Media Monday # 396 : Wo ist nur der Januar hin?

 

Schon ein Monat vorbei. Das ging ja schnell. Den ersten Kinobesuch habe ich schon hinter mir, genau so wie die zwei Saunatage. Mal sehen, was das Jahr an Projekten noch bereithält. Weiterhin mitmachen werde ich auch dieses Jahr beim Media Monday mit sieben Lückentexten:

 

Media Monday # 396

1. Nach dem „Japanuary“ folgt bald schon der „Followbruary“. Einer meiner liebsten Filme, den ich jedem gerne empfehle ist schwer zu finden, da es so viele gute Filme gibt und ich ständig neue entdecke – wie zum Beispiel den Hitchcock-Klassiker „Im Schatten des Zweifels“ von 1943, den ich am Wochenende gesehen habe.

 

2. Schön und gut, dass das Jahr noch jung ist, aber ein wichtiger Punkt auf meiner To-Do-List für 2019 ist jede Menge Behördenkram und meine Fernreise im Sommer.

 

3. Unsere Stadtbücherei ist für mich die absolute Neuentdeckung des vergangenen Jahres, denn was ich dort schon an interessanten Büchern, Filmen und Serien gefunden habe, toppt den Beginn des Jahrtausends um Längen, und nachdem ich jahrelang nicht mehr dort gewesen bin, hat mich das so richtig gefreut, genau wie die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche jetzt dort gar keinen Jahresbeitrag mehr zahlen müssen.

 

4. Ginge ich nicht nach Plot und Dramaturgie, sondern nur nach den Schauwerten und optischer Opulenz, wäre der Film „Winchester – das Haus der Verdammten“ mit Helen Mirren definitiv ganz vorne mit dabei, denn das Haus, in dem dieser spannungsarme Horrorfilm spielt, ist mit seinen über 100 Zimmern ein echter Hingucker. Leider hapert es an vielen Stellen doch sehr mit Plot und Logik, und der Text auf der DVD verspricht leider auch mehr. Von wegen über 500 Zimmer und haufenweise Geheimgänge und Treppen, die ins Nirgendwo führen… Das echte Winchester Mystery House in San Jose ist zwar sehr spektakulär und eine Touristenattraktion, aber hier wäre ein weniger marktschreierisches Marketing mehr gewesen.

Die Neuverfilmung von „Mord im Orientexpress“ wäre auch noch so ein Kandidat, da zwar Kostüme und Landschaft super in Szene gesetzt worden sind, aber über den Rest breite ich lieber den Mantel des Schweigens.

 

5. Das schlimmste an der derzeitigen Kälte und Nässe draußen sind die Verkehrsverhältnisse und die Rutschigkeit der Gehwege.

 

6. Wohingegen das Beste an dem Wetter ist, dass das Saunieren dabei mehr Spaß macht als bei Wärme und Sonnenschein.

 

7. Zuletzt habe ich einen Gutschein für die Rhein-Main-Therme eingelöst, und das war nicht ganz so entspannend , weil es dort brechend voll war. Und wieder einmal habe ich mich darüber gewundert, dass der Lieblingssport der Wellness-Fans das Liegenreservieren zu sein scheint und warum man ganze Schrankkoffer voller Zeugs in den Saunabereich mitbringen muss. Schmuggeln die darin Leute ins Bad?

 

 

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Das Werk zum Wort 4/52 : Lunch

 

Woche 4 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 48 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Und heute im Angebot:

Lunch

Ich packe meine Lunchbox und nehme mit… Melone? Nein, moderne Kunst. Was eignet sich da besser als ein Stilleben?  Oder darf es doch eher etwas im Stil von Jack Vettriano sein? Dessen Gemälde heißt immerhin „Lunch on the Beach“ (https://www.oilpaintingsgallery.com/ProdImages/Lunch-on-the-Beach-big.jpg):

Manchmal sieht mein eigener Lunch dann aber so aus:

 

Hauptspeise (https://i.pinimg.com/564x/34/ab/a0/34aba059130f0ec4ef52b0fdb1c014e5.jpg):

Nachtisch (https://i.pinimg.com/564x/a7/40/9e/a7409e7164def41b5830a0b58ac332f8.jpg):

 

Getränk (https://i.pinimg.com/564x/02/de/98/02de98c51e09a6341b4fb164753ac18a.jpg)


 

Längst nicht so stilvoll wie bei Vettriano, aber schneller in die Tat umzusetzen. — Das nächste Wort lautet Hoffnung.

