Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die Superhelden-Edition (m)

 

In Ginas Ergothek sind heute Superhelden gefragt. Mit Marvel- oder anderen Comicverfilmungen kann ich nicht viel anfangen, deshalb habe ich mich anderswo umgeschaut, denn es heißt ja auch „oder was dir sonst noch so einfällt. Hau rein!“ – Das möchte ich gerne tun. Also wundert Euch nicht, wenn meine Liste abseits von Marvel und DC Charaktere präsentiert, mit denen keiner gerechnet hat:

Gollum

Ohne ihn würde der Ring niemals in den Lavafluten des Schicksalsbergs von Mordor landen (Bildquelle: https://nypdecider.files.wordpress.com/2017/11/lord-of-the-rings-1.jpg)

James Bond 007

Den find ich einfach cool, und die Filme mit Sean Connery und Pierce Brosnan gehören zu den mir am liebsten (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/50/9e/16/509e16e25cd52464352633cfbf08b3ce.jpg).

Captain Jack Harkness

Das alienjagende Oberhaupt der Geheimorganisation Torchwood kann nicht sterben, so gern er es auch würde. Man kann versuchen, ihn zu erschießen oder von einem Hochhaus zu schubsen, aber nach kurzer Zeit ist er wieder quicklebendig (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/47/5a/83/475a837fbb7d76ddbcb1e577e9238ab4.jpg).

Doctor Who

Ein Reisender durch Zeit und Raum mit zwei Herzen– er regeneriert sich, um bei jeder Regeneration eine neue Gestalt anzunehmen (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/96/2e/9c/962e9c583cda3152aaa099c530f366bb.jpg)

Fury

Der Held meiner Kindheit war ein Pferd, aber nicht irgendeins, sondern eins, das Gangster zur Strecke bringen und Hilfe holen kann (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/17/b7/2a/17b72a9a59eb2da9f99579c23cc1da10.jpg)

Werbeanzeigen

Media Monday # 408 : pink moments

 

Die kurze Woche habe ich hinter mir, aber darf nun am Ostermontag arbeiten. Toll. Oder? —– Nicht. Okay, dafür kann ich mir dann an einem anderen Tag freinehmen…. Jetzt trinke ich mir dieses doch nicht mehr ganz so lange Wochenende schön, bei rosa Erdbeerlikör – von mir respektlos Tussilikör genannt. Nun aber ohne großes Gedöns zu den sieben Lückentexten des Media Monday:

 

Media Monday # 408

 

1. So ein viertägiges Wochenende bietet mir endlich mal wieder die Möglichkeit, mal das zu tun, wofür ich sonst eher weniger Zeit habe.

 

2. Tierische Gefährten in Filmen sind nicht immer lieb. Wenn ich da an Filme wie Cats & Dogs denke, zweifle ich an der Harmlosigkeit mancher Vierbeiner.

 

3. So manche vielgelobte Comedyserie oder Filmkomödie hat leider absolut nicht meinen Humor getroffen, wenn ich da z.B an „The Big Lebowski“ denke – ich glaube, ich bin für manches die falsche Zielperson.

 

4. Ob das Thema Zombies langsam aus- oder gar überreizt worden ist? Keine Ahnung, ich habe sie kaum auf dem Radar und kenne als einzigen Zombie-Film nur „Shaun of the dead“.

 

5. Das TV-Programm zu Ostern ist mir wurst, weil ich mich mehr mit dem Lesen von e-books auf wattpad und dem Abspielen von Musikvideos auf youtube beschäftige – und wenn ich Lust auf eine Serie habe, kommt eine DVD in den Player. Zur Auswahl stehen „The Magicians“ und die dritte Staffel von „Lucifer“.

