Die Erkenntnis traf mich neulich beim Sortieren meiner Playlist. Es war „Need you tonight“, veröffentlicht am 21. September 1987. Aus purer Neugier wollte ich nun wissen, wann Prince seinen Knaller veröffentlicht hat. Et voilà: „U got the look“ kam am 14. Juli 1987 raus. Ällabätsch – hier war Prince schneller.
Die heutigen sieben Lückentexte sind dem Genuss von Kaffee gewidmet, denn den trinke ich täglich und meistens auf die gleiche Art. Aber da wir ja laut dem CEO unserer Firma den Wechsel umarmen sollen, dachte ich mir, ich könnte ja mal mit dem Nächstgelegenen anfangen – dem koffeinhaltigen Getränk, das mir jeden Morgen zu neuen Lebensgeistern verhilft.
1. Gäbe es da, wo ich immer einkaufe, die Hafermilch genauso günstig wie in dem Laden, der jetzt leider für zwei Monate schließt, würde ich sie nur noch da kaufen.
2. Mein Kaffee hätte auf jeden Fall so die Chance, dass ich ihn nicht immer nur schwarz trinke. Warum keine Soja- oder Mandelmilch? Weil ich allergisch darauf reagiere. Und warum keine Kuhmilch mehr? Weil ich den Nachgeschmack nicht mag.
3. Die Möglichkeit besteht immerhin, dass ich das jetzt öfter so mache, denn immer nur das Gleiche wird auf die Dauer langweilig. Bei dieer Gelegenheit könnte ich dann auch gleich mal über den Einsatz einer anderen Tasse nachdenken.
4. Warum ich plötzlich auf diesen veganen Zug aufgesprungen bin?Einer besonders netten Kollegin von mir schließlich ist es gelungen, über eine Alternative zur Kuhmilch nachzudenken. Warum muss ich bei dieser Satzstellung an Yoda denken?Hm, wenn wir schon bei Yoda sind, hätte ich hier noch was…
5. Einzig eine Tasse aus Keramik oder Porzellan vermag es, den Kaffee wirklich gut schmecken zu lassen – so löblich ich die Einführung der Pfandbecher auch finde. Aber Kunststoff ist halt Kunststoff und ich bilde mir ein, das auch zu schmecken.
6. Kaffee als Wachmacher ist einfach unschlagbar? Für mich fast immer, doch die Konkurrenz schläft nicht, und die heißt in meinem Fall Matcha. Den gönne ich mir gerne am Wochenende, weil mir das komplette Ritual mit Aufschäumen an Werktagen zu aufwendig ist und nicht schnell genug geht.
7. Zuletzt habe ich mir einen Getreidekaffee aufgebrüht und das war um diese Uhrzeit die ideale Lösung, weil ich mir abends kein Koffein mehr zuführen möchte. Den dann allerdings ohne Hafermilch.
„Low Key“ war die Aufgabe der 36. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder (2. bis 8. September). Ohne vernünftige Kamera wird das schwierig, denn wie soll ich ein Motiv bei schwacher Beleuchtung so ablichten, dass man es anhand seiner Konturen erahnen kann?
Ich habe es trotzdem ausprobiert…
… im dunklen Zimmer und mit minimaler Beleuchtung (ohne Blitz), die von der metallischen Oberfläche der an der Tür hängenden Tasche gerade noch so reflektiert wird, dass man es noch erkennen kann (Datum der Aufnahme: 8. September).
Bei Stepnwolfs Mitmachprojekt „Das Werk zum Wort“ geht es in der 37. Kalenderwoche (14. Bis 20. September) um den Begriff „Tag“. Dabei darf sich der Tag auch auf einen bestimmten Tag beziehen.
Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch, fotografisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.
