Das Werk zum Wort 3/52 : Schnee

Woche 3 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 49 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Und heute im Angebot:

Schnee

Ach, du liebe Güte! Schnee in Oz, Schnee in Phantásien, Schnee in Westeros… Snow is all around us – snow is everywhere. Mir fehlt das Gespür für Schnee, und darum habe ich ihn am liebsten da, wo ich niemals hinkommen werde – zum Beispiel im Himalaya, am Mount Everest (Quelle: https://youtu.be/fCeSMww0A8g?t=1).

 

 

 

Nachdem ich das Buch verschlungen habe, hat mir es der Film genauso angetan und mir bestätigt, was ich schon immer wusste: Ich liebe zwar die Berge, aber an einer solchen Expedition würde ich niemals teilnehmen.

Das Erklimmen eis- und schneebedeckter Gipfel überlasse ich lieber anderen.

 

Das nächste Wort = Lunch.

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ABC-Photography : C wie Coral Beach

 

Seit dem 6. Januar 2019 bin ich bei einem neuen Fotoprojekt dabei: Das neue/alte Projekt ABC“ von wortman. Woche für Woche wird ein anderer Buchstabe des Alphabets fotografisch umgesetzt. Nach A wie Autogramm und B wie Busfahren ist nun das C an der Reihe.

Wollte mir zunächst nichts brauchbares einfallen, sondern nur Begriffe, die eigentlich mit einem anderen Buchstaben beginnen wie z.B. Zirkus (Circus) oder Korona (Corona), bin ich dann nochmals durch meine Sammlung älterer Urlaubsfotos gegangen und war verblüfft, wie viele Begriffe mit C sich hier auftreiben ließen: Cornwall, Café, Cocktailbar, Champagnergläser, Chaos und natürlich jede Menge geografischer Namen. Das Rennen gemacht hat:

C wie Coral Beach

Denn das ist eins der Motive, die ich für den Kalender ausgewählt habe, den ich meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt habe. Dieser Strand befindet sich auf der Isle of Skye (Schottland) und wurde von mir und meinem Mann 2008 besucht. Vier Wochen Schottland und Windsor – was für eine Zeit! Die dazu gehörenden Bilder und Reiseberichte hatte ich unter meinem damaligen Pseudonym bei der Verbraucherplattform ciao.de hochgeladen, die es aber leider seit letztem Jahr nicht mehr gibt. Noch ein C, wie ich gerade merke.

Weitere Bilder zu Wörtern mit C habe ich auf meinem Pinterest-Board „ABC Photography“ abgespeichert:

Cromarty – ein Städtchen auf der Black Isle, ebenfalls 2008 besucht

Cayi Stane – ein prähistorischer „Standing Stone“ in einem Vorort von Edinburgh

Comiczeichnung – 2013 in einem Schaufenster in Edinburgh entdeckt, nachdem die EU das Glühbirnenverbot durchgesetzt hatte.

und zuletzt ein Beruf, der das C im Namen trägt, und zu Charles Dickens‘ Zeiten Hochkonjunktur hatte: Chimney Sweeper Schornsteinfeger

 

Mehr C geht nicht.

Projekt „Das Werk zum Wort“ 02/52 : Wunsch

Woche 2 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 50 weitere sollen folgen.

 

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Make a wish… als Premiere gab es von mir letzte Woche einen Ausschnitt aus dem Filmklassiker „Das zauberhafte Land“. In gewisser Weise würde die Suche nach dem Zauberer von Oz zum Thema der zweiten Woche passen, denn sie alle wünschen sich etwas: Dorothy möchte zurück nach Hause, der Löwe wünscht sich Courage, die Vogelscheuche Verstand, und der Mann aus Zinn hätte so gerne ein Herz… Selbst die Hexe wünscht sich etwas: Rache! – Aber zweimal das Gleiche? Als ich meinen Beitrag zum Thema „Anfang“ geschrieben hatte, wusste ich sofort, welches Werk ich auswählen würde für

