Media Monday # 381 : mit musikalischem Ausklang einer anstrengenden Woche und dem persönlichen Super-GAU

 

Den Abend bei einer DVD-Session mit einer Folge von „Orange is the new Black“ und dem Live-Mitschnitt eines Konzerts der Lieblingsband bei einem Glas Wein ausklingen lassen… klingt nach einem gelungenen Abschluss einer nicht so gelungenen Woche – wird aber um Punkt 18 Uhr unterbrochen mit dem Ausfüllen von sieben neuen Lückentexten der Aktion „Media Monday“ auf Wulfs Blog medienjournal

Dann noch kurz was essen gehen in meinem Stammlokal, die erste Folge der neuen Doctor-Who-Staffel mit Jodie Whittaker als neuem Doctor gucken, und dann den Konzertabend beenden, indem ich die „Live Baby Live“-DVD mit dem INXS-Konzert von Juli 1991 im Wembley-Stadion ab da weiterschaue, wo ich sie zuletzt angehalten habe:

Warum kann die TARDIS nicht auch mal bei mir landen, und ich steuere sie dann genau dort hin, mitten in die erste Reihe, um dieses Hammerkonzert live erleben zu können? – So, genug geträumt – hier kommen die sieben Lückentexte vom aktuellen Media Monday:

Media Monday # 381

 

1. Wenn ich schon den Ausruf „Waaas? Das kennst du nicht?“ höre, zucke ich zunächst innerlich mit den Schultern und denke mir „muss ich das kennen?“ – aber dann lasse ich Nachsicht walten, denn ich kenne und liebe dafür Dinge oder Personen, die anderen unbekannt sind. Nur zu gut kann ich es inzwischen nachfühlen, wenn mir andere das Objekt ihrer Begeisterung gerne nahebringen möchten – denn es geht mir ja teilweise ähnlich; nur habe ich oft Skrupel, zu oft über diese Leidenschaft zu berichten, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass endlose Lobeshymnen auf die Umwelt oft ermüdend wirken.

 

2. Was ich vor 2018 nicht für möglich gehalten hätte: dass ich einen ziemlich gravierenden Stilwechsel durchlaufen und meine Liebe zum Selbernähen wiederkommen würde, ich aber leider auch innerhalb von vier Wochen gleich zwei meiner geliebten Haustiere verlieren und sich mein musikalischer Horizont in Richtung anderer Arten des Metal erweitern würde. Mein Dank geht an die Bloggerin, durch die ich die schwedische Death-Metal-Band Arch Enemy entdeckt habe.

 

3. Dass die neue Staffel von Doctor Who jetzt auf einmal Sonntagabends zu einer krummen Uhrzeit (19: 55 Uhr) startet, zeugt nicht eben davon, dass sich die Verantwortlichen bei BBC1 wirklich Gedanken gemacht haben, denn sonst hätte man es beim Samstagabend belassen können. Da frage ich mich schon, welchen Stellenwert diese Kultserie generell noch hat und ob ich mir jetzt Sorgen machen muss, dass sich eine meiner Lieblingsserien auf dem absteigenden Ast befinden könnte?

 

4. Womit man mich mittlerweile echt jagen kann ist das x-te Angebot einer „neuen“ Best-of-oder Greatest-Hits-CD meiner Lieblingsband oder wenn mir wieder jemand Netflix & Co schmackhaft machen will. Sich auf ein Abo einzulassen, war gestern – heute gönne ich mir lieber eine Konzert-DVD oder kaufe mir die Staffel einer mir unbekannten Serie als Video-Download.

 

5. Lady Gaga ist mir erst mit „A Star is born“ so richtig ans Herz gewachsen, wobei meiner Meinung nach Bradley Cooper, von dem ich bisher noch gar nichts kannte, sie locker an die Wand gespielt hat. Deswegen hat mich sein Schicksal im Film auch so mitgenommen.

 

6. Wenn ich mal etwas überschüssige Zeit und Energie hätte, würde ich mit ein paar Freunden bei einem Pub-Quiz mitmachen – ein tolles Pub mit einer beeindruckenden Auswahl an Whiskys habe ich vor meinem Kinobesuch entdeckt.

 

7. Zuletzt habe ich eines meiner nun leeren Terrarien bei musikalischer Begleitung durch die LP zum Musical „Chess“ grundgereinigt, und das war nun endlich mal fällig , weil die Kleine, die dort einziehen soll, in ihrer alten Behausung inzwischen zu wenig Platz hat. Und weil mit Musik alles besser geht, habe ich mich für ein Werk entschieden, das ich schon länger nicht mehr gehört habe, aber das bei mir wieder Erinnerungen an unsere Klassenfahrt mit der Berufsschulklasse nach London geweckt hat. Dazu passt, dass am späten Abend Benny Andersson im ZDF bei der Sendung „Opus Klassik 2018“ für sein Piano-Album einen Preis für Klassik ohne Grenzen verliehen bekommen hat. Wirklich sehr schön.

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Media Monday # 380 : mit Triggergefahr durch persönlichen Horror

 

Schon länger habe ich mich gefragt, was es mit dem Horrorctober auf sich hat und bin gestern zu der Feststellung gelangt, dass ich mich das besser nie gefragt hätte, denn nun habe ich meinen persönlichen Horror in den eigenen vier Wänden. Der 6. Oktober ist wirklich kein guter Tag für mich, denn an diesem Tag jährt sich der Tod meines Mannes zum zweiten Mal, aber da ich mir diesmal ein umfangreiches Programm auferlegt habe und tagsüber unter Menschen gegangen bin, konnte ich zeitweilig auf andere Gedanken kommen.

Dass der Alptraum dann beim Füttern meiner Haustiere auf mich warten würde, war mir am Morgen noch nicht bewusst: Nachdem bereits eines letzten Monat an Altersschwäche gestorben war und ich es noch am späten Abend im Garten begraben durfte, macht mir jetzt das nächste Sorgen. Also habe ich beim Tierarzt angerufen und einen Termin gemacht; nun heißt es warten, bis der Kleine, dem ich noch ein paar gesunde Jahre wünsche, untersucht worden ist und ihm hoffentlich geholfen werden kann. Für ein krankes Reptil einen guten Arzt zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach, und ich bin wirklich froh, dass es ihn noch immer gibt.

