Wattpad-Schreibchallenge „Mein Buch für Dich“: Kapitel 1

Kapitel 1 : Blog Post # 665

„Give me a festival and I’ll be your Glastonbury star
The lights are shining everyone knows who you are
Singing songs about dreams about hopes about schemes
Ooooh, they just came true“
-Amy MacDonald „Let’s start a band“-

Hey Guys… let’s go. Diesmal mit einem kurzen Lebenszeichen, bevor’s richtig losgeht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie aufgeregt wir sind. Stonehenge, Dartmoor, Cornwall, Glastonbury. Vier Wochen Freiheit und Abenteuer. Zu siebt im Bulli – und dann das Highlight: Glastonbury Festival! Das wird ganz groß, Leute! Die Stimmung könnte nicht besser sein…

„Nicht euer Ernst“, platzt Finn so plötzlich ins Zelt, dass Fiona vor Schreck beinahe ihr Laptop fallen lässt. „Draußen ist das schönste Wetter, und ihr hängt hier drinnen ab? Genug gedaddelt jetzt!“

Klappe, sonst Beule!

Mein Schwesterherz sichert ihr Status-Update auf unserem Blog und klappt das Gerät zu, dann zeigt sie dem Kumpel von Jo den Stinkefinger, steht dann aber augenverdrehend auf und krabbelt aus dem Zelt. Bei aller Liebe, aber manchmal bin ich froh, fünf Minuten für mich alleine zu haben. Unzertrennlich unterwegs? Es heißt zwar, Zwillinge hält ein unsichtbares Band zusammen wie Pech und Schwefel, aber deswegen müssen wir noch lange nicht rund um die Uhr zusammenkleben, auch wenn der Untertitel unseres Blogs was anderes sagt. Gespannt, was Fiona geschrieben hat, klappe ich den Laptop wieder auf und falle fast von der Luftmatratze. Die Stimmung könnte nicht besser sein? In Wahrheit ist sie schon jetzt im Keller.

Kein Wunder, wenn es nach fast sechs Stunden Fahrt auf der Fähre nicht wirklich voran geht und Flo von den vielen Staus genervt ist. Aber wir mussten ja unbedingt die Nachtfähre nehmen und mitten in der Rush Hour auf der M27 landen. Dazu Lillys ständiges Gejammer, sie müsste ganz dringend. Auf dem Motorway waren wenigstens noch Raststätten. Jetzt hocken wir hier mitten in der Pampa, irgendwo zwischen Ringwood und Stonehenge.

„Downtown! Yay… komm, lass uns hier ‘nen Platz zum Campen suchen.“ Was Finn eigentlich als Witz gemeint hatte, weil sich ja angeblich Fotos von diesem Kaff auf unserem Reiseblog so wahnsinnig toll machen würden, kam bei dem Rest der Truppe so gut an, dass sie spontan bei einem Farmer anklopften, der uns ein Eckchen für die Nacht überlassen hat. Zelten für eine Nacht, bevor es morgen früh weitergeht – nach Stonehenge… so habe ich mir das nicht vorgestellt.

Die Krönung aber ist Ellie mit ihrer miesen Laune. Ein Traum! Dabei hat alles so schön angefangen, mit Karten für DAS Festival zum Abi, als Geschenk von unseren Eltern für uns sieben: Fiona und ich, unser glückliches Pärchen Flo und Lilly (im Moment nicht ganz so glücklich), Ellie, und schließlich Marcus und sein Kumpel Finn. Schon vor zwei Jahren wollten wir los – wir sieben gegen den Rest der  Welt. Ha ha – das blöde Sch***-Corona hat dabei keiner von uns auf dem Schirm gehabt.

Als dann für dieses Jahr das grüne Licht vom Veranstalter kam, gab es kein Halten mehr. Und dann noch das Line-Up! Ellie hatte sich vor Freude gar nicht mehr eingekriegt, hatte laut „Billie Eilish“ gejubelt und die Sektkorken knallen lassen. Jetzt noch ein Meet & Greet, und alles war gut. Hatte sie aber auch nur gedacht. Endlich sieht sie ihre Chance gekommen, Marcus näherzukommen, für den sie schon so lange schwärmt – und dann dieser Unfall: Man sollte sich halt nicht mit einem besonders riskanten Move in die Halfpipe stürzen, wenn man sein Skateboard nicht voll im Griff hat.

