Media Monday # 743 : Houston, wir haben ein Problem

Und zwar eines mit dem Laptop bzw. dem Ladegerät, und so gibt es meinen Beitrag zum 743. Media Monday leider einen Tag später.

1. Von all den Reboots und Remakes kann ich mich auf Anhieb nur das von Lilo & Stitch erinnern, und in diesem Fall war ich von der „Real“-Version in 3D so richtig begeistert.


2. Happy Deathday 2U ist eine unverhofft gelungene Fortsetzung von Happy Deathday, weil ich solche Zeitschleifenstorys gerne sehe.


3. Es ist nicht so, dass ich keine Lust gehabt hätte, gestern beim Media Monday mitzumachen – leider hat das Ladegerät von meinem Laptop gezickt, und so habe ich der Technik mal einen Ruhetag gegönnt.


4. Jedes meiner geliebten drei Arthouse-Kinos hat wirklich einige Qualitäten, die mir in den Kinos, wo der Mainstream regiert, fehlen. Klein, gemütlich und so kuschelig, dass ich mir letztes Jahr die Frage gestellt habe, ob ich nicht gleich dort einziehen möchte.


5. Großartig, dass es mittlerweile für mich möglich ist, auch tolle Sachen für wenig Geld zu unternehmen – in dem Zusammenhang empfehle ich den Besuch von Ausstellungen in weniger bekannten Museen bzw. eine von den Kuratorinnen geleitete Führung. In diesem Fall habe ich nicht gegendert – sondern die Kuratoren waren tatsächlich weiblich.


6. Downton Abbey – Teil 3 genießt für mich jetzt schon Kultstatus, obwohl ich ihn noch gar nicht gesehen habe – aber ich schwöre: Diese Woche kommt der dritte und letzte Teil der Saga an die Reihe.


7. Zuletzt habe ich mir den Kopf über ungelegte Eier zerbrochen und das war ein wilder Mix aus „was wäre wenn“ und „das und das musst du aber unbedingt auch noch erledigen“, weil hier noch so viel zu tun ist, mir aber irgendwie die Lust dazu fehlt.

Media Monday # 731 :  völlig kaputt nach diesem langen Tag…

Das bin nicht nur ich, sondern auch mein Auto, weil mich heute Morgen einer seitlich gerammt hat. Ich habe es mit heilen Knochen überstanden, musste aber trotzdem ins Krankenhaus, weil die Sanitäter im Rettungswagen beim EKG etwas gefunden haben, was ihnen gar nicht gefiel.

Ende vom Lied: sechs Stunden später ist zwar der Verdacht auf Herzinfarkt ausgeräumt, aber trotzdem bleibt mir der Gang zum Kardiologen nicht erspart. Und als Dreingabe der Gang zu meiner Autoversicherung.

Den ursprünglich geplanten Text gibt’s dafür dann eben nächste Woche – jetzt fülle ich die aktuellen sieben Lückentexte des 731. Media Monday aus:

1. Highlight im ersten Halbjahr war das Konzert mit Judas Priest, Accept und Phil Campbell and the Bastard Sons auf dem Hessentag. Lowlight mein Crash heute Morgen.

2. Der Kauf eines Gebrauchtwagens könnte in den kommenden Monaten mit Gewissheit anstehen.

3. Es muss nicht immer Fleisch sein sein, aber in den letzten Tagen war mir selbst vegetarisches Essen Wurscht. Dank der Temperaturen fehlte mir der Appetit.

4. Das Verhalten mancher Neuankömmlinge in der Notaufnahme ist nun wirklich zum Vergessen, denn es ist zwar verständlich, wenn man die nächsten Angehörigen und/oder Freunde informieren möchte, wo man steckt – aber man muss nun wirklich das Mobilteil nicht auf laut stellen und eine Telefonkonferenz daraus machen. WhatsApp würde es zur Not ja auch schon tun.

5. Ich freue mich ja jetzt schon drauf, wenn die nächste Busreise kommt – denn es geht in den Bregenzerwald und nach Lindau.

6. „Dieser Überwachungsmonitor geht mir unter die Haut mit seinem lautstarken Gepiepe“, dachte ich nach sechs Stunden Notaufnahme und war froh, dass ich am Abend endlich nach Hause durfte.

7. Zuletzt habe ich Fotos meines Führerscheins per E-Mail nachgereicht und das war die einzige Methode, wie die Polizei meine Daten vervollständigen kann, weil ich ihn a) am Morgen nicht dabei hatte und b) es ein grauer „Lappen“ ist, der so oder so nicht hätte eingelesen werden können.

Das Testobjekt

Sei kein Frosch – oder ja, spinn ich denn? Ich muss nicht ganz bei Trost gewesen sein als ich es ausprobiert und mit der KI von WordPress ein Bild generiert habe.

