Media Monday # 337 : die „Hallelujah“-Spezialedition

 

 

In der letzten Woche hatte ich wohl etwas zu viel Halleluja. Nein, nicht etwa Glühwein und Eierpunsch oder den Leonard-Cohen-Song mit seinen x Coverversionen, sondern neben der Roratemesse um 6:30 Uhr in der Frühe auch den Titelsong der 8teiligen Serie „Victoria“, gesungen von den Mediaeval Baebes, ein britisches Ensemble von Interpretinnen mittelalterlicher Musik.

Dass Jenna Coleman (Doctor Who) die 18jährige Thronerbin spielt, die über Nacht plötzlich zur Königin von England wird, wusste ich und war darauf gespannt, wie sie die Rolle wohl ausfüllen würde. Nicht gefasst aber war ich auf Eve Myles (Torchwood und Doctor Who) als oberste Kammerzofe der Königin und Nell Hudson, die Darstellerin der Laoghaire aus „Outlander“. Damit aber nicht genug: in zwei kurzen Szenen, ganz am Anfang der Staffel, erspähte ich in der Menge ein weiteres bekanntes Gesicht, von dem ich für eine Weile gar nicht wusste, wo ich es schon einmal gesehen hatte. In Downton Abbey, in Doctor Who, in Torchwood?

Nach der letzten Folge machte es dann klick, und ich hatte den Polizisten Andy aus Torchwood vor Augen. Eine weitere kurze Szene mit Rufus Sewell als Lord Melbourne brachte mich auf eine dumme Idee: Wäre er nicht ein geeigneter Kandidat für die Rolle des James Bond? Schließlich wird seit Monaten fleißig gerätselt, wer denn Daniel Craigs Nachfolger werden könnte, und im Gespräch sind u.a. Aidan Turner, Idris Elba oder Tom Hiddleston. Die Frage ist nur: Will ich wirklich noch einen weiteren Bond-Film sehen? Vielleicht sind die Hörbücher oder Hörspiele ja spannender? Wenn ich mir so anschaue, welche Stimmen es da zu hören gibt, könnte ich glatt zum Fan werden (vom Bond Watcher zum Bond Listener)… Joanna Lumley, Bill Nighy, Hugh Bonneville, Jason Isaacs, David Tennant, Rufus Sewell, Kenneth Branagh oder Tom Hiddleston, wobei wir wieder bei möglichen Kandidaten für die Rolle des neuen Bond wären.

In einem Reisevideo über Island kam dann das Thema „Bondfilme“ erneut auf. Aber das ist eine ganz andere Geschichte *). Noch spannender finde ich die sieben Lückentexte zum Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal.

 

Media Monday # 337

 

1. Die Figur der/des James Bond wird für mich immer unweigerlich verbunden sein mit Sean Connery und Pierce Brosnan. Der ideale Nachfolger wäre für mich jemand, der eine ähnliche Ausstrahlung hat und sowohl die Guten als auch die Bösewichte mit Überzeugung spielen kann. .

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2. Mein persönlicher (medialer) Weihnachtswunschzettel besteht aus Fernseh-Weihnachtsspecials von Serien wie „Victoria“, „Call the Midwife“ und „Doctor Who“ und Musik der isländischen Sopranistin Arndis Halla und anderer stimmungsvoller Musik aus dem hohen Norden.

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3. Eine Weihnachtsgeschichte (nach Charles Dickens) ist auch einer dieser Weihnachtsfilme, die zu Tode verfilmt wurden. Dann zu Weihnachten doch lieber die x-te Wiederholung des Kleinen Lords oder der Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

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4. Im Vorfeld als Miniserie angelegte Produktionen, die dann des Erfolges wegen verlängert werden, stehen und fallen mit dem Drehbuch; wenn es so kitschüberladen wie „Hotel Sacher“ ist, brauche ich keine Fortsetzung – bei „Ku’Damm 56“ bin ich der Fortsetzung „Ku’Damm 59“ nicht abgeneigt.

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5. The Ring gefiel mir ja als amerikanisches Remake deutlich besser als das japanische Original.

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6. Einmal möchte ich erleben, dass an Weihnachten keine Tiere verschenkt werden. Wie heißt es so schön auf einem Autoaufkleber, den ein Bekannter spazierenfährt? A Dog is for life, not just for Christmas.

