NEON, Baby! ~7~ : zu Gast auf dem Hessentag

Meine beste Freundin und ich waren gestern in Bad Vilbel, denn dort fand ein ganz besonderes Konzert statt: Judas Priest – die hatten bei ihrer Shield-of-Pain-Tournee einen Stopp beim Hessentag eingelegt. Unterstützt wurde die dieses Jahr 50 Jahre alt gewordene Heavy-Metal-Truppe von der walisischen Hardrock Band Phil Campbell and the Bastard Sons und den schon seit den 1980er Jahren bekannten Accept, die mir nur vom Namen her ein Begriff waren.

Leider klingelte es bei mir bei den Walisern überhaupt nicht, und erst recht nicht, warum wir eine Coverversion des Motörhead-Klassikers „Ace of Spades“ zu hören bekamen – doch ein Ausflug zu Wikipedia heute Morgen lieferte mir die Lösung für das Rätsel: Phil Campbell, der zusammen mit seinen Söhnen Todd, Tyla und Dane bereits 2016 in Wacken spielte, war bis zur Auflösung von Motörhead deren Gitarrist.


Was das mit NEON zu tun hat? Zum einen waren es die Bändchen…

… und zum anderen die gigantische „Pommesgabel“ beim Priest-Konzert.


Vier Stunden im sogenannten Front-of-Stage-Bereich zwischen Bühne und Wellenbrecher – der Ausflug hat sich für mich wirklich gelohnt, denn nicht nur der Sound war glasklar, auch das gesamte Repertoire (also aller drei Bands) ließ keine Wünsche offen, vom sonnigen, nicht zu drückenden Wetter gar nicht erst zu reden. Und wir standen außerdem nicht so sardinenmäßig dichtgedrängt wie die Meute hinter den Wellenbrechern, die dennoch einen Riesenspaß hatten.

Nur der Weg nach Hause war etwas zäh und zog sich für mich über gute anderthalb Stunden hin.

52-Wochen-Challenge 2025 : KW 25

Wie schon beim Begriff „Echo“ bereitete mir die Aufgabe der 25. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge 2025 von Norbert Eder (17. bis 22. Juni) Kopfzerbrechen. Und das nicht wenig. Denn diesmal geht es um den Begriff „Bruchstück“.

Im Bild festgehalten habe ich daher nicht nur eines, sondern gleich mehrere, frei nach dem Motto „mehrere Bruchstücke ergeben ein Ganzes“, denn schließlich möchte ich die 1000 Teile nicht umsonst zusammengesetzt haben, bevor ich sie wieder in die Schachtel verfrachtet habe.


Dennoch war ich nicht ganz zufrieden – und nach kurzem Überlegen verfiel ich darauf, mit Scherben zu spielen. Ein in zwei Hälften zerbrochenes Glasschälchen habe ich auf unterschiedlichen Untergründen neu arrangiert:


Wann ich die beiden Teile zusammenklebe oder ob ich sie woanders befestige (zum Beispiel an einer Wand), das steht auf einem anderen Blatt.

Die 5 Besten am Donnerstag: Filme zum Thema K.I.

Wie ich an anderen Stellen öfters ab und zu geäußert habe, bin ich nun wirklich kein Fan von dem exzessiven Einsatz von KI auf allen möglichen Gebieten; und dennoch kommen wir nicht an ihr vorbei. Es war daher auch nur eine Frage der Zeit, bis das Thema von Passion-of-Arts aufgegriffen wurde…

… und die meisten denken sicherlich sofort an Filme wie „Matrix“ von 1999 oder „Blade Runner“ von 1982, die ja nun auch schon einige Jährchen auf dem Buckel haben. Die fehlen zwar in meiner Aufstellung, aber dafür sind ein paar echte Oldies dabei. Und mit denen fange ich bei meiner chronologisch sortierten Hitparade auch prompt an:

Tron (1982): Der Klassiker um einen Programmierer, der in ein Computerspiel hineingezogen wird und dort nun um sein Leben kämpfen muss, besticht durch eine tolle Optik, die zu einem Teil durch computergenerierte Effekte erzeugt wurden.

