NEON, Baby! ~3~ : Motto „Toy-Story“ oder „Think pink“

Meine Suche nach in Form gegossenen Leuchtstoffröhren, in denen Edelgase in den schönsten Farben zum Leuchten gebracht werden, geht weiter. Diesmal wurde ich in einem neuen Spielzeugladen in meinem Viertel fündig:

Und wie immer, wird (anders als in der Realität) auf dem Bild nicht das Pink der Neonröhre sichtbar, sondern erscheint als äußerer Lichtschimmer, während die Röhre selbst weiß bleibt.

~ wird fortgesetzt ~

NEON, Baby! ~2~ : Motto „Essen & Trinken“

In Form gegossene Leuchtstoffröhren, in denen Edelgase in den schönsten Farben zum Leuchten gebracht werden, waren in den 1980er Jahren total angesagt. Vielleicht auch schon früher, aber eines weiß ich – sie tauchen im Stadtbild immer seltener auf. Mit dieser Serie versuche ich, die schönsten Momente festzuhalten, bevor sie komplett verschwinden. Unter dem Motto „Essen & Trinken“ präsentiere ich diesmal Schriftzüge und stilisierte Motive, die auf Orte des Genusses hinweisen.

(1) Die klassische Eistüte hängt bei uns an nicht nur an einer Eisdiele:

(2) Bubble Tea to go ~ Diese hübsche Werbung habe ich in  Straßburg gefunden:

~ wird fortgesetzt ~

Ankündigung: Wenn ein Motiv einen nicht mehr loslässt (ein Nachtrag)

Deshalb starte ich jetzt mit einer Reihe von Beiträgen, die sich mit dem Thema „Neon“ beschäftigen – und zwar unter der Überschrift „Neon, Baby!“ (damit sich keiner beschweren kann, ich hätte mir den Namen einer NDW-Band aus Berlin unter den Nagel gerissen) und beginne mit Schriftzügen, die ich in mehreren Frankfurter Kinos entdeckt habe.

(1): Treppe zum Kino im Deutschen Filmmuseum

(2): Im Eldorado in der Schäfergasse

(3): In der Harmonie, am Lokalbahnhof

Gerade bei der letzten Aufnahme zeigt sich, dass eine solche zickzackförmige Röhre, die oranges Licht abgibt, auf dem Foto völlig anders aussieht. Hier erscheint nicht die Röhre selbst, sondern die Umgebung orange.

52-Wochen-Challenge 2025 : KW 20

Frei nach dem Motto „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ lasse ich euch heute an meiner Interpretation des Begriffs für die 20. Kalenderwoche (13. bis 19. Mai) bei der 52-Wochen-Challenge 2025 von Norbert Eder teilhaben. Zur Erinnerung: Hatte ich am Anfang des Jahres noch groß getönt, dass ich anstatt einzelner Wochenbeiträge lieber Monatsbeiträge veröffentlichen würde, hat sich dieser Vorsatz recht bald relativiert.

Inzwischen habe ich keine Lust mehr, so lange zu warten. Deshalb gibt es die fotografische Umsetzung des Begriffs „Freude“ schon heute. Auf das Ablichten fremder, sich freuender Menschen habe ich an dieser Stelle verzichtet und statt dessen den Begriff lieber abstrakt bzw. im übertragenen Sinn interpretiert:

Versuch Nummer 1: „aus Spaß an der Freud“ – oder wohl eher „aus Jux und Dollerei“?

Versuch Nummer 2: „übersprudelnd vor Freude“ – oder aber auch: Das Gefühl, das ich empfinde, wenn mein großer Durst gestillt ist.

Die 5 Besten am Donnerstag : Regieführende des 21. Jahrhunderts

Eine ähnliche Aufgabe hatten wir bereits im April, so hatte ich jedenfalls gedacht, doch da ging es um die einflussreichsten, nicht die besten. Upsi, da hatte wohl ich was verwechselt, denn auf Passion-of-Arts heißt es jetzt:

Na denn.. Aber ich stecke immer noch im selben Dilemma, nämlich das des Jahrhunderts. Denn im April hatte ich bereits geschrieben: „Diese Aufgabe stellt mich vor eine besondere Herausforderung, da der Großteil von Filmen der meisten mir auf Anhieb einfallenden Regisseure und Regisseurinnen aus dem letzten Jahrhundert stammt.  Außerdem habe ich bei mir inzwischen festgestellt, dass ich mir Namen immer weniger gut merken kann bzw. ich Filme, die ich sehen möchte, nicht danach auswähle, wer Regie geführt hat – mich muss das Thema oder die Handlung interessieren und der Trailer ansprechen.