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7. Zuletzt habe ich mir Reisevideos über Island und eine Dokumentation über die Wikinger angeschaut und das war in Kombination mit dem Schneegestöber vor dem Fenster sehr eigenartig, weil in den Filmen Sommer war und es ur wenig Eis und Schnee zu sehen gab. Interessant fand ich Esther Schweins in ihrer Rolle als Wikingerfrau, die ihren Mann verlässt und zusammen mit dem Rest des Haushalts in See sticht, um ein freies Leben in Island zu führen. Den krönenden Abschluss bildeten Videos auf youtube, mit denen ich mich auf eine Reise, die mich schon lange reizt, einstimmen kann.

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Bilder von Eisbergen, die von einer Instrumentalversion von „A view to a kill“ durchs Bild driften, haben was. Doch zum Abschluss dieses besinnlichen Fragebogens lausche ich dann doch noch lieber den Klängen von Eurielle und begebe mich nach einer arbeitsfreien Woche in eine turbulente Zeit.

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Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

 


 

Heute, am 10. Dezember, treffen sich alle Teilnehmerinnen am Weihnachtskleid-Sew-Along zum dritten Mal und präsentieren, wie weit sie mit ihrem Kleid oder anderen festlichen Kleidungsstücken hier, in der Sew-Along-Galerie mit Berichten der anderen Mitstreiterinnen.

 

Und nun zu meinem Zwischenstand

 

War ja klar, dass das nicht passt.“Das war mein erster Gedanke, als ich die drei Teile (Oberteil, Schößchen, Rock) auf die Puppe zog. Am Oberteil musste ich nichts mehr ändern, aber am Bund war der Rock viel zu weit: So viel zum Resultat meiner Anprobe am 26. November, dem Tag des zweiten Treffens beim Weihnachtskleid-SewAlong. Dabei hätte es schon geholfen, die Teile mit Reihfaden aneinanderzuheften und dann anzuprobieren. Was ich dann auch tat – und siehe da: nachdem ich am Reißverschluss einen halben Zentimeter Stoff zugegeben hatte, passte es dann doch.

Und so bin ich mit dem eigentlichen Weihnachtskleid fertig, das alles andere als perfekt aussieht. Was daran alles nicht so ganz schön ist, folgt nach den Fotos – die ich gestern abend im Flur geschossen habe, weil ich nicht weiß, ob ich es mit dem Aufbau des Weihnachtsbaumes bis zum 23. Dezember schaffe. Deshalb erst mal die Vorderansicht:

03 rosa Kleid 1

 

Und jetzt das Werk von der anderen Seite, bei dem man halbwegs erkennen kann, was nicht stimmt.

 03 rosa Kleid 2

 

Weil die Nahtzugabe von einem auf einen halben Zentimeter schrumpfte, schlossen Stoff- und Reißverschlusskante nicht mehr bündig ab, was das Einsetzen des Reißverschlusses nicht ganz so einfach machte. Und weil sich der Oberstoff zurückzog (warum auch immer), klafft er am Reißverschluss um einige Millimeter auseinander.

Nahtverdeckt sieht anders aus, und wo der „Entenbürzel“ herkommt, also die Falte unterhalb des Schößchens, die wie eine Pfeilspitze nach unten zeigt, ist mir auch ein Rätsel. Die Rundung des Schößchens hinzubekommen, ist mir auch nicht so ganz gelungen, und auch der Rocksaum hätte schöner aussehen können… Aber vielleicht kann Bügeln Abhilfe schaffen. Und bei dem Anlaß, an dem ich es tragen möchte – ein Gospelkonzert am 25. Dezember – habe ich eine Jacke oder einen Mantel drüber.

Theoretisch hätte ich mich nun bis zum Finale am 23. Dezember entspannt zurücklehnen können, aber weil mir das Modell mit den Ärmeln gefiel, habe ich Oberteil und Rock noch einmal aus dem in Stuttgart gekauften Übungs-Jersey zugeschnitten, um herauszufinden, ob der Schnitt auch mit dehnbaren Stoffen funktioniert.

 

 

Wie die Fotos beweisen, hat es das. Auch dieses Kleid ist fertig geworden.

