Media Monday # 498 : We*re coming closer…

… und nähern uns der 500. Ausgabe des Media Monday, auf die ich schon sehr gespannt bin, welche Lückentexte unserer harren – und vor allem, wie ich meinen eigenen Beitrag (der mein 210. sein wird) optisch aufpoliere. Heute wird es nur ein Bild geben und kein Musikstück – aber nun heißt es endlich: Vorhang auf!

Media Monday # 498

1. Meine liebste Anlaufstelle in Sachen Streaming oder digitalem Fernsehen gibt es immer noch nicht.

2. Das unglaublich Vorhersehbare an Filmen wie „Step Up“, „Center Stage“ oder „Save the last dance“ ist nicht nur, dass diese Tanzfilme alle ein Happy End haben, sondern in Serie gegangen sind.

3. Robert Pattinson hat mich in „Der Leuchtturm“ dahingehend überrascht, dass er in diesem sehr düsteren Werk eine Rolle gespielt hat, die nicht weniger psychopatisch veranlagt war als die seines Mitbewohners. Hut ab. Aber ich muss zugeben, die Vorstellung, von einem dermaßen exponierten und den Urgewalten der Natur ausgesetzten Ort nicht mehr wegzukommen, kann einen schon in den Wahnsinn treiben – wozu die Geräuschkulisse des ständig tutenden Nebelhorns sicherlich ihr Teil beiträgt.

4. Gerade an Wochenenden im tiefsten Winter freue ich mich über Sonnenschein und trockene Kälte, denn die erleichtern mir die Entscheidung, rauszugehen ungemein.

5. So manche Fan-Fiction auf wattpad ist nicht nur spannende Lektüre, sondern obendrein auch noch sehr witzig geschrieben. In der letzten, die ich in einem Rutsch durch gelesen habe, ging es um eine Gruppe von Elben und Zwergen aus Mittelerde, die es durch ein Portal versehentlich nach Bayern verschlägt und bei der Bilbo beinahe unter die Räder eines Mountainbikes gerät.

6. Kaum zu glauben, dass anscheinend wirklich geplant ist, unsere Stadtbücherei in ein Gebäude aus den Sechziger Jahren umziehen zu lassen. Der denkmalgeschützte Bücherturm mit seiner Wendeltreppe wird mir, glaube ich, fehlen – aber andererseits: Wenn so Barrierefreiheit für alle Gehandicapten in allen Bereichen gewährleistet werden kann, wäre das mal ein echter Fortschritt.

vorher – im Hintergrund die einzelnen Ebenen, die
man nur über eine Wendeltreppe erreicht – für Rollstühle eher ungeeignet.

nachher – das 1969/1970 entstandene N+M-Gebäude auf der Zweiten Ebene, gefunden auf Wikipedia – https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Novotny_M%C3%A4hner_Assoziierte.jpg/1114px-Novotny_M%C3%A4hner_Assoziierte.jpg

7. Zuletzt habe ich mir einen LP-Marathon gegönnt, und das war teilweise verblüffend, welche Schätze meine Schallplattensammlung enthält, weil sich darin welche befinden, die ich geerbt habe – und mittlerweile umfasst der Bestand an Tonträgern die meisten Stilrichtungen. Schlager, Metal, Acid/House, Rock, Country, Funk, Gothic, Wave, Punk… dass ich in dem Konvolut allerdings zweimal das gleiche Album „Tubular Bells“ von Mike Oldfield, aber in der Orchesterversion, finden würde, war eine echte Überraschung für mich.

Media Monday # 497 : neues Spiel, neues Glück – oder auch „no red in the picture“

Auch im neuen Jahr ändern sich manche Dinge nicht so schnell, z.B. meine sonntägliche Vorfreude auf die sieben Lückentexte des Media Monday, die immer um 18 Uhr erscheinen, und meine Angewohnheit, ein kurzes Vorwort zu verzapfen. Das bleibt auch heute wieder sehr kurz, denn es hat sich nichts bedeutendes ereignet. Ändern kann sich das wiederum sehr schnell, und wie es in drei Wochen beim 500. Media Monday aussieht – who knows…

Und nun: Vorhang auf!

