Media Monday # 356 : Back to virtual life

 

Beinahe wäre die neueste Ausgabe des Media Monday auf dem Blog medienjournal wegen ausgefallenem Internet für mich ausgefallen. Sieben Lückentexte auf dem Handy zu tippen und auszufüllen wäre für mich nicht in Frage gekommen. Aber dank eines sehr, sehr netten Verwandten, der früher Telefonanlagen installiert hat, habe ich jetzt eine neue Fritzbox mit passendem Telefon und funktionierendem Internet. Der blöde Surfstick, der mich nur Geld, Zeit und Nerven gekostet hat, kann mich mal gernhaben.

 

Media Monday # 356

1. Am Donnerstag startet der neue Avengers-Film im Kino. Ich für meinen Teil wusste noch nicht mal, dass es einen gibt, geschweige denn, worum und um wen es diesmal darin geht.

2. Das Werk von vielen sogenannten deutschsprachigen Songwritern wird ja reichlich gehypt, wobei ich finde dass sie einander teilweise so ähnlich klingen, dass ich oft gar nicht sagen kann, wer da gerade zu hören ist.

3. Ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass Jake Gyllenhaal so viele Filme aus unterschiedlichen Genres gedreht hat und auch schon in Musicals aufgetreten ist. Und wenn wir schon bei dem Thema Musik sind, wusste ich bis vor ein paar Wochen auch nicht, dass Michael Hutchence nicht nur ein beeindruckendes Stimmvolumen hatte, sondern auch sämtliche Texte für die Band INXS geschrieben hat. Und was ich auch nicht wusste: Wie schwierig es ist, einen angeblich ganz einfachen Weg ins Internet zu finden, wenn die Fritzbox streikt oder wenn man mit einem Dinosaurier von Smartphone unterwegs herumgurkt.

 

 

4. Von meinen Lieblingsserien gönne ich mir gerne auch die Originalversion, schließlich ist das eine schöne Möglichkeit, mein Englisch auf dem Laufenden zu halten, auch wenn die Schauspieler aus verschiedenen Ländern kommen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich bei dem irischen Schauspieler Aidan Turner überhaupt keine Untertitel zuschalten muss. Dies betrifft vorwiegend BBC-Produktionen. Bei amerikanischen Produktionen wie „Sons of Anarchy“ ziehe ich jedoch die synchronisierte Fassung vor, weil ich mit der amerikanischen Sprachfärbung nicht so gut klarkomme.

 

5. Mein neues Telefon und den Internetzugang wieder installiert zu bekommen, war ein richtig tolles Erlebnis, denn jetzt kann ich endlich meinen nächsten Urlaub buchen, was offline nicht ganz so easy ist. Ein tolles Erlebnis war auch, den Film „Der große Trip – Wild“ zu schauen, denn dadurch habe ich mich wieder daran erinnert, wie es war, einen Fernwanderweg in Hessen entlangzuwandern. Der Jakobsweg von Fulda nach Gelnhausen ist zwar nicht dasselbe wie der Pacific Crest Trail in den USA, aber genau wie die Hauptakteurin war ich mit viel zu viel Gepäck unterwegs, und das dann auch noch im Winter, der vereiste Teilstücke und einen veritablen Schneesturm für mich bereithielt.

01 nach frankfurt

02 winter

6. Über meine musikalischen Vorlieben zu bloggen war mir ein Bedürfnis, denn so hatte ich mal wieder die Gelegenheit, meine Lieblings-Schallplatten aufzulegen und die Entdeckung zu machen, dass manche Alben in mehrfacher Ausfertigung existieren. Außerdem konnte ich vielen Erinnerungen aus meiner Jugendzeit nachhängen, was allerdings nicht immer so angenehm ist, wie es sich liest oder wie man vermuten könnte.

7. Zuletzt habe ich vergeblich versucht, mit Hilfe eines Surfsticks ins Internet zu kommen, und das war frustrierend, weil auch die Leute in einem anderen Laden nicht in der Lage waren, das Ding zum Laufen zu bringen.

