Die 5 Besten am Donnerstag : Top Fortsetzungen …

… die das Original übertreffen. Darum geht es heute bei Passion-of-Arts. Hier bin ich zunächst komplett ratlos gewesen, weil ich jetzt nicht so viele Filme kenne, auf die die gewünschten Kriterien zutreffen:

Ich habe es trotzdem versucht und muss leider sagen, dass aus den genannten Universen nicht alles in die Kategorie „Sequel“ fällt, sondern eher das Prädikat „Prequel“ verdienen würde. Die Reihenfolge meiner fünf Kandidaten liegt diesmal in dem zeitlichen Abstand zwischen Original und Kandidat, wobei ich mit dem größten Abstand anfange.

Wie ein Zauberkünstler aus Kansas zum mächtigen Zauberer von Oz wurde. Eigentlich ist „Die fantastische Welt von Oz“ kein Sequel des Films „Der Zauberer von Oz“ aus dem Jahr 1939, sondern erzählt die Vorgeschichte. Ein Sequel zu dem Original von 1939 gab es zwar auch, doch die 1985er Verfilmung der Kinderbuchreihe von L. Frank Baum habe ich nie gesehen, so dass ich mir kein Urteil erlauben kann. Die Neuverfilmung der literarischen Vorgänger mit James Franco als Zauberer und Mila Kunis, Rachel Weisz und Michelle Williams als Hexen jedoch schon und fand diese knallig bunt und auch wegen der anderen Darsteller (u.a. Zach Braff und Ted Raimi) sehenswert. Der zeitliche Abstand zwischen Original und Prequel beträgt 74 Jahre.

wenn aus der guten eine böse Hexe wird *** https://youtu.be/1qiqJwfvs1A

Hier handelt es sich um eine echte Fortsetzung des Films „Mary Poppins“ von 1964. Zeitlich liegen 54 Jahre dazwischen, und auch die Handlung des Films ist später angesiedelt als im Vorläufer. Hier begleiten wir die Geschwister Michael und Jane Banks (gespielt von Ben Whishaw und Emily Mortimer), die aufgrund der Weltwirtschaftskrise in der Klemme stecken. Interessante Details am Rande: Dick Van Dyke, der auch schon in „Mary Poppins“ zu sehen war, hat im Nachfolger einen Auftritt. Auch Lin-Manuel Miranda (Hamilton) sowie Colin Firth, Angela Lansbury und Meryl Streep sind ebenfalls mit an Bord.

sie ist wieder zurück und hat eine Mission *** https://youtu.be/0UeecDRBj74

Hier muss ich leider zum ersten Mal schummeln, denn das Original „Blade Runner“ von 1982 habe ich nie gesehen; dafür aber diesen fast drei Stunden langen Film mit Ryan Gosling und Harrison Ford. Zeitlich liegen 35 Jahre zwischen beiden Filmen.

Wiedersehen mit alten Bekannten *** https://youtu.be/TBfVPpuwU-A

Mein ganz persönlicher Liebling, den ich mir sogar zweimal angesehen habe… Elf Jahre nach „Der gestiefelte Kater“ konnten Fans den schnurrenden Helden erneut bewundern, diesmal sogar in 3D, was bei den unterschiedlichen Zeichen- bzw. Animationstechniken eine reizvolle Zugabe für mich war, denn auch in herkömmlichen 2D hat mich die Geschichte begeistert. Tatsächlich handelt es sich bei der Story um den Kater, der nur noch ein Leben hat und den tief im Wald verborgenen, sagenumwobenen Wunschstern finden will, um eine Fortsetzung. Auch Kitty Samtpfote ist bei dieser Reise durch alle möglichen Märchen wieder mit dabei. Und sie und der Kater haben einen Begleiter – den etwas simpel gestrickten Hund, der trotz aller Widrigkeiten nur das Gute sieht und folglich auch etwas ganz anderes auf der magischen Schatzkarte als die beiden Katzen.

vergeude nicht dein Leben, vor allem wenn von 9 nur noch eines übrig ist *** https://youtu.be/qJlZjJDndr8

