… und ich schaue mir Filme aus anderen Genres an.
Nach dem gruseligen Erlebnis mit einer Agatha-Christie-Verfilmung von und mit Kenneth Branagh steht als nächstes eine wirklich schwere Kost auf unserer Liste der Filme, die wir noch sehen möchten: Killers of the Flower Moon. Bei „Dune“ und „The Hunger Games – The Ballad of Songbirds & Snakes“ darf ich dann allerdings wieder alleine ins Kino gehen, was mich aber auch nicht groß stört. Stören tun mich ganz andere Dinge, aber die werde ich in dieser Ausgabe des Media Monday nicht breit treten oder – falls doch – nur kurz anreißen:
1. Was ich unbedingt noch sehen möchte und zwar bevor der Film nur noch bei einem Streaming-Anbieter gesehen werden kann, ist „Killers of the Flower Moon“. Wobei ich mich frage, ob man dieses Prinzip (wir werben damit, dass man den Film nur noch kurze Zeit im Kino sehen kann, bevor er dann nur noch per Streamingdienst verfügbar ist) nicht auch in die Marketing-Kategorie „künstliche Verknappung“ einordnen kann, weil es die sogenannte FOMO (Fear of missing out) triggert.
2. „Zwölf Uhr mittags“ (High Noon) ist ein Klassiker des Genres, denn hier läuft der ewige Kampf der Guten gegen die Bösen nicht nur konsequent auf einen einzigen Punkt hin, sondern das ganze Drama auch noch in Echtzeit. Und vielleicht war dieser in schwarzweiß gedrehte Western 1952 auch seiner Zeit voraus.
3. Ich liebe es ja, wenn in Serien auch mal andere Erzählmuster verfolgt werden, wie zum Beispiel das der Anthologie: Jede Staffel ist in sich abgeschlossen und baut nicht zwingend auf der vorherigen auf. Meine zweitliebste Charaktereigenschaft einer Serie: Wenn nach einer bestimmten Anzahl von Staffeln definitiv Schluss ist wie bei „Desperate Housewives“ oder „Sons of Anarchy“, und das Ende so gedreht wurde, dass es garantiert keine neue Staffel mehr gibt und es nicht so eine nervige Neverending-Story draus wird wie z.B. bei „Grey’s Anatomy“ .
4. Banksy ist wirklich begnadet, schließlich ist seine Kunst in aller Munde, und niemand weiß, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. Dumm nur, dass er (oder sie, wer weiß das schon) von all den sich wie warme Semmeln verkauften Eintrittskarten für Banksy-Ausstellungen nichts hat, weil die Macher der Ausstellung keine Autorisierung haben.
5. Es gruselt mich ja schon, wenn an den nächsten Werkstattbesuch denke, für den ich erst noch einen Termin brauche. Andererseits möchte ich damit auch nicht bis zu meinem TÜV-Termin warten.
6. So manches „Fan-Paket“ hat es wirklich in sich und hat das Zeug dazu, den ein oder anderen Fan nicht nur glücklich, sondern auch arm zu machen. Im aktuellen Fall geht es um das Buch „Calling all Nations – a Fan History of INXS“, das als „Standalone“-Hardcover-Ausgabe erhältlich ist – aber auch in der Deluxe-Version für schlappe 169.99 $ oder aber auch als „Signed Super Deluxe Edition“ (für „traumhafte“ 449.99 $). Dreimal dürft ihr raten, für welche Ausgabe ich mich entschieden habe.
7. Zuletzt habe ich mir einen Heringssalat zubereitet und das war eine ganz neue Erfahrung für mich, weil ich aus Bequemlichkeit sonst immer auf die gekaufte Variante zurückgegriffen habe. Leider sind mir die meisten industriell gefertigten Salate zu sauer und voller Zutaten, die mir nicht bekommen. Was in meinen Salat hineingewandert ist, stammt dagegen entweder von unserem Wochenmarkt oder aus einem inhabergeführten griechischen Lebensmittelgeschäft, das auch frischen Fisch anbietet.