Ob die regieführende Person in einem cineastischen Kanon auftaucht, ist für meine Auswahl, bei der ich in einem zweiten Versuch völlig wahllos vorgegangen bin, kein Kriterium gewesen – da mich sowas generell nicht interessiert. Hier nun meine Liste, ohne Wertung in der Reihenfolge.

Gia Coppola: Die Nichte von Francis Ford Coppola war mir bis zu dem Drama „The last showgirl“ kein Begriff, jedenfalls was den Namen angeht. Doch siehe da: aus ihrer 2010 beginnenden Filmografie habe ich tatsächlich „Palo Alto“ von 2013 gesehen.

basierend auf der gleichnamigen Kurzgeschichtensammlung von James Franco *** https://youtu.be/jcBl5V8bNTg

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Gore Verbinski: Wer ihn bisher nur als Regisseur von drei Fluch-der-Karibik-Filmen kannte, wird überrascht sein, dass er auch in andren Genres Filme produzieren kann, die Hand und Fuß haben. Ob Slapstick-Komödien („Mäusejagd“ von 1997), Horror („Ring“ von 2002) oder Mystery-Thriller („A cure for wellness“ von 2016), was mir hier gefällt, ist die Vielseitigkeit. Okay, bei der Mäusejagd habe ich geschummelt, denn hier ist nix mit 21. Jahrhundert, aber außer einem weiteren Kurzfilm von 1996 stammt der Rest seiner Filme aus dem gewünschten Jahrhundert.

ein ziemlich gruseliges Wellness-Retreat *** https://youtu.be/Lz0pKj7IXSI

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Greta Gerwig: Mit ihrem Namen verbinde ich in erster Linie den Kassenschlager „Barbie“ und „Little Women“ (den ich aber eher so lala fand). Dass sie eine Rolle in der RomCom „Freundschaft plus“ mit Natalie Portman und Ashton Kutcher hatte, dürfte eher weniger bekannt sein.

„Du sollst die Wahrheit wollen!“ *** https://youtu.be/0BxBCVmo8YQ

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Neill Blomkamp: Mit Science-Fiction-Filmen wie „District 9“ und „Elysium“ konnte der Südafrikaner bei mir in dieser Woche punkten. Seine Filmografie beginnt 2005 mit Kurzfilmen und 2009 mit Spielfilmen in voller Länge.

eine düstere Zukunftsvision *** https://youtu.be/CHnSlAUlawc

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Baz Luhrmann: Was mich an seinen Filmen immer wieder fasziniert, sind opulente Farben und/oder Kostüme, ob in „Australia“ (2008), „Der große Gatsby“ (2013) oder „Elvis“ (2022) – dass er bereits 1992 mit „Strictly Ballroom – Die gegen alle Regeln tanzen“ oder 1996 mit „William Shakespeares Romeo  + Julia“ am Start war, hat mich nicht daran gehindert, ihn hier mit aufzuführen, denn die meisten Werke des Australiers stammen aus dem 21. Jahrhundert.

ein Klassiker, 2021 neu aufgelegt *** https://youtu.be/d-IVSX-XQdg

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Ebenfalls erwähnenswert: Michel Gondry, als Regisseur von Musikvideos, hauptsächlich für Songs von Björk (Jóga oder Bachelorette) – hauptsächlich in den 1990er Jahren. Die Liste der Filme, bei denen er Regie geführt hat, beginnt jedoch 2001.

Das Originalvideo *** https://youtu.be/jPeheoBa2_Y

Dienstags-Gedudel #270 –  Musik aus Filmen

Wenn man einen Film sieht und dann Musik hört, die einen nicht mehr loslässt…

wenn man es gründlich vermasselt hat *** https://youtu.be/dVBNQxJWWm0

Hinter dem Pseudonym April Snow verbirgt sich die Filmkomponistin, Songwriterin und Musikproduzentin Irya Gmeyner – der von mir für das „Gedudel“ ausgesuchte Song stammt aus dem Film „Slow“ aus dem Jahr 2023. 

