Viel wollte mir ja nicht einfallen – zunächst. Doch die Eingebung folgte beim Blick aus dem Fenster während der Fahrt mit dem Bus von Jever nach Leer – denn da verwischten die Äste der Bäume zu Linien.
Hier bildet der helle Zaun unten rechts im Bild die gesuchte Linie:
Und zuletzt noch ein Experimentalfoto mit diagonalen bzw. im Fluchtpunkt zusammenlaufenden Linien:
Nachdem ich in den letzten Tagen in Ostfriesland unterwegs war und deshalb kaum am Computer saß, poste ich nun mit Verspätung die Bilder der letzten Tage auf einmal – mir hat das Mitmachen bei der Aktion „Novemberleuchten“ von steinegarten sehr viel Spaß gemacht.
„Gegen das Novembergrau möchte ich leuchtende Bilder setzen .. Kerzenschein Sonnenstrahlen, leuchtende Augen, Glitzer etc. … Hat noch jemand Lust dazu?? Wie bei Herbstzeitlos *) täglich oder so wie‘ s halt grad passt“
Auch wenn ich dabei viel Spaß hatte, werde ich mich im Dezember an weiteren Mitmachaktionen nicht mehr beteiligen, weil ich selbst einen Adventskalender auf meinem Blog gestartet habe.
… das bin ich seit Donnerstagabend. Der Grund meiner Abwesenheit: Ein Kurztrip nach Ostfriesland unter dem schönen Titel „Ostfriesische Weihnachtsmomente“, mit Halbpension in einem Hotel am Rand von Jever und Ausflügen nach Leer und zum Schloss Gödens. Im Großen und Ganzen war es eine schöne Reise – nur die dreistündige Mittagspause in Münster auf der Fahrt nach Hause hätte ruhig etwas kürzer ausfallen dürfen. Aber nun bin ich ja wieder da und kann in die 753. Ausgabe des Media Monday starten.
1. In den kommenden Wochen werde ich mich fragen, wohin denn so plötzlich die Zeit so schnell verschwunden ist. Außerdem habe ich vor, mich noch einmal gründlich in das Thema Lithografie einzulesen, damit ich im neuen Jahr nicht ganz so bedröppelt dastehe, wenn ich den ein oder anderen Arbeitsschritt vergessen habe und mir dann nicht anhören muss, ich hätte nicht richtig zugehört.
2. Adventskalender zu haben oder selber zu basteln, ist fast schon ein Ritual für mich; allerdings eines, das so einige Lücken aufweist. Doch dieses Jahr gibt es bei mir zu Hause nicht nur einen an der Wand hängenden Schokoladen-Adventskalender und eine Box mit 24 Gewürzen aus unserer Kaffeerösterei, sondern auch einen auf meinem Blog, wie hier beschrieben. Der hat jedoch keine 24, sondern 27 Türchen.
3. Großartig, dass es außer für Adele und Robbie Williams auch INXS die Chance gab, in der Royal Albert Hall aufzutreten, und zwar im Juni 1986. Was für eine Ehre! Bisher hat es mich ja „nur“ in die Elbphilharmonie verschlagen – die Semperoper und die Royal Albert Hall fehlen leider noch in meiner „Bucket List“ der noch zu besuchenden Musentempel.
4. Der „Media Monday“ ist sonntags um 18 Uhr meine Anlaufstelle, um die Woche auf mehr oder weniger kreative Weise abzuschließen. Meistens dienen mir ein paar Sätze vor den eigentlichen, von Wulf entworfenen sieben Lückentexte dazu, eine Rückschau auf die vergangene Woche oder einen Ausblick auf die kommenden Tage festzuhalten.
5. Es ist bei mir schon lange Tradition, dass ich mir im Fernsehen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ansehe – letztes Jahr bin ich dazu aber in die Alte Oper gepilgert, denn dort wurde anlässlich seines 50. Jubiläums der Film mit Orchesterbegleitung vorgeführt.
6. Mir Märchen anzuhören oder sie zu lesen, wird mich wohl nie langweilen, denn ich kann auch nach dem 50. Mal in ihnen noch neues entdecken, wie zum Beispiel in der kleinen Seejungfrau von Hans Christian Andersen, das komplett anders endet als der Disney-Klassiker „Arielle, die Meerjungfrau“.
7. Zuletzt habe ich meine zuletzt geschossenen Aufnahmen durchsucht und bearbeitet und das war sehr zeitaufwendig, weil das Leuchten auf ihnen nicht ganz so gut erkennbar war, wie ich gehofft hatte. Aber da mir für das „Novemberleuchten“ für die Tage 23 bis 30 noch Bildmaterial fehlte, ich aber in Ostfriesland war, musste ich diese Aktion bis jetzt verschieben.
Montag, 1. Dezember, 8:00 Uhr: . Mit Herbst in der Stadt öffne ich das erste Türchen meines diesjährigen Adventskalenders.
Prolog
War es klug, mich zu verlieben? – Nein.
Hätte ich besser gleich die Karten auf den Tisch gelegt? – Vielleicht.
Oder doch besser gleich das Feld geräumt? – Vielleicht lieber das.
Er oder ich? – Ich kannte das Dilemma.
War ich trotzdem so dumm? – Ja.
Handkäs mit Musik, Grie Soß und Äbbelwoi – dazu ein Dialekt, auf den er nicht vorbereitet war: ein Kulturschock für John, den ein Austauschprogramm von Vancouver in die Bankenstadt am Main führt. Doch sich entmutigen lassen? No way! Denn John hat ein Ziel: die Eine wiederzufinden.
Doch nicht für sich, sondern für seinen besten Freund.