ABC-Photography : D wie Dachlandschaften

 

 

In der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, möchte ich euch in eine andere Welt mitnehmen, denn heute ist das D dran.

 

D wie Dachlandschaften

In einer Welt, in der die gefühlte Mehrheit den Blick unentwegt auf die Displays ihrer Smartphones heftet, möchte ich den Blick nach oben lenken, auf die Dächer hoch über der Stadt…

 

 

und zwar im Detail (auch ein D): eine steinerne Figur auf dem Dachfirst des Häuserensembles der Ramsay Gardens in Edinburgh, unweit der Burg, und eine Aufnahme, die symbolisch für alle „Chimney Pots“ Großbritanniens steht. Hier wird der Beruf des Schornsteinfegers gewiß nicht aussterben, und das führt mich zurück in meine Kindheit – denn schon damals haben mich Dächer und das, was auf ihnen sein könnte, fasziniert. Schornsteinfeger war einer meiner Traumberufe; als ich dann aber irgendwann festgestellt habe, dass ich zwar gerne in den Bergen wandern gehe, aber Angst davor habe, von einem Dach herunterzufallen, war’s das dann.

Dennoch gibt es faszinierende Dachlandschaften, wie zum Beispiel die unzähligen Türmchen auf dem Loire-Schloss Chambord, Aufnahmen von Dächern in Paris oder London Rooftops.

Und damit ist mein Ausflug über die Dächer von Nizza, äh, Edinburgh auch schon wieder beendet.

 

 

Serienmittwoch bei Corly # 158: Filmkulissen

 

Beim heutigen Serienmittwoch auf Corlys Blog geht es heute um 10 Filmkulissen, die uns gut gefallen. Ich glaube, bei einem ähnlichen Thema hatte ich schon mal mitgemacht, kann mich aber nicht erinnern, welche Settings es damals waren. Also fange ich nun bei Null an und zähle ohne bestimmte Wertung all die Filme auf, bei denen ich Fernweh bekomme – und zu jedem von ihnen gibt’s den passenden Trailer, gefunden auf youtube.

 

01 – Merida – Legende der Highlands: Natürlich Schottland. Was auch sonst? Wenn ich woanders leben könnte, würde ich mir Schottland aussuchen. Hier diesmal in einem der für mich besten Disney-Filme der letzten Jahre, nicht nur, was die Handlung angeht, sondern auch optisch überwältigend – https://youtu.be/tjMysqnlq54?t=7

 

02 – Inception: Gigantische Traumwelten. Das ist für mich ganz großes Kino – https://www.youtube.com/watch?v=JEv8W3pWqH0

 

03 – Die fabelhafte Welt der Amelie: Paris für Romantiker. So, wie es wahrscheinlich nur in der Fantasie existiert. So, wie Touristen es vermutlich vergeblich suchen – https://youtu.be/LM0sZZ1xFDs

 

04 – The Crow: Eigentlich ist diese Welt ein Alptraum, in der ich genauso wenig leben möchte wie in Gotham City, aber trotzdem hat sie etwas – https://www.youtube.com/watch?v=0sqA-W4zK-w

 

05 – Die fantastische Welt von Oz: Auch eine Traumwelt, aber das komplette Gegenteil, nämlich quietschbunt, zeigt dieses Prequel zu dem Klassiker von 1939 – https://youtu.be/cN3gz_gATkA

 

06 – Tulpenfieber: Diesmal keine Traumwelt, sondern ein Zeitsprung ins Amsterdam des 17. Jahrhunderts, als die Leute schier aus dem Häuschen waren wegen Tulpenzwiebeln – https://youtu.be/cRZANfJHh6Y?t=2

 

07 – Der Name der Rose: Was für ein Kloster – was für eine Bibliothek! Das reinste Labyrinth. Hier hätte ich gerne in den alten Folianten geschmökert – https://www.youtube.com/watch?v=wrWpJkWPVNI

 

08 – The Beach: Ein geheimer Strand vor der thailändischen Küste, für den manche Touristen alles riskieren – https://youtu.be/t99_nC_tYVM?t=5

 