Kurz darauf hatte ich auch noch einen Beinahe-Unfall, weil der Autofahrer vor mir den Rückwärtsgang einlegte und meinen rechten Kotflügel touchierte. Als ich dann meinerseits zurücksetzte, fuhr er dann nochmal rückwärts gegen mein Auto, nur um dann Gas zu geben und einfach wegzufahren. Ich fuhr ihm hupend und mit Lichthupe hinterher: Keine Reaktion. Als er dann endlich in einer Parkbucht hielt, schrie ich, er solle aussteigen. Aus dem Auto stieg ein alter Mann, der sich tausendmal entschuldigte und zugab, dass er nicht mehr gut hört. Äh. Mein Ärger verwandelte sich in Erschrecken, und ich redete auf ihn ein, mir und meinem Auto sei nichts passiert – aber er solle bitte, bitte dringend zum Arzt und seine Ohren und vor allem Augen untersuchen lassen.

 

Nachdem ich nun alles ohne Schaden noch mal gut überstanden habe, kann ich mich zurücklehnen und meinen Umzug aus der Serienwelt von Charming (Sons of Anarchy) in die von Bristol (Being Human) umso entspannter genießen. Ich hätte ja nie gedacht, dass man mich mit einer völlig absurden Geschichte um eine WG aus Geist, Vampir und Werwolf nochmal reizen könnte, aber die Story hat tatsächlich was, vor allem eins, was britische Serien wunderbar können: sich nicht selbst ganz so ernst nehmen. Ich meine: Welcher Geist kommt schon auf die Idee, sich als Lehrmaterial ausgerechnet einen Film wie „Ghost – Nachricht von Sam“ anzuschauen? Das einzige, was ich schade finde, ist die Kürze der ersten Staffel. Sechs Folgen finde ich für eine Serie schon ziemlich wenig, und ich hoffe, dass die anderen vier Staffeln aus mehr Folgen bestehen, denn „Being Human“ hat noch viel Luft nach oben.

 

 

Zum Abschluss noch etwas witziges, das mir durch den Kopf ging, als im Fernsehen neulich ein Werbespot für die WC-Ente lief – denn dort ging es um Toiletten, in der Gefahren lauern… Spoileralarm: Also, die einzigen gefährlichen Toiletten, die ich kenne, sind die in Game of Thrones, in der Tyrion seinen Daddy erschießt und das Dixi-Klo bei Sons of Anarchy, in dem sich Gemma mit gezückter, geladener Waffe versteckt hat. In beiden Fällen wäre die WC-Ente nutzlos gewesen.

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Die fünf Besten am Donnerstag : my All-Time-Favorite Bands/Solokünstler

 

Mit der 90. Ausgabe der 5 Besten am Donnerstagauf Goranas Blog hat die musikalische Reise ihren krönenden Abschluss gefunden; leider ohne mich, weil ich von Dienstag bis heute kein Internet hatte. Aber nun bin ich wieder online und kann es nachholen. Auch wenn ich damit zu spät bin. Aber besser spät als nie, auch wenn es vermutlich keiner liest.

Angefangen hat der Artikel mit der Feststellung, dass „Queen wohl die beste Band der Welt ist, die außergewöhnlich sind und tolle Musiker.“

Soviel zu den Sätzen, die mir noch im Gedächtnis hängengeblieben sind. Auf die Frage, ob ich Queen mag, kann ich nur antworten: Ich habe sie durch meinen Mann kennen-und liebengelernt, aber seit er nicht mehr unter uns weilt, kann ich keinen Queen-Song mehr hören, ohne an den zu denken, den ich vor eineinhalb Jahren verloren habe. Bei seiner Trauerfeier liefen genau zwei Lieder, bei denen ich heute den Raum verlassen muss, wenn sie mal wieder im Radio gespielt werden: „Time to say good-bye“ von Andrea Boccelli und „Who wants to live forever“ von Freddie Mercury. Mehr möchte ich dazu nicht sagen – und so gut ich Queen auch finde, aber ich habe sie nie persönlich live gesehen oder gar ein Live-Konzert in voller Länge Online oder im Fernsehen gesehen.

