Dienstags-Gedudel #312 : Die Verbindung von Kunst und Musik

Das Museum Wiesbaden erklärt auf seiner Seite ganz unverblümt:

Wer dem Hype nachspüren möchte, kann sich auf der Seite des Museums umsehen und dann mit dem Originalvideo vergleichen.

Eine alte Geschichte neu erzählt *** https://youtu.be/WNmsURkR2-w

Ich glaube, ich spare mir den Vergleich und schaue mir die Ausstellung ohne die ganzen Swifties an. Oder ich gehe gleich über zu Hamlet, mit David Tennant in der namengebenden Hauptrolle. Das wären dann aber vier Stunden und nicht bloß vier Minuten.

52-Wochen-Challenge 2026 : KW 07 – Lampe


Eigentlich wollte ich ein ganz anderes Ensemble fotografieren – aber dort hin laufen wollte ich in den letzten Tagen auch nicht. Also zeigt mein Beitrag zur Aufgabe der siebten Kalenderwoche (09. bis 15. Februar) der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder eine ganz andere Gruppe von Lampen:

abendliche Parkbeleuchtung

Fotoprojekt 2026 –  Würfelspiel 3.0 – März

Vorhang auf für den Würfelwurf im März – für das Fotoprojekt „Würfelspiel“ von Roland (royusch): Gewürfelt habe ich die Vier:

Das bedeutet, ich muss jetzt ein Bild hochladen, das ein mit dem vierten Buchstaben eines von mir ausgewählten Wortes beginnt. Mein Wort lautet

und deshalb ist in diesem Monat das A an der Reihe. Entschieden habe ich mich für folgenden Begriff:

– ein Hoch auf den Genuss

Ein paar Worte noch zu diesem Ausflug: Bei einer Tagesfahrt am 24. Januar dieses Jahres nach Freinsheim wartete bei der Ankunft eine Rotweinwanderung auf uns – eine sieben Kilometer lange Rundwanderstrecke durch die Weinberge, auf der Winzer und Gastronomen der Umgebung ihre Stände aufgebaut hatten. An denen konnten wir Weine und nichtalkoholische Getränke zu uns nehmen und uns regionale Spezialitäten (z.B. Saumagen im Brötchen) schmecken lassen.  

Media Monday # 766 : Kleine Brötchen zu backen…

… das war mein Plan. Aufgegangen ist der zwar nicht, dafür aber der Teig für meine Franzbrötchen, die dann dementsprechend während des Backens an Volumen zulegten. Schau’n wir mal, ob ich’s bei einem zweiten Versuch mit einem anderen Rezept gebacken kriege.

In der Zwischenzeit backe ich mir halbwegs sinnvolle Füllungen für die sieben Lückentexte des 766. Media Monday zusammen…

Media Monday #766

1. Ich liebe es ja, wenn es so langsam wärmer wird und die Vögel draußen so schön singen – nur auf die Pollenexplosion kann ich verzichten.


2. Das in meiner Sammlung norddeutscher Rezepte enthaltene Rezept für Franzbrötchen hat mich jetzt nicht gerade überzeugt, aber ich bin sicher, es gibt woanders Rezepte, die ich besser verstehe, damit am Ende luftigeres Gebäck dabei herauskommt.


3. „Wäre es nicht großartig, würde meine Lieblingsband eine Nominierung für die Rock’n’Roll Hall of Fame erhalten“ – so mein Gedanke neulich. Und was muss ich drei Tage später sehen? INXS sind neben Iron Maiden, Oasis, New Order und P!NK  nominiert… doch ich bin mir sicher, es gibt wichtigeres auf der Welt, um mehr Gehirnschmalz als nötig an diese Mitteilung zu verschwenden.


4. Ein Spieleabend in unserer Stadtbücherei wäre sicherlich eine schöne Alternative, um – nein: ist eine schöne Alternative, um den Freitagabend zu verbringen. Davon konnte ich mich jetzt schon zweimal überzeugen. Das letzte Spiel, das mir so richtig Vergnüngen bereitet hat, ist „Keltis (Der Weg der Steine), das 2008 zum Spiel des Jahres gewählt wurde.


