12tel Blick : November – schon lichten sich die Kronen …

 

 


 

… und irgend etwas ist anders als sonst. Was es ist, wird sich aber erst nach der Aufnahme meines Monatsmotivs offenbaren:

 


 

12tel Blick Nov 1

12tel Blick Nov 2


 

 

Einen Teil meines Resturlaubs jetzt schon zu nehmen, war eine gute Entscheidung, denn der Tag war viel zu schön, um ihn drinnen zu verbringen. Nicht nur, dass es für den 2. November ungewöhnlich warm war, die viele Sonne ließ mich eher an den nächsten Frühling als an den in Kürze bevorstehenden Winter denken. Am Tag meiner Hochzeit vor 16 Jahren war es zwar genauso sonnig, aber schon so kalt gewesen, dass im Park vor dem Standesamt eine hauchdünne Schneedecke auf dem Rasen lag.

Und letztes Jahr war ich um diese Zeit in Schottland, daher kann ich nicht beurteilen, wie es hier gewesen war. Und so nutzte ich ihn für einen kurzen Ausflug in den Taunus, um eine gute Freundin und „meine“ Bäume zu besuchen, und zu einem abschließenden Abstecher zum Friedwald, wo man im Winter einen herrlichen Blick hinüber zum Golfclub und bei guter Sicht bis in den Westerwald schauen kann. Im Sommer sind die Bäume am Wegrand so dicht belaubt, dass ich mich auf dem Hügel wie in einem Hain oder wie auf einer abgeschnittenen Lichtung fühle.

So viel der langen Vorrede. Von weiter oben sah mein Motiv mit der Baumgruppe nicht besonders spektakulär aus:

 


12tel Blick Nov 3


 

Nachdem ich aber die Aufnahme „im Kasten“ hatte, wusste ich, was mir von Anfang an so seltsam vorgekommen und daran schuld war, dass sich in die Perspektive eine Verschiebung eingeschlichen hatte:

 


12tel Blick Nov 4


 

Jemand hatte das gesamte Areal eingezäunt, so dass ich diesmal nicht näher als sonst an die Bäume herangehen konnte. Vermutlich ist dieser Zaun dort nur vorübergehend, um den Platz für die Schafherde zu reservieren, die am selben Tag noch am Ortsrand auf der anderen Seite des Hügels weidete und wahrscheinlich bald weiterziehen wird.

 


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Beim nächsten Besuch werde ich es wohl herausfinden. Bis dahin, wie auch schon beim letzten Mal, noch eine Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:

 

 

Bis zum nächsten Mal.

 

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12tel Blick : Oktober 2017

 


 

Wie schnell die Zeit doch vergeht – schon wieder ist ein Monat vorbei, in dem ich mein Lieblingsmotiv für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker ablichten konnte.

 

12tel Blick Oktober 1

12tel Blick Oktober 1a

 

Einen Tag nach dem Septemberbild ist meine Aufnahme für den Oktober entstanden, aber nicht ganz so früh am Tag. Die Schatten waren schon länger, und die Kühe schienen die Sonne sehr zu genießen.

Irgendwie muss ich geahnt haben, dass ich an den anderen Tagen nicht mehr dazu kommen würde.

Zum Schluss noch eine kurze Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:

 

 

Magische Mottos : Oktober 2017

 


 

Und wieder wird der Oktober nicht golden, sondern geheimnisvoll, und zwar bei den Magischen Mottos auf paleicas blog . Ins Land der dunklen Türme bin ich zwar noch nicht gereist, aber zumindest schon dort hin, wo im Herbst die Nebel wallen und es im Oktober schon um drei Uhr mittags zu dunkeln beginnt …

 

10 Oktober entry

… in welcher Stadt dieses einladende Tor wohl sein mag? Die düstere Skyline gehört zu …

10 Oktober Stadt

Edinburgh !


 

Oft verbergen Schlösser Geheimnisse. Magier wie z.B. der große Houdini benutzen auch gerne Schlösser wie diese:

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gesehen habe ich es in an der Elbe (in Hitzacker)


 

Mysteriös oder gar mystisch, auch wenn man es kaum glauben mag, angesichts der Touristenströme, die sich dort im Sommer entlangwälzen, kann es im Teutoburger Wald sein… … Fundort: Externsteine (wo es einige Meter abseits von ihnen im Wald noch mehr heidnische Spuren zu entdecken gab). Waren hier vielleicht Druiden am Werk?

