Die 5 Besten am Donnerstag : Bergfilme

Ein Genre, mit dem ich eher selten Berührungspunkte habe, ist das der Bergfilme – und das, obwohl mein Vater (Gott hab ihn selig) begeisterter Bergwanderer war und sich gerne Luis-Trenker-Filme im Fernsehen anschaute. Um Filme rund ums Bergsteigen geht es aber heute bei Passion-of-Arts:

Wie passend, dass ich vorhin erst von einer fünftägigen Busreise zurückgekommen bin: aus Vorarlberg, genauer gesagt im Bregenzerwald, auf der mir von unserem österreichischen Reiseleiter der Film „Der Atem des Himmels“ ans Herz gelegt worden ist. Gesehen habe ich das Drama aus dem Jahr 2010, in dem es um die Zerstörung von Blons durch Lawinen geht, nie – aber erwähnen wollte ich es an dieser Stelle schon.

Und nun zu den 5 Besten , wobei ich mich frage, ob sich Bergfilme ausschließlich mit dem Bergsteigen beschäftigen? Reicht auch die Kulisse der Alpen, des Himalayas oder der Rocky Mountains als Hintergrund für spannende Dramen? Schauen wir mal, wie weit ich mich heute dem Gipfel nähere oder ich mit meinen Top Five im Basislager sitzen bleibe.


Mörderischer Vorsprung (1988) – Zum Auftakt ziehe ich einen alten Thriller aus dem Hut, in dem sich ein eiskalter Killer unter eine Gruppe Ausflügler mischt, um über die kanadische Grenze zu gelangen. Nach dem er von den Gruppenmitgliedern einen nach dem anderen umgebracht hat, nimmt er schließlich die Bergführerin als Geisel. Doch das FBI ist dem Verbrecher schon auf den Fersen. Die Hauptrollen in diesem Spektakel mit grandioser Kulisse spielen Sidney Poitier, Kirstie Alley und Tom Berenger.

Auf der Flucht durch die Rocky Mountains *** https://youtu.be/khclwBQYvLo


Überleben! (1993) – Der Katastrophenfilm, bei dem Frank Marshall Regie geführt hat, basiert auf einer wahren Geschichte: dem Fuerza-Aérea-Uruguaya-Flug 571, der am 13. Oktober 1972 mit einem Absturz in 3800 Metern Höhe, an einem Berghang in den Anden endete und den sechzehn Personen trotz Minusgraden im zweistelligen Bereich überlebten. Nachdem ihnen nach 62 Tagen klar wird, machen sich die drei mit der besten Kondition auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg, um Hilfe zu holen.

Sie standen vor einer schweren Entscheidung *** https://youtu.be/Z9ZQ6A7COsg


Sieben Jahre in Tibet (1997) – Nach dem Katastrophenfilm nun eine Biografie des österreichischen Bergsteigers Heinrich Harrer (gespielt von Brad Pitt), der 1939 zu einer Expedition in den Himalaya aufbricht. Nach einem erfolglosen Versuch der Besteigung des Nanga Parbat landen Harrer und die anderen Mitglieder des Teams bei ihrer Rückkehr ins Basislager in britischer Gefangenschaft. Etliche Fluchtversuche später, gelingt es Harrer tatsächlich, aus dem Lager zu entkommen und in Tibet unterzutauchen. Dies war der letzte Film, den ich mir mit meiner Mutter zusammen im Kino angesehen habe, und die persönliche Charakterentwicklung des Egozentrikers, der sich durch seine Freundschaft mit dem Dalai Lama zum Besseren verändert, hat mich damals sehr berührt.

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Trip werden… *** https://youtu.be/rmQBFaexegk


Der große Trip – Wild (2014) – Wenn der Weg das Ziel ist… Eine Frau und ihr Wille, den Pacific Crest Trail zu meistern. Da stellt sich schnell heraus, dass sie nicht nur zu viel und davon das Falsche eingepackt hat, sondern dass sie vor allem auch seelischen Ballast mit sich herumschleppt, was in etlichen Rückblenden auf zahlreiche Schicksalsschläge erkennbar wird. Auch wenn manche meinen, der Film konzentriere sich in erster Linie auf die Cheryl, die weibliche Hauptfigur (Reese Witherspoon), war er für mich hilfreich beim Planen von Wanderungen.

