Die 5 Besten am Donnerstag : Die besten Filmtrilogien

Ui, jetzt wird es schwierig, denn bei den „5 Besten am Donnerstag“ wurden gestern von Passionofarts die besten Filmtrilogien gesucht, und da musste ich echt lange nachdenken, denn manches, was auf den ersten Blick nach einer Trilogie riecht, ist es in Wahrheit nicht – bestes Beispiel: Die Tribute von Panem. Wäre der dritte Band nicht in zwei Filme umgesetzt worden, wäre diese Reihe eine echte Trilogie geworden. Begeben wir uns nun auf eine Zeitreise in verschiedene Jahrzehnte, in denen diese Trilogien beliebt waren und die ich tatsächlich auch alle gesehen habe.

Die heimeligen Fünfziger Jahre: Es lebe das Wohlfühlkino mit seinen harmlosen Abenteuern für die ganze Familie. Andere mögen dieses Kleinod des deutschen Heimatfilms für die Krone der Spießigkeit halten, ich habe die Immenhof-Filmreihe mit Heidi Brühl und ganz vielen Ponys geliebt. Urlaub machen, wo andere arbeiten? „Die Mädels vom Immenhof“ (1955), „Hochzeit auf Immenhof“ (1956) und „Ferien auf Immenhof“ (1957) machen es möglich. In den 70ern ging es zwar weiter, aber da war ich dann nicht mehr am Start, denn nur die drei Filme aus den Fünfzigern waren für mich das wahre Immenhof.

Die actionreichen Achtziger Jahre: Hier kommen zwei Kassenschlager, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Fangen wir an mit einer Reihe, bei der Endzeitstimmung aufkommt: Mad Max, und zwar „Mad Max“ (1980), „Mad Max II – der Vollstrecker“ (1982) und „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ (1985). Im letzten Teil der Reihe hatte Tina Turner eine Rolle als Gegenspielerin.

 Da, wo zeitlich „Mad Max“ aufhört, schließt „Zurück in die Zukunft“ nahtlos an: „Zurück in die Zukunft“ (1985), „Zurück in die Zukunft II“ (1989) und „Zurück in die Zukunft III“ (1990).

Die chaotischen Neunziger Jahre: Da ich nicht nur auf ein Genre festgelegt bin, dar es auch gerne mal etwas schrilles und satirisches sein. Was passt da besser als eine Parodie auf das Genre des Agentenfilms, und zwar in Form des Geheimagenten Austin Powers mit einer Vorliebe für anzügliche Witze und schrille Klamotten, gespielt von Mike Myers. Der hat praktischerweise auch gleich die Rolle des fiesen Gegenspielers Dr. Evil , der in den drei Filmen auch praktischerweise gleich die Rolle des fiesen Gegenspielers Dr. Evil übernahm: „Austin Powers – das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat“ (1997), „Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung“ (1999), „Austin Powers in Goldständer“ (2002). Mit letzterem befinden wir uns jedoch nicht mehr in den 90ern, sondern bereits im neuen Jahrtausend. Manchmal sind die Grenzen eben fließend.

Apropos fließend –  viel Blut fließt übrigens auch in der fünften und letzten Trilogie: 

Die epischen Nullerjahre: Basierend auf der gleichnamigen Romantrilogie entstand in Neuseeland „Der Herr der Ringe“ – ein wahres Fantasy-Meisterwerk, bei dem es die Landschaften waren, die mich geradezu überwältigt haben – und nicht nur, weil es im Leinwand-Mittelerde genauso aussah, wie ich mir Mittelerde beim Lesen vorgestellt habe: „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ (2001), „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002), „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2003).

Gesondert erwähnen (weil ich davon jeweils nicht alle Teile gesehen habe) möchte ich zum Schluss noch „Drei Farben“ – Blau (1993) , Weiß (1994) und Rot (1994) und „Matrix“ (von denen ich wiederum alle drei Filme kenne).

Dienstags-Gedudel #235 –  Der Genrewechsel der Woche

Wenn Beyoncé draufsteht, erwartet man eigentlich R&B. Aber das hier…

Yieehaw! *** https://www.youtube.com/watch?v=ycwtqqhV6UE&pp=ygUVYmV5b25jZSB0ZXhhcyBob2xkIGVt

… hätte ich so nicht erwartet. Dabei ist der Titel schon aufschlussreich genug:

Media Monday # 687 : ich hab mich totgesucht in dir…

wenn man sich dumm und dämlich gesucht hat *** https://www.youtube.com/watch?v=EWr6dW_PqTI

… nein, natürlich nicht in den von mir bevorzugt gelesenen Blogs, sondern bei WordPress. Wo, zum Kuckuck, ist denn jetzt auf einmal der Reader? Nach Minuten entnervten Suchens ist mir dann eingefallen, dass eine Brille dabei geholfen hätte – et voilà:

Klick auf die Brille, und da isser. Das hätte man mir ja auch ruhig mal früher sagen können; dann hätte ich mich nicht gefühlt wie samstags bei REWE, wo die Butter jede Woche gefühlt auch woanders steht. Immer am gleichen Platz dagegen befindet sich der Media Monday – die sieben Lückentexte erscheinen immer sonntags ab 18 Uhr.