 

6. Die Werbung für „Game of Thrones“ begegnet mir momentan fast überall, denn bald läuft die 8. Staffel.

 

7. Zuletzt habe ich auf youtube nach interessanten Coverversionen gesucht, und das war ein unterhaltsames Programm, weil ich auf eine tolle Live-Performance der kanadischen Band Heart gestoßen bin, in der sie „Stairway to Heaven“ für die Led-Zeppelin-Mitglieder im Publikum darbieten (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=LFxOaDeJmXk):

 

Und für meine Schwester, die „Shallow“ von Lady Gaga und Bradley Cooper liebt, bin ich bei einer Parodie mit dem sinnigen Titel „A Star Wars is born“ hängengeblieben (Quelle : https://www.youtube.com/watch?v=D-Sv6fu-udU).

 

 

Das Werk zum Wort 16/52 : Kreuz

 

 

Woche 16 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 36 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Always look on the bright side of life. Ein Film, den ich mir nicht nur zu Weihnachten (zuletzt genau nach der 22-Uhr-Christmette), sondern auch zu Ostern anschauen kann, ist „Das Leben des Brian“ – denn hier werden Bibelfilme so herrlich auf die Schippe genommen. Wer kennt sie nicht, die Szene mit dem

Kreuz

Und in diesem herrlich skurrilen Film von Monty Python’s aus dem Jahr 1979 gibt es jede Menge Sprüche, die ich für ihren schwarzen Humor so liebe, z.B. vor der Kreuzigung: „Ja, ich weiß Bescheid. Zur Tür raus, jeder nur ein Kreuz, linke Reihe anstellen.“ – und während der Kreuzigung: „Nach den Statuten des römischen Besatzungsrechts haben wir ein Recht darauf, nach Stämmen geordnet gekreuzigt zu werden.“

 

 

 

 

Und am Ende erscheint das fliegende Suzizidkommando und begeht zu Füßen von Brian Harakiri. Besonders köstlich finde ich ja noch die Gardinenpredigt seiner Mutter. Aber unübertroffen ist dieser Song:

Always look on the bright side of life

always look on the light side of life

(…)

Always look on the bright side of death

just before you draw your terminal breath

Für mich ist dieser Film Kult, der religiösen Dogmatikern eine lange Nase dreht: Monty Python’s „Das Leben des Brian“ Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=3DXyRsOQ9Is

 

Das nächste Wort wird von stepnwolf bald bekanntgegeben und hier ergänzt, doch vorerst sind es noch drei Kreuze:    -Monat –        PS: Das Wort darf auch ein bestimmter Monat sein.

ABC Photography : P wie Plattfuß

 

 

Der Buchstabe in der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, ist das

P wie Plattfuß

und hat nichts mit mit der gleichnamigen Filmreihe *) mit Bud Spencer zu tun, sondern mit einem „Geschenk“, das mir mein Auto am 1. April 2019 bescherte. Einen platten Reifen würde ich wohl kaum als Aprilscherz bezeichnen…

und erst recht nicht als den Wink vom Universum, endlich mal das Hinterteil vom Sofa hochzubekommen und mehr zu laufen. Ich glaube, während der Tage, in denen mein Auto in der Werkstatt stand, war ich noch nie so viel zu Fuß unterwegs wie im ganzen Jahr davor.

Das brachte mich auf die Idee, endlich das seit vier Jahren im Schuppen vor sich hin staubende Fahrrad ans Licht zu zerren, die Reifen aufzupumpen und die klemmende Gangschaltung überholen zu lassen. Jetzt ist es in der Werkstatt, und ich warte darauf, dass es bald fertig ist, damit ich dieses Jahr ganz viele Radtouren unternehmen kann.

A propos Werkstatt: wäre das nicht ein geeigneter Kandidat für den Buchstaben W? Ich könnte allerdings auch ein Foto von meiner neuen Windschutzscheibe hochladen – denn die gab es für 150 Euro gleich noch mit dazu. Und da sage noch einer, Urlaub zu Hause wäre günstiger, als zu verreisen.


*) Sie nannten ihn Plattfuß, Plattfuß am Nil, Plattfuß in Afrika und Plattfuß räumt auf.