Media Monday # 724 : In die Röhre gucken…

… das ist derzeit bei einigen S-Bahn-Haltestellen nicht möglich. Da ist Suchen nach einer geeigneten Ausweichstrecke angesagt – was aber meinen Weg zum Fantasy-Filmfest (White Nights) in Frankfurt nur am Samstag ein wenig beeinträchtigt hat. Gestern war ich im Finden der idealen Bahnverbindung bereits geübt. Da es gestern bei mir spät wurde, fülle ich die von Wulf bereitgestellten sieben Lückentexte wieder einmal erst heute Morgen. Und nun zum 724. Media Monday:

Media Monday #724

1. Es gibt auf jeden Fall Reibungspunkte im öffentlichen Personennahverkehr, wenn eine Tunnelsperrung, die Fantasy-Filmfest White Nights und ein Eintracht-Frankfurt-Spiel an einem Sonntagnachmittag aufeinander treffen. Glücklicherweise hatte das Spiel gegen den FC St. Pauli schon angefangen, als ich mich auf den Weg zum Bahnhof machte.

2. Der Schienenersatzverkehr zwischen Frankfurt und seiner Nachbarstadt hat es in sich, denn das begrenzte Platzangebot und das lange Gondeln von A nach B hat vermutlich dazu geführt, dass ich bei der Nacht der Museen gefühlt nur einem Bruchteil an Besuchern im Vergleich zum letzten Jahr begegnet bin.

3. Es gibt wirklich nicht viele Unannehmlichkeiten, die ich bisher bei Vorträgen oder Vorführungen erlebt habe – Egozentriker im Publikum, die entweder während des Vortrags auf ihr Smartphone (bei hörbar eingeschalteten Tastentönen) eintippen oder meinen, mit ihrem geballten Wissen dem Vortragenden Konkurrenz machen zu müssen, sind für mich jedoch ganz klar rote Tücher, die ich am liebsten an die frische Luft befördern würde.

4. Das Rahmenprogramm bei der Nacht der Museen ist großartig, allerdings hatte ich in den vergangenen Jahren nicht ganz so viel davon. Das war dieses Jahr besser. Ich konnte sogar ein Selfie mit einem Nintendo-Gameboy der ersten Generation schießen und das dann in einem anderen Museum ausdrucken lassen. Die mangelnde Qualität hat dann allerdings den Charme eines Blitzerfotos, wenn man mal wieder zu schnell gefahren ist:

5. Ich denke nicht, dass es auch in diesem Jahr die ganz großen Blockbuster bzw. Mainstream-Filmproduktionen sind, die mich ins Kino locken. Bei dem 6. Teil der Final-Destination-Reihe, der bei uns am kommenden Donnerstag anläuft, würde ich jedoch eine Ausnahme machen.

6. Das Fantasy Filmfest (egal ob White Nights oder das „große“ Event im September) begeistert mich mit internationalen Beiträgen mit dem Schwerpunkt Horror oder Science Fiction stets aufs neue. Diesmal hatte mich der koreanische Film „Noise“ in seinen Bann gezogen.

7. Zuletzt habe ich darüber nachgedacht, warum mich der Horrorfilm „The Damned“ von Þórður Pálsson trotz grandioser Bilder des winterlichen Islands nicht so abgeholt wie erhofft – und das war nicht wegen des sich mir erst später erschließenden Endes, sondern weil mir englische oder deutsche Untertitel gefehlt haben. Manche der Schauspieler haben leider nicht so verständlich gesprochen wie Odessa Young als weibliche Hauptfigur.

nehmt euch in acht vor dem Draugr *** https://youtu.be/5NoSOFB2Ryg

Die 5 Besten am Donnerstag : männliche Synchronstimmen


Bei Passion-of-Arts wechseln wir auf ungewohntes Terrain – die Welt der Synchronstimmen, und zwar solche, die wir nicht nur in Animations- und Zeichentrickfilmen hören – und zwar:

Nix mit chronologischer oder alphabetischer Reihenfolge: Ob es die Stimme aus einem mir nachhaltig im Gedächtnis gebliebenen Film ist oder ob Schauspieler synchronisiert werden, die ich mittlerweile am liebsten auf der Leinwand sehe – ich bin bei meiner Auswahl völlig wahllos vorgegangen.

Jürgen Prochnow: War er mir bisher nur als Schauspieler ein Begriff, so wurde ich durch ihn als Synchronstimme durch seine Rolle des Erzählers in „Das Kostbarste aller Güter“ aufmerksam. Und siehe da: Dies war nicht das erste Mal, dass er nur durch seine Stimme auf der Leinwand präsent war. In deutschen Synchronisationen verleiht er hauptsächlich Sylvester Stallone seine Stimme.