 

Meinen Abschlussbeitrag zu den „5 Besten“ möchte ich mit Künstlern füllen, deren Livepräsenz mich schwer beeindruckt hat. Und ich war schon auf vielen Livekonzerten, angefangen bei Simon & Garfunkel (das erste, das ich je erlebt habe), über Billy Joel (mit seinem Album „Stormfront“) bis hin zu den Rolling Stones (mit Big Country als Vorband) und – als letztes Live-Erlebnis, zusammen mit einer Freundin: Iron Maiden. Aber keiner von ihnen wird in meiner Best-of-Liste auftauchen. Die Reise geht in eine ganz andere Richtung:

 

Meine 5 All-Time-Favourites

One – Loreena McKennitt: Live habe ich sie nie erlebt, sondern kannte bisher nur die Musik auf ihren CDs, wie z.B. die Titelmusik zu dem Fernsehfilm „Die Nebel von Avalon“. Seit ich jedoch ihre Konzert-DVD „Nights from the Alhambra“ gesehen habe, würde ich so gerne mal eine ihrer Konzerte miterleben. Ob es 2018 noch dazu kommt, weiß ich nicht, aber ich halte die Augen weiterhin offen.

Two – INXS: Auch diese Band habe ich niemals live gesehen, was ich sehr bedauere, denn wenn ich mir auf youtube einen Konzertmitschnitt von 1991 aus Wembley anschaue, finde ich die Energie, die von dem gesamten Ensemble, und nicht nur von dem Frontmann, ausgeht, einfach überwältigend. So bleiben mir nur Schallplatten und CDs.

Three – Jean-Michel Jarre: Noch ein Künstler, den ich durch meinen Mann erst so richtig kennengelernt habe. Elektronische Musik vom feinsten – eine gigantische Lasershow in der Frankfurter Festhalle gab den Rest dazu. Und noch nie habe ich jemanden ein Theremin spielen sehen – bisher kannte ich dieses Instrument nur von der Titelmelodie von „Inspector Barnaby“; bei diesem Konzert, mit uns zentral in der sechsten Reihe von der Bühne entfernt, hat einfach alles gestimmt, und wenn die Tickets nicht so verdammt teuer wären, würde ich mir dieses Vergnügen öfters gönnen. Aber 100,– Euro minimum für eine Konzertkarte, ist mir einfach zu „over the top“.

Four – Depeche Mode: Noch ein Konzert, das mich umgehauen hat. Wortwörtlich hat es zwar meine Schwester damals erwischt, die wir mit einem Sanitäter zusammen draußen wegen eines Panikanfalls mitten im Gewühl verarzten durften; dennoch konnten wir den Rest des Abends unbeschadet noch halbwegs genießen – im hinteren Teil der Halle am Getränkestand. Eines der meiner Meinung nach besten Alben – nämlich „Ultra“ war noch in weiter Ferne – und mich würde es heute reizen, nochmal bei einem DM-Konzert dabei zu sein. Einziges Hindernis: Wenn die Tickets zu genau denselben überzogenen Preisen erhältlich wären wie die von U2 oder anderen Mega-Stars.

Five – Runrig: Dass der Wechsel von altem (Donnie Munroe) zu neuem Sänger (Bruce Guthro) der Qualität der Musik nicht geschadet hat, liegt nicht nur daran, dass ich die Stimme des neuen Frontmannes um vieles angenehmer finde, sondern dass die Gründungsmitglieder der Band immer noch so tolle Songs schreiben wie zu Beginn ihrer Karriere.

Media Monday # 355 : ein Stapel Filme

 

 


 

Freitag der Dreizehnte … gibt es einen besseren Tag für einen Zahnarztbesuch, stürmisches Regenwetter, einen U- und Straßenbahnstreik und einen Feueralarm? Okay, den Feueralarm hatte nicht ich, sondern mein Zahnarzt. Und da ich nicht sonderlich abergläubisch bin aber darauf gebaut habe, dass sich abergläubische Patienten an diesem Tag nicht in seine Praxis getraut haben, ist das, was ich insgeheim gehofft hatte, auch tatsächlich eingetreten: Ich kam schneller dran. Dadurch war ich dann auch schneller fertig und früher zu Hause, so dass ich mir mit „Final Destination“ auf der Couch gemütlich machen konnte. Was für ein gelungener Ausklang eines ätzend verlaufenden Tages. Eigentlich war die ganze Woche nicht sonderlich prickelnd gewesen, aber so nach und nach sind die Bestellungen eingetrudelt. Wenigstens ein kleiner Trost.

