Media Monday # 688 : Brutzel, brutzel…

Als ich meiner Freundin schrieb, ich wäre mit dem X83 probegefahren, klang das für Außenstehende so, als würde ich mich für ein neues Auto interessieren. Tatsächlich meinte ich damit aber den Bus einer Linie, auf der ich sonst nie unterwegs bin. Doch ich wollte ganz sicher sein, dass ich zur richtigen Zeit an der richtigen Haltestelle einsteige, denn bei einem Bus, der nur alle 60 Minuten fährt, kann ich mir einen Fehler nicht erlauben. Was man halt so auf sich nimmt, wenn man an einem Samstagabend zu einer Theateraufführung in eine 26 Kilometer entfernte Kreisstadt fahren, aber den rollenden Backofen das Auto ohne Klimaanlage stehen lassen möchte.

Nicht stehenlassen möchte ich die sieben Lückentexte des mittlerweile 688. Media Monday, wie immer um 18 Uhr am Sonntagabend.

Media Monday # 688

1. Nach langer Sommerflaute gibt es ja jetzt den Herbst mit hoffentlich genügend Filmen, die es schaffen, mich wieder ins Kino zu locken..

2. Heavy Metal habe ich erst viel zu spät für mich entdeckt und wundere mich, dass ich erst jetzt erkenne, wie vielfältig diese Musikrichtung sein kann.

3. Es ist ja nicht so, dass ich mich jetzt gar nicht mehr mit den von mir bevorzugten Bands der Musik meiner Lieblingsband beschäftige oder jetzt nur noch Heavy Metal höre – aber das Schreiben reizt mich im Moment doch mehr.

4. Das Schreiben begeistert mich in so ziemlich allen Belangen, denn egal, ob es eine Etüde mit maximal 300 Wörtern ist oder eine Novelle, die es auf 37000 Wörter schafft, meine kleinen grauen Zellen freuen sich immer, wenn sie was zu tun bekommen.

5. Es wundert mich gar nicht, dass man immer wieder gerne auf bewährtes zurückgreift wie zum Beispiel den Klassiker „Der Hund von Baskerville“, den wir zuletzt als Bühnenstück in der Burg von Dreieichenhain gesehen haben. Wie sich herausstellte, war es ein Ensemble von Laien, aber die haben mit so viel Begeisterung gespielt, dass es eine wahre Freude war. Den Hund von Baskerville als Coverversion von Cindy & Bert erspare ich euch an dieser Stelle lieber. Falls dies aber doch gewünscht werden sollte, komme ich gerne zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurück.

6. Also ehrlich, von all den Filmen der letzten Jahre haben mich meistens die Produktionen überzeugt, die ich in den Arthouse-Kinos erleben durfte.

7. Zuletzt habe ich mich hauptsächlich von Flüssignahrung ernährt und das war das einzige, was ich runter bekommen habe, weil ich mich dazu bei der Wärme nicht hinstellen und etwas am Herd zubereiten musste. Kühlschrank und Mixer – mehr Küchengeräte brauche ich im Moment nicht.