Er legt ihr sein Herz zu Füßen ** https://www.youtube.com/watch?v=sz0Ob9v45KQ

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Tobias Meister: Hier kann ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn ich mich mal wieder nicht entscheiden kann, ob ich der Stimme für Brad Pitt oder der Stimme für Tim Robbins den Vorzug geben soll. Oder Robert Downey jr. oder Jack Black oder Kiefer Sutherland oder oder oder… Brauche ich gar nicht, denn Herr Meister synchronisiert sie alle. Er ist aber auch die Telefonstimme des bedrohlichen Anrufers in Nicht Auflegen!

Hallo Stu, legen Sie jetzt besser nicht auf *** https://youtu.be/5mxwMQN4gN8

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Oliver Mink: Hauptsächlich als Stimme für Mark Wahlberg bekannt, synchronisierte er auch Luke Perry aus Beverly Hills 90210, war aber auch in Sailor Moon und South Park zu hören.

Werte Herren von BP, legen Sie diese Katastrophe nicht zu den Akten *** https://youtu.be/TSUctGqy6yA

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Boris Tessmann: Wenn ich schon bei Serien bin, dann darf dieser Herr nicht fehlen, denn er war die Stimme von Patrick Dempsey in Grey’s Anatomy, die von Alexander Siddig in Deep Space Nine, die von David Boreanaz in Buffy – Im Bann der Dämonen und Angel – Jäger der Finsternis, und nicht zuletzt: Vincent d’Onofrio als Professor Moriarty in Sherlock. Und jetzt wird’s interessant: Auch Oliver Mink war die deutsche Stimme von Vincent d’Onofrio in „The Cell“ von 2000.

Verehrte Dr. Grey, legen Sie sich schon mal eine gute Ausrede zurecht, um den Neuen abzuwimmeln *** https://youtu.be/KVLKRgOWhBk

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Björn Schalla: Ebenfalls vielseitig einsetzbar, ist dieser Synchronsprecher. In Filmen und in Serien. Egal ob für Travis Fimmel als Ragnar Lothbrok in Vikings, für Charlie Hunnam als Jackson Teller in Sons of Anarchy oder für viele andere Schauspieler – aber auch (wer hätte es gewusst?) als der niedliche und kleinste Pinguin Private in Die Pinguine aus Madagascar macht er akustisch eine gute Figur.

Hey, Herr Bundesagent – legen Sie sich gefälligst woanders auf die Lauer *** https://youtu.be/1MBnxitA1e4

Ebenfalls noch erwähnenswert: Hans Clarin, der dem Pumuckl seine unverwechselbare Stimme gab – er war so beliebt, dass in den neuen Pumuckl-Filmen eine KI zum Einsatz kam, die die Stimme kopierte. Ob gelungen oder nicht, lasse ich dahingestellt.

Außerdem – und das hat mit dem Medium Film nun gar nichts zu tun (und das geht vermutlich komplett am Thema vorbei), finde ich aber dennoch nicht weniger wichtig. So wichtig, dass ich die Arbeit von ihnen gerne honorieren möchte, denn man braucht sie, wenn man sich die Debatten auf dem Bildschirm anschauen möchte: Die Simultandolmetscher im Europäischen Parlament in Strassburg, die dafür sorgen, dass nicht nur die anderen Abgeordneten, sondern auch die Personen auf der Besuchertribüne den Redner bzw. die Rednerin verstehen können.

52-Wochen-Challenge 2025 : KW 18 und 19

Und wieder fasse ich zwei Wochenaufgaben zusammen – die der 18. & 19. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge 2025 von Norbert Eder.

1829.04. – 05.05.Kerzenlicht
1906.05. – 12.05.Technik

KW 18 ~ Kerzenlicht : Fündig wurde ich diesmal an mehreren Orten. Zuerst in Mainz, beim Mittagessen in einem Burger-Restaurant:

Zwei Tage später dann wieder beim Essen, diesmal in Frankfurt – hier spiegelten sich die Kerzen auf dem Tisch im Metall des Windlichts:

Und zum Abschluss: bei meinem Besuch des Straßburger Münsters am 5. Mai:

KW 19 ~ Technik : Hier hatte ich zur Abwechslung mal die Qual der Wahl, darum zeige ich an dieser Stelle alles, was mir dazu eingefallen ist.

Glühfäden in einer Hängelampe:

Technik im Kino „Lumière“:

Außenaufnahme des Gasometers in Pforzheim:

Mit Flechten überzogene Skulptur vor dem Pforzheimer Gasometer:

Die Sonnenuhr in der Nähe des Pforzheimer Gasometers: