Heute schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe bzw. zwei Themen. Welche das sind? Dazu komme ich gleich – doch zunächst erst einmal, welches Thema Stepnwolf für sein Projekt zum Mitmachen mit dem Namen „Das Werk zum Wort“ für die 29. Kalenderwoche (20. bis 26. Juni): Trommelwirbel…. Tusch! Das Thema lautet Mond…
Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch, fotografisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.
… und kombiniert mit dem „Wolf“ aus der letzten Woche, wird Wolf Moon daraus, und dieser geht gar nicht stille.
Weitere Hommagen an den Mond: Die Fernsehserie „Mond Mond Mond“, die ich als Kind geliebt habe und der Film „To the moon“, der am 11. Juli angelaufen ist. Ich sollte mich also sputen, mir dieses Spektakel als Veralberung der von der amerikanischen Regierung inszenierten Mondlandung mit Scarlett Johansson und Channing Tatum in den Hauptrollen ansehen, bevor es nur noch per Streamingdienst angesehen werden kann.
Das Aquarium: als ich das hörte, musste ich an unzählige Filme denken, in denen man dieses kurze Stück für die musikalische Untermalung verwendet hat. Wenn ich nur wüsste, in welchen Filmen ich es schon gehört habe…
Die Schildkröte: Und da sage noch einer, die Lieder von anderen zu covern oder zu sampeln (sprich: irgendwie zu verwursten), wäre ein Phänomen der Neuzeit. Hier hat der Komponist (1835-1921) auf den Can Can aus „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach (1819-1880) zurückgegriffen, um die schnelle Tanzeinlage durch den Tanz der behäbigen Schildkröte zu parodieren.
Wenn der Urlaub bei einem stimmungsvollen Abend in Bad Vilbel ausklingt, dann könnte es daran liegen, dass nicht nur die Burger in einem Restaurant mit Aussie-Ambiente mehr als nur gut geschmeckt haben, sondern dass wir uns eine Aufführung von „Der Club der toten Dichter“ ansehen durften, und zwar von der fünften Reihe aus. Der Film allein war schon toll, aber das Stück hob die Handlung in eine ganz neue Dimension. War der Film in 2D, so sahen wir ein Stück wortwörtlich in 3D, denn hier wurde der gesamte Zuschauerraum zur Bühne, und das Publikum konnte sich teilweise wirklich integriert fühlen.
Wer oder was noch so integriert wird, offenbart (hoffentlich) die 681. Ausgabe des Media Monday.
1. Ich sähe es durchaus gern, wenn ich öfter so eine tolle Aufführung wie die vom letzten Samstag genießen durfte. Auch gegen eine Runde Burger im „Down Under“ und ein Flying Kangaroo hätte ich nichts – nur müsste ich dazu dann das Auto stehenlassen und mit der Bahn anreisen.
2. Dass mein Urlaub jetzt schon wieder vorbei ist, betrübt mich, aber ich tröste mich dafür mit einer weiteren Woche im Herbst und dass ich am Ende des Jahres so dreist bin, einen Brückentag in den Ring zu werfen.
3. Es wäre wohl einen Versuch wert, mir in Hamburg das Musical anzuschauen, das den Tanz der Vampire ablöst („was, wenn Julia nicht gestorben wäre. Hätte es für sie ein Leben ohne Romeo gegeben“). Eigentlich bin ich ja gar kein Fan von Nummernrevuen aus Songs der 80er und 90er Jahre, aber hier sind sie zur Abwechslung mal nicht auf Deutsch. Ich bin gespalten.
4. „Diese Coverversion kann nicht wirklich überzeugen“, sprach ich und hörte neugierig rein. Jetzt habe ich keine Ahnung, ob das so eine gute Idee war.
5. Es spricht für sich, dass sich die Anzahl der Bilder, die ich im Urlaub geknipst habe, sehr stark in Grenzen hält.
6. „All inclusive“ ist in meinen Augen die ganze Band, wie sie sich in diesem Video präsentiert und garantiert nichts für jedermann. Und wahrscheinlich deshalb auch wieder in der Versenkung verschwunden. Schade eigentlich.
7. Zuletzt habe ich am Schreiben einer Sommeretüde für die ABC-Etüden (7 Wörter aus 12 vorgegebenen) getüftelt und das war ein höllisches Vergnügen mit ungeahnten Folgen, weil ich nicht nur aufpassen musste, dass der Text zu lang wird, sondern weil er auch als Kapitel für ein Projekt, bei dem ich mitmache, herhalten muss. Und da wird’s schwierig, die richtige Balance zu finden, damit die Leserschaft ohne Vorkenntnisse nicht dumm dasteht und nur Bahnhof versteht.
So, ihr Lieben. So schnell war ich schon lange nicht mehr. Im Rahmen des Etüdensommerpausenintermezzos (hier, bei Christiane) hat die Etüdenhüterin aus einem Lostopf 12 Wörter ausgelost, von denen wir sieben in eine Etüde packen sollen, die ruhig länger als 300 Wörter sein darf. Ausgelost wurden:
Die 300 Wörter sind diesmal also nicht das Maximum, sondern das Minimum. Zeit haben wir dafür bis zum 1. September, aber es gibt auch noch eine Bedingung dabei: Der verfasste Text muss einen Wunsch erhalten. Egal , was für einen. Nun denn, so soll es sein. Wie der Wunsch aussieht, wieviele Wörter ich zusammenfabuliert habe und welche sieben Kandidaten in der Geschichte auftauchen, gebe ich erst nach der Erzählung preis.
Wer allerdings ein Problem damit hat, dass ich meine Geschichte in der wortwörtlichen Hölle angesiedelt habe, für den ist sie vielleicht nicht unbedingt etwas.
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ein höllisches Vergnügen und seine Folgen
Lucy hat wohl geglaubt, dass sie mir nichts, dir nichts davonkommt. Aber da hat sie sich geschnitten. Ich bin doch kein Vollidiot, den man so einfach austricksen kann. Auch wenn man bei uns im Pandämonium anderer Ansicht ist, weil ich so blöd war, sie entwischen zu lassen. Und das, nachdem das Urteil für ihre erste Verfehlung Purgatorium lautete und ich eigenhändig dafür sorgen sollte, dass sie diese auch antrat.
Purgatorium: Wer sich darunter nichts vorstellen kann, dem sei gesagt, dass sich Normalsterbliche in so ein läuterndes Bad, auch als Fegefeuer bekannt, niemals freiwillig begeben würden. Und tatsächlich haben sie auch keine Wahl. Weder bei der Länge ihres Aufenthalts, noch bei der Heftigkeit, mit der sie darin schmoren müssen. Die Wahl der Qual haben allein wir. Das Purgatorium – so weit so schlecht. Doch so richtig kompliziert wird die Sache dadurch, dass Lucy außer ihrer für Normalsterbliche ach so lieblichen Gestalt nichts mit besagten Normalsterblichen gemein hat.
Für Dämonen wie uns bleiben da nicht sehr viele Möglichkeiten. Vor allem nicht, wenn einer so richtig Mist baut und der andere ein Auge zugedrückt und den Mund gehalten hat. Da kennen die Oberen nur selten Gnade, und da hilft auch nicht, um Vergebung zu winseln. Mitgefangen – mitgehangen, nur dass hier niemand gehängt werden sollte. Ab zu Sisyphos, der sie zur Strafe zu endlosen Reinigungsarbeiten in den Ersten Ring schickte und mich gleich mit. Weiß der Geier, wie sie es geschafft hat, sich von der Vorhölle durch alle anderen Kreise bis in den Sechsten zu schleichen, ohne dass es einer von uns mitbekommen hat.
Ich konnte es kaum glauben, als Lucy eines Morgens zum verordneten Putzdienst nicht auftauchte. Dass ein gewisser Schlüssel fehlte, wurde zum Gegenstand von Sisyphos‘ Empörung, der es dann auch prompt den Oberen vortrug. Da war aber die Hölle los! Erneut wurde ich vor den Finsteren Hof gezerrt und durfte ihr Gegeifer über mich ergehen lassen.
Du hattest einen Job, Damon! Einen einzigen verdammten Job!!!
Auf!!! Sie!!!! Aufzupassen!!!!! Und hast es gründlich verkackt!!!!!!
Mit ihren Visagen, auf den Portraits in unserer Ahnengalerie sonst so gleichmütig zur Schau gestellt, fratzenhaft verzogen, brach ein wahrer Sturm aus Blitz und Donner über mich herein – eine schier endlose Gewitterfront aus tobenden und zu Dutzenden durcheinander brüllenden Stimmen… Fetzen aus Gezeter, die an spitzen Dornen aus Unflätigkeiten hängen bleiben und käuen sie fortwährend wieder, meine unermesslichen Unzulänglichkeiten, eines wahrhaftigen Dämons nicht würdig und eine Schande für die Natur.
Meine Einwände, die das bis zum Bersten gefüllte Pandämonium nicht gelten lässt und als Schnickschnack abtut. Als ob es meine Schuld war, dass Lucy so plötzlich aus der Art schlug. Dabei hätte mir damals ihre Frage, als unser beider Welt noch in Ordnung war, Warnung genug sein müssen – so sehr, dass eine Meldung fällig gewesen wäre.
Ja, damals…
Wir lagen träumend im Gras. Ich von meiner Beförderung, vor der ich so kurz stand, sie wahrscheinlich von nichts bestimmtem. Wie meistens, wenn wir uns miteinander vergnügt und uns von einer Welle nach der anderen hatten hinfort tragen lassen. Ein Genuss, der bei den meisten hier unten nicht mal ein gelangweiltes Wimpernzucken auslöst, nur sollte man sich dazu nicht unbedingt die ungewöhnlichsten Orte aussuchen und sich vor allem die Frage danach, was der andere denkt, gründlichst verkneifen.
Was auch immer ich mit meinem schlagartig geleerten Hirn „gedacht“ haben mag, aber plötzlich erklang Lucys schläfrige Stimme, während Madame mir mit ihren Krallen über meine nackte Brust fuhr und mit schläfriger Stimme so etwas murmelte wie
„Kommen Tiere eigenlich in die Hölle?“
Huch! So schnell war ich noch nie aus meinem Rausch erwacht.
Nein, hätte ich am liebsten geantwortet, wie kommst du denn auf diesen absurden Gedanken? Die Hölle haben sie ja schon auf Erden erlebt, was sollen sie dann bei uns? Es sei denn, sie kommen, um Rache zu üben – und das wäre eine ganz neue Art des bereits erwähnten Purgatoriums.
Aber es kam noch schlimmer, denn mit einem träumerischen Ausdruck in ihren von unserem Schäferstündchen ermatteten Augen, schweifte sie ab, um mir mit völlig unzusammenhängenden Worten, die für mich null Sinn ergaben, zu erhählen, wie sie einen Igel gefunden hatte, der sich im Maschendrahtzaun des Gartens ihrer Tante und dem hilflosen Tier die Freiheit geschenkt hätte.
Nichts hätte mir mehr an meinem haarigen Allerwertesten vorbeigehen können als irgendein x-beliebiger Vierbeiner. Aber, verdammt nochmal, als Sukkubus sollte sie nachts über irgendwelche Normalsterbliche herfallen und meinetwegen die ganze Bude zum Einsturz bringen und nicht auf die absurde Idee verfallen, Tiere zu retten.
Wo kamen denn plötzlich diese Anwandlungen her? Und was, wenn uns jemand gehört hatte? Verstört blickte ich mich um. Keiner da? Auch Lucifer oder seine Assistentin nicht? Aber trotzdem, man konnte nie vorsichtig genug sein. Eine Einschätzung, mit der ich nicht ganz falsch lag, wie ich später erfahren durfte.
Aber was suchten wir uns für unser Date auch ausgerechnet die Wiese am Läuterungsberg aus? Ganz egal, dass es keine Wände gab, die Ohren hatten. Wände nicht, aber unzählige winzige Spione, die nur darauf lauerten, das Aufgeschnappte so weiterzugeben, wie es ihnen am besten in den Kram passte.
