Wenn sich plötzlich Menschen vervielfältigen, dann unterliegt man entweder einer optischen Täuschung oder befindet sich in einer Zeitschleife in einem Alptraum ohne Ende.
Mary Blige & George Michael : As
Wenn sich plötzlich Menschen vervielfältigen, dann unterliegt man entweder einer optischen Täuschung oder befindet sich in einer Zeitschleife in einem Alptraum ohne Ende.
Mary Blige & George Michael : As
Nach drei Jahren Pause hat sie nun endlich wieder stattgefunden: Die Nacht der Museen – am Samstag, den 13. Mai von 19 Uhr bis 2 Uhr morgens, und wie zu erwarten, ist es mal wieder voll geworden. Sehr voll. Da ich mit meiner Taktik, mich auf nur wenige Museen zu beschränken, in den Jahren vor der Pause immer sehr gut gefahren bin, stand auch dieses Jahr wieder ein grober Plan bei mir fest, der mir auch durchaus Raum zu Änderungen gab.
Welche das waren, offenbart der letzte Punkt der sieben Lückentexte der aktuellen Ausgabe des Media Monday.
1. Ich hätte ja gerne einen Kurs zur Fertigung von Handschuhen gebucht, den eine im Ledermuseum gastierende Handschuhmacherin im Juli anbietet, aber genau an jenem Tag habe ich schon eine Karte für „Robin Hood“.
2. Es braucht wohl mehr als Talent oder handwerkliches Geschick und Kreativität, um ein Publikum für seine Werke begeistern zu können; manchmal gehört auch eine Portion Glück dazu, um den Geschmack der Zielgruppe zu treffen.
3. Nichts könnte mich wohl kaum vom Besuch bestimmter Veranstaltungen abhalten als überhöhte Preise. Doch ein KO-Kriterium gibt es noch: endlose Schlangen vor dem Veranstaltungsort wie zuletzt bei der endlich wieder stattfindenden Nacht der Museen. Hätte ich nicht so viel Glück gehabt, als eine der ersten vor Ort zu sein, wäre ich wohl kaum in den Genuss einer Besichtigung des Hauses Zur Goldenen Waage in Frankfurt am Main *) gekommen.
4. Ich muss gestehen, dass ich nicht nur wegen des Renaissance-Flairs in das besagte Haus eingekehrt bin – die Auslage an Törtchen und anderen verführerischen Gebäckstücken war zu verlockend, um Nein zu sagen.
5. Die Nacht der Museen gäbe es nicht, wenn nicht so ein großes Interesse daran bestünde.
6. Man sollte vielleicht mal von durchgetakteten Zeitplänen für eine solche Nacht wegkommen und sich treiben lassen, wenn man von seiner Zeit dort etwas haben möchte – es sei denn, man steht darauf, wegen nichts sinnlos in der Schlange zu stehen oder sich im Gedränge fühlen wie eine Sardine in der Dose.
7. Zuletzt habe ich bei der Nacht der Museen gleich am Anfang meine Planung umgeworfen. Anstatt dem Museum für Elektronische Musik einen Besuch abzustatten, bin ich gleich nach dem Besuch des Hauses Zur Goldenen Waage wieder nach Offenbach zurückgefahren, und das war eine gute Entscheidung, weil es nicht nur im Deutschen Ledermuseum weniger voll war als befürchtet, sondern weil ich so meiner Liste zwei weitere, ungeplante Programmpunkte spontan hinzufügen konnte.
PS: Wir haben es gefunden – das „Bernsteinzimmer“
*) Informationen zu diesem historischen Gebäude mit Dachgarten (auch Belvederchen genannt) kann man hier finden.
„Es ist kompliziert“: einer jener Sätze, die man in Liebesfilmen schon öfter gehört hat (genauso wie „Es ist nicht das, wonach es aussieht“). Nun sieht es aber so aus, dass Gina in der letzten Ausgabe der fünf Besten – am 11. Mai – nach den kompliziertesten Liebesbeziehungen in Filmen gefragt hat. Hier kommen nun endlich meine fünf:
Die fabelhafte Welt der Amélie
Eigentlich könnte es so einfach sein: Junge Frau verliebt sich, hadert ewig mit sich und lässt ihm dann ein Brieflein zukommen, in dem sie sich dem Mann des Herzens offenbart. Doch leider hat es die junge Amélie, die in einem Café arbeitet und in einer unordentlichen, aber gemütlichen Wohnung lebt, lieber kompliziert. Tagträumereien und Strategien liebt sie über alles, und so dauert es dementsprechend lange, bis ihr ausgefeilter Plan, das Interesse des Angebeteten zu wecken, endlich aufgeht.