1. Ein noch immer gern bedientes Klischee ist das vom hässlichen Entlein, das zum stolzen Schwan wird. Jedenfalls wenn ich mir die viele Werbung für „Makeover“-Handy-Games anschaue.

2. Heavy Metal (von verschiedenen Bands) hat möglicherweise das Zeug dazu, in nächster Zeit hier öfter zu laufen als die Musik meiner Lieblingsband. Oomph! gehört zwar jetzt weder zur ersten noch zur zweiten Kategorie, sondern läuft bei mir eher unter „why not“:

unite and take over, create a supernova *** https://www.youtube.com/watch?v=lCM-fz9NkI8

3. Ich habe schon des Öfteren versucht, mir im Urlaub mal keinen Wecker zu stellen – nur wird da meistens nix draus, weil ich gerne den frühen Morgen genieße.

4. Pendeln hat etwas an sich, das(s) ich dem Autofahren vorziehe – ich kann dabei lesen oder eine Runde auf dem Handy zocken.

5. Manchmal glaub ich ja, dass ich mir auch irgendwann eine gaaaanz dolle Verschwörungstheorie ausdenke. Aber wenn sich dann tatsächlich ein paar Dumme finden, die sie glauben, wäre das dann doch nicht so gut.

6. „Dogs in space“ ist ein Film, der schonmal auf Youtube verfügbar war, dann aber aus irgendwelchen Gründen in der Versenkung verschwunden ist. Und das seltsame – just in dem Moment, als ich dort nachsehen möchte, ob man ihn (als Stream) ausleihen oder kaufen kann, finde ich auch schon eine Version in VHS-Qualität mit portugiesischen Untertiteln. Huch!

7. Zuletzt habe ich meinen neuen Wasserkocher eingeweiht und das war allerhöchste Zeit, weil der alte nach zwölf Jahren seinen Geist aufgegeben hat. Allerdings wollte ich keine Unsummen ausgeben, und so war der Neue nun nicht nur erschwinglich, sondern hat auch noch ein kleines Thermometer außen dran, was ich als sehr praktisch empfinde, wenn ich mir Matcha zubereiten möchte. Da darf das Wasser nämlich nur noch ca. 70°C haben.
 

Das Werk zum Wort ~ 34 : Ozean

And the arms of the ocean are carrying me…

Mit dieser Textzeile habe ich dann auch gleich den passenden Beitrag für das Thema „Ozean“ der 34. Kalenderwoche (24. bis 30. August) des Mitmachprojekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf gefunden:

Und das ist der Plan:

Entnommen ist die Textzeile vom Anfang dieses Beitrags dem Song „Never let me go“ von Florence & The Machine:

Wenn das Meer Trost spendet. *** https://www.youtube.com/watch?v=5gWzk9pv7So

Diesmal ohne bewegte Bilder. Die Klänge sprechen für sich.

Die Besten am Donnerstag : Filme von Regisseurinnen

„Die besten Filme von Regisseurinnen“ – das ist das Thema der aktuellen Ausgabe von den „5 Besten am Donnerstag“ bei Passion of Arts; ich habe mir dazu nicht nur aktuelle oder relativ neue Filme ausgesucht, sondern auch ein paar ältere. Dass deren Regisseurinnen von unterschiedlichen Kontinenten kommen, war dabei eine nette Zugabe. Hier meine Aufstellung in chronologischer Reihenfolge:

2002 (Großbritannien): „Kick it like Beckham“ von Gurinder Chadha *** Ein indisches Mädchen (Parminder Nagra) zwischen allen Stühlen. Auf der einen Seite familiäre Traditionen, auf der anderen Seite der sehnliche Wunsch, Fußball zu spielen. Weitere Darsteller: Keira Knightley und Jonathan Rhys Meyers.

das wird eine Zitterpartie *** https://www.youtube.com/watch?v=il5z8b-CTJQ

2008 (Deutschland): „Kirschblüten – Hanami“ von Doris Dörrie *** Ein trauernder Witwer (Elmar Wepper), der nicht mehr lange zu leben hat, reist nach Japan, um dort das versäumte Leben seiner verstorbenen Frau (Hannelore Elsner) nachzuholen. Ebenfalls mit dabei: Nadja Uhl und Felix Eitner.

eine eindrucksvolle Reise in die Kultur Japans *** https://www.youtube.com/watch?v=Ein-tupWvOU

2015 (Australien): „The Dressmaker“ von Jocelyn Moorhouse *** Kate Winslet als Modeschneiderin, die nach 25 Jahren in ihr Dorf zurückkehrt, um für ihre Mutter zu sorgen und dabei das Trauma ihrer Kindheit aufarbeitet. Auch auf der Leinwand zu sehen: Liam Hemsworth und Hugo Weaving.

