Walk“ von Robert Zemeckis aus dem Jahr 2015 habe ich schon lange nicht mehr gesehen – dieses Werk toppt noch meine Horrorfilmliste aus dem Oktober. Aber mehr darüber gibt es demnächst – jetzt steht erst mal der Media Monday vor der Tür. Mein persönliches Highlight eines jeden Sonntags – und heute wieder bereit für das Startsignal um 18 Uhr.

Media Monday # 437

1. Film-Genres gibt es wie Sand am Meer. Was aber meine persönliche Erwartungshaltung bezüglich einer bestimmten Art Film angeht sind das jetzt zur Abwechslung mal Konzertfilme und Live-Übertragungen von Opern- und Ballettinszenierungen, da ich so zum einen auf eine brilliante Ton- und Bildqualität setze und zum anderen ich mich über die Tatsache freuen kann, dass die Eintrittspreise erschwinglich sind, es kein Gedränge gibt und ich die Darsteller auf der Bühne nicht als klitzekleine Männchen sehe.

2. Was ich dieses Jahr definitiv viel zu selten getan habe ist das Nähen von Kleidung und das Mähen unseres Rasens.

3. Mitunter meistgesehener Film müsste bei mir „Der Club der Teufelinnen“, dicht gefolgt von „Der Teufel trägt Prada“ sein, denn die Schauspielerinnen Meryl Streep, Diane Keaton, Goldie Hawn und Bette Midler finde ich hier einfach klasse – außerdem bin ich selbst jetzt bald in dem Alter der von ihnen porträtierten Damen.

4. Warum hat mir eigentlich niemand früher gesagt, wie großartig es ist, Kilometer um Kilometer zu Fuß zurückzulegen – mit der richtigen Musik im Ohr war das dieses Jahr mein persönliches Highlight im Urlaub.

5. Manchmal träume ich ja schon davon, einmal Japan zu besuchen, denn gerade im Herbst oder im Frühjahr muss die Landschaft dort fantastisch sein.

6. Fernab derzeit gehypter Werke habe ich jüngst still und heimlich beim Horrorctober einen Low-Budget-Film für mich entdeckt und war begeistert darüber, wie man maximale Spannung mit minimalem technischen Aufwand erzeugen kann.

7. Zuletzt habe ich das Drama „Utøya 22. Juli“ gesehen, und das war genau so, wie der Regisseur in dem Vorwort sagte, man könne den Film nicht genießen, sondern ihn sich nur ansehen , weil er das Attentat auf ein Jugendcamp auf der gleichnamigen Insel zum Thema hat. Beklemmend wird die auf realen Erfahrungsberichten basierende fiktive Geschichte nicht nur dadurch, dass sie aus der Sicht eines der Opfer erzählt, sondern in einer einzelnen Einstellung gefilmt wurde. Das Grauen manifestiert sich hier eher weniger in den blutüberströmten Opfern, sondern in den Schüssen, die man hört, aber nicht erkennen kann, woher sie kommen und wieviele Personen sie abgeben. Am schlimmsten ist die Ungewissheit, die in Todesangst mündet, und die wirkt bei mir jetzt noch nach.