Media Monday # 497

1. Was ich mir für 2021 besonders wünsche, kann ich an einer Hand abzählen: Gesundheit, die Wiederkehr in unser Großraumbüro und inspirierende Begegnungen (nette, harmlose Flirts nicht ausgeschlossen).

2. Gute Vorsätze sind ja immer so eine Sache, aber ich habe mir vorgenommen, mich auf die Nicht-Vorsätze zu konzentrieren.

3. Das Wetter kann sich dann bitte jetzt auch mal entscheiden, was es werden möchte: entweder ein nahtloser Übergang in den Frühling oder doch nochmal ein richtiger Winter. Was hier wie ein Befehl klingt, sollte eigentlich eine freundliche Bitte werden. Also deshalb das Ganze nochmal in schön: Bitte, bitte, gib mir ein Zeichen: Frühling oder Winter? Damit ich weiß, ob ich mich auf Erkältungen oder erste Symptome eines verfrühten Heuschnupfens einstellen darf. Obwohl es mir lieber wäre, die schönen Seiten der jeweiligen Jahreszeit genießen zu dürfen. Im Winter klare, knackend-kalte aber sonnige Tage, im Frühjahr Vogelgezwitscher und laue Lüftchen.

4. Auch wenn ich es schön fände, sieht es wohl so aus, als bliebe es erst mal bis auf weiteres bei den wenig vorhandenen Möglichkeiten, Reisen zu unternehmen. Dann bleibe ich halt im Lande – da ich ohnehin nicht so liquide bin, wie ich es gerne wäre, kann ich ohnehin nicht auf große Fahrt gehen. Vielleicht kommen deshalb die unterschiedlichsten Ziele dieser Welt auch nur in meinen Beiträgen zu nellindreams‘ Dienstagsgedudel vor, und in diesem Jahr mit deutlich mehr Oldies als in 2020. Den Anfang machen ABBA mit „Move on“:

Der Text fasst es zusammen und bringt es auf den Punkt. ABBA „Move on“, gefunden auf youtube – https://www.youtube.com/watch?v=BAgbWrLlgZM

5. Der Neustart lässt mich aber hoffen und ich freue mich, wieder bei den unterschiedlichsten Projekten mitzumachen, und deshalb passt auch hier „move on“.

6. Und das Schön(st)e an einem gerade erst frisch gestarteten Jahr ist die Aussicht auf immer länger werdende Tage.

7. Zuletzt habe ich mir die Sendung „The secret life of Mary“ auf BBC 2 angesehen, nachdem ích auf den anderen Kanälen nichts vernünftiges gefunden habe, und das war sehr interessant, weil es darin um die Lebensgeschichte von P.L. Travers, der Schöpferin von Mary Poppins ging und ich vieles erfahren habe, was ich über sie noch nicht wusste, mal abgesehen davon, dass sie die Walt-Disney-Verfilmung ganz fürchterlich fand und sie überhaupt sehr eigen war. Angeblich wollte sie die Farbe Rot im Film nicht zu Gesicht bekommen. Und schließlich hat sie sich angesichts der vielen Musik und animierten Figuren gefragt, ob sie das Schreiben nicht ganz lassen sollte. Gut, dass sie es nicht getan hat, denn ihre Mary-Poppins-Romane habe ich als Kind heiß und innig geliebt. Die Disney-Verfilmung mit Julie Andrews bei späterem, nochmaligem Ansehen eher weniger, und ich kann die Reaktion der Schriftstellerin nun viel besser verstehen. Der Film „Saving Mr. Banks“, der im Anschluss lief, zeigt das ganz deutlich.

Media Monday # 496 : Happy Birthday & Mahlzeit

Die Fragen zum aktuellen Media Monday, die üblicherweise sonntags erscheinen, kann ich dieses Jahr an meinem Geburtstag beantworten. Reingefeiert habe ich in diesen Tag diesmal nicht, aber eine Bildungslücke geschlossen, indem ich mir die Originalversion von „Dunkirk“ im britischen Fernsehen per Satellitenschüssel angesehen habe.