Also habe ich mich für den Perfekten Tag entschieden. Ach, wie, den gibt es nicht? Für diese Zusammenkunft von Künstlern im Rahmen des Charity-Projekts „Children in Need“ jedoch schon:
Das war 1997, und zu hören bzw. sehen in diesem Werbeclip der BBC sind in der Reihenfolge ihres Auftritts: Lou Reed, Bono, Skye Edwards (Morcheeba), David Bowie, Suzanne Vega, Elton John, Andrew Davis, Boyzone, Lesley Garrett, Burning Spear, Bono, Thomas Allen, Brodsky Quartet, Heather Small (M People), Emmylou Harris, Tammy Wynette, Shane MacGowan, Sheona White, Dr. John, Robert Cray, Huey Morgan (Fun Lovin‘ Criminals), Ian Broudie (The Lightning Seeds), Gabrielle, Evan Dando (The Lemonheads), Courtney Pine, das Sinfonieorchester der BBC, Brett Anderson (Suede), der Visual Ministry Choir, Joan Armatrading, Laurie Anderson und Tom Jones.
Viele Namen sagen mir nichts, aber von denen, die mir ein Begriff sind, weiß ich, dass sie zu den ganz Großen in ihrem musikalischen Genre gehören bzw. gehört haben.
Nicht überall, wo Astronaut*innen mitmischen, steht auch Science Fiction drauf. Was es mit diesem Satz auf sich hat? Nun, das aktuelle Thema bei den 5 Besten am Donnerstag bei Passion of Arts lautet „Lost in Space: Filme mit Astronaut:innen“ – da sollte die Richtung eigentlich klar sein. Wären da nicht meine persönlichen Top Five, die zeigen, dass es auch anders geht und nicht immer der Stoff, aus dem die Helden sind, verfilmt werden oder man die Apollo-13-Mission in epischer Breite auswalzen muss.
Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen (2016): Bevor jetzt Einwände kommen und Bedenken geäußert werden, dass es in dem Biopic ja „bloß“ um drei Mathematikerinnen der NASA geht, darf sich als Erklärung anhören, dass in dem 127 Minuten langen Drama mit Octavia Spencer, Janelle Monáe und Taraji P. Henson sehr wohl ein Astronaut auftaucht – nämlich John Glenn. Nur spielt der eben nicht die wesentliche Rolle, sondern die Ehre gebührt hier den Wissenschaftlerinnen, die laut Wikipedia „maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren“. Vielleicht hätte es ohne sie die letztgenannte Mission in dieser Form nie gegeben und somit auch nicht den Film mit Tom Banks, Kevin Bacon und Tom Paxton. Und aus diesem Grund habe ich „Hidden Figures“ an den Anfang meiner Liste gesetzt (Wer im Trailer Sheldon Cooper entdeckt hat, hat richtig geraten: https://youtu.be/brS10KpcTMY).
Gravity (2013): Das Etikett „Science Fiction“ passt auch hier nicht so ganz. Denn gezeigt wird bereits existierende Technik, in diesem Fall das Hubble-Teleskop, an dem ein Team Reparaturen durchführen soll. Leider macht ein herannahendes Trümmerfeld die Mission zunichte, und sorgt dafür, dass die Teammitglieder (u.a. dargestellt von Sandra Bullock und George Clooney) von ihrem Schiff weggeschleudert werden, die nun ihrerseits versuchen, zur Raumstation ISS zu gelangen. Schade, dass mir der Genuss dieses Dramas in 3D entgangen ist, aber auch in 2D liefert Sandra Bullock eine beeindruckende Leistung ab (Bremsen unmöglich… Da wird mir schon in 2D schwindelig – Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=OiTiKOy59o4).
Interstellar (2014): Und damit verlassen wir nun die Realität und wechseln hinüber in das Science-Fiction-Genre. Den Anfang macht eine 169 Minuten lange Dystopie von Christopher Nolan. Hier versuchen Wissenschaftler, durch ein Wurmloch in eine andere Galaxie zu gelangen, um dort nach bewohnbaren Planeten zu suchen. Denn das Leben auf der Erde ist für die Menschheit dank immer schlechter werdenden Umweltbedingungen dem Untergang geweiht. Was mich hier besonders fasziniert hat, war die Darstellung der fünften Dimension mittels eines Tesserakts (Wenn Ingenieure nicht mehr gebraucht werden – Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=dFM14DoQ3m0).
