Weiter geht es nun in der (wieder) richtigen Reihenfolge, nachdem ich begonnen habe, mit den übersprungenen Wochenaufgaben das Pferd sozusagen von hinten aufzuzäumen. In der zweiten Kalenderwoche der „52-Wochen-Challenge 2026“ von Norbert Eder lautet das fotografisch umzusetzende Thema: Haustier.
Mit Bildern von niedlichen Hunden, Katzen, Kaninchen, Wellensittichen oder bunten Fischen kann ich nicht dienen – aber ich lasse an dieser Stelle schon mal einen dezenten Hinweis fallen: Mein Haustier gehört zu den geschuppten Spezies, die folgendes Futter benötigen:
Auch wenn ein solcher Kandidat (Königspython) auf der Futterverpackung abgebildet ist:
Wer sich Bilder von Schlangen nicht anschauen mag, darf das nächste Bild von meiner „Raubtierfütterung“ (von der man kaum Details erkennen kann) gerne überspringen.
Als nächstes käme zwar „Mathematik“ dran, aber da fehlt mir noch die Idee.
Nachdem mir ewig nichts eingefallen ist, dachte ich, es wäre an der Zeit, das Pferd von hinten aufzuzäumen und nach meinem Einstieg in Kalenderwoche Nr. 6 nun mit der Aufgabe der ersten Kalenderwoche bei Norbert Eders „52-Wochen-Challenge 2026“ weiterzumachen – nämlich mit dem Neujahrsvorsatz.
Und der besteht darin, den Gemischtwarenladen in meiner Küche aufzuräumen. Und damit meine ich nicht, alles in dekorative Gefäße umzufüllen, damit es wie bei stylischen Influencern in deren Videos aussieht.
Nein – hier stehen in schönster Eintracht Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker und Salz neben Grieß und Gewürzen, Hühnerbrühe und Lorbeerblättern neben- und durcheinander.
Kurzum: So ein Chaos!
Außerdem gehört zu diesem Vorsatz auch, angefangenes aufzubrauchen, bevor Nachschub geholt wird – damit ich am Ende nicht wieder mit drei fast leeren Packungen dastehe, nur weil ich mal wieder Lust auf etwas Neues hatte. Aber wie heißt es doch so schön? Immer eins nach dem anderen.
So wie mit diesen noch nachzuholenden Aufgaben, und zwar genau in der vom Plan vorgesehenen Reihenfolge.
An dieser Stelle allen nachträglich ein frohes neues Jahr zu wünschen, erscheint unter den gegebenen Umständen übertrieben und fehl am Platz.
Für alle, die dachten, das wird dieses Jahr nichts mehr mit mir und der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder, kommt mein erster Beitrag als Zeichen, dass ich doch noch dabei bin. Das sind die Aufgaben, um die es geht – also die Begriffe, die es fotografisch umzusetzen gilt:
Es hat halt nur etwas gedauert, weil ich nicht zum Fotografieren gekommen bin – denn für diese Challenge dürfen wir keine Bilder aus dem Archiv verwenden.
Und so steige ich nun ganz frisch ein mit der Aufgabe der sechsten Kalenderwoche, die da lautet: moderne Architektur.
Entstanden ist die Aufnahme am Wochenende in Bielefeld. Und vielleicht gibt es schönere Beispiele für moderne Architektur als dieser Wohnblock, aber ich wollte nicht mit leeren Händen dastehen. Die Aufgaben der fünf Wochen davor hole ich dann peu à peu nach.
Ja, haben wir denn schon Karneval? – Nein, der ist erst in zwei Wochen.
Oder hat hier heute Morgen jemand einen Clown gefrühstückt? Nein, aber mir war heute mal danach, etwas ganz anderes, abseits meiner Hörgewohnheiten aufzulegen. Und wahrscheinlich ist das Original auch um Längen besser als die glattpolierte Version hier, aber ich konnte mir diesen Jux einfach nicht verkneifen…
Besonders apart: Die Tiermasken zwischen all den vor Freude ausflippenden Mädchen im Publikum. Immerhin ist das jetzt auch schon wieder 13 Jahre her und Bestandteil eines Konzertfilms in 3D.
Mit dem Januar war der erste von zwölf Buchstaben für das Fotoprojekt „Würfelspiel“ von Roland (royusch) an der Reihe – und nun geht der Vorhang auf für Würfelwurf Nummer Zwei.
Wie das Spiel funktioniert: Nachdem sich alle ein Wort mit 12 Buchstaben überlegt haben, wird gewürfelt (für die Monate Janua bis Juni einem Würfel, für die Monate Juli bis Dezember mit zweien). Die geworfenen Augen stehen für den entsprechenden Buchstaben des festgelegten Wortes. Meines lautet
MOZARTKUGELN
und geworfen habe ich heute die Drei.