Festgestellt habe ich bei der Gelegenheit, dass das Übersetzungsprogramm meines Smartphones nichts taugt, da es aus dem für „Programm“ stehenden „Menu“ eine Speisekarte macht und auch die Informationen zu den einzelnen Sendungen höchst kurios ins Deutsche überträgt. Mahlzeit!

Der Text zum Film „Grease“ im Original – und gleich folgt das, was der Übersetzer daraus gemacht hat:
Fett! – again what learned – I break together – und ich dachte, in den 70ern wäre das Korsett Vergangenheit

Und nun endlich zum …

Media Monday # 496

1. In filmischer Hinsicht war 2020 von exzessivem DVD-Konsum geprägt, denn was ich dieses Jahr im Kino nicht sehen konnte, wie z.B. „The Peanut Butter Falcon“ oder „Bombshell – das Ende des Schweigens“ habe ich mir auf DVD gekauft.

2. Das (zunehmende) Angebot an Streaming-Inhalten erscheint mir ab und zu verlockend, aber dann sage ich mir, es geht auch ohne.

3. Begrenzte Ausgehmöglichkeiten und eingeschränkte Außer-Haus-Beschäftigungen haben sich bei mir dahingehend bemerkbar gemacht, dass ich mich vorwiegend mit Lesen von Onlinebüchern, dem Schreiben von Kurzgeschichten und zwei Büchern sowie dem Anhören meiner Schallplatten beschäftigt habe.

4. Mit dem Puzzeln konnte ich mich ja wunderbar auch daheim beschäftigen und die Erfahrung machen, dass manche Firmen einen wirklich guten Kundenservice haben, wenn es um das Beschaffen von Ersatz für zerbrochene Teile geht.

5. Mitunter größte Hilfe gegen drohende Langeweile war für mich in den vergangenen Wochen und Monaten das Schreiben von Beiträgen für die Aktion „Dienstagsgedudel“ von nellindreams, bei der ich mich an dieser Stelle dafür noch einmal bedanken möchte.

6. Nicht nur zu den Feiertagen hat sich eine gewisse Entschleunigung breitgemacht, die bei mir dazu geführt hat, dass der Fernseher öfters aus geblieben ist, ich morgens länger liegengeblieben bin und dafür lieber haufenweise Bücher auf wattpad gelesen habe.

7. Zuletzt habe ich mich über die Geschenke gefreut, die ich am 27. Dezember zum Geburtstag bekommen habe, und das war noch besser als Weihnachten, weil nicht nur das letzte Album von Kate Bush (Aerial) dabei war, sondern auch noch zwei 3D-Puzzles (Schloss Neuschwanstein und die Tower Bridge). Die Tower Bridge habe ich in Rekordzeit am Sonntagmorgen zusammengebaut und jetzt endlich die zündende Idee dafür bekommen, wo ich die ganzen hübschen Bauwerke aufstellen werde. Doch das beste von allen war die Nachricht, dass eine von mir gern gelesene Autorin das letzte Kapitel ihrer Weihnachtsgeschichte mir gewidmet hat.

Das hat mich mehr gerührt als letztes Jahr BBC2, die am 28. Dezember auf die Idee kam, zuerst die Doku über Michael Hutchence und danach das INXS-Konzert vom 13. Juli 1991 in gekürzter Fassung zu senden. Gekürzte Fassungen finde ich doof – und deshalb gibt es jetzt den ungekürzten Geburtstagsgruß, gesungen von Katie Perry:

Katie Perry „Birthday“, gefunden auf Youtube – https://www.youtube.com/watch?v=jqYxyd1iSNk

Media Monday # 495 : Sockenpaar 2.0 – oder: vom Winde verweht

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind – der muss schuld daran sein, dass ich heute nichts mehr reparieren konnte, und das kurz vor Weihnachten. So’n Schiet.

Wer sich jetzt fragt, ob ich noch alle Kugeln an der Tanne habe, darf Sherlock spielen und Text 6 mit Text 7 kombinieren. Aber was mache ich mir unnötig Stress – es sind nur noch ein paar Tage – der Countdown hat begonnen. Vielleicht liegt deshalb der Schwerpunkt des aktuellen Media Monday darauf.

Media Monday # 495

1. Eine schöne Adventstradition ist es bei uns auch bisher gewesen, keine wirkliche Tradition zu haben. Was brauchten wir schon Perfektion wie im Weihnachtsfilm? Herauskristallisiert hat sich, dass irgendetwas immer ins Chaos abdriftet – besonders gut ist mir in dem Zusammenhang 2014 in Erinnerung geblieben, als alles schiefging, was nur schiefgehen konnte.

2. Die Tage vor und nach Weihnachten sind ja geradezu dafür prädestiniert, sich bis zum Anschlag zu verausgaben – dieses Jahr bin ich ja schon froh, dass ich weder an Heiligabend noch an Silvester arbeiten muss und mein Geburtstag auf einen Sonntag fällt. Vier Tage frei am Stück, was kann es schöneres für mich geben?

3. Dieser Dezember – inklusive Festtage – läuft ja dieses Mal merklich anders als üblich, aber immerhin habe ich es noch geschafft, in meinem Wohnzimmer, das ich schon lange nicht mehr genutzt habe, klar Schiff zu machen und Platz auf dem Couchtisch zu schaffen, damit ich die Abende dort endlich mal wieder genießen kann.

4. Wisst ihr, was ich im Moment richtig genieße: Das Verwöhnprogramm aus meinem Adventskalender aus einer deutschlandweit bekannten Parfümerie und die allabendliche Tasse Tee aus dem Tee-Adventskalender, den es bei einer drogeriemarktkette gab.

5. Alle Streaming-Dienste buhlen um die Gunst der Zuschauer und bieten Weihnachtsfilme en masse. Die Nase meiner Meinung nach vorn hat hierbei wer auch immer, bei dem ich mich nicht auskenne, denn für mich kann es an Weihnachtsfilmen drei ganz bestimmte geben, die ich jedes Jahr immer wieder gerne schaue, und die habe ich auf DVD: Das Leben des Brian, Stirb Langsam, Die unvergessliche Weihnachtsnacht… und außerdem hat die BBC am 25. Dezember jedes Jahr ein Christmas-Special von „Call the Midwife“ im Programm.

6. Man glaubt es kaum, aber ich habe einen neuen Crush… *)

7. Zuletzt habe ich vergeblich nach x Tuben Sekundenkleber gesucht, und das war ein wahres Mysterium, weil es noch gar nicht so lange her ist, dass ich sie in den Händen hatte. Da sich diese nützlichen Helferlein anscheinend bei mir immer in Luft auflösen, erkläre ich sie hiermit kurzerhand zum Sockenpaar 2.0

*) aber ich verrate nicht, wer das ist. Außerdem war ich nicht mehr ganz nüchtern, als ich diese Aussage getroffen habe. Passend zu der Komödie „Office Christmas Party“ habe ich mir den letzten Rest eines extrem torfigen Single Malts eingeschenkt

Media Monday # 494 : Noch sechs Wochen …

… dann ist die 500. Ausgabe des Media Monday da – und deshalb halte ich den Vorspann heute schon wieder knapp.

Media Monday # 494

1. Derweil die Vorweihnachtszeit langsam in ihre heiße Phase geht, bekomme ich so langsam kalte Füße.

2. Kitsch und Pomp gehen in der filmischen Betrachtung der Festtage Hand in Hand. Für mein Empfinden brauche ich das alles nicht, in diesem Monat ist mein Filmkonsum stark eingeschränkt – statt dessen konzentriere ich mich auf Serien.

3. Nachdem Disney höchst hochtrabende Pläne für das Star-Wars-Franchise formuliert hat, bin ich davon genauso wenig beeindruckt wie vorher. Sowohl von Disney als auch von Star Wars. Oder es mit einem Song auszudrücken, den ich in letzter Zeit öfters gehört habe:


Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=mqFLXayD6e8

4. Kaum zu glauben, dass sich das Jahr schon beinahe wieder dem Ende neigt und ich es auch diesmal nicht geschafft habe, noch mehr Plätzchen zu backen.

5. Womit man mir persönlich in diesem Jahr noch eine riesige Freude machen könnte, wäre nicht viel, z.B. wenn ich an die weiteren Staffeln der Serie „Hell on Wheels“ käme und in unserer Bücherei nun auch noch die fünfte Staffel von“Nashville“ zum Ausleihen verfügbar wäre. Und sollten alle Stricke reißen, versuche ich mein Glück mit der zweiten Staffel von „Babylon Berlin“ – davon habe ich jetzt mit der ersten Staffel angefangen und frage mich, warum ich das bei der ersten Ausstrahlung nicht weiter verfolgt habe.

6. Erfreulich immerhin, dass ich an Weihnachten und Silvester nicht arbeiten muss.

7. Zuletzt habe ich mit dem Basteln von Weihnachtsgeschenken angefangen, und das war ein schönes Stückwerk, weil es gar nicht so einfach war, von so alten Fotos vernünftige Kopien zu bekommen.

Media Monday # 493 : Noch sieben Wochen …

… dann ist die 500. Ausgabe des Media Monday da – und deshalb halte ich den Vorspann heute knapp.

Media Monday # 493

1. Vorweihnachtszeit heißt bei mir/uns ja immer auch, dass ich Glühwein und Eierpunsch genieße, nur hat sich der Wunsch danach bei mir in diesem Jahr noch nicht eingestellt.

2. Eines der in meinen Augen schönsten Klischees in Bezug auf die besinnliche Zeit ist das vom leise rieselnden Schnee, aber das darf in meiner Welt gerne dieses Jahr ausbleiben.

3. Ich bin aber auch froh, wenn Ende des Monats das Kapitel 2020 beendet ist, denn so ein verkorkstes Jahr ist mir schon lange nicht mehr untergekommen, und ich dachte, die Jahre 1998, 2015 und 2016 wären schon schlimm genug gewesen.

4. Eine Serie, die ich erst spät für mich entdeckt habe, ist „Hell on Wheels“. In dieser amerikanischen Serie, die in der kanadischen Provinz Alberta gedreht worden ist, geht es nicht um rivalisierende Motorradgangs, sondern um den transkontinentalen Eisenbahnbau kurz nach dem Sezessionskrieg. Colm Meaney, den ich aus Star Trek kenne, spielt hier die einzig historisch verbürgte Figur Thomas Durant; der Rest ist frei erfunden und extrem spannend.

Quelle des Bildes: https://i.pinimg.com/564x/d0/68/8c/d0688cf935d7405112fc1b382f89389d.jpg

5. Der ein oder andere Blog-Adventskalender verspricht beste Unterhaltung in meinen Augen, schließlich freue ich mich gerne jeden Morgen vierundzwanzigmal aufs Neue darauf, ein virtuelles Türchen zu öffnen; vor allem bei den „Adventüden“, zu denen ich selbst einen Text beigesteuert habe.

6. Schon kurios, wie sich der eigene Medienkonsum verändert, wenn man in seinen Auswahlmöglichkeiten stark eingeschränkt ist. Filme und Serien auszuleihen, geht für mich immer, und weil ich im kommenden Jahr vermutlich wieder nicht verreisen werde, habe ich mir zur Abwechslung mal ein Reisevideo über Kanada angeschaut, in dem im Kapitel über Toronto für einen kurzen Moment das Hotel zu sehen war, in dem ich letztes Jahr vier Tage gewohnt habe.

7. Zuletzt habe ich Platz auf meinem Couchtisch geschaffen, und das war eine längst überfällige Aktion, weil der viele Kleinkram darauf verhindert hat, dass mein Adventsgesteck zur Geltung kommt.

Media Monday # 492 : Advent, Advent

Kaum zu glauben, aber die richtige Stimmung will bei mir nicht aufkommen. Dann doch lieber wie jeden Sonntagabend sieben neue Lückentexte beim Media Monday füllen, dessen 500. Ausgabe bald da sein wird.

Media Monday # 492

1. Für die (Vor-)Weihnachtszeit habe ich mir vorgenommen, es ruhig angehen zu lassen, und wenn es dieses Jahr auf meinem Blog keinen Adventskalender gibt – so what?

2. Vieles ist anders in diesem Jahr, hingegen ändert sich an meinen musikalischen Vorlieben so schnell nichts.

3. Nachdem das große Konsumereignis „Black Friday“ (oder wohl eher „Black Week“) nun hinter uns liegt, gibt es immer noch Läden und Onlineshops, die mit Prozenten und „Black“-Angeboten werben.

4. Der erste Advent läutet ja quasi auch den Jahresendspurt ein und damit auch die „Adventüden“ – die adventlichen ABC-Etüden, die wie ein Adventskalender 24mal zum Lesen von Texten einladen, die von den Teilnehmern aus vorgegebenen Begriffen entwickelt wurden.

5. Mit der Veröffentlichung eines Buchs auf meinem Blog hatte ich mir ja schon längst meinen ganz persönlichen Traum erfüllt, jetzt überlege ich, ob ich im neuen Jahr die Storys, die ich zum #writing friday und zu den ABC-Etüden geschrieben habe, miteinander verknüpfe und dem Sammelband einen griffigen Titel verpasse.

6. Wenn ich so auf die letzten elf Monate zurückblicke, war ich viel häufiger in der Stadtbücherei als in 2019.

7. Zuletzt habe ich mir den Film „Borg/McEnroe“ auf DVD angesehen, und das war eine faszinierende Zeitreise in das Jahr 1980, weil die mich an die Zeit erinnert hat, in der die ganze Familie ihre Begeisterung für den weißen Sport entdeckt hat. Stundenlang haben wir damals Steffi Graf und Boris Becker beim Hin- und Herjagen der Bälle über das Netz zugeschaut.

Media Monday # 491 : Sunday morning coming down

Besonders an einem wie diesem. Und wenn ich jetzt auf die Zahl dieser Ausgabe schaue, merke ich, dass wir uns schon im Countdown bis zum 500. Media Monday befinden und es nur noch neun Montage bis dort hin sind.

Media Monday # 491

1. Man meint ja immer, mit dem „Lockdown light“ hätten wir alle viel mehr Zeit zum Spielen, Fernsehen, Lesen etc., wobei ich sagen muss, dass ich wirklich mehr Filme und Serien auf DVD schaue, als zu lesen. Ein Zustand, den ich gerade ändere.

2. Sollte mir ein gutes Angebot begegnen, könnte ich mir durchaus vorstellen, zuzugreifen – ich spekuliere auf die Game-of-Thrones-Komplettbox. Bei Filmen wie „Die Tribute von Panem“ hat das ja auch funktioniert.

3. Was ich mir schon lange wünsche, aber bislang nicht gegönnt habe, ist ein vernünftiger Haarschnitt, aber wenn ich ehrlich bin, würde mir das Schneiden der Spitzen meines „Zottels de Luxe“ durchaus reichen, schließlich wollte ich schon seit einer Weile langes Haar haben.

4. Der riesige Hype um die neue Playstation 5 lässt mich kalt. Die einzigen Spielkonsolen in meinen vier Wänden, sind eine WII und eine PS2 – und damit habe ich schon lange nicht mehr gespielt, weil das zu viele Erinnerungen wachrufen würde.

5. Eine gutsortierte Stadtbücherei zu haben, ist mal wirklich verlockend, weil eigentlich für jeden etwas dabei ist. Manchmal erlebe ich dabei aber auch so einige Überraschungen – dazu aber demnächst mehr.

6. Konsum und Schnäppchenjagd schön und gut, aber wäre es nicht auch mal toll, selbst produktiv zu werden? Als aktuelles Beispiel fällt mir die Flut an Adventskalendern ein, die es inzwischen in allen erdenklichen Variationen gibt, und tatsächlich habe ich mir zwei Stück gegönnt – den einen wollte ich unbedingt, der andere war ein Spontankauf für kleines Geld. Aber warum veranstalte ich dieses Jahr nicht wieder einen, so wie im letzten Jahr mit meinem „singenden, klingenden Adventskalender“?

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=bBRgoJZd73M„Live and Record Combined Stereo“

7. Zuletzt habe ich zwei kurze Texte für die Aktion „ABC-Etüden“ geschrieben, während ich dabei den Klängen von Kylie Minogue gelauscht habe, und das war mir wichtig, weil ich dabei kreativ ein Thema verarbeiten konnte, das ich genauso gut auch unter das Motto „Alle Jahre wieder“ stellen könnte. Der musikalische Beitrag über diesem Text war eher ein Zufallsfund im Sinne von „was wäre wenn“.