Der Marsianer – Rettet Mark Watney (2015):
Und noch eine vorzeitig abgebrochene Mission – diesmal auf dem Mars. Nachdem seine Kollegen übereilt den Mars verlassen mussten und es Mark Watney nicht rechtzeitig an Bord geschafft hat, muss er nun zusehen, wie er alleine auf dem Mars zurechtkommt. Mit baldiger Hilfe ist nicht zu rechnen, allein die Reise eines Rettungsteams würde mehrere Jahre in Anspruch nehmen, und ob der Proviant so lange reicht? Womit jedoch niemand gerechnet hat: Mit den ihm verbliebenen Mitteln gelingt es Watney (Matt Damon), sein Überleben zu sichern und obendrein noch ein Signal an die Erde zu senden (Sponsored by NASA? Findet das versteckte Logo im Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=7umltpveti4).
Náufragos – Gestrandet (2001): Durch eine Havarie strandet ein fünfköpfiges Team auf dem Mars und muss feststellen, dass die vorhandenen Vorräte nur für 14 Monate reichen, während es fast doppelt so lange dauern würde, bis ein Rettungsteam endlich da wäre. Klingt fast wie das Szenario in dem gerade erst genannten Film mit Matt Damon. Nur dreht sich hier die Handlung der spanischen Produktion um die Frage, welche drei sich freiwillig opfern, damit wenigstens zwei der Teamkollegen bis zum Eintreffen des Rettungsteam durchhalten können. Und weil die drei Freiwilligen nichts mehr zu verlieren haben, können sie bei der Gelegenheit auch gleich noch eine eigenartige Region auf dem Mars zu erkunden. Wer wilde Action bei diesem Film sucht, der mit einem Budget von um die sechs Millionen Dollar realisiert wurde, wird vermutlich enttäuscht werden – dafür stehen eher philosophische Fragen im Vordergrund. Und nicht umsonst lautet die bedeutendste Frage, die auf der DVD-Hülle zu finden ist: Was würdest Du tun? Interessante Informationen am Rande: Die Außenaufnahmen entstanden auf Lanzarote (die Stelle habe ich in einer bestimmten Szene sofort wiedererkannt) und Johnny Ramone (ja, der Gitarrist der Punkband) spielt einen Astronauten, dem es gelingt, zur Erde zurückzukehren (keine Angst, das ist kein Schwarz-Weiß-Film – auch wenn das Standbild des Trailers so aussieht: https://www.youtube.com/watch?v=4bjTxrjAGAc).
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PS: Wer noch zum Astronaut wurde? Der kleine Aufräumroboter WALL·E, der durch das All düst, um „seine“ EVE wiederzufinden: gesehen in „WALL·E, der Letzte räumt die Erde auf“. Und Jennifer Lawrence und Chris Pratt in „Passengers“, sofern man Passagiere, die auf einen anderen Planeten umgesiedelt werden sollen und 90 Jahre zu früh erwachen, dazu zählen kann.
Okay, das war ein Widerspruch in sich, denn „ohne Überschrift“ ist ja bereits eine Überschrift, auch wenn diese zeigt, dass ich an diesem Wochenende ziemlich fantasielos unterwegs bin. Solange ich bei der 689. Ausgabe des Media Monday kreativer bin, ist doch alles gut.
Die Texte gibt’s wie immer bei Wulf und seinem Blog namens Medienjournal sonntagabends ab 18 Uhr und erscheinen bei mir kurz nach Mitternacht.