Was auch noch ein schöner Trost ist – die sieben Lückentexte auf dem Blog medienjournal :

Media Monday # 355

1. Jüngst habe ich mich für die Musik von Pink begeistern können und dabei festgestellt, dass jemand aus meiner Verwandtschaft einen ähnlichen Geschmack hat wie ich – ich finde, sie hat einfach eine Wahnsinnsstimme, und an manchen Tagen ist mir einfach danach:

 

 

2. Geht es um das Thema „Literaturverfilmungen“, so hat mir zuletzt der Film „Ein ganzes halbes Jahr“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Jojo Moyes sehr gut gefallen, und das lag nicht nur an Emilia Clarke in der Hauptrolle, sondern auch an der hervorragenden Besetzung der Nebenrollen: Charles Dance (bekannt als Tywin Lennister aus Game of Thrones), Jenna Coleman (Clara Oswald aus Dr. Who), Brendan Coyle (Diener Bates aus Downton Abbey) und Joanna Lumley. Dabei ist es Jahre her, dass ich das Buch regelrecht im Urlaub verschlungen habe, doch ich habe die Handlung noch sehr gut im Gedächtnis, schon allein wegen der Thematik, die mir sehr nahegegangen ist. Aber ich wusste ja, worauf ich mich einlasse – da kann mir keiner sagen, er hätte mich nicht davor gewarnt, dass ich Rotz und Wasser heulen musste.

 

3. Spiele-Verfilmungen sind bis jetzt fast immer an mir vorbeigegangen, aber wie ich neulich beim Media Monday schon schrieb, kenne ich nur „Prince of Persia“ mit Jake Gyllenhaal, und den finde ich richtig spannend.

 

4. Manche Filme muss man auch echt in der richtigen Stimmung „entdecken“, denn wenn sie sich um bestimmte Themen drehen, die nicht leicht zu verdauen sind, kann man ein wahres Wechselbad der Gefühle erleben. Zur Zeit habe ich außer „Ein ganzes halbes Jahr“ noch „Der große Trip – Wild“ mit Reese Witherspoon und „Prozac Nation – mein Leben mit der Psychopille“ mit Christina Ricci hier liegen, und gerade bei „Der große Trip“ weiß ich noch nicht, was mich erwartet. Ich könnte es mir auch einfach machen und mir „Cube“ oder „Die Welle“ ansehen, die ich beide schon kenne, aber habe ich gesagt, dass ich es immer bequem haben möchte?

5. Wenn bei mir/uns mal ein Spiel auf den Tisch/in die Konsole kommt, dann ist es inzwischen meistens ein Brettspiel wie „Die Siedler von Catan“, „Der Herr der Ringe“ oder „Die Säulen der Erde“ – im Gegensatz zu früher, als wir mit vier Leuten Bowling, Golf oder Frisbee-Golf mit der Wii-Sports gespielt haben.

 

6. Diese ganze Euphorie bezüglich des nächsten Marvel- und des nächsten Star Wars-Films können wohl nur Fans nachvollziehen: Mich interessiert weder der eine noch der andere; bei mir sind es andere Genres, die mich faszinieren.

 

7. Zuletzt habe ich eine Dokumentation über den Bürgerkrieg in Nordirland gesehen, und das war erhellend und gleichzeitig erschreckend, aber auch irgendwie passend, weil ich gerade mitten in der dritten Staffel von „Sons of Anarchy“ an der Stelle feststecke, die sich in Belfast abspielt. Sich etwas Hintergrundwissen zu verschaffen, kann nie schaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die fünf Besten am Donnerstag : Die schönsten Albumcover

 

In der 89. Ausgabe der 5 Besten am Donnerstagauf Goranas Blog widmen wir uns den schönsten Albumcovern. Damit sind aber keine Coverversionen gemeint, sondern die optische Gestaltung, die Aufmachung, das Cover eines Albums. Gar nicht so einfach, ein paar wirklich ansprechende Beispiele zu finden, vor allem unter den Schallplatten, die ich mir im Lauf der Jahre so gekauft habe – vieles davon in den 80er Jahren, bis die CD auf dem Vormarsch war.

