„Die besten Filme von Regisseurinnen“ – das ist das Thema der aktuellen Ausgabe von den „5 Besten am Donnerstag“ bei Passion of Arts; ich habe mir dazu nicht nur aktuelle oder relativ neue Filme ausgesucht, sondern auch ein paar ältere. Dass deren Regisseurinnen von unterschiedlichen Kontinenten kommen, war dabei eine nette Zugabe. Hier meine Aufstellung in chronologischer Reihenfolge:
2002 (Großbritannien): „Kick it like Beckham“ von Gurinder Chadha *** Ein indisches Mädchen (Parminder Nagra) zwischen allen Stühlen. Auf der einen Seite familiäre Traditionen, auf der anderen Seite der sehnliche Wunsch, Fußball zu spielen. Weitere Darsteller: Keira Knightley und Jonathan Rhys Meyers.
2008 (Deutschland): „Kirschblüten – Hanami“ von Doris Dörrie *** Ein trauernder Witwer (Elmar Wepper), der nicht mehr lange zu leben hat, reist nach Japan, um dort das versäumte Leben seiner verstorbenen Frau (Hannelore Elsner) nachzuholen. Ebenfalls mit dabei: Nadja Uhl und Felix Eitner.
2015 (Australien): „The Dressmaker“ von Jocelyn Moorhouse *** Kate Winslet als Modeschneiderin, die nach 25 Jahren in ihr Dorf zurückkehrt, um für ihre Mutter zu sorgen und dabei das Trauma ihrer Kindheit aufarbeitet. Auch auf der Leinwand zu sehen: Liam Hemsworth und Hugo Weaving.
2017 (Großbritannien): „The Party“ von Sally Potter *** Eine zunächst harmlose Feier, mit der die Ernennung Janets (Kristin Scott Thomas) zur Gesundheitsministerin gefeiert werden soll, eskaliert, nachdem immer mehr unschöne Dinge ans Licht kommen. Mit von der Partie in diesem schwarz-weißen Kammerspiel: Timothy Spall, Bruno Ganz, Patricia Clarkson und Cillian Murphy.
2023 (USA): „Past Lives – in einem anderen Leben“ von Celine Song *** Können zwei, die sich seit Kindertagen platonisch lieben und dann plötzlich getrennt werden, Jahre später wieder zueinander finden? Was nach einer simplen Liebesgeschichte klingt, spielt auf drei unterschiedlichen Zeitebenen und behandelt das philosophische Konzept des In-Yun und die damit verbundene Vorstellung, dass Menschen dazu bestimmt sind, einander zu treffen, wenn sich ihre Seelen in früheren Leben bereits mehrmals begegnet sind.
Auch gut: Barbie“ (2023) von Greta Gerwig (USA) und „Das Piano“ (1993) von Jane Campion (Neuseeland).