5. Allein nur anzuteasern, dass es in „Der Teufel trägt Prada 2“ ein Wiedersehen mit den Charakteren von damals gibt, ohne die Handlung zu verraten, hat bei mir den Wunsch geweckt, mir das zwanzig Jahre später in die Kinos kommende „Sequel“ anzuschauen.


6. Reiner Knizia hat es nun wirklich nicht nötig, sich noch mehr Spiele auszudenken – bei der Anzahl von Spielen, die ein Riesenerfolg wurden, unter anderem „Der Herr der Ringe“, „Carcassonne – die Burg“ oder das von mir schon genannte „Keltis“. Aber das könnte ich auch über alle anderen sagen, die mit Herz und Leidenschaft dabei sind. Und warum aufhören, wenn immer neue Herausforderungen locken?


7. Zuletzt habe ich versucht, Franzbrötchen zu backen und das war eine schöne Schweinerei, weil mir trotz aller Vorsichtsmaßnahmen die Butter davongelaufen ist und ich deshalb Mühe hatte, die Teigplatte aufzurollen und dann in Stücke der gewünschten Größe zu schneiden. Am Ende sind sie noch nicht mal so richtig luftig geworden, schmecken aber trotzdem.

52-Wochen-Challenge 2026 : KW 08 – Nachtfotografie

Dieser Beitrag kommt an dieser Stelle völlig ungeplant, weil ich ja erst die vorherigen Wochenaufgaben „abarbeiten“ wollte, aber irgendwie ist mir bis jetzt zu den Aufgaben der Wochen vier bis sieben nichts brauchbares vor die Linse gekommen.


Und so lege ich jetzt erst einmal eine kreative Pause mit einem Bild zum Thema Nachtfotografie ein, denn das war die achte Wochenaufgabe (16. bis 22. Februar) der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder :

Eine ähnliche Aufnahme hatte ich zwar schon einmal unter dem Stichwort „Diagonale“, aber mir gefiel die Anordnung von Licht und Schatten – weshalb ich mich nachts neulich noch einmal ans Fenster gesetzt und auf den Auslöser gedrückt habe.

Die 5 Besten am Donnerstag : Die Goldene Palme und ihre Gewinnerfilme

Ein Bild des edlen Gewächses von 2023, gefertigt hergestellt aus ethischem Gold und Bergkristall © Chopard – Bildquelle: https://derjuwelier.at/wp-content/uploads/2023/04/Chopard_Cannes_Filmfestspiele_2023_Goldene_Palme.jpg

Für die einen ist der Oscar das Gütesiegel für einen Spitzenfilm – andere interessieren sich eher für Filme, die in Cannes mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet werden. Verliehen wird dieser Filmpreis schon seit den 1940er Jahren, nur hieß er da noch anders – daher konzentriere ich mich auf Filme seit 1975, denn ab da blieb es bei dem Namen. Apropos Namen – Preise für Regie oder Haupt- bzw. Nebenrolle sind hier heute, am 26.2.26 bei Passion-of-arts nicht gefragt, denn wirklich nur die besten Filme – Zitat:

Gebt dem Arthouse-Kino eine Chance? Hurra! Das ist doch genau meins. Und so habe ich mich sogleich auf die Socken gemacht und die Datenbank der Goldenen Palme von 1975 bis 2024 nach Filmen, die ich bereits kenne, durchforstet. Nur zwei davon habe ich tatsächlich im Kino gesehen (nämlich Nummer Drei und Vier in meiner Auflistung) – den Rest auf DVD. Die Nennung ohne Wertung erfolgt wie so oft bei mir in chronologischer Reihenfolge.


Robert de Niro als Vietnam Veteran Travis Bickle, der wegen seiner Schlafstörungen nur die unbeliebte Nachtschicht fährt – in Gegenden, wo man nicht tot überm Zaun hängen möchte – und mit Gästen, die er im Grunde verabscheut. Besessen von der Vision, die Straßen New Yorks von all dem Abschaum reinigen zu wollen, steigert sich seine, sich selbst aufgelegte Mission, eine minderjährige Prostituierte (Jodie Foster) aus dem von ihm verhassten Milieu zu befreien, in eine Orgie sinnloser Gewalt.

