Dienstags-Gedudel #197 – Zur Feier des Tages, pt.2

… habe ich mir heute mal einen Song ausgesucht, bei dem sich der Grusel nur im Titel versteckt

willkommen zur diesjährigen Geisterparade von 1990 – https://www.youtube.com/watch?v=s7v9Wk1Q8go

Wenn der Name des Künstlers den Wenigsten etwas sagt, könnte es daran liegen, dass dieses Solo- bzw. Nebenprojekt von Michael Hutchence allgemein wenig bekannt war.

Media Monday # 644 : ein ständiges Vor und Zurück

In Kombination mit Schietwetter und einer coronatestbedingten Verwirrung war das ein eher durchwachsenes Wochenende. Dafür habe ich jetzt endlich wieder vernünftiges Licht in der Bude. Jetzt hoffe ich, dass mir der Montagabend Erleuchtung bringt – in Form eines Termins bei einer Werkstatt, die sich in der Lage sieht, den Fehler an meinem Fahrzeug auszulesen. Es ist nämlich echt kein Spaß, wenn man nicht mehr in den fünften Gang schalten kann und vermutlich eine Frage der Zeit, bis auch der vierte den Geist aufgibt.

Doch nun halte ich es mit dem Monty-Python-Motto „and now for something completely different“ und wechsle in den Media-Monday-Modus – nun schon zum 644. Mal:

Applaus, Applaus – https://youtu.be/abdSeqMmXNQ?t=0

Media Monday # 644

1. Bevor auch Halloween wieder hinter uns liegt möchte ich wenigstens in diesem Jahr dem Grab meiner Eltern einen Besuch abstatten und am Abend Kürbissuppe genießen, um den denkwürdigen Tag angemessen zu zelebrieren.

2. Von all den klassischen Noir-Filmen ist mir am besten „Niagara“ im Gedächtnis geblieben. Und wer der Meinung ist, dies wäre kein Film Noir, weil er in Technicolor gedreht wurde – ich hätte noch „Der Fremde im Zug“, „Im Schatten des Zweifels“ oder „Fahrstuhl zum Schafott“ anzubeiten.

3. Fun Facts, die vermutlich nur wenige interessieren: So manchem Oktopus gelingt das seltene Kunststück, sich durch die winzigsten Stellen zu quetschen und sich aus dem Staub zu machen:

The escape artist – ein Film ohne Ton: https://youtu.be/949eYdEz3Es

Ein Kunststück, das auch Kornnattern hervorragend beherrschen. An diese Wunder kam noch nicht einmal Taylor Swift heran, als 15 Songs ihres Albums „Evermore“ in den Billboard-100-Charts landeten.

Der landete auf Platz 21: https://youtu.be/wMpqCRF7TKg

4. Vor die Wahl gestellt, ob Film oder Serie, würde ich mich für den Film entscheiden, da ich bei Serien oft das Gefühl habe, dass die Handlung nur unnötig in die Länge gezogen wird. Wobei ich andererseits mir auch „Dune“ gut als Serie vorstellen könnte.

5. Eine gute Kürbissuppe hat alle Zutaten, die es braucht, um meine Geschmacksnerven zum Jubeln zu bringen (Ingwer, Orangensaft, Kokosmilch) – das Gleiche kann ich aber auch von einem herzhaften Chili con Carne behaupten.

6. Was die Verantwortlichen geritten haben mag, als sie die Unendliche Geschichte als Film zum Ende hin meiner Meinung nach total vermurkst haben, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben.

7. Zuletzt habe ich mir eine ordentliche Mütze voll Schlaf gegönnt (von 20:00 bis 6:00 Uhr) in der Nacht von Samstag auf Sonntag, und das war dringend notwendig, weil die Woche davor extrem anstrengend war und ich schon kurz vorm Gehen auf dem Zahnfleisch war. Zwei völlig konträre Resultate meiner Coronatests haben mir vermutlich den Rest gegeben. Da ich aber keine Symptome habe, glaube ich mal lieber dem zweiten (negativen) Testergebnis.