Wunsch

Ein Buch. Nein – das Buch. Das ich so liebe wie kein anderes – geschrieben von Michael Ende. Es trägt den Titel „Die unendliche Geschichte“ und feiert dieses Jahr sein 40. Jubiläum. (ISBN 3-522-12800-1). Wer nur den gleichnamigen Film kennt und dann das Buch zum ersten Mal liest, wird eine Überraschung erleben, denn der Roman geht noch viel weiter. Denn das eigentliche Abenteuer, das in Phantásien auf Bastian Balthasar Bux wartet, diese Geschichte lässt der Film unerzählt. Es ist die Geschichte einer Reise zu sich selbst und den ureigensten wahren Bedürfnissen, die in dem Moment beginnt, als er sich in die unendliche Geschichte hineinziehen lässt, mitten hinein nach Phantásien. Dort sagt ihm der Löwe Graógramán, den Weg der Wünsche zu gehen, um zu seinem Wahren Willen zu gelangen, sei hochgefährlich, weil man sich auf keinem anderen Weg so leicht verirren kann.

Leseprobe aus Kapitel 15: „Meinst du, weil es vielleicht nicht immer gute Wünsche sind, die man hat?“ forschte Bastian. Der Löwe peitschte mit dem Schweif den Sand, in dem er lag. Er legte die Ohren an und zog die Nase kraus, seine Augen sprühten Feuer. Bastian duckte sich unwillkürlich, als Graógramán mit einer Stimmer, die wiederum den Boden vibrieren ließ, sagte: „was weißt du, was Wünsche sind! Was weißt du, was gut ist!“ (Seite 228).

Ob Bastian das gelingt oder ob er hoffnungslos verloren geht, das verrate ich nicht. Es könnte ja sein, dass dieses Werk dem ein oder anderen noch unbekannt ist. Wer das Glück hat, eine der älteren gebundenen Ausgaben in die Hände zu bekommen, wird auch in optischer Hinsicht seine Freude haben. Der Teil der Handlung, der sich in der Realität abspielt, ist in rot gedruckt, der in Phantásien angesiedelte Teil dagegen in grün.

 

 

Außerdem sind jedem der 26 Kapitel die entsprechenden ganzseitigen Initialen vorangestellt, denn sie entsprechen dem Alphabet. Kapitel 1 beginnt mit einem A, Kapitel 2 mit einem B, und so weiter bis zum Z:

Alles Getier im Haulewald duckte sich in seine Höhlen, Nester und Schlupflöcher“ (Kapitel 1 – Seite 18/19) … „Zögernd stand der Junge, der keinen Namen mehr hatte, auf und ging ein paar Schritte auf Atréju zu.“ (Kapitel 26 – Seite 412/413)

 

 

In neueren Ausgaben soll dieses gestalterische Element angeblich fehlen. Jetzt, wo ich mich daran erinnere, werde ich dieses Buch gerne noch einmal lesen – zum wievielten Mal auch immer.

Und noch ein Projekt : Das Werk zum Wort …

diesmal von Stepnwolf, das ich ganz zufällig in meinem Reader entdeckt habe:

 


Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“


 

Da 2019 bei mir unter dem Motto „spontane Entscheidungen statt langer Planungen“ steht, habe ich sogleich beschlossen, dass ich das Experiment wagen möchte. Aller Anfang ist schwer? Von wegen! Denn da fällt mir als erstes der Filmklassiker „Das zauberhafte Land“ von 1939 mit Judy Garland ein, und zwar die Stelle, an der Dorothy ihre Reise zum Zauberer von Oz beginnt, indem sie dem gelben Steinweg folgen soll. Follow the yellow brick road:

 

 

 

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=RmqRx3ypWwU)

Ich glaube, ich wäre eine schlechte Dorothy gewesen, die niemals den Zauberer von Oz gefunden hätte, denn es wäre der rote Steinweg gewesen, der meine Neugier geweckt hätte. Was wäre wohl geschehen, wenn Dorothy ihm und nicht dem Befehl der guten Hexe gefolgt wäre? – Das nächste Wort lautet „Wunsch“, und ich habe schon jetzt eine leise Ahnung, wohin die Reise gehen wird.

 

 

12tel Blick : März – diesmal wieder mit Kirchturm


 

 

Einmal im Monat fotografiere ich meine Lieblingsbäume für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker. Bei der Motivauswahl hatte ich jedoch nicht daran gedacht, dass der Weg vom Parkplatz zu Fuß über die Felder gerade im Winter oder bei Mistwetter kein Spaziergang ist. Im März habe ich aber eine bessere Parkmöglichkeit für mein Auto gefunden – und von diesem neuen Platz aus ist der Weg zu Fuß weniger beschwerlich. Man wird ja schließlich nicht jünger.