Ackern bis zur Erschöpfung, umgeben von Dreck *** Sony Pictures Entertainment *** https://youtu.be/T5IligQP7Fo


Der Wahnsinn des Vietnamkriegs, verkörpert durch den Colonel Walter Kurtz, der im Dschungel von Kambodscha sein eigenes kleines „Königreich“ aus ihm ergebenen Anhängern errichtet hat. Den Abtrünnigen zu liquidieren, so lautet die Mission des Captain Willard  – ein Himmelfahrtskommando, in dessen Verlauf Meter um Meter durch die Wildnis die Sinnlosigkeit von Willards Spezialauftrag im Einzelnen und des Kriegs im Allgemeinen mehr und mehr zutage tritt.

Der Geruch von Napalm am Morgen *** https://youtu.be/9l-ViOOFH-s


Fragt man mich nach der Handlung, so kann ich mich nur noch an die Tapes erinnern, die der introvertierte Graham (James Spader) aufnimmt. Wer aber nun anhand des Filmtitels an eine ganz bestimmte Art von „Tapes“ denkt, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen – denn Graham filmt niemanden bei seinen horizontalen Aktivitäten, sondern nimmt nur das auf, was Frauen ihm erzählen. Aber das allein reicht schon aus, um bei anderen Missverständnisse und völlig falsche Vorstellungen hervorzurufen…

Wenn der Fund eines Ohrrings zu falschen Schlüssen führt *** https://youtu.be/O-NAG4aJe1U


Alle haben es auf Sailor (Nicholas Cage) abgesehen – allen voran Lulas (Laura Dern) Mutter, die gleich zwei Killer anheuert, um ihn zu töten. Und alles nur, weil ihr seine Nase nicht passt und sie verhindern möchte, dass ihre Tochter sich weiter mit ihm einlässt? Ach, wenn es doch so einfach wäre… Denn Sailor hat etwas gesehen, das er nicht sehen sollte. Und während die Killer ihnen auf den Fersen sind, genießen sie ihre scheinbare Freiheit oder besser gesagt das, was ihnen an kurzer Zeit noch bleibt. Ein Roadmovie, das ich erst viele Jahre später nach dessen Entstehung gesehen habe und an dem mich die vielen Rückbezüge auf den Zauberer von Oz nachhaltig beeindruckt haben.

Die Welt hat ein wildes Herz und wir sind total verrückt geworden *** https://youtu.be/z0ghBbxtl8E
 


Björk als Selma, die aufgrund einer Erbkrankheit zu erblinden droht und sich in Musicalwelten hinein träumt, um dem tristen Alltag zu entfliehen. Das alleine ist schon deprimierend genug, doch Selma hat noch einen Sohn, dem sie die Krankheit vererbt hat. Helfen kann nur eine teure Operation, doch um diese finanziell stemmen zu können, arbeitet sie in Zusatzschichten bis zum Umfallen. Leider wird sie aber wegen eines Missgeschicks entlassen und muss feststellen, dass ihr das zusammengesparte Geld gestohlen wurde. Eine Entdeckung mit fatalen Folgen.

In a musical nothing dreadful ever hapens *** https://youtu.be/fJfdGuCca2k


So, das war meine Auswahl, in Kürze zusammengefasst. Außen vor gelassen habe ich „Das Piano“ (1993 – Regie: Jane Campion), „Der Pianist“ (2002 – Regie: Roman Polanski) und „Parasite“ (2019 – Regie: Bong Joon-ho). Übrigens – wer seinen Favoriten hier nicht gefunden hat, kann sein Glück beim Goldenen Löwen (Venedig) oder beim Goldenen Bären (Berlin) versuchen.


Hier eine Übersicht der übrigen Gewinner: in Cannes, in Berlin und in Venedig.