„Klugscheißer“, hatte der für Wochen ausgeknockte Marcus gebrummt und das Ticket seinem älteren Bruder Jo überlassen. Nur zu verständlich bei dem, was der Spaß gekostet hatte. Eine echte Win-Win-Situation für die beiden Jungs, doch leider nicht für Ellie.

„O Shit“, hatte Fiona geseufzt, „vier Wochen Regenwetter – das kann ja heiter werden.“

Fiona…  war da nicht was?  überlege ich und lege den Laptop weg. Bilder bearbeiten und hochladen kann ich morgen immer noch. So verführerisch, wie es nach Kaffee duftet, hocken die anderen bestimmt schon alle zusammen und versuchen, sich in der Sonne zu entspannen. Als ich  mich dem Bus nähere, kommt mir Jo entgegen. „Die reden sich die Köpfe heiß. Läuft ja heute mal wieder wie geschnitten Brot.“

Lass mich raten: Ellie! Wahrscheinlich versucht Finn wieder mal, sie aufzumuntern, mit einem Besuch von Stonehenge zum Beispiel.

„Stonehenge… wie romantisch!“ höre ich sie auch schon mosern, mit einem Flunsch von hier bis sonstwohin.

Bingo! Ich hätte es wissen müssen. Mit seinem Vorschlag stößt Finn bei ihr auf taube Ohren. Dabei war der Steinkreis sogar ihre eigene Idee. „Echt jetzt? Vor dem Eingang stapeln sich die Busse, an der Kasse drängen sich die Leute und im Hintergrund rauscht der Verkehr übern Highway.“

Auf dem Highway ist die Hölle los? Man kann’s auch übertreiben. Obwohl Ellie ja eigentlich Recht hat: Abgesehen von dem horrenden Eintrittspreis, sieht man auf den vielen „mystisch“ angehauchten Bildern nie, was tatsächlich Sache ist: Die A303, die direkt daran vorbeiführt. Wirklich… total mystisch. Dabei weiß doch jeder, dass die Steine nur deshalb genau so dastehen, weil einer sie im letzten Jahrhundert festzementiert hat. Also nix mit „Druiden brachten sie hierher und stellten sie nach einem geheimnisvollen Plan im Kreis auf“.

Als ich mein Wissen ungefragt breit trete, rollt die Hälfte meiner Freunde mit den Augen –  „O Mann, Feli – Du und Deine Weisheiten vom letzten Diavortrag“ –  und ich ahne es bereits: Meine Idee, statt dessen in das vierundzwanzig Meilen weiter nördlich gelegene Avebury zu fahren, kommt gar nicht gut an.

„Aber warum nicht? Da ist wenigstens der Eintritt frei, und du kannst die Steine sogar anfassen.“

Die Woge der Begeisterung, ich spüre sie schon – den Strand verlassen. Auf den „Riesenumweg“ hat keiner Bock. Und nun?

Es ist schließlich Jo, der mit einem Flyer in der Hand zurückkommt. Werbung für irgendeinen Club in der Nähe von Glastonbury. Club Merlin presents: The Time Warp. Na, wenn das nichts ist. Einfach mal wieder die Nacht durchtanzen, als Vorglühen fürs große Festival sozusagen. Wenn Ellie da nicht auf andere Gedanken kommt, dann weiß ich auch nicht weiter. Aber es scheint, als hätte sich zur Abwechslung endlich mal die Stimme der Vernunft durchgesetzt.

Noch eine Nacht in Downton, und dann heißt es: Ab nach Glastonbury und nix wie hin. Club Merlin – die kommende Nacht wird unvergesslich.

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Die Vorlage zum 1. Kapitel: befreundete Gruppe von Jugendlichen (mind. 5, max. 9 Leute) plant einen Discobesuch und geht hin. In der Gruppe: mind. 1 Pärchen, 1 Person der/die heimlich in ein anderes Gruppenmitglied verknallt ist, Zwillinge, Rest ist frei.

