Huch, da habe ich doch glatt die letzte Ausgabe der „5 Besten am Donnerstag“ mit dem Thema „Filme aus Deutschland“ verpasst. Dabei habe ich doch gerade erst einen Film aus Deutschland gesehen, der in diese Top Five passen würde. Und deswegen fange ich auch gerade mit diesem an und gehe in der Zeit zurück. Allerdings bleibe ich dabei in den 2020er Jahren, weshalb man hier Juwelen wie Metropolis oder M – eine Stadt sucht einen Mörder vergeblich sucht.
Zwei zu Eins (2024): Basierend auf einer wahren Geschichte, entdecken einige Einwohner Halberstadts im Sommer 1990 in einem streng bewachten Stollen, in den sie heimlich eingedrungen sind, Unmengen von DDR-Geld, das ihrer Meinung nach nichts mehr wert ist. Der Besuch eines Kochtopfvertreters überzeugt sie jedoch vom Gegenteil, denn nun haben sie noch drei Tage Zeit, das vom Staat versteckte Ostgeld in D-Mark umzutauschen und entwickeln dabei einen raffinierten Plan.
Wochenendrebellen (2023): In dieser Verfilmung einer Autobiografie besuchen ein Vater und sein autistischer Sohn Jason als sogenannte Groundhopper verschiedene deutsche Fußballstadien, weil Jason mit dieser Methode seinen Lieblingsverein ermitteln möchte, da er seiner Meinung nach erst einmal alle 56 Profivereine in den ersten drei Ligen kennenlernen muss, um eine vernünftige Wahl zu treffen.
The Ordinaries (2022): In einer in Haupt- und Nebenrollen aufgeteilten Welt bekommt die 16jährige Paula die Gelegenheit, von einer unbedeutenden Nebenfigur zur Hauptfigur aufzusteigen. Als Klassenbeste auf der Schule für Hauptfiguren beweist sie, dass sie auch wirklich das Zeug dazu hat, wäre da nicht das Handicap, dass sie keine Filmmusik aus sich heraus erzeugen kann. Was nach einer schrägen Idee klingt, wird noch schräger, als sie sich auf die Suche nach ihrem Vater macht und in den filmischen Untergrund gerät und herausfindet, was es mit den Filmfehlern auf sich hat, die ausgegrenzt werden.
In einem Land, das es nicht mehr gibt (2022): Und schon wieder tauchen wir ein in das Reich der wahren Begebenheiten, an denen es in der Filmwelt keinen Mangel hat. Diesmal trifft es die 18jährige Schülerin Suzie, bei denen die Volkspolizei eine Ausgabe des Orwell-Romans „1984“ findet und die deshalb zur Strafe im Kabelwerk Oberspree zur Arbeit antreten muss. Zufällig entdeckt von einem Modefotografen, macht sie bald eine Karriere als Mannequin und lernt dabei den Untergrund der Modewelt der DDR kennen.
Aus meiner Haut (2022): Körpertausch mit Folgen. Auf einer Insel bekommen Paare die Möglichkeit, bei einem schamanischen Ritual den Körper für zwei Wochen mit anderen Personen zu tauschen, so auch Tristan und Leyla. Klingt zuerst einmal faszinierend, und tatsächlich findet Leyla Gefallen an dem neuen Zustand, während Tristan das Experiment am liebsten abbrechen würde. Nach den Regeln müsste Leyla nun wieder zurück in ihren alten Körper, doch dann bietet ihr ein Mann aus der Gruppe an, in seinem Körper dauerhaft weiterzuleben.
Genauso aus dem Rennen sind Lola rennt, Die Welle, Superstau, Pappa ante Portas – und: Himmel ohne Sterne.