ABC -Etüden – Wochen 40 bis 44 – Etüde 4 – never tear us apart

Die kleingeschriebene Überschrift… ein Novum. Kein Novum ist meine Teilnahme an den Etüden. Für die bis zum 4. November andauernde Etüdenrunde (hier, bei Christiane) hat Gerhard (mit seinem Blog „Kopf und Gestalt“) die folgenden Wörter beigesteuert:

Da ich ganz gerne mal Texte aus schierem Mutwillen umschreibe, habe ich für meine dritte und letzte Etüde einen meiner Lieblingssongs in einen ganz neuen Kontext gesetzt (etwas, das hier demnächst noch öfters auftauchen wird).

„Never tear us apart“, hörte ich die seit Jahren geliebte Stimme sehnsuchtsvoll ins Mikrofon hauchen.

Wie unpassend, dachte ich in diesem Augenblick über die langsame und gefühlvolle Ballade auf meiner seit Wochen in Dauerschleife laufenden CD. Sie passte nicht zu meinem rasanten Fahrstil. Jedenfalls nicht in diesem Augenblick. Ein schnellerer Beat wäre jetzt angemessen gewesen. Aber vorspringen bei 90 km/h? Welch grenzenlos blöde Idee!

Gas geben, auf die Tube drücken und den Streifen bis zum Ende ausfahren, bevor du einscherst, erklang in mir die Stimme meines Fahrlehrers.

Das schaffst du nie, höhnte die A3, als ich beschleunigte und die Kolonne sah, die sich lückenlos-stoisch am äußersten Rand vorwärts schob. Nicht so grob, ächzte die Gangschaltung, als ich aufs Gaspedal trat und in den fünften Gang hochschaltete. Oder besser gesagt: hochschalten wollte.

Dass dies wie immer funktionieren würde, hatte ich auch bloß gedacht, denn zu meinem Entsetzen tat sich nichts. Außer höchst verdächtigen Bewegungen meines Fahrzeugs. Das fühlte sich gar nicht gut an. Never tear us apart? Zu hülf!

Nun klopfte er an, der Sensenmann. Oder auch nicht.

Bleib in der Spur…. Um jeden Preis… Und wenn es das letzte ist, was ich tue… so sprach mein innerer Lehrer, der nun die Kontrolle übernahm.

Das Getriebe ächzte. Der Motor jaulte. Die Räder fanden den ersehnten Halt, als ich mit Mühe und Not die Schaltung wieder in den vierten Gang zurückhobelte. Gleich morgen, so schwor ich mir, laut und ein Stoßgebet nach dem anderen gen Himmel schickend, würde ich mir eine Werkstatt suchen, die das Problem so zeitig wie möglich behob. Schließlich stand bereits der Termin für den nächsten TÜV. Und den wollte ich nur ungern als Scheidungsrichter erleben.

Never tear us apart? Nach diesem Beinahe-Zwischenfall würde das schon hunderte Male gehörte Lied für mich auf ewig eine ganz neue Bedeutung haben.

300 Wörter aus aktuellem Anlass, für ein Erlebnis, das sich im Wesentlichen so zugetragen hat.

ABC -Etüden – Wochen 40 bis 44 – Etüde 3 – eine steile Karriere

Die Wörter für die aktuelle bis zum 4. November andauernde Etüdenrunde (hier, bei Christiane) stammen von Gerhard (und seinem Blog „Kopf und Gestalt“) und lauten:

Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich diesen Text umgeschrieben habe, doch nun steht er und bedient ein ganz anderes Genre.

So, jetzt noch vorsichtig auf die Marken hauchen und sie so auf den Umschlägen befestigen, dass…

Ein verdächtiges Knarzen vor der Zimmertür ließ mich hochschrecken und die auf dem Boden liegenden Päckchen mit dem Fuß unters Sofa bugsieren. Hoffentlich nicht allzu grob… Siedende Hitze durchströmte mich, als ich im Geiste bereits die Tür aufgehen sah – hatte ich doch alles so geplant, dass man die Spuren der von mir aufgegebenen Postsendungen unmöglich bis zu mir zurückverfolgen konnte, und nun so etwas.