Wattpad-Schreibchallenge „Mein Buch für Dich“: Vorwort & Prolog

„Ein Campingtrip auf der einen Seite – auf der anderen Seite eine Begegnung, die so hätte nicht stattfinden sollen – und dazwischen ein Kristall, hinter dem noch ganz andere her sind. Eine mysteriöse Reise ins Ungewisse…“

Mit diesem Klappentext habe ich Mitte August meinen Teilnehmerbeitrag an der bereits zuvor erwähnten Schreibchallenge auf wattpad ins Rennen geschickt. Ob es mir bis zum 1. März 2023 gelingen wird, nach der an mich verlosten Vorlage ein komplettes Buch mit 21 Kapiteln zu schreiben?

Wie die Vorlage ausgesehen hat? Falls dies jemand wissen möchte – hier kommt die Lösung: direkt unter dem jeweiligen Kapitel wird das vorgegebene Script zu finden sein, allerdings in kursiver Schrift.

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Prolog

Annwn…

Die Beltanefeuer hatte er hinter sich gelassen, nur noch gedämpft drangen Gesänge und Gelächter derer, die sich rings um den See zum Feiern versammelt hatten, zu ihm durch die Nacht heran. Der Zeitpunkt, um sich davon zu machen, hätte nicht passender gewählt sein können, denn die Gelage würden sich noch bis in die frühen Morgenstunden hinziehen, doch dann wäre er schon längst über alle Berge.

Jetzt bloß kein Geräusch verursachen, das ihn verraten würde.

Getrieben von Eile, flehte er im sanften Licht des gerade aufgegangenen Mondes lautlos die Götter an, dass seine Flucht noch niemandem aufgefallen war.  Mit jedem seiner Schritte, die ihn dem heiligen Hain näher und näher trugen, wuchs seine Hoffnung. Doch noch hatte er die andere Seite nicht erreicht.

Die Nachtluft trug die Töne weit. Etwas war ihm auf den Fersen, das konnte er spüren. Ob sie schon herausgefunden hatten, dass er verschwunden war? Er und mit ihm der Stein?

Der Stein… ohne ihn war ihr Orakel wertlos. In die Zukunft schauen? Das Tor zur Anderwelt öffnen? Die Welten wechseln wie ihre Leinengewänder aus Leinen?O diese Narren! Gefährliche Narren.

Da – vor ihm lag der mächtige Wald. Knorrige, uralte Eichen, erstreckten sich bis zum Horizont und über ihn hinaus. Aus den wabernden Nebeln ragten sie vor ihm hinauf in den Himmel wie unheilvolle Türme und verbargen jenen Ort mit seinen verfallenen Gemäuern und Überresten eines einst imposanten Wehrturms, zu dem es ihn drängte. Man musste den Weg schon kennen, doch selbst dieses Wissen hatte schon einige nicht davor bewahrt, die Orientierung zu verlieren, denn stellenweise standen die Bäume so dicht beieinander, dass selbst Eulen dort nur schwer durchkamen. Ihm schauderte bei diesem Gedanken, denn wenn er sich vor einem fürchtete, dann waren es die lautlosen Jäger der Nacht und der Dämmerung.

Doch selbst dies war nichts im Vergleich zu seiner Furcht vor dem, was ihn erwartete, sollte er scheitern. Gehetzt stolperte er vorwärts, trockene Zweige zerbrachen laut knackend unter seinen Füßen, das Rascheln im Geäst dröhnte in seinen Ohren. Der Luftzug in seinem Nacken jagte ihm einen Schauer nach dem andern über den Rücken, und ihm schlug das Herz bis hinauf in den Hals.

Nimm Dich zusammen, nur noch ein kleines Stück, dann ist es vollbracht…

Ihm fiel eine Last vom Herzen, als er den moosüberwucherten Brunnenschacht vor sich auftauchen sah und ihm modrig-feuchte Luft entgegen schlug. Endlich in Sicherheit – endlich am Ziel! Außer Atem ließ er sich auf dem glitschigen Rand nieder, um den Beutel mit dem fahlschimmernden Stein in die Tiefe zu schleudern. Gerade noch rechtzeitig, dann verfingen sich Krallen in seinem Haar.

Sein eigener, von Panik verursachter Aufschrei übertönte den Ruf der scheinbar aus dem Nichts herabstoßenden Eule, die fluchtartig abdrehte und in der Ruine verschwand. Entsetzt über seine übertriebene Reaktion auf ein im Grunde völlig harmloses Tier, hielt er jäh inne und verstummte, doch es war zu spät.

