Media Monday # 680 : Ein kunterbuntes Sammelsurium

Das gibt es heute bei der 680. Ausgabe des Media Monday, die mit kurz gefassten Lückentexten aufwartet:

Media Monday # 680

1. Es wäre großartig, wenn es in den nächsten Wochen etwas wärmer und trockener werden würde.

2. Alles steht Kopf 2 ist einer dieser Filme, die mich zum Lachen und Weinen gleichzeitig gebracht haben und ich wette, Teil 3 ist schon in Planung.

ein Haufen neuer und unbekannter Emotionen *** https://youtu.be/ERdl-ePfSmE

3. Wenn ich bedenke, dass wir jetzt schon Juli haben, dann frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist.

4. Martha Argerich zählt für mich zu den absoluten Spitzenmusikern und ich durfte ein Konzert mit der 82jährigen Pianistin in der Elbphilharmonie genießen, wenn auch nicht dieses Stück:

das war in 2009 *** https://youtu.be/Gh9WX7TKfkI?list=RDpOgshtT4gaw

5. Es gibt wahrlich Schlimmeres, als eine verregnete Urlaubswoche: überhaupt nicht frei zu haben.

6. Nein, wir haben nicht den 1. April: Das Maskottchen Nyango Star ist prädestiniert, um mich doch noch eines Tages in die Region Japans zu locken, die es repräsentiert.

7. Zuletzt habe ich mal wieder einen Ausflug in den Taunus unternommen und das war nicht ganz freiwillig, weil ich zu einer Vereinssitzung musste. Aber wenigstens gab es Freibier für alle Anwesenden.

Und nun – zum Schluss – ein Mix aus Moderne und Klassik:

was hätte das für einen Soundtrack abgegeben… *** https://www.youtube.com/watch?v=WRfsibwR5x4

Das Werk zum Wort ~ 27 : Treppe

Oooookay, für einen Augenblick habe ich damit geliebäugelt, einen Song meiner Lieblingsband zu präsentieren, der den Titel „The Stairs“ trägt. Aber der Witz hat mittlerweile sooo einen Bart. Argh! Hier hatte ich mal wieder die Qual der Wahl, da das Thema der 27. Kalenderwoche bei Stepnwolfs Mitmachaktion „Das Werk zum Wort“ (6. bis 12. Juli) Treppe heißt.


 „Regina auf den Stufen“? Zu unbekannt, und Buch und Fernsehserie mit Katja Riemann tragen die Treppe nur im Titel. Die Treppenszene aus „Panzerkreuzer Potemkin“? Ein vermeintlich alter Hut und zu offensichtlich – und trotzdem bleibe ich in den 1920er Jahren, denn in dieser Epoche wurde das Chilehaus in Hamburg erbaut – und ich war drin, besser gesagt im Treppenhaus:

damit man gleich weiß, wo man ist: im Chile Haus

bloß keinen Drehwurm bekommen – der Blick nach oben

erinnert mich an eine Doppelhelix – der Blick nach oben, von weiter oben
bloß nicht nach unten stürzen – der Blick von oben nach ganz unten
auf sicheren Boden – der Blick von weiter unten nach unten

Nachts sieht das Gebäude noch viel spektakulärer aus, aber ich war tagsüber da und wollte es mir von innen ansehen. Einfach in den siebten Stock mit dem Aufzug gefahren und dann runtergelaufen. Und das beste daran: Außer mir war niemand da.

Die 5 Besten am Donnerstag : wahre Begebenheiten

Die fünf besten Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren, sind das Thema der aktuellen Ausgabe der „5 Besten am Donnerstag“ bei Passion of Arts. Ob Biopic oder Historienfilm – die Auswahl ist groß. Letztendlich habe ich mich für diese fünf entschieden – wie immer in chronologischer Reihenfolge, den ältesten zuerst:

2014 – American Sniper: Achtung – hier scheiden sich die Geister, denn es wird kontrovers, denn während die einen das Drama von 2014 als Kriegsfilm einstufen, führen ihn andere als Beispiel für einen Antikriegsfilm an.  Die Grenzen mögen fließend sein, ich tendiere zur letztgenannten Fraktion, denn wie in „Coming Home“ geht der Film auf die Auswirkungen auf Psyche und Privatleben der „Heimgekehrten“ ein, die sich in Wahrheit jedoch innerlich noch immer in den Kriegsgebieten befinden, die sie verlassen haben. Ironischerweise stirbt der zum besten Scharfschützen gekürte Chris Kyle (gespielt von Bradley Cooper) dann auch nicht bei einem seiner Einsätze im Irak, sondern zu Hause: durch einen der von ihm betreuten Veteranen auf dem Schießstand.