Jetzt aber zu erfreulicheren Dingen; wie jeden Sonntag, gibt es ab 18 Uhr auf Wulfs Blog medienjournal sieben neue Lückentexte zum Ausfüllen; hier kommen meine Antworten zum Media Monday, der sich anläßlich der Buchmesse diesmal vorrangig mit Literatur beschäftigt.

 

Media Monday # 380

1. Eine Buchreihe wie Katharine Kerrs „Chroniken von Deverry“ wird es für mich kein zweites Mal geben, denn in dieser 15bändigen Fantasysaga wechseln unterschiedliche Zeitebenen einander ab, und das Thema Wiedergeburt in anderer Gestalt nimmt einen großen Raum ein.

 

2. ____ ist eine/r diese/r AutorInnen, von der/dem ich wirklich alles verschlingen könnte, denn ____ . An dieser Stelle muss ich leider passen, weil ich keine Lieblingsschriftsteller(innen) mehr habe; ich lese alles mögliche querbeet.

 

3. Ich-Erzähler in Romanen haben oft spannende Geschichten zu erzählen, dene ich an Romanreihen wie „Die Tribute von Panem“ – hier gefällt mir ganz besonders, dass Katniss ihre Erlebnisse in der Gegenwartsform schildert.

 

4. Buch-Verfilmungen sind ja ein wirklich beliebtes Geschäft, aber wie haltet ihr das? Nur Buch, nur Film, am liebsten beides und wenn ja, was zuerst? Bei mir wechselt das inzwischen. Früher habe ich meistens mit den Verfilmungen angefangen, weil ich bis dahin die Erfahrung gemacht hatte, dass die literarische Vorlage nur noch besser war, wenn ich schon den Film spannend gefunden habe, wie z.B. bei „Der Name der Rose“ oder „Die Tribute von Panem“. Leider ist das aber auch kein Erfolgsrezept, wie ich bei „Game of Thrones“ feststellen musste, denn der Schreibstil der Romane hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber auch für die umgekehrte Reihenfolge finde ich positive und negative Beispiele. Was mir gut gefallen hat, war die Verfilmung von „Die Säulen der Erde“, während ich mich bei der Verfilmung von „Das Jesus Video“ schwarz geärgert habe.

 

5. In Sachen Literatur hat es mir im Moment das Genre Kriminalkomödie wahnsinnig angetan, seit ich die Romane „Erwin, Mord & Ente“, „Entenblues“ und „Erwin, Enten und Entsetzen“ von Thomas Krüger um Erwin Düsedieker und seine Enten entdeckt habe.

 

6. Selma Lagerlöfs literaturnobelpreisgekröntes Werk „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ liegt ganz weit oben auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher), denn obwohl ich bereits mit dem Lesen angefangen habe, habe ich es aus unbekannten Gründen unterbrochen und keinen Impuls verspürt, es weiterzulesen. Mal sehen, was der kommende Winter so bringt.

 

7. Zuletzt habe ich mir mal wieder ein paar Songs für meine Smartphone-Playlist gegönnt und in meinen Musikdateien gründlich aufgräumt und das war wie eine kleine Zeitreise, weil die „jüngsten“ Lieder von 2013 sind, die aktuellen Neuerwerbungen dreizehn Jahre auf dem Buckel haben und das zuletzt gekaufte Album aus dem Jahr 1992 stammt.

Media Monday # 379: neue Serien, Serienhelden, außergewöhnliche Episoden und mehr …

 


 

Schon blöd, wenn der ICE ewig auf sich warten lässt und man im Großraumabteil in der 1. Klasse tiefgekühlt wird, während sich die Passagiere in der 2. Klasse über tropische Temperaturen freuen dürfen. Wenn sich dann noch irgendeine Pappnase mit dem Tablet einen Ballerfilm ohne Kopfhörer und in voller Lautstärke anschaut, dann muss ich an den Song „Sänk juh for träwelling wiss Deutsche Bahn“ von den Wise Guys denken.

Angekommen bin ich dann irgendwann nach 18 Uhr – um diese Zeit erscheinen dann immer auf Wulfs Blog medienjournal sieben neue Lückentexte zum Ausfüllen. Der Media Monday ist mein persönliches sonntägliches Highlight; diesmal hier.

 

Media Monday # 379

 

1. Von all den Serien-Neustarts bin ich am meisten auf „Babylon Berlin“ gespannt. In der ARD war der Auftakt mit Folge 1-3 für Sonntag, den 30.09. geplant – die Folgen 4-6 gibt es dann am kommenden Donnerstag, und ab 11.10.18 laufen dann weitere Doppelfolgen ab 20:15 Uhr.

 

2. Die Einstiegshürde, sich einer bereits seit Jahren laufenden Serie zu widmen, konnte ich im Fall von „Sons of Anarchy“ dank eines Geschenkgutscheins für einen Elektronikmarkt überwinden – außerdem hat unsere Stadtbücherei viele ältere Serien zum Ausleihen im Sortiment. Da finde ich meistens etwas passendes, zum Beispiel „Breaking Bad“, „Orange is the new Black“ oder „White Collar“.

 

3. „Breaking Bad“ habe ich ja erst lange Zeit nach dem eigentlichen Hype für mich entdeckt, denn ein Kollege hat mir die Serie empfohlen.

 

4. In sich abgeschlossene Miniserien entdecke ich öfters auf BBC One und finde sie oft sehr sehenswert. Beispiele: „The Escape Artist“ (Der Anwalt des Teufels) mit David Tennant, „Apple Tree Yard“ (Nachdem ich ihm begegnet bin) mit Emily Watson, „And then there were none“ (Und dann gab es keines mehr) mit Aidan Turner und „A very English scandal“ mit Hugh Grant.