 

03 schwarzweißes Kleid 1

03 schwarzweißes Kleid 2

 

Das Schöne am Jersey ist, dass ich die Nahtzugaben nicht versäubern musste, ich keinen Reißverschluss einnähen musste, weil es sich mitdehnt und dadurch sehr bequem ist. Also der ideale Begleiter für gemütliche Stunden auf dem Sofa oder für die Schlemmereien an Silvester, das ich dieses Jahr mit mehreren Leuten zu Hause feiere.

Und obwohl ich zwei Wochen vor Weihnachten damit fertig geworden bin, werde ich auch beim Finale mit dabei sein.

12 Colours of Handmade Fashion : Dezember – Schwarz

 

Eigentlich hatte ich mich schon entschieden, bei der Novemberausgabe der 12 Colours of Handmade Fashion Schwarz zur Farbe meiner Wahl zu erklären, doch jetzt ist Schwarz zur Farbe für den Dezember geworden, und so lasse ich den November sausen und gebe dem Dezember den Vorzug. Leider ist dieser dann auch der letzte; nicht nur als Monat im Jahr, sondern auch, weil es nach den „12 Letters-“ und „12 Colours of Handmade Fashion“ im kommenden Jahr bei tweedandgreet keine mehr geben wird.

Deshalb habe ich mich entschieden, bei der Abschlußchallenge im Dezember mit einem asymmetrisch genähten Jerseykleid in Schwarzweiß an den Start zu gehen.

Nachdem ich das Kleid für den März fertig hatte, wollte ich das gleiche Modell noch einmal mit einem anderen Muster und habe mir einen wildgemusterten Jersey ausgesucht. Hier nochmal das Original:

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/736x/d7/f9/e4/d7f9e4264c9663931728dce5e1ee3aa9–burda-patterns-dress-patterns.jpg)


 

Und das ist dabei herausgekommen:

01 Black 1 Dusche

Nein, ich habe keine Dusche im Garten genommen, auch wenn ich keinen besseren Platz als den neben der Gartendusche gefunden habe.


 

Hier sieht man von dem Muster etwas mehr:

 

01 Black 2

 

Und auch wenn ich von diesem Stoff noch zwei Meter im Schrank habe, so weiß ich noch nicht, ob ich in nächster Zeit noch etwas anderes daraus nähe oder sogar ganz bei Schwarz bleibe.

Jedenfalls hat mir Selmins Langzeit-Challenge sehr gut gefallen, und ich möchte mich noch einmal herzlich dafür bedanken.

Media Monday # 336

 

 

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Pünktlich zum ersten Advent ist auch der erste Schnee eingetroffen, ein Spaß, auf den ich gerne verzichtet hätte, denn von der ganzen Räumerei dieser pappnassen weißen Pest werde ich immer so unglaublich müde. Das Werken an meinem Weihnachtskleid, das ich beim diesjährigen Sew-Along beim MeMadeMittwoch nähe, konnte mich auch nicht viel wacher machen.

Abhilfe konnte da nur noch das Einlegen eines alten Films aus meiner DVD-Sammlung: Hochwürden Don Camillo; diese Filme haben ihren Charme auch noch nach Jahrzehnten nicht verloren, und sie schaue ich mir immer wieder gerne an. Ob ich das mit neueren, mit modernsten Mitteln gedrehten Filmen auch tun würde? Bestes Beispiel: „Mord im Orient-Express“, dessen Neuverfilmung von Kenneth Branagh mir zwar zwei Stunden beste Abendunterhaltung boten, die ich aber trotzdem nicht als Film des Jahres bezeichnen würde. Grandiose Landschaftsaufnahmen, wunderschöne Kostüme, ein gestochen scharfes Bild… leider so gestochen scharf, dass gut zu erkennen war, wie stark die Schauspieler geschminkt waren. Aber lassen wir das.

Eine hübsche Form der Abendunterhaltung ist für mich das Paket mit sieben Lückentexten zum Media Monday, auf Wulfs Blog medienjournal, das heute so aussieht:

 

Media Monday # 336

1. Alle Jahre wieder geht mir diese kitschige „Weihnachtsmusik“ in Kaufhäusern, im Radio, in der Fernsehwerbung und Weihnachtsmärkten auf den Keks. Und damit meine ich jetzt zur Abwechslung mal jetzt nicht „Last Christmas“.