Das letzte, das er aus dem Augenwinkel heraus wahrnahm, waren die funkelnden Augen der schattenhaften Gestalt, die sich von den Mauern der Burgruine löste und sich hinter ihm zu bedrohlicher Größe aufbaute, bevor sie ihm einen Schlag versetzte.

Doch davon spürte er nichts mehr. Die ihn umfangende Schwärze nahm selbst dem Stein im Brunnen das Funkeln.

Annwn…

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Die Vorlage zum Prolog: Eule fliegt nachts zu einer Burgruine, drinnen in einem Turm funkelt etwas im Mondlicht.

Ankündigung : eine neue Challenge…

… na ja, so neu ist diese Challenge ja nun nicht mehr.

Seit dem 21. August gibt es sie auf wattpad, wo ich seit dem 14. Februar 2019 aktiv bin. Jetzt wurde dort die Schreibchallenge mit dem Titel „Mein Buch für dich“ ausgerufen. Wer mitmachen möchte, musste einen Rohentwurf mit 20 bis 25 Kapiteln schreiben, und diese Entwürfe wurden unter allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen verlost. Wer den Entwurf bekommt, muss bis zum 1. März 2023 ein komplettes Buch daraus entwickeln und sich an die Vorgabe halten, hat dann aber auch alle Rechte an dem Werk und muss im Vorwort oder Klappentext den Namen des edlen Spenders erwähnen. Erwünscht ist auch, dass die Spender dem Autor/der Autorin Feedback geben, was sie von dem daraus fabrizierten Werk halten.

Ich habe mich entschlossen, zeitversetzt hier nun die Kapitel hochzuladen, die ich bei Wattpad unter dem Titel „Der Glastonbury-Zwischenfall“ bereits veröffentlicht habe:

Demnächst also dazu mehr – in den Kategorien „Challenge“ und „Mein Buch für dich“. Hier schon mal der Klappentext: „Ein Campingtrip auf der einen Seite – auf der anderen Seite eine Begegnung, die so hätte nicht stattfinden sollen – und dazwischen ein Kristall, hinter dem noch ganz andere her sind. Eine mysteriöse Reise ins Ungewisse…“

30-Days TV Series Challenge: Tag 30

Aloha!

Zum Abschluss der Serienchallenge von aequitasetveritas machen wir einen Abstecher in exotische Gefilde.

Während meine Schwester nahezu alles aus Australien (z.B. „Die fliegenden Ärzte“) verschlungen hat, was bei uns über die Mattscheibe geflimmert ist, fällt mir hinsichtlich Handlungsort, Ursprungsland oder Thema die kanadische Produktion „Die Strandpiraten“ ein. Diese Abenteuer fand ich sogar noch interessanter als die in der Truckerserie „Abenteuer der Landstraße“.

Vorspann & Abspann, gefunden auf youtube – https://www.youtube.com/watch?v=ENMOwXwRTZU

91 Folgen lang konnte ich ab 1976 im ZDF und den Dritten Programmen das Leben eines Sammlers von Baumstämmen in British Columbia verfolgen. Mulitikulturell ging es in der Serie zu, die in ihrem Heimatland dann irgendwann leider Etatkürzungen zum Opfer gefallen ist.

Zum Abschluss hier ein letztes Mal die Übersicht über alle Fragen.

Mir hat die Challenge viel Spaß gemacht, und es war sehr interessant, auch mal bei anderen zu stöbern, was sie so bevorzugen oder nicht. Und tatsächlich ist es mir gelungen, bis auf ein Exemplar Doppelnennungen zu vermeiden.

30-Days TV Series Challenge: Tag 29

Wer kennt ihn nicht, den Begriff „Guilty Pleasure“? Man hegt eine heimliche Vorliebe für etwas, von dem man weiß, dass andere dies bestimmt peinlich finden.

Für die einen ist es Literatur à la 50 shades, für die anderen Trash-Fernsehen – und für mich Klatsch und Tratsch, aber nicht irgend ein x-beliebiger, den man in beim Friseur ausliegenden Magazinen lesen kann, sondern royale Skandalgeschichten auf der Mattscheibe.

Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte erkläre ich hiermit bei der Serienchallenge von aequitasetveritas, dass mein Guilty Pleasure The Royals mit Liz Hurley und Joan Collins heißt.