Schummeln, die Zweite. Denn erstens handelt es sich bei der 157 Minuten langen Romanverfilmung um die Umsetzung eines Prequels. Angesiedelt ist das Epos mit Rachel Zegler, Peter Dinklage und Octavia Spencer 64 Jahre vor den 74. Hungerspielen, aus denen Katniss Everdeen und Peeta Mellark als Sieger hervorgingen – also zur Zeit der zehnten Hungerspiele. Das Lied von Vogel und Schlange beleuchtet außerdem den Werdegang von Coriolanus Snow, dem späteren Präsidenten von Panem, der hier zum ersten Mal als Mentor eines weiblichen Tributs aus dem 12. Distrikt in Erscheinung tritt und wesentlichen Einfluss auf die späteren Hungerspiele hat.  Mit acht Jahren Abstand zu „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ von 2015 ist dieses dystopische Werk außerdem das Küken unter den Nachfolgefilmen. Warum mir diese Verfilmung besser gefallen hat als Mockingjay 2? Weil die Unsitte des Aufteilens des dritten Bandes der Trilogie in zwei Teile nicht nur bei Hardcore-Fans, sondern auch bei mir zu Unmut geführt hat und der Abschluss auf diese Weise nur unnötig in die Länge gezogen wurde.

da war Musik drin *** https://youtu.be/m9XO04i0eOU

Auch nicht von schlechten Eltern: „The Fall Guy“ aus dem Jahr 2024 als Filmadaption der Fernsehserie „Ein Colt für alle Fälle“, die bei uns von 1983 bis 1987 lief. *** und, nein, bei dem Beitragsfoto handelt es sich um einen Gag zum Thema „Fortsetzungen“, der im Postillon breitgetreten wurde (von wegen Dinner for two, Dinner for three und Dinner for four).

Dienstags-Gedudel #259 –  neulich in Hobbingen…

Leute, hängt die roten Plünnen raus, denn heute wird getanzt; einem alten Silvester-Aberglauben zufolge soll rote Wäsche Glück bringen…

let’s dance *** https://youtu.be/Zi86ZiOlIVo

Das Lied war im Jahr 1982 ein Hit und taucht seitdem auch heute noch immer mal wieder im Radio auf.
 

52-Wochen-Challenge 2025 : KW 05 bis 08

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Ein neuer Monat ist angebrochen, und damit die nächsten vier Wochen bei der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder, auch hier sind meine Bilder komplett im Februar entstanden. Einzig die Aufgabe für die siebte Kalenderwoche habe ich auch in genau jener Woche umgesetzt – alle anderen davor oder danach.

KW 05: Action – Hier geht gleich die große Action los: Kurz vor dem Rathaussturm durch die Fasnachter, in der Erwartung, dass die Löcher aus dem Käse fliegen – aufgenommen am 15. Februar und die Personen im Hintergrund unkenntlich gemacht:

KW 06: Froschperspektive – Häuser und Bäume von unten, aufgenommen am 2. Februar 2025:

KW 07: Street Art – Zählt die Oberflächengestaltung eines Treppenabgangs auch dazu? Für den Fall, dass nicht, habe ich am gleichen Tag (15. Februar) die mit Meeresmotiven verschönerte Fläche vor unserem Rathaus im Bild festgehalten:

KW 08: Stille – Stille fotografisch umzusetzen, ist nicht einfach; ich verbinde damit die Abend- oder Nachtstunden abseits der Stadt damit. Hier ist es ein menschenleerer Park am Abend des 2. Februars (leider verwackelt) und es waren weder Vogelstimmen noch Motorenlärm zu hören:

Media Monday # 713 : Wenn der Sonntag anders verläuft als sonst

Normalerweise sieht der Sonntag so aus bei mir. Faulenzen, nixtun, rumhängen. Daraus wurde diesmal nichts, denn ich hatte mich als Wahlhelferin eintragen lassen und durfte, wie schon zuletzt bei der Europawahl, die Nachmittagsschicht übernehmen und gleich zum Auszählen der Stimmen dableiben. Während um 18 Uhr die Lückentexte des 713. Media Monday auf Wulfs Blog „Medienjournal“ erschienen, habe ich die Türen abgeschlossen und beim Leeren der Wahlurne geholfen.

Trotzdem habe ich mir am späten Abend die Fragen noch angesehen und die Lücken gefüllt.

Media Monday #713

1. Beim Thema Biopics hatte ich zuletzt bei „Die 5 Besten am Donnerstag“ die Qual der Wahl – doch ich bin schneller fündig geworden als gedacht.

2. Eines meiner Lieblingskinos schreit förmlich nach noch häufigeren Besuchen als im letzten Jahr, da einige Sondervorstellungen geplant sind, z.B. die Übertragung des Balletts „Schwanensee“ oder ein Konzertmitschnitt der Band „Babymetal“.

3. Es ist schon faszinierend, dass ich mir jetzt ganz viele Seminare bei der Volkshochschule aussuchen kann, ohne dass ich auf die Uhrzeit achten muss.