1957Die zwölf GeschworenenGoldener Bär
1967Belle de Jour – Schöne des TagesGoldener Löwe
1979Die BlechtrommelGoldene Palme
1984Paris, TexasGoldene Palme
1986Das grüne LeuchtenGoldener Löwe
1987Auf Wiedersehen, KinderGoldener Löwe
1989Sex, Lügen und VideoGoldene Palme
1989Rain ManGoldener Bär
1993Das PianoGoldene Palme
1993Drei Farben: BlauGoldener Löwe
1994Im Namen des VatersGoldener Bär
1996Sinn und SinnlichkeitGoldener Bär
2002Der PianistGoldene Palme
2002Chihiros Reise ins ZauberlandGoldener Bär
2004Vera DrakeGoldener Löwe
2004Gegen die WandGoldener Bär
2005Brokeback MountainGoldener Löwe
2008The Wrestler – Ruhm, Liebe, SchmerzGoldener Löwe
2013Blau ist eine warme FarbeGoldene Palme
2017Shape of Water – das Flüstern des WassersGoldener Löwe
2019ParasiteGoldene Palme
2021Bad Luck Banging or Loony PornGoldener Bär
2023Poor ThingsGoldener Löwe
2024The Room Next DoorGoldener Löwe

Dienstags-Gedudel #311 – aus aktuellem Anlass

Diese Musikrichtung fällt bei mir hier viel zu oft unter den Tisch, und das, wo ich doch soooo eine schöne Playlist habe, in der ganz viele Country-Songs enthalten sind. Von wegen angestaubt, rückwärts gewandt und klischeebeladen…

Gestern noch habe ich erwähnt, dass ich vor längerem die Drama-Serie „Nashville“ gesehen habe, die sich um eine Handvoll fiktiver Country-Musikern (und deren private und berufliche Schicksale) dreht – und jetzt sind die Darsteller und Darstellerinnen aus besagter Serie auf Konzerttournee mit dem Titel „Nashville in Concert – The Encore Tour“.

Und weil ich eines dieser Konzerte am 22. Februar besucht habe, ist das heutige Gedudel jenem Abend gewidmet. So nehme ich denn den folgenden Song, der mich mit am meisten begeistert hat, und schlage zwei Fliegen mit einer Klappe.

mal ganz andere Töne *** https://youtu.be/IJR347LDt1o?list=RDIJR347LDt1o

Media Monday # 765 : Hutalarm!

Ob das jetzt bei mir jetzt immer so läuft? Dass ich die Fragebögen, die Wulf Bengsch für seinen „Media Monday“ – eine Blogaktion, bei dem jede/r mitmachen kann – sonntagabends um 18 Uhr online stellt, erst am eigentlichen Tag der Blog-Aktion ausfülle? Manchmal habe ich keine Lust, mich abends nochmal an den Rechner zu setzen, oft bin ich mit einer Freundin verabredet, doch diesmal habe ich mir nach zwei Tagen Einführungskurs Buchbinden abends noch einen Konzertbesuch gegönnt.

Wer bei dem Titel der Show auf dem Bild oben noch nicht ahnte, worum es ging, bei dem fiel spätestens angesichts der im Publikum vereinzelt getragenen Cowboyhüte der Groschen. Wer auftrat? Ein Teil des Ensembles der von 2012 bis 2018 ausgestrahlten Fernsehserie „Nashville“ (Charles Esten, Clare Bowen, Sam Palladino und Jonathan Jackson), von der ich immerhin damals vier Staffeln gesehen habe. Was aber auch bedeutet, dass ich mich an kaum noch einen der Songs erinnern konnte, vor allem nicht an die aus der ersten Staffel.

Dafür aber konnten zwei der Auftretenden – Sam Palladio und Jonathan Jackson – musikalisch vor allem mit eigenem Material bei mir punkten. Und nun versuche ich, die sieben Punkte einigermaßen sinnvoll zu füllen.

Media Monday #765

1. Ein Meisterwerk seiner Art ist die koptische Bindung, eine Technik des Buchbindens, bei der man mehr als nur drei oder vier Buchblöcke zu einem Buch binden kann und hinterher ein optisch ansprechendes Ergebnis hat. Allerdings ist das auch die Technik, bei der ich ordentlich Blut und Wasser geschwitzt habe; natürlich nur sinnbildlich, denn meine Finger sind noch heil und ich habe keine Pflaster gebraucht.