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2. So leid es mir tut, aber ich fürchte, die aktuelle Staffel von „Outlander“ wird wahrscheinlich auch nicht mehr besser werden, schließlich fand ich schon die ersten Folgen nicht sonderlich spannend, aber ich gebe die Hoffnung trotzdem nicht auf und schalte jeden Mittwoch aufs neue ein.

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3. Die Synchronstimme von John Nettles als Inspector Barnaby gefällt mir besser als die Originalstimme.

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4. Wenn ich einer Sache überdrüssig bin, dann ist es besser, sie erst einmal ruhen zu lassen, bevor ich entscheide, ob eine Fortsetzung lohnt.

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5. Die Dose selbstgebackener Plätzchen, die meine Freundin mir geschenkt hat, hat mich ja regelrecht süchtig gemacht, schließlich backt sie echt toll, und am besten schmecken mir ihre Vanillekipferl. Dafür verzichte ich doch gerne auf Chips und andere Snacks.

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6. Die Serie „Der Club der roten Bänder“ steht ja auch schon seit ewigen Zeiten auf meiner persönlichen Watchlist, nur ist mir bisher immer etwas anderes dazwischengekommen. Am besten probiere ich es in der Stadtbücherei – vielleicht haben sie sie ja vorrätig.

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7. Zuletzt habe ich an meinem Kleid weitergenäht und das war trotz enormem Zeitvorsprung eine wahre Sisyphusarbeit , weil ich doch mehr von Hand daran zu arbeiten habe und mir die Maschine dabei nicht sehr viel nützt.

Aus heiterem Himmel : Blogger Recognition Award

 

Es gibt solche Tage, da geht einfach alles schief, und dann kommt man nach Hause und erhält etwas, über das man sich freut; bei mir war’s mein Rechner im Büro, der mich an den Rande des Wahnsinns getrieben hat und keine so tolle Post, die ich beim Nachhausekommen auf dem Küchentisch fand. Als ich aber dann erfuhr, dass mich Corly für den Blogger Recognition Award nominiert hat, war der Tag für mich noch nicht ganz verloren.

Was noch untertrieben ist, denn ich habe mich darüber sehr gefreut. Gehört habe ich von diesem Award zwar schon öfters, hätte aber nie gedacht, dass ich auch einmal einen verliehen bekommen würde.

blogger-recognition-award-logo

 

Natürlich möchte ich es bei meiner Freude darüber nicht einfach so belassen; die wenigen Regeln befolge ich doch gerne:

  • Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
  • Schreibe einen Beitrag, um deinen Award zu präsentieren.
  • Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
  • Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
  • Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
  • Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award

 

Meine ersten Gehversuche als Bloggerin …

 

habe ich aber nicht auf dem klassischen Blog unternommen, sondern in einem Gothic-Forum, in dem es einen Bereich gab, in dem jeder, der Lust dazu hatte, eine Art Tagebuch schreiben konnte; und was waren Blogs denn anfangs anderes als virtuelle Tagebücher? In diesem Tagebuchbereich zu kommentieren, war zwar möglich, kam aber nicht sehr oft vor. Das Gothicforum ist inzwischen Geschichte.  Parallel dazu habe ich auch noch Beiträge bzw. Test- oder Erfahrungsberichte für eine Verbraucherplattform geschrieben, dort war Kommentieren ausdrücklich erwünscht, und je mehr Leser die Berichte als besonders hilfreich empfanden, desto besser.

Mein erstes richtiges Blog hatte ich dann nach einem Aufenthalt in Berlin im Herbst 2011; da wurde durch einen Beitrag in einer Kreativzeitschrift Beiträge über das Finden der richtigen Plattform für das eigene Blog mein Interesse am Bloggen geweckt, und ich fand einen verhältnismäßig kleinen Anbieter. Kommentieren konnten aber nur Mitglieder untereinander, und als bei einem Treffen mir eine andere Teilnehmerin sagte, da könne ich ja auch gleich ein Buch schreiben, verlagerte ich den „Erstwohnsitz“ meines Blogs zu WordPress.