Tja, Freunde der Nacht, ob in der Vorhölle oder den anderen Regionen des Reichs der Finsternis, die Konkurrenz ist überall und sie schläft nicht.
Der oberste Richter schäumte vor Wut. Teils, weil ihm so ein Dilettantismus wie meiner schon ewig nicht mehr untergekommen war – teils, weil ihm die Worte für Lucys subversives Verhalten fehlten.
Von allen guten Geistern verlassen? Wohl eher von einem uns alles andere als wohl gesonnenen Geist besessen! Ein Dämon, vom Zweifel besessen, ein Sukkubus, der unter einen Bann geraten ist. Das hat es seit Äonen nicht gegeben.
Wo kommen wir da hin, wenn jeder ein- und ausgeht, wie er will!
Seit Äonen? Seit 666 Jahren, um genau zu sein. Soviel habe ich inzwischen in der Bibliothek im Sechsten Ring auch herausgefunden. Die Bibliotheca heretica, wie ich sie in meinem mangelhaften Latein so gerne nenne und für Sukkubi wie sie strikt tabu ist – in den Sechsten Ring hat man sie nicht ohne Grund ausgelagert, und ausgerechnet hier hat sich ihre Spur verloren – ob sie den Schlüssel dazu gebraucht hat oder nicht, es spielt keine Rolle.
Denn der Gearschte bin ich. Und so, wie die Dinge jetzt liegen, kann sie nicht auf Gnade hoffen. Ich auch nicht, wie es aussieht. Aber nicht mit mir! Ich bin wild entschlossen, meine Reputation wieder herzustellen, koste es was es wolle.
Und ganz gleich, was du treibst oder wo du hingehst, ich behalte dich im Auge. Wäre doch gelacht, wenn ich dich nicht wieder einfangen und auf Spur bringen könnte.
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In 1080 Wörtern lässt sich der Antiheld darüber aus, welche Schmach ihm seine langjährige Freundin und Teilzeitgeliebte durch das Entwickeln subversiver Gedanken zugefügt hat. Sein Wunsch? Rache – und dass er die Entfleuchte einfangen und wieder auf Spur bringen kann, um seinen guten/bösen Ruf wiederherzustellen.
Verwendet habe ich folgende sieben Wörter: Gewitterfront, Portrait, Schnickschnack, Unzulänglichkeiten, Vergebung, Vollidiot und Warnung.
Zeit für Wölfe, denn das Thema der 28. Kalenderwoche bei Stepnwolfs Mitmachaktion „Das Werk zum Wort“ (13. bis 19. Juli) heißt: Wolf.
Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch, fotografisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.
Noch läuft der neue Film „Wolfs“ mit Brad Pitt und George Clooney nicht im Kino – also muss ein älterer Wolf herhalten.
„The Wolf“ von Heart. Da kann man das Heulen des Wolfs bereits in den Gitarren zu Beginn des Stücks von 1985 hören. Eine Lobeshymne ist es trotzdem nicht: „Your kind is a dime a dozen. I′ve seen it all before. A parasite in a good disguise. Just another wolf at the door“ – nur ein weiterer Parasit, der in Wirklichkeit nur seinem eigenen Schweif nachjagt.
Weitere, in Würde ergraute Wölfe: „Hungry like the Wolf“ von Duran Duran (1982) und „Der alte Wolf“ von Hilde Knef (1976) – aber das soll ja hier kein Rudel werden, deshalb bleibe ich bei dem amerikanisch-kanadischen Stück von 1985.
Heute dreht sich bei den 5 Besten am Donnerstag (hier, bei Passion of Arts) alles um Animationsfilme, mit einer Einschränkung: sie sind (meines Erachtens) nicht für Kinder geeignet, oder bestenfalls für Jugendliche, die sich auf die Volljährigkeit zubewegen.