Der Tag des Falken
Zwei Liebende, durch den Fluch eines neidischen und boshaften Geistlichen getrennt, weil das Herz seiner Angebeteten nicht für ihn, sondern für einen edlen Ritter schlägt. Und so ziehen sie durch die Lande: Bei Tag ist er ein Mensch und sie ein Falke – dafür nimmt sie des Nachts ihre menschliche Gestalt an, während er als Wolf umherstreift. Und nur die kurzen Momente während Sonnenauf- und untergang sind ihnen vergönnt, einander in ihrer menschlichen Gestalt nahe zu sein. +++ PS: ein Thema, das in „Shrek“ Jahre später noch einmal aufgegriffen wurde.
Die Frau des Zeitreisenden
Während das Leben in „Der Tag des Falken“ trotz des Fluchs noch halbwegs kalkulierbar ist, pfuscht in diesem Werk den beiden Liebenden die Natur ins Handwerk – besser gesagt, ein Gendefekt, der dafür sorgt, dass Henry zu jeder Zeit von jetzt auf gleich in eine andere Zeit befördert werden kann.
Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche
Bis dass der Tod uns scheidet? Nicht, wenn man in diesem Animationsfilm durch ein blödes Missgeschick beim Üben des Ehegelöbnisses im Wald den „Bund fürs Leben“, äh das Jenseits, mit einer kürzlich Dahingeschiedenen eingeht und dann feststellt, dass es wenig hilfreich ist, wenn man selbst noch am Leben ist, während die Braut bereits tot ist. +++ Wenig hilfreich sind aber auch Befehle wie Stell dich tot an einen Hund, der ebenfalls dahingeschieden ist.
West Side Story
Romeo und Julia neu umgesetzt – zuerst 1957 als Broadway-Musical, dann 1961 als Film und 2021 erneut verfilmt… Hier kommen die beiden Liebenden aus verfeindeten Lagern und nehmen ein tragisches Ende. +++ Als Pendants in Zeichentrickfilmen fallen mir dazu noch Susi & Strolch oder Robin Hood ein.
Was man so alles entdeckt, wenn man gezwungen ist, eine andere Strecke als üblich zu fahren… Sonne, Mond und Sterne, mal anders: STAR Kaufhaus – Fahrschule Moon – Sun Sonnenstudio :
– und alle drei Läden nebeneinander (na ja, fast), und doch so weit auseinander, dass ich sie nicht auf ein Bild bekommen habe.
Kapitel 1 : Das Haus am See
Das Tor ward aufgetan, und wie das Mädchen gerade darunter stand, fiel ein gewaltiger Goldregen, und alles Gold blieb an ihm hängen, so daß es über und über davon bedeckt war. „Das sollst du haben, weil du so fleißig gewesen bist,“ sprach die Frau Holle und gab ihm auch die Spule wieder, die ihm in den Brunnen gefallen war.
Hei, war das ein Spaß, als meine liebe Schwester mit prallgefüllten Taschen, randvoll mit goldenen Münzen heimkam. Welche Ironie, dass sie da gerade zum x-ten Mal Das Haus am See im Radio dudelten.
♪ Doch irgendwann werd ich vom Glück verfolgt, mh-mh, und komm zurück mit beiden Taschen voll Gold ♪ schallte es zum Fenster raus, bis rüber zu dem Birnbaum, unter dem ich eine Verschnaufpause eingelegt hatte von der Plackerei während Maries mysteriösem Verschwinden. Keiner von uns hatte einen Schimmer, wo sie sich herumgetrieben hatte.
An dieser Stelle musste ich ausnahmsweise meiner Schwester neidlos lassen, dass es ein ziemlich cleverer Move von ihr gewesen war, sich mit zwei Jutebeuteln vom Biomarkt unter das Tor zu stellen, um das viele „Gold“ von dieser Falschmünzerin aufzufangen, denn die hatte sie locker unter ihren Klamotten verbergen können und waren daher am wenigsten aufgefallen. Stofftaschen? Ach, ihr habt doch nicht etwa geglaubt, dass sie wie ein Christbaum behängt, nach Hause getrabt wäre, ohne dass auch nur das kleinste Fitzelchen von ihr abgefallen wäre. Sie hätte ja eine Spur nach Sonstwo hinterlassen. Und flüssiges Gold? Denkt an Viserys Targaryen. Aber das hatten wir schon.