Die Tat flog auf, noch bevor sie überhaupt erst begangen war, oder bevor ich die Vorbereitungen in Ruhe hatte beenden können? Hektisch riss ich mir die Gummihandschuhe herunter und stopfte sie mir unter den Pulli, dann stand auch schon sie im Zimmer.

Was für ein Alptraum!

Schließlich sollte niemand von meinem Treiben Wind bekommen, und schon gar nicht sie, die die Lehrerin auch im Privatleben nicht ablegen und das Böse in der Luft wittern konnte. Unter keinen Umständen durfte sie die Corpora Delicti sehen. Wo war mein Pokerface, wenn ich es brauchte?

Ich sah sie schon vor mir, die Schlagzeilen: Geheimnis der Drohbriefe gelüftet. Spur führt nach Südhessen. Brave Bürgerin entpuppt sich als Täterin.

„Sag mal, du hast doch nicht etwa…“ hub sie an und verstummte sogleich. Gebannt und zu keiner Regung fähig, folgte ich ihrem mich von oben nach unten taxierenden Blick, der schließlich dort haften blieb, wo nicht hätte verweilen sollen und…

Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrriiiiiiiiiiiiiiiiiiiing!!!!

Schweißgebadet und kerzengerade schoss ich in die Höhe und war im gleichen Atemzug froh, dass der Wecker meiner kurzen Karriere als briefbombenversendende Terroristin ein jähes Ende bereitet hatte.

263 Wörter für einen Alptraum ganz besonderer Güte.

(Aktion) Hand aufs Herz

Bei „aequitasetveritas“ frisch entdeckt: die Mitmachaktion „Hand aufs Herz“ mit der Frage „An welche wichtigen historischen Ereignisse erinnerst du dich?“ – Selbst erlebt oder „nur“ aus den Nachrichten – das ist hier die Frage. Schade, dass es in erster Linie Katastrophen sind, die mir als erstes in den Sinn kommen – die wenigen positiven Ereignisse sind mir leider erst später eingefallen. Und da Freud und Leid meist sehr dicht beieinander liegen oder auf den ersten Blick positive Nachrichten negative Folgen nach sich ziehen, mische ich in meiner chronologisch geordneten Aufstellung einfach alles bunt durcheinander, auch wenn das für manche unter der Leserschaft eher makaber rüberkommen könnte.

Et voilà, hier kommen neun Ereignisse, die ich entweder unmittelbar selbst oder durch die Nachrichten mitbekommen habe – sowie eines, das sich vor meiner Zeit ereignet hat, an das ich damals aber permanent erinnert wurde.

1973 – Die Ölkrise: So liebe Kinder, gebt fein acht – heut‘ geht es mit dem Fahrrad in den Garten. Radeln mit Sack und Pack? Autofreie Sonntage machen’s möglich. Das war das erste Ereignis, dessen Folgen wir am eigenen Leib spürten. Als Reaktion auf die damals herrschende Ölkrise verhängte unsere Regierung vier Autofreie Sonntage. Die fanden zwar im November und Dezember statt, doch dadurch kamen meine Eltern überhaupt erst auf den Trichter, den Weg zu unserem dreieinhalb Kilometer entfernten Kleingarten bei jeder Gelegenheit mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zu bewältigen. Bei brütender Sommerhitze war das nun wirklich nicht immer spaßig, aber was tut man nicht alles für Umwelt und Fitness…

1980 – Boykott der Olympischen Spiele in Moskau: Da wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie sehr sportliche Großereignisse zum Politikum werden können.