Seitdem schreibe ich über alles mögliche, was mich interessiert. Das war am Anfang das Nähen; später entdeckte ich unterschiedliche Fotoblogs und Blogs, auf denen es noch sehr kreativ zugeht und bei denen es für mich sehr reizvolle Aktionen zum Mitmachen gibt. Ob es Nähchallenges, fotografische Langzeitprojekte oder wöchentliche Mitmachaufgaben rund um alles, was mit verschiedenen Medien zu tun hat – ich probiere immer wieder gerne neues aus und bleibe offen für unterschiedliche Themen.

 

2 Ratschläge für neue Blogger?

 

Ein klares und übersichtliches Layout, das beim Lesen keine Kopfschmerzen verursacht, ist für den Anfang schon mal nicht schlecht; ich habe schon Texte mit schwarzer, dünner und verschnörkelter Schrift auf giftgrünem Grund gelesen – oder grüner Schrift auf pinkem Grund… hui, da mag zwar die Post abgehen, aber da das meine Augen nicht lange durchhalten, komme ich gar nicht dazu, auf dem besagten Blog weiterzustöbern.

Und was auch immer schön ist: Wenn mir ein Beitrag besonders gut gefällt, klicke ich nicht nur auf „gefällt mir“, sonder hinterlasse ein paar Worte im Kommentarbereich. Das sind natürlich nur persönliche Einschätzungen. Fehlt nur noch der größte Brocken…

 

das Nominieren von 15 anderen Bloggern bzw. Bloggerinnen …

 

wobei mir nicht ganz so viele einfallen. Aber bei den zehn, die ich nominieren möchte, kann ich mich so vielleicht auch einmal für viele vergnügliche Lesestunden bedanken, die mich inspiriert und zum Nachdenken gebracht haben. Die Reihenfolge ist dabei völlig unerheblich und willkürlich:

01 – tweedandgreet – für die tollen Ideen, was man sich alles nähen kann wie z.B. die „12 colours of handmade fashion“.

02 – mamamachtsachen – für die spannenden Challenges und wunderbaren Nähwochenenden, die sie organisiert hat und aus Sympathie.

03 – paleica – für die Magischen Mottos und die traumhaften Fotos auf dem Blog.

04 – tabea-heinicker – für das Langzeitprojekt „12tel Blick“

05 – medienjournal – für die „Media Monday“-Fragebögen, die bei mir schon ein kleines sonntägliches Ritual geworden sind.

06 – michou loves vintage – für die Vielseitigkeit der Themen und den berührenden Schreibstil.

07 – flaschenposten – für die Inspriration zur Verwirklichung eines Kindheitstraums

08 – hotaru – für viele interessante Literaturtips und die 100 Creative Challenges, auch wenn ich nur bei einem Bruchteil davon dabei sein kann.

09 – beswingtes allerlei – für die vielen hilfreichen Tips, was Vintagekleidung betrifft.

10 – bilere’s Blog – dafür, dass ich beim Fotografieren immer noch neues dazulernen kann.

 

Food- und Reiseblogs sind nicht darunter, denn so viele kenne ich noch nicht. Und nun wünsche ich euch allen eine Zeit, in der die Hektik nicht die Oberhand gewinnt.

„Serienmittwoch 99: Mitmachaufgabe: Füllt eurer Serien DVD-Regal“


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Nach längerer Abwesenheit habe ich mal wieder ein tolles Thema bei Corlys Serienmittwoch gefunden. Diesmal widmen wir uns der spannenden Frage, welche Serien wir in unserem Bücherregal stehen haben. Auch wenn es heißt,

„Serienmittwoch 99: Mitmachaufgabe: Füllt eurer Serien DVD-Regal“,

verteilen sich die Serien, die ich im Original besitze, über mehrere Zimmer (ja, ich weiß, mein wunder Punkt: Ordnung sieht anders aus). Und weil Vollständigkeit ebenfalls anders aussieht, gibt es nur wenige Serien bei mir, von denen ich alle Folgen habe. Deshalb zuerst mal meine Unvollständigen, alphabetisch aufgezählt:

 

 

American Horror Story: Staffeln 1-5

Call the Midwife: Staffeln 1-3

Doctor Who: die komplette Staffel mit Christopher Eccleston und zwei Staffeln mit David Tennant

Downtown Abbey: Staffeln 1-5

Game of Thrones: Staffeln 1-4

Torchwood: Staffeln 1 und 2

Vikings: Staffeln 1-4

 

Das heißt aber nicht, dass ich nicht weiß, wie es nach den aufgezählten Staffeln weitergeht. Von American Horror Story habe ich die sechste Staffel online im Original gekauft und kann sie mir am Rechner anschauen. Die weiteren Staffeln von Doctor Who und Call the Midwife habe ich mit dem Festplattenrecorder aus dem britischen Fernsehen aufgenommen.