Obwohl die Auswahl, die ich hier präsentiere, ausnahmslos eine Altersfreigabe (FSK) unter 18 hat, halte ich sie dennoch eher für Erwachsene geeignet. Ich liste sie, wie gewohnt, in chronologischer Reihenfolge auf – den ältesten zuerst:
„Animal Farm“ (1954) – FSK 6 – ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von George Orwell mit einem etwas anderen aber dennoch nicht minder erschreckendem Ende. Kinder, lasst euch nicht von den Tieren auf dem Bauernhof täuschen – die Botschaft, die hier transportiert wird, ist nichts für Zartbesaitete und spielt auf historische Gegebenheiten an, nämlich die von den totalitären Systemen, die nach dem Aufstand von einer noch übleren Schreckensherrschaft abgelöst wird.
„Wenn der Wind weht“ (1986) hat die Auswirkungen nuklearen Fallouts auf die Bevölkerung zum Thema. FSK 6 für diesen mich zum Weinen bringenden Film mit dem äußerst niedlich gezeichneten Ehepaar Hilda und Jim? Anfangs versuchen sich die beiden alten Leutchen noch an das Protect-and-Survive-Program der britischen Regierung zu halten, nach und nach müssen sie jedoch erkennen, dass sich die Strahlenkrankheit nicht aufhalten oder gar heilen lässt und nur einen Ausgang kennt.
„Persepolis“ (2007) – FSK 12 – ist die Verfilmung der gleichnamigen Graphic Novel von Marjane Satrapi, die hier ihre eigene Lebensgeschichte aufgearbeitet hat: Heranzuwachsen in einem von Angst und Willkür durchzogenen Alltag im Iran, nachdem der Schah ins Exil ging und die Mullahs die Macht übernahmen.
„Waltz with Bashir“ (2008) – auch hier FSK 12 – wird auf der Hülle der mir vorliegenden DVD als Antikriegsfilm beschrieben. Basierend auf wahren Interviews und Ereignissen, macht sich ein ehemaliger Soldat auf die Suche nach der Wahrheit in Bezug auf das, was im ersten Libanon-Krieg und bzw. dem Massaker von Sabra und Schatila geschah. Letzteres war mir bis dato kaum ein Begriff, darum traf mich der Schwenk weg vom Zeichentrick hin zu Originalaufnahmen mit umso größerer Wucht.
„Coraline“ (2009): Willkommen in einer neuen Welt und in einem ganz anderen Genre und lassen wir den Geschichtsunterricht hinter uns. Und wieder einmal FSK 6 – ob die Knopfaugen bei den Figuren in der von der elfjährigen Coraline entdeckten Parallelwelt diesmal der Auslöser waren? Oder dass Coraline plötzlich auf „liebende“ Eltern trifft, die eine alternative Version ihrer Eltern sind und plötzlich ganz viel Zeit für sie haben? Dass das vermeintliche Paradies in Wahrheit ein Alptraum ist, wird schon bald sichtbar. Und das auf ziemlich gruselige Weise.
Das Orchester spielt den Song auf Instrumenten der 1930er Jahre. In den Kommentaren habe ich dann folgendes dazu gefunden: „@kerry7932 (vor 3 Jahren) – Fun fact: New Order originally arranged this song for saw, wineglass, dulcimer and theremin. When they broke one of the wine glasses they redid the arrangement for guitar, synthesizer, and drums, and the rest is history“.
Sei kein Frosch – oder ja, spinn ich denn? Ich muss nicht ganz bei Trost gewesen sein als ich es ausprobiert und mit der KI von WordPress ein Bild generiert habe.
Alle anderen Versuche waren echt gruselig, besonders wenn ich mir so die Hände und Gesichter von Personen anschaue *schauder* – das hier war das erste, das halbwegs gelungen aussieht – die Vorgabe von mir lautete:
Blauer Frosch auf rosa und gelben Seerosen. Eigentlich wollte ich ja nicht, aber man soll ja niemals nie sagen. Vielleicht aber doch, wie ich gerade feststelle, denn das Kontingent meiner Anfragen zum Generieren eines Bildes mit KI ist erschöpft, und ich habe nicht vor, ein Upgrade durchzuführen. Somit ist dies der erste und letzte Versuch gewesen.