Aber so ein Kunstwerk braucht meiner Meinung nach eine entsprechende Fläche, und da geben Schallplatten mehr her, besonders dann, wenn man sie aufklappen kann wie bei dreien von meinen fünf Alben… et voilà – here they are, meine

 

5 schönsten Album-Cover

in willkürlicher Reihenfolge. Damit es nicht immer dieselbe Reihenfolge wird.

 

89 03 Zola Jesus 1

89 03 Zola Jesus 2

Zola Jesus : Conatus

Habe ich mir 2011 gekauft, nachdem ich durch einen Zeitungsartikel auf meiner Reise nach Berlin auf diese Künstlerin aufmerksam geworden bin. Die Musik fand ich so toll, dass ich bisher in zwei Konzerten von ihr war. Und obwohl Zolas Klangwelten für meinen Geschmack eher düster sind, besticht das Artwork dieser Platte durch eine helle, lichte Leichtigkeit. Album Nr. 1 zum Aufklappen.

 

89 02 Björk 2

89 02 Björk 1

Björk : Biophilia

Ich gebe zu, ich habe das Album gekauft, weil ich Björk mag, zu dem Zeitpunkt damals musikalisch sehr experimentierfreudig war und weil es einen Code für einen Internet-Download gab. Den hätte ich vielleicht doch nicht gebraucht, wenn ich jetzt so darüber nachdenke. Und gehört habe ich die Platte bisher noch nicht so oft, weil die Klänge darauf doch etwas sperrig sind. Aber optisch ist sie auf jeden Fall ein Hingucker. Album Nr. 2 zum Aufklappen.

 

89 01 Big Country 1

89 01 Big Country 2

Big Country : Steeltown

Ein Hingucker sind die Musiker der schottischen Band „Big Country“, die ich als Vorband für die Rolling Stones erleben durfte. Nein, auch wenn der Name anderes vermuten lässt, gibt es hier keine Country-und-Western-Musik. Fotos der Band findet man im Inneren der aufklappbaren Hülle, die mit comicartig illustrierten Szenen aus der Industrie geschmückt ist. Album Nr. 3 zum Aufklappen.

 

 

89 05 Echo

Echo & The Bunnymen : Songs to learn and sing

Die Band von der Seite aufgenommen, als Scherenschnitt vor einem grisseligen Himmel in Gelb. Eins meiner Lieblingsalben aller Zeiten, das den Song „The Killing Moon“ enthält – der ist Teil des Soundtracks von „Donnie Darko“, einer meiner Lieblingsfilme.

 

 

89 04 Berlin

Berlin : Love Life

Von dieser Synthpop-Band besitze ich drei Alben, aber nach ihrem größten Hit „Take my breath away“ habe ich sie aus den Augen verloren. Dabei hatten sie auf den beiden vorherigen Alben „Pleasure Victim“ und „Love Life“ genauso tolle Songs wie auf „Count three and pray“. Die wandlungsfähige Sängerin Terri Nunn, die auch äußerst glaubhaft mit einer anderen Band zusammen „Highway to Hell“ von AC/DC bei einem Open-Air-Konzert schmettern kann, wirkt auf diesem Cover wie ein glamouröser Filmstar der 40er Jahre.

Media Monday # 354 : the supernatural edition

 

Eine kurze Arbeitswoche und steigende Temperaturen mit Sonnenschein haben meine Laune merklich angehoben. Und trotzdem habe ich mich abends mit einem Glas Rotwein auf die Couch verzogen, um „Sons of Anarchy“ zu gucken.

Ich muss sagen, dieser Tip, der von mehreren Seiten kam, war in letzter Zeit einer der besten. Und weil ich weiß, dass hier nach sieben Staffeln Schluss ist und die Zeit bis Juni, wenn die BBC die vierte Staffel von „Poldark“ ausstrahlen wird, noch so wahnsinnig lang ist, war ich so verwegen, mir eine Serie als Import aus Großbritannien zu bestellen, von der ich auch schon sehr viel Gutes gehört habe: „Being Human“ – eine WG in Bristol, die sich aus einem Geist (Lenora Crichlow), einem Werwolf (Russell Tovey) und einem Vampir (Aidan Turner) zusammensetzt. Gleich zwei Schauspieler, die mir schon in anderen Serien gefallen haben – was will ich mehr? Auch wenn ich mir geschworen habe, mir nie wieder irgendwas mit Vampiren, Werwölfen oder Zombies anzuschauen, so wie letzte Woche beim Media Monday, unter Frage Nummer Zwei. Man soll eben niemals nie sagen.