Das im Buckingham Palace amtierende Königshaus sind nicht die Windsors, und König Simon plant die Abschaffung der Monarchie, was für Unruhe sorgt. Kaum ist er am Palasttor einem Attentat mit tödlichem Ausgang zum Opfer gefallen, geht das Intrigenspiel los, bei dem manche vor gar nichts zurückschrecken.

Der Trailer zur ersten Staffel, gesehen auf Youtube – https://www.youtube.com/watch?v=Qy1v9CkcqXw

Das Vergnügen ist jedoch noch nicht ganz vollständig, da mir die vierte und letzte Staffel bisher noch fehlt. Bevor es morgen ganz und gar exotisch wird, hier noch einmal die Übersicht über alle Fragen.

30-Days TV Series Challenge: Tag 28

Der Dauerbrenner des Tages mit 38 Staffeln plus einem Fernsehfilm heißt „Doctor Who“ und wird von mir zur Zeit nicht geguckt. Das wäre zu einfach gewesen, liebe aequitasetveritas. Bei der Frage, welche von mir aktuell angeschaute Serie die meisten Staffeln hat, läuft meine Antwort auf eine Serie hinaus, die ich schon am Anfang genannt habe.

Grey’s Anatomy hat bis jetzt 16 Staffeln, und ich frage mich, wie lange es damit noch weitergeht. Mittlerweile sind jetzt alle möglichen Paarkonstellationen abgehandelt, und ich schwöre, wenn lange ausgestiegene Darsteller wiederkehren, wird es Zeit für mich, zu verschwinden. Denn auch hier gilt, wie so oft: Tote soll man ruhen lassen. Und damit soll es auch für heute genug sein. Welche Fragen noch so gestellt wurden, zeigt diese Übersicht.

30-Days TV Series Challenge: Tag 27

And now for something completely different. Eine Serie, der ich mehr Erfolg gewünscht hätte… Bei der Serienchallenge von aequitasetveritas werden Fans, die ihre Serien streamen, vermutlich zu anderen Ergebnissen kommen als ich, da ich nur über Serien schreiben kann, die ich aus dem Fernsehen kenne oder auf DVD gesehen habe.

sixx wiederholt ja gerne ständig „Sex and the City“ – wie oft ich diese Folgen schon gesehen habe, kann ich gar nicht mehr zählen; was habe ich mich gefreut, als der Sender eine neue Serie ins Programm genommen hat, die sich um ein Thema dreht, das ich in dieser Form noch nicht gesehen habe: Younger.

Nach dem Ende ihrer Ehe braucht Liza Miller dringend einen Job. Doch mit 40 will sie keiner mehr einstellen. Viva le Jugendwahn! Also bescließt sie, ihre Umwelt mit eigenen Waffen zu schlagen und macht sich kurzerhand vierzehn Jahre jünger, und plötzlich läuft es für sie nicht nur im Berufsleben wie geschmiert. Doch mit der Zeit droht das von ihr aufgebaute Lügengebäude ins Wanken zu geraten – und ob ihre Beziehung zu dem 26jährigen Josh eine Zukunft hat, wird auch immer fraglicher.

In den USA ging „Younger“ im letzten Jahr in eine siebte Runde – auf sixx war leider nach zwei Staffeln Schluss. Schade, dass bei uns der Erfolg ausgeblieben ist.

Erfolgreich dagegen konnte ich bisher doppelte Nennungen vermeiden – welche Fragen noch so gestellt wurden, zeigt diese Übersicht.

30-Days TV Series Challenge: Tag 26

Crossovers sind eine heikle Angelegenheit.

In den 90ern fand ich es okay, wenn Charaktere aus „Beverly Hills 90210“ in „Melrose Place“ auftauchten, und umgekehrt. Im deutschen Fernsehen gab es einmal einen Versuch mit Else Kling aus der „Lindenstraße“ auf Urlaub im Schwarzwald auf dem Fallerhof, der so lala war. Und von dem Crossover von „Grey’s Anatomy“ mit dessen Spin-Off „Private Practice“ war ich nur mäßig angetan. Die Frage nach dem Crossover meiner Wahl am 26. Tag der Serienchallenge von aequitasetveritas wird daher nicht ganz so einfach.

Zwei Serien aus dem gleichen Genre aufeinanderprallen zu lassen, wäre ja auch nicht weiter schwierig, aber wenn es unterschiedliche Genres aus derselben Epoche sind, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.

