Das Werk zum Wort ~ 40 : Baby

Heute in diesem Theater: Die Baby-Badewanne.

Denn in der 40. Kalenderwoche (5. bis 11. Oktober) hat Stepnwolf für sein Mitmachprojekt „Das Werk zum Wort“ den Begriff „Baby“ in den Ring geworfen.

Wenn man wegen akuter Erkältung ein Bad nimmt und dabei dann gedanklich zu Dirty Dancing abschweift… dann wird es Zeit für einen Song vom Soundtrack :

Hey, Baby! *** Da stehen euch die Haare zu Berge *** https://www.youtube.com/watch?v=e-dr1PZZMds

Die 5 Besten am Donnerstag : Filme mit Girls Power

Diese Sammlung von Filmen, in denen sich – wie von Passion-of-arts heute gewünscht – Frauen für eine gute Sache einsetzen oder einfach Stärke beweisen, läuft heute auf mein ganz privates Alte-Schinken-Festival hinaus, denn der Jüngste (mit dem ich heute anfange), ist bereits 21 Jahre alt – während die letzten drei aus dem letzten Jahrhundert stammen.

Und immerhin ist der Älteste von ihnen bereits 70 Jahre alt:

Der Herr der Ringe – die Rückkehr des Königs: Hier beweist Eowyn Stärke und setzt sich für das Gute ein, indem sie im letzten Teil der Trilogie (2003) sich dem Befehl des Vaters widersetzt und zusammen mit Merry in die Schlacht reitet, um den Hexenmeister von Angmar zu besiegen. „Ich bin kein Mann!“ Innere Stärke beweist sie außerdem, indem sie über ihre einseitige, zu nichts führende Liebe zu Aragorn hinweg kommt und später zu Faramir findet.

Ich bin kein Mann! *** https://www.youtube.com/watch?v=Yj_rtzH_JMw

Natürlich blond: Unterschätzen Sie niemals eine Blondine. Man unterstellt ihnen ja gerne mangelnde Intelligenz, aber hier ist es Elle, die in der Komödie von 2001 mit einem kreativen Bewerbungsvideo den Zuschlag zum Besuch der Eliteuniversität erhält, während es der von sich sehr überzeugte Ex nur durch Vitamin B nach Harvard geschafft hat.

Die Waffen der Frauen: Der Originaltitel „Working Girl“ verrät, in welcher Umgebung der Film aus dem Jahr 1988 spielt – in der Arbeitswelt; genauer gesagt in der Finanzwelt, in der sich Tess McGill (Melanie Griffith) behaupten muss und die falsche Solidarität unter Frauen als das entlarvt, was sie ist: Betrug in Form von Ideenklau durch ihre Chefin Katharine Parker (Sigourney Weaver).

als die Frisuren hoch und die Schulterpolster breit waren *** https://www.youtube.com/watch?v=AQBAc1qCMOc

Warte, bis es dunkel ist: 1967 ist es die durch einen Unfall erblindete Suzy Hendrix (Audrey Hepburn), die in ihrer Wohnung von einem Psychopathen überfallen, der auf der Suche nach einer mit Heroin gefüllten Puppe ist. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass ihn die zerbrechlich und scheinbar leicht einzuschüchternde Frau im Dunkeln austrickst.

Liebe Raucher, lasst eure Feuerzeuge aus, damit’s im Kino dunkel bleibt *** https://www.youtube.com/watch?v=xoFyl_vVIzU

Das Fenster zum Hof: Blonde Schauspielerinnen wurden auch von Alfred Hitchcock bevorzugt. In dem Thriller von 1954 beweist Lisa Fremont, dargestellt von Grace Kelly, dass mehr in ihr steckt als nur eine High-Society-Lady mit einer Vorliebe für elegante Mode, indem sie sich in die Wohnung eines Nachbarns ihres Verlobten (James Stewart) schleicht, um dort nach Beweisen zu suchen, die den bedrohlich wirkenden Mann des Mordes an seiner Ehefrau überführen sollen.