Für meine Standardeinleitung, die Suche nach in Form gegossenen Leuchtstoffröhren, in denen Edelgase in den schönsten Farben zum Leuchten gebracht werden, ginge weiter, stimmt diese Aussage für meine aktuellen Fundstücke nur bedingt – denn ihr Auffinden war eher dem Zufall geschuldet. Mit diesem Spruch werden in einer Bar, die ich kein zweites Mal besuchen möchte, die weiblichen Gäste auf ihrem Gang zum WC empfangen:
Und hier hat ein empfehlenswerter Dönerladen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Warum in die Ferne reisen, wenn das Gute so nahe liegt? Zur Erklärung: In der 23. Kalenderwoche (3. bis 9. Juni) der 52-Wochen-Challenge 2025 von Norbert Eder geht es darum, den Begriff „zeitlos“ fotografisch umzusetzen. Also dachte ich daran, nach Traben-Trarbach zu fahren, wo ich im letzten Dezember ein Gebäude mit einer zeigerlosen Uhr und dem Wort ZEITLOS gesehen habe. Doch das ist jetzt gar nicht mehr nötig, denn ich habe durch puren Zufall ein viel passenderes Motiv gefunden: In der Nähe eines Auflugslokals am Rande unserer Stadt hat jemand eine nicht mehr funktionierende Uhr an einem mit Efeu bewachsenem Baum befestigt hat.
1: wie eine Momentaufnahme aus alter Zeit
2: das Ganze aus der Nähe
3: Detail
4: Nahaufnahme
Manchmal muss man wirklich keine weiten Strecken zurücklegen.
Dieser Beitrag kommt mit einem Tag Verspätung, weil ich mich bis heute ausgeklinkt hatte und nur mit dem Smartphone online war. Hatten wir im Mai das Thema „die 5 besten männlichen Synchronstimmen“, geht es jetzt bei Passion-of-Arts um deren Kolleginnen in diesem Metier:
„freuen wir uns auf die weiblichen Stimmen, die das deutsche Kino bereichern und hoffentlich noch weiter ein fester Bestandteil davon sein werden.“
Auch hier verzichte ich auf die Einhaltung einer irgendwie gearteten Reihenfolge, bei meiner Auswahl bin ich nach dem Zufallsprinzip vorgegangen.
Maria Koschny: Sie leiht nicht nur Jennifer Lawrence ihre Stimme, womit sie die erste Wahl für die Hörbücher der Tribute-von-Panem-Reihe war – sondern auch Kristen Stewart und auch Bryce Dallas Howard. Auch in „Monster“ war sie für Christina Ricci zu hören – sowie für die Rolle der Cully Barnaby in der Krimiserie „Inspector Barnaby“.
Anja Stadlober: Wenn es darum geht, die deutschen Stimmen von Emma Stone, Rihanna oder Mila Kunis unter einen Hut zu bringen, ist die Schloss-Einstein-Darstellerin genau die Richtige. Wen hat die 31jährige Österreicherin noch alles gesprochen? Zooey Deschanel in „New Girl“, Paris Hilton in „House of Wax“ und Kristen Stewart in „Panic Room“.
Barbara Adolph: Warum nicht mal jemanden mit einer beeindruckend langen Karriere nennen? Geboren 1931, zählt sie zu den Urgesteinen der Synchron- und Schauspielzunft. Bereits 1949 stand sie in DEFA-Produktionen vor der Kamera, ihre berufliche Laufbahn als Synchronsprecherin begann 1965. Hier eine Auswahl, in welchen Filmen ihre Stimme zu hören war: „Verstecktes Ziel“ für Sophia Loren, „Die letzte Versuchung Christie“ für Verna Bloom, „Misery“ für Lauren Bacall und „Mrs. Dalloway“ als Vanessa Redgrave. Den größten Wiedererkennungswert dürfte Barbara Adolph jedoch für Harry-Potter- und Downton-Abbey-Fans haben – denn von 2009 bis 2019 war sie die Stimme von Maggie Smith.
Ulrike Stürzbecher: Bereits seit 11 Jahren darf sie als sogenannte Station Voice für den Sender sixx dort tagtäglich alle möglichen Trailer, Teaser oder Jingles einsprechen – dank diesem Umstand sehe ich nun permanent Dr. Meredith Grey aus „Grey’s Anatomy“(gespielt von Ellen Pompeo) vor meinem geistigen Auge, wenn ich ihre Stimme höre. Kate Winslet, aber auch Jennifer Aniston und Sarah Paulson gehören zu ihrem Repertoire, und für ihre Sprechrollen in „Titanic“ und „Der Vorleser“ wurde sie mit Preisen ausgezeichnet. Und um nochmals auf Sarah Paulson zurückzukommen, die zum Ensemble der Serie „American Horror Story“ gehört: In dieser Serie war Ulrike Stürzbecher nicht nur als Sarah Paulson zu hören, sondern auch als Billie Dean Howard und noch ein paar andere Darstellerinnen.