09 - 12tel Blick Mar 1

 

09 - 12tel Blick Mar 2

 

Ein Perspektivwechsel ist manchmal das, was man braucht, um seinem Leben neuen Input zu verleihen, und im Moment bekomme ich mehr Input, als mir guttut. Da ist es doch irgendwie tröstlich, einen ruhenden Pol gefunden zu haben, an den ich in unregelmäßigen Abständen zurückkommen kann.

Und wie immer am Schluss: Die Gesamtansicht dessen, was bisher geschah…

 

100 Creative Challenges # 99 – Gedicht des Tages


Nun ist das Jahr fast herum, und ich konnte nur einen Bruchteil der 100 kreativen Aufgaben lösen, vor die uns hotaru mit ihrem Blogprojekt „100 Creative Challenges“ gestellt hat. Aufgabe Nr. 99 lautet „Verwandele ein Lieblingsgedicht in ein visuelles Werk.“

Vor einigen Jahren habe ich bereits angesichts der immer lauter und spektakulärer werdenden weihnachtlichen Lichtüberflutung das berühmte Weihnachtsgedicht von Joesph Freiherr von Eichendorff insgeheim umgedichtet. Mag sein, dass Weihnachten zu der Zeit, als es geschrieben wurde, vielleicht wirklich noch so war; mit dem Bild, was mir ein Gang durch meine Stadt heute bietet, hat es allerdings nicht mehr viel zu tun.

Und darum nun mein Beitrag zu hotarus Challenge – der die ersten beiden Strophen versinnbildlicht. Für die dritte und vierte Strophe war leider kein Platz mehr.

CC 99 Gedicht

Und hier noch der eichendorff’sche Originaltext aus dem 19. Jahrhundert :  

CC 99 Original

100 Creative Challenges # 82 : Bilderrätsel


Gestern noch die Sommersonne genossen, und heute ist das Jahr schon rum – oder: Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Hrr… Und vor lauter Gerödel im Berufs- und Privtleben sind bei mir die kreativen Eingebungen auf der Strecke geblieben. Bis gestern.

Da überquerte ich auf dem Heimweg den Weihnachtsmarkt und geriet mitten in eine Darbietung weihnachtlicher Klänge, eine Mischung aus traditionellem Liedgut und amerikanischen Evergreens, denen man zur Weihnachtszeit kaum entgehen kann. Und als ich mir so die drei Weihnachtsmänner ansah, fielen mir wieder die lange von mir vernachlässigten 100 Creative Challenges von Hotaru mit der 82. Aufgabe ein, die da lautet: „Denk dir ein Bilderrätsel aus.“ – Und deshalb …


I proudly present das kürzeste Bilderrätsel ever:

CC 82 Bilderrätsel

Welche Fernsehserie bzw. deren Weihnachtsspecial symbolisiert dieses Foto?


 

Auf eure Antworten bin ich schon gespannt und präsentiere die Auflösung an Weihnachten.

 

12tel Blick : November – schon lichten sich die Kronen …

 

 


 

… und irgend etwas ist anders als sonst. Was es ist, wird sich aber erst nach der Aufnahme meines Monatsmotivs offenbaren – die anderen gibt es hier zu sehen :

 


 

12tel Blick Nov 1

12tel Blick Nov 2


 

 

Einen Teil meines Resturlaubs jetzt schon zu nehmen, war eine gute Entscheidung, denn der Tag war viel zu schön, um ihn drinnen zu verbringen. Nicht nur, dass es für den 2. November ungewöhnlich warm war, die viele Sonne ließ mich eher an den nächsten Frühling als an den in Kürze bevorstehenden Winter denken. Am Tag meiner Hochzeit vor 16 Jahren war es zwar genauso sonnig, aber schon so kalt gewesen, dass im Park vor dem Standesamt eine hauchdünne Schneedecke auf dem Rasen lag.