1. Könnte ich einen Film noch einmal ganz neu für mich entdecken, am besten auf der großen Leinwand, dann wäre das „Nomaden der Lüfte – das Geheimnis der Zugvögel“ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=3m99GVkm4o0)
2. Es reizt durchaus, sich vorzustellen, dass irgendein Verlag mich entdeckt. Doch dann denke ich so für mich: Ach, muss nicht sein. Es gibt nämlich nichts, das ich mehr hasse, als auf Knopfdruck kreativ sein und zu einer bestimmten Deadline abliefern zu müssen.
3. Gäbe es auch nur die entfernte Möglichkeit, in eine andere Epoche zu reisen – ich wäre mir nicht sicher, welche ich mir aussuchen würde.
4. Das mysteriöse und bisher immer noch ungelöste Verschwinden eines jungen Mannes aus einem kanadischen Skiresort im Februar 2018 ist nun wirklich kein Stoff, aus dem man in Hollywood einen Film machen sollte – mir würden jetzt schon die Familie und Freunde des spurlos Verschwundenen leidtun.
5. Ich stelle mir manchmal vor, wie es wäre, einen einzigen Tag niemanden mit einem Smartphone in der Hand zu begegnen.
6. Morgendlicher Gesang der Vögel begeistert mich wie eh und je, denn das ist einfach ein herrlicher Lichtblick an einem finsteren Morgen. Wer an dieser Stelle erwartet hat, dass ich einen anderen Sänger erwähne, muss sich nicht veräppelt fühlen.
7. Zuletzt habe ich mich über den Wetterumschwung gefreut und das war für mich die Erfüllung eines Traums, weil mir die Hitze so langsam aufs Gemüt geschlagen hat und ich kühlere Temperaturen bevorzuge. Wetten, dass jetzt die ersten Stepp- und Outdoorjacken ausgepackt werden, während ich immer noch in Jeansjacke oder Sommertrenchcoat unterwegs bin?
Die Aufgabe der 35. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder (26. August 1. September) lautet „ICM“. Die Abkürzung steht für Intentional Camera Movement, also absichtliches Bewegen der Kamera während der Aufnahme, was bei längeren Belichtungszeiten zu verwischten Ergebnissen führt, bis hin zur Unkenntlichkeit.
Im Prinzip habe ich schon früher Aufnahmen, die in diese Kategorie fallen, gemacht. Ein paar davon habe ich sogar für die Aufgabe der 4. Kalenderwoche (Lebendigkeit) verwendet. Nun aber zur aktuellen Aufgabe.
Das Bild ist ja schon fast monochrom – was auch eine der kommenden Aufgaben ist. Und wer wissen möchte, welches Stillleben ich mit der bewegten Kamera verfremdet habe – hier kommt die Auflösung des Rätsels:
Bei Stepnwolfs Mitmachprojekt „Das Werk zum Wort“ steht in der 36. Kalenderwoche (7. Bis 12. September) der Flügel im Mittelpunkt …
Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch, fotografisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.
… der wie bei dem Teekessel-Spielchen mehrere Bedeutungen haben kann. Aaaalso, da hätten wir außer dem Musikinstrument auch noch Engelsflügel, Tür- oder Fensterflügel, Gebäudeflügel oder die Flügel, die Vögel oder Fabelwesen wie der Pegasus besitzen. Denkbar wären auch Fraktionen einer Partei, die Flügelchen am Helm des Hermes oder die Flügel, die einem ein gewisser Energydrink verleihen soll.
Entschieden habe ich mich für die englische Bezeichnung „Wings“, die dem folgenden Song den Titel gaben:
Broken Wings
Aber nicht den 1980er-Jahre-Hit von Mr. Mister, sondern von Alter Bridge, einer Band, die ich bisher noch nicht kannte (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=_CuK0MaWF8M), obwohl es sie schon seit 20 Jahren gibt.
