Diese Woche lasse ich die wöchentliche Aktion „Die 5 Besten am Donnerstag“ ausfallen, da ich mit dem Thema „Top 5 Filme aus Japan“ nicht viel anfangen kann, weil kaum japanische Filme kenne, abgesehen von einer Handvoll Anime und dem ein oder anderen Godzilla-Film.
Also mache ich ein eigenes Fäßchen auf und erstelle eine Liste von Filmen, zu denen meine Lieblingsband einen Song beigesteuert hat.
Da heute Michael Hutchence 65 Jahre alt geworden wäre, widme ich diesem Tag eine Liste von Filmen mit Songs von INXS im Soundtrack. Und das schöne daran ist: Ich habe sie alle gesehen.
Darauf gekommen bin ich durch einen Film, den ich an Neujahr im Fernsehen gesehen habe, weil ich nichts besseres vorhatte. Welcher das ist? Die Auflösung liefere ich später.
Pretty in Pink (1986) ~ Do wot you do
Der Kultfilm meiner Teenagerzeit. Egal, wie banal die Handlung einigen auch vorkommen mag, die Musik – New-Wave der frühen 1980er Jahre – und der kreative Umgang der weiblichen Hauptdarstellerin mit Schere, Nadel und Faden, machten den Film von John Hughes, der auch bei „The Breakfast Club“ Regie geführt hat, für mich zu etwas Besonderem. Was die Handlung angeht, die ist schnell erzählt: eine Highschool-Romanze zwischen zwei Teenagern mit unterschiedlichem sozialem und finanziellem Background. Die im Plattenladen jobbende Andie (Molly Ringwald), die sich außer Second-Hand-Klamotten nicht viel leisten kann, ist unsterblich in den reichen Blane (Andrew McCarthy) verliebt. Alles könnte so schön sein, wenn er ihre Zuneigung erwidern würde, doch vor lauter Unsicherheit schämt er sich gegenüber seinen Freunden für sie. Aber auch ihre Freunde finden ihn äußerst uncool und spießig. Verkompliziert wird die Situation noch durch Andies besten Freund Duckie (Jon Cryer), der sie unerwidert anschmachtet. Leider habe ich keine Ahnung mehr, in welcher Szene dieser Song zu hören war:
Dazu müsste ich den gesamten Film nochmal schauen *** https://www.youtube.com/watch?v=R9g6q7uf4-o
Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen (1986) ~ Different World
Amerikanische Journalistin (Linda Kozlowski) reist nach Australien, um über den legendären Mike „Crocodile“ Dundee (Paul Hogan) und dessen Bezwingung eines Krokodils zu berichten. Nachdem sie durch ihn Land und Leute kennengelernt hat, lädt sie ihn spontan zu sich nach New York ein, doch das Großstadtleben offenbart für Dundee so manche Tücke und sorgt für einiges an Verwirrung bei ihm.
Apropos Verwirrung: Die war groß, als der Film ein überraschender Kassenschlager wurde, hatte Michael Hutchence doch Geld in den Film investiert, in der Erwartung, dass der Film floppen würde und er den Verlust würde steuerlich abschreiben können. Dumm gelaufen (Quelle: https://www.nine.com.au/entertainment/latest/crocodile-dundee-movies-facts-things-you-didnt-know/e43ce02b-5d6c-4a18-bead-7a1d7115acac). Hier ein Zusammenschnitt der besten Szenen:
der inoffizielle Soundtrack äh Videobeitrag *** https://www.youtube.com/watch?v=T9n1YTPwRRQ
Face/Off – Im Körper des Feindes (1997) ~ Don’t lose your head
Nicholas Cage und John Travolta geben die Gegenspieler in diesem spannenden Actionfilm unter der Regie von John Woo, mit dem Thema Körpertausch zwischen dem Guten und dem Bösen. Ich muss zugeben, ich habe schon bald nicht mehr durchgeblickt, wer hier nun eigentlich wer ist, und doch bin ich bis zur letzten Minute fasziniert kleben geblieben. Den Song bekommt man in dem Film allerdings nur für wenige Sekunden zu Gehör, aus dem Autoradio eines vorbeifahrenden Autos.
nur nicht den Kopf verlieren *** https://youtu.be/1eTE84CLQ0A
Coyote Ugly (2000) ~ Need you tonight
In dieser Bar ist vieles möglich, nur nicht das Anbandeln des Personals mit den Gästen. Da ist die Chefin konsequent, was die junge Violet noch nicht so recht auf dem Schirm hatte. Der Job kommt ihr gerade recht, weil sie das Geld braucht, bis sie es als Songschreiberin geschafft hat. Doch selber auftreten? No way. Dass es in dieser Komödie mit teilweise derben Späßen anders kommt, als geplant, ist schon zu Beginn zu erwarten. Der Song zum Film ertönt immer dann, wenn es um eine Versteigerung der besonderen Art geht. Mit einem auf dem Tresen tanzenden John Goodman als sich abnabelnder Vater mit strengen Moralvorstellungen. Leider habe ich diese Szene vom Ende des Films nicht gefunden, dafür aber die, in der sich ein Freund endlich erkenntlich zeigen soll. PS: In Australien erzielte der Soundtrack zwei Mal Platin für 140,000 verkaufte Platten.
da will man bloß ein einziges Mal helfen, und dann das *** https://www.youtube.com/watch?v=FZbceB-yFn0
Monster (2003) ~ What you need
Das Kriminaldrama dreht sich um die Serienmörderin Aileen Wuornos (Charlize Theron) und deren Lebensgefährtin Selby (Cristina Ricci), die sich auf der Flucht befinden und nach vier Morden von verdeckten Ermittlern gestellt werden. Für die emotional mitreißende Darstellung der Aileen Wuornos wurde Charlize Theron 2004 mit einem Oscar ausgezeichnet.
wenn aus Sport bald Mord wird *** https://www.youtube.com/watch?v=ACUKlYK42iE
Und nun die Auflösung: Der Film, den ich an Neujahr gesehen habe, war Coyote Ugly.
PS / weitere nennenswerte Erwähnungen: In Folge 10 der ersten Staffel von „Lucifer“ läuft „Devil Inside“ im Hintergrund, während Lucifer eine Frau beim Kauf von Erdbeeren berät. Was ich jedoch nur durch puren Zufall herausgefunden habe: „Never tear us apart“ wird ganz zu Anfang im Director’s Cut von Donnie Darko gespielt. Den Beweis kann ich leider nicht antreten – dafür aber einen besonderen Zusammenschnitt von Szenen aus dem Film „The lost boys“ liefern (den ich leider nie gesehen habe):
Hauptsache, ihr habt Spaß *** https://www.youtube.com/watch?v=clq9ZUYy3Nw
So, hier nun am Schluss noch ein paar (letzte) Worte zum Thema „Good Times“ – nicht so gut fand ich die Idee, eine Coverversion von „Never tear us apart“ zu dem verfilmten Grauen namens „Fifty Shades of Grey“ beizusteuern. Doch da ich auch diesen Film nie gesehen habe, ist mir dieser Kelch erspart geblieben. Sonst hätte ich echt sparsam aus der Wäsche geguckt.