2016 – Deepwater Horizon: 2010 stand die Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko in Flammen. Welche Unzulänglichkeiten und Versäumnisse dazu führten und was sich während dieses Horrorszenarios ereignet haben mag, schildert dieser Katastrophenfilm aus dem Jahr 2010 mit Mark Wahlberg in der Rolle des Chefelektrikers Mike Williams.

2022 – She said: Enthüllungsjournalismus ist schon seit „Die Unbestechlichen“ ein gerne gewähltes Thema für ein packendes Drama. Doch anders als in dem Klassiker mit Dustin Hoffman und Robert Redford, das sich mit der Watergate-Affäre beschäftigt, decken hier die beiden Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey von der New York Times den Skandal um den Hollywoodmogul Harvey Weinstein auf und entlarven die perfiden Methoden, mit denen die Opfer mundtot gemacht werden sollten.

2023 – The Zone of Interest: Die Dialoge zwischen den Protagonisten im „trauten Heim“ mögen erdacht und aus den historischen Gegebenheiten abgeleitet worden sein – die rund um die Uhr rauchenden Schlote und verstörenden Geräusche aus dem Vernichtungslager direkt hinter der angrenzenden Mauer waren jedoch real. Und gerade weil man als Zuschauer im Kino nicht direkt die Hölle auf Erden mitansehen musste, sondern voll und ganz der Tonspur ausgeliefert war, hat der Film bei mir noch lange nachgewirkt.

2023 – Morgen ist auch noch ein Tag: Wenn mir jemand von einem Film erzählt, der an den italienischen Kinokassen erfolgreicher gewesen sein soll als „Barbie“ und „Oppenheimer“ zusammen, dann werde ich natürlich hellhörig. Und tatsächlich sollte ich nicht enttäuscht werden, denn der Schwarz-Weiß-Film von 2023 beschäftigt sich mit einem Thema, das leider immer noch Alltag ist, und nicht nur in Italien: Häusliche Gewalt. Hier bildet den historischen Hintergrund, vor dem das Familiendrama spielt, Rom unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und kurz vor dem bevorstehenden Referendum zur Änderung der Staatsform am 2. und 3. Juni 1946 (Monarchie oder Republik) und zum ersten Mal dürfen auch Frauen wählen (Stimmzettel siehe oben). Da muss die unter Gewaltausbrüchen ihres Mannes leidende Delia aufpassen, dass der Brief, den sie von der Regierung erhält, nicht in falsche Hände gerät und sich einen Vorwand ausdenken, unter dem sie sich am Sonntag aus dem Haus begeben kann – wobei ich zunächst einen ganz anderen Grund für die Heimlichkeiten im Verdacht hatte.

… for the birds …

Diesen süßen Piepmatz wollte ich euch nicht vorenthalten: wie verloren saß er da, auf dem Gehweg und ganz für sich allein…

Und hier noch ein wenig deutlicher:

Und wer ganz genau hinsieht, kann die kleinen Puschel, seitlich am Kopf oberhalb der Augen, erkennen. Leider habe ich keine Ahnung, um was für ein Vögelchen es sich bei diesem Exemplar handelt.

Das Werk zum Wort ~ 26 : Versuchung

Zugegeben, ich war für einen Moment in Versuchung, während meiner Städtereise Beiträge für mein Blog zu verfassen, aber ich konnte ihr dann doch noch widerstehen – deshalb gibt es nun meinen Beitrag für die 26. Kalenderwoche (29. Juni bis 5. Juli) bei Stepnwolfs Mitmachaktion „Das Werk zum Wort“ nach und liege damit also noch im Zeitrahmen:

Und weil es gerade so schön läuft, lasse ich jetzt als Beitrag zum Thema Versuchung einen Song laufen, auf den ich mich schon vor meiner Reise festgelegt habe. Geändert hat sich nichts, auch nicht durch die Schokolade, mit der ich in Hamburg in Berührung gekommen bin…

Ein Lied über die blonde Versuchung, live im ZDF *** https://youtu.be/XTV34gSLURk?t=0

… wobei ich erfolgreich der Versuchung widerstehen konnte, das offizielle Video einzubinden und lieber auf einen im ZDF ausgestrahlten 30 Jahre alten Live-Auftritt zurückzugreifen.