Leitfaden für Anfänger oder wie man es nicht machen sollte *** https://youtu.be/XWMbnJ9Q61I


Everest (2015) – Zum Abschluss ein Drama, das sich mit jener Katastrophe von 1996 beschäftigt, die Jon Krakauer in seinem Buch „In eisige Höhen“ beschrieben hat und bei der 30 Bergsteiger bei dem Versuch, den Mount Everest zu besteigen, in einen Wetterumschwung gerieten… mit tödlichen Folgen.

viele Fehlentscheidungen führen zur Katastrophe *** https://youtu.be/fH2CCrGsPyk


Ebenfalls noch erwähnenswert: „Cliffhanger – nur die Starken überleben“ (1993), „Schlafes Bruder“ (1995), „Bergkristall“ (2004) und „Fire and Ice“ bzw. „Feuer und Eis“ (1986).

Action auf Skiern – in Zeitlupe *** https://youtu.be/-vlg_QVV_qA

Und zu guter Letzt – der Trailer zu dem mir noch nicht bekannten Drama um die Zerstörung von Blons im Jahr 1953 bzw. 1954:

Eine allgegenwärtige Gefahr in den Bergen, heute noch öfter als damals *** https://youtu.be/tNQTY13NeM4

Aber es erwischte nicht nur Blons, sondern auch die Gemeinden Fontanella, St. Gerold, Bartholomäberg im Montafon, Dalaas im Klostertal und Mellau und Hirtisau im Bregenzerwald. Wobei sich bei den letztgenannten Orten ein Kloß in mir zusammenzieht, denn meinen Urlaub habe ich in Mellau verbracht. Da bekommt man im Nachhinein ein mehr als komisches Gefühl im Bauch.


Zweimal der Himalaya, einmal die Alpen, einmal die Rocky Mountains und einmal die Sierra Nevada – damit beschließen wir den Monat Juli. Ich bin schon auf die Themen des Monats August gespannt. Besonders auf Filme der 2010er Jahre.

Dienstags-Gedudel #281 –  Erinnerung an eine schöne Zeit

Beim irisch-schottischen Abend am 20. Juni 2025 spielten die Spessart Highlanders unter anderem auch diese „Hymne“:

eine der meistgespielten Dudelsack-Melodien *** https://www.youtube.com/watch?v=0k1Bv6gSduM

Hier sind es gleich mehrere Kapellen, die diese Komposition von 1982 gemeinsam gespielt haben.

NEON, Baby! ~14~ : Sinfonie in Blau

Meine aktuellen Überraschungskandidaten habe ich in Bad Vilbel entdeckt.


Als erstes ein „Open“-Schild in einem Gemüseladen auf meinem Weg zu den Burgfestspielen:


Begegnung Nummer Zwei fand dann während des Musicals „Hello Dolly“ statt. Das habe ich mir zusammen mit einer ehemaligen Arbeitskollegin angesehen habe – die Reklame für das New Yorker Tanzlokal The Harmonia ist Bestandteil des Bühnenbilds.

Das Ganze habe ich dann nochmal herangezoomt, aber besser wurde es dadurch leider nicht.

Aber das Wichtigste: Ich hatte einen schönen Abend mit einem tollen Schauspielensemble und beschwingter Musik.

Die 5 Besten am Donnerstag: visuelle Effekte in Serien

Hier wäre ich beinahe verzweifelt und hätte um ein Haar passen müssen, denn das heutige Thema bei Passion-of-Arts hat mir einen Knoten ins Hirn gezaubert:

Warum? Weil ich nicht so die große Serien-Guckerin bin – und wenn, dann sind es meistens Miniserien wie z.B. „Upright“ in der arte-Mediathek. Wenn ich so darüber nachdenke, dann halte ich eher an Bewährtem fest und widme mich Wiederholungen von Serien, die ich früher regelmäßig sah, wie z.B. „Desperate Housewives“, „9-1-1 Lone Star“ oder „Inspector Barnaby“.