10 Oktober Labyrinth


 

Das gleiche habe ich mich im Taunus auch gefragt… 

10 Oktober Holz

… Fundort beim Spaziergang im Wald in der Nähe dieser Sehenswürdigkeit:

 

10 Oktober Klippen 2

10 Oktober Klippen 1

den Eschbacher Klippen.


 

PS:

Ohne es zu merken, habe ich geheimnisvolle Bilder von Orten ausgesucht, die mit einem E anfangen. Und darum gibt es zum Abschluss ein Foto von einem Souvenir, das ich mir in den 90er Jahren in Irland gekauft habe: ein Siebdruck von einem keltisch verschnörkelten Buchstaben, den der Künstler „the letter e“ getauft hat. Wie der Künstler heißt, der dieses Unikat geschaffen hat, wird für immer ein Geheimnis für mich bleiben.

 

10 Oktober Letter E

 

 

12 Colours of Handmade Fashion : Blau …

… als Teil von Ombré in Blau und Braun


 

Bei den 12 Colours of Handmade Fashion auf dem Blog von Tweedandgreet gibt es jeden Monat eine neue Farbe zu bewundern. Im Juni war es die Farbe Blau, doch mit meiner Kreativität oder Handarbeitsfreudigkeit war es dieses Jahr noch nicht weit her, und deshalb habe ich mich bei dieser Aktion bisher noch nicht groß gerührt. Jetzt aber ist sie nach wochenlangem Stricken endlich fertig geworden, und ich kann sie hier präsentieren: Eine Strickweste aus Verlaufsgarn, und zwar die sogenannte

Origami-Weste nach einem Muster der Strickdesignerin Anna Maria Busch

 

01 Origami

 

Okay – das Foto oben ist nicht der Brüller, drum gibt’s gleich noch eins, und danach die komplette Story.

02 Origami

 

Farbverläufe sind was tolles. Ich habe sie schon des öfteren auf Fotos bewundert, auf denen die schönsten Schals, Pullis und Tücher zu sehen sind; nur konnte ich mir nie vorstellen, ob das auch wirklich funktioniert, wenn man fester oder lockerer strickt und für ein Strickstück mehr oder weniger Maschen braucht als in der Anleitung steht. Irgendwann habe ich mir dann ein Herz gefasst und mir eine solche Farbverlaufswolle zum Stricken einer verschlusslosen Jacke gekauft.

 

 

Zwar ist die im Strickmagazin „Knit the Cat – We are Color“ abgebildete Origami-Weste aus einem ganz anderen Garn mit dem Namen „Wärmebild“ gestrickt, aber das hat mir nicht gefallen, und deshalb habe ich mich für den Zauberball „Zone Aquatique“ entschieden: hier geht das kräftige Blau nach und nach in Braun über, und der Ombré-Effekt ist tatsächlich so, wie ich ihn mir vorgestellt habe.

Später habe ich auf einem Blog in meinem Reader ein Bild gesehen, bei dem ich mich spontan an mein Ombrégarn erinnert gefühlt habe.

Die einzelnen Teile

Die Weste besteht aus vier, glatt rechts gestrickten Teilen, bei denen ich mir zu Beginn nicht vorstellen konnte, wie sie zum Schluss aneinander genäht werden sollen:

Teil 1 „Schal“ (26 x 160),

Teil 2 und 3 „Einsätze/Zwickel“ (jeweils 26 x 50 cm)

Teil 4 „Ärmel und Rücken“ (104 x 50 cm) mit Bündchen im Rippenmuster.

Dabei verläuft das Muster der Teile 1 bis 3 im 90°-Winkel zum Teil 4, d.h. Schal und Einsätze werden längs, das Ärmel-Rücken-Teil dagegen quer. Bis ich die 228 Maschen auf der Nadel hatte und aufpassen musste, dass keine Masche von der Nadel ruscht, war das kniffeligste an diesem Modell, stand mir doch keine Rundstricknadel von einem Meter Länge zur Verfügung, sondern es waren nur 80 cm.

Übrigens waren die Stoffklammern, die ich beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart gekauft hatte, eine große Hilfe. Nadeln halten in Gestricktem nicht, aber mit den Klammern konnte ich die Teile so fixieren, dass sie mir beim Zusammennähen nicht verrutschten.