Das gleiche gilt für den Fünfteiler „The Children of Earth“ und den Zehnteiler „Miracle Day“ von Torchwood, die irgendwann mal bei RTL 2 gelaufen sind. Zur Zeit wiederholt ARD One sämtliche Torchwood-Staffeln bereits zum zweiten Mal.

Die sechste Staffel von Downton Abbey habe ich mir von meiner Schwester ausgeliehen, bei Game of Thrones habe ich die fünfte und sechste Staffel ebenfalls im Fernsehen gesehen, aber nicht mehr aufgenommen, und bei Vikings warte ich noch auf die fünfte Staffel, habe aber noch nicht herausgefunden, wann diese erhältlich sein wird. So, jetzt habe ich aber genug palavert – hier kommen die Serien, die ich komplett habe:

 

Babylon 5: Komplettbox

Mondbasis Alpha: Komplettbox

Poldark: Die Originalserie aus den 70er Jahren.

Star Trek DS9: Komplettbox

Star Trek Voyager: Komplettbox

 

Und das war’s nun auch schon wieder mit dem Serienmittwoch.

Media Monday # 335

 

Auch wenn dieses Wochenende nicht länger war als das letzte, habe ich das Gefühl, es nicht nutzlos vergammelt zu haben. Die ersten Geschenke wurden erstanden, und am Samstagabend war ich zum ersten Mal in meinem Leben im Mousonturm. Obwohl ich dort immer mal hin wollte, blieb es immer bei dem Vorsatz. Jetzt aber hatte ich wirklich einen Grund: das wunderbare Konzert von Zola Jesus. Mei, was für eine Freude, und was für ein toller Sound – um Längen besser als 2015. Nach dem Konzert konnte ich dann noch Mäuse beobachten, und am Sonntag habe ich mich mit dem Kleid beschäftigt, das ich anlässlich des „Weihnachtskleid-Sew-Alongs“ nähen möchte.

Pünktlich zum Erscheinen der neuen Lückentexte, die von mir ab 18 Uhr gefüllt werden, habe ich Nadel und Faden fallenlassen und mich ganz dem neuen Fragebogen von Wulf auf seinem Blog „medienjournal“ gewidmet, und das ist dabei herausgekommen:

Media Monday # 335

1. Der ganze Hype, der mittlerweile auch hierzulande um den „Black Friday“ gemacht wird ist in meinen Augen völlig übertrieben – klar, der Einzelhandel kann sich auf einen riesigen Reibach freuen. Für mich war es aber einfach nur ärgerlich, dass ich am Samstag vor nahezu leeren Regalen stand, als ich mir einen neuen Staubsauger kaufen wollte. An der Kasse erfuhr ich dann, dass ich dieses magere Angebot dem Black Friday zu verdanken hatte, wegen dem die Massen anscheinend wohl den Laden gestürmt hatten. Ich bezweifle, dass die alle ein tolles Schnäppchen gemacht haben.

 

2. Jüngster Neuzugang in meiner (Film-)Sammlung ist „Okovi“, das neue Album von Zola Jesus. Ich hätte es ja gerne als Vinylschallplatte erworben, aber am Merchandising-Stand beim Konzert gab es nur noch die CD – die habe ich mir aber noch nicht komplett angehört, weil mich ein immer stärker werdender Spannungskopfschmerz plagte. Ich schätze, die Musik muss noch ein bißchen warten.

 

3. Mag „The Village“ von M. Night Shalyaman auch als Flop gelten, finde ich ihn persönlich ziemlich großartig, schließlich fand ich die Beweggründe für die Gründung des besagten Dorfes ziemlich interessant. Und wenn ich an die weltweite Entwicklung zu sogenannten „Gated Communities“ denke, erscheint mir das inzwischen gar nicht mehr so weit hergeholt.