 

5. „Vincent and the Doctor“ aus der fünften Doctor-Who-Staffel mit Matt Smith und Karen Gillan ist wohl eine der ungewöhnlichsten TV-Episoden aller Zeiten, denn die Handlung fokussiert sich auf eines von van Goghs Gemälden, den Dämonen, mit denen der Maler zu kämpfen hat und dem Versuch Amys, ihm Hoffnung zu geben. Bei dieser Folge habe ich – so oft ich sie gesehen habe – jedesmal Rotz und Wasser geheult, und ich merke beim Schreiben wieder, auf welche emotionale Achterbahnfahrt mich diese Episode jedesmal mitnimmt.

 

6. Eine meiner liebsten Serienfiguren ist für mich Data aus „Star Trek – The next generation“, gleich nach dem holografischen Doktor aus „Star Trek – Voyager“. Aber es gibt ja so viele Serien, da fällt es mir schwer, die mir liebste Figur zu bestimmen – die beiden Star-Trek-Charaktere haben es nur deshalb in diesen Lückentext geschafft, weil ich die beiden DVD-Boxen in Sichtweite stehen habe.

 

7. Zuletzt habe ich ein Nähwochenende von Freitag nachmittag bis Sonntagmittag in Würzburg zusammen mit 30 anderen Hobbyschneiderinnen verbracht und das war für mich schon fast wie ein großes Familientreffen, weil ich einige schon seit Jahren kenne. Manche Hobbys verbinden eben mehr, als man denkt.

Media Monday # 378 : Control, Burlesque & White Collar

 

 


Schade, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist. Nachdem ich stundenlang einen Handwerker zu Gast hatte, der die Haustür mit einer neuen Schließanlage ausgestattet hat, war der halbe Samstag auch schon wieder rum, und ich habe es gerade noch in die Stadtbücherei geschafft, wo ich mir ein paar DVDs aus verschiedenen Sparten ausgeliehen habe: zwei Musikfilme, einen Liebesfilm und zwei spannende Fernsehserien – sowie „Flucht aus Alcatraz“ mit Clint Eastwood … genau das richtige, wenn wegen Dauerregens der Empfang über Satellitenschüssel ins Wasser fällt.

Außerdem ist da ja noch am Sonntagabend das Erscheinen sieben neuer Lückentexte zum Media Monday (auf Wulfs Blog medienjournal) – und zwar hier: https://medienjournal-blog.de/2018/09/media-monday-378

She’s lost control“ – dieser Songtitel gab dem Film „Control“ von 2007 wohl seinen Namen. Zur Zeit stehe ich unheimlich auf Musikfilme, und wenn ich meine persönlichen Top Ten zusammenstellen müsste, fände dieser Film von Anton Corbijn über die Band Joy Division sicherlich einen Platz ganz weit oben. Eine ganz andere Richtung schlägt das Film-Musical „Burlesque“ mit Cher und Christina Aguilera ein. Außer seichter Unterhaltung hatte ich mir davon nicht viel versprochen, wurde dann aber von Mrs. Aguilera doch angenehm überrascht.

Dass die vorbestellte zweite Staffel von „Orange is the new black“ noch nicht verfügbar war, fand ich zwar schade, aber dadurch kam ich in den uneingeschränkten Genuß einer Serie, die ich noch nicht kannte: White Collar. Schon die erste Folge, in der der Meisterdieb und Kunstfälscher Neal Caffrey aus dem Gefängnis entkommt und von dem FBI-Agenten Peter Burke wieder eingefangen wird, damit Caffrey ihm bei besonders kniffligen Fällen unter Auflage einer elektronischen Fußessel hilft, hat mich begeistert.

Der Wikipedia-Eintrag über das Genre „Heist Movie“, das mit zu den von mir favorisierten Genres gehört (https://de.wikipedia.org/wiki/Heist-Movie), fasst es m.E. ganz gut zusammen: „Obwohl die Hauptpersonen der Heist-Movies ein Verbrechen begehen, sind sie in der Regel die Sympathieträger des Films. Oftmals müssen sie auch gegen das Gesetz verstoßen, obwohl sie in Wirklichkeit für ein gutes Ziel eintreten. Bei den Bestohlenen handelt es sich hingegen oftmals selbst um Verbrecher, die wesentlich skrupelloser sind als die Räuber.“

Ein Sympathieträger ist auch der Chemielehrer Walter White, der in Breaking Bad zum Crystal-Meth-Kocher wird. Bevor ich aber von „White Collar“ zu „Breaking Bad“ wechsele, lege ich als kleine Pause für Zwischendurch den Film mit Audrey Tautou ein, den ich mir als drittes ausgeliehen habe.

Jetzt aber zu den Lückentexten, bevor es zu sehr ausufert…

 

Media Monday # 378

 

1. Die Euphorie, wenn zu irgendeinem Film ein erster – oder neuer – Trailer erscheint weicht bei mir irgendwann der Erkenntnis, dass ich vermutlich bei bundesweitem Filmstart gar nicht die Zeit finde, ins Kino zu gehen. Eine Ausnahme war „Ocean’s 8“, denn da hatte ich Urlaub und war in der richtigen Stimmung.

 

2. Es gibt ja Figuren, die schon von zahlreichen SchauspielerInnen verkörpert worden sind. Eines dieser Beispiele wäre Agatha Christies Hercule Poirot, wobei mir hier die Interpretation von David Suchet in der Fernsehserien „Poirot“ am besten gefällt, weil er nicht nur so aussieht, wie ich mir Poirot vorstelle, sondern auch so agiert.

 

3. White Collar gefällt mir insbesondere deshalb so gut, weil die Serie nicht nur zu einem meiner Lieblings-Genres gehört, sondern auch eine intelligente Handlung, trockenen Humor und einen attraktiven Hauptdarsteller hat.

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4. Eines der schönsten Erlebnisse in letzter Zeit für mich war meine halbstündige Fahrt als Beifahrerin in einem offenen Jaguar XJS von 1994.
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5. Exzessive Werbung für neue Comicverfilmungen oder das x-te Star-Wars-Spin-Off schreckt mich regelmäßig ab, einfach weil mir der ganze Rummel auf den Senkel geht.