Und letztes Jahr war ich um diese Zeit in Schottland, daher kann ich nicht beurteilen, wie es hier gewesen war. Und so nutzte ich ihn für einen kurzen Ausflug in den Taunus, um eine gute Freundin und „meine“ Bäume zu besuchen, und zu einem abschließenden Abstecher zum Friedwald, wo man im Winter einen herrlichen Blick hinüber zum Golfclub und bei guter Sicht bis in den Westerwald schauen kann. Im Sommer sind die Bäume am Wegrand so dicht belaubt, dass ich mich auf dem Hügel wie in einem Hain oder wie auf einer abgeschnittenen Lichtung fühle.

So viel der langen Vorrede. Von weiter oben sah mein Motiv mit der Baumgruppe nicht besonders spektakulär aus:

 


12tel Blick Nov 3


 

Nachdem ich aber die Aufnahme „im Kasten“ hatte, wusste ich, was mir von Anfang an so seltsam vorgekommen und daran schuld war, dass sich in die Perspektive eine Verschiebung eingeschlichen hatte:

 


12tel Blick Nov 4


 

Jemand hatte das gesamte Areal eingezäunt, so dass ich diesmal nicht näher als sonst an die Bäume herangehen konnte. Vermutlich ist dieser Zaun dort nur vorübergehend, um den Platz für die Schafherde zu reservieren, die am selben Tag noch am Ortsrand auf der anderen Seite des Hügels weidete und wahrscheinlich bald weiterziehen wird.

 


SAM_7881


 

Beim nächsten Besuch werde ich es wohl herausfinden. Bis dahin, wie auch schon beim letzten Mal, noch eine Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:

 

 

Bis zum nächsten Mal.

 

12tel Blick : Oktober 2017

 


 

Wie schnell die Zeit doch vergeht – schon wieder ist ein Monat vorbei, in dem ich mein Lieblingsmotiv für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker ablichten konnte.

 

12tel Blick Oktober 1

12tel Blick Oktober 1a

 

Einen Tag nach dem Septemberbild ist meine Aufnahme für den Oktober entstanden, aber nicht ganz so früh am Tag. Die Schatten waren schon länger, und die Kühe schienen die Sonne sehr zu genießen.

Irgendwie muss ich geahnt haben, dass ich an den anderen Tagen nicht mehr dazu kommen würde.

Zum Schluss noch eine kurze Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:

 

 

Magische Mottos : Oktober 2017

 


 

Und wieder wird der Oktober nicht golden, sondern geheimnisvoll, und zwar bei den Magischen Mottos auf paleicas blog . Ins Land der dunklen Türme bin ich zwar noch nicht gereist, aber zumindest schon dort hin, wo im Herbst die Nebel wallen und es im Oktober schon um drei Uhr mittags zu dunkeln beginnt …

 

10 Oktober entry

… in welcher Stadt dieses einladende Tor wohl sein mag? Die düstere Skyline gehört zu …

10 Oktober Stadt

Edinburgh !


 

Oft verbergen Schlösser Geheimnisse. Magier wie z.B. der große Houdini benutzen auch gerne Schlösser wie diese:

SONY DSC

gesehen habe ich es in an der Elbe (in Hitzacker)


 

Mysteriös oder gar mystisch, auch wenn man es kaum glauben mag, angesichts der Touristenströme, die sich dort im Sommer entlangwälzen, kann es im Teutoburger Wald sein… … Fundort: Externsteine (wo es einige Meter abseits von ihnen im Wald noch mehr heidnische Spuren zu entdecken gab). Waren hier vielleicht Druiden am Werk?

10 Oktober Labyrinth


 

Das gleiche habe ich mich im Taunus auch gefragt… 

10 Oktober Holz

… Fundort beim Spaziergang im Wald in der Nähe dieser Sehenswürdigkeit:

 

10 Oktober Klippen 2

10 Oktober Klippen 1

den Eschbacher Klippen.


 

PS:

Ohne es zu merken, habe ich geheimnisvolle Bilder von Orten ausgesucht, die mit einem E anfangen. Und darum gibt es zum Abschluss ein Foto von einem Souvenir, das ich mir in den 90er Jahren in Irland gekauft habe: ein Siebdruck von einem keltisch verschnörkelten Buchstaben, den der Künstler „the letter e“ getauft hat. Wie der Künstler heißt, der dieses Unikat geschaffen hat, wird für immer ein Geheimnis für mich bleiben.

 

10 Oktober Letter E