 

4. ____ wusste in ihren/seinen jüngeren Rollen leider gar nicht zu überzeugen, denn ____ —> Hier bin ich dann mal weg, weil mir dazu nichts einfällt.

 

5. Würde Geld keine Rolle spielen, würde ich mir wahrscheinlich eine Reise durch alle skandinavischen Länder und Kanada wünschen, immerhin könnte ich so den Spuren der Wikinger folgen.

 

6. Orchestrale Begleitung zu einem Film finde ich bei Stummfilmaufführungen besonders beeindruckend; mein letztes Erlebnis dieser Art hatte ich bei „Nosferatu“.

 

7. Zuletzt habe ich einen schönen Abend bei guter Musik gehabt, und das war beim Zola-Jesus-Konzert in Frankfurt/M im Mousonturm, weil der Sound so toll war, dass ich dabei alles um mich herum vergessen konnte.

 

 

 

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

 


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… äh, nein, noch ist nicht mal der erste Advent, aber bereits das zweite Treffen zum Weihnachtskleid-SewAlong, der dieses Jahr von Claudia, Katharina und Nina ausgerichtet wird – und bei dem ich heuer zum ersten Mal dabei bin.

…………………

Ausgesucht habe ich mir als Weihnachtskleid ein Modell aus dem aktuellen Heft von „Brigitte Kreativ“, das bei mir aber nicht schwarz, sondern pink sein wird. Besser gesagt: eine Mischung aus Fuchsia und Magenta (so wird’s ungefähr aussehen):

02 Modell

Und hier nochmal das Vorbild:

01 Modell

 

Weil der hauchdünne Stoff in Magenta zum Doppeln aber nicht reichte, brauchte ich also dringend noch eine festere Stofflage zum Unterfüttern. Warum ich aber auf die Idee kam, ausgerechnet pinke Baumwolle zu kaufen, ist mir im Nachhinein schleierhaft. Mein Schwager meinte, die Farbe der Baumwolle sei Schweinchenrosa, während der Oberstoff eher zu Telekomrosa tendiert.

 

02 Color Block

 

Übereinandergelegt kommt aber dabei trotzdem eine schöne Farbe heraus, und so habe ich heute mit dem Vorbereiten der zugeschnittenenen Teile begonnen. Insgesamt neunmal habe ich ein schweinchenrosa Baumwollteil mit seinem sehr transparenten Partner in Magenta (wie das Bild zeigt) aufeinandergelegt und dann knappkantig mit Zickzackstick aufeinandergenäht, denn versäubern musste ich die Teile sowieso, als da sind: Oberteil vorne, Oberteil hinten (zwei Teile), Rock vorne, Rock hinten (zwei Teile), Schößchen vorne und Schößchen hinten (zwei Teile).

Durch das Versäubern vor dem eigentlichen Nähen entfällt das umständliche Gefummel mit den Nahtzugaben hinterher, und die Teile bleiben beim Nähen besser aneinander haften. Und weil ich gerade so schön in Schwung war, habe ich bereits mit dem Nähen begonnen. Leider wurde ich aus der Anleitung nur so weit schlau, dass ich wusste, in welcher Reihenfolge ich die Teile zusammensetzen musste. Manche Ausdrücke wie „anstaffieren“ dagegen bleiben für mich leider genauso rätselhaft wie manche Nähanleitungen in der Burda.

Trotzdem bin ich gut vorangekommen; was noch fehlt, ist der Reißverschluss, die Armausschnitte und die Säume an Rock und Schößchen; da ich die besonders schön haben möchte, ist hier viel Nähen von Hand angesagt, was mich am meisten Zeit kosten wird – hier mal ein Ausblick auf das Oberteil, an dem man nochmal den Farbunterschied deutlich sehen kann: 

 

02 Oberteil

 

Ob das Kleid passt oder ob ich einen neuen Versuch mit Jersey wage, ist dann ein Fall für den nächsten Termin am 10. Dezember – hier nochmal die beiden noch ausstehenden:

 

10.12.2017 – Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

23.12.2017 – Das große Finale!