Also muss das von mir auszuwählende Foto mit einem Z beginnen, denn das Z ist der dritte Buchstabe in dem von mir ausgesuchten Wort. Et voilà – herausgekommen ist bei mir:
Z wie Zugfahrt
Entstanden ist das Foto gestern auf dem Bahnsteig am Dortmunder Hauptbahnhof, wo ich am Gleis 16 ankam und zum Gleis 11 musste, um meinen ICE nach Köln zu erwischen. Statt zu rennen, konnte ich ganz entspannt warten, denn die beiden Gleise (11 und 16) verlaufen direkt nebeneinander am selben Bahnsteig. Jetzt frage ich mich, was wohl mit den Gleisen 12 bis 15 passiert sein mag.
… das sangen zwar schon die Wise Guys, doch ganz so wild war’s nicht, mein Wochenende in Bielefeld, zu dem ich mit der Bahn reiste. Ganz komfortabel in fünf ICEs (zwei auf der Hinfahrt, drei auf der Rückfahrt) – so war es geplant. Doch was soll ich sagen?
Der erste auf meiner Liste fiel komplett aus, und um den Anschlusszug ab Hannover zu bekommen, musste ich einen früher fahren, aber die Idee hatten die meisten ebenfalls, und so war ich dann am Ende zwar im ECE nach Hamburg, aber weil sich alle vor dem Wagon der 2. Klasse stapelten, verbrachte ich die komplette Fahrt im Bordbistro mit lecker Schweizer Apéroplatte und Rotwein. Cheerio, Miss Sophie!
Auf der Rückfahrt lief es zwar besser, aber zum Füllen der sieben Media-Monday-Lückentexte war ich dann trotzdem zu kaputt. Das hole ich jetzt nach, während ich auf die Pannenhilfe warte, die mir für die Mittagszeit angekündigt wurde.
1. Müsste ich mich diesen Monat für nur eine Neuveröffentlichung entscheiden, dann müsste ich zwischen den wieder verfügbaren Originalserien „Mad Men“ und „Twin Peaks“ (beide in der arte-Mediathek) wählen. Ich glaube, ich fange mit der letztgenannten Serie an, denn die hat nicht so viele Folgen.
2. Die Dune-Trilogie im Kino ist wahrscheinlich besser als das Original, denn diese Verfilmung war trotz ihrer Länge viel zu vollgepfropft und langatmig. Außerdem fand ich die Verkörperung des Paul Atreides durch Timothée Chalamet glaubhafter als die durch Kyle MacLachlan. Mein endgültiges Statement dazu kann ich aber erst abgeben, wenn ich den dritten Teil gesehen habe.
3. Es wäre sicherlich ein Leichtes gewesen, mit dem Auto nach Bielefeld zu fahren, um meinen ganzen Kram (Nähmaschine und Gedöns) mitzuschleppen, am Schluss war ich aber dann doch froh, mich für die Fahrt mit der Bahn entschieden zu haben, denn womöglich wäre das Auto auch am Freitag nicht angesprungen, und dann wäre es knapp geworden – nicht nur mit der Pannenhilfe, sondern auch mit dem eventuell erforderlichen Erwerb von Bahntickets mit Platzreservierungen.
4. Das Nähen in der Gruppe, wie am Wochenende geschehen, schafft es tatsächlich, dem Thema neue Facetten abzuringen und mich mit Gleichgesinnten, von denen die meisten kaum noch bloggen, neu zu vernetzen.
5. Ich freue mich ja schon sehr auf meine Kochkurse bei der VHS Rodgau und meine Einführungs- und Weiterführungskurse in der Druckwerkstatt.
6. Die zweite Staffel der Serie „Upright“ macht mich neugierig, aber ich muss mich sputen, denn sie ist nur noch bis zum 9. März in der Mediathek von arte verfügbar.
7. Zuletzt habe ich die Pannenhilfe gerufen und das war notwendig , weil ich in die Sauna wollte, aber das Auto nicht ansprang – da war wohl die Kälte schuld, dass die Batterie nicht so wollte wie ich. So, und nun, zum Schluss noch etwas Lustiges: Während ich hier saß und an diesem Beitrag tüftelte, hörte ich einen Rums und aufgeregtes Flattern vor dem Fenster. Dann sah ich die Ursache für diesen Aufruhr: ein Falkenweibchen – ihr Kind saß um die Ecke, und als ich rausging, um nachzuschauen, ob alles in Ordnung war, flogen sie beide davon.