 

Das Zusammensetzen der vier Einzelteile

Zunächst musste ich den Ärmel-Rücken-Teil der Länge nach falten und jeweils die äußeren fünf Maschen zusammennähen, um das Armloch zu erhalten. Das Ärmel-Rücken-Teil (Teil #4) hat dadurch eine Vorder- und eine Rückseite.

Als nächstes kamen die Zwickel/Einsätze (Teil #2 und #3) dran: Die wurden an der Vorderseite von Teil #4 angenäht, und zwar so, dass die eine Schmalseite genau in der Mitte des Teils #4 und die andere an den fünf zusammengenähten Maschen zusammentraf.

Den Abschluss bildete der Schal (Teil #1). Seine Schmalseiten sollten mit den Schmalseiten von Teil #2 und #3 bündig abschließen, und die Mitte seiner Längsseite genau auf die Mitte der Rückseite von Teil #4 treffen.

 

Der krönende Abschluss

Was auf dem Papier kompliziert klingt, klappte in der Realität besser als ich gedacht hatte, aber erst zwei separat gestrickte Blenden im Rippenmuster haben die Weste vervollständigt: sie sind sechs Maschen breit und 63 cm lang und wurden zum Schluss an Teil #3 & #1 sowie an Teil #2 & #1 angenäht.

Das neue Kleidungsstück ist sehr hübsch geworden, finde ich, und trägt sich auch angenehm; allerdings ist mir schleierhaft, warum es als Weste und nicht als Jacke oder Cardigan bezeichnet worden ist.

12tel Blick : September 2017

 

Heute, am 30. September 2017, bin ich zu meiner Exkursion in den Taunus aufgebrochen und habe mir beim Fotografieren für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker nasse Füße geholt. Es war noch früh am Morgen, und die Nebel hatten sich schon gelichtet. Nur der grasbewachsene Feldweg, auf dem ich zu den drei Bäumen gelange, war noch nass von Tau.


 

12tel Blick September 1

12tel Blick September 3

 


Es war so diesig, dass der Kirchturm im Hintergrund nur noch zu erahnen war, aber so eine Morgenlandschaft hat auch ihren Reiz. Gut, dass es nicht geregnet hat. Zum Schluss noch eine kurze Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:

 

 

 

 

Magische Mottos 2017 – September : Farbkleckse – oder die Kunst des Vergänglichen

 


Farbkleckse“ lautet das „Magische Motto“ für den Monat September auf dem Blog von paleica.


 

Nachdem ich im Sommer alte Bilder extern abgespeichert hatte, befindet sich in meinem momentanen Archiv nur noch ein Teil meiner Sammlung. Bei meiner Auswahl musste ich mich daher auf das Wenige, das noch übrig geblieben ist, beschränken und habe noch ein paar Aufnahmen von heute hinzugefügt. Charakteristisch ist eine monochrome Umgebung (Winterlandschaft o.ä.), und mittendrin – Peng! – ein farbiges Objekt. Das kann zum Beispiel ein Ball sein, der nach dem Spielen mit dem Hund auf dem Rasen vergessen wurde und über Nacht einen Pelz aus Rauhreif bekam. Weitere Beispiele:

Zapfen an einem Baum, den es längst nicht mehr gibt – Dekolaternen, die wir ebenfalls draußen vergaßen und die dann nachts von einem Wintersturm in kleine Fetzen gerissen wurden – ein grüner Wasserhahn, braunes Herbstlaub an einer Skulptur (beides auf dem Frankfurter Hauptfriedhof) – anderes, freischwebendes Herbstlaub – Graffiti in Rot auf einer inzwischen nicht mehr existierenden Fensterscheibe.

 

September 02September 03September 04September 06September 05September 10September 07

 

Und zum Schluß noch die „Nichtfarben“ Schwarz und Weiß:

eine mit schwarzer Farbe per Airbrush auf eine weiße Wand gesprühte Figur – ein Spruch in weißer Farbe auf einem Gebäude, das längst eine neue Fassade bekommen hat – die Lettern LK, die auf einen Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg hinweisen.

 

September 17

September 08

September 11

 

Wenn ich mir meine Galerie so anschaue, fällt mir auf, dass all diese Farbkleckse mehr oder weniger vergänglich sind.