 

 

 

 

 

Serienmittwoch bei Corly # 170 : Top Ten der Titelsongs aus Filmen

 

Again what learned: Dank Corlys aktueller Ausgabe ihres Serienmittwochs weiß ich jetzt, dass „Bitter Sweet Symphony“ von The Verve ein Song aus dem Film „Eiskalte Engel“ ist. Gab es nicht dieses Thema hier nicht neulich schon einmal? – Klar, in der 160. Ausgabe, aber das hält mich trotzdem nicht davon ab, mich an der Ermittlung einer alternativen Top Ten zu beteiligen. Damit auch andere Lieder eine Chance erhalten, die es im ersten Durchlauf nicht geschafft haben.

 

1) Bohemian Rhapsody

aus dem Film „Bohemian Rhapsody“ – Queen sind die absoluten Kings, und auch diesen Film habe ich letztes Jahr als zweiten Musikfilm, neben „A Star is born“ gesehen – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=fJ9rUzIMcZQ

 

2) Always look on the bright side of life

Monty Python’s Kultfilm „Das Leben des Brian“ ist mein diesjähriger Beitrag zu Ostern. Herrlich respektlos werden hier Bibelfilme mit schwarzem Humor durch den Kakao gezogen. Ein Klassiker, der mir auch an Weihnachten gute Laune bringt – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=SJUhlRoBL8M

 

3) Lose yourself

In dem Film „8 Mile“ von und mit Eminem erklingt dieses Lied zwar erst im Abspann, aber es ist für mich das stärkste Stück des Soundtracks und atmosphärisch dicht, dass ich Gänsehaut bekomme – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=_Yhyp-_hX2s

 

4) The living daylights

In einer solchen Aufstellung darf natürlich kein James-Bond-Film fehlen, in diesem Fall der Titelsong zu „Der Hauch des Todes“, interpretiert von der norwegischen Popgruppe a-ha. Für mich noch besser als „A view to a kill“ von Duran Duran – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=de2rBeWNgFo

 

5) Gee, Officer Krupke

Wahrscheinlich kennen die wenigsten dieses Lied aus „West Side Story“, in dem die Beteiligten einander die Verantwortung zuschieben, wenn es um kriminelle oder sich danebenbenehmende Halbstarke geht. Damit man den Text versteht, gibt’s ein Video mit deutschen Untertiteln – Quelle: https://youtu.be/a2Jbe–omMU?t=186

 

6) Summer Wine

Diese Coverversion von Ville Valo und Natalia Avelon aus dem Film „Das wilde Leben“ über Uschi Obermaier gefällt mir fast noch besser als das Original von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ONdsLfVZMso

 

7) Hopelessly devoted to you

gesungen von Olivia Newton John in dem Klassiker „Grease“ – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=i52mlmJtyJQ

 

8) The Ballad of Lucy Jordan

aus „Thelma & Louise“, gesungen von Marianne Faithfull ist eins der weniger bekannten Filmsongs, und der Song klingt auf Vinyl erst richtig klasse – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=S7GoTAmvxw0

 

9) Hallelujah

Dieses Lied wurde schon x-mal gecovert, aber zum ersten Mal gehört habe ich es in dem Animationsfilm „Shrek“ – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=v4tYJdDj3_8

 

10) A view to a kill

Noch ein Bond – „Im Angesicht des Todes“ – diesmal stammt der Titelsong von Duran Duran, und Roger Moore spielte James Bond. Seine Gegenspieler waren Christopher Walken und Grace Jones. Top Film – Quelle: https://youtu.be/k9qOXILOe38

 

Und zum Schluss noch ein ganz besonderes Schätzchen, aber es ist kein Filmsong im herkömmlichen Sinn. In dieser Szene wird nämlich dem zu disqualifizierenden Tanzpaar die Musik abgedreht, aber der Schuss geht nach hinten los, denn es sind die Zuschauer, die dem Publikumsliebling Scott & Fran den Sound und den Beat, den sie brauchen, um ihren Paso Doble beenden zu können:

 

Scott’s and Fran’s Paso Doble – Disqualification Scene/Final Dance

Der krönende Abschluss von „Strictly Ballroom“ – für mich der vielleicht beste Tanzfilm bzw. die beste Tanzfilm-Parodie – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=2c9k-y_D0iI

Media Monday # 407 : Wenn der Urlaub vorbei ist

 

und der Alltag wiederkommt, kann ich mich wenigstens auf eine kurze Woche mit nur vier Arbeitstagen freuen. Da wirkt das sonntägliche Ausfüllen der sieben Lückentexte des Media Monday wie eine kleine Flucht, bevor es mit neuer Kraft losgeht. Here we go:

 

Media Monday # 407

 

1. Die Entscheidung, mir einen bestimmten Film ansehen zu wollen, mache ich nicht abhängig von bestimmten Schauspielern oder Regisseuren, sondern allein von der Beschreibung der Handlung, dem Genre, der Originalität der Umsetzung und nicht zuletzt von der literarischen Vorlage. Wenn es sich um die Verfilmung des Romans eines bestimmten Schriftstellers oder einer bestimmten Schriftstellerin handelt, bekomme ich vorher schon so ein Gefühl, ob es was werden könnte oder nicht.

 

2. Serien, von denen bereits zig Staffeln existieren und von denen ich nur wenige Folgen gesehen habe, werden wahrscheinlich nicht den Weg auf meine To-Watch-List schaffen, denn das erscheint mir schon im Voraus zu anstrengend.

 

3. „James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug“ hätte ich mir ja durchaus spannender/besser vorgestellt, denn a) habe ich mich schon von „Goldeneye“ und „Der Morgen stirbt nie“ blendend unterhalten gefühlt, b) ist Pierce Brosnan nach Sean Connery mein „Lieblings-Bond“ und c) mag ich die Band, von der der Titelsong stammt. Leider war diese Geschichte mit Sophie Marceau und Robert Carlyle als Gegenspieler doch nicht so mein Fall (video source:  https://www.youtube.com/watch?v=8C5NLfYdZaE)

.

 

 

4. Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich das letzte Mal so viele Bücher aus der Stadtbücherei auf einmal ausgeliehen habe. Zur Zeit stapeln sich bei mir „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt, „Geisterbahn“ von Ursula Krechel und „vox“ von Christina Dalcher.

 

5. Meine Kanadareise könnte für mich durchaus das nächste große Ding werden, was das Entdecken neuer Kulturen betrifft, schließlich war ich noch nie so weit von zu Hause fort.

 

6. Gerne würde ich ja wieder häufiger etwas von oder mit Musik sehen, aber bis Rocket Man oder Yesterday ins Kino kommen, dauert es noch so lange.

 

7. Zuletzt habe ich mich bis auf Seite 285 des dystopischen Romans „vox“ von Christina Dalcher vorgearbeitet, und das war erschreckend und deprimierend zugleich, weil ich allein bei der Vorstellung, nur einen auf 100 Wörter pro Tag begrenzten Wortschatz zugeteilt zu bekommen und per Elektroschocks für jedes zuviel gesprochene Wort bestraft zu werden, eine Gänsehaut bekomme. Manche Szenen, wie die öffentliche Zurschaustellung und Bestrafung erinnert mich an den Film „Die Geschichte der Dienerin“ von 1990 (Regie: Volker Schlöndorff), basierend auf Margaret Atwoods Roman „Der Report der Magd“. Gruselig.

 

Das Werk zum Wort 15/52 : Picknick

 

Woche 15 des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 37 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Etwas, das ich nur ein einziges Mal in meinem Leben hatte, war ein

Picknick

und das bestand auch nur aus einer Flasche Rotwein und zwei Gläsern im Picknickkorb, also nix mit Picknick à la Downton Abbey oder Zimmer mit Aussicht – statt dessen bei Vollmond am Rand eines Feldes im Odenwald. Klingt unspektakulär, aber dafür wurde uns ein Drama wie das Folgende erspart:

Am Valentinstag des Jahres 1900 unternehmen Schülerinnen einer privaten Mädchenschule im australischen Victoria einen Ausflug zu einer Felsformation mit dem Namen „Hanging Rock“, um dort zu picknicken.