Alle anderen Versuche waren echt gruselig, besonders wenn ich mir so die Hände und Gesichter von Personen anschaue *schauder* – das hier war das erste, das halbwegs gelungen aussieht – die Vorgabe von mir lautete:

Blauer Frosch auf rosa und gelben Seerosen. Eigentlich wollte ich ja nicht, aber man soll ja niemals nie sagen. Vielleicht aber doch, wie ich gerade feststelle, denn das Kontingent meiner Anfragen zum Generieren eines Bildes mit KI ist erschöpft, und ich habe nicht vor, ein Upgrade durchzuführen. Somit ist dies der erste und letzte Versuch gewesen.

Media Monday # 630 : Leichtes Gepäck

Leichtes Gepäck – mein aktuelles Motto für das vergangene Wochenende. Da bin ich nämlich nach Hamburg gefahren, um mir die Aufführung „Dracula“ im Imperial-Theater auf der Reeperbahn anzuschauen und hatte außer meiner Handtasche kein Gepäck dabei. Was braucht man denn auch groß für nur eine Nacht…

(ich hab da früher immer „Leiche im Gepäck“ verstanden 😉 – https://www.youtube.com/watch?v=ohHJjPSsW8c

… Zahnbürste, Wäsche zum Wechseln und Ladegerät fürs Handy. Gute Laune und eine gewisses Maß an Geduld, wenn’s mit der Bahn nicht so laufen sollte wie erhofft, kann auch nicht schaden. Und nun spazier‘ ich leichten Herzens hinüber zum 630. Media Monday.

Media Monday # 630

1. Mit dem 15. Oktober geht auch eine Ära zu Ende, denn dann geht für das Musical „Hamilton“ zum letzten Mal der Vorhang in Hamburg auf und es beginnt der „Tanz der Vampire“ – obwohl: Ära wäre doch stark übertrieben, denn „Hamilton“ läuft ja erst seit dem 6. Oktober 2022.

2. Die Musik einer gewissen Band begeistert mich seit vielen Jahren, aber so verrückt, dass ich jetzt unbedingt jeden Tonträger von ihr haben muss, bin ich dann doch nicht.

3. Ich denke nicht, dass es sich lohnt, beim nächsten Hamburg-Besuch noch eine Hafenrundfahrt mitzumachen, wenn man dank des Deutschlandtickets mit der Fähre gratis durch den Hafen schippern kann.

4. Nicht nur das Ensemble des Imperial-Theaters mit seiner aktuellen Aufführung, sondern auch das Spielbudenfestival auf der Reeperbahn hat es geschafft, mich zu überzeugen, dass Hamburg immer eine Reise wert ist, sei sie auch noch so kurz (und egal, wie teuer die Übernachtung ist).

5. Gäbe es die Möglichkeit, die schönsten Momente meiner Vergangenheit noch einmal neu zu erleben/entdecken, ich hätte wahrscheinlich Skrupel, diese zu ergreifen – da sich vermutlich dasselbe Gefühl 1:1 nicht einstellen würde. Also lasse ich sie da, wo sie sich schon die ganze Zeit über befinden: in meiner Erinnerung.

6. „Pushing Daisies“ hätte ja wirklich eine Fortsetzung verdient gehabt, schließlich fand ich die originelle Idee vom Kuchenbäcker, der die Fähigkeit hat, jemanden durch eine Berührung seiner Hand zum Leben zu erwecken, so erfrischend und auch noch liebevoll und quietschbunt umgesetzt.

7. A propos quietschbunt: Zuletzt habe ich mir nicht nur „Dracula“ auf einer kleinen Theaterbühne angesehen, sondern auch den Film „Barbie“ im proppenvollen Kino meiner Heimatstadt und das war nicht zu hundert Prozent das pure Vergnügen, weil die Vollidioten in der Reihe hinter mir anscheinend Spaß daran hatten, sinnfreie Bemerkungen in den Saal zu rufen und sich lautstark darüber aufzuregen, dass andere Besucher an mehreren Stellen dem Film Applaus gespendet haben. Da habe ich mich hinterher gefragt, ob es wieder irgendwo eine TikTok-Challenge wie bei „Creed“ gibt, von der ich nichts gehört habe. Notiz an mich selbst: Nächstes Mal eine andere Vorstellung wählen oder den Chaotenhaufen beim Personal melden und vom Security-Dienst vor die Tür kehren lassen.

Media Monday # 624 : Das Ende ist nah

Jedenfalls, was das Arbeiten betrifft, denn Urlaub steht vor der Tür. Wie gerade erst erwähnt, ist die Vorfreude bei mir verhalten – worauf ich mich aber tatsächlich freue, das ist der von Wulf initiierte Media Monday mit sieben Lückentexten zum Ausfüllen:

Media Monday # 624

1. Wenn es eigentlich schon wieder zu heiß ist, um rauszugehen, verlagere ich Aktivitäten wie Rasenmähen gerne in die frühen Morgenstunden.

2. Am liebsten würde ich ja mal länger nach Amsterdam fahren, aber dort eine bezahlbare Unterkunft zu finden, ist woanders einfach leichter.