Rache genießt man am besten mit Bedacht *** https://www.youtube.com/watch?v=jFbgwZ7kSSg

2017 (Großbritannien): „The Party“ von Sally Potter *** Eine zunächst harmlose Feier, mit der die Ernennung Janets (Kristin Scott Thomas) zur Gesundheitsministerin gefeiert werden soll, eskaliert, nachdem immer mehr unschöne Dinge ans Licht kommen. Mit von der Partie in diesem schwarz-weißen Kammerspiel: Timothy Spall, Bruno Ganz, Patricia Clarkson und Cillian Murphy.

noch benehmen sich alle zivilisiert, aber nicht mehr lange *** https://www.youtube.com/watch?v=FA_-gkYZrdY

2023 (USA): „Past Lives – in einem anderen Leben“ von Celine Song *** Können zwei, die sich seit Kindertagen platonisch lieben und dann plötzlich getrennt werden, Jahre später wieder zueinander finden? Was nach einer simplen Liebesgeschichte klingt, spielt auf drei unterschiedlichen Zeitebenen und behandelt das philosophische Konzept des In-Yun und die damit verbundene Vorstellung, dass Menschen dazu bestimmt sind, einander zu treffen, wenn sich ihre Seelen in früheren Leben bereits mehrmals begegnet sind.

Reinkarnation, eine faszinierende Vorstellung *** https://www.youtube.com/watch?v=l-3WAFZyyO8

Auch gut: Barbie“ (2023) von Greta Gerwig (USA) und „Das Piano“ (1993) von Jane Campion (Neuseeland).

Dienstags-Gedudel #234 – Die Entdeckung des Monats

Kaum hat man System of a down für sich entdeckt und herausgefunden, dass die Band wahrscheinlich niemals wieder zusammenfindet, kommt auch schon die nächste Naturgewalt angerollt:

mein persönlicher Anwärter auf die Top 5 *** https://www.youtube.com/watch?v=kgvH6tX4Ej0

Indian Folk-Metal mit Rap-Einlagen und Texten, die es in sich haben – in Englisch und Hindi – und die Herren machen alles, wirklich alles selbst. Singen, Spielen, Rappen, Produktion, Videodreh… Respekt!

Media Monday # 686 : bunt gemischt

Heute gibt’s von mir aus jedem Dorf einen anderen Köter. Wo? Bei der 686. Ausgabe des Media Monday. Warum? Weil mir nichts besseres eingefallen ist.

Media Monday # 686

1. Es zeigt sich langsam, dass die Zeit rennt und mich manche echt mal gern haben können.

2. Dass es draußen abends noch so lange hell ist, das ist im Sommer immer so eine Sache, denn es kommt immer auch drauf an, ob man Nachbarn hat, die Rücksicht nehmen oder welche, die draußen ständig Party machen oder ihre Kids bis in die Puppen herumrennen und -kreischen lassen.

3. Es wäre mittlerweile angezeigt, dass Triggerwarnungen doch nicht immer das verkehrteste sind. Am liebsten sind mir die, die mich auf hektisch flackerndes Licht hinweisen.

4. Mir selbst was auszudenken ist so viel besser als nur zu konsumieren, schließlich wollen die kleinen grauen Zellen beschäftigt werden.

5. Ob es wirklich so kommen wird, dass wir hier noch wegschwimmen, wage ich zu bezweifeln.

6. Die indische Folk-Metal-Band „Bloodywood“ hätte problemlos das Potential, die Top Five meiner Lieblingsbands zu erklimmen. Eventuell demnächst dazu mehr beim „Dienstagsgedudel“.

7. Zuletzt habe ich mal wieder an meinem Projekt „Jahres-Challenge 2024“ weitergearbeitet und das war ein kleiner Durchbruch für mich, weil zwei neue Kapitel nach einer Weile des Gar-nichts-Schreibens sich schon irgendwie gut anfühlen.

Das Werk zum Wort ~ 33 : Cable Car

If you’re going to San Francisco be sure to wear some flowers in your hair…

War ja klar, dass ich bei dem Thema „Cable Car“, das sich Stepnwolf für die 33. Kalenderwoche (17. bis 23. August) für sein Projekt „Das Werk zum Wort“ überlegt hat, sofort an die berühmte Touristenattraktion denken musste.

Mitmachen kann übrigens immer noch jede/r:

Leider war ich noch niemals in San Francisco, aber in Québec City und an den Niagara-Fällen, wo es solche Bahnen ebenfalls gibt. Fotos gibt es von diesem Fahrgeschäft keine – dafür aber diese hier:

Man kann das Cable Car nämlich auch als Gondelbahn oder Seilbahn definieren. Dieses hier befindet sich in Brasilien, und man kann es auf Knopfdruck zum Fahren bringen. Wo man das kann? Im Miniatur-Wunderland in Hamburg, das für mich die ganze Welt als begehbares Wimmelbild an einen Ort bringt.