Während der Rest der Gruppe in tiefen Schlaf fällt, begeben sich einige Schülerinnen und eine Lehrerin auf Erkundungstour, um den Felsen zu erklimmen. Es wird ein Ausflug, von dem nur eine wiederkehren wird, und sie kann sich an nichts mehr erinnern. Die anderen bleiben für immer spurlos verschwunden.

Joan Lindsays Roman wurde 1975 von Peter Weir in ein 115minütiges Filmdrama mit dem Titel „Picnic at Hanging Rock“, auch bekannt als Picknick am Valentinstag“, verwandelt. Ein Film, der seine unterschwellige Spannung nur sehr langsam aufbaut und u.a. von einer schon fast hypnotischen Panflötenmusik von Gheorghe Zamfir untermalt wird – wie der Originaltrailer zeigt:

 

 

 

Der Film war ein großer Erfolg, sowohl beim Kinopublikum als auch bei den Kritikern, und anscheinend ist er auch heute immer noch so beliebt, dass man sich 2018 an eine Neuverfilmung zu wagen traute. Heraus kam eine sechsteilige Miniserie mit Natalie Dormer (Game of Thrones / Die Tribute von Panem „Mockingjay“) als Schulleiterin. Zu sehen war die Serie auf BBC 2. Doch an den Film, der seine ätherisch wirkenden Bilder mit simpelsten Mitteln erzeugt, reicht der sich in Details verlierende Sechsteiler nicht ganz heran. Manchmal genügen knappe zwei Stunden, um das Wesentliche zu erzählen.

 

Das nächste Wort lautet: Kreuz.


 

Quellenangaben: Video: https://www.youtube.com/watch?v=O7ZLxPP1GRU / Beitragsbild: https://www.ngv.vic.gov.au/explore/collection/work/5568/

Es zeigt das Gemälde „At the Hanging Rock Mt. Macedon“ von William Ford (1823-1884) – Öl auf Leinwand – Höhe 79,2 cm, Breite 117,5 cm. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil sein Urheberrecht in Australien abgelaufen ist.

 

ABC Photography : O wie Offenbach

 

 

O wie schön ist Offenbach mit seinen Hausfassaden und Parks. Die letzte Urlaubswoche habe ich genutzt, um Ansichten meiner Stadt in Wort und Bild festzuhalten. War ja auch schönes Wetter. Herausgekommen ist der neueste Beitrag zum „neuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, denn jetzt ist das O dran:

O wie Offenbach

Da, wo jetzt noch die Buchstaben auf den „Offenbach Hills“ thronen, wird bald etwas neues gebaut. Ich habe mich bei meiner Fototour auf zwei Rädern auf historische Fassaden konzentriert, die teilweise noch dem Jugendstil zugeordnet werden, wie zum Beispiel

das sogenannte Pfauenhaus

Es ist nicht schwer zu erraten, warum man es so genannt hat – eine der wenigen guterhaltenen Jugendstilfassaden in Offenbach, wenn nicht sogar die schönste. Die nächsten Aufnahmen zeigen den ehemaligen Schlachthof, der zu einem Hotel umgebaut worden ist, allerdings kein Jugendstil:

Klinkerbauten aus der Gründerzeit …

mit Sternzeichen an der Balkonunterseite

 

Historische Badegelegenheiten

Die Ruine des Metzlerschen Badetempels wurde vor dem Verfall gerettet und komplett restauriert. Natürlich nicht ganz uneigennützig, denn der Investor hat noch einen Neubau hinzugefügt, der gar nicht mal so übel aussieht, aber den ich nicht aufs Bild bekommen habe. Dagegen wurde ein anderer, neuzeitlicher Badetempel komplett entkernt und an die denkmalgeschützte Schwimmhalle ein Hotel gebaut