Die Zapfen sind zwar jedes Jahr wiedergekommen, aber nachdem der Baum gefällt wurde, war auch damit Schluss. Aufgesprühte Bilder und Schriftzüge kann man nicht nur durch Einsatz chemischer Mittel entfernen, manchmal fallen sie auch Schmierfinken zum Opfer; und ab und zu wird so ein Gebäude einfach nur abgerissen oder umgebaut.

Im Fall des Luftschutzkellers bleibt der Schriftzug zwar vermutlich auch in Zukunft noch bestehen, aber die Kellerräume dürften ihre ursprüngliche Bestimmung verloren haben und den Mietern im Haus als Lagermöglichkeit dienen. Was als Erinnerung bleibt, sind diese Momentaufnahmen.

 

 

 

Magische Mottos 2017 – August : Wildnis


 

Wildnis“ lautet das „Magische Motto“ für den Monat August auf dem Blog von paleicaein Thema, das mir zunächst schwierig erschien, weil meine Gedanken dabei in die Ferne schweiften. Das „wildeste“, das ich z.B. in Bayern fotografiert habe, war ein Feuersalamander, der meinen Weg kreuzte (leider völlig verwischt und kaum zu erkennen) und ein paar Hochlandrinder, durch deren Weide mein Wanderweg führte. Doch so kompliziert muss es gar nicht sein – laut Paleica kann man Wildnis auch in der Stadt finden.

Vielleicht ist es ja wirklich so, dass einem das Offensichtliche kaum auffällt, aber manchmal taucht die Wildnis auch da unversehens aus ihrem „Versteck“ aus, wo man sie gar nicht vermuten würde. Wenn ich allein schon an das verfallene Haus auf dem zugewucherten Grundstück denke, an dem ich jeden Morgen vorbeifahre… Aber möchte ich eine solche Bauruine tatsächlich verewigen? Wesentlich interessanter finde ich da schon das durch den Asphalt brechende Gras, das ich beim Warten auf eine Freundin entdeckt habe; oder die heimische Vogelwelt; oder die „Blumenwiese“ auf dem Grünstreifen inmitten einer mehrspurigen Durchgangsstraße.  Doch jetzt genug geschwafelt, jetzt geht’s zu den Bildern des Monats August.

 


August 01

August 02

August 03

August 04

August 06

August 07

August 08


 

Des Rätsels Lösung – hier offenbart sich diese wunderbare Wildnis:

August 05 - an der Straße

 

Und ganz zum Schluß noch mein Asphaltdschungel:

 

 

Wie auch im letzten Monat – es war mir ein Fest.

 

 

12tel Blick : Juli 2017

 

Nach der Ankündigung geht’s jetzt also endlich los.

12tel Blick Juli 1

12tel Blick Juli 2

Aufgenommen habe ich eine Baumgruppe im Taunus, an der ich bei meinen Spaziergängen immer wieder vorbeikomme; wie oft ich das schon getan habe, kann ich gar nicht zählen – nun stelle ich jeden Monat ein Foto von ihr ein, für das Langzeitfotoprojekt 12tel Blick“ von Tabea Heinicker.

Vielen Dank, dass auch ich dabei sein darf,

Ankündigung : 12tel Blick


 

Immer wieder begegnet mir bei meinen Fotostreifzügen durchs Internet der ein oder andere Beitrag zu dem Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker. Und wie oft habe ich dann immer gedacht, wie schön es doch wäre, bei diesem Projekt mitmachen zu können – allein am geeigneten Motiv hat es mir gemangelt. Schließlich geht es darum, jeden Monat von einem bestimmten Motiv ein Foto zu zeigen und so den Wandel bzw. die Veränderung des Motivs und seiner Umgebung sowie das Spiel von Licht und Schatten festzuhalten. Und da soll es dann schon nicht irgend etwas sein, sondern etwas, was für mich eine persönliche Bedeutung hat.

 

12telblickbutton-500

 

Als ich dann neulich nach langer Zeit wieder einmal meine Bilder aus dem Taunus sortierte, fiel mir auf, dass ich wieder einmal eine bestimmte Baumgruppe fotografiert habe. Erst vor kurzem spottete ich noch darüber, dass ich schon gar nicht mehr wüsste, wie oft ich meine Lieblingsbäume schon abgelichtet habe… und das Motiv für den 12tel Blick war gefunden. Es gibt nur einen Haken: Immerhin haben wir schon Juli, und der Januar ist schon lange vorbei. Na gut, dann lasse ich das Jahr eben im Juli beginnen und im Juni 2018 enden. Im Kasten ist mein Motiv auf jeden Fall. Nun muss ich es nur noch veröffentlichen – und zwar am 30. Juli 2017.