09 – Long Walk Home: Der australische Outback, durch den sich der längste Zaun der Welt zieht – https://youtu.be/vJzKCBEUwiM?t=2

 

10 – Mord im Orient Express (2017): Eine Zugreise durch eine grandiose winterliche Landschaft. Das innere des Zuges finde ich nicht ganz so prickelnd, eher klaustrophobisch, aber die Berge sind einfach atemberaubend – https://www.youtube.com/watch?v=lA_S-FX2v44

 

Das waren meine 10 (alp)traumhaften Filmkulissen, aber ich bin sicher, ich hätte noch weitere gefunden – vor allem auf anderen Kontinenten und im Weltall.

Media Monday # 394 : Endlich gibt es was zu feiern,

 

 

denn ich habe meine erste Fernreise gebucht. Meine Wahl ist auf eine Busrundreise durch Ostkanada gefallen. Mit Übernachtung an den Niagarafällen und abendlichem Feuerwerk als Krönung. Was jetzt noch fehlt, sind der Reisepass und die elektronische Einreiseerlaubnis (eTA). Schade, dass der Sommer noch so fern ist. Gar nicht fern sind die sieben Lückentexte des Media Monday:

Media Monday # 395

 

1. Prokrastination kann ich ja besonders gut mit Spielen wie MahJongg oder Goth Nexus .

 

2. Wenn es draußen nicht so erbärmlich kalt wäre würde ich mich im Garten im Liegestuhl sonnen.

 

3. Beste Film- und Serien-Snacks sind für mich Chips, Popcorn oder Schokolade.

 

4. Wohingegen zu einem guten Buch für mich ja immer ein Glas guten Rotweins oder Whiskys gehört, denn damit kann man so schön in andere Welten abdriften, aber ständig brauche ich das auch nicht – es kommt immer auf das Buch und die Stimmung an.

 

5. Ich glaube, ich sollte mal wieder öfter ins Kino gehen. Den nächsten Film auf meiner Liste nehme ich noch an diesem Abend in Angriff: „Manhattan Queen“ mit Jennifer Lopez.

 

6. Gute Musik ist eigentlich ideal, um abends einen langen Tag ausklingen zu lassen, schließlich habe ich mir nicht umsonst mal wieder eine neue CD gekauft.

 

7. Zuletzt habe ich den Weihnachtsbaum abgeschmückt, und das war höchstwahrscheinlich das letzte Mal, dass wir einen Baum aufgestellt haben, weil wir nächstes Jahr eine Vase mit Zweigen füllen und diese mit Strohsternen schmücken werden.

 

 

Das Werk zum Wort 3/52 : Schnee

Woche 3 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 49 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Und heute im Angebot:

Schnee

Ach, du liebe Güte! Schnee in Oz, Schnee in Phantásien, Schnee in Westeros… Snow is all around us – snow is everywhere. Mir fehlt das Gespür für Schnee, und darum habe ich ihn am liebsten da, wo ich niemals hinkommen werde – zum Beispiel im Himalaya, am Mount Everest (Quelle: https://youtu.be/fCeSMww0A8g?t=1).

 

 

 

Nachdem ich das Buch verschlungen habe, hat mir es der Film genauso angetan und mir bestätigt, was ich schon immer wusste: Ich liebe zwar die Berge, aber an einer solchen Expedition würde ich niemals teilnehmen.

Das Erklimmen eis- und schneebedeckter Gipfel überlasse ich lieber anderen.

 

Das nächste Wort = Lunch.

ABC-Photography : C wie Coral Beach

 

Seit dem 6. Januar 2019 bin ich bei einem neuen Fotoprojekt dabei: Das neue/alte Projekt ABC“ von wortman. Woche für Woche wird ein anderer Buchstabe des Alphabets fotografisch umgesetzt. Nach A wie Autogramm und B wie Busfahren ist nun das C an der Reihe.