3. Die ITV-Krimiserie „Marple“, die ARD One immer mittwochs ausstrahlt, fesselt mich wirklich verlässlich vor dem Fernseher, denn zum einen wurden da Bücher von Agatha Christie verfilmt, die dem breiten Publikum vielleicht nicht ganz so geläufig sind, und zum anderen stoße ich da immer wieder auf Schauspieler und Schauspielerinnen, die ich aus anderen Produktionen kenne.

4. Eine Person, die mich nachhaltig begeistert?  Da gibt es einige, und ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte. Beispiele gefällig? Die Musiker von The Cure, die sich gegen überzogene Ticketpreise stark machen – oder Metallica, die gerne in den Städten, in denen sie auftreten, auch gerne mal eine größere Spende da lassen.

5. Das Ende eines Urlaubs stimmt mich immer auch ein wenig wehmütig/traurig, schließlich kann ich während jener Zeit nach einem Rhythmus leben, den ich mir freiwillig ausgesucht habe – und wenn dazu frühes Aufstehen gehört und der Tag danach gefühlt hundert Stunden hat.

6. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich mich demnächst in Hamburg ausschließlich an Fischbuden verköstige – schließlich fahre ich nur für einen Theaterbesuch mit anschließender Übernachtung hin, und das Zimmer im Hotel auf der Reeperbahn ist schon teuer genug.

7. Zuletzt habe ich mich im Baumarkt mit Werkzeug eingedeckt und das war eine Anschaffung, die bitter nötig war. Ein Pümpel für unser Spülbecken war auch dabei, da das Wasser nur noch tropfenweise abläuft. Auf diese handwerkliche Drecksarbeit freue ich mich jetzt schon so gar nicht, weil ich befürchte, dass es damit nicht getan sein wird und ich das komplette Abflussrohr auseinandernehmen darf. Aber wozu hat man denn Urlaub? Und um den Kreis zu schließen, war bei meinem Großeinkauf auch noch ein Satz Atemmasken dabei.

ABC-Etüden 2022 – Wochen 3&4 : Etüde 4 – Grün ist die Hoffnung

Mit meinem vierten Beitrag zu Christianes ABC-Etüden – aus den von Stachelbeermond gespendeten Wörtern (Wackelpudding, unverdrossen und knistern) wird es heute musikalisch.

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Grün ist die Hoffnung

„Was knistert dort bei Wind und Wetter? Es sind vom Kopfsalat die Blätter… Möchten Sie uns konsultieren, so müssen Sie sich nicht genieren. Ab acht können Sie uns erreichen. Falls nicht, sprechen Sie nach dem Zeichen. Tröööt!“

Genervt lasse ich den Hörer fallen. Anrufbeantwortersprüche waren mir schon immer suspekt, vor allem jene der gewollt witzigen Sorte. Flapsige Sprüche oder holprige Reime verschlagen mir grundsätzlich die Sprache. Reiß dich zusammen, ermahne ich mich selbst, nicht so feige zu sein, denn schließlich geht es bei diesem Anruf um die Wurst. Oder besser um die Knolle, schließlich möchte ich einen der begehrten Plätze beim legendären Gemüseorchester ergattern. Und da geht’s vegetarisch zu.

Als ich zum ersten Mal davon hörte, traute ich meinen Ohren nicht: handgemachte Musik aus Gemüse, dessen Vergänglichkeit die Musiker nicht daran hindert, unverdrossen aus Gurken oder Möhren stets neue Instrumente zu schnitzen und dabei klangliche Abweichungen in Kauf zu nehmen, denn die Natur produziert nun mal keine Klone.  

Aufgeregt wähle ich wieder und wieder die Nummer mit der Wiener Vorwahl. Endlich, nach dem gefühlt zehnten Mal geht einer dran und hört sich meinen vorfabrizierten Spruch an, mit dem ich um einen Termin zum Vorspielen ersuche. Und tatsächlich kann ich mein Glück kaum fassen, als ich sie mich doch wahrhaftig einladen und mich bitten, zur Teilnahme an dem Klangexperiment eine großes Becken Wackelpudding,  aus geeister Gurkensuppe und Agar Agar zubereitet, mitzubringen, um die Perkussionisten beim Einspielen der Raps-Sodie No.5 zu unterstützen.

Am besten fange ich schon mal mit Kochen und Üben an, damit ich mich beim Produzieren der blubbernden Geräusche zwischen Maiskörnergerassel und Salatblätterrauschen nicht allzu blöd anstelle.

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267 Wörter für eine Bewerbung beim Wiener Gemüseorchester, dessen Schaffen man hier auf youtube bewundern kann.

Projekt ABC – M wie Muffins

Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel? In diesem Fall sind die Krümel besonders groß ausgefallen und tarnen sich als Muffins…

Muffins in Gold – frei nach dem Sprichwort „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, ist der von mir bereits gezeigte Kuchen in einem silbernen Gewand dahergekommen, und deshalb gibt es heute Schokoladenmuffins mit goldener Glasur. Sie stehen symbolisch für das M bei der fotografischen Aktion von wortman, bei der alle 14 Tage ein Foto den entsprechenden Buchstaben des Alphabets symbolisiert (ohne die Umlage Ä, Ö und Ü).