Magische Mottos 2017 : Juli

Liebe“ lautet das „Magische Motto“ für den Monat Juli auf dem Blog von paleica. Liebe empfinde ich nicht nur für einen bestimmten Menschen oder Familie und Freunde, sondern auch gegenüber Orten, Ereignissen und Dingen in meinem Leben – von dem ich hoffe, dass es noch viele schöne Momente für mich bereithalten mag. Auch wenn es seit einigen Monaten nicht immer danach aussah. Deshalb möchte ich Paleica zitieren und diesen Monat all jenem widmen, das mir Freude macht…

such as …

Schottland, die frühen Morgenstunden, mein Freizeitidyll im Taunus, die Farbe Gelb, Burgen, Mittelalterfestivals, Berge und Meer, Rosen, den Mond, Vögel, Reptilien, Spinnen, Libellen, Schmetterlinge, Fledermäuse, (industrielle) Architektur aus dem vorletzten Jahrhundert …

also habe ich mein Archiv mit jahrealten und aktuellen Aufnahmen geplündert und eine kleine Kollektion zusammengestellt.


Obwohl es immer noch weh tut, die Liebe meines Lebens letzten Herbst verloren zu haben (weshalb ich bei dieser Aufgabe auf Bilder aus Schottland verzichte), freut es mich doch stets, wenn sich Menschen, die einander lieben, sich entschließen, ihren Lebensweg gemeinsam zu gehen. Daher kommen meine Glückwünsche an Paare, die den wichtigsten Tag in ihrem Leben so feiern, dass das Glück auf alle, die dabei sein dürfen, zurückstrahlen kann, aus tiefstem Herzen. So, nachdem ich aber jetzt genug philosophiert habe, geht es jetzt zu meiner Galerie der Bilder von Dingen, die ich liebe oder die Zuneigung und Liebe symbolisieren.

07.08 Juli Symbol - LIEBE

Die schönste Zeit des Tages ist nach wie vor für mich der Morgen. Wenn draußen schon die ersten Vögel zu singen begonnen haben, aber noch kein Flugzeug zu hören ist, Frühnebel durchs Tal wabern und Tautropfen auf Wiesen und Bäumen liegen.

07.02 Juli - frühe Morgenstunden

07.01 Juli Morgenstund

Besonders schön finde ich diese Zeit des Tages in meinem Freizeitidyll im Taunus, dort wo auch meine Lieblingsbaumgruppe steht. Wie oft ich die wohl schon fotografiert habe?

07.04 Juli - lieblingsbaum

Hier legen auch öfters Schäfer mit ihren Schafherden einen Zwischenstopp ein, und manchmal sind auch Wildschafe dabei.

07.06 Juli - Wildschaf 1

07.07 Juli - Wildschaf 2

Und außerdem kann ich dort viel besser den Mond und die Sterne beobachten als in der näheren Umgebung von Frankfurt, wo es dank des Flughafens und der beleuchteten Autobahnen nachts nie wirklich dunkel wird.

07.05 Juli - Mond

Ganze Nachmittage kann ich dort vertrödeln und bei Streifzügen durch die Natur die Zeit vergessen.

 

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Manchmal aber brauche ich ein Kontrastprogramm, und mir ist mehr nach dem Remmidemmi von Mittelaltermärkten, um ein Beispiel zu nennen. Auf der Burg Münzenberg sind mir Aufnahmen mit dramatischen Farben gelungen; was mich besonders gefreut hat, weil meine Lieblingsfarbe dabei war: die Farbe Gelb.

07.09 Juli - Burg

07.10 Juli - gelb

07.11 Juli - gelb Schild


 

Auch auf Bergtouren geht es nicht immer still und einsam zu. Manche ziele ziehen haufenweise Wanderer und Bergsteiger an, so wie der Rauhkopf in der Nähe des Spitzingsees (Oberbayern).

07.12 Juli - Bergtour

07.13 Juli - Rauhkopf

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Und stellvertretend für die Backsteinarchitektur vergangener Zeiten soll das letzte Bild in meiner Galerie stehen (aufgenommen im Wendland).

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