Mit offenem Mund und großen Augen hörte ich mir in aller Ausführlichkeit an, was sie bei „der Alten vom wandernden Wolkenkuckucksheim“ erlebt hatte und stützte mich gedankenversunken auf den Besen, mit dem ich eigentlich den Hof kehren sollte. Aber da kannte ich meine Tante Ursula schlecht. Sofort baute sie sich zu ihrer vollen Größe vor mir auf und setzte zu einer Moralpredigt an.
Typisch Tante Ursula. Diese Hexe ging mir schon seit dem Moment gehörig auf den Zeiger, seit sie zum verkehrtesten Zeitpunkt bei uns hereingeschneit war und Mutterns schönen Plan torpediert hatte. Adé, traute Mutter-Tochter-Zweisamkeit, hatte ich im Stillen vor mich hin geseufzt, da Papas Schwester (Gott hab ihn selig) eine von der ganz pingeligen Sorte war. Wenn die auf der Matte stand, drohte Ärger, und tatsächlich:
Wie jetzt… du hast vor, dir per Aushang für die Hausarbeit irgendwelche Schüler zu suchen, die ab und zu ihr Taschengeld aufbessern wollen? Also ehrlich! Du willst im Ernst unnötig Geld zum Fenster rauswerfen, wo du es doch sowieso nicht so dicke hast – aber dafür eine Tochter, die das Arbeiten auch nicht erfunden hat? Höchste Zeit, dass Resinas Faulenzerei ein Ende hat.
Tolle Wurst. Da hatte ich nun den Salat, denn von da an war es beschlossene Sache, dass ich gefälligst anpacken sollte, wobei die Begriffe ruhig mal, ausnahmsweise und mit anscheinend generell in ihrem Vokabular nicht vorkamen. Tritt ein, bring Glück herein? Selten so gelacht.
Nicht. Ja, bin ich denn das Aschenputtel?
Tante Ursula kann mich mal. Ständig hing mir diese Ausgeburt der Hölle auf der Pelle, feudelte und wischte mir in einer Tour hinterher und kontrollierte mich auf Schritt und Tritt. Pausen machen? Zeitverschwendung! Nicht mal fünf Minuten Ruhe gönnte sie mir und nannte mich faul, nur weil ich mir schöneres für mein Leben vorstellen konnte, als irgendwelchen sinnlosen Sisyphusarbeiten nachzugehen. Für mich gab es nichts schöneres, als in ein Buch einzutauchen und meinen Gedanken nachzuhängen. Doch dafür fehlt der Tante der Sinn.
Ach ja, die Tante. Die kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, da waren sie und Muttern sich zur Abwechslung mal einig. Aber ich wusste, es war nicht von Dauer. Denn kaum hatte sich Tante Ursula zur Nachtruhe begeben, nachdem Marie ihre Erzählung über ihre Erlebnisse beendet hatte, da sah ich ihn: den lauernden Blick in Mutterns Augen. Das verräterische Funkeln in ihnen kannte ich nur zu gut, und ich wusste auch schon, was gleich kommen würde.
Mehr.
Ich brauche mehr davon.
Mehr Gold!
Du weißt schon wo…
Also schickte sie mich auf den Weg und ermahnte mich, gut achtzugeben, dass mir auch ja kein Fehler unterlief. Natürlich musste Tante Ursula auch noch ihren Senf dazugeben und anmerken, dass ich es dann aber auch bitte schlauer anstellen sollte als unser Goldkind, die bloß mit zwei läppischen Taschen aufgekreuzt war, wo doch ein Bottich ja wohl das mindeste gewesen wäre!
Ach, es hatte keinen Zweck, den beiden zu verklickern, dass so ein Behälter einiges wöge und es schwierig werden würde, ihn von A nach B zu schaffen, ohne mir dabei einen Bruch zu heben oder auch nur eine der kostbaren Münzen zu verlieren. Aber da bei Muttern Widerstand zwecklos war, fügte ich mich leider zum Glück in mein Schicksal und schnappte meinen Rucksack, in den alles Mögliche reinging. Nur leider kein Gold.
Spielt ein Kreuzritter Schach gegen den Tod. Daran musste ich sofort denken, als ich über das neueste Werk von Depeche Mode gestolpert bin.
Depeche Mode : Ghosts again
So ausgelaugt, wie ich mich fühle, wollen mir einfach keine neueren Beispiele einfallen, und so ist diese Ausgabe des Media Monday gespickt mit alten Hüten, aber dafür ohne Fotos und ohne Musik.