Ich halte es dann doch lieber mit dem Songzitat „I was standing, you were there – two worlds collided“ und schicke einen Teil der Crawley-Familie aus „Downton Abbey“ in einem Christmas Special auf Reisen, und zwar nach Australien, wo die vermögende Phryne Fisher in einem Mordfall ermittelt.

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In einem mysteriösen noch dazu, denn schließlich heißt die Serie ja „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“, eine Prise amourösen Knisterns dürfte es dabei auch geben, denn die Dame ist einem heißen Flirt nicht abgeneigt. Vielleicht mit einem etwas jüngeren Mann...

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Man könnte diesen Handlungsfaden aber auch vernachlässigen und sich statt dessen lieber an Kostümen und Ausstattung erfreuen. Sind beide Serien in dieser Beziehung für mich schon sensationell, dürften sie im Zusammenspiel eine wahre Augenweide ergeben. Den Downton-Abbey-Film habe ich 2019 im Kino gesehen, den im Internet angekündigten Miss-Fisher-Film leider nicht.

Den Gesamtüberblick über alle 30 Fragen gibt es hier.

30-Days TV Series Challenge: Tag 25

Ding Dong, die Hex ist tot?

Wo der Spruch „Rubbel die Katz“ herkam, den ein ehemaliger Kollege von mir ständig abgesondert hat? Keine Ahnung – vielleicht war’s ja ein Film; aber heute geht es um unsere Lieblingszitate aus Serien. Da muss ich tiefer graben, denn mir fallen auf Anhieb keine ein, die ich aequitasetveritas und allen Mitstreitern an dieser Serienchallenge liefern könnte.

Doktor Who mit seiner Tardis, die von innen größer ist als von außen – manchmal ist sie außen auch kleiner als innen -, ist dabei raus.

Aber was ich früher tatsächlich wirklich öfters von mir gegeben habe, ist „Elektrik-Trick“. Diese Worte stammen aus der britischen Serie „Catweazle“ um einen Zauberer, den es durch ein Missgeschick aus der Zeit der Normannenkriege in das 20. Jahrhundert verschlägt.

electrickery, Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=J1ho8di4ywQ

Salmei, dalmei, adomei… oder auch anders

O Luzifer, o Morgenstern – du übertriffst uns alle, mein Meister; Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=tlCNlkJnSEY

Da kann man mal sehen, dass Zeitreisen mich schon immer fasziniert haben.

Und da heute noch nicht das Ende aller Tage ist, weil es noch vier Fragen gibt, liefere ich hier nochmal den Überblick über alle Fragen dieser Serienchallenge.

30-Days TV Series Challenge: Tag 24

Am 24. Tag der Serienchallenge von aequitasetveritas suchen wir nach unseren Lieblings-Bösewichten. Lasst mich mit einem Song von den Rolling Stones antworten…

… der da heißt: Sympathy for the devil.

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=Jwtyn-L-2gQ

Aber kann der Teufel denn wirklich böse sein, oder kann man ihm böse sein, vor allem, wenn er Lucifer heißt und dem LAPD helfend zur Seite stehen soll? Schließlich belügt er doch niemanden, sondern bringt die Bösen eher dazu, ihre innersten Geheimnisse preiszugeben.

Bildquelle – https://www.dwdl.de/images/1597755653_lucifer.jpg

Und wenn alle Stricke reißen, kann man den Vögeln immer noch sein wahres Gesicht zeigen; da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Hartnäckigen bei diesem Anblick nicht durchdrehen.

The Devil inside – singen kann er auch; und nicht nur andere zum Singen bringen. Okay, der war flach, aber verkneifen konnte ich mir diesen Spruch dann doch nicht. Und bevor es zum Ende geht – hier kann man nochmal nachlesen, welche Fragen es in dieser Serienchallenge so gibt.

Und damit gehe ich in dieser Monopoly-Runde gleich weiter zum Dienstagsgedudel…

Der Teufel ist ein Eichhörnchen; leider hat es die Eröffnungssequenz der Folge 10 in der ersten Staffel unauffindbar vergraben – da muss es das Original tun. Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=hv_zJrO_ptk

… ohne die 4000 Euro mitzunehmen. Oder einen Zwischenstopp im Gefängnis einzulegen.