Natascha Geisler: Eine beachtliche Bandbreite kann die 1975 geborene Münchnerin aufweisen. Ob als Stimme für Natalie Portman, Maggie Gyllenhaal oder Jennifer Lopez – die Liste der Filme und Serien, in denen man sie hören konnte, ist lang. Hier mal ein paar Beispiele: „Torchwood“ (als Toshiko Sato), „Vikings“ (als Lagertha Lodbrok), „Devious Maids“ (als Marisol Suarez), „Inception“ als Mal und von 2004 bis 2016 in verschiedenen Bollywood-Filmen, bei denen man gutes Sitzfleisch mitbringen muss.
Bestimmt hätte es noch haufenweise andere Synchronsprecherinnen gegeben, die ich hier hätte erwähnen können, wie z.B. Tilly Lauenstein (Greer Garson/Marlene Dietrich/Jeanne Moreau), Nana Spier (Drew Barrymore/Sarah Michelle Gellar/Liv Tyler), Liane Rudolph (Madeleine Stowe/Nana Visitor/Christine Baranski) oder Marie Bierstadt (Kate Beckinsale/Anne Hathaway/Kirsten Dunst) – aber bei diesem Thema musste ich echt lange überlegen und vor allem suchen.
War letztes Mal die Grundlage dran, kommt heute eine Neuinterpretation – und zwar die eines Hits von Genesis, mit dem sinnigen Zusatz „Zukunftsmusik 2023“ …
Chor des Gymnasiums Fridericianum Rudolstadt : Land of Confusion
… dann könnte es daran liegen, dass a) ein Golfplatz in der Nähe ist oder b) Hagelkörner wie Ping-Pong-Bälle von allen Seiten im Anmarsch sind. Am frühen Sonntagnachmittag traf das Zweite auf meine Straße zu. Sah lustig aus. Mal sehen, ob das Ausfüllen der sieben Lückentexte zum 727. Media Monday genauso lustig sind.
1. Ich will es nicht beschreien, aber ich hoffe, das war’s jetzt mit dem Starkregen – schließlich haben unsere Gärten jetzt genug davon gehabt.
2. „Der ideale Palast des Briefträgers Cheval müsste einem viel breiteren Publikum bekannt sein“, hatte sicherlich ein wohlmeinender Freund gedacht, als er das außergewöhnliche Bauwerk sah, das der Briefträger Joseph Ferdinand Cheval (* 19.4.1836; † 19.8.1924) eigenhändig in 93000 Arbeitsstunden gebaut hatte und beschloss, von dem Meisterwerk Fotografien in Druck zu geben. Dummerweise oder zum Glück (?) ist diese Vision wahrgeworden, denn noch immer kann man diese Sehenswürdigkeit rund ums Jahr besichtigen; eine Chance, die ca. 150000 Besucher pro Jahr wahrnehmen.
3. Schon genial, was Streaming-Anbieter „filmfriend.de“ als kostenloser Streamingdienst *) der Bibliotheken so produziert, denn als Fan von kleineren Filmproduktionen habe ich da schon öfters Filme und Serien gefunden, die man nicht alle Tage sieht. Gerade wird dort der Animationsfilm „Das große Rennen von Belleville“ ganz groß angepriesen.
*) Hier muss ich mich korrigieren, denn ganz kostenlos ist dieser Service nicht – man muss Mitglied bei einer Stadtbücherei sein und zahlt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag; bei uns beträgt dieser 10 Euro für Erwachsene – Kinder und Jugendliche zahlen nichts.
4. Unsere Stadtbücherei ist eine echte Offenbarung, wenn es um das Entdecken neuer Autoren geht und daher freue ich mich, wenn es im nächsten Jahr in größere Räumlichkeiten geht, die auch noch zentral liegen: im leerstehenden Galeria Kaufhof.
5. Der Gedanke hat etwas für sich, dass es im Juni noch ein paar Feiertage gibt: Pfingsten und Fronleichnam.
6. Die Aufgabe für die 13. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder ist so herrlich nischig, dass ich dem Thema „Neon“ eine ganze Rubrik gewidmet habe, die ich nach und nach mit neuen Aufnahmen fülle, denn je länger ich draußen unterwegs bin, desto öfter finde ich ein neues Motiv.
7. Zuletzt habe ich meinen Terminkalender auf den neuesten Stand gebracht und das war allerhöchste Zeit, weil ich jetzt schon zum zweiten Mal den Abfuhrtermin für die Biotonne verpasst habe.