1. Gäbe es nur die Möglichkeit, gar nicht mehr von zu Hause aus zu arbeiten, wäre das der GAU für die meisten meiner Kollegen und für mich.
2. Wenn ich daran denke, wie viel Zeit es mir erspart hätte, wenn ich gleich an der richtigen Stelle nachgefragt hätte – dann hätte ich nicht so lange über bestimmte Fragen nachgegrübelt und wäre sofort in die Puschen gekommen.
3. Der Media Monday hat seine Faszination noch lange nicht verloren, denn ich finde es immer wieder spannend, mir halbwegs sinnvolle Antworten zum Ergänzen der Lückentexte auszudenken.
4. Ich merke immer wieder, dass jede neue Folge von „Marple“ auch stets ein wenig wie Heimkommen ist, schließlich hatte ich schon immer eine Vorliebe für die Romane mit Miss Marple als Detektivin mit Strickzeug sowie für die reizenden englischen Dörfchen, in denen sie allerlei Verbrechen auf die Spur kommt. Außerdem liebe ich den Aha-Effekt, der sich einstellt, wenn ich dort den ein oder anderen Darsteller sehe, der mir schon bei Doctor Who aufgefallen ist.
5. Der Film „Sliding Doors“ *) überzeugt allein auf dramaturgischer Ebene, denn wie die beiden alternativen Erzählstränge ineinander verzahnt sind, das finde ich schon bemerkenswert. Gwyneth Paltrow tut natürlich noch ihr übriges dazu, und dank des maskenbildnerischen Einfalls, sie in dem einen Strang mit langen und dem anderen Strang in kurzen Haaren agieren zu lassen, fällt es mir als Zuschauer leicht, der Handlung zu folgen. *) „Sliding Doors“ bedeutet „Schiebetür“ und steht für den Moment, in dem die Frage auftaucht, ob die Hauptdarstellerin durch jene Tür geht oder nicht.
6. Müsste ich mich auf der Stelle entscheiden, ob ich bei der kommenden Nacht der Museen dem Städel, der Schirn oder einem kleineren Museum einen Besuch abstatte, ich würde mich immer für das kleinere entscheiden.
7. Zuletzt habe ich erfahren, dass nicht nur der zweite Teil von „Dune“ im Oktober ins Kino kommt, sondern im November auch die Verfilmung eines Buchs, das ich gerade lese – und das war bzw. ist der Vorläufer zu der Reihe „Die Tribute von Panem“. Darauf bin ich jetzt schon gespannt, weil dort nicht nur Viola Davis und Peter Dinklage mitspielen, sondern auch die Vorgeschichte erzählt wird.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet… *)
ach nein, diese Art von Prüfung ist wahrscheinlich nicht mit der Ausgabe der „5 Besten“ vom letzten Donnerstag gemeint gewesen. Da hat uns nämlich Gina nach den 5 besten Prüfungen, die Filmcharaktere absolvieren mussten, gefragt und gehofft, dass wir besser abliefern.
Das Dumme mit Prüfungen aus Filmen ist nur, dass mir da meistens Dystopien oder Horrorfilme einfallen, und solchen Prüfungen möchte sich im realen Leben nun wirklich niemand unterziehen – ich versuche es trotzdem und fange relativ harmlos an:
Die Strafarbeit
„Römer, geht nach Haus!“, so will es Brian in „Das Leben des Brian“ an die Wand schmieren und wird prompt von einem Römer erwischt, der aber nichts besseres zu tun hat, als ihn wegen seines fehlerhaften Lateins zu maßregeln und ihn zwingt, den Satz grammatikalisch genau einhundert Mal an die Wand zu pinseln.
Die Feuerprobe vor Gericht
Eigentlich wollte Elle (Reese Witherspoon) in „Natürlich Blond“ nur nach Harvard, weil ihr Ex dort Jura studiert. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die von allen unterschätzte und stets pink gekleidete Blondine nicht nur viel klüger als ihr Verflossener ist, sondern auch noch ihre Aufgabe als Strafverteidigerin mit Bravour meistert.
Das trimagische Turnier
In „Harry Potter und der Feuerkelch“ sind es gleich drei Prüfungen, denen sich die ausgelosten Kandidaten unterziehen müssen. Dass Harry dabei mitmachen muss, hat er der Tatsache zu verdanken, dass sein Name durch einen miesen Trick in den Kelch geworfen wurde.