– wo früher viele Offenbacher planschten, können jetzt Hotelgäste ihre Cocktails schlürfen und den Blick in den Büsingpark genießen:

weitere Parkimpressionen

Der Dreieichpark mit einem Pavillon, in dem im Sommer Platzkonzerte aufgeführt werden, während man dabei auf dem Rasen picknicken kann:

Die Betonbauten sind bereits 140 Jahre alt und waren ein Hingucker bei der Hessischen Landesgewerbeausstellung von 1879. Wie man sieht, liegen Offenbach und Frankfurt mitten auf dem Weg. A propos Beton: Da im 2. Weltkrieg ein großer Teil der Offenbacher Innenstadt zerstört wurde, ist die Innenstadt seitdem eine Sinfonie in Beton.

 

Offenbach in Beton, äh, in Zahlen

Okay, dieser Pegelstandsanzeiger ist für den Brutalismus nicht repräsentativ, aber er zeigt, wie hoch der Main bei Hochwasser gestanden hat

Im Jahr 1682 zum Beispiel, da war der Pegel so hoch wie ich groß bin, nämlich 168 Zentimeter. Den Fluss sieht man auf diesem Bild, aufgenommen vom Maindamm, eine Art Deich, der mit eisernen Toren verschlossen werden kann, sobald Hochwasser droht.

 

Das architektonische „Highlight“, auf dessen Dach sich dieses meteorologische Objekt befindet, habe ich Euch erspart – aber das Anemometer liefert einen ersten Hinweis auf die nächste Offenbacher Attraktion…

den Wetterpark

wegen des Deutschen Wetterdienstes, der in meiner Heimatstadt seinen Sitz hat.

 

 

Das könnte theoretisch das letzte Bild von dieser Exkursion sein, aber eines hätte ich dann doch noch:

 

Eine wunderschöne Glasfront, der ich bald einen gesonderten Beitrag widmen werde  – und damit beende ich meinen Ausflug und wünsche allen einen schönen Sonntag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek #126 : Die liebsten weiblichen Darsteller

 

In Ginas Ergothek wurde letzte Woche nach unseren liebsten männlichen Darstellern gefragt – heute sind die uns liebsten Schauspielerinnen dran. Mich auch hier wieder auf fünf Damen zu beschränken, ist nicht so einfach. Und deshalb habe ich auch alle Hollywood-Diven aus den 40er, 50er und 60er Jahren außen vorgelassen. Hier nun meine Liste, die vor 20 Jahren ganz anders ausgesehen hätte – und auch hier wieder unstrukturiert und in willkürlicher Reihenfolge:

 

Reese Witherspoon

Wenn ich ihren Namen bei Wikipedia eingebe, werden als erstes genau die Filme angezeigt, die zu meinen Lieblingsfilmen gehören: „Pleasantville“, „Eiskalte Engel“, „Narürlich Blond“, „Walk the Line“ und „Der große Trip – Wild“ (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/72/ae/45/72ae45b4573538252ec5e3b5dd465e55.jpg)

 

Jennifer Lawrence

Dass sie nicht nur Kämpfernaturen wie Katniss Everdeen (Tribute von Panem) oder Joy, die Erfinderin des auswringbaren Wischmops verkörpern kann, sondern auch psychotische Persönlichkeiten (Silver Linings), macht Jennifer Lawrence für mich zu einer faszinierenden Schauspielerin (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/5e/2f/13/5e2f13a8a78dc1179a8bd6a5dca78764.jpg)

Helen Mirren

Als ich sie das erste Mal 1974 in dem im nordirischen Bürgerkrieg spielenden Drama „Cal“ gesehen habe, fand ich ihre Darstellung einer Witwe, die eine Beziehung mit einem um Jahre jüngeren Mann eingeht, ergreifend. Zu weiteren Highlights, abseits von ihren unzähligen Shakespeare-Rollen, zählen für mich die Filme „The Queen“, „Gosford Park“ und „Kalender Girls“. Für mich ist sie eine der vielseitigsten Schauspielerinnen, die auch vor Ausflügen in Action-Komödien à la R.E.D. (Retired.Extremely.Dangerous) zurückschreckt (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/b4/5a/68/b45a68d6a7b2a4e0b3f4ed959a68f388.jpg).