Heute bewegen sich meine Serien vorwiegend im Krimi-Genre.


(1) Der Amélie-Effekt : „Ally McBeal“ (1998 – 2000): Was in dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ nur ansatzweise zu sehen war, wurde in der in Boston spielenden Anwaltsserie zur schönen Regelmäßigkeit. Wo Amélie Poulain im Café vor Liebeskummer zerfließt…

(die Visualisierung von Gefühlen *** https://youtu.be/AMUP2NyyIlU?t=166)

… zerrt Ally McBeal kurzerhand denjenigen, mit dem sie noch ein Hühnchen zu rupfen hat, sprichwörtlich durch den Telefonhörer. Da ich dazu aber kein Beispiel gefunden habe, muss es die blanke Vorstellungskraft der Leserschaft tun.


(2) Der Vorher-Nachher-Effekt als Zeitreise : „Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen“ (2003-2010): Immer, wenn das Verbrechen eines längst zu den Akten gelegten Falles (Cold Case) nach Jahren bzw. Jahrzehnten aufgeklärt und der oder die Schuldige abgeführt wird, unternimmt die Kamera eine spontane Zeitreise, die das Setting und die in das Verbrechen involvierten Personen zum Zeitpunkt des Verbrechens zeigen.

(Visualisierung des Heute und des Gestern *** https://youtu.be/4344BUdXp1s)


(3) Der wissenschaftliche Ansatz: „Numbers – Die Logik des Verbrechens“ (2005-2010): Hier erscheinen mathematische Formeln und andere wissenschaftliche Erklärungen als Eye-Catcher in der Luft. Abstraktes wird plötzlich greifbar, und zwar als scheinbar dreidimensionale bewegte Grafik, plötzlich mitten im Bild, so wie hier (ab 0:39):

(die Visualisierung von komplizierter Materie *** https://youtu.be/-VC2PfvfQYQ)


(4) Der Einsatz ungewöhnlicher Methoden : „Lucifer“ (2016-2021): Wenn der Teufel den Verbrechern sein wahres Gesicht zeigt, das nun wirklich keine Augenweide ist, dann werden die soooo klein mit Hut und weich wie Wachs. Doch nicht nur Luzifer ist dazu imstande, sondern auch die Dämonin Mazekeen, deren Verwandlung an Halloween bei Trixie auf echte Begeisterung stößt:

(die Visualisierung des Verborgenen *** https://youtu.be/OCWA6baAX_Y)


(5) Der Nachzügler… per Fahrt durch die Landkarte : Game of Thrones (2011-2019): Mit dem Finger über die Landkarte? Nein, es ist die Kamera, die durch die animierte Karte des Game-of-Thrones-Kosmos fährt und immer mal wieder in andere Gegenden abschweift…  Doch die Spezialeffekte ziehen sich auch durch die gesamte Serie und deshalb sind es bei mir dann doch noch fünf geworden:

(Wenn ich könnte, würde ich das im Modell nachbauen *** https://youtu.be/tVyKssa9Cdc)


Ob diese optischen Tricks spektakulär sind? Vielleicht – vielleicht aber auch nicht. Was ich aber auf keinen Fall unerwähnt lassen möchte, sind die Vorspanne. Denn was wären Serien ohne ihre Vorspanne? Stellvertretend für zwei Serien, bei denen sich in den Folgen nichts außergewöhnliches tut, habe ich hier noch zwei Kandidaten mitgebracht, die außer Konkurrenz laufen:

-1- Die Kunstgalerie im Schnelldurchlauf : Desperate Housewives (2004-2012): Berühmte Gemälde und Kunstwerke, zur Serie passend verfremdet… von Adam und Eva zu den Alten Ägyptern, über Gemälde des Mittelalters bis hin zu moderner Kunst à la Roy Lichtenstein…