Nun aber zum Media Monday – hier kommen die sieben Lückentexte auf dem Blog medienjournal:

Media Monday # 354

1. Über Musik zu schreiben, hat mir jüngst enorme Freude bereitet, denn das ist meine momentane große Leidenschaft.

2. Regelmäßig am häufigsten gelesen werden bei mir auf dem Blog ja die Beiträge zum Media Monday und zu den 5 Besten am Donnerstag. Jedenfalls glaube ich das, aber um ganz sicherzugehen, müsste ich mich durch die Statistik graben.
3. „The straight story“ von David Lynch ist ein großartiges Road-Movie, in dem ein alter Mann seinen sterbenskranken Bruder besuchen will und Hunderte von Meilen quer durch die USA mit einem Aufsitzrasenmäher zurücklegt, weil er selbst keinen Führerschein hat und nicht gefahren werden möchte.
4. Gelegentlich bereue ich es ja, meine sogenannte Bucket-List nicht weiter abgearbeitet zu haben. Ich glaube, inzwischen liegen meine Prioritäten woanders.

5. Bücher, die eine Kombination aus Sachbuch und Roman sind, könnte man ja beinahe als Genre für sich bezeichnen, schließlich halte ich eine Zuordnung zu einer bestimmten Kategorie für schwierig. Als letztes Beispiel in diesem Zusammenhang habe ich „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ von Elizabeth Tova Bailey zuerst bei den Romanen gesucht, um dann von der Bibliothekarin darüber aufgeklärt zu werden, dass ich bei den Sachbüchern suchen muss.
6. Bei dem Wetter könnte man ja beinahe schon wieder über Open Air-Kino nachdenken. Ich für meinen Teil habe am Samstag mit dem neuesten Thriller von Sebastian Fitzek im Eiscafé gesessen und einen großen Eiskaffee dazu gelöffelt. Open-Air-Kino finde ich zwar ganz toll, aber leider fällt mir momentan kein Film ein, den ich an der frischen Luft mal wieder sehen möchte. Den letzten, den ich vor Jahre im Open-Air-Kino gesehen habe, war „L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr“.

7. Zuletzt habe ich eine ZDF-Reportage über Flohmärkte, Jäger und Sammler gesehen, und das war wie ein Blick in eine mir fremde Welt, weil zwar in mir auch ein kleiner Jäger und Sammler steckt, aber ich mir unmöglich vorstellen kann, zehntausend Schallplatten zu besitzen und davon auch noch jede einzelne zu kennen. Andererseits wäre so eine Jukebox im Haus auch cool, aber ich kenne mich: Selbst die Musiktruhe in unserem Keller, mit deren Plattenspieler man auch alte Schellackplatten abspielen kann, schweigt seit mindestens zwei Jahren stoisch vor sich hin.

 

 

Die fünf Besten am Donnerstag : Serienwelten, die ich nur ungern verlassen habe

 

 

Für die 88. Ausgabe der 5 Besten am Donnerstagauf Goranas Blog  gibt es eine Unterbrechung der Musikserie, was ich jetzt gar nicht so schlimm finde, denn heute geht es um Serienwelten, die man nur ungern verlässt, weil man mit den Charakteren darin so mitgefiebert hat. „Sons of Anarchy“ zähle ich nicht mit, weil ich gerade erst frisch in die zweite von sieben Staffeln eingestiegen bin. Also, schau’n wir mal, ob ich auch auf fünf komme.