 

 

Und nun springe ich hinüber zur großen Sew-Along-Galerie, die sich schon ordentlich gefüllt hat mit Berichten der anderen Mitstreiterinnen.

Media Monday # 334


 

 

 

Schade, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist. Irgendwie habe ich in letzter Zeit immer stärker das Gefühl, dass so ein Wochenende viel zu kurz ist, um mich vernünftig zu erholen oder all das zu schaffen, was ich mir so vorgenommen habe. Vielleicht sollte ich mir fürs nächste Mal weniger vornehmen oder einen Saunatag einlegen – dabei habe ich mich bisher immer blendend entspannt.

Und auch wenn ich nicht alles geschafft habe – für eins ist immer Zeit: die sieben Lückentexte zum „Media Monday, die ich am Sonntagabend schon ausfülle, damit ich sie zeitnah und pünktlich am Montag in aller Frühe veröffentlichen kann:

Media Monday # 334

 

1. Im Allgemeinen sind es ja speziell Filme, die mich reizen, bei denen man jetzt nicht unbedingt einen sogenannten Blockbuster erwartet.

 

2. Aber das Schönste ist doch immer noch, wenn darin Personen mitspielen, die bisher immer ganz andere Rollen verkörpert haben.

 

3. Wohingegen ich es absolut nicht leiden kann, wenn Schauspieler auf einen einzigen Typ reduziert werden oder der Film auf Teufel komm raus auf eine Fortsetzung angelegt ist.

 

4. Bei Büchern oder auch Comics verhält es sich hingegen oft so, dass ich einer in sich schlüssigen Fortsetzung nicht abgeneigt bin. Heute habe ich damit begonnen, den Roman „Der Tod kommt nach Pemberley“ von P.D. James zu lesen. Eine interessante Idee, wie ich finde, eine Kriminalgeschichte in das Setting von „Stolz und Vorurteil“ einzubetten bzw. einen Kriminalroman in der von Jane Austen geschaffenen Welt anzusiedeln.

 

5. Blicke ich allerdings auf die zahllosen Serien-Enthusiasten dieser Tage, so muss ich erkennen, dass ich nur mit einem kleinen Teil der genannten Serien etwas anfangen kann.

 

6. Dann doch lieber noch einmal die alten Filme anschauen, die sich im Regal stapeln – wozu hat man denn sonst einen Festplattenrecorder?.

 

7. Zuletzt habe ich mir mal wieder einen alten Film zu Gemüte geführt, und das war Don Camillo und Peppone , weil hier noch immer der gleichnamige Roman herumliegt und ich spontan Lust auf den Film hatte.

 

 

 

 

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Wir haben so viele Ideen!

 


 

Während ich meine Teilnahme am diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Along, auf dem MeMadeMittwoch-Blog ankündigte, stand auch für mich schon fest, welches Kleid der drei Modelle aus dem aktuellen Brigitte-Kreativ-Sonderheft nähen möchte: das Etuikleid mit Schößchen (Modell 2), bei dem ich leider nicht erkennen kann, aus was für einem Stoff es genäht wurde. Als Material wird hier lediglich „Stoff“ angegeben.

 

01 Modell Foto

01 Modell

 

Ob Webware oder dehnbar, das kann ich auf den Bildern nicht erkennen. Bevor ich jetzt aber trotz meinem gut gefülltem Stofflager nochmal extra Geld für neuen Stoff ausgebe, greife ich dann doch lieber zu zwei Jerseycoupons, die ich dieses Jahr beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart „zu Übungszwecken“ gekauft habe.

 

01 Stoff

 

Damit greife ich dann zwar dem kommenden Termin vor („Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff“), aber wenn’s schiefgeht, habe ich dann wenigstens noch Luft nach oben und kann mir aus meinen Kisten ein anderes Schätzchen herausfischen. Und das sind die restlichen Termine des Sew-Alongs, der von Claudia, Katharina und Nina organisiert wird:

 

26.11.2017 – Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

10.12.2017 – Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

23.12.2017 – Das große Finale!

 

Bleibt nur zu hoffen, dass mein schwarz-weißes „Kleines Schwarzes“ so werden wird, wie ich es mir vorstelle, aber wie ich sehe, geht es mir damit nicht nur mir so, denn es sind bereits einige Mitstreiterinnen am Start. Have fun!