(Alt trifft Neu *** https://youtu.be/zP0phmL6s8M)

2- Vom Privatleben in die Klinik : Grey’s Anatomy (seit 2005): Morphing würde ich es jetzt nicht nennen, aber geschickte Schnitttechnik lassen diese Wechsel für mich fast schon so wirken – von chirurgischen Instrumenten zur Wimpernzange oder vom Abendkleid zum OP-Kittel, und nicht zuletzt der Wechsel von der Infusion zum Cocktail; die Serie schaue ich schon lange nicht mehr, da ich irgendwann mitten in der Corona-Pandemie den Anschluss verloren habe.

(After-Work-Party oder After-Party-Work? Die Grenzen sind fließend *** https://youtu.be/GKyvMFkuCog)


 
Ebenfalls erwähnenswert: „Fringe – Grenzfälle des FBI“ (2008-2013) mit den dreidimensional erscheinenden Ortsbezeichnungen, die mitten im Bild hängen bzw. Teil einer Szene sind und unter denen die Darsteller teilweise durchgehen – und „A very English scandal“ (eine britische Miniserie aus drei Teilen), in der viel mit Split-Screen-Technik gearbeitet wird.

Dienstags-Gedudel #280 –  Sechs Musiker und ein Hund

Unternehmen wir doch heute einfach mal eine Zeitreise und begeben uns auf einen entlegenen Kontinent, als dieser sich in den Nachwehen des Covid-Lockdowns befand. Ob in der Badewanne, auf dem Sofa, im Kleiderschrank, in der Röhre oder im Treppenhaus… das im „Home Office“ entstandene Video zu einer Coverversion rutschte in meine Time Line, als ich selbst noch im Home Office arbeiten musste.

