Die fand am Samstag bei uns statt, und zwar in Trier, denn dort waren wir wegen der Marc-Aurel-Ausstellung hin gefahren.
So richtig interessant fand ich sie dann jedoch leider nicht, das vegane Katzencafé bzw. -restaurant traf da dann schon eher meinen Nerv, gefolgt von dem wahren Highlight: dem Trierer Dom. Fand ich gotische Kirchen von jeher schon spektakulär und war daher vom Kölner Dom nachhaltig beeindruckt, so hatte ich da noch nicht damit gerechnet, dass dieses romanische Bauwerk (aus dem 3. Jahrhundert nach Christus) ihm als älteste Bischofskirche Deutschlands bei mir den Rang ablaufen würde.
Leider konnte ich vom Glühwein dort nicht das gleiche behaupten. Da war der in Köln auf dem Hafenweihnachtsmarkt von 2013 doch um Längen besser. Mer losse de Dom en Kölle? Selbstverständlich, denn jetzt folgt der Media Monday mit sieben neuen, hoffenlich nicht minder faszinierenden Lückentexten.
Media Monday #752
1. Absolut großartig, was so manches Rezept aus dem Internet mit/in Sachen selbstgemachter trinkbarer Köstlichkeiten abliefert, denn das von mir entdeckte Rezept zur Herstellung von Eierlikör war ein voller Erfolg – mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass ich jetzt schon mal eine wesentliche Zutat zum Zubereiten von Eierpunsch im Haus habe.
2. Die James-Bond-Parodie „Casino Royale“ von 1967 begeistert mit einem großartigen Ensemble, das mit Filmgrößen wie Peter Sellers, David Niven, Orson Welles und Deborah Kerr aufwarten kann, aber auch ein paar Namen aufweist, die ich in dem Zusammenhang nicht erwartet hätte, wie z.B. Jean-Paul Belmondo, Daliah Lavi oder Woody Allen. Wobei ich a) auf Herrn Allen sehr gut verzichten könnte und b) das Werk mit gleich mehreren „007“ darin nie gesehen habe. Kurioser Fakt am Rande: In der Rolle des Q war Geoffrey Bayldon, der spätere Catweazle zu sehen.
3. Die Sache mit Filmen „nach wahren Begebenheiten“ konnte mich früher vielleicht noch beeindrucken, inzwischen aber nehme ich dieses Prädikat nicht mehr so ernst.
4. Mein selbstgemachter Eierpunsch hätte sicher das Potential, um davon keinen mehr auf dem Weihnachtsmarkt zu trinken, sondern dort nur noch Kinderpunsch zu konsumieren.
5. Ich finde, es wäre durchaus Zeit für gemütliche Lesestunden bei einer Kanne Tee, doch irgendwie reizt mich das Sortiment in meinem Schrank doch nicht so. Es wird also darauf hinauslaufen, dass ich mich demnächst in Ostfriesland nicht nur mit Ostfriesentee, sondern auch mit Kandis eindecke.
6. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel ist nun wirklich ein Klassiker, der alle Jahre wieder im Fernsehen ausgestrahlt wird. Ich hatte das Vergnügen, mir den immer noch zauberhaften Märchenfilm in der Alten Oper mit Orchesterbegleitung anzuschauen. Immer noch kringeln vor Erheiterung kann ich mich an die Szene erinnern, in der das Aschenbrödel auf dem Baum hockt und dem Prinz mit „Daran müsstest Du mich aber erinnern“ kontert.
7. Zuletzt habe ich mir eine Riesenportion Chicken Wings im Ofen gebraten und das war nicht geplant gewesen, weil die Packung ein Spontankauf am Samstagabend kurz vor Ladenschluss war.