Jeder gegen jeden
Wer aus dieser Lostrommel gezogen wird, darf schon mal alle Hoffnungen begraben. Besonders wenn man in einem eher unterprivilegierten Distrikt „ausgewählt“ wird. So richtig fies wird es aber für Katniss Everdeen in „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ erst bei den 75. Hungerspielen, denn da müssen alle bisherigen Tribute nochmal antreten, und da sie der erste weibliche Tribut für Distrikt 12 war…
Auf die Spitze getrieben
Mehren sich die tödlichen Prüfungen erwartungsgemäß in der Panem-Trilogie, so erwischt es die Kandidaten in „Escape Room 2“ bereits im Vorfeld. Noch bevor es ihrer Meinung nach losgeht, müssen sie erkennen, dass sie sich bereits im „Spiel“ befinden, und nicht erst in der U-Bahn auf dem Weg dort hin.
*) obwohl: „Ein Ring, sie zu knechten“ auch eine schöne Metapher und der Film ein schönes Beispiel für die beste Prüfung aller Zeiten gewesen wäre
Prolog
… als sie aber darunter stand, ward statt des Goldes ein großer Kessel voll Pech ausgeschüttet. „Das ist zur Belohnung deiner Dienste,“ sagte die Frau Holle und schloss das Tor zu. Da kam die Faule heim, aber sie war ganz mit Pech bedeckt, und der Hahn auf dem Brunnen, als er sie sah, rief: „Kikeriki, Unsere schmutzige Jungfrau ist wieder hie.“ Das Pech aber blieb fest an ihr hängen und wollte, solange sie lebte, nicht abgehen …
Alles Quatsch! Alles gelogen! Besonders der Teil mit der Jungfrau. Und erst recht der Teil mit dem auf mich herab geschütteten Pech. Okay, vielleicht steckt doch ein ganz kleines Fünkchen Wahrheit darin, aber jetzt mal Butter bei die Fische: Glaubt ihr wirklich, ich wäre tatsächlich so dumm gewesen, wie ein Ölgötze unterm Tor stehenzubleiben und seelenruhig abzuwarten, bis der Kessel mit dem kochenden Inhalt leer war?
Da hat euch nämlich jemand aber ein schönes Märchen erzählt.
Das Zeug wird nämlich 180°C heiß, da bist du tot, bevor du Piep! sagen kannst. Viserys Targaryen könnte ein Lied über sich und seine Krönung mit flüssigem Gold singen, wenn er denn noch leben würde. Aber das ist eine andere Geschichte, die mit meiner nichts zu tun hat.
Nein, wenn ihr wirklich wissen wollt, wie es mit mir weitergegangen ist, drückt jetzt auf „Rewind“, und ich erzähle euch, was sich tatsächlich zugetragen hat.
Ach ja, und übrigens: Der blöde Gockel ist auf dem Grill gelandet, weil er seinen Schnabel einmal zu oft aufgerissen hat. Man braucht ja schließlich einen Proviant für unterwegs.
… was so klingt wie „Rapunzel neu verfönt“, hat einen etwas anderen Hintergrund.
Unter dem Stichwort „Rewind the Classics“ gab es letztes Jahr auf Wattpad einen Wettbewerb, von dem ich durch reinen Zufall erst hinterher erfahren habe. Und weil es zu jenem Zeitpunkt gerade so schön geschneit hat, kam ich plötzlich auf die Idee, mir ein ganz anderes Märchen vorzunehmen, um damit mein Glück zu versuchen. Weit gekommen bin ich damit jedoch nicht, weil mir ein anderer Wettbewerb – der Open Novella Contest (ONC) in die Quere gekommen ist. Da der ONC nun aber vorbei ist und ich jetzt nur noch abwarten kann, ob es mein Beitrag auch über die letzte Runde hinaus kommt und damit eine Chance auf einen der vorderen Plätze erhält, hat die Pause meiner Märchenversion ein Ende:
Vorwort
Interpretiert alte Klassiker neu und verpasst ihnen einen unerwarteten Twist…
Klingt spannend? Das finde ich auch, aber bis zur nächsten Runde wollte ich nun wirklich nicht warten, zumal es gerade erst so schön geschneit hat. Und darum heißt es hier und heute: Die Zeit ist reif für einen ganz besonderen Grimm’schen Märchenklassiker, und zwar für:
Nach und nach werde ich unter der Rubrik „Rewind the Classics“ – die einzelnen Kapitel hochladen (unter Angabe des Erstveröffentlichungsdatums) und die Geschichte weiterschreiben, in der Hoffnung, dass diese in naher Zukunft fertig wird.
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Nähblog seit 2017. Ich nähe schöne Kleidung für mich und schreibe über Schnittmuster, Stoffe und Stil
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