 

6. Ich glaube kaum, dass mein nächster Urlaub noch besser werden kann, denn schließlich sind es nur noch vier Tage, auch wenn ich zu einer Veranstaltung gehe, auf die ich mich schon lange freue. Vier Tage sind eben nicht das Gleiche wie drei Wochen.

 

7. Zuletzt habe ich ein neues Schnittmuster aus der aktuellen Burda kopiert und das war sehr anstrengend für meine Augen, weil die Beleuchtung hätte besser sein können.

 

Nur für kurze Zeit – und eigens für den Media Monday # 377 : ein kurzes Lebenszeichen – I’m not dead ;-)

I’m not dead“.

Mit diesem Zitat eines Albums von Pink melde ich mich zurück, denn seit Mai hat sich mein Blog im Privatstatus befunden; teils weil ich keine Ahnung hatte, wie ich das Thema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf meinem Blog umsetzen kann, und teilweise hatte ich zum Bloggen keine Lust.

Erst ein Urlaub (Berichte darüber sind in Planung), dann eine schwierige Phase mit beruflichen und privaten Themen, die mich immer noch auf Trab halten… aber eins habe ich mir nicht nehmen lassen, nämlich mein Privatvergnügen, zu dem ich jeden Montag für mich die sieben Lückentexte zum Media Monday (auf Wulfs Blog medienjournal) für mich außer Konkurrenz ausgefüllt habe. Aus purem Spaß an der Freud.

Jetzt habe ich den Passus mit der DSGVO unter der Überschrift „Datenschutz und Impressum“ in dem Bild mit dem gezeichneten Männchen untergebracht – der Weg dort hin führt über folgenden Link:

https://blaupause7.wordpress.com/2015/05/01/under-construction-besser-spat-als-nie-impressum-disclaimer/

Hinweise auf Cookies, Spamfilter, Kommentarfunktion und vieles mehr gibt’s jetzt dort, und ich hoffe, den minimalen Anforderungen damit erst einmal Genüge getan zu haben – eventuell werde ich mein Blog nochmals zwischendurch in den Privatmodus umstellen, bis zur endgültigen Erleuchtungen. Auf Einbindungen von youtube-Videos werde ich erst mal bis auf weiteres verzichten, denn auf Ärger und Stress habe ich keine Lust. Lieber beschäftige ich mich mit angenehmeren Dingen, wie zum Beispiel der aktuellen Ausgabe des Media Monday – bei dem vierten Text hatte ich gleich mehrere Ideen, einmal in musikalischer und einmal in filmischer Hinsicht.

Here you are: https://medienjournal-blog.de/2018/09/media-monday-377

Media Monday # 377

1. Wenn demnächst der Horroctober startet, bleibe ich außen vor, weil ich keine ausgeprägte Vorliebe für Horrorfilme habe. Ab und an schon, aber es gibt andere Genres, die mir auch gefallen.


2. Nachdem sich das dritte Quartal nun auch langsam dem Ende neigt, lässt sich wohl sagen, dass mein bisheriges Film- oder Serien-Highlight dieses Jahr von mir auf drei Serien verteilt wird: „Orange is the new black“, „Sons of Anarchy“ und „Being Human“ (UK Version).


3. Spiele(n) mit Freunden: Lange schon nicht mehr gehabt, ist ein Abend mit Wii-Sports, wahlweise Bowling, Golf oder Frisbee-Golf. Vielleicht fangen wir damit wieder an, denn Lust dazu hätte ich jetzt echt mal wieder – immerhin ist meine Wii schon seit 2 Jahren eingemottet. Wird Zeit für eine Auferstehung.


4. Ich mag die Musik von INXS ja wirklich sehr, aber in den Mails, die ich von Amazon erhalte, gehen mir die vielen Angebote für immer neue Greatest-Hits-CDs von dieser Band gewaltig auf den Zeiger. Zumal auf den CDs immer dieselben Hits drauf sind, die ich nicht in mehrfacher Ausfertigung haben möchte. Ein Original langt mir völlig. Ich mag mich zwar zu den Fans zählen, aber so weit geht dann meine Begeisterung doch nicht. Außerdem mag ich Leonardo di Caprio ja wirklich sehr, aber in „The Wolf of Wall Street“ hat er sich selbst übertroffen.

 

4 - INXS

PS: Klicken auf das Bild bringt nichts – die Bildquelle dazu gibt’s hier:

https://i.pinimg.com/564x/2d/cc/af/2dccaf62781f4ecf42705a1545a274e8.jpg


5. Ein zweiter Teil, der weitaus besser ist als sein Vorgänger? Klar, zum Beispiel Spiderman 2.


6. Star Wars und das ganze Drumherum mag ja gehypt werden wie sonst etwas, aber mich interessiert dieses Universum ganz und gar nicht.


7. Zuletzt habe ich den Film „The Wolf of Wall Street“ auf DVD geschaut, und das war besser als ich dachte, weil ich mit längeren Filmen generell meine Schwierigkeiten habe, aber mich hat der Film angenehm überrascht. Außerdem habe ich – wie oben beschrieben – in mein Blog das Thema „Datenschutz“ integriert. Wenn das Banner mit dem Hinweis auf Cookies auf der Startseite erscheint, gut – falls nicht, der Hinweis ist zusätzlich unter dem entsprechenden Link abgespeichert. Kommentieren ist möglich, aber eine Checkbox findet hier auch noch niemand. Mal sehen, wann die Erleuchtung durch sachdienliche Hinweise folgt.

 

Fürs erste war’s das erst einmal. Wenn ich später nochmal auf Tauchstation gehe, ist das dem ständigen Auf und Ab im realen Leben geschuldet. Bei Blogaktionen werde ich auch weiterhin noch mit von der Partie sein.

Media Monday # 360 : Long Weekend

 

Der Titel ist irreführend. Es geht hier nicht um den australischen Spielfilm von 2008, sondern darum, dass ich ein langes Wochenende genieße, an dem ich mich um zwei Dinge kümmere:

Die anstehende Planung meines vor der Tür stehenden Sommerurlaubs und die Umbaumaßnahmen meines Blogs, weil am kommenden Freitag die Datenschutz-Grundverordnung (DGSV) endgültig in Kraft treten soll. Aus diesem Grund werde ich mein Blog in Kürze erst einmal auf privat umstellen, damit ich in Ruhe die nötigen Änderungen vornehmen kann.