Wollte mir zunächst nichts brauchbares einfallen, sondern nur Begriffe, die eigentlich mit einem anderen Buchstaben beginnen wie z.B. Zirkus (Circus) oder Korona (Corona), bin ich dann nochmals durch meine Sammlung älterer Urlaubsfotos gegangen und war verblüfft, wie viele Begriffe mit C sich hier auftreiben ließen: Cornwall, Café, Cocktailbar, Champagnergläser, Chaos und natürlich jede Menge geografischer Namen. Das Rennen gemacht hat:

C wie Coral Beach

Denn das ist eins der Motive, die ich für den Kalender ausgewählt habe, den ich meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt habe. Dieser Strand befindet sich auf der Isle of Skye (Schottland) und wurde von mir und meinem Mann 2008 besucht. Vier Wochen Schottland und Windsor – was für eine Zeit! Die dazu gehörenden Bilder und Reiseberichte hatte ich unter meinem damaligen Pseudonym bei der Verbraucherplattform ciao.de hochgeladen, die es aber leider seit letztem Jahr nicht mehr gibt. Noch ein C, wie ich gerade merke.

Weitere Bilder zu Wörtern mit C habe ich auf meinem Pinterest-Board „ABC Photography“ abgespeichert:

Cromarty – ein Städtchen auf der Black Isle, ebenfalls 2008 besucht

Cayi Stane – ein prähistorischer „Standing Stone“ in einem Vorort von Edinburgh

Comiczeichnung – 2013 in einem Schaufenster in Edinburgh entdeckt, nachdem die EU das Glühbirnenverbot durchgesetzt hatte.

und zuletzt ein Beruf, der das C im Namen trägt, und zu Charles Dickens‘ Zeiten Hochkonjunktur hatte: Chimney Sweeper Schornsteinfeger

 

Mehr C geht nicht.

Die 5 Besten am Donnerstag : Kunstwerke

Die 5 Besten“ sind wieder zurück, seit kurzem bei Gina – und heute mit einem spannenden Thema:

Die fünf besten Kunstwerke

 

1: Land Art – Künstler: Andy Goldsworthy

Vor ein paar Jahren habe ich eine Sendung über den Land-Art-Künstler Andy Goldsworthy gesehen; er erschafft mit Materialien aus der Natur vergängliche Kunstwerke und lichtet sie ab, bevor sie vergehen und in den ewigen Kreislauf zurückkehren. Als Beispiel hier eine Skulptur aus Eis – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/22/d0/bb/22d0bb2d9ab2e1854683cde4fb114cf3.jpg)

 

 

2: Mein Lieblingsmaler – Nr. 1: Vincent van Gogh

Seit wann ich seine Gemälde so liebe, weiß ich gar nicht mehr. Ich liebe diesen expressiven Malstil, mit dem er seiner Zeit weit voraus war. Zu Lebzeiten hunderte von Bildern malen, von denen nur eines einen Käufer findet… das muss nur schwer zu ertragen gewesen sein. Als Beispiel das Gemälde „Sternennacht“ – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/b0/74/9c/b0749ce53a91fc68d107237d7b92e76e.jpg)

 

 

3: Mein Lieblingsmaler – Nr. 2: William Turner

Landschaft und Malerei – zur Abwechslung mal ein maritimes Motiv: „Peace Burial at Sea“ – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/d6/68/0c/d6680cf43faaff12ca2ab9cd3a159eb0.jpg)

 

 

4: Das Gesamtkunstwerk – die Glasgow School of Art

Die Kunsthochschule wurde 1845 gegründet und nach Plänen des Jugendstil-Archtitekten Charles Rennie Mackintosh gebaut. Dieser Jugendstil ist so ganz anders als der, den ich bisher kannte. Wie verschachtelt und düster das Gebäude ist, davon konnte ich mich überzeugen, als ich in den Neunziger Jahren für zwei Tage in Glasgow war. Interessante Information: Unter „Bekannte Professoren und Studenten“ listet Wikipedia u.a. Peter Capaldi (Dr. Who) und Robbie Coltrane (Harry Potter) auf. – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/a9/cc/15/a9cc152d2777eebb4b8a309713721f84.jpg)

 

 

5: Die Filmbiografie „Frida“ über die mexikanische Malerin Frida Kahlo

In der Hauptrolle Salma Hayek als Frida Kahlo. Was ich an diesem Film so bemerkenswert fand, waren die zum Leben erweckten Gemälde Frida Kahlos, die zwischen einzelne Filmszenen eingestreut werden. Leider habe ich kein passendes Beispiel dazu gefunden – aber ihr zugeschriebenes Zitat. – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/93/a6/1a/93a61a884b08ffaf00c448d962a68ff0.jpg)

 

 

Zu guter Letzt, die „honorable mentions“:

Dita von Teese (auch ein Gesamtkunstwerk), Gesang und Bühnenoutfits von Florence Welch (Florence & the Machine), meine Whiskysammlung und die Fotos, die mein Mann 2008 auf unserer gemeinsamen Reise durch Schottland gemacht hat. Und natürlich die Luminale von 2012, 2014 und 2016.