 

Fünf abgeschlossene Serienwelten, in denen ich gerne

weiter zu Gast gewesen wäre:

 

The Paradise

Hat mir schon die Serie „Mr. Selfridge“ um die Entstehung des gleichnamigen Kaufhauses gefallen, so fand ich „The Paradise“ als nach England verlagerte Verfilmung von Emile Zolas Roman „Das Paradies der Frauen“ noch besser und war traurig, dass es nach zwei Staffeln wegen zu schwacher Zuschauerquoten keine weiteren mehr gab.

Downton Abbey

Oh, was habe ich mit dem Schicksal der englischen Adelsfamilie Crawley in ihrem wunderschönen Landsitz mitgelitten und habe dennoch am Schluss schweren Herzens einsehen müssen, dass nach sechs Staffeln die Geschichte auserzählt war. Das ganze Ambiente Anfang des Jahrhunderts bis hinein in die Zwanziger Jahre fand ich schon bei Agatha-Christie-Verfilmungen und dem Downton-Abbey-Vorläufer „Gosford Park“ so toll, dass ich mir jetzt nur noch schwer vorstellen kann, was wohl danach gekommen wäre.

Torchwood

Zwei lange Staffeln, eine fünfteilige Miniserie und ein Zehnteiler, bei dem es sich um eine Co-Produktion der BBC mit dem amerikanischen Kabelsender „starz“ handelt, bilden die Serienwelt von „Torchwood“, die als Ableger von „Dr. Who“ begonnen hat und deren Name ein Anagramm des letzteren bildet. Würfelt man die Buchstaben von „Dr. Who“ durcheinander, kommt „Torchwood“ dabei raus. Action und die Jagd nach Aliens, eine im Original teilweise sehr deftige Sprache und kontroverse Themen haben für mich den Reiz dieser Serie ausgemacht, aber wenn sich ein Darsteller nach dem anderen per Drehbuch verabschiedet, fehlt halt der Stoff für weitere Staffeln.

Pushing Daisies

Leider auch nur kurz gelaufen ist die Serie, die auf der Idee aufbaut, dass ein junger Mann mit einer Berührung Tote wieder ins Leben zurückholen kann. Der Grund für dieses abrupte Ende ist laut Wikipedia ein Autorenstreik, nach dessen Ende die Serie nicht weitergedreht wurde. Schade, denn ich habe diesen skurrilen Humor geliebt.

Star Trek – Deep Space Nine

Immer, wenn wir es uns abend gemütlich machten und die ersten Töne des Vorspanns von DS9 erklangen, hatten wir beide den gleichen Gedanken: „It’s a sort of homecoming“ – die Raumstation war wie ein zweites Zuhause, und besonders witzig fand ich, dass ich im wirklichen Leben eine Frau kennenlernte, die mit Mode zu tun hatte und fast genauso hieß wie der Cardassianer, der auf der Station den Leuten die Kleider auf den Leib schneidert.

 

Auch wenn ich dort gerne länger geblieben wäre – manchmal ist es vielleicht gut, dass es weitere Folgen dieser Serien nicht mehr gibt. Denn andere haben ihren Zenit längst überschritten und dümpeln nur noch vor sich hin, um irgenwann sang- und klanglos ihr Leben auszuhauchen anstatt mit einem Schlag von der Bühne abzutreten.

12tel Blick : April – andere Perspektive, Schatten als kleines Extra

 

Einmal im Monat fotografiere ich meine Lieblingsbäume für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker. Diesmal habe ich den Ostermontag für einen Ausflug in den Taunus gewählt, denn endlich gab es mal wieder Sonnenschein und ein wenig Wärme.

Sonnenlicht sorgt für interessante Schatten:

10 - 12tel Blick 1

10 - 12tel Blick 2

Interessant fand ich aber auch, dass hoch über mir gleich fünf Raubvögel kreisten. Einen davon habe ich „erwischt“:

10 - 12tel Blick Vogel 1

10 - 12tel Blick Vogel 2

 

Und wie immer am Schluss: Die Gesamtansicht dessen, was bisher geschah…

 

 

 

Media Monday # 353 : Heute mit/ohne Aprilscherz

 

 

Zufälle gibt’s. Da sage ich am Morgen noch, dass ich außer „Donnie Darko“ noch den Film „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ gut finde, und was passiert? Der Film läuft am Mittag auf vox. War wohl Gedankenübertragung. Vielleicht, weil ich ihn beim letzten Media Monday erwähnt habe.