zur Abwechslung mal kein Satz mit X *** https://youtu.be/AXxQobW6hNc

Und was sagt die verstreute Truppe selbst dazu?

~~~ „12,595 views – 16 Jan 2022 : We had been feeling pretty crammed indoors after months of lockdown. The Stairs by INXS was the perfect tonic to help ease our Covid woes. The Stairs is written by A.Farriss and M.Hutchence“ ~~~

Wobei ich noch eines zu sagen hätte: Nichts gegen die Musik dieser Tribute-Band und ganz besonders das Gitarrensolo, aber der wahre Star in diesem Film ist für mich der Hund.

Nachtrag zum Media Monday # 734 :  der aktuelle Stand meiner Schreibfortschritte…

Na, ist euch auch so warm? Mit diesem Bild habe ich versucht, rein optisch für etwas Abkühlung zu sorgen. Der Versuch ist zumindest auf meiner Seite voraussichtlich nicht von Erfolg gekrönt, denn ich stecke mitten in der heißen Phase einer Schreibchallenge. Angedeutet habe ich dies bereits in den Lückentexten # 5 und #7 des aktuellen Media Monday.

Dieser Nachtrag ist nun mein Versuch, dieses Geheimnis zu lüften.


und


Bekanntlich soll man niemals vorschnell „nie“ sagen. In diesem Fall heißt das für mich, dass ich diesen Roman zwar nie überarbeiten wollte (und das möchte ich noch immer nicht), aber der Ruf nach einem Happy-End ließ mich nicht mehr los und so beschloss ich, die Geschichte fortzusetzen. Die auf Wattpad bis zum 21. September laufende Jahreszeitenchallenge gibt mir nun Gelegenheit dazu. Hier geht es darum, bis zur Dead Line vier Bücher fertig geschrieben zu haben, die den vier Jahreszeiten gewidmet sein und die am Schluss eine vierteilige Buchreihe ergeben sollen. Dabei wurden mir per Los folgende Titel für die Bücher zuteil:

 
In Anbetracht dessen, dass ich meine vier Handlungsfäden aufs Wesentliche reduzieren musste, weil ich viel zu spät mit dem Plotten und Schreiben angefangen habe, werden es vier Kurzgeschichten werden.

Nummer Eins mit dem Titel „Hotel Vier Jahreszeiten – Band 1 *** Herbst in der Stadt“ umfasst vier Kapitel, Prolog und Epilog bei einer Gesamtlänge von 3889 Wörtern und führt einen der Charaktere aus „Broken Strings“ von Vancouver nach Frankfurt am Main:  

Damit hätte ich den Grundstein für eine Fortsetzung zu eben diesem Roman (mit dessen Ende ich nicht mehr ganz so zufrieden bin wie 2019) gelegt.


Die Handlung des zweiten, gerade erst begonnenen Buchs „Hotel Vier Jahreszeiten – Band 2 *** Winter hinterm Deich“ ist in Hamburg und an der Nordseeküste angesiedelt:

Ich habe es als Fortsetzung der zur Zeit noch nicht abgeschlossenen Erzählung „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ angelegt:


Und in Planung sind die letzten beiden Bände, die an den ersten Band anschließen:

Hotel Vier Jahreszeiten – Band 3 *** Frühling auf dem Fluss:

Hotel Vier Jahreszeiten – Band 4 *** Sommer in den Bergen:


Der besondere und von mir gewollte Effekt: Legt man die vier einzelnen Cover aneinander, wird eine Hausfassade draus.

Zum Vergleich das Originalfoto, aufgenommen 2023 in Ottawa:

Media Monday # 734 :  Wenn alle wegfahren…


… dann erfreue ich mich an alten Bildern wie diesem hier von 2018. Warum soll ich auch so weit reisen wie meine Freunde und Bekannten (die einen nach Kroatien, die andere nach China)? Auch zu Hause wird mir nicht langweilig, denn da habe ich noch genug zu tun, zum Beispiel die Teilnahme an einer Schreibchallenge und das Ausfüllen der sieben Lückentexte des aktuellen Media Monday…


1. Es ist beeindruckend, wie schnell ich doch auf einmal ein Buch zu Ende schreiben kann, wenn die Deadline im Nacken sitzt.

2. Maggie Smith (Dame Margaret Natalie Smith, wie sie mit vollem Namen heißt) erweist sich als Koryphäe für „Downton Abbey“, die Schöpfung von Julian Fellowes, der bereits mit dem Film „Gosford Park“ von 2001 die Blaupause geliefert zu haben scheint. Vielleicht weil sie auch in Gosford Park eine Gräfin verkörperte, stand Maggie Smith auch in dem Serienhit an der Spitze des Ensembles. Doch nun weilt sie seit September 2024 nicht mehr unter uns, und dennoch soll dieses Jahr noch ein letzter Downton-Abbey-Film am 11. September in die Kinos kommen. Ich bin schon sehr gespannt, wie das wird.