ein Festival der Farben *** https://youtu.be/cFuRPMjYKhs

WarGames – Kriegsspiele (1983): Als sich der Schüler David bei einer Telefonnummer in Sunnyvale einhackt, ahnt er nicht, dass er mit dieser Aktion nicht bei einem Spielehersteller gelandet ist, sondern sich in dem System von WOPR, dem Computer der US-Luftstreitkräfte befindet. Dummerweise entscheidet er sich aber nicht für Poker oder Schach, sondern startet die Simulation „weltweiter thermonuklearer Krieg“ – von der sowjetischen Seite aus. Mit Konsequenzen.

ein fataler Irrtum *** https://youtu.be/aLKyqPOqiEY

Ghost in the Shell (1995): Eine Zukunftsvision, und zwar eine der dystopischen Art, denn bei diesem im Cyberpunk-Genre angesiedelten Meilenstein des japanischen Kinos handelt es sich um einen Anime, der Werken wie „Matrix“ oder „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ als Inspirationsquelle diente. Im Jahr 2029 sind Cyborgs (Menschen mit künstlichen Körperteilen) etwas völlig Alltägliches, Lebewesen mit Cybergehirnen inbegriffen. Die Verfilmung des gleichnamigen Mangas ist keine leichte Kost und behandelt existenzielle bzw. philosophische Fragen wie der folgenden: Zählt ein Wesen, das fast vollständig aus einem künstlichen Körper besteht, noch als Mensch oder als künstliches Wesen mit einem künstlichen Bewusstsein?

ein Werk, damals seiner Zeit weit voraus *** https://youtu.be/Uf7Pn8GB_jI

Wall·E – Der Letzte räumt die Erde auf (2008): Ein kleiner Aufräumroboter, der Letzte seiner Art, sortiert und stapelt auf der völlig zugemüllten und unbewohnbaren Erde die Hinterlassenschaften der sich aus dem Staub gemachten Menschheit. Als eines Tages EVE, ein Roboter zum Aufspüren von vegetativen Lebensformen, von einem Raumtransporter in der Nähe von Wall·E’s Behausung abgesetzt wird, verliebt er sich in den Neuankömmling und folgt ihr, nachdem sie sich mit dem von ihm gefundenen Pflänzchen auf den Rückweg zum Raumtransporter, der Axiom. Hurra, endlich ist wieder Leben auf der Erde möglich und damit die Rückkehr zum Heimatplaneten. Jedenfalls in der Theorie, denn der Autopilot der Axiom hat andere Pläne.

ein geradezu menschlicher Spieltrieb *** https://youtu.be/9gsKRST58LI

Passengers (2016): Eigentlich sollte der Hyperschlaf, in den die Passagiere eines Raumschiffs auf ihrem Weg von der Erde zu einer Kolonie im Weltraum 120 Jahre dauern, doch durch einen Computerfehler, verursacht von der Kollision mit einem Asteroiden, erwacht Jim (Chris Pratt) 90 Jahre zu früh. Einsamkeit und die Aussichtslosigkeit seiner Lage treiben ihn dazu, nach einem abgebrochenen Selbstmordversuch, die Kapsel der Passagierin Aurora (Jennifer Lawrence) zu öffnen und die junge Frau, zu der er sich schon seit einer Weile hingezogen fühlt, aus dem Schlaf zu erwecken. Wohl wissend, dass auch sie – genau wie er – die neue Kolonie niemals lebend erreichen werden.

aufgeweckt, ohne um Erlaubnis gefragt zu werden *** https://youtu.be/FvA0I-IGfhM

Ganz klar fehlen hier die altbekannten Klassiker wie „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968), „Die totale Erinnerung – Total Recall“ (1990) oder „Minority Report“ (2002). Was ich aber zum Abschluss noch erwähnen möchte, sind die Filme „The 13th Floor“ (1999), „A.I. – Künstliche Intelligenz“ (2001), „Inception“ (2010) und „M3GAN (2022)“.