Tilda Swinton

Der androgyne Typ mit einem Faible für anspruchsvolle Rollen – dass so eine Kombination mein Interesse weckt, muss ich an dieser Stelle einfach erwähnen. „Orlando“ und „The Beach“ sind zwei der Filme, an die ich mich heute noch erinnere (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/fc/2a/b3/fc2ab3543de75b343fdb41540ace8aea.jpg)

Judi Dench

Unzählige Auszeichnungen hat sie im Laufe der Jahre bekommen, und meiner Meinung nach völlig zu Recht. Als demenzkranke Schriftstellerin Iris Murdoch (Iris), als pensionierte Krankenschwester auf der Suche nach ihrem Sohn (Philomena) oder als Evelyn Greenslade in „Best Exotic Marigold Hotel“ fand ich sie äußerst beeindruckend (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/94/2a/9d/942a9d5589625ab16439acccf17843a7.jpg).

Hätte ich noch weitere Schauspielerinnen nennen dürfen, wären Octavia Spencer, Cate Blanchett, Catherine Zeta-Jones, Monica Bellucci, Drew Barrymore und Sarah Paulson dabei gewesen – aber da wir hier immer noch nicht bei Blaupause’s Eleven sind, bleibt es bei den fünf oben genannten.

Serienmittwoch bei Corly # 169 : Serien, die ich meide

 

In der aktuellen Ausgabe von Corlys Serienmittwoch geht es diesmal um Serien, die wir meiden, aus welchen Gründen auch immer. Die Frage lautet: „Gibt es Serien, die ihr von vornherein gar nicht erst anguckt oder wo ihr dreimal überlegt ob ihr sie gucken wollt und wieso?“ – Bei mir sind es bestimmte Genres, die mich nicht oder nicht mehr reizen. Game of Thrones gehört aber nicht dazu, auch wenn das Beitragsbild anderes vermuten lässt.

 

1) Comedy & Sitcoms:

Die Simpsons, South Park, Three and a half men, The Big Bang Theory – alles Serien, die ich früher zusammen mit meinem Mann angeschaut habe, aber seitdem ich alleine lebe, habe ich kein Verlangen danach, dieses Ritual aufrecht zu erhalten. Zu viele Erinnerungen hängen daran. Außerdem habe ich gerade im Fall von Three and a half men den Eindruck, dass die alten Folgen mit Charlie Sheen weitaus witziger waren als die neuen mit Ashton Kutcher; und The Big Bang Theory fand ich früher ohne das ganze Beziehungsgedöns auch besser.

2) Mystery, Action, SciFi:

The 100, The Gifted, The Exorcist, Shadowhunters – Okay, das ist nicht ganz fair, weil ich das Genre „Fantasy“ mag und auch für „Science Fiction“ eine Schwäche habe. Aber hier ist mir alles irgendwie too much. Ich mochte „Sleepy Hollow“ und „Fringe“, ich liebe „Doctor Who“ und „Torchwood“, aber zu viele Special Effects, Krach und Bumm und zu viele Superhelden überfordern mich.

3) Serien, die schon zu lange laufen:

Vampire Diaries, Supernatural – Am Anfang habe ich mal einige Folgen gesehen, aber da ein Ende nicht abzusehen war, bin ich ausgestiegen und denke auch nicht, die alten Staffeln nachzuholen, denn es gibt zu viele davon. Viel Spannung verspreche ich mir davon ohnehin nicht mehr, weil möglicherweise die Geschichten längst auserzählt sind.