3. Ich könnte mir vorstellen, dass in Zukunft vorwiegend Kurzgeschichten schreibe und die miteinander verknüpfe. Angefangen habe ich damit ja schon. Wer mehr dazu wissen möchte, darf sich gerne die Antworten zu Text 5 und Text 7 anschauen.

4. Apropos verknüpfen (ich schwöre, als ich die vorige Lücke gefüllt habe, hatte ich diesen Text noch nicht gelesen): Sommer ist für mich untrennbar verknüpft mit Sommergewittern oder Stürmen wie dem von gestern Abend.

5. Es ist eigentlich unmöglich, dass ich bis zum 21. September noch drei weitere Bücher für dieselbe vierteilige Reihe fertig schreibe, aber bei vier Kapiteln pro Buch (zuzüglich Prolog und Epilog) besteht vielleicht doch noch so etwas wie Hoffnung, dass es doch noch klappen könnte.

6. Dieser Sommer mit seiner Temperatur-Achterbahn hat es wirklich an sich, aber ich versuche, das Beste daraus zu machen.

7. Zuletzt habe ich den ersten Band für die Jahreszeitenchallenge auf Wattpad zu einem Abschluss mit offenem Ende gebracht und das war ein ziemliches Puzzlespiel, weil ich mit „Hotel Vier Jahreszeiten – Band 1 *** Herbst in der Stadt“ versucht habe, an ein fünf Jahre altes Buch anzuknüpfen. Weil sich eine Leserin ein Happy-End für meinen „Broken Strings“ gewünscht hat, wurde dies nun in gewisser Weise eine Fortsetzung. Den neuesten Stand findet ihr übrigens hier). 

52-Wochen-Challenge 2025 : KW 30

Eigentlich wollte ich zum Thema „Verkehr“ in der 30. Kalenderwoche (21. bis 27. Juli) der 52-Wochen-Challenge 2025 von Norbert Eder mein Schrottauto präsentieren, solange es noch da ist, aber dann dachte ich mir: Da du ja nun mehr zu Fuß oder mit dem Bus unterwegs bist, nimm doch einfach diese Markierungen, die in den letzten Wochen auf die Bürgersteige geklebt worden sind:

Sie zeigen an, wo es lang geht, wenn man zu den Haltestellen des Schienenersatzverkehrs gelangen möchte, und so reiht sich Fußabdruck an Fußabdruck, und das über hunderte von Metern.


Ach, und noch eine Kuriosität, die ich letzte Woche bei uns gefunden habe – haufenweise freie Parkplätze. Nein, weder befindet sich dort ein Park- bzw. Halteverbot oder eine Baustelle. Auch zieht niemand um. Nein, von dem weiter hinten geparkten Flitzer bis zu dem Punkt an der Straßenecke, von dem aus ich fotografiert habe, war alles frei. Das fanden die Kinder in unserer Straße so richtig cool, weil sie endlich vernünftig Fußball spielen konnten:


Als Nachtrag zum Thema habe ich noch zwei Aufnahmen aus dem Urlaub in Österreich zu bieten, denn wo immer ich Schilder sehe, die man hierzulande nicht sieht, halte ich drauf und knipse, was das Zeug hält:

Das Wort „Besitzstörungsklage“ war mir bislang neu. Und bei diesem hier kann es sich nur um einen Rennfahrer handeln, so rasant, wie der drauf ist:

Eigentlich wollte ich nur nach Amsterdam…

… aber irgend etwas sagt mir, dass die Entfernungsangaben in der Beschreibung dieses Hotels unmöglich stimmen können:

Frage ich Google, so zeigt mir die KI folgendes an:

Eine Weltreise wollte ich nicht machen.

NEON, Baby! ~13~ : nicht leuchtende Leuchtreklamen

Was ist der Sinn einer Leuchtreklame, so wurde ich gefragt, wenn sie nicht leuchtet… Mit einer sofortigen Antwort kann ich nicht dienen, aber dafür mit möglichen Gründen, warum sie nachts dunkel bleiben.

-1-: Café Veres ~: Fußballspielende Jungs haben die schön geschwungenen Buchstaben mit einem gezielten Schuss für immer ins Aus befördert:

-2- (wer wissen möchte, wie die Schrift nachts aussieht, darf gerne auf den Link klicken): Pietät Spamer ~: Hohe Energiekosten? Defekte Röhren? Ich habe nicht nachgefragt…

Vom Deutschen Ledermuseum bekam ich die Auskunft, man würde die Schrift „Offenbacher Lederwaren“ nur abends einschalten, und auch das nur selten, weil die Installation so laut brummen würde.

Und nun noch einmal zu der Frage vom Anfang (Was ist der Sinn einer Leuchtreklame, wenn sie nicht leuchtet?): Ob sie leuchtet oder nicht – die geschwungenen Buchstaben finde ich trotzdem sehr schön, und ich bin froh, sie im Bild festgehalten zu haben, bevor sie ganz verschwunden sind.

Und noch ein Satz zum Abschluss (oder auch zwei): Während ich hoffe, so bald nicht die Dienste eines Bestatters benötigen zu müssen, bin ich heute Nachmittag im Café eingekehrt und habe einen Cappuccino getrunken und ein Stück Himbeertorte verzehrt. Lecker war’s – ich komme gerne wieder.