 

 

Mal sehen, welche Kunstwerke ich noch entdecken kann.

 

Media Monday # 394 : Eine durchwachsene Woche …

 

 

liegt hinter mir, denn eine Erkältung hat mich ausgeknockt.

 

Damit war die Erholung, die ich durch einen Wellness-Tag am Dienstag hatte, ein Fall für die Tonne. Hinzu kamen dann noch andere Beschwerden, die mich am Freitag zu Bettruhe gezwungen haben. Dafür habe ich dann auch gleich dabei festgestellt, dass mein Reisepass schon 2015 abgelaufen ist und ich jetzt einen neuen beantragen darf, weil ich im Sommer nach Kanada will. Kurzerhand habe ich mir einen Termin bei unserem Bürgerbüro geschnappt und bin am Samstag wegen Passfotos ins nächste Fotostudio. Fehlt nur noch die Kreditkarte, eine elektronische Einreiseerlaubnis (eTA) und natürlich das Buchen der Reise.

Was jetzt noch fehlt, sind die sieben Lückentexte des Media Monday:

 

Media Monday # 394

1. Doku- oder Reality-Shows bei Streamingdiensten kenne ich nicht mangels Vorhandenseins eines Streamingdienstes – wenn ich mal eine Doku-Serie schaue, dann per Satellitenschüssel auf BBC.

 

2. Ein Wochenende ist meist viel zu kurz, doch immerhin habe ich es in den letzten zwei Tagen geschafft, das Neujahrs-Special von Dr.Who mit Jodie Whittaker und den BBC-Dreiteiler „Agatha Christie’s ABC Murders“von meiner Festplatte auf DVD zu kopieren, damit dort Platz für die neue Staffel von „Call the Midwife“ entsteht. Als nächstes sind dann noch die Konzertvideos von Rammstein und Guns’n’Roses dran, die ich mir bei 3SAT an Silvester und Neujahr aufgenommen habe.

 

3. Ich glaube, meine persönliche Film- und/oder Bücher-Sammlung wird sich dieses Jahr nur bei den Serien vergrößern, bei Büchern dagegen stagnieren, denn ich habe mir vorgenommen, Bücher nur noch zu leihen oder zu tauschen.

 

4. Die Länge der sechsten Staffel von „White Collar“ war eine ziemliche Enttäuschung, denn sie bestand nur aus sechs Folgen, aber inhaltlich gab es nichts zu meckern. Ich hoffe nur, dass es bei diesem Abschluss bleibt und keiner auf die Idee kommt, ein Spin-Off oder schlecht durchdachte Fortsetzungsreihe zu drehen. Manche Tote sollte man meiner Meinung nach ruhen lassen.

 

5. Den Begriff „Trash-TV“ würde ich auf alles anwenden, was in Richtung „Dschungelcamp“ oder „Bauer sucht Frau“ geht.

 

6. Lady Gaga wird von Rolle zu Rolle immer besser, schließlich kannte ich sie bisher nur durch ihre Darstellung in American Horror Story (eine Kurzauftritt in Staffel 6 und die Hauptrolle in Staffel 5) und die tragende Rolle in „A Star is born“. Mit der letztgenannten hat sie mich wirklich davon überzeugt, dass sie auch ernste Rollen spielen und nicht nur durch schrille Kostümierungen glänzen kann.

 

7. Zuletzt habe ich mich mit wachsender Begeisterung durch eine englischsprachige Fan-Fiction-Seite geschmökert, und das war für mich einerseits sehr interessant, weil ich dabei nicht nur neue Ausdrücke kennengelernt habe, andererseits aber auch, was für eine blühende Fantasie die Autorinnen beim Schreiben zahlreicher Kapitel entwickeln. Das geht bei der einen in Richtung Spiritualität, bei der anderen in Richtung Sex & Crime, und bei der letzten Geschichte, die ich gerade lese, bin ich im Mystery-Genre gelandet.