1985 – Das Live-Aid-Konzert: Es war der 13. Juli und wir hatten herrlichstes Sommerwetter – ideal, um das Wochenende im Kleingarten zu genießen. Leider nicht so ideal, wenn man dem weltumspannenden Meilenstein der Musikgeschichte mit 16stündigem Nonstop-Programm gerne im Fernsehen beiwohnen möchte. Gut, dass Papa die Idee mit dem batteriebetriebenen Radio hatte, das wir überall hin mitnehmen konnten.

1986 – Die Explosion der Raumfähre Challenger kurz nach dem Start: Da zerriss es allen Anwesenden, die den Start der Raumfähre live beobachteten, das Herz: In ungefähr fünfzehn Kilometern Höhe war ein durch Kälte spröde gewordener Dichtungsring die Ursache dafür, dass aus eine Stichflamme aus der rechten Feststoffrakete den Haupttank explodieren ließ. Ein Entkommen gab es für die Besatzung nicht, denn es gab weder einen Notausstieg oder gar Schleudersitze. Vielleicht aber auch hätte beides, falls vorhanden, den acht ums Leben gekommenen Astronauten nichts mehr genützt, so plötzlich kam dieses Unglück über sie (Quelle dieser Information: https://www.deutschlandfunk.de/explosion-am-frostigen-morgen-das-toedliche-ende-der-100.html).

Bildquelle: https://media.cnn.com/api/v1/images/stellar/prod/200128114911-01-space-shuttle-challenger-restricted.jpg

1986 – Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl: Plötzlich schmeckte das Gemüse nicht mehr. Oder anders herum: Als diese Nachricht kam, war ich so geschockt, dass ich vor lauter Panik gar nichts mehr herunter bekam. Nicht wesentlich besser machte es eine Kollegin, die mir in der Frühstückspause die aktuellen Becquerel-Werte vorlas.

1989 – Der Fall der Berliner Mauer: Daran erinnere ich mich noch besonders gut. Als die Nachricht kam, war mein damaliger Freund geradezu aus dem Häuschen und wollte noch am selben Abend mit mir nach Berlin düsen, um live dabei zu sein. Ich konnte mir leider am nächsten Tag nicht spontan frei nehmen, und so ist er dann ohne mich gefahren.

1994 – Nelson Mandela wird Staatsoberhaupt: Erst saß er jahrelang im Gefängnis, dann änderten sich die Zeiten und Nelson Mandela wurde zum Präsidenten von Südafrika gewählt. Was habe ich damals innerlich gejubelt, während andere Familienmitglieder vorerst skeptisch blieben, was den weiteren Verlauf der Geschichte anging.

Der Song zum Ereignis : https://youtu.be/tJ6kqBOZWBw?t=0

2001 : Die Terroranschläge des 11. September: Da blieb mir das Herz stehen. Mitten in das nachmittägliche Einerlei auf der Arbeit platzten Kollegen in unser Großraumbüro mit der Nachricht herein, dass soeben zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers gerast waren. Mein erster Gedanke: ein Terroranschlag. Mein zweiter Gedanke: hoffentlich hat es nicht auch noch unsere Kollegen in New York erwischt. Die hatten ihre Geschäftsräume nämlich ganz in der Nähe. Zum Arbeiten kam an diesem Tag natürlich niemand mehr. Doch die ganze Tragödie durfte ich dann am Abend in den Nachrichten erleben, und im Gedächtnis geblieben sind mir die Verzweifelten, die aus den zerstörten Gebäuden in die Tiefe gesprungen sind.

2020 : Der Brexit: Erst ein Referendum Schottlands zum Austritt aus dem Vereinigten Königreich – dann der Austritt Großbritanniens aus der EU: Das erste erzielte nicht das erwünschte Ergebnis, das zweite aber schon – und was das betrifft, waren die Dame in Edinburgh, bei der ich schon viele Male zu Gast war, und ich unterschiedlicher Ansicht. Schauen wir mal, ob sie ihre Meinung inzwischen geändert hat. Und wer weiß, vielleicht schließe ich mit ihr doch noch eine Wette ab, ob Schottland ein erneutes Referendum zum Austritt aus dem Vereinigten Königreich und zum Eintritt in die EU anstrebt (selbst der Deutschlandfunk tutet in dieses Horn – und, nein, ich habe diese Weisheit nicht von dort, das ist mir ganz von allein eingefallen).

