Media Monday # 636 : Die musikalisch-historische Ausgabe

So war das nicht geplant: Nachdem ich nach exzessivem Schreiben an meinem Beitrag für die am 30. September endende Challenge „Mein Titel für Dich“ gegen Mitternacht endlich ein weiteres Kapitel beenden konnte, bin ich doch tatsächlich bei einer Trash-Fernsehsendung vom Feinsten hängengeblieben: „Hochzeit auf den ersten Blick – Australien“. Zu hülf! Wegen diesem Unfall, äh, Blödsinn bin ich viel zu spät ins Bett und hatte danach nicht den Nerv, außer dem nächsten Kapitel über die erste Frau, die im Fass die Niagarafälle hinunterfuhr, noch irgendetwas anderes produktives zu tun.

Media Monday # 636

1. Vom September erwarte ich mir erhöhten Druck, der selbst verschuldet ist, weil ich geglaubt habe, dass ich auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann. Noch ist es ruhig, aber der Dreißigste ist schneller da, als man denkt – und da möchte ich nicht erleben, dass ich die Deadline für das im Intro angedeutete Schreibprojekt nicht schaffe.

2. Gäbe es eine Möglichkeit, dass ich das erste Open-Air-Konzert meines Lebens noch einmal erleben dürfte, würde ich ohne zu zögern in eine Zeitmaschine steigen. Aber nur unter der Bedingung, dass mich besagte Zeitmaschine nach Simon & Garfunkel (1982) anschließend noch zum Queen-Auftritt beim Live-Aid-Konzert (1985) bringt und danach in die Wembley-Arena, um mir das Konzert meiner Lieblingsband (1991) anzuschauen. Weil diese Möglichkeit aber nie existieren wird, gebe ich mich mit einem anderen Event (2024) zufrieden: Judas Priest, Saxon und Uriah Heep am selben Tag auf derselben Bühne.

3. Eine nicht unbeträchtliche Zahl an Influencern auf TikTok hätte sicherlich das Potenzial, um mich regelmäßig zu nerven, wenn ich denn TikTok hätte. So aber bleibt mir dieses gruselige Phänomen erspart.

4. Ich hätte nicht übel Lust, noch einmal zu probieren, für eine gewisse Zeit auf viel zu süße oder salzige Snacks zu verzichten. Ich müsste nur einen ungeahnten Heißhunger auf frisches Obst und Gemüse bekommen, das ich auch im Rohzustand futtern kann.

5. Der Black Friday wird meines Erachtens zu Unrecht gefeiert, denn das ist auch nur eine völlig nervige Möglichkeit, die Werbetrommel zu rühren und Leuten mit vorher festgelegten und irreführenden Mondpreisen das Geld aus der Tasche zu ziehen, so dass sie glauben, was für ein Riesenschnäppchen sie gemacht haben. Wenn schon ein mit Farben kombinierter Wochentag, dann den hier:

Blue Monday – https://youtu.be/FYH8DsU2WCk?t=0

6. Von all den ikonischen Songs oder Themes ist es das Intro zu diesem Song, das auf meinem alten Handy am häufigsten gedudelt hat – ein Hoch auf den Algorithmus.

Ikonische Intros? Kenn‘ ich – https://www.youtube.com/watch?v=Swdbv5I6qzc

Oder vielleicht doch nicht.

7. Zuletzt habe ich mir „Cruella“ angeschaut und das war endlich mal wieder eine Disney-Produktion, die mir gefallen hat , weil ich das Gefühl habe, dass aus dem Hause Disney in letzter Zeit nur seltsame „Realfilme“ in die Kinos kommen. Außerdem spielt hier Emma Stone mit, und die Musik kam zum Teil von den Rolling Stones und den Doors – und das ist immer ein guter Grund.