Bei Passion of Arts geht es in der aktuellen Ausgabe der 5 Besten am Donnerstag heute um Filme aus aller Welt, mit drei Ausnahmen: Kanada, die USA und Europa sollen dabei außen vor bleiben. Nun denn, dann bleiben ja noch genügend andere Kontinente übrig: Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika sowie Ozeanien (Australien und Neuseeland).
Deshalb befinden sich in meiner chronologisch geordneten Liste auch nur Filme, bei denen das genannte Land das alleinige Produktionsland war. Meisterwerke wie „Frida“ mit Salma Hayek als mexikanische Malerin Frida Kahlo tauchen darum also nicht in ihr auf.
Südkorea : Parasite (2019) ~~~ Fangen wir doch mal mit dem jüngsten Werk an, das auch gleich vier Oscars abräumen durfte und das ich als ersten Film des damals noch jungen Jahres 2019 gesehen habe. Die sehr komplexe und wendungsreiche Handlung bringe ich jetzt nicht mehr zusammen, aber ich weiß nur noch eins: dass ich so ziemlich begeistert der Meinung war, dass „Parasite“ die Auszeichnungen zu Recht erhalten hat. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=5xH0HfJHsaY)
Neuseeland : 5 Zimmer, Küche, Sarg (2014) ~~~ Regie bei dieser „Mockumentary“ (Parodie auf Reality-Dokus) über eine WG aus unterschiedlich alten Vampiren mit unterschiedlichen Gewohnheiten und Verhaltensweisen führte Taika Waititi. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=INm3W544jrA)
Japan : Ring (1998) ~~~ Ein Video mit verstörenden und scheinbar nicht zueinander passenden Filmsequenzen als Quelle für eine Serie grauenhafter Tode – als ich das amerikanische Remake mit Naomi Campbell im Kino gesehen habe, bin ich mit einem mulmigen Gefühl nach Hause geschlichen. Die aus dem Brunnen kriechende Gestalt mit ihren grotesken Bewegungen war nicht unschuldig daran. Auch wenn ich die US-Version persönlich stimmungsvoller fand, so habe ich mich bei der japanischen Originalversion, bei der besagte Gestalt noch furchteinflößender rüberkommt, wesentlich stärker gegruselt. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=0_f3vfflnOE)
Australien : Strictly Ballroom (1992) ~~~ Der etwas andere Tanzfilm. Kein Wunder, denn mit diesem quietschbunten Filmspaß nahm Baz Luhrman die seltsame Welt der Tanzschulen und Tanzturniere aufs Korn und arbeitete nebenbei noch das immer wieder gern genommene Klischee von der Verwandlung des hässlichen Entleins zum schönen und stolzen Schwan ab. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=7dtfxf3FFx4)
Australien : Dogs in Space (1987) ~~~ Zu einer chaotischen Mischung in den Top Five gehört für mich auch ein Film über chaotische Leute: die Melbourner Punkszene gegen Ende der 1970er Jahre. Unter der Regie von Richard Lowenstein entstand ein 103 Minuten langer Film mit einem eher sparsamen Plot, der dem Alltag einer Gruppe von Leuten rund um die titelgebende Band namens „Dogs in Space“ folgt – die gemeinsam in einer veritablen Bruchbude hausen und zu viel Zeit und zu wenig zu tun haben. Einzig Anna (Saskia Post), die Freundin des Sängers der Band (dargestellt von Michael Hutchence), steuert etwas Geld zum täglichen Leben bei, doch da am Ende anscheinend niemand außer ihr Miete gezahlt hat, wird der zusammengewürfelte Haufen am Ende vor die Tür gesetzt. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=WsqTRUr7vWA)
PS:
Nicht unerwähnt lassen möchte ich den thailändischen Thriller „The Pool“ von 2018 und das indische Epos „Asoka – Der Weg des Kriegers“ aus dem Jahr 2001. Mit 152 Minuten in der Kinofassung und 169 Minuten in der Fernsehfassung ein wahrlich schwerer Brocken, der mir erst hinterher eingefallen ist.