2. Der Abend des 22. Februar 2026 ist wahrscheinlich eine/r der Momente, an die ich mich in einigen Jahren noch positiv erinnern werde, und zwar aus mehreren Gründen.

Erstens: Dass mir mein Fern- bzw. Opernglas sehr geholfen hat, denn ich saß in der letzten Reihe, ganz oben, wo mir meine normale Fernbrille keine Hilfe war. Zweitens: Dass einer der Gitarristen, welche die Gesangsdarbietungen musikalisch unterstützten, schon mit bzw. für Bob Dylan live gespielt hat. Drittens: Zwei Besucher, die mir freudestrahlend berichteten, dass die Frau von Jonathan Jackson neben ihnen im Publikum saß und sie das mit Sicherheit wussten, weil sie sich während der Ode, die er an sie sang, das Instagram-Profil besagter Dame angeschaut hätten. Viertens: Die Coverversionen, die so weit von Country entfernt sind wie Pinguine von Eisbären, u.a. „Halo“ (Beyoncé), „Unchained Melody“ (Righteous Brothers), „This is the sea“ (Waterboys), „A little help from my friends“ (Beatles) und „See the lights“ (Simple Minds). Fünftens und letztens: Der Becher, den ich aus Zeitgründen nicht mehr zurückgeben konnte, weil ich eine Bahn zu erwischen hatte.

See the lights (Simple-Minds-Cover) *** https://youtu.be/RXVnZXDWhpc?list=PLlyUOrg6lZOzY0o1RQBEGhgQPsDFiBWtp


3. Es wäre übertrieben, zu sagen, dass „Nashville in Concert – The Encore Tour“ in der Jahrhunderthalle gestern Abend mein Konzert-Highlight des Jahres wäre, denn es war ja erst mein erster Konzertbesuch in diesem Jahr, und das Konzert von Tori Amos ist noch so weit weg *seufz*… dennoch kann ich sagen, dass die Show richtig toll war und Momente hatte, die man mit Countrymusik eher weniger verbindet. Wie zum Beispiel den, als Clare Bowen dem Publikum ihren Ehemann (Robert Brandon Young) und Gitarrist der Begleitband, der die Worte sprach: „Wenn du keine eigenen Hits hast, spiel die von anderen“ und dann zusammen mit ihr eine mir zu Herzen gehende Version von Beyoncés Hit „Halo“ im Duett sang.

Was für eine Liebeserklärung *** https://youtu.be/PtUWfV290i0?list=PLlyUOrg6lZOzY0o1RQBEGhgQPsDFiBWtp


4. And now for something completely different: Ballett könnte in den kommenden Jahren zu einer Kunstform avancieren, die ich mir öfters anschaue. Gesehen habe ich bereits „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“, nun ist dieses Jahr „Romeo und Julia“ dran.


5. Ich werde es wahrscheinlich bereuen, aber es lässt sich nicht mehr rückgängig machen: Mein (damaliger) Wunsch, meine Lieblingsband möge doch bitte endlich in die Rock’n’Roll-Hall of Fame aufgenommen werden. Ganz ehrlich: Was ich mir damals gedacht habe, ist mir jetzt eher unangenehm, denn unter den gegebenen Umständen bin ich froh, dass daraus nichts geworden ist.


6. „Das Klingeln meines Weckers kommt mir so schnell nicht wieder in die Quere mit meinem Wunsch, auszuschlafen“ – das denke ich mir jedes Mal nach einem Wochenende, an dem ich an einem Einführungs- oder Aufbauworkshop teilgenommen habe… um mich dann doch wieder voller Begeisterung in den nächsten Workshop zu stürzen. Oder ich habe Wahldienst. Oder ich breche zu einer Reise auf. Aber das wäre Jammern auf hohem Niveau.


7. Zuletzt habe ich mir eine neue Kaffeemühle zugeleg und das war tatsächlich bitter notwendig, weil es auch wirklich dazu mal langsam Zeit wurde. Nach 60 Jahren.

Außerdem war ich an diesem Wochenende dermaßen produktiv, dass ich nach dem Erlernen verschiedener Buchbindetechniken mit zehn gebundenen Heften bzw. Büchlein nach Hause kam.