4. Backen ist von all den Dingen, die man zu Hause tun kann, nicht gerade meine liebste Freizeitbeschäftigung.

5. Sonntags ist ja auch immer toll, um nichts zu tun – aber manchmal muss man auch mal etwas sinnvolles tun.

6. Dass ich gerne verreise, mag wenig überraschen, aber dass ich gerne auf die Azoren fliegen würde, wussten vermutlich die wenigsten von euch.

7. Zuletzt habe ich im Wahllokal Stimmen ausgezählt und das war einfacher als befürchtet , weil die Stimmzettel in einem kleineren Format als beim letzten Mal (Europawahl) waren.

Die 5 Besten am Donnerstag : Biopics

Da wollte ich beim aktuellen Thema (Die 5 besten Biopics) doch glatt den Film „Loving Vincent“ über einen meiner Lieblingsmaler in meine Top Five schieben, doch wenn ich mir den Text auf Passion-of-Arts durchlese, dann sollte ich das vielleicht doch nicht tun:

„Nicht nur lose an Memoiren angelehnt“ – da der Film aus der Perspektive eines Postboten erzählt wird, der einen Brief überbringen soll, und es außerdem nur um den Tod von Vincent van Gogh geht, wäre das Meisterwerk, so sehr ich es auch liebe, dann komplett raus. Schade eigentlich. Da es aber noch mehr Künstler gibt, die ich sehr schätze, taucht auch tatsächlich eine Person, in meinen Top Five auf, deren Gemälde heute noch immer sehr gefragt sind. Und die anderen vier? Ich sag’s mal so: Heute ist hier Musik drin. Und Kunst.

Fangen wir mit einer Dokumentation an, die sich wie ein Kaleidoskop anfühlt. Meistens ist es in Biopics so, dass der betreffende Künstler von einem bekannten Schauspieler verkörpert wird – hier kam David Bowie (8.1.1947 – 10.1.2016) selbst darin zu Wort. 134 Minuten, in denen der androgyne Sänger nicht nur über seine Zeit in Berlin erzählte, sondern auch über das Leben philosophierte.

Stereotype über Bord werfen? – war in den 70ern möglich *** https://youtu.be/o2h3lm_s_5Q

Puzzleartige Doku Nummer Zwei – in 102 Minuten, in denen ich zwar kaum neues über Michael Hutchence (22.1.1960 – 22.11.1997) erfuhr, da mir schon einiges aus Youtube-Videos bekannt war; den ein oder anderen Punkt mal aus einer anderen Perspektive zu hören, war dann für mich doch eine Überraschung. Man sollte eben niemals behaupten, bereits alles zu wissen.

he didn’t see himself as a rockstar – but as an artist *** https://youtu.be/-bfKohjI8H8

Im Gegensatz zu der „Mystify“-Doku, in der sich der Porträtierte als Künstler und nicht als Rockstar gesehen hat, haben wir es hier mit einem Genie zu tun, das sich selbst nie als Künstler, sondern als Mathematiker gesehen hat. In der niederländischen Dokumentation scheinen die Lithografien von M.C. Escher (17.6.1898 – 27.3.1972) zum Leben zu erwachen, und aus Briefen, Tagebüchern und Interviews mit Angehörigen und Zeitzeugen entsteht so ein faszinierendes Porträt, das für mich mal ein ganz anderes „Biopic“ ist.

für mich eine der besten Dokus der letzten Jahre *** https://youtu.be/ucN-DKQ-Yu8

Muss eine Dokumentation bzw. ein Biopic stets das ganze Leben eines Künstlers zeigen? Diese Doku beschäftigt sich vorwiegend mit dem Rechtsstreit zwischen George Michael (25.6.1963 – 25.12.2016) und seinem Plattenlabel vor dem Obersten Gerichtshof. Der Sänger, der weder in seinem Musikvideo zu „Freedom! ’90“ auftauchte noch auf seinem Album „Listen without Prejudice Vol. 1“ namentlich genannt wurde, war an der Entstehung dieses Films mit beteiligt, und folglich ist er darin auch selbst zu sehen.

in his own words *** https://youtu.be/78mFiaSCYbM

Das einzige Biopic über eine Frau und in Form eines Spielfilms, den ich in meine Top Five aufgenommen habe. Hier sehen wir Salma Hayek in der Rolle von Frida Kahlo (6.7.1907 – 13.7.1954). Die Zwischentitel in diesem Spielfilm, der das Leben der mexikanischen Malerin nachzeichnet, sind animiert und teils ziemlich morbide und düster.

Frida Kahlo – auch heute noch immer geliebt und verehrt *** https://www.youtube.com/watch?v=qQdv0o9MOUo

Interessant für mich waren ebenfalls noch: „Back to black“ (über Amy Winehouse), „Rocketman“ (über Elton John) und „Bohemian Rhapsody“ (über Freddie Mercury) sowie „The Queen“ (über Elizabeth II) und „Oppenheimer“.

Media Monday # 712 : Topp oder Schrott?

Der Winter war da… wenn auch nur sehr kurz. Heftiges Schneegeriesel, das sich im Nachhinein als Schneeregen entpuppte, der nicht liegenbleiben wollte. Dafür war dann aber die Luft etwas sauberer und ich konnte wieder durchatmen.

Media Monday #712

1. Ist es wirklich so, dass ich mich jetzt schon auf Heuschnupfen einstellen darf? Gekribbelt hat es jedenfalls schon verdächtig in meiner Nase.

2. Unsere alte Nähmaschine aus den 1980er Jahren (Baujahr 1989, Originalpreis ca. 498,– DM, um genau zu sein – Quelle: https://www.naehzentrum-braunschweig.de/Naehmaschinen-Chronik:_:665.html) hat es nicht verdient, dass sie auf den Schrottplatz geworfen wird. Vielleicht funktioniert sie ja noch und findet die eine Abnehmerin, die ich gerne damit beehren würde.

3. Apropos Schrottplatz: Es ist nicht so, als würde es nur Schrott in den Kinos geben. Man sollte halt immer auch mal in andere Richtungen schauen und sich nicht immer nur an demselben Genre festbeißen.

4. „Hundreds of Beavers“ gäbe eine*n wirklich gute*n Kandidaten in meiner persönlichen Kategorie „Film des Jahres – Sparte Comedy“ ab.

5. Es hat etwas für sich, zu wissen, wie das Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung lautet, und zwar rechtzeitig.

6. So eine Mammographie hat es wirklich in sich, denn an der falschen Stelle zu atmen oder sich dabei komplett zu verspannen, kann zu ungenauen Aufzeichnungen führen.

7. Zuletzt habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, was ich hier zu jeder einzelnen der sieben Texte schreiben soll – und das war die absolute Ausnahme, weil mir sonst meistens sofort etwas einfällt.

Einen hätte ich dann doch noch:

Die 5 Besten am Donnerstag  : Die 1950er Jahre

Nach den besten Filmen der 1930er und 1940er Jahre sind heute bei Passion-of-Arts die besten Filme der 1950er Jahre an der Reihe.

Tatsächlich ist die Auswahl groß – bei mir ist es ein Mix aus Filmen aus den Jahren 1953 und 1958 geworden. Einen besonderen Grund gibt es für den Fokus auf diese beiden Jahre jedoch nicht; er beruht auf reinem Zufall.

Prinzessin Anne (Audrey Hepburn) hat keine Lust mehr auf das langweilige Protokoll während ihrer langen Reihe von Staatsbesuchen quer durch Europa; nein, sie möchte etwas von Rom sehen und schleicht sich des Nachts aus dem Palast – und landet in der Wohnung des amerikanischen Reporters Joe Bradley (Gregory Peck), der sie zunächst nicht erkennt, doch dann seine große Chance auf die Story seines Lebens wittert.

Stadtrundfahrt mal anders *** https://youtu.be/xO3nj4ppoWI

Für die drei Fotomodelle Tschicki Page (Lauren Bacall), Tütü Dempsey (Betty Grable) und Pola Debevoise (Marilyn Monroe) ist die Sache klar: Suche dir einen reichen Mann, und du bist deine Geldsorgen für immer los. Dumm nur, wenn die Liebe dazwischenfunkt und der ausgetüftelte Plan sich nicht entwickelt wie erhofft. Im Original heißen zwei der drei Damen übrigens ein wenig anders, in der deutschen Fassung wurde aus Schatze eine Tschicki und aus Loco eine Tütü.

incognito geht irgendwie anders *** https://www.youtube.com/watch?v=Lpc0H8YIMJk

Noch ein ausgetüftelter Plan, der in die Hose geht. Der perfekte Mord scheitert an einem winzigen Detail, und so bleibt der Täter übers Wochenende im Fahrstuhl stecken, während derweil seine Geliebte (Jeanne Moreau) durch Paris – im Glauben, ihr Liebster hätte sich mit einer anderen davongemacht. Und über allem schwebt melancholische Jazzmusik von Miles Davis, die zum stilbildenden Merkmal für den Film wurde.

die Stilrichtung heißt Modal Jazz *** https://youtu.be/1OKQdp6iGUk

Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Tennessee Williams mit Elizabeth Taylor und Paul Newman in den Hauptrollen. Hier gerät die große Geburtstagsfeier von „Big Daddy“ zum Fiasko.

Big Daddy hat heute Geburtstag *** https://youtu.be/_hTSGmiiFlI

Die Segnungen der modernen Technik… entpuppen sich bei einem Besuch des tollpatschigen Onkels (Jacques Tati) als alles andere als perfekt. Der wohnt in einem labyrinthartigen Haus in der Altstadt und bringt das auf Hochglanz polierte Heim seiner Schwester und dessen Gatten komplett durcheinander, weil er mit deren durchtechnisierten Zuhause auf Kriegsfuß steht.

das wird noch chaotisch werden *** https://youtu.be/p6peI6orNUI

Dienstags-Gedudel #257 –  heute mal was anderes

Wenn am Ende eines filmischen Meisterwerks ein Song läuft, der scheinbar nicht dazu passt und man dann von der betreffenden Band nicht besagten Song findet, sondern etwas ganz anderes:

welcome to the Italo disco *** https://www.youtube.com/watch?v=tuzhq9Y9Scw

Falls ich in Rätseln gesprochen habe, kommt hier die Auflösung: Bei dem Song, der am Ende zum Abspann des Films „The Brutalist“ läuft, handelt es sich um „One for you, one for me“ von La Bionda. Die Suche nach der Band hat mich zu dem Sandsturm geführt.

Media Monday # 711 : Das Kulturprogramm

Ein hochinteressantes aber anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Gerade erst auf dem Weg der Besserung bin ich am Samstag bei einer Bus-Tagesreise nach Weimar für meine Freundin eingesprungen und habe mir die Caspar-David-Friedrich-Ausstellung angesehen. Für das Bauhaus-Museum hat die Zeit leider nicht mehr gereicht.

Gestern war ich dann noch in einer Ausstellung in Frankfurt, um die Zeit bis zum Kinobesuch („Kneecap“ in der Originalversion mit Untertiteln) zu überbrücken und habe mir dann auch gleich eine Karte für „The Brutalist“ gesichert – den schaue ich mir heute Mittag an, denn das monumentale Werk mit Adrien Brody in der Hauptrolle hat eine Laufzeit von 215 Minuten.

Jetzt ist aber erst mal die 711. Ausgabe des „Media Monday“ mit 7 brandneuen Lückentexten zum Ausfüllen dran.

Media Monday #711

1. Es wäre genial gewesen, wenn die Verantwortlichen für das, was sie mit ihren Wahlen in den USA erreicht haben, sich mal vorher schlau gemacht haben, was derjenige, den sie gewählt haben, im Schilde führt. Nun haben sie (und der Rest der Welt) den Salat .

2. Wenn man auch Filmproduktionsgesellschaften dazu zählen darf: A24 ist eine regelrechte Koryphäe, wenn es darum geht, Filme zu realisieren, die meinen Geschmack voll und ganz treffen, wie zum Beispiel „Heretic“. Einige der schon ein wenig länger zurückliegenden Filme: Civil War (2024), Past Lives – in einem anderen Leben (2023), Der Leuchtturm (2019) und Midsommar (2019). Darum freue ich mich umso mehr auf den in Vista Vision gedrehten „The Brutalist“.

monumental *** https://youtu.be/dkakOd9DC3w

3. Ich würde mir ja wünschen, dass für das kommende Wahlwochenende genügend Wahlberechtigte zur Wahl gehen und ihre Stimme nicht denen geben, die die Demokratie zerstören wollen – damit der 24. Februar nicht erneut zum Horrordatum für mich wird. Zwei davon (2021 und 2022) haben mir voll und ganz gereicht.

4. Mein Fan-Ich schießt sicherlich zuweilen über das Ziel hinaus, aber mein restliches Ich achtet darauf, es nicht zu sehr damit zu übertreiben.

5. Ergäbe sich die Möglichkeit, um demnächst eine ausgedehnte Radtour zu unternehmen: Ich wäre sofort dabei.

6. Den Spielplan der „Komödie“ für 2024/2025 habe ich letztens entdeckt und mir jetzt endlich ein Abonnement für sechs Vorstellungen gegönnt.

7. Zuletzt habe ich mir den Film „Kneecap“ angesehen und das war nicht nur wegen der gälisch-englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln eine kleine Herausforderung, sondern wegen der Art, wie das mitreißende „Biopic“ gefilmt wurde. Nun kann ich außerdem auch nicht mehr sagen, ich könne mit Hip Hop nichts anfangen, weil dieses Trio (Liam Óg Ó hAnnaidh, Naoise Ó Cairealláin und J.J. Ó Dochartaigh) geschafft hat, mich vom Gegenteil zu überzeugen.