Nach so viel Politik auf diesem Kanal folgt nun zu guter Letzt die Nummer 10. Nein, nicht die Hausnummer in der Downing Street, sondern das Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963:

Ich glaube, es war diese Zeitschrift im Mega-Format … https://img.kleinanzeigen.de/api/v1/prod-ads/images/08/08e7d5a8-3a91-4012-b5e5-99a40de3262f?rule=$_59.JPG

Da war ich noch nicht einmal geboren. Dennoch ist mir dieses Ereignis im Gedächtnis seit ich lesen kann. Denn irgendwann entdeckte ich beim Spielen eine Sonderausgabe einer inzwischen nicht mehr existierenden Illustrierten in Tapetengröße, die sich mit Leben und Tod des amerikanischen Präsidenten befasste.

Dienstags-Gedudel #196 – Was Leute wollen (oder auch nicht), Teil 5

Wer hat sich nicht schonmal gewünscht, der ein oder andere Zeitgenosse möge baden gehen, aber so richtig? – Nun, dem kann geholfen werden – hier kommt die Vertonung dieses Wunschs, auch wenn den außerhalb von Down Under niemand hat über Bord gehen sehen.

Mann über Bord! – https://youtu.be/bDO5KwDBgy8?t=0

Media Monday # 643 : ein Monat voller Horrorfilme…

… und ich schaue mir Filme aus anderen Genres an.

Nach dem gruseligen Erlebnis mit einer Agatha-Christie-Verfilmung von und mit Kenneth Branagh steht als nächstes eine wirklich schwere Kost auf unserer Liste der Filme, die wir noch sehen möchten: Killers of the Flower Moon. Bei „Dune“ und „The Hunger Games – The Ballad of Songbirds & Snakes“ darf ich dann allerdings wieder alleine ins Kino gehen, was mich aber auch nicht groß stört. Stören tun mich ganz andere Dinge, aber die werde ich in dieser Ausgabe des Media Monday nicht breit treten oder – falls doch – nur kurz anreißen:

Media Monday # 643

1. Was ich unbedingt noch sehen möchte und zwar bevor der Film nur noch bei einem Streaming-Anbieter gesehen werden kann, ist „Killers of the Flower Moon“. Wobei ich mich frage, ob man dieses Prinzip (wir werben damit, dass man den Film nur noch kurze Zeit im Kino sehen kann, bevor er dann nur noch per Streamingdienst verfügbar ist) nicht auch in die Marketing-Kategorie „künstliche Verknappung“ einordnen kann, weil es die sogenannte FOMO (Fear of missing out) triggert.

2. „Zwölf Uhr mittags“ (High Noon) ist ein Klassiker des Genres, denn hier läuft der ewige Kampf der Guten gegen die Bösen nicht nur konsequent auf einen einzigen Punkt hin, sondern das ganze Drama auch noch in Echtzeit. Und vielleicht war dieser in schwarzweiß gedrehte Western 1952 auch seiner Zeit voraus.

Do not forsake me, o my darling (ein langlebiger Ohrwurm): https://youtu.be/hsDyrZVqipA?t=0

3. Ich liebe es ja, wenn in Serien auch mal andere Erzählmuster verfolgt werden, wie zum Beispiel das der Anthologie: Jede Staffel ist in sich abgeschlossen und baut nicht zwingend auf der vorherigen auf. Meine zweitliebste Charaktereigenschaft einer Serie: Wenn nach einer bestimmten Anzahl von Staffeln definitiv Schluss ist wie bei „Desperate Housewives“ oder „Sons of Anarchy“, und das Ende so gedreht wurde, dass es garantiert keine neue Staffel mehr gibt und es nicht so eine nervige Neverending-Story draus wird wie z.B. bei „Grey’s Anatomy“ .

