Media Monday # 342 : Oude Meester

 

 


Habe ich letztes Mal nicht verkündet, dass ich zur Zeit Historische Dramen favorisiere? Wer gerätselt hat, bei welchem Zweiteiler ich an Weihnachten einen fulminanten Reinfall erlebt habe, für den habe ich jetzt die Auflösung des Rätsels. Es ist „The Miniaturist“ von Jessie Burton.

Dieses Drama, das in Ende des 17. Jahrhundert in Amsterdam spielt, wurde inspiriert von Petronella Oortmans Puppelhaus, das im Rijksmuseum ausgestellt ist. In dem nichtbiografischen Roman geht es um die 18jährige Nella, die von ihrem Ehemann, einem wohlhabenden Amsterdamer Kaufmann, anläßlich zur Eheschließung ein Puppenhaus geschenkt bekommt, das ihrem neuen Haushalt verblüffend ähnelt.

Als sie dann von einem anonymen Miniaturisten diverse Einrichtungsgegenstände und Figuren für ihr Puppenhaus geschickt bekommt, welche den echten Personen und Möbeln bis ins kleinste Detail gleichen und zu allem Überfluss auch noch die Zukunft vorherzusagen scheinen, wird die Geschichte immer mysteriöser…

Gar nicht mysteriös sind die sieben Lückentexte zum Ausfüllen auf Wulfs Blog medienjournal:

 

Media Monday #342

 

1. Rollenklischees und Stereotypen begegnen mir inzwischen auch bei der musikalischen Untermalungen von Sendungen. Die ZDF-Dokumentation über eine Fahrt mit den Hurtigruten zum Nordkap wurde mit der Erkennungsmelodie von Game of Thrones untermalt: Winter is coming! Nee, er ist schon da. Wie originell. Für die nächste Dokumentation über gigantische Starenschwärme, die ganze Obstplantagen leerfressen, empfehle ich die Musik von Hitchcocks „Die Vögel“.

 

2. Wenn mein Medienkonsum so bleiben soll wie bisher, muss ich mich von Netflix und anderen Streamingdiensten fernhalten.

 

3. Eine Serienfolge im Musicalstil wäre einer der Punkte, weshalb man mich ganz schnell das Programm wechseln sieht. Mich hat dieses Geträller schon bei Grey’s Anatomy genervt, als Callie und Arizona einen Autounfall hatten und Callie um ein Haar gestorben wäre. Als ob das Klischee vom Aus-dem-Körper-schlüpfen und dem Beobachten der eigenen Lebensrettungsmaßnahmen und OP nicht genug gewesen wäre, muss die arme Callie dann auch noch eine Coverversion von „Chasing Cars“ von Snow Patrol singen. Leider blieb es nicht bei dieser Gesangseinlage, nein, auch der Rest der Handlung bestand aus von wirklich jedem der Belegschaft gesungenen Liedern. Noch nie war Ab- bzw. Umschalten so einfach.

 

4. Das Ritual, zu bestimmten Anlässen bestimmte Filme zu schauen habe ich noch nie groß gepflegt. Gruselfilme kann ich auch dann schauen, wenn kein Halloween ist.

 

5. Mein Interesse an Grey’s Anatomy baut wirklich von Jahr zu Jahr weiter ab, schließlich war ich zu meinem Erstaunen so gar nicht betrübt darüber, dass ich die letzte Staffel verpasst habe. Ich tippe darauf, dass die Macher der Serie den Zeitpunkt, der Serie ein stimmiges Ende angedeihen zu lassen, verpasst haben.

 

6. Ein Buch, bei dem ich hoffe, dass es spannender ist als die zweiteilige Verfilmung, von der ich nur den ersten Teil gesehen habe, ist „The Miniaturist“ von Jessie Burton. Dabei mag ich Erzählungen im Stil von „Tulpenfieber“ oder „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“.

 

7. Zuletzt habe ich meinem Handy einen neuen Akku spendiert, und das war dringend notwendig, weil sich das Handy immer wieder abschaltete, nachdem ich jemanden angerufen oder mit WhatsApp Nachrichten verschickt habe – und das, obwohl der Akku noch zu 60% geladen war.

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Media Monday # 341

 

Was für ein Glück, dass das Geballer endlich vorbei ist. Eigentlich. Denn trotzdem gibt es noch vereinzelt Knallköppe, die eine Woche später immer noch Böller hochjagen oder Mülltonnen und Carports zum Brennen bringen. Wow! Der Dummbeutel des Jahres steht für mich jetzt schon fest. Nicht lustig, wenn mitten in der Nacht in der Nachbarschaft ein Rauchmelder anschlägt und die Feuerwehr zum Löschen kommen darf. So viel Rauch war ja noch nicht mal an Silvester.

Wie auch immer – viel spaßiger ist für mich der Fragebogen mit sieben Lückentexten auf dem Blog medienjournal:

 

Media Monday #341

1. Im Moment scheine ich ja das Genre “History Drama“ zu favorisieren, schließlich liebe ich es, in Welten vergangener Zeiten zu versinken, vor allem bei Büchern. Bestes Beispiel: „Der Medicus“ von Noah Gordon oder „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett. Und da es im neuesten seiner Werke, die in Kingsbridge angesiedelt sind, um den Aufstieg von Elizabeth I., den Kampf zwischen Katholiken und Protestanten sowie das Schicksal von Maria Stuart geht, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

 

Nur mit der Aufzeichnung eines historischen Films an Weihnachten habe ich einen fulminanten Reinfall erlebt, denn ich habe völlig verpeilt, dass es nicht ein Film, sondern ein Zweiteiler war, was ich erst später festgestellt habe. Und da ich von dem zweiten Teil vorher keine Kenntnis hatte, habe ich ihn auch nicht aufnehmen können. Somit war diese Aktion für die Füße.

 

2. Von vornherein auf eine bestimmte Anzahl Staffeln ausgelegte Serien haben zumindest den Vorteil, dass sie nicht endlos fortgesetzt werden.

 

3. Der Sender ard One punktet bei mir ja mit den Wiederholungen der alten Staffeln von Dr. Who. Im Moment wird Matt Smith als Der Doktor von Jenna Coleman als Clara Oswald begleitet.

 

4. Es gibt ja kaum etwas Besseres als ein spannendes Brettspiel, um sich die Zeit zu vertreiben, denn nichts schweißt ahnungslose Mitspieler mehr zusammen als das gemeinsame Studieren der Spielregeln, wie zuletzt bei „Die Säulen der Erde“.

 

5. Wer mal einen richtig überzeugenden Thriller sehen/lesen möchte, sollte sich ausführlich informieren (Internet/Bibliothek/Buchhandlung), aber nicht unbedingt darauf hoffen, von mir einen heißen Tip zu bekommen.

 

6. Nach einer Woche 2018 kann ich zumindest schon einmal sagen, dass ich, was Medien betrifft, kaum etwas verpasst habe. Statt den Abend vor dem Fernseher zu versumpfen, bin ich zur Abwechslung mal früher als sonst ins Bett gegangen bin, um den 1100-Seiten-Schmöker „Das Fundament der Ewigkeit“ von Ken Follett zu lesen.

 

7. Zuletzt habe ich ein neues Schnittmuster ausprobiert und das war ein durchwachsenes Erlebnis, weil Freude über die Tatsache, dass ich kaum etwas ändern muss, und Frust über die teilweise nicht nachvollziehbaren Schritte in der Anleitung in etwa die Waage hielten. Wozu braucht ein Kleid aus einem sehr denbaren Stoff noch einen Reißverschluss? Und mit einigen Schnitteilen stehe ich immer noch auf Kriegsfuß, weil mir bis zum Schluss nicht klar ist, wozu sie gut sein sollen.