Das bin nicht nur ich, sondern auch mein Auto, weil mich heute Morgen einer seitlich gerammt hat. Ich habe es mit heilen Knochen überstanden, musste aber trotzdem ins Krankenhaus, weil die Sanitäter im Rettungswagen beim EKG etwas gefunden haben, was ihnen gar nicht gefiel.
Ende vom Lied: sechs Stunden später ist zwar der Verdacht auf Herzinfarkt ausgeräumt, aber trotzdem bleibt mir der Gang zum Kardiologen nicht erspart. Und als Dreingabe der Gang zu meiner Autoversicherung.
Den ursprünglich geplanten Text gibt’s dafür dann eben nächste Woche – jetzt fülle ich die aktuellen sieben Lückentexte des 731. Media Monday aus:
1. Highlight im ersten Halbjahr war das Konzert mit Judas Priest, Accept und Phil Campbell and the Bastard Sons auf dem Hessentag. Lowlight mein Crash heute Morgen.
2. Der Kauf eines Gebrauchtwagens könnte in den kommenden Monaten mit Gewissheit anstehen.
3. Es muss nicht immer Fleisch sein sein, aber in den letzten Tagen war mir selbst vegetarisches Essen Wurscht. Dank der Temperaturen fehlte mir der Appetit.
4. Das Verhalten mancher Neuankömmlinge in der Notaufnahme ist nun wirklich zum Vergessen, denn es ist zwar verständlich, wenn man die nächsten Angehörigen und/oder Freunde informieren möchte, wo man steckt – aber man muss nun wirklich das Mobilteil nicht auf laut stellen und eine Telefonkonferenz daraus machen. WhatsApp würde es zur Not ja auch schon tun.
5. Ich freue mich ja jetzt schon drauf, wenn die nächste Busreise kommt – denn es geht in den Bregenzerwald und nach Lindau.
6. „Dieser Überwachungsmonitor geht mir unter die Haut mit seinem lautstarken Gepiepe“, dachte ich nach sechs Stunden Notaufnahme und war froh, dass ich am Abend endlich nach Hause durfte.
7. Zuletzt habe ich Fotos meines Führerscheins per E-Mail nachgereicht und das war die einzige Methode, wie die Polizei meine Daten vervollständigen kann, weil ich ihn a) am Morgen nicht dabei hatte und b) es ein grauer „Lappen“ ist, der so oder so nicht hätte eingelesen werden können.