4. Banksy ist wirklich begnadet, schließlich ist seine Kunst in aller Munde, und niemand weiß, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. Dumm nur, dass er (oder sie, wer weiß das schon) von all den sich wie warme Semmeln verkauften Eintrittskarten für Banksy-Ausstellungen nichts hat, weil die Macher der Ausstellung keine Autorisierung haben.

5. Es gruselt mich ja schon, wenn an den nächsten Werkstattbesuch denke, für den ich erst noch einen Termin brauche. Andererseits möchte ich damit auch nicht bis zu meinem TÜV-Termin warten.

6. So manches „Fan-Paket“ hat es wirklich in sich und hat das Zeug dazu, den ein oder anderen Fan nicht nur glücklich, sondern auch arm zu machen. Im aktuellen Fall geht es um das Buch „Calling all Nations – a Fan History of INXS“, das als „Standalone“-Hardcover-Ausgabe erhältlich ist – aber auch in der Deluxe-Version für schlappe 169.99 $ oder aber auch als „Signed Super Deluxe Edition“ (für „traumhafte“ 449.99 $). Dreimal dürft ihr raten, für welche Ausgabe ich mich entschieden habe.

7. Zuletzt habe ich mir einen Heringssalat zubereitet und das war eine ganz neue Erfahrung für mich, weil ich aus Bequemlichkeit sonst immer auf die gekaufte Variante zurückgegriffen habe. Leider sind mir die meisten industriell gefertigten Salate zu sauer und voller Zutaten, die mir nicht bekommen. Was in meinen Salat hineingewandert ist, stammt dagegen entweder von unserem Wochenmarkt oder aus einem inhabergeführten griechischen Lebensmittelgeschäft, das auch frischen Fisch anbietet.

Ankündigung: in Einstimmung auf den Advent

Lang, lang ist’s her, dass ich auf meinem Blog einen Adventskalender hatte, nämlich vor vier Jahren. Da hieß das Wunderwerk mit allen 26 Buchstaben des ABC „Mein singender, klingender Adventskalender“.

* 25 Türchen warten aufs Öffnen *

Was liegt da näher, als nach vier Jahren eine ähnliche Aktion unter dem gleichen Namen durchzuziehen? Allerdings mit einem Unterschied: Diesmal gibt’s nicht nur etwas auf die Ohren, sondern auch noch was zu lesen. „Rein zufällig“ besteht nämlich mein Beitrag für den diesjährigen Open Novella Contest auf Wattpad aus 25 Kapiteln… perfekt für einen Adventskalender!

Außerdem schenke ich mir jedes Jahr selbst einen – also nix wie ran an den Speck.

Und wer sich fragt, was denn nun genau dieser „Open Novella Contest“ ist, für den folgt nun die Erklärung: Bei diesem jedes Jahr auf Wattpad veranstalteten Schreibwettbewerb sollten wir in knapp drei Monaten eine Geschichte von 20,000 bis 40,000 Wörtern Länge schreiben. Zur Auswahl standen 56 Schreibvorschläge, von denen wir uns einen oder auch mehrere aussuchen und diese miteinander verknüpfen durften.

Der Contest ging über drei Runden, in denen es eine Mindestwortzahl zu erreichen galt: Runde 1 – 2,000 Wörter, Runde 2 – 8,000 Wörter – Runde 3 – 20,000 Wörter. Bis zum finalen Abgabetermin musste die Geschichte nicht nur vollständig hochgeladen sein (sich also im Status „abgeschlossen“ befinden), sondern durfte die Obergrenze von 40,000 Wörtern nicht überschreiten. Ausgesucht hatte ich mir folgende Schreibvorschläge:

Na, schon gespannt auf die Kombination aus Körpertausch und Zeitreise? Und wer sich fragt, was daran singen und klingen soll – so sag ich nur eins: abwarten und Tee trinken – oder aber auch: Lasst euch überraschen.