Gartenarbeiten bieten sich bei dieser Gelegenheit dann auch gleich mit an. Nachdem ich am Samstag im Schweiße meines Angesichts dem kniehohen und teilweise auch schon hüfthohen Gras und anderen nervigen Gewächsen mit dem Rasenmäher zu Leibe gerückt bin, kann meine Gartenfee das Areal endlich betreten, ohne über den nachgewachsenen Bambus (die Pest!) zu stolpern oder, so wie ich gestern, mit einem Bein im Gartenteich zu landen. Wie meine Hose und Schuhe nach der Aktion aussahen, muss ich wohl niemandem verraten. Aber das passiert halt, wenn man beim Rasenmähen nicht darauf achtet, wohin man tritt.

Nicht baden gegangen bin ich bisher beim Ausfüllen der sieben Lückentexte auf Wulfs Blog medienjournal zum Media Monday. Ob ich es aber auch weiterhin schaffe, so regelmäßig wie bisher dabei zu sein, kann ich heute noch nicht versprechen; am besten abwarten und Tee trinken.

 

 

Media Monday # 360

1. Wenn am Donnerstag der neue Star Wars-Film anläuft, bleibe ich hübsch daheim, weil mich Star Wars mit seinen diversen Ablegern nicht interessiert.

2. Die Pfingst-Feiertage nutze ich zur Überarbeitung meines Blogs.

3. David Tennant sieht man leider kaum noch in etwas anderem als in Produktionen, die ich entweder nicht sehen kann oder von denen ich immer erst weit hinterher erfahre.

4. Ich hätte ja mal richtig Bock, eine extravagante bzw. ausgefallene Eiskreation zu essen, wo ich jetzt weiß, dass ich nicht nach Bornholm fahren werde, wo es angeblich das größte Eis der Welt gibt: eine riesige Eiswaffel (30 oder 40 cm) mit sechs großen Kugeln und Streuseln drauf, gekrönt von einer kleinen Eiswaffel und einer dänischen Flagge.

5. Nightmare on Elm Street ist schon ein ziemlich heftiger Film, denn schon allein die Vorstellung, niemals einschlafen zu dürfen, weil man sonst im Traum von Freddy Krueger dahingemetzelt wird, ist für mich schon Horror genug. Und irgendwann kann auch Schlafmangel zum Tod führen. Die betreffende Person hat also die A****karte gezogen, wenn ihr Mr.Krueger im Traum begegnet. So richtig schauderhaft finde ich aber dagegen die Neuverfilmung, bei der ich zwar einige Schockmomente hatte, aber ich fürchte, an die Originalfassung reicht das Remake nicht heran.

6. Wenn ich nur daran denke, wie viel Arbeit ich in der nächsten Zeit im Hintergrund in mein Blog investieren darf, während es im Vordergrund erst einmal still liegt, bin ich nicht gerade fröhlich gestimmt.

7. Zuletzt habe ich viel Zeit mit dem Buchen von diversen Unterkünften in Norddeutschland und Dänemark verbracht, und das war teilweise sehr erheiternd, was die Kommunikation betrifft, weil ich meine Anfrage auf englisch gestellt habe und eine Antwort auf dänisch bekommen habe.

Den Sonntagabend habe ich dann mit einer Entdeckung auf BBC One beschlossen: der Beginn der dreiteiligen Miniserie „A very english scandal“ (Regie: Stephen Frears / Drehbuch: Russell T Davies), die die sogenannte „Thorpe Affair“ beleuchtet. Der Parlamentsabgeordnete und Oberhaupt der Liberal Party, Jeremy Thorpe (Hugh Grant), wird angeklagt, seinen früheren Liebhaber Norman Scott (Ben Whishaw) ermordet zu haben. Im ersten Teil des Dreiteilers wird das Mordkomplott beschlossen. Echt fies. Fast hätte ich Hugh Grant gar nicht wiedererkannt, aber die Rolle als aalglatter, eiskalt berechnender Politiker passt gar nicht übel zu ihm. Just my five cents. Die nächsten beiden Sonntagabende sind gerettet.

 

 

 

Media Monday # 359 : Mörderisch gut

 

Sich aufs Faulenzen zu freuen, um dann nach dem Mittagsschläfchen einen Thriller mit über 400 Seiten an einem Samstagnachmittag runterzureißen, kann dazu führen, dass man am Abend keinen Schlaf findet und ausgerechnet dann ein Programm einschaltet, auf dem die Filme „Final Destination 3“ und „Final Destination 4“ hintereinander laufen. Man will eigentlich wegsehen, ist aber von der Katastrophe so gebannt, dass man beide Filme, dessen Handlung man auswendig kennt, trotzdem zu Ende schaut. Trotz gruseliger ElitePartner-, Parship- und Ruf-mich-an-Stöhn-Werbung. Wenigstens weiß ich jetzt, warum „Final Destination 4“ von Pro7 Schweiz erst ab 18 freigegeben wurde. Bestimmt nicht wegen der blutigen Art, die Darsteller einen nach dem anderen ins Jenseits zu schicken.

Wer die Final-Destination-Reihe noch nicht kennt: Die Handlung ist bei den vier Filmen, die ich bisher gesehen habe, immer die gleiche, nur mit unterschiedlichen Ausgangssituationen. Den Thriller „Atemnot“ (nicht „Atemlos“) fand ich übrigens sehr unterhaltsam, schon allein wegen des Namens, den das englische Dörfchen trägt: Morden. Ich glaube nicht, dass der Schriftstellerin bewusst war, dass der Name in der deutschen Übersetzung ein sinnvolles und auf ironische Art dazu passendes Wort ist.

Meine Destination am Sonntagabend sind die sieben Lückentexte auf Wulfs Blog medienjournal in der aktuellen Ausgabe des Media Monday:

 

Media Monday # 359

1. Der Song “Elegantly Wasted“ geht mir ja seit ich das Video dazu auf youtube gesehen habe, nicht mehr aus dem Kopf, und wenn die CD beim Autofahren läuft, muss ich an das Autorennen in „Final Destination 4“ denken.

2. webfail.de funktioniert als Stimmungs-Aufheller bei mir eigentlich immer, denn da gibt es für mich immer etwas witziges zum Anschauen, egal ob es sich um dumme Sprüche handelt oder um zum Brüllen komische Hunde- und Katzenfotos bzw. -videos.

3. Wenn ich schon höre, dass meine Lieblingsserie mit einem riesigen Cliffhanger endet und nicht fortgesetzt wird, dann frage ich, was das soll – schließlich sollte der Cliffhanger doch dazu da sein, die Spannung auf die Fortsetzung zu steigern, und wenn dann nichts kommt, ist das m.E. nicht nur mehr als ärgerlich, sondern auch ein Widerspruch in sich.

 

4. “Rendez-vous mit einem Oktopus“ von Sy Montgomery aus dem mare-Verlag ist eines dieser Bücher, das ich jedem ungefragt empfehlen möchte, schließlich erfährt man hier auf liebevoll geschilderte Art und Weise, was für sensible und hochintelligente Tiere die achtarmigen Meeresbewohner sind.

 

5. Für den irischen Schauspieler Aidan Turner schlägt mein Fanherz ja so hoch wie schon lange nicht mehr, weil er mir schon als Titelfigur der Neuverfilmung des Period Dramas „Poldark“ gut gefallen hat. Interessant fand ich, dass er auch in dem Film „Der Hobbit“ mitgespielt hat. Leider bedeutete das auch, dass mit seiner Rolle als Vampir in „Being Human“ nach der dritten Staffel Schluss war. Jetzt bin ich als Krimifan auf die Agatha-Christie-Verfilmung von „And then there were none“ gespannt, wo er zur Abwechslung mal einen fiesen Charakter spielt.

6. John Nettles ist als Nebendarsteller in dem Period Drama „Poldark“ ja so gar nicht mein Fall, wohingegen als/in Inspector Barnaby mit seiner unnachahmlich trockenen Art.

7. Zuletzt habe ich versucht, drei Sudokus am Stück zu lösen, und das war ganz schön knifflig, weil es die letzten in diesem Sudokublock mit der höchsten Schwierigkeitsstufe sind. Hier muss man nämlich die Kästchen mit Zahlen von 1 bis 12 füllen, und da wird’s für mich schnell unübersichtlich. Dennoch wollte ich die Rätsel zu Ende bringen, damit ich diesen Block abschließen kann. Ob ich so schnell nochmal welche lösen werde, weiß ich jetzt noch nicht.

 

 

 

Media Monday # 358 : Serienvergleiche im Selbstversuch

 

 

Was passiert eigentlich, wenn man mehrere Serien parallel nebeneinander schaut? Bisher hatte ich damit keine Probleme, mich auf jeweils eine Folge pro Abend zu beschränken und „Sons of Anarchy“ und „Being Human“ im Wechsel zu schauen, denn die beiden Serien haben nicht das Geringste miteinander zu tun. Schwierig wird’s aber dann, wenn man in der Stadtbücherei über lauter Serien stolpert, die man längst einmal sehen wollte, wie z.B. „The Good Wife“ oder „Orphan Black“. Das Angebot ist dort im Prinzip gut und zum Glück überschaubarer als bei diversen Streamingdiensten, weshalb ich mich bei einer zweiwöchigen Ausleihfrist letztendlich für „Orphan Black“ und die nordamerikanische Fassung von „Being Human“ entschieden habe.

Nach drei Staffeln der britischen Originalserie habe ich eine Pause eingelegt, um herauszufinden, in wieweit sich die amerikanische Neufassung von der Originalvorlage unterscheidet. Mit der ersten Staffel bin ich noch nicht ganz durch, aber kann jetzt schon sagen, dass es auch bei der US-Ausgabe nichts zu meckern gibt, da zwar die Ausgangssituation die gleiche ist, aber die Handlung um zusätzliche Erzählstränge erweitert worden ist.

Noch nicht erweitert sind die Lückentexte auf Wulfs Blog medienjournal, denn nach wie vor sind es noch immer sieben – hier kommt die aktuelle Ausgabe des Media Monday:

Media Monday # 358

1. An einem so sonnigen Sonntag ist es ja wohl am schönsten, den am Freitag zurückgekehrten Mauerseglern bei ihren Flugkünsten zuzuschauen.

2. Charisma ist wohl als SchauspielerIn wahnsinnig wichtig. Vielleicht auch der Grund, warum ich so für so einige schwärme, schließlich ist ein attraktives Äußeres nicht alles. Der- oder diejenige muss für mich auch glaubhaft unterschiedliche Charaktere mit mehreren Facetten spielen können, und da gibt es im Moment zwei Schauspieler, die aktuell ganz oben auf meiner Liste stehen: Russell Tovey und Aidan Turner. Den einen kannte ich bisher nur aus „Dr.Who“ und „Banished“, den anderen aus „Poldark“ und „Being Human“. Wen ich aber auch noch sehr gerne sehe, sind Maggie Smith und Emilia Clarke.

3. Selten hat mich die Absetzung einer Serie so berührt wie die von „Pushing Daisies“, „Downton Abbey“ und „Torchwood“, und ich fürchte, noch schlimmer wird es bei „Being Human“ werden (obwohl nach der dritten Staffel bereits mein Lieblingsdarsteller nicht mehr dabei ist).

 

 

4. Das letzte Mal, das ich wirklich begeistert aus dem Kino gekommen bin ist schon sehr lange her, denn das war, als das Christmas-Special „The husbands of River Song“ als Sondervorstellung für Doctor-Who-Fans im Cinemaxx lief.

 

5. Hugh Bonneville habe ich ja schon in einigen Rollen erlebt, aber seinen Auftritt als Piratenkapitän in einer Dr.-Who-Folge fand ich bisher am schrägsten.

6. Cliffhanger schön und gut, aber bei manchen Kinofilmen übertreiben sie es doch zuweilen, immerhin ist bei Literaturverfilmungen doch von vornherein klar, wie die Geschichte ausgeht. Prickelnd fand ich auch nicht die Idee, den dritten Teil der „Tribute-von-Panem-Trilogie“ in zwei Filme aufzuteilen und zwischen beiden Teilen viel Zeit verstreichen zu lassen. Wenn es aber einen Cliffhanger gibt, der mich so richtig geärgert hat, dann war es der am Ende des zweiten Teils der Matrix-Trilogie: „und wie’s weitergeht, erfahrt ihr dann nächstes Jahr“. Ist genauso „toll“ wie bei Akte X, wenn vor der Sommerpause die Spannung so in die Höhe getrieben wird, dass einen die Aussicht auf eine Fortsetzung auch nicht groß trösten kann. Das schale Gefühl bleibt trotzdem. Und wenn dann die Fortsetzung der Serie wie im Fall von Doctor Who nach der Sommerpause auf später verschoben wird, fühle ich mich so richtig veräppelt.

7. Zuletzt habe ich versucht, mein Schlafdefizit auszugleichen und das war ein merkwürdiges Gefühl , weil ich dadurch das Gefühl hatte, in ein Zeitloch zu fallen.

 

 

 

 

 

 

 

Media Monday # 357 : Ein unerwartetes Come Back, diesmal im wirklichen Leben

 

 

Schon seit einiger Zeit ist mir das neue Schild an einem Laden aufgefallen, der sehr lange leer gestanden hatte, nachdem die darin befindliche Second-Hand-Boutique zu meiner Enttäuschung schließen musste. Das Problem ist nicht immer das, was rausgeht, sondern eher das, was reinkommt, z.B. das Woll- und Handarbeitsgeschäft, das aus Altersgründen schließt und als Nachfolger einen Laden für Shishas und Zubehör bekommt und bei dem ich mich frage, wie lange der sich halten kann, wenn der Trend vorbei ist.

In dem aktuellen Fall mit dem neuen Ladenschild ist es aber so, dass mir die Aufschrift deshalb so vertraut vorkam, weil es ein solches Geschäft für Whisky im Nachbarort bereits gegeben hatte, sein Inhaber es aber aus gesundheitlichen Gründen schließen musste und dieser seine übrig gebliebenen Bestände online verkaufen wollte.

Je öfter ich an dem neuen Geschäft vorbeifuhr, desto größere Fortschritte in Richtung Eröffnung schien sein Inhaber gemacht zu haben, und am vergangenen Wochenende fuhr ich einfach direkt dort hin, um herauszufinden, ob ich richtig geraten hatte. Resultat meiner detektivischen Meisterleistung: Es ist derselbe Mann mit demselben Geschäft, mit dem er sich nun endgültig selbständig gemacht hat, und ich habe mich gleich in den Verteiler für seinen Newsletter aufnehmen lassen, damit ich weiß, wann die nächsten Whiskytastings stattfinden. Zum Schluß habe ich dann noch zwei Flaschen schottischen Single Malt erstanden: Einen Caol Ila aus der Elements-of-Islay-Edition (von der Insel Islay, die bekannt ist für ihre rauchigen, torfigen Whiskys) und einen Highland Park von den Orkney-Inseln, der den Walküren gewidmet ist.

Welchen davon ich mir zum Ausfüllen der sieben Lückentexte in der aktuellen Ausgabe des Media Moday auf Wulfs Blog medienjournal gönnen werde, weiß ich noch nicht, aber der Abend könnte gehaltvoll werden.

 

Whisky 280418

 

 

Media Monday # 357

1. Passend zum Tanz in den Mai: Tanzfilme habe ich mir früher öfters angesehen. Meistens waren es die „Klassiker“ wie Footlose, Flashdance oder Dirty Dancing. Inzwischen gibt es nur noch wenige, die ich mir nochmal anschauen würde, und das wäre „Strictly Ballroom“, „West Side Story“, „Die roten Schuhe“ und „Black Swan“ (auch wenn letzterer kein Tanzfilm im herkömmlichen Sinn ist).

2. Bei dem Song Bitter Sweet Symphony muss ich immer an den erwachenden Tag denken, denn die Streichersequenz zu Beginn des Liedes erinnert mich an das Einsetzen des Vogelgezwitschers früh am Morgen.

3. Was man in Filmen/Serien nie zu sehen bekommt: wenn es sich jemand mit einem Stapel Zeitungen auf dem Lokus gemütlich macht. Anscheined ist das WC ein mysteriöser Ort. Was ich an der Stelle korrigieren muss: Bei Game of Thrones ist dieser Ort lebensgefährlich.

 

 

4. Von all den Konzerten, bei denen ich dabei war, wird mir eines für immer in Erinnerung bleiben: Simon & Garfunkel 1982 im Stadion am Bieberer Berg.

 

5. Meine Sammlung von Miss-Marple-Filmen begeistert mich wirklich ein ums andere Mal, aber ich glaube, es wird langsam Zeit, mir die Filme auch mal im Original anzusehen. Dabei gibt es doch noch so viele Agatha-Christie-Verfilmungen, die ich noch nicht kenne, zum Beispiel die Neuverfilmunng von „Zeugin der Anklage“ (Witness of the Prosecution), die vor einiger Zeit als Zweiteiler auf BBC One lief.

6. Die ach so überraschende Wendung in Game of Thrones mit dem abgeschossenen Drachen hätte ich nicht unbedingt gebraucht, denn jetzt kann ich mir ausmalen, wie die nächste Staffel verlaufen wird.

7. Zuletzt habe ich mir einen neuen Psychothriller gekauft, und das war ein Glücksgriff, weil die Geschichte nicht blutig, aber hochgradig fesselnd ist und durch eine ungewöhnliche Handlung besticht.

 

 

 

Media Monday # 356 : Back to virtual life

 

Beinahe wäre die neueste Ausgabe des Media Monday auf dem Blog medienjournal wegen ausgefallenem Internet für mich ausgefallen. Sieben Lückentexte auf dem Handy zu tippen und auszufüllen wäre für mich nicht in Frage gekommen. Aber dank eines sehr, sehr netten Verwandten, der früher Telefonanlagen installiert hat, habe ich jetzt eine neue Fritzbox mit passendem Telefon und funktionierendem Internet. Der blöde Surfstick, der mich nur Geld, Zeit und Nerven gekostet hat, kann mich mal gernhaben.

 

Media Monday # 356

1. Am Donnerstag startet der neue Avengers-Film im Kino. Ich für meinen Teil wusste noch nicht mal, dass es einen gibt, geschweige denn, worum und um wen es diesmal darin geht.

2. Das Werk von vielen sogenannten deutschsprachigen Songwritern wird ja reichlich gehypt, wobei ich finde dass sie einander teilweise so ähnlich klingen, dass ich oft gar nicht sagen kann, wer da gerade zu hören ist.

3. Ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass Jake Gyllenhaal so viele Filme aus unterschiedlichen Genres gedreht hat und auch schon in Musicals aufgetreten ist. Und wenn wir schon bei dem Thema Musik sind, wusste ich bis vor ein paar Wochen auch nicht, dass Michael Hutchence nicht nur ein beeindruckendes Stimmvolumen hatte, sondern auch sämtliche Texte für die Band INXS geschrieben hat. Und was ich auch nicht wusste: Wie schwierig es ist, einen angeblich ganz einfachen Weg ins Internet zu finden, wenn die Fritzbox streikt oder wenn man mit einem Dinosaurier von Smartphone unterwegs herumgurkt.

 

 

4. Von meinen Lieblingsserien gönne ich mir gerne auch die Originalversion, schließlich ist das eine schöne Möglichkeit, mein Englisch auf dem Laufenden zu halten, auch wenn die Schauspieler aus verschiedenen Ländern kommen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich bei dem irischen Schauspieler Aidan Turner überhaupt keine Untertitel zuschalten muss. Dies betrifft vorwiegend BBC-Produktionen. Bei amerikanischen Produktionen wie „Sons of Anarchy“ ziehe ich jedoch die synchronisierte Fassung vor, weil ich mit der amerikanischen Sprachfärbung nicht so gut klarkomme.

 

5. Mein neues Telefon und den Internetzugang wieder installiert zu bekommen, war ein richtig tolles Erlebnis, denn jetzt kann ich endlich meinen nächsten Urlaub buchen, was offline nicht ganz so easy ist. Ein tolles Erlebnis war auch, den Film „Der große Trip – Wild“ zu schauen, denn dadurch habe ich mich wieder daran erinnert, wie es war, einen Fernwanderweg in Hessen entlangzuwandern. Der Jakobsweg von Fulda nach Gelnhausen ist zwar nicht dasselbe wie der Pacific Crest Trail in den USA, aber genau wie die Hauptakteurin war ich mit viel zu viel Gepäck unterwegs, und das dann auch noch im Winter, der vereiste Teilstücke und einen veritablen Schneesturm für mich bereithielt.

01 nach frankfurt

02 winter

6. Über meine musikalischen Vorlieben zu bloggen war mir ein Bedürfnis, denn so hatte ich mal wieder die Gelegenheit, meine Lieblings-Schallplatten aufzulegen und die Entdeckung zu machen, dass manche Alben in mehrfacher Ausfertigung existieren. Außerdem konnte ich vielen Erinnerungen aus meiner Jugendzeit nachhängen, was allerdings nicht immer so angenehm ist, wie es sich liest oder wie man vermuten könnte.

7. Zuletzt habe ich vergeblich versucht, mit Hilfe eines Surfsticks ins Internet zu kommen, und das war frustrierend, weil auch die Leute in einem anderen Laden nicht in der Lage waren, das Ding zum Laufen zu bringen.

Kurz darauf hatte ich auch noch einen Beinahe-Unfall, weil der Autofahrer vor mir den Rückwärtsgang einlegte und meinen rechten Kotflügel touchierte. Als ich dann meinerseits zurücksetzte, fuhr er dann nochmal rückwärts gegen mein Auto, nur um dann Gas zu geben und einfach wegzufahren. Ich fuhr ihm hupend und mit Lichthupe hinterher: Keine Reaktion. Als er dann endlich in einer Parkbucht hielt, schrie ich, er solle aussteigen. Aus dem Auto stieg ein alter Mann, der sich tausendmal entschuldigte und zugab, dass er nicht mehr gut hört. Äh. Mein Ärger verwandelte sich in Erschrecken, und ich redete auf ihn ein, mir und meinem Auto sei nichts passiert – aber er solle bitte, bitte dringend zum Arzt und seine Ohren und vor allem Augen untersuchen lassen.

 

Nachdem ich nun alles ohne Schaden noch mal gut überstanden habe, kann ich mich zurücklehnen und meinen Umzug aus der Serienwelt von Charming (Sons of Anarchy) in die von Bristol (Being Human) umso entspannter genießen. Ich hätte ja nie gedacht, dass man mich mit einer völlig absurden Geschichte um eine WG aus Geist, Vampir und Werwolf nochmal reizen könnte, aber die Story hat tatsächlich was, vor allem eins, was britische Serien wunderbar können: sich nicht selbst ganz so ernst nehmen. Ich meine: Welcher Geist kommt schon auf die Idee, sich als Lehrmaterial ausgerechnet einen Film wie „Ghost – Nachricht von Sam“ anzuschauen? Das einzige, was ich schade finde, ist die Kürze der ersten Staffel. Sechs Folgen finde ich für eine Serie schon ziemlich wenig, und ich hoffe, dass die anderen vier Staffeln aus mehr Folgen bestehen, denn „Being Human“ hat noch viel Luft nach oben.

 

 

Zum Abschluss noch etwas witziges, das mir durch den Kopf ging, als im Fernsehen neulich ein Werbespot für die WC-Ente lief – denn dort ging es um Toiletten, in der Gefahren lauern… Spoileralarm: Also, die einzigen gefährlichen Toiletten, die ich kenne, sind die in Game of Thrones, in der Tyrion seinen Daddy erschießt und das Dixi-Klo bei Sons of Anarchy, in dem sich Gemma mit gezückter, geladener Waffe versteckt hat. In beiden Fällen wäre die WC-Ente nutzlos gewesen.