Media Monday # 405 : Sätze mit X

 

. diese Veranstaltungen waren wohl nix: am Samstag war ich in Bad Homburg bummeln und erblickte ein Plakat, das ein Konzert von Maiden United für denselben Abend ankündigte, doch vor Ort erfuhr ich dann, dass das Konzert wegen Krankheit ersatzlos gestrichen wurde. Okay, ist Pech, aber die nächste Enttäuschung wartete dann am nächsten Morgen auf mich, denn ein Fotoworkshop, für den ich vor Wochen eine Karte erstanden hatte, wurde ebenfalls gestrichen – genau wie die gesamte Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Vorführungen. Von 150 Tickets wurden nur insgesamt drei verkauft. Jetzt kann ich meinem Geld hinterherlaufen.

Noch eine Erfahrung, um die ich nun reicher bin: In Zukunft lasse ich wohl besser die Finger weg von Filmen mit dem Wort „Legenden“ im Titel, denn bisher hat mich nichts davon wirklich überzeugt; ob es nun „I am Legend“ mit Will Smith war oder „Legenden der Leidenschaft“ (ganz schlimmer Kitsch in gefühlter Überlänge).

Der letzte Film, von dem ich mir trotz beeindruckender Landschaftsaufnahmen, dem Hauptdarsteller und der ansprechenden Musik (Irish Folk) mehr Spannung versprochen habe, war der australische Film „Die Legende des Ben Hall“. An sich ist der Film über den Outlaw Ben Hall (* 9. Mai 1837; † 5. Mai 1865) gewiß nicht schlecht und anscheinend auch historisch korrekt; dennoch zog er sich doch etwas sehr in die Länge, was mir bei 140 Minuten Lauflänge vorher schon hätte klar sein müssen.

 

 

 

Spannung pur dagegen bietet das liebgewonnene Sonntagabendritual mit den sieben Lückentexten des Media MondayMedia Monday:

 

Media Monday # 405

 

1. Durch die Zeitumstellung fehlt mir plötzlich eine Stunde, die ich viel lieber mit Schlummern im Bett verbracht hätte, schließlich bin ich völlig umsonst so früh aufgestanden, weil ich nicht wusste, dass der von mir gebuchte Workshop nicht stattfinden würde.

 

2. Es scheint eine ungeschriebene Regel zu sein, dass nur noch über Facebook bekanntgegeben wird, wenn eine Veranstaltung ausfällt. Dabei wäre es so einfach, einen Aushang an der Tür zu hinterlassen, denn nicht immer hat man unterwegs Empfang, und nicht jeder nutzt Facebook.

 

3. Manchen wattpad-Autorinnen würde ich ja gerne mal im wahren Leben begegnen, einfach weil ich ihren Schreibstil so mag. Aber das gleiche könnte ich auch über manche Blogger sagen.

 

4. Was ich besonders daran schätze, Filme als DVD in der Hand und nicht als Stream zu haben, ist die Tatsache, dass mein Player immer läuft, aber bei mir das Internet nicht immer störungsfrei läuft.

 

5. Die Nachricht, dass Pro7 die dritte Staffel von „Lucifer“ sendet, kam für mich schon überraschend, denn zur Zeit habe ich die zweite Staffel im Player, und der bin ich wochenlang hinter gelaufen.

 

6. Jetzt, wo sich die Sonne auch mal wieder häufiger blicken lässt findet man mich häufiger in der Eisdiele oder im Straßencafé – oder im Park:

 

 

7. Zuletzt habe ich einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt und das war mit Erinnerungen an früher verbunden, weil die Ausstellung, zu der ich aufgebrochen war, in dem Stadtteil stattfand, in dem ich zwanzig Jahre gelebt habe – eine ernüchternde Erfahrung.

7 Kommentare zu “Media Monday # 405 : Sätze mit X

  1. Punkt 2 kann ich nachvollziehen. Ich habe auch kein FB 🙂
    Ja, das ist mir früher auch öfters aufgefallen: So mache unbekannte Autoren können es locker mit den Großen aufnehmen.

  2. Huhu,

    Zu dem Streampunkt kann ich dir recht geben. Geht mir auch so. Vielleicht klappt es mit dem Notebook etwas besser.

    Aber wie witzig, dass wir heute beide Lucifer im MedidaMonday erwähnt haben.

    Was für ein Park ist das denn, den du da gezeigt hast?

    LG Corly

    • Das ist der Büsingpark in Offenbach am Main, der Stadt, in der ich lebe. Als Kinder sind meine Schwester und ich zum Rodeln immer mit unseren Schlitten zu diesem „Tempelchen“ gepilgert, es waren ja nur 10 Minuten zu Fuß, und da war immer die Hölle los. Später hatten wir keinen Rodel mehr. 😦

      • Es ist auch sehr hübsch. Früher gab es dort ein Schwimmbad, dessen Schwimmhalle riesige Panoramascheiben hatte, durch die man in den Park schauen konnte. Das war besonders hübsch, wenn Schnee lag. Aber das Schwimmbad existiert schon lange nicht mehr, und die denkmalgeschützte Fassade der Schwimmhalle wurde zu einer Hotellobby für ein Sheraton-Hotel umfunktioniert.

  3. Grundsätzlich bin ich Kitsch und Herzschmerzfilmen abgeneigt, aber in Legenden der Leidenschaft habe ich keins davon gefunden. Der Titel ist dem deutschen Filmverleih geschuldet, der Originaltitel Legends of the Fall trifft den Kern viel besser. Ich finde den Film sehr episch und zu Herzen gehend, aber Geschmäcker sind ja etc. usw. 🙂 Die Legende des Ozeanpianisten ist auch trotz des Titels ein ganz toller Film.

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