Media Monday # 639 : Das Ende des Sommerlochs?

Alles hat ein Ende, auch das größte Sommerloch und die längste Kinopause. Die habe ich nur eingelegt, weil mich so gar nichts daran gereizt hat – auch nicht, Buch über meine Filmberichte, die eher Sinneseindrücke waren, zu führen. Damit ist jetzt aber Schluss, denn ich war tatsächlich wieder – ta-daa!  – im Kino. Welcher Film die Ehre hatte, nach dem Sommer der erste zu sein, den ich mir angeschaut habe, verrät Punkt 7 des aktuellen Media Monday.

PS: Streng genommen war die Sommerpause doch nicht so groß, da ich mir die beiden Kassenschlager Oppenheimer und Barbie angesehen habe – letzteren sogar zweimal.

Media Monday # 639

1. Was mich schon immer gereizt hat: eine Fanfiction zu schreiben. Streng genommen hatte ich schon vor diesem Jahr zwei Stück geschrieben, allerdings drehten sie sich mehr oder weniger um Dr. Who – dieses Jahr ging es bei mir jedoch in die musikalische Richtung und zurück in die 1980er Jahre. – Übrigens: den Ausdruck „gereizt“ hatte ich bereits im Einleitungstext zu dieser Ausgabe verwendet, bevor die sieben Lückentexte online gegangen sind.

2. Hätte David Lynch damals nicht „Dune – der Wüstenplanet“ gedreht, ich glaube ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir die für mich persönlich um Längen bessere Neuverfilmung anzuschauen.

3. Mond, Sterne und Planeten durch ein Teleskop zu beobachten, ist für mich ein wahnsinnig spannendes Hobby, aber mich schreckt die Vorstellung, stundenlang in derselben Körperhaltung zu verharren. Daher schnappe ich mir manchmal ein Fernglas und mache es mir damit am Fenster bequem, wenn ich mir den Mond oder die Venus anschauen möchte – letztere dauerhaft einzufangen, artet für mich dann zu einer kniffeligen Aufgabe aus, wenn ich keine ruhige Hand habe. Da wäre dann wieder ein Teleskop hilfreich.

4. Mag für manche nicht so spektakulär sein, aber ich finde den Urlaub zu Hause zu verbringen, hat auch seinen Reiz.

5. Tori Amos ist meines Erachtens ein Ausnahmetalent, denn sie hat bis heute von ihrer Faszination auf mich nichts verloren und scheut auch nicht den Konflikt, wenn es darum geht, ihre künstlerischen Visionen zu verwirklichen. Umso froher bin ich, dass ich sie dieses Jahr live erleben durfte, zum ersten Mal in meinem Leben.

6. Es gibt wenig, was mich mit so viel Euphorie und Begeisterung erfüllt wie ein rundum gelungenes Konzert, egal ob ich live dabei bin wie letztes Jahr bei Iron Maiden, Kim Wilde und The Cure – oder ob das Ereignis im Kino gezeigt wird, wie das Konzert von Coldplay (ebenfalls letztes Jahr).

7. Zuletzt habe ich mir den in einem Youtube-Kanal empfohlenen Film „Past Lives“ angesehen, und das war tatsächlich mal ein Geheimtip, der mir sogar gefallen hat, weil mich die Geschichte über zwei Menschen und ihre Jahrzehnte währende platonische Liebe sehr berührt und das philosophische Konzept dahinter fasziniert hat.

Deutscher Trailer : https://www.youtube.com/watch?v=mLXCXQ9dVwY

Wer hat sich nicht schon einmal vorgestellt, wie es wäre, wenn man sich in einem anderen Leben wiederbegegnet?