Aber was ist das schon gegen vier freie Tage am Stück. Yippieh-Yeah! Zeit, um mich endlich meinen Neuerwerbungen, die ich seit meiner Mittagspause am Gründonnerstag habe, zu widmen: Amy MacDonalds Album „Under Stars“, eine Greatest-Hits-CD von INXS und – tusch! Ta-daaa…. Die erste Staffel von „Sons of Anarchy“, die im Angebot war. Nachdem mir von vielen davon vorgeschwärmt worden war und ich trotz Warnung mit brutalen Szenen keine größeren Probleme habe (sonst dürfte ich weder „Vikings“ noch „Game of Thrones“ gucken), habe ich mir in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die ersten Folgen angesehen und war so begeistert, dass ich mir am Samstag auch noch gleich Staffel 2 und 3 geholt habe.

Ich habe schon viele Filme mit weitaus sinnloseren Gewaltdarstellungen gesehen, aber schon lange nicht mehr so etwas spannendes. Nun aber Schluss mit dem Vorgeplänkel zum Media Monday – hier kommen die sieben Lückentexte auf dem Blog medienjournal

Media Monday # 353

1. An so einem verlängerten Wochenende sind Ausschlafen und Brettspielrunden angesagt, außerdem intensives Hören von Musik. Ist nur blöd, wenn man nach gerade mal fünf Stunden Schlaf vom Läuten der Glocken der nahegelegenen Kirche um sechs Uhr morgens geweckt wird.

 

2. Zombies und andere Wiedergänger können mir mal gestohlen bleiben – zur Zeit stehe ich auf Action, die sich an der Realität orientiert.

 

3. Gothic Rock der 80er Jahre (Killing Joke, The Cure, Sisters of Mercy) ist aus meinen persönlichen Favoriten absolut nicht mehr wegzudenken, schließlich ist dies ein Teil des Soundtrack meines Lebens, und im darauffolgenden Jahrzehnt fand ich meine Freunde in der sogenannten Schwarzen Szene. Dies ist ein Teil meines Lebens, den ich nicht mehr länger verschweigen möchte.

 

4. Es ist ja bei mir/uns regelrechte Tradition, dass wir an Ostern ein Feuer im Garten anzünden, nur in diesem Jahr ist mir einfach nicht danach. Bei dem Schietwetter macht das einfach keinen Spaß. Keinen Spaß machen mir übrigens auch Dokumentationen auf youtube, die einen grottigen Sound haben und die eigentlich eine Endlosschleife sind, die die eigentliche Laufzeit verdoppeln und aus 45 Minuten eineinhalb Stunden „zaubern“.

 

5. Diese ewigen Aprilscherze im Netz (und auch sonstwo) finde ich mal mehr und mal weniger gelungen, und dieses Jahr gab’s in unserer Zeitung keine, weil die Zeitung immer samstags rauskommt, aber dieses Jahr der 1. April auf einen Sonntag fällt. Und auch wenn ich Gefahr laufe, dass mir jemand den Hals umdreht, so möchte ich an dieser Stelle trotzdem einen Scherz breittreten, den ich auf Webfail gefunden habe.

 

(Quelle: https://i.pinimg.com/564x/9f/46/9e/9f469e6e380ee683f17aded40b57f0a5.jpg)

6. Dass unser einzig verbliebenes Schwimmbad wegen schlechter hygienischer Bedingungen schließen soll, ist ja eine dieser Meldungen, von der ich mir wünschen würde, es wäre mehr gewesen als bloß ein schlechter Scherz, schließlich, wollte ich in diesem Jahr mehr für meine Fitness tun und öfters ein paar Bahnen schwimmen.

7. Zuletzt habe ich mit meiner Schwester und meinem Schwager das Brettspiel „Die Säulen der Erde“ gespielt, und das war auch beim dritten Mal immer noch spannend, weil ich mir unmöglich jeden Satz der Spielanleitung merken kann. Aber sobald alles aufgebaut ist und man im Fluß drin ist, ergibt sich die Logik schon fast von selbst. Und so haben auch die eine Chance, die das noch nie gespielt haben, weil alle auf dem gleichen Wissensstand sind.