Öfter mal was neues : Eine Ballade für den Montag

Geschrieben hat das gruselige Werk Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), und es ist 1842 erschienen. Auf mich verfehlt es nie seine Wirkung, egal wie oft ich es lese oder höre. – Leider ließen sich die Umbrüche in der ein oder anderen Zeile nicht vermeiden, denn sie entstanden automatisch. Ich bin ja schon froh, dass die Zeilenabstände so geblieben sind, wie ich sie im Wikipedia-Artikel über diese Ballade vorgefunden habe.

Media Monday # 696 : Wo ist die eine Stunde hin?

Der Witz des Tages: Da bekommt man endlich die im Frühling an die Sommerzeit verschenkte Stunde zurück, und dann wacht man noch vor der Zeitumstellung auf und kann nicht mehr einschlafen. Ich würde mal sagen: Diese eine Stunde war für die Katz!

Nicht für die Katz waren die beiden Kinobesuche, die ich mir hintereinander gegönnt habe: Am Freitag den 99 Minuten langen Dokumentarfilm „Googoosh – made of fire“ und am Samstag „The room next door“.

Der Dokumentarfilm vom Freitag zeichnet das Leben der iranischen Künstlerin Googoosh nach, die in ihrer Heimat ein Superstar war und nach dem Sturz des Schahs den Beginn einer neuen, diesmal religiösen Diktatur erlebte und von da an ihrem Beruf nicht mehr nachgehen durfte.

ein Zeitdokument mit aktuellen Bezügen *** https://www.youtube.com/watch?v=cbQQZhJ83rw

1. Es kann durchaus sein, dass ich im nächsten Jahr auslosen muss, wohin die Reise geht, denn inzwischen haben sich so viele mögliche Ziele angesammelt, dass ich mich nur schwer entscheiden kann. Vielleicht bleibe ich aber auch ganz einfach zu Hause.

2. So mancher Nachfolger hat es wirklich nicht leicht, in die Fußstapfen von seinem Vorgänger zu treten, besonders wenn der Verstorbene oder anderweitig Ausgeschiedene das Aushängeschild der Truppe war.

3. Ich will eigentlich gar nicht wissen, wie man sich darauf einigen möchte, ob man in Zukunft nur noch bei der Normalzeit oder bei der Sommerzeit zu bleiben gedenkt, wenn man beschließt, die Uhren nicht mehr umzustellen. Denn wie oft dieses Schweinchen schon durchs Dorf getrieben wurde, geht auf keine Kuhhaut mehr.

4. Der Slogan „Mein rasanter beruflicher Aufstieg in dieser Woche“ klingt zwar erst einmal vielversprechend, aber wenn ich euch verrate, dass unser Team einfach nur zwei Stockwerke höher zieht, fühlt ihr euch wahrscheinlich veräppelt.

5. Wenn ich schon lese, dass es demnächst noch eine Weihnachtsfeier geben soll, dann frage ich mich, wie das mit den Terminen hinhaut, denn zwei sind schon vergeben.

6. Das Konzert von Within Temptation am letzten Mittwoch in der Jahrhunderthalle in Höchst hätte so schön sein können, doch die unterirdische Akustik hat dafür gesorgt, dass ich auf ganzer Linie enttäuscht wurde.

7. Zuletzt habe ich mir eine ganze Reihe von Eintrittskarten fürs Kino gegönnt, und das war zum einen ein Ticket für das Ballett Schwanensee, von der Opéra National de Paris – und zum anderen alle drei Filme, die beim Irish Film Festival gezeigt werden, weil ich a) „Schwanensee“ schon immer mal sehen wollte, aber mir dazu nie die Zeit genommen habe und b) ich gespannt bin, wie es sich anfühlt, einen Film in gälischer Sprache mit Untertiteln zu erleben.

Im Arthouse-Kino meines Vertrauens *** https://www.arthouse-kinos.de/fileadmin/arthouse-kinos/import/_processed_/d/c/csm_fw33big_63_58a7df741f.jpg

Und: es ist das 1. Irische Filmfestival. Es ist cineastisch also völliges Neuland für mich. Ich bin gespannt, wie es wird.