52-Wochen-Challenge : KW 26 ~ Kurven

Nach einer längeren Pause mache ich weiter mit der nächsten Aufgabe der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder, und zwar mit der für die 26. Kalenderwoche (24. Bis 30. Juni): Kurven – entstanden sind die Bilder am 28. und 29. Juni:

(1) Berlin: in der Nancy-Holt-Ausstellung „Circles of Light“ im Martin-Gropius-Bau

In Kurven verlaufen die metallenen Teile der Kunstinstallation, und in Kurven konnten wir auch in der Installation herumlaufen.

(2) Hamburg: im Miniatur-Wunderland

Wenn Superman eine elegante Kurve fliegt…

… und man auf kurvigen Straßen ein Rennen fährt – dann haben die Besucher ihren Spaß.

52-Wochen-Challenge : KW 24 ~ Langzeit

Nachdem ich mir den Kopf zerbrochen habe, wie ich eine Langzeitbelichtung mit dem Smartphone hinbekommen soll und schon das Handtuch werfen wollte, hat mir am 29. Juni das Glück auf die Sprünge geholfen. Und so kann ich nun einige Bilder zur 24. Kalenderwoche (Aufgabe: Langzeit) der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder (10. bis 16. Juni) beisteuern, und dazu musste ich die Kamera nicht einmal großartig bewegen:

Ein Nachtzug auf der Durchfahrt

Stillhalten war leider doch nicht möglich:

Beim Drachen konnte ich wiederum stillhalten – wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man seine Flugbewegung an den verschwommenen Umrissen:

Media Monday # 679 : mit Verspätung angekommen…

… ist nicht mein ICE, sondern ich – denn gestern, zum 679. Media Monday, war ich noch in Hamburg.

Media Monday # 679

1. Während ein Fußballspiel auch mal länger als 90 Minuten dauern kann, habe ich an den verschiedenen Veranstaltungsorten in Berlin und Hamburg, für die ich Karten hatte, bedeutend mehr Zeit verbracht.

2. Ein Gebäude wie der Martin-Gropius-Bau in Berlin hat es nicht verdient, dass es anscheinend so wenig bekannt ist, dass mir nicht einmal Einheimische sagen konnten, wie ich dort hin komme.

3. Im direkten Vergleich zu Berlin hat mir Hamburg insgesamt besser gefallen, auch wenn bei meinem Aufenthalt dort teilweise ein echtes Schietwetter war, weshalb ich mir zum Beispiel gespart habe, am Sonntag zum Fischmarkt zu fahren.

4. „Die Elbphilharmonie ist auch wieder eine*r eines dieser überteuerten Prestigeprojekte“, so hätte ich vor Jahren auch tönen können – tatsächlich aber war ich begeistert von dem Ergebnis, was mit diesem Bau auf die Beine gestellt worden ist.

5. Ich träume ja manchmal davon, dass mir längst Verstorbene quicklebendig über den Weg laufen und ich mich mit ihnen angeregt unterhalte – doch kurz vor dem Aufwachen wird mir dann klar, dass es ein Traum ist. Und, nein, es handelt sich nicht um Untote. Apropos Untote – den Tanz der Vampire als Musical zu erleben, war ein Erlebnis der Sonderklasse, und der Ohrwurm, den ich danach hatte, war vom Allerfeinsten.

Erkennen Sie die Melodie? Doch diese Aufnahme reicht nicht an das Live-Erlebnis heran *** https://youtu.be/kY-dLnxg8SE?t=0

6. Es hat einiges für sich, während der EM Orte wie das Miniatur-Wunderland zu besuchen, denn so gab es für mich wenigstens keine Wartezeiten, weil es angeblich nicht so voll war wie sonst. Allerdings war es mir trotzdem noch voll genug.

7. Zuletzt habe ich in Hamburg eine Taxifahrt erlebt, die ich auch noch nicht alle Tage hatte und das war eher wie ein Schweben in einem rundum verglasten UFO, weil das Fahrzeug ein Tesla war. Geplant war das nicht, sondern eine wahre Überraschung.