Media Monday # 490 : Mein persönliches Jubiläum…

… denn es ist mein 200. Media Monday, in den ich heute auch ohne große Vorrede einsteige.

Media Monday # 490

1. Wenn es etwas gibt, das mich jüngst begeistert hat, dann das Gefühl, wieder in eine bestimmte Kleidergröße hineinzupassen und außerdem noch ein Kompliment zu bekommen.

2. Insbesondere sonntags schätze ich es ja mittlerweile sehr, dem Geläut der Glocken bei einer Tasse Kaffee im Bett zu lauschen.

3. Das Anschauen meiner Urlaubsfotos aus dem letzten Jahr hat mich jüngst dazu inspiriert, die schönsten Bilder für einen Kalender für 2021 zusammenzustellen.

4. Könnte ich nur mehr Dinge selbst reparieren, hätte ich längst wieder eine funktionierende Geschirrspülmaschine und einen Gefrierschrank, der wieder läuft.

5. Eigentlich wäre es schön, wenn in den verbleibenden anderthalb Monaten des Jahres nochmal bessere Nachrichten und nicht nur Hiobsbotschaften hier ankämen.

6. Mein Lieblingsplatz daheim ist mein Bett; und manchmal verbringe ich den ganzen Tag darin.

7. Zuletzt habe ich auf SWR eine Sendung über die Elblandschaften gesehen, und das war zauberhaft, weil ich all die Plätze wiedergesehen habe, an denen ich bisher schon gewesen bin.

Media Monday # 489 : Dunkler wird’s …

… und kühler noch dazu. Da bin ich froh über alles, was wärmt – und wenn’s nur die Musik ist. In diesem Fall von einer Künstlerin, die jetzt mal wieder ein neues Album herausgebracht hat, das aber jetzt nicht unbedingt so anders als die Alben davor klingt. Surprise surprise… Bleibt es halt so, wie es ist – das hat den Vorteil, dass ich mich mal wieder nach Schottland im August/September 2008 zurückversetzt fühle – eine Zeit, in der ich mich so frei wie noch nie gefühlt habe (außer vielleicht letztes Jahr auf der anderen Seite des Atlantiks).

Gleich bleibt für mich auch meine Teilnahme am Media Monday – und das bereits zum 199. Mal – das heißt, nächste Woche feiere ich für mich mein persönliches Jubliäum.

Media Monday # 489

1. Nachdem die Medien in den letzten Tagen von den US-Wahlen dominiert worden sind, bin ich froh, dass das Ergebnis endlich feststeht.

2. Ich habe mich ja kürzlich an die 30-Days Serienchallenge herangetraut und mich gefreut, dass mir mehr Antworten einfallen, als ich erwartet hatte.

3. Amy MacDonald beschäftigt mich aktuell allerdings weit mehr als sonst, denn seit neuestem bekomme ich ständig Nachrichten über sie auf meinem Phone angezeigt – weiß der Geier, warum. Aber vielleicht war’s auch ganz gut so – jetzt weiß ich, dass sie ein neues Album veröffentlicht hat, und das habe ich mir am Wochenende zugelegt.

4. Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, ich würde ständig auf Vergangenes zurückblicken, ich hätte es nicht geglaubt.

5. Von heute auf morgen alleine zu leben, musste ich auch erst einmal lernen, schließlich habe ich mich zusammen mit meiner Schwester jahrelang um unsere pflegebedürftige Mutter gekümmert. Doch wenn man merkt, dass man es alleine nicht mehr schafft und das gesamte Netzwerk Stück für Stück wegbricht, ist es fast schon eine glückliche Fügung, wenn ein Platz in einem Pflegeheim frei wird.

6. Es fehlt mir schon sehr, meine Kollegen zu sehen. Vielleicht klappt’s ja 2021.

7. Zuletzt habe ich beim Schreiben das neue Album von Amy MacDonald in einem Rutsch durchgehört, und das war richtig schön, weil ich dadurch wieder an vier wunderbare Wochen im Sommer 2008 erinnert worden bin.