Die Auflösung des Mysteriums folgt auf jeden Fall noch rechtzeitig vor dem ersten Advent, denn der fällt dieses Jahr auf den 3. Dezember

Dienstags-Gedudel #195 – Echtes Gedudel oder auch: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

Dieses Geleier hat mir der Zufallsgenerator ausgespuckt:

Was mich dabei geritten hat, weiß ich auch nicht. Vermutlich wollte ich nicht nur den Algorithmus verwirren, sondern auch alle, die das hier sehen und lesen.

ich weiß nicht, was soll es bedeuten: https://www.youtube.com/watch?v=g6JlH22i8jQ
 

Media Monday # 642 – die Buchmesse winkt…

*wink*

… und ich geh‘ nicht hin. Trotzdem kann ich bei Büchern so schwer nein sagen.

Nachdem ich mir gerade erst zwei Bücher bestellt habe, klingt es womöglich etwas seltsam, dass ich beschlossen habe, nichts neues mehr zu kaufen – es sei denn, es sind Dinge, die ich nicht selbst reparieren kann oder bei denen die Reparatur zu teuer wäre.  Bleibt nur zu hoffen, dass Fahrrad und Waschmaschine noch eine Weile durchhalten und dass ich nicht doch noch in Versuchung gerate, wenn ich etwas hübsches im Schaufenster sehe. Da der Kleiderschrank gut gefüllt ist, hält sich diese Gefahr jedoch in Grenzen.

Nach diesem Wort zum Sonntag gehe ich nun nahtlos über zum Media Monday.

Media Monday # 642

1. Ginge es nur danach, was gerade „in“ ist, dann bin ich komplett out. Aber das ist mir sowas von egal. Ich habe nämlich einen Plan, und der besagt, dass ich mir in den kommenden 365 Tagen nur noch Sachen nachkaufe, die ich nicht reparieren kann – und ich gedenke nicht, davon abzuweichen. Klamotten sind da erst der Anfang.

2. Ich hätte schon gerne die Zeit, um auch einmal das Haus komplett zu entrümpeln, nur fürchte ich, wenn ich einmal damit anfange, dass sich das Projekt als Fass ohne Boden entpuppt.

3. Den ein oder anderen Kanal auf Youtube zu abonnieren, ist schon eine merkwürdige Entscheidung gewesen, denn ich ertappe mich immer öfter dabei, dass ich Benachrichtigungen über neue Beiträge einfach ausblende.

4. Ich schätze ja durchaus, wenn Leute ehrlich zugeben, was sie verbockt haben, aber wenn sie im Internet herausposaunen, wie sie die Ämter beschummeln, dann fehlt mir jegliches Verständnis dafür und ich frage mich, wie lange es wohl dauert, bis besagte Ämter auf der Matte stehen.

5. Das Buch, das ich im Rahmen eines Buchclubs, zur Zeit auf Wattpad lese, ist wirklich harter Tobak und weicht komplett von meinen Lesegewohnheiten ab, da es den Alltag in einer Plattenbausiedlung schildert, aber – das muss ich zugeben – es ist gut geschrieben.

6. Ich denke ja sehnsüchtig daran, wie ich dem Erscheinen eines gewissen Buchs entgegengefiebert habe – das ist schon lange her und nicht mehr vergleichbar mit dem Gefühl, das ich zur Zeit habe, wenn ich auf eine Bestellung warte.

7. Zuletzt habe ich mir einen Eiskaffee im Freien gegönnt und das war in diesem Jahr der letzte für mich, weil es nun gefühlt immer kälter wird und draußen zu sitzen, wenig Spaß macht. Passend zum Verabschieden des verlängerten Sommers, der eine Kombination aus September und Oktober war, gibt es zu guter Letzt an dieser Stelle einen stimmungsvollen Clip:

einfach nicht zu fassen *** https://www.youtube.com/watch?v=zMsnnH7Tu34